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DE602004009923T2 - Methode zum Darstellen von formatierten Inhalten auf einem mobilen Gerät - Google Patents

Methode zum Darstellen von formatierten Inhalten auf einem mobilen Gerät Download PDF

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DE602004009923T2
DE602004009923T2 DE602004009923T DE602004009923T DE602004009923T2 DE 602004009923 T2 DE602004009923 T2 DE 602004009923T2 DE 602004009923 T DE602004009923 T DE 602004009923T DE 602004009923 T DE602004009923 T DE 602004009923T DE 602004009923 T2 DE602004009923 T2 DE 602004009923T2
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Germany
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graphic
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mobile station
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Expired - Lifetime
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DE602004009923T
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English (en)
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DE602004009923D1 (de
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Mihal N2T 2K1 Waterloo Lazaridis
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BlackBerry Ltd
Original Assignee
Research in Motion Ltd
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Publication date
Application filed by Research in Motion Ltd filed Critical Research in Motion Ltd
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Application granted granted Critical
Publication of DE602004009923T2 publication Critical patent/DE602004009923T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F16/00Information retrieval; Database structures therefor; File system structures therefor
    • G06F16/90Details of database functions independent of the retrieved data types
    • G06F16/95Retrieval from the web
    • G06F16/957Browsing optimisation, e.g. caching or content distillation
    • G06F16/9577Optimising the visualization of content, e.g. distillation of HTML documents

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  • Financial Or Insurance-Related Operations Such As Payment And Settlement (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)
  • Two-Way Televisions, Distribution Of Moving Picture Or The Like (AREA)

Description

  • Die folgenden Ausführungen beziehen sich allgemein auf das Anzeigen von Inhalten auf mobilen Geräten sowie spezieller auf ein Verfahren zum Anzeigen formatierter und grafischer Inhalte auf mobilen Geräten mit kleinen Bildschirmen.
  • Mobile Geräte für den geschäftlichen und privaten Gebrauch werden immer beliebter aufgrund der in neuerer Zeit immer weiter zunehmenden Anzahl von Diensten und Leistungsmerkmalen, die von den Geräten und mobilen Infrastrukturen unterstützt werden. Mobile Handgeräte, auch als Mobilstationen bezeichnet, sind im Wesentlichen tragbare Rechner mit Drahtlos-Fähigkeit und sind in verschiedenen Formen erhältlich. Hierzu zählen Persönliche Digitale Assistenten (PDA), Mobiltelefone und Smartphones. Während einerseits ihre geringe Größe für die Tragbarkeit vorteilhaft ist, haben diese mobilen Geräte andererseits den Nachteil, dass die Bedienoberfläche und insbesondere die Bildschirme sehr klein sind.
  • Einer der Dienste, die von mobilen Geräten und den unterstützenden Infrastrukturen bereitgestellt werden, ist Zugang zum IP-Netz sowie insbesondere die Fähigkeit, wie ein HTTP-Web-Client (HTTP = Hyper Text Transfer Protocol) Webseiten aufzurufen und anzuzeigen, die mit einer Auszeichnungssprache wie etwa HTML erstellt wurden. Mit HTML erstellte Webseiten sind jedoch in der Regel für große Bildschirme mit mindestens 640 × 480 Pixeln vorgesehen, wie sie beispielsweise bei Desktop- oder Laptop-Rechnern zu finden sind. Es sind Vorkehrungen getroffen, dass in HTML eingebettete Programme die Größe des Client-Bildschirms erkennen und die Darstellung der Daten entsprechend anpassen. Es ist für ein mobiles Gerät jedoch häufig extrem schwierig, empfangene HTML-Daten auf einem kleinen Bildschirm effektiv zu verarbeiten und darzustellen, da das mobile Gerät wählen muss, welche Aspekte der HTML-Daten mit der begrenzten Zahl von Pixeln dargestellt und welche ausgeblendet werden sollen.
  • Neben HTML stehen noch eine Reihe weiterer Formatiersprachen zur Verfügung, die für verschiedene Formatiererfordernisse verwendet werden können und jeweils andere Anforderungen an die Verarbeitung stellen. Beispielsweise ist es allgemein üblich, XML zum Definieren eines Formatierverfahrens für alle Microsoft® Word-, PowerPoint- und Adobe-Dokumente etc. zu definieren. Solche Formatiersprachen sind auf dem Gebiet der Computertechnik ausreichend bekannt, beginnend bei SCRIPT, Roff, Nroff, Troff, SGML, GML bis hin zu HTML, XML, HDML, WML und all den anderen Sprachen, die eine bestimmte Syntax zum Anzeigen, Formatieren und Bearbeiten eines Textsatzes verwenden, der an einen Benutzer übermittelt werden soll. Sie können auch als „Auszeichnungssprachen" bezeichnet werden, weil sie Tags im Text platzieren, die die Darstellung ermöglichen. Alternativ definieren XML, SGML und GML ein Verfahren für die Arbeit mit separaten Dateien, die die Formatierung der Daten definiert, ohne den Originaltext direkt zu beschädigen.
