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DE602005004743T2 - Vorrichtung zum Zuführen eines Fluids für einen Mechanismus mit hydraulischer Steuerung - Google Patents

Vorrichtung zum Zuführen eines Fluids für einen Mechanismus mit hydraulischer Steuerung Download PDF

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DE602005004743T2
DE602005004743T2 DE602005004743T DE602005004743T DE602005004743T2 DE 602005004743 T2 DE602005004743 T2 DE 602005004743T2 DE 602005004743 T DE602005004743 T DE 602005004743T DE 602005004743 T DE602005004743 T DE 602005004743T DE 602005004743 T2 DE602005004743 T2 DE 602005004743T2
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Germany
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valve
control
pressure
line
lubrication
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DE602005004743T
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English (en)
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DE602005004743D1 (de
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Vincent 92300 Fournier
Gwennaël 75012 Favennec
Jacques 92370 Obert
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Renault SA
Original Assignee
Renault SA
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Publication date
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Publication of DE602005004743T2 publication Critical patent/DE602005004743T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16H57/04Features relating to lubrication or cooling or heating
    • F16H57/0434Features relating to lubrication or cooling or heating relating to lubrication supply, e.g. pumps; Pressure control
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein System zum Zuführen eines Fluids für mindestens einen Mechanismus mit hydraulischer Steuerung, insbesondere ein Getriebe mit Feuchtkupplung.
  • Das Hydrauliksystem eines Getriebes, insbesondere mit doppelter Feuchtkupplung, muss verschiedene Funktionen erfüllen, insbesondere:
    • – Regelung des Leitungsdrucks des Hydrauliksystems;
    • – Versorgung der Betätigungskammern der Zylinder der Kupplungen;
    • – Sicherstellung der Druckschmierung der Gesamtheit des Mechanismus, insbesondere der verschiedenen Elemente des Getriebes, wie Rollenlager, Gabeln, Schiebewellen, ...
    • – Versorgung der Druckausgleichskammern der doppelten Kupplung und Sicherstellung der Schmierung der Scheiben derselben.
  • Ferner muss im Falle eines Getriebes mit hydraulischer Betätigung der Elemente, die den Gangwechsel steuern, wie beispielsweise Gabeln und Schiebewellen, das Hydrauliksystem auch diese Funktion erfüllen und derart gesichert sein, dass es nicht möglich ist, gleichzeitig zwei mit derselben Kupplung verbundene Gänge einzulegen.
  • Das Hydrauliksystem kann überdies vereinfacht werden, wenn die Betätigung des Gangwechsels durch eine elektromechanische Vorrichtung gewährleistet ist, die von dem Hydrauliksystem unabhängig ist.
  • Um diese verschiedenen Funktionen zu sichern, sind Systeme des Typs Automatikgetriebe bekannt, mit einer zur Gänze hydraulischen Betätigung, die keine Steuerung der Schmiermenge erfordert.
  • Im Falle eines Getriebes, insbesondere mit doppelter Kupplung, hingegen, umfassend eine hydraulische Betätigung der Gangwechsel, muss die Schmiermenge variabel sein und nach den Funktionspunkten gesteuert werden. Ferner erfordert ein solches System verschiedene Druckniveaus, um gleichzeitig die unterschiedlichen und unabhängigen Betätigungsbedürfnisse für die Kupplung und den Gangwechsel zu befriedigen.
  • Bei den bisher bekannten Lösungen ist es mit einer hydraulischen Betätigung des Gangwechsels somit notwendig, die Sicherung des Einlegens der Gänge und die Steuerung der Betriebsstufen durch das Hydrauliksystem zu gewährleisten.
  • Ferner ist es notwendig, das Öl zu kühlen, wobei mindestens ein Teil desselben in einen Wärmetauscher geleitet wird, und die Schmiermenge muss normalerweise von der Kühlmenge im Wärmetauscher getrennt werden. Daraus ergibt sich, dass der Wärmetauscher und die Ölzirkulationsmittel in der Lage sein müssen, die Schaltung in Situationen der maximalen Energieabgabe bei der Übersetzung zu kühlen. Eine solche Vorrichtung ist somit für die üblichen Funktionsfälle überdimensioniert, was für die Leistung der Gesamtheit der Übersetzung schädlich ist.
