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DE602005004005T2 - Axiallageranordnung für Gasturbinen - Google Patents

Axiallageranordnung für Gasturbinen Download PDF

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DE602005004005T2
DE602005004005T2 DE602005004005T DE602005004005T DE602005004005T2 DE 602005004005 T2 DE602005004005 T2 DE 602005004005T2 DE 602005004005 T DE602005004005 T DE 602005004005T DE 602005004005 T DE602005004005 T DE 602005004005T DE 602005004005 T2 DE602005004005 T2 DE 602005004005T2
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coupled
thrust
gas turbine
turbine engine
assembly
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Thomas George Wakeman
Stephen Eugene Melton
Michael Peter Murphy
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General Electric Co
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General Electric Co
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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf Gasturbinentriebwerke und insbesondere auf ein Gasturbinentriebwerk und ein Verfahren zur Montage eines Gasturbinentriebwerks.
  • Zumindest einige bekannte Gasturbinentriebwerke enthalten in serieller Strömungsverbindung miteinander einen Hochdruckkompressor zum Verdichten von Luft, die durch eine Turbine strömt, eine Brennkammer, in der ein Treibstoff mit der verdichteten Luft gemischt und gezündet wird, um eine Gasströmung hoher Temperatur zu erzeugen, und eine Hochdruckturbine. Der Hochdruckkompressor, die Brennkammer und die Hochdruckturbine werden manchmal gemeinsam als das Kerntriebwerk gezeichnet. Solche Gasturbinentriebwerke können auch eine Niederdruckturbine oder Antriebsturbine zur Übertragung der durch das Kerntriebwerk erzeugten Leistung auf eine angetriebene Komponente, wie z. B. einen Generator, enthalten.
  • Gasturbinentriebwerke werden in vielen Anwendungen, einschließlich Flugzeug-, Energieerzeugungs- und Schiffsanwendungen, eingesetzt. Zumindest einige bekannte Gasturbinentriebwerke enthalten zwei Schubbefestigungen, die zwischen einer äußeren Fläche eines Gasturbinentriebwerks und einer Tragstruktur eingekoppelt sind. Im Triebwerksbetrieb können wenigstens einige bekannte Schubbefestigungen zumindest eine gewisse strukturelle Verformung oder einen Zustand der „Rundlaufabweichung" des Gehäuses eines Gasturbinentriebwerks herbeiführen, was den Schaufelspitzenspalt innerhalb eines Gasturbinentriebwerks verringern kann. Darüber hinaus kann, wenn eine Antriebsturbine mit dem Gastur binenkerntriebwerk gekoppelt wird, die Kombination aus Belastungen und Geometrien auch zu einer gewissen strukturellen Verformung führen, die den Schaufelspitzenspalt innerhalb des Gasturbinentriebwerks auch verringern können.
  • Beispielsweise beträgt die zumindest durch einige bekannte Antriebsturbinenrotoren im Betrieb erzeugte Schublast ca. 1110 kN oder 250.000 Pfund in einer Richtung, die zu der Richtung des durch das Gasturbinentriebwerk erzeugten Schubs entgegengesetzt gerichtet ist. Dementsprechend wird im Betrieb der durch die Antriebsturbine erzeugte Schub auf die Triebwerksschubbefestigungen übertragen und erhöht auf diese Weise die Gefahr, dass das Gasturbinentriebwerk eine strukturelle Verformung oder einen Zustand der Rundlaufabweichung erfahren kann. Alternativ kann der durch die Antriebsturbine erzeugte Schub auf die Schublagerhalterung der Antriebsturbine übertragen werden, was auch die Gefahr erhöhen kann, dass das Gasturbinentriebwerk eine strukturelle Verformung erfahren kann. Um eine die Reduktion einer derartigen strukturellen Verformung zu fördern, versuchen zumindest einige bekannte Turbinen die Last zwischen den Triebwerksschubbefestigungen und der Schublagerhalterung einer Antriebsturbine auszugleichen. Auch wenn die Schublast der Antriebsturbine zwischen den Triebwerksschubbefestigungen und der Schublagerhalterung der Antriebsturbine ausgeglichen ist, können die Antriebsturbinenrotorlast und die Restlast des Gasturbinentriebwerks in Kombination miteinander jedoch bewirken, dass sich das Gehäuse des Gasturbinenkerntriebwerks verformt, was die Schaufelspitzenspalte in dem Gasturbinentriebwerk reduzieren kann.
