[go: up one dir, main page]

DE602004000743T2 - Vorrichtung zum fortlaufenden Legen eines Dichtungsprofils, insbesondere auf der Karosserie oder einem Karosserieteil eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Vorrichtung zum fortlaufenden Legen eines Dichtungsprofils, insbesondere auf der Karosserie oder einem Karosserieteil eines Kraftfahrzeugs Download PDF

Info

Publication number
DE602004000743T2
DE602004000743T2 DE602004000743T DE602004000743T DE602004000743T2 DE 602004000743 T2 DE602004000743 T2 DE 602004000743T2 DE 602004000743 T DE602004000743 T DE 602004000743T DE 602004000743 T DE602004000743 T DE 602004000743T DE 602004000743 T2 DE602004000743 T2 DE 602004000743T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
laying
seal
profile
body part
vent hole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE602004000743T
Other languages
English (en)
Other versions
DE602004000743D1 (de
Inventor
Bertrand Florentz
Sylvain Baratin
Stephane Drivon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hutchinson SA
Original Assignee
Hutchinson SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=33523019&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE602004000743(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Hutchinson SA filed Critical Hutchinson SA
Publication of DE602004000743D1 publication Critical patent/DE602004000743D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE602004000743T2 publication Critical patent/DE602004000743T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P19/00Machines for simply fitting together or separating metal parts or objects, or metal and non-metal parts, whether or not involving some deformation; Tools or devices therefor so far as not provided for in other classes
    • B23P19/04Machines for simply fitting together or separating metal parts or objects, or metal and non-metal parts, whether or not involving some deformation; Tools or devices therefor so far as not provided for in other classes for assembling or disassembling parts
    • B23P19/047Machines for simply fitting together or separating metal parts or objects, or metal and non-metal parts, whether or not involving some deformation; Tools or devices therefor so far as not provided for in other classes for assembling or disassembling parts for flexible profiles, e.g. sealing or decorating strips in grooves or on other profiles by devices moving along the flexible profile
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J10/00Sealing arrangements
    • B60J10/45Assembling sealing arrangements with vehicle parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur dynamischen und fortlaufenden Verlegung einer klebbaren Dichtung insbesondere auf einer Karosserie oder einem Karosserieteil eines Kraftfahrzeugs.
  • In einer allgemeinen Art und Weise können die derzeitig verwendeten Dichtungen zur Karosserieabdichtung auf vielfache Weise angebracht werden. Folgendes ist gebräuchlich: Klipse zur Positionierung und/oder Halterung, welche an den Dichtungen angebracht oder in diesen integriert sind; Dichtungen mit einer starren oder halbsteifen Klemme in U-Form, die zum Aufsetzen auf dem Falz eines Aufnahmeträgers vorgesehen ist; Befestigungsschienen, in welchen die Dichtungen eingeklipst sind; oder klebbare Verbindungsabschnitte, welche an dem Aufnahmeträger fest anhaften.
  • Die klebbaren Dichtungen, welche durch Klebung befestigt sind, weisen eine große Zahl von Vorteilen auf, von den die folgenden angegeben werden können: eine ausgezeichnete Abdichtung zwischen der Dichtung und ihrem Aufnahmeträger, ein geringes Gewicht, ein vereinfachtes Konzept, welches kein Vorhandensein von angebrachten Elementen erfordert, und eine automatisierbare Verlegung.
  • Die Verlegung einer klebbaren Dichtung, die zuvor mit ihrem Klebesystem versehen worden ist, wird derzeit mit Hilfe eines Gerätes ausgeführt, welches speziell zur Anpassung an die Geometrie des Aufnahmeträgers ausgelegt ist. Ein Bediener nimmt die Dichtung auf, positioniert sie auf dem Verlegungsgerät und zieht den Schutzfilm (englisch: „liner") des Klebesystems ab.
  • Dann positioniert sich das Gerät automatisch in der Nähe des Aufnahmeträgers und verlegt auf diesem die Dichtung, wobei es auf dem gesamten Umfang des Trägers während einiger Sekunden einen ausreichenden Druck aufbringt, damit das Klebesystem fehlerfrei haftet.
  • Eine derartige Verlegungstechnologie erwähnter klebbarer Dichtungen mit statischem Ablegen weist jedoch eine bestimmte Anzahl von Grenzen auf. Genauer gesagt, ist das Gerät zur Aufbringung der klebbaren Dichtung spezifisch für jeden Aufnahmeträger, was große Investitionen zur Folge hat; die Vermehrung von Verlegegeräten erzeugt einen Raumbedarf des Montagebands, eine ziemlich bedeutende Gesamtmontagezeit (Einlegezeit der Dichtung in das Gerät durch den Bediener, Zustellzeit des Aufnahmeträgers, Zeit zum Aufbringen von Druck, ...); ein Unterdrucksetzen, was nicht auf dem gesamten Umfang der Dichtung optimal ist; und ein menschliches Eingreifen, um die Dichtung auf dem für jeden Aufnahmeträger spezifischen Gerät zu montieren.
  • Kürzlich ist eine neue Verlegungstechnologie erwähnter klebbarer Dichtungen mit dynamischem Ablegen in Erscheinung getreten. Gemäß einer ersten Ausführungsform ist das System aus einem Roboter gebildet, welcher den Aufnahmeträger der Dichtung handhabt, um ihn vor einen festen Verlegekopf zu führen, der die klebbare Dichtung aufbringt. Der Verlegekopf integriert mehrere mit Motoren versehene Rollen, welche den Vorschub der Dichtung, das fortschreitende Ablösen des Schutzfilms und das Aufbringen eines Drucks auf die Dichtung gegen den Aufnahmeträger ermöglichen. Der Roboter verstellt den Aufnahmeträger gemäß Translations- und/oder Rotationsbewegungen genau so, wie die motorisierten Rollen des Verlegekopfs die Dichtung abrollen und aufbringen. In dem Fall einer auf dem gesamten Umfang des Aufnahmeträgers ununterbrochen abgelegten Dichtung und wenn dabei der Roboter eine Rotationsbewegung von 360° ausgeführt hat, die mit Translationsbewegungen verbunden ist, um der Form des Aufnahmeträgers zu folgen, schneidet der Verlegekopf die Dichtung dergestalt ab, dass die beiden Enden der Dichtung voreinander liegen, ohne dass ein Spiel zwischen diesen beiden Enden entsteht. In einer zweiten Ausführungsform dieser neuen Technologie steht der Aufnahmeträger fest und der Roboter handhabt den Verlegekopf.
