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DE602004002049T2 - Niederdruck-Turbine einer Turbomaschine - Google Patents

Niederdruck-Turbine einer Turbomaschine Download PDF

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DE602004002049T2
DE602004002049T2 DE602004002049T DE602004002049T DE602004002049T2 DE 602004002049 T2 DE602004002049 T2 DE 602004002049T2 DE 602004002049 T DE602004002049 T DE 602004002049T DE 602004002049 T DE602004002049 T DE 602004002049T DE 602004002049 T2 DE602004002049 T2 DE 602004002049T2
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pressure turbine
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turbine
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Bruno Beutin
Philippe Bouiller
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SNECMA SAS
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Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft das allgemeine Gebiet der Niederdruckturbinen von in der Luftfahrt eingesetzten Turbomaschinen. Sie betrifft insbesondere eine besondere Anordnung des Rotors der Niederdruckturbine an der Niederdruckwelle, die ermöglicht, deren Montage und Demontage zu erleichtern.
  • Eine in der Luftfahrt eingesetzte Turbomaschine ist typischerweise mit einer Hochdruckturbine ausgestattet, die am Ausgang einer Brennkammer angeordnet ist. Eine Niederdruckturbine ist stromabwärts der Hochdruckturbine in Strömungsrichtung des aus der Brennkammer austretenden Gasstroms angeordnet. Ein Gehäuse zum Abführen des Gasstroms ist stromabwärts der Niederdruckturbine angeordnet. Auf diese Weise durchströmen die aus der Brennkammer austretenden Gase die Hochdruck- und die Niederdruckturbine, um diese drehanzutreiben, und werden im Bereich des Auslaßgehäuses abgeführt.
  • Die Niederdruckturbine der Turbomaschine besteht im wesentlichen aus einem Rotor (Schaufeln und Scheiben), der an einem Niederdrucklagerzapfen angebracht ist. Dieser Lagerzapfen ist mittels eines Systems aus Rillen oder Nuten, das ermöglicht, die Niederdruckwelle drehanzutreiben, an einer Niederdruckwelle der Turbomaschine angeordnet. Ebenso umfaßt die Hochdruckturbine einen Rotor (Schaufeln und Scheiben), der an einem Hochdrucklagerzapfen angebracht ist. Ein Wälzlager, das an dem Niederdrucklagerzapfen angeordnet ist, ermöglicht, den Hochdrucklagerzapfen gegenüber der Niederdruckwelle drehbar zu lagern.
  • 2 zeigt teilweise eine bekannte Anordnung des Rotors einer Niederdruckturbine an der Niederdruckwelle einer Turbomaschine. In dieser Figur ist der Rotor 100 der Niederdruckturbine 102 an einem Niederdrucklagerzapfen 104 befestigt. Dieser Niederdrucklagerzapfen 104 erstreckt sich axial einerseits stromaufwärts bis in den Bereich eines Rotors 106 der Hochdruckturbine 108 und andererseits stromabwärts bis in den Bereich eines Auslaßgehäuses 110 der Turbomaschine. Der Rotor 106 der Hochdruckturbine 108 ist seinerseits an einem Hochdrucklagerzapfen 112 befestigt, der sich axial zum Niederdrucklagerzapfen 104 erstreckt.
  • Eine Niederdruckwelle 114 wird durch die Niederdruckturbine 102 mittels Rillen oder Nuten 116, die an dem stromaufwärtigen Ende des Niederdrucklagerzapfens 104 vorgesehen sind, drehangetrieben. Ein erstes Wälzlager 118 ist an dem stromabwärtigen Ende des Niederdrucklagerzapfens 104 angebracht, um eine Abstützung und Zentrierung der Niederdruckturbine 102 in bezug auf das Auslaßgehäuse 110 der Turbomaschine zu gewährleisten. Ein zweites Wälzlager 120 ist ebenfalls an dem Niederdrucklagerzapfen 104 angebracht, um den Hochdrucklagerzapfen 112 drehbar zu lagern. Dieses zweite Lager ist zwischen dem ersten Lager 118 und den Rillen oder Nuten 116 angeordnet. Darüber hinaus ist eine Dichtung 122 an dem Niederdrucklagerzapfen 104 zwischen dem zweiten Lager 120 und den Rillen 116 angebracht. Einem Flansch 124 zugeordnet ermöglicht diese Dichtung, eine Dichtigkeit zwischen einer Luftkammer 126a und einer Ölkammer 126b zu gewährleisten.
