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DE602004000358T2 - Verfahren und System für das Lokalisieren von Einrichtungen in der Nähe einer Benutzereinheit - Google Patents

Verfahren und System für das Lokalisieren von Einrichtungen in der Nähe einer Benutzereinheit Download PDF

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DE602004000358T2
DE602004000358T2 DE602004000358T DE602004000358T DE602004000358T2 DE 602004000358 T2 DE602004000358 T2 DE 602004000358T2 DE 602004000358 T DE602004000358 T DE 602004000358T DE 602004000358 T DE602004000358 T DE 602004000358T DE 602004000358 T2 DE602004000358 T2 DE 602004000358T2
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Michael Greve
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Combots Product GmbH and Co KG
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  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)
  • Position Fixing By Use Of Radio Waves (AREA)

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein Kommunikationssystem zum Abfragen von Diensten und/oder Einrichtungen in der Nähe eines Anwenders.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Das Internet ist ein bewährtes Medium zum Verteilen von Informationen an eine große Anzahl von Personen. Der bekanntestes Teil des Internets ist das sogenannte World Wide Web (WWW), welches jegliche Art von Informationen und Suchmaschinen zur Verfügung stellt, um Informationen und Daten über beliebige Dinge abzufragen. Das beliebteste Protokoll, welches verwendet wird, ist das sogenannte Hyper-Text-Transfer-Protokoll (HTTP), welches am häufigsten verwendet wird, um Informationen zwischen Clients und Hosts auszutauschen. Um dies zu erreichen, werden von den Hosts üblicherweise sogenannte Web-Server betrieben. Der Web-Server ist in der Lage, Informationen von anderen Servern, z.B. von Datenbank-Servern abzufragen. Zur Vernetzung mit einem Datenbank-Server oder anderen Servern weisen Web-Server normalerweise Gateways wie Common-Gateway-Interfaces (CGI), PHP oder dergleichen auf.
  • Wenn ein Client eine Anfrage an die Server-Anwendung sendet, wird die Anfrage durch den Web-Server verarbeitet, welcher Daten von einem Datenbank-Server abfragt und dann die Daten zurück an den Client-Computer sendet. Dort werden die resultierenden Daten verarbeitet und durch einen Browser dargestellt. Gewöhnlich fragt der Web-Server laufend Daten von entfernten Datenquellen wie Datenbank-Servern ab. Das bedeutet, dass der Client-Computer nicht erkennen kann und nicht über die Tatsache benachrichtigt wird, dass zweite Datenquellen verwendet werden. Ergänzend kann dieser Web-Server lokal oft abgefragte Daten cachen.
  • Web-Server werden z.B. verwendet, um Teile von Datenkommunikationsnetzwerken zu bilden, um Datenkommunikationsdienste wie Email oder sofortiges Benachrichtigen (instant messaging) bereit zu stellen. Vor kurzem wurden Web-Server eingeführt, um mit Telekommunikationsnetzwerken, insbesondere den öffentlich geschalteten Telekommunikationsnetzwerken (Public Switched Telecommunications Networks, PSTN) zu interagieren, um klassische Telekommmunikationsdienste, insbesondere Telefondienste, bereitzustellen. Das Netzwerk zum Bereitstellen des Telekommunikationsdienstes kann jede beliebige Art von analogem oder digitalem Telefondienstnetzwerk, d. h. irgendeinem PSTN, integriertem Dienste-Digitalnetzwerke (Integrated Services Digital Networks, ISDN) oder paketgeschaltete Telefonnetzwerke, z.B. ATM-Netzwerke oder dergleichen sein. Darüber hinaus können Mobilfunknetzwerke wie GSM- oder UMTS-Netzwerke genauso verwendet werden.
  • In der EP 1359702 wird eine Kommunikationsumgebung zum Bereitstellen einer Vielzahl von Kommunikationsdiensten, insbesondere Web-Benachrichtigungsdiensten, und Telefondiensten, bereitgestellt. Dem Anwender wird eine personalisierte Webseite angeboten, um diese Vielzahl von Kommunikationsdiensten auszuführen und zu steuern und um an der einzigen Adresse der Webseite erreicht und kontaktiert zu werden.
  • Die WO 03/094432 offenbart eine Telekommunikationswebseite, wo Telefonverbindungen zwischen zwei oder mehr Telefonen unter Steuerung einer Webseite aufgebaut werden.
  • Die WO 2002/017567 beschreibt ein schnurloses Telekommunikationssystem, wobei ein Anwender einer Mobilvorrichtung, die eine Browserapplikation betreibt, auf verschiedene Seiten, in Abhängigkeit des geografischen Standorts der Mobilstation, zugreifen kann.
  • Die WO 02/093290 beschreibt ein System und ein Verfahren, welches einer schnurlosen Vorrichtung erlaubt, Internet-Geschäftstätigkeiten und -Dienste aufzufinden, während der geografische Standort oder Koordinaten der schnurlosen Vorrichtung aufgezeichnet werden.
