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DE602004001196T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Datenübertragung für hybride isochrone/asynchrone Netzwerke - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Datenübertragung für hybride isochrone/asynchrone Netzwerke Download PDF

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DE602004001196T2
DE602004001196T2 DE602004001196T DE602004001196T DE602004001196T2 DE 602004001196 T2 DE602004001196 T2 DE 602004001196T2 DE 602004001196 T DE602004001196 T DE 602004001196T DE 602004001196 T DE602004001196 T DE 602004001196T DE 602004001196 T2 DE602004001196 T2 DE 602004001196T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transmission
data
delay time
bandwidth
signal
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE602004001196T
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English (en)
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DE602004001196D1 (de
Inventor
Keisuke Kinoshita
Toshiyuki Kohri
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Panasonic Corp
Original Assignee
Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Matsushita Electric Industrial Co Ltd filed Critical Matsushita Electric Industrial Co Ltd
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Publication of DE602004001196T2 publication Critical patent/DE602004001196T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Datenübertragung unter einer Vielzahl von Vorrichtungen. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Datenübertragung, welche die Datenübertragung durch das Anwenden eines Zeitmultiplexverfahrens auf Datensignale durchgeführt, welche eine periodische Übermittlung erfordern und auf sporadisch auftretende asynchrone Datensignale.
  • Beschreibung des technischen Hintergrunds
  • Es sind netzwerktechnische Anstrengungen unternommen worden, um die gemeinsame Verwaltung und das Verarbeiten von Video- und Audiodaten, etc. zu ermöglichen, welche aufgrund der weiten Verbreitung von digitalen Vorrichtungen digitalisiert werden müssen. Zwischen vorgegebenen digitalen Vorrichtungen können Datensignale, welche eine periodische Übermittlung (z. B. Video und Audio oder Ähnliches) und sporadisch auftretende Datensignale (z. B. stille Bilder, Text oder Kontrollsignale für die Vorrichtungen) erfordern, übermittelt werden. Ein Netzwerk der vorgenannten Art kann ein Datenübertragungssystem annehmen, in welchem diese beiden Typen von Datensignalen in einer untereinander vermischten Weise übermittelt werden.
  • Ein Datenübertragungssystem, welches an den oben genannten Typ einer digitalen Schnittstelle angepasst werden kann, ist der IEEE1394-Standard. Der IEEE1394-Standard ist von dem IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) vorge schlagen worden. Der IEEE1394-Standard kann in den IEEE1394-1995-Standard, den IEEE1394a-2000-Standard, den IEEEb1394-2002-Standard, usw., unterklassifiziert werden. Der IEEE1394-Standard ist dadurch charakterisiert, dass er die Übermittlung von beiden Datensignalen, welche eine periodische Übermittlung (z. B. Video oder Audio) und sporadisch auftretende asynchrone Datensignale (z. B. Kontrollsignale oder stille Bilder) erfordern, ermöglicht. Im Folgenden wird, mit Bezug auf 6, die Struktur eines Datenübertragungsverfahrens nach IEEE1394-Standard beschrieben. 6 stellt ein Diagramm dar, das die Datensignalsteuerung in einem dem IEEE1394-angepassten Datenübermittlungsverfahren veranschaulicht, wobei die Zeit (t) auf der horizontalen Achse angenommen wird.
  • Wie im oberen Diagramm von 6 gezeigt, wird gemäß dem IEEE1394-Standard ein Typ von synchronisierten Signalen, genannt Zyklusstartpaket CSP, in jeder Periode von T (z. B. etwa 125 μs) übermittelt. Nach dem Zyklusstartpaket CSP überträgt eine Vorrichtung, welche eine vorhergehende Reservierung durchgeführt hat, aufeinanderfolgend Daten IDs in einem Modus, der isochrone (Isochron; Iso) Übertragung genannt wird. Dann wird nach dem Ablauf einer bestimmten signallosen Periode (d. h., einer Periode, während der kein Signal auf dem Übermittlungsweg erscheint), da die isochrone Übertragung abgeschlossen ist, eine Datenübermittlung als Antwort auf eine Anfrage für eine Übertragung von sporadisch auftretenden Daten in einem Modus durchgeführt, welcher asynchrone (Asynchron; Asynch) Übermittlung genannt wird. So werden zum Beispiel Echtzeit-Daten, wie Video oder Audio, im isochronen Übertragungsmodus übermittelt, in welchem einer Vorrichtung, die eine vorhergehende Reservierung durchgeführt hat eine Datenübertragung, die einem Zyklusstartpaket folgt, gewährt wird. Auf der anderen Seite werden sporadische Daten, wie Kontrollsignale oder stille Bilder, in einem asynchronen Übertragungsmodus übermittelt.
  • Um ein spezielles Beispiel zu veranschaulichen, wird nach einem Zyklusstartpaket eine signallose Periode, welche als eine isochrone Lücke (Isochronous gap) IG definiert wird, eingehalten, nach der isochrone Übertragungen durchgeführt werden. In dem oben genannten Diagramm von 6 werden drei Kanäle einer isochronen Übertragung, jeweils als isochrone Daten ID1 bis ID3, angezeigt. Es ist zu beachten, dass eine isochrone Lücke zwischen den isochronen Daten ID1 und ID2 sowie zwischen den isochronen Daten ID2 und ID3 eingehalten wird.
  • Nachdem die isochronen Übertragungen abgeschlossen sind, wird eine signallose Periode, die als Subaktionslücke (Subaction gap) SG definiert wird – welche dazu bestimmt ist, länger zu sein, als eine isochrone Lücke – eingehalten. Danach wird eine asynchrone Übertragung durchgeführt. In einer asynchronen Übertragung sendet keine Vorrichtung, die isochrone Daten empfängt, ein Signal zurück. Auf der anderen Seite sendet in einer asynchronen Übertragung eine Vorrichtung, die der Empfänger von asynchronen Daten AD ist, ein Bestätigungssignal (Bestätigung) zurück. Das Bestätigungssignal, welches als ein Bestätigungspaket AP in dem oberen Diagramm von 6 wiedergegeben ist, wird nach der Spanne, welche als eine Bestätigungslücke (Bestätigungslücke) AG definiert wird, übermittelt. Nach der Übermittlung des Bestätigungspakets AP wird eine weitere signallose Periode, nach der ein nächstes Zyklusstartpaket übermittelt wird, eingehalten. Es ist zu beachten, dass die signallose Periode zwischen dem Bestätigungspaket AP und dem Zyklusstartpaket als länger andauernd vorgegeben ist, als eine isochrone Lücke IG.
  • In Übereinstimmung mit der oben beschriebenen Datensignalsteuerung führt jede Vorrichtung Datenübertragungen durch, während sie signallose Perioden auf dem Übermittlungsweg ermittelt. Nach dem Empfang eines Zyklusstartpakets CSP, ermittelt jede Vorrichtung eine signallose Periode, welche die definierte Dauer von einer isochronen Lücke IG hat. Dann nimmt jede Vorrichtung, die eine isochrone Übertragung durchführen möchte, an einer Verhandlung zum Erhalten des Rechts zur Übermittlung isochroner Daten teil, und eine Vorrichtung, welche in den Verhandlungen gewonnen hat, führt eine isochrone Übertragung durch. Nach Beendigung der isochronen Übertragung nimmt, falls eine signallose Periode ermittelt wurde, welche die definierte Dauer einer Subaktionslücke SG hat, jede Vorrichtung, die eine asynchrone Übertragung durchführen möchte, an einer Verhandlung teil und eine Vorrichtung, welche in den Verhandlungen gewonnen hat, führt eine asynchrone Übertragung durch. Dann sendet nach dem Ablauf einer signallosen Periode, welche die definierte Dauer einer Bestätigungslücke AG hat, eine Vorrichtung, welche der Rezipient der asynchronen Daten ist, ein Bestätigungspaket AP zurück. Es ist zu beachten, dass das Bestätigungspaket zurückgesendet wird, ohne eine Verhandlung durchführen zu müssen.
  • Wie in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 2001-77835, EP 1087572 , offenbart ist, ist für den IEEE1394-1995-Standard und den IEEE1394a-2000-Standard die Verwendung von elektrischen Kabeln vorgeschrieben, um eine Verbindung zwischen Vorrichtungen über eine Entfernung von 4,5 m zur Verfügung zu stellen. Der IEEE1394b-2002-Standard lässt jedoch, um eine Situation zu unterstützen, bei der eine lange Übermittlungsentfernung zwischen Vorrichtungen besteht, längere Übermittlungsentfernungen von bis zu 50 m oder mehr bei Verwendung von optischen Fasern zu. Als Ergebnis ist es möglich geworden den IEEE1394-Standard für Zwecke, wie Übermittlung digitaler Daten (welche durch eine Kamera, etc. festgehalten wurden) über optische Fasern anzuwenden und die digitalen Daten mit einem entfernten Bildempfänger oder Ähnlichem zu empfangen.
  • Bei der Durchführung einer Übermittlung zwischen Vorrichtungen über eine lange Entfernung kann eine Übermittlungsverzögerungszeit, die bei der Übermittlung zwischen den Vorrichtungen auftritt, ein Problem darstellen. Es kann zum Beispiel, obwohl ein Bestätigungspaket AP nach der Durchführung einer asynchronen Übertragung zurückgesendet werden sollte, falls die Übermittlungsverzögerungszeit zwischen Vorrichtungen so lange wird, dass kein Bestätigungspaket AP innerhalb des als eine Subaktionslücke SG definierten Zeitabschnitts zurückgesendet wird, eine andere Vorrichtung eine Verhandlung über das Ermitteln der Subaktionslücke SG beginnen. In diesem Fall kann ein ordnungsgemäßes Zurücksenden eines Bestätigungspakets nicht stattfinden. Darüber hinaus kann, da ein Bestätigungspaket AP nicht zurückgesendet wird, die Vorrichtung, welche die asynchrone Übertragung durchgeführt hat, festlegen, dass das Netzwerk in einem abnormalen Zustand ist und daher eine asynchrone Übertragung erneut versuchen oder sogar das Netzwerk initialisieren. Aus diesen Gründen ist es notwendig, dass die Übermittlungsverzögerungszeit zwischen Vorrichtungen nicht größer als die Subaktionslücke ist. Unter dem IEEE1394-Standard wird die Subaktionslücke auf der Basis eines Werts von einem Parameter, genannt "Lückenzählung", festgesetzt. Die Subaktionslücke wird in dem Maße länger, wie der Wert der Lückenzählung zunimmt. Um der die oben genannten Übermittlungsverzögerungszeit bei einer Übermittlung über eine lange Entfernung Rechnung zu tragen, ist es folglich notwendig, einen großen Lückenzählungswert vorzuschreiben.
  • Mit Bezug auf 7 wird ein konventionelles Datenübertragungsverfahren nach dem IEEE1394-Standard beschrieben. 7 ist ein Flussdiagramm, das die Abfolge von Prozessen bei dem konventionellen Datenübertragungsverfahren veranschaulicht.
