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DE602005004090T2 - Steuereinheit für ein Keyless Entry System - Google Patents

Steuereinheit für ein Keyless Entry System Download PDF

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Publication number
DE602005004090T2
DE602005004090T2 DE200560004090 DE602005004090T DE602005004090T2 DE 602005004090 T2 DE602005004090 T2 DE 602005004090T2 DE 200560004090 DE200560004090 DE 200560004090 DE 602005004090 T DE602005004090 T DE 602005004090T DE 602005004090 T2 DE602005004090 T2 DE 602005004090T2
Authority
DE
Germany
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vehicle
alternator
output
authentication
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE200560004090
Other languages
English (en)
Other versions
DE602005004090D1 (de
Inventor
Yasushi Hamada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mazda Motor Corp
Original Assignee
Mazda Motor Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Mazda Motor Corp filed Critical Mazda Motor Corp
Publication of DE602005004090D1 publication Critical patent/DE602005004090D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE602005004090T2 publication Critical patent/DE602005004090T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • B60R25/20Means to switch the anti-theft system on or off
    • B60R25/24Means to switch the anti-theft system on or off using electronic identifiers containing a code not memorised by the user
    • B60R25/245Means to switch the anti-theft system on or off using electronic identifiers containing a code not memorised by the user where the antenna reception area plays a role

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steuereinheit für ein intelligentes schlüsselloses System, das es erlaubt, Türen zu verriegeln/entriegeln oder einen Motor zu starten, wenn ein von einer tragbaren Einheit gesendetes ID-Signal authentifiziert ist.
  • ZUGRUNDELIEGENDER STAND DER TECHNIK
  • Die japanische Offenlegungsschrift Nr. 2003-269019 offenbart ein Steuerungssystem für ein Fahrzeug, das es erlaubt, Türen zu verriegeln/entriegeln oder einen Motor zu starten, wenn ein von einer tragbaren Einheit gesendetes ID-Signal authentifiziert ist. Die tragbare Einheit fungiert als ein Zentralschlüssel. Abweichend vom Zentralschlüssel besteht jedoch keine Notwendigkeit zur Betätigung der tragbaren Einheit von Hand, und ein Nutzer kann verschiedene fahrzeugbezogene Maßnahmen treffen, wenn er die tragbare Einheit in der Tasche oder der Handtasche trägt. Ein derartiges Steuerungssystem wird als intelligentes schlüsselloses System bezeichnet.
  • Bei einem Fahrzeug, das nicht mit dem intelligenten schlüssellosen System ausgestattet ist, muss für den Betrieb des Motors ein Schlüssel in einen Schließzylinder oder dergleichen eingeführt sein. Demzufolge kann der Schlüssel nicht aus dem Fahrzeug genommen werden, wenn der Motor läuft. Das bedeutet, dass bis zum Stillstand des Motors, d. h., bis ein Insasse, der den Schlüssel mit sich führt, das Fahrzeug verlässt, der Schlüssel, der das Verriegeln/Entriegeln der Türen oder das Starten des Motors erlaubt, nicht aus dem Fahrzeug entfernt wird. Bei einem Fahrzeug, das mit dem intelligenten schlüssellosen System ausgestattet ist, besteht andererseits keine Notwendigkeit, den Schlüssel eingesteckt zu lassen. Dieser Vorteil bringt jedoch verschiedene Probleme mit sich.
  • Beispielsweise kann die tragbare Einheit auch bei laufendem Motor aus dem Fahrzeug genommen werden. Wenn die tragbare Einheit von einer anderen Person als dem Fahrer aus dem Fahrzeug genommen wurde, und dem Fahrer nicht bewusst ist, dass die Einheit entfernt wurde, kann der Fahrer wegen des Fehlens der tragbaren Einheit beim nächsten Mal die Türen nicht verriegeln/entriegeln oder den Motor starten. Demzufolge muss zumindest dann, wenn die tragbare Einheit bei laufendem Motor aus dem Fahrzeug genommen wird, der Fahrer hiervon informiert werden. Als ein mögliches Beispiel für eine Technik für diesen Zweck wird ein Anforderungssignal in einer vorbestimmten zeitlichen Abfolge von einem fahrzeugeigenen Gerät an die tragbare Einheit gesendet, wobei ein bestimmter Alarm abgegeben wird, wenn die tragbare Einheit in Reaktion auf das Anforderungssignal kein ID-Signal sendet, oder wenn das empfangene ID-Signal nicht authentifiziert wird.
  • Die EP-A-1 346 888 offenbart eine Steuereinheit eines intelligenten schlüssellosen Systems mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1.
  • DURCH DIE ERFINDUNG ZU LÖSENDE PROBLEME
  • Andererseits bewirken in einem Fahrzeugraum oder in der Nähe des Fahrzeugraums geführte, zur Stromversorgung dienende Kabelbäume elektromagnetische Störungen, die von den Schaltstößen einer Lichtmaschine herrühren. Wenn die tragbare Einheit in der Nähe der zur Stromversorgung dienenden Kabelbäume abgelegt wird, z. B. auf einem Armaturenbrett, können die elektromagnetischen Störungen wie ein Störsender wirken und die tragbare Einheit daran hindern, das Anforderungssignal vom fahrzeugeigenen Gerät zu empfangen. Im Ergebnis kann das fahrzeugeigene Gerät das Vorhandensein der tragbaren Einheit nicht erkennen und gibt einen Fehlalarm ab, obwohl sich die tragbare Einheit in Wirklichkeit im Fahrzeug befindet.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung soll die oben beschriebenen Probleme beheben. Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den Einfluss der durch die Störspannungen einer Lichtmaschine verursachten elektromagnetischen Störungen zu unterdrücken, um die Erkennung einer im Fahrzeug vorhandenen tragbaren Einheit zuverlässig zu ermöglichen, um dadurch die Möglichkeit von Fehlalarmen zu verringern.
  • Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein Steuerungssystem für ein intelligentes schlüsselloses System bereitgestellt, das ein an einem Fahrzeug angebrachtes, fahrzeugeigenes System und eine tragbare Einheit umfasst, die so gestaltet sind, dass eine drahtlose Kommunikation möglich ist, wobei
    das fahrzeugeigene System Folgendes umfasst: einen Sender, der ein Anforderungssignal sendet, einen Empfänger, der ein ID-Signal empfängt, das von der tragbaren Einheit gesendet wurde, die das Anforderungssignal empfangen hat, und
    eine Steuereinrichtung, die dem Sender befiehlt, das Anforderungssignal zu senden, wenn eine vorbestimmte Bedingung erfüllt ist, und mindestens eines von Türverriegelung/-entriegelung und Motorstarterlaubnis steuert, wenn die Authentifizierung des von dem Empfänger empfangenen ID-Signals erfolgreich ist,
    das Fahrzeug mit einer Lichtmaschine versehen ist, die zumindest dann einen Ausgang erzeugt, wenn ein Motor läuft, und den Ausgang über einen der Stromversorgung dienenden Kabelbaum elektrischen Bauteilen zuführt, die in einem Fahrzeugraum und/oder in der Nähe des Fahrzeugraums angeordnet sind, und
    die Steuereinrichtung dem Sender befiehlt, das Anforderungssignal mindestens dann zu senden, wenn der Motor läuft, und einen vorbestimmten Alarm abgibt, wenn die Authentifizierung des von dem Empfänger empfangenen ID-Signals nicht erfolgreich ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung ein Reduktionssteuerteil umfasst, das den Ausgang der Lichtmaschine reduziert, wenn der Sender das Anforderungssignal sendet.
  • In dieser Konfiguration wird, wenn der Sender das Anforderungssignal sendet, der Ausgang der Lichtmaschine durch das Reduktionssteuerteil reduziert. Demzufolge werden die durch die Schaltstöße der Lichtmaschine verursachten elektromagnetischen Störungen reduziert. Im Ergebnis wird das Anforderungssignal von dem Sender nicht durch die elektromagnetischen Störungen beeinträchtigt, und die tragbare Einheit kann das Anforderungssignal einwandfrei empfangen. Die Möglichkeit von Fehlalarmen wird somit verringert.