  • Diese beiden Roboterverlegesysteme weisen eine große Anzahl an Vorteilen in Bezug auf den besagten statischen Fall auf, insbesondere: die Flexibilität des Roboters, der ein Ablegen einer Dichtung auf mehreren Typen von Aufnahmeträgern für eine gleiche Palette von Fahrzeugen oder bei unterschiedlichen Fahrzeugen gestattet; die Möglichkeit, mehrere Dichtungsausführungen auf einem gleichen Träger oder auf unterschiedlichen Trägern abzulegen, indem ebenso viele Verlegeköpfe wie Referenzdichtungen vorgesehen werden; der Roboter kann einen sehr starken lokalen Druck aufbringen, um eine ausgezeichnete Haftung des Klebers sicherzustellen; die Möglichkeit der Realisierung von besagten regulierbaren Dichtungen mit dem Ziel, Fertigungsschwankungen der Karosserieteile (Tiefung und Scharniere bzw. Beschläge der Karosserie und der beweglichen Karosserieteile, Fertigungstoleranzen der Fenster und anderer Felder, die zur Aufnahme einer Dichtung vorgesehen sind) zu kompensieren, wobei dieser Bedarf zur Kompensation der Schwankungen sehr hoch für die Kraftfahrzeugkonstrukteure ist, um Fahrzeuge mit gleichmäßiger Leistungsfähigkeit zu produzieren, und dieses sogar in Anfangsphasen neuer Produktionen, während die Werkzeuge noch nicht vollständig stabilisiert sind; in bedeutender Weise verringerte Investitionen; und eine erheblich reduzierte Verlegezeit.
  • Eine Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur dynamischen und fortlaufenden Verlegung einer klebbaren Dichtung zu verbessern, um sie leistungsfähiger zu machen, insbesondere indem eine Zuführung einer Dichtung vorgesehen ist, die in großer Länge zum Beispiel auf einer Spule oder in einem Behälter gespeichert bzw. abgelegt ist.
  • Eine solche Zuführung der Dichtung ergibt jedoch Probleme, die hiernach aufgeführt werden.
  • Ein erstes Problem ergibt sich, wenn die klebbare Dichtung in einem konstanten Abstand bzw. einer konstanten Teilung perforiert ist, damit die in ihr enthaltene Luft beim Schließen der zu öffnenden Teils entweichen kann. Dann kommt es vor, dass sich ein Entlüftungsloch in einem Bereich mit einem geringen Krümmungsradius des Aufnahmeträgers der Dichtung befindet. Daraus resultiert, dass bei unter Spannung stehender Dichtung das Vorhandensein eines Lochs ein bedeutenderes Einsinken der Dichtung mit dem Auftreten von zum Beispiel Verdrehungen, kleinen Falten oder Einfaltungen.
  • Ein zweites Problem tritt auf, wenn die Dichtung Entwässerungslöcher aufweist, die sich auf der Höhe einer Unterseite der Karosserie oder eines Karosserieteils befinden müssen, wobei bekannt ist, dass der Abstand zwischen zwei Löchern unterschiedlich ist und dass sich die Gesamtlänge der Dichtung nach dem in Frage kommenden Träger ändert.
  • Ein drittes Problem besteht in der Tatsache, dass die Abdichtung zwischen einer Karosserie und einem beweglichen Karosserieteil angebracht ist, und die Position der Dichtung dergestalt sein muss, dass die Verformung der Dichtung für alle die Fahrzeuge, wenn möglich, konstant sein muss, die auf der Montagelinie gefertigt werden.
  • Ein viertes Problem tritt auf, wenn die Dichtung um einen Aufnahmeträger herum aufgebracht ist, der die Form eines Feldes, beispielsweise einer Tür des Fahrzeugs, mit scharfkantigen Ecken aufweist, wobei die Dichtung eine Tendenz hat, in diesen Ecken zusammenzusacken. Wenn die Dichtungen auf Länge vorgeschnitten sind, besteht eine Lösung darin, einen vorangehenden lokalisierten Formvorgang, zum Beispiel durch Warmformung, der Dichtung in dem Bereich der Dichtung auszuführen, der sich gegenüber der scharfkantigen Ecke befindet. Andererseits ist es in dem Fall, bei welchem eine Dichtung von großer Länge zum Beispiel auf einer Spule aufgewickelt oder in einem Behälter gespeichert ist, nicht möglich, im Voraus eine lokale Warmformbearbeitung der Dichtung durchzuführen.
  • Ein fünftes Problem besteht in der Tatsache, dass, wenn die Dichtung nicht in Schleifenform zugeführt wird, die Enden der Dichtung (Anfang und Ende des Ablegens) nicht mit einander verbunden sind, woraus sich lokal möglicher Eintritt von Wasser, Staub und/oder Lärm in den Fahrgastraum des Fahrzeugs ergeben kann.
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zur Verlegung einer klebbaren Dichtung zu schaffen, welche die vorhergehend aufgeführten Probleme vollständig oder teilweise berücksichtigen.
  • Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung eine Vorrichtung zur dynamischen und fortlaufenden Verlegung einer klebbaren Dichtung insbesondere auf einer Karosserie oder einem Karosserieteil eines Kraftfahrzeugs vor, wobei diese Vorrichtung mindestens aufweist: eine Zuführeinrichtung für ein extrudiertes Profil mit einem klebbaren und mit einem Schutzfilm bedeckten Befestigungsabschnitt; einen automatisierten Verlegekopf für die in dem Profil durch Schneidemittel geschnittene Dichtung; einen Roboter, welcher entweder das Teil der Karosserie um den feststehenden automatisierten Kopf herum oder den automatisierten Kopf um die feststehende Karosserie oder das feststehende Karosserieteil herum handhabt, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Verlegung zumindest Abtastmittel für das Vorhandensein von Entlüftungslöchern und/oder Entwässerungslöchern in dem Profil und/oder Perforationsmittel für zumindest eines dieser Löcher in dem Profil aufweist.
  • In einer allgemeinen Art und Weise kann das Profil kein Entlüftungsloch oder Entwässerungsloch aufweisen, kann das Profil Entlüftungslöcher in regelmäßigen Abständen aufweisen, oder kann das Profil gleichzeitig Entlüftungslöcher und Entwässerungslöcher aufweisen.
