-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
Die
Erfindung betrifft einen Drehbohrer zum Eindringen in die Erde,
der an seinem axialen vorderen Ende ein hartes Element aufweist,
wie im Oberbegriff von Anspruch 1 angegeben, und sie betrifft ein Verfahren
zur Herstellung eines Drehbohrers. Die Erfindung betrifft insbesondere
einen Drehbohrer zum Eindringen in die Erde, der an einem seiner
Enden ein hartes Element aufweist, wobei der Drehbohrer Trümmeröffnungen
(oder Stauböffnungen)
zum Abführen
von Staub und Trümmern
aus der Umgebung, in welcher der Bohrvorgang stattfindet, umfasst.
-
Die
Erweiterung einer unterirdischen Kohlengrube erfordert das Graben
eines Stollens, der anfänglich
eine ungestützte
Decke hat. Um eine Stütze für die Decke
zu schaffen, wird ein Drehbohrer zum Eindringen in die Erde (z.
B. ein Deckenbohrer) verwendet, um Bohrlöcher zu bohren, die sich etwa
zwei bis etwa zwanzig Fuß (oder
sogar noch tiefer) in die Erdschichten erstrecken können. Dazu
ist der Bohrer zum Eindringen in die Erde mit einem Bohrstahl verbunden.
Der Bohrstahl ist mit einem Drehantrieb verbunden. Der Drehantrieb
treibt den Bohrer zum Eindringen in die Erde so an, dass die Erdschichten
gebohrt werden. In den Bohrlöchern
werden Deckenbolzen befestigt, und dann wird eine Deckenstütze (zum
Beispiel eine Deckenbeplankung) an den Deckenbolzen angebracht.
Beispiele für
einen herkömmlichen
Deckenbohrer mit einem axialen vorderen Schlitz, der ein schneidenartiges,
hartes Einsatzstück
trägt,
sind die KCV4-1RR und KCV4-1 1/32RR Roof Rocket
TM Bohrer,
hergestellt von Kennametal Inc. aus Latrobe, Pennsylvania, USA und
offenbart im
US-Patent Nr. 5,172,775 von
Sheirer et al.
-
Die
US 3,163,246 an Vagins et
al., die als nächsten
Stand der Technik betrachtet wird, offenbart einen Gesteinsbohrer
zum Bohren von Erdschichten, durch den während des Bohrvorgangs Trümmer erzeugt
werden. Der Bohrer weist einen Bohrerkörper mit einer Seitenwand und
entgegengesetzten Enden auf. Eines der distalen Enden weist einen Schneideinsatz
auf. Der Bohrerkörper
weist eine Spülöffnung in
seiner Seitenwand und eine spiralförmige Aussparung auf. Die spiralförmige Aussparung schließt sich
an den Schneideinsatz an, so dass Trümmer von dem Bohrvorgang auf
die spiralförmige Aussparung
auftreffen, wodurch die spiralförmige Aussparung
die Trümmer
in die Spülöffnung leitet. Die
spiralförmige
Aussparung umschließt
jedoch nicht die Spülöffnung,
und die Spülöffnung ist
nicht spiralförmig.
-
Während des
Bohrvorgangs werden durch den Drehbohrer Trümmer erzeugt. Diese Trümmer können die
Form von staubähnlichen
feinen Partikel haben. Die Trümmer
können
auch als größere Partikel
vorliegen. Beim Bohrvorgang werden unter der Einwirkung eines Vakuums
die Trümmer
aus der Umgebung, in welcher der Bohrvorgang stattfindet, durch
Trümmeröffnungen
(oder Stauböffnungen),
die im Körper
des Drehbohrers ausgebildet sind, abgeführt. Gelegentlich kann ein
Drehbohrer während
des Bohrvorgangs eine Menge an Trümmern erzeugen, die ausreichend
groß ist,
dass der Drehbohrer die Trümmer
nicht schnell genug aus der Umgebung, in welcher der Bohrvorgang
stattfindet, abführen
kann, um den effizienten Betrieb des Drehbohrers aufrecht zu erhalten.
Wenn die Trümmer
nicht ausreichend aus der Umgebung, in welcher der Bohrvorgang stattfindet,
abgeführt
werden können,
kann dies verschiedene Folgen haben.
-
Eine
solche Folge ist, dass die Geschwindigkeit, mit welcher der Drehbohrer
arbeitet, und somit die Bohrgeschwindigkeit verringert werden müssen, um
die Trümmer
aufzunehmen. Durch die Verringerung der Geschwindigkeit des Drehbohrers,
weil der Drehbohrer die Trümmer
nicht abführen
kann, ist der Benutzer hinsichtlich der Möglichkeit, den Drehbohrer bei
seiner optimalen Leistungsfähigkeit
zu betreiben, eingeschränkt.
Es wäre
wünschenswert,
einen verbesserten Drehbohrer zu schaffen, der die Bohrtrümmer besser
abführt,
damit der Drehbohrer besser mit einer höheren Geschwindigkeit arbeiten
kann.