  • Bezugnehmend auf 7 kann eine Vorrichtung mit einem Netzwerk verbunden oder mit Energie versorgt werden (Schritt S51). Anschließend wird eine Übermittlungsverzögerungszeit, welche für die Datenübertragung zwischen Vorrichtungen erforderlich ist, ermittelt (Schritt S52). So kann zum Beispiel die Übermittlungsverzögerungszeit durch das Ermitteln der Anzahl von Vorrichtungen (Sprungzählung), unter den Vorrichtungen, von einer Hauptstation (Ursprung) an eine andere Vorrichtung (Unterstation: Jede andere Station, außer der Ursprungsstation), und das Multiplizieren der ermittelten Anzahl mit einem fixiertem Wert, festgelegt werden. Dann wird festgelegt, ob eine Wartezeit, die eingehalten werden muss nachdem die Vorrichtung eine signallose Periode auf dem Übermittlungsweg ermittelt und bis die Vorrichtung eine Datenübertragung (z. B. eine Wartezeit, die mit der Subaktionslücke SG übereinstimmt) beginnt, länger als die Übermittlungsverzögerungszeit festgesetzt werden kann, welche in Schritt S52 (Schritt S53) ermittelt worden ist. So kann zum Beispiel die Wartezeit auf der Basis der oben genannten Lückenzählung festgesetzt werden, und es kann festgelegt werden, ob die Wartezeit so festgesetzt werden kann, dass sie länger als die Übermittlungsverzögerungszeit ist, während sie innerhalb des zulässigen Bereichs der Lückenzählungswerte verbleibt (z. B. 0 bis 63).
  • Falls die Wartezeit nicht länger als die Übermittlungsverzögerungszeit festgelegt werden kann, wird die Datenübertragung zwischen den Vorrichtungen als unmöglich bestimmt (Schritt S56), und der Verfahrensablauf in diesem Flussdiagramm wird beendet. Auf der anderen Seite wird, falls es möglich ist eine Wartezeit festzusetzen, welche länger als die Übermittlungsverzögerungszeit ist, eine Wartezeit (signallose Periode) festgesetzt, welche länger als die Übermittlungsverzögerungszeit ist (Schritt S54). Als Lückenzählungswert, der die Wartezeit definiert, wird ein willkürlicher Wert festgesetzt, welcher größer oder gleich der Übermittlungsverzögerungszeit ist und welcher geringer oder gleich des oben genannten, zulässigen Bereichs der Lückenzählungswerte ist. So kann zum Beispiel ein maximaler Wert innerhalb des zulässigen Bereichs (z. B. 63) oder ein fixierter Wert (z. B. 44) festgesetzt werden. Dann wird die Datenübertragung zwischen den Vorrichtungen begonnen (Schritt S55) und der Verfahrensablauf in diesem Flussdiagramm wird beendet.
  • In dem oben beschriebenen Datenübertragungssystem kann eine Übermittlung über eine lange Entfernung zwischen Vorrichtungen ermöglicht werden durch Vorschreiben einer zur auf dem Übermittlungsweg signallosen Periode (z. B. Subaktionslücke SG) korrespondierenden Wartezeit, welche länger als die Übermittlungsverzögerungszeit ist. Infolge des Vorschreibens einer langen (z. B. ein maximaler Wert innerhalb des oben genannten Bereichs) Wartezeit (signallose Periode), können jedoch in einem Datenübertragungssystem, in welchem die Übermittlung durch Anwenden von Zeitmultiplexverfahren für zwei Arten von Datensignalen durchgeführt wird, d. h. Datensignale, welche eine periodische Übermittlung erfordern, wie Video oder Audio und sporadisch auftretende asynchrone Datensignale wie stille Bilder, Probleme auftreten.
  • Lassen Sie uns das IEEE1394 Scenario, gezeigt in 6, als Beispiel heranziehen. Wie im mittleren Diagramm von 6 gezeigt, werden, falls die Subaktionslücke SG und die signallose Periode zwischen dem Bestätigungspaket AP und dem nachfolgenden Zyklusstartpaket CSP relativ lange festgesetzt werden (während sonst die gleiche zeitliche Abfolge der Datensignale, wie im oberen Diagramm von 6 gezeigt, angenommen wird), die Zyklusstartpakete mit einem Intervall übertragen, welches größer oder gleich der Periode T ist. In diesem Fall ist die Übermittlung von asynchronen Datensignalen, wie stillen Bildern (asynchrone Übertragung) noch möglich, obwohl ei ne lange Übermittlungsverzögerungszeit für diese Datensignale auftreten wird. Auf der anderen Seite kann die Übermittlung von Datensignalen, welche eine periodische Übermittlung, z. B. Video oder Audio, (isochronische Übertragung) erfordern, wegen des Vorschreibens einer langen signallosen Periode (Subaktionslücke SG) nicht in dem erforderlichen Zeitabschnitt auftreten. Daher wird in einer Datenübertragung, gemäss dem IEEE1394-Standard, wie in dem unteren Diagramm von 6 gezeigt, der Verlust von einem Teil des Datensignals für die isochrone Übertragung (z. B. ein Teil der isochronen Daten ID3) zugelassen, um die Zyklusperiode des Zyklusstartpakets CSP innerhalb der Periode T beizubehalten. Auf diese Art und Weise kann die Datenübertragung, welche eine periodische Übermittlung erfordert, nicht korrekt durchgeführt werden, und Daten können bei einer Vorrichtung, wie bei einem Bildempfänger oder Ähnlichem, nicht korrekt empfangen werden.
  • Auf der anderen Seite wird in Übereinstimmung mit dem Verfahren und der Vorrichtung für Informationskommunikation, offengelegt in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 2001-77835, welche auf dem IEEE1394-1995-Standard und dem IEEE1394a-2000-Standard basieren, die maximale Sprungzahl im Netzwerk ermittelt, die Entfernung des Übermittlungsweges auf 4,5 m festgesetzt und eine notwendige Datenübermittlungsbandbreite und eine notwendige Wartezeit festgelegt. Es kann jedoch das Verfahren, offengelegt in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 2001-77835, nicht auf den IEEE1394b-2002-Standard angewendet werden, welcher eine Übermittlung über eine lange Entfernung unter der Verwendung von optischen Fasern annimmt.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Daher ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung für die Datenübermittlung zur Verfü gung zu stellen, welche bei einer Übermittlung über lange Entfernungen zwischen Vorrichtungen durch das Anwenden von Zeitmultiplexverfahren für Datensignale, welche eine periodische Übermittlung erfordern und für sporadisch auftretende asynchrone Datensignale durchgeführt werden, eine passende Wartezeit für jede Vorrichtung festsetzen, so dass eine Übermittlung über eine lange Entfernung ermöglicht wird, wobei eine notwendige Übermittlungsbandbreite für Echtzeit-Daten erhalten bleibt.
  • Die vorliegende Erfindung beinhaltet die folgenden Merkmale, um das oben erwähnte Ziel zu erreichen. Es ist zu beachten, dass Bezugszeichen und Ähnliches in der folgenden Beschreibung in Klammern nur zu dem Zweck hinzugefügt sind, um das Verstehen der vorliegenden Erfindung in Bezug zu den im Folgenden beschriebenen Ausführungsformen zu erleichtern, anstatt den Umfang der Erfindung in irgendeiner Weise zu begrenzen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Datenübertragungsvorrichtung (1a, 10a) zur Verfügung gestellt, die in einem Datenübertragungssystem zum Austausch von Daten über einen Übermittlungsweg (2) mit einer anderen Vorrichtung (1b, 10b, 10c) im Datenübertragungssystem verwendet wird, wobei die Daten ein periodisches Datensignal (Echtzeit-Daten; ID1 bis ID3), welches eine periodische Übermittlung erfordert und ein sporadisch auftretendes asynchrones sporadisches Datensignal (sporadische Daten; AD, AP) umfassen, wobei das periodische Datensignal und das sporadische Datensignal miteinander zeitgemultiplext werden. Die Datenübertragungsvorrichtung umfasst einen Übermittlungs-/Empfangsabschnitt (11a), einen Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt (12a), einen Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt (18a), einen Wartezeit-Festsetzungsabschnitt (14a) und einen Vergleichsabschnitt (15a). Der Übermittlungs-/Empfangsabschnitt tauscht das periodische Da tensignal und das sporadische Datensignal mit der weiteren Vorrichtung über den Übermittlungsweg aus. Der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt ermittelt eine bei einem Austausch eines Datensignals mit der weiteren Vorrichtung (S2) auftretende Übermittlungsverzögerungszeit. Der Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt ermittelt eine zum Austausch des periodischen Datensignals (S4) erforderliche Bandbreite (T2). Der Signallos-Ermittlungsabschnitt ermittelt eine signallose Periode (SG) in einem über den Übermittlungsweg übermittelten Datensignal. Der Wartezeit-Festsetzungsabschnitt setzt eine vor einem Beginn einer Datenübertragung, in Antwort auf die ermittelte signallose Periode, einzuhaltende Wartezeit (T4) derart fest, dass die Wartezeit größer oder gleich der vom Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt ermittelten Übermittlungsverzögerungszeit ist (S3) und gewährleistet (S4) die vom Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt (S5) ermittelte Bandbreite. Der Vergleichsabschnitt beginnt, falls die ermittelte signallose Periode länger als die vom Wartezeit-Festsetzungsabschnitt festgesetzte Wartezeit ist, eine Datenübertragung vom Übermittlungs-/Empfangsabschnitt (S6, S7).
  • So setzt zum Beispiel der Wartezeit-Festsetzungsabschnitt eine Wartezeit (T4 übereinstimmend mit SG) fest, welche vor einem Beginn einer Datenübertragung des sporadischen Datensignals in Antwort auf die ermittelte signallose Periode einzuhalten ist. Das periodische Datensignal und das sporadische Datensignal können auf einem Übermittlungsweg in einem bestimmten Zyklus übermittelt werden, wobei der bestimmte Zyklus zwischen Synchronisationssignale (CSP) fällt, welche mit einer vorher festgelegten Zyklusperiode (T) erzeugt werden. In diesem Fall setzt der Wartezeit-Festsetzungsabschnitt die Wartezeit so fest, dass die vom Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt ermittelte Bandbreite dadurch gewährleistet wird, dass die mit T4 bezeichnete Wartezeit die Beziehung T4 ≤ {T – (T1 + T2 + T3)}/2 erfüllt, wobei T die vorher festgelegt Zy klusperiode, T1 die für jedes Synchronisationssignal erforderliche Übermittlungsbandbreite, T2 die vom Bardbreiten-Ermittlungsabschnitt ermittelte, zum Austausch des periodischen Signals erforderliche Bandbreite und T3 eine zum Austausch des sporadischen Datensignals erforderliche Bandbreite bezeichnen. In einem Beispiel ist die vom Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt ermittelte, zum Austausch des periodischen Datensignals erforderliche Bandbreite, eine Bandbreite für eine isochrone Übertragung nach dem IEEE1394-Standard, die zum Austausch des sporadischen Datensignals erforderliche Bandbreite ist eine Bandbreite für eine asynchrone Übertragung nach dem IEEE1394-Standard und die für jedes Synchronisationssignal erforderliche Übermittlungsbandbreite ist eine Übermittlungsbandbreite für ein Zyklusstartpaket nach dem IEEE1394-Standard.