  • Es hat Versuche gegeben, für mobile Geräte mit kleinen Bildschirmen formatierte Inhalte bereitzustellen, ohne dass die Geräte die darzustellenden Datenelemente wählen müssen. Wie oben erwähnt stehen alternative Protokolle und Standards wie etwa Handheld Device Markup Language (HDML) (derzeit bekannt als Wireless Markup Language (WML) des Wireless Aplication Protocol oder WAP) zur Verfügung, um Inhalte an Geräte mit geringerer Bildschirmgröße, Verarbeitungskapazität und Bandbreite bereitzustellen. Content-Provider pflegen ihre jeweiligen Inhalte in zwei verschiedenen Formaten und liefern eines dieser Formate aus, je nach Typ des anfordernden Clients. Diese Lösung mit zwei Formaten erfordert jedoch auf Seiten des Content-Providers einen erheblich größeren Aufwand sowie zusätzliche Speicherkapazitäten. Darüber hinaus müssen Content-Provider intelligente Server unterhalten, die den Client-Typ erkennen, um festzustellen, welches der Formate geliefert werden muss. Ebenso, wie die Befürworter von WML versucht haben, das Problem zu lösen, wird das Problem durch die explosiv gestiegene Verwendung von XML zum Formatieren jedes Datenstücks und für den Datenaustausch zwischen Systemen noch weiter verkompliziert.
  • Ein Verfahren, bei dem mobilen Geräten in HTML formatierte Webinhalte bereitgestellt werden, besteht darin, in Echtzeit die HTML-Inhalte in WML-Inhalte umzuwandeln und dann die WML-Inhalte zu liefern. Dies erfordert auch einen WAP-Server und einen einigermaßen anspruchsvollen HTML-zu-WML-Umcodierfilter. Das Endergebnis ist jedoch selten vorhersagbar, da sich eine perfekte Umcodierung des eher lockeren und flexiblen HTML-Standards nur sehr schwierig realisieren lässt. Ein weiteres Problem, das es zu überwinden gilt, ist, dass in HTML-Seiten häufig Programme eingebettet sind, die für die Darstellung von dem Client (etwa dem Client-seitigen JavaScript) interpretiert werden müssen und die bei der Umcodierung oftmals verloren gehen, weil sie von einem WML-Browser nicht ausgeführt werden können. Durch die obigen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dieser Form der Umcodierung ist die Echtzeit-Umcodierung von HTML-Seiten zu WML ein schwerfälliger Prozess mit eher beschränktem Nutzen. Dasselbe gilt allgemein für das Umcodieren in eine beliebige Formatiersprache.
  • WO/0213176 offenbart ein Verfahren und System zum Anzeigen visueller Inhalte wie Webseiten, E-Mail, E-Mail-Anhängen, elektronischen Dokumenten und Formularen, Datenbankabfragen und Ergebnisse, Zeichnungen, Präsentationen auf einem Client-Gerät mit Server-seitiger Rasterung dieser Inhalte. Visuelle Inhalte werden auf einem Serversystem gerastert, in Bitmaps umgewandelt, die mit den Anzeigeattribute eines Client-Geräts kompatibel sind, und zur Anzeige an das Client-Gerät übertragen. Dies ist ein „mehrstufiger" Lösungsansatz, weil gerasterte visuelle Inhalte als mehrstufiger Satz von Rasterdarstellungen dargestellt werden, und ist ein „Browsing-System", weil Client und Server Daten zu dem gesuchten visuellen Quellinhaltselement teilen. Der Client führt ein „mehrstufiges" Browsing aus, indem er weitere Bitmaps (etwa Grafikdarstellungen) von ausgewählten „vergrößerten" Abschnitten eines angezeigten gerasterten Bildes herunterlädt, statt die tatsächlichen ausgewählten Teile beispielsweise einer Webseite selbst herunterzuladen.
  • Wie einzusehen ist, kann die Erkennbarkeit großer Grafikdateien für Landkarten oder andere Bilder auch für den Benutzer ein Ärgernis sein, denn der Benutzer erhält typischerweise nur eine verkleinerte Version des Bildes oder muss sich mühselig durch das Bild tasten, wenn es nicht vollständig auf seinen Bildschirm passt.
  • ALLGEMEINES
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird eine angeforderte formatierte Sprachseite (ein Dokument) abgerufen und als Grafik (etwa JPEG, GIF etc.) dargestellt, deren Größe für die Anzeige auf einem anfordernden Gerät (Anfordernder) geeignet ist. Die Grafik wiederum wird als Reaktion auf eine Anforderung an das Gerät geliefert.
