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Technischer
Bereich der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Technologie eines Herstellens
einer Airbagabdeckung zum Abdecken eines Fahrzeugairbags.
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Beschreibung des in Beziehung
stehenden Stands der Technik
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Eine
Airbagvorrichtung, welche an einem Fahrzeug angebracht ist, weist
eine Airbagabdeckung zum Abdecken eines Airbags auf. Die Airbagabdeckung
weist eine Risslinie (lineare Nut) in einer inneren Wandfläche davon
auf und ermöglicht
ein Entfalten und Aufblasen des Airbags nach außerhalb der Airbagabdeckung
in Folge eines Zerreißens
an der Risslinie, wenn das Fahrzeug kollidiert. Als eine Technologie,
in welcher eine Risslinie in einer Airbagabdeckung durch Nachbearbeitung
ausgebildet wird, ist eine Technologie, welche z.B. Laserschneiden
verwendet, bekannt (siehe z.B. die japanische PCT-Patentveröffentlichungsübersetzung
Nr. 2001-502996).
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Druckschrift
EP 1 177 878 A1 offenbart
ein Verfahren zum Herstellen einer Airbagabdeckung zum Abdecken
eines Fahrzeugairbags, wobei das Verfahren die Schritte umfasst:
Nachbearbeiten
einer modellierten plattenförmigen Airbagabdeckung
durch Ultraschallbehandlungsmittel derart, dass eine lineare Nut
mit einer vorbestimmten Tiefe innerhalb der Dicke der Airbagabdeckung durchgängig an
der Airbagabdeckung ausgebildet wird, wobei das Verfahren ferner
den Schritt eines Bestimmens einer ersten Entfernung t1 zwischen
einer Behandlungskante des Ultraschallbehandlungsmittels und einer
ebenen oberen Fläche
der Tischoberfläche,
welche als Referenz verwendet wird, umfasst.
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Von der Erfindung
zu lösende
Probleme
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In
einer derartigen Technologie eines Ausbildens einer Risslinie unter
Verwendung eines Laserstrahlschneidens gibt es jedoch eine Grenze,
in wie weit Herstellungskosten durch die Verwendung einer Laserverarbeitungsstruktur
verringert werden. Um dieses Problem zu bewältigen, widmeten sich der vorliegende
Erfinder und andere, um wirksame Technologien eines Ausbildens einer
Risslinie zu untersuchen, um Kosten einer Herstellung einer Airbagabdeckung
mit einer Risslinie, welche durch eine Nachbearbeitung ausgebildet
ist, zu verringern. Der vorliegende Erfinder und andere führten derartige
Untersuchungen unter Berücksichtigung,
dass es einen großen
Bedarf für
eine Technologie eines Ausbildens einer linearen Nut in einer Airbagabdeckung,
dessen Form aufgrund eines Einsatzes der Airbagabdeckung an verschiedenen
Stellen in den letztern Jahren kompliziert wurde, gibt, durch. Als
Ergebnis der Untersuchungen fanden der vorliegende Erfinder und andere
erfolgreich heraus, dass eine Risslinie sogar in einer Airbagabdeckung
mit einer komplizierten Form bei niedrigen Kosten durch Nachbearbeitung ausgebildet
werden kann.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine effiziente Technologie
eines Herstellens einer Airbagabdeckung zum Abdecken eines Fahrzeugsairbags
und darauf bezogene Technologien bereitzustellen.
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Mittel zum
Lösen der
Probleme
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Gemäß der Erfindung
wird diese Aufgabe durch ein Verfahren zur Herstellung einer Airbagabdeckung
nach Anspruch 1 gelöst.
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Zu
diesem Zweck werden die Erfindungen der Ansprüche bereitgestellt und betreffen
Technologien, welche auf verschiedene Fahrzeuge, welche Automobile,
Züge, Motorräder (Fahrzeuge,
auf denen ein Fahrer rittlings sitzt), Flugzeuge und Schiffe einschließen, anwendbar
sind.
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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Airbagabdeckung
zum Abdecken eines Fahrzeugairbags, welcher an verschiedenen Fahrzeugen
angebracht ist. Bei dem Verfahren wird eine dreidimensional modellierte,
plattenförmige
Airbagabdeckung durch Ultraschallbehandlungsmittel nachbehandelt,
um eine lineare Nut in der Airbagabdeckung auszubilden. Mit anderen
Worten wird in der vorliegenden Erfindung unter Verwendung der Ultraschallbehandlungsmittel
eine lineare Nut in einer modellierten Airbagabdeckung ausgebildet.
Die lineare Nut ist eine Nut, welche durchgängig mit einer vorbestimmten
Tiefe innerhalb der Dicke der plattenförmigen Airbagabdeckung ausgebildet
ist. Die lineare Nut wird durch einen verhältnismäßig dünnen Abschnitt der Airbagabdeckung
definiert und ist das, was eine Risslinie genannt wird. Die Airbagabdeckung
wird an der linearen Nut zerrissen, wenn der Airbag entfaltet und
aufgeblasen wird.
