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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen
Schneiden eines in die Vorrichtung eingeführten Volumens eines essbaren Teiges
in Teigstücke.
Solche Vorrichtungen werden von Konditoren oder Industriebäckern verwendet,
um automatisch Teigstücke
aus einer gewünschten
Masse zu formen. Sie umfassen eine im Allgemeinen zylindrische Wanne,
deren Boden mit Nuten versehen ist, die es einer Gesamtheit von
einziehbaren Schneidblättchen
ermöglichen,
eingeführt
und aus der Wanne entnommen zu werden, und zwar im Allgemeinen mit
Hilfe eines ersten Motors, der mit den Schneidblättchen gekoppelt ist und einen
Hydraulikzylinder betätigt,
um das Schneiden des Teigvolumens, mit dem sie gefüllt ist,
in Stücke
zu gewährleisten.
Diese Wanne ist auch mit einem Deckel versehen, der zwischen einer
ersten Öffnungsposition,
in der das in Stücke
zu teilende Teigvolumen in die Wanne eingeführt und die gebildeten Stücke aus
der Wanne entnommen werden, und einer zweiten geschlossenen Position
verschoben werden kann, in der der Teig durch die Schneidblättchen in
Stücke
geteilt wird, die während
des Teilens die Wanne axial durchlaufen und an die Innenseite der
Wanne und des Deckels angrenzen. Der Boden solcher Wannen kann im
Allgemeinen axial in der Wanne mit Hilfe eines zweiten Motors, der
mit dem Boden gekoppelt ist und einen zweiten Hydraulikzylinder
betätigt,
verschoben werden, um den Teig in der Wanne zusammenzupressen, so
dass er sich gleichmäßig in dieser letztgenannten
vor dem Schneiden in Stücke
durch die Blättchen
verteilt, und um diese Teigstücke
dann aus der Wanne zu entnehmen, wobei sie, wenn der Deckel offen
ist, nach außen
geschoben werden. Der Deckel der Wanne ist hier schwenkbar zwischen
seiner ersten und seiner zweiten Position montiert und umfasst ein
Sicherheitsverschlussmittel, wie beispielsweise einen Riegel, der
derart angeordnet ist, dass er den Deckel in geschlossener Position
auf der Wanne während
des Betriebs der Vorrichtung feststellt.
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Um
zu vermeiden, dass der in die Vorrichtung eingeführte Teig an ihren Innenwänden klebt, staubt
der Bäcker
auf die Schneidblättchen
sowie auf die Innenseite des Deckels Mehl in die Wanne und auf den
Teig bei seiner Einführung
in die Vorrichtung. Beim Zusammenpressen des Teigs vor dem Schneiden
in Stücke
werden das überschüssige Mehl
und die in der Wanne enthaltene Luft aus dieser letztgenannten durch
mindestens eine Öffnung
beseitigt, die zu diesem Zweck zwischen dem oberen Rand der Wanne
und dem Deckel vorgesehen ist, wobei diese Öffnung zu einer Leitung zur
Beseitigung dieses Mehls zu einem außerhalb der Wanne angeordneten Behälter hin
offen ist.
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Eine
Vorrichtung des oben beschriebenen Typs ist beispielsweise in der
französischen
Patentanmeldung 2 758 052 beschrieben.
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Um
die Dichtigkeit des Verschlusses der Wanne durch ihren Deckel während des
Betriebs der Vorrichtung zu gewährleisten,
sieht
FR 2 758 052 vor, das
obere Ende der Wanne mit einer Umfangsdichtung zu versehen, mit
der eine im Wesentlichen kreisförmige
Kante in geschlossener Position des Deckels durch Formergänzung zusammenwirkt,
wobei die Kante in einer Zone unterbrochen ist, die eine Mehlableitungsöffnung begrenzt,
die mit Mitteln zur Rückführung dieses
Mehls, die außerhalb
der Wanne vorgesehen sind, in Verbindung steht.