  • US 2003/0033817 beschreibt eine Turbogruppe einer Kraftwerksanlage.
  • US 4,716,721 beschreibt ein Gasturbinentriebwerk, das ein inneres und ein äußeres Gehäuse aufweist, wobei das innere Gehäuse einen der Triebwerkskompressoren enthält.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung ist eine Schubanordnung für eine Gasturbinentriebwerksanordnung gemäß dem beigefügten Anspruch 1 geschaffen. Die Schubanordnung enthält einen ersten ringförmigen Abschnitt mit einem ersten Radius, der mit der Antriebsturbine gekoppelt ist, einen zweiten ringförmigen Abschnitt mit einem zweiten Radius, der mit dem Schublager gekoppelt ist, wobei sich der erste Radius von dem zweiten Radius unterscheidet, und mehrere tragende Elemente, die sich zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitten derart erstrecken, dass die Schubanordnung eine im Wesentlichen kegelstumpfförmige Form aufweist.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt ist eine Gasturbinentriebwerksanordnung geschaffen. Die Gasturbinentriebwerksanordnung enthält ein Gasturbinentriebwerk, das einen ersten Kompressor, einen zweiten Kompressor stromabwärts von dem ersten Kompressor, eine Turbine, die in Strömungsverbindung mit dem zweiten Kompressor gekoppelt ist, eine Antriebsturbine, die mit dem Gasturbinentriebwerk gekoppelt ist, ein Schublager, das mit der Antriebsturbine gekoppelt ist und eine Schubanordnung gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung enthält, die zwischen die Antriebsturbine und das Schublager gekoppelt ist.
  • Ausführungsformen der Erfindung sind im Folgenden beispielhaft unter Bezugnahme auf beigefügte Zeichnungen beschrieben, in denen zeigen:
  • 1 ein Blockdiagramm eines beispielhaften Gasturbinentriebwerks;
  • 2 eine Seitenansicht des Abschnitts eines in 1 gezeigten Gasturbinentriebwerks samt einem Stützkäfig;
  • 3 eine perspektivische Sicht des in 2 gezeigten Stützkäfigs;
  • 4 eine Endansicht des in 2 gezeigten Stützkäfigs;
  • 5 eine Draufsicht eines Abschnitts des in 2 gezeigten Stützkäfigs;
  • 6 eine Seitenansicht eines Abschnitts des in 5 gezeigten Stützkäfigs; und
  • 7 eine Seitenansicht eines Abschnitts des in 5 und 6 gezeigten Verbindungselements.
  • 1 zeigt ein Blockdiagramm eines Gasturbinentriebwerks 10. Das Gasturbinentriebwerk 10 enthält in serieller Strömungsverbindungsanordnung einen Niederdruckverdichter oder Zusatzantrieb (Booster) 14, einen Hochdruckverdichter 16, eine Brennkammer 18, eine Hochdruckturbine 20, eine Zwischendruckturbine 22 und eine Niederdruck- oder Antriebsturbine 24. Der Niederdruckverdichter oder Boosterantrieb 14 weist einen Einlass 26 und einen Auslass 28 auf, und der Hochdruckverdichter 16 enthält einen Einlass 30 und einen Auslass 32. Die Brennkammer 18 weist einen Einlass 34, der mit dem Auslass 32 des Hochdruckkompressors im We sentlichen übereinstimmt und einen Auslass 36 auf. In der beispielhaften Ausführungsform ist die Gasturbinentriebwerksanordnung 10 eine LMS100, die von der General Electric Company hergestellt wird.