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In
der Beschreibung wird der Begriff „Ultraschallbehandlungsmittel" hauptsächlich verwendet, um
weithin verschiedene Strukturen einzuschließen, welche einen Gegenstand
durch Übertragen
(Übermitteln)
von Ultraschallwellen zu dem Gegenstand bearbeiten können. Ein
typisches Beispiel ist eine Struktur zum Bearbeiten eines Gegenstands
mit Ultraschallwellen durch Anwenden eines klingenähnlichen
Elements (Ultraschallbehandlungsklinge) an dem Gegenstand. Beispiele
von anderen als einem klingenähnlichen
Element von Ultraschallbehandlungsmitteln weisen stabförmige oder
plattenförmige Ult raschallbehandlungsmittel
auf. Ein typisches Beispiel einer Vorrichtung zum Durchführen eines
Verfahrens unter Verwendung der Ultraschallbehandlungsmittel ist
eine Struktur zum Steuern der Anwendung der Ultraschallbehandlungsklinge,
auf welche Ultraschallwellen übertragen
werden, durch einen Bearbeitungsroboter. Dadurch wird die Anwendung der
Ultraschallbehandlungsklinge derart gesteuert, dass sie auf einem
vorbestimmten Weg durchgeführt wird.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es durch Verwenden der Ultraschallbehandlungsmittel möglich, ein
effizientes Verfahren zur Herstellung einer Airbagabdeckung mit
einer durch Nachbearbeitung ausgebildeten linearen Nut bereitzustellen.
Mit anderen Worten ist die Behandlungsgeschwindigkeit, wenn z.B.
eine Ultraschallbehandlungsklinge als Ultraschallbehandlungsmittel
verwendet wird, größer als
die Behandlungsgeschwindigkeit, wenn ein Laser verwendet wird (z.B.
näherungsweise
1,5 mal größer), so
dass die Technologie, welche die Ultraschallbehandlungsmittel verwendet,
wirksam ist, um die Effizienz, mit welcher die Airbagabdeckung hergestellt wird,
zu vergrößern. Zusätzlich ist
es möglich,
eine Mehrzweckmaschine in einer Anlage aus z.B. dem Ultraschallbehandlungsmittel
und einem Verarbeitungsroboter zu verwenden. Daher können, verglichen
mit einer Laserbehandlungsanlage, welche einen größeren Bedarf
zur Verwendung einer Sonderzweckmaschine aufweist, Anlagenkosten
verringert werden.
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Wie
bei der vorliegenden Erfindung ermöglicht die Technologie einer
Nachbearbeitung einer dreidimensional modellierten, plattenförmigen Airbagabdeckung
unter Verwendung von Ultraschallbehandlungsmittel die Forderungen
zu erfüllen,
welche aufkommen, wenn die Formen der Airbagabdeckung kompliziert
werden, da sie an verschiedenen Stellen eingesetzt wird. Im Gegensatz
zu einer derartigen Technologie der vorliegenden Erfindung gibt
es zum Beispiel eine weitere Technologie, in welcher eine lineare
Nut zweidimensional in einem äußeren Abschnitt
der Airbagabdeckung in einer Ebene durch die Ultraschallbehandlungsmittel
ausgebildet wird und dann dieser äußere Abschnitt an einer dreidimensional
modellierten Stelle angeordnet wird, so dass die Airbagabdeckung
als Ganzes eine dreidimensionale Ausgestaltung aufweist. Wenn jedoch eine
derartige Technologie verwendet wird, gibt es eine Beschränkung, inwieweit
Herstellungskosten reduziert werden können, da das Verfahren zur
Herstellung der Airbagabdeckung kompliziert wird. Dementsprechend
bewirkt eine Technologie, wie die der vorliegenden Erfindung, des
direkten Behandelns einer dreidimensional modellierten, plattenförmigen Airbagabdeckung
durch die Ultraschallbehandlungsmittel ein Vereinfachen des Herstellungsverfahrens.
Daher ist es gemäß der vorliegenden
Erfindung möglich,
die Herstellungszeit als Folge einer Vereinfachung des Herstellungsverfahrens
selbst, zusätzlich
zu einem Verringern der Herstellungszeit durch Verwenden der Ultraschallbehandlungsmittel
mit einer hohen Behandlungsgeschwindigkeit, zu verringern.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es durch Verwenden der Ultraschallbehandlungsmittel möglich, eine
Technologie zum Bearbeiten einer hochzuverlässigen linearen Nut bereitzustellen,
welche es der Airbagabdeckung ermöglicht, zu zerreißen, wenn
der Airbag entfaltet und aufgeblasen wird. Mit anderen Worten werden
Nuten aufgrund struktureller Gründe
unterbrochen in der Form von Punkten ausgebildet, wenn ein Laser
verwendet wird. Daher kann die Tiefe der Nuten uneinheitlich sein.
Wenn jedoch das Ultraschallbehandlungsmittel wie in der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, wird eine lineare Nut durchgängig ausgebildet.
Insbesondere kann die Tiefe der Nut durch Steuern der Anwendung des
Ultraschallbehandlungsmittels durch zum Beispiel einen Bearbeitungsroboter
einheitlich sein. Eine lineare Nut mit einer einheitlichen Tiefe,
wie in der vorliegenden Erfindung, bewirkt ein gleichmäßiges Zerreißen der
Airbagabdeckung, wenn der Airbag entfaltet und aufgeblasen wird.
