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DE602004009273T2 - Phasendetektor - Google Patents

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DE602004009273T2
DE602004009273T2 DE602004009273T DE602004009273T DE602004009273T2 DE 602004009273 T2 DE602004009273 T2 DE 602004009273T2 DE 602004009273 T DE602004009273 T DE 602004009273T DE 602004009273 T DE602004009273 T DE 602004009273T DE 602004009273 T2 DE602004009273 T2 DE 602004009273T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
flip
flop
phase
speed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE602004009273T
Other languages
English (en)
Other versions
DE602004009273D1 (de
Inventor
Mark Buer
Edward H. Frank
Nambirajan Seshadri
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Broadcom Corp
Original Assignee
Broadcom Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Broadcom Corp filed Critical Broadcom Corp
Publication of DE602004009273D1 publication Critical patent/DE602004009273D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE602004009273T2 publication Critical patent/DE602004009273T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D13/00Circuits for comparing the phase or frequency of two mutually-independent oscillations
    • H03D13/003Circuits for comparing the phase or frequency of two mutually-independent oscillations in which both oscillations are converted by logic means into pulses which are applied to filtering or integrating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)
  • Manipulation Of Pulses (AREA)
  • Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)

Description

  • QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN
  • Die vorliegende Erfindung beansprucht den Nutzen aus der vorläufigen US-Patentanmeldung mit der laufenden Eingangsnummer 60/531, 095 mit dem Titel "HIGH FREQUENCY BINARY PHASE DETECTOR FOR DELAY LOCK LOOP APLLICATIONS", eingereicht am 19. Dezember 2003, deren Offenbarung durch Bezugnahme darauf zum Bestandteil der vorliegenden Patentschrift gemacht wird.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Phasendetektoren und ein Verfahren zum Erfassen der relativen Phase einer Vielzahl von Signalen.
  • Viele serielle Hochgeschwindigkeits-Kommunikationssysteme übertragen nur Daten über die Kommunikationsmedien. Mit anderen Worten, diese Systeme übertragen keine Taktsignale, die von einem Empfänger dazu benutzt werden können, Daten aus dem Datenstrom in dem Signal, das über die Kommunikationsmedien empfangen worden ist, zurückzugewinnen. Folglich umfassen Empfänger für serielle Hochgeschwindigkeits-Kommunikationssysteme typischerweise Takt- und Datenrückgewinnungsschaltungen, die ein mit dem ankommenden Datenstrom synchronisiertes Taktsignal erzeugen, das dann dazu verwendet wird, die Daten aus dem Datenstrom zurückzugewinnen. Daten werden typischerweise zurückgewonnen, indem ein Taktsignal bei einer Frequenz erzeugt wird, die mit der Frequenz des Datenstroms übereinstimmt. Der Takt wird dann dazu verwendet, die einzelnen Datenbits aus dem ankommenden Datenstrom abzutasten oder zurückzugewinnen.
  • Einige herkömmliche Empfänger verwenden eine Takt- und Datenrückgewinnungsschaltung und einen Retimer, um Daten aus einem empfangenen Signale in der oben beschriebenen Art und Weise zurückzugewinnen. Typischerweise wird das empfangene Signal mittels einer oder mehrerer Pufferspeicherstufen verstärkt, und die Takt- und Datenrückgewinnungsschaltung erzeugt ein extrahiertes Taktsignal, das eine Phase und/oder eine Frequenz aufweist, die relativ zu der Phase und/oder der Frequenz des Datenstroms in dem empfangenen verstärkten Signal fest ist. Unter Verwendung dieses zurückgewonnenen Taktes extrahiert der Retimer die Daten aus dem empfangenen Signal.
  • Typischerweise ist das System so konstruiert, dass der Retimer die Daten aus etwa der Mitte jedes Datensymbols in dem Datenstrom extrahiert. Der Retimer kann zum Beispiel ein flankengesteuertes Flipflop umfassen, das das empfangene Signal an einer Flanke (z. B. der fallenden Flanke) des Taktes latcht. In diesem Fall ist die Takt- und Datenrückgewinnungsschaltung so konstruiert, dass sie die Flanken des extrahierten Taktes (in diesem Beispiel die steigende Flanke) auf die Übergangsflanke (transition edge) des empfangenen Datenstroms abstimmt.
  • Eine typische Takt- und Datenrückgewinnungsschaltung verwendet eine Phasenregelschleife (PLL; Phase lock loop) oder eine Verzögerungsregelschleife (DLL; delay lock loop), um die Übergangsflanken des extrahierten Taktes mit den Übergangsflanken des ankommenden Datenstroms in Einklang zu bringen. 1 ist ein vereinfachtes Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels einer DLL 100.
  • Die DLL 100 umfasst einen Phasendetektor 120, der zum Beispiel ein Taktsignal 110 an einem ersten Eingang und ein Feedback-Ausgangssignal 150(a) der Verzögerungsregelschleife an einem zweiten Eingang empfängt. Typischerweise erzeugt der Phasendetektor 120 wenigstens ein Phasenfehlersignal 120(a), das repräsentativ für die Phasenbeziehung zwischen dem Feedback-Ausgangssignal 150(a) und dem Taktsignal 110 ist.