-
Eine
weitere solche Folge, die sich daraus ergibt, dass die Trümmer nicht
in geeigneter Weise aus der Umgebung, in welcher der Bohrvorgang stattfindet,
abgeführt
werden können,
besteht darin, dass der Drehbohrer dazu neigt, im Bohrloch stecken zu
bleiben. Dies führt
dazu, dass der Bohrvorgang weniger gleichmäßig und uneben wird. Es wäre somit vorteilhaft,
einen verbesserten Drehbohrer zu schaffen, der die Bohrtrümmer aus
der Umgebung, in welcher der Bohrvorgang stattfindet, besser abführt, um einen
ruhigeren Betrieb des Drehbohrers zu ermöglichen.
-
Eine
weitere solche Folge, die sich daraus ergibt, dass die Trümmer nicht
in geeigneter Weise aus der Umgebung, in welcher der Bohrvorgang stattfindet,
abgeführt
werden können,
besteht noch darin, dass der Drehbohrer dazu neigt, heißzulaufen. Dies
entsteht aufgrund des Vorhandenseins von Bohrtrümmern, die die Reibung zwischen
dem Drehbohrer und den Erdschichten (einschließlich der Trümmer) erhöhen. Es
wäre somit
vorteilhaft, einen verbesserten Drehbohrer zu schaffen, der die
Bohrtrümmer
aus der Umgebung, in welcher der Bohrvorgang stattfindet, besser
abführt,
damit der Drehbohrer kälter,
d. h. mit einer niedrigen Temperatur arbeitet.
-
Insgesamt
ist festzustellen, dass es zahlreiche Vorteile gäbe, die damit zusammenhängen, einen
verbesserten Drehbohrer zum Eindringen in die Erde schaffen zu können, der
die Trümmer
aus der Umgebung, in welcher der Bohrvorgang stattfindet, besser
abführen
kann. Zu den Vorteilen gehört,
dass der Drehbohrer bei höheren
Bohrgeschwindigkeiten ruhig laufen kann und trotzdem noch eine niedrigere Betriebstemperatur
hat.
-
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
-
Diese
Vorteile werden durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 13 erzielt.
-
Bei
einer ihrer Ausführungsformen
handelt es sich bei der Erfindung um einen Bohrer zum Bohren von
Erdschichten, durch den während
des Bohrvorgangs Trümmer
erzeugt werden. Der Bohrer weist einen Bohrerkörper mit einer Seitenwand und
entgegengesetzten Enden auf, wobei ein distales der entgegengesetzten
Enden des Bohrkörpers
einen Schneideinsatz aufnimmt. Der Bohrkörper enthält in seiner Seitenwand eine
spiralförmige
Trümmeröffnung,
und eine spiralförmige
Ausbogung umgibt die Trümmeröffnung.
Die spiralförmige
Ausbogung schließt
sich an den Schneideinsatz an, so dass Trümmer von dem Bohrvorgang auf
die spiralförmige Ausbogung
auftreffen, wodurch die spiralförmige Ausbogung
die Trümmer
in die spiralförmige
Trümmeröffnung leitet.
-
In
einer noch weiteren ihrer Ausführungsformen
handelt es sich bei der Erfindung um einen Bohrer zum Bohren von
Erdschichten, so dass Trümmer erzeugt
werden. Der Bohrer weist einen Bohrerkörper mit einer Seitenwand und
entgegengesetzten Enden auf, wobei ein distales der entgegengesetzten Enden
des Bohrerkörpers
einen Schneideinsatz aufnimmt. Der Bohrerkörper enthält in seiner Seitenwand eine
spiralförmige
Trümmeröffnung,
und eine spiralförmige
Ausbogung umgibt die Trümmeröffnung.
Das distale Ende des Bohrerkörpers
weist eine Zuführfläche auf,
wobei die Zuführfläche an den Schneideinsatz
angrenzt. Die Trümmer
von dem Bohrvorgang treffen auf die Zuführfläche auf, so dass die Zuführfläche die
Trümmer
der spiralförmigen Ausbogung
zuführt,
wodurch die spiralförmige
Ausbogung die Trümmer
in die spiralförmige
Trümmeröffnung leitet.
-
In
einer noch weiteren ihrer Ausführungsformen
handelt es sich bei der Erfindung um einen Bohrer, der einen Bohrerkörper mit
einer Seitenwand und entgegengesetzten Enden aufweist, wobei ein
distales der entgegengesetzten Enden des Bohrerkörpers einen Schneideinsatz
aufnimmt. Der Bohrerkörper enthält mindestens
zwei spiralförmige
Trümmeröffnungen
in seiner Seitenwand und eine spiralförmige Ausbogung, die jeder
der spiralförmigen
Trümmeröffnungen
entspricht. Jede der spiralförmigen
Ausbogungen umgibt ihre entsprechende Trümmeröffnung, so dass sie deren Umfang
definiert.
