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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Strahlen-Computertomographie-Vorrichtung
(hierin nachfolgend als eine Strahlen-CT-Vorrichtung bezeichnet) und
ein tomographisches Bild-Erzeugungsverfahren zum Berechnen eines
tomographischen Bildes eines Objektes aus Strahlenprojektionsdaten
von dem Objekt.
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Bekannte
Strahlen-CT-Vorrichtungen enthalten eine Röntgenstrahlen-CT-Vorrichtung,
die beispielsweise Röntgenstrahlen
als Strahlung verwenden. Bekannte Röntgenstrahlen-CT-Vorrichtungen enthalten
eine Einrichtung, die mehrere Röntgenstrahlen-Detektoren
aufweist, die in einer zweidimensionalen Art und Weise angeordnet
sind. Die mehreren Röntgenstrahlen-Detektoren
sind angeordnet, um eine Breite in einer Richtung entlang einer
vorherbestimmten Achse bezogen auf das Objekt aufzuweisen. Da die
Reihen der Röntgenstrahlen-Detektoren in
der Achsenrichtung mit einer vorher bestimmten Breite gebildet sind,
werden die Röntgenstrahlen-Detektoren, die auf
eine zweidimensionale Art und Weise angeordnet sind, im Allgemeinen
als ein Vielreihen- oder Vielfach-Detektor bezeichnet.
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Eine
bekannte Technik zum Rekonstruieren eines tomographischen Bildes
verwendet die Vielfach-Detektoren in einem Kegel-BP (backprojection: BP)-Prozess.
Auf die offengelegte
japanische
Patentanmeldung Nr. 202-336239 wird verwiesen.
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Wenn
der Kegel-BP-Prozess in der Röntgenstrahlen-CT-Vorrichtung
verwendet wird, die die Vielfach-Detektoren aufweist, wird der Vielfach-Detektor einmal
um eine Achse gedreht, da kegelförmige Röntgenstrahlen
emittiert werden, die einen Fächerförmigen Querschnitt
beispielsweise senkrecht zu der Achse haben. Die Röntgenstrahlen,
die das Objekt durchqueren werden dann durch den Vielfach-Detektor
detektiert, um dadurch einen in dem Objekt zu untersuchenden Bereich
zu scannen. Nachdem ein Scan vervollständigt worden ist, wird der
Vielfach-Detektor in der Achsenrichtung um einen vorher bestimmten
Abstand verschoben und ein nächster
Scan wird durchgeführt.
Eine derartige Scan-Technik wird allgemein als ein axiales Scannen bezeichnet.
Wenn die mehreren Reihen der Röntgenstrahlendetektoren
in der Achsenrichtung liegen, kann eine Anzahl von tomographischen
Bildern des Objektes, die zu der Anzahl von Reihen des Vielfach-Detektors
gehören,
in einem Scan erhalten werden.
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Die
Erzeugung eines tomographischen Bildes, das zu einer Reihe von den
Röntgenstrahlen-Detektoren
gehört,
durch den Kegel-BP-Prozess verwendet nicht nur detektierte Daten,
die durch diese Reihe der Röntgenstrahlen-Detektoren
erhalten sind, sondern solche die von Röntgenstrahlen, die den zu untersuchenden
Bereich durchqueren, die zu dem tomographischen Bild gehören und
von den anderen Reihen des Röntgenstrahlen-Detektors
detektiert sind. Durch eine derartige Steigerung der Menge der Daten
zur Bilderzeugung, kann die Bildqualität des tomographischen Bildes
um einiges verbessert werden.
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In
dem konventionellen Kegel-BP-Prozess jedoch, ist die Menge an detektierten
Daten, die für die
Bilderzeugung verwendbar werden, verringert, da tomographische Bilder
erzeugt werden, die zu den Detektorreihen gehört, die an den Enden in der
Achsenrichtung liegen. Folglich gibt es einen Bedarf, die Bildqualität weiter
zu verbessern, insbesondere für tomographische
Bilder, die zu den Detektorreihen an den Enden gehören.
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Darüber hinaus
wird ein tomographisches Bild erzeugt, dadurch, dass in dem konventionellen Kegel-BP-Prozess
nur detektierte Daten verwendet werden, die in einem Scan um die
Achse des Objekts akquiriert werden. Deshalb ist die Datenkontinuität in einem
axialen Scan zwischen einem tomographischen Bild, das in einem Scan
an einer Position in der Achsenrichtung akquiriert ist, und dem
das in einem anderen Scan an einer anderen Position akquiriert ist,
unzulänglich.
Eine derartige unzulängliche
Datenkontinuität
führt zu
solchen Nachteilen, dass es einen entgegen gesetzten Effekt auf
die Bildqualität
eines tomographischen Bildes hat, das durch eine multiplanare Reformation
(multiplanar reformation: MPR) unter Verwendung mehrerer anderer
tomographischer Bilder senkrecht zu der Achsenrichtung, die durch
einen Kegel-BP-Prozess erhalten sind. Ein Beispiel der Nachteile
ist es, eine unzureichende Glattheit oder Glätte in dem MPR-Bild, das durch
die multiplanare Rerformation erhalten ist, in dem Banding-Artefakte in
einem Bereich auftreten, der zu den Grenzen zwischen den Scans gehört.
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Die
US 6,539,074 beschreibt
die Rekonstruktion der tomographischen Vielschichten-Bilder aus
vier-dimensionalen Daten.
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Die
US 6,418,184 beschreibt
eine helikale Reihenweise Gewichtung der Computertomographischen
Bilder.
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Die
EP 0 569 238 beschreibt
eine Bildrekonstruktionstechnik für eine Computertomographische Vorrichtung.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Strahlen-Computertomographie-Vorrichtung
(Strahlen-CT-Vorrichtung) zu schaffen, die die Bildqualität eines
tomographischen Bildes verbessern kann und zwar an einer vorher
bestimmten Bilderzeugungsposition in einer Achsenrichtung des Objektes
in der tomographischen Bildrekonstruktion durch axiales Scannen.
Es ist ebenfalls eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Erzeugungsverfahren
für ein
tomographisches Bild zur Verwendung in der Strahlen-CT-Vorrichtung
zu schaffen, wobei das Verfahren die Bildqualität des tomographischen Bildes
an einer Position der Bilderzeugung (Bilderzeugungsposition) verbessern
kann.
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Verschiedene
Aspekte und Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden in den nachfolgenden Ansprüchen definiert.
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Somit
schafft die vorliegende Erfindung eine Strahlen-Computertomographie-Vorrichtung,
die die Bildqualität
eines tomographischen Bildes an einer vorher bestimmten Bilderzeugungsposition
in der Achsenrichtung eines Objektes bei der Rekonstruktion eines
tomographischen Bildes durch axiales Scannen verbessern kann. Die
vorliegende Erfindung schafft ebenfalls ein Erzeugungsverfahren
für ein
tomographisches Bild zur Verwendung in der Strahlen-CT-Vorrichtung,
wobei das Verfahren die Bildqualität eines tomographischen Bildes
an einer Bilderzeugungsposition verbessern kann.
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Weitere
Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der
nachfolgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung
deutlich, wie diese in der nachfolgenden Zeichnung dargstellt sind,
in der:
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1 die
Vorrichtungskonfiguration einer Ausführungsform einer Röntgenstrahlen-CT-Vorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt,
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2 die
Konfiguration der Hauptbereiche der in 1 gezeigten
Röntgenstrahlen-CT-Vorrichtung
darstellt,
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3 ein Diagramm zur Erklärung des
Verfahrens der Erzeugung von tomographischen Bildern in einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt, in der (a) eine Beziehung zwischen
einem Röntgenstrahl
und einem tomographischen Bild in einer Ebene, die die z-Achse enthält, zeigt,
und in der (b) eine perspektivische Ansicht der tomographischen
Bilder ist,
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4 ein
Diagramm zur Erklärung
der Idee von 3(a) ist,
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5 ein
Diagramm zur Ableitung eines Bereiches ist, der eine Gewichtung
von Null in einem tomographischen Bild aufweist,
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6 eine Graphik der beispielhaften Variation
der Gewichtung zeigt, in der (a) die Gewichtung zeigt, die in Abhängigkeit
von der Entfernung auf der z-Achse der tomographischen Bilder variiert,
die zu den Detektorreihen gehören,
und (b) die Gewichtung zeigt, die in Abhängigkeit von der Entfernung
in der Richtung der Richtung der z-Achse variiert,
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7 eine Variation der Gewichtung in einem
tomographischen Bild zeigt, in der (a) und (b) die Verteilungen
der Gewichtung in der Differenz der tomographischen Bilder zeigen,
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8(a) mehrere der kombinierten tomographischen
Bilder in der yz-Ebene zeigt, die in der z-Richtung erzeugt sind,
und 8(b) ein beispielhaftes MPR-Bild
zeigt, das in der yz-Ebene unter Verwendung mehrerer kombinierter
tomographischer Bilder erzeugt ist,
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9 ein
Ablaufdiagramm ist, das eine Ausführungsform eines Verfahrens
zur Erzeugung tomographischer Bilder gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt,
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10 ein
Beispiel eines konventionellen MPR-Bildes zeigt.