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In
der Erfindung kann eine erste Entfernung zwischen einer Behandlungskante
der Ultraschallbehandlungsmittel, wie zum Beispiel einer Schneidkante
einer Ultraschallbehandlungsklinge, und einer vorbestimmten Stelle
an den Ultraschallbehandlungsmitteln bestimmt werden, bevor die
lineare Nut ausgebildet wird. Zusätzlich kann eine zweite Entfernung zwischen
einer Behandlungsoberfläche
der Airbagabdeckung und einer vorbestimmten Stelle an den Ultraschallbehandlungsmitteln
bestimmt werden, wenn die lineare Nut auszubilden ist. Die erste
und zweite Entfernung können
zum Beispiel unter Verwendung einer Information, welche von einem
Laserabstandsmessgerät
erfasst wird, bestimmt werden. In der Beschreibung wird der Begriff „bestimmen" verwendet, um weithin
eine Betriebsart eines direkten Gewinnens vorbestimmter Daten unter
Verwendung einer Erfassungsvorrichtung und einer Betriebsart eines
Gewinnens vorbestimmter Daten durch weiteres Verarbeiten der von
der Erfassungsvorrichtung erfassten Daten durch zum Beispiel Berechnung
einzuschließen.
Aus der Differenz zwischen der bestimmten ersten und zweiten Entfernung
kann die Entfernung, um welche das Ultraschallbehandlungsmittel
von der Behandlungsoberfläche
der Airbagabdeckung in einer Richtung einer Plattendicke während einer
Behandlung eingedrungen ist, d.h. die Tiefe der linearen Nut oder
die Restdicke an der linearen Nut, bestimmt werden. Typischerweise
wird die Restdicke an der linearen Nut nach einem Bestimmen der
Tiefe der linearen Nut aus der Tiefe der linearen Nut bestimmt.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es möglich,
die Tiefe der linearen Nut aus der ersten und zweiten Entfernung
indirekt zu berechnen, so dass sie berechnet werden kann, ohne die
Tiefe der linearen Nut direkt zu messen. Wenn die Tiefe der linearen
Nut direkt zu messen ist, ist es schwierig, die Tiefe der linearen
Nut genau zu messen, außer
wenn die Breite der linearen Nut (eine Länge der linearen Nut in einer
Richtung senkrecht zu der Richtung der Ausdehnung der linearen Nut)
einen bestimmten Wert hat. Wenn jedoch die Breite der linearen Nut
erhöht wird,
kann die Airbagabdeckung weniger genau an der linearen Nut zerrissen
werden. Um dieses Problem zu bewältigen,
kann die Tiefe der linearen Nut indirekt aus der ersten und zweiten
Entfernung wie in der vorliegenden Erfindung gemessen werden, wodurch
es möglich
ist, eine gute Reißfähigkeit
an der linearen Nut der Airbagabdeckung beizubehalten.
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Eine
Airbagabdeckung weist eine dreidimensional modellierte, plattenförmige Struktur
auf und weist eine lineare Nut auf, welche durchgängig mit
einer vorbestimmten Tiefe innerhalb der Dicke der Airbagabdeckung
ausgebildet ist. Die lineare Nut ist durch Nachbearbeitung ausgebildet.
Typischerweise ist die lineare Nut durch Ultraschallbehandlungsmittel wie
zuvor beschrieben ausgebildet.
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Die
lineare Nut in der vorliegenden Erfindung weist verglichen mit zum
Beispiel Nuten, welche unterbrochen in der Form von Punkten durch
Laserbehandlung ausgebildet sind, eine gleichförmige Tiefe auf, so dass die
lineare Nut wirksam ein gleichmäßiges Zerreißen der
Airbagabdeckung ermöglicht, wenn
ein Fahrzeugairbag entfaltet und aufgeblasen wird.
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Eine
Struktur eines Airbagmoduls umfasst zum Beispiel einen Fahrzeugairbag,
ein Aufnahmeelement zum Aufnehmen des Fahrzeugairbags, ein Gaszuführungsmittel
zum Zuführen
eines Aufblasgases zu dem Fahrzeugairbag und eine Airbagabdeckung,
welche im Wesentlichen die gleiche ist, wie die, die gemäß dem ersten
Aspekt der Erfindung beschrieben ist. Das gesamte Airbagmodul ist
an einem Fahrzeug angebracht. Das Airbagmodul kann ferner ein Element
aufweisen, an welchem die Airbagabdeckung angeordnet ist, d.h. welches
Armaturenbrett genannt wird.
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Es
ist möglich,
eine effiziente Technologie zum Herstellen eines Airbagmoduls bereitzustellen, welches
ein gleichmäßiges Zerreißen der
Airbagabdeckung effizient ermöglicht,
wenn der Fahrzeugairbag entfaltet und aufgeblasen wird.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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1 zeigt
die Strukturen einer Airbagabdeckung 100 und einer Ultraschallbehandlungsvorrichtung 200 der
Ausführungsformen,
wobei die Ultraschallbehandlungsvorrichtung 200 die Airbagabdeckung 100 bearbeitet.
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2 ist
ein Ablaufdiagramm der Schritte einer Behandlung der Airbagabdeckung 100 mit
Ultraschallwellen von der Ultraschallbehandlungsvorrichtung 200.
