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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft einen Automatik-Werkzeugwechsler für eine Werkzeugmaschine,
wie beispielsweise gemäß EP-0 377
049-B.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Wird
ein Werkzeug gewechselt, wird die Genauigkeit der maschinellen Bearbeitung
an einem Werkstück
aufrecht erhalten, indem ein Werkzeughalter korrekt auf der Achse
einer Werkzeugmaschine befestigt wird. Gelegentlich kann jedoch
der Werkzeughalter aufgrund von Fremdsubstanz, wie Schleifstaub,
der auf den Kontaktoberflächen
der Spindel und des Werkzeughalters haftet, nicht richtig auf der
Achse befestigt werden, was die Genauigkeit der maschinellen Bearbeitung
beeinträchtigt.
Aus diesem Grund wird ein Verfahren zum Reinigen der Oberfläche einer
Kegelöffnung
der Achse und/oder eines konischen Abschnitts des Werkzeughalters eingesetzt,
wenn die Kontaktoberfläche
gereinigt wird, indem Schleifstaub und dergleichen, mit einem Fluid,
wie Luft, beim Werkzeugwechsel entfernt wird.
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Bei
einem bekannten Verfahren wird eine Luftdüse in der Kegelöffnung der
Achse geöffnet,
an der der konische Abschnitt des Werkzeughalters befestigt ist.
Wird der Werkzeughalter aus der Kegelöffnung der Achse gelöst, oder
wird ein neues Werkzeug an der Achse befestigt, wird Pressluft aus
einer Luftzufuhr auf die Kontaktoberflächen des Werkzeughalters und
die Achsenkegelöffnung
durch ein Luftloch sowie die Luftdüse, die auf der Achse eingelassen
ist, geblasen. Somit wird Schleifstaub und sonstiges Material, das
an den konischen Abschnitten der Kontaktoberflächen des Werkzeughalters und
der Achse haftet, durch die Luft entfernt und gereinigt (siehe JP
52-49579B, JP 47-46705B und
JP 2503170
B ).
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Die
in den vorstehend beschriebenen Veröffentlichungen beschriebenen
Reinigungsverfahren erfordern jedoch einen Luftweg, mit dem die
Achse ausgestattet sein muss, damit die Luft aus der Achsenkegelöffnung geblasen
wird, die dadurch über den
Luftweg zur Verfügung
steht. Die Notwendigkeit zur Bildung des Luftwegs in der Achse erschwert
die Herstellung der Achse.
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Es
gibt ein anderes Verfahren, bei dem ein ähnlicher Schritt wie der Werkzeugwechsel
durchgeführt
wird, und ein von einem Werkzeugwechselarm gehaltenes Reinigungswerkzeug,
wie eine Bürste, wird
zur Achsenkegelöffnung gepresst,
um die Achsenkegelöffnung
zu säubern
(siehe JP 9-29577A). Bei diesem Verfahren, das zusätzliches
Reinigungswerkzeug verwendet, muss dieses zusätzliche Reinigungswerkzeug
hergestellt werden. Gleichzeitig muss dieser Reinigungsvorgang durchgeführt werden,
indem das Reinigungswerkzeug zur Spindelkegelöffnung beim Werkzeugwechsel
gepresst wird, und anschließend
das Reinigungswerkzeug auf dem Werkzeugwechselarm durch ein neues
Werkzeug ersetzt wird. Dies führt
zu einem zusätzlichen
Reinigungsvorgang für
jeden Werkzeugwechselvorgang, so dass es folglich lange braucht,
bis der Werkzeugwechsel beendet ist, wodurch die Betriebseffizienz gesenkt
wird.
