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Gebiet der
Erfindung
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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren und ein Kommunikationssystem zum
Abfragen von Diensten und/oder Einrichtungen in der Nähe eines
Anwenders.
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Hintergrund
der Erfindung
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Das
Internet ist ein bewährtes
Medium zum Verteilen von Informationen an eine große Anzahl
von Personen. Der bekanntestes Teil des Internets ist das sogenannte
World Wide Web (WWW), welches jegliche Art von Informationen und
Suchmaschinen zur Verfügung
stellt, um Informationen und Daten über beliebige Dinge abzufragen.
Das beliebteste Protokoll, welches verwendet wird, ist das sogenannte
Hyper-Text-Transfer-Protokoll
(HTTP), welches am häufigsten
verwendet wird, um Informationen zwischen Clients und Hosts auszutauschen.
Um dies zu erreichen, werden von den Hosts üblicherweise sogenannte Web-Server
betrieben. Der Web-Server ist in der Lage, Informationen von anderen
Servern, z.B. von Datenbank-Servern abzufragen. Zur Vernetzung mit
einem Datenbank-Server oder anderen Servern weisen Web-Server normalerweise
Gateways wie Common-Gateway-Interfaces (CGI), PHP oder dergleichen
auf.
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Wenn
ein Client eine Anfrage an die Server-Anwendung sendet, wird die
Anfrage durch den Web-Server verarbeitet, welcher Daten von einem
Datenbank-Server abfragt und dann die Daten zurück an den Client-Computer sendet.
Dort werden die resultierenden Daten verarbeitet und durch einen
Browser dargestellt. Gewöhnlich
fragt der Web-Server laufend Daten von entfernten Datenquellen wie
Datenbank-Servern ab. Das bedeutet, dass der Client-Computer nicht
erkennen kann und nicht über
die Tatsache benachrichtigt wird, dass zweite Datenquellen verwendet
werden. Ergänzend
kann dieser Web-Server
lokal oft abgefragte Daten cachen.
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Web-Server
werden z.B. verwendet, um Teile von Datenkommunikationsnetzwerken
zu bilden, um Datenkommunikationsdienste wie Email oder sofortiges
Benachrichtigen (instant messaging) bereit zu stellen. Vor kurzem
wurden Web-Server eingeführt,
um mit Telekommunikationsnetzwerken, insbesondere den öffentlich
geschalteten Telekommunikationsnetzwerken (Public Switched Telecommunications
Networks, PSTN) zu interagieren, um klassische Telekommmunikationsdienste,
insbesondere Telefondienste, bereitzustellen. Das Netzwerk zum Bereitstellen
des Telekommunikationsdienstes kann jede beliebige Art von analogem
oder digitalem Telefondienstnetzwerk, d. h. irgendeinem PSTN, integriertem
Dienste-Digitalnetzwerke (Integrated Services Digital Networks,
ISDN) oder paketgeschaltete Telefonnetzwerke, z.B. ATM-Netzwerke
oder dergleichen sein. Darüber
hinaus können
Mobilfunknetzwerke wie GSM- oder UMTS-Netzwerke genauso verwendet
werden.
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In
der
EP 1359702 wird
eine Kommunikationsumgebung zum Bereitstellen einer Vielzahl von
Kommunikationsdiensten, insbesondere Web-Benachrichtigungsdiensten,
und Telefondiensten, bereitgestellt. Dem Anwender wird eine personalisierte
Webseite angeboten, um diese Vielzahl von Kommunikationsdiensten
auszuführen
und zu steuern und um an der einzigen Adresse der Webseite erreicht
und kontaktiert zu werden.
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Die
WO 03/094432 offenbart eine Telekommunikationswebseite, wo Telefonverbindungen
zwischen zwei oder mehr Telefonen unter Steuerung einer Webseite
aufgebaut werden.
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Die
WO 2002/017567 beschreibt ein schnurloses Telekommunikationssystem,
wobei ein Anwender einer Mobilvorrichtung, die eine Browserapplikation
betreibt, auf verschiedene Seiten, in Abhängigkeit des geografischen
Standorts der Mobilstation, zugreifen kann.
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Die
WO 02/093290 beschreibt ein System und ein Verfahren, welches einer
schnurlosen Vorrichtung erlaubt, Internet-Geschäftstätigkeiten und -Dienste aufzufinden,
während
der geografische Standort oder Koordinaten der schnurlosen Vorrichtung
aufgezeichnet werden.
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Neben
dieser unlängst
vorgeschlagenen Kommmunikationsumgebung ist es weiter bekannt, herkömmliche
Datennetzwerke mit Web-Servern
zum Abfragen von Informationen über öffentliche
oder private Dienste und/oder Einrichtungen, insbesondere in einem
gewissen Bereich, z.B. in einer Stadt oder einem Bezirk, zu haben.
Normalerweise wird auf eine Suchmaschine, die auf einem Web-Server
läuft,
zugegriffen, um Schlagwörter
für die
benötigte
Information, z.B. "italienisches
Restaurant" einzugeben.