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend in Bezug auf die nachfolgende
Zeichnung beschrieben. Strahlung enthält in der vorliegenden Erfindung
Röntgenstrahlen.
Die nachfolgende Beschreibung wird für eine Röntgenstrahlen-CT-Vorrichtung
als ein Beispiel für
die Strahlen-CT-Vorrichtung durchgeführt.
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Vorrichtungs-Konfiguration
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1 zeigt
die Vorrichtungs-Konfiguration einer Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung und 2 zeigt die Konfiguration eines Hauptbereichs
in der Röntgenstrahlen-CT-Vorrichtung,
die in 1 gezeigt ist. Die Röntgenstrahlen-CT-Vorrichtung 1,
die in 1 gezeigt ist, ist eine Ausführungsform der Strahlen-Computertomographie-Vorrichtung
in der vorliegenden Erfindung.
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Wie
dies in 1 gezeigt ist, weist die Röntgen-CT-Vorrichtung 1 gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Scan-Gantry 2, eine Bedienkonsole 3 und einen
Bildgebungstisch 4 auf.
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Die
Scan-Gantry 2 weist eine Röntgenröhre 20, eine bewegbare
Einheit oder Bewegungs-Einheit 21, einen Kollimator 22,
ein Detektor-Array 23, ein Datenakquisitionssystem (data
akquisition system: DAS) 24, eine Röntgenstrahlen-Steuereinrichtung 25,
eine Kollimator-Steuereinrichtung 26, eine drehbare Einheit 27 und
eine Dreh-Steuereinrichtung 28 auf.
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Die
Röntgenröhre 20 ist
eine Ausführungsform
der Strahlenerzeugungsröhre
in der vorliegenden Erfindung und die bewegbare Einheit 21,
die Dreh-Einheit 27 und die Dreh-Steuereinrichtung 28 enthalten
eine Ausführungsform
der Bewegungsmittel in der vorliegenden Erfindung.
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Darüber hinaus
sind die Röntgenröhre 20, die
bewegbare Einheit 21, das Detektor-Array 23, die Dreh-Einheit 27 und
die Dreh-Steuerungseinrichtung 28 eine Ausführungsform
der die Strahlung detektierenden Einrichtung der vorliegenden Erfindung.
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Wie
dies in 2 gezeigt ist, ist die Röntgenstrahlen-Steuereinrichtung 25 mit
der Röntgenröhre 20 und
der die Röntgenröhre bewegenden
Einheit 21 verbunden. Die Kollimaor-Steuereinrichtung 26 ist mit
dem Kollimator 22 verbunden. Das Detektor-Array 23 ist
mit dem DAS 24 verbunden und die Dreh-Steuereinrichtung 28 ist
mit der Dreh-Einheit 27 verbunden.
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Die
Röntgenröhre 20 emittiert
Röntgenstrahlen
in Richtung auf den Kollimator 22 mit einer Intensität, die auf
der Basis eines Steuersignals CTL251 von der Röntgenstrahlen-Steuereinrichtung 25 bestimmt
ist.
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Der
Kollimator 22 modifiziert den Betrag der Emission der Röntgenstrahlen,
die von der Röntgenröhre 20 emittiert
werden, durch eine Anpassung des Grades der Öffnung einer Apertur 221 auf
der Basis eines Steuersignals CTL261 von der Kollimator-Steuereinrichtung 26.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
wird der Grad der Anpassung der Öffnung
der Apertur 221 so angepasst, dass die gesamte zwei-dimensionale Röntgenstrahlen-Detektionsfläche des
Detektor-Arrays, das nachfolgend diskutiert werden wird, mit Röntgenstrahlen
bestrahlt oder ausgeleuchtet wird.
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Das
Detektor-Array 23 weist mehrere Röntgenstrahlen-Detektoren auf,
um eine zwei-dimensionale Matrix (Array) zu bilden, das i Spalten
und j Reihen aufweist.
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Jeder
Röntgenstrahlen-Detektor
ist beispielsweise aus einer Kombination eines Szintillators und
einer Photodiode aufgebaut.
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In
der Richtung der Spalten sind ungefähr i = 1000 Röntgenstrahlen-Detektoren
angeordnet, um eine Detektorreihe zu bilden. 2 zeigt
das Detektor-Array 23, das lediglich beispielhaft acht
Detektorreihen aufweist, beispielsweise j = 8. Die Detektorreihen
sind darin und nachfolgend als Detektorreihen 1a, 2a, 3a und 4a nacheinander
vom Zentrum nach rechts in der Richtung der Reihe des Detektor-Arrays 23,
und als Detektorreihe 1b, 2b, 3b und 4b nacheinander
vom Zentrum nach links bezeichnet.
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Die
mehreren Detektorreihen 1a–4a und 1b–4b sind
zueinander angrenzend und parallel angeordnet.
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Durch
eine solche Anordnung der Röntgenstrahlen-Detektoren
in einer Matrix wird allgemein eine zwei-dimensionale die Röntgenstrahlen
detektierende Fläche 23S gebildet.
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Wie
dies in den 1 und 2 gezeigt
ist, ist das Detektor-Array 23 in einem bestimmten Abstand
von dem Kollimator 22 angeordnet. Der Abstand zwischen
dem Kollimator 22 und dem Detektor-Array 23 bildet
einen Röntgentrahlen-Emissions-Raum 29.
Der Röntgenstrahlen-Emissions-Raum 29 nimmt
ein Objekt 6 auf.
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Das
Detektor-Array 23 detektiert auf der Röntgenstrahlen-Detektionsfläche 23S die
Intensität eines
Röntgenstrahls 5,
der von der Apertur 221 des Kollimators 22 emittiert
wird und den Röntgenstrahlen-Emissionsraum 29 durchquert,
wobei in letzterem das Objekt 6 aufgenommen ist.
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Das
DAS 24 nimmt die detektierten Daten der Röntgenstrahlenintensität von den
einzelnen Röntgenstrahlen-Detektoren
auf, die die Röntgenstrahlen-Detektionsfläche 23S bilden,
auf der Basis eines Steuersignals CTL303 von der Bedienkonsole 3 und
sendet die Daten an die Bedienkonsole 3. Die detektierten
Daten, die von dem DAS 24 aufgenommen werden, werden manchmal
als Rohdaten bezeichnet.
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Das
DAS 24 A-D (analog-nach-digital) konvertiert oder wandelt
die Rohdaten um, und sendet diese an die Bedienkonsole 3.
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Die
Dreh-Einheit 27 dreht sich um eine vorher bestimmte Drehachse
AX des Röntgenstrahlen-Emissions-Raumes 29 auf
der Basis eines Steuersignals von der Dreh-Steuereinrichtung 28.
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Die
Dreh-Einheit 27 unterstützt
die Röntgensröhre 20,
die Bewegungs-Einheit 21, den Kollimator 22, das
Detektor-Array 23, das DAS 24, die Röntgen-Steuereinrichtung 25 und
die Kollimator-Steuereinrichtung 26 und dreht um die Drehachse AX
durch Drehen der Dreh-Einheit 27, während die relative Positionsbeziehung
zwischen diesen Komponenten beibehalten wird.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
sind die Detektorreihen indem Detektor-Array 23 entlang der
Richtung der Drehachse AX angeordnet. Die Richtung der Drehachse
AX, beispielsweise die Richtung der Anordnung der Detektorreihen 1a–4a und 1b–4b in
Richtung des Detektor-Arrays 23 wird als eine z-Richtung
definiert.
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Die
Röntgenröhre 20 und
das Detektor-Array 23 sind so angeordnet, dass das Emissionszentrum der
Röntgenstrahlen
in der Röntgenröhre 20 nach dem
Zentrum des Detektor-Array 23 in z-Richtung ausgerichtet
ist.
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Die
Bewegungs-Einheit 21 bewegt die Röntgenröhre 20, den Kollimator 22 und
das Detektor-Array 23 in der z-Richtung auf der Basis eines
Steuersignals CTL252 von der Röntgen- Steuereinrichtung 25 während deren
relative Positionsbeziehung beibehalten wird.
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Das
Objekt 6 ist auf den Bildgebungs-Tisch 4 gelegt.
Die Position des Bildgebungs-Tisches 4 kann beispielsweise
durch einen Motor geändert
werden und der Bildgebungs-Tisch 4 trägt das Objekt 6 in
den Röntgenstrahlen-Emissionsraum 29 als
Reaktion auf ein Steuersignal CTL30b von der Bedien-Konsole 3. Das
Objekt 6 wird so in den Raum 29 eingebracht, dass
die Richtung der Körperachse
des Objektes, die von dem Kopf zu den Zehen verläuft, beispielsweise nach der
z-Richtung ausgerichtet
ist.