  • Gemäß einer zweckdienlichen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung befiehlt die Steuereinrichtung dem Sender, das Anforderungssignal zu senden, nachdem eine vorbestimmte Zeit ab Reduktion des Ausgangs der Lichtmaschine verstrichen ist. In dieser Konfiguration wird das Anforderungssignal gesendet, nachdem die elektromagnetischen Störungen der Lichtmaschine zuverlässig reduziert wurden. Die Möglichkeit von Fehlalarmen wird somit weiter verringert.
  • Gemäß einer zweckdienlichen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung befiehlt die Steuereinrichtung dem Sender, das Anforderungssignal zu senden, wenn eine Tür des Fahrzeugs offen ist und/oder die Fahrzeuggeschwindigkeit nicht höher ist als ein vorbestimmter Wert, und erlaubt dem Reduktionssteuerteil, den Ausgang der Lichtmaschine dann zu reduzieren, wenn die Tür geöffnet ist und/oder die Fahrzeuggeschwindigkeit soweit reduziert ist, dass sie nicht höher ist als der vorbestimmte Wert. In dieser Konfiguration wird der Alarm nicht abgegeben, wenn die Möglichkeit, dass der Schlüssel aus dem Fahrzeug entfernt wurde, gering ist, d. h., wenn die Türen geschlossen sind oder die Fahrzeuggeschwindigkeit höher ist als die vorbestimmte Geschwindigkeit. Stattdessen wird der Alarm abgegeben, wenn die Möglichkeit, dass der Schlüssel aus dem Fahrzeug entfernt wurde, hoch ist, d. h., wenn eine der Türen geöffnet ist oder die Fahrzeuggeschwindigkeit geringer ist als die vorbestimmte Geschwindigkeit. Deshalb wird der Ausgang der Lichtmaschine zu geeigneten Zeitpunkten reduziert, so dass das Vorhandensein der tragbaren Einheit im Fahrzeug zuverlässig festgestellt werden kann und die Vermeidung von Fehlalarmen sichergestellt ist.
  • Gemäß einer zweckdienlichen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Fahrzeug mit einer Batterie versehen, die durch den Ausgang der Lichtmaschine geladen wird, und das Reduktionssteuerteil reduziert den Ausgang der Lichtmaschine nicht, wenn die geladene Kapazität der Batterie nicht höher ist als ein vorbestimmtes Niveau. In dieser Konfiguration wird eine vollständige Entleerung der Batterie vermieden.
  • Gemäß einer zweckdienlichen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erlaubt das Reduktionssteuerteil, dass sich der Ausgang der Lichtmaschine erholt, nachdem das Anforderungssignal durch den Sender gesendet wurde, und der Grad der Reduktion des Ausgangs der Lichtmaschine höher ist als der Grad der Erholung des Ausgangs der Lichtmaschine. In dieser Konfiguration wird das Anforderungssignal schnell gesendet, wobei ein plötzlicher Abfall des Motordrehmoments bei der Erholung des Ausgangs der Lichtmaschine verhindert wird.
  • Wie oben beschrieben, wird gemäß der vorliegenden Erfindung der Einfluss der elektromagnetischen Störungen aufgrund der Störspannungen der Lichtmaschine vermieden, um die Erkennung der tragbaren Einheit im Fahrzeug mit hoher Genauigkeit zuzulassen, wodurch die Möglichkeit des Auftretens von Fehlalarmen reduziert wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Ansicht zur Veranschaulichung einer fahrzeuginternen Anordnung eines intelligenten schlüssellosen Systems, das mit einer Ausführungsform eines intelligenten schlüssellosen Steuergeräts gemäß der vorliegenden Erfindung versehen ist.
  • 2 ist ein Blockdiagramm zur Veranschaulichung der Konfiguration des intelligenten schlüssellosen Systems.
  • 3 ist eine Ansicht zur Veranschaulichung der Kommunikationsbereiche der NF-Sendeantennen gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 4 ist ein Flussdiagramm zur Verdeutlichung der Funktion der erfindungsgemäßen Ausführungsform bei der Alarmgabe, wenn ein Kartenschlüssel aus dem Fahrzeug entfernt wird.
  • 5 ist ein Flussdiagramm zur Verdeutlichung der Funktion der erfindungsgemäßen Ausführungsform bei der Reduktion eines Ausgangs einer Lichtmaschine.
  • 6 ist ein Flussdiagramm zur Verdeutlichung der Funktion der erfindungsgemäßen Ausführungsform bei der Erholung des Ausgangs der Lichtmaschine.
  • 7 ist eine Darstellung eines Beispiels für eine Steuerschaltung für die Lichtmaschine.
  • 8 ist eine Darstellung der Erzeugung von Störungen durch die Lichtmaschine.
  • BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG
  • Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung eine Erläuterung der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gegeben.
  • [Konfiguration des intelligenten schlüssellosen Systems]
  • 1 zeigt eine fahrzeuginterne Anordnung eines intelligenten schlüssellosen Systems, das mit einer erfindungsgemäßen Steuereinheit für ein intelligentes schlüsselloses System versehen ist, und 2 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration eines intelligenten schlüssellosen Systems veranschaulicht. Wie in den Figuren gezeigt, umfasst das intelligente schlüssellose System ein fahrzeugeigenes System 100, das in einem Fahrzeug angebracht ist, und einen Kartenschlüssel 200 als tragbare Einheit, die vom Nutzer bei sich getragen wird. Das fahrzeugeigene System 100 und der Kartenschlüssel 200 sind konfiguriert, um eine Kommunikation über Funkwellen einzurichten.
  • (Kartenschlüssel)
  • Der Kartenschlüssel 200 umfasst, wie genauer in 2 dargelegt, eine CPU 21, die die Funktionen des Kartenschlüssels realisiert, ein RAM 22, das einen Arbeitsspeicherbereich für die CPU 21 bereitstellt, ein ROM 23, das Programme und Daten speichert, einen Verriegelungsknopf 24 und einen Entriegelungsknopf 25, die vom Nutzer zu betätigen sind, und eine Kommunikationsschaltung 26 für die Kommunikation mit dem fahrzeugeigenen System 100. Das ROM 23 speichert beispielsweise Steuerprogramme zur Realisierung der Authentifizierungskommunikation mit dem fahrzeugeigenen System 100, ID-Information, die dem Kartenschlüssel 200 einmalig zugeordnet ist (Karten-ID), und ID-Information zur Identifizierung des fahrzeugeigenen Systems 100 (fahrzeugeigene System-ID). Die CPU 21 lädt ein Steuerungsprogramm, das im ROM 23 gespeichert ist, zur Ausführung in das RAM 22. Wenn beispielsweise der Nutzer den Knopf betätigt (Verriegelungsknopf 24 oder Entriegelungsknopf 25) oder ein NF-Signal vom fahrzeugeigenen System 100 empfangen wird, steuert die CPU 21 die Kommunikationsschaltung 26 an, um ein HF-Signal (z. B. UHF) als ein ID-Signal zu senden, das die Karten-ID für den Zugang zum fahrzeugeigenen System 100 enthält. Der Kartenschlüssel 200 ist eine Karte, die beispielsweise Abmessungen von etwa 80 × 50 × 4 mm hat. Der Nutzer kann den Kartenschlüssel also leicht in seiner Tasche oder in einer Handtasche mit sich führen.
  • Nunmehr wird eine Erläuterung der Konfiguration des fahrzeugeigenen Systems 100 gegeben.