  • Neben dieser unlängst vorgeschlagenen Kommmunikationsumgebung ist es weiter bekannt, herkömmliche Datennetzwerke mit Web-Servern zum Abfragen von Informationen über öffentliche oder private Dienste und/oder Einrichtungen, insbesondere in einem gewissen Bereich, z.B. in einer Stadt oder einem Bezirk, zu haben. Normalerweise wird auf eine Suchmaschine, die auf einem Web-Server läuft, zugegriffen, um Schlagwörter für die benötigte Information, z.B. "italienisches Restaurant" einzugeben. Die gesuchten Dienste und/oder Einrichtungen können z.B. Restaurants, Kaufhäuser, Parkplätze, Theater, Tankstellen oder irgendein anderer öffentlich verfügbarer Dienst oder Einrichtung sein. Um nützliche Ergebnisse aus der Suche zu erhalten, z.B. um Informationen über Dienste und/oder Einrichtungen in der Nähe des Anwenders abzufragen, muss weiter eine Adresse oder die Postleitzahl (PLZ) des Standortes, bei welchem der Dienst und/oder die Einrichtung zu finden gewünscht wird, eingegeben werden. Manchmal wird dem Anwender eine Liste mit Standorten, die ausgewählt werden sollen, bereitgestellt und anschließend wird eine Suche durchgeführt. Ein derartiges elektronisches Suchwerkzeug kann auf gewissen Webseiten, die ähnlich zu den sehr bekannten "Gelben Seiten" sind, gefunden werden. Eine derartige Webseite, die dieses Suchwerkzeug bietet, kann z.B. bei der URL http://www.gelbeseiten.de/ oder bei http://www.yellowpages.com/ gefunden werden.
  • Ziele der Erfindung
  • Es ist ein Ziel der Erfindung, ein Verfahren, ein System und einen Web-Server bereitzustellen, der einen bequemeren Zugang zu einem Datenbanksystem oder einem Datenbankdienst, zum Abfragen von Informationen über Dienste und/oder Einrichtungen in der Nähe eines Anwenders gibt.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Das vorhergehend erwähnte Ziel wird durch ein Verfahren, ein Kommunikationssystem und einen Web-Server gemäß den hier angefügten Ansprüchen erzielt. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird das vorhergehend erwähnte Ziel insbesondere durch ein Verfahren zum Abfragen von Informationen über Dienste und/oder Einrichtungen in der Nähe eines Anwendergerätes, das Teil einer Kommunikationsumgebung ist, erreicht, wobei die Kommunikationsumgebung einen Web-Server und einen Client-Computer umfasst, die mit einem Informations-Kommunikationsnetzwerk verbunden sind, einem Telekommunikationsendgerät
    (z.B. einem Telefon), welches mit einem Telekommunikationsnetzwerk verbunden ist, wobei der Client-Computer und die Telefonausstattung beide Teile des Anwendergeräts sind, das dem Anwender zugeordnet ist, wobei der Client-Computer Informationsanfragen an den Web-Server sendet, welcher die angefragten Informationen (z.B. Name, Adresse und Telefonnummer aller italienischen Restaurants in der Nähe des Standortes der Anwender) an den Client-Computer-Server liefert, wo die Information dem Anwender auf einer Webseite dargestellt wird. Der Standort des Anwendergeräts wird festgestellt, indem für die Suche die Telefonnummer, die dem Anwendergerät als Referenz zugeordnet ist, herangezogen wird. Insbesondere die Vorwahl oder der Bereichscode der Telefonnummer kann leicht als ein Bezug für den Standort, nämlich die Stadt oder sogar den Stadtteil, in welchem sich der Anwender befindet, herangezogen werden. Da sich der Anwender in die Kommunikationsumgebung von irgendeinem Anwendergerät, zu dem er Zugang hat, einloggen kann, ist der Standort in keiner Weise eine feste Adresse, sondern kann ziemlich oft wechseln.
  • Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung ist das Wort Dienste nicht auf spezielle Dienste wie Kommunikationsdienste oder dergleichen beschränkt, kann aber irgendeine Art von Diensten oder Bereitschaftsdiensten bedeuten. Das Wort Einrichtung kann alle Arten von Institutionen, Plätzen, Häusern, Räumen oder dergleichen bedeuten, wo öffentliche oder private nützliche Dienste gefunden werden können. Somit umfasst das Wort Einrichtungen alle Arten von Standorten, Adressen oder dergleichen. Insbesondere können Einrichtungen Restaurants, Geschäfte, Parkhäuser, Büros, Arztpraxen, Ämter, etc. sein.
  • Ein Client-Computer könnte ein sogenannter Personalcomputer, ein Endgerät eines größeren Computersystems, ein Laptop oder dergleichen sein. Der Web-Server wird gewöhnlich durch einen zentralen Computerhost als eine Software-Anwendung betrieben, die Webseiten für Client-Computer bereitstellt, die mit den Hosts durch das Datennetzwerk verbunden sind. Informationen, die durch die Web-Server bereitgestellt wird, wird grafisch als eine Webseite durch den Client-Computer dargestellt. Das Datennetzwerk wird üblicherweise als Internet-, Weitbereichsnetzwerk (Wide Area Network) und großstädtisches Netzwerk (Metropolian Network), etc. bezeichnet. Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung ist jede andere Art von Informationstechnologie, die eine elektronische Ausstattung als Datennetzwerk verwendet, enthalten. Eine Telefonausstattung kann ein Telefon sein, welches ein öffentlich geschaltetes Netzwerk, irgendeine Art von paketgeschalteten Netzwerk, insbesondere IP-Netzwerk für VoIP, welches oft als Internettelefonie bezeichnet wird, oder irgendeine andere Art von mobilem Endgerät, insbesondere ein WLAN-, GSM- oder UMTS-Endgerät sein. Somit kann eine Telefonausstattung ein einzelnes allein stehendes Endgerät oder eine Vorrichtung zur Verwendung ohne Verbindung mit dem Client-Computer sein oder kann eine Software sein, die auf einer Telefonanwendung beruht, die auf dem Client-Computer läuft. Der Client-Computer und die Telefonausstattung bilden das Anwendergerät. Unabhängig ob diese Systeme integrierte Teile oder einzelne Einheiten sind, befinden sich deshalb Telefonausstattung und Client-Computer in der Nähe voneinander, so dass ein Anwender sie gleichzeitig verwenden kann.
