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DE602004000762T2 - Verfahren und System zur Steuerung des Weiterreichens eines Endgeräts - Google Patents

Verfahren und System zur Steuerung des Weiterreichens eines Endgeräts Download PDF

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DE602004000762T2
DE602004000762T2 DE602004000762T DE602004000762T DE602004000762T2 DE 602004000762 T2 DE602004000762 T2 DE 602004000762T2 DE 602004000762 T DE602004000762 T DE 602004000762T DE 602004000762 T DE602004000762 T DE 602004000762T DE 602004000762 T2 DE602004000762 T2 DE 602004000762T2
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terminal
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eap
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Antti 01600 Erkkilä
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung einer Verbindungsweiterschaltung, die von einem drahtlosen Übertragungsnetzwerk zu einem anderen erfolgt, wobei das Verfahren in dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs 1 vorgestellt ist. Die Erfindung betrifft auch ein System, welches das Verfahren implementiert, wobei das System in dem Oberbegriff des beigefügten unabhängigen Anspruchs 5 beschrieben ist.
  • Die in dem Internet verwendeten Wegsuche- bzw. Routing-Algorithmen wurden ursprünglich unter der Annahme entwickelt, dass die Position der Rechner in Bezug auf die Struktur des Netzwerkes sich nicht ändert. Der Rechner weist eine IP-Adresse (Internet-Protokoll) auf, die feststeht und in einigen spezifischen Unternetzwerken angeordnet ist. Wenn es gewünscht ist, die Position des Rechners zu ändern, muss die IP-Adresse auf eine andere geändert werden, da im Falle eines anderen Unternetzwerkes das Routing an die fragliche IP-Adresse nicht funktioniert. Das Ändern der IP-Adresse erfordert eine Wartungsarbeit, die nicht immer einfach ist. Als eine Lösung des Problems wurde das Mobil-IP entwickelt, das für mobile Endgeräte bzw. mobile Terminals (nachfolgend Terminal) entworfen wurde. Ein mobiles Terminal betrifft hier ein elektronisches Gerät, das zumindest zur drahtlosen Datenübertragung in einer kurzreichweitigen Funkverbindung in der Lage ist. Das elektronische Gerät unterstützt vorteilhaft auch andere bekannte drahtlose Datenübertragungsverfahren.
  • Das Mobil-IP löst die Probleme, die bei einer Verbindungsweiterschaltung durch Ändern des Routings auftreten, welches mittels Agenten implementiert ist. Ein Heimatnetzwerk ist für jedes Terminal spezifiziert, an den eingehender Verkehr gerichtet ist. In dem Heimatnetzwerk ist ein Heimatagent vorgesehen, der die aktuellen Positionen der Terminals kennt, die zu seinem Heimatnetzwerk gehören. In einem Unternetzwerk, das Dienste für besuchende Terminals anbietet, ist ein Fremdagent vorgesehen, der weiß, welche Besucher sich in dem Unternetzwerk befinden.
  • Somit behält das Terminal seine IP-Adresse unbeachtlich seiner Position. Der Heimatagent handhabt das Ausrichten des Verkehrs zu dem Fremd-Agenten, der die Datenpakete an das Terminal verteilt und das Routing nach außen von dem Terminal handhabt. Beim Bestimmen der Positionsdaten eines Terminals werden Verfahren, beispielsweise Agentenermittlung und Registrierung verwendet. Mittels der Agentenermittlung empfängt das Terminal Informationen über sein aktuelles Gastgeber-Netzwerk (Host-Netzwerk) und mittels der Registrierung werden Daten von dem Terminal an seinen Heimatagenten übermittelt.
  • Die Heimat- und Fremdagenten jedes Netzwerkes informieren über ihre Existenz diese Verbindungen, an die sie Dienste anbieten. Zusammen damit weiß das Terminal, welches das Netzwerk verwendet, ob es in seinem Heimatnetzwerk ist oder ob es einen Fremdagenten verwenden muss, um seinen Verkehr handzuhaben. Zusätzlich findet das Terminal heraus, über welchen Fremdagenten es arbeiten kann und welche die Adressen dieser Agenten sind. Wenn das Terminal sich aus dem Bereich des Netzwerkes nach außen verlegt, entfernt es aus dem Adressbuch diese Agenten, mit denen es nicht länger in Verbindung steht.