-
In
einer noch anderen ihrer Ausführungsformen
handelt es sich bei der Erfindung um einen Bohrer, der einen Bohrerkörper mit
einer Seitenwand und entgegengesetzten Enden aufweist, wobei ein
distales der entgegengesetzten Enden des Bohrerkörpers einen Schneideinsatz
aufnimmt. Der Bohrerkörper enthält eine
spiralförmige
Trümmeröffnung in
seiner Seitenwand. Der Bohrerkörper
enthält
eine spiralförmige
Ausbogung, die jede der spiralförmigen
Trümmeröffnungen
umgibt, wobei die Ausbogung einen Umfang der Trümmeröffnung definiert. Die spiralförmige Ausbogung
hat eine Steigung im Bereich zwischen etwa 3 Zoll (etwa 7,62 Zentimeter)
und etwa 15 Zoll (38,1 Zentimeter).
-
In
einer ihrer Ausführungsformen
handelt es sich bei der Erfindung um einen kaltgeformten Drehbohrerkörper, der
eine Seitenwand aufweist, wobei die Seitenwand eine spiralförmige Ausbogung
aufweist und die spiralförmige
Ausbogung eine Steigung im Bereich zwischen etwa 3 Zoll (etwa 7,62
Zentimeter) und etwa 15 Zoll (38,1 Zentimeter) aufweist. Die Seitenwand
enthält
eine spiralförmige
Trümmeröffnung,
wobei die spiralförmige
Ausbogung die spiralförmige
Trümmeröffnung umgibt.
Der Bohrerkörper weist
ferner entgegengesetzte Enden auf, wobei ein distales der entgegengesetzten
Enden einen Schlitz zur Aufnahme eines Schneideinsatzes aufweist.
-
In
einer noch weiteren ihrer Ausführungsformen
handelt es sich bei der Erfindung um einen gegossenen Drehbohrerkörper, der
eine Seitenwand aufweist, wobei die Seitenwand eine spiralförmige Ausbogung
enthält
und die spiralförmige
Ausbogung eine Steigung im Bereich zwischen etwa 3 Zoll (etwa 7,62
Zentimeter) und etwa 15 Zoll (38,1 Zentimeter) aufweist. Die Seitenwand
enthält
eine spiralförmige Trümmeröffnung,
wobei die spiralförmige
Ausbogung die spiralförmige
Trümmeröffnung umgibt.
Der Bohrerkörper
weist ferner entgegengesetzte Enden auf, wobei ein distales der
entgegengesetzten Enden einen Schlitz zur Aufnahme eines Schneideinsatzes aufweist.
-
In
einer weiteren ihrer Ausführungsformen handelt
es sich bei der Erfindung um ein Verfahren zur Herstellung eines
Drehbohrerkörpers
mit den folgenden Schritten: ein Drehbohrerkörper-Rohling wird bereitgestellt,
wobei der Drehbohrerkörper-Rohling entweder
gegossen oder kaltgeformt ist und wobei der Drehbohrerkörper-Rohling
eine spiralförmige Ausbogung
hat und der Drehbohrerkörper-Rohling ferner
ein distales Ende hat, das einen Stopfen und einen geformten Vorsprung
innerhalb der spiralförmigen
Ausbogung enthält;
der Stopfen wird unter Bildung eines Schlitzes zur Aufnahme eines Schneideinsatzes
entfernt; und der geformte Vorsprung wird unter Bildung einer spiralförmigen Trümmeröffnung entfernt.
-
In
einer noch anderen ihrer Ausführungsformen
handelt es sich bei der Erfindung um ein Verfahren zur Herstellung
eines Drehbohrers mit den folgenden Schritten: ein Drehbohrerkörper mit
einer Seitenwand und entgegengesetzten Enden wird bereitgestellt,
wobei der Bohrerkörper
eine spiralförmige
Trümmeröffnung in
seiner Seitenwand enthält
und der Bohrerkörper
eine spiralförmige
Ausbogung enthält,
die die Trümmeröffnung umgibt;
ein Schneideinsatz wird bereitgestellt; und der Schneideinsatz wird am
Bohrerkörper
an einem distalen seiner entgegengesetzten Enden befestigt, so dass
die spiralförmige Ausbogung
sich an den Schneideinsatz anschließt und die Trümmer von
dem Bohrvorgang auf die spiralförmige
Ausbogung auftreffen, wodurch die spiralförmige Ausbogung die Trümmer in
die spiralförmige Trümmeröffnung leitet.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
Das
Folgende ist eine kurze Beschreibung der Zeichnungen, die einen
Teil der vorliegenden Patentanmeldung bilden:
-
1 ist
eine isometrische Ansicht einer besonderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Drehbohrers
zum Eindringen in die Erde;
-
2 ist
eine isometrische Ansicht der besonderen Ausführungsform des Drehbohrers
zum Eindringen in die Erde aus 1, wobei
der Bohrer, wie in den Zeichnungen gezeigt ist, gegen den Uhrzeigersinn
gedreht wird;
-
3 ist
eine isometrische Ansicht eines kaltgeformten, langgestreckten Bohrerkörpers, der zur
Herstellung eines Drehbohrers zum Eindringen in die Erde wie des
Drehbohrers zum Eindringen in die Erde aus 1 verwendet
wird, wobei der Bohrer vor der spanenden Bearbeitung des Schlitzes,