  • Dem Anwender ist eine persönlichen Webseite zugeordnet, die zum Verwalten und Steuern seiner/ihrer Kommunikation von irgendeinem Platz, von welchem er oder sie auf ein Endanwendergerät, das Teil der Kommunikationsumgebung ist, zugreifen kann, verfügbar ist. Im Folgenden wird das Anwendergerät auch als Anwendereinheit bezeichnet. Eine Kommunikationsumgebung, die diese Merkmale aufweist, ist durch den Anmelder in der WO 03/094469 A2 offenbart worden. Der Anwender kann mehr als eine Anwendereinheit definieren, die geeignet für eine Interaktion mit der Kommunikationsumgebung ist. Beispielsweise kann ein Client-Computer, der sich in dem Büro des Anwenders befindet, zusammen mit einem Telefon, welches sich in diesem Büro befindet, eine erste Anwendereinheit bilden, ein Client-Computer, der sich zu Hause zusammen mit einem Heimtelefon befindet, könnte eine zweite Anwendereinheit bilden, der Client-Computer in der Lobby eines Hotels zusammen mit einem Mobiltelefon (z.B. GSM- oder UMTS-Telefon) könnte eine dritte Anwendereinheit bilden usw. Der Anwender definiert einfach innerhalb seiner/ihrer Einstellung die momentan verwendete Anwendereinheit durch Wählen der Telefonnummer der Telefonausstattung, die dieser Anwendereinheit zugeordnet ist. Mit anderen Worten, die momentan verwendete Einheit wird durch die entsprechende Nummer, die die aktive Nummer ist, markiert. Falls der Anwender bespielsweise den Client-Computer um das Telefon, das sich in seinem/ihrem Büro befindet, verwendet, wird er die Telefonnummer des Telefons des Büros verwenden, z.B. in einer Listungsbox (Überprüfungsbox) von seiner/ihrer persönlichen Webseite, und damit die erste Anwendereinheit als die momentan verwendete, definieren. Indem so die Telefonnummer definiert wird, wird die aktive Nummer des Standortes der Einheit definiert.
  • Die personalisierte Webseite des Anwenders bietet jetzt ein Suchwerkzeug an, um einfach Informationen über Dienste und/oder Einrichtungen in der Nähe des momentanen Standorts, der durch die gewählte Telefonnummer definiert ist, abzufragen. Falls beispielsweise der Anwender nach Einrichtungen in der Nähe seines momentanen Standortes oder Platzes sucht, nimmt das System diese Telefonnummer als einen Start, um die Suche durchzuführen. Zuerst wird diese Telefonnummer herangezogen, um den momentanen Standort der Anwendereinheit zu bestimmen. Dieser Standort wird dann als eine Referenz herangezogen, z.B. als Mittelpunkt eines Kreisbereichs, um nach Einrichtungen in der Nähe der Anwendereinrichtung zu suchen. Falls ein mobiles Endgerät verwendet wird, wird der momentane Standort durch Abfragen der lokalen Bereichsidentität (Location Area Identity, LAI) von dem mobilen Diensteanbieter oder weiterer Lokalisierungsinformationen, wie Funkzellen-ID (Radio Cell ID) oder sogar GPS-Daten bestimmt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Suche nach Einrichtungen in der Nähe der Anwendereinheit nach Eingeben einer oder mehrerer Schlagwörter in ein Eingabefeld, das auf einer Webseite der Kommunikationswebseite dargestellt wird, durchgeführt. Dieses Feld wird auch als Suchfeld bezeichnet. Diese eingegebenen Wörter werden auch als Suchbegriffe für die abgefragten Informationen über die Dienste und/oder Einrichtungen von Interesse bezeichnet. Neben den Suchbegriffen kann der Anwender auch einige Parameter oder Bedingungen für diese Suche eingeben, wie eine maximale Anzahl von Ergebnissen, die abgefragt werden sollen und/oder angezeigte Entfernung oder ein gewisser Abstand um seinen eigenen Standort um diese Einrichtungen zu suchen. Beispielsweise gibt der Anwender die Schlagwörter "italienisch" und "Restaurant" und einen Abstand von beispielsweise "500" Metern ein, um eine Suche nach italienischen Restaurants in einer maximalen Entfernung von 500 Metern um seinen oder ihren momentanen Standort durchzuführen.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform, umfasst das Verfahren weiter einen Schritt des Anordnens der Suchergebnisse nach Anwender-definierten Regeln. Der Anwender definiert Regeln zum Auflisten der Ergebnisse. Die Regeln werden ähnlich einem Filter angewandt, der die Ergebnisse der Anfrage extrahiert und/oder wieder anordnet. Eine derartige Anwenderregel kann sein, dass alle Ergebnisse, die das Schlüsselwort "Napoli" enthalten, zuerst auf der Ergebnisliste angezeigt werden. Auch globale oder systemweite Regeln können verwendet werden, wie alphabetische Ordnung oder Reihenfolge gemäß den abgefragten Postleitzahlen. Die Regeln können lokal auf dem Client-Computer oder auf dem Web-Server gespeichert werden. Die Regeln werden bevorzugt durch eine einfache Programmiersprache oder durch Wählen von Regeln aus vorher definierten globalen Regeln definiert.