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Das
Vorhandensein einer Dichtung im Bereich des oberen Randes der Wanne
hat mehrere Nachteile. Zuerst erzeugt diese Dichtung eine Diskontinuität im Rand
der Wanne, die durch Teigreste beim Einfüllen oder Entnehmen aus der
Wanne verschmutzt werden kann. Dann wurde festgestellt, dass eine
solche Dichtung dazu neigt, sich vom Rand der Wanne nach einer gewissen
Anzahl von Öffnungs- und Verschlussvorgängen des
Deckels zu lösen,
weshalb diese Dichtung regelmäßig ausgetauscht
werden muss. Schließlich
kann ihr Vorhandensein den Rand der Wanne sehr haftend machen, was
außer
der oben erwähnten
Gefahr einer Verschmutzung den Reinigungsvorgang schwieriger macht.
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Die
vorliegende Erfindung beseitigt die oben erwähnten Nachteile, wobei sie
eine automatische Vorrichtung zum Schneiden von Teig vorschlägt, bei der
keine Dichtung im Bereich des oberen Randes der Wanne angeordnet
und kein wesentlicher Kontakt zwischen einer Dichtung und einem
Inhalt der Wanne zu keiner Zeit des Einfüllens oder Entnehmens einfach
möglich
ist.
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Nun
umfasst die erfindungsgemäße Vorrichtung
eine Wanne, die derart angeordnet ist, dass sie in zu schneidendes
Teigvolumen aufnimmt, wobei die Wanne mit einem Boden und einem
beweglichen Deckel versehen ist, der zwischen einer ersten Position des
Verschlusses der Wanne durch den Deckel und einer zweiten Position
der Öffnung
der Wanne verschoben werden kann, wobei der Boden der Wanne in der
Wanne axial zu dieser verschoben werden kann, um darin das Teigvolumen
zu komprimieren, wobei die Vorrichtung ferner eine Einheit von Blättchen zum
Schneiden des Teiges in Teigstücke
umfasst, die durch Schlitze, die im Boden der Wanne vorgesehen sind,
in die Wanne eingeführt
und aus dieser entnommen werden können, wobei ein Umfangsring
um den oberen Rand der Wanne vorgesehen ist, so dass dieser einen
Vorsprung in Bezug auf den Ring bildet, und wobei die Seite des
Deckels, die dem oberen Rand der Wanne in Verschlussposition des
Deckels gegenüber
liegt, mit einer Umfangsdichtung versehen ist, die derart angeordnet
ist, dass sie zwischen der Fläche
und dem Ring in Verschlussposition des Deckels komprimiert wird,
so dass sich der Vorsprung an die Seite des Deckels anlegt.
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Dank
der besonderen Ausführung
des Ringes, der Dichtung und des Deckels der Wanne gemäß der Erfindung
ist die Dichtung nicht im Bereich des Randes der Wanne, sondern
des Deckels angeordnet, wodurch die oben erwähnten Nachteile im Zusammenhang
mit dem Vorhandensein einer Dichtung, die am oberen Rand der Wanne
befestigt ist, vermieden werden.
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Die
Erfindung ist nun im Detail mit Hilfe eines Beispiels einer nicht
für die
Reichweite der Erfindung einschränkenden
Ausführungsart
unter Bezugnahme auf 1 beschrieben, die eine schematische
Querschnittansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Verschlussposition
ihres Deckels darstellt.
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Unter
Bezugnahme auf 1 umfasst die automatische Vorrichtung 1 zum
Schneiden eines Teigvolumens 2 in Teigstücke eine
Wanne 3, die derart angeordnet ist, dass sie ein zu schneidendes Teigvolumen 2 aufnimmt,
wobei die Wanne 3 mit einem Boden 4 und einem
beweglichen Deckel 5 versehen ist, der durch Schwenken
um einen Zapfen 11 zwischen einer ersten Verschlussposition
der Wanne 3 durch den Deckel 5 und einer zweiten Öffnungsposition
der Wanne 3 verschoben werden kann, wobei der Boden 4 der
Wanne 3 in der Wanne axial zu dieser mit Hilfe eines ersten
Hydraulikzylinders 15, der durch einen Motor (nicht dargestellt)
betätigt
wird, verschoben werden kann, um hier das Teigvolumen 2 zusammenzudrücken, wobei
die Vorrichtung ferner eine Einheit 6 von Blättchen zum
Schneiden des Teigvolumens 2 in Stücke umfasst, die mit Hilfe
eines zweiten Hydraulikzylinders 16 durch im Boden 4 der Wanne 3 vorgesehene
Schlitze 4a in die Wanne eingeführt und aus dieser entnommen
werden können. Ein
Umfangsring 7 ist um den oberen Rand der Wanne angeordnet,
so dass dieser einen Vorsprung 8 zu dem Ring darstellt,
und die Seite des Deckels 5, die dem oberen Rand der Wanne
in Verschlussposition des Deckels 5 gegenüber liegt,
ist mit einer Umfangsdichtung 9 versehen, die derart angeordnet
ist, dass sie zwischen der Fläche
und dem Ring 7 in Verschlussposition des Deckels 5 komprimiert
wird, so dass sich der Vorsprung 8 an die Seite des Deckels 5 anlegt.