Die gesuchten Dienste und/oder Einrichtungen können z.B. Restaurants, Kaufhäuser, Parkplätze, Theater,
Tankstellen oder irgendein anderer öffentlich verfügbarer Dienst
oder Einrichtung sein. Um nützliche
Ergebnisse aus der Suche zu erhalten, z.B. um Informationen über Dienste
und/oder Einrichtungen in der Nähe
des Anwenders abzufragen, muss weiter eine Adresse oder die Postleitzahl
(PLZ) des Standortes, bei welchem der Dienst und/oder die Einrichtung
zu finden gewünscht
wird, eingegeben werden. Manchmal wird dem Anwender eine Liste mit
Standorten, die ausgewählt
werden sollen, bereitgestellt und anschließend wird eine Suche durchgeführt. Ein
derartiges elektronisches Suchwerkzeug kann auf gewissen Webseiten,
die ähnlich
zu den sehr bekannten "Gelben
Seiten" sind, gefunden
werden. Eine derartige Webseite, die dieses Suchwerkzeug bietet,
kann z.B. bei der URL http://www.gelbeseiten.de/ oder bei http://www.yellowpages.com/
gefunden werden.
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Ziele der
Erfindung
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Es
ist ein Ziel der Erfindung, ein Verfahren, ein System und einen
Web-Server bereitzustellen, der einen bequemeren Zugang zu einem
Datenbanksystem oder einem Datenbankdienst, zum Abfragen von Informationen über Dienste
und/oder Einrichtungen in der Nähe
eines Anwenders gibt.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Das
vorhergehend erwähnte
Ziel wird durch ein Verfahren, ein Kommunikationssystem und einen Web-Server
gemäß den hier
angefügten
Ansprüchen
erzielt. Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird das vorhergehend erwähnte Ziel insbesondere durch
ein Verfahren zum Abfragen von Informationen über Dienste und/oder Einrichtungen
in der Nähe
eines Anwendergerätes,
das Teil einer Kommunikationsumgebung ist, erreicht, wobei die Kommunikationsumgebung
einen Web-Server und einen Client-Computer umfasst, die mit einem
Informations-Kommunikationsnetzwerk verbunden sind, einem Telekommunikationsendgerät
(z.B.
einem Telefon), welches mit einem Telekommunikationsnetzwerk verbunden
ist, wobei der Client-Computer
und die Telefonausstattung beide Teile des Anwendergeräts sind,
das dem Anwender zugeordnet ist, wobei der Client-Computer Informationsanfragen
an den Web-Server sendet, welcher die angefragten Informationen
(z.B. Name, Adresse und Telefonnummer aller italienischen Restaurants
in der Nähe
des Standortes der Anwender) an den Client-Computer-Server liefert, wo
die Information dem Anwender auf einer Webseite dargestellt wird.
Der Standort des Anwendergeräts
wird festgestellt, indem für
die Suche die Telefonnummer, die dem Anwendergerät als Referenz zugeordnet ist,
herangezogen wird. Insbesondere die Vorwahl oder der Bereichscode
der Telefonnummer kann leicht als ein Bezug für den Standort, nämlich die
Stadt oder sogar den Stadtteil, in welchem sich der Anwender befindet,
herangezogen werden. Da sich der Anwender in die Kommunikationsumgebung
von irgendeinem Anwendergerät,
zu dem er Zugang hat, einloggen kann, ist der Standort in keiner
Weise eine feste Adresse, sondern kann ziemlich oft wechseln.
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Im
Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung ist das Wort Dienste
nicht auf spezielle Dienste wie Kommunikationsdienste oder dergleichen
beschränkt,
kann aber irgendeine Art von Diensten oder Bereitschaftsdiensten
bedeuten. Das Wort Einrichtung kann alle Arten von Institutionen,
Plätzen,
Häusern,
Räumen oder
dergleichen bedeuten, wo öffentliche
oder private nützliche
Dienste gefunden werden können.
Somit umfasst das Wort Einrichtungen alle Arten von Standorten,
Adressen oder dergleichen. Insbesondere können Einrichtungen Restaurants,
Geschäfte,
Parkhäuser,
Büros,
Arztpraxen, Ämter,
etc. sein.