  • (Intelligentes schlüsselloses Steuergerät 1)
  • Ein intelligentes schlüsselloses Steuergerät 1 dient als Steuereinheit für ein intelligentes schlüsselloses System und ist für die Steuerung des intelligenten schlüssellosen Systems verantwortlich. Genauer gesagt ist das intelligente schlüssellose Steuergerät 1, wie in 2 gezeigt, eine intelligente schlüssellose ECU. Die intelligente schlüssellose ECU umfasst eine CPU 11, ein ROM 12, ein RAM 13, eine HF-Empfängerschaltung 2, die HF-Signale über eine HF-Empfangsantenne 2a empfängt, einen Wähler 3s, der eine von beispielsweise 5 später zu beschreibenden NF-Sendeantennen (3f, 3a, 3b, 3c und 3d) auswählt, und eine NF-Senderschaltung 3, die NF-Signale über den Wähler 3s aussendet. Das ROM 12 speichert Steuerprogramme für die Realisierung der Authentifizierungskommunikation mit dem Kartenschlüssel 200 und zur Steuerung von an späterer Stelle beschriebenen Bauteilen, sowie dem fahrzeugeigenen System 100 einmalig zugeordnete ID-Information (fahrzeugeigene System-ID) und ID-Information zur Identifizierung des Kartenschlüssels 200 (Karten-ID). Das ROM 12 kann bis zu 6 Karten-IDs registrieren. Das heißt, obwohl 1 und 2 nur einen einzigen Kartenschlüssel 200 beschreiben, können weitere 5 Kartenschlüssel als verfügbar registriert werden. Für die folgenden Ausführungen wird jedoch angenommen, dass nur ein einziger Kartenschlüssel 200 registriert ist, und das ROM 12 demzufolge nur eine einzige Karten-ID des Kartenschlüssels 200 gespeichert hält.
  • (NF-Sendeantenne)
  • In dieser Ausführungsform sind wie oben beschrieben 5 NF-Sendeantennen (3f, 3a, 3b, 3c und 3d) bereitgestellt. Im Einzelnen sind bereitgestellt eine im Fahrzeug angeordnete Frontantenne 3f, die an der Vorderseite eines Fahrzeugraums angebracht ist, eine Antenne 3a am Fahrersitz (nachstehend abgekürzt als D-Sitz-Antenne), die in der Nähe des Fahrersitzes angebracht ist, eine Antenne 3b am Beifahrersitz (nachstehend abgekürzt als P-Sitz-Antenne), die in der Nähe des Beifahrersitzes angebracht ist, eine Hecktürantenne 3c, die in der Nähe der Hecktür angebracht ist, und eine im Fahrzeug angeordnete Heckantenne 3d, die in der Nähe der Rücksitzbank angebracht ist. Durch die Umschaltung zwischen diesen Sendeantennen werden verschiedene Kommunikationsbereiche bereitgestellt (d. h. Bereiche zur Erkennung des Kartenschlüssels). Die D-Sitz-Antenne 3a und die P-Sitz-Antenne 3b decken beide einen Innen- und einen Außenbereich des Fahrzeugs ab. Die NF-Senderschaltung 3 wird in einem externen oder einem internen Ausgangsmodus betrieben. In Abhängigkeit vom Ausgangsmodus werden die Kommunikationsbereiche der D-Sitz-Antenne 3a und der P-Sitz-Antenne 3b zwischen Innen- und Außenbereich umgeschaltet.
  • 3 zeigt eine Darstellung der von den NF-Sendeantennen abgedeckten Kommunikationsbereiche. Die Regionen F, A, B und D innerhalb des Fahrzeugs sind als Kommunikationsbereiche definiert, die jeweils durch die im Fahrzeug angeordnete Frontantenne 3f, die D-Sitz-Antenne 3a, die P-Sitz-Antenne 3b und die im Fahrzeug angeordnete Heckantenne 3d abgedeckt sind. Diese vier Antennen decken alle Regionen des Fahrzeugraums ab. Eine äußere Region C hinter dem Fahrzeug wird durch die Hecktürantenne 3c abgedeckt. Des Weiteren sind äußere Regionen A' und B' durch die D-Sitz-Antenne 3a bzw. die P-Sitz-Antenne 3b abgedeckt, wenn sich die NF-Senderschaltung 3 im externen Ausgangsmodus befindet.
  • (Externer Summer)
  • Ein externer Summer 4 gibt in Reaktion auf ein Signal von dem intelligenten schlüssellosen Steuergerät 1 einen Alarm für den Nutzer außerhalb des Fahrzeugs ab.
  • (Anforderungsschalter)
  • Anforderungsschalter (abgekürzt Anf.-Schalter) sind als Auslöser für die Funktion des Verriegelns/Entriegelns der Türen bereitgestellt (einschließlich Hecktür, auf die später eingegangen wird). 1 zeigt die Anforderungsschalter 5D, 5P und 5R. Jeder der Anforderungsschalter ist, wie in der vergrößerten Darstellung von 5D gezeigt, in der Nähe eines Türgriffs (äußerer Griff) angeordnet.
  • (Türschlossaktuator)
  • Türschlossaktuatoren 8 führen die Funktion des Verriegelns/Entriegelns der Türen aus. Wie weiter unten beschrieben, wird beim Drücken eines der Anforderungsschalter der dem gedrückten Anforderungsschalter entsprechende Türschlossaktuator 8 für die Tür angesteuert, um die Tür zu verriegeln/entriegeln.
  • (Messeinheit)
  • Eine Messeinheit 6 umfasst einen Fahrzeuggeschwindigkeitsmesser, einen Motordrehzahlmesser, eine Anzeigelampe und einen internen Summer zur Alarmgabe, wofür sie den Summer auslöst oder die Lampe aufblinken lässt.
  • (Lenkschlosseinheit)
  • Eine Lenkschlosseinheit 7 führt die Funktion der Verriegelung eines Schließzylinders in Reaktion auf ein Signal vom intelligenten schlüssellosen Steuergerät 1 aus. Wie in einer vergrößerten Ansicht der Lenkschlosseinheit 7 in 1 dargestellt, umfasst die Lenkschlosseinheit 7 einen Zündknopf 7a. Der Zündknopf 7a kann aus der Position LOCK (VERRIEGELT) in die Position Zubehör (ACC) und in die Position Zünden (IG) gedreht werden. Der Zündknopf 7a ist mit einem Knopfverriegelungssystem versehen, durch das ein Drehen des Zündknopfs 7a ohne Freigabe durch das intelligente schlüssellose Steuergerät 1 verhindert wird. Darüber hinaus ist der Zündknopf 7a so konfiguriert, dass er in der Position LOCK niedergedrückt werden kann. Das Niederdrücken des Knopfes 7a wird als Anforderungsmaßnahme an das Knopfverriegelungssystem erkannt, den Knopf 7a freizugeben.
  • (Sensor)
  • Im Fahrzeug werden verschiedene Sensoren eingesetzt. In dieser Ausführungsform werden ein Türöffnungssensor 9, der erkennt, dass die Türen geöffnet sind, ein Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 16, der die Fahrzeuggeschwindigkeit erfasst, und ein Drehzahlsensor 17 zur Feststellung der Motordrehzahl bereitgestellt.
  • (Lichtmaschinen-ECU)
  • Wie in 1 gezeigt, weist das Fahrzeug gemäß der Ausführungsform einen Generator 30 auf (nachstehend als Lichtmaschine bezeichnet), der elektrische Energie aus der mechanischen Energie des Motors erzeugt, und eine Batterie 31, die zwischen die Lichtmaschine 30 und Masse geschaltet ist, und die durch den Ausgang der Lichtmaschine 30 geladen wird. Die Batterie 31 wird beispielsweise als Stromquelle für einen Motoranlasser genutzt. In Abhängigkeit von der Ausgangsspannung der Batterie 31 und der Drehzahl des Motors steuert eine Lichtmaschinen-ECU 32 (eine Generator-ECU) den Erregerstrom der Lichtmaschine 30 und damit den Ausgang der Lichtmaschine 30. Wie in 2 gezeigt, ist die Lichtmaschinen-ECU 32 mit dem intelligenten schlüssellosen Steuergerät 1 verbunden und steuert den Erregerstrom der Lichtmaschine 30 in Reaktion auf ein Steuersignal von dem intelligenten schlüssellosen Steuergerät 1.