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3 ist
eine schematische Ansicht, welche Schritte S20-S30 in 2 darstellt.
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4 ist
eine schematische Ansicht, welche einen Schritt S24 in 2 darstellt.
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5 ist
eine schematische Ansicht, welche einen Schritt S28 in 2 darstellt.
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6 ist
eine schematische Ansicht, welche einen Schritt S28 in 2 darstellt.
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7 ist
eine Schnittansicht einer Ausgestaltung einer Risslinie 102,
welche in der Airbagabdeckung 100 durch Ausführen des
in 2 dargestellten Ultraschallbehandlungsverfahrens
ausgebildet ist.
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8 ist
eine Schnittansicht in einer Richtung einer Ausdehnung der in 7 gezeigten
Risslinie 102.
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9 ist
eine Schnittansicht einer Ausgestaltung einer von einer Laserbehandlung
ausgebildeten Risslinie 103.
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10 ist
eine Schnittansicht der Struktur eines Airbagmoduls, wobei die Airbagabdeckung 100 zerrissen
wird.
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Beschreibung
der Ausführungsformen
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Nachfolgend
wird eine Beschreibung der Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
gegeben. Die Ausführungsform
ist die einer Technologie eines Ausbildens einer Risslinie 102 durch
eine Ultraschallbehandlung in einer Rückenseitenfläche 101 einer
Airbagabdeckung 100 zum Abdecken eines Fahrzeugairbags.
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Zunächst wird
die Struktur der Airbagabdeckung 100 und einer Ultraschallbehandlungsvorrichtung 200 unter
Bezugnahme auf 1 beschrieben. 1 zeigt
die Struktur der Airbagabdeckung 100 und die Ultraschallbehandlungsvorrichtung 200 der Ausführungsformen,
wobei die Ultraschallbehandlungsvorrichtung 200 die Airbagabdeckung 100 behandelt.
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Die
in 1 gezeigte Airbagabdeckung 100 ist eine
plattenförmige
Abdeckung, welche aus einem Harzmaterial, wie zum Beispiel Polypropylenmaterial (PP)
oder einem Olefinelastomermaterial (TPO) dreidimensional modelliert
wurde. Die Rückseitenfläche 101 der
Airbagabdeckung 100 ist derart definiert, dass die Fläche der
Airbagabdeckung 100, die einem Fahrer gegenüberliegt,
als die vordere Fläche
definiert ist. Die Risslinie 102 wird durch einen dünnen Abschnitt
der Airbagabdeckung 100 definiert, um ein Zerreißen der
Airbagabdeckung 100 zu ermöglichen, wenn der Airbag entfaltet
und aufgeblasen wird, und ist in der Ausführungsform eine lineare Nut,
welche in der Rückseitenfläche 101 der
Airbagabdeckung 100 ausgebildet ist. Die Risslinie 102 entspricht
der „linearen
Nut, welche durchgängig
mit einer vorbestimmten Tiefe innerhalb der Dicke der Airbagabdeckung ausgebildet
ist" der vorliegenden
Erfindung.
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Wie
in 1 gezeigt, umfasst die Ultraschallbehandlungsvorrichtung 200 grob
einen Antriebsabschnitt 210 und einen NC-Steuerabschnitt 230.
Der Antriebsabschnitt 210 umfasst zum Beispiel einen Antriebsarm 212,
einen Ultraschallschwingungsanteil 214, eine Ultraschallbehandlungsklinge 216 und
einen Ultraschallwellenoszillator 218.
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Der
Antriebsarm 212 bildet einen Anteil eines Bearbeitungsroboters
aus und wird durch ein Eingangssignal von dem NC-Steuerabschnitt 230 gesteuert,
um die Position einer Schneidkante 216a der Ultraschallbehandlungsklinge 216 einzustellen.
Der Ultraschallschwingungsanteil 214 überträgt Ultraschallwellen, welche
von dem Ultraschallwellenoszillator 218 in Schwingung gebracht
werden, zu der Ultraschallbehandlungsklinge 216. Die Schneidkante 216a der
Ultraschallbehandlungsklinge 216 kann eine Breite von zum
Beispiel 1 mm aufweisen. Die Ultraschallbehandlungsklinge 216 entspricht
den „Ultraschallbehandlungsmitteln" der vorliegenden
Erfindung und die Schneidkante 216a der Ultraschallbehandlungsklinge 216 entspricht
der „Behandlungskante" der vorliegenden
Erfindung. Solange ein Element einen Gegenstand durch Übertragen
(Übermitteln)
von Ultraschallwellen zu dem Gegenstand behandeln kann, kann zum
Beispiel ein stabförmiges oder
plattenförmiges
Element zusätzlich
zu einem klingenähnlichen
Element, wie der Ultraschallbehandlungsklinge 216, in der
Ausführungsform
verwendet werden. Für
den Ultraschallwellenoszillator 218 wird ein Ultraschallwellenoszillator
verwendet, welcher Ultraschallwellen mit einer Frequenz von zum
Beispiel 22 kHz erzeugen kann. Die Ultraschallbehandlungsvorrichtung 200 der
Ausführungsform umfasst
ferner Abstandsmessgeräte 221 und 222 und
eine Bildüberprüfungskamera 223,
welche später
beschrieben werden.