  • Das vorhergehend erwähnte Ziel wird darüber hinaus durch eine Kommunikationsumgebung und einen Web-Server erreicht, der vorbereitet ist, um das Verfahren durchzuführen.
  • Die Erfindung wird jetzt genauer mit Bezug zu den bevorzugten Ausführungsformen beschrieben, die in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind:
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Skizze der Hauptarchitektur einer Kommunikationsumgebung gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2a zeigt die Hauptwebseite der Kommunikationswebseite, die gemäß der Erfindung dargestellt wird;
  • 2b zeigt eine Webseite für Anwendereinstellungen, die innerhalb der Erfindung verwendet werden;
  • 3 zeigt eine Webseite mit Suchergebnissen gemäß der Erfindung.
  • Genaue Beschreibung der Erfindung
  • Die 1 stellt eine Skizze dar, die die Hauptarchitektur oder die Kommunikationsumbgebung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. Die Kommunikationsumgebung umfasst einen Client-Computer 11, der mittels eines Datenkommunikationsnetzwerkes 14 mit einem Web-Server 17 verbunden ist. In diesem Beispiel ist das Netzwerk 14 ein IP-Netzwerk, welches eine Vielzahl von Client-Computern 11 mit einer Vielzahl von web-Servern, wie web-Server 17, verbindet.
  • Die 1 zeigt nur drei Client-Computer, die mit einem Web-Server 17 als ein einzelnes Beispiel verbunden sind, um die Komplexität der folgenden Beschreibung zu verringern. Zum Verständnis der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist es notwendig, den einen Client-Computer 11 zu betrachten, der mittels des Datennetzwerkes 14 mit einem Web-Server 17 verbunden ist. Somit kann die folgende Beschreibung auf die Beschreibung dieser drei Elemente reduziert werden.
  • Der Client-Computer 11 kann jede Form von Computer oder Computersystem sein, wie ein Personalcomputer, ein Laptop, ein Computerendgerät oder dergleichen. Der Client-Computer 11 betreibt einen Web-Browser 12 als Softwareanwendung, um leicht auf den Web-Server 17 zuzugreifen und diesen abzufragen, um Informationen bereitzustellen. Bei einer Anfrage fragt der Web-Server 17 Informationen ab, die dem Client-Computer 11 bereitgestellt werden sollen. Die Informationsdaten werden dann durch den Client-Computer 11 verarbeitet und bevorzugt als eine Webseite durch den Web-Browser 12 dargestellt. Die Webseite, die durch den Web-Browser 12 dargestellt wird, kann aktive und/oder gesteuerte Elemente, beispielsweise Knöpfe, Schieber (sliders), Überprüfungsboxen oder Eingabefelder für den Zweck der Interaktion zwischen dem Anwender und dem Web-Server 18 beinhalten. Somit kann der Anwender leicht seine oder ihre Suchbegriffe in ein Texteingabefeld (Suchfeld) eingeben und kann die Suche durch einfaches Klicken auf einen Sendeknopf starten. Der Anwender kann auch Standardbegriffe von einer Liste oder einem Pull-Down-Menü wählen.
  • Der Web-Server 17 bietet eine Vielzahl von Diensten für den Client-Computer 11 und den entsprechenden Web-Browser 12 an. Dienste sind beispielsweise E-Mail, Chat, Datenbank-Frontenden einer Vielzahl von Informationssystemen oder sogenannten einheitlichen Benachrichtigungssystemen, usw.
  • Das Kommunikationssystem gemäß 1 umfasst weiter ein Telekommmunikationsnetzwerk 15, welches ein Schaltzentrum 16 aufweist, um Leitungen von Telekommunikationsendgeräten, wie das Telefon 13, welches sich bei der gleichen Stelle wie der Client-Computer 11 befindet, zu schalten. Somit bilden beide, das Telefon 13 und der Client-Computer 11, Teile der Anwendereinheit 10. Die Telefone 13 können analoge oder digitale Telefone eines öffentlich geschalteten Telefonnetzwerkes sein, wo die Telefone 5 mittels Kabeln oder dergleichen mit einem Telefonnetzwerk 6 verbunden sind. Die Telefone 5 können auch Mobiltelefone eines Mobiltelefonnetzwerkes wie GSM oder UMTS sein. Das Telefonnetz 6 wie auch das Schaltzentrum 7 erlauben Telefonverbindungen zwischen zwei oder mehr Telefonen 5 aufzubauen. Alternativ oder zusätzlich zu den PSTN-Telefonen (wie 13) kann eine andere Ausstattung, wie VoIP-Ausstattung, genauso für die sogenannte Internettelefonie verwendet werden. Somit kann das Internet (IP-Netzwerk 14) auch verwendet werden, um Telefondienste bereitzustellen. In diesem Fall werden Sprachdaten als Datenpakete von dem IP-Netzwerk (Sprache über IP) übertragen. In diesem Fall wird der Client-Computer 11 mit einem Mikrofon und einem Lausprecher, bevorzugt als ein Headset, ausgestattet sein.