der den Schneideinsatz aufnimmt, und vor der Beendigung des Bohrens
der spiralförmigen
Trümmeröffnungen veranschaulicht
ist;
-
4 ist
eine isometrische Ansicht des kaltgeformten, langgestreckten Bohrerkörpers aus 3 nach
der spanenden Bearbeitung des Schlitzes, der den Schneideinsatz
aufnimmt, und nach der Beendigung des Bohrens der spiralförmigen Trümmeröffnung;
-
5 ist
eine Draufsicht des Drehbohrers zum Eindringen in die Erde aus 1;
-
6 ist
eine isometrische Ansicht einer weiteren besonderen Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Drehbohrers
zum Eindringen in die Erde, wobei diese Ausführungsform einen gelappten Schneideinsatz
aufweist;
-
7 ist
eine isometrische Ansicht des Drehbohrers zum Eindringen in die
Erde aus 6, wobei der gelappte Schneideinsatz
und der langgestreckte Drehbohrerkörper auseinander gezogen gezeigt
sind, so dass die untere Fläche
des Schneideinsatzes sichtbar ist;
-
8 ist
eine isometrische Ansicht einer noch weiteren besonderen Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Drehbohrers
zum Eindringen in die Erde, wobei diese Ausführungsform einen Schneideinsatz
mit zwei Lappen aufweist;
-
9 ist
eine isometrische Ansicht des Drehbohrers zum Eindringen in die
Erde aus 8, wobei der Schneideinsatz
und der langgestreckte Drehbohrerkörper auseinander gezogen gezeigt sind,
so dass die untere Fläche
des Schneideinsatzes sichtbar ist; und
-
10 ist
eine Querschnittansicht der Verbindungsstelle zwischen dem Schneideinsatz
und dem langgestreckten Drehbohrerkörper der Ausführungsform
aus 8.
-
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
-
Bezug
nehmend auf die Zeichnungen ist in den 1, 2 und 5 eine
erste besondere Ausführungsform
des Drehbohrers zum Eindringen in die Erde gezeigt, der insgesamt
mit 20 bezeichnet ist. Der Drehbohrer 20 hat eine
mittlere Längsachse A-A,
wie in 1 gezeigt. Der Drehbohrer 20 ist ein Deckenbohrer
und funktioniert als Bohrer zum Bohren von Erdschichten, durch den
während
des Bohrvorgangs Trümmer
erzeugt werden. Wie nachfolgend ausführlicher beschrieben wird,
werden die Trümmer unter
der Einwirkung eines Vakuums durch Trümmeröffnungen (oder Stauböffnungen)
aus der Umgebung, in welcher der Bohrvorgang stattfindet (d. h. aus
der Umgebung des Bohrers), abgeführt.
Der Drehbohrer 20 weist einen Schneideinsatz 22 aus Hartkarbid
(beispielsweise aus kobaltgesintertem Wolframkarbid) mit entgegengesetzten
Flächen
auf, welche eine vordere Fläche 24 und
eine hintere Fläche 25 umfassen.
Der Schneideinsatz 22 weist auch eine Schneidkante 26 auf.
-
Der
Drehbohrer 20 weist ferner einen langgestreckten Stahlbohrerkörper auf,
der insgesamt mit 30 bezeichnet ist. Der Bohrerkörper 30 hat
ein distales Ende (oder oberes Ende) 32 und ein proximales Ende
(unteres Ende) 34. Der Bohrerkörper 30 weist ferner
eine insgesamt zylindrische Seitenwand 36 auf, die eine
zylindrische Außenfläche 37 aufweist und
eine darin ausgebildete Öffnung 40 enthält. Der Bohrerkörper 30 definiert
ferner einen inneren Hohlraum 38. Wie im Stand der Technik
wohl bekannt ist, passt eine Nase am Bohrstahl genau mit der Öffnung 40 zusammen,
so dass der Bohrstahl mit dem Drehbohrer verbunden wird.
-
Der
Bohrerkörper 30 enthält eine
spiralförmige
Trümmeröffnung 46,
deren Form langgestreckt (oder spiralförmig) ist. Der Bohrerkörper 30 weist
ferner eine spiralförmige
Ausbogung 48 auf. Die spiralförmige Ausbogung 48 umgibt
die spiralförmige Trümmeröffnung 46,
so dass der Umfang der spiralförmigen
Trümmeröffnung 46 definiert
ist.
-
Die
im Drehbohrer 20 gezeigte spiralförmige Ausbogung 48 ist
so ausgerichtet, dass sie eine Steigung von etwa 7,3 Zoll (18,54
Zentimeter) aufweist. Die spiralförmige Ausbogung 48 kann
eine Steigung im Bereich zwischen etwa 3 Zoll (7,62 Zentimeter) und
etwa 15 Zoll (38,1 Zentimeter) haben. Als alternativen Bereich für die Steigung
kann die spiralförmige
Ausbogung 48 eine Steigung im Bereich zwischen etwa 5 Zoll
(12,7 Zentimeter) und etwa 10 Zoll (25,4 Zentimeter) haben. Als
weiteren alternativen Bereich für
die Steigung kann die spiralförmige
Ausbogung 48 noch einen Steigungsbereich zwischen etwa
6 Zoll (15,24 Zentimeter) und etwa 10 Zoll (25,4 Zentimeter) haben.
Die spiralförmige
Trümmeröffnung 46 ist
derart ausgerichtet, dass sie die gleiche Steigung hat wie die spiralförmige Ausbogung 48.