  • Welcher Fall auch in Betracht gezogen wird, ist die Vorrichtung in einer solchen Weise programmiert, dass sich ein perforiertes oder zu perforierendes Entlüftungsloch und/oder ein perforiertes oder zu perforierendes Entwässerungsloch nicht am Anfangspunkt der Verlegung der Dichtung auf der Karosserie oder auf dem Element der Karosserie bzw. dem Karosserieteil befindet, und dass sich ein Entlüftungsloch nicht in einer Ecke mit einem geringen Krümmungsradius der Karosserie oder des Elementes der Karosserie befindet.
  • Die Erfindung kann in anderen Bereichen zum Einsatz kommen als in der Automobilindustrie, insbesondere zum Beispiel im Bauwesen.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Details der Erfindung gehen aus der folgenden ergänzender. Beschreibung mit Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen hervor, welche beispielhaft angegeben sind. hierbei zeigt:
  • 1 eine schematische Ansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur fortlaufenden Verlegung einer klebbaren Dichtung, wobei diese Vorrichtung insbesondere ein Roboterhandhabungsgerät und einen automatisierten Verlegekopf aufweist;
  • 2 eine Schnittansicht eines Beispiels einer von der Vorrichtung nach 1 verlegten klebbaren Dichtung;
  • 3 eine schematische Draufsicht einer Ausführungsform eines automatisierten Verlegekopfs der Dichtung;
  • 4 eine schematische Ansicht zum Illustrieren von Mitteln zur lokalen Erwärmung des Profils, aus denen die Abdichtung kommt;
  • 5 eine perspektivische Ansicht eines Greifelementes, das von dem Roboterhandhabungsgerät der Vorrichtung der 1 getragen ist;
  • 6 eine schematische Teilansicht zum Illustrieren der Verlegung der Dichtung unter Berücksichtigung der realen Abmessungen zwischen einer Tür und der Karosserie des Kraftfahrzeugs;
  • 7 eine schematische Ansicht zum Illustrieren des Herstellungsprinzips eines Kraftfahrzeugs mit der Vor richtung zur fortlaufenden Verlegung nach 1;
  • 8 eine vereinfachte Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer Vorrichtung, bei welcher eine Dichtung durch einen beweglichen automatisierten Kopf um eine fest stehende Tür verlegt wird;
  • 9 eine vereinfachte Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer Vorrichtung, bei welcher eine Dichtung auf der Karosserie eines Kraftfahrzeugs verlegt wird; und
  • 10 eine vereinfachte Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer Vorrichtung, bei welcher eine Dichtung einer Verglasung um eine Glasscheibe herum verlegt wird.
  • In einer allgemeinen Art und Weise betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur dynamischen und fortlaufenden Verlegung einer Dichtung, insbesondere einer klebbaren Dichtung, zum Beispiel auf der Karosserie oder einem Element der Karosserie eines Kraftfahrzeugs in dem Bereich der Automobilindustrie. Unter dem Begriff Karosserie ist global die Karosserie bzw. das Chassis des Kraftfahrzeugs zu verstehen, welche eine Karosserie bildet, und unter dem Begriff Element der Karosserie bzw. Karosserieteil ist ein bewegliches Karosserieteil, wie zum Beispiel eine Tür, zu verstehen, aber ebenfalls eine Verglasung auf deren Kontur die Vorrichtung eine Abdichtung verlegt.
  • In dem in 1 illustrierten Ausführungsbeispiel ist die Vorrichtung 1 zur fortlaufenden Verlegung einer Dichtung 3a auf der Kontur eines Karosserieteils, zum Beispiel einer Tür P, ausgebildet. Diese Vorrichtung 1 weist insbesondere Folgen des auf: eine Zuführeinrichtung P1, in welcher zum Beispiel auf einer Spule B1 ein klebbares Dichtungsprofil 3 gespeichert ist; ein Handhabungsroboter R, welcher eine Tür P ergreift, die beispielsweise durch eine Wiegenaufhängung zugeführt worden ist, um sie vor eine feste Einrichtung P2 zur Verlegung zu bringen, welche insbesondere einen automatisierten Kopf 10 aufweist, der zumindest eine aus der Zuführeinrichtung P1 gezogene Dichtung 3a auf Länge in dem Profil 3 abschneidet, um sie auf der beweglichen Tür P aufzubringen, welche dann auf die Wiegenaufhängung durch den Roboter R zurück gebracht wird.
  • In 2 ist die Form der Dichtung 3a dargestellt, welche zum Beispiel einen im Wesentlichen ebenen Befestigungsabschnitt 4 aufweist, der auf einer Seite von einem röhrenartigen Dichtabschnitt 5 überragt wird. Die freie Seite des Befestigungsabschnitts 4 nimmt ein Klebesystem 6 auf, beispielsweise ein doppelseitiges Klebeband, das mit einem Schutzfilm 7 bedeckt ist. Das Dichtungsprofil 3 ist durch Extrusion oder Koextrusion eines oder mehrerer Elastomerwerkstoffe, Thermoplaste oder thermoplastischer Elastomere hergestellt worden, wobei das Klebesystem 6 auf dem Profil nach dessen Extrusion oder Koextrusion aufgebracht wurde. Das Profil 3 wurde danach mit einer großen Länge auf einem provisorischen Träger gespeichert bzw. gelagert, der zum Beispiel aus der Spule B1 bestehen kann, die drehbar montiert ist (1).
  • Die fest stehende Einrichtung P2 zur Verlegung der 1 und 3 weist insbesondere den automatisierten Kopf 10 zur dynamischen Verlegung einer Dichtung 3a auf, die von der Spule B1 abgewickelt wird, indem sie von mindestens zwei Antriebsrollenpaaren G1 und G2 gezogen wird, welche jeweils auf dem Befestigungsabschnitt 4 und dem Dichtabschnitt 5 des Profils 3 zur Anlage kommen. Der automatisierte Kopf 10 weist zumindest Schneide mittel 20 für das Profil 3 mit dem Schutzfilm 7 zum Abschneiden der Länge der Dichtung 3a im Verlauf der Verlegung auf der Tür P auf. Diese Schneidemittel 20 bestehen aus einem Schneidewerkzeug 22, das auf einer Seite des Profils 3 angeordnet ist und von einem beweglichen Träger 24 in einer Hin- und Herbewegung getragen werden kann, und das mit einer festen Gegenform 25 zusammenwirkt, die auf der anderen Seite des Profils 3 angeordnet ist. Die Schneidemittel 20 sind zum Beispiel zwischen den beiden Antriebsrollenpaaren G1 und G2 angeordnet.
  • Der automatisierte Kopf 10 weist Greifmittel 30 für den Schutzfilm 7 des Profils 3 auf, wenn das Profil 3 auf die Länge der Dichtung 3a im Verlauf der Verlegung auf der Tür P abgeschnitten wird, oder in dem Fall eines lokalen Abschneidens einer Dichtung, die zum Beispiel einen teilweise oder vollständig abgeschnittenen Schutzfilm auf einer Verglasung aufweist. Diese Greifmittel 30 für den Schutzfilm 7 können zum Beispiel aus einer Kratzrolle 32 bestehen, welche auf dem Befestigungsabschnitt 4 des Profils 3 abrollt und an welcher der Schutzfilm 7 anhaftet, nachdem er von dem Profil 3 abgelöst worden ist. Die Kratzrolle 32 kann von einer der Antriebsrollen G2 des Profils 3 angetrieben werden, welche ebenfalls eine Mitnahmerolle 34 für den Schutzfilm 7 zu einem Ablagebehälter 35 antreiben kann.
