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DE602004011657T2 - Seitliche Verstärkung zur Aufname von Stossmengen für Kfz-Türen - Google Patents

Seitliche Verstärkung zur Aufname von Stossmengen für Kfz-Türen Download PDF

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DE602004011657T2
DE602004011657T2 DE602004011657T DE602004011657T DE602004011657T2 DE 602004011657 T2 DE602004011657 T2 DE 602004011657T2 DE 602004011657 T DE602004011657 T DE 602004011657T DE 602004011657 T DE602004011657 T DE 602004011657T DE 602004011657 T2 DE602004011657 T2 DE 602004011657T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reinforcement
areas
central
inertia
door
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE602004011657T
Other languages
English (en)
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DE602004011657D1 (de
Inventor
Cesar Lorenzo Perez
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Autotech Engineering SL
Original Assignee
Autotech Engineering SL
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Filing date
Publication date
Application filed by Autotech Engineering SL filed Critical Autotech Engineering SL
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Application granted granted Critical
Publication of DE602004011657T2 publication Critical patent/DE602004011657T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J5/00Doors
    • B60J5/04Doors arranged at the vehicle sides
    • B60J5/042Reinforcement elements
    • B60J5/0422Elongated type elements, e.g. beams, cables, belts or wires
    • B60J5/0438Elongated type elements, e.g. beams, cables, belts or wires characterised by the type of elongated elements
    • B60J5/0443Beams
    • B60J5/0444Beams characterised by a special cross section

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)

