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DE602004003738T2 - Wasserpumpe für Dieselmotor mit Öldichtung - Google Patents

Wasserpumpe für Dieselmotor mit Öldichtung Download PDF

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DE602004003738T2
DE602004003738T2 DE602004003738T DE602004003738T DE602004003738T2 DE 602004003738 T2 DE602004003738 T2 DE 602004003738T2 DE 602004003738 T DE602004003738 T DE 602004003738T DE 602004003738 T DE602004003738 T DE 602004003738T DE 602004003738 T2 DE602004003738 T2 DE 602004003738T2
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housing
shaft
bearing
impeller
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John R. Westmont Zagone
Werner C. Westchester Duerr
Thomas J. Naperville Kane
Randal K. Montgomery Albright
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Progress Rail Locomotive Inc
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Electro Motive Diesel Inc
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Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft Wasserpumpen vom Zentrifugallaufradtyp, die hauptsächlich zur Verwendung in Dieselmotorkühlsystemen, insbesondere für Eisenbahnlokomotiven vorgesehen, aber auch für andere Zwecke nützlich sind.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Es ist im Stand der Technik bezüglich Dieselmotorkühlsystemen bekannt, einen Motor mit einer oder mehreren Zentrifugalwasserpumpen zu versehen, die jeweils ein Zentrifugalströmungs- oder Diagonalströmungslaufrad aufweisen, das auf einer Welle getragen und durch ein Antriebsrad oder ein anderes Antriebsmittel angetrieben wird. Die Welle ist auf beabstandeten Lagern gelagert, die in einem Gehäuse getragen und durch einen Ölstrom aus dem zugehörigen Motorölsystem geschmiert sind. Sowohl Kugel- als auch Rollenlager wurden in der Vergangenheit verwendet, um Drehlagerbelastungen und axiale Schubkräfte, die auf die Welle wirken, zu tragen.
  • Öl, das durch das Laufradendlager strömt, wird durch eine/n Abflussleitung oder Kanal in dem Wasserpumpengehäuse an die Motorölwanne zurückgeführt. Eine Öldichtung vom Lippentyp wird herkömmlicherweise verwendet, um zu verhindern, dass Öl entlang der Welle in den Wasserlaufradabschnitt der Pumpe strömt. In ähnlicher Weise wurde eine herkömmliche Kohlenstoff-Wasserdichtung vom Kartuschentyp, die gegen eine ringförmige Dichtungsfläche läuft, verwendet, um zu verhindern, dass Druckwasser aus dem Laufradende der Pumpe in die ölgeschmierten Abschnitte entweicht.
  • Eine Wasserpumpe gemäß dem Oberbegriff von Abschnitt 1 ist aus der US-A-2 989 925 bekannt.
  • Die US-A-3 838 901 offenbart eine Autowasserpumpen-Teilbaugruppe, die ein Blechgehäuse umfasst, welches eine Laufradantriebswelle durch ein Paar von Kugellagergegenstücken, die in einer abgedichteten Kammer in dem Gehäuse angeordnet sind, drehbar lagert. Die äußere Lauffläche für eines der Kugelgegenstücke ist auf einer Blechwandplatte gelagert, die in der Mitte des Gehäuses angeordnet ist, und die federnd abgelenkt ist, um die Lagergegenstücke axial vorzubelasten.
  • Die GB-A-2 046 372 lehrt eine Wasserpumpe, die ein Laufrad umfasst, das auf einer Welle drehbar montiert und zu der Welle auf der Saugseite mittels eines axialen Abdichtmittels, welches einen Gleitkontaktring umfasst, abgedichtet ist. Es gibt zumindest einen Kühlkanal in dem Laufrad, um Wasser von der Druckseite in Richtung des Gleitkontaktringes zu lenken, wodurch die axiale Dichtung gekühlt und die Dichtungsfläche gespült wird, um Gas zu entfernen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es ist ein Ziel der Erfindung, eine Zentrifugalwasserpumpe bereitzustellen, die eine verlängerte Betriebslebensdauer aufweist.