  • Der automatisierte Kopf 10 bringt die Dichtung 3a ohne ihren Schutzfilm 7 auf der Tür P mittels zumindest einer Druckrolle G4 auf, wobei diese Rolle ein Motor ist und synchron mit den Antriebsrollen G1 und G2 arbeitet.
  • In einer allgemeinen Art und Weise besitzt eine auf einer Karosserie oder einem Karosserieteil eines Kraftfahrzeugs verlegte Dichtung Entlüftungslöcher 50 und Entwässerungslöcher 52 auf, welche in dem Dichtungsabschnitt 5 der Dichtung durchstochen bzw. eingebracht sind. Derartige Löcher 50 und 52 sind in 2 dargestellt. Das Profil 3 ist mit den Entlüftungslöchern 50 in regelmäßigen Abständen perforiert, während die Entwässerungslöcher 52 nur dazu vorgesehen sind, dass sie sich am unteren Abschnitt der Karosserie oder des Karosserieteils befinden, wenn die Dichtung verlegt ist.
  • Im Folgenden werden drei Fälle für das auf der Spule B1 gelagerte Profil 3 betrachtet, nämlich: das Profil 3 weist weder ein Entlüftungsloch noch ein Entwässerungsloch auf; das Profil weist nur Entlüftungslöcher auf; und das Profil weist gleichzeitig Entlüftungslöcher und Entwässerungslöcher auf.
  • Um diese drei Fälle behandeln zu können, weist die automatisierte Vorrichtung 10 Mittel 60 zur Abtastung von Entlüftungslöchern und Entwässerungslöchern sowie Perforationsmittel 62 für diese Löcher auf. Die Abtastmittel 60 für die Entlüftungslöcher 50 können zum Beispiel aus einer Kamera 65 oder einem Laserstrahl bestehen. Die Abtastmittel für die Entwässerungslöcher können aus ähnlichen Mitteln bestehen wie diejenigen für die Abtastung von Entlüftungslöchern und sind in 3 nicht gezeigt. In einer allgemeinen Art und Weise sind die Abtastmittel für die Entwässerungslöcher in Bezug auf die Abtastmittel für die Entlüftungslöcher winklig versetzt angeordnet.
  • In dem ersten Fall eines Profils ohne Entlüftungslöcher und Entwässerungslöcher detektieren die Abtastmittel kein Vorhandensein dieser Löcher in dem Profil 3, und die Perforationsmittel für diese Löcher werden in Abhängigkeit des Startpunktes der Verlegung der Dichtung 3a auf der Karosserie oder dem Karosserieteil in Betrieb genommen. Allerdings muss es verhin dert werden, dass sich ein Entlüftungsloch 50 nicht am Anfangspunkt der Verlegung der Dichtung 3a und in einer Ecke mit geringem Krümmungsradius der Karosserie oder des Karosserieteils befindet, und es muss sichergestellt sein, dass sich ein Entwässerungsloch nicht am Anfangspunkt der Verlegung der Dichtung befindet und dass es in einem Bereich der Dichtung eingebracht bzw. perforiert wird, welcher zur Unterseite der Karosserie oder des Karosserieteils korrespondiert. Die Perforationsmittel 62 für die Löcher sind also dementsprechend programmiert, wobei sie ebenfalls in der Lage sind, zusätzliche Entlüftungslöcher einzubringen.
  • In dem zweiten Fall eines Profils 3, welches nur Entlüftungslöcher 50 aufweist, wie dies in 3 illustriert ist, kann angenommen werden, dass der automatisierte Kopf 10 eine berechnete Länge der Dichtung so abschneiden könnte, dass der Anfangs- bzw. Startpunkt der Verlegung der Dichtung auf der Tür P in die unmittelbare Nachbarschaft oder auf ein Entlüftungsloch 50 fällt, oder dass sich ein Entlüftungsloch 50 gegenüber einer Ecke, die scharfkantig ist oder einen geringen Krümmungsradius aufweist, der Tür P befindet. Um diese Schwierigkeiten zu beheben, detektieren die Abtastmittel 60 die Position des ersten Entlüftungslochs 50 und geben in Abhängigkeit dieser Abtastung bzw. Detektion einen Befehl entweder an die Schneidemittel 20 zur Ausführung eines Abschneidens eines nicht wieder verwendbaren Abfallstücks oder an den Roboter R, damit dieser den Anfangspunkt der Verlegung der Dichtung 3a versetzt. Parallel dazu können die Perforationsmittel 62 für Entwässerungslöcher 52 in Abhängigkeit von der Position des Anfangspunkts der Verlegung und der Länge der Dichtung 3a so gesteuert werden, dass sich das Loch 52 in dem unteren Abschnitt der Karosserie oder des Karosserieteils befindet.
  • In dem dritten Fall eines Profils 3, welches Entlüftungslöcher und Entwässerungslöcher aufweist, detektieren die Abtastmittel die Entlüftungslöcher und die Schneidemittel 20 schneiden jeden Dichtung 3a auf eine solche Weise ab, dass sich keines dieser Löcher weder im Anfangspunkt der Verlegung der Dichtung 3a, noch in einer Ecke mit geringem Krümmungsradius der Karosserie oder des Karosserieteils befindet.
  • In einer allgemeinen Art weist das Profil P in regelmäßigen Abständen und in einer bekannten Weise Entlüftungslöcher 50 auf, welche in seinem röhrenartigen Dichtungsabschnitt 5 eingebracht bzw. perforiert sind. Unter diesen Bedingungen ist in Betracht zu ziehen, dass der automatisierte Kopf 10 eine berechnete Länge der Dichtung so abschneiden könnte, dass der Anfangspunkt der Verlegung der Dichtung auf der Tür P in die unmittelbare Nachbarschaft oder auf ein Entlüftungsloch 50 fällt, oder dass sich ein Entlüftungsloch 50 gegenüber einer Ecke, die scharkantig ist oder einen geringen Krümmungsradius aufweist, der Tür P befindet. Zur Behebung dieser Schwierigkeiten kann ein Prüfmittel 60 zur Detektierung der Position des ersten Entlüftungslochs 50 vorgesehen sein und in Abhängigkeit von dieser Detektion einen Befehl entweder an die Schneidemittel 20 zur Ausführung eines Abschneidens eines nicht wieder verwendbaren Abfallstücks des Profils oder an den Roboter R zur Versetzung des Anfangspunkts der Verlegung der Dichtung 3a geben. Dieses Steuermittel 60 kann zum Beispiel aus einer Kamera, einem Pointer oder einem Laserstrahl gebildet sein.
