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Transformatoren
werden in vielen Typen von elektronischem Gerät verwendet, um solche Funktionen wie
Transformieren von Impedanzen, Verbinden unsymmetrischer Schaltungen
mit symmetrischen Schaltungen oder umgekehrt und Bereitstellen elektrischer
Trennung auszuüben.
Jedoch weisen nicht alle Transformatoren alle diese Eigenschaften
auf. Beispielsweise stellt ein Spartransformator keine elektrische
Trennung bereit.
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Transformatoren,
die bei Audio- und Hochfrequenzen bis zu VHF arbeiten, sind üblicherweise
als gekoppelte primäre
und sekundäre
Wicklungen um einen Kern hoher Permeabilität aufgebaut. Strom in den Wicklungen
generiert einen Magnetfluß.
Der Kern enthält
den Magnetfluß und
steigert die Kopplung zwischen den Wicklungen. Ein in diesem Frequenzbereich
betreibbarer Transformator kann auch mittels eines Optokopplers
realisiert werden. Ein in dieser Betriebsart verwendeter Optokoppler
wird auf dem Fachgebiet als Optoisolator bezeichnet.
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In
Transformatoren, die auf gekoppelten Wicklungen oder Optokopplern
basieren, wird das elektrische Eingangssignal in eine unterschiedliche
Form umgewandelt (d.h. einen Magnetfluß oder Photonen), die mit einer
zweckentsprechenden transformierenden Struktur zusammenwirkt (d.h.
einer anderen Wicklung oder einem Lichtdetektor), und wird am Ausgang
als elektrisches Signal wiederhergestellt. Beispielsweise wandelt
ein Optokoppler ein elektrisches Eingangssignal mittels einer Leuchtdiode
in Photonen um. Die Photonen durchlaufen eine Lichtleitfaser oder
einen Freiraum, der Trennung bereitstellt. Eine Fotodiode, die durch
die Photonen beleuchtet wird, generiert aus dem Photonenstrom ein
elektrisches Ausgangssignal. Das elektrische Ausgangssignal ist
eine Nachbildung des elektrischen Eingangssignals.
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Bei
UHF und Mikrowellenfrequenzen werden spulenbasierte Transformatoren
aufgrund solcher Faktoren wie Verluste im Kern, Verluste in den
Wicklungen, Kapazität
zwischen den Wicklungen und einer Schwierigkeit, sie klein genug
herzustellen, um wellenlängenbezogene
Probleme zu verhindern, unpraktisch. Transformatoren für derartige
Frequenzen basieren auf Viertel-Wellenlängen-Übertragungsleitungen, z.B.
der Marchand-Typ, seriell verbundenen Eingangs-/parallel verbundenen
Ausgangsleitungen usw. Es gibt auch Transformatoren, die auf mikrobearbeiteten
gekoppelten Spulensätzen
basieren und klein genug sind, daß Wellenlängeneffekte unwesentlich sind.
Derartige Transformatoren weisen jedoch Probleme mit hoher Einfügungsdämpfung auf.
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Alle
gerade beschriebenen Transformatoren zur Verwendung bei UHF und
Mikrowellenfrequenzen weisen Abmessungen auf, die sie für die Verwendung
in modernen miniaturisierten, eine hohe Dichte aufweisenden Anwendungen
wie z.B. Mobiltelefonen weniger wünschenswert machen. Derartige
Transformatoren sind außerdem
tendenziell mit hohen Kosten verbunden, weil sie nicht in Serienfertigung
hergestellt werden können
und weil sie im wesentlichen eine Off-Chip-Lösung sind. Darüber hinaus
weisen sie, obgleich derartige Transformatoren typischerweise eine
Bandbreite aufweisen, die für
die Verwendung in Mobiltelefonen brauchbar ist, typischerweise eine
Einfügungsdämpfung größer als
1 dB auf, die zu hoch ist.
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Optokoppler
werden wegen der Sperrschichtkapazität der Eingangs-LED, inhärenten Nichtlinearitäten im Fotodetektor,
eingeschränkter
Leistungsaufnahmefähigkeit
und unzureichender Trennung, um eine gute Gleichtaktunterdrückung zu
erhalten, bei UHF und Mikrowellenfrequenzen nicht verwendet.
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Die
oben erwähnte
US-Patentanmeldung Nr. 10/699.481, von dem diese Beschreibung eine
Continuation-in-Part ist, beschreibt einen akustisch gekoppelten
Schichttransformator. 1A stellt schematisch eine Ausführungsform 100 eines
derartigen akustisch gekoppelten Transformators dar. Der akustisch
gekoppelte Transformator 100 weist einen ersten gestapelten
Verbund-Akustikresonator (SBAR) 106 und einen zweiten SBAR 108 auf,
der sich oberhalb einer Kavität 104 in
einem Substrat 102 befindet. Jeder SBAR weist ein gestapeltes
Paar Schicht-Verbund-Akustikresonatoren (FBARs) und einen akustischen
Entkoppler zwischen den FBARs auf. Insbesondere weist SBAR 106 ein
gestapeltes Paar FBARs 110 und 120 und zwischen
ihnen einen Akustikkoppler 130 auf und weist SBAR 108 ein
gestapeltes Paar FBARs 150 und 160 und zwischen
ihnen einen Akustikkoppler 170 auf. Jeder der FBARs weist
entgegengesetzte planare Elektroden und eine Schicht piezoelektrischen
Materials zwischen den Elektroden auf. Beispielsweise weist FBAR 110 entgegengesetzte planare
Elektroden 112 und 114 mit einer Schicht 116 piezoelektrischen
Materials zwischen ihnen auf.
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Der
akustisch gekoppelte Transformator 100 weist außerdem einen
ersten elektrischen Schaltkreis 141, der einen der FBARs
von SBAR 106 mit einem der FBARs von SBAR 108 verbindet,
und einen zweiten elektrischen Schaltkreis 142 auf, der
den anderen der FBARs von SBAR 106 mit dem anderen der
FBARs von SBAR 108 verbindet.
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In
der Ausführungsform
des oben beschriebenen akustisch gekoppelten Transformators, gezeigt
in 1A, verbindet elektrischer Schaltkreis 141 die
jeweiligen FBARs antiparallel und verbindet elektrischer Schaltkreis 142 die
jeweiligen FBARs seriell. Diese Ausführungsform weist ein Impedanz-Übersetzungsverhältnis von
1:4 zwischen dem elektrischen Schaltkreis 141 und elektrischem
Schaltkreis 142 oder ein Impedanz-Übersetzungsverhältnis von
4:1 zwischen elektrischem Schaltkreis 142 und elektrischem
Schaltkreis 141 auf.
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In
anderen Ausführungsformen
verbindet elektrischer Schaltkreis 141 den einen der FBARs
von SBAR 106 entweder antiparallel oder seriell mit dem
einem der FBARs von SBAR 108 und verbindet elektrischer Schaltkreis 142 den
anderen der FBARs von SBAR 106 entweder antiparallel oder
seriell mit dem anderen der FBARs von SBAR 108.
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Alle
Ausführungsformen
des oben beschriebenen akustisch gekoppelten Transformators sind
von kleiner Größe, zum
Verbinden unsymmetrischer Schaltungen mit symmetrischen Schaltungen
oder umgekehrt fähig
und stellen elektrische Trennung zwischen Primärseite und Sekundärseite bereit.
Auch sind die Ausführungsformen,
die eigens oben beschrieben sind, nominal elektrisch symmetrisch.
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Die
in 1A gezeigte Ausführungsform ist für eine Anzahl
von Anwendungen von besonderem Interesse. Obgleich diese Ausführungsform
nominal elektrisch symmetrisch ist, ist ihre Gleichtaktunterdrückung kleiner,
als viele mögliche
Anwendungen es erfordern. Darüber
hinaus erhöht
die Notwendigkeit, Elektroden auf verschiedenen Ebenen in den antiparallel
verbundenen FBARs zu verbinden, die Komplexität des Herstellens dieser Ausführungsform
des Transformators.
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Benötigt wird
daher ein akustisch gekoppelter Transformator, der die Vorteile
des oben beschriebenen akustisch gekoppelten Transformators aufweist,
aber bessere Gleichtaktunterdrückung
aufweist und einfacher herzustellen ist.
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Kurzdarstellung
der Erfindung
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In
einem ersten Aspekt stellt die Erfindung einen akustisch gekoppelten
Dünnschichttransformator
bereit, der erste und zweite gestapelte Verbund-Akustikresonatoren
(SBARs) aufweist, wobei jeder ein gestapeltes Paar Schicht-Verbund-Akustikresonatoren
(FBARs) mit einem akustischen Entkoppler zwischen den FBARs aufweist.
Jeder FBAR weist entgegengesetzte planare Elektroden mit einer Schicht
piezoelektrischen Materials zwischen den Elektroden auf. Das piezoelektrische
Material weist eine c-Achse auf. Ein erster elektrischer Schaltkreis
verbindet einen FBAR des ersten SBAR mit einem FBAR des zweiten
SBAR, und ein zweiter elektrischer Schaltkreis verbindet den anderen
FBAR des ersten SBAR mit dem anderen FBAR des zweiten SBAR. Die
c-Achse des piezoelektrischen Materials eines der FBARs ist hinsichtlich
der Richtung der c-Achsen des piezoelektrischen Materials der anderen
drei FBARs entgegengesetzt. Diese Anordnung verringert die Amplitude
von Signalfrequenzspannungen über
dem akustischen Entkoppler wesentlich und erhöht das Gleichtaktunterdrückungsverhältnis des
Transformators erheblich. Auch gestattet es diese Anordnung, daß leitfähige akustische
Entkoppler verwendet werden, wodurch die verfügbare. Auswahl akustischer
Entkopplermaterialien vergrößert wird.
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In
einem zweiten Aspekt stellt die Erfindung ein Verfahren des Herstellens
eines akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators
bereit, wobei ein erster gestapelter Verbund-Akustikresonator und ein zweiter gestapelter
Verbund-Akustikresonator (SBAR) hergestellt werden. Beim Herstellen
der SBARs werden ein unteres Paar von Schicht-Verbund-Akustikresonatoren
(FBARs), ein oberes Paar FBARs und akustische Entkoppler zwischen
den FBARs ausgebildet. Jeder der FBARs umfaßt entgegengesetzte planare
Elektroden und eine Schicht piezoelektrischen Materials zwischen
den Elektroden. Das piezoelektrische Material weist eine c-Achse
auf. Das Ausbilden der Paare von FBARs umfaßt das Einstellen der c-Achse
des piezoelektrischen Materials eines der FBARs in entgegengesetzter
Richtung zu den c-Achsen des piezoelektrischen Materials der anderen
drei FBARs. Darüber
hinaus umfaßt
das Verfahren das elektrische Verbinden eines der FBARs des ersten
SBAR mit einem der FBARs des zweiten SBAR und das elektrische Verbinden
des anderen der FBARs des ersten SBAR mit dem anderen der FBARs
des zweiten SBAR.
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In
einer Ausführungsform
wird beim Ausbilden des Paars FBARs eine Metallschicht aufgebracht
und mustergeformt, um ein Paar der Elektroden zu definieren, und
eine Schicht aus piezoelektrischem Material wird über die
Elektroden aufgebracht. Die c-Achse des piezoelektrische Materials
eines der FBARs wird hinsichtlich der Richtung entgegengesetzt zu
den c-Achsen des piezoelektrischen Materials der anderen drei FBARs
eingestellt, indem vor dem Ausbringen der Schicht aus piezoelektrischem
Material eine Keimschicht aus piezoelektrischem Material mit umgekehrter
c-Achse auf eine der Elektroden aufgebracht wird.
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In
einer anderen Ausführungsform
wird beim Ausbilden des Paars FBARs eine Metallschicht aufgebracht
und mustergeformt, um ein Paar der Elektroden zu definieren, und
eine Schicht aus piezoelektrischem Material wird auf die Elektroden
aufgebracht. Die aufgebrachte Schicht umfaßt einen Bereich aus Material
mit umgekehrter c-Achse auf einer der Elektroden sowie einen Bereich
aus Material mit normaler c-Achse auf der anderen der Elektroden.
Die c-Achse des piezoelektrischen Materials eines der FBARs wird
hinsichtlich der Richtung entgegengesetzt zu den c-Achsen des piezoelektrischen
Materials der anderen drei FBARs eingestellt, indem die Bereiche
mittels verschiedener Aufbringungsbedingungen aufgebracht werden.
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In
einer anderen Ausführungsform
wird beim Ausbilden des Paars FBARs eine Metallschicht aufgebracht
und mustergeformt, um ein Paar erster Elektroden zu definieren,
eine Schicht aus ferroelektrischem piezoelektrischem Material wird über die
ersten Elektroden aufgebracht, und eine weitere Metallschicht wird
aufgebracht und mustergeformt, um ein Paar zweiter Elektroden entgegengesetzt
zu den ersten Elektroden zu definieren. Die c-Achse des piezoelektrischen
Materials eines der FBARs wird hinsichtlich der Richtung entgegengesetzt
zu den c-Achsen des piezoelektrischen Materials der anderen drei
FBARs eingestellt, indem eine Polungsspannung einer nominalen Polarität zwischen
einer der ersten Elektroden und einer entgegengesetzten der zweiten
Elektroden angelegt wird und indem eine Polungsspannung einer entgegengesetzten
Polarität zwischen
der anderen der ersten Elektroden und der anderen der zweiten Elektroden
angelegt wird.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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1A ist
eine schematische Zeichnung der elektrischen Schaltkreise einer
Ausführungsform
eines akustisch gekoppelten 1:4- oder 4:1-Dünnschichttransformators gemäß dem Stand
der Technik.
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1B ist
ein schematisches Diagramm, das Parasitärkapazitäten im akustisch gekoppelten
Dünnschichttransformator
zeigt, der in 1A gezeigt ist.
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2A ist
eine Draufsicht eines Beispiels einer ersten Ausführungsform
eines akustisch gekoppelten 1:4- oder 4:1-Dünnschichttransformators gemäß der Erfindung.
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2B und 2C sind
Schnittansichten des akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators entlang
der Schnittlinien 2B-2B bzw 2C-2C in 2A.
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3 ist
eine schematische Zeichnung der elektrischen Schaltkreise des akustisch
gekoppelten Dünnschichttransformators,
der in 2A–2C gezeigt
ist.
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4A ist
eine vergrößerte Schnittansicht
eines Teils des akustisch gekoppelten Transformators, der in 2A gezeigt
ist, entlang der Schnittlinie 2B-2B, die eine erste Ausführungsform
des akustischen Entkopplers zeigt.
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4B ist
eine vergrößerte Schnittansicht
eines Teils des akustisch gekoppelten Transformators, der in 2A gezeigt
ist, entlang der Schnittlinie 2B-2B, die eine zweite Ausführungsform
des akustischen Entkopplers zeigt.