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Der
NC-Steuerabschnitt 230 wird zum Verarbeiten von Behandlungsdaten
zum Ausbilden der Risslinie 102 in der Rückseitenfläche 101 der
Airbagabdeckung 100 verwendet. Obwohl es nicht speziell dargestellt
ist, werden von dem NC-Steuerabschnitt 230 z.B. Daten zum
Behandeln der Airbagabdeckung 100 aufgenommen, berechnet
und ausgegeben.
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Als
nächstes
werden die Schritte eines Ausbildens der Risslinie 102 durch
eine Nachbehandlung der modellierten Airbagabdeckung 100 unter
Verwendung der Ultraschallbehandlungsvorrichtung 200 mit
der zuvor beschriebenen Struktur unter Bezugnahme auf 2-6 beschrieben. 2 ist
ein Ablaufdiagramm der Schritte einer Behandlung der Airbagabdeckung 100 mit
Ultraschallwellen unter Verwendung der Ultraschallbehandlungsvorrichtung 200. 3 ist
eine schematisch Ansicht, welche Schritte S20 bis S30 in 2 darstellt. 4 ist
eine schematische Ansicht, welche Schritt S24 in 2 darstellt. 5 und 6 sind
schematische Ansichten, welche Schritt S28 in 2 darstellen.
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Das
Behandlungsverfahren (Ultraschallbehandlungsverfahren 201)
der Ausführungsform
ist grob in ein Datenverarbeitungsverfahren zum Verarbeiten von
Behandlungsdaten vor einer Behandlung der Airbagabdeckung 100 und
einem tatsächlichen Behandlungsverfahren
eines tatsächlichen
Behandelns der Airbagabdeckung 100 durch die Ultraschallbehandlungsvorrichtung
geteilt.
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Datenverarbeitungsverfahren
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In
dem Datenverarbeitungsverfahren werden Behandlungsdaten vor einem
tatsächlichen
Behandeln der Airbagabdeckung 100 gewonnen. Das Datenverarbeitungsverfahren
umfasst Schritte S10 bis S14, wie in 2 gezeigt.
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Zunächst wird
in Schritt S10 eine Ausgestaltung auf der Grundlage einer Entwurfsinformation
der Airbagabdeckung 100 durch eine computerunterstützte Konstruktion
(CAD) ausgeführt,
um CAD-Daten (Behandlungsdaten) zu erzeugen. Hier wird z.B. eine
Ausführungsinformation,
welche zuvor in einem Computer gespeichert wurde, auf einer graphischen Anzeigevorrichtung
ausgegeben, um die Ausgestaltung während einer Ansicht des Bildschirms
der graphischen Anzeigevorrichtung auszuführen.
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In
Schritt S12 werden die in Schritt S10 gewonnen CAD-Daten von einer
computerunterstützten Fertigung
(CAM) umgewandelt, um CAM-Daten zu erzeugen. Die CAM-Daten sind
Behandlungsdaten (Daten für
eine NC-Anwendung) an dem NC-Steuerabschnitt 230.
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In
Schritt S14 werden die in Schritt S12 erzielten CAM-Daten 231 (Behandlungsdaten)
in den NC-Steuerabschnitt 230 eingegeben, um ein Lernen von
CAM-Daten auszuführen.
In der Ausführungsform
können
die CAM-Daten, welche dem NC-Steuerabschnitt 230 eingegeben
werden, aufgrund von tatsächlichen
Behandlungsergebnissen einmal an dem NC-Steuerabschnitt 230 korrigiert
werden.
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Tatsächliches
Behandlungsverfahren
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Wenn
das Datenverarbeitungsverfahren fertiggestellt ist, wird die Airbagabdeckung 100 tatsächlich behandelt.
Das tatsächliche
Behandlungsverfahren umfasst Schritte S20 bis S30, wie z.B. in 2 gezeigt.
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Zuerst
wird in Schritt S20 vor einem Behandeln der Airbagabdeckung 100 eine
Behandlungsausgangsposition (Ursprung) der Ultraschallbehandlungsklinge 216 bestätigt. Die
Bestätigung
wird unter Verwendung von z.B. der Abstandsmessgeräte 221 und 222,
welche von einer Laserart sind, ausgeführt. Das Abstandsmessgerät 221 ist
an einer Basis angeordnet und das Abstandsmessgerät 222 ist
an der Ultraschallbehandlungsklinge 216 des Antriebsabschnitts 210 angeordnet.
Bei einer derartigen, wie in 3 gezeigten,
Struktur erfasst das Abstandsmessgerät 221 eine Höhe H1 (Entfernung)
von der oberen Fläche
eines Bezugsblocks 120 zu der Schneidklinge 216a der
Ultraschallbehandlungsklinge 216. Das Abstandsmessgerät 222 erfasst
eine Höhe
H2 (Entfernung) von der oberen Fläche des Be zugsblocks 120 zu
dem Abstandsmessgerät 222. Dann
wird durch Berechnen der Differenz zwischen den erfassten Höhen H1 und
H2 (H2-H1) eine Höhe H3
von dem Abstandsmessgerät 222 zu
der Schneidkante 216a der Ultraschallbehandlungsklinge 216 gewonnen
(bestimmt). Das Abstandsmessgerät 222 entspricht
der „vorbestimmten
Stelle an den Ultraschallbehandlungsmitteln" der vorliegenden Erfindung. Dadurch
ist die Behandlungsausgangsposition (Ursprung) der Ultraschallbehandlungsklinge 216 bestimmt.