  • Da die Seite als Grafik abgerufen und dargestellt wird, bevor sie an den Anfordernden übertragen wird, muss der Anfordernde keine Formatierungsentscheidungen treffen. Dies ist besonders für mobile Geräte von Vorteil, die einen kleinen Display-Bildschirm besitzen, da das Gerät nur die Anzeige der Grafik bewältigen muss, statt eine Seite formatierter Daten zu verarbeiten und zu wählen, was dargestellt wird und was nicht. Ein weiterer Vorteil ist, dass die zahlreichen normalerweise von dem Client ausgeführten Anforderungen (wie etwa bei einem HTML-Dokument) für die vollständige Darstellung einer einzelnen Seite (zum Abrufen von Grafik-, Text-, Rahmen- und anderen Bestandteilen der Seite) von dem sendenden Teil ausgeführt werden und nicht über die brandbeitenreduzierte mobile Verbindung Server und Client. Ferner müssen die Inhalte außer in der Größe nicht speziell für den vom Anfordernden verwendeten Display-Bildschirm angepasst werden, weder bei Veröffentlichung wie nach dem Ansatz mit zwei Formaten noch bei Anforderung wie bei der Umcodierungslösung. Zusätzlich können Client-seitige Programme, die in die formatierte Seite eingebettet sind, ausgeführt werden, weil die Seite genau so ausgeführt wird, als wäre sie auf einem Client, vor der Darstellung als Grafik.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Übertragen formatierter Daten von einem Content-Delivery-Server an eine Mobilstation bereitgestellt, wobei das Verfahren folgende Schritte am Content-Delivery-Server umfasst: eine Seite formatierter Daten von einem Server abrufen; diese Seite als Grafik in einer passenden Größe für die Anzeige durch die Mobilstation darstellen; die Grafik in Abschnitte unterteilen anhand eines Aspekts wie etwa Rahmen oder Tabellen der abgerufenen Seite; als Reaktion auf eine Anforderung der betreffenden Seite durch die Mobilstation die Grafik an die Mobilstation übertragen; und zusammen mit der Grafik Unterteilungsinformationen als Kennung der Grafikabschnitte übertragen und mindestens einen Hyperlink in der betreffenden Seite an die Mobilstation übertragen, wobei der mindestens eine Hyperlink einem entsprechenden Grafikabschnitt zugeordnet ist, wobei Abschnittsnummern, welche die Grafikabschnitte für die Ansicht und Auswahl durch einen Benutzer identifizieren, auf der Mobilstation angezeigt werden können.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung wird ein System zum Übertragen formatierter Daten an eine Mobilstation bereitgestellt, wobei das System umfasst: einen Content-Delivery-Server zum Abrufen einer Seite formatierter Daten von einem Server; wobei dieser Content-Delivery-Server ein Mittel besitzt, die Seite als eine Grafik in einer passenden Größe für die Anzeige durch die Mobilstation darzustellen; und ein Mittel, welches auf eine Anforderung der Seite durch die Mobilstation reagiert, um die Grafik an die Mobilstation zu übertragen, wobei das auf die Anforderung reagierende Mittel dafür ausgelegt ist, zusammen mit der Grafik Unterteilungsinformationen als Kennung von Abschnitten der Grafik sowie mindestens einen Hyperlink in der Seite an die Mobilstation zu übertragen, wobei die Unterteilungsinformationen auf einem Aspekt der abgerufenen Seite basieren, etwa Rahmen oder Tabellen der Seite, und der mindestens eine Hyperlink einem jeweiligen Grafikabschnitt zugeordnet ist, wobei die Mobilstation so ausgelegt ist, dass Abschnittsnummern, die die einzelnen Grafikabschnitte für die Ansicht und Auswahl durch einen Benutzer kennzeichnen, auf der Mobilstation angezeigt werden können.
  • Diese zusammen mit anderen Aspekten und Vorteilen, die im Folgenden erkennbar werden, liegen in den Einzelheiten der Konstruktion und des Betriebs, wie nachfolgend noch ausführlicher beschrieben und in den Ansprüchen definiert wird, wozu Bezug genommen wird auf die beigefügten Zeichnungen, die einen Teil dieser Patentschrift bilden und in denen gleiche Nummern auf gleiche Teile verweisen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Nachfolgend wird eine ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform gegeben, für die Bezug genommen wird auf die folgenden Zeichnungen, in denen:
  • 1 ein Blockdiagramm einer Netzumgebung ist, in der die bevorzugte Ausführungsform realisiert werden kann;
  • 2 ein Blockdiagramm der Grundkomponenten der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist;
  • 3 eine bildliche Darstellung ist, die einen beispielhaften Abruf von Webinhalten zeigt;
  • 4a ein Blockdiagramm ist, das eine Möglichkeit darstellt, wie ein Benutzer befähigt werden kann, eingebettete Links auszuwählen oder bestimmte Aspekte der Webinhalte herunterzuladen;
  • 4b ein Blockdiagramm ist, das eine alternative Möglichkeit darstellt, wie ein Benutzer befähigt werden kann, eingebettete Links auszuwählen oder bestimmte Aspekte der Webinhalte herunterzuladen; und
  • 5 eine bildliche Darstellung ist, die Schritte zum Abrufen von Webinhalten gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung zeigt.
  • BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Es wird Bezug genommen auf 1, die ein Blockdiagramm einer Netzumgebung 10 zeigt, in der die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung realisiert werden kann. Die Netzumgebung 10 beinhaltet Mobilstationen 12, die über ein drahtloses Netz 14 mit dem Server 28 kommunizieren. Obwohl zur Veranschaulichung hier nur ein Server 28 dargestellt ist, versteht es sich, dass die Netzumgebung 10 zahlreiche dieser Server enthalten kann. Der Server 28 kann Webseiten oder herunterladbare Grafikseiten beherbergen und den Zugriff auf Bilddateien wie JPEG, TIFF, BMP, PNG, SGI, MP4, MOV, GIF, SVG oder andere derartige Formate ermöglichen. Wie für den Fachmann auf diesem Gebiet offensichtlich können drahtlose Netze 14 GSM/GPRS-, CDPD-, TDMA-, iDEN Mobitex-, DataTAC-Netze oder zukünftige Netze wie EDGE oder UMTS sowie Breitbandnetze wie Bluetooth und Varianten von 802.11 umfassen.
  • Eine Verbindung zu einem Festnetzdienst bedarf besonderer Überlegungen und kann spezielle Berechtigungen wie beispielsweise die Autorisierung durch einen Netzzugangspunkt (NAP, Network Access Point) 16 erfordern. Für allgemeine Dienste wie Webzugang kann eine Proxy-Gateway oder ein Netzadressumsetzer (NAT, Network Address Translator) 18 bereitgestellt werden, sodass ein Netzbetreiber den Zugang kontrollieren bzw. abrechnen kann. NATs 18 ermöglichen die Verwaltung einer begrenzten Anzahl öffentlicher Internet-Adressen für eine große Anzahl von drahtlosen Mobilstationen. Die von einer Proxy-Gateway oder einem NAT 18 angebotenen Lösungen können eine komplexe Infrastruktur voraussetzen und werden daher u. U. von einem Mehrwertdiensteanbieter (VASP, Value Added Service Provider) verwaltet, der beispielsweise WAP-Gateways, WAP-Proxy-Gateway-Lösungen, Multimedia-Nachrichtendienste (MMS, Multi-Media Messaging Service) und Internet-gestützte Multimedia-Dienste (IMS, Internet Multi-Media Services) bereitstellt.
