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Die
vorliegende Erfindung liegt auf dem Gebiet der automatischen Getriebe,
insbesondere für
Kraftfahrzeuge, bestehend aus Planetensätzen, die mittels Reibungselementen
wie etwa Kupplungen und Bremsen geschaltet werden und üblicherweise
mit einem einer Schlupfwirkung unterliegenden Anlaufelement wie
etwa einem Drehmomentwandler, der im Allgemeinen mit einer Überbrückungskupplung
oder mitunter einer einfachen Kupplung ausgerüstet ist, verbunden sind.
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Die
jüngste
Geschichte dieser Getriebe zeigt eine ausgeprägte Tendenz zu einer Erhöhung der
Anzahl der Gänge,
im Allgemeinen sechs. Das Patent
EP 0 434 525 B1 , das als der nächstliegende
Stand der Technik angesehen wird, hat ein solches Getriebe beschrieben,
das zwischen einer Antriebswelle und einer Abtriebswelle, die in
einem Gehäuse
angeordnet sind, einen mit der Abtriebswelle konzentrischen Planetensatz
aus vier Elementen, von einem ersten bis zu einem vierten in Drehzahlordnung
bezeichnet, d. h. einem so genannten doppelten Planetensatz, und
mindestens einem Leistungsweg zwischen der Antriebswelle und dem
doppelten Planetensatz sowie fünf
Schaltelementen, nämlich
drei Kupplungen und zwei Bremsen, deren selektives paarweises Eingreifen
verschiedene Übersetzungsverhältnisse
zwischen der Antriebswelle und der Abtriebswelle bestimmt, umfasst,
wobei ein erster Leistungsweg ein erstes festes Übersetzungsverhältnis aufweist
und eine erste und eine zweite Kupplung enthält und ein zweiter Leistungsweg
ein zweites festes, gegenüber
dem ersten Verhältnis
höheres Übersetzungsverhältnis im
gleichen Drehsinn aufweist und eine dritte Kupplung enthält. Das
erste Element des doppelten Planetensatzes ist mit dem ersten Leistungsweg
durch die erste Kupplung verbunden. Das zweite Element ist mit der
Abtriebswelle fest verbunden. Das dritte Element ist mit dem zweiten
Leistungsweg durch die dritte Kupplung verbunden und wird durch
die erste Bremse arretiert. Das vierte Element ist mit dem ersten
Leistungsweg durch die zweite Kupplung verbunden und wird durch die
zweite Bremse arretiert. Durch selektives paarweises Eingreifen
der fünf
Schaltelemente werden sechs Vorwärtsgänge erhalten:
ein erster durch die erste Kupplung und die erste Bremse; ein zweiter
durch die erste Kupplung und die zweite Bremse; ein dritter durch
die erste und die zweite Kupplung; ein vierter durch die erste und
die dritte Kupplung; ein fünfter
durch die zweite und die dritte Kupplung; ein sechster durch die
dritte Kupplung und die zweite Bremse; eine gebremste Neutralstellung
durch die erste und die zweite Bremse und ein Rückwärtsgang durch die zweite Kupplung
und die erste Bremse.
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Weitgehend
ist dieses Getriebe von den Automobilherstellern gewählt worden.
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Es
ist vorgeschlagen worden, das Sechsgang-Getriebe von
EP 0 434 525 zu modifizieren, um ein
Getriebe mit sieben oder mehr Gängen
zu verwirklichen (siehe Prof. Dr. Peter Tenberge, in: Der E-Automat.
Ein Automatikgetriebe mit Esprit, Dezember 2001). Dieses Getriebe
mit sieben oder mehr Gängen
weist gravierende Nachteile auf, insbesondere hinsichtlich der Getriebestufungen.
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Gemäß einem
ersten Aspekt der Erfindung wird mit einem Minimum an Bauteilen
ein Achtgang-Automatikgetriebe mit, unter anderem, einer guten Getriebestufung
geschaffen.
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Dazu
wird gemäß diesem
ersten Aspekt der Erfindung hauptsächlich ein automatisches Mehrganggetriebe,
insbesondere für
Kraftfahrzeug, geschaffen, bestehend aus zwischen einer Antriebswelle
und einer Abtriebswelle, die in einem Gehäuse angeordnet sind, einem
zu der Abtriebswelle konzentrischen Planetensatz aus vier Elementen,
in Drehzahlordnung von einem ersten bis zu einem vierten bezeichnet,
der doppelter Planetensatz genannt wird, zwei Leistungswegen zwischen
der Antriebswelle und dem doppelten Planetensatz sowie fünf Schaltelementen,
nämlich
drei Kupplungen und zwei Bremsen, deren selektives paarweises Eingreifen
verschiedene Übersetzungsverhältnisse
zwischen der Antriebswelle und der Abtriebswelle bewirkt, wobei
der erste Leistungsweg ein erstes festes Übersetzungsverhältnis aufweist
und die erste und die zweite Kupplung enthält, und der zweite Leistungsweg
ein zweites festes Übersetzungsverhältnis, das
höher als
das erste Verhältnis
ist, und die gleiche Drehrichtung aufweist und die dritte Kupplung
enthält,
wobei das erste Element des doppelten Planetensatzes mit dem ersten
Leistungsweg durch die erste Kupplung verbunden ist, während das
zweite Element mit der Abtriebswelle fest verbunden ist, das dritte
Element mit dem zweiten Leistungsweg durch die dritte Kupplung verbunden
ist und durch die erste Bremse arretiert wird und das vierte Element
mit dem ersten Leistungsweg durch die zweite Kupplung verbunden
ist und durch die zweite Bremse arretiert wird, wobei das Getriebe
dadurch gekennzeichnet ist, dass es eine vierte Kupplung enthält, die
das vierte Element mit dem zweiten Leistungsweg verbindet und ein
sechstes Schaltorgan bildet, derart, dass durch selektives paarweises
Eingreifen der sechs Schaltelemente erhalten werden: acht Vorwärtsgänge, nämlich einen
ersten durch die erste Kupplung und die erste Bremse; einen zweiten
durch die erste Kupplung und die zweite Bremse; einen dritten durch
die erste und die zweite Kupplung; einen vierten durch die erste
und die vierte Kupplung; einen fünften
durch die erste und die dritte Kupplung; einen sechsten direkten
Gang durch die dritte und die vierte Kupplung; einen siebten durch
die zweite und die dritte Kupplung; einen achten durch die dritte
Kupplung und die zweite Bremse, eine gebremste Neutralstellung durch
die erste und die zweite Bremse, ein erster Rückwärtsgang durch die zweite Kupplung
und die erste Bremse und ein zweiter Rückwärtsgang durch die vierte Kupplung
und die erste Bremse.