  • Die Hochdruckturbine 20 ist mittels einer ersten Rotorwelle 40 mit dem Hochdruckverdichter 16 gekoppelt, während die Zwischendruckturbine 22 mittels einer zweiten Rotorwelle 42 mit dem Niederdruckverdichter 14 gekoppelt ist. Die Rotorwellen 40 und 42 sind jeweils im Wesentlichen koaxial bezüglich einer Längsmittelachse 43 des Triebwerks 10 ausgerichtet. Das Triebwerk 10 kann zum Antrieb einer Last 44, wie z. B. eines Generators, verwendet werden, die mit einer Antriebsturbinenwelle 46 gekoppelt ist. Alternativ kann die Last mit einem vorderen Fortsatz (nicht gezeigt) der Rotorwelle 42 gekoppelt sein.
  • In der beispielhaften Ausführungsform enthält die Gasturbinentriebwerksanordnung 10 ferner einen Zwischenkühlerwärmetauscher 50 enthalten, der zwischen dem Niederdruckverdichter oder Boosterantrieb und dem Hochdruckverdichter 16 angeordnet ist, um eine Reduktion der Temperatur der in den Hochdruckverdichter 16 einströmenden Luft zu erleichtern. Die Verwendung eines Zwischenkühlers unterstützt eine Erhöhung der Effizienz des Triebwerks bei gleichzeitiger Reduktion der durch den Hochdruckverdichter verrichteten Arbeitsmenge. Zumindest ein bekannter Zwischenkühlerwärmetauscher verwendet Umgebungsluft oder Wasser als Kühlmedium 52, um die aus dem Boosterverdichter austretende Luft zu kühlen. In einer alternativen Ausführungsform enthält das Gasturbinentriebwerk 10 keinen Zwischenkühlerwärmetauscher 50.
  • Im Betrieb wird Umgebungsluft, die in den Einlass 26 des Niederdruckverdichters eingesaugt wird, verdichtet und stromabwärts zu dem Hochdruckverdichter 16 geleitet. Der Hochdruckverdichter 16 verdichtet die Luft weiter und liefert Druckluft zu der Brennkammer 18, in der diese mit einem Treibstoff gemischt wird, wobei das Gemisch gezündet wird, um Verbrennungsgase hoher Temperatur zu erzeugen. Die Verbrennungsgase werden von der Brennkammer 18 zu den Antriebsturbinen 20, 22 und 24 geleitet.
  • Genauer gesagt, ist die Antriebsturbine 24 aerodynamisch mit der Zwischendruckturbine 22 gekoppelt, so dass der durch das Gasturbinentriebwerk 10 erzeugte Schub zum Antreiben der Antriebsturbine 24 verwendet wird. Da die Antriebsturbine 24 mit einer Last 44 gekoppelt ist, treibt die Gasturbinentriebwerksanordnung 10 außerdem auch die Last 44 an. In der beispielhaften Ausführungsform ist die Last 44 unter Verwendung eines Schublagers 54 mit der Antriebsturbine 24 gekoppelt und unter Verwendung z. B. eines Ständers 58 mit einer Tragstruktur 56 gekoppelt. Genauer gesagt, sind sowohl die Antriebsturbine 24 als auch die Tragstruktur 56 entlang einer Mittelachse 43 so gekoppelt, dass die Gasturbinentriebwerksanordnung 10 axial mit dem Schublager 54 und somit mit der Last 44 im Wesentlichen ausgerichtet ist. In der beispielhaften Ausführungsform ist das Gasturbinenkerntriebwerkgehäuse mit dem Antriebsturbinengehäuse unter Verwendung von mehreren Schrauben mechanisch gekoppelt, so dass der Antriebsturbinerotor mit dem Gasturbinenkerntriebwerk aerodynamisch gekoppelt ist.