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Ein
Client-Computer könnte
ein sogenannter Personalcomputer, ein Endgerät eines größeren Computersystems, ein
Laptop oder dergleichen sein. Der Web-Server wird gewöhnlich durch
einen zentralen Computerhost als eine Software-Anwendung betrieben,
die Webseiten für
Client-Computer bereitstellt, die mit den Hosts durch das Datennetzwerk
verbunden sind. Informationen, die durch die Web-Server bereitgestellt
wird, wird grafisch als eine Webseite durch den Client-Computer
dargestellt. Das Datennetzwerk wird üblicherweise als Internet-, Weitbereichsnetzwerk
(Wide Area Network) und großstädtisches
Netzwerk (Metropolian Network), etc. bezeichnet. Im Zusammenhang
mit der vorliegenden Erfindung ist jede andere Art von Informationstechnologie,
die eine elektronische Ausstattung als Datennetzwerk verwendet,
enthalten. Eine Telefonausstattung kann ein Telefon sein, welches
ein öffentlich
geschaltetes Netzwerk, irgendeine Art von paketgeschalteten Netzwerk,
insbesondere IP-Netzwerk für
VoIP, welches oft als Internettelefonie bezeichnet wird, oder irgendeine
andere Art von mobilem Endgerät,
insbesondere ein WLAN-, GSM- oder UMTS-Endgerät sein. Somit kann eine Telefonausstattung
ein einzelnes allein stehendes Endgerät oder eine Vorrichtung zur
Verwendung ohne Verbindung mit dem Client-Computer sein oder kann
eine Software sein, die auf einer Telefonanwendung beruht, die auf
dem Client-Computer läuft.
Der Client-Computer und die Telefonausstattung bilden das Anwendergerät. Unabhängig ob
diese Systeme integrierte Teile oder einzelne Einheiten sind, befinden sich
deshalb Telefonausstattung und Client-Computer in der Nähe voneinander,
so dass ein Anwender sie gleichzeitig verwenden kann.
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Dem
Anwender ist eine persönlichen
Webseite zugeordnet, die zum Verwalten und Steuern seiner/ihrer
Kommunikation von irgendeinem Platz, von welchem er oder sie auf
ein Endanwendergerät,
das Teil der Kommunikationsumgebung ist, zugreifen kann, verfügbar ist.
Im Folgenden wird das Anwendergerät auch als Anwendereinheit
bezeichnet. Eine Kommunikationsumgebung, die diese Merkmale aufweist,
ist durch den Anmelder in der WO 03/094469 A2 offenbart worden.
Der Anwender kann mehr als eine Anwendereinheit definieren, die
geeignet für
eine Interaktion mit der Kommunikationsumgebung ist. Beispielsweise
kann ein Client-Computer,
der sich in dem Büro
des Anwenders befindet, zusammen mit einem Telefon, welches sich
in diesem Büro befindet,
eine erste Anwendereinheit bilden, ein Client-Computer, der sich zu Hause zusammen mit
einem Heimtelefon befindet, könnte
eine zweite Anwendereinheit bilden, der Client-Computer in der Lobby eines
Hotels zusammen mit einem Mobiltelefon (z.B. GSM- oder UMTS-Telefon)
könnte
eine dritte Anwendereinheit bilden usw. Der Anwender definiert einfach
innerhalb seiner/ihrer Einstellung die momentan verwendete Anwendereinheit
durch Wählen
der Telefonnummer der Telefonausstattung, die dieser Anwendereinheit
zugeordnet ist. Mit anderen Worten, die momentan verwendete Einheit
wird durch die entsprechende Nummer, die die aktive Nummer ist,
markiert. Falls der Anwender bespielsweise den Client-Computer um das Telefon, das
sich in seinem/ihrem Büro
befindet, verwendet, wird er die Telefonnummer des Telefons des
Büros verwenden,
z.B. in einer Listungsbox (Überprüfungsbox)
von seiner/ihrer persönlichen
Webseite, und damit die erste Anwendereinheit als die momentan verwendete,
definieren. Indem so die Telefonnummer definiert wird, wird die
aktive Nummer des Standortes der Einheit definiert.
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Die
personalisierte Webseite des Anwenders bietet jetzt ein Suchwerkzeug
an, um einfach Informationen über
Dienste und/oder Einrichtungen in der Nähe des momentanen Standorts,
der durch die gewählte Telefonnummer
definiert ist, abzufragen. Falls beispielsweise der Anwender nach
Einrichtungen in der Nähe seines
momentanen Standortes oder Platzes sucht, nimmt das System diese
Telefonnummer als einen Start, um die Suche durchzuführen. Zuerst
wird diese Telefonnummer herangezogen, um den momentanen Standort der
Anwendereinheit zu bestimmen. Dieser Standort wird dann als eine
Referenz herangezogen, z.B. als Mittelpunkt eines Kreisbereichs,
um nach Einrichtungen in der Nähe
der Anwendereinrichtung zu suchen. Falls ein mobiles Endgerät verwendet
wird, wird der momentane Standort durch Abfragen der lokalen Bereichsidentität (Location
Area Identity, LAI) von dem mobilen Diensteanbieter oder weiterer
Lokalisierungsinformationen, wie Funkzellen-ID (Radio Cell ID) oder
sogar GPS-Daten bestimmt.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
wird die Suche nach Einrichtungen in der Nähe der Anwendereinheit nach
Eingeben einer oder mehrerer Schlagwörter in ein Eingabefeld, das
auf einer Webseite der Kommunikationswebseite dargestellt wird,
durchgeführt.