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Vorteilhaft
sind bei einem Getriebe gemäß diesem
ersten Aspekt der Erfindung, je nachdem, ob die Antriebswelle und
die Abtriebswelle fluchten oder parallel sind, die festen Übersetzungsverhältnisse
der zwei Leistungswege durch einen Planetensatz aus drei Elementen,
wovon eines mit dem Gehäuse
fest verbunden ist, und durch einen Direktgang oder durch zwei parallele
Vorgelege, deren Ritzel immer im Eingriff stehen, verwirklicht.
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Vorteilhaft
enthält
dann, wenn die Antriebswelle und die Abtriebswelle fluchtend bzw.
aufeinander ausgerichtet sind, der erste Leistungsweg einen Planetensatz
mit drei Elementen, wovon eines mit dem Gehäuse fest verbunden ist, der
das erste feste Übersetzungsverhältnis kleiner
als Eins definiert, während
der zweite Leistungsweg ein Direktgang ist, der das zweite feste Übersetzungsverhältnis, das
gleich Eins ist, definiert.
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Ebenfalls
vorteilhaft umfasst der Planetensatz mit drei Elementen einen Planetenträger, der
mit der Antriebswelle fest verbunden ist und die Planeten, die miteinander
und mit einem Ringrad bzw. mit einem mit dem Gehäuse fest verbundenen Sonnenrad
in Eingriff sind, trägt,
wobei das Ringrad den ersten Leistungsweg mit festem Verhältnis, das
kleiner als Eins ist, bildet und die erste Kupplung und die zweite
Kupplung enthält, und
die Antriebswelle und der Planetenträger den zweiten Leistungsweg
als Direktgang mit festem Verhältnis, das
gleich Eins ist, bilden, der die dritte Kupplung und die vierte
Kupplung enthält.
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Gemäß einer
vorteilhaften Ausführungsform
umfasst der doppelte Planetensatz einen Planetensatz mit drei Elementen,
der einen Planetenträger
besitzt, der Planeten, die mit einem Sonnenrad und mit einem Ringrad
in Eingriff sind, und zusätzliche
Planeten, die mit den Planeten und mit einem zusätzlichen Sonnenrad in Eingriff
sind, trägt,
wobei das erste Element aus dem zusätzlichen Sonnenrad gebildet
ist, das zweite Element aus dem Ringrad gebildet ist, das dritte
Element aus dem Planetenträger
gebildet ist und das vierte Element aus dem Sonnenrad gebildet ist.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausführungsform
umfasst der doppelte Planetensatz einen Planetensatz mit drei Elementen,
der einen Planetenträger
besitzt, der Planeten, die mit einem Sonnenrad und mit einem Ringrad
in Eingriff sind, trägt,
und einen weiteren Satz mit drei Elementen, der einen Planetenträger besitzt,
der Planeten trägt,
die miteinander und mit einem Ringrad bzw. einem Sonnenrad in Eingriff
sind, wobei das erste Element durch das Sonnenrad gebildet ist,
das zweite Element durch die drehfest miteinander verbundenen Ringräder gebildet
ist, das dritte Element durch die drehfest miteinander verbundenen
Planetenträger
gebildet ist und das vierte Element durch das Sonnenrad gebildet
ist.
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Gemäß einer
vorteilhaften Ausführungsform
umfasst der Planetensatz mit drei Elementen einen Planetenträger, der
mit der Antriebswelle fest verbunden ist und Planeten, die miteinander
und mit einem Ringrad bzw. mit einem Sonnenrad, das mit einer Bremse
verbunden ist, um den ersten Leistungsweg zu steuern, in Eingriff
sind, trägt,
wobei das Ringrad diesen ersten Leistungsweg mit festem Verhältnis kleiner
als Eins bildet und die erste Kupplung und die zweite Kupplung enthält, und
die Antriebswelle und der Planetenträger den zweiten Leistungsweg
als Direktgang mit festem Verhältnis,
das gleich Eins ist, bilden, der die dritte Kupplung und die vierte
Kupplung enthält.
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Gemäß einer
weiteren vorteilhaften Ausführungsform,
bei der die Antriebswelle und die Abtriebswelle parallel sind, enthalten
einerseits der erste Leistungsweg und der zweite Leistungsweg jeweils
parallele Vorgelege mit stets in Eingriff befindlichen Ritzeln,
die das erste feste Übersetzungsverhältnis bzw.
das zweite feste Übersetzungsverhältnis, das
größer als
das erste ist und dieselbe Drehrichtung hat, definieren, und andererseits
umfasst der doppelte Planetensatz einen Planetensatz mit drei Elementen,
der einen Planetenträger besitzt,
der Planeten trägt,
die mit einem Sonnenrad und mit einem Ringrad in Eingriff sind,
und einen weiteren Satz mit drei Elementen, der einen Planetenträger besitzt,
der Planeten trägt,
die mit einem Sonnenrad und einem Ringrad in Eingriff sind, wobei
das erste Element durch das Ringrad gebildet ist, das zweite Element durch
das Ringrad und den Planetenträger,
die drehfest miteinander verbunden sind, gebildet ist, das dritte Element
durch den Planetenträger
gebildet ist und das vierte Element durch die drehfest miteinander
verbundenen Sonnenräder
gebildet ist.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung ist die Bauart des Mehrganggetriebes
dafür ausgelegt, ein
neuartiges Getriebe mit sechs Vorwärtsgängen und einem Rückwärtsgang
zu verwirklichen, indem die zweite Kupplung des Getriebes mit acht
Vorwärtsgängen und
zwei Rückwärtsgängen entfernt
wird.