  • Überdies werden bei den bisher bekannten Anordnungen die eingesetzten Mittel, wie Magnetventile, zur Steuerung der Regelung des Drucks und der Fluidmenge mit einem Nebenleitungsdruck, der sich vom Leitungsdruck des Hydrauliksystems unterscheidet, versorgt. Ferner muss dieser Nebenleitungsdruck durch spezifische Mittel geregelt werden, und es ist möglich, dass die Pumpmenge für die Versorgung aller Schaltungen nicht ausreichend ist.
  • Alle diese Anforderungen führen zu relativ komplexen und kostspieligen Versorgungssystemen mit manchmal schwierigen Regelungen.
  • Das Dokument US-A-4 751 858 beschreibt beispielsweise eine Vorrichtung zur Kontrolle der Schmiermittelversorgung eines Automatikgetriebes eines Fahrzeugs, umfassend einen Momentwandler und Gangwechselmechanismen in Abhängigkeit von den von einem Rechner gegebenen Anweisungen.
  • Dieser kontrolliert die Ölversorgung der verschiedenen Elemente mit Hilfe einer relativ komplexen Hydraulikschaltung, umfassend insbesondere ein primäres Regelventil für den Leitungsdruck und ein sekundäres Regelventil für die Schmiermenge der verschiedenen Elemente, an die ein Kontrolldruck angelegt wird, der durch ein elektromagnetisches Proportionalventil in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Fahrzeugs bestimmt wird.
  • Dieses Nebenschmierventil ist abzweigend an die Versorgungsschaltung des Momentwandlers angeschlossen, wobei es ein manuelles Ventil ermöglicht, die Versorgung der Gangschaltungen zu regeln.
  • Die Erfindung betrifft ein hydraulisches Versorgungssystem, das weniger komplex als die bekannten Systeme ist und es ermöglicht, alle notwendigen Funktionen durch besonders einfache und wirtschaftliche Mittel sicherzustellen, die auf eine geringere Anzahl von Schaltungen und Regelventilen zurückgreifen und ferner eine Feinregelung der Schmiermenge ermöglichen.
  • Ein solches Versorgungssystem ist vom Typ, umfassend eine Hauptleitung, die unter einem Leitungsdruck von mindestens einer Pumpe versorgt wird, ein erstes Ventil zur Regelung des Leitungsdrucks, das mindestens einen Eingang, der abzweigend an die Hauptleitung angeschlossen ist, und mindestens einen Ausgang aufweist, der in eine Nebenschmierleitung mündet, ein erstes Steuermittel, das mit Fluid von der Hauptleitung ver sorgt wird und einen einstellbaren Steuerdruck für das erste Druckregeventil erzeugt, mindestens ein zweites Ventil zur Regelung einer Schmiermenge, das mindestens einen Eingang, der an die Nebenleitung angeschlossen ist, und mindestens einen Ausgang aufwiest, der in mindestens eine Schmierschaltung des Mechanismus mündet, ein zweites Steuermittel (7), das mit Fluid von der Hauptleitung versorgt wird und einen einstellbaren Steuerdruck des zweiten Schmierregelventils erzeugt, und mindestens eine Betätigungsschaltung des von der Hauptleitung mit Fluid versorgten Mechanismus mit Hilfe eines einstellbaren Mittels zur Steuerung des Mechanismus.
  • Erfindungsgemäß ist das zweite Ventil zur Regelung der Schmiermenge ein Ventil mit Schiebern, deren Position in Abhängigkeit von einem Steuerdruck, der von dem zweiten Steuermittel (7) geliefert wird, zwischen einer völligen Verschlussposition der Schmierschaltung (6) und einer völligen Öffnungsposition des Ventils (5) mit einer maximalen Schmiermenge geregelt wird.
  • Vorzugsweise ist jedes Steuermittel ein Magnetventil, das einen variablen Druckteiler mit einem Zuführeingang, der an die Hauptleitung mit Hilfe einer geeichten Öffnung angeschlossen ist, und mit einem Steuerausgang für das entsprechende Regelventil bildet.