  • Nun wird eine Erläuterung der Steuerungsfunktion der Lichtmaschine 30 gegeben. Das heißt, es wird beschrieben, auf welcher Grundlage die Lichtmaschine 30 den abgegebenen Strom erhöht oder verringert. In einer in 7 gezeigten Steuerschaltung schaltet eine CPU 71 (CPU für die Lichtmaschinen-ECU 32) den Strom der Lichtmaschine 30 zwischen hoch und extrem niedrig (nahezu 0) um. Genauer gesagt, wenn ein vom Stromsensor 72 erfasster Wert für den Strom höher ist als ein vorbestimmter Referenzwert (abhängig von der Schaltweise sind verschiedene Referenzwerte gegeben), das heißt, wenn sich die Batterie 31 in einem Entladezustand befindet und/oder eine Last 73 durch die elektrischen Bauteile hoch ist, wird eine Erhöhung des Stroms der Lichtmaschine 30 zugelassen. Andererseits wird, wenn der vom Stromsensor 72 erfasste Wert unter dem Referenzwert liegt, das heißt, wenn sich die Batterie 31 in einem Entladezustand befindet und/oder die Last 73 durch die elektrischen Bauteile niedrig ist, eine Verringerung des Stroms der Lichtmaschine 30 zugelassen.
  • Ob der Strom der Lichtmaschine 30 reduziert wurde oder nicht, wird anhand eines Steuersignals erkannt, das von der CPU 71 an die Lichtmaschine 30 ausgegeben wird.
  • [Authentifizierungskommunikation]
  • Das intelligente schlüssellose System gemäß dieser Ausführungsform ist allgemein wie oben beschrieben konfiguriert. In dieser Konfiguration führt das intelligente schlüssellose Steuergerät 1 Authentifizierungskommunikation mit dem Kartenschlüssel 200 aus.
  • Die Authentifizierungskommunikation umfasst beispielsweise eine erste Authentifizierung für den ID-Abgleich und eine zweite Authentifizierung in einem Anforderungs-/Antwortmodus. In der ersten Authentifizierung wählt das intelligente schlüssellose Steuergerät 1 eine der NF-Sendeantennen 3f, 3a, 3b, 3c und 3d, um ein NF-Signal, das die im ROM 12 gespeicherte fahrzeugeigene System-ID enthält, als Anforderungssignal zu senden. Die Auswahl der NF-Sendeantenne hängt von der Funktion ab, die ausgeführt werden soll und wird als Ausgangsmuster definiert.
  • Nach Erhalt des NF-Signals extrahiert der Kartenschlüssel 200 die im NF-Signal enthaltende fahrzeugeigene Geräte-ID und prüft, ob die extrahierte fahrzeugeigene Geräte-ID mit der im Speicher 23 abgelegten fahrzeugeigenen Geräte-ID übereinstimmt. Wenn die IDs übereinstimmen, sendet der Kartenschlüssel 200 über die Kommunikationsschaltung 26 ein HF-Signal als ein ID-Signal, das die Karten-ID und die im Speicher 23 abgelegte fahrzeugeigene System-ID enthält.
  • Wenn das HF-Signal die HF-Empfängerschaltung 2 über die HF-Empfangsantenne 2a erreicht, prüft das intelligente schlüssellose Steuergerät 1, ob die Karten-ID und die fahrzeugeigene System-ID, die im HF-Signal enthalten sind, mit der Karten-ID und der fahrzeugeigenen System-ID übereinstimmen, die im ROM 12 abgespeichert sind. An diesem Punkt ist die erste Authentifizierung abgeschlossen.
  • Wenn die erste Authentifizierung erfolgreich war, wird der Vorgang mit der zweiten Authentifizierung fortgesetzt. Zunächst sendet das intelligente schlüssellose Steuergerät 1 ein NF-Signal, das optionale Anforderungsdaten enthält, über die gleiche NF-Sendeantenne, die bei der ersten Authentifizierung verwendet wurde.
  • Nach Erhalt des NF-Signals verschlüsselt der Kartenschlüssel 200 die im NF-Signal enthaltenen Anforderungsdaten mittels eines geheimen Schlüssels K und sendet ein HF-Signal, das die verschlüsselten Daten enthält, als Antwortdaten über die Kommunikationsschaltung 26.
  • Wenn das HF-Signal über die HF-Antenne 2a in der HF-Empfängerschaltung 2 eintrifft, entschlüsselt das intelligente schlüssellose Steuergerät 1 die im HF-Signal enthaltenen Antwortdaten mittels des geheimen Schlüssels K und prüft, ob die entschlüsselten Daten mit den ursprünglichen Anforderungsdaten übereinstimmen. Wenn die Daten übereinstimmen, ist die Authentifizierung erfolgreich. Wenn andererseits die Daten nicht übereinstimmen oder die Antwort von dem Kartenschlüssel auf das NF-Signal, das in der ersten oder zweiten Authentifizierung gesendet wurde, nicht vor Ablauf einer Wartezeit (Verstreichen einer bestimmten Zeitdauer) eintrifft, endet die Authentifizierung mit Fehler.
  • Auf diese Weise wird die Authentifizierungskommunikation dieser Ausführungsform bei der ersten Authentifizierung auf der Grundlage eines einfachen ID-Abgleichs und bei der zweiten Authentifizierung mittels Verschlüsselungstechniken durchgeführt. Dadurch wird der Kartenschlüssel fälschungssicherer, so dass das Fahrzeug gegen Diebstahl geschützt ist. Es versteht sich jedoch von selbst, dass die oben beschriebene Authentifizierungskommunikation nur beispielhaft ist, und dass auch andere Authentifizierungstechnologien Verwendung finden können.
  • Durch die Nutzung der oben beschriebenen Authentifizierungskommunikation wird das Vorhandensein des speziell registrierten Kartenschlüssels (in diesem Ausführungsbeispiel Kartenschlüssel 200) geprüft. Beispielsweise wird eine Prüfung, ob sich der Kartenschlüssel 200 im Fahrzeug befindet oder nicht (nachstehend als fahrzeuginterne Authentifizierung bezeichnet), in der folgenden Weise durchgeführt.
  • Wie oben beschrieben, werden alle Regionen des Fahrzeugraums durch die vier Antennen abgedeckt, d. h. durch die im Fahrzeug angebrachte Frontantenne 3f, die D-Sitz-Antenne 3a, die P-Sitz-Antenne 3b und die im Fahrzeug angebrachte Heckantenne 3d. Wird daher ein NF-Signal nacheinander an die Antennen 3f, 3a, 3b und 3d gesendet und eine Antwort von einer der Antennen erhalten, wird angenommen, dass sich der Kartenschlüssel zumindest im Fahrzeug befindet. Anschließend wird mit der Antenne, die als erste geantwortet hat, die oben beschriebene Authentifizierungskommunikation durchgeführt, um festzustellen, ob der im Fahrzeug befindliche Kartenschlüssel der registrierte ist oder nicht. Wenn keine der vier Antennen auf das NF-Signal antwortet, wird angenommen, dass sich der Kartenschlüssel nicht im Fahrzeug befindet.
  • [Fähigkeiten des intelligenten schlüssellosen Systems]
  • Nachstehend werden die Fähigkeiten beschrieben, die sich aus der Steuerung der zeitlichen Abfolge der Authentifizierungskommunikation und den Ausgangsmustern des NF-Signals ergeben.
  • (Intelligenter Zugang)
  • Wenn ein Nutzer, der den Kartenschlüssel 200 bei sich trägt, den an der Fahrzeugtür angeordneten Anforderungsschalter betätigt, kommunizieren das intelligente schlüssellose Steuergerät 1 und der Kartenschlüssel 200 miteinander, um das Verriegeln/Entriegeln der Tür freizugeben. Dies wird als intelligenter Zugang bezeichnet. Beim herkömmlichen schlüssellosen Zugangssystem muss der Nutzer den Schlüssel in die Hand nehmen und manuell betätigen. Der intelligente Zugang vermeidet jedoch eine solche lästige Maßnahme, und der Nutzer kann die Tür verriegeln/entriegeln und dabei den Kartenschlüssel in der Tasche oder Handtasche behalten. Die Verriegelungs-/Entriegelungsfunktion für die Tür erfolgt als Ergebnis der folgenden Authentifizierungskommunikation.