  • Netzbetreiber können auch Bilddateidienste direkt in die Netzumgebung 10 einstellen, indem sie eine direkte Verbindung zum NAP 16 herstellen.
  • Private Intranet-Dienste 26, die ebenfalls mit dem Internet 20 verbunden sind, erfordern ggf. eine eigene private Intranet-Proxy-Gateway 24 für den Zugriff auf die Inhalte auf Server 28. Solche privaten Dienste können den WML-Zugang zu unternehmensinternen E-Mail-Systemen, den HTML-Zugriff auf CRM-Datenbanken oder andere derartige Dienste umfassen, die Informationen als formatierte Daten mit eingebetteten Links und URLs liefern. Wie zu sehen, ist es möglich, dass ein privater Dienst 26 direkt mit dem drahtlosen Netz 14 verbunden ist statt über das Internet 20.
  • Im Verlauf dieses Dokuments wird zur Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform durchwegs das Beispiel der Darstellung einer HTML-basierten Webseite verwendet. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments ist HTML die vorherrschende Formatiersprache im Internet, wobei allerdings die Verwendung von XML ebenfalls beträchtlich zunimmt. Es versteht sich, dass mit der durchgängigen Bezugnahme auf HTML und Webseiten in dem vorliegenden Dokument nicht beabsichtigt ist, das Verfahren für die Grafikdarstellung ausschließlich auf diese Formatiersprache zu beschränken.
  • Es wird Bezug genommen auf 2, die ein Blockdiagramm der Grundkomponenten der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zeigt. Webinhalte 30, die aus formatierten Daten mit Links und URLs bestehen können, etwa HTML oder WML, sind mindestens teilweise auf dem Server 28 gespeichert. Ein Content-Delivery-Server 38 ist in dem Proxy-Gateway/NAT-Dienst 18 und der privaten Intraet-Proxy-Gateway 24 enthalten. Bei Empfang einer Anforderung von einem Anfordernden wie etwa dem mobilen Gerät 12 über den Empfänger 40 ruft der Content-Retriever 42 des Content-Delivery-Servers 38 eine Seite mit Webinhalten 30 von dem Server 28 ab und speichert diese Seite in der Datenbank 44. Wie sich für den Fachmann auf diesem Gebiet von selbst versteht, enthält eine einzelne per HTTP abgerufene Webseite häufig zusätzliche Anweisungen zum Veranlassen von HTTP-Anforderungen, um Bestandteile wie Rahmendaten, Grafiken und Banner abzurufen. Der Content-Retriever 42 ruft auch die Bestandteile der Webseite ab und speichert alles wechselseitig zugeordnet in der Datenbank 44. Wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist, ruft der Grafikkonverter 48 die Webseite mit den zugehörigen Bestandteilen aus der Datenbank 44 ab und stellt die gesamte Webseite als Grafik 80, beispielsweise als JPEG-Datei (oder in einem anderen geeigneten Format wie GIF) in einer für die Anzeige auf dem mobilen Gerät 12 angepassten (skalierten) Größe dar. Ein Prozessor 46 erfasst die Hyperlinks 78 auf der Seite mit Webinhalten 30 und ordnet die Hyperlinks der Kennung oder dem Dateinamen der Grafik 80 zu. Danach überträgt ein Sender 52 die Grafik 80 und die zugehörigen Hyperlinks 78 über das drahtlose Netz 14 an den Client-Content-Viewer 60 an der Mobilstation 12.
  • Der Prozessor 46 kann wählen, welche Webseitenbestandteile in Grafikform dargestellt und welche der Hyperlinks 78 zusammen mit der Grafik 80 gesendet werden sollen. Beispielsweise können Webseiteninhalte Werbeeinblendungen, Meta-Tag-Informationen oder Hyperlink-Texte enthalten, die bei der Darstellung in einer kleinen Grafik extrem klein würden. Daher befolgt der Prozessor 46 Richtlinien, die beispielsweise vorschreiben, Einblendungen herauszufiltern oder als Bildüberlagerungen darzustellen oder Hyperlinks zu entfernen, die in der Darstellung eine bestimmte vorgegebene Größe unterschreiten würden.
  • Die Skalierung kann mithilfe von Standardverfahren innerhalb des Proxy-Gateway/NAT-Dienstes 18 oder des Servers 28 oder an anderer geeigneter Stelle auf dem Weg zwischen der Mobilstation 12 und dem Content-Provider erfolgen. Einige bekannte Bildskalierungsverfahren beinhalten Java-artige Bildskalierungsverfahren, bikubisch interpolierte Skalierung, bilineare Skalierung, Skalierung mit radialen Basisfunktionen (RBF, Radial Basis Function), skalierbare Vektorgrafiken (SVG, Scalable Vektor Graphics) oder eines der sonstigen möglichen Raster-, Vektor-, MPEG- oder JPEG-Skalierungsverfahren.