  • Das Schaltzentrum 16 ist nicht nur mit dem PSTN-Netzwerk 15 verbunden, sondern auch (mittels eines PSTN/IP Gateways) mit dem Web-Server 17. Aufgrund dieser Zwischenverbindung können die PSTN-Dienste durch den Anwender durch Zugreifen auf den Web-Server 17 durch eine Anwendereinheit 10 wie in 1 dargestellt, gesteuert werden. Somit kann der Anwender eine Telefonverbindung zwischen seinem oder ihrem Telefon und jedem beliebigen Telefon, welches mit dem PSTN-Netzwerk 15 verbunden ist, aufbauen. Deshalb braucht der Anwender einfach nur eine Telefonnummer bei der Webseite eingeben oder auswählen und dann einen Anrufknopf drücken. Das bedeutet, dass der Anwender gleichzeitig den Client-Computer 11 und das Telefon 13 verwendet. Natürlich können beide Funktionalitäten in einer einzelnen Anwendereinheit, wie einem Mobiltelefon oder PDA ingetriert sein.
  • Wie in 1 dargestellt, ist der Web-Server 17 weiter mit einem Datenbankserver 18 verbunden. Die Verbindung kann durch Verwenden irgendeines Datennetzwerkes, wie einem Netzwerk 14 oder dergleichen, aufgebaut werden. Bevorzugt wird eine speziell dafür vorgesehene Verbindung 19 (dedicated connection) innerhalb eines privaten Netzwerkes verwendet. Statt eines entfernten Datenbankservers 18 kann die Datenbank selbst in dem Web-Server 17 integriert oder installiert sein.
  • Der Datenbankserver 18 liefert einen Directory Dienst (directory service) um Kontaktdaten, insbesondere Adressdaten und Telefonkontaktdaten, von Diensten und/oder Einrichtungen innerhalb eines bestimmten Bereichs, Stadt, Stadtteils, etc. zu finden. Somit kann der Inhalt des Datenbankservers 18 mit dem von Gelbe-Seiten-Büchern verglichen werden.
  • Zu diesem Informationsdateninhalt liefert die Datenbank weiter Referenzdaten an Karten-Telekommunikationsidentitäten, insbesondere Telefonnummern oder Teile davon, an entsprechende Standortdaten, wie Name des Ortes, Stadt, Stadtteil, Straße, etc. oder Postleitzahl und dergleichen. Somit kann die Telefonnummer eines im Moment verwendeten Telefons 13 auf einen entsprechenden Standort abgebildet werden und wobei eine bestimmte Suche für Dienste und/oder Einrichtungen dann sehr einfach durchgeführt werden kann. Dieses Merkmal wird jetzt genauer beschrieben, indem auch auf die 2a und 2a Bezug genommen wird.
  • Die 2a zeigt ein Beispiel der Webseite, die durch den Web-Browser 12 des Client-Computer 11 dargestellt wird. Die Webseite 12 ist in zwei unterschiedliche grafische Zonen und Elemente mit unterschiedlichen Funktionen aufgeteilt. Eine obere Zone 13 (Kopfzone oder Kopfrahmen; head zone, head frame) liefert eine Vielzahl von Kontrollknöpfen 21a, die jeder eine bestimmte Funktion aufweisen. Durch Drücken eines dieser Knöpfe wird ein neues Fenster geöffnet oder eine Anwendung gestartet. Wenn beispielsweise der zweite Knopf auf der linken Seite gedrückt wird, wird das Fenster mit Webseite 20 (siehe 2b) geöffnet, welches Einstellungen des Anwenderprofils, die verändert werden sollen, liefert, wie Eingeben und/oder Auswählen der aktiven Telefonnummer 28, bei welcher der Anwender erreicht werden kann. Dies ist normalerweise die Telefonnummer 28 des Endgeräts (siehe 13 in 2a), welche er oder sie im Moment verwendet.
  • Wie aus 2b entnommen werden kann, liefern die Anwenderprofileinstellungen einen Satz von vier Eingabefeldern, um unterschiedliche Telefonnummern, wie die Büronummer des Anwenders, seine oder ihre Mobilnummer, private Nummer oder irgendeine andere Nummer, einzugeben, die der Anwender auswählbar zum Aktivieren einer Nummer der Einstellung haben möchte, wobei diese aktive Nummer die Telefonausstattung darstellt, bei welcher der Anwender erreicht werden möchte und von welcher er oder sie einen Anruf tätigen möchte. In 2b hat der Anwender seine/ihre Büronummer "+49.721.9432... ." nur durch Drücken des entsprechenden Knopfes (sogenannter Funkknopf) aktiviert. Somit wird jeder eingehende Ruf durch die Kommunikationsnetzwerke geschaltet und/geroutet um schließlich bei der Telefonausstattung 13 (siehe 2a), die sich bei dem Büro des Anwenders befindet, anzukommen. Und für jeden ausgehenden Ruf, welchen der Anwender von seiner/ihrer Kommunikationswebseite, die auf dem Client- Computer 11 dargestellt ist, auslöst, wird der Web-Server 17 das Schaltzentrum 16 steuern, um eine erste PSTN-Verbindung (erste Strecke) an die anrufende Partei, d. h. die Telefonausstattung 13 des Büros, aufbauen.
  • Weiter wird eine zweite PSTN-Verbindung (zweite Strecke) an die angerufene Partei gemäß dieser Telefonnummer, die der Anrufer angerufen haben möchte, aufgebaut. Die Bezeichnung Partei bedeutet irgendeinen Kontakt, der innerhalb der Kommunikationsumgebung durch irgendein Kommunikationsmittel und irgendeine Technologie, wie Telefon, Fax, SMS, E-Mail, sofortige Benachrichtigung (instant messaging) und dergleichen erreicht werden soll.