  • In einem Beispiel übermittelt der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt über den Übermittlungs-/Empfangsabschnitt ein Kontrollsignal zum Ermitteln der Übermittlungsverzögerungszeit zur weiteren Vorrichtung, empfängt danach über den Übermittlungs-/Empfangsabschnitt ein von der weiteren Vorrichtung als Antwort auf das Kontrollsignal zurückgesendetes Antwortsignal und ermittelt die Übermittlungsverzögerungszeit auf der Grundlage eines Zeitpunkts, zu welchem das Kontrollsignal übermittelt wird und eines Zeitpunkts, zu welchem das Antwortsignal empfangen wird. In einem weiteren Beispiel umfasst des Weiteren die Datenübertragungsvorrichtung einen Vorrichtungsbestimmungsabschnitt (19a) zum Bestimmen eines Paars von Vorrichtungen im Datenübertragungssystem, welche ein Datensignal miteinander austauschen, wobei der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt eine Übermittlungsverzögerungszeit ermittelt, welche bei einem Austausch eines Datensignals zwischen dem Paar der vom Vorrichtungsbestimmungsabschnitt bestimmten Vorrichtungen aufgetreten ist. Darüber hinaus kann der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt über den Übermittlungs-/Empfangsabschnitt ein Kontrollsignal zum Ermitteln der Übermittlungsverzögerungszeit zu allen weiteren Vorrichtungen im Datenübertragungssystem übermitteln, danach über den Übermittlungs-/Empfangsabschnitt ein von jeder der weiteren Vorrichtungen als Antwort auf das Kontrollsignal zurückgesendetes Antwortsignal empfangen und die Übermittlungsverzögerungszeit für jede der weiteren Vorrichtungen auf der Grundlage eines Zeitpunkts, zu welchem das Kontrollsignal übermittelt wird, und eines Zeitpunkts, zu welchem jedes Antwortsignal empfangen wird, ermitteln. In diesem Fall ermittelt der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt eine erste Übermittlungsverzögerungszeit auf der Grundlage des Zeitpunkts, zu welchem das Kontrollsignal übermittelt wird und des Zeitpunkts, zu welchem das Antwortsignal von einer ersten der weiteren Vorrichtungen empfangen wird, ermittelt eine zweite Übermittlungsverzögerungszeit auf der Grundlage des Zeitpunkts, zu welchem das Kontrollsignal übermittelt wird und des Zeitpunkts, zu welchem das Antwortsignal von einer zweiten der weiteren Vorrichtungen empfangen wird, und zieht die erste Übermittlungsverzögerungszeit von der zweiten Übermittlungsverzögerungszeit ab oder umgekehrt, um im Hinblick auf das vom Vorrichtungsbestimmungsabschnitt bestimmte Paar der ersten und zweiten weiteren Vorrichtung, eine Übermittlungsverzögerungszeit zu berechnen.
  • In einem Beispiel ermittelt der Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt die zum Austausch des periodischen Datensignals erforderliche Bandbreite auf der Grundlage eines Kontrollsignals, welches zuvor übermittelt wird, um die zum Übermitteln des periodischen Datensignals verwendete Bandbreite zu gewährleisten.
  • Als ein erstes Beispiel umfasst die Datenübertragungsvorrichtung des Weiteren einen Speicherabschnitt (17a usw.) mit einer zuvor darauf gespeicherten Information über eine beim Austausch eines Datensignals mit der weiteren Vorrichtung auftretende Übermittlungsverzögerungszeit, wobei der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt die im Speicherabschnitt gespeicherte Information verwendet, um die beim Austausch eines Datensignals mit der weiteren Vorrichtung auftretende Übermittlungsverzögerungszeit zu ermitteln. Als ein zweites Beispiel umfasst die Datenübertragungsvorrichtung des Weiteren einen Speicherabschnitt mit einer zuvor darauf gespeicherten Information zum Austausch des periodischen Datensignals, wobei der Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt die im Speicherabschnitt gespeicherten Informationen verwendet, um die zum Austausch des periodischen Datensignals erforderliche Bandbreite zu ermitteln.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird darin auch ein Datenübertragungsverfahren zum Austausch von Daten zwischen einer von mehreren Vorrichtungen in einem Datenübertragungssystem und einer weiteren Vorrichtung im Datenübertragungssystem über einen Übermittlungsweg zur Verfügung gestellt, wobei die Daten ein periodisches Datensignal, welches eine periodische Übermittlung erfordert und ein sporadisch auftretendes asynchrones sporadisches Datensignal umfassen, wobei das periodische Datensignal und das sporadische Datensignal miteinander zeitgemultiplext werden. Das Datenübertragungsverfahren umfasst einen Verzögerungszeit-Ermittlungsschritt, einen Bandbreiten-Ermittlungsschritt, einen Signallos-Ermittlungsschritt, einen Wartezeit-Festsetzungsschritt und einen Übermittlungsbeginnschritt. Der Verzögerungszeit-Ermittlungsschritt ermittelt eine, bei einem Austausch eines Datensignals mit der weiteren Vorrichtung auftretende Übermittlungsverzögerungszeit. Der Bandbreiten-Ermittlungsschritt ermittelt eine Bandbreite, welche zum Austausch des periodischen Datensignals für zumindest eine Vorrichtung im Datenübertragungssystem erforderlich ist. Der Signallos-Ermittlungsschritt ermittelt eine signallose Periode eines auf dem Über mittlungsweg übermittelten Datensignals. Der Wartezeit-Festsetzungsschritt setzt eine, vor einem Beginn einer Datenübertragung, in Antwort auf die ermittelte signallose Periode einzuhaltende Wartezeit derart fest, dass die Wartezeit größer oder gleich der im Verzögerungszeit-Ermittlungsschritt ermittelten Übermittlungsverzögerungszeit ist und die im Bandbreiten-Ermittlungsschritt ermittelte Bandbreite gewährleistet wird. Der Übermittlungsbeginnschritt lässt zumindest eine Vorrichtung im Datenübertragungssystem eine Datenübertragung beginnen, falls eine Periode des im Signallos-Ermittlungsschritt ermittelten signallosen Zustands länger ist als die im Wartezeit-Festsetzungsschritt festgesetzte Wartezeit.
  • So setzt zum Beispiel der Wartezeit-Festsetzungsschritt vor einem Beginn einer Datenübertragung des sporadischen Datensignals eine einzuhaltende Wartezeit in Antwort auf die ermittelte signallose Periode fest. Das periodische Datensignal und das sporadische Datensignal können auf dem Übermittlungsweg in einem bestimmten Zyklus übermittelt werden, wobei der bestimmte Zyklus zwischen Synchronisationssignale fällt, welche mit einer vorher festgelegten Zyklusperiode erzeugt werden. In diesem Fall setzt der Wartezeit-Festsetzungsschritt die Wartezeit so fest, dass die im Bandbreiten-Ermittlungsschritt ermittelte Bandbreite dadurch gewährleistet wird, dass die mit T4 bezeichnete Wartezeit die Beziehung: T4 ≤ {T – (T1 + T2 + T3)}/2, erfüllt, wobei T die vorher festgelegte Zyklusperiode, T1 eine für jedes Synchronisationssignal erforderliche Übermittlungsbandbreite, T2 die im Bandbreiten-Ermittlungsschritt ermittelte, zum Austausch des periodischen Datensignals erforderliche Bandbreite und T3 eine zum Austausch des sporadischen Datensignals erforderliche Bandbreite bezeichnen. In einem Beispiel ist die im Bandbreiten-Ermittlungsschritt ermittelte, zum Austausch des periodischen Datensignals erforderliche Bandbreite eine Bandbreite für eine isochrone Übertragung nach dem IEEE1394-Standard, die zum Austausch des sporadischen Datensignals erforderliche Bandbreite ist eine Bandbreite für eine asynchrone Übertragung nach dem IEEE1394-Standard und die zum Übermitteln für jedes Synchronisationssignal erforderliche Bandbreite ist eine Übermittlungsbandbreite für ein Zyklusstartpaket nach dem IEEE1394-Standard.
  • In einem Beispiel wird im Verzögerungszeit-Ermittlungsschritt im Übermittlungs-/Empfangsschritt ein Kontrollsignal zum Ermitteln der Übermittlungsverzögerungszeit zu der weiteren Vorrichtung übermittelt, danach wird im Übermittlungs-/Empfangsschritt ein von der weiteren Vorrichtung als Antwort auf das Kontrollsignal zurückgesendetes Antwortsignal empfangen und die Übermittlungsverzögerungszeit auf der Grundlage eines Zeitpunkts, zu welchem das Kontrollsignal übermittelt wird, und eines Zeitpunkts, zu welchem das Antwortsignal empfangen wird, ermittelt. In einem weiteren Beispiel umfasst das Datenübertragungsverfahren des Weiteren einen Vorrichtungsbestimmungsschritt zum Bestimmen eines Paars von Vorrichtungen im Datenübertragungssystem, welche ein Datensignal miteinander austauschen, wobei im Verzögerungszeit-Ermittlungsschritt eine Übermittlungsverzögerungszeit ermittelt wird, welche bei einem Austausch eines Datensignals zwischen dem Paar der im Vorrichtungsbestimmungsschritt bestimmten Vorrichtungen aufgetreten ist. Der Verzögerungszeit-Ermittlungsschritt kann im Übermittlungs-/Empfangsschritt ein Kontrollsignal zum Ermitteln der Übermittlungsverzögerungszeit zu allen weiteren Vorrichtungen im Datenübertragungssystem übermitteln, danach im Übermittlungs-/Empfangsschritt ein von jeder der weiteren Vorrichtungen als Antwort auf das Kontrollsignal zurückgesendetes Antwortsignal empfangen und die Übermittlungsverzögerungszeit für jede der weiteren Vorrichtungen auf der Grundlage eines Zeitpunkts, zu welchem das Kontrollsignal übermittelt wird, und eines Zeitpunkts, zu welchem jedes Antwortsignal empfangen wird, ermitteln. In diesem Fall ermittelt der Verzögerungszeit-Ermittlungsschritt eine erste Übermittlungsverzögerungszeit auf der Grundlage des Zeitpunkts, zu welchem das Kontrollsignal übermittelt wird, und des Zeitpunkts, zu welchem das Antwortsignal von iner ersten der weiteren Vorrichtungen empfangen wird, eine zweite Übermittlungsverzögerungszeit auf der Grundlage des Zeitpunkts, zu welchem das Kontrollsignal übermittelt wird, und des Zeitpunkts, zu welchem das Antwortsignal von einer zweiten der weiteren Vorrichtungen empfangen wird, und subtrahiert die erste Übermittlungsverzögerungszeit von der zweiten Übermittlungsverzögerungszeit oder umgekehrt, um im Hinblick auf das im Vorrichtungsbestimmungsschritt bestimmte Paar der ersten und zweiten weiteren Vorrichtung eine Übermittlungsverzögerungszeit zu berechnen.
  • In einem Beispiel wird im Bandbreiten-Ermittlungsschritt die zum Austausch des periodischen Datensignals erforderliche Bandbreite auf der Grundlage eines Kontrollsignals ermittelt, welches zuvor übermittelt wird, um die zum Übermitteln des periodischen Datensignals verwendete Bandbreite zu gewährleisten.