  • -Türentriegelungsfunktion-
  • Beim Entriegeln der Tür wird einer der Anforderungsschalter 5D, 5P und 5R gedrückt, um diesen nach EIN zu bringen. In diesem Moment wird die Authentifizierungskommunikation abgewickelt, um zu prüfen, ob sich der Kartenschlüssel 200 außerhalb der dem gedrückten Anforderungsschalter entsprechenden Tür befindet. Wenn das Vorhandensein des Kartenschlüssels 200 erkannt ist, wird der zur Tür gehörige Türschlossaktuator 8 angesteuert, um die Tür zu entriegeln.
  • Eine Bedingung für den Start der Authentifizierung kann die folgende Initiierungsbedingung 1 sein.
  • [Initiierungsbedingung 1]
  • – Der zur verriegelten Tür gehörige Anforderungsschalter wird von AUS nach EIN gebracht.
  • Wenn die Initiierungsbedingung 1 durch Umlegen beispielsweise des Anforderungsschalters 5D nach EIN erfüllt ist, schaltet das intelligente schlüssellose Steuergerät 1 die NF-Senderschaltung 3 in den externen Ausgangsmodus. Anschließend wird die D-Sitz-Antenne 3a gewählt, um ein NF-Signal an den Kommunikationsbereich A' (siehe 3) zu senden, um die Authentifizierungskommunikation zu implementieren. In entsprechender Weise schaltet das intelligente schlüssellose Steuergerät 1 die NF-Senderschaltung 3 in den externen Ausgangsmodus, wenn der Anforderungsschalter 5P nach EIN gebracht wird. Anschließend wird die P-Sitz-Antenne 3b gewählt, um ein NF-Signal an den Kommunikationsbereich B' zu senden, um die Authentifizierungskommunikation zu implementieren. Außerdem wählt beim Umlegen des Anforderungsschalters 5R nach EIN das intelligente schlüssellose Steuergerät 1 die Hecktürantenne 3c, um ein NF-Signal an den Kommunikationsbereich C zu senden, um die Authentifizierungskommunikation zu implementieren.
  • -Türverriegelungsfunktion-
  • Beim Verriegeln der Tür wird einer der Anforderungsschalter 5D, 5P und 5R gedrückt, um diesen nach EIN zu bringen. In diesem Moment wird die Authentifizierungskommunikation abgewickelt, um (1) zu prüfen, ob sich der Kartenschlüssel 200 außerhalb der dem gedrückten Anforderungsschalter entsprechenden Tür befindet, und um (2) sicherzustellen, dass sich der Kartenschlüssel 200 nicht im Fahrzeugraum befindet. Wenn das Vorhandensein des Kartenschlüssels außerhalb der Tür und die Entfernung des Kartenschlüssels aus dem Fahrzeugraum erkannt sind, wird der zur Tür gehörige Türschlossaktuator 8 angesteuert, um die Tür zu verriegeln.
  • Eine Bedingung für den Start der Authentifizierung kann die folgende Initiierungsbedingung 2 sein.
  • [Initiierungsbedingung 2]
  • – Der zur entriegelten Tür gehörige Anforderungsschalter wird von AUS nach EIN gebracht.
  • Wenn die Initiierungsbedingung 2 durch Umlegen beispielsweise des Anforderungsschalters 5D nach EIN erfüllt ist, schaltet das intelligente schlüssellose Steuergerät 1 die NF-Senderschaltung 3 in den externen Ausgangsmodus. Anschließend wird die D-Sitz-Antenne 3a gewählt, um ein NF-Signal an den Kommunikationsbereich A' (siehe 3) zu senden, um die Authentifizierungskommunikation zu implementieren. In entsprechender Weise schaltet das intelligente schlüssellose Steuergerät 1 die NF-Senderschaltung 3 in den externen Ausgangsmodus, wenn der Anforderungsschalter 5P nach EIN gebracht wird. Anschließend wird die P-Sitz-Antenne 3b gewählt, um ein NF-Signal an den Kommunikationsbereich B' zu senden, um die Authentifizierungskommunikation zu implementieren. Außerdem wählt beim Umlegen des Anforderungsschalters 5R nach EIN das intelligente schlüssellose Steuergerät 1 die Hecktürantenne 3c, um ein NF-Signal an den Kommunikationsbereich C zu senden, um die Authentifizierungskommunikation zu implementieren.
  • Das intelligente Zugangssystem gemäß dieser Ausführungsform ist wie oben beschrieben. Zusätzlich hierzu kann das Verriegeln/Entriegeln der Tür fernbedient erfolgen, indem der Verriegelungsknopf 24 oder der Entriegelungsknopf 25 des Kartenschlüssels 200 in der gleichen Weise wie beim herkömmlichen schlüssellosen Zugangssystem betätigt wird.
  • [Intelligenter Start]
  • Intelligenter Start ist eine Fähigkeit, die es ermöglicht, einen Motor zu starten, solange sich der Kartenschlüssel 200 im Fahrzeug befindet, wobei die Notwendigkeit entfällt, den Schlüssel in die Hand zu nehmen und in das Schlüsselloch des Zündschlosses einzuführen. Entsprechend der Fähigkeit des intelligenten Starts wird nach der Prüfung des Vorhandenseins des Kartenschlüssels 200 wie oben beschrieben der Zündknopf 7a entriegelt, um den Start des Motors zu ermöglichen.
  • Die Authentifizierung für den intelligenten Start wird vorgenommen, um zu prüfen, ob sich der Kartenschlüssel 200 im Fahrzeug befindet, wenn der Zündknopf 7a in der Position LOCK ist (siehe 1). Wenn das Vorhandensein sichergestellt ist, wird der Zündknopf 7a entriegelt.
  • Eine Bedingung für den Start der Authentifizierung kann die folgende Initiierungsbedingung 3 sein.
  • [Initiierungsbedingung 3]
  • – ACC (Zubehör) auf AUS und IG (Zündung) auf AUS (d. h., der Zündknopf 7a befindet sich in Position LOCK), zusätzlich ist eine der folgenden Bedingungen erfüllt:
    • (1) Der Zündknopf 7a ist gedrückt
    • (2) Die Motordrehzahl ist niedriger als 500 U/min und eine der geschlossenen Türen wird geöffnet.
    • (3) Die Motordrehzahl ist niedriger als 500 U/min und alle geöffneten Türen werden geschlossen; und
    • (4) ACC und IG werden von EIN nach AUS gebracht.
  • Wenn die Initiierungsbedingung 3 erfüllt ist, wird die oben beschriebene fahrzeuginterne Authentifizierung vorgenommen. Genauer gesagt, es wird ein NF-Signal nacheinander von der im Fahrzeug angeordneten Frontantenne 3f, der D-Sitz-Antenne 3a, der P-Sitz-Antenne 3b und der im Fahrzeug angeordneten Heckantenne 3d ausgesendet, und die NF-Sendeantenne, die als erste eine Antwort erhält, wird für die Authentifizierungskommunikation genutzt (Antennenselektion). Anschließend wird die Authentifizierungskommunikation mit der gewählten NF-Sendeantenne implementiert.
  • Wenn die Authentifizierung erfolgreich ist, gibt das intelligente schlüssellose Steuergerät 1 ein Entriegelungssignal an die Lenkschlosseinheit 7 aus, um den Zündknopf 7a zu entriegeln. Dadurch wird der Zündknopf 7a entriegelt und der Nutzer kann den Zündknopf 7a von der Position LOCK in die Position ACC und weiter in die Position IG bringen, um den Motor zu starten.
  • Die fahrzeuginterne Authentifizierung (Antennenselektion und Authentifizierungskommunikation) wird jeweils nach einer vorbestimmten Zeit wiederholt, bis die folgende Abschlussbedingung 1 erfüllt ist.
  • [Abschlussbedingung 1]
  • – Eine der folgenden Bedingungen ist erfüllt:
    • (1) ACC oder IG werden nach EIN gebracht (nach erfolgreicher Authentifizierung); und
    • (2) die Authentifizierung ist dreimal nacheinander fehlgeschlagen, obwohl alle Türen geschlossen und ACC und IG auf AUS sind.
  • Um Datendurchsatz einzusparen, kann die vorbestimmte Zeit, die als Authentifizierungszykluszeit definiert ist, zwischen dem Fall einer fehlgeschlagenen Authentifizierung und einer erfolgreichen Authentifizierung variiert werden. (Beispielsweise kann die Zykluszeit auf 1 Sekunde gesetzt werden, wenn die Authentifizierung fehlgeschlagen ist, während sie auf 3 Sekunden umgeschaltet werden kann, wenn die Authentifizierung erfolgreich war).