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5 ist
ein Schaubild, das zeigt, wie der berechnete Frequenzgang von Ausführungsformen
des akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators,
der in 2A–2C gezeigt
ist, von der akustischen Impedanz des akustischen Entkopplers abhängt.
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6A–6K sind
Draufsichten, die einen beispielhaften Prozeß zum Herstellen eines akustisch gekoppelten
Dünnschichttransformators
gemäß der Erfindung
darstellen.
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6L–6V sind
Schnittansichten entlang der Schnittlinien 6L-6L, 6M-6M, 6N-6N,
6O-6O, 6P-6P, 6Q-6Q, 6R-6R, 6S-6S, 6T-6T, 6U-6U bzw. 6V-GV in 6A–6K.
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7A und 7B sind
Draufsichten einer zweiten Ausführungsform
eines akustisch gekoppelten 1:4- oder 4:1-Dünnschichttransformators gemäß der Erfindung
in jeweiligen Phasen seiner Herstellung.
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7C ist
eine Schnittansicht der zweiten Ausführungsform entlang der Schnittlinie
7C-7C in 7B.
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8A–8F sind
Draufsichten, die einen anderen beispielhaften Prozeß zum Herstellen
eines akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators
gemäß der Erfindung
darstellen.
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Detaillierte
Beschreibung
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Ein
Schicht-Verbund-Akustikresonator (FBAR) ist eine polaritätsabhängige Anordnung
als Ergebnis von Polaritätsabhängigkeit
des piezoelektrischen Materials, das einen Teil des FBAR bildet.
Eine Spannung einer gegebenen Polarität, die zwischen den Elektroden
des FBAR angelegt wird, veranlaßt,
daß sich
die Dicke des FBAR in einer ersten Richtung ändert, wohingegen dieselbe
Spannung der entgegengesetzten Polarität veranlaßt, daß sich die Dicke des FBAR in
einer zweiten Richtung entgegengesetzt der ersten Richtung ändert. Beispielsweise
veranlaßt
eine Spannung der gegebenen Polarität, daß die Dicke des FBAR zunimmt,
wohingegen eine Spannung der entgegengesetzten Polarität veranlaßt, daß der FBAR
abnimmt. Die Dicke des FBAR ist das Maß des FBAR zwischen den Elektroden.
In ähnlicher
Weise generiert eine mechanische Spannung, die auf den FBAR ausgeübt wird
und veranlaßt,
daß sich
die Dicke des FBAR in einer ersten Richtung ändert, eine Spannung der gegebenen
Polarität
zwischen den Elektroden des FBAR, wohingegen eine mechanische Spannung,
die veranlaßt,
daß sich
die Dicke des FBAR in einer zweiten Richtung entgegengesetzt der
ersten Richtung ändert,
eine Spannung der entgegengesetzten Polarität zwischen den Elektroden des FBAR
generiert. Beispielsweise generiert eine mechanische Spannung, die
auf den FBAR ausgeübt
wird und veranlaßt,
daß die
Dicke des FBAR zunimmt, eine Spannung der gegebenen Polarität, wohingegen
eine mechanische Spannung, die veranlaßt, daß die Dicke des FBAR abnimmt,
eine Spannung der entgegengesetzten Polarität generiert.
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Piezoelektrische
Materialien, wie z.B. Aluminumnitrid (AlN), in der Kristallklasse
6mm weisen eine hexagonale Einheitszelle mit einer a-Achse und einer
b-Achse in der hexagonalen Ebene und einer c-Achse orthogonal zur
hexagonalen Ebene auf. Die Richtung der c-Achse des piezoelektrischen Materials
des FBAR bestimmt die Beziehung zwischen der Polarität der Spannung
und der Richtung der Dickenänderung
des FBAR. Die obigen Beispiele erhält man mittels eines FBAR,
in dem das piezoelektrische Material mit seiner c-Achse in einer
gegebenen Richtung ausgerichtet ist. In einem FBAR, in dem die c-Achse
des piezoelektrischen Materials in einer zweiten Richtung entgegengesetzt
der ersten Richtung ausgerichtet ist, veranlaßt eine Spannung der gegebenen
Polarität,
die zwischen den Elektroden des FBAR angelegt wird, daß sich die
Dicke des FBAR in der zweiten Richtung ändert, wohingegen eine Spannung
der entgegengesetzten Polarität
veranlaßt, daß sich die
Dicke des FBAR in einer ersten Richtung ändert. In ähnlicher Weise generiert eine
mechanische Spannung, die auf den FBAR ausgeübt wird und veranlaßt, daß sich die
Dicke des FBAR in einer ersten Richtung ändert, eine Spannung der entgegengesetzten
Polarität
zwischen den Elektroden des FBAR, wohingegen eine mechanische Spannung,
die veranlaßt,
daß sich
die Dicke des FBAR in einer zweiten Richtung entgegengesetzt der
ersten Richtung ändert,
eine Spannung der gegebenen Polarität zwischen den Elektroden des FBAR
generiert. Piezoelektrisches Material, dessen c-Achse sich auf das
Substrat zu erstreckt, über
dem der FBAR aufgehängt
ist, wird hierin als Material mit umgekehrter c-Achse bezeichnet.
Piezoelektrisches Material, dessen c-Achse sich vom Substrat fort erstreckt, über dem
die FBARs aufgehängt
sind, wird hierin als Material mit normaler c-Achse bezeichnet.
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In
den Ausführungsformen
des akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators,
die in der oben erwähnten
US-Patentanmeldung lfd. Nr. 10/699.481 beschrieben sind, wie z.B.
der in 1A gezeigten Ausführungsform,
sind die jeweiligen piezoelektrischen Schichten 116, 126, 156 und 166 von
FBARs 110, 120, 150 und 160,
die Transformator 100 bilden, Schichten aus Material mit
normaler c-Achse. Die Richtung der c-Achse von Material mit normaler
c-Achse ist durch einen Pfeil 144 angezeigt. Alternativ
sind die jeweiligen piezoelektrischen Schichten 116 und 156 unterer
FBARs 110 und 150 Schichten aus Material mit normaler
c-Achse, und die jeweiligen piezoelektrischen Schichten 126 und 166 oberer
FBARs 120 und 160 sind Schichten aus Material
mit umgekehrter c-Achse. Die Richtung der c-Achse von Material mit
umgekehrter c-Achse ist durch einen Pfeil 145 angezeigt.
In einer weiteren Alternative sind die jeweiligen piezoelektrischen
Schichten 116 und 156 unterer FBARs 110 und 250 Schichten
aus Material mit umgekehrter c-Achse, und die jeweiligen piezoelektri schen
Schichten 126 und 166 oberer FBARs 120 und 160 sind
Schichten aus Material mit normaler c-Achse.
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Die
Erfinder haben entdeckt, daß in
einem akustisch gekoppelten Transformator mit den oben beschriebenen
c-Achsen-Ausrichtungen während
des Normalbetriebs des Transformators zwischen den Elektroden auf
entgegengesetzten Seiten von akustischen Entkopplern 130 und 170 eine
Signalfrequenzspannnungsdifferenz vorhanden ist. Beispielsweise
ist, wie in 1B gezeigt, wenn die in 1A gezeigte
Ausführungsform
in einer typischen Anwendung verwendet wird, in der Elektroden 112 und 154 an
Masse gelegt sind und Elektroden 122 und 162 mit
einem Mittelabgriffsanschluß 143 verbunden
sind, eine Signalfrequenzspannungsdifferenz zwischen Elektroden 114 und 122 auf
entgegengesetzten Seiten des akustischen Entkopplers 130 vorhanden.
Wenn sie an den Kondensator angelegt ist, der aus Elektroden 114 und 122 und
akustischem Entkoppler 130 besteht, beeinträchtigt diese
Spannungsdifferenz die Gleichtaktunterdrückung von Transformator 100.
Die Kapazität
dieses Kondensators ist schematisch bei 175 gezeigt. In
einigen Ausführungsformen ist
zusätzlich
eine Signalfrequenzspannungsdifferenz zwischen Elektroden 154 und 162 auf
entgegengesetzten Seiten des akustischen Entkopplers 170 vorhanden.
Wenn sie an den Kondensator angelegt ist, der aus Elektroden 154 und 162 und
akustischem Entkoppler 170 besteht, beeinträchtigt diese
Spannungsdifferenz die Gleichtaktunterdrückung von Transformator 100 weiter.
Die Kapazität
dieses Kondensators ist schematisch bei 176 gezeigt.
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Die
piezoelektrische Schicht eines der FBARs des akustisch gekoppelten
Transformators gemäß der Erfindung
weist eine c-Achse auf, die hinsichtlich der Richtung den c-Achsen
der piezoelektrischen Schichten der übrigen drei FBARs entgegengesetzt
ist. Dies gestattet es, daß die
Elektroden auf entgegengesetzten Seiten der akustischen Entkoppler
beider SBARs auf demselben Potential gehalten werden. Das Fehlen
einer Signalfrequenzspannungsdifferenz über den Kondensatoren, die
durch die akustischen Entkoppler und die benachbarten Elektroden
ausgebildet sind, macht die Kapazität von Kondensatoren irrelevant
und stellt eine gleichzeitige Verbesserung der elektrischen Eigenschaften
des Transformators bereit. Darüber
hinaus entfällt dadurch,
daß einer
der FBARs eine piezoelektrische Schicht mit einer c-Achse aufweist,
die hinsichtlich der Richtung zu jener der übrigen drei FBARs entgegengesetzt
ist, die Notwendigkeit elektrischer Verbindungen zwischen Elektroden
auf verschiedenen Ebenen in den FBARs, was die Herstellung eines
Transformators gemäß der Erfindung
vereinfacht.
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2A–2C zeigen
eine Draufsicht bzw. zwei Schnittansichten eines Ausführungsbeispiels 200 eines
akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators
gemäß der Erfindung.
Der akustisch gekoppelte Transformator 200 ist fähig, eine
unsymmetrische Schaltung mit einer symmetrischen Schaltung oder
umgekehrt zu verbinden, und weist bessere Gleichtaktunterdrückung als
Transformator 100 auf, der in 1A gezeigt
ist. Das gezeigte Beispiel stellt außerdem elektrische Trennung
zwischen Primärseite
und Sekundärseite
bereit. Der akustisch gekoppelte Transformator 200 weist
ein Impedanz-Übersetzungsverhältnis von
1:4 oder 4:1 abhängig
davon auf, welcher der elektrischen Schaltkreise mit den Primäranschlüssen des
Transformators verbunden ist. Der akustisch gekoppelte Transformator 200 weist
eine symmetrische Sekundärseite
auf, wenn er als 1:4-Transformator angeschlossen ist, oder eine
symmetrische Primärseite,
wenn er als 4:1-Transformator angeschlossen ist.
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Der
akustisch gekoppelte Transformator 200 besteht aus zwei
gestapelten Verbund-Akustikresonatoren
(SBARs) 206 und 208. Jeder SBAR besteht aus einem
gestapelten Paar Schicht-Verbund-Akustikresonatoren (FBARs) und
einen akustischen Entkoppler zwischen ihnen. Transformator 200 besteht
außerdem
aus einem elektrischen Schaltkreis, der einen der FBARs von SBAR 206 mit
einem der FBARs von SBAR 208 verbindet, und einem elektrischen
Schaltkreis, der den anderen der FBARs von SBAR 206 mit
dem anderen der FBARs von SBAR 208 verbindet. SBARs, in
die akustische Entkoppler integriert sind, sind detaillierter in US-Patentanmeldung
Nr. 10/699.289 beschrieben, die dem Inhaber dieser Offenbarung erteilt
wurde und hierin durch Bezugnahme in vollem Umfang einbezogen ist.
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SBAR 206 besteht
aus einem gestapelten Paar FBARs 210 und 220 und
einem akustischen Entkoppler 230 zwischen ihnen. Der akustische
Entkoppler 230 steuert die Kopplung akustischer Energie
zwischen FBARs 210 und 220. SBAR 208 besteht
aus einem gestapelten Paar FBARs 250 und 260 und
einem akustischen Entkoppler 270 zwischen ihnen. Der akustische
Entkoppler 270 steuert die Kopplung akustischer Energie
zwischen FBARs 250 und 260.
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FBAR 220 ist
auf FBAR 210 gestapelt und FBAR 260 ist auf FBAR 250 gestapelt.
FBAR 210 besteht aus entgegengesetzten planaren Elektroden 212 und 214 und
einer Schicht piezoelektrischen Materials 216 zwischen
den Elektroden. FBAR 220 besteht aus entgegengesetzten
planaren Elektroden 222 und 224 und einer Schicht
piezoelektrischen Materials 226 zwischen den Elektroden.
FBAR 250 besteht aus entgegengesetzten planaren Elektroden 252 und 254 und
einer Schicht piezoelektrischen Materials 256 zwischen
den Elektroden. FBAR 260 besteht aus entgegengesetzten
planaren Elektroden 262 und 264 und einer Schicht
piezoelektrischen Materials 266 zwischen den Elektroden.
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SBAR 206 und
SBAR 208 sind über
einer Kavität 204 aufgehängt, die
in einem Substrat 202 definiert ist. Das Aushängen der
SBARs über
einer Kavität
gestattet es den FBARs der SBARs, mechanisch zu schwingen. Andere
Aufhängungsschemata,
die es den FBARs gestatten, mechanisch zu schwingen, sind möglich. Beispielsweise
können
sich die SBARs über
einem (nicht gezeigten) fehlangepaßten akustischen Bragg-Reflektor
befinden, der in oder auf Substrat 202 ausgebildet ist,
wie durch Lakin in US-Patenschrift Nr. 6.107.721 beschrieben, deren
Beschreibung in diese Beschreibung durch Erwähnung einbezogen ist.
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Die
piezoelektrische Schicht eines der FBARs besteht aus piezoelektrischem
Material, dessen c-Achse hinsichtlich der Richtung gegenüber jener
der piezoelektrischen Schichten der übrigen drei FBARs entgegengesetzt
ist. Im gezeigten Beispiel ist das piezoelektrische Material von
piezoelektrischer Schicht 256 von FBAR 250 Material
mit umgekehrter c-Achse. Die Richtung der c-Achse des Materials
mit umgekehrter c-Achse von piezoelektrischer Schicht 256 ist
durch einen Pfeil 248 angezeigt. Das piezoelektrische Material
der piezoelektrischen Schichten 216, 226 und 266 der
drei übrigen
FBARs 210, 220 und 260 ist Material mit
normaler c-Achse. Die Richtung der c-Achsen des Materials mit normaler
c-Achse der piezoelektrischen Schichten 216, 226 und 266 ist
durch Pfeile 246, 247 bzw. 249 angezeigt.