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Gemäß diesem
Aspekt der Erfindung wird ein automatisches Mehrganggetriebe bereitgestellt,
bestehend aus zwischen einer Antriebswelle und einer Abtriebswelle,
die in einem Gehäuse
angeordnet sind, einem zu der Abtriebswelle konzentrischen Planetensatz
aus vier Elementen, in Drehzahlordnung von einem ersten bis zu einem
vierten bezeichnet, der doppelter Planetensatz genannt wird, zwei
Leistungswegen zwischen der Antriebswelle und dem doppelten Planetensatz
sowie fünf
Schaltelementen, nämlich
drei Kupplungen und zwei Bremsen, deren selektives paarweises Eingreifen
verschiedene Übersetzungsverhältnisse
zwischen der Antriebswelle und der Abtriebswelle bestimmt, wobei
der erste Leistungsweg ein erstes festes Übersetzungsverhältnis aufweist
und die erste Kupplung enthält,
und der zweite Leistungsweg ein zweites festes Übersetzungsverhältnis, das
größer als
das erste Verhältnis
ist, und die gleiche Drehrichtung aufweist und die zweite Kupplung
enthält,
wobei das erste Element des doppelten Planetensatzes mit dem ersten
Leistungsweg durch die erste Kupplung verbunden ist, das zweite
Element mit der Abtriebswelle fest verbunden ist, das dritte Element
mit dem zweiten Leistungsweg durch die zweite Kupplung verbunden
ist und durch die erste Bremse arretiert wird und das vierte Element
durch die zweite Bremse arretiert wird, wobei das Getriebe dadurch
gekennzeichnet ist, dass das vierte Element durch die dritte Kupplung
mit dem zweiten Leistungsweg verbunden ist, derart, dass durch selektives
paarweises Eingreifen der fünf
Schaltelemente erhalten werden: sechs Vorwärtsgänge, nämlich einen ersten durch die
erste Kupplung und die erste Bremse; einen zweiten durch die erste Kupplung
und die zweite Bremse; einen dritten durch die erste und die dritte
Kupplung; einen vierten durch die erste und die zweite Kupplung;
einen fünften
als Direktgang durch die zweite und die dritte Kupplung; einen sechsten
durch die zweite Kupplung und die zweite Bremse und einen Rückwärtsgang
durch die dritte Kupplung und die erste Bremse.
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Gemäß einer
vorteilhaften Ausführungsform
dieses Aspekts der Erfindung umfasst bei fluchtender bzw. aufeinander
ausgerichteter Antriebswelle und Abtriebswelle der erste Leistungsweg
einen Planetensatz mit drei Elementen, wovon eines mit dem Gehäuse fest
verbunden ist, der das erste feste Übersetzungsverhältnis kleiner
als Eins definiert, während
der zweite Leistungsweg ein Direktgang ist, der das zweite feste Übersetzungsverhältnis, das
gleich Eins ist, definiert.
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Ebenso
kann gemäß dieser
Ausführungsform
dieses Aspekts der Erfindung der Planetensatz mit drei Elementen
einen Planetenträger
umfassen, der mit der Antriebswelle fest verbunden ist und Planeten
trägt, die
miteinander und mit einem Ringrad bzw. mit einem mit dem Gehäuse fest
verbundenen Sonnenrad in Eingriff sind, wobei das Ringrad den ersten
Leistungsweg mit festem Verhältnis
kleiner als Eins bildet, der die erste Kupplung und die Antriebswelle
enthält,
und der Planetenträger
den zweiten Leistungsweg als Direktgang mit festem Verhältnis, das
gleich Eins ist, bildet, der die zweite Kupplung und die dritte
Kupplung enthält.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
dieses Aspekts der Erfindung umfasst der doppelte Planetensatz einen
Planetensatz mit drei Elementen, der einen Planetenträger besitzt,
der Planeten, die mit einem Sonnenrad und mit einem Ringrad in Eingriff
sind, und zusätzliche
Planeten, die mit den Planeten und mit einem zusätzlichen Sonnenrad in Eingriff
sind, trägt,
wobei das erste Element durch das zusätzliche Sonnenrad gebildet
ist, das zweite Element durch das Ringrad gebildet ist, das dritte
Element durch den Planetenträger
gebildet ist und das vierte Element durch das Sonnenrad gebildet
ist.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
dieses weiteren Aspekts der Erfindung umfasst der doppelte Planetensatz
einen Planetensatz mit drei Elementen, der einen Planetenträger besitzt,
der Planeten trägt,
die mit einem Sonnenrad und mit einem Ringrad in Eingriff sind,
und einen weiteren Satz mit drei Elementen, der einen Planetenträger besitzt,
der Planeten trägt,
die miteinander und mit einem Ringrad bzw. einem Sonnenrad in Eingriff
sind, wobei das erste Element durch das Sonnenrad gebildet ist,
das zweite Element durch die drehfest miteinander verbundenen Ringräder gebildet
ist, das dritte Element durch die drehfest miteinander verbundenen
Planetenträger
gebildet ist und das vierte Element durch das Sonnenrad gebildet
ist.
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Gemäß noch einer
Ausführungsform
dieses Aspekts der Erfindung, bei der die Antriebswelle und die Abtriebswelle
parallel sind, umfassen einerseits der erste Leistungsweg und der
zweite Leistungsweg jeweils parallele Vorgelege, deren Ritzel ständig in
Eingriff sind, die das erste feste Übersetzungsverhältnis bzw.
das zweite feste Übersetzungsverhältnis, das
größer als
das erste ist und dieselbe Drehrichtung hat, definieren, und andererseits
umfasst der doppelte Planetensatz einen Planetensatz mit drei Elementen,
der einen Planetenträger
besitzt, der Planeten trägt,
die mit einem Sonnenrad und mit einem Ringrad in Eingriff sind,
und einen weiteren Satz mit drei Elementen, der einen Planetenträger besitzt,
der Planeten trägt,
die mit einem Sonnenrad und mit einem Ringrad in Eingriff sind,
wobei das erste Element durch das Ringrad gebildet ist, das zweite Element
durch das Ringrad und den Planetenträger, die drehfest miteinander
verbunden sind, gebildet ist, das dritte Element durch den Planetenträger gebildet
ist und das vierte Element durch die drehfest miteinander verbundenen
Sonnenräder
gebildet ist.
