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Die
folgenden Ausführungen
beziehen sich allgemein auf das Anzeigen von Inhalten auf mobilen Geräten sowie
spezieller auf ein Verfahren zum Anzeigen formatierter und grafischer
Inhalte auf mobilen Geräten
mit kleinen Bildschirmen.
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Mobile
Geräte
für den
geschäftlichen
und privaten Gebrauch werden immer beliebter aufgrund der in neuerer
Zeit immer weiter zunehmenden Anzahl von Diensten und Leistungsmerkmalen,
die von den Geräten
und mobilen Infrastrukturen unterstützt werden. Mobile Handgeräte, auch
als Mobilstationen bezeichnet, sind im Wesentlichen tragbare Rechner mit
Drahtlos-Fähigkeit
und sind in verschiedenen Formen erhältlich. Hierzu zählen Persönliche Digitale Assistenten
(PDA), Mobiltelefone und Smartphones. Während einerseits ihre geringe
Größe für die Tragbarkeit
vorteilhaft ist, haben diese mobilen Geräte andererseits den Nachteil,
dass die Bedienoberfläche und
insbesondere die Bildschirme sehr klein sind.
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Einer
der Dienste, die von mobilen Geräten und
den unterstützenden
Infrastrukturen bereitgestellt werden, ist Zugang zum IP-Netz sowie
insbesondere die Fähigkeit,
wie ein HTTP-Web-Client (HTTP = Hyper Text Transfer Protocol) Webseiten aufzurufen
und anzuzeigen, die mit einer Auszeichnungssprache wie etwa HTML
erstellt wurden. Mit HTML erstellte Webseiten sind jedoch in der
Regel für
große
Bildschirme mit mindestens 640 × 480
Pixeln vorgesehen, wie sie beispielsweise bei Desktop- oder Laptop-Rechnern zu finden
sind. Es sind Vorkehrungen getroffen, dass in HTML eingebettete
Programme die Größe des Client-Bildschirms
erkennen und die Darstellung der Daten entsprechend anpassen. Es
ist für
ein mobiles Gerät
jedoch häufig
extrem schwierig, empfangene HTML-Daten auf einem kleinen Bildschirm
effektiv zu verarbeiten und darzustellen, da das mobile Gerät wählen muss,
welche Aspekte der HTML-Daten mit der begrenzten Zahl von Pixeln
dargestellt und welche ausgeblendet werden sollen.
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Neben
HTML stehen noch eine Reihe weiterer Formatiersprachen zur Verfügung, die
für verschiedene
Formatiererfordernisse verwendet werden können und jeweils andere Anforderungen
an die Verarbeitung stellen. Beispielsweise ist es allgemein üblich, XML
zum Definieren eines Formatierverfahrens für alle Microsoft® Word-,
PowerPoint- und Adobe-Dokumente etc. zu definieren. Solche Formatiersprachen
sind auf dem Gebiet der Computertechnik ausreichend bekannt, beginnend
bei SCRIPT, Roff, Nroff, Troff, SGML, GML bis hin zu HTML, XML, HDML,
WML und all den anderen Sprachen, die eine bestimmte Syntax zum
Anzeigen, Formatieren und Bearbeiten eines Textsatzes verwenden,
der an einen Benutzer übermittelt
werden soll. Sie können auch
als „Auszeichnungssprachen" bezeichnet werden,
weil sie Tags im Text platzieren, die die Darstellung ermöglichen.
Alternativ definieren XML, SGML und GML ein Verfahren für die Arbeit
mit separaten Dateien, die die Formatierung der Daten definiert, ohne
den Originaltext direkt zu beschädigen.
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Es
hat Versuche gegeben, für
mobile Geräte mit
kleinen Bildschirmen formatierte Inhalte bereitzustellen, ohne dass
die Geräte
die darzustellenden Datenelemente wählen müssen. Wie oben erwähnt stehen
alternative Protokolle und Standards wie etwa Handheld Device Markup
Language (HDML) (derzeit bekannt als Wireless Markup Language (WML)
des Wireless Aplication Protocol oder WAP) zur Verfügung, um
Inhalte an Geräte
mit geringerer Bildschirmgröße, Verarbeitungskapazität und Bandbreite bereitzustellen.
Content-Provider pflegen ihre jeweiligen Inhalte in zwei verschiedenen
Formaten und liefern eines dieser Formate aus, je nach Typ des anfordernden
Clients. Diese Lösung
mit zwei Formaten erfordert jedoch auf Seiten des Content-Providers
einen erheblich größeren Aufwand
sowie zusätzliche Speicherkapazitäten. Darüber hinaus
müssen
Content-Provider intelligente Server unterhalten, die den Client-Typ
erkennen, um festzustellen, welches der Formate geliefert werden
muss. Ebenso, wie die Befürworter
von WML versucht haben, das Problem zu lösen, wird das Problem durch
die explosiv gestiegene Verwendung von XML zum Formatieren jedes
Datenstücks
und für
den Datenaustausch zwischen Systemen noch weiter verkompliziert.