-
Die
spiralförmige
Ausbogung 48 ist durch angrenzende Flächen definiert, die eine obere
(oder axial vordere) Fläche 50,
eine untere (oder axial hintere) Fläche 52 und gegenüberliegende
Seitenflächen 54 und 56 umfassen.
Die obere Fläche 50 verläuft insgesamt
parallel zur Hauptachse der spiralförmigen Trümmeröffnung 46. Die eine
Seitenfläche 54 grenzt
an die obere Fläche 50 an,
wobei sie jedoch bezüglich
der oberen Fläche 50 gedreht
ist. Die andere Seitenfläche 56 grenzt
an die obere Fläche 50 an
und ist so ausgerichtet, dass sie insgesamt parallel zur oberen
Fläche 50 verläuft. Die
untere Fläche 52 grenzt
an die Seitenflächen 54, 56 an
und ist so ausgerichtet, dass sie geringfügig nach innen zum Hohlraum 38 gerichtet
ist.
-
Bezug
nehmend auf 2 ist zu sehen, dass der Schneideinsatz 22 und
die spiralförmige
Trümmeröffnung 46 dadurch
axial voneinander beabstandet sind, dass der Schneideinsatz 22 axial
vor der spiralförmigen
Trümmeröffnung 46 liegt.
Der Schneideinsatz 22 und die spiralförmige Trümmeröffnung 46 sind jedoch
vertikal so zueinander ausgerichtet, dass die spiralförmige Trümmeröffnung 46 auf
jeder Seite (d. h. auf der vorderen Seite 24 und auf der
hinteren Seite 25) des Schneideinsatzes 22 liegt.
In dieser Hinsicht liegt die hintere Fläche 25 des Schneideinsatzes 22 in
Drehrichtung vor (d. h., wie in 2 gezeigt,
in einer Drehrichtung gegen den Uhrzeigersinn mit einem Versatz
bezüglich)
der hinteren Kante der spiralförmigen
Trümmeröffnung 46,
die von der einen Seitenfläche 54 der
spiralförmigen Ausbogung 48 definiert
ist. Die vordere Fläche 24 des
Schneieinsatzes 22 liegt in Drehrichtung hinter (d. h.,
wie in 2 gezeigt, in einer Drehrichtung im Uhrzeigersinn
mit einem Versatz bezüglich)
der vorderen Kante der spiralförmigen
Trümmeröffnung 46. Dies
zeigt, dass senkrecht nach unten verlaufende Verlängerungen
der Ebenen, in denen die vordere Seitenfläche 24 und die hintere
Seitenfläche 25 liegen,
sich an der spiralförmigen
Trümmeröffnung 46 schneiden.
Man kann diese relative Stellung dadurch beschreiben, dass der Schneideinsatz
bezüglich
der spiralförmigen
Trümmeröffnung vertikal
so ausgerichtet ist, dass er in der senkrechten Verlängerung des
Umfangs der spiralförmigen
Trümmeröffnung liegt.
-
Der
Bohrerkörper 30 enthält an seinem
oberen Ende 32 einen querverlaufenden Schlitz 60.
Der querverlaufende Schlitz 60 nimmt den Schneideinsatz 22 auf.
Der Schneideinsatz 22 kann durch Löten oder dergleichen im Schlitz 60 befestigt
sein. Der Bohrerkörper 30 weist
ferner eine Zuführfläche 62 und
eine geneigte Fläche 64 auf.
Die Zuführfläche 62 grenzt
an die geneigte Fläche 64 an.
-
Im
Betrieb wird der Drehbohrer 20 gegen die Erdschichten gedrückt und
so angetrieben, dass er um seine mittlere Längsachse dreht. Der Schneideinsatz 22 ist
in direktem Kontakt mit den Erdschichten, so dass er ein Bohrloch
bohrt. Als Folge des Bohrens des Bohrlochs wird ein Menge von Trümmern in
Form von feinen Partikeln (d. h. Staub) und größeren Partikeln erzeugt. Die
Trümmer
werden in der Nähe
des Schneideinsatzes und im oberen Bereich des Drehbohrers erzeugt
und liegen somit anfänglich
an diesen Stellen.
-
An
der spiralförmigen
Trümmeröffnung 46 herrscht
ein Vakuum. Unter der Einwirkung des Vakuums bewegen sich die Trümmer über die
Zuführfläche 62 und
entlang der spiralförmigen
Ausbogung 48 in die entsprechende spiralförmige Trümmeröffnung 46.
Die spiralförmige
Ausrichtung der Trümmeröffnung 46 und
die spiralförmige
Ausbogung 48 erleichtern das effiziente und relativ schnelle
Abführen
der Trümmer
aus der Umgebung des Drehbohrers 20. Das effiziente und
relativ schnelle Abführen
der Trümmer
aus der Umgebung des Drehbohrers 20 schafft die Vorteile
von höheren
Bohrgeschwindigkeiten sowie eines ruhigeren Bohrvorgangs und eines kühleren Bohrvorgangs.
