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DE602004001350T2 - Stecker für Bandkabel - Google Patents

Stecker für Bandkabel Download PDF

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DE602004001350T2
DE602004001350T2 DE602004001350T DE602004001350T DE602004001350T2 DE 602004001350 T2 DE602004001350 T2 DE 602004001350T2 DE 602004001350 T DE602004001350 T DE 602004001350T DE 602004001350 T DE602004001350 T DE 602004001350T DE 602004001350 T2 DE602004001350 T2 DE 602004001350T2
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contact
ribbon cable
housing
retaining clips
connector
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Christian Bömmel
Rolf Jetter
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TE Connectivity Germany GmbH
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Tyco Electronics AMP GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R12/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, specially adapted for printed circuits, e.g. printed circuit boards [PCB], flat or ribbon cables, or like generally planar structures, e.g. terminal strips, terminal blocks; Coupling devices specially adapted for printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures; Terminals specially adapted for contact with, or insertion into, printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures
    • H01R12/50Fixed connections
    • H01R12/59Fixed connections for flexible printed circuits, flat or ribbon cables or like structures
    • H01R12/592Fixed connections for flexible printed circuits, flat or ribbon cables or like structures connections to contact elements

Landscapes

  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
  • Multi-Conductor Connections (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kontaktanordnung für ein Bandkabel und insbesondere einen Verbinder für ein Bandkabel.
  • Die europäische Patentanmeldung EP 0234780 A1 beschreibt eine elektrische Verbinderbaugruppe. Die Verbinderbaugruppe besteht aus einer Gehäusekomponente mit Verbindungskontakten, die über eine Öffnung zugänglich sind. Das Wirkelement ist mit der Komponente verriegelt und hat einen plattenähnlichen Körper, der in dessen Öffnung eingreift. Der Körper weist eine Reihe von Nocken auf, die die Kontakte zusammendrücken, wenn das Element verschoben wird, um den Körper anfänglich bis zu einem gewissen Grad in die Öffnung zu drängen. Eine weitere Öffnung in dem Wirkelement nimmt eine Gruppe von Leitern auf, die vollständig und frei in Kanäle im Körper unterhalb von Auslegerabschnitten der von den Nocken zusammengedrückten Kontakte eingeführt werden können. Die Nocken sind so dimensioniert, dass sie die Kontaktabschnitte freigeben, die dann die Leiter ergreifen, wenn das Element weiter verschoben wird, um den Körper weiter in die Öffnung einzuführen. Der Körper hat eine flache Oberseite, die von einer Knopfschiene eines Rahmens einwärts führt, und eine Reihe von Nockenvorsprüngen ist in einem vorbestimmten Intervall beabstandet. An jedem Nockenvorsprung ist eine aufrecht stehende Rippe ausgebildet. Wenn das Element in die Gehäusekomponente eingeführt wird, dann wird jede Rippe zwischen benachbarte Verbindungskontakte gebracht, um die Verbindungskontakte voneinander zu isolieren.
  • Bandkabel werden in einer breiten Palette von technischen Bereichen eingesetzt, wie z.B. in der Kfz-Technik, weil sie flexibel sind und mehrere Leitungen in engen Räumen installiert werden können. Die Bandkabel werden in Verbindern befestigt und mit Kontaktelementen elektrisch verbunden. Für diesen Zweck verwendete herkömmliche Verbinder lassen sich zwar einfach herstellen, aber diese herkömmlichen Verbinder werden häufig so ausgebildet, dass der Zugang zum Bandkabel für den Kontakt durch die Kontaktelemente begrenzt ist. Außerdem bieten diese herkömmlichen Verbinder nur sehr wenig Abstützung für das Bandkabel.
  • Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, einen Verbinder für ein Bandkabel bereitzustellen, wobei das Bandkabel gut abgestützt und leicht zugängig ist.
  • Diese und andere Aufgaben werden mit einem Verbinder für ein Bandkabel erzielt, das ein Gehäuse mit einer Bandkabelaufnahmeregion umfasst, die zwischen einer Vorder- und einer Rückseite des Gehäuses verläuft. Halteklemmen sind auf der Rückseite des Gehäuses angeordnet und verlaufen in die Bandkabelaufnahmeregion. Die Halteklemmen sind mit einem festen Abstand angeordnet, so dass die Bandkabelaufnahmeregion zwischen den einzelnen Halteklemmen zugängig ist, um Kontaktelemente aufzunehmen.