  • Auf besonders vorteilhafte Weise ist das erste Ventil zur Regelung des Leitungsdrucks ein Ventil mit Schiebern, deren Position durch das erste Steuermittel zwischen einer völligen Verschlussposition mit einem maximalen Leitungsdruck in der Hauptleitung und einer völligen Öffnungsdruck des Ventils mit einem minimalen Leitungsdruck geregelt wird.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsart ist das erste Ventil zur Druckregelung ein Ventil mit Schiebern mit zwei Ausgängen, einem vorrangigen Ausgang, der mit mindestens einem Eingang des zweiten Schmierventils durch eine Nebenzuführleitung der Schmierschaltung verbunden ist, und einem zweiten Ausgang zur Rückleitung eines Teils des Ölüberschusses zum Behälter durch eine zweite Nebenleitung, und verschiebt es sich in Abhängigkeit von einem Steuerdruck zwischen zwei Positionen, einer Position des völligen Verschlusses und einer der völligen Öffnung der beiden Ausgänge, wobei eine Mittelposition der Öffnung des ersten prioritären Ausgangs, der mit dem Schmierventil verbunden ist, bei Verschluss des zweiten Ausgangs zur Rückleitung an den Behälter passiert wird.
  • Ebenso umfasst das zweite Schmierventil erste und zweite Ausgänge, die jeweils in eine Schmierschaltung des Mechanismus münden, eine erste Schaltung, die nach und nach vom ersten Ausgang durch Verschieben des Ventils zwischen einer äußersten Position des völligen Verschlusses und einer Mittelposition versorgt wird, und ein zweite Schaltung, die nach und nach vom zweiten Ausgang durch Verschieben des Ventils zwischen der Mittelposition und einer äußersten Position der völligen Öffnung versorgt wird.
  • Auf besonders vorteilhafte Weise umfasst das System ein Mittel zum Kühlen mindestens eines Teils des Schmierfluids, das von einem Wärmetauscher gebildet ist. Im Falle von zwei Schmierschaltungen ist der Wärmetauscher vorzugsweise zwischen den beiden Schaltungen montiert, mit einem Eingang, der abzweigend an die erste Schmierschaltung angeschlossen ist, und einem Ausgang, der an die zweite Schaltung zur Versorgung dieser letztgenannten mit gekühltem Fluid angeschlossen ist.
  • Nach einem weiteren vorteilhaften Merkmal ist jedes Steuermittel eines Regelventils ein Magnetventil, das abzweigend an eine Steuerschaltung, die von der Hauptleitung versorgt wird, angeschlossen, um den an einen Steuereingang des Ventils angelegten Druck in Abhängigkeit von einem elektrischen Sollwertsignal zu regeln.
  • Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsart hervor, die als nicht einschränkendes Beispiel dient und sich auf die beiliegenden Zeichnungen bezieht.
  • 1 ist ein Schema der Gesamtheit eines erfindungsgemäßen Fluidzuführsystems.
  • 2 ist ein Diagramm, das für verschiedene Leitungsdruckniveaus die Variation der Schmiermenge in Abhängigkeit vom Steuerstrom des Steuermagnetventils angibt.
  • 3 ist eine Detailansicht eines Ventils mit Schiebern mit V-förmigen Kerben.
  • 4 zeigt eine Variante des Ventils mit V-förmigen Kerben.
  • In 1 ist schematisch die Gesamtheit des Hydrauliksystems zur Versorgung eines Mechanismus M, wie beispielsweise eines Getriebes mit doppelter Feuchtkupplung, dargestellt, umfassen im Wesentlichen zwei Betätigungsschaltungen 11, 11', die von einer Hauptleitung 1 jeweils über ein Magnetventil 8, 8' versorgt werden, das in Abhängigkeit vom elektrischen Steuerstrom den Druck in der Leitung 11, 11', die an die Betätigungskammer der entsprechenden Kupplung angeschlossen ist, regelt.
  • Die Hauptleitung 1 wird selbst von einer Ölpumpe 10 versorgt, deren Ausgangsdruck, Leitungsdruck genannt, durch ein erstes Druckregelventil 2, das durch eine Sicherheitsklappe 12 gesichert ist, geregelt wird.
  • Das erste Druckregelventil 2 ist abzweigend durch eine Leitung 15 an die Hauptzuführleitung 1 angeschlossen und versorgt eine Nebenleitung 3 zur Ableitung des Ölüberschusses zu einer Schmierschaltung 6 des Mechanismus, deren Menge durch ein zweites Regelventil 5 geregelt wird.