  • (Fähigkeit zur Alarmgabe beim Entfernen des Kartenschlüssels aus dem Fahrzeug)
  • Die Fähigkeit zur Alarmgabe, wenn der Kartenschlüssel aus dem Fahrzeug genommen wird, wird dazu genutzt, einen Alarm abzugeben, wenn der Kartenschlüssel 200 in einer besonderen Situation aus dem Fahrzeug genommen wird, zum Beispiel bei laufendem Motor. Diese Fähigkeit vermeidet das Eintreten einer Situation, in der der Nutzer den Motor nicht erneut starten kann, da der Kartenschlüssel entfernt wurde.
  • Im Allgemeinen wird der Kartenschlüssel beim Öffnen und Schließen der Tür aus dem Fahrzeug genommen. Deshalb wird die fahrzeuginterne Authentifizierung ausgeführt, wenn die Tür geöffnet oder geschlossen wird, um das Vorhandensein des Kartenschlüssels 200 im Fahrzeug zu bestätigen. Auch dann, wenn alle Türen geschlossen sind, kann der Kartenschlüssel durch das Fenster aus dem Fahrzeug genommen werden. Daher ist es erforderlich, die fahrzeuginterne Authentifizierung für das Fahrzeug kontinuierlich vorzunehmen, d. h. nicht nur beim Öffnen und Schließen der Tür, sondern auch nachdem alle Türen geschlossen wurden.
  • Zunächst wird eine Erläuterung des Ablaufs beim Öffnen der Tür gegeben. In diesem Fall kann die Initiierungsbedingung die folgende Initiierungsbedingung 4 sein.
  • [Initiierungsbedingung 4]
  • – ACC oder IG auf EIN und eine der Türen wird geöffnet.
  • Wenn die Initiierungsbedingung 4 erfüllt ist, wird die fahrzeuginterne Authentifizierung ausgeführt. Genauer gesagt, von den vier Antennen, d. h. von der im Fahrzeug angeordneten Frontantenne 3f, der D-Sitz-Antenne 3a, der P-Sitz-Antenne 3b und der im Fahrzeug angeordneten Heckantenne 3d, die alle Regionen des Fahrzeugraums abdecken, wird nacheinander ein NF-Signal gesendet, und die NF-Sendeantenne, die als erste eine Antwort erhält, wird für die Authentifizierungskommunikation genutzt (Antennenselektion). Anschließend wird die Authentifizierungskommunikation mit der gewählten NF-Sendeantenne implementiert.
  • Wenn die Authentifizierungskommunikation fehlschlägt, werden/wird der externe Summer 4 und/oder der interne Summer der Messeinheit 6 betätigt, um einen Alarm abzugeben. Der Alarm kann ein einfaches Summerzeichen oder ein Läuten sein, kann aber ebenso gut als Sprachansage erfolgen. Die Sprachansage kann beispielsweise lauten: "Der Kartenschlüssel wurde aus dem Fahrzeug genommen. Bitte bestätigen". Zusätzlich kann eine Anzeigelampe an der Messeinheit 6 aufblinken.
  • Die oben beschriebene fahrzeuginterne Authentifizierung wird jeweils nach einer vorbestimmten Zeit wiederholt, bis die folgende Abschlussbedingung 2 erfüllt ist. Der Alarm bleibt kontinuierlich bestehen, bis die Authentifizierung erfolgreich verläuft oder die folgende Abschlussbedingung 2 erfüllt ist.
  • [Abschlussbedingung 2]
  • – Eine der folgenden Bedingungen ist erfüllt:
    • (1) die betreffende Tür wird geschlossen; und
    • (2) der Zündknopf 7a wird in Position LOCK zurückgebracht;
  • Um Datendurchsatz einzusparen, kann die vorbestimmte Zeit, die als Authentifizierungszykluszeit definiert ist, zwischen dem Fall einer fehlgeschlagenen Authentifizierung und einer erfolgreichen Authentifizierung variiert werden. (Beispielsweise kann die Zykluszeit auf 3 Sekunden gesetzt werden, wenn die Authentifizierung fehlgeschlagen ist, während sie auf 5 Sekunden umgeschaltet werden kann, wenn die Authentifizierung erfolgreich war).
  • Als Nächstes wird eine Erläuterung des Ablaufs beim Schließen der Tür gegeben. In diesem Fall kann die Initiierungsbedingung die folgende Initiierungsbedingung 5 sein.
  • [Initiierungsbedingung 5]
  • – Sämtliche der folgenden Bedingungen sind erfüllt:
    • (1) der Zündknopf 7a befindet sich nicht in Position LOCK;
    • (2) die Fahrzeuggeschwindigkeit ist geringer als 5 km/h; und
    • (3) mindestens eine der Türen war geöffnet und wurde geschlossen, so dass nunmehr alle Türen geschlossen sind.
  • Wenn die Initiierungsbedingung 5 erfüllt ist, wird die fahrzeuginterne Authentifizierung ausgeführt. Genauer gesagt, von den vier Antennen, d. h. von der im Fahrzeug angeordneten Frontantenne 3f, der D-Sitz-Antenne 3a, der P-Sitz-Antenne 3b und der im Fahrzeug angeordneten Heckantenne 3d, die alle Regionen des Fahrzeugraums abdecken, wird nacheinander ein NF-Signal gesendet, und die NF-Sendeantenne, die als erste eine Antwort erhält, wird für die Authentifizierungskommunikation genutzt (Antennenselektion). Anschließend wird die Authentifizierungskommunikation mit der gewählten NF-Sendeantenne implementiert.
  • Wenn die Authentifizierungskommunikation fehlschlägt, wird/werden der externe Summer 4 und/oder der interne Summer der Messeinheit 6 betätigt, um für eine vorbestimmte Zeit einen Alarm wie oben beschrieben abzugeben.
  • Die oben beschriebene fahrzeuginterne Authentifizierung wird jeweils nach einer vorbestimmten Zeit wiederholt, bis die folgende Abschlussbedingung 3 erfüllt ist. Wie beim Öffnen der Tür bleibt der Alarm kontinuierlich bestehen, bis die Authentifizierung erfolgreich verläuft oder die folgende Abschlussbedingung 3 erfüllt ist.
  • [Abschlussbedingung 3]
  • – Eine der folgenden Bedingungen ist erfüllt:
    • (1) eine der Türen wird geöffnet;
    • (2) der Zündknopf 7a wird in die Position LOCK zurückgebracht; und
    • (3) die Fahrzeuggeschwindigkeit liegt bei 10 km/h oder darüber.
  • Um Datendurchsatz einzusparen, kann die vorbestimmte Zeit, die als Authentifizierungszykluszeit definiert ist, zwischen dem Fall einer fehlgeschlagenen Authentifizierung und einer erfolgreichen Authentifizierung variiert werden. (Beispielsweise kann die Zykluszeit für 30 Sekunden nach dem Fehlschlagen der Authentifizierung auf 5 Sekunden gesetzt werden, während sie zu den übrigen Zeiten auf 30 Sekunden gesetzt wird).
  • [Maßnahmen gegen elektromagnetische Störungen bei der Steuerung der Alarmgabe, wenn der Kartenschlüssel aus dem Fahrzeug genommenem ist]
  • Die Funktion der Alarmgabe zur Anzeige, dass der Kartenschlüssel aus dem Fahrzeug genommen wurde, erfolgt grundsätzlich in der oben beschriebenen Art und Weise. Es ist anzumerken, dass das Fahrzeug generell mit elektrischen Bauteilen wie Audiosystemen und Beleuchtung ausgestattet ist (Stromverbraucher). Diese sind an die parallel zur Batterie 31 geschaltete Lichtmaschine 30 angeschlossen, so dass Strom von der Lichtmaschine 30 oder der Batterie 31 über den zur Stromversorgung dienenden Kabelbaum 33 zugeführt wird. Generell ist eine Vielzahl von Kabelbäumen 33 zur Stromversorgung in verschiedenen Teilen des Fahrzeugs bereitgestellt, und somit, wie 1 zeigt, auch in der Nähe des Armaturenbretts, auf dem der Kartenschlüssel möglicherweise abgelegt wird.