  • 2 zeigt eine Seitenansicht eines Abschnitts des in 1 gezeigten Gasturbinentriebwerks einschließlich eines Halte- bzw. Stützkäfigs 100. 3 zeigt eine per spektivische Ansicht des in 2 gezeigten Stützkäfigs 100. 4 zeigt eine Endansicht des in 2 gezeigten Stützkäfigs. In der beispielhaften Ausführungsform wird der Stützkäfig 100 auch als „Gorillakäfig" bezeichnet.
  • In der beispielhaften Ausführungsform weist der Stützkäfig 100 eine im Wesentlichen kegelstumpfförmige Gestalt auf. Alternativ ist der Begriff kegelstumpfförmig, wie er hierin benutzt wird, als ein abgeschnittener Kegel oder eine abgeschnittene Pyramide definiert. Entsprechend enthält der Stützkäfig 100 einen ersten Abschnitt 110, der im Wesentlichen kreisförmig ist und einen ersten Radius 112 aufweist, und einen zweiten Abschnitt 114, der im Wesentlichen kreisförmig ist und einen zweiten Radius 116 aufweist. In der beispielhaften Ausführungsform ist der erste Radius 112 größer als der zweite Radius 116.
  • Der Stützkäfig 100 enthält auch mehrere tragende Elemente 120, die sich zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt 100 bzw. 114 erstrecken und mit diesen gekoppelt sind. In der beispielhaften Ausführungsform sind der erste und der zweite Abschnitt 110 und 114 im Wesentlichen kreisförmig. Jedes tragende Element 120 weist eine Länge 122 auf, die bemessen ist, um dem Stützkäfig 100 zu ermöglichen, sich zwischen einem hinteren Rahmen 124 der Turbine und einem Schublagergehäuse 126 zu erstrecken. Darüber hinaus weist jedes tragende Element in der beispielhaften Ausführungsform eine im Wesentlichen ähnliche Länge auf, so dass der Abschnitt 110 im Wesentlichen parallel zu dem zweiten Abschnitt 114 verläuft. In der beispielhaften Ausführungsform enthält der Stützkäfig 100 sieben tragende Elemente 120, die rings um einen Umfang des ersten bzw. des zweiten Abschnitts 110 bzw. 114 in ungefähr gleichen Ab ständen zueinander angeordnet sind. Alternativ enthält der Stützkäfig 100 mehr oder weniger als sieben tragende Elemente.
  • In der beispielhaften Ausführungsform enthält der Stützkäfig 100 eine erste Stützkäfigstruktur 115 und eine zweite Stützkäfigstruktur 117. Genauer gesagt, ist der Stützkäfig 100 in Form von zwei Abschnitten 115 bzw. 117 hergestellt, wobei jede Struktur mehrere Elemente 120 enthält, so dass der Stützkäfig 100 mit der Gasturbinenanordnung 10 gekoppelt werden kann. In einer Ausführungsform ist die erste Stützkäfigstruktur 115 mit der zweiten Stützkäfigstruktur 117 z. B. unter Verwendung eines Schweißverfahrens gekoppelt. In einer alternativen Ausführungsform ist die erste Stützkäfigstruktur 115 mit der zweiten Stützkäfigstruktur 117 unter Verwendung mehrerer mechanischer Befestigungsmittel gekoppelt. In der beispielhaften Ausführungsform erstreckt sich die erste Stützkäfigstruktur 115 zumindest um 180 Grad um die Antriebsturbinenmittelachse herum, während sich die zweite Stützkäfigstruktur 117 um weniger als 180 Grad rings um die Antriebsturbinenmittelachse erstreckt. In einer alternativen Ausführungsform erstrecken sich die erste und die zweite Stützkäfigstruktur 115 und 117 jeweils um 180 Grad um die Antriebsturbinenmittelachse herum.