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Ein
Verfahren, bei dem mobilen Geräten
in HTML formatierte Webinhalte bereitgestellt werden, besteht darin,
in Echtzeit die HTML-Inhalte in WML-Inhalte umzuwandeln und dann
die WML-Inhalte zu liefern. Dies erfordert auch einen WAP-Server und einen
einigermaßen
anspruchsvollen HTML-zu-WML-Umcodierfilter. Das Endergebnis ist jedoch
selten vorhersagbar, da sich eine perfekte Umcodierung des eher
lockeren und flexiblen HTML-Standards nur sehr schwierig realisieren
lässt. Ein
weiteres Problem, das es zu überwinden
gilt, ist, dass in HTML-Seiten häufig
Programme eingebettet sind, die für die Darstellung von dem Client
(etwa dem Client-seitigen JavaScript) interpretiert werden müssen und
die bei der Umcodierung oftmals verloren gehen, weil sie von einem
WML-Browser nicht ausgeführt
werden können.
Durch die obigen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dieser Form der
Umcodierung ist die Echtzeit-Umcodierung von HTML-Seiten zu WML
ein schwerfälliger
Prozess mit eher beschränktem
Nutzen. Dasselbe gilt allgemein für das Umcodieren in eine beliebige
Formatiersprache.
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WO/0213176 offenbart ein
Verfahren und System zum Anzeigen visueller Inhalte wie Webseiten,
E-Mail, E-Mail-Anhängen,
elektronischen Dokumenten und Formularen, Datenbankabfragen und
Ergebnisse, Zeichnungen, Präsentationen
auf einem Client-Gerät
mit Server-seitiger Rasterung dieser Inhalte. Visuelle Inhalte werden
auf einem Serversystem gerastert, in Bitmaps umgewandelt, die mit
den Anzeigeattribute eines Client-Geräts kompatibel sind, und zur
Anzeige an das Client-Gerät übertragen.
Dies ist ein „mehrstufiger" Lösungsansatz,
weil gerasterte visuelle Inhalte als mehrstufiger Satz von Rasterdarstellungen
dargestellt werden, und ist ein „Browsing-System", weil Client und
Server Daten zu dem gesuchten visuellen Quellinhaltselement teilen. Der
Client führt
ein „mehrstufiges" Browsing aus, indem
er weitere Bitmaps (etwa Grafikdarstellungen) von ausgewählten „vergrößerten" Abschnitten eines angezeigten
gerasterten Bildes herunterlädt,
statt die tatsächlichen
ausgewählten
Teile beispielsweise einer Webseite selbst herunterzuladen.
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Wie
einzusehen ist, kann die Erkennbarkeit großer Grafikdateien für Landkarten
oder andere Bilder auch für
den Benutzer ein Ärgernis
sein, denn der Benutzer erhält
typischerweise nur eine verkleinerte Version des Bildes oder muss
sich mühselig
durch das Bild tasten, wenn es nicht vollständig auf seinen Bildschirm
passt.
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ALLGEMEINES
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung wird eine angeforderte formatierte Sprachseite
(ein Dokument) abgerufen und als Grafik (etwa JPEG, GIF etc.) dargestellt,
deren Größe für die Anzeige
auf einem anfordernden Gerät
(Anfordernder) geeignet ist. Die Grafik wiederum wird als Reaktion
auf eine Anforderung an das Gerät
geliefert.
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Da
die Seite als Grafik abgerufen und dargestellt wird, bevor sie an
den Anfordernden übertragen wird,
muss der Anfordernde keine Formatierungsentscheidungen treffen.
Dies ist besonders für
mobile Geräte
von Vorteil, die einen kleinen Display-Bildschirm besitzen, da das Gerät nur die
Anzeige der Grafik bewältigen
muss, statt eine Seite formatierter Daten zu verarbeiten und zu
wählen,
was dargestellt wird und was nicht. Ein weiterer Vorteil ist, dass
die zahlreichen normalerweise von dem Client ausgeführten Anforderungen
(wie etwa bei einem HTML-Dokument) für die vollständige Darstellung
einer einzelnen Seite (zum Abrufen von Grafik-, Text-, Rahmen- und
anderen Bestandteilen der Seite) von dem sendenden Teil ausgeführt werden
und nicht über
die brandbeitenreduzierte mobile Verbindung Server und Client. Ferner
müssen
die Inhalte außer in
der Größe nicht
speziell für
den vom Anfordernden verwendeten Display-Bildschirm angepasst werden, weder bei
Veröffentlichung
wie nach dem Ansatz mit zwei Formaten noch bei Anforderung wie bei
der Umcodierungslösung.