In anderen Ausführungsformen
ist das piezoelektrische Material der piezoelektrischen Schicht
irgendeines der FBARs Material mit umgekehrter c-Achse und ist das
piezoelektrische Material der piezoelektrischen Schichten der übrigen drei
FBARs Material mit normaler c-Achse. Alternativ ist das piezoelektrische
Material der piezoelektrischen Schicht irgendeines der FBARs Material
mit normaler c-Achse und ist das piezoelektrische Material der piezoelektrischen
Schichten der übrigen
drei FBARs Material mit umgekehrter c-Achse.
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3 ist
eine schematische Zeichnung der elektrischen Schaltkreise des akustisch
gekoppelten Transformators 200. Ein erster elektrischer
Schaltkreis 241 besteht aus einer Leiterbahn 236,
die Elektrode 252 von FBAR 250 von SBAR 208 mit
Elektrode 212 von FBAR 210 von SBAR 206 verbindet,
und einer Leiterbahn 237, die Elektrode 254 von
FBAR 250 mit Elektrode 214 von FBAR 210 verbindet.
Somit verbindet der elektrische Schaltkreis 241 die FBARs 210 und 250 parallel.
Jedoch weisen, da die Richtung der c-Achse von piezoelektrischer
Schicht 256 von FBAR 250 umgekehrt ist, die parallel
verbundenen FBARs 210 und 250 dieselben elektromechanischen
Eigenschaften wie herkömmliche
FBARs auf, die antiparallel verbunden sind. Der erste elektrische
Schaltkreis 241 besteht außerdem aus einer Leiterbahn 233,
die Elektroden 212 und 252 elektrisch mit einem
Anschluß 232 verbindet,
und einer Leiterbahn 273, die Elektroden 214 und 254 elektrisch mit
einem Anschluß 272 verbindet.
Die Anschlüsse 232 und 272 sind
als Anschlußflächen strukturiert.
Die Begriffe parallel und antiparallel sind weiter unten beschrieben.
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Ein
zweiter elektrischer Schaltkreis 242 besteht aus einer
Leiterbahn 238, die Elektrode 222 von FBAR 220 von
SBAR 206 elektrisch mit Elektrode 262 von FBAR 260 von
SBAR 208 verbindet. Der zweite elektrische Schaltkreis 242 besteht
außerdem
aus einer Leiterbahn 235, die Elektrode 224 von
FBAR 220 elektrisch mit einem Anschluß 234 verbindet, und
einer Leiterbahn 275, die Elektrode 264 von FBAR 260 elektrisch
mit einem Anschluß 274 verbindet.
Da die Richtungen der c-Achsen der piezoelektrischen Schichten 226 und 266 von
FBARs 220 bzw. 260 dieselben sind, verbindet der
elektrische Schaltkreis 242 die FBARs 220 und 260 seriell.
Die Anschlüsse 234 und 274 sind
als Anschlußflächen strukturiert.
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In
einer Ausführungsform
bilden die Anschlüsse 232 und 272 die
Primäranschlüsse und
die Anschlüsse 234 und 274 bilden
die Sekundäranschlüsse des
akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators 200. So
angeschlossen, arbeitet der akustisch gekoppelte Transformator 200 als
Aufwärtstransformator.
Ein Signal, das an die Primäranschlüsse 232 und 272 gelegt
ist, wird mit dem doppelten Pegel an den Sekundäranschlüssen 234 und 274 ausgegeben.
Auch in einer typischen Ausführungsform,
in der alle FBARs 210, 220, 250 und 260 einen ähnlichen
Wellenwiderstand aufweisen, ist die Impedanz, die an den Primäranschlüssen 232 und 272 zu
sehen ist, jene von zwei parallelen FBARs, d.h. die Hälfte des
typischen Wellenwiderstandes eines einzelnen FBAR, wohingegen die
Impedanz, die an den Sekundäranschlüssen 234 und 274 zu
sehen ist, jene von zwei seriellen FBARs ist, d.h. das Doppelte
des typischen Wellenwiderstandes eines einzelnen FBAR. Somit weist
der akustisch gekoppelte Transformator 200 ein Primär-zu-sekundär-Impedanzverhältnis von
1:4 auf.
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In
einer alternativen Ausführungsform
bilden die Anschlüsse 232 und 272 die
Sekundäranschlüsse und
die Anschlüsse 234 und 274 bilden
die Primäranschlüsse des
akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators 200.
So angeschlossen, arbeitet der akustisch gekoppelte Transformator 200 als
Abwärtstransformator.
In diesem Fall besitzt das Signal, das an den Sekundäranschlüssen 234 und 274 ausgegeben
wird, den halben Pegel des Signals, das an die Primäranschlüsse 232 und 272 gelegt
ist, und das Primär-zu-sekundär-Impedanzverhältnis ist
4:1.
-
Der
elektrische Schaltkreis 241 verbindet FBARs 210 und 250 elektrisch
parallel, so daß ein
elektrisches Eingangssignal, das an Anschlüsse 232 und 272 angelegt
ist, gleich und phasengleich an FBARs 210 und 250 gelegt
wird. Ein an Anschlüsse 232 und 272 gelegtes
elektrisches Signal, das veranlaßt, daß FBAR 210 mechanisch
kontrahiert, veranlaßt
FBAR 250, um denselben Betrag mechanisch zu expandieren, und umgekehrt,
und zwar auf Grund der entgegengesetzten Richtungen der c-Achsen
der piezoelektrischen Schichten 216 und 256 von
FBARs 210 bzw. 250. Die durch FBAR 250 generierte
akustische Energie verläuft
daher gegenphasig zur durch FBAR 210 generierten akustischen
Energie. Folglich verläuft
die durch FBAR 260 von FBAR 250 empfangene akustische
Energie gegenphasig zur durch FBAR 220 von FBAR 210 empfangenen akustischen
Energie, und das Signal auf Elektrode 264 verläuft gegenphasig
zum Signal auf Elektrode 224. Der elektrische Schaltkreis 242 verbindet
die FBARs 220 und 260 seriell, so daß die Spannungsdifferenz
zwischen den Anschlüssen 234 und 274 das
Doppelte der Spannung über
jeden der beiden FBARs 220 und 260 ist.
-
Zwischen
jedem der Anschlüsse 234 und 274 und
dem Substrat 202 ist im wesentlichen dieselbe Kapazität vorhanden.
Somit ist der Schaltkreis 242 des akustisch gekoppelten
Dünnschichttransformators 200 elektrisch
symmetrisch. Darüber
hinaus ist in einer typischen Anwendung der Anschluß 272 an
Masse gelegt, und die Anschlüsse 234 und 274 schwingen
symmetrisch zur Masse, so daß die
Amplitude eines beliebigen Wechselspannungssignals über den
akustischen Entkopplern 230 und 270 klein ist.
Die Kapazität
zwischen den Elektroden auf entgegengesetzten Seiten der akustischen
Entkoppler (ähnlich
den Kapazitäten 175 und 176,
die in 1B gezeigt sind) hat daher geringe
Auswirkung auf die elektrische Symmetrie von Schaltkreis 242.
Dementsprechend weist Transformator 200 bessere Gleichtaktunterdrückung als
Transformator 100 auf, der in 1A gezeigt
ist. Darüber
hinaus gestattet das Fehlen jedweden Wechselstromsignals über den
akustischen Entkopplern, daß in
den akustischen Entkopplern elektrisch leitende Materialien verwendet
werden.
-
FBARs
sind durch Ruby et al. in US-Patentschrift Nr. 5.587.620 mit dem
Titel Tunable Thin Film Acoustic Resonators and Method of Making
Same beschrieben, die dem Inhaber dieser Offenbarung nunmehr erteilt wurde
und durch Bezugnahme in diese Beschreibung einbezogen ist. Rubys
Beschreibung beschreibt auch einen gestapelten Schicht-Verbund-Akustikresonator
(SBAR), der aus zwei Schichten piezoelektrische Materials besteht,
die mit drei planaren Elektroden verschachtelt sind. Rubys SBAR
kann als aus einem gestapelten Paar FBARs bestehend angesehen werden,
wobei die Elektrode zwischen den piezoelektrischen Schichten beiden
FBARs gemein ist, und wird als SBAR mit gemeinsamer Elektrode bezeichnet.
Die gemeinsame Elektrode macht den SBAR mit gemeinsamer Elektrode
unfähig,
die elektrische Trennung zwischen Primärseite und Sekundärseite bereitzustellen,
die in einigen Anwendungen wünschenswert
ist. Darüber
hinaus zeigt der SBAR mit gemeinsamer Elektrode eine extrem schmale
Durchlaßbandbreite,
die ihn für
die Verwendung in den meisten Anwendungen ungeeignet macht. Die
schmale Durchlaßbandbreite,
ist das Ergebnis der gemeinsamen Elektrode, die akustische Energie
zwischen den FBARs überkoppelt.
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Wie
oben erwähnt,
steuert in Transformator 200 gemäß der Erfindung der akustische
Entkoppler 230 die Kopplung akustischer Energie zwischen
gestapelten FBARs 210 und 220 und steuert der
akustische Entkoppler 270 die Kopplung akustischer Energie
zwischen gestapelten FBARs 250 und 260. Darüber hinaus trennt
in Ausführungsformen,
in denen akustische Entkoppler 230 und 270 elektrisch
trennend sind, der akustische Entkoppler 230 FBAR 210 von
FBAR 220, und der akustische Entkoppler 270 trennt
FBAR 250 elektrisch von FBAR 260. In derartigen
Ausführungsformen
stellt die elektrische Trennung, die durch die akustischen Entkoppler 230 und 270 bereitgestellt
ist, elektrische Trennung zwischen der Primärseite und der Sekundärseite von
Transformator 200 bereit.
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Die
akustische Kopplung, die durch akustische Entkoppler 230 und 270 bereitgestellt
ist, ist wesentlich geringer als die akustische Kopplung zwischen
den FBARs im SBAR mit gemeinsamer Elektrode, auf den oben verwiesen
wird. Als Folge davon sind FBARs 210 und 220 und
FBARs 250 und 260 nicht überkoppelt, und Transformator 200 weist
eine relativ flache Antwort im Bandpaß auf, wie unten unter Bezug
auf 5 beschrieben wird.
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Die
Ausführungsform
der akustischen Entkoppler 230 und 270, die in 2A–2C gezeigt
ist, ist eine erste Ausführungsform,
in der der akustische Entkoppler 230 aus einer Schicht
akustisch entkoppelnden Materials besteht, die sich zwischen der
Elektrode 214 von FBAR 210 und der Elektrode 222 von
FBAR 220 befindet, und der akustische Entkoppler 270 aus
einer Schicht akustisch entkoppelnden Materials besteht, die sich
zwischen der Elektrode 254 von FBARs 250 und der
Elektrode 262 von FBAR 260 befindet.
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4A ist
eine vergrößerte Ansicht,
die detaillierter einen Teil von SBAR 206 zeigt, in den
die oben erwähnte
erste Ausführungsform
des akustischen Entkopplers 230 integriert ist. Außerdem Bezug
nehmend auf 2A und 2B, sind
der entsprechende Teil von SBAR 208 und akustischem Entkoppler 270 der Struktur
nach ähnlich
und werden nicht unabhängig
beschrieben. Im gezeigten Beispiel besteht der akustische Entkoppler 230 aus
einer Schicht 231 akustisch entkoppelnden Materials, die
sich zwischen der Elektrode 214 von FBAR 210 und
Elektrode 222 von FBAR 220 befindet. Schicht 231 akustisch
entkoppelnden Materials erstreckt sich außerdem zwischen der Elektrode 244 von
FBAR 250 und Elektrode 262 von FBAR 260,
um die akustisch entkoppelnde Schicht 270 von SBAR 208 bereitzustellen.
In anderen Ausführungsformen
stellen unabhängige,
aber ähnliche
Schichten akustisch entkoppelnden Materials akustische Entkoppler 230 bzw. 270 bereit.
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Wichtige
Eigenschaften des akustisch entkoppelnden Materials von Schicht 231 sind
eine akustische Impedanz, die signifikant verschieden von und typischerweise
signifikant kleiner als jene der Materialien der FBARs 210, 220, 250 und 260 ist,
und eine nominale Dicke, die ein ungerades ganzzahliges Vielfaches
eines Viertels der Wellenlänge
innerhalb des akustisch entkoppelnden Materials einer akustischen
Welle mit einer Frequenz gleich der Mittenfrequenz des Bandpasses
des akustisch gekoppelten Transformators ist. In einigen Anwendungen
ist auch ein hoher elektrische Widerstand wünschenswert. In Ausführungsformen,
in denen das Material von Schicht 231 elektrisch isolierend
ist, ist auch eine niedrige Dielektrizitätskonstante erstrebenswert.
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Das
akustisch entkoppelnde Material weist eine akustische Impedanz kleiner
als jene der Materialien der FBARs 210, 220, 250 und 260 und
wesentlich größer als
jene von Luft auf. Die akustische Impedanz eines Materials ist das
Verhältnis
von mechanischer Spannung zur Teilchengeschwindigkeit im Material
und wird in Rayleigh, abgekürzt
rayl, gemessen. Die Materialien der FBARs sind typischerweise Aluminumnitrid
(AlN) als das Material piezoelektrischer Schichten 216, 226, 256 und 266 und
Molybdän
(Mo) als das Material von Elektroden 212, 214, 222, 224, 252, 254, 262 und 264.
Die akustischen Impedanzen der Materialien der FBARs sind typischerweise
größer als
30 Mrayl (35 Mrayl bei AlN und 63 Mrayl bei Mo), und die
akustische Impedanz von Luft ist etwa 1 krayl. In Ausführungsformen
von Transformator 200, in denen die Materialien der FBARs wie
oben angegeben sind, funktionieren Materialien mit einer akustischen
Impedanz im Bereich von etwa 2 Mrayl bis etwa 16 Mrayl gut als akustisch
koppelndes Material von Schicht 231.
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5 ist
ein Schaubild, das zeigt, wie der berechnete Frequenzgang des akustisch
gekoppelten Dünnschichttransformators 200 von
der akustischen Impedanz des akustisch entkoppelnden Materials von Schicht 231 abhängt, die
die erste Ausführungsform
von akustischen Entkopplern 230 und 270 bildet.
Die dargestellte Ausführungsform
weist eine Mittenfrequenz von etwa 1,9 GHz auf. Gezeigt sind berechnete
Frequenzgänge
für Ausführungsformen,
in denen das akustisch entkoppelnde Material des akustischen Entkopplers
akustische Impedanzen von etwa 4 Mrayl (Polyimid-Kurve 240),
8 Mrayl (Kurve 242) und 16 Mrayl (Kurve 244) aufweist.
Zu sehen ist, daß die
Bandbreite von Transformator 200 mit zunehmender akustischer
Impedanz des akustisch entkoppelnden Materials zunimmt. In der Ausführungsform,
in der die akustische Impedanz 16 Mrayl beträgt, sind
die Resonanzen der FBARs überkoppelt,
was die charakteristische doppelte Spitze in der Bandpaßantwort
verursacht.