Die Höhe
H3 entspricht der „ersten
Entfernung" der
vorliegenden Erfindung und Schritt S20 entspricht dem „Schritt
des Bestimmens einer ersten Entfernung" der vorliegenden Erfindung.
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Die
Anzahl von Erfassungspunkten zum Erfassen der Höhe H1 mit dem Abstandsmessgerät 221 und
die zum Erfassen der Höhe
H2 durch das Abstandsmessgerät 222 in
Schritt S20 kann wie benötigt
unter Berücksichtigung
von z.B. der Form der Airbagabdeckung 100 festgelegt werden.
Es ist z.B. wünschenswert,
dass, je komplizierter die Form der Airbagabdeckung 100 ist,
eine größere Anzahl
von Erfassungspunkten zum Erfassen der Höhen H1 und H2 verwendet wird.
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Als
nächstes
wird in Schritt S22 die Airbagabdeckung 100 auf einer Aufnahmevorrichtung (Aufnahmevorrichtung 130 in 4)
gelegt. Dann wird in Schritt S24 der eingestellte Zustand der Airbagabdeckung 100 bestätigt.
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Obwohl
es nicht speziell dargestellt wird, weist die Aufnahmevorrichtung 130 einen
Anzugsmechanismus unter Verwendung von Luft auf. Durch Betätigen des
Anzugsmechanismus kann die Airbagabdeckung 100 an die Aufnahmevorrichtung 130 angezogen
werden und davon gehalten werden. Der Anzugsmechanismus weist eine
Struktur auf, welche ein Erfassen eines Anzugsdrucks er möglicht.
In einer derartigen Struktur wird der Zustand einer Berührung zwischen
der Airbagabdeckung 100 und der Aufnahmevorrichtung 130 durch
den Anzugsdruck des Anzugsmechanismus bestätigt und beliebige Verschiebungen
der Position der Airbagabdeckung 100 werden, wie in 4 gezeigt,
durch die Bildüberprüfungskamera 223 bestätigt. Dadurch
kann ein Arbeiter den eingestellten Zustand der Airbagabdeckung 100 bestätigen.
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In
Schritt S26 wird die tatsächliche
Behandlung der Airbagabdeckung 100 durch die Ultraschallbehandlungsklinge 216 begonnen.
Hier erzeugt der Ultraschallwellenoszillator 218 Ultraschallwellen
mit einer Frequenz von z.B. 22 kHz und überträgt sie zu der Ultraschallbehandlungsklinge 216 durch
den Ultraschallschwingungsanteil 214. Auf der Grundlage eines
Eingangssignals von dem NC-Steuerabschnitt 230 wird der
Antriebsarm 212 gesteuert, um die Position der Schneidkante 216a der
Ultraschallbehandlungsklinge 216 einzustellen. Dadurch
wird der Behandlungsbetrieb der Ultraschallbehandlungsklinge 216 derart
gesteuert, dass sie auf einem vorbestimmten Weg geführt wird.
Die Behandlungsgeschwindigkeit der Ultraschallbehandlungsklinge 216 kann
z.B. 30 mm pro Sekunde betragen. Diese Behandlungsgeschwindigkeit
ist 1,5 mal größer als
eine Laserbehandlungsgeschwindigkeit von 20 mm pro Sekunde, so dass
dieses Verfahren wirksam die Effizienz, mit welcher die Airbagabdeckung 100 hergestellt
wird, erhöht.
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Behandlungsbedingungen,
wie z.B. die Frequenz der von dem Ultraschalloszillator 218 erzeugten
Ultraschallwellen und der Behandlungsgeschwindigkeit der Ultraschallbehandlungsklinge 216,
können
wie benötigt
auf der Grundlage von Zuständen des
zu behandelnden Gegenstands, wie z.B. das Material oder die Dicke
der Airbagabdeckung, wie erforderlich eingestellt werden.
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In
Schritt S28 wird der Zustand einer Behandlung durch die Ultraschallbehandlungsklinge 216 bestätigt, wenn
die Ultraschallbehandlungsklinge 216 die Airbagabdeckung 100 in
Schritt S26 behandelt. Hier erfasst, wie in 5 gezeigt,
das Abstandsmessgerät 222 eine
Höhe H4
(Entfernung) von der Rückseitenfläche 101 der
Airbagabdeckung 100 zu dem Abstandsmessgerät 222.
Die Höhe
H4 entspricht der „zweiten
Entfernung" der
vorliegenden Erfindung.