  • 5 zeigt eine Draufsicht eines Abschnitts des in 2 gezeigten Stützkäfigs. Genauer gesagt, zeigt 5 eine Draufsicht auf ein tragendes Element 120. 6 zeigt eine Seitenansicht des in 5 gezeigten tragenden Elements. 7 zeigt eine Seitenansicht eines Abschnitts eines in 5 und 6 gezeigten Verbindungselements 120. Jedes Tragelement 120 enthält einen ersten Befestigungsfuß 150, einen zweiten Befestigungsfuß 152 und ein Verbindungselement 154, das sich zwischen dem ersten und dem zweiten Verbindungsfuß 150 bzw. 152 erstreckt und damit gekoppelt ist. Das Verbindungselement 154 weist eine Breite 160, eine Dicke 162 und eine Länge 164 auf. Der erste und der zweite Befestigungsfuß 150 und 152 enthalten jeweils einen ersten Abschnitt 170 und einen zweiten Abschnitt 172, der mit dem ersten Abschnitt 170 gekoppelt ist. In einer Ausführungsform sind der erste und der zweite Abschnitt 170 und 172 in einem Stück gemeinsam ausgebildet, um in einem Stück den ersten und den zweiten Befestigungsfuß 150 und 152 auszubilden. Die Befestigungsfüße 150 und 152 sind jeweils mit dem Verbindungselement 154 z. B. durch ein Hartlöt- und/oder Schweißverfahren gekoppelt. In einer weiteren Ausführungsform sind der erste und der zweite Befestigungsfuß 150 und 152 und das Verbindungselement 154 in einem Stück gemeinsam hergestellt, um jedes Element 120 zu bilden. In einer alternativen Ausführungsform ist jedes Element 120 aus mehreren Teilen hergestellt.
  • Der erste Abschnitt 170 des Befestigungsfußes enthält ein erstes Ende 180, das eine Breite 182, die mit der Breite 160 des Verbindungselements ungefähr übereinstimmt, und eine Dicke 184 aufweist, die mit der Dicke 162 des Verbindungselements ungefähr übereinstimmt. Der erste Abschnitt 170 des Befestigungsfußes enthält ein zweites Ende 190, das eine Breite 192, die breiter als die Breite 182 des ersten Endes ist, und eine Dicke 194 aufweist, die enger als die Dicke 184 des ersten Endes ist. Entsprechend, und in der beispielhaften Ausführungsform, weist der erste Abschnitt 170 eine Breite und eine Dicke 182 und 184 auf, die mit der Breite und der Dicke 160 und 162 des Verbindungselements 120 ungefähr übereinstimmen. Darüber hinaus weist der erste Abschnitt 170 eine Breite, die von dem ersten Ende 180 zu dem zweiten Ende 190 allmählich zunimmt und eine Dicke auf, die von dem ersten Ende 180 zu dem zweiten Ende 190 allmählich abnimmt.
  • Der zweite Abschnitt 172 des Befestigungsfußes enthält ein erstes Ende 200, das eine Breite 202, die mit der Breite 192 ersten Abschnitts ungefähr übereinstimmt, und eine Dicke 204 aufweist, die mit der Dicke 194 des ersten Abschnitts ungefähr übereinstimmt. Der zweite Abschnitt 172 des Befestigungsfußes enthält ein zweites Ende 210, das eine Breite 212, die mit der Breite 202 ungefähr übereinstimmt, und eine Dicke 214 aufweist, die mit der Dicke 204 ungefähr übereinstimmt. Entsprechend, und in der beispielhaften Ausführungsform, weist der zweite Abschnitt 172 eine Breite und eine Dicke 200 und 204 auf, die zwischen dem ersten und dem zweiten Ende 200 bzw. 210 ungefähr gleich sind.
  • In der beispielhaften Ausführungsform ist der Stützkäfig 100 aus einem Material hergestellt, wie z. B., aber nicht darauf beschränkt, dem Stahl AISI 4140, der einen relativ hohen Elastizitätsmodul, gute Biegbarkeit (LCF, Ermüdung bei niedriger Lastspielzahl), angemessene Festigkeit aufweist und relativ kostengünstig ist. In der beispielhaften Ausführungsform biegen sich die Elemente 120 in eine axiale Richtung und nehmen folglich die Schubbelastung zwischen dem Gasturbinentriebwerk 10 und der Antriebsturbine 24 auf. In einer weiteren Ausführungsform sind die Elemente 120 aus einem metallischen Werkstoff hergestellt, der sich von dem des ersten und des zweiten Abschnitts 110 bzw. 114 unterscheidet.