  • Als ein erstes Beispiel wird im Verzögerungszeit-Ermittlungsschritt die bei einem Austausch eines Datensignals mit der weiteren Vorrichtung aufgetretene Übermittlungsverzögerungszeit unter Verwendung einer zuvor festgelegten Information ermittelt. Als ein zweites Beispiel wird im Bandbreiten-Ermittlungsschritt die zum Austausch des periodischen Datensignals erforderliche Bandbreite unter Verwendung einer zuvor festgelegten Information ermittelt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird darin auch ein Datenübertragungsverfahren zum Austausch von Daten zwischen einer von mehreren Vorrichtungen in einem Datenübertragungssystem und einer weiteren Vorrichtung im Datenübertragungssystem über einen Übermittlungsweg zur Verfügung gestellt, wobei die Daten ein periodisches Datensignal, welches eine periodische Übermittlung erfordert und ein sporadisch auftretendes asynchrones sporadisches Datensignal umfassen, wobei das periodische Datensignal und das sporadische Datensignal miteinander zeitgemultiplext werden, umfassend: In Übereinstimmung mit einem Wechsel in einer bei einem Austausch eines Datensignals mit der weiteren Vorrichtung auftretenden Übermittlungsverzögerungszeit, das Verändern einer vor einem Beginn einer Datenübertragung, in Antwort auf eine signallose Periode in einem Datensignal einzuhaltenden Wartezeit, welche auf dem Übermittlungspfad übermittelt wird, derart, dass die Wartezeit größer oder gleich der Übermittlungsverzögerungszeit ist und eine für den Austausch des periodischen Datensignals erforderliche Bandbreite gewährleistet.
  • In Übereinstimmung mit einer Datenübertragungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung werden ein periodisches Datensignal, das eine periodische Übermittlung erfordert, und ein sporadisch auftretendes asynchrones sporadisches Datensignal zeitgemultiplext und werden zwischen der Vorrichtung und einer anderen Vorrichtung übertragen. Eine vor einem Beginn einer Datenübertragung in Antwort auf eine signallose Periode einzuhaltende Wartezeit wird so vorgeschrieben, dass sie größer oder gleich einer Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Vorrichtungen ist um eine Bandbreite für das periodische Datensignal zu gewährleisten. Als Ergebnis wird es möglich, eine Übermittlung über eine lange Entfernung für das zeitgemultiplexte periodische Datensignal und das sporadische Datensignal durchzuführen.
  • Die Wartezeit T4 kann leicht so festgesetzt werden, um die Beziehung T4 ≤ {T – (T1 + T2 + T3)}/2 zu erfüllen, wobei T eine Zyklusperiode, T1 eine für jedes Synchronisationssignal erfor derliche Übermittlungsbandbreite, T2 die im Bandbreiten-Ermittlungsschritt ermittelte, zum Austausch des periodischen Datensignals erforderliche Bandbreite und T3 eine zum Austausch des sporadischen Datensignals erforderliche Bandbreite bezeichnen. Darüber hinaus ist die digitale Schnittstelle auf eine isochrone Übertragung und eine asynchrone Übertragung nach dem IEEE1394-Standard (z. B. der IEEE1394b-2002-Standard) und auf ein System anwendbar, welches auf der Grundlage basiert, dass eine Übermittlung über eine lange Entfernung für ein periodisches Datensignal und ein sporadisches Datensignal, welche von Zeitmultiplexverfahren abhängig sind, durchgeführt wird.
  • In einer Ausführungsform, in der die Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Vorrichtungen auf der Grundlage der für eine Vorrichtung für die Übermittlung eines Kontrollsignals und der für eine weitere Vorrichtung für das Zurücksenden eines Antwortsignals erforderlichen Zeitmenge festgesetzt ist, kann eine realistischere und effizientere Übermittlungsverzögerungszeit ermittelt werden, als in einem Verfahren, welches eine Wartezeit auf der Grundlage der Anzahl von Vorrichtungen festsetzt (Sprungzahl).
  • In einer Ausführungsform, in der eine Wartezeit nur durch die Verwendung der Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Vorrichtungen, welche gegenseitig Datensignale und übereinstimmende Antwortsignale austauschen, festgesetzt ist, ist es möglich, eine Wartezeit, welche keine überflüssigen signallosen Perioden (z. B. eine Wartezeit, welche die Übermittlungsverzögerungszeit für ein Paar von Datenübertragungsvorrichtungen, zwischen welchen eine Datenübertragung nicht durchgeführt wird, nicht berücksichtigt) erzeugt, vorzuschreiben, wobei eine effiziente Wartezeit festgesetzt werden kann. Darüber hinaus kann die Übermittlungsverzögerungszeit zwischen solchen Vorrichtungen leicht dadurch erlangt werden, dass die Übermittlungsverzögerungszeit jeder Vorrichtung in Bezug zu einer Bezugsvorrichtung (Ursprung) für ausgewählte Übermittlungsverzögerungszeiten subtrahiert wird.
  • Die für den Austausch eines periodischen Datensignals erforderliche Bandbreite kann auf der Grundlage eines Kontrollsignals ermittelt werden, welches zuvor übermittelt wurde, um die für den Austausch des periodischen Datensignals verwendete Bandbreite zu gewährleisten. Jedoch können in einem Datenübertragungssystem, dessen Netzwerkkonfiguration unveränderlich ist, Informationen betreffend die Übermittlungsverzögerungszeit zwischen Vorrichtungen und die für das periodische Datensignal erforderliche Bandbreite durch Messung oder Berechnung zuvor erlangt werden, und die Wartezeit kann auf der Basis solcher Informationen leicht festgesetzt werden.
  • In Übereinstimmung mit dem Datenübertragungsverfahren der vorliegenden Erfindung können ähnliche Effekte wie die durch die oben genannte Datenübertragungsvorrichtung erlangten erlangt werden.
  • Diese und weitere Ziele, Merkmale, Gesichtspunkte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch die folgende detaillierte Beschreibung der vorliegenden Erfindung offensichtlicher, wenn sie in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen herangezogen werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur eines Datenübertragungssystems gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
  • 2 ist ein Flussdiagramm, das einen in 1 gezeigten Arbeitsvorgang des Datentransfersystems veranschaulicht;
  • 3 ist ein Diagramm, das die Datensignalsteuerung zeigt, um einen speziellen beispielhaften von einem in 1 gezeigten Wartezeit-Festsetzungsabschnitt 14a durchgeführten Arbeitsvorgang zu veranschaulichen;
  • 4 ist ein schematisches Blockdiagramm, das ein gesamtes Datenübertragungssystem gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
  • 5 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur eines in 4 gezeigten Datenübertragungssystems veranschaulicht;
  • 6 ist ein Diagramm, das die Datensignalsteuerung in einem, dem IEEE1394 entsprechenden Datenübermittlungsverfahren veranschaulicht, wobei die Zeit (t) auf der horizontalen Achse angenommen wird; und
  • 7 ist ein Flussdiagramm, das den Arbeitsvorgang gemäß eines konventionellen Datenübertragungsverfahrens veranschaulicht.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • (Erste Ausführungsform)
  • Bezugnehmend auf 1 wird die Struktur eines Datenübertragungssystems gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. 1 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur des Datenübertragungssystems veranschau licht. Der Prägnanz wegen wird das Datenübertragungssystem mit Berücksichtigung eines speziellen Beispiels, in welchem zwei Datenübertragungsvorrichtungen 1a und 1b über einen Übertragungsweg 2ab miteinander verbunden sind, beschrieben.
  • Bezugnehmend auf 1 umfasst das Datenübertragungssystem die Datenübertragungsvorrichtungen 1a und 1b und den Übermittlungsweg 2ab. Es ist zu beachten, dass jede der Datenübertragungsvorrichtungen 1a und 1b eine Datenübertragungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist. Die Datenübertragungsvorrichtung 1a beinhaltet einen Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11a, einen Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a, einen Signallos-Ermittlungsabschnitt 13a, einen Wartezeit-Festsetzungsabschnitt 14a, einen Vergleichsabschnitt 15a, einen Dateneingabe-/Datenausgabeabschnitt 16a, einen Speicherabschnitt 17a und einen Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt 18a. Die Datenübertragungsvorrichtung 1b beinhaltet einen Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11b, einen Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12b, einen Signallos-Ermittlungsabschnitt 13b, einen Wartezeit-Festsetzungsabschnitt 14b, einen Vergleichsabschnitt 15b, einen Dateneingabe-/Datenausgabeabschnitt 16b, einen Speicherabschnitt 17b und einen Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt 18b. Jeder der Übermittlungs-/Empfangsabschnitte 11a und 11b ist als eine Schnittstelle ausgeführt. Jeder der Speicherabschnitte 17a und 17b ist aus einer Speichervorrichtung, wie einem Speicher, zusammengesetzt. Die Bestandteile der Datenübertragungsvorrichtungen 1a und 1b können durch die Verwendung eines gewöhnlich verwendeten Computers (Mikrocomputer) oder dergleichen ausgeführt werden. Wenn eine lange Übermittlungsentfernung zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 1a und 1b besteht, so dass der IEEE1394b-2002-Standard als eine für das Datenübertragungssystem anwendbare Schnittstelle verwendet werden muss, werden optische Fasern als Übermittlungsweg 2ab verwendet. Der Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11a der Datenübertragungsvorrichtung 1a und der Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11b der Datenübertragungsvorrichtung 1b werden über den Übermittlungsweg 2ab miteinander verbunden.
  • Über den Übermittlungsweg 2ab wird eine Datenübertragung zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 1a und 1b durch das Anwenden eines Zeitmultiplexverfahrens für Datensignale, welche periodische Übermittlungen (im Folgenden bezeichnet als "Echtzeit-Daten") und sporadisch auftretende asynchrone Datensignale (im Folgenden bezeichnet als "sporadische Daten") erfordern, durchgeführt. Der Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11a sendet Datensignale auf dem Übermittlungsweg 2ab, von welchem der Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11b die Datensignale empfängt. Der Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11b sendet Datensignale auf dem Übermittlungsweg 2ab, von welchem der Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11a die Datensignale empfängt.
  • So kann zum Beispiel der IEEE1394-Standard als digitale Schnittstelle im Datenübertragungssystem angewendet werden. Wie oben beschrieben, ist der IEEE1394-Standard dadurch charakterisiert, dass er die Übermittlung von beiden Datensignalen, welche eine periodische Übermittlung ("Echtzeit-Daten": z. B. Video oder Audio) und sporadisch auftretende asynchrone Datensignale ("sporadische Daten": z. B. Kontrollsignale oder stille Bilder) erfordern, ermöglicht. Die Datensignalsteuerung gemäß einem IEEE1394-angepassten Datenübermittlungsverfahren ist die gleiche, wie die im oberen Diagramm von 6 genannte, wobei die detaillierte Beschreibung hierüber ausgelassen wird. Darüber hinaus kann, um mit der Situation zurecht zu kommen, wobei eine lange Übermittlungsentfernung zwischen den Vorrichtungen besteht, beispielsweise der IEEE1394b-2002-Standard angenommen werden. Da die Datenübertragungsvorrichtungen 1a und 1b identische einzelne Bestandteile haben, wird hauptsächlich die Datenübertragungsvorrich tung 1a beschrieben und für die Prägnanz wird ein Beispiel, wobei die Datenübertragungsvorrichtung 1a als eine Hauptstation (Ursprung) im Datenübertragungssystem festgesetzt wird, beschrieben. Im Folgenden wird zur Veranschaulichung eines Datenübertragungsverfahrens in einem Datenübertragungssystem der Arbeitsvorgang von jedem einzelnen Bestandteil unter Bezugnahme auf 1 und 2 beschrieben. 2 stellt ein Flussdiagramm dar, das einen Arbeitsvorgang des Datentransfersystems veranschaulicht.