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Die
Röntgen-Steuereinrichtung 25 gibt
das Steuersignal CTL251 zur Steuerung der Röntgenstrahlenintensität aus, die
von der Röntgenröhre 20 emittiert
wird, und gibt das Steuersignal CTL252 zur Steuerung der Bewegungs-Einheit 21 auf
der Basis eines Steuersignals CTL 301 von der zentralen Prozessoreinrichtung 30 in
der Bedien-Konsole 3 aus, die nachfolgend diskutiert werden
wird.
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Die
Röntgen-Steuereinrichtung 25 bewegt die
Bewegungs-Einheit 21 in einem vorher definierten Abstand
in der z-Richtung als Reaktion auf das Steuersignal CTL252.
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Die
Kollimator-Steuereinrichtung 26 steuert den Grad der Öffnung der
Apertur 221 durch die Ausgabe des Steuersignals CTL261
an den Kollimator 22 als Reaktion auf ein Steuersignal
CTL 302 von der Bedien-Konsole 3.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
wird der Grad der Anpassung der Apertur 221 so eingestellt,
dass der Röntgenstrahl 5,
der den Kollimator 22 durchquert, über die gesam te Röntgenstrahlen-Detektionsfläche 23S des
Detektor-Arrays 23 emittiert wird.
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Der
Dreh-Steuereinrichtung 28 gibt ein Steuersignal an die
Dreh-Einheit 27 auf der Basis eines Steuersignals CTL304
von der zentralen Prozessoreinrichtung 30 in die Bedien-Konsole 3 aus,
um die Dreh-Einheit 27 um die Drehachse AX zu drehen.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
ist beispielsweise ein Scan durch das Detektor-Array 23 ausgeführt, das
die Röntgenstrahlenintensität in allen Ansichten
um die Drehachse AX während
einer Drehung der Dreh-Einheit 27 an einer vorher bestimmten Position
auf der Drehachse AX detektiert.
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Wie
dies in 1 gezeigt ist, weist die Bedien-Konsole 3 eine
zentrale Bearbeitungs- oder Prozessor-Einrichtung 30, eine
Eingabe-Einrichtung 31, eine Darstellungseinrichtung 32 und
eine Speichereinrichtung 33 auf.
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Die
Eingabe-Einrichtung 31 akzeptiert eine Anweisungs-Eingabe
von einem Benutzer oder Bediener zum Betreiben der Röntgenstrahlen-CT-Vorrichtung 1 und
sendet die Anweisung an die zentrale Bearbeitungs-Einrichtung 30.
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Die
Speicher-Einrichtung 33 speichert verschiedene Arten von
Programmen und Parameter, um die Röntgenstrahlen-CT-Vorrichtung 1 über die zentrale
Bearbeitungs-Einrichtung 30 zu betreiben, und die Daten
enthalten Bilddaten für
ein CT-Bild.
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Wie
dies in 2 gezeigt ist, weist die zentrale
Bearbeitung-Einrichtung 30 eine Steuerungs-Einheit 34,
eine Re konstruktions-Einheit 36, eine Darstellungs-Einheit 38 und
eine ein Bild rekonstruierende Einheit 40 auf.
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Die
Rekonstruktions-Einheit 36 ist eine Ausführungsform
der Bild-Rekonstruktionsmittel und die das Bild rekonstruierende
Einheit 40 ist eine Ausführungsform der das Bild rekonstruierenden
Einheit 40 in einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
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Die
zentrale Bearbeitungs-Einrichtung 30 kann als eine einzige
Hardwareeinheit oder als ein System, das mehrere angepasste und
geeignete Hardwareeinheiten entsprechend der vorher erwähnten Komponenten
aufweist, aufgebaut sein.
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Die
Steuerungs-Einheit 34 ist mit dem DAS 24, der
Eingabe-Einrichtung 31,
der Rekonstruktions-Einheit 36, der Darstellungs-Einheit 38,
der Röntgenstrahlen-Steuereinrichtung 25,
der Kollimator-Steuereinrichtung 26, der Dreh-Steuereinrichtung 28 und
dem Bildgebungs-Tisch 4 verbunden.
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Die
Rekonstruktions-Einheit 36 ist ferner mit der Darstellungs-Einheit 38 und
der Bild-Rekonstruktion-Erzeugungs-Einheit 40 verbunden, und die
Darstellungs-Einheit 38 und die Bild-Rekonstruktions-Erzeugungs-Einheit 40 sind
miteinander verbunden.
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Die
Speicher-Einrichtung 33 ist auf geeignete Art und Weise
durch die Komponenten der zentralen Bearbeitungs-Einrichtung 30 zugeordnet.
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Die
Steuer-Einheit 34 gibt das Steuersignal CTL30b an den Bildgebungs-Tisch 4 aus,
um das Objekt 6 in den Röntgen-Emissions-Raum 29 zu verlagern.
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Die
Steuer-Einheit 34 gibt Steuersignale CTL30b an die Gantry 2 aus
auf der Basis einer Anweisungseingabe durch den Bediener über die
Eingabe-Einrichtung 31 zur Akquirierung der detektierten
Daten zur Verwendung bei der Erzeugung eines tomographischen Bildes
des Objekts 6 als ein CT-Bild, und veranlasst die Gantry 2 einen
Scan auf dem Objekt durchzuführen.
Das Steuersignal CTL30a von der Steuer-Einheit 34 enthält die Steuersignale
CTL301, 302, 303 und 304.
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Die
Steuer-Einheit 34 empfängt
die detektierten Daten, die durch das DAS 24 in einem Scan detektiert
werden.
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Die
Rekonstruktions-Einheit 36 rekonstruiert ein tomographisches
Bild eines Bereichs, das an einem Objekt 6 ausgeführt wird
auf der Basis der detektierten Daten, die über die Steuer-Einheit 34 erhalten
werden.
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Ein
Beispiel eines Scans des Objekts 6 durch die Scan-Gantry 2 über die
Steuer-Einheit 34 und der Erzeugung eines tomographischen
Bildes des Objekts 6 durch die Rekonstruktions-Einheit 36 wird später genauer
beschrieben werden.
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Die
Bild-Rekonstruktions-Erzeugungs-Einheit 40 führt eine
multiplanare Reformation auf der Basis der tomographischen Bilddaten,
die durch die Rekonstruktions-Einheit 36 erzeugt sind,
als Reaktion auf eine Anweisung von der Steuer-Einheit 34 über die
Rekonstruktions-Einheit 36 durch, und erzeugt ein tomographisches
Bild in einer Richtung, die verschieden von der für das tomographische
Bild ist, das durch die Rekonstruktions-Einheit 36 erzeugt
ist.
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Die
Darstellungs-Einheit 38 stellt das tomographische Bild
auf der Darstellungs-Einheit 32 als Antwort auf ein Anweisungssignal
von der Steuer-Einheit 34 dar, das durch die Rekonstruktions-Einheit 36 erzeugt
ist und/oder das durch die Bildrekonstruktions-Erzeugungs-Einheit 40 erzeugt
ist.
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Tomographische Bild-Erzeugung
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Nachfolgend
wird ein Scan in einem Bereich auf das Objekt 6 durch die
Scan-Gantry 2 ausgeführt und
die Erzeugung des tomographischen Bildes auf der Basis der detektierten
Daten, die in dem Scan akquiriert sind, wird nachfolgend genauer
beschreiben.
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3 ist ein Diagramm zur Erklärung eines Verfahrens
zur Erzeugung eines tomographischen Bildes in der vorliegenden Ausführungsform,
in der (a) eine Beziehung zwischen einem Röntgenstrahl und einem tomographischen
Bild in einer Ebene zeigt, die eine z-Achse enthält, und (b) eine perspektivische
Absicht von mehreren tomographischen Bildern zeigt.
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4 ist
ein Diagramm zur Erklärung
der Idee von 3(a). Folglich wird 4 nachfolgend als
erstes erklärt.
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Wie
vorstehend diskutiert wurde, drehen sich die Röntgenröhre 20 und das Detektor-Array 23 um die
Drehachse AX. In 4 ist die Drehachse AX als die
z-Achse definiert.
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Darüber hinaus
ist in 4 die Anfangsposition der Röntgenröhre 20 als die 0°-Richtung
definiert und die Position der Röntgenröhre 20 nach
der Drehung von der Anfangsposition durch 180° um die z-Achse als die 180°-Richtung.