Dieses Feld wird auch als Suchfeld bezeichnet. Diese eingegebenen
Wörter
werden auch als Suchbegriffe für
die abgefragten Informationen über
die Dienste und/oder Einrichtungen von Interesse bezeichnet. Neben
den Suchbegriffen kann der Anwender auch einige Parameter oder Bedingungen
für diese
Suche eingeben, wie eine maximale Anzahl von Ergebnissen, die abgefragt
werden sollen und/oder angezeigte Entfernung oder ein gewisser Abstand
um seinen eigenen Standort um diese Einrichtungen zu suchen. Beispielsweise
gibt der Anwender die Schlagwörter "italienisch" und "Restaurant" und einen Abstand
von beispielsweise "500" Metern ein, um eine
Suche nach italienischen Restaurants in einer maximalen Entfernung
von 500 Metern um seinen oder ihren momentanen Standort durchzuführen.
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In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform,
umfasst das Verfahren weiter einen Schritt des Anordnens der Suchergebnisse
nach Anwender-definierten Regeln. Der Anwender definiert Regeln
zum Auflisten der Ergebnisse. Die Regeln werden ähnlich einem Filter angewandt,
der die Ergebnisse der Anfrage extrahiert und/oder wieder anordnet.
Eine derartige Anwenderregel kann sein, dass alle Ergebnisse, die
das Schlüsselwort "Napoli" enthalten, zuerst
auf der Ergebnisliste angezeigt werden. Auch globale oder systemweite
Regeln können
verwendet werden, wie alphabetische Ordnung oder Reihenfolge gemäß den abgefragten
Postleitzahlen. Die Regeln können
lokal auf dem Client-Computer oder auf dem Web-Server gespeichert werden. Die Regeln
werden bevorzugt durch eine einfache Programmiersprache oder durch
Wählen
von Regeln aus vorher definierten globalen Regeln definiert.
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Das
vorhergehend erwähnte
Ziel wird darüber
hinaus durch eine Kommunikationsumgebung und einen Web-Server erreicht,
der vorbereitet ist, um das Verfahren durchzuführen.
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Die
Erfindung wird jetzt genauer mit Bezug zu den bevorzugten Ausführungsformen
beschrieben, die in den beigefügten
Zeichnungen dargestellt sind:
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine Skizze der Hauptarchitektur einer Kommunikationsumgebung gemäß der vorliegenden Erfindung;
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2a zeigt
die Hauptwebseite der Kommunikationswebseite, die gemäß der Erfindung
dargestellt wird;
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2b zeigt
eine Webseite für
Anwendereinstellungen, die innerhalb der Erfindung verwendet werden;
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3 zeigt
eine Webseite mit Suchergebnissen gemäß der Erfindung.
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Genaue Beschreibung
der Erfindung
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Die 1 stellt
eine Skizze dar, die die Hauptarchitektur oder die Kommunikationsumbgebung
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt. Die Kommunikationsumgebung umfasst einen Client-Computer 11,
der mittels eines Datenkommunikationsnetzwerkes 14 mit
einem Web-Server 17 verbunden ist. In diesem Beispiel ist das
Netzwerk 14 ein IP-Netzwerk,
welches eine Vielzahl von Client-Computern 11 mit einer
Vielzahl von web-Servern, wie web-Server 17, verbindet.
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Die 1 zeigt
nur drei Client-Computer, die mit einem Web-Server 17 als ein einzelnes
Beispiel verbunden sind, um die Komplexität der folgenden Beschreibung
zu verringern. Zum Verständnis
der bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist es notwendig, den einen Client-Computer 11 zu
betrachten, der mittels des Datennetzwerkes 14 mit einem
Web-Server 17 verbunden
ist. Somit kann die folgende Beschreibung auf die Beschreibung dieser
drei Elemente reduziert werden.
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Der
Client-Computer 11 kann jede Form von Computer oder Computersystem
sein, wie ein Personalcomputer, ein Laptop, ein Computerendgerät oder dergleichen.
Der Client-Computer 11 betreibt einen Web-Browser 12 als
Softwareanwendung, um leicht auf den Web-Server 17 zuzugreifen
und diesen abzufragen, um Informationen bereitzustellen. Bei einer
Anfrage fragt der Web-Server 17 Informationen ab, die dem Client-Computer 11 bereitgestellt
werden sollen. Die Informationsdaten werden dann durch den Client-Computer 11 verarbeitet
und bevorzugt als eine Webseite durch den Web-Browser 12 dargestellt. Die
Webseite, die durch den Web-Browser 12 dargestellt
wird, kann aktive und/oder gesteuerte Elemente, beispielsweise Knöpfe, Schieber
(sliders), Überprüfungsboxen
oder Eingabefelder für
den Zweck der Interaktion zwischen dem Anwender und dem Web-Server 18 beinhalten.
Somit kann der Anwender leicht seine oder ihre Suchbegriffe in ein
Texteingabefeld (Suchfeld) eingeben und kann die Suche durch einfaches
Klicken auf einen Sendeknopf starten. Der Anwender kann auch Standardbegriffe
von einer Liste oder einem Pull-Down-Menü wählen.