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Die
Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen im Übrigen aus der folgenden Beschreibung
anhand von Beispielen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung
hervor, worin
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1 ein
Getriebe mit acht Vorwärtsgängen und
zwei Rückwärtsgängen einer
ersten Ausführungsform
gemäß einem
ersten Aspekt der Erfindung, wobei die Antriebswelle und die Abtriebswelle
fluchtend bzw. aufeinander ausgerichtet sind und ein erster Typ
eines doppelten Satzes hinter einem hydraulischen Drehmomentwandler
eingebaut ist, schematisch darstellt;
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2 das
Auswahlschema der Reibungselemente des Getriebes mit acht Vorwärtsgängen und
zwei Rückwärtsgängen gemäß dem ersten
Aspekt der Erfindung darstellt;
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3 eine
Variante des Getriebes von 1 darstellt,
bei der ein Freilauf hinzugefügt
ist, der die Übergänge vom
ersten in den zweiten Gang und vom zweiten in den ersten Gang erleichtert;
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4 eine
weitere Variante des Getriebes von 1 mit einem
zweiten Typ des zweiten doppelten Satzes darstellt;
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4A eine
vereinfachte Variante der Ausführungsform
des Getriebes von 4 darstellt, bei der die Ringräder jedes
doppelten Getriebesatzes gleich sind und die benachbarten Planeten
gleich sind und auf einer Achse angebracht sind, die sie mit den
beiden Planetenträgern
gemeinsam haben;
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5 noch
eine Variante des Getriebes von 1 darstellt,
mit einer Bremse, welche die Anlaufkupplung ersetzt, anstelle des
Drehmomentwandlers;
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6 ein
Getriebe mit sechs Vorwärtsgängen und
einem einzigen Rückwärtsgang
einer ersten Ausführungsform
gemäß einem
zweiten Aspekt der Erfindung schematisch darstellt;
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7 eine
zweite Ausführungsform
des Getriebes mit acht Vorwärtsgängen und
zwei Rückwärtsgängen, bei
dem die Antriebswelle und die Abtriebswelle parallel sind, mit einem
dritten Typ des doppelten Satzes schematisch darstellt;
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8 eine
zweite Ausführungsform
des Getriebes mit sechs Vorwärtsgängen und
einem einzigen Rückwärtsgang
darstellt; und
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9 das
Auswahlschema der Reibungselemente des Getriebes mit sechs Vorwärtsgängen und
einem Rückwärtsgang
gemäß dem zweiten
Aspekt der Erfindung darstellt.
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In
der ersten Ausführungsform
von 1 enthält
ein Getriebe mit acht Vorwärtsgängen und
zwei Rückwärtsgängen einer
ersten Ausführungsform
gemäß einem
ersten Aspekt der Erfindung in einem Gehäuse eine Antriebswelle E und
eine Abtriebswelle S, die fluchten bzw. aufeinander ausgerichtet
sind. In an sich bekannter Weise ist das dargestellte Getriebe mit
einem hydraulischen Drehmomentwandler 60 versehen, der ein
Pumpenrad 61, eine Turbine 62, ein Leitrad 63,
einen Freilauf 64, eine Überbrückungskupplung 65 und
eine Abtriebswelle 66, die die Antriebswelle E bildet,
umfasst.
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Dieses
Getriebe stellt einen Planetensatz 10 mit drei Elementen
dar, der einen Planetenträger 12 umfasst,
der mit der Antriebswelle E fest verbunden ist und die Planeten 13 und 13a trägt, die
miteinander und mit einem Ringrad 14, das eine erste Kupplung
C1 und eine zweite Kupplung C2 antreibt, bzw. mit einem mit dem Gehäuse fest
verbundenen Sonnenrad 11 im Eingriff sind, wodurch ein
erster Leistungsweg P1 definiert wird, der ein erstes festes Übersetzungsverhältnis G1
aufweist, das kleiner als Eins ist.
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Die
Antriebswelle E und der Planetenträger 12 treiben eine
dritte Kupplung C3 bzw. eine vierte Kupplung C4 an und definieren
einen zweiten Leistungsweg P2 als Direktgang, wobei das zweite feste Übersetzungsverhältnis G2
gleich Eins ist.
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Bei
dieser ersten Ausführungsform
weist das Getriebe einen doppelten Planetensatz 50 vom
Typ Ravigneaux mit vier Elementen auf, in der Reihenfolge ihrer
jeweiligen Drehzahlen mit den Bezugszeichen A, B, C und D versehen,
der einen Planetensatz mit drei Elementen 20 umfasst, nämlich einem
Planetenträger 22, der
die Planeten 23 trägt,
die mit einem Sonnenrad 21 und mit einem Ringrad 24 in
Eingriff sind, und mit zusätzlichen
Planeten 23a, die mit den Planeten 23 und mit
einem zusätzlichen
Sonnenrad 21a im Eingriff sind.
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Folglich
ist das erste Element A durch das zusätzliche Sonnenrad 21a gebildet,
das zweite Element B ist durch das Ringrad 24 gebildet,
das dritte Element C ist durch den Planetenträger 22 gebildet und
das vierte Element D ist durch das Sonnenrad 21 gebildet.
Das erste Element A ist mit der ersten Kupplung C1 verbunden, das
zweite Element B ist mit der Abtriebswelle S kraftschlüssig, das
dritte Element C ist mit der dritten Kupplung C3 und mit einer ersten
Bremse B1 verbunden und das vierte Element D ist mit der zweiten
Kupplung C2, mit der vierten Kupplung C4 und mit einer zweiten Bremse
B2 verbunden.
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Das
Getriebe arbeitet wie folgt:
Im ersten Gang sind die erste
Kupplung C1 und die erste Bremse B1 verriegelt. Das erste Element
A wird gemäß dem Untersetzungsverhältnis G1
des Satzes 10 angetrieben, und das dritte Element C ist
arretiert. Die Übersetzung
erfolgt gemäß dem Verhältnis G1
und dem kleineren Untersetzungsverhältnis des doppelten Planetensatzes 50.
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Im
zweiten Gang sind die erste Kupplung C1 und die zweite Bremse B2
verriegelt. Das erste Element A wird gemäß dem Verhältnis G1 angetrieben, und das
vierte Element D ist arretiert. Die Übersetzung erfolgt gemäß dem Verhältnis G1
und dem mittleren Untersetzungsverhältnis des doppelten Planetensatzes 50.
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Im
dritten Gang sind die erste und die zweite Kupplung, C1 und C2,
verriegelt. Das erste und das vierte Element, A und D, sowie der
doppelte Planetensatz 50 werden im Ganzen gemäß dem Verhältnis G1
angetrieben. Die Übersetzung
erfolgt gemäß diesem
Verhältnis.
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Im
vierten Gang sind die erste und die vierte Kupplung, C1 und C4,
verriegelt. Das erste Element A wird gemäß dem Verhältnis G1 angetrieben, und das
vierte Element D wird im direkten Eingriff angetrieben. Die Übersetzung
erfolgt gemäß einem
ersten Verhältnis,
das zwischen G1 und dem direkten Eingriff liegt.
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Im
fünften
Gang sind die erste und die dritte Kupplung, C1 und C3, verriegelt.
Das erste Element A wird gemäß dem Verhältnis G1
angetrieben, und das dritte Element C wird im direkten Eingriff
angetrieben. Die Übersetzung
erfolgt gemäß einem
zweiten Verhältnis,
das zwischen G1 und dem direkten Eingriff liegt.