  • Bezugnehmend auf die 1 und 2 werden zuerst die Datenübertragungsvorrichtungen 1a und/oder 1b mit dem Übermittlungsweg 2ab verbunden oder eingeschaltet (Schritt S1). Anschließend wird eine Übermittlungsverzögerungszeit, welche für die Datenübertragung zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 1a und 1b auftritt, ermittelt (Schritt. S2) und der Prozess schreitet zum nächsten Schritt S3 voran.
  • Bei dem obigen Schritt S2 gibt der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a ein Kontrollsignal an den Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11a aus, um die Ermittlung der Übermittlungsverzögerungszeit zu beginnen. Zu diesem Zeitpunkt behält der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a die Information über den Zeitpunkt ein, zu welchem das Kontrollsignal ausgegeben wurde. Das Kontrollsignal wird vom Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11a auf dem Übermittlungsweg 2ab gesendet und vom Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11b empfangen. Der Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11b der Datenübertragungsvorrichtung 1b gibt das empfangene Kontrollsignal an den Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12b aus. Anschließend gibt der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12b, nach dem Empfang des ausgesandten Kontrollsignals, an den Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11b ein Antwortsignal auf das Kontrollsignal aus. Das Antwortsignal wird von dem Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11b auf dem Übermittlungsweg 2ab ge sendet und von dem Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11a der Datenübertragungsvorrichtung 1a empfangen. Der Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11a gibt das empfangene Antwortsignal an den Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a aus.
  • Anschließend ermittelt der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a die Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 1a und 1b durch Vergleich des Zeitpunkts, zu welchem das Kontrollsignal ausgegeben wurde, mit dem Zeitpunkt, zu welchem das Antwortsignal empfangen wurde. Die ermittelte Übermittlungsverzögerungszeit wird an den Speicherabschnitt 17a ausgegeben. Wenn das Datenübertragungssystem drei oder mehr Datenübertragungsvorrichtungen 1 umfasst, wird die von jeder Datenübertragungsvorrichtung 1 ermittelte Übermittlungsverzögerungszeit an den Speicherabschnitt 17a der Datenübertragungsvorrichtung 1a ausgegeben. Der Speicherabschnitt 17a speichert die empfangene Information einer Übermittlungsverzögerungszeit und gibt, falls notwendig, die Information an den Wartezeit-Festsetzungsabschnitt 14a aus.
  • In Schritt S3 wird festgelegt, ob eine einzuhaltende Wartezeit vorgeschrieben werden kann, welche als länger oder gleich der im Schritt S2 ermittelten Übertragungsverzögerungszeit ist, nachdem jede Datenübertragungsvorrichtung 1a oder 1 auf dem Übermittlungsweg 2ab eine signallose Periode ermittelt und bis die Datenübertragungsvorrichtung 1a oder 1b eine Datenübertragung beginnt. So kann zum Beispiel die Wartezeit auf Basis eines Lückenzählungswerts festgesetzt werden, und es kann festgelegt werden, ob eine Wartezeit, welche länger als die Übermittlungsverzögerungszeit ist, innerhalb des zulässigen Bereichs der Lückenzählungswerte festgesetzt werden kann. Falls das Ergebnis der Festlegung anzeigt, dass eine Wartezeit vorgeschrieben werden kann, welche länger oder gleich der Übermittlungsverzögerungszeit ist, dann wird fest gelegt, ob eine Bandbreite, welche für das Übermitteln von Echtzeit-Daten zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 1a und 1b notwendig ist, mit solch einer Wartezeit sichergestellt werden kann (Schritt S4). Wenn das Datenübertragungssystem drei oder mehr Datenübertragungsvorrichtungen 1 umfasst, muss die obige Festlegung im Hinblick auf die Übermittlungsverzögerungszeit, welche im Speicherabschnitt 17a von jeder Datenübertragungsvorrichtung 1 gespeichert ist, vorgenommen werden. Falls Schritt S3 herausfindet, dass eine Wartezeit, welche größer oder gleich der Übermittlungsverzögerungszeit ist, nicht festgesetzt werden kann, schreitet der Prozess zum nächsten Schritt S8 voran. Falls Schritt S4 herausfindet, dass eine Bandbreite, welche für das Übermitteln von Echtzeit-Daten notwendig ist, mit der vorgegebenen Wartezeit sichergestellt werden kann, schreitet der Prozess zum nächsten Schritt S5 voran. Auf der anderen Seite schreitet, falls Schritt S4 herausfindet, dass eine Bandbreite, welche für das Übermitteln von Echtzeit-Daten notwendig ist, nicht mit der vorgegebenen Wartezeit sichergestellt werden kann, der Prozess zum nächsten Schritt S9 voran.
  • Es werden die Arbeitsvorgänge der Datenübertragungsvorrichtungen 1a und 1b in den Schritten S3 und S4 beschrieben. Wenn die Dateneingabe-/Datenausgabeabschnitte 16a und 16b einen Datenaustausch zwischen den Vorrichtungen durchführen, werden die Daten über die Übermittlungs-/Empfangsabschnitte 11a und 11b übertragen. Die Daten, welche eine Eingabe in oder eine Ausgabe von den Dateneingabe-/Datenausgabeabschnitte 16a und 16b sind, sind die oben genannten Echtzeit-Daten und/oder die sporadischen Daten. Vor der Datenübertragung übermittelt die Datenübertragungsvorrichtung, die am sendenden Ende der Echtzeit-Daten ist, ein Kontrollsignal für die Sicherstellung einer zu verwendenden Bandbreite (in Bezug auf die Zeit). Über die Übermittlungs-/Verbindungsabschnitte 11a und 11b und den Übermittlungsweg 2ab ist das Kontrollsignal eine Eingabe an die Bandbreiten-Ermittlungsabschnitte 18a und 18b. Zu diesem Zeitpunkt berechnet der Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt 18a der Datenübertragungsvorrichtung 1a die Bandbreite, welche für die Übermittlung der vom Kontrollsignal angezeigten Echtzeit-Daten notwendig ist. Dann gibt der Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt 18a das Ergebnis der Berechnung an den Wartezeit-Festsetzungsabschnitt 14a aus. Der Wartezeit-Festsetzungsabschnitt 14a setzt eine Wartezeit fest, welche größer oder gleich der Übermittlungsverzögerungszeit ist, die in dem Speicherabschnitt 17a gespeichert ist, und welche festgelegt worden ist, um eine Echtzeit-Datenübermittlung auf der Grundlage des Ergebnisses der berechneten Ausgabe von dem Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt 18a zu ermöglichen, und gibt Informationen über diese Wartezeit an den Vergleichsabschnitt 15a aus.
  • Bezugnehmend auf 3 wird ein spezielles Beispiel des Festsetzens einer Wartezeit, deren Arbeitsvorgang von dem Wartezeit-Festsetzungsabschnitt 14a durchgeführt wird, beschrieben. Wie oben mit Bezug auf 6 beschrieben, werden in einem Datenübertragungssystem, welches mit dem IEEE1394-Standard kompatibel ist, Echtzeit-Daten und sporadische Daten periodisch mit einer Zyklusperiode (z. B. ein Intervall, durch welches Zyklusstartpakete CSP übermittelt werden), welche gleich einer Periode T (z. B. 125 μs nach dem IEEE1394-Standard) ist, übermittelt. Es wird hier vorausgesetzt, dass ein Zyklusstartpaket CSP eine Übermittlungsbandbreite (Zeit), welche gleich der Periode T1 ist, erfordert. Es wird auch vorausgesetzt, dass eine Übermittlungsbandbreite, welche gleich einer Periode T2 ist, für die durch den Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt 18a der Datenübertragungsvorrichtung 1a (welcher, gezeigt in dem Beispiel in 3, mit den isochronen Daten ID1 und ID3 und den damit in Verbindung gebrachten isochronen Lücken IG übereinstimmt; die für die isochrone Übertragung erforderliche Bandbreite) berechnete Echtzeit- Datenübermittlung erforderlich ist. Es wird auch vorausgesetzt, dass eine maximale Übermittlungsbandbreite, welche gleich der Periode T3 ist, für eine sporadische Datenübermittlung (welche, gezeigt in dem Beispiel in 3, mit den asynchronen Daten AD, der Bestätigungslücke AG und dem Bestätigungspaket AP; die für die asynchrone Übertragung erforderliche Bandbreite) erforderlich sein kann. Es wird des Weiteren vorausgesetzt, dass die durch den Wartezeit-Festsetzungsabschnitt 14a (welcher, gezeigt in dem Beispiel. in 3, mit der Subaktionslücke SG und der signallosen Periode, die zwischen das Bestätigungspaket AP und das nächste Zyklusstartpaket CSP festzusetzen ist, übereinstimmt) festgesetzte Wartezeit gleich einer Periode T4 ist. Unter diesen Annahmen müssen alle Perioden T1 bis T4 innerhalb der Zyklusperiode T beinhaltet sein. In anderen Worten muss die folgende Beziehung T ≥ T1 + T2 + T3 + T4 × 2erfüllt sein.
  • Anders dargelegt, wird die durch den Wartezeit-Festsetzungsabschnitt 14a festgesetzte Wartezeit T4 als größer oder gleich der in dem Speicherabschnitt 17a gespeicherten Übermittlungsverzögerungszeit vorgeschrieben (z. B. länger oder gleich der Übermittlungsverzögerungszeit während dem Verbleiben innerhalb des erlaubten Bereichs von Lückenzählungswerten), sowie als auch die Beziehung: T4 ≤ {T –(T1 + T2 + T3)}/2zu erfüllen.
  • Auf diese Weise wird in dem vorliegenden Datenübertragungssystem in Schritt S5 eine Wartezeit, welche eine ausreichende Bandbreite für die zwischen den Vorrichtungen übermittelte Datenübertragung von Echtzeit-Daten sicherstellen kann, festgesetzt. Daher sind in Schritt S6 die Datenübertragungsvorrichtungen 1a und 1b in der Lage, Echtzeit-Daten und sporadische Daten durch das Anwenden von einem Zeitmultiplexverfahren dazu zu übertragen. Dann beginnen die Datenübertragungsvorrichtungen 1a und 1b die Datensignalübermittlung untereinander (Schritt S7) und der Prozeßablauf nach diesem Flussdiagramm wird beendet.
  • Wenn eine Datenübertragung zwischen den Vorrichtungen in Schritt S7 durchgeführt wird, wenden die Datenülbertragungsvorrichtungen 1a und 1b Zeitmultiplexverfahren für Echtzeit-Daten und sporadische Daten an. So ermittelt zum Beispiel der Signallos-Ermittlungsabschnitt 13a der Datenübertragungsvorrichtung 1a eine signallose Periode auf dem Übermittlungsweg 2ab. Der Vergleichsabschnitt 15a vergleicht die signallose Periode, welche durch den Signallos-Ermittlungsabschnitt 13a ermittelt wurde, mit der Wartezeit, welche durch den Wartezeit-Festsetzungsabschnitt 14a festgesetzt wurde. Wenn die signallose Periode länger als die Wartezeit wunde, gibt der Vergleichsabschnitt 15a an den Dateneingabe-/Datenausgabeabschnitt 16a ein Signal aus, welches das Ausgeben von Echtzeit-Daten oder sporadischen Daten ermöglicht. Dann gibt der Dateneingabe-/Datenausgabeabschnitt 16a ein Signal an den Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11a aus und beginnt auf diese Weise eine Datenübertragung. Da die wechselseitigen Datenübertragungsvorgänge durch die Datenübertragungsvorrichtungen 1a und 1b gleich jenen in den konventionellen 'Techniken beschrieben sind, wird jede detaillierte Beschreibung hierüber weggelassen.