  • Generell werden von der Lichtmaschine 30 Störungen aufgrund des folgenden Zusammenwirkens erzeugt. Da die Lichtmaschine 30 eine Drehstromlichtmaschine ist, erzeugt sie zunächst Wechselspannung. Da jedoch die Batterie 31 und die im Fahrzeug eingebauten elektrischen Bauteile mit Gleichspannung arbeiten, muss die Wechselspannung durch einen Gleichrichter in Gleichspannung gewandelt werden. Wie in 8 gezeigt, werden bei den Schaltvorgängen zur Wandlung von Wechselstrom in Gleichstrom (Kommutierung) elektromagnetische Störungen erzeugt. Diese Störspannungen werden als Schalt- oder Kommutierungsstöße bezeichnet.
  • Da die Lichtmaschine 30 auf diese Weise Störspannungen erzeugt, bewirkt der zur Stromversorgung dienende Kabelbaum 33 elektromagnetische Störungen, die auf die Schaltstöße der Lichtmaschine 30 zurückzuführen sind. Wie oben erwähnt, können die elektromagnetischen Störungen als Störquellen wirken. Wird daher der Kartenschlüssel in der Nähe des Kabelbaums für die Stromversorgung abgelegt, wird das NF-Signal vom intelligenten schlüssellosen Steuergerät 1 durch die elektromagnetischen Störungen beeinträchtigt, und der Kartenschlüssel kann das Anforderungssignal eventuell nicht empfangen. In einem solchen Fall kann das intelligente schlüssellose Steuergerät 1 möglicherweise das Vorhandensein des Kartenschlüssels 200 nicht erkennen, obwohl sich dieser tatsächlich im Fahrzeug befindet. Im Ergebnis kann es zu einem Fehlalarm kommen.
  • Daher umfasst bei dieser Ausführungsform die Alarmfunktion für das Entfernen des Kartenschlüssels aus dem Fahrzeug Maßnahmen gegen elektromagnetische Störungen.
  • 4 ist ein Flussdiagramm zur Darstellung der vom intelligenten schlüssellosen Steuergerät 1 ausgeführten Funktion zur Alarmgabe bei aus dem Fahrzeug entferntem Kartenschlüssel.
  • Zunächst überwacht das intelligente schlüssellose Steuergerät 1, ob eine der oben beschriebenen Initiierungsbedingungen 4 oder 5 erfüllt ist (Schritt S1). Wenn eine der Initiierungsbedingungen 4 oder 5 erfüllt ist, wird der Ausgang der Lichtmaschine 30 reduziert (Schritt S2). Einzelheiten des Reduktionsschritts werden an späterer Stelle beschrieben.
  • Anschließend wird die oben beschriebene fahrzeuginterne Authentifizierung ausgeführt (Schritt S3) und es wird eine Entscheidung getroffen, ob die Authentifizierung erfolgreich war oder nicht (Schritt S4). Wenn die Authentifizierung fehlgeschlagen ist, geben/gibt der externe Summer 4 und/oder der interne Summer der Messeinheit 6 wie oben beschrieben für eine vorbestimmte Zeit einen Alarm ab (Schritt S5). Der Alarm bleibt kontinuierlich bestehen, bis die Authentifizierung erfolgreich verläuft oder die der in Schritt S1 erfüllten Initiierungsbedingung zugehörige Abschlussbedingung (Abschlussbedingung 2 oder 3) erfüllt ist.
  • Anschließend wird eine Entscheidung getroffen, ob die Abschlussbedingung erfüllt ist (Schritt S6). Wenn die Abschlussbedingung nicht erfüllt ist, kehrt der Ablauf nach Schritt S2 zurück, und nach Verstreichen einer vorbestimmten Zeit, d. h. der Authentifizierungszykluszeit, werden die folgenden Operationen wiederholt. Wenn die Abschlussbedingung erfüllt ist, wird die Erholung des Ausgangs der Lichtmaschine 30 veranlasst (Schritt S7). Anschließend kehrt der Ablauf nach Schritt S1 zurück, um die Schrittfolge zu wiederholen.
  • 5 ist ein Flussdiagramm zur Darstellung der Reduktion des Ausgangs der Lichtmaschine in Schritt S2.
  • Zunächst wird eine Entscheidung getroffen, ob der Motor läuft oder nicht (Schritt S21). Genauer gesagt, wenn der Drehzahlsensor 17 feststellt, dass die Motordrehzahl bei 500 U/min oder darüber liegt, wird entschieden, dass der Motor läuft. Ist die Motordrehzahl geringer als 500 U/min, wird entschieden, dass der Motor im Stillstand ist. Wenn der Motor im Stillstand ist, wird die Reduktion abgebrochen, da die Lichtmaschine 30 keinen Ausgang erzeugt.
  • Wenn der Motor läuft, wechselt der Ablauf nach Schritt S22. Anders gesagt, der Schritt S22 und die folgenden Schritte werden nur ausgeführt, wenn in Schritt S1 eine der Initiierungsbedingungen 4 oder 5 erfüllt ist, und wenn in Schritt S21 erkannt wird, dass der Motor läuft. Beide Bedingungen, d. h. laufender Motor und die Initiierungsbedingung 4, sind beispielsweise erfüllt, wenn erkannt wird, dass die Tür bei laufendem Motor geöffnet wird. Die Vorgabe der Bedingungen durch Kombination der Schritte S1 und S21 ist ausschließlich beispielhaft, und andere Bedingungen können vorgegeben werden. Beispielsweise kann anstelle der Prüfung, ob eine der Initiierungsbedingungen 4 oder 5 erfüllt ist, eine Verringerung der Fahrgeschwindigkeit bei laufendem Motor unter die vorbestimmte Geschwindigkeit (z. B. 10 km/h) als Bedingung für die Fortführung des Ablaufs mit Schritt S22 in Betracht kommen.
  • In Schritt S22 wird geprüft, ob der momentane Erregerstrom der Lichtmaschine 30 reduziert wurde. Wenn der Erregerstrom bereits reduziert wurde, besteht keine Notwendigkeit, den Erregerstrom der Lichtmaschine 30 nochmals zu reduzieren. Folglich wird die Reduktionsoperation abgebrochen.
  • Anschließend wird vorzugsweise der Spannungswert der Batterie 31 von der Lichtmaschinen-ECU 32 abgefragt, um zu prüfen, ob der Wert geringer ist als ein vorbestimmter Wert (Schritt S23). Auf diese Weise wird festgestellt, ob die geladene Kapazität der Batterie 31 unter ein vorbestimmtes Niveau reduziert ist. Wenn der Ausgang der Lichtmaschine 30 reduziert und gleichzeitig die geladene Kapazität unter das vorbestimmte Niveau reduziert ist, wird die Batterie 31 von der Lichtmaschine 30 nicht geladen, so dass die Batterie 31 möglicherweise vollständig entladen wird. Daher wird in einem solchen Fall die Reduktionsoperation nicht mehr ausgeführt.
  • Wenn die Bedingungen, dass der Motor läuft (S21), der Erregerstrom der Lichtmaschine 30 nicht reduziert ist (S22) und der Spannungswert der Batterie 31 nicht reduziert ist (S23), erfüllt sind, wird der Erregerstrom reduziert (Schritt S24), um den Ausgang der Lichtmaschine 30 zu reduzieren. Der Erregerstrom der Lichtmaschine 30 wird beispielsweise um die Hälfte desjenigen im normalen Zustand reduziert. Oder alternativ kann der Erregerstrom der Lichtmaschine 30 auf null reduziert werden, um die Stromerzeugung zu unterbrechen. Genauer gesagt, in diesem Schritt gibt das intelligente schlüssellose Steuergerät 1 ein Steuersignal zur Reduktion des Erregerstroms an die Lichtmaschinen-ECU 32, und die Lichtmaschinen-ECU 32 führt die Operation zur Reduktion des Erregerstroms in Reaktion auf das Signal aus. Das intelligente schlüssellose Steuergerät 1 kann konfiguriert sein, die Funktion der Lichtmaschinen-ECU 32 zu beinhalten. In diesem Fall steuert das intelligente schlüssellose Steuergerät 1 den Erregerstrom für die Lichtmaschine 30 direkt.