  • Bei der in 1 dargestellten bevorzugten Ausführungsart ist das erste Druckregelventil 2 ein Ventil mit Schiebern, umfassend zwei Eingänge 21, 21', die von der Abzweigungsleitung 15 versorgt werden, und zwei Ausgänge 22, 22', die je nach der Position des Ventils mit Schiebern 2 jeweils mit einem der beiden Eingänge 21, 21' bzw. einem ersten Ausgang 22, der den Ölüberschuss vorrangig zu der Nebenversorgungsleitung 3 der Schmierschaltung 6 ableitet, und einem zweiten Ausgang 22' verbunden werden können, der in zweiter Vorrangigkeit einen Teil des Ölüberschusses zu einer Rückleitung 23 zur Pumpenansaugung leitet, die auf die Ölansaugleitung 13 in den Behälter stromaufwärts zur Pumpe 10 und stromabwärts zu einem Filter 14 trifft.
  • In 1 ist das Regelventil 2 in seiner Verschlussposition dargestellt, wobei die Schieber durch ein elastisches Rückstellelement 20 nach rechts geschoben sind.
  • Der Leitungsdruck wird auf der rechten Seite an einen Eingang 25 angelegt, der abzweigend von der Hauptleitung 1 versorgt wird, wobei die Menge durch eine geeichte Öffnung O1 reguliert wird. Dieser Druck wird vom Rückstellelement 20 ausgeglichen, das auf die linke Seite in dieselbe Richtung wie ein Steuerdruck wirkt, der an einen Steuereingang 24 angelegt wird, der von einer Leitung 31 versorgt wird, die abzweigend an die Hauptleitung 1 angeschlossen ist, mit einem Druck, der von einem Steuermagnetventil 4 geregelt wird, das einen Druckteiler mit einer geeichten Öffnung O2, die stromaufwärts an die Leitung 31 angeschlossen ist, bildet.
  • Das Steuermagnetventil 4 ermöglicht es, in Abhängigkeit vom Sollstrom, den an den Eingang 24 angelegten Steuerdruck zu regeln, um den Druck in der Hauptleitung 1 auf einem Sollwert zu halten.
  • Im Falle eines Überdrucks in der Hauptleitung 1 und folglich am Eingang 25 des Ventils 2 verschieben sich die Schieber nach links und öffnen nach und nach den zweiten Ausgang 22', um einen Ölüberschuss wieder an den Behälter durch die Rückleitung 23 zurückzuleiten.
  • Eine geeichte Öffnung O4, die auf der Nebenschmierleitung 3 angeordnet ist, ermöglicht es, den Druck stromaufwärts zum Schmierventil 5 zu begrenzen.
  • Es ist anzumerken, dass der Steuerdruck des Regelventils 2, der durch den Druckteiler, der vom Steuermagnetventil 4 gebildet ist, erzeugt wird, nicht von einem Akkumulator gefiltert werden muss, wenn das Ventil 2 auf bekannte Weise eine V-förmige Kerbe auf die beispielsweise in 3 dargestellte Weise umfasst, was einen progressiveren Öffnungsquerschnitt der Schieber in Abhängigkeit von der Axialverschiebung gewährleistet.
  • Das Schmierventil 5, das ebenfalls vom Typ mit Schiebern ist, umfasst vorzugsweise zwei Eingänge 51, 51', die durch im Schieber vorgesehene Leitungen mit zwei Ausgängen 52 bzw. 52' in Verbindung gebracht werden können.
  • Das Ventil 5 ist in 1 in offener Position dargestellt, wobei die Schieber durch ein elastisches Rückstellelement 50 nach rechts geschoben sind, gegen die entgegen gesetzte Wirkung eines Steuerdrucks, der auf der rechten Seite an einen Steuereingang 54 angelegt wird, der von einer abzweigend an die Hauptleitung 1 angeschlossenen Schaltung 53 versorgt wird. Dieser Steuerdruck wird mit Hilfe eines Steuermagnetventils 7 erzeugt, der einen variablen Druckteiler mit einer geeichten Öffnung O5 bildet, der stromaufwärts angeordnet ist. Vorzugsweise umfasst die Schaltung 53 einen Akkumulator 56, der dazu bestimmt ist, die möglichen Druckschwankungen zu filtern.