Darüber
hinaus ist die y-Richtung so definiert, dass die Ebene, die 0°- und 180°-Richtungen
enthält,
die yz-Ebene ist. Die x-Richtung
ist definiert als die Richtung, die senkrecht zu der Zeichenebene
von 4 ist.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
veranlasst die Steuer-Einheit 34 die
Scan-Gantry 2 das Scanning durchzuführen, das allgemein als ein
axiales Scanning bezeichnet wird, in dem ein Scan an einer vorher
bestimmten Position durchgeführt
wird, die um einen vorher bestimmten Abstand entlang der z-Achse
verschoben wird. In 4 ist ein Fall gezeigt, bei
dem zwei Scans durchgeführt
werden.
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Die
Steuer-Einheit 34 gibt das Steuersignal CTL301 an die Röntgenstrahlen-Steuereinrichtung 25 aus,
um Röntgenstrahlen
von der Röntgenröhre 20 zu
emittieren. Die Steuer-Einheit 34 gibt ebenfalls das Steuersignal
CTL302 an die Kollimator-Steuereinrichtung 22 so aus, dass
alle der Röntgendetektorreihen 1a–4a und 1b–4b mit
einem Röntgenstrahl
bestrahlt werden. In der vorliegenden Ausführungsform wird ein Röntgenstrahl
allgemein als ein Fächerstrahl bezeichnet,
der eine Fächerförmige Querschnittsgestalt
in der yz-Ebene
aufweist, die auf das Detektor-Array projiziert wird, wie dies in 4 gezeigt
ist.
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Unter
dieser Bedingung gibt die Steuer-Einheit 34 das Steuersignal
CTL304 an die Dreh-Steuereinrichtung 28 aus, was die Dreh-Einrichtung 27 veranlasst
zu drehen und einen Scan durchzuführen, und gibt das Steuersignal
CTL303 an das DAS 24 zum Aufnehmen der detektierten Daten
aus, die durch das Detektor-Array 23 aufgenommen sind.
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Folglich
werden die detektierten Daten, beispielsweise die Rohdaten, in allen
Ansichten um die z-Achse durch das DAS 24 aufgenommen.
Die Rohdaten gehören
zu Röntgenstrahlen-Projektionsdaten für einen
zu untersuchenden Bereich.
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Der
Rekonstruktions-Einheit 36 wendet den Rückprojektions-Prozess auf die Rohdaten
an, um ein tomographisches Bild des zu untersuchenden Bereichs zu
rekonstruieren.
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Wenn
die Rohdaten jedoch in der Rückprojektion
so wie sie sind verwendet werden, leidet das rekonstruierte tomographische
Bild unter Verzerrung oder Rauschen. Folglich bearbeitet der Rekonstruktions-Abschnitt 36 die
Rohdaten durch Anwenden der FFT (Fast Fourier Tranformation: FFT),
auf die Rohdaten, um die Daten in solche in der Frequenzdomäne zu transformieren,
wendet das Filtern zur Reduzierung der Verzerrung oder des Rauschens
an und erneuert dann das ursprüngliche
Format der Rohdaten durch die IFFT (Inverse Fast Fourier Transformation:
IFFT).
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Die
Rekonstruktions-Einheit 36 wendet die Rückprojektion auf die bearbeiteten
Rohdaten an, um ein tomographisches Bild zu rekonstruieren.
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Die
Rekonstruktions-Einheit 36 rekonstruiert tomographische
Bilder, die senkrecht zu der Drehachse AX bei der jeweiligen Positionen
liegen, bei der ein Röntgenstrahl
von der Röntgenröhre 20 emittiert wird,
und auf die Detektorreihen 1a–4a und 1b–4b trifft,
die die Drehachse AX schneiden.
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Beispielsweise
stellt das in 4 gezeigte tomographische Bild
I14b ein tomographisches Bild des zu untersuchenden Bereichs dar,
an einer senkrechten Position an der ein Röntgenstrahl 10_4b von der
0°-Richtung
in Richtung einer Detektorreihe 4b, die in 180°-Richtung
liegt, und ein Rönt genstrahl 18_4b von
der 180°-Richtung
in Richtung einer Detektorreihe 4b, die in 0°-Richtung
liegt, die Drehachse AX in einem ersten Scan schneidet. Auf ähnliche
Art und Weise stellt das tomographische Bild I14a ein tomographisches
Bild des zu untersuchenden Bereichs dar, an einer senkrechten Position,
an der die Röntgenstrahlen 10_4a und 18_4a von
der jeweiligen 0°- und
180°-Richtungen,
die auf eine Detektorreihe 4a treffen, die Drehachse AX
in dem ersten Scan schneidet.
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Von
der vorhergehenden Beschreibung ist erkennbar, dass acht tomographische
Bilder erhalten werden, die zu den Detektorreihen 1a–4a und 1b–4b in
einem Scan in der vorliegenden Ausführungsform gehören.
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Nachdem
der eine Scan vervollständigt
ist, gibt die Steuer-Einheit 34 das
Steuersignal CTL301 an die Röntgen-Steuereinrichtung 24 aus,
um die Röntgenröhre 20,
den Kollimator 22 und das Detektor-Array 23 an
einem Abstand Pt in der z-Richtung zu
bewegen. Nach der Bewegung durch die Bewegungs-Einheit 21 in z-Richtung, gibt
die Steuer-Einheit 34 die Kontrollsignale CTL304 und CTL303
jeweils an die Dreh-Steuereinrichtung 28 und
das DAS 24 aus, um einen zweiten Scan durchzuführen.
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Die
Steuer-Einheit 34 veranlasst folglich die Scan-Gantry 2 ein
axiales Scannen zu erreichen.
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Die
tomographischen Bilder I24b und I24a in 4 stellen
tomographische Bilder an Positionen dar, die jeweils zu den Detektorreihen 4b und 4a in dem
zweiten Scan gehören.
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Der
Abstand Pt ist so vorher bestimmt, dass der Abstand zwischen den
tomographischen Bildern nahe einer Grenze zwischen Scans liegt,
die innerhalb eines bestimmten Bereichs fallen. Insbesondere fällt beispielsweise
der Abstand zwischen den tomographischen Bildern I14a und I24b innerhalb
eines bestimmten Bereiches.
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Wie
dies vorstehend beschrieben ist, werden die tomographischen Bilder,
die zu den Detektorreihen 1a–4a und 1b–4b gehören, mit
dem Zentrum der tomographischen Bilder, das an der Drehachse AX liegt,
rekonstruiert und erzeugt.
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3(a) ist eine Variante von 4, die intuitiv
zeigt, zu welcher Detektorreihe ein tomographisches Bild gehört, in welcher
Zeichnung die Detektorreihen 1a–4a und 1b–4b auf
der Drehachse AX, die mit der z-Achse koinzidiert, dargestellt sind.
Die Positionsbeziehung zwischen der Röntgenröhre 20 und den x-,
y- und z-Achsen ist dieselbe wie in 4.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
ist der Abstand Pt so bestimmt, dass die Detektorreihe 4b in dem
zweiten Scan von der Detektorreihe 4a in dem ersten Scan
fortgeführt
wird, wie dies in 3(a) gezeigt ist. Der Zweck
hiervon ist, dass der Abstand zwischen den tomographischen Bildern
an den ersten und den zweiten Enden der Scans ungefähr gleich
zu dem zwischen anderen tomographischen Bildern ist, und der größt mögliche Ausdehnung
kann bildgebend in z-Richtung in jedem Scan dargestellt werden,
um die Bildgebungszeit zu verringern.
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In 3(a) ist dargestellt, wenn ein Röntgenstrahl
von der Röntgenröhre 20 emittiert
wird, und eine bestimmte Detektorreihe durchquert, die in 3(a) dargestellt ist, bedeutet dies, dass der
Röntgenstrahl
genau in die Detektorreihe eintritt, die an einer Position über der
Drehachse AX liegt. Beispielsweise tritt in einem ersten in 3(a) gezeigten Scan ein Röntgenstrahl 10_4a,
der gezeigt ist, als dass dieser die Detektorreihe 4a auf
der Drehachse AX aus der 0°-Richtung
durchquert, in die Detektorreihe 4a ein, die in 180°-Richtung
liegt.
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Deshalb
ist erkennbar, zu welcher Detektorreihe ein tomographisches Bild
auf der Drehachse AX gehört,
durch die Darstellung der Detektorreihen 1a–4a und 1b–4b auf
der Drehachse AX erkannt werden kann.
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Es
soll beispielsweise der Fall betrachtet werden, in dem ein tomographisches
Bild in der Detektorreihe, die in 3(a) gezeigt
ist, erzeugt wird.
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Kurz
gesagt werden in der vorliegenden Ausführungsform, Bilddaten für tomographische
Bilder I14a und I15b an einer Position, die zu der Detektorreihe 4a gehört, wie
dies in 3(b) gezeigt ist, zuerst auf
der Basis von detektierten Daten in dem ersten und zweiten Scan
rekonstruiert. Dann werden die resultierenden Bilddaten der tomographischen
Bilder I14a und I15b kombiniert, um Bilddaten für ein endgültiges tomographisches Bild
Ie4a an der Position zu erzeugen, die zu der Detektorreihe 4a gehört.