  • Das Ziel wird durch eine Wasserpumpe gemäß Anspruch 1 erreicht.
  • Die vorliegende Erfindung sieht einen verbesserten Wasserpumpenaufbau mit mehreren Merkmalen vor, die kombiniert sind, um eine erhöhte Betriebslebensdauer für die Lager- und Verschleißkomponenten der Pumpe bereitzustellen.
  • Die für Lager- und Axial- bzw. Druckbelastungen verwendeten Lager sind vorzugsweise Lager vom Kegelrollenlagertyp, die ein Antriebslager an dem Antriebsradende umfassen, um Antriebskräfte und Hauptschubbelastungen, die sich in dem Laufrad entwickeln, aufzunehmen. Ein Laufrad-Kegelrollenlager ist in dem Gehäuse in Richtung des Laufradendes montiert und umfasst einen inneren Laufring, der unter einem feststehenden Abstand von dem inneren Laufring des Antriebslagers, dessen äußerer Laufring in dem Pumpengehäuse befestigt ist, beabstandet ist.
  • Der äußere Laufring des Laufradlagers ist derart montiert, dass er in dem Gehäuse axial verschiebbar ist. Ein Federelement wie z. B. eine Wellenfeder ist in dem Gehäuse montiert und spannt den äußeren Laufring in einer Richtung vor, um eine kontrollierte Vorbelastung auf die Rollenlager bereitzustellen. Die Feder hält die Lager in einem kontrollierten Vorbelastungszustand, der ausreicht, um kleine Umkehrschubbelastungen, die in der Pumpe auftreten können, zu absorbieren. Die Vorbelastung erhöht die Lagerlebensdauer, indem eine Wellenkonzentrizität aufrechterhalten und eine Unrundheit oder eine exzentrische Rotation der Welle vermieden werden, was Lagerbelastungen erhöhen und Verschleißprobleme verursachen könnte.
  • Ein weiteres Merkmal ist der Zusatz eines Ölschleuderringes, der an dem inneren Laufring des Laufradlagers montiert und geeignet ist, Öl, das durch das benachbarte Lager in eine ringförmige Sammelnut strömt, zentrifugal zu lenken. Die Nut trägt das Öl zu dem inneren Ölablasskanal der Pumpe. Jegliches Öl, das an dem Ölschleuderring vorbei entweicht, berührt eine Ablenkeinrichtung, die das Öl ebenfalls in Richtung des Ölablasskanals lenkt. Die Ablenkeinrichtung bildet einen Teil einer Öldichtung, die eine herkömmliche Lippendichtung umfasst, um zu verhindern, dass jegliches zurückbleibendes Öl, das die Dichtung erreicht, hindurch zu der Wasserseite der Pumpe strömt.
  • Ein noch weiteres Merkmal der verbesserten Wasserpumpe ist eine Wasserdichtung, die ein feststehendes Dichtungselement umfasst, das in dem Gehäuse montiert ist und eine an einer radialen Wand gebildete ringförmige Dichtungsfläche aufweist. Ein drehbares Dichtungselement von herkömmlichem Aufbau dreht sich mit dem Laufrad und steht mit der radialen Dichtungsfläche in Eingriff, um zu verhindern, dass Wasser von hinter dem Laufrad in den ölgeschmierten Abschnitt der Pumpe entweicht.