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In
der Ausführungsform
des akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators 200,
gezeigt in 2A–2C, weist
die Dicke der Schicht 231 (4A) akustisch
entkoppelnden Materials, das die akustischen Entkoppler 230 und 270 bildet,
eine nominale Dicke gleich einem Viertel der Wellenlänge innerhalb
des akustisch entkoppelnden Materials einer akustischen Welle mit
einer Frequenz gleich der Mittenfrequenz des Bandpasses des Transformators
auf, d.h., t ? ?n/4, wobei t die Dicke von
Schicht 231 ist und ?n die Wellenlänge innerhalb
des akustisch entkoppelnden Materials einer akustischen Welle mit
einer Frequenz gleich der Mittenfrequenz des Bandpasses von Transformator 200 ist.
Alternativ kann eine Dicke von Schicht 231 innerhalb von
näherungsweise ±10 % der
nominalen Dicke verwendet werden. Alternativ kann eine Dicke außerhalb
dieses Bereiches bei einigen Leistungseinbußen verwendet werden. Jedoch
muss sich die Dicke von Schicht 231 signifikant von 0?n in einem Extrem und ?n/2
im anderen Extrem unterscheiden.
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Allgemeiner
weist Schicht 231 des akustisch entkoppelnden Materials
eine nominale Dicke gleich einem ungeraden ganzzahligen Vielfachen
eines Viertels der Wellenlänge
innerhalb des akustisch entkoppelnden Materials einer akustischen
Welle mit einer Frequenz gleich der Mittenfrequenz des Bandpasses
von Transformator 200 auf, d.h., t ? (2m + 1)?n/4,
wobei t und ?n wie oben definiert sind und
m eine ganze Zahl gleich oder größer als
null ist. In diesem Fall kann alternativ eine Dicke von Schicht 231 verwendet
werden, die sich von der nominalen Dicke um näherungsweise ±10 % von
?n/4 unterscheidet. Eine Dickentoleranz
außerhalb
dieses Bereiches kann bei einigen Leistungseinbußen verwendet werden, die Dicke
von Schicht 231 muß sich
aber signifikant von einem ganzzahligen Vielfachen von ?n/2 unterscheiden.
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Viele
Kunststoffmaterialien weisen akustische Impedanzen im oben dargelegten
Bereich auf und können
in Schichten gleichmäßiger Dicke
in den oben dargelegten Dickenbereichen angewendet werden. Derartige
Kunststoffmaterialien sind daher potentiell zur Verwendung als das
akustisch entkoppelnde Material von Schicht 231 geeignet,
die die akustischen Entkoppler 230 und 270 bildet.
Jedoch muß das
akustisch entkoppelnde Material auch fähig sein, den Temperaturen
der Herstellungsvorgänge
zu widerstehen, die erfolgen, nachdem Schicht 231 auf Elektroden 214 und 254 aufgebracht
worden ist, um akustische Entkoppler 230 und 270 auszubilden.
Wie weiter unten detaillierter beschrieben wird, werden in praktischen
Ausführungsformen des
akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators 200 Elektroden 222, 224, 262 und 264 und
piezoelektrische Schichten 226 und 266 durch Sputtern
aufgebracht, nachdem Schicht 231 aufgebracht worden ist. Während dieser
Auftragungsprozesse werden Temperaturen von bis zu 300° C erreicht.
Somit als das akustisch entkoppelnde Material von Schicht 231 ein
Kunststoff wünschenswert,
der bei derartigen Temperaturen stabil bleibt.
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Verglichen
mit den anderen Materialien der SBARs 206 und 208 weisen
Kunststoffmaterialien typischerweise eine sehr hohe Schallschwächung pro
Längeneinheit
auf. Jedoch ist, da die Dicke von Schicht 231 akustisch
entkoppelnden Kunststoffmaterials typischerweise kleiner als 1 μm ist, die
Schallschwächung
typischerweise vernachlässigbar,
die durch akustische Entkoppler 230 und 270 eingeführt wird.
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In
einer Ausführungsform
wird Polyimid als das akustisch entkoppelnde Material von Schicht 231 verwendet.
Polyimid wird von E.I. du Pont de Nemours and Company unter der
Handelsmarke Kapton® vertrieben. In einer
derartigen Ausführungsform
bestehen akustische Entkoppler 230 und 270 aus
Schicht 231 aus Polyimid, das auf Elektroden 214 und 254 durch
Aufschleudern, Spritzen, Tauchen oder ein anderes geeignetes Verfahren
aufgetragen wird. Polyimid weist eine akustische Impedanz von etwa
4 Mrayl auf In einer anderen Ausfüh rungsform wird ein Poly(para-Xylylen)
als das akustisch entkoppelnde Material von Schicht 231 verwendet.
In einer derartigen Ausführungsform
bestehen akustische Entkoppler 230 und 270 aus
Schicht 231 aus Poly(para-Xylylen), das auf Elektroden 214 und 254 durch
Vakuumbeschichtung aufgetragen wird. Poly(para-Xylylen) ist auf
dem Fachgebiet auch als Parylen bekannt. Die Dimervorstufe Di-para-Xylylen,
aus der Parylen hergestellt ist, und Ausrüstungen zum Durchführen von
Vakuumbeschichtung von Schichten aus Parylen sind bei zahlreichen
Anbietern erhältlich.
Parylen weist eine akustische Impedanz von etwa 1,8 Mrayl auf.
-
In
einer alternativen Ausführungsform
weist das akustisch entkoppelnde Material von Schicht 231 eine akustische
Impedanz wesentlich größer als
die Materialien von FBARs 210, 220, 250 und 260 auf.
Zum gegenwärtigen
Zeitpunkt sind keine Materialien bekannt, die diese Eigenschaft
aufweisen, derartige Materialien können aber in Zukunft verfügbar werden,
oder es können
FBAR-Materialien mit niedrigerer akustischer Impedanz in Zukunft
verfügbar
werden. Die Dicke von Schicht 231 aus derartigem akustisch
entkoppelndem Material hoher akustischer Impedanz ist wie oben beschrieben.
-
In
einer anderen alternativen Ausführungsform
für die
Verwendung in Anwendungen, in denen Gleichstromtrennung zwischen
Primärseite
und Sekundärseite
unwichtig ist oder in denen eine elektrische Verbindung zwischen
einer Seite der Primärseite
und einem Mittelabgriff der Sekundärseite oder eine elektrische
Verbindung zwischen einem Mittelabgriff der Primärseite und einer Seite der
Sekundärseite
wünschenswert
ist, ist das akustisch entkoppelnde Material von Schicht 231,
die akustische Entkoppler 230 und 270 bildet,
elektrisch leitend. In einer Ausführungsform ist das akustisch
entkoppelnde Material ein Metall wie z.B. Aluminium. In einer anderen
Ausführungsform
ist das akustisch entkoppelnde Material ein Kunststoffmaterial,
das mit einem metallischen Pulver angereichert ist, das eine ausreichende
Dichte aufweist, um einen leitfähigen
Pfad zwischen entgegengesetzten Seiten von Schicht 231 bereitzustellen.
Beispielsweise wird Polyimid, das mit Kohlenstoffpartikeln angereichert
ist, die eine Größe im Bereich
von 1 nm bis 10 nm aufweisen, durch Aufschleudern oder einen anderen
geeigneten Auftragungsprozeß aufgetragen,
um Schicht 231 auszubilden.
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4B ist
eine vergrößerte Ansicht,
die detaillierter einen Teil von SBAR 206 zeigt, in den
eine zweite Ausführungsform
des akustischen Entkopplers 230 integriert ist, in den
eine Bragg-Struktur 261 integriert ist. Der entsprechende
Teil von SBAR 208, in den eine derartige Ausführungsform
von akustischem Entkoppler 270 integriert ist, ist der
Struktur nach ähnlich
und wird nicht unabhängig
beschrieben. Bragg-Struktur 261 besteht aus einem Bragg-Element 263 niedriger
akustischer Impedanz, das sich zwischen Bragg-Elementen 265 und 267 hoher
akustischer Impedanz befindet. Das Bragg-Element 263 niedriger
akustischer Impedanz ist eine Schicht eines Materials niedriger
akustischer Impedanz, wohingegen die Bragg-Elemente 265 und 267 hoher
akustischer Impedanz jeweils eine Schicht aus Material hoher akustischer
Impedanz sind. Die akustischen Impedanzen der Bragg-Elemente sind
als „niedrig" und „hoch" in Bezug zueinander
und außerdem
in Bezug auf die akustische Impedanz des piezoelektrischen Materials
der Schichten 216 und 226 charakterisiert. In
einigen Ausführungsformen
weist mindestens eines der Bragg-Elemente außerdem eine niedrige Dielektrizitätskonstante
auf. In einigen Anwendungen weist mindestens eines der Bragg-Elemente außerdem einen
hohen elektrischen Widerstand auf, um elektrische Trennung zwischen
Primärseite
und Sekundärseite
bereitzustellen.
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Jede
der Schichten, die Bragg-Elemente 261, 263 und 265 bilden,
weist eine nominale Dicke gleich einem ungeraden ganzzahligen Vielfachen
eines Viertels der Wellenlänge
innerhalb des Materials der Schicht einer akustischen Welle mit
einer Frequenz gleich der Mittenfrequenz von Transformator 200 auf.
Alternativ können
Schichten verwendet werden, die sich von der nominalen Dicke um
näherungsweise ±10 % eines
Viertels der Wellenlänge
unterscheiden. Eine Dickentoleranz außerhalb dieses Bereiches kann
bei einigen Leistungseinbußen
verwendet werden, die Dicken der Schichten müssen sich aber signifikant
von einem ganzzahligen Vielfachen einer Hälfte der Wellenlänge unterscheiden.
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In
einer Ausführungsform
ist das Bragg-Element 263 niedriger akustischer Impedanz
eine Schicht aus Siliciumdioxid (SiO2),
das eine akustische Impedanz von etwa 13 Mrayl aufweist, und jedes
der Bragg-Elemente 265 und 267 hoher akustischer
Impedanz ist eine Schicht aus demselben Material wie die Elektroden 214 bzw. 222,
d.h., Molybdän,
das eine akustische Impedanz von etwa 63 Mrayl aufweist. Die Verwendung
desselben Materials für
die Bragg-Elemente 265 und 267 hoher akustischer
Impedanz und die Elektroden 214 bzw. 222 der FBARs 210 bzw. 220 ermöglicht es,
daß die
Bragg-Elemente 265 und 267 hoher akustischer Impedanz außerdem als
Elektroden 214 bzw. 222 dienen.
-
In
einem Beispiel weisen die Bragg-Elemente 265 und 267 hoher
akustischer Impedanz eine nominale Dicke gleich einem Viertel der
Wellenlänge
in Molybdän
einer akustischen Welle mit einer Frequenz gleich der Mittenfrequenz
des Bandpasses von Transformator 200 auf und weist das
Bragg-Element 263 niedriger akustischer Impedanz eine nominale
Dicke gleich drei Vierteln der Wellenlänge in SiO2 einer
akustischen Welle mit einer Frequenz gleich der Mittenfrequenz des
Bandpasses des Transformators 200 auf. Die Verwendung einer drei
Viertel Wellenlängen
dicken Schicht SiO2 statt einer ein Viertel
Wellenlängen
dicken Schicht SiO2 als Bragg-Element 263 niedriger
akustischer Impedanz verringert die Kapazität zwischen den FBARs 210 und 220,
verringert aber die Bandbreite von Transformator 200.
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In
Ausführungsformen,
in denen die Differenz der akustischen Impedanz zwischen den Bragg-Elementen 265 und 267 hoher
akustischer Impedanz und dem Bragg-Element 263 niedriger
akustischer Impedanz relativ gering ist, kann Bragg-Struktur 261 aus
mehr als einem (z.B. n) Bragg-Element niedriger akustischer Impedanz
bestehen, das mit einer entsprechenden Anzahl (d.h., n + 1) Bragg-Elemente
hoher akustischer Impedanz verschachtelt ist. Beispielsweise kann
die Bragg-Struktur aus zwei Bragg-Elementen niedriger akustischer
Impedanz bestehen, die mit drei Bragg-Elementen hoher akustischer
Impedanz verschachtelt sind. Nur eines der Bragg-Elemente braucht
trennend zu sein.
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In
einer Ausführungsform
erstreckt sich das Bragg-Element 263 niedriger akustischer
Impedanz außerdem
zwischen den Elektroden 254 und 262 von SBAR 208 und
stellt Teile der akustischen Entkoppler 230 und 270 bereit.
Darüber
hinaus weisen die Elektroden 254 und 262 nominale
Dicken gleich einem Viertel der Wellenlänge innerhalb des Elektrodenmaterials
einer akustischen Welle mit einer Frequenz gleich der Mittenfrequenz
des Bandpasses von Transformator 200 auf. Alternativ können in
akustische Entkoppler 230 und 270 jeweilige unabhängige, aber ähnliche
Bragg-Elemente niedriger akustischer Impedanz integriert sein.
-
Tausende
von akustisch gekoppelten Dünnschichttransformatoren ähnlich dem
akustisch gekoppelten Dünnschichttransformator 200 werden
durch Herstellung im Wafer-Maßstab gleichzeitig
hergestellt. Derartige Herstellung im Wafer-Maßstab bewirkt, daß der akustisch
gekoppelte Dünnschichttransformator 200 kostengünstig herzustellen
ist. Als nächstes
wird ein beispielhaftes Herstellungsverfahren unter Bezug auf die
Draufsichten nach 6A–3K und
die Schnittansichten nach 6L–6V beschrieben.
Die unten dargelegten quantitativen Beispiele beziehen sich auf
ein Beispiel eines akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators 200,
der für
den Betrieb bei einer Frequenz von etwa 1,9 GHz geeignet ist. Beispiele,
die für
den Betrieb bei anderen Frequenzen geeignet sind, unterscheiden
sich in Details wie z.B. Elektrodenflächen und Schichtdicken.
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Bereitgestellt
ist ein (nicht gezeigter) Wafer aus Einkristallsilicium. Ein Abschnitt
des Wafers bildet für jeden
Transformator, der hergestellt wird, ein Substrat, das dem Substrat 202 von
Transformator 200 entspricht. 6A–6K und 6L–6V stellen
die Herstellung von Transformator 200 in und auf einem Abschnitt
des Wafers dar, und die folgende Beschreibung beschreibt sie. Wie
Transformator 200 hergestellt wird, werden die übrigen Transformatoren
auf dem Wafer in ähnlicher
Weise hergestellt.
