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DE602005004715T2 - Griff für Türen und Fenster - Google Patents

Griff für Türen und Fenster Download PDF

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DE602005004715T2
DE602005004715T2 DE602005004715T DE602005004715T DE602005004715T2 DE 602005004715 T2 DE602005004715 T2 DE 602005004715T2 DE 602005004715 T DE602005004715 T DE 602005004715T DE 602005004715 T DE602005004715 T DE 602005004715T DE 602005004715 T2 DE602005004715 T2 DE 602005004715T2
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handle
handle body
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elastic element
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Marco 40068 LAMBERTINI
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GSG International SpA
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B3/00Fastening knobs or handles to lock or latch parts
    • E05B3/06Fastening knobs or handles to lock or latch parts by means arranged in or on the rose or escutcheon
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/0053Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices means providing a stable, i.e. indexed, position of lock parts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/04Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
    • E05C9/041Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening with rack and pinion mechanism

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  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Griff für Türen und Fenster.
  • Heutzutage sind Griffe für Türen und Fenster, insbesondere Türen und Fenster mit Rahmen, die aus Metall, Holz, synthetischen Materialien oder ähnlichem hergestellt sind, in zwei Hauptkategorien unterteilt: Griffe für „äussere" Einheiten (Türen, Fenstertüren, Fenster) und Griffe für „interne" Einheiten (zum Beispiel Türen, die miteinander verbundene Räume trennen).
  • Die zumeist verwendeten Griffe für äussere Einheiten sind vom Typ Baskülegriff, welcher einen Griffkörper enthält (normalerweise prismatisch in der Form, mit oder ohne abgerundete Kanten und mit zentral hervorstehender Buchse zur Verbindung mit dem Handgriff). Der Handgriff steht von einer Seite des Griffkörpers hervor, während die Mittel zum Betätigen der Vorrichtung, welche die Tür oder das Fenster schliesst, von der anderen Seite des Griffkörpers hervorstehen.
  • Aus dieser Grundstruktur sind mehrere unterschiedliche Modelle von Baskülegriffen entwickelt worden (solche wie zum Beispiel nach dem Patent EP-446.566 , welches einen Griff in Übereinstimmung mit dem Oberbegriff von Patentanspruch 1 offen legt, Patent IT-1.285.897 und Gebrauchsmuster IT-234.079 , alle auf den Namen dieser Anmelderin), um den Baskülegriff den verschiedenen Typen von Tür- und Fenstereinheiten anzupassen: Zweirichtungs- (rechts oder links drehend) oder Mehrzweckgriffe, Griffe mit Sperrhandgriff, Griffe für unten oder oben eingehängte Fenster, Griffe für kipp- und drehbare Türen oder Fenster, solche mit Sicherheitsschloss. Ein anderes Beispiel ist die Notwendigkeit, den Griff an nach aussen zu öffnenden Tür- und Fenstereinheiten zu benutzen, wo es für die äusseren Abmessungen des Griffes wesentlich ist, in der Höhe begrenzt zu sein, ohne die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der anderen, oben erwähnten Funktionen zu reduzieren, wie bei der durch diese Anmelderin in der Patentanmeldung EP-1.036.899 angewandten Lösung.
  • Die Verbreitung dieser Griffe im Handel hat daher zu der Entwicklung einer grossen Zahl von unterschiedlichen Modellen geführt. Diesen müssen noch die herkömmlichen Modelle für interne Anwendungen hinzugefügt werden, welche von den obenbeschriebenen Baskülegriffen abweichen, und zwar in den technischen Eigenschaften der diese bildenden Elemente (wobei der wichtigste Unterschied ist, dass die Betätigungselemente in den Türrahmen eingelassen sind), was bedeutet, dass sie nicht durch die wie bisher bekannten Baskülegriffe ersetzt werden können.
  • Bei den oben erwähnten Lösungen ist es daher sehr häufig, nicht nur die Grundelemente zu diversifizieren, sondern auch die technischen Details, wie die Mittel zum Sperren des Griffes, die Vorrichtungen zum Antreiben der Betätigungseinheiten, die Position des Handgriffes usw., immer in Übereinstimmung mit den technischen und ästhetischen Anforderungen und/oder der Grösse des Griffes. Ein typisches Beispiel, das sich spezifisch auf diese Erfindung bezieht, betrifft den Bezugsteil oder die Teile zum Stabilisieren oder Anhalten des Handgriffes, wenn er die seitlich aufgehängte offene, die gekippte offene oder die geschlossene Position erreicht.