  • Die Dichtungslebensdauer wird durch das Hinzufügen einer Dichtungsspülanordnung verbessert, die Hochdruckwasser aus dem Pumpenspiralgehäuse an dem Auslass des Laufrads empfängt und dieses durch abgewinkelte Kanäle oder Düsen in einer zylindrischen Wand des feststehenden Dichtungselements lenkt. Die Düsen sprühen Druckwasser gegen den äußeren Abschnitt der Dichtungsfläche, um Schmutzpartikel des Dichtungsverschleißes wegzuspülen. Dies reduziert die Ansammlung von Verschleißteilchen, die auf der Dichtungsoberfläche zurückbleiben und in der Dichtung eingelagert werden. Das Entfernen der Verschleißpartikel erhöht somit die Lebensdauer der Dichtung.
  • Diese und weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung bestimmter spezifischer Ausführungsformen der Erfindung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen besser verständlich.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Die einzige Fig. der Zeichnung ist eine Querschnittsansicht entlang der Längsachse der Pumpe und veranschaulicht die verschiedenen verbesserten Merkmale einer Wasserpumpe gemäß der Erfindung.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf die Zeichnungen im Detail bezeichnet die Ziffer 10 allgemein eine Wasserpumpe vom Zentrifugaltyp, die zur Verwendung in Dieselmotorkühlsystemen oder anderen passenden Anwendungen geeignet ist. Die Pumpe 10 umfasst ein Gehäuse 12, welches eine Welle 14 enthält, die auf einer Achse 16 drehbar ist, die sich durch das Gehäuse erstreckt. An der Welle ist ein Antriebselement in Form eines Zahnrads 18 montiert, das benachbart zu einem Antriebsende 20 des Gehäuses 12 getragen ist.
  • Ein Zentrifugallaufrad 22 ist an einem entgegengesetzten Ende der Welle benachbart zu einem Laufradende 24 des Gehäuses montiert. Das Laufrad ist in einem Spiralgehäuse 26 enthalten, das an dem Laufradende des Gehäuses getragen ist. Das Spiralgehäuse umfasst eine axiale Einlassöffnung 28 und einen radialen Auslass 30, um Wasser oder ein anderes Kühlmittel in Flügel 32 des Laufrads zu lenken. Diese ziehen das Wasser axial in das Laufrad und stoßen es radial in das zugehörige Spiralgehäuse für einen Austrag an ein äußeres Kühlsystem aus.
  • Die Pumpenwelle 14 ist in dem Gehäuse 12 durch ein Paar von axial beabstandeten Kegelrollenlagern gelagert, die ein Antriebslager 34 und ein Laufradlager 36 umfassen. Das Antriebslager 34 ist derart entworfen, dass es Hauptrotationsbelastungen, die auf das Zahnrad 18 aufgebracht wer den, wie auch primäre Schubbelastungen, die primär aus der axialen Strömung des durch die Wasserpumpe angesaugten und radial ausgestoßenen Wassers resultieren, aufnimmt. Das Lager 34 umfasst einen äußeren Laufring 38, der in dem Gehäuse 12 befestigt ist, und einen inneren Laufring 40, der an der Welle 14 montiert ist. Das Laufradlager 36 trägt primär Zentrifugalbelastungen und Umkehrschubbelastungen von dem Laufrad, die eine beschränkte Stärke aufweisen.
  • Das Lager 36 weist auch einen äußeren Laufring 42, der in dem Gehäuse getragen ist, und einen inneren Laufring 44, der an der Welle 14 montiert ist, auf. Die inneren Laufringe 40, 44 der Lager sind zusammen mit dem Antriebsrad 18 durch eine auf die Welle geschraubte Mutter 46 an der Welle befestigt. Die Mutter klemmt das Zahnrad gegen den inneren Laufring 38 des Antriebslagers 34, der wiederum mit einem Abstandhalterrohr 48 in Eingriff steht, welches den inneren Laufring 44 des Laufradlagers gegen eine Schulter 50 an der Welle zwingt. Dies fixiert die Beabstandung der Lager und klemmt sie fest in Position auf der Welle.