  • Durch Registrieren kann das Terminal seinen aktuellen Fremd-Agenten auffordern, den ausgehenden Verkehr auszurichten oder Informationen über seine Existenz zu übermitteln. An seinen Heimatagenten überträgt das Terminal die Adresse von seinem aktuellen Fremdagenten. An den Fremagenten sendet das Terminal eine Re-Registrierungsanforderung, wenn sich seine Registrierung verlängert oder eine Registrierungsentfernungsanforderung, wenn es zu seinem Heimatnetzwerk zurückkehrt. Mittels der Registrierung kann das Terminal, falls es erforderlich ist, bestimmen, über welchen Fremdagenten es arbeitet, oder, falls es erforderlich ist, gleichzeitig verschiedene Fremdagenten verwenden, wenn die Vorrichtung diese Möglichkeit unterstützt.
  • Das in dem Mobil-IP verwendete Routing wird als Triangular-Routing bezeichnet. Die Grundlage des Triangular-Routings ist derart, dass, wenn ein Datenpaket an das Terminal gesendet wird, es an das Heimatnetzwerk des Terminals geleitet wird. Der Agent des Heimnetzwerkes leitet es weiter an einen Fremdagenten in dem Unternetzwerk, in dem sich das Terminal befindet. Der Fremdagent setzt das Senden des Paketes an das Terminal fort. Der ausgehende Verkehr wird in normaler Weise direkt an das Unternetzwerk des Zielterminals geleitet. Durch Ändern des Routings bleiben die verwendeten IP-Adressen sowie die Protokolle der Transportschicht und des Anwendungsniveaus sowie das IP-Protokoll die gleichen.
  • Das Mobil-IP stellt ein Verfahren zur Steuerung einer Verbindungsweiterschaltung bereit, aber fortgesetzte Übertragungen innerhalb eines relativ kleinen geografischen Bereiches neigen dazu, eine signifikante Signalisierungsmenge aufgrund der Nachrichten zwischen dem Heimatagenten und dem Terminal zu bilden. Es ist mit den Verfahren gemäß dem Stand der Technik schwierig, schnelle und undurchsichtige Übertragungen zu implementieren.
  • Lösungen wurden für das beschriebene Problem entwickelt, beispielsweise eine hierarchisierende Verbindungsweiterleitung. Die Verbindungsweiterleitung ist in zwei Niveaus aufgeteilt, in die Mirkobeweglichkeit und in die Makrobeweglichkeit. Die Makrobeweglichkeit beschreibt eine Verbindungsweiterleitung von einem Terminal eines Steuerungsnetzwerkbereiches zu einem anderen. Die Verbindungsweiterleitung innerhalb eines Steuerungsnetzwerkes wird mit Mirkobeweglichkeit bezeichnet. Es ist ebenfalls möglich, die Begriffe Inter-Domain und Intea-Domain für die Hierarchieniveaus zu verwenden. 1 zeigt ein Beispiel einer Netzwerkarchitektur, in der zwei separate drahtlose Netzwerke WAN mit dem Internet verbunden sind. Die Makrobeweglichkeit MA ist ein Status, in dem das Terminal T von einem Bereich zu einem anderen wechselt. Die Mikrobeweglichkeit MI bedeutet eine Verbindungsweiterschaltung innerhalb eines drahtlosen Netzwerkes und sie ist undurchsichtig für andere Teile des Netzwerkes.
  • 2 zeigt ein hierarchisches Mobil-IP (HMIP), welches ein Weg zur Steuerung einer Verbindungsweiterschaltung ist. Um die Steuerungssignalisierung zwischen dem Terminal T in einem fremden Netzwerk F und dem Heimatagenten HA sowie die entsprechenden Netzwerkknoten zu reduzieren, verwendet das HMIP das Netzwerkelement MAP (Map Anchor Point). Der Zweck des MAP-Elementes ist es, das Terminal T dem Heimatagenten zu zeigen und somit die dahinter stehende Mikrobeweglichkeit zu verbergen.
  • Um eine Verbindungsweiterschaltung zu steuern, gibt es auch andere Verfahren, beispielsweise das schnelle Mobil-IP (FMIP), zelluläre IP (CIP), HAWAII, CARD, TIMIP, EMA, BRAIN etc.