Description

  • Gegenstand der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine seitliche Verstärkung für Fahrzeugtüren, die eine optimierte Konfiguration hat, die es erlaubt, die von der Verstärkung absorbierte Energie im Fall eines an dem Fahrzeug stattfindenden Seitenaufpralls zu erhöhen.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist, dass die Erhöhung der absorbierten Energie gemäß einer gleichförmigeren Kraft-Verschiebungs-Kurve als bei herkömmlichen Verstärkungen bewirkt wird.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Wenn ein Fahrzeug einen Seitenaufprall erleidet, sei es durch ein anderes Fahrzeug oder einen beliebigen Gegenstand, findet eine beträchtliche Verformung der Türe zum Inneren des Fahrgastraums statt, die die Insassen gefährdet, sei es durch die tatsächliche Verformung der Türe oder durch das mögliche Eindringen von aufprallenden Elementen.
  • Mit dem Ziel, zu verhindern, dass das Eindringen von beliebigen Elementen in den Fahrgastraum des Fahrzeugs Verletzungen der Insassen verursacht, werden Bauelemente und Systeme konstruiert, die darauf abzielen, die negativen Auswirkungen zu unterdrücken, die dieses Eindringen auf den Fahrer und die Passagiere haben kann, wobei die Einbindung von Verstärkungen normal ist.
  • Diese Art des Aufpralls erzeugt eine progressive Verformung der Türe, wobei beim Auftreten derselben die Türverstärkung zu wirken beginnt, welche Energie absorbieren soll und das Eindringen in das Innere des Fahrgastraums behindern soll.
  • Allgemeiner ausgedrückt besteht diese Art der Verstärkung aus einigen in Längsrichtung verlaufenden Querträgern, die mit dem Türaufbau verschweißt sind. Bei einer herkömmlichen Konstruktion einer seitlichen Türverstärkung ist zu erkennen, dass die von der überwiegenden Mehrheit der Hersteller eingesetzte Lösung darin besteht, ein Einlageteil des Querträgers in Längsrichtung zu bewirken. Das Einlageteil in Längsrichtung erstreckt sich über seine gesamte Abmessung, um die Trägheit des Querträgers zu erhöhen und einen großen Teil der Aufprallkraft aufzunehmen. Ein derartiger Querträger ist in der US 2002/195836 A1 aufgezeigt.
  • Diese Art der Verstärkung hat den Nachteil, dass im ersten Moment des Aufpralls die Verstärkung einzuknicken beginnt und in ihrem zentralen Bereich eine Verformung erhält, die progressiv zunimmt, bis die Plastizitätsgrenze des Materials überschritten wird, von welchem Punkt an die Verstärkung keine weitere Energie aufnimmt und sich wie ein Scharnier verhält.
  • Allgemein sind die Länge und die Breite der Verstärkung durch den Kraftfahrzeughersteller vorgegeben, und die Tiefe der Einlageteile (im Fall der Warmpressformung) ist durch den Durchmesser der Kühlrohre des Formwerkzeugs beschränkt, was insgesamt die Schwierigkeit bei der Optimierung dieser Elemente kennzeichnet.
  • Beschreibung der Erfindung
  • Die seitliche Verstärkung als Gegenstand der vorliegenden Erfindung bietet eine Konfiguration, die die absorbierende Verformung steigert und das Auftreten des vorstehend genannten Scharniereffekts verzögert. Zu diesem Zweck enthält die aufgezeigte seitliche Verstärkung ein zentrales Einlageteil und einige Endeinlageteile, die von dem zentralen Einlageteil durch einige Übergangsbereiche oder Bereiche mit geringerer Tiefe als die Einlageteile getrennt sind.
  • Bei diesem neuen Querträger beginnen sich beim Auftreten des Seitenaufpralls die Verstärkung in dem Bereich des zentralen Einlageteils zu verformen, aber bevor ihre Plastizitätsgrenze überschritten wird und der Scharniereffekt auftritt, wird die Verformung der Verstärkung auf ihre weniger festen Bereiche übertragen, das heißt auf die Übergangsbereiche, die bei der Energieabsorption zusammenarbeiten und den Scharniereffekt in dem zentralen Bereich verzögern.
  • Somit werden die Zugkräfte entlang der Verstärkung verteilt, womit eine gleichmäßigere Kraft-Verschiebungs- Kurve erzielt wird, so dass die absorbierte Gesamtenergie wesentlich größer ist.
  • Ferner hat die Verstärkung über ihre gesamte Länge einen Querschnitt mit einem Wellenprofil, der es erlaubt, die wirksame Oberfläche der Verstärkung zu erhöhen, was das Trägheitsmoment des Querträgers in Bewegungsrichtung erhöht, was schließlich in eine größere Energieabsorption durch den Querträger umgewandelt wird.
  • Ferner wurde die Integration von einigen Längsstegen vorgesehen, die mit dem Bereich des zentralen Einlageteils zusammenfallen, was die Trägheit des zentralen Abschnitts erhöht.
  • Beschreibung der Zeichnungen
  • Zur Vervollständigung der erfolgenden Beschreibung und mit dem Ziel, das bessere Verständnis der Merkmale der Erfindung zu unterstützen, wird gemäß einem bevorzugten Beispiel einer praktischen Ausführungsform derselben begleitend zu der Beschreibung als integraler Teil derselben ein Satz Zeichnungen nur zur Erläuterung und nicht einschränkend vorgelegt, in dem folgendes dargestellt ist:
  • 1 – zeigt eine allgemeine Ansicht der Verstärkung als Gegenstand der Erfindung, die an der entsprechenden Fahrzeugtüre montiert ist.
  • 2 – zeigt eine allgemeine perspektivische Ansicht der Verstärkung, in der die Einlageteile zu erkennen sind und ebenso die die Verstärkung tragenden Abschnitte.
  • 3 – zeigt eine Draufsicht der Verstärkung sowie die Querschnitte A-A und B-B derselben im Detail, die die Profile der Verstärkung in den Bereichen der Einlageteile und in den Übergangsbereichen zwischen den Einlageteilen darstellen.
  • 4 – zeigt die Energieabsorptionskurven für herkömmliche Verstärkungskonstruktionen (Kurve A) und für die den Gegenstand der Erfindung darstellende Verstärkungskonstruktion (Kurve B).
  • Bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
  • Nachfolgend wird unter Berücksichtigung der beschriebenen Figuren eine Ausführungsweise der seitlichen Verstärkung als Gegenstand dieser Erfindung aufgezeigt.
  • Die seitliche Verstärkung als Gegenstand dieser Erfindung enthält, wie in 2 und 3 deutlich zu sehen ist, einen zentralen Einlageteil 3 in Längsrichtung sowie zwei Endeinlageteile 1 und 2 ebenfalls in Längsrichtung, die von dem zentralen Einlageteil 3 durch gewisse Übergangsbereiche 7 getrennt sind, die eine geringere Tiefe haben.
  • Die seitliche Verstärkung enthält einige Tragabschnitte 4 und 5, an denen sie mit der Türe verschweißt ist, wie 1 zeigt.
  • In 3 sind einige seitliche Schnitte der Verstärkung eingeschlossen, in welchen deutlich zu sehen ist, wie die Übergangsbereiche 7 einen geringere Tiefe als die Einlageteile 1, 2, 3 haben, wobei ebenfalls deutlich zu erkennen ist, dass die gesamte Verstärkung ein Wellenprofil aufweist, das die wirksame Oberfläche der Verstärkung erhöht und die Trägheit des Querträgers in der Richtung des Anpralls, was eine Erhöhung der absorbierten Gesamtenergie bedeutet.
  • Wie ferner in 2 und 3 zu erkennen ist, sind in den Querträger in Übereinstimmung mit seinem zentralen Abschnitt einige in Längsrichtung verlaufende Seitenstege 6 integriert, die dazu beitragen, die Trägheit in diesem Bereich noch weiter zu erhöhen.
  • Hinter diesen Längsstegen 6 ist ein Bereich vorgesehen, in welchem Material fehlt, und anschließend in dem den Endabschnitten 4, 5 entsprechenden Bereich einige ebene Stege zur Befestigung an der Türe.
  • Bei einer herkömmlichen Verstärkungskonstruktion beginnt die Verstärkung beim Auftreten eines Seitenaufpralls einzuknicken, wobei sie im Verlauf der Zeit im zentralen Bereich ihres länglichen Einlageteils eine zunehmende Verformung erfährt, bis die Plastizitätsgrenze des Materials überschritten ist, woraufhin ein Scharniereffekt eintritt, bei dem sich das Teil eher als Mechanismus denn als eine Energie absorbierende Struktur verhält. Dieses Phänomen ist in der in 4 gezeigten Kurve A (Bereiche 1 und 2) zu erkennen. Dieser Scharniereffekt kennzeichnet eine Reduzierung der Energieabsorption.
  • In 4 stellt Kurve A das Verhalten von mittels Warmpressformung geformten und in herkömmlicher Weise konstruierten seitlichen Verstärkungen zu dem Zeitpunkt dar, an dem der Aufprall eintritt. Die Verformung der Verstärkung folgt einer Energieabsorptionskurve, die anfänglich einen hohen Kraftwert hat, der den relativ niedrigen Verformungswerten entspricht (Bereich 1), gefolgt von einem scharfen Abfall der Kraft, der eine beträchtliche Verringerung der Energieabsorption seitens der Verstärkung wiedergibt (Bereich 2).
  • Die ideale Situation besteht darin, hinsichtlich der Kraft in Bezug auf die Verschiebung Gleichförmigkeit zu erreichen und damit eine Kraft-Verschiebungs-Kurve, die so flach wie möglich verläuft, was eine Maximierung der absorbierten Energie kennzeichnet.
  • Bei der Verstärkung als Gegenstand der Erfindung beginnt bei Eintreten des Seitenaufpralls die Verformung dieser Verstärkung in dem zentralen Einlageteil 3 mit dem Querschnitt A-A, wobei dieser Abschnitt die größte Trägheit aufweist und potentiell zur Absorption der höchsten Energie in der Lage ist, bevor sein Material seine Plastizitätsgrenze überschreitet.
  • Bevor in dem zentralen Abschnitt A-A der Scharniereffekt auftritt, von wo an die Energieabsorption beträchtlich abfallen würde, erlaubt das Vorhandensein der Endeinlageteile 1, 2 und des Übergangsbereichs mit dem Querschnitt B-B mit beträchtlich geringerer Trägheit, dass die gesamte Verformung der Verstärkung auf diese weniger festen Übergangsbereiche ausgedehnt wird, was dazu führt, dass sie in erheblicher Weise an der Energieabsorption teilnehmen und das Scharnierphänomen des zentralen Abschnitts 3 verzögern. All dies führt zu einer Erhöhung der absorbierten Gesamtenergie und erlaubt es, Kraft-Verschiebungs-Kurven wie die Kurve B in 4 zu erzielen. Wie in dieser Kurve zu erkennen ist, ist trotz der Tatsache, dass das Verhalten in dem Bereich 1 etwas schlechter als bei herkömmlichen Konstruktionen ist, dieses im Bereich 2 wesentlich besser oder mit anderen Worten ist die Kraft in Bezug auf die Verschiebung stabiler und gleichförmiger, so dass daher die absorbierte Gesamtenergie wesentlich höher ist.