-
Bezug
nehmend auf die 3 und 4 ist in 3 ein
kaltgeformter Stahlbohrerkörper-Rohling 30A gezeigt,
der zur Herstellung eines Drehbohrers wie des Drehbohrers 20 verwendet
wird. Der kaltgeformte Bohrerkörper-Rohling 30A enthält einen
Stopfen 44, der insgesamt die Form eines Schneideinsatzes
hat. Der Bohrerkörper-Rohling 30A weist
auch in seiner Seitenwand einen geformten Vorsprung 42 auf.
-
Wie
in 4 gezeigt, wird zur Fertigstellung des Bohrerkörper-Rohlings 30A der
Stopfen 44 maschinell entfernt (d. h. dass Material abgetragen wird),
um einen Schlitz 60 zu bilden, und der Bohrerkörper-Rohling
wird im Bereich des geformten Vorsprungs 42 weggebohrt
(d. h. dass Material abgetragen wird), um die spiralförmige Trümmeröffnung 46 zu
bilden.
-
Es
ist somit zu sehen, dass der Bohrerkörper 30 nach den folgenden
Schritten hergestellt wird. Es gibt zunächst den Schritt, bei dem ein
kaltgeformter Bohrerkörper-Rohling
bereitgestellt wird, der eine spiralförmige Ausbogung, einen Stopfen
an der Stelle, an welcher der Schneideinsatz liegen wird, und einen
geformten Vorsprung in der spiralförmigen Ausbogung und an der
Stelle, an der eine spiralförmige Trümmeröffnung liegen
wird, aufweist. Zweitens gibt es den Schritt, bei dem der Stopfen
maschinell entfernt wird (d. h., dass Material abgetragen wird),
um einen Schlitz zu bilden, der den Schneideinsatz aufnimmt. Drittens
gibt es den Schritt, bei dem der Bohrerkörper an der Stelle des geformten
Vorsprungs unter Bildung der spiralförmigen Trümmeröffnung weggebohrt wird (d.
h. dass Material abgetragen wird).
-
Es
sollte zu erkennen sein, dass obwohl der Bohrerkörper als kaltgeformt beschrieben
ist, der Anmelder in Betracht zieht, dass der Bohrerkörper gegossen
ist.
-
Bezug
nehmend auf die 6 und 7 ist eine
weitere Ausführungsform
eines Drehbohrers gezeigt, der insgesamt mit 70 bezeichnet
ist. Der Drehbohrer 70 weist einen Schneideinsatz 72 aus
Hartkarbid (beispielsweise aus kobaltgesintertem Wolframkarbid)
auf. Der Schneideinsatz 72 weist drei Lappen 74, 76, 78 auf,
wobei jeder der Lappen 74, 76, 78 eine
Schneidkante 73, 75 bzw. 77 an der oberen
Fläche 80 des
Schneideinsatzes 72 aufweist. Der Schneideinsatz 72 hat
eine untere Fläche 82,
wobei eine gelappte Nase 84 sich ausgehend von der unteren
Fläche 82 erstreckt.
Der Schneideinsatz 72 hat drei gebogene Seitenflächen 86.
Der Schneideinsatz 72 hat eine Struktur entlang den Linien
mindestens eines der Schneideinsätze,
die in der anhängigen US-Patentanmeldung Nr.
09/591,644 an Dunn et al., die am 9. Juni 2000 für DRILL BIT, HARD MEMBER AND
BIT BODY (Bohrer, hartes Bauteil und Bohrerkörper) angemeldet wurde, offenbart
und beschrieben sind, wobei diese Patentanmeldung durch Bezugnahme
hier aufgenommen ist.
-
Der
Drehbohrer 70 hat einen langgestreckten Bohrerkörper 90.
Der Bohrerkörper 90 hat
ein oberes Ende (oder distales Ende) 92 und ein unteres Ende
(oder proximales Ende) 94, die entgegengesetzt sind. Der
Bohrerkörper 90 hat
eine Seitenwand 96, die eine insgesamt zylindrische Außenfläche 97 aufweist
und eine Öffnung 98 enthält. Wie
im Zusammenhang mit der Beschreibung der Verbindung zwischen dem
Drehbohrer 20 und dem Bohrstahl erwähnt, passt eine Nase am Bohrstahl
genau mit der Öffnung 98 zusammen,
so dass der Drehbohrer 70 mit dem Bohrstahl verbunden wird.
Der Bohrerkörper 90 definiert
einen inneren Hohlraum 100. Der Bohrerkörper 90 enthält an seinem
oberen Ende 92 eine gelappte Hülse 102.
-
Der
Bohrerkörper 90 enthält eine
spiralförmige
Trümmeröffnung 108.