  • Ein Client-Content-Viewer 60 auf der Mobilstation 12 empfangt die Grafik 80 und die zugehörigen Hyperlinks 78 und sendet über eine Grafikdarstellungskomponente 62 die Grafik 80 in einen Annzeigepuffer (nicht dargestellt), sodass sie auf einem Bildschirm 70 der Mobilstation 12 angezeigt werden kann. Über eine Link-Schnittstellenkomponente 64 bietet der Client-Content-Viewer 60 dem Benutzer der Mobilstation 12 in einem Popup-Menü oder ähnlichem die Möglichkeit, einen oder mehrere der Hyperlinks 78 auszuwählen. Es versteht sich, dass die Mobilstation 12 nur eine Webseite 30 anfordern und die Grafik 80 anzeigen muss. Um die Webinhalte anzeigen zu können, muss sie nicht die gesamte HTML-Webseite abrufen und weitere HTTP-Abrufe erzeugen, um die Bestandteile der jeweiligen Webseite 30 über die Mobilfunkverbindung zu beziehen. Der Content-Delivery-Server 38 wickelt das Abrufen der Webseite und ihrer Bestandteile über eine Verbindung ab, die üblicherweise eine höhere Bandbreite aufweist, stellt die Seite als Grafik 80 dar und sendet die Grafik 80 an den Client-Content-Viewer 60.
  • Wie oben angesprochen können zwar Hyperlinks 78, die zusammen mit der Grafik 80 gesendet werden, dem Benutzer eine Navigationsmöglichkeit bieten, jedoch wird in manchen Fällen in der Grafik 80 die Darstellung von Text oder anderen Informationen zu klein, sodass der Benutzer der Mobilstation 12 sie nicht lesen oder bearbeiten (Formular ausfüllen etc.) kann. Aus diesem Grund ist nachstehend beschrieben, wie der Client-Content-Viewer 60 dem Benutzer die Möglichkeit gibt, einen Teil der Webseite zu „vergrößern".
  • Es wird Bezug genommen auf 3, die eine bildliche Darstellung eines beispielhaften Abrufs von Webinhalten zeigt. Ein Benutzer kann ein 4 × 4-Raster 74 über der Grafik 80 ein- oder ausschalten, wenn die Grafik 80 auf dem Bildschirm 70 angezeigt wird. Der Bildschirm 70 der Mobilstation zeigt in der Abbildung die Grafik 80 an und das Raster 74 definiert eine 4 × 4-Unterteilung der Grafik 80 in Abschnitte 75. Wie zu sehen ist, wurde die Grafik 80 von dem Client-Content-Viewer 60 in 16 Abschnitte 75 unterteilt. Wenn der Benutzer (wie dargestellt) den achten Abschnitt 75 auswählt, wird eine zweite Anforderung zum Abrufen eines entsprechenden Abschnitts 76 der Webseite 30 veranlasst. Diese zweite Anforderung enthält eine Kennzeichnung des Abschnitts, etwa die Koordinaten von Abschnitt 76 in der Grafik 80, oder, wenn zwischen dem Client-Content-Viewer 60 und dem Content-Delivery-Server 38 eine vorab definierte/standardmäßige Vereinbarung besteht, eine Abschnittsnummer. Die zweite Anforderung wird von dem Empfänger 40 des Content-Delivery-Servers 38 entgegengenommen, der den Abruf des entsprechenden Abschnitts 76 der Webseite 30 durch den Prozessor 46 veranlasst. Danach leitet der Prozessor 46 den Abschnitt 76 an den Sender 52 weiter zur Übertragung an den Client-Content-Viewer 60. Der Client-Content-Viewer 60 empfangt den Abschnitt 76 und stellt ihn über die Webseiten-Darstellungskomponente 66 als Webseite (und nicht als Grafik) dar. Wie bei einer normalen Webseite in einem Browser auch kann der Benutzer dann beliebige Aktionen im Abschnitt 76 genauso ausführen wie auf einer vollständigen Webseite 30, lediglich beschränkt auf die Eingabeschnittstelle des mobilen Geräts 12. Wie in 3 gezeigt kann eine dieser Aktionen sein, einen Hyperlink im Abschnitt 76 auszuwählen.
  • Wenn ein Benutzer einen Hyperlink im Abschnitt 76 auswählt, wird eine entsprechende Anforderung der betreffenden Webinhalte an den Content-Delivery-Server 38 gesendet. Wie oben beschrieben sendet der Content-Delivery-Server 38 eine entsprechende Grafik zurück, die der Client-Content-Viewer 60 unterteilt und auf dem Bildschirm 70 darstellt (80a). Eine weitere Anforderung eines Abschnitts 76a der neuen Seite an den Content-Delivery-Server 38 wird veranlasst, wenn der Abschnitt 75a der angezeigten Grafik 80a ausgewählt wird. Der Abschnitt 76a wird an den Client-Content- Viewer 60 zurückgesendet und durch die Webseiten-Darstellungskomponente 66 wie eine ganz normale Webseite auf dem Bildschirm 70 dargestellt.
  • Durch das Übertragen der angeforderten Inhalte in zwei Schritten erhält der Benutzer eine exakte Darstellung der gesamten Webseite und hat die Möglichkeit, sich einen Teilbereich der angeforderten Seite „vergrößern" zu lassen, um sie ansehen bzw. Aktionen darin ausführen zu können. Eine HTML-WML-Umcodierung der Webseite ist nicht erforderlich, und ebenso wenig müssen sowohl eine HTML- als auch eine WML-Seite derselben Inhalte erstellt und gespeichert werden.
  • Es wird erneut Bezug genommen auf 2; typische Webinhalte 30 lassen sich in zwei allgemeine Klassen einteilen: passive Inhalte 34 und aktive Inhalte 36. Um bei Empfang einer Anforderung eine bessere Leistung bereitzustellen, können passive Inhalte 34, die üblicherweise Informationen enthalten, welche direkt dargestellt werden können, etwa einfache Texte, Zeichnungen und Rahmen, von dem Content-Delivery-Server 38 vor Empfang einer Anforderung abgerufen werden. Wenn einen solche Anforderung bei dem Content-Delivery-Server 38 eingeht, muss dieser nur noch die aktiven Inhalte 36 abrufen, etwa eingebettete Skripte und Links, um die gesamte Webseite 30 als Grafik 80 darstellen zu können.