  • Zu diesem Zweck verwendet eine der für die herkömmlichen Baskülegriffe vorgesehenen Lösungen (s. wieder Patent EP-446.566 dieser Anmelderin) eine Scheibe, gehalten durch eine Feder, die in einem durch die zentrale Buchse des Griffkörpers beschriebenen Sitz gelagert ist. Die Federmittel sind koaxial rund um die Spindel befestigt, während die Scheibe einem Antriebsritzel zugewandt ist und eine Anzahl von vertieften radialen Oberflächen aufweist, die zu entsprechenden Zähnen passen, hergestellt an der zugewandten Oberfläche des Ritzels auf solche Weise, dass der Handgriff in eine stabile Position einrastet, wenn er aus einer ersten in eine zweite oder andere Position gedreht wird und umgekehrt.
  • Bei anderen Grifftypen, bei denen die obige Lösung nicht benutzt werden kann unter Berücksichtigung der Form und der Grösse des Griffkörpers, wurden andere Lösungen angewandt, einschliesslich der Mittel zum Positionieren durch Einschnappen, die auf das Ritzen wirken und direkt in dem Griffkörper vorgesehen sind, welcher für diesem Zweck speziell ausgelegte Sitze aufweist.
  • Bei einer dieser Lösungen enthalten diese Mittel wenigstens ein Paar von elastischen Elementen, positioniert auf jeder Seite des Ritzels und wenigstens einen Vorsprung oder Zahn aufweisend, um sie in die Lage zu versetzen, sicher in einer festen Position in jede der jeweiligen Bezugsvertiefungen einzurasten, die in winkelmässigen Abständen rund um das Ritzel eingearbeitet sind. Somit, wenn der Handgriff gedreht wird, wird der Zahn aus einer Vertiefung herausgedrückt und in die vorhergehende oder in die nächste geschoben, um eine geöffnete oder geschlossene Position der Tür oder des Fensters zu beschreiben.
  • Die soeben beschriebene Lösung ist jedoch nicht frei von Nachteilen, zurückzuführen insbesondere auf folgende Tatsachen:
    • – die strukturmässige Komplexität der elastischen Mittel und der entsprechenden Sitze zur Aufnahme derselben;
    • – die arbeitsintensiven Prozeduren, die zum Befestigen derselben an dem Griffkörper erforderlich sind;
    • – der geringe Grad an Zuverlässigkeit auf Dauer aufgrund der besonderen Konfigurationen der elastischen Mittel;
    • – die Kosten der Elemente im Verhältnis zu der Art des Produktes sind hoch und stehen in keinem Verhältnis zu allen Griffmodellen.
  • Der Zweck dieser Erfindung ist daher, die oben erwähnten Nachteile zu überwinden, indem ein Griff für Türen und Fenster mit Mitteln zum Positionieren des Handgriffes vorgesehen wird, die strukturmässig einfach, auf Dauer zuverlässig und schnell und leicht anzubringen sind.
  • In Übereinstimmung mit der Erfindung wird der oben erwähnte Zweck erreicht durch einen Griff für Türen und Fenster nach dem Patentanspruch 1, im wesentlichen enthaltend: einen Griffkörper, anbringbar an dem Tür- oder Fensterrahmen; einen Handgriff zum Drehen einer in dem Griffkörper aufgenommenen Spindel aus einer ersten in eine zweite Position und umgekehrt; Betätigungsmittel, die mit einer Vorrichtung zum Schliessen der Tür oder des Fensters verbindbar und zwischen den beiden Positionen beweglich sind; Mittel zum Stabilisieren der Position des Handgriffes, positioniert in dem Griffkörper und auf ein Ritzel wirkend, das der Spindel auf solche Weise zugeordnet ist, dass der Handgriff in den beiden Positionen angehalten wird; wobei diese Mittel ein Gleitelement enthalten, welches in einem jeweiligen Kanal gleitet, der in den Griffkörper eingearbeitet ist, und welches einen Endkopf hat, dazu bestimmt, in eine von einer Anzahl von Bezugsvertiefungen zu greifen, die in den äusseren um-laufenden Rand des Ritzels eingearbeitet sind; ein blattfederähnliches elastisches Element zum Auslösen des Gleitelementes, befestigt im Inneren des Griffkörpers und auf das Gleitelement auf solche Weise wirkend, dass es das Zurückziehen des Gleitelementes bewirkt, wobei es sich von dem Kopf und der Vertiefung fort bewegt, wenn das Ritzel gedreht wird, und um das Vorschieben des Gleitelementes zu bewirken, wenn der Kopf in eine andere Vertiefung greift.