  • Gemäß der Erfindung ist der äußere Laufring 42 des Laufradlagers 36 in dem Gehäuse axial verschiebbar hergestellt. Ein Vorspannelement in Form einer Wellenfeder 52 ist in dem Gehäuse um die Welle herum montiert und steht mit dem Gehäuse und dem Antriebsende des äußeren Laufringes 42 des Laufrads in Eingriff. Die Feder spannt den Laufring 42 axial in Richtung des Laufrads vor und übt eine vorbestimmte Vorbelastungskraft gegen den äußeren Laufring 42 aus. Diese belastet beide Wellenlager mit einer vorausgewählten axialen Schubkraft vor.
  • Die Vorbelastungskraft ist ausreichend, um jegliche Umkehrschubkräfte, die gegen das Laufradlager aufgebracht werden können, zu kompensieren, während die Hauptschubkräfte durch das Antriebslager 34 aufgenommen werden, wie zuvor beschrieben. Die Vorbelastungswellenfeder 52 sorgt somit für eine minimale Schubbelastung auf den Lagern, die ausreicht, um die Entwicklung jeglichen Spiels oder Zwischenraums in dem Lagersatz zu verhindern und hält somit die Welle in einer konzentrischen Rotation um die Achse 16 in dem Gehäuse 12 herum. Die Entwicklung jeglicher Zentrifugalkräfte an den Lagern auf Grund einer exzentrischen Rotation der Welle wird dadurch verhindert, sodass die Lagerlebensdauer verlängert ist.
  • Die Lager 34, 36 werden in dem Gehäuse durch Öl geschmiert, das durch einen Zufuhrkanal 54 geliefert wird. Der Kanal empfängt Schmieröl von einem geschmierten Abschnitt eines zugehörigen Motors, an dem die Pumpe montiert ist, und lenkt das Öl in eine ringförmige Kammer oder Einfassung 56, aus der er beide Lager schmieren kann. Das Laufradlager 34 kann auch durch einen Ölschwall aus dem benachbarten Motorsystem geschmiert werden, der auch in die Einfassung 56 eintreten kann, um das Laufradlager 36 zu schmieren. Überschüssiges Öl in der Einfassung kann entweder durch Strömen durch das Antriebslager 34 in die benachbarte Motoreinfassung (nicht gezeigt) oder durch Strömen durch das Laufradlager 36 in eine ringförmige Sammelnut 58 entweichen. Die Nut 58 ist mit einer/m Auslassleitung oder -kanal 60 verbunden, die/der Öl von der Sammelnut zurück zu dem zugehörigen Motorölsystem für eine Rückführung zu der Ölwanne transportiert.
  • Eine Ölsteuerung 61 ist vorgesehen, um zu verhindern, dass Öl aus der Lagereinfassung 56 in die Wasserseite des Pumpengehäuses entweicht. Die Steuerung kann eine herkömmliche Lippendichtung 62 umfassen, die in dem Gehäuse für einen Eingriff der Dichtungslippe mit einer Dichtungsfläche der Welle montiert ist. Um die Funktion der Dichtung zu verbessern, umfasst die Erfindung eine radiale Ablenkeinrichtung 64, die sich von dem Körper der Lippendichtung weg erstreckt und geeignet ist, um Öl, das von den Lagern weggespritzt wird, abzufangen und das Öl nach unten in die Ölsammelnut 58 zu lenken, um es zu dem Motorsystem auszutragen.
  • Darüber hinaus umfasst die Pumpenölsteuerung 61 einen radialen Ölschleuderring 66, der an dem Laufradende des inneren Laufrings 44 des Laufradlagers montiert ist. Der Ölschleuderring 66 ist derart positioniert, dass er Öl, das an dem Lager 36 vorbeitritt und mit dem Schleuderring in Eingriff gelangt, zentrifugal in die Sammelnut 58 schleudert, von wo es durch den Kanal 60 zu dem Motorschmiersystem gelenkt wird.