  • Wie schon erwähnt können Hyperlinks 78 zusammen mit der Grafik 80 an den Client-Content-Viewer 60 gesendet werden, der wiederum einem Benutzer die Möglichkeit gibt, Anforderungen zu veranlassen, indem er einen der Hyperlinks 78 auswählt. 4a ist ein Blockdiagramm, das zeigt, wie ein Benutzer eingebettete Links auswählen oder bestimmte Aspekte der Webinhalte herunterladen kann. Alle Hyperlinks 78 für die angezeigte Grafik 80 werden in einem einzigen Menü 82 angezeigt. Wie bereits beschrieben erfasst der Content-Delivery-Server 38 Hyperlinks 78 aus der Webseite 30 und ordnet die Hyperlinks 78 der ID oder dem Dateinamen der Grafik 80 zu, um sie an den Client-Content-Viewer 60 zu senden. Alle oder einige der Hyperlinks 78 werden zusammen mit der Grafik 80 gesendet und können von dem Benutzer jederzeit ausgewählt werden.
  • Um die Leistung zu verbessern, werden eine Webseiten-Grafik 80 und die zugehörigen Hyperlinks 78 von dem Content-Delivery-Server 38 zwischengespeichert (Caching), sodass auf eine spätere Anforderung sofort die entsprechende Grafik 80 bereitgestellt werden kann. Diese Funktion ähnelt Proxy-Servern in typischen Web- Dienstumgebungen. Zusätzlich speichert der Client-Content-Viewer 60 Datum und Uhrzeit des Empfangs der Grafik 80 und sendet beides an den Content-Delivery-Server 38, um Änderungen der Inhalte zu prüfen, wie dies beim Caching in drahtlosen Umgebungen üblich ist.
  • 4b ist ein Blockdiagramm, das eine alternative Möglichkeit darstellt, wie ein Benutzer befähigt werden kann, eingebettete Links auszuwählen oder bestimmte Aspekte der Webinhalte herunterzuladen, wenn ein Client-Content-Viewer 60 eine Grafik 80 einer Webseite 30 anzeigt. Der Bildschirm 70 zeigt die Grafik 80 mit Hyperlinks 78. In dieser Ausführungsform wurden den Hyperlinks 78 von dem Content-Delivery-Server 38 bestimmte Koordinaten der Grafik 80 zugeordnet. Mithilfe grafischer Verfahren, wie sie etwa bei SVG zu finden sind, können die X- und die Y-Koordinate einer Maus oder eines Cursors auf dem Bildschirm 70 von dem Client-Content-Viewer 60 bestimmt werden. Hierdurch kann der Benutzer Maus oder Cursor über Punkten der Grafik platzieren, um ein Menü 82 einzublenden, aus dem ein entsprechender Hyperlink 78 oder ein anderer aktiver Bereich der Seite ausgewählt werden kann. Wenn der Benutzer Maus oder Cursor über eine Koordinate bewegt, die einem mit dieser Koordinate verknüpften Hyperlink 78 entspricht, wird das Menü 82 eingeblendet und kann der Benutzer diesen Hyperlink auswählen. Es versteht sich, dass die durch diese Ausführungsform bereitgestellte zusätzliche Flexibilität dem Benutzer die Möglichkeit gibt, Hyperlinks 78 auszuwählen, ohne einen Abschnitt 75 der Grafik auswählen zu müssen.
  • Es wird Bezug genommen auf 5, die eine bildliche Darstellung der Schritte zum Abrufen von Webinhalten gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung zeigt. Wie zu sehen ist, wird das Raster 74, das Grafikabschnitte 75 definiert, von dem Content-Delivery-Server 38 (nicht von dem Client-Content-Viewer 60) gebildet, basierend auf einem Aspekt der Inhalte der Webseite 30 – insbesondere der Rahmen darin. In diesem Fall wird die Unterteilungsinformation zusammen mit der Grafik 80 an den Client-Content-Viewer 60 gesendet, der so die Grafik 80 nicht mehr selbst unterteilen muss. Bei dieser Alternative können die Hyperlinks 78 jeweils solchen Abschnitten 75 zugeordnet werden, sodass ein Benutzer des mobilen Geräts 12 die Möglichkeit hat, nur die Hyperlinks 78 aus dem betreffenden Abschnitt 76 der Seite 30 anzusehen, ohne dass der Client-Content-Viewer 60 die X-Y-Koordinaten verfolgen muss. Ebenfalls in 5 dargestellt ist der Effekt eines EIN/AUS-Schaltens der Abschnittsnummern für die Ansicht und Auswahl durch den Benutzer. Das EIN/AUS-Schalten kann mittels Tastendruck, Mausbewegung, Menüauswahl, Touchscreen-Aktivität oder eines anderen Benutzereingabeverfahrens erfolgen.