  • Die beschriebenen Verfahren reduzieren die Netzwerkwechsel, die Signalisierungen, die für den Heimatagenten sichtbar sind. Zusätzlich ist es möglich, einen neuen Router zu finden und dieses mit dessen Mitteln zu formatieren. Diese Stand-der-Technik-Verfahren benötigen jedoch bestimmte Routertypen sowie Protokolle zwischen den Komponenten. Da es der Zweck dieser Verfahren ist, die Anzahl der Registrierungen zu reduzieren und die Übertragungen zu beschleunigen, sind sie ungeeignet in Bezug auf Abläufe, die in Verbindung mit der Registrierung und der IP-Autokonfiguration erforderlich sind. Der Begriff Autokonfiguration bezieht sich auf ein Ereignis, in dem eine IP-Adresse einem Terminal zugeordnet wird, durch welche dieses mit externen Netzwerken kommunizieren kann. Hauptsächlich findet dies statt mit dem DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) oder dem BOOTP (BOOTstrap Protocol). Zusätzlich zu dem Vorstehenden lösen die Stand-der-Technik-Verfahren nicht die Null-Konfiguration, bei dem im Wesentlichen keine Abläufe von dem Anwender bei dem Ereignis der Registrierung erforderlich ist. Dadurch ist die Einführung verschiedener Dienste nicht ersichtlich für den Anwender.
  • Ein Verfahren und ein System zur Steuerung einer Verbindungsweiterschaltung gemäß den Oberbegriffen der Ansprüche 1 bzw. 5 sind offenbart in der IETF Internet Draft, Nov. 1998, Seiten 1-21, von S. F. Foo et al.
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren für diese Ereignisse bereitzustellen, die mit der Null-Konfiguration und der Autokonfiguration zwischen dem IP und dem Mobil-IP in Verbindung stehen. Die Erfindung hilft, die Registrierung des Mobil-IP und die Autokonfiguration des IP zu steigern. Gemäß der Erfindung kann dies beispielsweise durch Reduzieren der Anzahl erforderlicher Nachrichtenänderungen (Rundreise bzw. round-trip) implementiert werden, die erforderlich sind, wenn ein Netzwerkwechsel und eine Autokonfiguration durchgeführt werden.
  • Um dies zu implementieren, ist das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, dass eine Autokonfiguration zum Bereitstel len einer Adresse für das Terminal durchgeführt wird, die zum Weiterleiten des ausgehenden Verkehrs verwendet wird, und ein Fremdagent wird gefunden, um die Position des Terminals zu bestimmen, wobei in dem Verfahren die früheren Abläufe kombiniert werden, um im Wesentlichen gleichzeitig mittels eines neuen Nachrichtenpaares einer Dienstanfrage/Antwort stattzufinden, das gebildet wird, um dem EAP-Protokoll hinzugefügt zu werden, und als ein Teil des internen Nachrichtenaustausches des drahtlosen Datenübertragungsnetzwerkes übertragen wird. Das System gemäß der Erfindung ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, dass das System Mittel zum Ausführen einer Autokonfiguration aufweist, um eine Adresse für das Terminal bereitzustellen, die zum Weiterleiten von ausgehendem Verkehr verwendet wird, und Mittel zur Ermittlung eines Fremd-Agenten und zur Bestimmung einer gegenwärtigen Position des Terminals, wobei in diesem Fall die Autokonfiguration und die Ermittlung des Fremdagenten eingerichtet sind, um im Wesentlichen während eines Nachrichtenaustausches mit einem neuen Nachrichtenpaar für eine Dienstanfrage/-Antwort abzulaufen, das durch Einrichtung des Systems gebildet und zum EAP-Protokoll hinzugefügt wird.
  • Mittels der vorliegenden Erfindung ist es möglich, die Übertragung des Terminals zu beschleunigen, und zusätzlich wird die Verbindungsweiterschaltung zwischen zwei unterschiedlichen drahtlosen Netzwerken, beispielsweise einem WLAN oder dergleichen, erleichtert. Das ist sehr vorteilhaft, da die Mikrobeweglichkeit zwischen Basisstationen, die für ein drahtloses Lokalbereichsnetzwerk charakteristisch und intern des Netzwerkes angeordnet ist, nicht möglich ist, wenn die Makrobeweglichkeit zwischen Netzwerken auf dem Mobil-IP-Niveau stattfindet.