  • Der Anwender kann sehr einfach einen Kontakt herstellen, indem er diesen nur von einer Liste auswählt, die in dem Adressfeld 22 der Webseite 20 (siehe 2a) dargestellt ist, weil jeder dargestellte Kontakt, z.B. "Axel AST", einen Satz mit einer Vielzahl von Kontaktdaten, wie Name, Adresse, Telefonnummer, Faxnummer, E-Mail-Adresse etc. darstellt. Wenn der Anwender auf diesen Kontakt drückt, möchte er ein Fenster mit den Nummern und Adressen erhalten, welches geöffnet werden soll, und wobei der Anwender sofort einen Telefonanruf, Fax, SMS, E-Mail nur durch Klicken auf die entsprechende Nummer (z.B. Axel's Mobiltelefonnummer 0171-1234...) oder Adresse (z.B. axel.ast@email.de) einleiten kann.
  • Die Webseite 20 umfasst weiter eine Echtzeitzone 23, um den momentanen Kommunikationsstatus aufzuzeichnen und/oder zu steuern, insbesondere den Status der Telekommunikations-Aktivitäten, die in Echtzeit angezeigt werden. Ganz oben (on the top) der Echtzeitzone 23 wird der Anwenderstatus selbst angezeigt, insbesondere der Status (z.B. "getrennt") des Endgerätes, welches der Anwender im Moment verwendet, d. h. welches die aktivierte Nummer (z.B. +49.721.9432918...") aufweist. In dem Hauptteil der Echtzeitzone 23 werden die Kommunikationsaktivitäten, wie Herstellen eines Anrufes mit einem Kontakt, Abfragen eines Anrufes, z.B. auf dem Anrufbeantworter etc., aufgezeichnet (nicht im Detail dargestellt).
  • Wie vorhergehend erklärt und in 2b dargestellt worden ist, gibt es eine Seite mit Anwendereinstellungen, auf welcher der Anwender die Möglichkeit hat, eine Liste mit einer Vielzahl von Telefonnummern 28 zu definieren und eine von ihnen als die "aktive Nummer" einzustellen, wobei jede Nummer einem Telefon oder anderem PSTN-Endgerät, welches mit einer Anwendereinheit (siehe auch 1) verbunden ist, zuzuordnen. Somit kann eine Anwendereinheit 10 ein Telefon 13 oder Endgerät und einen Client-Computer 11, welcher Zugang zum Internet durch einen Browser 12 hat, umfassen. Alle Vorrichtungen können in einem einzelnen Gehäuse integriert sein, z.B. einem einzelnen Kommunikationsendgerät, welches Telekommunikations- und Web-Browsing-Funktionen aufweist. Auf Seite 28 der Listbox wählt der Anwender die aktive Nummer in Abhängigkeit von dem Endgerät, welches er/sie verwendet, und wo er/sie sich im Moment befindet (Büro, mobil, privat oder anders). In diesem Fall, wie in 2 dargestellt, hat der Anwender die Büronummer gewählt, die die aktive sein soll. Demgemäß wird diese Nummer in dem Anwenderstatusfeld 24 auf Seite 20 erscheinen (siehe 2a).
  • In allen Fällen, wo fixe Telefonnummern verwendet werden, ist der Standort, wo sich der Anwender im Moment befindet, durch die aktive Telefonnummer klar definiert, da die Telefonnummer einem Telefon zugeordnet ist, welches sich an einem bestimmten Ort oder Adresse befindet. Im Falle eines mobilen Endgerätes kann der Standort schließlich durch irgendein Verfahren zum Lokalisieren des mobilen Endgerätes, wie Triangulation oder nur Evaluieren des sogenannten LAI (location area identification, Standortbereichs-Identifikation) oder irgendwelchen anderen Standortparametern definiert werden.
  • Auf Seite 20, am unteren Ende des Rahmens, gibt es eine weitere Zone 27 zum Darstellen von Verbindungen 27a mit unterschiedlichen Schlüsselwörtern für Dienste und/oder Einrichtungen, wie Taxis, Lieferdienste, Pizzerien, Blumen (Blumengeschäfte) oder Geschenke (Geschenkshops oder dergleichen). Selbstverständlich können hier irgendwelche anderen Schlüsselwörter aufgelistet sein. Die Darstellung des Schlüsselwortes kann von einer Liste von Favoriten abhängen, die der Anwender definiert hat und welche in den Einstellungen oder irgendwo sonst in dem System gespeichert sind. Durch einfaches Drücken auf einen der Links 27a kann der Anwender sehr einfach eine Suche, z.B. nach einem Blumengeschäft in der Nähe seines momentanen Standortes, durchführen. Dieser momentane Standort ist durch Heranziehen seiner/ihrer momentanen Telefonnummer von der Listbox 20 definiert. Andererseits kann der Anwender ein Schlüsselwort in ein editierbares Eingabefeld eingeben. Dies wird durch Klicken auf den Knopf 26 durchgeführt, um eine Gelbe Seiten Suche durchzuführen und um Schlüsselwörter für passende Dienste oder Einrichtungen einzugeben.
  • Das Prinzip des Fokussierens der Suche in die Nähe des momentanen Standortes des Anwenders wird jedoch durch Evaluieren der aktiven Nummer von seinen/ihren Einstellungen (siehe 28 in 2b) durchgeführt. Das System kann diese Telefonnummer heranziehen und gemäß dem PSTN-Nummerierungsschema von den ersten Ziffern die entsprechende Stadt, Dorf oder Stadteil finden, in welchem sich der Anwender im Moment befindet. Das System fragt deshalb eine Datenbank, die auf einem entfernten Server installiert sein kann, oder die ein Teil des Systems sein kann. Sobald der momentane Standort des Anwenders bestimmt ist, wird die Suche optimiert, wobei die Ergebnisse automatisch gefiltert und in komfortabler Form, wie in 3 dargestellt, dargestellt werden.