  • Eine solche Anordnung der Niederdruckturbine weist zahlreiche Nachteile auf, insbesondere bei der Demontage der Niederdruckturbine.
  • Im Laufe eines Vorganges der (teilweisen oder vollständigen) Demontage einer Turbomaschine, beispielsweise während der Phasen ihrer Wartung, werden die verschiedenen Elemente typischerweise über die Rückseite der Turbomaschine, d.h. von stromaufwärts nach stromabwärts demontiert. In diesem Fall, wenn es darum geht, die Niederdruckturbine zu demontieren, ist es vor allem erforderlich, zunächst das Auslaßgehäuse zu demontieren. Die Niederdruckturbine (Lagerzapfen und Rotor) wird dann ihrerseits durch axiales Verschieben zur stromabwärtigen Seite der Turbomaschine ausgebaut.
  • Im Falle der in 2 gezeigten Anordnung wirft die Demontage der Niederdruckturbine 102 – sobald das Auslaßgehäuse 110 entfernt ist – Probleme auf. Denn wenn der Niederdrucklagerzapfen 104 axial stromabwärts verschoben wird, kommen das zweite Lager 120 und die Dichtung 122, die von dem Niederdrucklagerzapfen getragen werden, von dem Hochdrucklagerzapfen 112 frei.
  • Das Entfernen des zweiten Wälzlagers 120 führt dann dazu, daß die Niederdruckwelle 114 gegenüber dem Hochdrucklagerzapfen 112 (und folglich gegenüber der Hochdruckturbine 108) dezentriert wird, so daß die Niederdruckwelle 114 nach der Demontage der Niederdruckturbine 102 nicht mehr radial gehalten wird. Des weiteren bewirkt das Entfernen der Dichtung 122, daß die Dichtigkeit zwischen der Luftkammer 126a und der Ölkammer 126b nicht mehr gegeben ist, so daß sich das Öl in die Luftkammer ausbreitet, was Risiken eines Ölverlusts mit sich bringt.
  • Eine Niederdruckturbine nach dem Stand der Technik ist aus dem Dokument FR 2633023 bekannt.
  • Aufgabe und Zusammenfassung der Erfindung
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht folglich darin, derartige Nachteile dadurch zu beheben, daß eine neue Geometrie einer Turbomaschinen-Niederdruckturbine vorgeschlagen wird, die ermöglicht, deren Demontage dadurch zu vereinfachen, daß vermieden wird, daß die Hochdruckturbine in bezug auf die Niederdruckturbinenwelle dezentriert wird und daß die Dichtigkeit zwischen der Ölkammer und der Luftkammer unterbrochen wird.
  • Zu diesem Zweck ist eine Niederdruckturbine einer Turbomaschine vorgesehen, wobei die Turbomaschine eine Hochdruckturbine, die stromaufwärts der Niederdruckturbine in Strömungsrichtung eines sie durchströmenden Gasstroms angeordnet ist, sowie ein Auslaßgehäuse, das stromabwärts der Niederdruckturbine in Strömungsrichtung des Gasstroms angeordnet ist, umfaßt, wobei die Niederdruckturbine einen Rotor, der an einem Niederdrucklagerzapfen befestigt ist, sowie eine Niederdruckrotationswelle umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederdruckturbine ferner ein erstes Wälzlager, das an der Niederdruckwelle angeordnet ist und einen Hochdrucklagerzapfen trägt, an dem ein Rotor der Hochdruckturbine befestigt ist, ein zweites Wälzlager, das an dem Niederdrucklagerzapfen stromabwärts des ersten Wälzlagers angeordnet ist und das ermöglicht, den Niederdrucklagerzapfen in bezug auf das Auslaßgehäuse zu zentrieren, sowie ein System aus Rillen oder Nuten zum Antrieb der Niederdruckwelle durch den Niederdrucklagerzapfen umfaßt, wobei das System aus Rillen oder Nuten zwischen dem ersten und dem zweiten Wälzlager angeordnet ist.
  • Da das erste Wälzlager an der Niederdruckwelle angeordnet ist, wird es bei der Demontage des Niederdrucklagerzapfens nicht von dem Hochdrucklagerzapfen gelöst. Auf diese Weise wird der Hochdrucklagerzapfen bei der Demontage der Niederdruckturbine stets durch das erste Wälzlager gelagert, wodurch der Niederdruckwelle ermöglicht wird, in bezug auf die Hochdruckturbine zentriert zu bleiben. Die Niederdruckwelle wird somit stets radial gehalten.