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JP 3203598 B offenbart
einen Werkzeugwechsler, wobei ein Luftweg in einem Werkzeughalter
mit einer Luftauslassöffnung
auf einer Kontaktfläche
des Werkzeughalters ausgebildet ist, der in Kontakt mit einer Achsenkegelöffnung sein
soll, und ein Werkzeugwechselarm mit Werkzeuggreifabschnitten in
Zwillingsform ausgestattet ist. Beim Werkzeugwechsel werden ein
an der Achse befestigter Werkzeughalter und ein an einem Magazintopf
befestigter Werkzeughalter von den zwei Werkzeug-Greifabschnitten
des Austauscharms gehalten. Wird der Werkzeughalter von dem Werkzeug-Greifabschnitt gehalten,
kommunizieren der Luftweg, der am Werkzeugwechselarm herausgearbeitet
ist, und der Luftweg des Werkzeughalters miteinander, so dass Luft strömt. Nach
dem Beginn des Herausziehens des Werkzeughalters strömt die Luft
aus einer Lücke
zwischen der Achsenkegelöffnung
und dem konischen Abschnitt des Werkzeughalters und fegt den Staub zur
Reinigung weg. Der Magazintopf wird auf die gleiche Weise gereinigt.
Soll ein neuer Werkzeughalter an der Achse befestigt werden, erfolgt
die Reinigung auf ähnliche
Weise. Das in diesem Dokument beschriebene Reinigungsverfahren benötigt einen
im Werkzeughalter gebildeten Luftweg, was den Werkzeughalter teuer
macht. Da darüber
hinaus die gängigen
Werkzeughalter keinen Luftweg haben, kann das vorstehend genannte
Verfahren nicht beim Werkzeugwechsel mit gängigen Werkzeughaltern angewendet
werden kann.
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JP 2535479 B offenbart
zudem einen Automatik-Werkzeugwechsler, bei dem ein Werkzeugverteiler
einen an der Achse zu befestigenden Werkzeughalter aus einer Anzahl
von Werkzeughaltern zuteilt, die von einem Werkzeugrevolver gehalten werden,
indem der Werkzeugrevolver gedreht wird durch Übertragen der Drehung der Achse
auf den Werkzeugrevolver über
einen Geschwindigkeitsreduzierer, und wobei der Werkzeughalter an
einer konischen Öffnung
der Achse mit Hilfe einer Auf- und Ab-Bewegung des Achsenkopfs befestigt
wird.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung stellt eine Verbesserung eines Automatik-Werkzeugwechslers
bereit, wie er in
JP 2535479
B offenbart ist, und der einen Werkzeugverteiler zum Zuteilen
eines Werkzeugs durch Drehung einer Achse aufweist, so dass eine
Kontaktfläche
der Achse gereinigt wird, die mit einem Werkzeughalter mit einfacher
Struktur in Kontakt sein soll.
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Ein
erfindungsgemäßer Automatik-Werkzeugwechsler
umfasst:
Werkzeugverteiler, mit dem ein Werkzeughalter aus einer
Anzahl von Werkzeughaltern zur Befestigung an der Achse zugeteilt
wird, indem die Achsendrehung ausgenutzt wird;
und Fluidspritzvorrichtungen
zum Spritzen eines Fluids auf eine Kontaktfläche der Achse, die mit dem Werkzeughalter
zusammenkommen soll, von außerhalb
der Achse, während
der Werkzeugverteiler den Werkzeughalter zuteilt, damit die Kontaktfläche der Achse
ganz gereinigt wird.
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Die
Achse wird bei der Zuteilung des Werkzeugs durch den Werkzeugverteiler
gedreht, so dass das Fluid, das aus der Fluidspritzvorrichtung gespritzt
wird, die gesamte Kontaktoberfläche
der Achse spült
und reinigt.
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Der
Werkzeugverteiler kann keinen Werkzeughalter zuteilen, und die Fluidspritzvorrichtung kann
während
der Drehung der Achse ein Fluid auf die Kontaktfläche der
Achse ohne befestigten Werkzeughalter spritzen.
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Die
Fluidspritzvorrichtung kann Vorrichtungen zum Spritzen eines Fluids
auf eine Kontaktfläche des
Werkzeughalters aufweisen, der von dem Werkzeugverteiler zur Befestigung
an der Achse zugeteilt wird, wodurch die Kontaktfläche des
Werkzeughalters sowie die Kontaktfläche der Achse gereinigt werden.