  • Um eine derartige Komfortsuche durchzuführen, kann das Kommunikationssystem eine Vielzahl von Servern umfassen, wobei jeder Server eine spezifische Aufgabe in dem Kommunikationssystem ausführt. Beispielsweise könnte ein Server ein Web-Server sein, ein zweiter Server erfüllt Kommunikationsanfragen zwischen einer Web-Applikation des Web-Servers und einem Telefonnetz, ein dritter Server ist verantwortlich zum Ausführen der Suche für Standorte in der Nähe des Anwenders, usw. Das bedeutet, um den Standort als eine Referenz zum Suchen nach Einrichtungen in der Nähe der Anwendereinheit durchzuführen, wird normalerweise eine Softwareapplikation durch einen der Server durchgeführt.
  • Wie in 3a dargestellt ist, wird eine Webseite 30 mit den Ergebnissen der durchgeführten Suche dem Anwender dargestellt. Alle Ergebnisse sind Dienste und/oder Einrichtungen in der Nähe des Anwenders. In einer ersten Reihe 31 werden die Namen und Adressen der abgefragten Dienste oder Einrichtungen angezeigt. In einer zweiten Reihe 32 werden die entsprechenden Telefonnummern dargestellt, bevorzugt in Form von Links, die nur angeklickt werden müssen, um einen Anruf einzuleiten. Die dritte Reihe 33 bietet zu klickende Links an, um ein Fenster mit einem Stadtplan der Region zu öffnen, wo die entsprechende Einrichtung des Dienstes sich befindet. Eine vierte Reihe 34 beinhaltet Links für mehr Informationen, wie Links zu den Homepages der Dienste oder Einrichtungen.
  • In dem dargestellten Beispiel hat der Anwender eine Suche nach Pizzerias in der Nähe von seinem/ihrem momentanen Standort durchgeführt. Der Anwender befindet sich in seinem/ihrem Büro (siehe aktive Nummer in Fig.) seines/ihres Büros, welches die Telefonnummer aufweist, wie in 3 dargestellt (aktive Nummer). Durch Abbilden dieser Nummer auf eine Postleitzahl kann das System sofort herausfinden, dass sich das Büro in einem Ort befindet, welcher die Postleitzahl (PLZ) "12345" hat, was bedeutet, dass sich das Büro des Anwenders in "Ofenhausen". Somit wird in der Ergebnisliste jene Pizzeria erscheinen, die sich auch in dem gleichen Ort befindet. In diesem Beispiel gibt es nur eine Pizzeria namens "Napoli". Selbstverständlich werden weitere Ergebnisse dargestellt, insbesondere das nächste, in der Nähe des Büros. Die Auflistung der Ergebnisse kann mittels Namen, mittels Postleitzahl oder mittels irgendeines anderen passenden Parameters durchgeführt werden. Die Ergebnisse können in Sätzen einer gegebenen Nummer, wie 1-10, 11-20- 21-30 und so weiter, erscheinen. Die Regeln zum Suchen und Anzeigen der Ergebnisse können global für das ganze System definiert sein.
  • Alternativ oder zusätzlich zu diesen kann der Anwender eigene Regeln zum Ausführen einer Suche definieren. Beispielsweise kann der Anwender Zeitlimits oder ein Verfahren zum Auflisten von Ergebnissen definieren. Definieren eines Zeitlimits bedeutet beispielsweise, dass der Anwender definieren kann, dass in einer Zeitspanne von 11 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags nur italienische Restaurants aufgelistet werden, wenn man nach Restaurants sucht, zwischen 6 Uhr abends und 9 Uhr abends nur französische Restaurants aufgelistet werden sollen. Der Anwender kann beispielsweise eine Regel definieren, dass zur Mittagszeit nur lokale Pizzalieferdienste gesucht und angezeigt werden. Zusätzlich kann der Anwender eine Regel definieren, dass beispielsweise Geschäfte und/oder andere Einrichtungen nur während regulärer Öffnungszeiten, beispielsweise zwischen 9 Uhr vormittags und 5 Uhr nachmittags aufgelistet werden. Bei speziellen Ereignissen, beispielsweise während der Ferien oder während einer Handelsmesse in der Stadt oder dergleichen, können Standorte, die mit diesem Ereignis in Zusammenhang stehen, zuerst aufgelistet werden. Falls beispielsweise eine Kunstausstellung in einem Verwaltungsgebäude einer lokalen Behörde stattfindet, kann dieses Gebäude zuerst aufgelistet werden, wenn nach lokalen Behörden gesucht wird. Somit kann der Anwender Regeln zum Evaluieren und Sortieren der Ergebnisse einer Suche definieren. Durch Verwenden der Regeln können gewisse Merkmale jedes Dienstes oder Einrichtung analysiert werden. Diese Merkmale können durch den Anwender innerhalb seiner Einstellungen (siehe 2b) oder vielleicht global mittels des Kommunikationssystems definiert werden.