Zusätzlich
können
Client-seitige Programme, die in die formatierte Seite eingebettet sind,
ausgeführt
werden, weil die Seite genau so ausgeführt wird, als wäre sie auf
einem Client, vor der Darstellung als Grafik.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Übertragen formatierter Daten
von einem Content-Delivery-Server an eine Mobilstation bereitgestellt,
wobei das Verfahren folgende Schritte am Content-Delivery-Server
umfasst: eine Seite formatierter Daten von einem Server abrufen;
diese Seite als Grafik in einer passenden Größe für die Anzeige durch die Mobilstation
darstellen; die Grafik in Abschnitte unterteilen anhand eines Aspekts
wie etwa Rahmen oder Tabellen der abgerufenen Seite; als Reaktion
auf eine Anforderung der betreffenden Seite durch die Mobilstation
die Grafik an die Mobilstation übertragen;
und zusammen mit der Grafik Unterteilungsinformationen als Kennung
der Grafikabschnitte übertragen
und mindestens einen Hyperlink in der betreffenden Seite an die
Mobilstation übertragen,
wobei der mindestens eine Hyperlink einem entsprechenden Grafikabschnitt
zugeordnet ist, wobei Abschnittsnummern, welche die Grafikabschnitte
für die
Ansicht und Auswahl durch einen Benutzer identifizieren, auf der
Mobilstation angezeigt werden können.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der Erfindung wird ein System zum Übertragen
formatierter Daten an eine Mobilstation bereitgestellt, wobei das
System umfasst: einen Content-Delivery-Server zum Abrufen einer
Seite formatierter Daten von einem Server; wobei dieser Content-Delivery-Server
ein Mittel besitzt, die Seite als eine Grafik in einer passenden
Größe für die Anzeige
durch die Mobilstation darzustellen; und ein Mittel, welches auf
eine Anforderung der Seite durch die Mobilstation reagiert, um die
Grafik an die Mobilstation zu übertragen,
wobei das auf die Anforderung reagierende Mittel dafür ausgelegt
ist, zusammen mit der Grafik Unterteilungsinformationen als Kennung
von Abschnitten der Grafik sowie mindestens einen Hyperlink in der
Seite an die Mobilstation zu übertragen,
wobei die Unterteilungsinformationen auf einem Aspekt der abgerufenen
Seite basieren, etwa Rahmen oder Tabellen der Seite, und der mindestens
eine Hyperlink einem jeweiligen Grafikabschnitt zugeordnet ist,
wobei die Mobilstation so ausgelegt ist, dass Abschnittsnummern,
die die einzelnen Grafikabschnitte für die Ansicht und Auswahl durch
einen Benutzer kennzeichnen, auf der Mobilstation angezeigt werden
können.
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Diese
zusammen mit anderen Aspekten und Vorteilen, die im Folgenden erkennbar
werden, liegen in den Einzelheiten der Konstruktion und des Betriebs,
wie nachfolgend noch ausführlicher
beschrieben und in den Ansprüchen
definiert wird, wozu Bezug genommen wird auf die beigefügten Zeichnungen,
die einen Teil dieser Patentschrift bilden und in denen gleiche
Nummern auf gleiche Teile verweisen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Nachfolgend
wird eine ausführliche
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform gegeben, für die Bezug
genommen wird auf die folgenden Zeichnungen, in denen:
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1 ein
Blockdiagramm einer Netzumgebung ist, in der die bevorzugte Ausführungsform
realisiert werden kann;
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2 ein
Blockdiagramm der Grundkomponenten der bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist;
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3 eine
bildliche Darstellung ist, die einen beispielhaften Abruf von Webinhalten
zeigt;
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4a ein
Blockdiagramm ist, das eine Möglichkeit
darstellt, wie ein Benutzer befähigt
werden kann, eingebettete Links auszuwählen oder bestimmte Aspekte
der Webinhalte herunterzuladen;
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4b ein
Blockdiagramm ist, das eine alternative Möglichkeit darstellt, wie ein
Benutzer befähigt
werden kann, eingebettete Links auszuwählen oder bestimmte Aspekte
der Webinhalte herunterzuladen; und
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5 eine
bildliche Darstellung ist, die Schritte zum Abrufen von Webinhalten
gemäß einer beispielhaften
Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
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BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Es
wird Bezug genommen auf 1, die ein Blockdiagramm einer
Netzumgebung 10 zeigt, in der die bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung realisiert werden kann. Die Netzumgebung 10 beinhaltet
Mobilstationen 12, die über
ein drahtloses Netz 14 mit dem Server 28 kommunizieren.
Obwohl zur Veranschaulichung hier nur ein Server 28 dargestellt ist,
versteht es sich, dass die Netzumgebung 10 zahlreiche dieser
Server enthalten kann. Der Server 28 kann Webseiten oder
herunterladbare Grafikseiten beherbergen und den Zugriff auf Bilddateien
wie JPEG, TIFF, BMP, PNG, SGI, MP4, MOV, GIF, SVG oder andere derartige
Formate ermöglichen.