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Die
Fluidspritzvorrichtung für
den Automatik-Werkzeugwechsler kann zudem einen Abstandssensor zum
Messen des Abstandes zum Außenrand des
an der Achse befestigten Werkzeughalters aufweisen, und die Fluidspritzvorrichtung
kann Vorrichtungen zum Spritzen eines Fluids zum Außenrand des
zu reinigenden Werkzeughalters aufweisen. Mit dieser Anordnung wird
der Abstand zwischen dem Abstandssensor und dem Außenrand
des Werkzeughalters genau gemessen, so dass genau erfasst wird, ob
der Werkzeughalter korrekt an der Achse befestigt ist oder nicht.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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Es
zeigt:
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1 eine
erklärende
Ansicht eines erheblichen Teils einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Automatik-Werkzeugwechslers;
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2 eine
Seitenansicht eines Spitzenendes einer Achse, eines Verteilers,
und eines Düsenabschnitts
gemäß der Ausführungsform;
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3 eine
Aufsicht von unten in einen Boden von 2; und
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4 eine
erklärende
Ansicht zum Erklären eines
Zustands, bei dem ein konischer Abschnitt eines Werkzeughalters
gemäß der Ausführungsform gewaschen
wird.
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EINGEHENDE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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1 ist
eine erklärende
Ansicht eines wesentlichen Teils einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Automatik-Werkzeugwechslers.
Gemäß der Ausführungsform
werden ein Verteiler 4 und ein Düsenabschnitt 5, der
als Fluidspritzvorrichtung dient, sowie ein Rohr 7 zum
Zuführen
eines Fluids, wie eines Kühlmittels,
zum Verteiler 4 als Fluidspritzvorrichtungen, einem Automatik-Werkzeugwechsler hinzugefügt. Zuerst
wird eine Zusammenfassung eines bekannten Teils des Automatik-Werkzeugwechslers
beschrieben.
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Der
Automatik-Werkzeugwechsler gemäß der Ausführungsform
umfasst ein Armbauteil 11, einen Werkzeugrevolver 2,
der eine Anzahl von Greifbauteilen 2b auf seinem Außenrand
aufweist, und der einen Werkzeughalter 1 mit Hilfe der
Greifer 2b hält,
eine Kurbel 12, die auf der Rückseite des Werkzeugrevolvers 2 befestigt
ist, erste und zweite Nocken Cs, CL, die an einem Achsenkopf befestigt
sind, eine Schwingwalze 12 auf der Kurbel 12,
die den Werkzeugrevolver 2 in Übereinstimmung mit der ersten
Nocke Cs schwingt, einen Hubschieber 14, der über eine
Drehwelle 13 an der Nocke 12 angeschlossen ist,
ein Hubgelenk 15, das am Hubschieber 14 angeschlossen
ist, einen Hubhebel 18 mit zwei Armelementen 18a, 18b,
die am Hubgelenk 15 über eine
Stift 16 befestigt sind, welche sich um eine Drehwelle 17 drehen,
eine Hubwalze 18c, die dem Armbauteil 18b des
Hubhebels 18 zur Verfügung
steht und die in die zweite Nocke CL eingreift, ein Werkzeugrevolvergetriebe 2a,
das sich in dem Werkzeugrevolver 2 befindet und in ein
Achsengetriebe 3b eingreift, das sich auf der Achse 3 befindet,
einen Geschwindigkeitsreduzierer 9, der sich auf dem Werkzeugrevolver 2 befindet,
der die Drehung des Werkzeugrevolvergetriebes 2a reduziert
und zum Werkzeugrevolver 2 überträgt, so dass der Werkzeugrevolver 2 gedreht
wird, usw. Der Werkzeugrevolver 2, das Werkzeugrevolvergetriebe 2a und
der Geschwindigkeitsreduzierer 9 machen den Werkzeugverteiler aus.