  • Die technischen Eigenschaften der Erfindung, unter Bezugnahme auf die obigen Zwecke, sind klar in den nachstehenden Patentansprüchen beschrieben, und ihre Vorteile gehen deutlich aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung hervor, und zwar unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen, welche eine vorgezogene Ausführung der Erfindung zeigen, vorgesehen rein als ein Beispiel und ohne den Zweckbereich der beanspruchten Erfindung einzugrenzen, und in welchen:
  • 1 eine perspektivische zerlegte Ansicht eines Griffes für Türen und Fenster nach der Erfindung zeigt, mit einigen Teilen entfernt, um andere besser zu verdeutlichen;
  • 2 und 3 sind vergrösserte Planansichten des Griffes aus 1 von unten in zwei verschiedenen Betriebskonfigurationen und mit einigen Teilen entfernt. Unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen, insbesondere auf die 1, ist der Griff nach der Erfindung an Türen, Fenster, Fenstertüren zahlreicher unterschiedlicher Arten anbringbar, entweder für interne oder äussere Anwendungen, welche nicht dargestellt sind, da von bekanntem Typ und nicht in den Zweckbereich der Erfindung fallend.
  • Wie in 1 gezeigt ist, sind die Grundkomponenten des Griffes, welcher in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichnet ist, die folgenden:
    • – ein Griffkörper 2, anbringbar an der Tür oder dem Fenster durch übliche Mittel, welche nicht dargestellt sind, da sie nicht in den Zweckbereich der Erfindung fallen;
    • – ein Handgriff 3, der von einer Seite des Griffkörpers 2 hervorsteht und dazu bestimmt ist, eine Spindel 4 zu drehen, welche wenigstens teilweise in dem Griffkörper 2 aufgenommen ist, und zwar um eine Achse Y quer zu dem Griffkörper 2 selbst aus wenigstens einer ersten in eine zweite Position und umgekehrt (wobei der Handgriff 3 mit unterbrochener Linie in 1 gezeigt ist);
    • – Betätigungsmittel 5, die teilweise von der anderen Seite des Griffkörpers 2 hervorstehen, wobei die genannten Mittel durch ihre freien Enden mit einer Vorrichtung zum Schliessen der Tür oder des Fensters verbindbar und beweglich sind zwischen ersten und zweiten Positionen, entsprechend wenigstens einer geöffneten Konfiguration und einer geschlossenen Konfiguration der Tür oder des Fensters (wobei der hervorstehende Teil der Betätigungsmittel nicht dargestellt ist, da von bekanntem Typ und nicht in den Zweckbereich der Erfindung fallend);
    • – Mittel 6, aufgenommen in dem Griffkörper 2, zum Stabilisieren der Position des Handgriffes 3 und auf ein Ritzel 7 wirkend, welches der Spindel 4 zugeordnet ist; das Ritzel 7 bildet Teil der vorgenannten Betätigungsmittel 5, dazu bestimmt, den Handgriff 3 in den vorgenannten ersten und zweiten Positionen anzuhalten.
  • Natürlich können die Positionen, die durch den Handgriff 3 eingenommen werden, mehr als zwei sein: zum Beispiel drei im Falle von kippbaren und drehbaren Türen und Fenstern, ohne dabei von dem Sinn der Erfindung abzuweichen.
  • Wie ebenfalls in den 2 und 3 gezeigt ist, enthalten die Stabilisiermittel 6 wenigstens wie folgt:
    • – ein Gleitelement 8, positioniert in der Nähe des Ritzels 7, gleitbar aufgenommen in einem jeweiligen, in den Griffkörper 2 eingearbeiteten Kanal 9 und einen Endkopf 10 aufweisend, dazu bestimmt, in eine von einer Anzahl von Vertiefungen 11 als Bezug der Griffpositionen zu greifen, die ringsum in den äusseren Rand des Ritzels 7 eingearbeitet sind;
    • – ein blattfederähnliches elastisches Element 12 zum Betätigen des Gleitelementes 8, vorgesehen im Inneren des Griffkörpers 2 und dem Gleitelement 8 auf solche Weise zugeordnet, dass es das Zurückziehen des Gleitelementes 8 bewirkt, wobei sich der Kopf 10 durch das Biegen des blattfederähnlichen elastischen Elementes 12 von der Vertiefung 11 fort bewegt (s. Pfeil F, 2), wenn das Ritzel 7 gedreht (s. Pfeil F2, 2) und das Vorschieben des Gleitelementes 8 bewirkt wird, und zwar dank der Federwirkung des blattfederähnlichen elastischen Elementes 12, wenn der Kopf 10 in eine andere Vertiefung 11 greift (s. Pfeil F1, 3).