  • Diese und andere Aufgaben werden durch einen Verbinder gelöst, der ein Gehäuse mit einer Bandkabelaufnahmeregion umfasst, die zwischen einer Vorder- und einer Rückseite des Gehäuses verläuft. Ein Bandkabel ist in der Bandkabelaufnahmeregion angeordnet. Das Bandkabel hat Kontaktabschnitte, die auf der Rückseite des Gehäuses angeordnet sind. Die Halteklemmen sind im Wesentlichen U-förmig und sind auf der Rückseite des Gehäuses angeordnet. Die Halteklemmen nehmen einen Abschnitt des Bandkabels zwischen zwei Flächen der U-Form auf. Die Halteklemmen sind mit einem festen Abstand angeordnet, so dass die Kontaktabschnitte des Bandkabels zwischen den einzelnen Halteklemmen zur Aufnahme von Kontaktelementen zugängig sind.
  • Diese und andere Aufgaben werden ferner durch eine Verbinderanordnung gelöst, die eine Kontaktfassung mit einem ersten und einem zweiten Kontaktelement umfasst. Ein Verbinder hat eine Bandkabelaufnahmeregion, die zwischen einer Vorder- und einer Rückseite des Gehäuses verläuft. Ein Bandkabel ist in der Bandkabelaufnahmeregion angeordnet. Das Bandkabel hat Kontaktabschnitte, die auf seiner Ober- und seiner Unterseite ausgebildet sind. Auf der Rückseite des Gehäuses ausgebildete Halteklemmen nehmen einen Abschnitt des Bandkabels auf. Die Halteklemmen sind mit einem festen Abstand angeordnet, so dass die Kontaktabschnitte zwischen den einzelnen Halteklemmen durch das erste und zweite Kontaktelement zugängig sind.
  • Die Erfindung wird ausführlicher mit Bezug auf die folgenden Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigt:
  • 1 eine auseinander gezogene Ansicht einer Kontaktanordnung, die ein Bandkabel, einen Verbinder, eine Kontaktfassung und ein Kontaktelement zeigt;
  • 2 eine auseinander gezogene Ansicht einer Unterseite der Kontaktanordnung von 1;
  • 3 eine Querschnittsansicht des Verbinders von 2;
  • 4 eine perspektivische Teilansicht eines Tragarms des Verbinders;
  • 5 eine Querschnittsansicht der Kontaktanordnung in einem montierten Zustand; und
  • 6 eine Draufsicht auf eine Oberseite der Kontaktanordnung von 5.
  • Die 1 und 2 zeigen eine Kontaktanordnung mit einem Bandkabel 1, einem Verbinder 4, einer Kontaktfassung 6 und einem Kontaktelement 5. Die 1 und 2 zeigen die einzelnen Teile der Kontaktanordnung vor der Montage und vor dem Einführen des Verbinders 4 in die Kontaktfassung 6.
  • Wie in 1 gezeigt, beinhaltet das Bandkabel 1 mehrere parallel angeordnete Leitungsdrähte 2. Die Leitungsdrähte 2 sind von einer Isolierschicht 3 umgeben und sind schematisch durch gestrichelte Linien in der Isolierschicht 3 illustriert. Wie in den 1 und 2 gezeigt, sind Kontaktfenster 7 auf der Ober- und Unterseite des Bandkabels 1 und neben den Leitungsdrähten 2 vorgesehen. Die Isolierschicht 3 wird von den Leitungsdrähten 2 in einer Region neben den Kontaktfenstern 7 entfernt, so dass ein exponierter Kontaktabschnitt 30 entsteht. Alternativ kann, wenn Schneid-Klemm-Kontaktelemente (nicht dargestellt) in der Kontaktanordnung benutzt werden, die die Isolierschicht 3 durchdringen, um einen Kontakt mit den Leitungsdrähten 2 herzustellen, das Bandkabel 1 ohne die Kontaktfenster 7 ausgebildet werden, und die Isolierschicht 3 braucht nicht von den Leitungsdrähten 2 entfernt zu werden.
  • Wie in 1 gezeigt, hat die Kontaktfassung 6 eine im Wesentlichen rechteckige Einführungsöffnung 14 zur Aufnahme des Verbinders 4. Die Einführungsöffnung 14 hat einen Querschnitt, der im Wesentlichen einem Querschnitt des Verbinders 4 entspricht, so dass der Verbinder 4 beim Einführen darin durch Innenflächen der Kontaktfassung 6 geführt wird. Halteaussparungen 16 sind an gegenüberliegenden Seitenwänden 15 der Kontaktfassung 6 in der Nähe der Einführungsöffnungen 14 ausgebildet. Gegenüber der Einführungsöffnung 14 hat eine Rückseite der Kontaktfassung 6 eine Öffnung zur Aufnahme des Kontaktelements 5.