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3(b) zeigt, das die tomographischen Bilder I14a,
Ie4a und I15b, die in den jeweiligen Ebenen parallel zu der xy-Ebene liegen, und
die Pixel Pe4a, Pe und Pe5b in den tomographischen Bildern I14a, Ie4a
und I15b gehören
zu dem zu untersuchenden Bereich an derselben Position.
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Die
Datenerzeugung für
das tomographische Bild Ie4a wird nachfolgend genauer beschrieben.
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Zuerst
soll die Datenrekonstruktion durch die Rekonstruktions-Einheit 36 für das tomographische Bild
I14a unter Verwendung der detektierten Daten in dem ersten Scan
betrachtet werden. Wie deutlich aus 3(a) ersichtlich
ist, ist beispielsweise in der yz-Ebene ein zu untersuchender Bereich
den die Röntgenstrahlen 10_4a durchqueren,
die gegenwärtig
durch die Detektorreihe 4a detektiert werden, ein Punkt
Ct auf der Drehachse AX.
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Deshalb
rekonstruiert die Rekonstruktions-Einheit 36 das tomographische
Bild I14a, das zu der Detektorreihe 4a gehört, durch
den Kegel-BP-(Rückprojektions)-Prozess.
In dem ersten Scan beispielsweise, wird ein Röntgenstrahl 18_3a, der
den zu untersuchenden Bereich an einer Position durchquert, die
zu dem Pixel Pe in den 3(a) und (b)
gehört,
durch die Detektorreihe 3a detektiert. Die Rekonstruktions-Einheit 36 rekonstruiert
Bilddaten eines Pixels Pe4a, die denselben zu untersuchende Bereich
repräsentieren,
wie der des Pixel Pe in dem tomographischen Bild I14a unter Verwendung
der detektierten Daten, die durch die Detektorreihe 3a akquiriert
sind.
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Darüber hinaus
werden Bilddaten von Pixel, die zu dem Punkt Ct durch den Pixel
Pe4a in dem tomographischen Bild I14a gehören, rekonstruiert auf der
Basis von Rohdaten, die beispielsweise von den Detektorreihen 4a und 3a in
dem ersten Scan erhalten werden.
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Durch
einen solchen Kegel-BP-Prozess rekonstruiert die Rekonstruktions-Einheit 36 Bilddaten für das tomographische
Bild I14a.
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Die
Rekonstruktions-Einheit 36 rekonstruiert ebenfalls das
tomographische Bild, das zu der Detektorreihe 4a gehört, unter
Verwendung der detektierten Daten in dem zweiten Scan, wie auch
in dem ersten Scan. An diesem Ende wird angenommen, dass eine imaginäre Detektorreihe 5b benachbart
zu dem Ende des Detektor-Array 23 gehört, die an der zweiten Scanposition
auf der Seite am nächsten
zum ersten Scan liegt, wie dies in 3(a) gezeigt
ist. Die Rekonstruktions-Einheit 36 rekonstruiert das tomographische
Bild I15b, das zu der Detektorreihe 5b gehört.
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Dies
bedeutet, dass das tomographische Bild, das zu der Detektorreihe 4a in
dem ersten Scan gehört,
ebenfalls unter Verwendung von detektierten Daten in dem zweiten
Scan rekonstruiert wird, da die Position der Detektorreihe 5b dieselbe
ist, wie der Detektorreihe 4a in dem ersten Scan.
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Die äußersten
Röntgenstrahlen
in dem zweiten Scan sind die Röntgenstrahlen 20_4b und 28_4b und
es gibt keinen Röntgenstrahl,
der den schraffierten Bereich Ae an einer Position durchquert, die
zu der Detektorreihe 5b gehört, und folglich können dort keine
detektierten Daten erhalten werden. Folglich extrapoliert die Rekonstruktions-Einheit 36 die
detektierten Daten beispielsweise von der Detektorreihe 4b,
und rekonstruiert Bilddaten von Pixel, die zu dem Bereich Ae in
dem tomographischen Bild I15b gehören. Für andere Bereiche werden Bilddaten
rekonstruiert unter Verwendung von detektierten Daten von den Detektorreihen 1b–4b und
der davon interpolierten Daten.
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Die
Rekonstruktions-Einheit 36 rekonstruiert folglich Daten
für das
tomographische Bild I15b durch den Kegel-BP-Prozess unter Verwendung
der detektierten Daten in dem zweiten Scan.
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Nach
dem Rekonstruieren und Erhalten der Bilddaten für die tomographischen Bilder
I14a und I15b, kombiniert die Rekonstruktions-Einheit 36 die Bilddaten
der tomographischen Bilder I14a und I15b auf einer Pixel zu Pixel-Basis.
Beispielsweise werden die Bilddaten für das tomographische Bild I14a
und die für
das tomographische Bild I15b gemittelt, und die resultierenden Bilddaten
werden als kombinierte Bilddaten verwendet. Die Rekonstruktions-Einheit 36 erzeugt
letztendlich ein kombiniertes tomographisches Bild Ie4a an einer
Position, die zu der Detektorreihe 4a gehört, auf
der Basis der kombinierten tomographischen Bilddaten, die durch
das Kombinieren erzeugt werden. Wenn eine Anweisung ein CT-Bild
darzustellen an einer Position, die zu der Detektorreihe 4a gehört, durch
den Bediener eingegeben wird, wird das kombinierte tomographische
Bild Ie4a auf der Darstellungs-Einrichtung 32 durch die Steuerungs-Einrichtung 34 über die
Darstellungs-Einheit 38 dargestellt.
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Wie
vorstehend beschrieben wurde, werden in der vorliegenden Ausführungsform
Daten für
ein tomographisches Bild erzeugt unter Verwendung von detektierten
Daten in mehreren Scans an verschiedenen Positionen entlang der
z-Richtung. Beispielsweise wird der Pixel Pe in dem kombinierten
tomographischen Bild Ie4b, das in der vorliegenden Ausführungsform
rekonstruiert ist, aus Daten des Röntgenstrahls 18_3a,
der in dem ersten Scan die Detektorreihe 3a durchquert
hat, und Daten des Röntgenstrahls 28_4b2,
der die De tektorreihe 4b in dem zweiten Scan durchquert
hat. Folglich ist die Bildqualität
des Pixel Pe größer als
die des Pixel Pe4a, der in dem konventionellen Kegel-BP-Prozess
lediglich unter Verwendung von Daten des Röntgenstrahls 18_3a rekonstruiert
wurde. Wie aus der vorangegangenen Beschreibung deutlich geworden
ist, ist die Bildqualität
des kombinierten tomographischen Bildes, das gemäß der vorliegenden Ausführungsform erhalten
ist, größer als
die eines tomographischen Bildes, das durch einen konventionellen
Kegel-BP-Prozess erhalten ist.
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Darüber hinaus
werden in der vorliegenden Ausführungsform
Bilddaten eines kombinierten tomographischen Bildes durch Hinzufügen von
Bilddaten von tomographischen Bildern erhalten, die in mehreren
Scans erzeugt werden, eher als durch Kombinieren von Rohdaten, die
durch das Detektor-Array 23 akquiriert werden. Folglich
werden die FFT oder andere Rekonstruktions-Prozesse nicht bei der
Erzeugung des kombinierten tomographischen Bildes benötigt, und
die Rechnerzeit wird reduziert. Zusätzlich kann das kombinierte
tomographische Bild leicht erhalten werden.
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Da
das Detektor-Array 23 mit einem Fächerstrahl bestrahlt wird,
ist die Menge der detektierten Daten, die bei der Rekonstruktion
verwendbar werden, kleiner in dem tomographischen Bild, das zu der äußeren Detektorreihe
in jedem Scan gehört.
Folglich ist der Effekt des verbesserten Bildes in einem kombinierten
tomographsichen Bild größer, das
zu der mehr peripheren Detektorreihe des Detektor-Array 23 in
der z-Richtung gehört,
da der Anteil der verwendbaren Daten größer ist als in der konventionellen
Technik.
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Gewichtungs-Bestimmungs-Verfahren
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In
der vorangegangenen Beschreibung werden kombinierte Bilddaten durch
Mittelung der tomographischen Bilddaten erzeugt, die in mehreren Scans
akquiriert werden. Die Bildqualität kann jedoch weiter verbessert
werden durch geeignete Gewichtung der Daten für mehrere tomographische Bilder zur
Verwendung in der Kombination, in Abhängigkeit von der Position des
kombinierten tomographischen Bildes in der z-Richtung oder der Position von Pixeln in
dem kombinierten tomographischen Bild, und die Kombination derartiger
Daten für
die mehreren tomographischen Bilder. Die nachfolgende Beschreibung wird
gemacht für
ein Verfahren der Bestimmung der Gewichtung, die den Daten für mehrere
der tomographischen Bilder zugeordnet ist.