  • Wie in den 1, 2 und 3 gezeigt ist, ist die optimale Konfiguration der Stabilisiermittel 6 jene mit zwei Gleitelementen 8 und 8a, positioniert auf entgegengesetzten Seiten des Ritzels 7 in jeweiligen Kanälen 9 und 9a. Die Elemente 8 und 8a haben jeweilige Endköpfe 10 und 10a, die in jeweilige Vertiefungen 11 und 11a greifen, aufgewiesen von dem Ritzel 7.
  • Daraus ergibt sich, dass die Erfindung ebenfalls das Vorsehen von zwei in dem Griffkörper 2 befestigten blattfederähnlichen elastischen Elementen 12 und 12a berücksichtigt, um die jeweiligen Gleitelemente 8, 8a wie oben beschrieben zu betätigen.
  • Bei der vorgezogenen, nicht begrenzenden dargestellten Ausführung hat das Ritzel 7 vier Vertiefungen 11, angeordnet in gleichmssigen Winkelabständen α von 90°; diese Vertiefungen, bezeichnet mit 11, 11a, 11b und 11c, sind in sich gegenüberliegenden Paaren durch die vorgenannten Köpfe 10 und 10a eingreifbar und beschreiben ein festes Anhalten für den Handgriff 3.
  • Beim näheren Betrachten der technischen Details ist jedes blattfederähnliche elastische Element 12 und 12a dem Gleitelement 8 und 8a zugeordnet, und zwar durch eine Verbindung in einer durchgehenden Bohrung 13, 13a, die in das Gleitelement 8, 8a auf solche eingearbeitet ist, dass jedes blattfederähnliche elastische Element 12 und 12a quer zu dem jeweiligen Gleitelement 8, 8a positioniert ist.
  • Spezifischer ausgedrückt besteht jedes blattfederähnliche elastische Element aus einer blattfederähnlichen Schraubenfeder 12, 12a, die eine Art von zylindrischem Zapfen bildet.
  • Die Enden einer jeden der blattfederähnlichen Schraubenfedern 12, 12a liegen an zwei jeweiligen Vorsprüngen 14 und 15 an, die sich an dem Griffkörper 2 auf jeder Seite eines jeden der Kanäle 9, 9a befinden, welche gleitbar die jeweiligen Gleitelemente 8, 8a aufnehmen.
  • Noch spezifischer gesagt bestehen die beiden Vorsprünge 14, 15 für jede Feder 12, 12a aus zwei nach oben gedrehten L-förmigen Brücken, angearbeitet an den Griffkörper 2, welche zwei Auflagepunkte für das jeweilige blattfederartige elastische Element 12, 12a beschreiben und welche, zusammen mit den Gleitelementen 8, 8a, Befestigungspunkte für jede Feder 12, 12a bilden.
  • Ein wie obenbeschriebener Griff erreicht vollkommen die vorgenannten Zwecke, und zwar dank einer Einheit zum Stabilisieren der Griffpositionen, welche die nachstehenden positiven Merkmale aufweist:
    • – konstruktive Einfachheit;
    • – universelle Anwendbarkeit, was bedeutet, dass sie an einer grossen Palette von Grifftypen angebracht werden kann, ohne die Grundstruktur und das Design des Griffes zu verändern;
    • – bedeutend reduzierte Herstellungs- und Montagekosten durch die Art der Teile, die zur Herstellung des Griffes verwendet werden.
  • Tatsächlich verleiht die Verwendung eines zylindrischen blattfederähnlichen Elementes, kombiniert mit einem Gleitelement und angeordnet auf jeder Seite des Ritzels, einen hohen Grad an Zuverlässigkeit auf Dauer und erlaubt einen schnellen und leichten Ein- und Ausbau der Griffteile, und zwar alles zu vernünftigen Kosten, die vereinbar sind mit dem Typ von Zubehör, das mit der Lösung nach der Erfindung hergestellt werden kann.
  • Es versteht sich, dass die beschriebene Erfindung bei vielen industriellen Anwendungen nützlich sein kann, und sie kann auf verschiedene Weisen verändert und angepasst werden, ohne dabei von dem Zweckbereich der Erfindung, wie beansprucht, abzuweichen.