  • Nach einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung umfaßt die Niederdruckturbine ferner eine Dichtung mit dem Hochdrucklagerzapfen, wobei diese Dichtung an der Niederdruckwelle stromaufwärts des ersten Wälzlagers angeordnet ist.
  • Da auch die Dichtung an der Niederdruckwelle der Turbine angeordnet ist, wird sie somit bei der Demontage des Niederdrucklagerzapfens ebenfalls nicht von dem Hochdrucklagerzapfen gelöst. So wird die Dichtung bei der Demontage der Niederdruckturbine nicht entfernt, und folglich wird die Dichtigkeit zwischen der Luftkammer und der Ölkammer nicht unterbrochen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Weitere Merkmale sowie Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der beiliegenden Zeichnungen hervorgehen, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ohne jeden einschränkenden Charakter zeigen. In den Figuren zeigen:
  • 1 eine Längs- und Teilschnittansicht einer erfindungsgemäßen Niederdruckturbine; und
  • 2 eine Längs- und Teilschnittansicht einer Niederdruckturbine des Standes der Technik.
  • Detaillierte Beschreibung einer Ausführungsform
  • 1 zeigt eine Teildarstellung einer erfindungsgemäßen Turbomaschinen-Niederdruckturbine. Die dargestellte Turbomaschine ist mit einem Nachheizsystem (vom Typ Nachverbrennung) ausgestattet. Jedoch könnte die vorliegende Erfindung auch auf Turbomaschinen ohne Nachheizsystem angewandt werden.
  • Im allgemeinen, und wie an sich bekannt, umfaßt die Turbomaschine mit der Längsachse X-X insbesondere eine Hochdruckturbine 10, die am Ausgang einer (nicht dargestellten) Brennkammer angeordnet ist. Eine Niederdruckturbine 12 ist stromabwärts der Hochdruckturbine 10 in Strömungsrichtung des aus der Brennkammer austretenden Gasstroms angeordnet. Die Turbomaschine umfaßt auch ein Auslaßgehäuse 14, das stromabwärts der Niederdruckturbine 12 angeordnet ist.
  • Die Niederdruckturbine 12 besteht im wesentlichen aus einer Vielzahl von Laufschaufeln 16, die an einer Scheibe 18 angebracht sind. Die Laufschaufeln 16 und die Scheibe 18 bilden somit den Rotor der Niederdruckturbine. Die Scheibe 18 der Niederdruckturbine ist ihrerseits an einem Niederdrucklagerzapfen 20 befestigt, welcher dazu bestimmt ist, den Rotor der Turbine drehanzutreiben.
  • In gleichartiger Weise umfaßt die Hochdruckturbine 10 eine Vielzahl von Laufschaufeln 22, die an einer Scheibe 24 angebracht sind. Letztere ist an einem Hochdrucklagerzapfen 26 befestigt, der sich entlang der Längsachse X-X der Turbomaschine von einem unteren Ende der Scheibe 24 der Hochdruckturbine bis in den Bereich der Scheibe 18 der Niederdruckturbine erstreckt.
  • Durch den Rotor der Niederdruckturbine 12 wird eine Niederdrucklängswelle 28, deren stromabwärtiges Ende 28a sich axial bis in den Bereich des Auslaßgehäuses 14 erstreckt, drehangetrieben. Was den Rotor der Hochdruckturbine 10 anbelangt, so wird durch diesen eine (in der Figur nicht dargestellte) Hochdruckwelle, die zu der Niederdruckwelle 28 konzentrisch ist, drehangetrieben.
  • Gemäß der Erfindung ist ein erstes Zwischenwellen-Wälzlager 30 an der Niederdruckwelle 28 angebracht, um den Hochdrucklagerzapfen 26 drehbar zu lagern. Genauer gesagt ist dieses erste Wälzlager 30 an der Niederdruckwelle an einem stromaufwärtigen Ende 20a des Niederdrucklagerzapfens 20 angeordnet.
  • Herkömmlicherweise besteht das erste Lager 30 aus einer Vielzahl von Rollen 30a, die zwischen einem an der Niederdruckwelle 28 angebrachten Innenring 30b und einem mit dem Hochdrucklagerzapfen 26 fest verbundenen Außenring 30c eingefügt. Zwischen den Innen- und den Außenring kann Öl eingespritzt werden, um das Lager zu schmieren und zu kühlen.