  • Viele der hier mit Bezug auf die bevorzugte Ausführungsform und andere Beispiele beschriebenen Konzepte sind allgemein anwendbar auf das Abrufen beispielsweise von Bilddateien vom Server 28. In diesem Beispiel wird eine angeforderte Grafikdatei einfach nach einem der vorstehend erwähntem Verfahren skaliert und an den Client-Content-Viewer 60 geliefert. Ein Raster 74 wie beschrieben wird darüber gelegt, basierend auf einer vorab definierten Unterteilungsvereinbarung, einem Aspekt der Grafik selbst oder einem Satz Koordinaten. Zum Vergrößern wählt ein Benutzer einen Abschnitt 75 und veranlasst den Content-Delivery-Server, einen Abschnitt der Grafikdatei in einer für die Anzeige auf dem Bildschirm 70 der Mobilstation 12 geeigneten Größe zu verarbeiten oder abzurufen. In diesem Fall muss der Client-Content-Viewer 60 keinerlei formatierte Inhalte anzeigen. Zusammen mit der skalierten Grafik oder Abschnitt 75 davon können Unterteilungsinformationen an den Client-Content-Viewer 60 gesendet werden, sodass er einen Benutzer in die Lage versetzen kann, einen der Abschnitte 75 auszuwählen. Es ist ebenfalls denkbar, dass u. U. hybride, per Web verlinkbare Grafiken übertragen werden, sodass der Client-Content-Vierwer 60 nur eine Grafik oder einen Abschnitt davon (statt einen Abschnitt einer normalen Webseite) anzeigen muss, dem Benutzer aber die Möglichkeit bietet, Hyperlinks anhand der Grafik oder eines bestimmten Abschnitts auszuwählen.
  • Wenn ein Abschnitt 75 an den Client-Content-Viewer 60 gesendet wird, kann zusammen mit diesem eine Kennzeichnung der Unterteilungen/Abschnitte darin gesendet werden, um eine fortgesetzte Vergrößerung zu ermöglichen. Dies ist natürlich abhängig von der ursprünglichen Größe der Grafikdatei und dem Umfang, in dem ein solcher Dienst angeboten werden kann.
  • Die zahlreichen Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand der ausführlichen Beschreibung ersichtlich, daher ist beabsichtigt, mit den angehängten Patentansprüchen alle derartigen Merkmale und Vorteile der Erfindung abzudecken, die in den Schutzbereich der Erfindung fallen. Ferner ist, da für den Fachmann auf diesem Gebiet zahlreiche Modifikationen und Änderungen ersichtlich sind, nicht beabsichtigt, die Erfindung auf die exakte Funktion wie hier dargestellt und beschrieben zu beschränken, sodass entsprechend alle geeigneten Modifikationen und Äquivalente als in den Schutzbereich der Erfindung fallend angesehen werden können.
  • Wenn beispielsweise eine Grafik 80 einer Webseite an den Client-Content-Viewer 60 gesendet wird, können die HTML-Daten für die Webseite und ihre Bestandteile zeitgleich zusammen mit der Grafik 80 gesendet werden. Wenn dann ein Benutzer einen Abschnitt der Grafik 80 auswählt, um eine Anforderung zum Abrufen eines entsprechenden Abschnitts 76 der Webseite 30 zu veranlassen, können die zeitgleich mit der Grafik 80 gesendeten HTML-Daten von dem Client-Content-Viewer 60 verwendet werden, um einem Benutzer den entsprechenden Abschnitt 76 der Webseite bereitzustellen, ohne eine zusätzliche Anforderung über das Netz 14 zu veranlassen.
  • Wie weiter oben bereits ausgeführt können Unterteilungen der Grafik 80 einer Webseite, die von dem Content-Delivery-Server 38 erstellt werden, gemäß einem Aspekt der Webseite selbst (etwa Rahmen wie oben beschrieben, Tabellen oder Abschnitte) erstellt werden. Alternativ können Unterteilungen von dem Content-Delivery-Server 38 in Form eines Rasters oder nach einem anderen Kriterium wie oben beschrieben von dem Client-Content-Viewer 60 hergestellt werden.
  • Obwohl der Content-Delivery-Server 38 für den Betrieb auf Proxy-Gateway/NATs 18 oder privaten Intranet-Proxy-Gateways 24 beschrieben wurde, versteht es sich von selbst, dass er auf dem Server 28 oder an einem anderen vorteilhaften Punkt in dem Pfad zwischen dem Server 28 und dem anfordernden mobilen Gerät 12 eingesetzt werden kann. Es ist jedoch vorteilhaft, dass der Content-Delivery-Server 38 von Funktionen unterstützt wird, durch die der Content-Delivery-Server 38 fähig ist, die Größe des Bildschirms 70 am mobilen Gerät festzustellen, sodass die Grafik 80 in geeigneter Größe dargestellt wird.
  • Es versteht sich, dass die hier beschriebenen Verfahren für den Einsatz auch anderer Formatiersprachen als HTML anwendbar sind, wie denjenigen, die an früherer Stelle in diesem Dokument erwähnt wurden. Wie sich für den Fachmann auf diesem Gebiet von selbst versteht, hat jede Sprache ihre eigenen Darstellungsregeln und muss entsprechend diesen Regeln behandelt werden. Bei XML-Inhalten beispielsweise kann auch die Dokumenttypdeklaration (DTD, Document Type Definition) abgerufen werden, die die von XML für die Darstellung eines Dokuments verwendeten Tags beschreibt.