Wie für den
Fachmann auf diesem Gebiet offensichtlich können drahtlose Netze 14 GSM/GPRS-,
CDPD-, TDMA-, iDEN Mobitex-, DataTAC-Netze oder zukünftige Netze
wie EDGE oder UMTS sowie Breitbandnetze wie Bluetooth und Varianten
von 802.11 umfassen.
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Eine
Verbindung zu einem Festnetzdienst bedarf besonderer Überlegungen
und kann spezielle Berechtigungen wie beispielsweise die Autorisierung durch
einen Netzzugangspunkt (NAP, Network Access Point) 16 erfordern.
Für allgemeine
Dienste wie Webzugang kann eine Proxy-Gateway oder ein Netzadressumsetzer
(NAT, Network Address Translator) 18 bereitgestellt werden,
sodass ein Netzbetreiber den Zugang kontrollieren bzw. abrechnen
kann. NATs 18 ermöglichen
die Verwaltung einer begrenzten Anzahl öffentlicher Internet-Adressen
für eine
große
Anzahl von drahtlosen Mobilstationen. Die von einer Proxy-Gateway
oder einem NAT 18 angebotenen Lösungen können eine komplexe Infrastruktur
voraussetzen und werden daher u. U. von einem Mehrwertdiensteanbieter
(VASP, Value Added Service Provider) verwaltet, der beispielsweise
WAP-Gateways, WAP-Proxy-Gateway-Lösungen, Multimedia-Nachrichtendienste
(MMS, Multi-Media Messaging Service) und Internet-gestützte Multimedia-Dienste (IMS,
Internet Multi-Media Services) bereitstellt.
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Netzbetreiber
können
auch Bilddateidienste direkt in die Netzumgebung 10 einstellen,
indem sie eine direkte Verbindung zum NAP 16 herstellen.
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Private
Intranet-Dienste 26, die ebenfalls mit dem Internet 20 verbunden
sind, erfordern ggf. eine eigene private Intranet-Proxy-Gateway 24 für den Zugriff
auf die Inhalte auf Server 28. Solche privaten Dienste
können
den WML-Zugang zu unternehmensinternen E-Mail-Systemen, den HTML-Zugriff
auf CRM-Datenbanken oder andere derartige Dienste umfassen, die
Informationen als formatierte Daten mit eingebetteten Links und
URLs liefern. Wie zu sehen, ist es möglich, dass ein privater Dienst 26 direkt mit
dem drahtlosen Netz 14 verbunden ist statt über das
Internet 20.
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Im
Verlauf dieses Dokuments wird zur Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
durchwegs das Beispiel der Darstellung einer HTML-basierten Webseite
verwendet. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments ist HTML
die vorherrschende Formatiersprache im Internet, wobei allerdings
die Verwendung von XML ebenfalls beträchtlich zunimmt. Es versteht
sich, dass mit der durchgängigen
Bezugnahme auf HTML und Webseiten in dem vorliegenden Dokument nicht
beabsichtigt ist, das Verfahren für die Grafikdarstellung ausschließlich auf
diese Formatiersprache zu beschränken.
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Es
wird Bezug genommen auf 2, die ein Blockdiagramm der
Grundkomponenten der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zeigt. Webinhalte 30,
die aus formatierten Daten mit Links und URLs bestehen können, etwa
HTML oder WML, sind mindestens teilweise auf dem Server 28 gespeichert.
Ein Content-Delivery-Server 38 ist in dem Proxy-Gateway/NAT-Dienst 18 und
der privaten Intraet-Proxy-Gateway 24 enthalten. Bei Empfang
einer Anforderung von einem Anfordernden wie etwa dem mobilen Gerät 12 über den
Empfänger 40 ruft
der Content-Retriever 42 des Content-Delivery-Servers 38 eine Seite
mit Webinhalten 30 von dem Server 28 ab und speichert
diese Seite in der Datenbank 44. Wie sich für den Fachmann
auf diesem Gebiet von selbst versteht, enthält eine einzelne per HTTP abgerufene
Webseite häufig
zusätzliche
Anweisungen zum Veranlassen von HTTP-Anforderungen, um Bestandteile
wie Rahmendaten, Grafiken und Banner abzurufen. Der Content-Retriever 42 ruft
auch die Bestandteile der Webseite ab und speichert alles wechselseitig
zugeordnet in der Datenbank 44. Wenn dieser Vorgang abgeschlossen
ist, ruft der Grafikkonverter 48 die Webseite mit den zugehörigen Bestandteilen
aus der Datenbank 44 ab und stellt die gesamte Webseite
als Grafik 80, beispielsweise als JPEG-Datei (oder in einem
anderen geeigneten Format wie GIF) in einer für die Anzeige auf dem mobilen Gerät 12 angepassten
(skalierten) Größe dar.