Der Bohrerkörper 90 weist ferner
einen spiralförmigen
Ausbogungsabschnitt 110 auf, der sich ausgehend von dem
oberen Ende 92 in eine axiale, nach hinten gerichtete Richtung entlang
der Außenfläche 97 des
Bohrerkörper 90 nach
unten erstreckt. Die spiralförmige
Trümmeröffnung 108 liegt
nahe, jedoch axial vor dem Ende des spiralförmigen Ausbogungsabschnitts 110.
-
Die
spiralförmige
Ausbogung 110 ist so ausgerichtet, dass sie eine Steigung
von etwa 3 Zoll (7,62 Zentimeter) hat. Die spiralförmige Ausbogung 110 kann
eine Steigung im Bereich zwischen etwa 3 Zoll (7,62 Zentimeter)
und etwa 15 Zoll (38,1 Zentimeter) aufweisen. Als alternativen Bereich
für die Steigung
kann die spiralförmige
Ausbogung 110 eine Steigung im Bereich zwischen etwa 5
Zoll (12,7 Zentimeter) und etwa 10 Zoll (25,4 Zentimeter) haben. Als
weiteren alternativen Bereich für
die Steigung kann die spiralförmige
Ausbogung 110 noch einen Steigungsbereich zwischen etwa
6 Zoll (15,24 Zentimeter) und etwa 10 Zoll (25,4 Zentimeter) haben.
Die Ausrichtung der spiralförmigen
Trümmeröffnung 108 ist
derart, dass sie die gleiche Steigung hat wie die spiralförmige Ausbogung 110.
-
Im
Betrieb wird der Drehbohrer 70 gegen die Erdschichten gedrückt und
so angetrieben, dass er um seine mittlere Längsachse dreht. Der Schneideinsatz 72 ist
in direktem Kontakt mit den Erdschichten, so dass er ein Bohrloch
bohrt. Als Folge des Bohrens des Bohrlochs wird ein Menge von Trümmern in
Form von feinen Partikeln (d. h. Staub) und größeren Partikeln erzeugt. Die
Trümmer
werden in der Nähe
des Schneideinsatzes und im oberen Bereich des Drehbohrers erzeugt
und liegen somit anfänglich
an diesen Stellen.
-
An
den spiralförmigen
Trümmeröffnungen 108 herrscht
ein Vakuum. Unter der Einwirkung des Vakuums bewegen sich die Trümmer über die
Fläche des
Ausbogungsabschnitts 110 in die entsprechende Trümmeröffnung 108.
Die spiralförmige
Ausrichtung der Trümmeröffnung 108 und
die spiralförmige
Ausbogung 110 erleichtern das effiziente und relativ schnelle
Abführen
der Trümmer
aus der Umgebung des Drehbohrers 70. Das effiziente und
relativ schnelle Abführen
der Trümmer
aus der Umgebung des Drehbohrers 70 schafft die Vorteile
von höheren Bohrgeschwindigkeiten
sowie eines ruhigeren Bohrvorgangs und eines kühleren Bohrvorgangs.
-
Bezug
nehmend auf die 8 bis 10 ist eine
weitere besondere Ausführungsform
eines Drehbohrers gezeigt, der insgesamt mit 120 bezeichnet
ist. Der Drehbohrer 120 weist einen Schneideinsatz 122 aus
Hartkarbid (beispielsweise aus kobaltgesintertem Wolframkarbid)
auf. Der Schneideinsatz 122 weist eine obere Fläche 124 mit
Schneidkanten 126 auf. Der Schneideinsatz 122 hat
auch eine untere Fläche 128 mit
Positionierungsnasen 130 und Distanzerhebungen 132,
die sich ausgehend von dieser erstrecken. Der Schneideinsatz 122 hat
eine querverlaufende Fläche 134 und
eine seitliche Umfangsfläche 136.
-
Der
Drehbohrer 120 weist ferner einen langgestreckten Bohrerkörper 138 mit
einem oberen Ende (distalem Ende) 140 und einem unteren
Ende (proximalem Ende) 142. Am oberen Ende 140 des Bohrerkörpers 138 sind
zwei Löcher 141.
Der Bohrerkörper 138 weist
ferner eine Seitenwand 144 mit einer Außenfläche 145 auf. Der Bohrerkörper 138 definiert
einen inneren Hohlraum 146 und enthält eine Öffnung 148. Eine Nase
an einem Bohrstahl passt genau mit der Öffnung 140 zusammen,
so dass der Drehbohrer 120 mit dem Bohrstahl verbunden
wird.
-
Der
Bohrerkörper 138 enthält ferner
eine spiralförmige
Trümmeröffnung 154 und
eine spiralförmige
Ausbogung 156. Die spiralförmige Ausbogung 156 hat
eine Ausrichtung, die eine Steigung im Bereich zwischen etwa 3 Zoll
(7,62 Zentimeter) und etwa 15 Zoll (38,1 Zentimeter) haben kann.
Als alternativen Bereich für
die Steigung kann die spiralförmige
Ausbogung 156 eine Steigung im Bereich zwischen etwa 5
Zoll (12,7 Zentimeter) und etwa 10 Zoll (25,4 Zentimeter) haben.