  • An diesem Punkt ist die Operation grundsätzlich beendet. Vorzugsweise wird die Operation beendet, nachdem eine vorbestimmte Zeit (beispielsweise 1 Sekunde) ab der Reduktion des Erregerstroms in Schritt S24 verstrichen ist (Schritt S25). Nach dieser Wartezeit sind die Schaltstöße der Lichtmaschine 30 zuverlässig reduziert, und der Ablauf wechselt ungestört zur fahrzeuginternen Authentifizierung in Schritt S3.
  • 6 ist ein Flussdiagramm zur Erläuterung der Art und Weise, in der die Operation zur Erholung des Ausgangs der Lichtmaschine 30 in Schritt S7 implementiert wird.
  • Zunächst wird eine Entscheidung getroffen, ob der momentane Erregerstrom der Lichtmaschine 30 durch die Operation zur Reduktion des Ausgangs der Lichtmaschine 30 in Schritt S2 (Schritt S71) reduziert wurde. Wenn der Erregerstrom nicht reduziert wurde, sondern einen normalen Wert aufweist, wird der Ablauf abgebrochen. Wenn der Erregerstrom reduziert wurde, wird die Erholung des Erregerstroms auf einen normalen Wert veranlasst (Schritt S72).
  • Der Grad der Reduktion des Erregerstroms der Lichtmaschine 30 in Schritt S24 ist vorzugsweise höher als der Grad der Erholung des reduzierten Erregerstroms der Lichtmaschine 30 auf den normalen Wert. Je schneller der Erregerstrom in Schritt S24 reduziert wird, desto rascher wird die fahrzeuginterne Authentifizierung in Schritt S3 durchgeführt, so dass schon kurz nach dem Entfernen des Kartenschlüssels aus dem Fahrzeug ein Alarm abgegeben wird (Schritt S5). Des Weiteren fällt bei der Erholung des Erregerstroms für die Lichtmaschine 30 das Motordrehmoment plötzlich ab, was im ungünstigsten Fall zum Stehenbleiben des Motors führen kann. Aus diesen Gründen wird die Erholung des Erregerstroms vorzugsweise langsam vorgenommen.
  • Für die Fähigkeit zur Alarmgabe, wenn der Kartenschlüssel wie oben beschrieben aus dem Fahrzeug entfernt wird, wird vor der fahrzeuginternen Authentifizierung in Schritt S3 der Ausgang der Lichtmaschine 30 reduziert, um die aus den Schaltstößen der Lichtmaschine 30 herrührenden elektromagnetischen Störungen zu reduzieren. Infolgedessen wird das während der fahrzeuginternen Authentifizierung in Schritt S3 gesendete NF-Signal nicht durch die elektromagnetischen Störungen beeinträchtigt, so dass die Abgabe eines Fehlalarms verhindert wird.
  • In der obigen Beschreibung wurde die vorliegende Erfindung detailliert erläutert. Die oben beschriebene Ausführungsform ist nur ein bevorzugtes Beispiel der vorliegenden Erfindung, und es ist klar, dass die Konfiguration und die oben erwähnten Funktionen in verschiedener Weise abgewandelt werden können.
  • INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
  • Wie oben beschrieben, wird durch die erfindungsgemäße Steuereinheit für ein intelligentes schlüsselloses System der Einfluss elektromagnetischer Störungen aufgrund der Schaltstöße einer Lichtmaschine vermieden, um die exakte Erkennung einer tragbaren Einheit in einem Fahrzeug zu ermöglichen, wodurch die Möglichkeit des Auftretens eines Fehlalarms reduziert wird. Die vorliegende Erfindung ist demzufolge nutzbar für ein intelligentes schlüsselloses Fahrzeugsystem.

Claims (5)

  1. Steuereinheit (1) für ein intelligentes schlüsselloses System, das ein an einem Fahrzeug angebrachtes, fahrzeugeigenes System (100) und eine tragbare Einheit (200) umfasst, die so gestaltet sind, dass eine drahtlose Kommunikation möglich ist, wobei das fahrzeugeigene System (100) Folgendes umfasst: einen Sender (3, 3f, 3a, 3b, 3c, 3d, 3s), der ein Anforderungssignal sendet, einen Empfänger (2, 2a), der ein ID-Signal empfängt, das von der tragbaren Einheit (200) gesendet wurde, die das Anforderungssignal empfangen hat, und eine Steuereinrichtung (11), die dem Sender (3, 3f, 3a, 3b, 3c, 3d, 3s) befiehlt, das Anforderungssignal zu senden, wenn eine vorbestimmte Bedingung erfüllt ist, und mindestens eines von Türverriegelung/-entriegelung und Motorstarterlaubnis steuert, wenn die Authentifizierung des von dem Empfänger (2, 2a) empfangenen ID-Signals erfolgreich ist, das Fahrzeug mit einer Lichtmaschine (30) versehen ist, die zumindest dann einen Ausgang erzeugt, wenn ein Motor läuft, und den Ausgang über einen der Stromversorgung dienenden Kabelbaum (33) elektrischen Bauteilen (73) zuführt, die in einem Fahrzeugraum und/oder in der Nähe des Fahrzeugraums angeordnet sind, und die Steuereinrichtung (11) dem Sender (3, 3f, 3a, 3b, 3c, 3d, 3s) befiehlt, das Anforderungssignal mindestens dann zu senden, wenn der Motor läuft, und einen vorbestimmten Alarm abgibt, wenn die Authentifizierung des von dem Empfänger (2, 2a) empfangenen ID-Signals nicht erfolgreich ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung ein Reduktionssteuerteil umfasst, das den Ausgang der Lichtmaschine (30) reduziert, wenn der Sender (3, 3f, 3a, 3b, 3c, 3d, 3s) das Anforderungssignal sendet.
  2. Steuereinheit (1) für ein intelligentes schlüsselloses System nach Anspruch 1, wobei die Steuereinrichtung (11) dem Sender (3, 3f, 3a, 3b, 3c, 3d, 3s) befiehlt, das Anforderungssignal zu senden, nachdem eine vorbestimmte Zeit ab Reduktion des Ausgangs der Lichtmaschine (30) verstrichen ist.
  3. Steuereinheit (1) für ein intelligentes schlüsselloses System nach Anspruch 1, wobei die Steuereinrichtung (11) dem Sender (3, 3f, 3a, 3b, 3c, 3d, 3s) befiehlt, das Anforderungssignal zu senden, wenn eine Tür des Fahrzeugs offen ist und/oder die Fahrzeuggeschwindigkeit nicht höher ist als ein vorbestimmter Wert, und dem Reduktionssteuerteil erlaubt, den Ausgang der Lichtmaschine dann zu reduzieren, wenn die Tür geöffnet ist und/oder die Fahrzeuggeschwindigkeit soweit reduziert ist, dass sie nicht höher ist als der vorbestimmte Wert.
  4. Steuereinheit (1) für ein intelligentes schlüsselloses System nach Anspruch 1, wobei das Fahrzeug mit einer Batterie (31) versehen ist, die durch den Ausgang der Lichtmaschine (30) geladen wird, und das Reduktionssteuerteil den Ausgang der Lichtmaschine (30) nicht reduziert, wenn die geladene Kapazität der Batterie (31) nicht höher ist als ein vorbestimmtes Niveau.
  5. Steuereinheit (1) für ein intelligentes schlüsselloses System nach Anspruch 1, wobei das Reduktionssteuerteil erlaubt, dass sich der Ausgang der Lichtmaschine (30) erholt, nachdem das Anforderungssignal durch den Sender (3, 3f, 3a, 3b, 3c, 3d, 3s) gesendet wurde, und der Grad der Reduktion des Ausgangs der Lichtmaschine (30) höher ist als der Grad der Erholung des Ausgangs der Lichtmaschine (30).
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