Ein Prozessor 46 erfasst die Hyperlinks 78 auf
der Seite mit Webinhalten 30 und ordnet die Hyperlinks
der Kennung oder dem Dateinamen der Grafik 80 zu. Danach überträgt ein Sender 52 die
Grafik 80 und die zugehörigen
Hyperlinks 78 über
das drahtlose Netz 14 an den Client-Content-Viewer 60 an
der Mobilstation 12.
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Der
Prozessor 46 kann wählen,
welche Webseitenbestandteile in Grafikform dargestellt und welche
der Hyperlinks 78 zusammen mit der Grafik 80 gesendet
werden sollen. Beispielsweise können Webseiteninhalte
Werbeeinblendungen, Meta-Tag-Informationen
oder Hyperlink-Texte enthalten, die bei der Darstellung in einer
kleinen Grafik extrem klein würden.
Daher befolgt der Prozessor 46 Richtlinien, die beispielsweise
vorschreiben, Einblendungen herauszufiltern oder als Bildüberlagerungen
darzustellen oder Hyperlinks zu entfernen, die in der Darstellung
eine bestimmte vorgegebene Größe unterschreiten
würden.
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Die
Skalierung kann mithilfe von Standardverfahren innerhalb des Proxy-Gateway/NAT-Dienstes 18 oder
des Servers 28 oder an anderer geeigneter Stelle auf dem
Weg zwischen der Mobilstation 12 und dem Content-Provider
erfolgen. Einige bekannte Bildskalierungsverfahren beinhalten Java-artige Bildskalierungsverfahren,
bikubisch interpolierte Skalierung, bilineare Skalierung, Skalierung
mit radialen Basisfunktionen (RBF, Radial Basis Function), skalierbare
Vektorgrafiken (SVG, Scalable Vektor Graphics) oder eines der sonstigen
möglichen
Raster-, Vektor-, MPEG- oder JPEG-Skalierungsverfahren.
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Ein
Client-Content-Viewer 60 auf der Mobilstation 12 empfangt
die Grafik 80 und die zugehörigen Hyperlinks 78 und
sendet über
eine Grafikdarstellungskomponente 62 die Grafik 80 in
einen Annzeigepuffer (nicht dargestellt), sodass sie auf einem Bildschirm 70 der
Mobilstation 12 angezeigt werden kann. Über eine Link-Schnittstellenkomponente 64 bietet
der Client-Content-Viewer 60 dem Benutzer der Mobilstation 12 in
einem Popup-Menü oder ähnlichem
die Möglichkeit,
einen oder mehrere der Hyperlinks 78 auszuwählen. Es
versteht sich, dass die Mobilstation 12 nur eine Webseite 30 anfordern
und die Grafik 80 anzeigen muss. Um die Webinhalte anzeigen
zu können,
muss sie nicht die gesamte HTML-Webseite abrufen und weitere HTTP-Abrufe erzeugen,
um die Bestandteile der jeweiligen Webseite 30 über die
Mobilfunkverbindung zu beziehen. Der Content-Delivery-Server 38 wickelt
das Abrufen der Webseite und ihrer Bestandteile über eine Verbindung ab, die üblicherweise
eine höhere
Bandbreite aufweist, stellt die Seite als Grafik 80 dar
und sendet die Grafik 80 an den Client-Content-Viewer 60.
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Wie
oben angesprochen können
zwar Hyperlinks 78, die zusammen mit der Grafik 80 gesendet
werden, dem Benutzer eine Navigationsmöglichkeit bieten, jedoch wird
in manchen Fällen
in der Grafik 80 die Darstellung von Text oder anderen
Informationen zu klein, sodass der Benutzer der Mobilstation 12 sie
nicht lesen oder bearbeiten (Formular ausfüllen etc.) kann. Aus diesem
Grund ist nachstehend beschrieben, wie der Client-Content-Viewer 60 dem Benutzer
die Möglichkeit
gibt, einen Teil der Webseite zu „vergrößern".
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Es
wird Bezug genommen auf 3, die eine bildliche Darstellung
eines beispielhaften Abrufs von Webinhalten zeigt. Ein Benutzer
kann ein 4 × 4-Raster 74 über der
Grafik 80 ein- oder ausschalten, wenn die Grafik 80 auf
dem Bildschirm 70 angezeigt wird. Der Bildschirm 70 der
Mobilstation zeigt in der Abbildung die Grafik 80 an und
das Raster 74 definiert eine 4 × 4-Unterteilung der Grafik 80 in
Abschnitte 75. Wie zu sehen ist, wurde die Grafik 80 von dem
Client-Content-Viewer 60 in 16 Abschnitte 75 unterteilt.