  • Weitere Regeln, so wie persönliche Favoriten des Anwenders, können in Betracht gezogen werden. Falls der Anwender beispielsweise für einige Male die Webseite eines bestimmten Restaurants in der letzten Woche besucht hat, wird dieses Restaurant ganz oben bei den Ergebnissen angezeigt werden. Der Anwender kann auch Favoriten definieren, das bedeutet, dass der Anwender Dienste oder Einrichtungen, die Element seiner persönlichen Favoritenliste sind, definiert. Falls das Ergebnis der Suche einen Favoriten beinhaltet, kann der Favorit bevorzugt angezeigt werden oder wird als erster in der Ergebnisliste angezeigt werden.
  • Bezugszeichenliste
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Claims (10)

  1. Ein Verfahren zum Abfragen von Informationen (31, 32) über Dienste und/oder Einrichtungen in der Nähe eines Anwendergerätes (10), das Teil einer Kommunikationsumgebung ist, die Kommunikationsumgebung umfasst einen Web-Server (17) und einen Client-Computer (11), der an ein Datenübertragungsnetzwerk (14) angeschlossen ist, ein Telekommunikationsendgerät (13), insbesondere ein Telefon, das an ein Telekommunikationsnetzwerk (15) angeschlossen ist, wobei der Client-Computer (11) und das Telekommunikationsendgerät (13) beide Teil des zu einem Anwender zugeordneten Anwendergerätes (10) sind, wobei der Client-Computer (11) Informationsanfragen an den Web-Server (17) sendet, von dem die angeforderte Information (31, 32) an den Client-Computer (11) übergeben wird, um von dem Client-Computer (11) auf einer Webseite (20, 30) dargestellt zu werden, wobei die Position des Anwendergerätes (10) in Abhängigkeit einer Telekommunikationskennung, insbesondere einer Telefonnummer, die dem Anwendergerät (10) zugeordnet ist, bestimmt wird und dass die Position als Referenz für die Suche nach der angeforderten Information (31, 32) über die Dienste und/oder Einrichtungen (31) in der Nähe des Anwendergerätes (10) verwendet wird, dadurch gekennzeichnet dass die Webseite (20, 30) Kontaktdaten entsprechend den Diensten und/oder Einrichtungen (31), wie z.B. Telefonnummern in Form von Links, die angeklickt werden können, um eine Kommunikation zu starten, enthält.
  2. Ein Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Webseite (20, 30) Teil einer persönlichen Kommunikationswebseite ist, die dem Anwender zugeordnet ist, wobei die persönliche Kommunikationswebseite für den Anwender verfügbar ist, um seinen/ihren Nachrichtenverkehr zu verwalten und zu überwachen.
  3. Ein Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Telekommunikationskennung dem Anwendergerät (10) zugeordnet ist, insbesondere wird die Telefonnummer den Einstellungen (28) des Anwenderprofils, das dem Anwender zugeordnet ist, entnommen, und dass die Webseite (20) die Einstellungen (28) des Anwenderprofils zur Verfügung stellt, damit sie vom Anwender insbesondere für das Eingeben und/oder Auswählen der Telefonnummer geändert werden.
  4. Ein Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Suche nach Diensten und/oder Einrichtungen (31) in der Nähe des Anwendergerätes (10) mittels der Eingabe von Suchausdrücken in ein Suchfeld (25) der Webseite (20, 30) durchgeführt wird.
  5. Ein Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Suche mittels der Auswahl und dem Klicken auf einen Link (27a) innerhalb eines Auswahlfeldes (27), das auf der Webseite (20, 30) dargestellt wird, durchgeführt wird.
  6. Ein Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponenten (11, 13) des Anwendergerätes (10) in eine einzige Anwenderstation, insbesondere eine mobile Anwenderstation, integriert sind.
  7. Ein Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Web-Server (17) eine Datenbankabfrage generiert, die an einen Datenbankserver, insbesondere einen dezentralen Datenbankserver (18), übergeben wird, um die Suche nach Informationen (31, 32) über die Dienste und/oder Einrichtungen durchzuführen.
  8. Ein Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren zusätzlich einen Ablaufschritt zur Klassifikation der abgefragten Informationen (31, 32) nach vom Anwender festgelegten und/oder allgemeinen Regeln umfasst.
  9. Eine Kommunikationsumgebung umfassend einen Web-Server (17), einen Client-Computer (11), die an ein Datenübertragungsnetzwerk (14), ein Telekommunikationsendgerät (13), insbesondere ein Telefon, das an ein Telekommunikationsnetzwerk (15) angeschlossen ist, wobei der Client-Computer (11) und das Telekommunikationsendgerät (13), beide Teil des Anwendergerätes (10), einem ersten Anwender zugeordnet sind, der Client-Computer (11) in der Lage ist, Informationsanfragen über Dienste und/oder Einrichtungen an den Web-Server (17) zu schicken, der die abgefragten Informationen (31, 32) an den Client-Computer (11) übergibt, um vom Client-Computer (11) für den Anwender auf einer Webseite (20, 30) dargestellt zu werden, wobei der Web-Server (17) eine Suche nach den abgefragten Informationen (31, 32) über die Dienste und/oder Einrichtungen (31) in Abhängigkeit einer Telekommunikationskennung, insbesondere einer Telefonnummer, die dem Anwendergerät (10) zugeordnet ist, ausführt, dadurch gekennzeichnet, dass die Webseite (20, 30) Daten, die den Diensten und/oder Einrichtungen (31) entsprechen, wie z.B. Telefonnummern, in Form von Links enthält, die angeklickt werden können, um eine Kommunikation zu starten.
  10. Ein Web-Server (17), umfassend Mittel zur Ausführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
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