Der Decke 5 umfasst einen ersten 5a und einen
zweiten 5b teil von entsprechender Form, wobei diese Teile
von im Wesentlichen konzentrischen Scheiben gebildet sind, die durch
Schrauben 5c oder andere gleichwertige Mittel zusammengefügt sind. Der
Durchmesser des zweiten Teils 5b des Deckels 5 ist
kleiner als jener des ersten Teils 5a, und die Dichtung 9 umfasst
einen Wulst 9a aus einem elastischen Material und eine
Lippe 9b, die derart angeordnet ist, dass sie durch Kompression
des ersten 5a und des zweiten 5b Teils des Deckels 5 gehalten
wird, so dass der Wulst 9a der Dichtung 9 unter
dem ersten Teil des Deckels 5a angeordnet ist und zwischen
diesem und dem Ring 7 in Verschlussposition des Deckels 5 zusammengedrückt werden
kann. Mindestens eine Öffnung 10 ist
in dem Umfangsring 7 vorgesehen, und mindestens eine Einkerbung
(nicht dargestellt) ist in dem Vorsprung 8 vorgesehen.
Eine solche Einkerbung kann beispielsweise die form einer „V-förmigen" Kerbe aufweisen,
die über
die gesamte Höhe
des Vorsprungs 8 oder nur auf einem Teil dieser Höhe vorgesehen
ist, wobei die Größe einer
Einkerbung klein genug gehalten wird, dass sich während des
Schrittes des Zusammendrückens
des Teigvolumens in der Wanne 3 der Teig nicht außerhalb der
Wand der Wanne durch diese Einkerbung verteilt. Solche Einkerbungen
können
in einem Abstand zueinander auf dem gesamten Umfang des Vorsprungs 8 vorgesehen
sein. Auf diese Weise wird die Zahl der Einkerbungen vervielfacht,
wodurch die Größe verringert
und gleichzeitig ein ausreichender Luft- und Mehldurchgang vom Inneren
zum Äußeren der
Wanne über
diese Einkerbungen beibehalten werden kann. Der Durchmesser der
Umfangsdichtung 9 ist derart gewählt, dass in Verschlussposition
des Deckels 5 jede Öffnung 10 zwischen
der Dichtung 9 und dem Vorsprung 8 angeordnet
ist, um einen Luft- und Mehlableitungskanal vom Inneren zum Äußeren der Wanne 3 über jede
Einkerbung und jede Öffnung 10 in
Verschlussposition des Deckels 5 zu begrenzen. Jede im
Ring 7 vorgesehen Öffnung 10 ist
zu einer Leitung 12 offen, die in mindestens einen Behälter 13 mündet, der
von einem am Ende 14 der Leitung 12 angepassten
Sack gebildet ist.
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Dank
der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die
soeben beschrieben wurde, ist die Dichtung, die sie umfasst, nicht
mit dem oberen Rand der Wanne verbunden, wodurch die Nachteile,
die dies, wie oben erklärt,
nach sich zieht, vermieden werden. Ferner ist es sehr einfach, diese
Dichtung auszutauschen, wenn sie abgenützt ist, wobei die beiden Teile
des Deckels voneinander gelöst
werden, um die Lippe der Dichtung, die sie einklemmen, freizugeben
und diese so einfach aus dem Deckel herausziehen zu können.