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Auf
der Basis des Werkzeugwechselbefehls bewegt sich ein Achsenkopf 10 nach
oben und stoppt an einer Z-axialen Ursprungsposition, und die Ausrichtung
der Achse wird an der Position durchgeführt. Nach Beendigung der Ausrichtung
bewegt sich der Achsenkopf 10 wieder nach oben. Aufgrund
dieser Steigbewegung des Achsenkopfes 10, bewirken die Schwingwalze 12a und
die erste Nocke Cs, dass der Werkzeugrevolver 2 im Gegenuhrzeigersinn schwingt,
und die auf dem Außenrand
des Werkzeugrevolvers angeordneten Greifer 2b greifen in
die Rillen des Werkzeughalters 1a eines Werkzeugs 1 ein, das
auf der Achse 3 befestigt ist. Ein weiteres Aufsteigen
des Achsenkopfes 10 zieht den Werkzeughalter 1a aus
der Achse 3, wie in der 1 veranschaulicht
ist. Ist die Steigbewegung des Achsenkopfs 10 beendet,
greifen Achsengetriebe 3b und das Werkzeugrevolvergetriebe 2 ineinander
ein. In diesem Zustand wird die Achse 3 gedreht, so dass das
gewünschte
Werkzeug 1 zugeteilt wird. Mit anderen Worten dreht sich
das Achsengetriebe 3b mit der Drehung der Achse und dreht
das Werkzeugrevolvergetriebe 2a, das in das Achsengetriebe 3b eingreift. Der
Geschwindigkeitsreduzierer 9 verringert die Drehgeschwindigkeit
zur Drehung von Werkzeugrevolver 2, wodurch die Werkzeugrevolverposition
zur Gewinnung des gewünschten
Werkzeugs (Werkzeughalter) 1 erhalten wird. 1 zeigt
einen Zustand, bei dem der gewünschte
Werkzeughalter 1a zugeteilt wird. Nach Auswahl des gewünschten Werkzeughalters
in der vorstehend genannten Weise, bewegt sich der Achsenkopf 10 nach
unten, so dass die Kupplung zwischen dem Achsengetriebe 3b und
dem Werkzeugrevolvergetriebe gelöst
wird, der Werkzeughalter 1a an einer Achsenkegelöffnung 3a befestigt
wird und die Greifer 2b von dem Werkzeughalter 1a zurückgezogen
werden. Aufgrund der Sinkbewegung des Achsenkopfes 10 werden
die Vorgänge
in umgekehrter Reihenfolge zur Steigbewegung des Achsenkopfes 10 durchgeführt.
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Das
vorstehend Genannte gilt für
eine bekannte Struktur auf dem Automatik-Werkzeugwechsler und einen bekannten
Werkzeugwechselvorgang. Die Erfindung ist dazu ausgelegt, dass eine
Fluidspritzvorrichtung bereitgestellt wird, damit die Achsenkegelöffnung 3a als
vermittelndes Teil zwischen Werkzeughalter 1a und Achse 3 beim
Werkzeugwechsel gereinigt wird. Gemäß der in 1 gezeigten
Ausführungsform
hat der Verteiler 4 einen Düsenabschnitt 5, der
die Fluidspritzvorrichtung ausmacht, welche an dem Achsenkopf 10 befestigt
ist. Ein Kühlmittel,
das von dem Düsenabschnitt 5 über das
Rohr 7 zugeführt
wird, wird auf die Kontaktfläche
der Achsenkegelöffnung 3a gespritzt,
die mit einem konischen Abschnitt 1b des Werkzeughalters 1 in
Kontakt sein soll, wodurch die Kontaktfläche gereinigt wird, und der
konische Abschnitt 1b des Werkzeughalters 1a mit
dem Kühlmittel
gewaschen wird, das aus dem Düsenabschnitt 5 gespritzt
wird.
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2 ist
eine Seitenansicht eines Spitzenendes der Achse 3, des
Verteilers 4 und des Düsenabschnitts 5,
und 3 ist eine Ansicht von unten in einen Boden von 2.
Gemäß dieser
Ausführungsform
umfasst der Düsenabschnitt 5 des
Verteilers 4 ein Paar Waschdüsen 5c für die Achsenkegelöffnung zum
Waschen der Kontaktfläche
der Achsenkegelöffnung 3a,
die mit dem konischen Abschnitt 1b des Werkzeughalters 1a in
Kontakt sein soll, ein Paar Waschdüsen 5b für die Achsenendfläche zum
Waschen der Endfläche
der Achse zur Verwendung des Zwillings-Werkzeugs, einen Abstandssensor 6 zum Erfassen
der Ausrichtung des Werkzeughalters 1a, der an der Achse 3 befestigt
ist, ein Paar Waschdüsen 5a für die Werkzeughalter-Erfassungsfläche zum Waschen
einer Erfassungsfläche,
d.h. eines Außenrandes
des Werkzeughalters 1a, der mit dem Abstandssensor gemessen
wird, und ein Paar Waschdüsen 5d für den Werkzeughalter
zum Waschen des konischen Abschnitts 1b des Werkzeughalters 1a.