  • Der Phasendetektor 120 kann zum Beispiel Übergänge in dem Takt 110 mit den steigenden Flanken oder den fallenden Flanken des Feedback-Ausgangssignals 150(a) vergleichen. Der Phasendetektor 120 erzeugt dann zum Beispiel ein Phasenfehlersignal 120(a), das anzeigt, ob das Feedback-Ausgangssignal dem Taktsignal voreilt oder nacheilt.
  • Das Phasenfehlersignal 120(a) steuert eine Ladungspumpe 130 an, die ein Stromsignal erzeugt, das eine Größe aufweist, die im Ansprechen auf das Phasenfehlersignal variiert. Ein Schleifenfilter 140 wandelt dann die Stromsignalausgabe von der Ladungspumpe 130 in ein Spannungssignal um. Dieses Spannungssignal steuert eine Verzögerungsschaltung (z. B. eine variable Verzögerungsleitung) 150, die so konfiguriert ist, dass sie ein Signal um einen Betrag an Zeit in Übereinstimmung mit der Größe der angelegten Spannung verzögert. Auf diese Weise kann die Verzögerung 150 ein Eingangssignal verzögern, um ein Ausgangssignal 150(a) zu erzeugen, bei dem die Übergangsflanken des Ausgangssignals 150(a) auf die Übergangsflanken des Taktsignals 110 abgestimmt sind.
  • 2 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel einer Verzögerungsregelschleife 200, die einen Phasendetektor 220, ein digitales Filter 230 und einen Phasenrotator 260 umfasst. Der Phasendetektor 220 empfängt zum Beispiel ein ankommendes Signal (z. B. ein Datensignal) 210 an einem ersten Eingang und ein Feedback-Ausgangssignal 260(a) der Verzögerungsregelschleife an einem zweiten Eingang. Typischerweise erzeugt der Phasendetektor 220 wenigstens ein Phasenfehlersignal 220(a) gemäß der Phasenbeziehung zwischen dem Feedback-Ausgangssignal 260(a) und dem ankommenden Datensignal 210.
  • Das Phasenfehlersignal 220(a) steuert ein digitales Filter 230 an, das wenigstens ein digitales Steuersignal erzeugt, um die Phasenrotation eines Phasenrotators 260 zu steuern. Auf diese Weise kann der Phasenrotator 260 auf der Basis des digitalen Steuersignals die Phase eines Signals (z. B. eines Taktsignals) 250 verschieben, um ein Ausgangssignal 260(a) zu erzeugen, bei dem die Übergangsflanken des Ausgangssignals 260(a) auf die Übergangsflanken des ankommenden Datensignals 210 abgestimmt sind.
  • In einigen Anwendungen werden die Eingangssignale des Phasendetektors von der gleichen Frequenz sein. Für diese Anwendungen kann der oben erörterte Phasendetektor aus einem Phasen- und Frequenzdetektor (PFD) bestehen. Wie in 3 veranschaulicht ist, kann ein Ausführungsbeispiel eines PFD 300 zwei Flipflops 310(a–b) umfassen, die jeweils von ersten und zweiten Eingangssignalen 320 und 330 angesteuert werden, die die gleiche Frequenz aufweisen. In diesem Ausführungsbeispiel empfängt das UND-Gatter 340 die Ausgabe jedes der Flipflops 310(a) und 310(b) und erzeugt ein gemeinsames Rücksetzsignal 370 für diese Flipflops.
  • Wenn das Eingangssignal 320 dem Eingangssignal 330 voreilt, ist das Up-Ausgangssignal 350 'high' (hoch) und das Down-Ausgangssignal 360 ist 'low' (niedrig). Diese Phasenfehlersignale (wenn sie verarbeitet und einer Verzögerungskomponente zugeführt sind, wie dies zum Beispiel oben erörtert worden ist) können zum Beispiel eine Reduzierung der Verzögerung bewirken, die dem Eingangssignal 320 verliehen worden ist. Als eine Folge davon werden die Übergangsflanken des verzögerten Signals, das zu dem Eingang des PFD rückgekoppelt wird, noch genauer auf die Übergangsflanken des anderen Eingangssignals 330 abgestimmt sein.
  • Wenn das Eingangssignal 320 dem Eingangssignal 330 nacheilt, wird das Up-Ausgangssignal 350 'low' sein und das Down-Ausgangssignal 350 wird 'high' sein. In diesem Fall wird die Verzögerung, die dem Feedback-Signal (z. B. Eingang 320) verliehen wird, vergrößert, um die Flanken der Eingangssignale 320 und 330 in Einklang zu bringen.
  • Für Anwendungen, bei denen die Frequenzen der Eingangssignale zu dem Phasendetektor nicht gleich sind, kann die Phasenerfassung zum Beispiel durch einen linearen Phasendetektor oder einen binären Phasendetektor bereitgestellt werden. Während des Betriebs ist die Ausgabe eines linearen Phasendetektors proportional zu der Phasendifferenz seiner Eingangssignale.