Wenn der Benutzer (wie dargestellt) den achten Abschnitt 75 auswählt, wird
eine zweite Anforderung zum Abrufen eines entsprechenden Abschnitts 76 der
Webseite 30 veranlasst. Diese zweite Anforderung enthält eine
Kennzeichnung des Abschnitts, etwa die Koordinaten von Abschnitt 76 in
der Grafik 80, oder, wenn zwischen dem Client-Content-Viewer 60 und
dem Content-Delivery-Server 38 eine vorab definierte/standardmäßige Vereinbarung besteht,
eine Abschnittsnummer. Die zweite Anforderung wird von dem Empfänger 40 des
Content-Delivery-Servers 38 entgegengenommen, der den Abruf des
entsprechenden Abschnitts 76 der Webseite 30 durch
den Prozessor 46 veranlasst. Danach leitet der Prozessor 46 den
Abschnitt 76 an den Sender 52 weiter zur Übertragung
an den Client-Content-Viewer 60. Der Client-Content-Viewer 60 empfangt
den Abschnitt 76 und stellt ihn über die Webseiten-Darstellungskomponente 66 als
Webseite (und nicht als Grafik) dar. Wie bei einer normalen Webseite
in einem Browser auch kann der Benutzer dann beliebige Aktionen
im Abschnitt 76 genauso ausführen wie auf einer vollständigen Webseite 30,
lediglich beschränkt auf
die Eingabeschnittstelle des mobilen Geräts 12. Wie in 3 gezeigt
kann eine dieser Aktionen sein, einen Hyperlink im Abschnitt 76 auszuwählen.
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Wenn
ein Benutzer einen Hyperlink im Abschnitt 76 auswählt, wird
eine entsprechende Anforderung der betreffenden Webinhalte an den
Content-Delivery-Server 38 gesendet. Wie oben beschrieben
sendet der Content-Delivery-Server 38 eine entsprechende
Grafik zurück,
die der Client-Content-Viewer 60 unterteilt und auf dem
Bildschirm 70 darstellt (80a). Eine weitere Anforderung eines
Abschnitts 76a der neuen Seite an den Content-Delivery-Server 38 wird
veranlasst, wenn der Abschnitt 75a der angezeigten Grafik 80a ausgewählt wird.
Der Abschnitt 76a wird an den Client-Content- Viewer 60 zurückgesendet
und durch die Webseiten-Darstellungskomponente 66 wie eine
ganz normale Webseite auf dem Bildschirm 70 dargestellt.
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Durch
das Übertragen
der angeforderten Inhalte in zwei Schritten erhält der Benutzer eine exakte
Darstellung der gesamten Webseite und hat die Möglichkeit, sich einen Teilbereich
der angeforderten Seite „vergrößern" zu lassen, um sie
ansehen bzw. Aktionen darin ausführen
zu können.
Eine HTML-WML-Umcodierung der Webseite ist nicht erforderlich, und
ebenso wenig müssen
sowohl eine HTML- als auch eine WML-Seite derselben Inhalte erstellt und
gespeichert werden.
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Es
wird erneut Bezug genommen auf 2; typische
Webinhalte 30 lassen sich in zwei allgemeine Klassen einteilen:
passive Inhalte 34 und aktive Inhalte 36. Um bei
Empfang einer Anforderung eine bessere Leistung bereitzustellen,
können
passive Inhalte 34, die üblicherweise Informationen
enthalten, welche direkt dargestellt werden können, etwa einfache Texte,
Zeichnungen und Rahmen, von dem Content-Delivery-Server 38 vor
Empfang einer Anforderung abgerufen werden. Wenn einen solche Anforderung
bei dem Content-Delivery-Server 38 eingeht, muss dieser
nur noch die aktiven Inhalte 36 abrufen, etwa eingebettete
Skripte und Links, um die gesamte Webseite 30 als Grafik 80 darstellen
zu können.
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Wie
schon erwähnt
können
Hyperlinks 78 zusammen mit der Grafik 80 an den
Client-Content-Viewer 60 gesendet werden, der wiederum
einem Benutzer die Möglichkeit
gibt, Anforderungen zu veranlassen, indem er einen der Hyperlinks 78 auswählt. 4a ist
ein Blockdiagramm, das zeigt, wie ein Benutzer eingebettete Links
auswählen
oder bestimmte Aspekte der Webinhalte herunterladen kann. Alle Hyperlinks 78 für die angezeigte
Grafik 80 werden in einem einzigen Menü 82 angezeigt. Wie
bereits beschrieben erfasst der Content-Delivery-Server 38 Hyperlinks 78 aus
der Webseite 30 und ordnet die Hyperlinks 78 der
ID oder dem Dateinamen der Grafik 80 zu, um sie an den
Client-Content-Viewer 60 zu senden. Alle oder einige der
Hyperlinks 78 werden zusammen mit der Grafik 80 gesendet
und können von
dem Benutzer jederzeit ausgewählt
werden.