Claims (12)

  1. Verfahren zum Übertragen formatierter Daten von einem Content-Delivery-Server (38) an eine Mobilstation (12), wobei das Verfahren folgende Schritte am Content-Delivery-Server (38) umfasst: Abrufen einer Seite (30) formatierter Daten von einem Server (28); Darstellen dieser Seite als Grafik (80) in einer passenden Größe zur Anzeige auf der Mobilstation (12); Unterteilen der Grafik (80) in Abschnitte (75) anhand eines Aspekts wie etwa Rahmen oder Tabellen der abgerufenen Seite (30); Senden der Grafik (80) and die Mobilstation (12) als Reaktion auf eine Anforderung der betreffenden Seite (30) durch die Mobilstation (12); und zusammen mit der Grafik (80), Senden der Unterteilungsinformationen als Kennung der Grafikabschnitte (75) zusammen mit mindestens einem Hyperlink (78) in der betreffenden Seite (30) an die Mobilstation (12), wobei der mindestens eine Hyperlink (78) einem entsprechenden Grafikabschnitt (75) zugeordnet ist; wobei Abschnittsnummern, welche die Grafikabschnitte (75) für die Ansicht und Auswahl durch einen Benutzer identifizieren, auf der Mobilstation (12) angezeigt werden können.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, bei dem der Schritt des Abrufens einer Seite (30) formatierter Daten von einem Server (28) durch den Content-Delivery-Server (38) erfolgt, nachdem der Content-Delivery-Server (38) die Anforderung der betreffenden Seite formatierter Daten von der Mobilstation (12) empfangen hat.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, welches ferner umfasst: Empfangen einer weitere Anforderung von der Mobilstation (12) über einen Abschnitt (76) der betreffenden Seite (30), indem eine Abschnittsnummer eines Abschnitts (75) der Grafik (80) ausgewählt wird; und Senden des betreffenden Abschnitts der Seite an die Mobilstation (12) als Reaktion auf die weitere Anforderung.
  4. Verfahren gemäß Anspruch 3, wobei die weitere Anforderung eine vorab festgelegte Kennung des betreffenden Abschnitts der Seite enthält.
  5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, welches ferner umfasst: Zusammen mit der Kennung der betreffenden Abschnitte (75) der Grafik (80), das Senden von Hyperlinks (78) in entsprechenden Abschnitten (76) der Seite (30) an die Mobilstation (12).
  6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, welches ferner umfasst: Zusammen mit der Grafik (80), das Senden der Seite (30) an die Mobilstation (12) als Reaktion auf die Anforderung.
  7. Verfahren gemäß Anspruch 1, welches ferner folgende Schritte an der Mobilstation umfasst: Anfordern einer Seite (3) formatierter Daten von dem Content-Delivery-Server (38); Empfangen einer Grafik (80) welche die betreffende Seite (30) darstellt, als Reaktion auf diese Anforderung von dem Server (38); Anzeige der Grafik (80); zusammen mit der Grafik (80), Empfangen der Unterteilungsinformationen und dem mindestens einen Hyperlink (78) vom Server (38); und Bereitstellen einer Option für den Benutzer zum Ansehen des mindestens einen Hyperlinks (78) an der Mobilstation (12), nachdem der Benutzer eine Abschnittsnummer des betreffenden Grafikabschnitts (75) ausgewählt hat.
  8. Verfahren gemäß Anspruch 7, welches ferner umfasst: Auswählen einer Abschnittsnummer eines Abschnitts (75) der Grafik (80); als Reaktion auf diese Auswahl, das Senden einer zweite Anforderung über einen Abschnitt (76) der Seite (30), der dem ausgewählten Abschnitt (75) der Grafik (80) entspricht, an den Content-Delivery-Server (38); als Reaktion auf diese zweite Anforderung, das Empfangen des betreffenden Abschnitts (76) der Seite (30) von dem Content-Delivery-Server (38); und Anzeigen dieses Abschnitts der Seite.
  9. System zum Übertragen formatierter Daten an eine Mobilstation (12), wobei das System umfasst: einen Content-Delivery-Server (38) zum Abrufen einer Seite (30) formatierter Daten von einem Server (28), wobei dieser Content-Delivery-Server (38) Mittel besitzt, die Seite als eine Grafik (80) in einer passenden Größe für die Anzeige durch die Mobilstation (12) darzustellen; und Mittel besitzt, welche auf eine Anforderung der Seite (30) durch die Mobilstation (12) reagieren, um die Grafik (80) an die Mobilstation (12) zu senden, wobei die auf die Anforderung reagierende Mittel dafür ausgelegt sind, zusammen mit der Grafik (80) Unterteilungsinformationen als Kennung von Abschnitten (75) der Grafik (80) sowie mindestens einen Hyperlink (78) in der Seite (30) an die Mobilstation (12) zu senden, wobei die Unterteilungsinformationen auf einem Aspekt der abgerufenen Seite (30) basieren, etwa Rahmen oder Tabellen der Seite (30), und der mindestens eine Hyperlink einem jeweiligen Grafikabschnitt (75) zugeordnet ist, wobei die Mobilstation (12) so ausgelegt ist, dass Abschnittsnummern, die die einzelnen Grafikabschnitte (75) für die Ansicht und Auswahl durch einen Benutzer kennzeichnen, auf der Mobilstation (12) angezeigt werden können.
  10. System gemäß Anspruch 9, wobei die Mobilstation umfasst: Mittel zum Anfordern einer Seite (30) formatierter Daten von dem Content-Delivery-Server (38); Mittel zum Empfangen einer Grafik (80), welche die betreffende Seite (30) von dem Server (38) darstellt, als Reaktion auf die Anforderung; Mittel zum Anzeigen der Grafik (80); Mittel zum Empfangen der Unterteilungsinformationen und des mindestens einen Hyperlinks (78) zusammen mit der Grafik (80) von dem Server (38); und Mittel zum Bereitstellen einer Option zum Ansehen des mindestens einen Hyperlinks (78) für einen Benutzer der Mobilstation (12), nachdem der Benutzer eine Abschnittsnummer des jeweiligen Grafikabschnitts (75) ausgewählt hat.
  11. Maschinenlesbarer Datenträger, der von einem Prozessor des Systems gemäß Anspruch 9 oder 10 ausführbaren Computercode enthält, um das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 zu implementieren.
  12. Drahtloses Kommunikationssystem, welches ein System gemäß Anspruch 9 oder 10 und eine Vielzahl von Mobilstationen (12) umfasst.
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