-
Der
Abschnitt des Wafers, der Substrat 202 von Transformator 200 bildet,
wird selektiv naßgeätzt, um Kavität 204 auszubilden,
wie in 6A und 6L gezeigt.
Alternativ kann Kavität 204 durch
Trockenätzen ausgebildet
werden.
-
Eine
Schicht Füllmaterial
(nicht gezeigt) wird auf der Oberfläche des Wafers mit einer ausreichenden Dicke
aufgebracht, um die Kavitäten
zu füllen.
Die Oberfläche
des Wafers wird dann planarisiert, um die Kavität mit dem Füllmaterial gefüllt zu belassen. 6B und 6M zeigen
Kavität 204 in
Substrat 202 mit Füllmaterial 205 gefüllt.
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In
einer Ausführungsform
war das Füllmaterial
Phosphosilikatglas (PSG) und wurde mittels herkömmlicher Niederdruck-Gasphasenepitaxie
(Low-Pressure Chemical Vapor Deposition, LPCVD) aufgebracht. Alternativ
kann das Füllmaterial
durch Sputtern oder durch Aufschleudern aufgebracht werden.
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Auf
der Oberfläche
des Wafers und des Füllmaterials
wird eine Schicht aus Metall aufgebracht. Das Metall wird mustergeformt,
um Elektrode 212, Elektrode 252, Leiterbahn 236,
die sich zwischen Elektroden 212 und 252 erstreckt,
Anschlußfläche 272 und
Leiterbahn 237 zu definieren, die sich zwischen Elektrode 252 und Anschlußfläche 272 erstreckt,
wie in 6C und 6N gezeigt.
Elektrode 212 und Elektrode 252 weisen typischerweise
eine unregelmäßige Gestalt
in einer Ebene parallel zur Hauptoberfläche des Wafers auf. Eine unregelmäßige Gestalt
minimiert laterale Moden in den FBARs, von denen die Elektroden
einen Teil ausbilden, wie in US-Patentschrift Nr. 6.215.375 von
Larson III et al. beschrieben, deren Beschreibung in diese Beschreibung
durch Erwähnung
einbezogen ist. Elektrode 212 und Elektrode 252 sind
derart angeordnet, daß ein
Teil der Oberfläche
von Füllmaterial 205 freiliegend
bleibt, um zu ermöglichen,
daß das
Füllmaterial
später
durch Ätzen
entfernt wird, wie unten beschrieben wird.
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Elektroden 212, 214, 222, 224, 252, 254, 262 und 264 werden
durch Musterformen von Metallschichten derart ausgebildet, daß in jeweiligen
Ebenen parallel zur Hauptoberfläche
des Wafers die Elektroden 212 und 214 von FBAR 210 dieselbe
Gestalt, Größe, Ausrichtung
und Position aufweisen, die Elektroden 222 und 224 von
FBAR 220 dieselbe Gestalt, Größe, Ausrichtung und Position
aufweisen, die Elektroden 252 und 254 von FBAR 250 dieselbe
Gestalt, Größe, Ausrichtung
und Position aufweisen und die Elektroden 262 und 264 von
FBAR 260 dieselbe Gestalt, Größe, Ausrichtung und Position
aufweisen. Typischerweise weisen außerdem die Elektroden 214 und 222 dieselbe
Gestalt, Größe, Ausrichtung
und Position auf und weisen außerdem die
Elektroden 254 und 262 dieselbe Gestalt, Größe, Ausrichtung
und Position auf.
-
In
einer Ausführungsform
war das Metall, das aufgebracht wurde, um Elektrode 212,
Elektrode 252, Bahn 236, Anschlußfläche 272 und
Bahn 273 auszubilden, Molybdän. Das Molybdän wurde
mit einer Dicke von etwa 440 nm durch Sputtern aufgebracht und wurde
durch Trockenätzen
ausgeformt, um fünfeckige
Elektroden jeweils mit einer Fläche
von etwa 7.000 Quadrat-μm
zu definieren. Die Fläche
der Elektroden ist gewählt,
um eine gegebene elektrische Impedanz bereitzustellen. Die Impedanz
hängt auch
von der Höhe
der SBARs 206 und 208 und der Betriebsfrequenz
ab. Alternativ können
andere hochschmelzende Metalle wie z.B. Wolfram, Niob und Titan
als das Material von Elektroden 212 und 252, Anschlußfläche 272 und
Bahnen 236 und 273 verwendet werden. Die Elektroden,
Anschlußflächen und
Bahnen können
alternativ Schichten aus mehr als einem Material umfassen.
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Piezoelektrisches
Material wird aufgebracht und wird ausgeformt, um eine piezoelektrische
Schicht 217 zu definieren, die piezoelektrische Schicht 216 von
FBAR 210 und piezoelektrische Schicht 256 von
FBAR 250 bereitstellt. Das piezoelektrische Material wird
aufgebracht, indem zuerst eine dünne
Schicht piezoelektrischen Materials mit umgekehrter c-Achse aufgebracht
wird und die dünne
Schicht mustergeformt wird, um Keimschicht 255 über Elektrode 252 zu
definieren, wie in 6D und 6O gezeigt.
Dann wird eine dicke Schicht piezoelektrischen Materials, die eine
nominale Dicke gleich der Entwurfsdicke der piezoelektrischen Schichten 216 und 256 aufweist,
aufgebracht und wird mustergeformt, um piezoelektrische Schicht 217 zu
definieren, wie in 6E und 6P gezeigt.
Keimschicht 255 verbleibt an Ort und Stelle unter einem
Teil von Schicht 217, ist jedoch auf Grund ihrer verglichen
mit Schicht 217 vernachlässigbaren Dicke in 6P nicht gezeigt.
Die piezoelektrische Schicht 217 wird mustergeformt, um
einen Teil der Oberfläche
von Füllmaterial 205 und
Anschlußflächen 232 und 272 freizulegen.
Die piezoelektrische Schicht 217 wird außerdem mustergeformt,
um Fenster 219 zu definieren, die Zugang zu zusätzlichen
Teilen der Oberfläche
des Füllmaterials
bereitstellen.
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Erneut
Bezug nehmend auf 6D und 6N, wird
die dünne
Schicht piezoelektrischen Materials, die mustergeformt wird, um
Keimschicht 255 zu definieren, unter Aufbringungsbedingungen
aufgebracht, die das Ausbilden von piezoelektrischem Material mit
umgekehrter c-Achse unterstützen.
Das Musterformen der dünnen
Schicht, um Keimschicht 255 zu definieren, legt Elektrode 212,
einen Teil von Leiterbahn 236, einen Teil der Oberfläche von
Füllmaterial 205,
Anschlußfläche 272 und
einen Teil von Leiterbahn 273 frei. Erneut Bezug nehmend
auf 6E und 6O, wird
die dicke Schicht piezoelektrischen Materials unter normalen Aufbringungsbedingungen
aufgebracht. Das piezoelektrische Material der dicken Schicht wächst in
dem Abschnitt, der auf Keimschicht 255 aufgebracht ist,
mit seiner c-Achse in umgekehrter Richtung, anderswo aber mit seiner
c-Achse in normaler Richtung. Die dicke Schicht piezoelektrischen
Materials wird mustergeformt, um piezoelektrische Schicht 217 zu
definieren, die piezoelektrische Schicht 216 und piezoelektrische
Schicht 256 bereitstellt. Das Musterformen legt einen Teil
der Oberfläche
von Füllmaterial 205,
Anschlußfläche 272 und einen
Teil von Leiterbahn 273 frei und bildet außerdem Fenster 219 aus,
die Zugang zu zusätzlichen
Teilen der Oberfläche
des Füllmaterials
bereitstellen.
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In
einer Ausführungsform
war die dünne
Schicht piezoelektrischen Materials Aluminumnitrid und wurde mit
einer Dicke von etwa 40 nm durch Sputtern in einer sauerstoffreichen
Sputterumgebung aufgebracht. Obgleich dieser Auftragungsprozeß verwendet
werden könnte,
um die gesamte Dicke der piezoelektrischen Schicht 217 aufzubringen,
weist das sich ergebende piezoelektrische Material typischerweise
piezoelektrische Eigenschaften auf, die minderwertig gegenüber jenen
piezoelektrischen Materials sind, das unter normalen Wachstumsbedingungen
wuchs. Durch Aufbringen einer dünnen
Schicht aus Material mit umgekehrter c-Achse unter sauerstoffreichen
Wachstumsbedingungen als Keimschicht, dann Aufbringen einer dicken
Schicht piezoelektrischen Materials unter normalen, stickstoffreichen
Wachstumsbedingungen weist das piezoelektrische Material mit umgekehrter
c-Achse, das auf der Keimschicht aufgebracht ist, piezoelektrische
Eigenschaften auf, die mit jenen piezoelektischen Materials mit
normaler c-Achse vergleichbar sind. Daher bildet das Aufbringen
von Schicht 217 piezoelektrischen Materials die piezoelektrische
Schicht 216 mit ihrer c- Achse
(angezeigt durch Pfeil 246) in der normalen Richtung und
die piezoelektrische Schicht 256 mit ihrer c-Achse (angezeigt
durch Pfeil 248) in der umgekehrten Richtung aus.
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Die
dünne Schicht
piezoelektrischen Materials wurde durch Naßätzen in Kaliumhydroxid oder
durch chlorbasiertes Trockenätzen
mustergeformt, um Keimschicht 255 zu definieren.
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In
einer Ausführungsform
war das piezoelektrischen Material, das aufgebracht wurde, um piezoelektrische
Schicht 217 auszubilden, Aluminumnitrid und wurde mit einer
Dicke von etwa 760 nm durch Sputtern aufgebracht. Das piezoelektrische
Material wurde durch Naßätzen in
Kaliumhydroxid oder durch chlorbasiertes Trockenätzen mustergeformt. Zu den
alternativen Materialien für
piezoelektrische Schicht 217 zählen Zinkoxid, Cadmiumsulfid
und gerichtete ferroelektrische Materialien wie z.B. Perowskit-Ferroelektrika
einschließlich
Bleizirkoniumtitanat, Bleimetaniobat und Bariumtitanat. Das Richten
ferroelektrischer Materialien ist unten unter Bezug auf 8A–8F beschrieben.
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Eine
Schicht aus Metall wird aufgebracht und wird mustergeformt, um Elektrode 214,
Elektrode 254, Leiterbahn 237, die sich zwischen
Elektrode 214 und Elektrode 254 erstreckt, Anschlußfläche 232 und
Leiterbahn 233 zu definieren, die sich zwischen Anschlußfläche 232 und
Elektrode 214 erstreckt, wie in 6F und 6Q gezeigt.
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In
einer Ausführungsform
war das Metall, das aufgebracht wurde, um Elektrode 214,
Elektrode 254, Bahn 237, Anschlußfläche 232 und
Bahn 233 auszubilden, Molybdän. Das Molybdän wurde
mit einer Dicke von etwa 440 nm durch Sputtern aufgebracht und wurde
durch Trockenätzen
mustergeformt. Alternativ können andere
hochschmelzende Metalle als das Material von Elektroden 214 und 254,
Bahnen 233 und 237 und Anschlußfläche 232 verwendet
werden. Die Elektroden, Bahnen und die Anschlußfläche können alternativ Schichten aus
mehr als einem Material umfassen.
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Dann
wird eine Schicht akustisch entkoppelnden Materials aufgebracht
und wird mustergeformt, um eine akustisch entkoppelnde Schicht 231 zu
definieren, die den akustischen Entkoppler 230 und den
akustischen Entkoppler 270 bereitstellt, wie in 6G und 6R gezeigt.
Die akustisch entkoppelnde Schicht 231 bedeckt mindestens
Elektrode 214 und Elektrode 254 (6F)
und wird mustergeformt, um einen Teil der Oberfläche von Füllmaterial 205 und
Anschlußflächen 232 und 272 freizulegen.
Die akustisch entkoppelnde Schicht 231 wird außerdem mustergeformt,
um Fenster 219 zu definieren, die Zugang zu zusätzlichen
Teilen der Oberfläche
des Füllmaterials
bereitstellen.
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In
einer Ausführungsform
war das akustisch entkoppelnde Material Polyimid mit einer Dicke
von etwa 750 nm, d.h., drei Vierteln einer Mittenfrequenz-Wellenlänge von
1,9 GHz im Polyimid. Das Polyimid wurde durch Aufschleudern aufgebracht,
um akustisch entkoppelnde Schicht 231 auszubilden, und
wurde durch Fotolithografie mustergeformt. Polyimid ist fotoempfindlich,
so daß kein
Fotoresist benötigt
wird. Wie oben erwähnt,
können
andere Kunststoffmaterialien als das akustisch entkoppelnde Material
verwendet werden. Das akustisch entkoppelnde Material kann durch
andere Verfahren als Aufschleudern aufgebracht werden.
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In
einer Ausführungsform,
in der das Material der akustisch entkoppelnden Schicht 231 Polyimid
war, wurde nach Auftragung und Musterformen der Polyimids der Wafer
bei etwa 300° C
gebacken, bevor weitere Verarbeitung erfolgte. Das Backen verdampft
flüchtige
Bestandteile des Polyimids und verhindert, daß Verdampfen derartiger flüchtiger
Bestandteile während
nachfolgender Verarbeitung die Abtrennung nachfolgend aufgebrachter
Schichten verursacht.
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Eine
Schicht aus Metall wird aufgebracht und wird mustergeformt, um Elektrode 222,
Elektrode 262 und Leiterbahn 238, die sich von
Elektrode 222 zu Elektrode 262 erstreckt, zu definieren,
wie in 6H und 6S gezeigt.
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In
einer Ausführungsform
war das Metall, das aufgebracht wurde, um Elektroden 222 und 262 und
Leiterbahn 238 auszubilden, Molybdän. Das Molybdän wurde
mit einer Dicke von etwa 440 nm durch Sputtern aufgebracht und wurde
durch Trockenätzen
mustergeformt. Alternativ können
andere hochschmelzende Metalle als das Material von Elektroden 222 und 262 und
Leiterbahn 238 verwendet werden. Die Elektroden und die
Bahn können
alternativ Schichten aus mehr als einem Material umfassen.
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Eine
Schicht piezoelektrischen Materials wird aufgebracht und wird mustergeformt,
um piezoelektrische Schicht 227 zu definieren, wie in 6I und 6T gezeigt.