  • Die Autokonfiguration, die mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens implementiert wird, ist zusätzlich sehr datensicher aufgrund des Lokalbereichs-Netzwerkstandards, der verwendet wird. Die Anzahl der erforderlichen Nachrichtenaustausche kann von vier auf nur zwei mittels der Erfindung reduziert werden. Zusätzlich ist anzumerken, dass, selbst wenn die Erfindung auf eine WLAN-Umgebung fokussiert ist, sie rückwärts kompatibel im Wesentlichen zu allen Anschaltnetzwerken ist. Zusätzlich zur Autokonfiguration und Ermittlung des Agenten ist es mittels der Erfindung möglich, auch andere Daten auf der Topologie des fraglichen WLAN-Netzwerkes auf das Terminal sowie von Zugriffsroutern zu übertragen. Somit können die erforderlichen Daten zum Beschleunigen der Verbindungsweiterschaltung an das Terminal übertragen werden.
  • Die vorliegende Erfindung wird detaillierter nachfolgend unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen
  • 1 prinzipiell eine Netzwerkarchitektur und die damit verbundene Mikrobeweglichkeit und Makrobeweglichkeit darstellt,
  • 2 prinzipiell die Struktur eines hierarchischen IP-Netzwerkes zeigt,
  • 3a-c Beispiele eines Dienstanfrage/Antwortpaketes zeigen, das sich erfindungsgemäß entwickelt,
  • 4a-c ein besonders vorteilhaftes Beispiel einer Signalisierung des erfindungsgemäßen Verfahrens darstellen, und
  • 5 ein anderes besonders vorteilhaftes Beispiel einer Signalisierung des erfindungsgemäßen Verfahrens darstellen.
  • Die vorliegende Erfindung verwendet den 802.1X-Standard (IEEE, 802.1X) in der WLAN-Umgebung, der als der Datensicherheitsstandard bekannt ist. Die Erfindung wird detaillierter zuerst durch eine Lösung gemäß dem Stand der Technik beschrieben, da in diesem Fall die Vorteile, die von dem erfindungsgemäßen Verfahren bereitgestellt werden, besser realisiert werden können. Der 802.1 X-Standard wurde zur Identifikation, zur Bestimmung von Rechten sowie zum Austauschen von Daten entworfen, die mit dem Fakturieren verbunden sind, bevor die Autokonfiguration für das IP ausgeführt wird. Der 802.1X verwendet das EAP-Protokoll (Extensible Authentication Protocol) oder eine davon vorgenommene Variation. Gemäß dem Stand der Technik ist ein Zugang zu dem IP in der WLAN-Umgebung nur möglich, nachdem eine erfolgreiche Identifikation durch den 802.1X ausgeführt wurde, wobei in diesem Fall die Autokonfiguration ausgeführt wird. Als ein Ergebnis davon empfängt das Terminal eine IP-Adresse. Nach der Autokonfiguration wird eine für das Mobil-IP typische Agentenermittlung mittels Routerbekanntmachungen sowie Routeraufforde rungen durchgeführt. Anschließend wird die für das Mobil-IP (Bindung, Bindung-Update) erforderliche Registrierung gemäß dem Stand der Technik durchgeführt. Nach der Registrierung ist es möglich, den normalen IP-Verkehr fortzusetzen, der von den Anwendungen verwendet wird, beispielsweise der TCP-Verkehr (Transport Control Protocol).
  • Die vorstehende Beschreibung ist ein Beispiel des Standes der Technik. Bei dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Aufteilung von der IP-Adresse (Autokonfiguration) und der Ermittlung des Agenten kombiniert und wird als ein Teil der internen Aushandlung des 802.1X übertragen. Dies ist durch Zufügen eines neuen Nachrichtenpaares Dienstanfrage/Antwort zu dem EAP-Protokoll implementiert, das von dem 802.1 X verwendet wird, durch das eine Autokonfiguration vermieden wird, die verschiedene Nachrichtenaustausche enthält (die typische Anzahl für das DHCP ist 2 bis 4). In ähnlicher Weise wird die explizite Ermittlung des Agenten vermieden, was üblicherweise wiederholte, gruppierte Übertragungen an das Netzwerk, das Horchen auf die Antworten für diese sowie die Vorbereitung von Auszeiten erfordert.