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Es
soll die Rekonstruktion der tomographischen Bilddaten an einer Position
in Betracht gezogen werden, die beispielsweise zu der Detektorreihe 4a in 3(a) gehört.
Zur Vereinfachung werden ein Pixel an dem Punkt Ct und ein Pixel
Pe in 3(a) betrachtet. Der Pixel Pe
wird in dem kombinierten tomographischen Bild Ie4a durch Kombinieren
des Pixel Pe4a in dem tomographischen Bild I14a in dem ersten Scan
und des Pixel Pe5b in dem tomographischen Bild I15b in dem zweiten
Scan erzeugt.
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In
dem ersten Scan und für
dem zu untersuchenden Bereich, der zu dem Punkt Ct gehört, gibt
es detektierte Daten durch zwei Röntgenstrahlen, beispielsweise
den Röntgenstrahl 10_4a aus
der 0°-Richtung
und den Röntgenstrahl 18_4a aus
der 180°-Richtung
und deshalb kann ein Pixel, der zu dem Punkt Ct gehört, mit
hoher Genauigkeit rekonstruiert werden.
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In
dem ersten Scan und für
den zu untersuchenden Bereich, der zu dem Pixel Pe4a gehört, gibt es
keinen Röntgenstrahl,
der aus der 0°-Richtung kommt,
und nur die detektierten Daten durch den Röntgenstrahl 18_3a aus
der 180°-Richtung
sind verfügbar;
deshalb ist es schwierig den Pixel Pe4a mit hoher Genauigkeit zu
rekonstruieren.
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In
dem zweiten Scan und für
den zu untersuchenden Bereich, der zu dem Punkt Ct gehört, gibt
es keinen Röntgenstrahl,
der aus der 0°-
oder 180°-Richtung
kommt, und der Pixel, der zu dem Punkt Ct gehört, kann nicht unter Verwendung
der aktuellen detektierten Daten durch die Röntgenstrahlen rekonstruiert
werden, die den Punkt Ct durchqueren.
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In
dem zweiten Scan und für
den zu untersuchenden Bereich, der zu dem Pixel Pe5b gehört, gibt es
keinen Röntgenstrahl,
der aus der 0°-Richtung kommt,
und nur die detektierten Daten durch den Röntgenstrahl 28_4b2 aus
der 180°-Richtung
sind verfügbar;
deshalb ist es schwierig den Pixel Pe5b mit großer Genauigkeit zu rekonstruieren.
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Folglich
ist deutlich geworden, dass die Gewichtung, die zu Daten zugeordnet
ist, für
ein tomographisches Bild, das in jedem Scan akquiriert ist, bevorzugt
abhängig
von den Entfernungen von der z-Achse geändert ist, um so die Bildqualität des kombinierten
Bildes zu verbessern.
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Besonders
in einem tomographischen Bild, das zu der imaginären Detektorreihe gehört, gibt
es einen Bereich, der keine verfügbaren
Daten der Röntgenstrahlen
aufweist, die aktuell den zu untersuchenden Bereich durchqueren,
und die Gewichtung für
den Bereich muss Null sein. Beispielsweise wird die Gewichtung auf
dem tomographischen Bild I15b für den
schraffierten Bereich Ae in 3(a) auf
Null gesetzt.
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In
der nachfolgenden Beschreibung werden die Dimensionen des Bereiches
für den
die Gewichtung in dem tomographischen Bild auf Null gesetzt wird,
die zu der imaginären
Detektorreihe gehören, aktuell
in Bezug auf 5 abgeleitet.
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5 ist
ein Diagramm zur Ableitung des Bereiches für den die Gewichtung auf Null
gesetzt wird und ist im Wesentlichen derselbe wie in 3(a). Folglich werden ähnliche Bereiche durch ähnliche
Symbole bezeichnet, und die genauere Beschreibung hiervon wird weggelassen.
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Wie
dies in 5 gezeigt ist, wird der Abstand
auf der z-Achse von dem Zentrum der Emission der Röntgensröhre 20 in
dem ersten Scan, das auf die z-Achse projiziert ist, zu einem zu
erzeugenden kombinierten tomographischen Bild, als d1 bezeichnet.
Darüber
hinaus ist der Abstand von der z-Achse von
dem Emissionszentrum der Röntgenröhre 20 in dem
zweiten Scan, der auf die z-Achse projiziert ist, in dem zu erzeugenden
kombinierten tomographischen Bild als d2 definiert.
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Darüber hinaus
ist der Abstand von dem Emissionszentrum der Röntgensröhre 20 auf die z-Achse
als L definiert.
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Die
Abstände
d1, d2 und L können
geometrisch von der Vorrichtungskonfiguration der Scan-Gantry 2 bestimmte
werden. Diese Entfernungswerte werden beispielsweise in der Speicher-Einrichtung 33 gespeichert.
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Es
soll nachfolgend das Dreieck Imn und das Dreieck nop in 5 betrachtet
werden. Die Länge der
Seite np in dem Dreieck nop ist d1. Deshalb beträgt die Länge der Seite mit in dem Dreieck
Imn(d2 – d1).
Da das Dreieck Imn ähnlich
dem Dreieck nop ist, kann die Länge
der Seite Im in dem Dreieck Imn aus dem Verhältnis zwischen den Seiten gefunden werden,
beispielsweise ist die Länge
[L(d2 – d1)/d1]. Die
Rekonstruktions-Einheit 36 ordnet die Daten der Abstände d1 und
d2 und des Abstandes L in der Speicher-Einrichtung 33 zu,
die zu der Position in der z-Richtung des zu erzeugenden kombinierten
tomographischen Bildes gehört,
und berechnet die Länge der
Seite Im. Die Länge
der Seite Im ist der Abstand r0 von der z-Achse, bei der die Gewichtung
in einem tomographischen Bild auf Null gesetzt wird, das zu der
imaginären
Detektorreihe gehört.
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Für den Bereich,
der eine Gewichtung von Null in dem tomographischen Bild aufweist,
das zu dem imaginären
Detektorreihe gehört,
wird die Gewichtung, die zu den tomographischen Bilddaten zugeordnet
wird, die zu anderen Detektorreihen zur Verwendung bei der Erzeugung
des tomographischen Bildes gehören,
auf Eins gesetzt.
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Für einen
Bereich, der einen Abstand r größer als
der Abstand r0 von der z-Achse in dem kombinierten tomographischen
Bild aufweist, sind die Gewichtungen, die zu Daten für die tomographischen Bilder
zugeordnet sind, die in den Scans rekonstruiert werden, geeignet
mit dem Abstand r geändert.
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Darüber hinaus,
da der Abstand r0 eine Funktion der Abstände d1 und d2 ist, werden die
Gewichtungen, die Daten für
die tomographischen Bilder zugeordnet sind, die in den Scans rekonstruiert sind,
bevorzugt ebenfalls mit der Position des zu rekonstruierenden tomographischen
Bildes in der z-Richtung zur Verbesserung der Bildqualität geändert.
-
Wie
dies nachfolgend beschrieben wird, wird in der vorliegenden Ausführungsform
die Gewichtung, die den Bilddaten zugeordnet ist, für jedes
tomographische Bild mit der Position in der z-Richtung des tomographischen
Bildes geändert,
das in jedem der mehreren Scans rekonstruiert wird, und mit dem Abstand
in dem tomographischen Bild von der z-Achse.
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6 ist eine Graphik, die beispielhafte
Variation der Gewichtung zeigt, in der (a) die Variation der Gewichtung
in Abhängigkeit
von dem Abstand von dem Punkt Ct auf der z-Achse für ein tomographisches Bild
zeigt, das zu jeder Detektorreihe gehört, und (b) in ist die Variation
der Gewichtung in Abhängigkeit
von der Entfernung in der z-Richtung gezeigt.
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In 6(a) stellt die horizontale Achse den Abstand
r von dem Punkt Ct auf der z-Achse dar, und die vertikale Achse
stellt den Anteil de Gewichtung dar.
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Darüber hinaus,
sind die beispielhaften Gewichtungen w1a – w4a gezeigt, die zu den tomographischem
Bildern zugeordnet sind, die zu den Detektorreihen 1a–4a gehören, und
eine Gewichtung, die zu dem tomographischen Bild I15b zugeordnet
ist, das zu der Detektorreihe 5b gehört.
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Wie
vorstehend diskutiert ist, ist die Gewichtung w5b Null bis zu dem
Abstand r0. Die Gewichtung w5b steigt an, beispielsweise auf 0.5,
wenn der Abstand r von dem Abstand r0 ansteigt.
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Die
Gewichtung w4a ist Eins bis zu dem Abstand r0 und steigt an, beispielsweise
auf 0.5, wenn der Abstand r von dem Abstand r0 ansteigt.