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Um
die Leistung zu verbessern, werden eine Webseiten-Grafik 80 und
die zugehörigen
Hyperlinks 78 von dem Content-Delivery-Server 38 zwischengespeichert
(Caching), sodass auf eine spätere
Anforderung sofort die entsprechende Grafik 80 bereitgestellt
werden kann. Diese Funktion ähnelt
Proxy-Servern in typischen Web- Dienstumgebungen.
Zusätzlich
speichert der Client-Content-Viewer 60 Datum und Uhrzeit
des Empfangs der Grafik 80 und sendet beides an den Content-Delivery-Server 38,
um Änderungen
der Inhalte zu prüfen,
wie dies beim Caching in drahtlosen Umgebungen üblich ist.
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4b ist
ein Blockdiagramm, das eine alternative Möglichkeit darstellt, wie ein
Benutzer befähigt
werden kann, eingebettete Links auszuwählen oder bestimmte Aspekte
der Webinhalte herunterzuladen, wenn ein Client-Content-Viewer 60 eine
Grafik 80 einer Webseite 30 anzeigt. Der Bildschirm 70 zeigt die
Grafik 80 mit Hyperlinks 78. In dieser Ausführungsform
wurden den Hyperlinks 78 von dem Content-Delivery-Server 38 bestimmte
Koordinaten der Grafik 80 zugeordnet. Mithilfe grafischer
Verfahren, wie sie etwa bei SVG zu finden sind, können die
X- und die Y-Koordinate einer Maus oder eines Cursors auf dem Bildschirm 70 von
dem Client-Content-Viewer 60 bestimmt werden. Hierdurch
kann der Benutzer Maus oder Cursor über Punkten der Grafik platzieren,
um ein Menü 82 einzublenden,
aus dem ein entsprechender Hyperlink 78 oder ein anderer
aktiver Bereich der Seite ausgewählt
werden kann. Wenn der Benutzer Maus oder Cursor über eine Koordinate bewegt,
die einem mit dieser Koordinate verknüpften Hyperlink 78 entspricht,
wird das Menü 82 eingeblendet
und kann der Benutzer diesen Hyperlink auswählen. Es versteht sich, dass
die durch diese Ausführungsform
bereitgestellte zusätzliche
Flexibilität
dem Benutzer die Möglichkeit
gibt, Hyperlinks 78 auszuwählen, ohne einen Abschnitt 75 der
Grafik auswählen
zu müssen.
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Es
wird Bezug genommen auf 5, die eine bildliche Darstellung
der Schritte zum Abrufen von Webinhalten gemäß einer alternativen Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Wie zu sehen ist, wird das Raster 74,
das Grafikabschnitte 75 definiert, von dem Content-Delivery-Server 38 (nicht
von dem Client-Content-Viewer 60) gebildet, basierend auf
einem Aspekt der Inhalte der Webseite 30 – insbesondere
der Rahmen darin. In diesem Fall wird die Unterteilungsinformation
zusammen mit der Grafik 80 an den Client-Content-Viewer 60 gesendet,
der so die Grafik 80 nicht mehr selbst unterteilen muss.
Bei dieser Alternative können
die Hyperlinks 78 jeweils solchen Abschnitten 75 zugeordnet
werden, sodass ein Benutzer des mobilen Geräts 12 die Möglichkeit hat,
nur die Hyperlinks 78 aus dem betreffenden Abschnitt 76 der
Seite 30 anzusehen, ohne dass der Client-Content-Viewer 60 die
X-Y-Koordinaten verfolgen muss. Ebenfalls in 5 dargestellt
ist der Effekt eines EIN/AUS-Schaltens der Abschnittsnummern für die Ansicht
und Auswahl durch den Benutzer. Das EIN/AUS-Schalten kann mittels Tastendruck,
Mausbewegung, Menüauswahl,
Touchscreen-Aktivität
oder eines anderen Benutzereingabeverfahrens erfolgen.
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Viele
der hier mit Bezug auf die bevorzugte Ausführungsform und andere Beispiele
beschriebenen Konzepte sind allgemein anwendbar auf das Abrufen
beispielsweise von Bilddateien vom Server 28. In diesem
Beispiel wird eine angeforderte Grafikdatei einfach nach einem der
vorstehend erwähntem
Verfahren skaliert und an den Client-Content-Viewer 60 geliefert.