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Im
sechsten Gang sind die dritte und die vierte Kupplung, C3 und C4,
verriegelt. Das dritte und das vierte Element, C und D, sowie der
doppelte Planetensatz 50 werden im Ganzen im direkten Eingriff
angetrieben. Die Übersetzung
erfolgt als Direktgang.
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Im
siebten Gang sind die zweite und die dritte Kupplung, C2 und C3,
verriegelt. Das dritte Element C wird im direkten Eingriff angetrieben,
und das vierte Element D wird gemäß dem Verhältnis G1 angetrieben. Die Übersetzung
erfolgt gemäß einem
Teil des Verhältnis
des Schnellgangs des doppelten Planetensatzes 50.
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Im
achten Gang sind die dritte Kupplung C3 und die zweite Bremse B2
verriegelt. Das dritte Element C wird im direkten Eingriff angetrieben,
und das vierte Element D ist arretiert. Die Übersetzung erfolgt gemäß dem vollen
Verhältnis
des Schnellgangs des doppelten Planetensatzes 50.
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In
der gebremsten Neutralstellung sind die erste und die zweite Bremse,
B1 und B2, verriegelt. Das dritte und das vierte Element, C und
D, sowie der doppelte Planetensatz 50 sind im Ganzen arretiert.
Die Abtriebswelle S ist arretiert, während die Antriebswelle E frei
ist. Es erfolgt kein Antrieb.
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Im
ersten Rückwärtsgang
sind die zweite Kupplung C2 und die erste Bremse B1 verriegelt.
Das vierte Element D wird gemäß dem Verhältnis G1
angetrieben, und das dritte Element C ist arretiert. Die Übersetzung erfolgt
gemäß dem Verhältnis G1
und dem Rückwärtsgangverhältnis des
doppelten Planetensatzes 50.
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Im
zweiten Rückwärtsgang
sind die vierte Kupplung C4 und die erste Bremse B1 verriegelt.
Das vierte Element D wird im direkten Eingriff angetrieben, und
das dritte Element C ist arretiert. Die Übersetzung erfolgt gemäß dem Rückwärtsgangverhältnis des
doppelten Planetensatzes 50.
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2 stellt
das diesen elf Betriebszuständen
entsprechende Auswahlschema der Reibungselemente dar. Es ist festzustellen,
dass diese elf Zustände
tatsächlich
fünfzehn
paarweisen Kombinationen der vier Kupplungen und der zwei Bremsen,
abzüglich
der vier untersagten Kombinationen, bei denen die Antriebswelle
E arretiert ist und die Abtriebswelle S frei beweglich ist, nämlich jenen
der dritten Kupplung C3 mit der ersten Bremse B1, der zweiten Kupplung
C2 mit der zweiten Bremse B2, der zweiten Kupplung C2 mit der vierten Kupplung
C4 und der vierten Kupplung C4 mit der zweiten Bremse B2, entsprechen.
Der Übergang
aus jedem der Zustände
in den folgenden oder in den übernächsten erfolgt
zudem von Anfang bis Ende dadurch, dass nur eines der zwei aktiven
Reibungselemente geschaltet wird, d. h. ausschließlich durch
einfache Übergänge, die
sich in vortrefflicher Weise für
jede Form des Schaltens eignen.
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3, 4 und 5,
worauf sich nun bezogen wird, stellen drei Varianten des Getriebes
mit acht Vorwärtsgängen und
zwei Rückwärtsgängen von 1 dar.
Alle mit 1 gemeinsamen oder die gleichen Funktionen
ausübenden
Elemente tragen die gleichen Bezugszeichen.
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In
der Variante von 3 ist ein Freilauf R1 parallel
zur ersten Bremse B1 hinzugefügt,
um auf an sich bekannte Weise die Übergänge vom ersten in den zweiten
Gang und vom zweiten in den ersten Gang zu erleichtern. Dieser Freilauf
greift in keiner Weise in die Funktionsweise ein, die mit jener
von 1 identisch bleibt.
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In
der Variante von 4 ist der doppelte Planetensatz 50 vom
Typ Simpson und umfasst den Satz 20 mit drei Elementen
von 1 und einen weiteren Satz 30 mit drei
Elementen, der einen Planetenträger 32 besitzt,
der Planeten 33 und 33a trägt, die miteinander und mit
einem Ringrad 34 bzw. einem Sonnenrad 31 in Eingriff
sind. Das erste Element A ist durch das Sonnenrad 31 des
Satzes 30 gebildet, das zweite Element B ist durch Ringräder 24 und 34 der
Vorgelege 20 und 30, die drehfest miteinander
verbundenen sind, gebildet, das dritte Element C ist durch die Planetenträger 22 und 32 der
Sätze 20 und 30,
die drehfest miteinander verbunden sind, gebildet und das vierte
Element D ist durch das Sonnenrad 21 des Satzes 20 gebildet.
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In
der Ausführungsform
von 4A ist der doppelte Planetensatz 50 wie
in der Variante von 4 vom Typ Simpson und umfasst
den Satz 20 mit drei Elementen von 1 sowie
einen weiteren Satz 30 mit drei Elementen, der einen Planetenträger 32 besitzt,
der Planeten 33 und 33a trägt, die miteinander und mit einem
Ringrad 34 bzw. einem Sonnenrad 31 in Eingriff
sind. Das erste Element A ist durch das Sonnenrad 31 des
Satzes 30 gebildet, das zweite Element B ist durch die
Ringräder 24 und 34 der
Sätze 20 und 30,
die drehfest miteinander verbundenen sind, gebildet, das dritte
Element C ist durch die Planetenträger 22 und 32 der Sätze 20 und 30,
die drehfest miteinander verbunden sind, gebildet und das vierte
Element D ist durch das Sonnenrad 21 des Satzes 20 gebildet.
Anders als in der Variante von 4 sind die
Ringräder 24 und 34 gleich und
die benachbarten Planeten 23 und 33 sind gleich
und auf einer Achse angebracht, die sie mit den beiden Planetenträgern 22 und 32 gemeinsam
haben, was zu einer Vereinfachung der Baugruppe beiträgt.
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In
der dritten Variante, die in 5 gezeigt
ist, entfällt
der Drehmomentwandler 60, und die dauerhafte Verbindung
des Sonnenrades 11 des Satzes 10 mit dem Gehäuse ist
durch eine nicht dauerhafte Verbindung mit Hilfe einer Bremse B0 verwirklicht, die als Anlaufkupplung verwendet
wird.