  • Die Erfindung kann vorteilhaft in Richtung der Null-Konfiguration erweitert werden. Deshalb überträgt beispielsweise das Terminal seinen eigenen APN-Bezeichner (Access Point Name) während einer EAP-Aushandlung. Auf der Basis des APN (bekannt aus GPRS-Netzwerken) ist es möglich, das Heimatnetzwerk des Terminals zu finden und mit der Autokonfiguration und Null-Konfiguration verbundene Parameter dem Terminal hinzuzufügen.
  • Die erfindungsgemäße Erweiterung des EAP-Protokolls des 802.1X kann gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform derart implementiert werden, dass der „händlerspezifische" Typ (Typ = 255) in den EAP-Anfrage/Antwortnachrichten für Nachrichten verwendet wird. 3a zeigt die Paketform für die Nachricht. Das Feld „Händler-ID" des Paketes gibt den Code des Dienstanbieters (SMI Netzwork Management Private Enterprise Code des Händlers) wieder, welcher in der IETF RFC 1007 bestimmt ist. Der „Händlertyp" beschreibt einen zentrierten Verfahrenstyp eines Dienstanbieters. Der Inhalt des „händlerspezifischen" Feldes wird durch jeden Dienstanbieter bestimmt.
  • Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird die Erweiterung derart implementiert, dass ein neuer EAP-Anfrage/Antwortnachrichtentyp zusätzlich zu den existierenden erzeugt wird. In diesem Fall muss die Typnummer von der IANA (Internet Assigned Numbers Authority) der IETF (Internet Engieneering Task Force) akzeptiert werden. 3b zeigt die Form des Anfrage- und Antwortpaketes. Das „Type = XXX" ist für die Autokonfiguration (Typ = Autokonfig). Das Typ-Feld bestimmt den Typ der Dienstanfrage oder -Antwort. Ein neuer Typ muss durch die IETF benannt werden. Das „Typ-Daten"-Feld variiert zwischen dem Dienstanfragetyp und dem entsprechenden Antworttyp.
  • Die dritte vorteilhafte Ausführungsform zur Implementierung der Erweiterung gemäß der Erfindung besteht darin, die Expansionen zu einem Teil des Aushandlungsprotokolls innerhalb des EAP zu machen, beispielsweise als ein Teil des EAP-SIM-Verfahrens (Subscriber Identiy Module) oder des EAP/AKA-Verfahrens (Authentication and Key Agreement). Somit müssen neue Versionen der fraglichen Protokolle durch Standardisierung erfasst werden. Das EAP/SIM ist ein erweitertes GSM-Identifikations-Verfahren (Global Standard for Mobile Communication), welches es ermöglicht, die existierenden SIM-Karten und GSM-Netzwerkbesuche zu verwenden. Das EPA/AKA ist ein Verfahren, bei dem die USIM/SIM-Karten (User Services Identity Module) in den UMTS/GSM-Netzwerkbesuchen (Universal Mobile Telecommunication System) verwendet werden. 3c zeigt eine Form der EAP/SIM-Anfrage-/Antwortpakete. Das Feld „Typ = 18" gibt an, dass es EAP/SIM ist. Diese Art eines EAP-Typs hat das Feld „Untertyp", zu dem eine neue Typanzahl zur Autokonfiguration (Subtype = Autoconfig) bestimmt ist. Der hier markierte neue Typ ist von der IETF zu bestimmen. „Untertyp"-Daten bestimmen die Daten, die mit dem Feld (Attribute, Länge, Wert etc.) verbunden sind.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung von einer Auto-/Null-Konfigurations-Aushandlung ist in den 4a bis c gezeigt. Die Signalisierungsdiagramme, die in der Figur dargestellt sind, zeigen eine einfache „Eingabe"-Typ („push-type) Anfrage-Antwort-Autokonfiguration, bei der die Pakete gemäß den 3a bis c entsprechend verwendet werden. Das die Anwender-Authentifikation ausführende Element (später Authentifikator) identifiziert das Terminal (Kunde) mit einer EAP-Anfrage- Identitätsanfrage, auf das das Terminal mit einer EAP-Antwort-Identitätsantwort reagiert. Nach dieser Authentifikation findet ein Nachrichtenaustausch, der mit einer bestimmten EAP (3a, 3b) oder EAP/SIM (3c) verbunden ist, zwischen dem Terminal und dem Authentifikator statt.