  • Die Kombination der drei durch die Ölsteuerung 61 bereitgestellten Elemente stellt eine dreifache Anordnung zum Steuern eines Ölstroms von dem Laufradlager zu der Sammeleinrichtung und nach außen durch den Ablasskanal 60 bereit. Die herkömmliche Lippendichtung bildet eine Sicherung, um den Vorbeitritt jeglichen Öls, das an den ersten zwei Elementen, d. h. dem Ölschleuderring 66 und der Ablenkeinrichtung 64, vorbeitritt, einzuschränken, sodass es nicht in die Wasserseite der Pumpe gelangen kann.
  • Gemäß der Erfindung umfasst die Pumpe 10 ein zusätzliches Merkmal, das eine verbesserte Wasserdichtungsanordnung 68 umfasst. Die Anordnung 68 umfasst ein feststehendes Wasserdichtungselement 70, das hinter dem Laufrad in dem Laufradende des Gehäuses montiert ist. Das Element 70 umfasst eine zylindrische Wand 72, die an einem Ende durch eine radiale Wand 74 geschlossen ist, die eine radiale Dichtungsfläche 76 aufweist, die die Welle umgibt und in Richtung des Laufradendes des Gehäuses weist.
  • In dem feststehenden Element 70 ist ein drehbares Wasserdichtungselement 78 an der Welle 14 montiert. Das Element 78 umfasst eine Wellendichtung 80 benachbart zu einem drehbaren Dichtungsring 82, der sich mit dem Laufrad dreht. Ein Ende des Dichtungsrings 82 steht mit der Dichtungsfläche 76 in Eingriff, um eine Wasserströmung von der Wasserseite der Pumpe in die ölgeschmierten Bereiche an dem Antriebsende des Gehäuses zu verhindern. Eine herkömmliche Schraubenfeder 84 erstreckt sich zwischen dem Laufrad 22 und der Wellendichtung 80 und spannt den Dichtungsring 82 gegen die Dichtungsfläche 76 vor, um eine sichere Abdichtung gegen ein Auslaufen zu erhalten.
  • Gemäß der Erfindung wird Druckwasser aus dem Spiralgehäuse 26 wie z. B. durch Kanäle 86 und 88 in dem Spiralgehäuse bzw. dem Gehäuse an eine/n ringförmige/n Nut oder Sammler 90 geliefert. Der Sammler 90 ist mit abgewinkelten Kanälen oder Düsen 92 verbunden, die sich durch die zylindrische Wand 72 des feststehenden Wasserdichtungselements 70 erstrecken. Die Düsen 92 sind in die Richtung der radialen Dichtungsfläche 76 gerichtet.
  • Im Betrieb der Pumpe bewirkt eine Rotation des Dichtungsrings 82 gegen die Wasserdichtungsfläche 76, dass sich Verschleißpartikel des Rings von Zeit zu Zeit ablösen und benachbart zu dem Ring 82 auf der Dichtungsfläche sammeln. Die Partikel werden durch Hochdruckspritzwasser, das aus der Spiralgehäuseversorgungsquelle zu der/dem ringförmigen Nut oder Sammler 90 und durch die Düsen 92 gegen die den Ring 82 umgebende Dichtungsfläche gelenkt wird, von der Dichtungsfläche weg transportiert. Die Dichtungsfläche 76 wird dadurch sauber von Verschleißpartikeln gehalten, die sich andernfalls um die Fläche herum sammeln und die Lebensdauer des Dichtungsrings beeinträchtigen würden. Demgemäß ist die Lebensdauer des Dichtungsrings verlängert, und ein längerer wartungsfreier Betrieb der Wasserdichtung ist vorgesehen.
  • Auf ähnliche Weise stellt die Ölsteuerung 61 der Pumpe, die den Ölschleuderring 66, die Ablenkeinrichtung 64 und die Lippendichtung 62 umfasst, eine überlegene Ölsteuerung bereit, die das Entweichen von Schmieröl in die Wasserseite der Pumpe vermeidet. Dies erhöht die Lebensdauer der Lippenöldichtung, um ein Auslaufen zu verhindern.