  • Wie in 1 gezeigt, beinhaltet das Kontaktelement 5 eine Kontaktplatte 17. Die Kontaktplatte 17 hat Anschlusspins 18, die auf einer Rückseite der Kontaktplatte 17 geformt sind, und jeweils ein erstes und ein zweites Kontaktelement 19, 20, die auf einer Vorderseite der Kontaktplatte 17 gegenüber den Anschlusspins 18 geformt sind. Jedes der ersten Kontaktelemente 19 hat eine konvexe Kontaktregion 23. Wie am besten in 5 zu sehen ist, verzweigt sich jedes der zweiten Kontaktelemente 20 jeweils in dritte und vierte Kontaktelement 21, 22. Das dritte und vierte Kontaktelement 21, 22 sind in einer gemeinsamen Ebene mit dem ersten Kontaktelement 19 angeordnet. Das dritte und vierte Kontaktelement 21, 22 sind zum Bilden einer im Wesentlichen ovalen Form angeordnet und haben Enden, die über die konvexe Kontaktregion 23 des ersten Kontaktelementes 19 hinaus verlaufen. Das dritte Kontaktelement 21 hat eine konvexe Kontaktregion 31, die bogenförmig in Richtung auf die konvexe Kontaktregion 23 des ersten Kontaktelements 19 gekrümmt ist. Die konvexe Kontaktregion 31 des dritten Kontaktelementes 21 ist mit einem festen Abstand über der konvexen Kontaktregion 23 des ersten Kontaktelementes 19 angeordnet.
  • Wie in den 1 und 5 gezeigt, besteht der Verbinder 4 aus einem Gehäuse 10 mit einem Einführungsschlitz 8 auf seiner Rückseite zum Einführen des Bandkabels 1. Neben dem Einführungsschlitz 8 befindet sich eine Bandkabelaufnahmeregion 26, die zu einer Front- oder Kontaktseite des Verbinders 4 verläuft. Haltelöcher 9 sind auf einer Oberseite 34 des Gehäuses 10 ausgebildet. Tragelemente 11 verlaufen entlang longitudinalen Seitenwänden 32 des Gehäuses 10. Die Tragelemente 11 sind aus einem flexiblen Material wie Plastik gebildet und haben ein erstes Ende, das auf das Gehäuse 10 auf der Kontaktseite des Verbinders 4 geformt ist. Jedes der Tragelemente 11 ist vorzugsweise identisch gestaltet. Wie am besten in 4 zu sehen ist, sind die einzelnen Tragelemente 11 in einem festen Winkel relativ zu den longitudinalen Seitenwänden 32 des Gehäuses 10 angeordnet. Die Tragelemente 11 verlaufen zur Rückseite des Verbinden 4 und haben einen Hebel 12 auf ihrer Außenseite, der nach außen verläuft. Eine Nocke 13 ist auf der Außenseite jedes der Tragelemente 11 in der Nähe des Hebels 12 vorgesehen. Die Nocken 13 sind so ausgebildet, dass sie den Halteaussparungen 16 auf der Kontaktfassung 6 entsprechen, so dass die Tragelemente 11 den Verbinder 4 formschlüssig an der Kontaktfassung 6 fixieren, wenn der Verbinder 4 darin steckt. Wie in 3 gezeigt, hat das Gehäuse 10 eine Betätigungsfläche 27, die vorzugsweise in einem geneigten Winkel in einer Einführungsrichtung des Verbinders 4 angeordnet ist.
  • Wie in 2 gezeigt, hat eine Unterseite 24 des Gehäuses 10 sekundäre Haltelöcher 28 gegenüber den Haltelöchern 9. Die Unterseite 24 geht auf der Kontaktseite des Gehäuses 10 in die Halteklemmen 25 über, die mit dem Gehäuse 10 geformt werden können. Die einzelnen Halteklemmen 25 haben dieselbe Breite und sind zwischen den longitudinalen Seitenwänden 32 des Gehäuses 10 in einem festen Abstand voneinander und in der Aufnahmeregion 26 angeordnet. Die Halteklemmen 25 sind vorzugsweise so geformt, dass die Halteklemmen 25 nicht über die longitudinalen Seitenwände 32 des Gehäuses 10 hinaus gehen, so dass die Halteklemmen 25 vor Beschädigung geschützt werden. Die Halteklemmen 25 sind in einem festen Abstand von der Oberseite 34 des Gehäuses 10 angeordnet, so dass die Räume zwischen den Halteklemmen 25 für das erste und dritte Kontaktelement 19, 21 von der Ober- und Unterseite 34, 24 des Gehäuses 10 leicht zugängig sind.