Das Aufbringen der piezoelektrischen Schicht 227 bildet
die piezoelektrische Schicht 226 von FBAR 220 mit
ihrer c-Achse (angezeigt durch Pfeil 247) in der normalen
Richtung und die piezoelektrische Schicht 266 von FBAR 260 mit
ihrer c-Achse (angezeigt durch Pfeil 249) ebenfalls in
der normalen Richtung aus. Die piezoelektrische Schicht 227 wird
mustergeformt, um Anschlußflächen 232 und 272 freizulegen
und um einen Teil der Oberfläche
von Füllmaterial 205 freizulegen.
Die piezoelektrische Schicht 227 wird außerdem mustergeformt,
um die Fenster 219 zu definieren, die Zugang zu zusätzlichen
Teilen der Oberfläche
des Füllmaterials
bereitstellen.
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In
einer Ausführungsform
war das piezoelektrischen Material, das aufgebracht wurde, um piezoelektrische
Schicht 227 auszubilden, Aluminumnitrid und wurde mit einer
Dicke von etwa 760 nm durch Sputtern in einer stickstoffreichen
Umgebung aufgebracht. Das Material der piezoelektrischen Schicht
wächst
daher mit seiner c-Achse in der normalen Richtung. Das piezoelektrische
Material wurde durch Naßätzen in
Kaliumhydroxid oder durch chlorbasiertes Trockenätzen mustergeformt. Zu den
alternativen Materialen für
piezoelektrische Schicht 227 zählen Zinkoxid und Bleizirkoniumtitanat.
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Eine
Schicht aus Metall wird aufgebracht und wird mustergeformt, um Elektrode 224,
Elektrode 264, Anschlußfläche 234,
Leiterbahn 235, die sich von Elektrode 224 zu
Anschlußfläche 234 erstreckt,
Anschlußfläche 274 und
Leiterbahn 275 zu definieren, die sich von Elektrode 264 zu
Anschlußfläche 274 erstreckt,
wie in 6J und 6U gezeigt.
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In
einer Ausführungsform
war das Metall, das aufgebracht wurde, um Elektroden 224 und 264,
Anschlußflächen 234 und 274 und
Leiterbahnen 235 und 275 auszubilden, Molybdän. Das Molybdän wurde
mit einer Dicke von etwa 440 nm durch Sputtern aufgebracht und wurde
durch Trockenätzen
mustergeformt. Alternativ können
andere hochschmelzende Metalle derart als das Material von Elektroden 224 und 264,
Anschlußflächen 234 und 274 und
Leiterbahnen 235 und 275 verwendet werden. Die
Elektroden, Anschlußflächen und
Bahnen können
alternativ Schichten aus mehr als einem Material umfassen.
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Dann
wird eine (nicht gezeigte) Goldschutzschicht auf den freiliegenden
Oberflächen
der Anschlußflächen 232, 234, 272 und 274 aufgebracht.
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Der
Wafer wird dann isotrop naßgeätzt, um
Füllmaterial 205 aus
Kavität 204 zu
entfernen. Wie oben erwähnt,
bleiben Abschnitte der Oberfläche
von Füllmaterial 205 beispiels weise
durch Fenster 219 freiliegend. Der Ätzprozeß hinterläßt den akustisch gekoppelten
Dünnschichttransformator 200 über Kavität 204 aufgehängt, wie
in 6K und 6V gezeigt.
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In
einer Ausführungsform
war das Ätzmittel,
das zum Entfernen von Füllmaterial 205 verwendet
wurde, verdünnte
Flußsäure.
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Der
Wafer wird dann in einzelne Transformatoren geteilt, einschließlich Transformator 200.
Jeder Transformator wird dann in einem Gehäuse montiert, und zwischen
den Anschlußflächen 232, 272, 234 und 274 des
Transformators und Kontaktflecken, die Teil des Gehäuses sind,
werden elektrische Verbindungen hergestellt.
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Während des
Gebrauchs stellen Anschlußfläche 272,
die elektrisch mit den Elektroden 212 und 252 verbunden
ist, und Anschlußfläche 232,
die elektrisch mit den Elektroden 214 und 254 verbunden
ist, die ersten Anschlüsse
des Transformators 200 bereit und stellen Anschlußfläche 272,
die elektrisch mit Elektrode 224 verbunden ist, und Anschlußfläche 274,
die elektrisch mit Elektrode 254 verbunden ist, die zweiten
Anschlüsse von
Transformator 200 bereit. In einer Ausführungsform stellen die ersten
Anschlüsse
die Primäranschlüsse bereit
und stellen die zweiten Anschlüsse
die Sekundäranschlüsse des
akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators 200 bereit.
In einer anderen Ausführungsform
stellen die ersten Anschlüsse
die Sekundäranschlüsse bereit
und stellen die zweiten Anschlüsse
die Primäranschlüsse des
akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators 200 bereit.
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Die
Erfindung ist oben unter Bezug auf eine Ausführungsform beschrieben worden,
in der die piezoelektrische Schicht 256 von FBAR 250 Material
mit umgekehrter c-Achse ist. Jedoch ist dies für die Erfindung nicht entscheidend:
Die piezoelektrische Schicht irgendeiner der FBARs 210, 220, 250 und 260 kann
alternativ Material mit umgekehrter c-Achse sein. Alternativ kann
die piezoelektrische Schicht beliebiger drei der FBARs 210, 220, 250 und 260 Material
mit umgekehrter c-Achse sein, wobei die piezoelektrische Schicht
des übrigen einen
der FBARs Material mit normaler c-Achse ist. Darüber hinaus kann der elektrische
Schaltkreis 241 konfiguriert sein, um FBAR 210 seriell
mit FBAR 250 zwischen Anschlußflächen 272 und 272 zu
verbinden und kann der elektrische Schaltkreis 242 konfiguriert
sein, um FBAR 220 parallel mit FBAR 260 und mit
Anschlußflächen 234 und 274 zu
verbinden.
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Eine
Ausführungsform
des akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators 200,
in der in die akustischen Entkoppler 230 und 270 eine
Bragg-Struktur ähnlich
jener integriert ist, die oben unter Bezug auf 4B beschrieben
ist, wird durch einen Prozeß ähnlich jenem
hergestellt, der oben beschrieben ist. Der Prozeß unterscheidet sich wie folgt:
Nachdem
Schicht 217 piezoelektrischen Materials aufgebracht und
mustergeformt worden ist (6D, 6E, 6O und 6P),
wird eine Schicht aus Metall in einer Weise ähnlich jener aufgebracht und
mustergeformt, die in 6F und 6Q gezeigt
ist, um Bragg-Elemente hoher akustischer Impedanz zu definieren,
in die Elektroden 214 bzw. 254 integriert sind,
und außerdem
um Leiterbahn 237, die sich zwischen den Elektroden erstreckt,
Anschlußfläche 232 und
Leiterbahn 233 zu definieren, die sich zwischen Elektrode 214, und
Anschlußfläche 232 erstreckt,
Die Bragg-Elemente hoher akustischer Impedanz sind jeweils dem Bragg-Element 165 hoher
akustischer Impedanz ähnlich,
das in 4B gezeigt ist. Die Schicht
aus Metall wird mit einer nominalen Dicke gleich einem ungeraden
ganzzahligen Vielfachen eines Viertels der Wellenlänge innerhalb
des Metalls einer akustischen Welle mit einer Frequenz gleich der
Mittenfrequenz des Bandpasses von Transformator 200 aufgebracht.
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In
einer Ausführungsform
ist das Metall, das aufgebracht ist, um die Bragg-Elemente hoher
akustischer Impedanz auszubilden, in die jeweils Elektroden 214 und 254 integriert
sind, Molybdän.
Das Molybdän wird
mit einer Dicke von etwa 820 nm (eine Viertel Wellenlänge in Mo
bei etwa 1,9 GHz) durch Sputtern aufgebracht und wird durch Trockenätzen mustergeformt.
Alternativ können
andere hochschmelzende Metalle als das Material der Bragg-Elemente hoher akustischer
Impedanz verwendet werden, in die jeweils Elektroden 214 und 254 integriert
sind. Alternativ können
die Bragg-Elemente hoher akustischer Impedanz Schichten aus mehr
als einem Metall umfassen.
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Dann
wird eine Schicht Materials niedriger akustischer Impedanz in einer
Weise ähnlich
jener aufgebracht und mustergeformt, die in 6G und 6R gezeigt
ist, um ein Bragg-Element
niedriger akustischer Impedanz zu definieren. Die Schicht Materials
niedriger akustischer Impedanz wird mit einer nominalen Dicke gleich
einem ungeraden ganzzahligen Vielfachen eines Viertels der Wellenlänge innerhalb
des Materials niedriger akustischer Impedanz einer akustischen Welle
mit einer Frequenz gleich der Mittenfrequenz des Bandpasses von
Transformator 200 aufgebracht. Das Bragg-Element niedriger
akustischer Impedanz bedeckt mindestens die Bragg-Elemente hoher
akustischer Impedanz und wird außerdem musterge formt, um einen
Teil der Oberfläche
von Füllmaterial 205 und
Anschlußflächen 232 und 272 freizulegen.
Die Schicht Materials niedriger akustischer Impedanz wird außerdem mustergeformt,
um Fenster 219 zu definieren, die Zugang zu zusätzlichen
Teilen der Oberfläche
des Füllmaterials
bereitstellen.
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In
einer Ausführungsform
ist das Material niedriger akustischer Impedanz SiO2 mit
einer Dicke von etwa 790 nm. Das SiO2 wird
durch Sputtern aufgebracht und wird durch Ätzen mustergeformt. Zu den
anderen Materialien niedriger akustischer Impedanz, die als das
Material des Bragg-Elements niedriger akustischer Impedanz verwendet
werden können,
zählen
Phosphosilikatglas (PSG), Titandioxid und Magnesiumfluorid. Alternativ
kann das Material niedriger akustischer Impedanz durch andere Verfahren
als Sputtern aufgebracht werden.
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Eine
Schicht aus Metall wird in einer Weise ähnlich jener aufgebracht und
mustergeformt, die in 6H und 6S gezeigt
ist, um Bragg-Elemente hoher akustischer Impedanz zu definieren,
in die jeweils Elektroden 222 und 262 integriert
sind. Die Schicht aus Metall wird außerdem mustergeformt, um eine
Leiterbahn 238 zu definieren, die sich von Elektrode 222 zu
Elektrode 262 erstreckt. Die Schicht aus Metall wird mit einer
nominalen Dicke gleich einem ungeraden ganzzahligen Vielfachen eines
Viertels der Wellenlänge
innerhalb des Metalls einer akustischen Welle mit einer Frequenz
gleich der Mittenfrequenz des Bandpasses von Transformator 200 aufgebracht.
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In
einer Ausführungsform
ist das Metall, das aufgebracht ist, um Bragg-Elemente hoher akustischer Impedanz
auszubilden, in die jeweils Elektroden 222 und 262 integriert
sind, Molybdän.
Das Molybdän
wird mit einer Dicke von etwa 820 nm (eine Viertel Wellenlänge in Mo)
durch Sputtern aufgebracht und wird durch Trockenätzen mustergeformt.
Alternativ können
andere hochschmelzende Metalle als das Material der Bragg-Elemente
hoher akustischer Impedanz verwendet werden, in die jeweils Elektroden 222 und 262 und
Leiterbahn 238 integriert sind. Die Bragg-Elemente hoher
akustischer Impedanz, Kontaktflecken und Leiterbahnen können alternativ
Schichten aus mehr als einem Material umfassen.
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Dann
wird die Herstellung von Transformator 200 mittels der
Prozesse abgeschlossen, die oben unter Bezug auf 6I–6K und 6T–6V beschrieben
sind.
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In
einige Ausführungsformen
eines akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators
gemäß der Erfindung
ist eine elektrische Verbindung zwischen Elektroden 214 und 222 und
zwischen Elektroden 254 und 262 integriert, um
diese entgegengesetzten Paare dieser Elektroden auf demselben elektrischen
Potential zu halten. Dies hindert die entgegengesetzten Paare von
Elektroden daran, eine Spannung über
dem Parasitärkondensator,
der durch den akustischen Entkoppler 230 und die Elektroden 214 und 222 ausgebildet
ist, und dem Parasitärkondensator
anzulegen, der durch den akustischen Entkoppler 270 und
die Elektroden 254 und 262 ausgebildet ist. Wie
oben erwähnt,
stellen elektrisch leitende akustische Entkoppler derartige elektrische Verbindungen
bereit. 7A und 7B zeigen
eine alternative Ausführungsform 300 eines
akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators
gemäß der Erfindung
an zwei verschiedenen Punkten seiner Herstellung. In dieser Ausführungsform
sind die akustischen Entkoppler elektrisch trennend. Elemente des
akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators 300,
die Elementen des akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators 200 entsprechen,
der oben unter Bezug auf 2A–2C und 3 beschrieben
ist, sind durch dieselben Bezugszeichen angegeben und werden nicht
erneut im einzelnen beschrieben.
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7A zeigt
den akustisch gekoppelten Dünnschichttransformator 300 in
der Phase seiner Herstellung, die jener entspricht, die oben unter
Bezug auf 6F und 6Q beschrieben
ist. Nachdem Schicht 217 piezoelektrischen Materials aufgebracht
und mustergeformt worden ist, wie oben unter Bezug auf 6E und 6P beschrieben,
wird eine Metallschicht aufgebracht und wird mustergeformt, um Elektrode 214,
Elektrode 254, Leiterbahn 237, Anschlußfläche 232,
Leiterbahn 233, eine Verbindungsfläche 282 und eine Leiterbahn 283 zu
definieren, die sich zwischen Verbindungsfläche 282 und Anschlußfläche 232 erstreckt.
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In
einer Ausführungsform
war das aufgebrachte Metall Molybdän mit einer Dicke von etwa
440 nm. Das Metall wurde durch Sputtern aufgebracht und wurde durch
Trockenätzen
mustergeformt. Alternativ können
andere hochschmelzende Metalle verwendet werden. Die Elektroden,
Bahnen und Kontaktflecken können alternativ
Schichten aus mehr als einem Material umfassen.
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7B zeigt
den akustisch gekoppelten Dünnschichttransformator 300 in
der Phase seiner Herstellung, die jener entspricht, die oben unter
Bezug auf 6H und 6S beschrieben
ist. Nachdem Schicht 231 akustisch entkoppelnden Materials
in einer Weise ähnlich
jener aufgebracht und mustergeformt worden ist, die oben unter Bezug
auf 6G und 6R be schrieben
ist, wird eine Metallschicht aufgebracht und wird mustergeformt,
um Elektrode 222, Elektrode 262, Leiterbahn 238,
eine Verbindungsfläche 284 und
eine Leiterbahn 285 zu definieren, die sich zwischen Verbindungsfläche 284 und
Leiterbahn 238 erstreckt. Verbindungsfläche 284 überdeckt
einen Teil von und ist elektrisch verbunden mit Verbindungsfläche 282,
wie in der Schnittansicht nach 7C gezeigt,
um Elektroden 214 und 254 mit Elektroden 222 und 262 zu
verbinden.