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Der
Web-Server 17 bietet eine Vielzahl von Diensten für den Client-Computer 11 und
den entsprechenden Web-Browser 12 an. Dienste sind beispielsweise
E-Mail, Chat, Datenbank-Frontenden
einer Vielzahl von Informationssystemen oder sogenannten einheitlichen
Benachrichtigungssystemen, usw.
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Das
Kommunikationssystem gemäß 1 umfasst
weiter ein Telekommmunikationsnetzwerk 15, welches ein
Schaltzentrum 16 aufweist, um Leitungen von Telekommunikationsendgeräten, wie
das Telefon 13, welches sich bei der gleichen Stelle wie
der Client-Computer 11 befindet, zu schalten. Somit bilden
beide, das Telefon 13 und der Client-Computer 11,
Teile der Anwendereinheit 10. Die Telefone 13 können analoge
oder digitale Telefone eines öffentlich
geschalteten Telefonnetzwerkes sein, wo die Telefone 5 mittels
Kabeln oder dergleichen mit einem Telefonnetzwerk 6 verbunden
sind. Die Telefone 5 können
auch Mobiltelefone eines Mobiltelefonnetzwerkes wie GSM oder UMTS
sein. Das Telefonnetz 6 wie auch das Schaltzentrum 7 erlauben
Telefonverbindungen zwischen zwei oder mehr Telefonen 5 aufzubauen.
Alternativ oder zusätzlich
zu den PSTN-Telefonen (wie 13) kann eine andere Ausstattung,
wie VoIP-Ausstattung, genauso für
die sogenannte Internettelefonie verwendet werden. Somit kann das
Internet (IP-Netzwerk 14) auch verwendet werden, um Telefondienste
bereitzustellen. In diesem Fall werden Sprachdaten als Datenpakete
von dem IP-Netzwerk
(Sprache über
IP) übertragen.
In diesem Fall wird der Client-Computer 11 mit einem Mikrofon
und einem Lausprecher, bevorzugt als ein Headset, ausgestattet sein.
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Das
Schaltzentrum 16 ist nicht nur mit dem PSTN-Netzwerk 15 verbunden,
sondern auch (mittels eines PSTN/IP Gateways) mit dem Web-Server 17.
Aufgrund dieser Zwischenverbindung können die PSTN-Dienste durch
den Anwender durch Zugreifen auf den Web-Server 17 durch
eine Anwendereinheit 10 wie in 1 dargestellt,
gesteuert werden. Somit kann der Anwender eine Telefonverbindung
zwischen seinem oder ihrem Telefon und jedem beliebigen Telefon,
welches mit dem PSTN-Netzwerk 15 verbunden ist, aufbauen.
Deshalb braucht der Anwender einfach nur eine Telefonnummer bei
der Webseite eingeben oder auswählen
und dann einen Anrufknopf drücken.
Das bedeutet, dass der Anwender gleichzeitig den Client-Computer 11 und
das Telefon 13 verwendet. Natürlich können beide Funktionalitäten in einer
einzelnen Anwendereinheit, wie einem Mobiltelefon oder PDA ingetriert
sein.
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Wie
in 1 dargestellt, ist der Web-Server 17 weiter
mit einem Datenbankserver 18 verbunden. Die Verbindung
kann durch Verwenden irgendeines Datennetzwerkes, wie einem Netzwerk 14 oder
dergleichen, aufgebaut werden. Bevorzugt wird eine speziell dafür vorgesehene
Verbindung 19 (dedicated connection) innerhalb eines privaten
Netzwerkes verwendet. Statt eines entfernten Datenbankservers 18 kann
die Datenbank selbst in dem Web-Server 17 integriert oder
installiert sein.
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Der
Datenbankserver 18 liefert einen Directory Dienst (directory
service) um Kontaktdaten, insbesondere Adressdaten und Telefonkontaktdaten,
von Diensten und/oder Einrichtungen innerhalb eines bestimmten Bereichs,
Stadt, Stadtteils, etc. zu finden. Somit kann der Inhalt des Datenbankservers 18 mit
dem von Gelbe-Seiten-Büchern
verglichen werden.
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Zu
diesem Informationsdateninhalt liefert die Datenbank weiter Referenzdaten
an Karten-Telekommunikationsidentitäten, insbesondere Telefonnummern
oder Teile davon, an entsprechende Standortdaten, wie Name des Ortes,
Stadt, Stadtteil, Straße,
etc. oder Postleitzahl und dergleichen. Somit kann die Telefonnummer
eines im Moment verwendeten Telefons 13 auf einen entsprechenden
Standort abgebildet werden und wobei eine bestimmte Suche für Dienste
und/oder Einrichtungen dann sehr einfach durchgeführt werden
kann. Dieses Merkmal wird jetzt genauer beschrieben, indem auch
auf die 2a und 2a Bezug
genommen wird.