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Durch
Berechnen der Differenz (H3-H4) zwischen der Höhe H3 (von dem Abstandsmessgerät 222 zu
der Schneidkante 216a der Ultraschallbehandlungsklinge 216),
welche zuvor in Schritt S20 erfasst wurde, und der Höhe H4, kann
eine Behandlungstiefe (Schnitttiefe) H5 der Risslinie 102 erhalten (bestimmt)
werden. Dementsprechend wird in der Ausführungsform die Behandlungstiefe
H5 der Risslinie 102 indirekt auf der Grundlage weiterer
erfasster Informationen berechnet, so dass die Behandlungstiefe
H5 der Risslinie 102 berechnet werden kann, ohne sie direkt
zu erfassen. Auf Grundlage von der Behandlungstiefe H5 und Steuerdaten
des NC-Steuerabschnitts 230 ist es möglich, die Restdicke an der Stelle
der Risslinie 102 der Airbagabdeckung 100 („Restdicke" der vorliegenden
Erfindung) zu bestätigen.
Die Behandlungstiefe H5 entspricht der „Tiefe der linearen Nut" der vorliegenden
Erfindung und Schritt S28 entspricht dem „Schritt des Bestimmens eines
zweiten Abstands" der
vorliegenden Erfindung. Auf diese Art und Weise wird die Airbagabdeckung 100 mit
der Risslinie 102, welche eine vorbestimmte Tiefe aufweist,
hergestellt.
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In
Schritt S28 kann die Anzahl der Erfassungspunkte zum Erfassen der
Höhe H4
durch das Abstandsmessgerät 222 wie
benötigt
unter Beachtung z.B. der Form der Airbagabdeckung 100 eingestellt
werden. Es ist z.B. wünschenswert,
dass je komplizierter die Form der Airbagabdeckung 100 ist, eine
größere Anzahl
von Erfassungspunkten zum Erfassen der Höhe H4 verwendet wird. Wie in 6 gezeigt,
wird der Behandlungsweg der Risslinie 102 durch die Bildüberprüfungskamera 223 bestätigt.
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In
Schritt S30 wird die Behandlungsausgangsposition (Ursprung) der
Ultraschallbehandlungsklinge 216 durch Ausführen der
Vorgänge,
welche ähnlich
zu denen in Schritt S20 sind, wieder bestätigt.
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Nachdem
Schritt S30 fertiggestellt ist, wird in Schritt S32 eine Bestimmung
durchgeführt,
ob eine weitere Airbagabdeckung zu behandeln ist oder nicht. Wenn
in Schritt S32 festgestellt wird, dass keine weitere Airbagabdeckung
zu behandeln ist, endet die Behandlung bei 202. Im Gegensatz
dazu, wenn in Schritt S32 festgestellt wird, dass eine weitere Airbagabdeckung
zu behandeln ist, wird in Schritt S34 eine Feststellung durchgeführt, ob
Behandlungsdaten von dem Zeitpunkt der Behandlung zu korrigieren
sind oder nicht. Wenn in Schritt S34 festgestellt wird, dass die
Behandlungsdaten zu korrigieren sind, werden Behandlungsdaten in
Schritt S36 korrigiert, wonach das Verfahren zu Schritt S14 zurückkehrt.
Im Gegensatz dazu, wenn in Schritt S34 festgestellt wird, dass die
Behandlungsdaten nicht zu korrigieren sind, kehrt das Verfahren
zu Schritt S20 zurück.
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Da
die Ultraschallbehandlungsklinge 216 verwendet wird, kann,
wie zuvor in der Ausführungsform
beschrieben, die Airbagabdeckung 100 mit einer Geschwindigkeit
behandelt, welche z.B. 1,5 mal größer als die Laserbehandlungsgeschwindigkeit
ist, so dass dieses Verfahren wirksam die Effizienz, mit welcher
die Airbagabdeckung 100 hergestellt wird, erhöht. Zusätzlich ist
es möglich,
eine Mehrzweckmaschine in einer Anlage aus z.B. der Ultraschallbehandlungsklinge 216 und
einem Bearbeitungsroboter zu verwenden. Deshalb können verglichen
mit einer Laserbehandlungsanlage, welche einen größeren Bedarf
für eine
Sonderzweckmaschine aufweist, Anlagenkosten verringert werden.
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Im
Gegensatz zu der Ausführungsform
gibt es z.B. eine weitere Technologie, in welcher eine lineare Nut
zweidimensional in einem äußeren Anteil
einer Airbagabdeckung in einer Ebene durch eine Ultraschallbehandlungsklinge
ausgebildet wird und dann dieser äußere Anteil an einer dreidimensional modellierten
Stelle angeordnet wird, so dass die Airbagabdeckung als ein Ganzes
eine dreidimensionale Ausgestaltung aufweist. Wenn jedoch eine derartige Technologie
verwendet wird, gibt es eine Beschränkung, in wie weit Herstellungskosten
reduziert werden, da das Verfahren einer Herstellung der Airbagabdeckung
kompliziert wird. Dementsprechend ist eine Technologie, wie z.B.
die der vorliegenden Erfindung zum direkten Behandeln einer dreidimensional modellierten,
plattenförmigen
Airbagabdeckung durch die Ultraschallbehandlungsklinge, wirksam beim
Vereinfachen des Herstellungsverfahrens. Deshalb ist es gemäß der vorliegenden
Erfindung möglich,
die Herstellungszeit infolge einer Vereinfachung des Herstellungsverfahrens
selbst, zusätzlich
zu einer Verringerung der Herstellungszeit durch Verwenden der Ultraschallbehandlungsklinge,
welche eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit aufweist, zu verringern.