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In
einer Ausführungsform
war das aufgebrachte Metall Molybdän mit einer Dicke von etwa
440 nm. Das Metall wurde durch Sputtern aufgebracht und wurde durch
Trockenätzen
mustergeformt. Alternativ können
andere hochschmelzende Metalle verwendet werden. Die Elektroden,
die Verbindungsfläche
und die Bahnen können
alternativ Schichten aus mehr als einem Material umfassen.
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In
anderen Ausführungsformen
sind andere Anordnungen integriert, die eine elektrische Verbindung zwischen
Elektrode 214 und Elektrode 222 und zwischen Elektrode 254 und
Elektrode 262 bereitstellen, um die Signalfrequenzspannung
zu minimieren, die an die Parasitärkondensatoren gelegt ist,
von denen diese Elektroden einen Teil ausbilden.
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Die
Herstellung eines akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators gemäß der Erfindung
ist oben unter Bezug auf ein Beispiel beschrieben, in dem eine Schicht
piezoelektrische Materials mit umgekehrter c-Achse mit guten piezoelektrischen
Eigenschaften unter normalen Aufbringungsbedingung auf einer dünnen Keimschicht
piezoelektrische Materials mit umgekehrter c-Achse aufgebracht wird,
die unter Aufbringungsbedingungen aufgebracht wird, die das Ausbilden
von Material mit umgekehrter c-Achse unterstützen. Wie oben erwähnt, kann
eine ganze Schicht Materials mit umgekehrter c-Achse alternativ
unter Aufbringungsbedingungen aufgebracht werden, die das Ausbilden
von Material mit umgekehrter c-Achse
unterstützen.
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In
einem derartigen Verfahren werden die Prozesse durchgeführt, die
oben unter Bezug auf 6A, 6B, 6L und 6M beschrieben
sind. Dann wird, nachdem eine Metallschicht aufgebracht und mustergeformt
ist, um Elektroden 212 und 252 usw. zu definieren,
wie oben unter Bezug auf 6C und 6N beschrieben,
eine Schicht piezoelektrischen Materials unter Aufbringungsbedingungen
aufgebracht, die das Ausbilden von Material mit normaler c-Achse
unterstützen.
Das Material mit normaler c-Achse wird mustergeformt, um Elektrode 252,
ei nen Teil von Leiterbahn 236 in der Nähe von Elektrode 252,
Anschlußfläche 272 und
Leiterbahn 273 freizulegen. Der Abschnitt der Schicht Materials
mit normaler c-Achse, der nach dem Musterformen verbleibt, wird
mit einer geeigneten Ätzschutzschicht
bedeckt, wie z.B. einer Schicht aus Molybdän. Eine Schicht piezoelektrischen
Materials mit umgekehrter c-Achse
wird dann unter Aufbringungsbedingungen aufgebracht, die das Ausbilden
von Material mit umgekehrter c-Achse unterstützen. Das Material mit umgekehrter
c-Achse wird durch fotolithografisch definiertes Ätzen mustergeformt,
um das Material mit normaler c-Achse freizulegen, das Elektrode 212 bedeckt,
und außerdem,
um einen Teil der Oberfläche
von Füllmaterial 205 und
Anschlußflächen 232 und 272 freizulegen.
Das Musterformen definiert außerdem
Fenster 219, die Zugang zu zusätzlichen Teilen der Oberfläche des
Füllmaterials
bereitstellen. Die Ätzschutzschicht
schützt
die Schicht Materials mit normaler c-Achse während des Musterformens der
Schicht Materials mit umgekehrter c-Achse. Dann wird die Ätzschutzschicht
entfernt. Die Herstellung des Transformators wird durch Durchführen der
Prozesse abgeschlossen, die oben unter Bezug auf 6F–6K und 6Q–6V beschrieben sind.
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In
einer anderen Alternative werden die Prozesse durchgeführt, die
oben unter Bezug auf 6A, 6B, 6L und 6M beschrieben
sind. Dann wird, nachdem eine Metallschicht aufgebracht und mustergeformt
ist, um Elektroden 212 und 252 usw. zu definieren,
wie oben unter Bezug auf 6C und 6N beschrieben,
eine Schicht piezoelektrischen Materials unter Aufbringungsbedingungen
aufgebracht, die das Ausbilden von Material mit normaler c-Achse
unterstützen.
Das Material mit normaler c-Achse wird mustergeformt, um Elektrode 252,
einen Teil von Leiterbahn 236 in der Nähe von Elektrode 252,
Anschlußfläche 272 und
Leiterbahn 273 freizulegen. Eine Schicht aus Fotoresist
oder anderem Schutzmaterial wird aufgebracht und wird mustergeformt,
um ein Fenster zu definieren, das in Gestalt und Ausdehnung Keimschicht 255 ähnlich ist,
die in 6D gezeigt ist. Elektrode 252 und
ein Teil von Leiterbahn 236 in der Nähe von Elektrode 252 werden
durch das Fenster freigelegt. Eine Schicht piezoelektrischen Materials
mit umgekehrter c-Achse wird dann unter Aufbringungsbedingungen
aufgebracht, die das Ausbilden von Material mit umgekehrter c-Achse unterstützen. Die
Schicht piezoelektrischen Materials mit umgekehrter c-Achse wird
dann mittels eines Abhebeprozesses mustergeformt. Der Abhebeprozeß entfernt
alles Material mit umgekehrter c-Achse, das auf der Schicht aus
Fotoresist aufgebracht ist, hinterläßt aber Material mit umgekehrter
c-Achse, das in dem Fenster aufgebracht ist, das im Fotoresist definiert
ist. Dann wird der Fotoresist entfernt. Die Herstellung des Transformators
wird durch Durchführen
der Prozesse abgeschlossen, die oben unter Bezug auf 6F–6K und 6Q–6V beschrieben
sind.
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Das
piezoelektrische Material mit normaler c-Achse und das piezoelektrische
Material mit umgekehrter c-Achse können in gegenüber der
soeben beschriebenen umgekehrter Reihenfolge aufgebracht werden.
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8A–8F stellen
eine andere Art und Weise des Herstellens eine Ausführungsform
400 eines akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators gemäß der Erfindung
dar. Elemente des akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators 400,
die Elementen des akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators 200 entsprechen,
der oben unter Bezug auf 2A–2C und 3 beschrieben
ist, sind durch dieselben Bezugszeichen angegeben und werden nicht
erneut im einzelnen beschrieben. Im akustisch gekoppelten Dünnschichttransformator 400 wird
ein piezoelektrisches ferroelektrisches Material als das piezoelektrische Material
der piezoelektrischen Schichten 217 und 227 verwendet,
ist das Material von piezoelektrischer Schicht 266 Material
mit umgekehrter c-Achse und ist das Material der übrigen piezoelektrischen
Schichten 216, 226 und 256 Material mit
normaler c-Achse. Alternativ kann das Material von piezoelektrischer
Schicht 256 Material mit umgekehrter c-Achse sein. Piezoelektrische
Schicht 256 oder 266 ist aus Material mit umgekehrter
c-Achse hergestellt, weil die Richtungen der c-Achsen des ferroelektrischen
Materials, das diese Schichten bildet, durch Anlegen elektrischer
Felder in entgegengesetzten Richtungen zu den piezoelektrischen
Schichten 256 und 266 eingestellt wird, und die
Elektroden 254 und 264, die sich auf den piezoelektrischen
Schichten 256 bzw. 266 befinden, sind die einzigen
beiden Elektroden, die nicht über
eine der Leiterbahnen 236, 237 und 238 miteinander
verbunden sind.
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8A–8F sind
Draufsichten, die die Verarbeitung eines Wafers 402, um
Ausführungsbeispiele von
akustisch gekoppelten Dünnschichttransformatoren 400 ähnlich dem
akustisch gekoppelten, oben unter Bezug auf 2A–2C beschriebenen
Dünnschichttransformator 200 herzustellen,
darstellen. Wie oben erwähnt,
werden typischerweise Tausende von akustisch gekoppelten Dünnschichttransformatoren
auf einem einzigen Wafer hergestellt. Jedoch ist die Anzahl der
in 8A–8F gezeigten
akustisch gekoppelten Dünnschichttransformatoren
auf vier reduziert, um die Zeichnung zu vereinfachen. Die unten
dargelegten quantitativen Beispiele beziehen sich auf Ausführungsformen
eines akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators 400,
der für
den Betrieb bei einer Frequenz von etwa 1,9 GHz geeignet ist. Ausführungsformen,
die für
den Betrieb bei anderen Frequenzen geeignet sind, unterscheiden
sich in derartigen Details.
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Als
erstes werden die Prozesse durchgeführt, die oben unter Bezug auf 6A, 6B, 6L und 6M beschrieben
sind. Dann wird eine erste Metallschicht auf dem Wafer aufgebracht.
In einer Ausführungsform,
in der das Material von piezoelektrischer Schicht 417 (8B)
ein Perowskit-Ferroelektrikum wie z.B. Bleizirkoniumtitanat (PZT)
ist, ist das Material der ersten Metallschicht Platin oder Iridium.
Diese Materialien sind mit dem Auftragungsprozeß kompatibel, der später zum
Aufbringen der piezoelektrischen Schicht 417 benutzt wird.
Alternativ besteht die erste Metallschicht aus einer Schicht eines
hochschmelzenden Metalls, wie z.B. Molybdän, das mit einer dünnen Schutzschicht
aus Platin oder Iridium beschichtet ist. Die Schicht hochschmelzenden
Metalls weist eine Dicke auf, die sich von der Entwurfsdicke der
ersten Metallschicht um die Dicke der Schutzschicht unterscheidet.
Die Schutzschicht stellt die oben erwähnte Auftragungsprozeß-Kompatibilität bereit.
Die erste Metallschicht wird mustergeformt, um Elektroden 212 und 252,
Leiterbahn 236, Anschlußfläche 272 und Leiterbahn 273 zu
definieren, die sich auf Füllmaterial 205 befindet,
wie in 8A gezeigt und wie oben unter
Bezug auf 6C und 6N beschrieben.
Die erste Metallschicht wird außerdem mustergeformt,
um einen Ebene-1-Bus 286, eine Ebene-1-Kontaktfläche 287 an
einem Ende von Bus 286 und Leiterbahnen 288 zu
definieren, die sich jeweils von den Anschlußflächen 272 von Transformatoren 400 zu Bus 286 erstrecken.
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Dann
wird eine erste Schicht piezoelektrischen Materials aufgebracht
und wird mustergeformt, um piezoelektrische Schicht 417 zu
definieren, die in 8B gezeigt ist. Piezoelektrische
Schicht 417 stellt piezoelektrische Schichten 216 und 256 (3)
bereit und wird mustergeformt, um einen Teil der Oberfläche von
Füllmaterial 205 und
Anschlußflächen 232 und 272 freizulegen.
Piezoelektrische Schicht 417 wird außerdem mustergeformt, um Fenster 219 zu
definieren, um Ebene-1-Bus 286 abzudecken, Ebene-1-Kontaktfläche 287 aber freiliegend
zu lassen, wie in 8B gezeigt. Das piezoelektrische
Material von piezoelektrischer Schicht 417 ist ein ferroelektrisches
Material.
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In
einer Ausführungsform
war das ferroelektrische Material, das aufgebracht wurde, um piezoelektrische
Schicht 417 auszubilden, Bleizirkoniumtitanat (PZT) und
wurde mit einer Dicke von etwa 500 nm durch einen Prozeß wie z.B.
HF-Sputtern, einen Sol-Gel-Prozeß oder metallorganische Gasphasenepitaxie
(metal-organic chemical Vapor Deposition, MOCVD) aufgebracht. Das
ferroelektrische Material wurde durch Naßätzen oder chlorbasiertes Trockenätzen mustergeformt.
Zu den alternativen ferroelektrischen Materialien für piezo elektrische
Schicht 317 zählen
Perowskit-Ferroelektrika wie z.B. Bleimetaniobat und Bariumtitanat.
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Es
wird eine zweite Metallschicht aufgebracht. In einer Ausführungsform,
in der das Material von piezoelektrischer Schicht 427 (8D)
ein Perowskit-Ferroelektrikum wie z.B. Bleizirkoniumtitanat (PZT)
ist, ist das Material der zweiten Metallschicht Platin oder Iridium.
Diese Materialien sind mit dem Auftragungsprozeß kompatibel, der später zum
Aufbringen der piezoelektrischen Schicht 427 benutzt wird.
Alternativ besteht die zweite Metallschicht der piezoelektrischen
Schicht 417 benachbart aus einer dünnen Schutzschicht aus Platin oder
Iridium und einer Schicht eines hochschmelzenden Metalls wie z.B.
Molybdän.
Die Schicht hochschmelzenden Metalls weist eine Dicke auf, die sich
von der Entwurfsdicke der zweiten Metallschicht um die Dicke der
Schutzschicht unterscheidet. Die Schutzschicht stellt die oben erwähnte Auftragungsprozeß-Kompatibilität bereit.
Die zweite Metallschicht wird mustergeformt, um Elektrode 214,
Elektrode 254, Leiterbahn 237, Anschlußfläche 232 und
Leiterbahn 233 zu definieren, wie oben unter Bezug auf 6F und 6Q beschrieben und
in 8B gezeigt. Die zweite Metallschicht wird außerdem mustergeformt,
um einen Ebene-2-Bus 289, eine
Ebene-2-Kontaktfläche 290 an
einem Ende von Bus 289 und Leiterbahnen 291 zu
definieren, die sich jeweils von den Anschlußflächen 232 von Transformatoren 400 zu
Bus 289 erstrecken.
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Dann
wird eine Schicht akustisch entkoppelnden Materials aufgebracht
und wird mustergeformt, um eine akustisch entkoppelnde Schicht 431 zu
definieren, die den akustischen Entkoppler 230 und den
akustischen Entkoppler 270 bereitstellt (3),
wie oben unter Bezug auf 6G und 6R beschrieben
und wie in 8C gezeigt. Die akustisch entkoppelnde
Schicht 431 bedeckt mindestens Elektrode 214 und
Elektrode 254 (8B) und
wird mustergeformt, um einen Teil der Oberfläche von Füllmaterial 205 und
Anschlußflächen 232 und 272 freizulegen.
Akustisch entkoppelnde Schicht 431 wird außerdem mustergeformt,
um Fenster 219 zu definieren, um Ebene-2-Bus 289 abzudecken,
Kontaktflächen 287 und 290 aber
freiliegend zu lassen.