  • Ein Gegendruck wird in entgegen gesetzte Richtung auf einen Eingang 55 ausgeübt, der auf der linken Seite in 1 angeordnet ist und abzweigend an eine erste Schmierschaltung 6 angeschlossen ist, die mit einem ersten Ausgang 52 des Schmierventils 5 verbunden ist.
  • In der zentralen Ausgleichsposition der Schieber, in der der Steuerdruck, der vom Magnetventil 7 geregelt wird, durch die Wirkung des elastischen Rückstellelements 50 und des an den Eingang 55 angelegten Gegendrucks ausgeglichen ist, wird nur die erste Schaltung 6 durch den Ausgang 52 versorgt.
  • Die gesamte Menge, die durch die Nebenleitung 3 strömt und durch die geeichte Öffnung O4 geregelt wird, strömt nun durch diesen vorrangigen Ausgang 52. Allerdings wird nur ein Teil dieser Menge durch die erste Schaltung 6 abgeleitet, und ein weiterer Teil wird in einem Wärmetauscher 62 gekühlt, der abzweigend von einer Leitung 61 versorgt wird, die an die zweite Schmierschaltung 6' anschließt, die mit dem zweiten Ausgang 52' des Regelventils 5 verbunden ist. Geeichte Öffnungen O6 und O7, die auf der ersten Schaltung 6 bzw. der Leitung 61 stromaufwärts zum Wärmetauscher 62 angeordnet sind, ermöglichen es, die Teilung der Mengen zu regeln.
  • In Abhängigkeit vom Steuerstrom des Steuermagnetventils 7 kann sich der Schieber des Regelventils 5 somit zwischen zwei äußersten Positionen verschieben, nämlich einer des völligen Verschlusses und einer der völligen Öffnung der beiden Ausgänge 52, 52', wobei die zentrale Position passiert wird, in der nur der erste Ausgang 52 offen ist, wobei der Eingang 51' geschlossen bleibt.
  • Ferner wird in der Verschlussposition des Ventils 5 die Nebenleitung 6' mit dem Behälter für die Ölrückleitung in diesen in Verbindung gebracht.
  • Stromabwärts zur Steuerschaltung 53 des Schmierventils 5 versorgt die Hauptleitung 1 in dem in 1 dargestellten Fall zwei Betätigungsschaltungen 11, 11' der beiden Kupplungen. Zwei Steuermagnetventile 8, 8', die auf den Schaltungen 11 bzw. 11' montiert sind, ermöglichen es, in Abhängigkeit von ihrem Steuerstrom, den jeweiligen Druck in den Betätigungskammern jeder der Kupplungen zu regulieren.
  • Ein solches Hydrauliksystem ist besonders einfach, da es nur zwei Ventile mit Regelschiebern 2, 5 umfasst, die direkt auf Basis des Leitungsdrucks durch die beiden Steuermagnetventile 4, 7 gesteuert werden, und es hat zahlreiche Vorteile.
  • Das Druckregelventil 2, das abzweigend an die Hauptleitung 1 angeschlossen ist, ermöglicht es, in Abhängigkeit von dem an das Steuermagnetventil 4 angelegten Steuerstrom vorrangig die Schmierschaltung(en) durch die Nebenleitung 3 zu versorgen, wobei der mögliche Ölüberschluss zur Pumpansaugung durch die Leitung 23 zurückkehrt.
  • Das Schmierventil 5 ermöglicht es, in Abhängigkeit von dem an das Steuermagnetventil 7 angelegten Steuerstrom die Schmiermenge völlig zu unterbrechen, in der rechten Position der Schieber in 1, nach und nach den ersten Ausgang 52 in der zentralen Position zu öffnen, um den Druck in den Schaltungen 6 und 61 und somit die Menge im Wärmetauscher 62 und der Schaltung 6 fein einzustellen, oder auch die maximale Zuführung der Schmierung der Kupplung sicherzustellen, wobei die beiden Schaltungen 6, 6' in der linken Position geöffnet werden.