Ein Raster 74 wie beschrieben wird darüber gelegt, basierend auf einer
vorab definierten Unterteilungsvereinbarung, einem Aspekt der Grafik
selbst oder einem Satz Koordinaten. Zum Vergrößern wählt ein Benutzer einen Abschnitt 75 und
veranlasst den Content-Delivery-Server, einen Abschnitt der Grafikdatei
in einer für
die Anzeige auf dem Bildschirm 70 der Mobilstation 12 geeigneten
Größe zu verarbeiten oder
abzurufen. In diesem Fall muss der Client-Content-Viewer 60 keinerlei
formatierte Inhalte anzeigen. Zusammen mit der skalierten Grafik
oder Abschnitt 75 davon können Unterteilungsinformationen
an den Client-Content-Viewer 60 gesendet werden, sodass er
einen Benutzer in die Lage versetzen kann, einen der Abschnitte 75 auszuwählen. Es
ist ebenfalls denkbar, dass u. U. hybride, per Web verlinkbare Grafiken übertragen
werden, sodass der Client-Content-Vierwer 60 nur eine Grafik
oder einen Abschnitt davon (statt einen Abschnitt einer normalen
Webseite) anzeigen muss, dem Benutzer aber die Möglichkeit bietet, Hyperlinks
anhand der Grafik oder eines bestimmten Abschnitts auszuwählen.
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Wenn
ein Abschnitt 75 an den Client-Content-Viewer 60 gesendet
wird, kann zusammen mit diesem eine Kennzeichnung der Unterteilungen/Abschnitte
darin gesendet werden, um eine fortgesetzte Vergrößerung zu
ermöglichen.
Dies ist natürlich
abhängig
von der ursprünglichen
Größe der Grafikdatei und
dem Umfang, in dem ein solcher Dienst angeboten werden kann.
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Die
zahlreichen Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand der
ausführlichen
Beschreibung ersichtlich, daher ist beabsichtigt, mit den angehängten Patentansprüchen alle
derartigen Merkmale und Vorteile der Erfindung abzudecken, die in
den Schutzbereich der Erfindung fallen. Ferner ist, da für den Fachmann
auf diesem Gebiet zahlreiche Modifikationen und Änderungen ersichtlich sind, nicht
beabsichtigt, die Erfindung auf die exakte Funktion wie hier dargestellt
und beschrieben zu beschränken,
sodass entsprechend alle geeigneten Modifikationen und Äquivalente
als in den Schutzbereich der Erfindung fallend angesehen werden
können.
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Wenn
beispielsweise eine Grafik 80 einer Webseite an den Client-Content-Viewer 60 gesendet wird,
können
die HTML-Daten für
die Webseite und ihre Bestandteile zeitgleich zusammen mit der Grafik 80 gesendet
werden. Wenn dann ein Benutzer einen Abschnitt der Grafik 80 auswählt, um
eine Anforderung zum Abrufen eines entsprechenden Abschnitts 76 der
Webseite 30 zu veranlassen, können die zeitgleich mit der
Grafik 80 gesendeten HTML-Daten von dem Client-Content-Viewer 60 verwendet
werden, um einem Benutzer den entsprechenden Abschnitt 76 der
Webseite bereitzustellen, ohne eine zusätzliche Anforderung über das
Netz 14 zu veranlassen.
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Wie
weiter oben bereits ausgeführt
können Unterteilungen
der Grafik 80 einer Webseite, die von dem Content-Delivery-Server 38 erstellt
werden, gemäß einem
Aspekt der Webseite selbst (etwa Rahmen wie oben beschrieben, Tabellen
oder Abschnitte) erstellt werden. Alternativ können Unterteilungen von dem
Content-Delivery-Server 38 in Form eines Rasters oder nach
einem anderen Kriterium wie oben beschrieben von dem Client-Content-Viewer 60 hergestellt
werden.
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Obwohl
der Content-Delivery-Server 38 für den Betrieb auf Proxy-Gateway/NATs 18 oder
privaten Intranet-Proxy-Gateways 24 beschrieben wurde, versteht
es sich von selbst, dass er auf dem Server 28 oder an einem
anderen vorteilhaften Punkt in dem Pfad zwischen dem Server 28 und
dem anfordernden mobilen Gerät 12 eingesetzt
werden kann. Es ist jedoch vorteilhaft, dass der Content-Delivery-Server 38 von
Funktionen unterstützt
wird, durch die der Content-Delivery-Server 38 fähig ist,
die Größe des Bildschirms 70 am
mobilen Gerät
festzustellen, sodass die Grafik 80 in geeigneter Größe dargestellt
wird.
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Es
versteht sich, dass die hier beschriebenen Verfahren für den Einsatz
auch anderer Formatiersprachen als HTML anwendbar sind, wie denjenigen,
die an früherer
Stelle in diesem Dokument erwähnt
wurden. Wie sich für
den Fachmann auf diesem Gebiet von selbst versteht, hat jede Sprache
ihre eigenen Darstellungsregeln und muss entsprechend diesen Regeln
behandelt werden. Bei XML-Inhalten beispielsweise kann auch die
Dokumenttypdeklaration (DTD, Document Type Definition) abgerufen
werden, die die von XML für
die Darstellung eines Dokuments verwendeten Tags beschreibt.