  • Wie in 4 illustriert ist, kann der automatisierte Kopf 10 auch Mittel 70 zur lokalen Erwärmung des Profils 3 vor seiner Montage aufweisen, um es in einer solchen Weise zu formen, dass seine Schwächung in einer Ecke mit geringem Radius der Tür P gering ausfällt. In einer allgemeinen Art und Weise besitzen diese Mittel 70 die Funktion, den Dichtungsabschnitt 5 des Profils 3 zu erwärmen, damit die Spannungen der zukünftigen Dichtung in einer Ecke mit einem geringen Krümmungsradius der Tür P nachlassen. Die Mittel 70 zur Erwärmung können zum Beispiel aus Warmluft, einer IR-Quelle oder Mikrowellen gebildet sein, wobei diese Mittel fest stehend ausgebildet sein können oder auf einer Schiene 72 mit der Abrollgeschwindigkeit des Profils 3 verstellbar sind, um die Erwärmungszeit zu verstärken.
  • Die Vorrichtung 1 zur Verlegung kann auch Mittel aufweisen, um eine stumpfe Verschweißung der beiden Enden einer Dichtung sicherzustellen, damit diese beiden Enden miteinander verbunden sind, und wobei auf diese Weise möglicher Eintritt von Wasser, Staub oder Lärm bzw. Geräuschen in den Fahrgastraum des Fahrzeugs vermieden wird. Diese Mittel können zum Beispiel den Gebrauch eines PE-Films einfügen.
  • Die Vorrichtung zur Verlegung kann Mittel zum Verbinden des Endes einer Länge eines auf einer Spule gespeicherten Profils mit dem Ende einer anderen Länge eines auf einer anderen Spule gespeicherten Profils aufweisen, um das menschliche Einschreiten bei der Speisung des automatisierten Kopfs zu reduzieren. Diese Mittel können in der Gestalt eines Schweißsystems mit heizbarer Klinge mit oder ohne Werkstoffzufuhr ausgebildet sein. In dem Fall einer Dichtung aus Elastomer, könnte der Zusatzwerkstoff ein Elastomer, ein thermoplastisches Elastomer oder ein Thermoplast sein, wohingegen in dem Fall einer Dichtung aus einem thermoplastischen Elastomer oder einem Thermoplast es möglich ist, nicht auf einen Zusatzwerkstoff zurückzugreifen.
  • In einer allgemeinen Art und Weise muss jede Dichtung auf einer Karosserie oder einem Karosserieteil mit der größtmöglichen Präzision verlegt werden, und es erscheint notwendig, Mittel für diesen Zweck vorzusehen.
  • Mit Bezugnahme auf 5 kann der Handhabungsroboter R der Tür P diese mittels einer Greifeinrichtung 100 erfassen, die einen Körper 102 aufweist, der mit dem Roboter verbunden ist und mit einem Saugnapf 104 abschließt, welcher zur Befestigung auf der Tür P geeignet ist. Der Körper 102 ist seitlich auf einer Seite durch einen Träger mit zwei Armen 106 verlängert, deren freie Enden jeweils zwei Ansätze 108 aufweisen, die dazu geeignet sind, mit beispielsweise zwei Gelenkscharnieren 110 der Tür P in Eingriff zu kommen. Der Körper 102 ist seitlich auf der anderen Seite durch einen Arm 112 verlängert, dessen freies Ende einen Präzisionsmarkierungssensor 114, beispielsweise einen optischen Sensor, für den Schließhaken 116 der Tür P. Jede Tür P wird auf diese Weise von dem Roboter R in einer gleichen Referenzposition aufgenommen.
  • In einer allgemeinen Art und Weise ist die Dichtung zwischen einer Karosserie und einem beweglichen Karosserieteil montiert, und die Position der Dichtung auf der Karosserie oder dem beweglichen Karosserieteil muss so beschaffen sein, dass die Stauchung der Dichtung für alle auf dem Montageband produzierten Fahrzeuge konstant ist. Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung der dimensionsgerechte reale Luftspalt, der zwischen der Karosserie C und dem beweglichen Karosserieteil O zum Beispiel in zwei Bereichen vorhanden ist, so berechnet, dass möglicherweise die Befestigungsposition der Dichtung 3a gemäß dem Pfeil F versetzbar ist, um Fertigungsschwankungen des beweglichen Karosserieteils O und der Karosserie C aufzufangen, welche von einem Fahrzeug zu einem anderen variieren können (6)
  • Außerdem durchlaufen die mit ihren Türen ausgerüsteten Karosserien auf einem Fabrikationsband eines Kraftfahrzeugs eine Lackiervorrichtung, dann teilt sich das Band auf zwei Bänder auf, um eine Transportkette bzw. ein Transportband CT1 der Karosserien C und eine Transportkette CT2 der Türen P zu bilden, die zum Beispiel von den Karosserien C abgenommen sind und durch Gondeln N transportiert werden, wie dieses schematisch in 7 gezeigt ist. Zur Messung der realen Abmessung, die zwischen einer Karosserie C und einer Tür P vorhanden ist, kann die Vorrichtung 1 gemäß der Erfindung ein Steuer- und Prüfsystem S aufweisen, welches sich in ein erstes Untersystem S1, das die Karosserie C prüft, und in ein zweites Untersystem S2 aufspaltet, das die Verlegung einer Dichtung 3a auf einer Tür P sicherstellt und welches die Vorrichtung 1 zur Verlegung integriert, wobei diese beiden Untersysteme S1 und S2 von einer Steuer- und Prüfeinheit U gesteuert werden. Jedes Prüf-Untersystem S1 und S2 kann eine Bilderzeugung durch Kamera, ein Laser-/Pointerstrahlsystem oder ein weiteres zwei- oder dreidimensionales Abtastprüfsystem sein, und es könnte sich entweder fortlaufend auf die Integralität bzw. Vollständigkeit der Dichtung indexieren oder sich vorteilhafterweise nur auf eine Anzahl von Schlüsselpunkten indexieren, wie zum Beispiel die Position der Scharniere, des Schließhakens, einer oberen Ecke der Tür und/oder einer Stütze bzw. Strebe auf der Tür, die zum Beispiel eine fest stehende Glasscheibe oder einen Rückspiegel trägt. Ausgehend von den gemessenen Daten könnte die Steuer- und Prüfeinheit U die Trajektorie der Verlegung der Dichtung 3a auf der Tür P modifizieren. Selbstverständlich sind die beiden Untersysteme S1 und S2 invers, wenn die Verlegung der Dichtung auf den Karosserien C erfolgt.
  • In den 8 bis 10 sind Ausführungsvarianten der in 1 illustrierten Vorrichtung zur Verlegung schematisch dargestellt.
  • In dem Fall der 8 wird der automatisierte Kopf 10 von dem Handhabungsroboter R getragen, welcher ihn längs der Kontur einer fest gehaltenen Tür P verstellt. In dem Fall der 9 trägt der Roboter R den automatisierten Kopf 10 und verlegt die Dichtung 3a auf der Kontur der fest stehenden Karosserie, die danach ihre Tür P erhält. In dem Fall der 10 ist das von dem Roboter R getragene Bauteil eine Glasscheibe V, auf welcher der fest stehende automatisierte Kopf 10 eine Dichtung verlegt.