  • Auf der anderen Seite setzt, falls in Schritt S4 herausgefunden wird, dass eine Bandbreite, welche für das Übermitteln von Echtzeit-Daten notwendig ist, nicht in einer gegebenen Wartezeit sichergestellt werden kann, der Wartezeit-Festsetzungsabschnitt 14a eine Wartezeit fest, die größer oder gleich der in dem Speicherabschnitt 17a gespeicherten Übermittlungsverzögerungszeit ist (Schritt S9). Auf diese Weise werden die Datenübertragungsvorrichtungen 1a und 1b in die Lage versetzt, die sporadischen Daten zu übertragen (Schritt S10). Mit anderen Worten wird, obwohl die Verbindung zwischen den Vorrichtungen möglich ist, keine Übermittlungsfähigkeit von Echtzeit-Daten gewährleistet. Dann beginnen die Datenübertragungsvorrichtungen 1a und 1b die Datensignalübermittlung untereinander (Schritt S7), und der Prozessablauf nach diesem Flussdiagramm wird beendet. Der durchzuführende Arbeitsvorgang für jeden einzelnen Bestandteil in Schritt S7 nach dem Durchführen von Schritt S10 ist ähnlich jenem, welcher in Schritt S7 nach dem Durchführen von Schritt S5 durchgeführt wird. Alternativ kann, wenn die signallose Periode länger als die Wartezeit geworden ist, der Vergleichsabschnitt 15a ein Signal an den Dateneingabe-/Datenausgabeabschnitt 16a ausgeben, welches nur das Ausgeben von sporadischen Daten ermöglicht und auf diese Weise nur das Übermitteln von sporadischen Daten erlaubt.
  • Falls in Schritt S3 herausgefunden wird, dass eine Wartezeit, welche größer oder gleich der Übermittlungsverzögerungszeit ist, nicht festgesetzt werden kann, wird die Datenübertragung zwischen den Vorrichtungen als unmöglich festgelegt (Schritt S8) und der Prozessablauf nach diesem Flussdiagramm wird beendet.
  • Wie oben beschrieben, wird in konventionellen Datenübertragungsverfahren eine Wartezeit auf einen willkürlichen Wert festgesetzt, welcher so gewählt wird, dass er größer oder gleich der Übermittlungsverzögerungszeit während des Verbleibens innerhalb des zulässigen Bereichs der Lückenzählungswerte (z. B. ein maximaler Wert oder ein festgesetzter Wert) ist. Auf der anderen Seite schreibt das Datenübertragungssystem gemäß der ersten Ausführungsform eine Wartezeit vor, welche größer oder gleich der Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Vorrichtungen ist und gewährleistet eine für die Datensignale, welche periodische Übermittlung erfordern, notwendige Bandbreite. Als ein Ergebnis ist es möglich, eine Übermittlung von Datensignalen, welche eine periodische Übermittlung und sporadisch auftretende asynchrone Datensignale durch das Anwenden von Zeitmultiplexverfahren erfordern, über eine lange Entfernung durchzuführen.
  • Obwohl das obige Beispiel einen Fall veranschaulicht, bei dem eine Wartezeit durch das Messen einer Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 1a und 1b und dem Berechnen einer für die Übermittlung von Echtzeit-Daten notwendigen Bandbreite festgesetzt wird, nachdem die Vorrichtungen verbunden oder eingeschaltet wurden, kann die Wartezeit in jeder anderen Weise festgesetzt werden. So kann zum Beispiel in einem Datenübertragungssystem, dessen Netzwerkkonfiguration sich niemals ändert, die Übermittlungsverzögerungszeit zwischen Datenübertragungsvorrichtungen zuvor durch vorhergehende Messung oder Berechnung erlangt werden, und solche Übermittlungsverzögerungszeit-Informationen können im Voraus im Speicherabschnitt gespeichert werden. Ähnlich kann auch die Bandbreite, welche für die Echtzeit-Datenübermittlung notwendig ist, zuvor durch vorhergehende Messung oder Berechnung erlangt werden und solche Bandbreiteninformationen können im Voraus im Speicherabschnitt gespeichert werden. Mit anderen Worten kann die zuvor festgelegte Wartezeit an die Speicherabschnitte 17a und 17b eingegeben werden, ohne dass eine Übermittlungsverzögerungszeit zwischen. den Datenübertragungsvorrichtungen 1a und 1b durch die Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitte 12a oder 12b ermittelt werden muss, oder die Bandbreite, welche für die Echtzeit-Datenübermittlung durch die Bandbreiter-Ermittlungs abschnitte 18a und 18b notwendig ist, ermittelt werden muss. In diesem Fall ist es möglich, den Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a und den Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt 18a der Datenübertragungsvorrichtung 1a und den Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12b und den Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt 18b der Datenübertragungsvorrichtung 1b, wie in 1 gezeigt, auszulassen. Auf diese Weise wird es durch das vorhergehende Speichern der Daten in einem Speicherabschnitt, welche für das Festsetzen einer Wartezeit notwendig sind, auch möglich, eine Übermittlung von Datensignalen, welche periodische Übermittlung erfordern und von sporadisch auftretenden asynchronen Datensignalen, durch das Anwenden eines Zeitmultiplexverfahrens über eine lange Entfernung durchzuführen.
  • Obwohl das obige Beispiel ein Datenübertragungsverfahren in dem Fall veranschaulicht, bei dem eine Datenübertragung zwischen zwei Datenübertragungsvorrichtungen durchgeführt wird, wird es anerkannt, dass die vorliegende Erfindung auch auf ein Netzwerk, welches drei oder mehr Datenübertragungsvorrichtungen umfasst, anwendbar ist.
  • (zweite Ausführungsform)
  • Unter Netzwerken, die drei oder mehr miteinander verbundene Vorrichtungen umfassen, können einige Netzwerke vorhanden sein, in welchen alle Vorrichtungen wechselseitig die Übermittlung von Datensignalen und die Übermittlung/Empfang von übereinstimmenden Antwortsignalen durchführen, während andere Netzwerke vorhanden sein können, in welchen der Austausch von Datensignalen und Antwortsignalen nur zwischen einigen der Vorrichtungen auftreten. In 4 wird nun ein System in Betracht gezogen, in welchem der Austausch von Datensignalen und Antwortsignalen zwischen Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10b und zwischen Datenübertragungsvorrichtungen 10b und 10c durchgeführt wird, aber in welchen kein Austausch von Datensignalen und Antwortsignalen zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10c durchgeführt wird. In diesem Fall wird, obwohl die längste Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10c auftreten wurde, eigentlich kein Austausch von Datensignalen und Antwortsignalen zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10b durchgeführt. Daher würde das Vorschreiben einer Wartezeit, welche größer oder gleich dieser längsten Übertragungsverzögerungszeit ist, zu unnötig langen signallosen Perioden führen. Gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, kann eine effiziente Wartezeit selbst in einem solchen Datenübermittlungssystem festgesetzt werden.
  • Bezugnehmend zu 4 und 5 wird die Struktur des Datenübertragungssystems gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Verbindung beschrieben. 4 ist ein schematisches Blockdiagramm, welches das gesamte Datenübertragungssystem veranschaulicht. 5 ist ein Blockdiagramm, welches die Struktur eines Teils des Datenübertragungssystems veranschaulicht. Der Prägnanz wegen wird das Datenübertragungssystem mit Berücksichtigung eines speziellen Beispiels, in welchem drei Datenübertragungsvorrichtungen 10a, 10b und 10c miteinander verbunden sind, beschrieben. Es ist zu beachten, dass 5 nur die Struktur der Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10b veranschaulicht, während praktischerweise die Datenübertragungsvorrichtung 10c von der Darstellung ausgelassen wird.
  • Wie in 4 gezeigt, umfasst das Datenübertragungssystem die Datenübertragungsvorrichtungen 10a bis 10c sowie die Übermittlungswege 2ab und 2bc. Die Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10b sind über den Übermittlungsweg 2ab miteinander verbunden, während die Datenübertragungsvorrichtungen 10b und 10c über den Übermittlungsweg 2bc miteinander verbunden sind. Es wird vorausgesetzt, dass der Austausch von Da tensignalen und Antwortsignalen zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10b und zwischen 10b und 10c auftreten kann, aber kein Austausch von Datensignalen und Antwortsignalen zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10c auftritt.
  • Bezugnehmend auf 5 umfasst die Datenübertragungsvorrichtung 10a einen Übermittlungs-/Empfangsabschnitt: 11a, einen Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a, einen Signallos-Ermittlungsabschnitt 13a, einen Wartezeit-Festsetzungsabschnitt 14a, einen Vergleichsabschnitt 15a, einen Dateneingabe-/Datenausgabeabschnitt 16a, einen Speicherabschnitt 17a, einen Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt 18a und einen Vorrichtungsbestimmungsabschnitt 19a. Die Datenübertragungsvorrichtung 10b umfasst einen Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11b, einen Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12b, einen Signallos-Ermittlungsabschnitt 13b, einen Wartezeit-Festsetzungsabschnitt 14b, einen Vergleichsabschnitt 15b, einen Dateneingabe-/Datenausgabeabschnitt 16b, einen Speicherabschnitt 17b, einen Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt 18b und einen Vorrichtungsbestimmungsabschnitt 19b. Wie oben erwähnt, wird die Datenübertragungsvorrichtung 10c von der Darstellung ausgelassen. Der Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11b der Datenübertragungsvorrichtung 10b ist mit dem Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11a der Datenübertragungsvorrichtung 10a über den Übermittlungsweg 2ab und des Weiteren mit dem Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11c der Übertragungsvorrichtung 10c (nicht gezeigt) über den Übermittlungsweg 2bc verbunden.
  • Verglichen mit der obigen ersten Ausführungsform wird zu sehen sein, dass die Datenübertragungsvorrichtungen 10a bis 10c gemäß der zweiten Ausführungsform zusätzlich jeweils die Vorrichtungsbestimmungsabschnitte 19a bis 19c umfassen. Da die anderen einzelnen Bestandteile ähnlich jenen in der ersten Ausführungsform sind, sind gleiche Bezugszeichen gleichen einzelnen Bestandteilen beigefügt und die detaillierten Beschreibungen hierüber sind ausgelassen.
  • So gibt, zum Beispiel, falls die Datenübertragungsvorrichtung 10a als eine Hauptstation (Ursprung) im Datenübertragungssystem festgesetzt wird, der Vorrichtungsbestimmungsabschnitt 19a an den Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a ein Signal aus, welches jedes Paar der Datenübertragungsvorrichtungen unter den Datenübertragungsvorrichtungen 10a bis 10c bestimmt, zwischen welchen der Austausch von Datensignalen und übereinstimmenden Antwortsignalen wechselseitig durchgeführt wird. In dem, in 4 gezeigten, exemplarischen Datenübertragungssystem gibt der Vorrichtungsbestimmungsabschnitt 19a an den Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a ein, das Paar von Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10b und das Paar von Datenübertragungsvorrichtungen 10b und 10c bestimmendes Signal im Hinblick auf den oben genannten Signalaustausch aus. Dann gibt der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a, im Hinblick auf jedes bestimmte Paar von Datenübertragungsvorrichtungen eine Vermittlungsverzögerungszeitinformation an den Speicherabschnitt 17a aus.