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An
die Düsen 5a, 5b, 5c und 5d ist
jeweils eine Strömungskanalöffnung 8 für das Kühlmittel
angeschlossen, das durch Rohr 7 zugeführt wird. wodurch jede Düse mit Kühlmittel
versorgt wird. Wie in den 2 und 3 gezeigt
werden die Richtungen der Düsen 5c so
eingestellt, dass das Kühlmittel,
das aus den Waschdüsen 5c für die Achsenkegelöffnung gespritzt
wird, auf die Oberfläche
der Achsenkegelöffnung 3a trifft,
die mit dem konischen Abschnitt des Werkzeughalters 1a in
Kontakt sein soll. Die Richtungen der Waschdüsen 5b für die Achsenendfläche werden
so bestimmt, dass das gespritzte Kühlmittel auf die Endfläche der
Achse 3 trifft, mit der eine Endfläche des Werkzeughalters 1a in
Kontakt sein soll.
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Die
Richtungen der Waschdüsen 5d, 5d für den Werkzeughalter
werden wie in der 4 gezeigt, derart eingestellt,
dass das gespritzte Kühlmittel
auf den konischen Abschnitt 1b des Werkzeughalters 1a in
einem Zustand auftrifft, in dem der Werkzeughalter 1a aus
der Achse 3 gezogen ist, und in einem Zustand, unmittelbar
bevor der Werkzeughalter 1a in die Kegelöffnung 3a der
Achse 3 eingepasst wird.
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Bei
einem Werkzeugwechselbefehl bewegt sich der Achsenkopf 10 nach
oben und wie schon erwähnt,
erfolgen die Positionierung der Achse 3 und ihre Verschiebung
zum Z-axialen Ursprungspunkt. Der Achsenkopf 10 bewegt
sich weiter nach oben und bewirkt, dass die auf der Außenseite
des Werkzeugrevolvers 2 angeordneten Greifer 2b den
Werkzeughalter 1 fest an der Achse halten. Der Werkzeughalter
wird herausgezogen, indem er freigegeben wird, und das Achsengetriebe 3b und
das Werkzeugrevolvergetriebe 2a greifen ineinander ein.
Zum Auswählen
des Werkzeughalters, der an der Achse 3 befestigt werden
soll, wird der Werkzeugauswahlschritt gestartet, indem die Achse 3 gedreht
wird, und das Auslassen des Kühlmittels
wird begonnen.
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Die
Drehung der Achse 3 bewirkt, dass sich der Werkzeugrevolver 2 zu
drehen anfängt,
und zwar über
das Achsengetriebe 3b, das Werkzeugrevolvergetriebe 2a und
den Geschwindigkeitsreduzierer 9. Da der Werkzeugrevolver
mit einer reduzierten Geschwindigkeit in Bezug auf die Drehung der
Achse 3 gedreht wird, selbst wenn ein Werkzeug durch die Drehung
einer Werkzeugauswahl-Minimaleinheit des Werkzeugrevolvers ausgewählt wird,
macht die Achse 3 nur eine oder mehrere Drehungen. Zeitgleich
mit der Drehung der Achse 3 wird das Kühlmittel aus jeder Düse gespritzt,
und das aus den Waschdüsen 5c für die Achsenkegelöffnung und
die Waschdüsen 5b für die Achsenendfläche gespritzte
Kühlmittel
trifft auf eine konische Fläche
der Achsenkegelöffnung 3a und
die Endfläche
der Achse über
den gesamten Umfang, wodurch die Flächen gewaschen und gereinigt
werden.