Claims (2)

  1. Seitliche Verstärkung zur Absorption von Aufprallen auf Fahrzeugtüren, welche einige Endtragabschnitte (4, 5) enthält, die mit der Tür verschweißt sind, sowie Einlageteile zur Erhöhung der Trägheit der Verstärkung, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein zentrales Einlageteil (3) und einige Endeinlageteile (1, 2) mit gleicher Tiefe hat, wobei die Endeinlageteile (1, 2) von dem zentralen Einlageteil (3) durch Übergangsbereiche (7) mit einer geringeren Tiefe als die Einlageteile (1), (2) und (3) getrennt sind, mit der Besonderheit, dass die Verstärkung im Querschnitt ein Wellenprofil sowohl in den Bereichen mit den Einlageteilen als auch in den Übergangsbereichen (7) aufweist, welches den effektiven Oberflächenbereich der Verstärkung, ihr Trägheitsmoment in Richtung der Verformung und die absorbierte Energie steigert.
  2. Seitliche Verstärkung zur Absorption von Aufprallen auf Fahrzeugtüren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einige längsgerichtete Seitenstege (6) mit einem Wellenprofil enthält, die etwa mit dem Bereich des zentralen Einlageteils (3) übereinstimmen, um die Trägheit der Verstärkung in diesem Bereich zu erhöhen, wobei dort nach den vorgenannten Stegen (6) einige Bereiche ohne Material und danach, in den Bereichen neben den Enden (4, 5), einige flache Stege zur Unterstützung und Anbringung an der Tür definiert sind.
DE602004011657T 2004-06-10 2004-06-10 Seitliche Verstärkung zur Aufname von Stossmengen für Kfz-Türen Expired - Lifetime DE602004011657T2 (de)

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EP (1) EP1604851B1 (de)
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