  • Wie in 5 gezeigt, sind die einzelnen Halteklemmen 25 im Wesentlichen U-förmig und haben eine erste Seite 36, die eine Kontaktfläche für das Bandkabel 1 bildet, und eine zweite Seite 35, die länger ist als die erste Seite 36, die eine Auflage- und Haltefläche für das Bandkabel 1 bildet. Wie in 3 gezeigt, sind die zweiten Seiten 35 der Halteklemmen 25 und ein exponierter Teil der Aufnahmeregion 26 von der Unterseite 24 des Gehäuses 10 frei zugänglich für einen Kontakt mit dem ersten Kontaktelement 19, und die ersten Seiten 36 der Halteklemmen 25 sind in einem festen Abstand unter der Betätigungsfläche 27 des Gehäuses 10 angeordnet, so dass ein exponierter Teil der Aufnahmeregion 26 und die ersten Seiten 36 von der Oberseite 34 des Gehäuses 10 für einen Kontakt mit dem dritten Kontaktelement 21 frei zugänglich sind.
  • Wie in 5 gezeigt, hat der Verbinder 4 Haltestifte 29. Die Haltestifte 29 sind so ausgebildet, dass sie von den Haltelöchern 9 zu den sekundären Haltelöchern 28 verlaufen. Die Haltestifte 29 bestehen beispielsweise aus Plastik.
  • Es wird nun die Montage der Kontaktanordnung ausführlicher beschrieben. Wie in 3 gezeigt, wird das Bandkabel 1 in den Einführungsschlitz 8, die Aufnahmeregion 26 und die Halteklemmen 25 des Verbinders 4 eingeführt, bis sich der Rand des Bandkabels 1 zwischen den ersten Seiten 36 und den zweiten Seiten 35 der Halteklemmen 25 befindet. Wie in 5 gezeigt, wird das Bandkabel 8 im Verbinder 4 durch die Haltestifte 29 befestigt, die in die Haltelöcher 9 durch das Bandkabel 1 in Räume zwischen Leitungsdrähten 2 und durch die sekundären Haltelöcher 28 eingeführt werden. Die Haltestifte 29 werden mit dem Gehäuse 10 des Verbinden 4 verbunden und können darauf gecrimpt, gelötet oder geklebt werden. Das Bandkabel 1 wird dadurch parallel und lotrecht zur Einführungsrichtung befestigt.
  • Wie in 5 gezeigt, ist das Kontaktelement 5 in der Kontaktfassung 6 angeordnet und so positioniert, dass es elektrischen Kontakt mit den Leitungsdrähten 2 des Bandkabels 1 erhält, wenn die Kontaktanordnung montiert wird. Das Kontaktelement 5 wird in eine Seite der Kontaktfassung 6 gegenüber dem Einführungsloch 14 eingeführt, bis die Kontaktelemente 19, 21, 22 zwischen den Halteklemmen 25 angeordnet sind. Der Verbinder 4 wird in die Einführungsöffnung 14 der Kontaktfassung 6 eingeführt, bis die exponierten Kontaktabschnitte 30 der Leitungsdrähte 2 zwischen den konvexen Kontaktregionen 23, 31 des ersten und dritten Kontaktelementes 19, 21 angeordnet sind. Das erste Kontaktelement 19 ist unter dem Bandkabel 1 angeordnet, das dritte und vierte Kontaktelement 21, 22 sind über dem Bandkabel 1 angeordnet. Infolgedessen können relativ große Kontaktelemente 19, 21 für den Kontakt mit dem Leitungsdraht 1 verwendet werden und die Halteklemmen 25 können beim Ausrichten der Kontaktelemente 19, 21 auf die Leitungsdrähte 2 des Bandkabels 1 behilflich sein.