Claims (13)

  1. Vorrichtung zur dynamischen und fortlaufenden Verlegung einer klebbaren Dichtung (3a) insbesondere auf einer Karosserie oder einem Karosserieteil eines Kraftfahrzeugs, wobei diese Vorrichtung (1) mindestens aufweist: eine Zuführeinrichtung (P1) für ein extrudiertes Profil (3) mit einem klebbaren und mit einem Schutzfilm (7) bedeckten Befestigungsabschnitt (4); einen automatisierten Verlegekopf (10) für die in dem Profil (3) durch Schneidemittel (20) geschnittene Dichtung (3a); einen Roboter (R), welcher entweder das Teil der Karosserie um den feststehenden automatisierten Kopf herum oder den automatisierten Kopf um die feststehende Karosserie oder das feststehende Karosserieteil herum handhabt, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) zur Verlegung zumindest Abtastmittel (60) für das Vorhandensein von Entlüftungslöchern (50) und/oder Entwässerungslöchern (52) in dem Profil (3) und/oder Perforationsmittel (62) für zumindest eines dieser Löcher in dem Profil (3) aufweist.
  2. Vorrichtung zur Verlegung nach Anspruch 1, wobei die Abtastmittel (60) das Vorhandensein eines Entlüftungslochs (50) detektieren und den Roboter (R) so steuern, dass er den Startpunkt zur Verlegung der Dichtung (3a) auf der Karosserie oder dem Karosserieteil dergestalt versetzt, dass ein Vorhandensein eines Entlüftungslochs (50) am Anfang der Verlegung der Dichtung oder in einer Ecke der Karosserie mit einem geringen Krümmungsradius oder des Karosserieteils verhindert ist.
  3. Vorrichtung zur Verlegung nach Anspruch 1, wobei die Abtastmittel (60) das Vorhandensein eines Entlüftungslochs (50) detektieren und die Schneidemittel (20) so zum Abschneiden eines Abfallstücks steuern, dass ein Vorhandensein eines Entlüftungslochs (50) am Anfangspunkt der Verlegung der Dichtung oder in einer Ecke der Karosserie mit einem geringen Krümmungsradius oder des Karosserieteils verhindert ist.
  4. Vorrichtung zur Verlegung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Abtastmittel (60) das Vorhandensein eines Entlüftungslochs (50) detektieren und die Perforationsmittel (62) zur Perforation des Profils (3) mit zumindest einem zusätzlichen Entlüftungsloch steuern.
  5. Vorrichtung zur Verlegung nach Anspruch 1, wobei die Abtastmittel (60) kein Vorhandensein eines Entlüftungslochs (50) detektieren und die Perforationsmittel (62) zur Perforation des Profils mit zumindest einem zusätzlichen Entlüftungslochs steuern.
  6. Vorrichtung zur Verlegung nach Anspruch 1, wobei die Perforationsmittel (62) eine Perforation der Dichtung mit Entwässerungslöchern (52) vornehmen.
  7. Vorrichtung zur Verlegung nach den Ansprüchen 1 bis 6, wobei die Steuerungsmittel (60) zur Abtastung der Position der Entlüftungslöcher (50) und/oder Entwässerungslöcher (52) in dem Profil (3) aus einer Kamera, einem Pointer, einem Laserstrahl oder Analogem bestehen.
  8. Vorrichtung zur Verlegung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei, wenn der Roboter (R) ein Karosserieteil (P) in Bezug auf einen feststehenden automatisierten Kopf (10) handhabt, die Vorrichtung (1) Mittel (100) zur Indexierung des Karosserieteils (P) auf den Schlüsselpunkten desselben aufweist, wobei diese Mittel (100) aus einem mit dem Roboter (R) verbundenen Greifelement (100) bestehen, welches das Karosserieteil auf der Höhe seiner Schlüsselpunkte ergreift.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, wobei die Schlüsselpunkte des Karosserieteils im Fall einer Tür (P) aus den Gelenkscharnieren (110) und dem Schließhaken (116) der Tür (P) bestehen.
  10. Vorrichtung zur Verlegung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Vorrichtung Mittel (70) zur Erwärmung des Profils (3) in zumindest lokaler Weise aufweist, weiche aus einer feststehenden oder auf einer Schiene (72) mit der Geschwindigkeit des Ablaufs des Profils (3) verstellbaren Wärmequelle bestehen.
  11. Vorrichtung zur Verlegung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei Schweißmittel zur stumpfen Verschweißung der beiden Enden der Dichtung (3a) vorgesehen sind, die auf der Karosserie oder dem Karosserieteil aufgebracht ist.
  12. Vorrichtung zur Verlegung nach Anspruch 11, wobei die Mittel einen Film aus Polyethylen zwischen die beiden Enden der Dichtungen (3a) einbringen.
  13. Vorrichtung zur Verlegung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei Mittel zur Verbindung des einen Endes mit dem anderen Ende von zwei auf zwei unterschiedlichen Trä gern gelagerten Profilen (3) vorgesehen sind.
DE602004000743T 2003-07-30 2004-07-28 Vorrichtung zum fortlaufenden Legen eines Dichtungsprofils, insbesondere auf der Karosserie oder einem Karosserieteil eines Kraftfahrzeugs Expired - Lifetime DE602004000743T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR0309376A FR2858271B1 (fr) 2003-07-30 2003-07-30 Cellule de pose en continu d'un joint d'etancheite sur la caisse ou un element de carrosserie d'un vehicule a moteur par exemple
FR0309376 2003-07-30