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Es
wird eine dritte Metallschicht auf dem Wafer aufgebracht. In einer
Ausführungsform,
in der das Material von piezoelektrischer Schicht 427 (8D)
ein Perowskit-Ferroelektrikum
wie z.B. Bleizirkoniumtitanat (PZT) ist, ist das Material der dritten
Metallschicht Platin oder Iridium. Diese Materialien sind mit dem
Auftragungsprozeß kompatibel, der
später
zum Aufbringen der piezoelektrischen Schicht 427 benutzt
wird. Alternativ besteht die dritte Metallschicht aus einer Schicht
eines hochschmelzenden Metalls, wie z.B. Molybdän, das mit einer dünnen Schutzschicht
aus Platin oder Iridium beschichtet ist. Die Schicht hochschmelzenden
Metalls weist eine Dicke auf, die sich von der Entwurfsdicke der
dritten Metallschicht um die Dicke der Schutzschicht unterscheidet.
Die Schutzschicht stellt die oben erwähnte Auftragungsprozeß-Kompatibilität bereit.
Die dritte Metallschicht wird mustergeformt, um Elektrode 222,
Elektrode 262 und Leiterbahn 238 zu definieren,
wie oben unter Bezug auf 6H und 6S beschrieben
und wie in 8C gezeigt. Die dritte Metallschicht
wird außerdem
mustergeformt, um einen Ebene-3-Bus 292, eine Ebene-3-Kontaktfläche 293 an
einem Ende von Bus 292 und Leiterbahnen 294 zu
definieren, die sich jeweils von den Elektroden 222 von
Transformatoren 400 zu Bus 292 erstrecken.
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Dann
wird eine zweite Schicht piezoelektrischen Materials auf dem Wafer
aufgebracht und wird mustergeformt, um piezoelektrische Schicht 427 zu
definieren, die in 8D gezeigt ist. Piezoelektrische
Schicht 427 stellt piezoelektrische Schichten 226 und 266 (3)
bereit und wird mustergeformt, um einen Teil der Oberfläche von
Füllmaterial 205 und
Anschlußflächen 232 und 272 freizulegen.
Piezoelektrische Schicht 427 wird außerdem mustergeformt, um Fenster 219 zu
definieren, um Ebene-3-Bus 292 abzudecken, Kontaktflächen 287, 290 und 293 aber
freiliegend zu lassen, wie in 8D gezeigt.
Das piezoelektrische Material von piezoelektrischer Schicht 427 ist
ein ferroelektrisches Material.
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In
einer Ausführungsform
war das ferroelektrische Material, das aufgebracht wurde, um piezoelektrische
Schicht 427 auszubilden, PZT und wurde mit einer Dicke
von etwa 500 nm durch einen Prozeß wie z.B. HF-Sputtern, einen
Sol-Gel-Prozeß oder
metallorganische Gasphasenepitaxie (MOCVD) aufgebracht. Das ferroelektrische
Material wurde durch Naßätzen oder
durch chlorbasiertes Trockenätzen
mustergeformt. Zu den alternativen ferroelektrischen Materialien
für piezoelektrische
Schicht 427 zählen
Perowskit-Ferroelektrika wie z.B. Bleimetaniobat und Bariumtitanat.
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Es
wird eine vierte Metallschicht aufgebracht. Das Material der vierten
Metallschicht ist ein hochschmelzendes Metall wie z.B. Molybdän. Als das
Material der vierten Metallschicht kann ein hochschmelzendes Metall
verwendet werden, weil kein Auftragungsprozeß von Perowskit-Ferroelektrikum
erfolgt, nachdem die vierte Metallschicht aufgebracht ist. Die vierte
Metallschicht wird mustergeformt, um Elektrode 224, Elektrode 264,
Anschlußfläche 234,
Leiterbahn 235, Anschlußfläche 274 und Leiterbahn 275 zu
definieren, wie oben unter Bezug auf 6H und 6S beschrieben
und wie in 8D gezeigt. Die vierte Metallschicht
wird außerdem
mustergeformt, um einen ersten Ebene-4-Bus 295, eine erste
Ebene-4-Kontaktfläche 296 an
einem Ende von Bus 295 und Leiterbahnen 297 zu
definieren, die sich jeweils von den Elektroden 224 von
Transformatoren 400 zu Bus 295 erstrecken. Die
vierte Metallschicht wird außerdem
mustergeformt, um einen zweiten Ebene-4-Bus 298, eine zweite
Ebene-4-Kontaktfläche 299 am
Ende von Bus 298 und Leiterbahnen 300 zu definieren,
die sich jeweils von den Anschlußflächen 274 zweier der
Transformatoren 400 zu Bus 298 erstrecken. Die
vierte Metallschicht wird außerdem
mustergeformt, um einen dritten Ebene-4-Bus 301, eine dritte Ebene-4-Kontaktfläche 302 an
einem Ende von Bus 301 und Leiterbahnen 303 zu
definieren, die sich jeweils von den Anschlußflächen 274 der übrigen zwei
der Transformatoren 400 zu Bus 301 erstrecken,
wie in 8D gezeigt.
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In
einer Ausführungsform
wurden die oben beschriebenen Metallschichten durch Aufbringen von
Molybdän
mit einer Dicke von etwa 440 nm durch Sputtern ausgebildet und wurden
durch Trockenätzen
mustergeformt. Alternativen ähnlich
jenen, die oben beschrieben sind, sind möglich.
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Nun
Bezug nehmend auf 8E und außerdem auf 8A–8C,
wird der Wafer auf eine Temperatur von etwa 125° C erwärmt, und Polungsspannungen
werden wie folgt an die Kontaktflächen gelegt: Kontaktflächen 290 und 293 werden
an Masse gelegt. Kontaktflächen 287, 299 und 302 werden
mit einer negativen Polungsspannung verbunden, und Kontaktfläche 296 wird
mit einer positiven Polungsspannung verbunden. Diese Anordnung von
Polungsspannungen wird über
Busse 286, 289, 292, 295, 298 und 301 und
Bahnen 236, 288, 237, 291, 238, 294, 297, 300 und 303 an
Elektroden 212, 214, 222, 224, 252, 254, 262 und 264 gelegt.
Die Elektroden erzeugen über
den piezoelektrischen Schichten von FBARs 210, 220 und 250 (3)
ein richtendes elektrisches Feld, das von Wafer 402 fort
gerichtet ist, und erzeugen über
der piezoelektrischen Schicht von FBAR 260 (3)
ein richtendes elektrisches Feld, das auf Wafer 402 zu
gerichtet ist. Das richtende elektrische Feld stellt die c-Achse der piezoelektrischen
Schicht 266 von FBAR 260 hinsichtlich der Richtung
entgegengesetzt zu den c-Achsen der piezoelektrischen Schichten 216, 226 und 256 der
FBARs 210, 220 bzw. 250 ein.
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In
einer anderen Ausführungsform
werden Polungsspannungen mit Polaritäten entgegengesetzt jenen,
die angegeben sind, an die Kontraktflächen gelegt, um die c-Achse
von piezoelektrischer Schicht 266 hinsichtlich der Richtung
entgegengesetzt zu den c-Achsen von piezoelektrischen Schichten 216, 226 und 256 einzustellen.
In einer anderen Ausführungsform
werden Polungsspannungen mit Polaritäten entgegengesetzt jenen,
die in 8E angegeben sind, an Kontraktflächen 296, 299 und 302 gelegt,
um die c-Achse von piezoelektrischer Schicht 256 hinsichtlich
der Richtung entgegengesetzt zu den c-Achsen von piezoelektrischen Schichten 216, 226 und 266 einzustellen.
Andere Kombinationen von Polungsspannungen können verwendet werden, um die
c-Achse einer der piezoelektrischen Schichten hinsichtlich der Richtung
entgegengesetzt zu den c-Achsen der anderen drei piezoelektrischen
Schichten einzustellen.
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In
einer Ausführungsform
liegen die Polungsspannungen im Bereich von etwa 250 mV bis etwa
1 V. Bei piezoelektrischen Schichten 216, 226, 256 und 266,
die eine Dicke von etwa 500 nm aufweisen, wie oben beschrieben,
erzeugen Polungsspannungen in diesem Bereich in den piezoelektrischen
Schichten ein richtendes elektrisches Feld im Bereich von etwa 500
kV/m bis etwa 1 MV/m.
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Wafer 402 wird
dann durch einen bekannten Vereinzelungsprozeß, der die Bereiche von Wafer 402 entfernt,
die durch die in 8F gezeigten unterbrochenen
Linien 305 und 306 angezeigt sind, in einzelne akustisch
gekoppelte Dünnschichttransformatoren
geteilt. Der Vereinzelungsprozeß trennt
außerdem
Bahnen 288, 291, 294, 297, 300 und 303 (8A–8D)
von Bussen 286, 289, 292, 295, 298 und 301.
Dies unterbricht die elektrischen Verbindungen zwischen den Elektroden,
die vorher durch die Bahnen und Busse miteinander verbunden waren.
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Erneut
Bezug nehmend auf 3, weisen akustisch gekoppelte
Dünnschichttransformatoren 400,
die durch den gerade beschriebenen Prozeß hergestellt sind, einen Schaltkreis ähnlich Schaltkreis 241,
der FBARs 210 und 250 parallel verbindet, und
einen Schaltkreis ähnlich
Schaltkreis 242 auf, der FBARs 250 und 260 seriell
verbindet. Jedoch sind, anders als das in 3 gezeigte
Beispiel, die c-Achsen der piezoelektrischen Schichten 216 und 256 hinsichtlich
der Richtung gleich und die c-Achsen der piezoelektrischen Schichten 226 und 266 hinsichtlich
der Richtung entgegengesetzt. Folglich generiert FBAR 210 akustische
Energie, die mit der akustischen Energie phasengleich ist, die durch
FBAR 250 generieren wird. Das elektrische Signal, das durch
FBAR 260 generiert wird, ist gegenphasig zum elektrischen
Signal, das durch FBAR 220 generiert wird, weil die Richtung
der c-Achse der piezoelektrischen Schicht 266 von FBAR 260 zu
jener der piezoelektrischen Schicht 256 von FBAR 250 entgegengesetzt
ist. Die Signale an Elektroden 254 und 264 des
akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators 400 sind
gegenphasig, ähnlich
den entsprechenden Signalen im akustisch gekoppelten Dünnschichttransformator 200,
der in 3 gezeigt ist.
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In
anderen Ausführungsformen
eines akustisch gekoppelten Dünnschichttransformators
gemäß der Erfindung,
in denen die C-Achse der piezoelektrischen Schicht eines der FBARs
hinsichtlich der Richtung den c-Achsen der piezoelektrischen Schichten
der anderen FBARs entgegengesetzt ist, können elektrische Schaltkreise 241 und 242 konfiguriert
sein, um die FBARs gegenüber
dem oben beschriebenen Beispiel unterschiedlich miteinander zu verbinden.
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In
derartigen anderen Ausführungsformen
verbinden die elektrischen Schaltkreise
241 und
242 jeweils die
jeweiligen FBARs in einer beliebigen einer parallelen, einer seriellen,
einer antiparallelen und einer antiseriellen Konfiguration. Von
den sechzehn möglichen
Kombinationen der parallelen, seriellen, antiparallelen und antiseriellen
elektrischen Schaltkreis-Konfigurationen erzeugen nur acht einen
funktionierenden Transformator. Die Kombination elektrischer Schaltkreis-Konfigurationen,
die die FBARs verbinden, bestimmt die Impedanz und das Impedanz-Übersetzungsverhältnis des
Transformators, d.h., 1:1 bei niedriger Impedanz, 1:1 bei hoher
Impedanz, 1:4 oder 4:1. Die einzelne piezoelektrische Schicht aus
Material mit umgekehrter c-Achse verursacht eine Asymmetrie, die
funktionierende Ausführungsformen
verhindert, in denen beide der elektrischen Schaltkreise
241 und
242 elektrisch
symmetrisch sind. In jeder Ausführungsform
ist nur einer der elektrische Schaltkreise elektrisch symmetrisch.
Dieser Nachteil kann überwunden
werden, indem der unsymmnetrische elektrische Schaltkreis mit einer
unsymmetrischen externen Schaltung verbunden wird und umgekehrt. Die
Parallel-Seriell-Ausführungsform,
die oben detailliert beschrieben ist, weist außerdem gute Gleichtaktunterdrückung auf.
Die möglichen
Kombinationen elektrischer Schaltkreis-Konfigurationen sind in Tabelle
1 unten zusammengefaßt:
Tabelle
1
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In
Tabelle 1 geben die Zeilenüberschriften
die Konfiguration eines der elektrischen Schaltkreise an, z.B. des
elektrischen Schaltkreises 241, die Spaltenüberschriften
geben die Konfiguration des anderen der elektrischen Schaltkreise
an, z.B. des elektrischen Schaltkreises 242, B1 zeigt an,
daß der
elektrische Schaltkreis, der durch die Zeilenüberschrift angegeben ist, elektrisch
symmetrisch ist, B2 zeigt an, daß der elektrische Schaltkreis,
der durch die Spaltenüberschrift
angegeben ist, symmetrisch ist, und X zeigt einen nicht funktionierenden
Transformator an. Das gezeigte Impedanz-Übersetzungsverhältnis ist
die Impedanztransformation von elektrischen Anschlüssen, die
mit dem elektrische Schaltkreis verbunden sind, der durch die Zeilenüberschrift
angegeben ist, zu elektrischen Anschlüssen, die mit dem elektrischen
Schaltkreis verbunden sind, der durch die Spaltenüberschrift
angegeben ist. NIEDRIG zeigt an, daß der Transformator eine niedrige
Impedanz aufweist, die der zweier paralleler FBARs äquivalent
ist; HOCH gibt an, daß der
Transformator eine hohe Impedanz aufweist, die der zweier serieller
FBARs äquivalent
ist. Elektroden, die parallel oder antiseriell verbunden sind, weisen
gleichphasige Spannungen über
ihnen auf, wohingegen Elektroden, die seriell oder antiparallel
verbunden sind, gegenphasige Spannungen über ihnen aufweisen.
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Die
in Tabelle 1 gezeigten elektrische Schaltkreise unterliegen der
Bedingung, daß ein
elektrischer Schaltkreis nur die Elektroden von FBARs auf derselben
Ebene gegenseitig in SBARs 206 und 208 verbinden darf,
d.h., einer der elektrischen Schaltkreise darf nur die Elektroden
von FBARs 210 und 250 verbinden, und der andere
der elektrischen Schaltkreise darf nur die Elektroden von FBARs 220 und 260 verbinden.
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Diese
Beschreibung beschreibt die Erfindung detailliert mittels anschaulicher
Ausführungsformen.
Jedoch ist die Erfindung, die durch die angehängten Ansprüche definiert ist, nicht auf
die konkreten beschriebenen Ausführungsformen
begrenzt.