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Wird
die Achse 3 zur Werkzeugauswahl gedreht, werden die Düsen jeweils
gleichzeitig mit Kühlmittel
versorgt. Somit wird in Bezug auf den Werkzeughalter 1a,
der aus der Achse 3 gezogen ist, und den Werkzeughalter 1a,
der ausgewählt
ist, aber noch nicht in die Achsenkegelöffnung 3a eingeführt ist,
das Kühlmittel
zu den konischen Abschnitten 1b der Werkzeughalter 1a wie
in 4 beschrieben gespritzt, wodurch die konischen
Abschnitte 1b gewaschen und gesäubert werden. Die konischen
Abschnitte 1b der Werkzeughalter 1a werden mit
dem Kühlmittel
gewaschen, um Schleifstaub und dergleichen zu entfernen, bevor sie
in den Werkzeugrevolver 2 eingelassen werden, und bevor
sie an der Achse 3 befestigt werden.
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Sobald
das Werkzeug 1 zugeteilt wird, wird die Drehung der Achse 3 angehalten,
und der Achsenkopf 10 wird nach unten bewegt, so dass die Kupplung
zwischen dem Achsengetriebe 3b und dem Werkzeugrevolvergetriebe 2a gelöst wird.
Zudem wird der Werkzeughalter 1a in der Achsenkegelöffnung 3a eingelassen
und festgeklemmt. An diesem Zeitpunkt wird die Zufuhr von Kühlmittel
gestoppt. Danach ziehen sich die Greifer 2b von dem Werkzeughalter 1a zurück und der
Werkzeugwechselvorgang ist beendet.
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Durch
Ausnutzen des Vorteils der Drehung der Achse 3 zur Werkzeugauswahl
vor dem Schritt Auswählen
und Befestigen eines neuen Werkzeugs 1 an der Achse 3, wie
oben beschrieben, wird das Kühlmittel
gespritzt und trifft auf die Kontaktfläche der Achsenkegelöffnung 3a,
die mit dem konischen Abschnitt 1b des Werkzeughalters 1a in
Kontakt sein soll, und die Endfläche
der Achse, die mit der Endfläche
des Werkzeughalters 1a zusammenfügt wird, über den gesamten Umfang, wodurch
diese Flächen gewaschen
werden. Zudem wird der konische Abschnitt 1b des Werkzeughalters 1a gewaschen,
indem das Kühlmittel
auf die konische Fläche
des Werkzeughalters 1a beim Werkzeugwechseln gespritzt
wird, insbesondere bei dem Schritt Ziehen des Werkzeughalters 1a aus
der Achse 3 und Befestigen des Werkzeughalters 1 an
der Achse 3.
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Demzufolge
werden die Achse 3 und der Werkzeughalter 1a aneinander
befestigt, nachdem die Achsenkegelöffnung 3a als Kontaktfläche der Achse 3 dient,
und der Werkzeughalter 1a und die Oberfläche des
konischen Abschnitts 1b des Werkzeughalters 1a werden
gewaschen und gereinigt, indem ein Fremdgegenstand, wie Schleifstaub,
mit dem Kühlmittel
entfernt wird, so dass der Werkzeughalter 1a genau an der
Achse 3 befestigt wird.
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Wird
der Werkzeughalter 1a an der Spindel 3 befestigt
(und davon gelöst),
wäscht
das Kühlmittel, das
aus den Waschdüsen 5a für die Werkzeughalter-Erfassungsfläche gespritzt
wird, auch die Außenseite
des Werkzeughalters 1a, die mit dem Abstandssensor 6 gemessen
wird. Aus diesem Grunde wird zum Zeitpunkt, an dem die Achse 3 veranlasst
wird, eine Drehung vorzunehmen, und an dem der Abstand zwischen
dem Abstandssensor 6 und der Erfassungsfläche des
Werkzeughalters 1a genau vom Abstandssensor 6 gemessen
wird, nachdem der Werkzeughalter 1a an der Achse 3 befestigt
wurde, die Messerfassungsfläche
gewaschen, so dass kein Schleifstaub und dergleichen daran haftet,
was eine genaue Messung ermöglicht.
Somit lässt
sich feststellen, ob der Werkzeughalter 1a korrekt in der
Achsenkegelöffnung 3a sitzt.