  • Schließlich erhält die Wellenfeder 52, die eine vorbestimmte Schubbelastung auf die Wellenlagerungs- und Schublager 34, 36 bereitstellt, die Welle in voll konzentrischem Betrieb auf ihrer Achse und verbessert dadurch die Lagerlebensdauer. Infolgedessen wird durch die vorliegende Erfindung eine Wasserpumpe mit einer verlängerten Betriebslebensdauer und reduziertem Reparaturbedarf bereitgestellt.
  • Während die Erfindung unter Bezugnahme auf bestimmte bevorzugte Ausführungsformen beschrieben wurde, sollte einzusehen sein, dass innerhalb des Geistes und Umfangs des beschriebenen erfinderischen Konzepts zahlreiche Änderungen vorgenommen werden könnten. Demgemäß soll die Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsformen beschränkt sein, sondern den gesamten durch den Wortlaut der nachfolgenden Ansprüche erlaubten Umfang besitzen.

Claims (2)

  1. Wasserpumpe vom Zentrifugaltyp, die zur Verwendung in Dieselmotorkühlsystemen oder dergleichen geeignet ist, wobei die Wasserpumpe umfasst: ein Gehäuse (12), das eine Welle (14) umfasst, die auf einer Achse drehbar ist, die sich durch das Gehäuse (12) erstreckt, wobei an der Welle (14) ein Antriebselement benachbart zu einem Antriebsende des Gehäuses (12) und einem Fluidlaufrad (22) an einem entgegengesetzten Laufradende des Gehäuses (12) montiert sind; axial beabstandete Antriebs- und Laufradlager (34, 36), die in einer ölgeschmierten Ausnehmung (56) montiert sind und die Welle (14) in dem Gehäuse (12) lagern, wobei jedes Lager einen inneren Laufring (40, 44), der an der Welle (14) befestigt ist, und einen äußeren Laufring (38, 40), der in dem Gehäuse (12) montiert ist, aufweist; und eine Ölsteuerung (61) in der geschmierten Ausnehmung, die einen Ölschleuderring (66) umfasst, der an der drehbaren Welle benachbart zu dem Laufradlager (36) montiert ist und dazu dient, Öl von dem Laufradlager (36) zentrifugal in einen Sammler (58), der mit einem Ölrückführkanal (60) verbunden ist, zu lenken; dadurch gekennzeichnet, dass der Ölschleuderring (66) an dem inneren Laufring (44) des Laufradlagers (36) montiert ist; die Lager (34, 36) Rollenlager sind; der äußere Laufring (42) des Laufradlagers (36) in dem Gehäuse (12) axial verschiebbar ist; und dadurch, dass ein Vorspannelement in der Form einer Wellenfeder (52) zwischen dem Gehäuse (12) und dem äußeren Laufring (42) des Laufradlagers (36) angeordnet ist, wobei das Vorspannelement (52) das Laufradlager (36) mit einer ausgewählten Vorbelastungskraft vorbelastet, die aufrechterhalten wird, um die Lagerlebensdauer und eine konzentrische Rotation der Welle (14) über alle Betriebsbedingungen der Pumpe zu maximieren.
  2. Wasserpumpe nach Anspruch 1, wobei die Ölsteuerung ferner eine feststehende Öldichtung mit einer Ablenkeinrichtung (64), die sich von dem Gehäuse (12) benachbart zu dem Ölschleuderring (66) nach innen erstreckt und dazu dient, umgeleitetes Öl in den Rückführkanal (60) abzulenken, und einer Dichtungslippe (62) umfasst, die mit der Welle (14) in Eingriff steht und den Vorbeitritt umgeleiteten Öls entlang der Welle (14) in Richtung des Fluidlaufrads (22) blockiert.
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