Claims (7)

  1. Griff für Türen und Fenster, wobei der Griff (1) von einem Typ wie folgt enthaltend ist: – einen Griffkörper (2), anbringbar an dem Tür- oder Fensterrahmen; – einen Handgriff (3), der von einer Seite des Griffkörpers (2) hervorsteht und dazu bestimmt ist, eine Spindel (4) zu drehen, welche wenigstens teilweise in dem Griffkörper (2) aufgenommen ist, und zwar um eine Achse (Y) quer zu dem Griffkörper (2) selbst aus wenigstens einer ersten in eine zweite Position und umgekehrt; – Betätigungsmittel (5), die teilweise von der anderen Seite des Griffkörpers (2) hervorstehen, wobei die genannten Mittel durch ihre freien Enden mit einer Vorrichtung zum Schliessen der Tür oder des Fensters verbindbar und beweglich sind zwischen ersten und zweiten Positionen, entsprechend wenigstens einer geöffneten Konfiguration und einer geschlossenen Konfiguration der Tür oder des Fensters; – Mittel (6), angeordnet in dem Griffkörper (2), zum Stabilisieren der Position des Handgriffes (3) und auf ein Ritzel (7) wirkend, welches der Spindel (4) zugeordnet ist und Teil der vorgenannten Betätigungsmittel (5) bildet, und zwar auf solche Weise, dass der Handgriff (3) in den vorgenannten ersten und zweiten Positionen angehalten wird, wobei der Griff (1) dadurch gekennzeichnet ist, dass die Stabilisiermittel (6) wenigstens wie folgt enthalten: – ein Gleitelement (8), positioniert in der Nähe des Ritzels (7), gleitbar aufgenommen in einem jeweiligen, in den Griffkörper (2) eingearbeiteten Kanal (9) und einen Endkopf (10) aufweisend, dazu bestimmt, in eine von einer Anzahl von Vertiefungen (11) als Bezug der Griffpositionen zu greifen, wobei die Vertiefungen (11) ringsum in den äusseren Rand des Ritzels (7) eingearbeitet sind; – ein blattfederähnliches elastisches Element (12) zum Betätigen des Gleitelementes (8), vorgesehen im Inneren des Griffkörpers (2) und dem Gleitelement (8) auf solche Weise zugeordnet, dass es das Zurückziehen des Gleitelementes (8) bewirkt, wobei sich der Kopf (10) durch das Biegen des blattfederähnlichen elastischen Elementes (12) von der Vertiefung (11) fort bewegt, wenn das Ritzel (7) gedreht und das Vorschieben des Gleitelementes (8) bewirkt wird, und zwar dank der Federwirkung des blattfederähnlichen elastischen Elementes (12), wenn der Kopf (10) in eine andere Vertiefung (11) greift.
  2. Griff nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisiermittel (6) wenigstens wie folgt enthalten: – zwei Gleitelemente (8, 8a), positioniert an den sich gegenüberliegenden Seiten des Ritzels (7) in jeweiligen Kanälen (9, 9a) und jeweilige Endköpfe (10, 10a) aufweisend, die in jeweilige Vertiefungen (11, 1la) greifen, aufgewiesen von dem Ritzel (7); – zwei blattfederähnliche elastische Elemente (12, 12a), vorgesehen in dem Griffkörper (2) zum Betätigen der jeweiligen Gleitelemente (8, 8a).
  3. Griff nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes blattfederähnliche elastische Element (12, 12a) dem Gleitelement (8, 8a) durch eine Verbindung in einer durchgehenden Bohrung (13, 13a) zugeordnet ist, eingearbeitet in das Gleitelement (8, 8a) auf solche Weise, dass jedes blattfederähnliche elastische Element (12, 12a) quer zu dem jeweiligen Gleitelement (8, 8a) positioniert ist.
  4. Griff nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes blattfederartige elastische Element aus einer Schraubenfeder (12, 12a) besteht, die eine Art zylindrischen Zapfen bildet.
  5. Griff nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Enden eines jeden der blattfederartigen elastischen Elemente (12, 12a) an zwei jeweiligen Vorsprüngen (14, 15) anliegt, angearbeitet an den Griffkörper (2) auf jeder Seite eines jeden der Kanäle (9, 9a), welche gleitbar die jeweiligen Gleitelemente (8, 8a) aufnehmen.
  6. Griff nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Vorsprünge (14, 15) aus zwei nach oben gedrehten L-förmigen Brücken bestehen, angearbeitet an den Griffkörper (2), welche zwei Auflagepunkte für das jeweilige blattfederartige elastische Element (12, 12a) beschreiben und welche, zusammen mit den Gleitelementen (8, 8a), Befestigungspunkte für jedes blattfederartige elastische Element (12, 12a) bilden.
  7. Griff nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ritzel (7) vier Vertiefungen (11) aufweist, angeordnet in gleichmässigen Winkelabständen (α) von 90°; wobei diese Vertiefungen (11, 11a, 11b, 11c) paarweise von den Endköpfen (10, 10a) greifbar sind und einen stabilen Halt für den Handgriff (3) in den ersten und zweiten Positionen beschreiben.
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