  • Während der Montage wird der Stützkäfig 100 zwischen einem Schubgehäuse 126 eines Antriebsturbinenschublagers und einer inneren Fläche 252 der Antriebsturbine 24 gekoppelt. Genauer gesagt, ist der erste Abschnitt 110 mit einem Innenflansch 254 des hinteren Rahmens der Antriebsturbine gekoppelt, während der zweite Abschnitt 114 an eine äußere Oberfläche des Schublagergehäuses 126 angekoppelt ist. In einer beispielhaften Ausführungsform ist der Stützkäfig 100 an ein Gasturbinentriebwerk 10 unter Verwendung mehrerer mechanischer Befestigungselemente, wie z. B. Muttern und Bolzen, gekoppelt. In einer weiteren Ausführungsform ist der Stützkäfig 100 unter Verwendung von z. B. Schweiß- und Hartlötverfahren an ein Gasturbinentriebwerk 10 gekoppelt.
  • Im Gebrauch unterstützt der Stützkäfig 100 eine Reduktion der durch die Antriebsturbine erzeugten Schublast. Genauer gesagt, erleichtert der Stützkäfig 100 einen Ausgleich der Schubbelastung, die durch die Antriebsturbine erzeugt wird, indem er einen Teil der Schublast zurück zu dem Gasturbinentriebwerk überträgt. In einer beispielhaften Ausführungsform erzeugt die Gasturbinentriebwerksanordnung 10 beispielsweise einen Schub von etwa 1156 kN oder 260.000 Pfund in axialer Vorwärtsrichtung, während die Antriebsturbine 24 in axialer Rückwärtsrichtung ungefähr 1067 kN oder 240.000 Pfund erzeugt. Entsprechend unterstützt die Koppelung der Antriebsturbine 24 mit dem Schublager 54 unter Verwendung des Stützkäfigs 100 eine Kompensation des gesamten Schubflusses der Gasturbinenanordnung zwischen dem Gasturbinentriebwerk 10 und der Antriebsturbine 24 an der Triebwerksmittellinie, wodurch auf Schublast zurückzuführende Verformungen reduziert werden, wie sie Gasturbinentriebwerke, die an der Seite befestigte Schubbefestigungen verwenden, erfahren. Darüber hinaus ermöglicht der Stützkä fig 100 eine Reduktion von strukturellen Verformungen des Gasturbinentriebwerks und verbessert dadurch die Schaufelspitzenspalte innerhalb des Gasturbinentriebwerks.
  • Der vorstehend beschriebene Stützkäfig schafft eine kosteneffiziente und hochzuverlässige Schubanordnung, die eine im Wesentlichen kegelstumpfförmige Gestalt aufweist, um die Antriebsturbinenschublast von dem Schublager der Antriebsturbine auf die Schubbefestigungen der Antriebsturbine zu übertragen. Dementsprechend wird ein Schubpfad zwischen dem Schublager der Antriebsturbine und dem Gasturbinentriebwerk auf eine kosteneffiziente Weise erzeugt.
  • Vorstehend ist eine beispielhafte Ausführungsform einer Schubanordnung beschrieben. Die Schubanordnung ist nicht auf die hierin beschriebenen speziellen Ausführungsformen beschränkt; vielmehr können Komponenten der Anordnung unabhängig und getrennt von anderen hierin beschriebenen Komponenten verwendet werden. Darüber hinaus kann die hierin beschriebene Schubanordnung auch in Kombination mit vielfältigen Gasturbinentriebwerken eingesetzt werden.