  • Anschließend werden mit der Auto-/Null-Konfiguration verbundene Parameter ausgetauscht, die das Terminal entweder akzeptiert oder zurückweist. In Abhängigkeit von dem verwendeten, erweiterten Paket findet der Nachrichtaustausch in der folgenden Weise statt. Durch Verwendung des Pakets des Typs 225 (3a) weist der Nachrichtenaustausch, der mit der Auto-/Null-Konfiguration verbunden ist, eine EAP-Anfrage/händlerspezifische-Anfrage und eine entsprechende Antwort auf. In dem Autokonfigurationstyppaket (3b) findet der Nachrichtenaustausch in der folgenden Weise statt, wobei in diesem Fall die Anfrage und die Antwort EAP-Anfrage/Autokonfig-Nachrichten sowie EAP-Antwort-/Autokonfig-Nachrichten bilden. In Verbindung mit dem EAP/SIM sind die Nachrichten EAP-Anfrage/SIM-Autokonfig und EAP-Antwort/SIM-Autokonfig. Weitere Aushandlungen oder Nachrichten-Austausche werden nicht länger durchgeführt. Wenn das Terminal die Auto-/Null-Konfiguration innerhalb des EAP nicht unterstützt, weist dieses die Nachricht einfach zurück und es wird nach den EAP-Aushandlungen mit üblichen Konfigurationsverfahren auf dem vIP-Niveau (virtual Internet Protocol) fortsetzen.
  • 5 zeigt eine zweite vorteilhafte Ausführungsform der Auto-/Null-Konfigurationsaushandlung gemäß der Erfindung, die verschiedene Dienstanfrage-Antworten-Nachrichtenaustausche aufweist. Zuerst wird das Terminal identifiziert, wonach der Nachrichtenaustausch ein mit den EAP verbundener Nachrichtenaustausch ist. Als nächstes ist die von dem Authentifikator angebotene Dienstanfrage in der Praxis ein Vorschlag, die Aushandlung (EAP/Anfrage-/Autokonfig-Anfrage) fortzuführen. Das Terminal antwortet darauf in seiner Antwortnachricht entweder negativ oder positiv, EAP-Antwort/Autokonfig (NAK/OK). Wenn die Antwort des Terminals negativ (NAK) ist, wird die Autokonfiguration mit üblichen Verfahren auf dem IP-Niveau (END) fortgeführt.
  • Wenn das Terminal positiv (OK) antwortet, wird der Austausch der mit der Konfiguration verbundenen Dienstanfrage/Antwort-Nachrichten ausgeführt, wobei in diesem Fall die zu der Auto-Null-/Konfiguration gehörenden Parameter erklärt werden. In einer ersten positiven Antwort (EAP-Antwort/Autokonfig-OK) kann das Terminal den Authentifikator mit Daten über sich selbst sowie mit Parametern beliefern, die er unterstützt. Beispiele dieser Parameter weisen beispielsweise AC_APN, was den APN-Namen wiedergibt, der von dem Terminal bereitgestellt wird; oder AC_SECASSOC auf, welches Daten für die Sicherheitsparameter sind, die von dem Terminal (SA, Security Association) angeboten werden. Zusätzlich kann das Terminal das Tunnelverfahren, welches es wünscht, sowie eine Liste der unterstützten Auto-/Null-Konfigurationsparameter anfragen.
  • Bei der Auto-/Null-Konfiguration ist es zusätzlich möglich, Parameter auszutauschen, beispielsweise AC_ACCEPT_FA, was eine Datenanfrage von einem Fremd-Agenten ist; AC_ACCEPT_HA, was Daten von dem Heimatagenten anfragt; AC_ACCEPT_COA, mit dem die IP-Adresse für das Terminal (Card of Address) akzeptiert wird; AC_ACCEPT_DNS, mit dem Daten von einem DNS-Server (Domain Name System) akzeptiert werden, AC_ACCEPT_GW, mit dem der vorgegebene Netzwerkkoppler (default gateway) akzeptiert wird. Zusätzlich kann das Terminal Parameter von einem unterstützten Tunnel sowie mit einer Fakturisierung verbundene Daten anfragen. Die AC_ACCEPT-Parameterfelder, wie sie vorstehend beschrieben sind, sind vorteilhaft in der Bit-Maskenform darzustellen, was Platz spart.