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Gemäß dieser
dritten Variante arbeitet das Getriebe wie folgt:
Im Stillstand
ist die Bremse B0 gelöst. Der erste Leistungsweg
P1 ist unterbrochen und alle Gänge,
die ihn benutzen, d. h. der erste, der zweite, der dritte, der vierte,
der fünfte,
der siebte Gang und der erste Rückwärtsgang,
sind ausgekuppelt. Das Starten ist über alle diese Gänge möglich, indem
die Bremse B0 genau wie eine herkömmliche
Anlaufkupplung allmählich
verriegelt wird, wobei die einzige Bedingung darin besteht, sie
dementsprechend zu dimensionieren und ihre Kühlung sicherzustellen. Selbstverständlich beschränkt man
sich in der Praxis auf Starts im ersten Gang und im ersten Rückwärtsgang
sowie möglicherweise
im zweiten Gang und im zweiten Rückwärtsgang.
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Beim
Fahren ist die Bremse B0 über alle
Vorwärts-
wie Rückwärtsgänge verriegelt,
und die Funktionsweise bleibt jener von 1 völlig gleich.
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Die
nachstehenden Beispiele 1, 2, 3 zeigen die hervorragende Getriebestufung
und die bemerkenswerte Flexibilität bei der Gesamtübersetzung
dieser Getriebe mit acht Vorwärtsgängen und
zwei Rückwärtsgängen gemäß dem ersten
Aspekt der Erfindung. Beispiel 1: Fig. 1 bis 5
| Planetensatz
10 | doppelter
Planetensatz 50 (Ravigneaux 20 oder Simpson 20, 30) |
| Ringrad
14
Planeten 13
Planeten 13a
Sonnenrad 11
Verhältnis G1 | 88
Zähne
17
Zähne
15
Zähne
46
Zähne
0,477 | Ringräder 24,
34
Planeten 23, 33
Planeten 23a, 33a
Sonnenrad 21
Sonnenräder 21a,
31 | 88
Zähne
25
Zähne
23
Zähne
38
Zähne
31
Zähne |
| | Übersetzungsverhältnisse | Drehmomente | Stufen |
| 2.
Rückwärtsgang | 0,432 | 2,316 | 2,095
1,226
1,826
1,554
1,391
1,229
1,226
1,226
1,168 |
| 1.
Rückwärtsgang | 0,206 | 4,852 |
| 1.
Gang | 0,168 | 5,948 |
| 2.
Gang | 0,307 | 3,257 |
| 3.
Gang | 0,477 | 2,095 |
| 4.
Gang | 0,664 | 1,507 |
| 5.
Gang | 0,816 | 1,226 |
| 6.
Gang (Direktgang) | 1,000 | 1,000 |
| 7.
Gang | 1,226 | 0,816 |
| 8.
Gang | 1,432 | 0,698 |
| | Gesamtübersetzung:
8,52 |
Beispiel 2 – Fig. 1 bis 5
| Planetensatz
10 | doppelter
Planetensatz 50 (Ravigneaux 20 oder Simpson 20, 30) |
| Ringrad
14
Planeten 13
Planeten 13a
Sonnenrad 11
Verhältnis G1 | 87
Zähne
17
Zähne
15
Zähne
42
Zähne
0,517 | Ringräder 24,
34
Planeten 23, 33
Planeten 23a, 33a
Sonnenrad 21
Sonnenräder 21a,
31 | 89
Zähne
26
Zähne
25
Zähne
37
Zähne
32
Zähne |
| | Übersetzungsverhältnisse | Drehmomente | Stufen |
| 2.
Rückwärtsgang | 0,416 | 2,405 | 1,933
1,156
1,826
1,523
1,321
1,210
1,210
1,201
1,179 |
| 1.
Rückwärtsgang | 0,215 | 4,650 |
| 1.
Gang | 0,186 | 5,377 |
| 2.
Gang | 0,340 | 2,945 |
| 3.
Gang | 0,517 | 1,933 |
| 4.
Gang | 0,683 | 1,464 |
| 5.
Gang | 0,826 | 1,210 |
| 6.
Gang (Direktgang) | 1,000 | 1,000 |
| 7.
Gang | 1,201 | 0,833 |
| 8.
Gang | 1,416 | 0,706 |
| | Gesamtübersetzung:
7,61 |
Beispiel 3 – Fig. 1 bis 5
| Planetensatz
10 | doppelter
Planetensatz 50 (Ravigneaux 20 oder Simpson 20, 30) |
| Ringrad
14
Planeten 13
Planeten 13a
Sonnenrad 11
Verhältnis G1 | 87
Zähne
17
Zähne
15
Zähne
42
Zähne
0,517 | Ringräder 24,
34
Planeten 23
Planeten 33
Planeten 23a, 33a
Sonnenrad
21
Sonnenräder
21a, 31 | 98
Zähne
32
Zähne
25
Zähne
23
Zähne
34
Zähne
38
Zähne |
| | Übersetzungsverhältnisse | Drehmomente | Stufen |
| 2.
Rückwärtsgang | 0,347 | 2,882 | 1,933
0,895
1,833
1,407
1,270
1,237
1,230
1,167
1,154 |
| 1.
Rückwärtsgang | 0,179 | 5,573 |
| 1.
Gang | 0,201 | 4,986 |
| 2.
Gang | 0,368 | 2,720 |
| 3.
Gang | 0,517 | 1,933 |
| 4.
Gang | 0,657 | 1,522 |
| 5.
Gang | 0,813 | 1,230 |
| 6.
Gang (Direktgang) | 1,000 | 1,000 |
| 7.
Gang | 1,167 | 0,857 |
| 8.
Gang | 1,347 | 0,742 |
| | Gesamtübersetzung:
6,72 |
-
6,
worauf sich nun bezogen wird, stellt ein Getriebe mit sechs Vorwärtsgängen und
einem Rückwärtsgang
gemäß einer
ersten Ausführungsform
eines zweiten Aspekts der Erfindung dar. Dieses Getriebe nimmt die
allgemeine Bauart des Getriebes von 1 wieder
auf, wobei jedoch die Kupplung C2 und die Gänge, die davon abhängen, d.
h. der dritte Gang, der siebte Gang und der erste Rückwärtsgang,
weggelassen sind, wodurch sich das Getriebe auf sechs Vorwärtsgänge und
einen Rückwärtsgang
reduziert.
-
Dieses
Getriebe mit sechs Vorwärtsgängen und
einem Rückwärtsgang
arbeitet wie folgt: Im ersten Gang sind die erste Kupplung C1 und
die erste Bremse B1 verrie gelt. Das erste Element A wird gemäß dem Untersetzungsverhältnis G1
des Satzes 10 angetrieben, und das dritte Element C ist
arretiert. Die Übersetzung erfolgt
gemäß dem Verhältnis G1
und dem kleineren Untersetzungsverhältnis des doppelten Planetensatzes 50.