Claims (8)

  1. Schubanordnung (100) für eine Gasturbinentriebwerksanordnung, die ein Gasturbinentriebwerk (10), eine mit dem Gasturbinentriebwerk gekoppelte Antriebsturbine (24) und ein mit der Antriebsturbine gekoppeltes Schublager (54) enthält, wobei die Schubanordnung aufweist: einen ersten ringförmigen Abschnitt (110) mit einem ersten Radius (112), der mit der Antriebsturbine (24) gekoppelt ist; einen zweiten ringförmigen Abschnitt (114) mit einem zweiten Radius (116), der mit dem Schublager (54) gekoppelt ist, wobei sich der erste Radius von dem zweiten Radius unterscheidet; und gekennzeichnet durch: mehrere tragende Elemente (120), die sich zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt (100, 114) so erstrecken, dass die Schubanordnung (100) eine im Wesentlichen kegelstumpfförmige Form hat.
  2. Schubanordnung (100) nach Anspruch 1, wobei der erste Radius (112) größer als der zweite Radius (116) ist.
  3. Schubanordnung (100) nach Anspruch 1, wobei der erste Abschnitt (110), der zweite Abschnitt (114) und die tragenden Elemente (120) in einem Stück ausgebildet sind.
  4. Schubanordnung (100) nach Anspruch 1, wobei die Verbindungselemente (120) aufweisen: einen ersten Befestigungsfuß (150); einen zweiten Befestigungsfuß (152); und ein Verbindungselement (154), das sich zwischen dem ersten und dem zweiten Verbindungsfuß erstreckt und damit gekoppelt ist.
  5. Schubanordnung (100) nach Anspruch 4, wobei der erste Befestigungsfuß (150) mit dem ersten Abschnitt (110) gekoppelt ist und der zweite Befestigungsfuß (152) mit dem zweiten Abschnitt (114) gekoppelt ist.
  6. Schubanordnung (100) nach Anspruch 4, ferner aufweisend: ein Verbindungselement (154) mit einer Breite (160) und einer Dicke (162); und einen ersten Befestigungsfuß (150) mit: einem ersten Ende (180) und einem zweiten Ende (190), wobei das erste Ende eine Breite (182) und eine Dicke (184) hat, die im Wesentlichen ähnlich der Breite und Dicke des Verbindungselementes sind, während das zweite Ende eine Breite (192), die wesentlich größer als die Breite des Verbindungselementes ist, und eine Dicke (194) hat, die wesentlich kleiner als die Dicke des Verbindungselementes ist.
  7. Schubanordnung (100) nach Anspruch 1, wobei die Schubanordnung sieben Verbindungselemente (154) aufweist.
  8. Gasturbinentriebwerksanordnung, aufweisend: ein Gasturbinentriebwerk (10) mit: einem ersten Kompressor (14); einem zweiten Kompressor (16) stromabwärts von dem ersten Kompressor; einer Turbine (20), die in Strömungsverbindung mit dem zweiten Kompressor gekoppelt ist; einer Antriebsturbine (24), die mit dem Gasturbinentriebwerk gekoppelt ist; einem Schublager (54), das mit der Antriebsturbine gekoppelt ist; und einer Schubanordnung (100) nach Anspruch 1, die zwischen die Antriebsturbine (24) und das Schublager (54) gekoppelt ist.
DE602005004005T 2004-12-08 2005-12-01 Axiallageranordnung für Gasturbinen Expired - Lifetime DE602005004005T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

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US6925 2004-12-08
US11/006,925 US20060120854A1 (en) 2004-12-08 2004-12-08 Gas turbine engine assembly and method of assembling same

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE602005004005D1 DE602005004005D1 (de) 2008-02-07
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DE602005004005T Expired - Lifetime DE602005004005T2 (de) 2004-12-08 2005-12-01 Axiallageranordnung für Gasturbinen

Country Status (5)

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US (1) US20060120854A1 (de)
EP (1) EP1669554B1 (de)
JP (1) JP4791809B2 (de)
CA (1) CA2527641C (de)
DE (1) DE602005004005T2 (de)

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