  • Die geeichte Öffnung O4, die auf der Versorgungsleitung 3 des Schmierventils 5 stromabwärts zum Ventil 2 zur Regelung des Leitungsdrucks angeordnet ist, sichert im Falle eines hohen Leitungsdrucks und einer großen Schmiermenge, dass der Druck stromaufwärts zum Schmierventil 5 nicht zu hoch ist, wodurch es möglich ist, eine zu starke Erhöhung des Gegenreaktionsdrucks, der an den Eingang 55 des Ventils 5 angelegt wird, zu vermeiden, was die völlige Umschaltung der Schieber verhindern würde, beispielsweise falls es das Steuermagnetventil 7 nicht ermöglichen sollte, einen ausreichenden Steuerdruck des Ventils 5 trotz der entsprechenden Stromsteuerung zu erzeugen.
  • Es ist anzumerken, dass es das Vorhandensein einer V-förmigen Kerbe auf dem ersten Eingang 51 des Schmierventils 5 auf die in 4 dargestellte Weise eventuell ermöglicht, die Verwendung eines Akkumulators 56 zu vermeiden, wobei ein progressiverer Öffnungsquerschnitt der Schieber gewährleistet wird, was das System stabilisiert.
  • In einem solchen System erfolgt die Betätigung der Kupplungen hydraulisch vorrangig auf der Versorgung der Schmierung. Im Falle einer unzureichenden Menge der Pumpe 10 wird nämlich die verfügbare Menge vorrangig verwendet, um die Kupplungsbetätigungskammern durch die Schaltungen 11, 11' zu versorgen, wobei hier der notwendige Druck aufrecht erhalten wird, gegebenenfalls zum Nachteil der Schmierung, deren Versorgung durch die Schaltungen 6, 6' punktuell verringert werden kann, wenn auf Betätigungsseite eine Menge angefordert wird, wobei die Steuervorrichtungen 4, 7 der beiden Ventile mit Schiebern 2, 5 direkt durch den Leitungsdruck in der Hauptleitung 1 zur Versorgung der Betätigungsschaltungen 11, 11' versorgt werden.
  • Die Verwendung eines Schmierventils 5, das zwei Ausgänge 52, 52' umfasst, ist besonders vorteilhaft. Der erste Ausgang 52 kann nämlich die kleinen Schmiermengen für die üblichen Nutzungen des Getriebes, wie beispielsweise normales Fahren, gesteuertes Gleiten, wenig Energie abgebende Gangwechsel, zuführen. Die Menge dieses ersten Ausgangs 52 wird zum Teil zum Wärmetauscher 62 zum Kühlen des Öls geleitet und kann in Abhängigkeit von der Position des Ventils 5 reguliert werden. In den stark Wärme abgebenden Phasen, die eine größere Menge erfordern, ist dieser erste Ausgang 52 völlig offen, und der zweite 52' öffnet sich ebenfalls. Die Schmiermenge ist nun die Summe der beiden Mengen in den Leitungen 6 und 6'. Allerdings nur die Menge des ersten Ausgangs 52 wird fein reguliert, da an diesen die Gegenreaktion des Ventils, das an seinem Eingang 55 vorhanden ist, angeschlossen ist. Das Öffnen des zweiten Ausgangs 52' kann nach und nach in offener Schleife durch eine Veränderung des Steuerdrucks in einem derartigen Variationsbereich gesteuert werden, dass der erste Ausgang 52 perfekt offen ist.
  • Ferner können die Gleichgewichte der Schieber der Ventile 2 und 5 und die Wahl der Steuermagnetventile 4 und 7 derart sein, dass das System den maximalen Leitungsdruck und die maximale Schmiermenge bei fehlender elektrischer Versorgung der Magnetventile 4 und 7 liefert. Ferner kann die Fett- und Schmiermenge der doppelten Kupplung bei Bedarf völlig unterbrochen werden, vor allem bei den niedrigen Temperaturen.
  • Beispielsweise bei der Ausführungsart der 1 sind die Magnetventile 4 und 7 vom offenen Typ in Ruhestellung, wobei der Steuerdruck, der an den Eingang des entsprechenden Regelventils geliefert wird, nun minimal ist.
  • Wenn somit das Magnetventil 7 offen ist, ist der an den Eingang 54 des Ventils 5 gelieferte Steuerdruck sehr gering, und der Schieber kippt völlig, wobei er den Ausgang 52' freilegt, der die zweite Schmierschaltung 6' mit einer Menge versorgt, die zu der durch den Wärmetauscher 62 strömenden hinzukommt.