  • Alternativ kann jeder der Vorrichtungsbestimmungsabschnitte 19a bis 19c an die Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitte 12a bis 12c jeweils ein Signal zum Bestimmen einer Pendant-Datenübertragungsvorrichtung ausgeben, mit welcher ein Austausch von Datensignalen und übereinstimmenden Antwortsignalen durchzuführen ist. In diesem Fall wird der Vorrichtungsbestimmungsabschnitt 19a die Datenübertragungsvorrichtung 10b als ein Pendant des oben genannten Signalaustauschs bestimmen. Der Vorrichtungsbestimmungsabschnitt 19b wird die Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10c als Pendant des oben genannten Signalaustauschs bestimmen. Der Vorrichtungsbestimmungsabschnitt 19c wird die Datenübertragungsvorrichtung 10b als ein Pendant des oben genannten Signalaustauschs bestimmen.
  • Als Nächstes wird das im Datenübertragungssystem gemäß der zweiten Ausführungsform durchzuführende Datenübertragungsverfahren beschrieben, im Hinblick auf den Fall, bei dem die Übermittlungsverzögerungszeit 10a als eine Hauptstation (Ursprung) im Datenübertragungssystem festgesetzt wird. Verglichen mit der ersten Ausführungsform, welche in Bezug auf 2 veranschaulicht worden ist, unterscheidet sich das Datenübertragungsverfahren gemäß der zweiten Ausführungsform nur im Hinblick auf den Prozess von Schritt S2. Daher wird hier nur der unterschiedliche Prozess von Schritt S2 beschrieben, während die Beschreibung des Prozesses jedes anderen Schrittes ausgelassen wird.
  • In Schritt S2 wird in der zweiten Ausführungsform im Hinblick auf jedes Paar von Datenübertragungsvorrichtungen unter den Datenübertragungsvorrichtungen 10a bis 10c, zwischen welchen wechselseitige Datenübertragung durchgeführt werden, eine für die Datenübertragung aufgetretene Übermittlungsverzögerungszeit ermittelt, nach welcher der Prozess zum nächsten Schritt S3 voranschreitet. Zuerst gibt der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a an den Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11a ein Kontrollsignal aus, um die Ermittlung einer Übermittlungsverzögerungszeit zu ermöglichen. Zu dieser Zeit erhält der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a eine Information über den Zeitpunkt, zu welchem das Kontrollsignal ausgegeben wurde. Das Kontrollsignal wird von dem Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11a auf den Übermittlungswegen 2ab und 2bc gesendet und wird jeweils von dem Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11b und 11c der Datenübertragungsvorrichtungen 10b und 10c empfangen. Die Übermittlungs-/Empfangsabschnitte 11b und 11c geben das empfangene Kontrollsignal jeweils an die Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitte 12b und 12c aus. Anschließend geben, nach dem Empfang des Kontrollsignals, die Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitte 12b und 12c jeweils ein, dem Kontrollsignal der Übermittlungs-/Empfangsabschnitte 11b und 11c entsprechendes Antwortsignal aus. Die Antwortsignale werden jeweils von den Übermittlungs-/Empfangsabschnitten 11b und 11c auf den Übermittlungswegen 2ab und 2bc gesendet und von dem Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11a der Datenübertragungsvorrichtung 10a empfangen. Der Übermittlungs-/Empfangsabschnitt 11a gibt die empfangenen Signale an den Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a aus.
  • Anschließend ermittelt der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a eine Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10b durch Vergleichen des Zeitpunkts, bei welchem das Kontrollsignal ausgegeben wurde, mit dem Zeitpunkt, bei welchem das Empfangssignal von der Datenübertragungsvorrichtung 10b empfangen werde. Darüber hinaus ermittelt der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a eine Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10c durch Vergleichen des Zeitpunkts, bei welchem das Kontrollsignal ausgegeben wurde, mit dem Zeitpunkt, bei welchem das Empfangssignal von der Datenübertragungsvorrichtung 10c empfangen wurde.
  • Wie in 4 gezeigt, wird keine Datenübertragung zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10c durchgeführt, während der Austausch von Datensignalen und Antwortsignalen zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10b und zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 10b und 10c auftritt. Informationen, die solche Paare anzeigen, werden von dem Vorrichtungsbestimmungsabschnitt 19a an den Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a geliefert. Entsprechend berechnet der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a durch Verwenden der Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Daten übertragungsvorrichtungen 10a und 10b und der Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10c eine Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 10b und 10c. So kann, zum Beispiel, der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a die Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 10b und 10c einfach durch das Abziehen der Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10b von der Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen. 10a und 10c berechnen. Dann gibt der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt 12a die Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10b und die Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 10b und 10c an den Speicherabschnitt 17a aus. Der Speicherabschnitt 17a speichert die Information der Übermittlungsverzögerungszeit für jedes spezielle Paar und gibt, soweit notwendig, die Information an den Wartezeit-Festsetzungsabschnitt 14a aus. In dem nachfolgenden Prozessablauf wird eine Wartezeit auf der Grundlage der in dem Speicherabschnitt 17a gespeicherten Übermittlungsverzögerungszeit festgesetzt.
  • Auf diese Weise wird in dem Datenübertragungssystem, gemäß der zweiten Ausführungsform eine Übermittlungsverzögerungszeit-Ermittlung nur im Hinblick auf jedes Paar von Datenübertragungsvorrichtungen, zwischen welchen Datensignale und übereinstimmende Antwortsignale wechselseitig ausgetauscht werden, durchgeführt, und eine Wartezeit wird auf der Grundlage einer solchen Übermittlungsverzögerungszeit-Information festgesetzt. So wird zum Beispiel, obwohl die längste Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10c in dem Datenübertragungssystem, gezeigt in 4, aufgetreten wäre, tatsächlich kein Austausch von Datensignalen und Antwortsignalen zwischen den Datenüber tragungsvorrichtungen 10a und 10c durchgeführt. In diesem Fall wird die Übermittlungsverzögerungszeit zwischen den Datenübertragungsvorrichtungen 10a und 10c nicht berücksichtigt. Auf diese Weise ist es möglich eine Wartezeit vorzuschreiben, welche keine überflüssigen signallosen Perioden erzeugt (z. B. eine Wartezeit, welche die Übermittlungsverzögerungszeit für ein Paar von Datenübertragungsvorrichtungen, zwischen welchen eine Datenübertragung nicht durchgeführt wird, nicht berücksichtigt), wobei eine effiziente Wartezeit festgesetzt werden kann.
  • Während die Erfindung in Einzelheiten beschrieben worden ist, ist die vorangehende Beschreibung in allen Gesichtspunkten veranschaulichend und nicht restriktiv. Es ist selbstverständlich, dass eine Vielzahl weiterer Modifikationen und variationen ausgearbeitet werden können, ohne über den in den angefügten Patentansprüchen definierten Umfang der Erfindung hinauszugehen.

Claims (17)

  1. Datenübertragungsvorrichtung (1a, 10a), welche in einem Datenübertragungssystem zum Austausch von Daten über einen Übermittlungsweg (2) mit einer anderen Vorrichtung (1b, 10b, 10c) im Datenübertragungssystem verwendet wird, wobei die Daten ein periodisches Datensignal (ID1 bis ID3), welches eine periodische Übermittlung erfordert, und ein sporadisch auftretendes asynchrones sporadisches Datensignal (AD, AP) umfassen, wobei das periodische Datensignal und das sporadische Datensignal zeitmultiplex zueinander sind, umfassend: einen Übermittlungs-/Empfangsabschnitt (11a) zum Austausch des periodischen Datensignals und des sporadischen Datensignals mit der weiteren Vorrichtung über den Übermittlungsweg, einen Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt (12a) zum Ermitteln einer bei einem Austausch eines Datensignals mit der weiteren Vorrichtung auftretenden Übermittlungsverzögerungszeit, einen Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt (18a.) zum Ermitteln einer zum Austausch des periodischen Datensignals erforderlichen Bandbreite (T2), einen Signallos-Ermittlungsabschnitt (13a) zum Ermitteln eines signallosen Zustands (SG) eines über den Übermittlungsweg übermittelten Datensignals; einen Wartezeit-Festsetzungsabschnitt (14a) zum Festsetzen im ermittelten signallosen Zustand einer vor einem Beginn einer Datenübertragung einzuhaltenden Wartezeit (T4) derart, dass die Wartezeit größer oder gleich der vom Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt ermittelten Übermittlungsverzögerungszeit ist und die vom Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt ermittelte Bandbreite gewährleistet wird, und einen Vergleichsabschnitt (15a) zum Beginnen einer Datenübertragung vom Übermittlungs-/Empfangsabschnitt, falls eine Periode des vom Signallos-Ermittlungsabschnitt ermittel ten signallosen Zustands länger ist als die vom Wartezeit-Festsetzungsabschnitt festgesetzte Wartezeit, wobei das periodische Datensignal und das sporadische Datensignal auf dem Übermittlungsweg in einem bestimmten Zyklus übermittelt werden, wobei der bestimmte Zyklus zwischen. Synchronisationssignale (CSP) fällt, welche mit einer vorgegebenen Zyklusperiode (T) erzeugt werden, und wobei der Wartezeit-Festsetzungsabschnitt die Wartezeit so festsetzt, dass die vom Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt ermittelte Bandbreite dadurch gewährleistet wird, dass die mit T4 bezeichnete Wartezeit die Beziehung T4 ≤ {T – (T1 + T2 + T3)}/2erfüllt, wobei T die vorgegebene Zyklusperiode, T1 die für jedes Synchronisationssignal erforderliche Übermittlungsbandbreite, T2 die vom Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt ermittelte, zum Austausch des periodischen Signals erforderliche Bandbreite und T3 eine zum Austausch des sporadischen Datensignals erforderliche Bandbreite bezeichnen.
  2. Datenübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Wartezeit-Festsetzungsabschnitt eine Wartezeit festsetzt, welche vor einem Beginn einer Datenübertragung des sporadischen Datensignals als Antwort auf die ermittelte signallose Periode einzuhalten ist.
  3. Datenübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die vom Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt ermittelte, zum Austausch des periodischen Datensignals erforderliche Bandbreite eine Bandbreite für eine isochrone Übertragung nach dem IEEE1394-Standard ist, die zum Austausch des sporadischen Datensignals erforderliche Bandbreite eine Bandbreite für eine asynchrone Übertragung nach dem IEEE1394-Standard ist und die für jedes Synchronisationssignal erforderliche Übermittlungsbandbreite eine Übermittlungsbandbreite für ein Zyklusstartpaket nach dem IEEE1394-Standard ist.
  4. Datenübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt über den Übermittlungs-/Empfangsabschnitt ein Kontrollsignal zum Ermitteln der Übermittlungsverzögerungszeit zur weiteren Vorrichtung übermittelt, danach über den Übermittlungs-/Empfangsabschnitt ein von der weiteren Vorrichtung als Antwort auf das Kontrollsignal zurückgesendetes Antwortsignal empfängt und die Übermittlungsverzögerungszeit auf der Grundlage eines Zeitpunkts, zu welchem das Kontrollsignal übermittelt wird, und eines Zeitpunkts, zu welchem das Antwortsignal empfangen wird, ermittelt.