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE602004000743D1 DE602004000743D1 (de) 2006-06-01
DE602004000743T2 true DE602004000743T2 (de) 2007-05-10

Family

ID=33523019

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE602004000743T Expired - Lifetime DE602004000743T2 (de) 2003-07-30 2004-07-28 Vorrichtung zum fortlaufenden Legen eines Dichtungsprofils, insbesondere auf der Karosserie oder einem Karosserieteil eines Kraftfahrzeugs

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP1502790B1 (de)
DE (1) DE602004000743T2 (de)
FR (1) FR2858271B1 (de)

Cited By (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009037215A1 (de) * 2009-08-12 2011-02-17 Thyssenkrupp Drauz Nothelfer Gmbh Verfahren zur Dichtungsapplikation an Bauteilen und Anlage zur Durchführung des Verfahrens
DE102008027619B4 (de) * 2008-06-10 2012-05-31 Metzeler Automotive Profile Systems Gmbh Dichtung und Dichtungsanordnung zum Abdichten der Tür eines Kraftfahrzeuges
DE102011050751A1 (de) 2011-05-31 2012-12-06 Daimler Ag Vorrichtung zum Anbringen eines Dichtungsprofils
DE102012013727A1 (de) * 2012-07-11 2014-01-16 GM Global Technology Operations LLC (n. d. Gesetzen des Staates Delaware) Verfahren zum Anordnen eines Dichtmittels an einer Aufnahme eines Kraftfahrzeugs
DE102016114461A1 (de) * 2016-08-04 2018-02-08 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Verfahren zur Einbringung von Entlüftungsöffnungen in ein Dichtungsprofil
DE102016116107A1 (de) * 2016-08-30 2018-03-01 Tesla Grohmann Automation Gmbh Verfahren zum Anbringen von Dichtungsprofilen mit einer Klebeschicht an Fahrzeugkarosserien oder deren Teilen
EP4201581A1 (de) * 2021-12-23 2023-06-28 AyTec Automation GmbH Anordnung zum applizieren eines dichtungsprofils
WO2023186634A1 (de) * 2022-03-28 2023-10-05 thyssenkrupp Automotive Body Solutions GmbH Einrichtung zur applikation von dichtungen auf türen, insbesondere fahrzeugtüren, sowie verfahren zur applikation von dichtungen auf türen, insbesondere fahrzeugtüren
DE102022206370A1 (de) * 2022-06-24 2024-01-04 Thyssenkrupp Ag Applikationsvorrichtung mit Anordnungsschnittstelle und modularer Baukasten zum Aufbau einer Applikationsvorrichtung mit Anordnungsschnittstelle
DE102022206368A1 (de) * 2022-06-24 2024-01-04 Thyssenkrupp Ag Applikationsvorrichtung mit integrierter Bohreinheit
DE102022206369A1 (de) * 2022-06-24 2024-01-04 Thyssenkrupp Ag Modulare Applikationsvorrichtung und modularer Baukasten zum Aufbau einer Applikationsvorrichtung
DE102024112197A1 (de) 2024-04-30 2024-07-18 Thyssenkrupp Ag Applikationsvorrichtung und Verfahren zum Applizieren eines Löcher umfassenden Dichtungsprofils mit Lochkontrolle

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005028069A1 (de) 2005-06-16 2006-05-11 Sg Technologies Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Bildung einer Dichtung oder Abdeckung an einem Dichtungs- bzw. Abdeckungsträger, insbesondere an einer Fahrzeugtür oder einem Karosserieausschnitt
DE102005063564B3 (de) * 2005-06-16 2021-07-15 Cqlt Saargummi Technologies S.À.R.L. Verwendung eines Rollenhalters
DE102005039214A1 (de) * 2005-08-17 2007-02-22 Grohmann Engineering Gmbh Verfahren zum Verbinden des Stoß von Dichtungsprofilen sowie Vorrichtung zu dessen Durchführung
EP1902813B1 (de) 2006-09-25 2011-06-15 3M Innovative Properties Company Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen eines Streifenmaterials
EP2037072A1 (de) * 2007-09-14 2009-03-18 Tecnofive s.r.l. Herstellungsverfahren für hohle Dichtungen mit Ventilationsöffnungen
CN102826052B (zh) * 2012-06-28 2016-01-27 宁波信泰机械有限公司 一种汽车密封条及其制造方法
DE102016119520A1 (de) * 2016-10-13 2018-04-19 Aytec Automation Gmbh Verfahren zur Herrichtung von Strangmaterial für die Verarbeitung von Dichtungen
DE102016123487B4 (de) 2016-12-05 2023-02-02 Tesla Grohmann Automation Gmbh Verfahren zum Anbringen von Dichtungsprofilen mit einer Klebeschicht an Fahrzeugkarosserien oder deren Teilen
CN109502418B (zh) * 2018-11-05 2019-10-18 福耀玻璃工业集团股份有限公司 一种机械手自动安装胶条的装置
CN119907748A (zh) * 2022-09-21 2025-04-29 Atn霍尔泽尔有限公司 用于成型密封条的钻孔装置、施加头、用于将成型密封条施加到机动车的门或车身上的系统和用于制造钻孔的方法

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT215035Z2 (it) * 1988-09-08 1990-07-30 Same Spa Guarnizione incollata per vetri a filo o porte di cabine di trattori agricoli
DE4041175A1 (de) * 1990-12-21 1992-07-02 Bayerische Motoren Werke Ag Dichtungsprofil aus gummielastischem material
FR2781404B1 (fr) * 1998-07-21 2000-10-13 Peugeot Dispositif pour la pose d'un joint sur une carrosserie de vehicule et son procede de mise en oeuvre