  • Zum Beispiel zeigt 2 in der Ordinate die Veränderung der Schmiermenge in der Schaltung 6' in Abhängigkeit von dem Steuerstrom des Magnetventils 7, der in der Abszisse angeführt ist, und für verschiedene Leitungsdruckniveaus von 1 bar (Kurve A1), 5 bar (A2), 15 bar (A3) bzw. 20 bar (A4). Es ist zu sehen, dass bei einem bestimmten Leitungsdruck die Menge auf einem konstanten Wert durch das Regelventil 5 bis zu einem Sollwert (C1, C2, ...) des Steuerstroms des Magnetventils 9 gehalten wird, bei dem die Menge plötzlich abfällt und nach und nach bis zum völligen Verschluss des Ventils geringer wird, der bei einem selben Wert Co des Sollstroms unabhängig vom Leitungsdruck erfolgt.
  • Natürlich ist die Erfindung nicht auf die einzige soeben als Beispiel beschriebene Ausführungsart beschränkt, sondern könnte Gegenstand von Varianten sein, die in demselben Schutzrahmen bleiben.
  • Wie bereits angeführt, könnte der Akkumulator 56, der auf der Steuerschaltung 53 des Schmierventils 5 angeordnet ist, weggelassen werden, wenn das Ventil eine V-förmige Kerbe umfasst, die eine progressivere Variation des Öffnungsquerschnitts der Schieber in Abhängigkeit von der Axialverschiebung gewährleistet.
  • Die Trennung zwischen der Fettmenge unter Druck der Elemente des Getriebes, das von der Leitung 6 versorgt wird, und der Schmiermenge der doppelten Kupplung, die durch den Wärmetauscher 62 verläuft, könnte stromabwärts zum Wärmetauscher erfolgen.
  • Andererseits ist die Eichung der Öffnung O4 dazu be stimmt, den Versorgungsdruck des Fettventils im Falle eines Leitungsdrucks und einer Schmiermengenanforderung, die zu hoch sind, um das völlige Kippen des Ventils in dieser Situation zu gewährleisten, zu verringern. Es ist möglich, dass die Schieber nicht völlig kippen, aber dass die Schmiermenge in allen Fällen ausreichend bleibt. Das völlige Kippen der Schieber kann für alle Nutzwerte des gesteuerten Leitungsdrucks garantiert werden, ohne allerdings bei fehlender Steuerung des Leitungsdrucks, der nun auf einem zufälligen Wert ist, stattzufinden. Der Wert des Leitungsdrucks, ab dem das völlige Kippen des Ventils 5 und das Öffnen des Weges 52' nicht mehr gewährleistet sind, muss nun ausreichend hoch sein, um eine ausreichende Menge nur durch den Weg 52 zuzuführen.

Claims (11)

  1. System zum Zuführen eines Fluids für mindestens einen Mechanismus mit hydraulischer Steuerung, umfassend eine Hauptleitung (1), die unter einem Leitungsdruck von mindestens einer Pumpe (10) versorgt wird, ein erstes Ventil (2) zur Regelung des Leitungsdrucks, das mindestens einen Eingang (21), der abzweigend an die Hauptleitung (1) angeschlossen ist, und mindestens einen Ausgang (22) aufweist, der in eine Nebenschmierleitung (3) mündet, ein erstes Steuermittel (4), das mit Fluid von der Hauptleitung versorgt wird und einen einstellbaren Steuerdruck für das erste Druckregelventil (2) erzeugt, mindestens ein zweites Ventil (5) zur Regelung einer Schmiermenge, das mindestens einen Eingang (51), der an die Nebenleitung (3) angeschlossen ist, und mindestens einen Ausgang (52) aufweist, der in mindestens eine Schmierschaltung (6) des Mechanismus mündet, ein zweites Steuermittel (7), das mit Fluid von der Hauptleitung (1) versorgt wird und einen einstellbaren Steuerdruck des zweiten Schmierregelventils (5) erzeugt, und mindestens eine Betätigungsschaltung (11) des von der Hauptleitung (1) mit Fluid versorgten Mechanismus mit Hilfe eines einstellbaren Mittels (8) zur Steuerung des Mechanismus, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Ventil (5) zur Regelung der Schmiermenge ein Ventil mit Schiebern ist, deren Position in Abhängigkeit von einem Steuerdruck, der von dem zweiten Steuermittel (7) geliefert wird, zwischen einer völligen Verschlussposition des Schmiermechanismus (6) und einer völligen Öffnungsposition des Ventils (5) mit einer maximalen Schmiermenge geregelt wird.