  5. Datenübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, des Weiteren umfassend einen Vorrichtungsbestimmungsabschnitt (19a) zum Bestimmen eines Paars von Vorrichtungen im Datenübertragungssystem, welche ein Datensignal miteinander austauschen, wobei der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt eine Übermittlungsverzögerungszeit ermittelt, welche bei einem Austausch eines Datensignals zwischen dem Paar der vom Vorrichtungsbestimmungsabschnitt bestimmten Vorrichtungen aufgetreten ist.
  6. Datenübertragungsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt über den Übermittlungs-/Empfangsabschnitt ein Kontrollsignal zum Ermitteln der Übermittlungsverzögerungszeit zu allen weiteren Vorrichtungen im Datenübertragungssystem übermittelt, danach über den Übermittlungs-/Empfangsabschnitt ein von jeder der weite ren Vorrichtungen als Antwort auf das Kontrollsignal zurückgesendetes Antwortsignal empfängt und die Übermittlungsverzögerungszeit für jede der weiteren Vorrichtungen auf der Grundlage eines Zeitpunkts, zu welchem das Kontrollsignal übermittelt wird, und eines Zeitpunkts, zu welchem jedes Antwortsignal empfangen wird, ermittelt, und wobei der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt eine erste Übermittlungsverzögerungszeit ermittelt auf der Grundlage des Zeitpunkts, zu welchem das Kontrollsignal übermittelt wird, und des Zeitpunkts, zu welchem das Antwortsignal von einer ersten der weiteren Vorrichtungen empfangen, eine zweite Übermittlungsverzögerungszeit ermittelt auf der Grundlage des Zeitpunkts, zu welchem das Kontrollsignal übermittelt wird, und des Zeitpunkts, zu welchem das Antwortsignal von einer zweiten der weiteren Vorrichtungen empfangen wird, und die erste Übermittlungsverzögerungszeit von der zweiten Übermittlungsverzögerungszeit abzieht oder umgekehrt, um im Hinblick auf das vom Vorrichtungsbestimmungsabschnitt bestimmte Paar der ersten und zweiten weiteren Vorrichtung eine Übermittlungsverzögerungszeit zu berechnen.
  7. Datenübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt die zum Austausch des periodischen Datensignals erforderliche Bandbreite auf der Grundlage eines Kontrollsignals ermittelt, welches zuvor übermittelt wird, um die zum Übermitteln des periodischen Datensignals verwendete Bandbreite zu gewährleisten.
  8. Datenübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, des Weiteren umfassend einen Speicherabschnitt (17a usw.) mit einer zuvor darauf gespeicherten Information über eine beim Austausch eines Datensignals mit der weiteren Vorrichtung auftretende Übermittlungsverzögerungszeit, wobei der Verzögerungszeit-Ermittlungsabschnitt die im Speicherabschnitt gespeicherte Information verwendet, um die beim Austausch eines Datensignals mit der weiteren Vorrichtung auftretende Übermittlungsverzögerungszeit zu ermitteln.
  9. Datenübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, des Weiteren umfassend einen Speicherabschnitt mit einer zuvor darauf gespeicherten Information zum Austausch des periodischen Datensignals, wobei der Bandbreiten-Ermittlungsabschnitt die im Speicherabschnitt gespeicherten Information verwendet, um die zum Austausch des periodischen Datensignals erforderliche Bandbreite zu ermitteln.
  10. Datenübertragungsverfahren zum Austausch von Daten zwischen einer von mehreren Vorrichtungen (1a, 1b, 10a bis 10c) in einem Datenübertragungssystem und einer weiteren Vorrichtung im Datenübertragungssystem über einen Übermittlungsweg, wobei die Daten ein periodisches Datensignal, welches eine periodische Übermittlung erfordert, und ein sporadisch auftretendes asynchrones sporadisches Datensignal umfassen, wobei das periodische Datensignal und das sporadische Datensignal zeitmultiplex zueinander sind, umfassend: einen Verzögerungszeit-Ermittlungsschritt (32) zum Ermitteln einer bei einem Austausch eines Datensignals mit der weiteren Vorrichtung auftretenden Übermittlungsverzögerungszeit; einen Bandbreiten-Ermittlungsschritt (34) zum Ermitteln einer Bandbreite, welche zum Austausch des periodischen Datensignals für zumindest eine Vorrichtung im Datenübertragungssystem erforderlich ist; einen Signallos-Ermittlungsschritt zum Ermitteln eines signallosen Zustands eines auf dem Übermittlungsweg übermittelten Datensignals; einen Wartezeit-Festsetzungsschritt (35) zum Festsetzen einer vor einem Beginn einer Datenübertragung einzuhaltenden Wartezeit im ermittelten signallosen Zustand derart, dass die Wartezeit (53) größer oder gleich der im Verzögerungszeit-Ermittlungsschritt ermittelten Übermittlungsverzögerungszeit ist und die im Bandbreiten-Ermittlungsschritt ermittelte Bandbreite gewährleistet wird; einen Übermittlungsbeginnschritt (S6, S7) zum Zulassen eines Beginns einer Datenübertragung für zumindest eine Vorrichtung im Datenübertragungssystem, falls eine Periode des im Signallos-Ermittlungsschritt ermittelten signallosen Zustands länger ist als die im Wartezeit-Festsetzungsschritt festgesetzte Wartezeit, wobei das periodische Datensignal und das sporadische Datensignal auf dem Übermittlungsweg in einem bestimmten Zyklus übermittelt werden, wobei der bestimmte Zyklus zwischen Synchronisationssignale (CSP) fällt, welche mit einer vorgegebenen Zyklusperiode erzeugt werden, und wobei im Wartezeit-Festsetzungsschritt die Wartezeit so festgesetzt wird, dass die im Bandbreiten-Ermittlungsschritt ermittelte Bandbreite dadurch gewährleistet wird, dass die mit T4 bezeichnete Wartezeit die Beziehung: T4 ≤ {T –(T1 + T2 + T3)}/2,erfüllt, wobei T die vorgegebene Zyklusperiode, T1 eine für jedes Synchronisationssignal erforderliche Übermittlungsbandbreite, T2 die im Bandbreiten-Ermittlungsschritt ermittelte, zum Austausch des periodischen Datensignals erforderliche Bandbreite und T3 eine zum Austausch des sporadischen Datensignals erforderliche Bandbreite bezeichnen.
  11. Datenübertragungsverfahren nach Anspruch 10, wobei im Wartezeit-Festsetzungsschritt eine Wartezeit festgesetzt wird, welche vor einem Beginn einer Datenübertragung des sporadischen Datensignals als Antwort auf die ermittelte signallose Periode einzuhalten ist.
  12. Datenübertragungsverfahren nach Anspruch 10, wobei die im Bandbreiten-Ermittlungsschritt ermittelte, zum Austausch des periodischen Datensignals erforderliche Bandbreite eine Bandbreite für eine isochrone Übertragung nach dem IEEE1394-Standard ist, die zum Austausch des sporadischen Datensignals erforderliche Bandbreite eine Bandbreite für eine asynchrone Übertragung nach dem IEEE1394-Standard ist und die zum Übermitteln für jedes Synchronisationssignal erforderliche Bandbreite eine Übermittlungsbandbreite für ein Zyklusstartpaket nach dem IEEE1394-Standard ist.
  13. Datenübertragungsverfahren nach Anspruch 10, wobei im Verzögerungszeit-Ermittlungsschritt im Übermittlungs-/Empfangsschritt ein Kontrollsignal zum Ermitteln der Übermittlungsverzögerungszeit zu der weiteren Vorrichtung übermittelt wird, danach im Übermittlungs-/Empfangsschritt ein von der weiteren Vorrichtung als Antwort auf das Kontrollsignal zurückgesendetes Antwortsignal empfangen wird und die Übermittlungsverzögerungszeit auf der Grundlage eines Zeitpunkts, zu welchem das Kontrollsignal übermittelt wird, und eines Zeitpunkts, zu welchem das Antwortsignal empfangen wird, ermittelt wird.
  14. Datenübertragungsverfahren nach Anspruch 10, des Weiteren umfassend einen Vorrichtungsbestimmungsschritt (19a) zum Bestimmen eines Paars von Vorrichtungen im Datenübertragungssystem, welche ein Datensignal miteinander austauschen, wobei im Verzögerungszeit-Ermittlungsschritt eine Übermittlungsverzögerungszeit ermittelt wird, welche bei einem Austausch eines Datensignals zwischen dem Paar der im Vorrichtungsbestimmungsschritt bestimmten Vorrichtungen aufgetreten ist.
  15. Datenübertragungsverfahren nach Anspruch 14, wobei im Verzögerungszeit-Ermittlungsschritt im Übermittlungs-/Empfangsschritt ein Kontrollsignal zum Ermitteln der Übermittlungsverzögerungszeit zu allen weiteren Vorrichtungen im Datenübertragungssystem übermittelt wird, danach im Übermittlungs-/Empfangsschritt ein von jeder der weiteren Vorrichtungen als Antwort auf das Kontrollsignal zurückgesendetes Antwortsignal empfangen wird und die Übermittlungsverzögerungszeit für jede der weiteren Vorrichtungen auf der Grundlage eines Zeitpunkts, zu welchem das Kontrollsignal übermittelt wird, und eines Zeitpunkts, zu welchem jedes Antwortsignal empfangen wird, ermittelt wird, und wobei im Verzögerungszeit-Ermittlungsschritt eine erste Übermittlungsverzögerungszeit ermittelt wird auf der Grundlage des Zeitpunkts, zu welchem das Kontrollsignal übermittelt wird, und des Zeitpunkts, zu welchem das Antwortsignal von einer ersten der weiteren Vorrichtungen empfangen wird, eine zweite Übermittlungsverzögerungszeit ermittelt wird auf der Grundlage des Zeitpunkts, zu welchem das Kontrollsignal übermittelt wird, und des Zeitpunkts, zu welchem das Antwortsignal von einer zweiten der weiteren Vorrichtungen empfangen wird, und die erste Übermittlungsverzögerungszeit von der zweiten Übermittlungsverzögerungszeit oder umgekehrt abgezogen wird, um im Hinblick auf das im Vorrichtungsbestimmungsschritt bestimmte Paar der ersten und zweiten weiteren Vorrichtung eine Übermittlungsverzögerungszeit zu berechnen.
  16. Datenübertragungsverfahren nach Anspruch 10, wobei im Bandbreiten-Ermittlungsschritt die zum Austausch des periodischen Datensignals erforderliche Bandbreite auf der Grundlage eines Kontrollsignals ermittelt wird, welches zuvor übermittelt wird, um die zum Übermitteln des periodischen Datensignals verwendete Bandbreite zu gewährleisten. 17, Datenübertragungsverfahren nach Anspruch 10, wobei im Verzögerungszeit-Ermittlungsschritt die bei einem Austausch eines Datensignals mit der weiteren Vorrichtung aufgetretene Übermittlungsverzögerungszeit unter Verwendung einer zuvor festgelegten Information ermittelt wird.
  17. Datenübertragungsverfahren nach Anspruch 10, wobei im Bandbreiten-Ermittlungsschritt die zum Austausch des periodischen Datensignals erforderliche Bandbreite unter Verwendung einer zuvor festgelegten Information ermittelt wird.
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