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Die 2a zeigt
ein Beispiel der Webseite, die durch den Web-Browser 12 des
Client-Computer 11 dargestellt wird. Die Webseite 12 ist
in zwei unterschiedliche grafische Zonen und Elemente mit unterschiedlichen
Funktionen aufgeteilt. Eine obere Zone 13 (Kopfzone oder
Kopfrahmen; head zone, head frame) liefert eine Vielzahl von Kontrollknöpfen 21a,
die jeder eine bestimmte Funktion aufweisen. Durch Drücken eines
dieser Knöpfe
wird ein neues Fenster geöffnet
oder eine Anwendung gestartet. Wenn beispielsweise der zweite Knopf
auf der linken Seite gedrückt
wird, wird das Fenster mit Webseite 20 (siehe 2b)
geöffnet,
welches Einstellungen des Anwenderprofils, die verändert werden
sollen, liefert, wie Eingeben und/oder Auswählen der aktiven Telefonnummer 28,
bei welcher der Anwender erreicht werden kann. Dies ist normalerweise
die Telefonnummer 28 des Endgeräts (siehe 13 in 2a),
welche er oder sie im Moment verwendet.
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Wie
aus 2b entnommen werden kann, liefern die Anwenderprofileinstellungen
einen Satz von vier Eingabefeldern, um unterschiedliche Telefonnummern,
wie die Büronummer
des Anwenders, seine oder ihre Mobilnummer, private Nummer oder
irgendeine andere Nummer, einzugeben, die der Anwender auswählbar zum
Aktivieren einer Nummer der Einstellung haben möchte, wobei diese aktive Nummer
die Telefonausstattung darstellt, bei welcher der Anwender erreicht
werden möchte
und von welcher er oder sie einen Anruf tätigen möchte. In 2b hat
der Anwender seine/ihre Büronummer "+49.721.9432... ." nur durch Drücken des entsprechenden
Knopfes (sogenannter Funkknopf) aktiviert. Somit wird jeder eingehende
Ruf durch die Kommunikationsnetzwerke geschaltet und/geroutet um
schließlich
bei der Telefonausstattung 13 (siehe 2a), die
sich bei dem Büro
des Anwenders befindet, anzukommen. Und für jeden ausgehenden Ruf, welchen
der Anwender von seiner/ihrer Kommunikationswebseite, die auf dem
Client- Computer 11 dargestellt
ist, auslöst, wird
der Web-Server 17 das Schaltzentrum 16 steuern,
um eine erste PSTN-Verbindung (erste Strecke) an die anrufende Partei,
d. h. die Telefonausstattung 13 des Büros, aufbauen.
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Weiter
wird eine zweite PSTN-Verbindung (zweite Strecke) an die angerufene
Partei gemäß dieser
Telefonnummer, die der Anrufer angerufen haben möchte, aufgebaut. Die Bezeichnung
Partei bedeutet irgendeinen Kontakt, der innerhalb der Kommunikationsumgebung
durch irgendein Kommunikationsmittel und irgendeine Technologie,
wie Telefon, Fax, SMS, E-Mail, sofortige Benachrichtigung (instant
messaging) und dergleichen erreicht werden soll.
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Der
Anwender kann sehr einfach einen Kontakt herstellen, indem er diesen
nur von einer Liste auswählt,
die in dem Adressfeld 22 der Webseite 20 (siehe 2a)
dargestellt ist, weil jeder dargestellte Kontakt, z.B. "Axel AST", einen Satz mit
einer Vielzahl von Kontaktdaten, wie Name, Adresse, Telefonnummer,
Faxnummer, E-Mail-Adresse etc. darstellt. Wenn der Anwender auf
diesen Kontakt drückt,
möchte
er ein Fenster mit den Nummern und Adressen erhalten, welches geöffnet werden
soll, und wobei der Anwender sofort einen Telefonanruf, Fax, SMS,
E-Mail nur durch Klicken auf die entsprechende Nummer (z.B. Axel's Mobiltelefonnummer
0171-1234...) oder
Adresse (z.B. axel.ast@email.de) einleiten kann.
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Die
Webseite 20 umfasst weiter eine Echtzeitzone 23,
um den momentanen Kommunikationsstatus aufzuzeichnen und/oder zu
steuern, insbesondere den Status der Telekommunikations-Aktivitäten, die
in Echtzeit angezeigt werden. Ganz oben (on the top) der Echtzeitzone 23 wird
der Anwenderstatus selbst angezeigt, insbesondere der Status (z.B. "getrennt") des Endgerätes, welches
der Anwender im Moment verwendet, d. h. welches die aktivierte Nummer
(z.B. +49.721.9432918...") aufweist.
In dem Hauptteil der Echtzeitzone 23 werden die Kommunikationsaktivitäten, wie
Herstellen eines Anrufes mit einem Kontakt, Abfragen eines Anrufes, z.B.
auf dem Anrufbeantworter etc., aufgezeichnet (nicht im Detail dargestellt).