  • Es ist auch vorgesehen, ein zweites Wälzlager 32 am stromabwärtigen Ende 20b des Niederdrucklagerzapfens 20 anzubringen. Diese zweite Lager 32 ermöglicht, eine Abstützung zu gewährleisten und den Niederdrucklagerzapfen 20 gegenüber dem Auslaßgehäuse 14 zu zentrieren.
  • Ebenso wie bei dem ersten Lager 30, umfaßt das zweite Wälzlager 32 eine Vielzahl von Rollen 32a, die zwischen einem an dem stromabwärtigen Ende 20b des Niederdrucklagerzapfens 20 angebrachten Innenring 32 und einem Außenring 32c, der mit einem an dem Auslaßgehäuse 14 befestigten Flansch 14a fest verbunden ist, eingefügt sind. Zwischen den Innen- und den Außenring des Lagers kann ebenfalls Schmier- und Kühlöl eingespritzt werden.
  • Darüber hinaus umfaßt die Niederdruckturbine 12 ein Rillen- oder Nutensystem 34 für den Antrieb der Niederdruckwelle 28 über den Niederdruckrotor. Dieses System ist beispielsweise von komplementären Rillen oder Nuten gebildet, die an der Niederdruckwelle 28 und an dem Niederdrucklagerzapfen 20 eingearbeitet sind. Diese Rillen oder Nuten sind axial zwischen dem ersten Wälzlager 30 und dem zweiten Wälzlager 32 angeordnet.
  • Nach einem vorteilhaften Merkmal der Erfindung umfaßt die Niederdruckturbine 12 ferner eine Dichtung 36 mit dem Hochdrucklagerzapfen 26, wobei diese Dichtung an der Niederdruckwelle 28 stromaufwärts des ersten Wälzlagers 30 angeordnet ist. Die Dichtung 36 kann beispielsweise aus Kohlenstoff gefertigt sein.
  • Einem in Längsrichtung zwischen dem Hochdrucklagerzapfen 26 und dem Niederdrucklagerzapfen 20 angeordneten Flansch 38 zugeordnet ermöglicht diese Dichtung 36 somit, eine Dichtigkeit zwischen einer stromaufwärtigen Luftkammer 40a und einer stromabwärtigen Ölkammer 40b der Turbomaschine sicherzustellen.
  • Die aus der Dichtung 36, dem ersten Wälzlager 30, dem Niederdrucklagerzapfen 20 und dem zweiten Wälzlager 32 bestehende Einheit ist mittels einer Mutter 42, die an dem stromabwärtigen Ende 28a der Niederdruckwelle angezogen ist, in Längsrichtung blockiert an der Niederdruckwelle 28 gehalten.
  • Es wird nun die Art und Weise beschrieben, auf welche die so beschriebene Niederdruckturbine demontiert wird, beispielsweise im Zuge von an dem Niederdruckrotor durchzuführenden Wartungsarbeiten. Dieser Vorgang der Demontage erfolgt von der stromaufwärtigen zur stromabwärtigen Seite der Turbomaschine.
  • Zunächst wird das Auslaßgehäuse 14 demontiert, indem man es soweit in Längsrichtung stromabwärts gleiten läßt, bis es aus der Turbomaschine herausgenommen wird. Im Anschluß daran wird die am stromabwärtigen Ende 28a der Niederdruckwelle 28 angezogene Mutter 42 abgenommen, und das zweite Wälzlager 32 wird von dem Niederdrucklagerzapfen 20 gelöst. Sind diese Elemente entfernt, kann nun die Niederdruckturbine 12 entfernt werden. Dieser Vorgang wird dadurch vollzogen, daß der Niederdrucklagerzapfen 20, an dem der Niederdruckrotor (Laufschaufeln 16 und Scheibe 18) befestigt ist, in Längsrichtung stromabwärts verschoben wird.
  • Da das erste Wälzlager 30 an der Niederdruckwelle 28 stromaufwärts des Niederdrucklagerzapfens 20 angebracht ist, wird dieses nicht von der Niederdruckwelle und von dem Hochdrucklagerzapfen 26 gelöst. Hieraus ergibt sich, daß der Hochdrucklagerzapfen 26 über das erste Wälzlager gelagert bleibt und somit die Niederdruckwelle 28 – während der Demontage der Niederdruckturbine – gegenüber der Hochdruckturbine 10 zentriert bleibt. Die Demontage der Niederdruckturbine ist folglich vereinfacht.