Sitzt der Werkzeughalter 1a nicht korrekt in der Achsenkegelöffnung 3a,
variiert der Abstand zum Werkzeughalter 1a, der durch den Abstandssensor 6 gemessen
wird, gemäß der Drehung
der Achse 3. Auf der Basis des Abweichungswerte kann man
bestimmen, ob der Werkzeughalter 1a korrekt an der Achse 3 befestigt
ist.
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Gemäß der vorstehenden
Ausführungsform werden
die Kegelöffnung 3a der
Achse 3, die als Kontaktoberfläche der Achse 3 und
des Werkzeughalter 1a dient, und der konische Abschnitt 1b des Werkzeughalters 1a mit
dem Kühlmittel
zum Zeitpunkt des Werkzeugwechsels gewaschen und gereinigt. Die
Achsenkegelöffnung
und die Achsenendfläche
können
jedoch gewaschen und gereinigt werden, indem der Werkzeugrevolver 2 den
Werkzeugwechsel durchführt,
nachdem ein Ort gewählt wurde,
an dem sich kein Werkzeug befindet, so dass man einen Zustand herbeiführt, in
dem der Werkzeughalter 1a nicht in die Kegelöffnung 3a der
Achse 3 eingepasst ist, wobei die Achse 3 mit
hoher Geschwindigkeit gedreht wird, und gleichzeitig das Kühlmittel
aus den Waschdüsen 5c für die Achsenkegelöffnung und
den Waschdüsen 5b für die Achsenendfläche gespritzt wird.
In diesem Fall erzeugt die Hochgeschwindigkeitsdrehung der Achse
ein Geschwindigkeitspotential zwischen dem Kühlmittel und der Achse, und
die Hochwascheigenschaft kann durch das Geschwindigkeitsdifferential
erzielt werden.
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Bei
jeder der vorstehend genannten Ausführungsform wird das Kühlmittel
zwar als Maßnahme zum
Waschen und Reinigen der Achsenkegelöffnung 3a und des
Werkzeughalters 1a verwendet, jedoch kann ein anderes Fluid
oder Pressluft anstelle des Kühlmittels
verwendet werden.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Automatik-Werkzeugwechsler
mit dem Werkzeugverteiler, der die Werkzeugzuteilung vornimmt, indem
die Drehung der Achse ausgenutzt wird, befindet sich die Fluidspritzvorrichtung
in der Näche
der Achse, und das Fluid wird auf die Kontaktfläche der Achse gespritzt, die
sich während
der Werkzeugauswahl dreht, und die mit dem Werkzeughalter in Kontakt sein
soll. Dann trifft das gespritzte Fluid auf die gesamte Kontaktfläche, wodurch
ein Fremdgegenstand, wie Schleifstaub, der an der Oberfläche haftet, entfernt
wird, und die Oberfläche
gewaschen und gereinigt wird. Nur durch Bereitstellen der Fluidspritzvorrichtung
kann man die Kontaktflächen
der Achse und des Werkzeughalters mit einer einfachen und billigen
Struktur effizient waschen und reinigen.
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Da
zudem die Achse mit einer hohen Geschwindigkeit gedreht wird, wobei
kein Werkzeughalter an der Achse befestigt ist, und gleichzeitig
das Fluid aus der Fluidspritzvorrichtung auf die Oberfläche der
Achse, mit der der Werkzeughalter in Kontakt kommen sollen, gespritzt
wird, ermöglicht
das Geschwindigkeitsdifferential zwischen dem gespritzten Fluid
und der Achse, dass die Oberfläche
der Achse, mit der der Werkzeughalter in Kontakt kommen soll, effizient
gewaschen wird und dass dann eine hohe Wascheigenschaft erzielt
wird.
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Es
ist zudem möglich,
die Kontaktfläche
des Werkzeughalters, die mit der Achse in Kontakt kommen soll, zu
waschen indem das Fluid aus der Fluidspritzvorrichtung gespritzt
wird. Demzufolge lassen sich die Kontaktflächen der Achse und des Werkzeughalters
verlässlicher
waschen und reinigen.