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Die
Gewichtung, die Daten zugeordnet ist, für jedes tomographische Bild
an derselben Position in der z-Richtung, ist folglich so gesetzt,
dass die Summe Eins ist.
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Darüber hinaus
können
in einem tomographischen Bild, das beispielsweise zu der Detektorreihe 1a gehört, nahe
dem zentralen Bereich des Detektor-Arrays 23 in der z-Richtung,
alle Pixel unter Verwendung der aktuellen Daten rekonstruiert werden, die
durch einen Röntgenstrahl
detektiert werden, der das Objekt durchquert, das zu den Pixel gehört. Folglich
ist die Gewichtung w1a durchgängig
auf Eins gesetzt, die Daten für
das tomographische Bild zugeordnet ist, das zu der Detektorreihe 1a gehört, wie dies
in 6(a) gezeigt ist.
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Wie
für die
Gewichtungen w2a und w3a, ist die Gewichtung w2a, die der inneren
Detektorreihe 2a in dem Detektor-Array 23 zugeordnet
wird, über einen
größeren Bereich
als die Gewichtung w3a auf Eins gesetzt, die zu der äußeren Detektorreihe 3a zugeordnet
ist. Darüber
hinaus ist die Gewichtung w2a größer als
die Gewichtung w3a, und beide werden von Eins verringert, wenn der
Abstand r zunimmt.
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6(b) zeigt einen Graphen, in dem die Gewichtungen
w1a – w4a
mit dem konstanten Abstand r = re in 6(a) graphisch
dargestellt sind. In 6(b) stellt
die horizontale Achse den Abstand d1 von dem Emissionszentrum der
Röntgenröhre 20 auf der
z-Achse dar, die in die Position der Detektorreihe 1a–4a übersetzt
ist, und die vertikale Achse stellt den Anteil oder Betrag der Gewichtung
dar.
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Wie
dies in 6(b) gezeigt ist, tendieren die
Gewichtungen dazu, für
die äußeren Detektorreihen
in dem Detektor-Array 23 anzusteigen. Dies ist der Fall,
das die Anzahl der Pixel, die rekonstruiert werden können, die
direkt die detektierten Röntgenintensitätsdaten
verwenden, kleiner ist für
ein tomographisches Bild, das zu den äußeren Detektorreihe gehört.
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Die
Gewichtung für
individuelle Pixel in dem tomographischen Bild wird beispielsweise
konzentrisch von der Drehachse AX im Zentrum geändert, wie dies in 7 gezeigt ist. Dies ist der Fall, da die Röntgenemission
konzentrisch in der xy-Ebene variiert, die um die Drehachse AX zentriert
ist, da die Röntgenröhre 20 sich
um die Drehachse AX um 360° dreht.
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In 7(a) ist eine Variation der Gewichtung in dem
tomographischen Bild I14a gezeigt, das zu der Detektorreihe 4a gehört und (b)
zeigt eine Variation der Gewichtung in dem tomographischen Bild I13a,
das zu der Detektorreihe 3a gehört.
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In 7(a) und (b) ist die Verteilung der Gewichtungen
w4a und w3a, die zu Pixeln in den tomographischen Bildern I14a und
I13a zugeordnet ist, die konzentrisch dazwischen variieren, beispielsweise zwischen
1 und 0.5 um die Drehachse AX zentriert, wie dies vorstehend beschreiben
ist.
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Darüber hinaus,
variiert die Größe der konzentrischen
Kreise mit dem Abstand in der z-Richtung, die die Verteilung von
jeder Gewichtung anzeigt. Wie vorstehend diskutiert wurde, hat ein
tomographisches Bild, das zu der inneren Detektorreihe in dem Detektor-Array 23 gehört, einen
größeren Ereich,
der unter Verwendung der aktuell detektierten Daten rekonstruiert
werden kann. Folglich ist die Fläche
der größeren Gewichtung
größer in dem
tomographischen Bild I13a, als in dem tomographischen Bild I14a.
Beispielsweise ist der Radius r0, der eine Fläche definiert, die eine Gewichtung
von Eins aufweist, größer in dem
tomographischen Bild I13a, als in dem tomographischen Bild I14a.
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Eine
Karte der Daten der Gewichtung, die konzentrisch definiert sind,
die zu der Detektorreihe gehören,
wie dies vorstehend beschrieben ist, wird beispielsweise in der
Speicher-Einheit 33 gespeichert. Wenn die kombinierten
tomographischen Daten berechnet werden, ordnet die Rekonstruktions-Einheit 36 die
Karte, die in der Speicher-Einheit 33 gespeichert ist,
zu der Gewichtung an einer Position des zu erzeugenden kombinierten
tomographischen Bildes für
die Verwendung in der Kombination zu. Die Rekonstruktions-Einheit 36 fügt die gewichteten
tomographischen Bilddaten auf der Basis der zugeordneten Gewichtungskarte
hinzu, um die kombinierten tomographischen Bilddaten zu erzeugen.
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Während die
Gewichtung wird als eine nicht lineare Änderung aus Einsen oder Nullen
in 6(a) ausgeführt, kann die Gewichtungskarte
linear geändert
werden beispielsweise wie dies in dem Plot w4a2 in 6(a) gezeigt ist.
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Darüber hinaus
kann die Gewichtung diskret geändert
werden, beispielsweise kann die Gewichtung Eins sein bis zu einem
Abstand r von r0 und 0.5 für
einen Abstand größer als
r0.
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Ferner
ist das Verfahren der Bestimmung der Gewichtung nicht beschränkt auf
das vorstehend beschriebene, und die Gewichtung kann willkürlich so bestimmt
werden, dass die Summe der Gewichtungen auf mehreren Pixel zur Verwendung
in der Kombination Eins ist, beispielsweise w5b + w4a = 1.
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Wie
dies vorstehend beschrieben ist, ist die Gewichtung geeignet zu
den tomographischen Bilddaten zur Verwendung in der Kombination
zugeordnet zu werden, abhängig
von dem Abstand in der z-Richtung und dem Abstand von der z-Achse
in der vorliegenden Ausführungsform.
Dies bedeutet, dass die Gewichtung, die einem Pixel zugeordnet ist,
geändert
wird mit der Genauigkeit der Rekonstruktion dieses Pixels in dem
tomographischen Bild. Folglich können
beispielsweise Bilddaten für
einen Pixel, der eine hohe Rekonstruktionsgenauigkeit aufweist,
vollständig
verwendet werden, um die kombinierten tomographischen Bilddaten
zu erzeugen; konsequenterweise ist ein kombiniertes tomographisches
Bild mit hoher Bildqualität
erhalten.
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Darüber hinaus,
wenn die Gewichtung konzentrisch geändert wird, wie dies in 7 gezeigt ist, kann eine Karte der Gewichtung
leicht für
jede Detektorreihe erzeugt werden.
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Multiplanare Reformation
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Wie
vorstehend beschrieben wurde, erzeugt die Rekonstruktions-Einheit 36 ein
kombiniertes tomographisches Bild, das parallel zu der xy-Ebene
an einer Position liegt, die zu einer bestimmten Detektorreihe in
der z-Richtung gehört.
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Durch
die Erzeugung mehrerer derartiger kombinierter tomographischer Bilder
entlang der z-Richtung, kann ein to mographisches Bild in einem Querschnitt
erzeugt werden, der verschieden von der xy-Ebene ist. Die nachfolgende
Beschreibung wird eine derartige multiplanare Reformation genauer
beschreiben.
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8(a) zeigt eine Erzeugung mehrerer kombinierter
tomographischer Bilder in der yz-Ebene in der z-Richtung und 8(b) zeigt ein Beispiel eines MPR-Bildes in der
yz-Ebene, das unter
Verwendung mehrerer kombinierter Bilder erzeugt wird.
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In 8(a) sind Detektorreihen über die z-Achse dargerstellt,
wie diese in 3(a) und 5 dargstellt
sind, um die Position der kombinierten tomographischen Bilder zu
zeigen, die in jedem Scan erzeugt werden.
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Wie
dies in 8(a) gezeigt ist, erzeugt die Reproduktions-Einheit 36 kombinierte
tomographische Bilder Ie1i – Ie8i,
die zu den Detektorreihen 4b, 3b, 2b, 1b, 1a, 2a, 3a und 4a in
einer i-ten Scan gehören.
Die acht kombinierten tomographischen Bilder werden zusammen als
ein Scan-Bild Si bezeichnet.
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Die
Rekonstruktions-Einheit 36 erzeugt ebenfalls kombinierte
tomographische Bilder Iei + 1 – Ie8i
+ 1, die zu den Detektorreihen 4b, 3b, 2b, 1b, 1a, 2a, 3a und 4a in
einem (i + 1)-ten
Scan gehören.
Die acht kombinierten tomographischen Bilder werden zusammen als
ein Scan-Bild Si + 1 bezeichnet.