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Wie
vorhergehend erklärt
und in 2b dargestellt worden ist, gibt
es eine Seite mit Anwendereinstellungen, auf welcher der Anwender
die Möglichkeit
hat, eine Liste mit einer Vielzahl von Telefonnummern 28 zu definieren
und eine von ihnen als die "aktive
Nummer" einzustellen,
wobei jede Nummer einem Telefon oder anderem PSTN-Endgerät, welches
mit einer Anwendereinheit (siehe auch 1) verbunden
ist, zuzuordnen. Somit kann eine Anwendereinheit 10 ein
Telefon 13 oder Endgerät
und einen Client-Computer 11, welcher Zugang zum Internet
durch einen Browser 12 hat, umfassen. Alle Vorrichtungen
können
in einem einzelnen Gehäuse
integriert sein, z.B. einem einzelnen Kommunikationsendgerät, welches
Telekommunikations- und Web-Browsing-Funktionen aufweist. Auf Seite 28 der
Listbox wählt
der Anwender die aktive Nummer in Abhängigkeit von dem Endgerät, welches
er/sie verwendet, und wo er/sie sich im Moment befindet (Büro, mobil, privat
oder anders). In diesem Fall, wie in 2 dargestellt,
hat der Anwender die Büronummer
gewählt,
die die aktive sein soll. Demgemäß wird diese
Nummer in dem Anwenderstatusfeld 24 auf Seite 20 erscheinen (siehe 2a).
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In
allen Fällen,
wo fixe Telefonnummern verwendet werden, ist der Standort, wo sich
der Anwender im Moment befindet, durch die aktive Telefonnummer
klar definiert, da die Telefonnummer einem Telefon zugeordnet ist,
welches sich an einem bestimmten Ort oder Adresse befindet. Im Falle
eines mobilen Endgerätes kann
der Standort schließlich
durch irgendein Verfahren zum Lokalisieren des mobilen Endgerätes, wie
Triangulation oder nur Evaluieren des sogenannten LAI (location
area identification, Standortbereichs-Identifikation) oder irgendwelchen anderen
Standortparametern definiert werden.
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Auf
Seite 20, am unteren Ende des Rahmens, gibt es eine weitere
Zone 27 zum Darstellen von Verbindungen 27a mit
unterschiedlichen Schlüsselwörtern für Dienste
und/oder Einrichtungen, wie Taxis, Lieferdienste, Pizzerien, Blumen
(Blumengeschäfte)
oder Geschenke (Geschenkshops oder dergleichen). Selbstverständlich können hier
irgendwelche anderen Schlüsselwörter aufgelistet
sein. Die Darstellung des Schlüsselwortes
kann von einer Liste von Favoriten abhängen, die der Anwender definiert
hat und welche in den Einstellungen oder irgendwo sonst in dem System
gespeichert sind. Durch einfaches Drücken auf einen der Links 27a kann
der Anwender sehr einfach eine Suche, z.B. nach einem Blumengeschäft in der
Nähe seines
momentanen Standortes, durchführen.
Dieser momentane Standort ist durch Heranziehen seiner/ihrer momentanen
Telefonnummer von der Listbox 20 definiert. Andererseits
kann der Anwender ein Schlüsselwort
in ein editierbares Eingabefeld eingeben. Dies wird durch Klicken
auf den Knopf 26 durchgeführt, um eine Gelbe Seiten Suche
durchzuführen
und um Schlüsselwörter für passende
Dienste oder Einrichtungen einzugeben.
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Das
Prinzip des Fokussierens der Suche in die Nähe des momentanen Standortes
des Anwenders wird jedoch durch Evaluieren der aktiven Nummer von
seinen/ihren Einstellungen (siehe 28 in 2b)
durchgeführt.
Das System kann diese Telefonnummer heranziehen und gemäß dem PSTN-Nummerierungsschema von
den ersten Ziffern die entsprechende Stadt, Dorf oder Stadteil finden,
in welchem sich der Anwender im Moment befindet. Das System fragt
deshalb eine Datenbank, die auf einem entfernten Server installiert
sein kann, oder die ein Teil des Systems sein kann. Sobald der momentane
Standort des Anwenders bestimmt ist, wird die Suche optimiert, wobei
die Ergebnisse automatisch gefiltert und in komfortabler Form, wie
in 3 dargestellt, dargestellt werden.
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Um
eine derartige Komfortsuche durchzuführen, kann das Kommunikationssystem
eine Vielzahl von Servern umfassen, wobei jeder Server eine spezifische
Aufgabe in dem Kommunikationssystem ausführt. Beispielsweise könnte ein
Server ein Web-Server sein, ein zweiter Server erfüllt Kommunikationsanfragen
zwischen einer Web-Applikation des Web-Servers und einem Telefonnetz,
ein dritter Server ist verantwortlich zum Ausführen der Suche für Standorte
in der Nähe
des Anwenders, usw. Das bedeutet, um den Standort als eine Referenz
zum Suchen nach Einrichtungen in der Nähe der Anwendereinheit durchzuführen, wird
normalerweise eine Softwareapplikation durch einen der Server durchgeführt.