  • Da ebenso die Dichtung 36 an der Niederdruckwelle 28 stromaufwärts des ersten Wälzlagers 30 (und demzufolge des Niederdrucklagerzapfens 20) angebracht ist, wird auch diese nicht von der Niederdruckwelle 28 und von dem Hochdrucklagerzapfen 26 gelöst und kann folglich immer noch ihre Dichtfunktion erfüllen. Auf diese Weise wird vermieden, daß sich das aus der Ölkammer 40b stammende Öl während der Demontage der Niederdruckturbine in die Luftkammer 40a ausbreiten kann.
  • Zusätzlich zu der Vereinfachung der Demontage der Niederdruckturbine ermöglicht die vorliegende Erfindung – aus den gleichen Gründen – eine Erleichterung der Montage der Niederdruckturbine (beispielsweise nach den Wartungsarbeiten am Rotor).
  • Denn da die Niederdruckwelle 28 bereits in bezug auf die Hochdruckturbine 10 zentriert (und folglich radial gehalten) ist, ist es nun viel einfacher, die Montage der Niederdruckturbine 12 vorzunehmen, ohne an den Elementen der Hochdruckturbine eingreifen zu müssen. Für diesen Arbeitsschritt wird die Niederdruckturbine 12 in die Fluchtlinie der Hochdruckturbine 10 in einem gewissen Abstand von dieser gebracht und wird die Turbine an die Niederdruckwelle 28 derart angekoppelt, daß die Rillen 34 der Turbine einwandfrei in die komplementären Rillen 34 der Niederdruckwelle eingreifen. Die Niederdruckturbine 12 wird nun in Längsrichtung zur Hochdruckturbine 10 hin verschoben, bis das stromaufwärtige Ende 20a des Niederdrucklagerzapfens 20 in Anschlag an dem Innenring 30b des ersten Wälzlagers 30 ist. Die Rollen 32a des zweiten Wälzlagers 32 sind somit einwandfrei in den mit dem Flansch 14a des Auslaßgehäuses 14 fest verbundenen Außenring 32c eingefügt, und das Ganze wird durch die Mutter 42 blockiert.
  • Die Vereinfachung der Montage und der Demontage der Niederdruckturbine gemäß der Erfindung kommt vor allem durch eine Reduktion der Wartungskosten der Turbomaschine zum Ausdruck.
  • Schließlich weist die Niederdruckturbine der vorliegenden Erfindung – im Vergleich zu einer Niederdruckturbine des Standes der Technik – den Vorteil auf, daß sie eine geringere Masse besitzt, wodurch es möglich ist, die Gesamtmasse der Turbomaschine zu verringern und die Herstellungskosten zu senken.

Claims (2)

  1. Niederdruckturbine (12) einer Turbomaschine, wobei die Turbomaschine eine Hochdruckturbine (10), die oberhalb von der Niederdruckturbine (12) gemäß der Fließrichtung eines sie durchquerenden Gasstroms angeordnet ist und ein Auslaßgehäuse (14), das stromabwärts der Niederdruckturbine (12) gemäß der Fließrichtung des Gasstroms angeordnet ist umfaßt, wobei die Niederdruckturbine (12) einen Rotor (16, 18) umfaßt, der an einem Niederdrucklagerzapfen (20) befestigt ist und eine Niederdruckrotationswelle (28), wobei die Niederdruckturbine (12) ferner ein erstes Wälzlager (30), das einen Hochdrucklagerzapfen (26) trägt, an dem ein Rotor (22, 24) der Hochdruckturbine (10) befestigt ist, ein zweites Wälzlager (32), das an dem Niederdrucklagerzapfen (20) stromabwärts des ersten Wälzlagers (30) angeordnet ist und das es ermöglicht, den Niederdrucklagerzapfen (20) in Bezug auf das Auslaßgehäuse (14) zu zentrieren, und ein Rillensystem (34) zum Antrieb der Niederdruckwelle (28) durch den Niederdrucklagerzapfen (20) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Wälzlager (30) auf der Niederdruckwelle angeordnet ist und, daß das Rillensystem (34) zwischen den ersten (30) und zweiten (32) Wälzlagern angeordnet ist.
  2. Turbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner eine Dichtung (36) mit dem Hochdrucklagerzapfen (26) aufweist, wobei die Dichtung (36) auf der Niederdruckwelle (28) stromaufwärts des ersten Wälzlagers (30) angeordnet ist.
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