Als weiteren alternativen Bereich für die Steigung kann die spiralförmige Ausbogung 156 noch
einen Steigungsbereich zwischen etwa 6 Zoll (15,24 Zentimeter) und
etwa 10 Zoll (25,4 Zentimeter) haben. Die Ausrichtung der spiralförmigen Trümmeröffnung 154 ist
derart, dass sie die gleiche Steigung hat wie die spiralförmige Ausbogung 156.
-
Zwischen
dem Schneideinsatz 122 und dem oberen Ende 140 des
Bohrerkörpers 138 ist
eine Lötstelle 160.
Die Löcher 141 im
oberen Ende 140 des Bohrerkörpers 138 nehmen die
Positionierungsnasen 130 auf, um die Positionierung des
Schneideinsatzes 122 bezüglich des Bohrerkörpers 138 zu
unterstützen.
Die Distanzerhöhungen 132 helfen,
eine im voraus ausgewählte
gleichmäßige Dicke
der Lötstelle 160 zwischen
dem Schneideinsatz 122 und dem oberen Ende 140 des
Bohrerkörpers 138 beizubehalten.
-
Im
Betrieb wird der Drehbohrer 120 gegen die Erdschichten
gedrückt
und so angetrieben, dass er um seine mittlere Längsachse dreht. Der Schneideinsatz 122 ist
in direktem Kontakt mit den Erdschichten, so dass er ein Bohrloch
bohrt. Als Folge des Bohrens des Bohrlochs wird ein Menge von Trümmern in
Form von feinen Partikeln (d. h. Staub) und größeren Partikeln erzeugt. Die
Trümmer
werden in der Nähe
des Schneideinsatzes und im oberen Bereich des Drehbohrers erzeugt
und liegen somit anfänglich
an diesen Stellen.
-
An
den spiralförmigen
Trümmeröffnungen 154 herrscht
ein Vakuum. Unter der Einwirkung des Vakuums bewegen sich die Trümmer über die
Ausbogungsflächen 156 in
die entsprechende Trümmeröffnung 154.
Die spiralförmige
Ausrichtung der Trümmeröffnungen 154 und
die spiralförmigen
Ausbogungen 156 erleichtern das effiziente und relativ
schnelle Abführen
der Trümmer
aus der Umgebung des Drehbohrers 120. Das effiziente und
relativ schnelle Abführen
der Trümmer
aus der Umgebung des Drehbohrers 120 schafft die Vorteile
von höheren
Bohrgeschwindigkeiten sowie eines ruhigeren Bohrvorgangs und eines
kühleren
Bohrvorgangs.
-
Es
ist somit zu erkennen, dass die hier offenbarten und beschriebenen
Drehbohrer bestimmte Verbesserungen und Vorteile schaffen. Diese
Bohrer sorgen während
des Bohrvorgangs für
das effiziente und verbesserte Abführen von Trümmern aus der Umgebung des
Drehbohrers. Diese Drehbohrer, die für ein besseres Abführen der
Trümmer
sorgen, verbessern die Fähigkeit
des Drehbohrers, mit einer höheren
Geschwindigkeit zu arbeiten, und sorgen für einen ruhigeren und kühleren Betrieb.
-
Es
ist zu erkennen, dass die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur
Herstellung eines Drehbohrerkörpers
mit den folgenden Schritten umfasst: ein Drehbohrerkörper-Rohling
wird bereitgestellt, wobei der Drehbohrerkörper-Rohling entweder gegossen
oder kaltgeformt ist und wobei der Drehbohrerkörper-Rohling eine spiralförmige Ausbogung hat und der
Drehbohrerkörper-Rohling
ferner ein distales Ende hat, das einen Stopfen und einen geformten Vorsprung
innerhalb der spiralförmigen
Ausbogung enthält;
der Stopfen wird unter Bildung eines Schlitzes zur Aufnahme eines
Schneideinsatzes entfernt; und der geformte Vorsprung wird unter
Bildung einer spiralförmigen
Trümmeröffnung entfernt.
-
Es
ist auch zu erkennen, dass die vorliegende Erfindung ein Verfahren
zur Herstellung eines Drehbohrers bereitstellt. Dieses Verfahren
umfasst die folgenden Schritte: ein Bohrerkörper mit einer Seitenwand und
entgegengesetzten Enden wird bereitgestellt, wobei der Bohrerkörper eine
spiralförmige
Trümmeröffnung in
seiner Seitenwand enthält
und wobei der Bohrerkörper
eine spiralförmige
Ausbogung enthält,
die die Trümmeröffnung umgibt;
ein Schneideinsatz wird bereitgestellt; und der Schneideinsatz wird
am Bohrerkörper
an einem distalen seiner entgegengesetzten Enden befestigt, so dass
sich die spiralförmige
Ausbogung an den Schneideinsatz anschließt und Trümmer vom Bohrvorgang auf die
spiralförmige
Ausbogung auftreffen, wodurch die spiralförmige Ausbogung die Trümmer in
die spiralförmige
Trümmeröffnung leitet.
-
Die
hier spezifizierten Patente und anderen Dokumente werden hiermit
durch Bezugnahme hier aufgenommen.