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Wie
in 3a dargestellt ist, wird eine Webseite 30 mit
den Ergebnissen der durchgeführten
Suche dem Anwender dargestellt. Alle Ergebnisse sind Dienste und/oder
Einrichtungen in der Nähe
des Anwenders. In einer ersten Reihe 31 werden die Namen
und Adressen der abgefragten Dienste oder Einrichtungen angezeigt.
In einer zweiten Reihe 32 werden die entsprechenden Telefonnummern
dargestellt, bevorzugt in Form von Links, die nur angeklickt werden
müssen,
um einen Anruf einzuleiten. Die dritte Reihe 33 bietet
zu klickende Links an, um ein Fenster mit einem Stadtplan der Region
zu öffnen,
wo die entsprechende Einrichtung des Dienstes sich befindet. Eine
vierte Reihe 34 beinhaltet Links für mehr Informationen, wie Links
zu den Homepages der Dienste oder Einrichtungen.
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In
dem dargestellten Beispiel hat der Anwender eine Suche nach Pizzerias
in der Nähe
von seinem/ihrem momentanen Standort durchgeführt. Der Anwender befindet
sich in seinem/ihrem Büro
(siehe aktive Nummer in Fig.) seines/ihres Büros, welches die Telefonnummer
aufweist, wie in 3 dargestellt (aktive Nummer).
Durch Abbilden dieser Nummer auf eine Postleitzahl kann das System
sofort herausfinden, dass sich das Büro in einem Ort befindet, welcher
die Postleitzahl (PLZ) "12345" hat, was bedeutet,
dass sich das Büro des
Anwenders in "Ofenhausen". Somit wird in der
Ergebnisliste jene Pizzeria erscheinen, die sich auch in dem gleichen
Ort befindet. In diesem Beispiel gibt es nur eine Pizzeria namens "Napoli". Selbstverständlich werden weitere
Ergebnisse dargestellt, insbesondere das nächste, in der Nähe des Büros. Die
Auflistung der Ergebnisse kann mittels Namen, mittels Postleitzahl
oder mittels irgendeines anderen passenden Parameters durchgeführt werden.
Die Ergebnisse können
in Sätzen
einer gegebenen Nummer, wie 1-10, 11-20- 21-30 und so weiter, erscheinen.
Die Regeln zum Suchen und Anzeigen der Ergebnisse können global
für das
ganze System definiert sein.
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Alternativ
oder zusätzlich
zu diesen kann der Anwender eigene Regeln zum Ausführen einer
Suche definieren. Beispielsweise kann der Anwender Zeitlimits oder
ein Verfahren zum Auflisten von Ergebnissen definieren. Definieren
eines Zeitlimits bedeutet beispielsweise, dass der Anwender definieren
kann, dass in einer Zeitspanne von 11 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags
nur italienische Restaurants aufgelistet werden, wenn man nach Restaurants
sucht, zwischen 6 Uhr abends und 9 Uhr abends nur französische Restaurants
aufgelistet werden sollen. Der Anwender kann beispielsweise eine
Regel definieren, dass zur Mittagszeit nur lokale Pizzalieferdienste
gesucht und angezeigt werden. Zusätzlich kann der Anwender eine
Regel definieren, dass beispielsweise Geschäfte und/oder andere Einrichtungen
nur während
regulärer Öffnungszeiten,
beispielsweise zwischen 9 Uhr vormittags und 5 Uhr nachmittags aufgelistet
werden. Bei speziellen Ereignissen, beispielsweise während der
Ferien oder während
einer Handelsmesse in der Stadt oder dergleichen, können Standorte, die
mit diesem Ereignis in Zusammenhang stehen, zuerst aufgelistet werden.
Falls beispielsweise eine Kunstausstellung in einem Verwaltungsgebäude einer
lokalen Behörde
stattfindet, kann dieses Gebäude
zuerst aufgelistet werden, wenn nach lokalen Behörden gesucht wird. Somit kann
der Anwender Regeln zum Evaluieren und Sortieren der Ergebnisse
einer Suche definieren. Durch Verwenden der Regeln können gewisse
Merkmale jedes Dienstes oder Einrichtung analysiert werden. Diese
Merkmale können
durch den Anwender innerhalb seiner Einstellungen (siehe 2b)
oder vielleicht global mittels des Kommunikationssystems definiert
werden.
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Weitere
Regeln, so wie persönliche
Favoriten des Anwenders, können
in Betracht gezogen werden. Falls der Anwender beispielsweise für einige
Male die Webseite eines bestimmten Restaurants in der letzten Woche
besucht hat, wird dieses Restaurant ganz oben bei den Ergebnissen
angezeigt werden. Der Anwender kann auch Favoriten definieren, das
bedeutet, dass der Anwender Dienste oder Einrichtungen, die Element seiner
persönlichen
Favoritenliste sind, definiert. Falls das Ergebnis der Suche einen
Favoriten beinhaltet, kann der Favorit bevorzugt angezeigt werden
oder wird als erster in der Ergebnisliste angezeigt werden.
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