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Die
Rekonstruktions-Einheit 36 erzeugt acht kombinierte tomographische
Bilder pro Scan.
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Wenn
eine Anweisung zur Ausführung
der multiplanaren Reformation in die Steuer-Einheit 34 durch
den Bediener eingegeben ist, ordnet die das rekonstruierte Bild
erzeugende Einheit 40 die Bilddaten der kombinierten tomographischen
Bilder zu, die durch die Rekonstruktions-Einheit 36 in
jedem Scan erzeugt sind. Die das rekonstruierte Bild erzeugende Einheit 40 sammelt
dann die Pixel in der yz-Ebene, die die z-Achse enthält, unter
denen in den zugeordneten tomographischen Bildern, und stellt diese
auf der Darstellungs-Einrichtung 32 über die Darstellungs-Einheit 38 dar.
Folglich wird ein MPR-Bild in der yz-Ebene erhalten, wie dies in 8(b) gezeigt ist.
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Zum
Vergleich ist ein MPR-Bild in 10 gezeigt,
das durch eine multiplanare Reformation unter Verwendung tomographischer
Bilder erhalten ist, die durch den konventionellen Kegel-BP-Prozess
rekonstruiert sind.
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Wie
dies durch den Vergleich der 8(b) und 10 ersichtlich
ist, hat das MRP-Bild, das in der vorliegenden Ausführungsform
erhalten ist, eine glattere Änderung
von Pixel zu Pixel und Banding-Artefakte sind unterdrückt, die
sich aus dem Bildversatz an der Grenze zwischen den Scan-Bildern ergeben, wie
diese in dem konventionellen MPR-Bild auftreten. Darüber hinaus
ist die Bildqualität
jedes Scan-Bildes
verbessert.
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Wie
dies vorstehen beschrieben ist, ist ein MPR-Bild unter Verwendung
von Bilddaten der kombinierten tomographischen Bilder erzeugt, die
unter Verwendung der detektierten Daten in jedem der mehreren Scans
der verschiedenen Positionen in der z-Richtung der vorliegenden
Ausführungsform
erzeugt sind. Folglich ist die Kontinuität zwischen den kombinier ten
tomographischen Bilddaten insbesondere an der Grenze zwischen den
Scans verbessert. Als ein Ergebnis wird ein glatteres MPR-Bild,
das eine höhere
Bildqualität
als ein konventionelles MPR-Bild aufweist, erhalten.
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Darüber hinaus
ist die Bildqualität
der Scan-Bilder, die das MPR-Bild zusammensetzten, verbessert, da
die kombinierten tomographischen Bilder in der vorliegenden Ausführungsform
eine höhere
Bildqualität
aufweisen, als solche, die in dem konventionellen Kegel-BP-Prozess
erhalten werden.
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Ein
Verfahren zur Erzeugung eines tomographischen Bildes in der vorliegenden
Ausführungsform
wird nachfolgend in Bezug auf ein Ablaufdiagramm in 9 kurz
beschrieben.
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Zuerst
wird ein Scan zum Erhalten von Projektionsdaten für einen
zu untersuchenden Bereich an einer vorher bestimmten Position in
der z-Achsen-Richtung durchgeführt
(Schritt ST1).
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Insbesondere
durch die Drehung des Detektor-Array 23, das mehrere der
Röntgendetektoren aufweist,
die in zweidimensionaler Art und Weise um die Drehachse AX angeordnet
sind, werden volumetrische Daten für das Objekt akquiriert.
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Nachdem
ein Scan vervollständigt
ist, sind die tomographischen Bilddaten auf der Basis der akquirierten
detektierten Röntgenstrahlen-Daten
rekonstruiert (Schritt ST2).
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Insbesondere
aus den detektierten Daten, die für jede Detektorreihe akquiriert
sind, werden Bilddaten rekonstruiert für mehrere der tomographischen
Bilder, die in der z-Richtung in einem Scan aufgereiht sind.
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Darüber hinaus
werden tomographische Bilddaten, die zu einem imaginären Detektorreihe
gehören,
unter Verwendung der detektierten Daten in dem Scan in Schritt ST1
akquiriert, zur Verwendung bei der Erzeugung der kombinierten tomographischen
Bild-Daten.
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Die
Gewichtungen von geeignet bestimmter Größe sind jeweils den Bilddaten
zugeordnet, die die mehreren tomographischen Bilder bilden, die
in Schritt ST2 akquiriert sind (Schritt ST3).
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Jedes
Mal wenn ein Scan vervollständigt
ist, wird die Entscheidung getroffen, ob eine Anzahl der Scans ausreichend
ist, um Bilder in einem gewünschten
aquirierten Bereich zu erhalten (Schritt ST4).
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Wenn
die Anzahl der Scans als ausreichend bestimmt ist, wird die Scanposition
in der z-Richtung um einen vorher bestimmten Abstand verschoben (Schritt
ST5).
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Dann
werden für
einen Scan die Schritte ST1 bis ST3 zur Zuordnung einer Gewichtung
zu den tomographischen Bilddaten ausgeführt.
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Schritt
ST1 bis Schritt ST5 wird wiederholt, bis eine Anzahl von Scans,
die ausreichend für
den Erhalt der Bilder in einem gewünschten Bereich sind, in Schritt
ST4 als vollständig
seiend bestimmt sind.
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Nachdem
alle Scans vervollständigt
sind und alle Bilddaten für
die tomographischen Bilder, die in der z-Richtung aufgereiht sind,
akquiriert sind, werden beispielsweise to mographische Bilder und
ein imaginäres
tomographisches Bild, das in derselben Position in der z-Richtung
liegt, kombiniert (Schritt ST6).
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Insbesondere,
werden Bilddaten für
die tomographischen Bilder, die in derselben Position in der z-Richtung
liegen, Gewichtungen zugeordnet, die für die Bilddaten definiert sind,
und die gewichteten Daten werden addiert, um die Bilddaten für ein kombiniertes
tomographisches Bild zu berechnen.
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Nachdem
die Bilddaten von allen kombinierten tomographischen Bildern in
der z-Richtung erhalten sind, wird eine multiplanare Reformation
ausgeführt,
um ein MPR-Bild wie benötigt
zu erzeugen (Schritt ST7).
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Insbesondere
wird ein MPR-Bild erhalten, indem Koordinaten der kombinierten tomographischen Bilder
aufgereiht werden, und Pixel in einer vorher definierten Ebene in
einem Satz von solchen kombinierten tomographischen Bildern zusammen
dargestellt werden.
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Der
Prozess der Erzeugung des tomographischen Bildes ist dann abgeschlossen.
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Es
sollte deutlich geworden sein, dass die vorliegende Erfindung nicht
auf die vorhergehenden Ausführungsformen
beschränkt
ist.
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Beispielsweise
ist die Strahlung oder die Strahlen, die für das Scannen verwendet werden, nicht
auf Röntgenstrahlung
beschränkt,
sondern kann auch andere Strahlung wie Gammastrahlung umfassen.
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Darüber hinaus,
obwohl in dieser Ausführungsform
die Anzahl der Detektorreihen j = 8 ist, ist die Anzahl der Reihen
des Röntgendetektors
nicht darauf beschränkt,
sondern kann auch beispielsweise j = 16 oder j = 32 sein.
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Darüber hinaus,
obwohl die Bewegungs-Einheit 21 in der z-Richtung bewegt wird,
um das axiale Scannen in dieser Ausführungsform durchzuführen, ist
die Bewegung nicht darauf beschränkt,
und es folgt für
die Dreh-Einrichtung 27 und das Objekt 6, die relativ
zueinander in der z-Richtung sind.
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Darüber hinaus
ist das Ablaufdiagramm, das in 9 gezeigt
ist, lediglich ein Beispiel eines Erzeugungsverfahren eines tomographischen
Bildes gemäß der vorliegenden
Erfindung, und die Schritte in dem Ablaufdiagramm in 9 können auf
geeignete Art und Weise innerhalb des Umfangs der nachfolgenden
Ansprüche
verschoben werden. Beispielsweise können die tomographischen Bilder
zu einer Zeit rekonstruiert werden, nachdem alle Scans vervollständigt sind.
Es ist ebenfalls möglich,
die Kombination der tomographischen Bilder sofort nach der Rekonstruktion
der mehreren tomographischen Bilder zur Verwendung der Kombination
auszuführen, im
Gegensatz zu dem Fall nach allen Scans.
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Darüber hinaus
muss der Abstand nicht einer in Bezug auf die z-Achse sein, und
eine Gewichtung der Pixel kann in Bezug auf die Gestalt eines zu
untersuchenden Bereiches in jedem tomographischen Bild erkannt werden.
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Zusätzlich kann
ein Mur-Bild nicht nur parallel zu der yz-Ebene erzeugt werden, sondern ebenfalls
parallel zu der xz-Ebene.