  • Beim Einführen des Verbinders 4 in die Kontaktfassung 6 wird das vierte Kontaktelement 22 über die Betätigungsfläche 27 zum Bandkabel 1 hin vorgespannt. Da die Betätigungsfläche 27 in einem geneigten Winkel zur Einführungsrichtung des Verbinders 4 angeordnet ist, nimmt der Abstand zwischen der Betätigungsfläche 27 und dem Bandkabel 1 zur Mitte des Verbinders 4 hin ab. Das vierte Kontaktelement 22 wird daher beim Einführen des Verbinders 4 in die Kontaktfassung 6 in Richtung auf das Bandkabel 1 gedrückt. Da das vierte Kontaktelement 22 mit dem dritten Kontaktelement 21 verbunden ist, wird auch das dritte Kontaktelement 21 zum Bandkabel 1 hin und in Kontakt damit gepresst. Infolgedessen wird beim Einführen des Verbinders 4 auf die exponierten Kontaktabschnitte 30 der Leitungsdrähte 2 durch die konvexe Kontaktregion 31 des dritten Kontaktelementes 21 von oben und die konvexe Kontaktregion 23 des ersten Kontaktelementes 19 von unten Druck ausgeübt. Auf diese Weise kann der Leitungsdraht 2 des Bandkabels 1 auf beiden Seiten kontaktiert und eine hohe Kontaktkraft erzielt werden, ohne die Leitungsdrähte 2 zu beschädigen.
  • Alternativ kann eine flache Betätigungsfläche zum Vorspannen des ersten, dritten und vierten Kontaktelementes 19, 21, 22 verwendet werden. In diesem Fall ist das vierte Kontaktelement 22 so aufgebaut, dass es von einem freien Ende davon nach oben verläuft, so dass die flache Betätigungsfläche das dritte Kontaktelement 21 weiter zum Bandkabel 1 hin drängt mit zunehmender Einführungstiefe des Verbinders 4.
  • Wie in 6 gezeigt, wenn der Verbinder 4 in der Kontaktbuchse 6 steckt, werden die Nocken 13 in den Haltelöchern 16 aufgenommen und die Tragelemente 11 werden von den longitudinalen Seitenwänden 32 des Gehäuses 10 zu den Seitenwänden 15 des Verbinders 4 hin festgezogen. Um den Verbinder 4 aus der Kontaktfassung 6 zu entfernen, werden die Tragelemente 11 von den Hebeln 12 einwärts gepresst und die Nocken 13 werden einwärts und aus den Haltelöchern 16 herausgeführt, so dass der Verbinder 4 aus der Kontaktfassung 6 entfernt werden kann.

Claims (8)

  1. Verbinder (4) für ein Bandkabel (1), der ein Gehäuse (10) mit einer Bandkabelaufnahmeregion (26) umfasst, die zwischen einer Vorderseite und einer Rückseite des Gehäuses (10) verläuft, wobei die Halteklemmen (25) auf der Rückseite des Gehäuses (10) angeordnet sind und in die Bandkabelaufnahmeregion (26) verlaufen, wobei die Halteklemmen (25) mit einem festen Abstand angeordnet sind, so dass die Bandkabelaufnahmeregion (26) zwischen den einzelnen Halteklemmen (25) zugänglich sind, um Kontaktelemente (19, 20, 21, 22) aufzunehmen, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklemmen (25) im Wesentlichen U-förmig sind, dass die Halteklemmen (25) einen Abschnitt des Bandkabels aufnehmen, dass die Halteklemmen eine erste Seite (36) haben, die eine Kontaktfläche für das Bandkabel (1) bildet, und dass die Halteklemmen eine zweite Seite (35) haben, die eine Lager- und Haltefläche für das Bandkabel (1) bildet.
  2. Verbinder (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklemmen (25) parallel zueinander angeordnet sind.
  3. Verbinder (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) eine Betätigungsfläche (27) hat, die neben der Bandkabelaufnahmeregion (26) verläuft, um die Kontaktelemente (19, 20, 21, 22) in Richtung auf die Bandkabelaufnahmeregion (26) vorzuspannen.
  4. Verbinder (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) longitudinale Seitenwände (32) hat, die zwischen der Vorderseite und der Rückseite verlaufen, wobei wenigstens eine longitudinale Seitenwand (32) einen elastischen Tragarm (11) mit einer Nocke (13) zum formschlüssigen Verriegeln des Verbinders (4) an einer Kontaktfassung (6) hat.
  5. Verbinder (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) Haltestifte (29) zum Halten des Bandkabels (1) in dem Gehäuse (10) hat.
  6. Verbinder (4) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestifte (29) zwischen einer Oberseite (34) und einer Unterseite (24) des Gehäuses (10) verlaufen.
  7. Verbinder (4) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltestifte (29) an dem Gehäuse (10) befestigt sind.
  8. Verbinder (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklemmen (25) an dem Gehäuse (10) angeformt sind.
DE602004001350T 2003-01-16 2004-01-15 Stecker für Bandkabel Expired - Lifetime DE602004001350T2 (de)

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