  • Der Authentifikator kann nach einem Teil der Daten fragen, die dem Terminal von dem Heimatnetzwerk des Terminals angeboten werden. Diese Funktion ist sehr nützlich in Roaming-Situationen und damit hat die Verwendung der APN sogar eine wichtigere Bedeutung, wenn das Heimatnetzwerk des Terminals gesucht wird und die dem Terminal angebotenen Dienste aufgelistet werden.
  • Die vorliegende Erfindung kann rückwärtskompatibel sein. Wenn das Terminal die Erweiterung des angebotenen EAP nicht versteht, lässt es vorteilhafterweise die Funktion unerkannt und berücksichtigt sowohl die Autokonfiguration und das Ermitteln eines Agenten mit bekannten Mitteln. Die Erfindung erfordert nicht unbedingt einen Austausch in den WLAN-Basisstationen, sondern lediglich eine Authentifikation mit einem lokalen Steuerserver sowie dem Terminal.
  • Es ist klar, dass die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung kombiniert werden können, um verschiedene Ausführungsformen der Erfindung zu liefern. Deshalb sollen die vorstehend gezeigten Beispiele nicht als eine Einschränkung der Erfindung verstanden werden, sondern die Ausführungsformen der Erfindung können frei innerhalb des Umfangs der erfinderischen Merkmale variiert werden, die in den nachfolgenden Ansprüchen präsentiert werden.

Claims (5)

  1. Verfahren zur Steuerung einer Verbindungsweiterschaltung (1, 3), die von einem drahtlosen Datenübertragungsnetzwerk zu einem anderen erfolgt, wobei in dem Verfahren Netzwerkverkehr, der bei einem Terminal (T) ankommt, über das Heimatnetzwerk des Terminals geführt wird, und wobei das Heimatnetzwerk zur Kenntnis eines Fremdnetzwerkes (F) mit einer gegenwärtigen Position des zum Heimatnetzwerk zugehörigen Terminals (T) eingerichtet ist, wobei in diesem Fall der an das Terminal zu übertragene Netzwerkverkehr an das Fremdnetzwerk weitergeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Verfahren i) eine Autokonfiguration zum Bereitstellen einer Adresse für das Terminal durchgeführt wird, die zum Adressieren von ausgehendem Netzwerkverkehr verwendet wird, ii) ein Fremd-Agent zur Feststellung der Position des Terminals (T) gesucht wird, wobei in dem Verfahren diese Abläufe i) und ii) kombiniert werden, um während eines Nachrichtenaustausches im Wesentlichen gleichzeitig mittels eines neuen Nachrichtenpaares einer Dienstanfrage/-antwort abzulaufen, das zur Hinzufügung zum EAP Protokoll gebildet wird und als ein Teil eines internen Nachrichtenaustausches des drahtlosen Datenübertragungsnetzwerkes übertragen wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Verfahren das drahtlose Netzwerk ein WLAN Netzwerk ist.
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der APN Bezeichner (Access Point Name) des Terminals (T) zu dem Zweck des Auffindens des Heimatnetzwerkes des Terminals und zu dem Zweck der Übermittlung anderer Parameter zu dem Terminal (T) übertragen wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein neuer Nachrichtentyp für die Autokonfiguration gebildet wird.
  5. System zum Steuern einer Verbindungsweiterschaltung (1, 3) in einem drahtlosen Datenübertragungsnetzwerk, wobei das System ein Terminal (T) sowie einen Router (AR) zum Weiterleiten von beim Terminal ankommenden Netzwerkverkehr umfasst, wobei das System zusätzlich ein Heimatnetzwerk aufweist, in dem sich die mit dem Terminal (T) verbundenen Daten befinden, sowie ein Fremdnetzwerk (F), in dem sich das Terminal (T) befindet, dadurch gekennzeichnet, dass das System i) Mittel zum Ausführen einer Autokonfiguration hat, um eine Adresse für das Terminal bereitzustellen, die zum Adressieren von ausgehendem Netzwerkverkehr verwendet wird, und ii) Mittel zur Ermittlung eines Fremd-Agenten und zur Bestimmung einer gegenwärtigen Position des Terminals (T) hat, wobei in diesem Fall die Autokonfiguration und die Ermittlung des Fremd-Agenten eingerichtet sind, um im Wesentlichen während eines Nachrichtenaustausches, mit einem neuen Nachrichtenpaar für eine Dienstanfrage/-antwort abzulaufen, das durch Einrichtung des Systems gebildet und zum EAP Protokoll hinzugefügt wird.
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