-
Im
zweiten Gang sind die erste Kupplung C1 und die zweite Bremse B2
verriegelt. Das erste Element A wird gemäß dem Verhältnis G1 angetrieben, und das
vierte Element D ist arretiert. Die Übersetzung erfolgt gemäß dem Verhältnis G1
und dem mittleren Untersetzungsverhältnis des doppelten Planetensatzes 50.
-
Im
dritten Gang sind die Kupplungen C1 und C4 (hier die erste und die
dritte Kupplung) verriegelt. Das erste Element A wird gemäß dem Verhältnis G1
angetrieben, und das vierte Element D wird im direkten Eingriff angetrieben.
Die Übersetzung
erfolgt gemäß einem
ersten Verhältnis,
das zwischen G1 und dem direkten Eingriff liegt.
-
Im
vierten Gang sind die Kupplungen C1 und C3 (hier die erste und die
zweite Kupplung) verriegelt. Das erste Element A wird gemäß dem Verhältnis G1
angetrieben, und das dritte Element C wird im direkten Eingriff
angetrieben. Die Übersetzung
erfolgt gemäß einem
zweiten Verhältnis,
das zwischen G1 und dem direkten Eingriff liegt.
-
Im
fünften
Gang sind die Kupplungen C3 und C4 (hier die zweite und die dritte
Kupplung) verriegelt. Das dritte und das vierte Element, C und D,
sowie der doppelte Planetensatz 50 werden im Ganzen im
direkten Eingriff angetrieben. Die Übersetzung erfolgt als Direktgang.
-
Im
sechsten Gang sind die Kupplung C3 und die zweite Bremse B2 verriegelt.
Das dritte Element C wird im direkten Eingriff angetrieben, und
das vierte Element D ist arretiert. Die Übersetzung erfolgt gemäß dem vollen
Verhältnis
des Schnellgangs des doppelten Planetensatzes 50.
-
In
der gebremsten Neutralstellung sind die erste und die zweite Bremse,
B1 und B2, verriegelt. Das dritte und das vierte Element, C und
D, sowie der doppelte Planetensatz 50 sind im Ganzen arretiert.
Die Abtriebswelle S ist arretiert, während die Antriebswelle E frei
ist. Es erfolgt kein Antrieb.
-
Im
Rückwärtsgang
sind die Kupplung C4 und die erste Bremse B1 verriegelt. Das vierte
Element D wird im direkten Eingriff angetrieben, und das dritte
Element C ist arretiert. Die Übersetzung
erfolgt gemäß dem Rückwärtsgangverhältnis des
doppelten Planetensatzes 50.
-
Das
Auswahlschema der auf diese Weise modifizierten Reibungselemente
ist in 9 dargestellt. Alle 1 gemeinsamen
oder die gleichen Funktionen ausübenden
Elemente behalten die gleichen Bezugszeichen.
-
Das
nachstehende Beispiel 4 zeigt die nach wie vor hervorragende Stufung
der Übersetzungsverhältnisse
und die nach wie vor gut angepasste Gesamtübersetzung dieses Getriebes
mit sechs Vorwärtsgängen und
einem Rückwärtsgang. Beispiel 4: Fig. 6
| Planetensatz
10 | doppelter
Planetensatz 50 (Ravigneaux 20 oder Simpson 20, 30) |
| Ringrad
14
Planeten 13
Planeten 13a
Sonnenrad 11
Verhältnis G1 | 77
Zähne
15
Zähne
14
Zähne
41
Zähne
0,468 | Ringräder 24,
34
Planeten 23
Planeten 33
Planeten 23a, 33a
Sonnenrad
21
Sonnenräder
21a, 31 | 86
Zähne
32
Zähne
21
Zähne
20
Zähne
22
Zähne
38
Zähne |
| | Übersetzungsverhältnisse | Drehmomente | Stufen |
| Rückwärtsgang | 0,256 | 3,909 | 1,238
1,800
1,550
1,326
1,308
1,256 |
| 1.
Gang | 0,207 | 4,841 |
| 2.
Gang | 0,372 | 2,689 |
| 3.
Gang | 0,576 | 1,735 |
| 4.
Gang | 0,765 | 1,308 |
| 5.
Gang (Direktgang) | 1,000 | 1,000 |
| 6.
Gang | 1,256 | 0,796 |
| | Gesamtübersetzung:
6,08 |
-
Außerdem können die
Modifikationen, die oben mit Bezug auf 3, 4 und 5 veranschaulicht und
beschrieben wurden, auch bei dem Getriebe mit sechs Vorwärtsgängen und
einem Rückwärtsgang,
das in 6 gezeigt ist, übernommen werden.
-
7,
worauf sich nun bezogen wird, stellt eine zweite Ausführungsform
des Getriebes mit acht Vorwärtsgängen und
zwei Rückwärtsgängen gemäß dem ersten
Aspekt der Erfindung schematisch dar, bei der die Antriebswelle
E und die Abtriebswelle S parallel sind. Alle 1 und 7 gemeinsamen
oder die gleichen Funktionen ausübenden
Elemente tragen die gleichen Bezugszeichen.
-
Dieses
Getriebe weist einen ersten Satz von parallelen Vorgelegen 1 mit
immer im Eingriff befindlichen Ritzeln auf, umfassend ein mit der
Antriebswelle E fest verbundenes Ritzel 1a sowie eine erste
Baueinheit aus einem Ritzel 1b, einer ersten Kupplung C1,
einer zweiten Kupplung C2, die konzentrisch zu der Abtriebswelle S
angebracht ist, der den ersten Leistungsweg P1 mit dem ersten festen Übersetzungsverhältnis G1
bildet.
-
Dieses
Getriebe weist außerdem
einen zweiten Satz von parallelen Vorgelegen 2 mit immer
im Eingriff befindlichen Ritzeln auf, umfassend ein mit der Antriebswelle
E fest verbundenes Ritzel 2a sowie eine zweite Baueinheit
aus einem Ritzel 2b, einer dritten Kupplung C3, einer vierten
Kupplung C4, die ebenfalls konzentrisch zu der Abtriebswelle S angebracht
ist, der den zweiten Leistungsweg P2 mit dem zweiten festen Übersetzungsverhältnis G2,
das größer als
G1 und im gleichen Richtungssinn ist, bildet.