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Gemäß der Ausführungsform
kann durch Verwenden der Ultraschallbehandlungsklinge 216, die
Risslinie 102, welche eine lineare Nut ist, durchgängig ausgebildet
werden, so dass die Nut eine gleichmäßige Tiefe aufweisen kann.
Deshalb ermöglicht
die lineare Nut verglichen mit dem Fall, in welchem Nuten in der
Ausgestaltung von Punkten durch eine Laserbehandlung ausgebildet
werden, wirksam ein gleichmäßiges Zerreißen der
Airbagabdeckung 100, wenn ein Airbag entfaltet und aufgeblasen
wird. Mit anderen Worten kann in der Ausführungsform durch Behandeln
der Airbagabdeckung 100 durch die Ultraschallbehandlungsklinge 216 in
Schritt S26 z.B. die Risslinie 102 (welche die Tiefe H5
und eine Breite d in der Rückseitenfläche 101 aufweist),
die durch spitze Anteile in einem Querschnitt, wie in 7 und 8 gezeigt,
definiert ist, ausgebildet werden. Im Gegensatz dazu wird z.B. eine
Risslinie 103, welche Nuten umfasst, die unterbrochen in
der Ausgestaltung von Punkten, wie in 9 gezeigt, ausgebildet
sind, ausgebildet, wenn eine Laserbehandlung durchgeführt wird.
Sogar wenn die Entfernungen zwischen den punktförmigen Nuten in der in 9 gezeigten
Risslinie 103 verringert werden, gibt es eine Begrenzung,
wie genau die Reißfähigkeit
an der Risslinie 103 verglichen mit der Reißfähigkeit
an der Risslinie 102 der Ausführungsform sein kann.
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Wenn
die Tiefe der Risslinie 102 direkt zu messen ist, kann
die Tiefe der Risslinie 102, welche durch den spitzen Anteil
im Querschnitt in der Ausführungsform
definiert ist, nicht genau gemessen werden. Da jedoch bei der Ausführungsform
die Tiefe der Risslinie 102 indirekt gemessen wird, kann
die Risslinie 102 durch den spitzen Anteil im Querschnitt definiert
werden. Die Risslinie 102, welche durch den spitzen Anteil
im Querschnitt definiert ist, bewirkt ein Beibehalten einer guten
Reißfähigkeit
während
der Entfaltung und des Aufblasens des Airbags.
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Wenn
die dreidimensionale Ausgestaltung der Airbagabdeckung, welche ein
zu behandelnder Gegenstand ist, kompliziert ist, ist es manchmal schwierig
die Behandlungstiefe H5 der Risslinie 102 direkt zu erfassen.
Da bei der Ausführungsform
eine Information bezüglich
der Behandlungstiefe H5 der Risslinie 102 während der
Behandlung ständig
erfasst wird, um eine hochzuverlässige
Behandlungstiefe H5 zu bestimmen, ist die Ausführungsform insbesondere wirksam,
die Risslinie 102 mit einer vorbestimmten Tiefe in der
dreidimensional modellierten Airbagabdeckung zuverlässig auszubilden.
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Die
durch das zuvor beschriebene Verfahren hergestellte Airbagabdeckung 100 kann
in ein Fahrzeug, wie z.B. in 10 gezeigt,
eingebaut werden. Mit anderen Worten können Teile, wie z.B. die Airbagabdeckung 100,
ein Armaturenbrett 140, an welchem die Airbagabdeckung 100 angeordnet
ist, ein Fahrzeugairbag 150, ein Unterbringungselement (Halter) 142,
in welchem der Fahrzeugairbag 150 in einem gefalteten Zustand
untergebracht ist, und ein Gaszuführungsmittel (Aufblasvorrichtung) 144 zum Zuführen eines
Aufblasgases zu dem Fahrzeugairbag 150, welches in dem
Unterbringungselement 142 angeordnet ist, ein Airbagmodul
ausbilden.
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Wenn
ein Fahrzeug an einer Stelle kollidiert, welche sich an einer Vorderseite
des Fahrzeugs befindet, arbeitet das Gaszuführungsmittel 144,
um den Fahrzeugairbag 150 durch Aufblasgas, welches von dem
Gaszuführungsmittel 144 zugeführt wird,
aufzublasen. Die Airbagabdeckung 100 wird an der Risslinie 102 während des
Entfaltens und dem Auflasen des Fahrzeugairbags 150 zerrissen,
so dass z.B. ein Paar von Entfaltungstüren 100a beide in
Richtung der vorderen Fläche
der Airbagabdeckung 100 geöffnet werden. Auf diese Art
und Weise wird der Fahrzeugairbag 150 nach außen von
der Airbagabdeckung 100 durch die Entfaltungstüren 100a,
welche geöffnet
werden, entfaltet, so dass er weiter entfaltet und aufgeblasen wird,
während
er in Richtung eines Fahrerschutzbereichs 160, welcher
sich vor einem Fahrer befindet, hervorragt.
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Vorteile
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine effiziente Technologie zum Herstellen
einer Airbagabdeckung zum Abdecken eines Fahrzeugairbags und darauf
bezogene Technologien bereit.