  2. Zuführsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Steuermittel (4, 7) ein Magnetventil ist, das einen variablen Druckteiler mit einem Zuführeingang bildet, der an die Hauptleitung mit Hilfe einer geeichten Öffnung (O2, O5) angeschlossen ist.
  3. Zuführsystem nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Ventil (2) zur Regelung des Leitungsdrucks ein Ventil mit Schiebern ist, deren Position durch das erste Steuermittel (4) zwischen einer völligen Verschlussposition mit einem maximalen Leitungsdruck in der Hauptleitung und einer völligen Öffnungsposition des Ventils im Falle eines Überdrucks mit Rückleitung des Fluidüberschusses stromaufwärts zur Pumpe (10) geregelt wird.
  4. Zuführsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Ventil (2) zur Regelung des Leitungsdrucks zwei Ausgänge umfasst, einen vorrangigen Ausgang (22), der mit mindestens einem Eingang (51) des zweiten Schmierventils (5) durch eine Nebenzuführleitung (3) der Schmierschaltung (6) verbunden ist, und einen zweiten Ausgang (22'), der in eine Rückleitung (23) zum Behälter mündet.
  5. Zuführsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Druckregelventil (2) ein Ventil mit Schiebern ist, deren Position in Abhängigkeit von einem vom ersten Steuermittel (4) gelieferten Steuerdruck zwischen zwei Positionen geregelt wird, eine Position des völligen Verschlusses bzw. der völligen Öffnung der beiden Ausgänge (22, 22'), wobei eine Mittelposition der Öffnung des ersten prioritären Ausgangs (22), der mit dem Schmierventil (5) verbunden ist, bei Verschluss des zweiten Ausgangs (22') zur Rückleitung an den Behälter passiert wird.
  6. Zuführsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schmierventil (5) erste (52) und zweite Ausgänge (52') umfasst, die jeweils in eine Schmierschaltung des Mechanismus münden, in eine erste Schaltung (6, 61), die nach und nach vom ersten Ausgang (52) durch Verschieben des Ventils (5) zwischen einer äußersten Position des völligen Verschlusses und einer Mittelposition versorgt wird, und in eine zweite Schaltung (6'), die nach und nach vom zweiten Ausgang (52') durch Verschieben des Ventils (5) zwischen der Mittelposition und einer äußersten Position der völligen Öffnung versorgt wird.
  7. Zuführsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Mittel (62) zum Kühlen mindestens eines Teils des Schmierfluids umfasst.
  8. Zuführsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmittel ein Wärmetauscher (62) ist, der abzweigend an mindestens eine Schmierschaltung (6) angeschlossen ist.
  9. Zuführsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (62) einen Fluideingang, der abzweigend an eine erste Schmierschaltung (6) angeschlossen ist, und einen Ausgang umfasst, der an eine zweite Schaltung (6') zur Versorgung dieser letztgenannten mit gekühltem Fluid angeschlossen ist.
  10. Zuführsystem nach einem der Ansprüche 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Ausgang (52) die kleinen Schmiermengen des Mechanismus für die laufenden Nutzungen des Mechanismus mit einer fein um die Mittelposition des Schmierventils (5) geregelten Menge zuführt, und dass der zweite Ausgang (52') die volle Menge in den stark Wärme ableitenden Betriebsphasen zuführt.
  11. Zuführsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Steuermittel (4, 7) eines der ersten (2) und zweiten (5) Regelventile eine Steuerschaltung (31, 53), die mit einem Steuereingang (25, 54) des entsprechenden Ventils (2, 5) verbunden und abzweigend an die Hauptzuführleitung (1) angeschlossen ist, wobei sie eine geeichte Öffnung (O2, O5) passiert, und ein Magnetventil (4, 7) umfasst, das abzweigend an die Steuerschaltung (31, 53) zur Regelung eines Steuerdrucks angeschlossen ist, der an den Steuereingang (25, 54) des Ventils (2, 5) in Abhängigkeit von einem elektrischen Sollsignal angelegt wird, das an das Magnetventil (4, 7) angelegt wird.
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