-
Bei
diesem Getriebe umfasst der doppelte Planetensatz 50 den
Satz mit drei Elementen 20 von 1 und einen
weiteren Satz 40 mit drei Elementen, der einen Planetenträger 42 besitzt,
der die Planeten 43 trägt, die
mit einem Sonnenrad 41 und mit einem Ringrad 44 in
Eingriff sind. Das erste Element A ist durch das Ringrad 44 des
Satzes 40 gebildet, das zweite Element B ist durch den
Planetenträger 42 des
Satzes 40 und das Ringrad 24 des Satzes 20,
die drehfest miteinander verbunden sind, gebildet, das dritte Element
C ist durch den Planetenträger 22 des
Satzes 20 gebildet und das vierte Element D ist durch die
Sonnenräder 21 und 41 der
Sätze 20 und 40,
die drehfest miteinander verbunden sind, gebildet.
-
Die
vier Elemente A, B, C, D sind mit den vier Kupplungen C1, C2, C3
und C4 und mit den zwei Bremsen B1, B2 wie in 1 verbunden.
Das Auswahlschema von 2 kommt ohne Modifikation zur
Anwendung und die Beschreibung der Funktionsweise ist bis auf das
Entfallen des direkten Eingriffs, der durch das Verhältnis G2
ersetzt ist, die gleiche.
-
Das
nachstehende Beispiel 5 nimmt das Beispiel 1 der ersten Ausführungsform
des Getriebes wieder auf. Bis auf sehr kleine Abweichungen infolge
von zwangsläufigen
Eingriffbedingungen bleiben die Gesamtübersetzung und die Stufen alle
erhalten und die Drehzahlen und die Drehmomente alle proportional
zu jenen des Beispiels 1, bei den Verhältnissen G2 und 1/G2, was die
Gleichheit der Ergebnisse dieser zweiten Ausführungsform des Getriebes mit
acht Vorwärtsgängen und
zwei Rückwärtsgängen gemäß dem zweiten
Aspekt der Erfindung bestätigt. Beispiel 5: Fig. 7
| parallele
Vorgelege 1, 2 | doppelter
Satz 50 (Simpson 20, 40) |
| Ritzel
1a
Ritzel 1b
Verhältnis
G1
Ritzel 2a
Ritzel 2b
Verhältnis G2 |
27
Zähne
51
Zähne
0,529
41
Zähne
37
Zähne
1,108 | Ringrad
24
Planeten 23
Sonnenrad 21
Ringrad 44
Planeten
43
Sonnenrad 41 | 88
Zähne
25
Zähne
38
Zähne
81
Zähne
18
Zähne
45
Zähne |
| | Übersetzungsverhältnisse | Drehmomente | Stufen |
| 2.
Rückwärtsgang | 0,479 | 2,090 | 2,093
1,227
1,827
1,556
1,390
1,229
1,225
1,226
1,168 |
| 1.
Rückwärtsgang | 0,229 | 4,374 |
| 1.
Gang | 0,186 | 5,368 |
| 2.
Gang | 0,340 | 2,938 |
| 3.
Gang | 0,529 | 1,889 |
| 4.
Gang | 0,736 | 1,359 |
| 5.
Gang | 0,905 | 1,106 |
| 6.
Gang (Direktgang) | 1,108 | 0,902 |
| 7.
Gang | 1,358 | 0,736 |
| 8.
Gang | 1,587 | 0,630 |
| | Gesamtübersetzung:
8,52 |
-
8,
worauf sich nun bezogen wird, stellt eine zweite Ausführungsform
des Getriebes mit sechs Vorwärtsgängen und
einem Rückwärtsgang
dar, bei der, wie in 7, die Antriebswelle (E) und
die Abtriebswelle (S) parallel sind. Bei diesem Getriebe sind, im
Vergleich zu jenem, das in 7 veranschaulicht
ist, die Kupplung C2 und die Gänge,
die von dieser abhängen,
d. h. der dritte Gang, der siebte Gang und der erste Rückwärtsgang,
beseitigt. Das Auswahlschema der Reibungselemente ist jenes von 9.
Alle 7 gemeinsamen oder die gleichen Funktionen ausübenden Elemente
behalten die gleichen Bezugszeichen.
-
Das
nachstehende Beispiel 6 nimmt das Beispiel 4 der ersten Ausführungsform
des Getriebes mit sechs Vorwärtsgängen und
einem Rückwärtsgang
wieder auf.
-
Bis
auf sehr kleine Abweichungen infolge von zwangsläufigen Eingriffbedingungen
bleiben die Gesamtübersetzung
und die Stufen alle erhalten und die Drehzahlen und die Drehmomente
alle proportional zu jenen des Beispiels 4, bei den Verhältnissen
G2 und 1/G2, was die Gleichheit der Ergebnisse dieser zweiten Ausführungsform
bestätigt. Beispiel 6: Fig. 8
| parallele
Vorgelege 1, 2 | doppelter
Satz 50 (Simpson 20, 40) |
| Ritzel
1a
Ritzel 1b
Verhältnis
G1
Ritzel 2a
Ritzel 2b
Verhältnis G2 | 28
Zähne
53
Zähne
0,528
43
Zähne
38
Zähne
1,132 | Ringrad
24
Planeten 23
Sonnenrad 21
Ringrad 44
Planeten
43
Sonnenrad 41 | 86
Zähne
32
Zähne
22
Zähne
86
Zähne
32
Zähne
22
Zähne |
| | Übersetzungsverhältnisse | Drehmomente | Stufen |
| Rückwärtsgang | 0,289 | 3,455 | 1,236
1,796
1,548
1,327
1,309
1,256 |
| 1.
Gang | 0,234 | 4,270 |
| 2.
Gang | 0,421 | 2,377 |
| 3.
Gang | 0,651 | 1,536 |
| 4.
Gang | 0,864 | 1,157 |
| 5.
Gang | 1,132 | 0,884 |
| 6.
Gang | 1,421 | 0,704 |
| | Gesamtübersetzung:
6,07 |
-
Selbstverständlich ist
die Erfindung nicht auf die beschriebenen und einzig und allein
zu Beispielzwecken dargestellten Ausführungsformen begrenzt, sondern
umfasst alle Varianten. Im Besonderen wird nicht vom Rahmen der
Erfindung, die durch die Ansprüche
definiert ist, abgewichen, wenn man irgendeine andere spezifische
Anordnung im Hinblick auf die zwei Leistungswege P1, P2, die zwei
unterschiedlichen Übersetzungsverhältnisse
G1, G2 und/oder den doppelten Planetensatz 50 vorschlägt.