Cited By (17)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008027619B4 (de) * 2008-06-10 2012-05-31 Metzeler Automotive Profile Systems Gmbh Dichtung und Dichtungsanordnung zum Abdichten der Tür eines Kraftfahrzeuges
DE102009037215A1 (de) * 2009-08-12 2011-02-17 Thyssenkrupp Drauz Nothelfer Gmbh Verfahren zur Dichtungsapplikation an Bauteilen und Anlage zur Durchführung des Verfahrens
DE102011050751B4 (de) 2011-05-31 2018-09-27 Tesla Grohmann Automation Gmbh Vorrichtung zum Anbringen eines Dichtungsprofils
DE102011050751A1 (de) 2011-05-31 2012-12-06 Daimler Ag Vorrichtung zum Anbringen eines Dichtungsprofils
DE102012013727A1 (de) * 2012-07-11 2014-01-16 GM Global Technology Operations LLC (n. d. Gesetzen des Staates Delaware) Verfahren zum Anordnen eines Dichtmittels an einer Aufnahme eines Kraftfahrzeugs
DE102016114461B4 (de) 2016-08-04 2022-07-07 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Verfahren zur Einbringung von Entlüftungsöffnungen in ein Dichtungsprofil
DE102016114461A1 (de) * 2016-08-04 2018-02-08 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Verfahren zur Einbringung von Entlüftungsöffnungen in ein Dichtungsprofil
DE102016116107A1 (de) * 2016-08-30 2018-03-01 Tesla Grohmann Automation Gmbh Verfahren zum Anbringen von Dichtungsprofilen mit einer Klebeschicht an Fahrzeugkarosserien oder deren Teilen
US10703183B2 (en) 2016-08-30 2020-07-07 Tesla Grohmann Automation Gmbh Method for fitting sealing profiles, by way of an adhesive layer, on vehicle bodies or the parts thereof
EP4201581A1 (de) * 2021-12-23 2023-06-28 AyTec Automation GmbH Anordnung zum applizieren eines dichtungsprofils
WO2023117476A1 (de) * 2021-12-23 2023-06-29 Aytec Automation Gmbh Anordnung zum applizieren eines dichtungsprofils
WO2023186634A1 (de) * 2022-03-28 2023-10-05 thyssenkrupp Automotive Body Solutions GmbH Einrichtung zur applikation von dichtungen auf türen, insbesondere fahrzeugtüren, sowie verfahren zur applikation von dichtungen auf türen, insbesondere fahrzeugtüren
DE102022206370A1 (de) * 2022-06-24 2024-01-04 Thyssenkrupp Ag Applikationsvorrichtung mit Anordnungsschnittstelle und modularer Baukasten zum Aufbau einer Applikationsvorrichtung mit Anordnungsschnittstelle
DE102022206368A1 (de) * 2022-06-24 2024-01-04 Thyssenkrupp Ag Applikationsvorrichtung mit integrierter Bohreinheit
DE102022206369A1 (de) * 2022-06-24 2024-01-04 Thyssenkrupp Ag Modulare Applikationsvorrichtung und modularer Baukasten zum Aufbau einer Applikationsvorrichtung
DE102022206369B4 (de) 2022-06-24 2024-03-07 Thyssenkrupp Ag Modulare Applikationsvorrichtung und modularer Baukasten zum Aufbau einer Applikationsvorrichtung
DE102024112197A1 (de) 2024-04-30 2024-07-18 Thyssenkrupp Ag Applikationsvorrichtung und Verfahren zum Applizieren eines Löcher umfassenden Dichtungsprofils mit Lochkontrolle

Also Published As

Publication number Publication date
FR2858271A1 (fr) 2005-02-04
DE602004000743D1 (de) 2006-06-01
EP1502790B1 (de) 2006-04-26
FR2858271B1 (fr) 2005-09-30
EP1502790A1 (de) 2005-02-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE602004000743T2 (de) Vorrichtung zum fortlaufenden Legen eines Dichtungsprofils, insbesondere auf der Karosserie oder einem Karosserieteil eines Kraftfahrzeugs
EP1058649B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum applizieren von selbsthaftender schutzfolie auf karosserien
DE69315642T2 (de) Windschutzscheibe und Dichtungsstreifen sowie Verfahren zu dessen Herstellung
EP0838403B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Durchtrennen von Schutzfolie im Bereich überklebter Fugen und Sicken von Karosserien
DE29622887U1 (de) Vorrichtung zum Applizieren von selbsthaftender Schutzfolie auf Karosserien
DE69705875T3 (de) Mit Aussenwand versehenes,geformtes Rahmenmodul
DE3925039A1 (de) Profilleiste
DE102016123487A1 (de) Verfahren zum Anbringen von Dichtungsprofilen mit einer Klebeschicht an Fahrzeugkarosserien oder deren Teilen
DE102016116107A1 (de) Verfahren zum Anbringen von Dichtungsprofilen mit einer Klebeschicht an Fahrzeugkarosserien oder deren Teilen
DE60029760T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von Laminatmaterial
EP1263567A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum aufbringen von selbstklebenden folienzuschnitten, insbesondere auf kfz-karosserieteile
DE69521658T2 (de) Vorrichtung zum Extrudieren von Polymerrahmen an Plattenförmigen Körpern
EP3181796B1 (de) Spaltabdichtungselement für schiebetüren, und spaltabdichtungsanordnung
DE102004035205A1 (de) Element zum dynamischen Verlegen einer Dichtung auf einem Träger wie beispielsweise dem Kasten oder einem Karosserieelement eines Kraftfahrzeugs
DE19604397C1 (de) Vorrichtung zum Anextrudieren eines rahmenartigen Profilstrangs an eine Glasscheibe
DE60103891T2 (de) Verbundene profile, vorrichtung und verfahren zum verbinden von profilen
DE69001398T2 (de) Verfahren und Apparat zum Anbringen einer Reflexionshülse an einem kegelförmigen Verkehrszeichen.
DE2534931A1 (de) Vorrichtung zur ausdehnung einer laminationszwischenschicht
DE19724040C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Durchtrennen von Schutzfolie im Bereich überklebter Fugen und Sicken von Karosserien
DE102014221385B4 (de) Vorrichtung zur Montage einer Zierleiste an einem Karosseriebauteil eines Fahrzeugs
DE9319329U1 (de) Werkzeug zur Montage von Leisten
DE19747480C1 (de) Maschine zum Schneiden und Schweißen von Kunststoffplatten
DE102018202850A1 (de) Applikationsvorrichtung zum Applizieren eines Dichtungsprofils und Verfahren
DE69106593T2 (de) Metallische Armierung für Dichtungsband oder dergleichen und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE202005004005U1 (de) Dichtungsanordnung

Legal Events

Date Code Title Description
8363 Opposition against the patent