  • Die Ausgabe des binären Phasendetektors ist andererseits einer von zwei Werten (z. B. high oder low), die anzeigen, ob ein Signal dem anderen Signal voreilt oder nacheilt. Binäre Phasendetektoren stellen aber keine Anzeige der Größe der Phasendifferenz zwischen den Signalen bereit.
  • 4 ist ein vereinfachtes Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines binären Phasendetektors 400, der drei Flipflops 410(a–c) aufweist, von denen jedes von einem ersten Eingangssignal 420 und einem zweiten Eingangssignal 430(a, b oder c) angesteuert wird. Herkömmlicherweise weist das erste Eingangssignal eine niedrigere Frequenz als das zweite Eingangssignal des Phasendetektors auf. In dem Ausführungsbeispiel von 4 sind die zweiten Eingangssignale 430(a–c) der Flipflops 410(a–c) jeweils identische Taktsignale, außer es besteht eine 90 Grad Phasenverschiebung zwischen aufeinanderfolgenden Signalen. UND-Gatter 440 und 450 vergleichen die Ausgaben der Flipflops 410(a–c), um jeweils ein Up-Signal (early (früh)) 460 und ein Down-Signal (late (spät)) 470 zu erzeugen, die angeben, ob das erste Eingangssignal 420 dem zweiten Eingangssignal 430 voreilt oder nacheilt. Die Phasenfehlersignale 460 und 470 werden dann verwendet, um die Phase eines Eingangssignals zum Beispiel so, wie dies oben erörtert worden ist, einzustellen.
  • Die Flipflops 410(a–c) des binären Phasendetektors 400 arbeiten bei der Geschwindigkeit der Frequenz des Eingangstaktsignals 430 und sind deshalb in diesem Ausführungsbeispiel die Komponenten des Phasendetektors und der Verzögerungsregelschleife mit der höchsten Frequenz. In ähnlicher Weise arbeitet von den Komponenten in einer herkömmlichen Verzögerungsregelschleife, wie z. B. diejenigen, die in den 1 und 2 veranschaulicht sind, der Phasendetektor typischerweise bei der höchsten Frequenz.
  • Die Eingangskapazität eines Phasendetektors, der in der Lage ist, bei höheren Geschwindigkeiten zu arbeiten, stellt typischerweise eine höhere Belastung für das Eingangssignal dar, als dies im Vergleich dazu bei einem Phasendetektor der Fall ist, der bei niedrigeren Geschwindigkeiten arbeitet. Diese zusätzliche Last neigt dazu, sich ungünstig auf die Leistung und den Stromverbrauch des Geräts auszuwirken.
  • Zur Ermöglichung des Betriebs bei hohen Geschwindigkeiten können Hochgeschwindigkeits-CML-Flipflops, die in CMOS-Logik für den Betrieb bei oder über 10 GHz implementiert sind, induktive Lasten umfassen, um die parasitäre kapazitive Belastung an den Eingängen des Flipflops auszustimmen und die Bandbreite des Geräts zu vergrößern. Aber typische Spiralinduktoren sind relativ große Vorrichtungen, die eine beträchtliche Chipfläche verbrauchen. Deshalb kann die Verwendung dieser Induktoren die relativen Kosten und die relative Größe des Phasendetektors steigern. Außerdem tendieren Hochgeschwindigkeits-Flipflops dazu, beträchtlich mehr Energie zu verbrauchen als vergleichbare Vorrichtungen, die bei niedrigeren Geschwindigkeiten arbeiten.
  • Kurz zusammengefasst heißt dies, dass ein Phasendetektor, der bei einer hohen Geschwindigkeit arbeitet, im Vergleich zu einem Phasendetektor, der bei niedrigeren Geschwindigkeiten arbeitet, schwierig zu konstruieren sein kann, relativ große Mengen an Energie verbrauchen kann und eine relativ große Chipfläche besetzen kann.
  • In dem Dokument von T. Lee: "A 155-MHz Clock Recovery Delay- and Phase-Locked Loop" im IEEE Journal of Solid-State Circuits, Band 27, Nr. 12, 1. Dezember 1992, Seiten 1736–1746, New York, US, XP000329023 ist eine vollständig monolithische Verzögerungsregelschleife (DLL) beschrieben, die entweder selber als ein Deskewing-Element oder zusammen mit einem externen spannungsgesteuerten Oszillator (VCXO) verwendet werden kann, um eine Verzögerungs- und Phasenregelschleife zu bilden. Aus Veranschaulichungsgründen wird darüber hinaus unter anderem ein Hogge-Phasendetektor beschrieben, der ein erstes Flipflop, das einen Dateneingang und einen Takteingang aufweist, und ein zweites Flipflop umfasst, das einen Dateneingang, der mit einem Ausgang des ersten Flipflops verbunden ist, und einen invertierten Takteingang aufweist.
  • Gemäß der Erfindung sind ein Phasendetektor, wie er von dem unabhängigen Anspruch 1 definiert ist, und ein Verfahren zum Erfassen einer relativen Phase einer Vielzahl von Signalen, wie es von dem unabhängigen Anspruch 4 definiert ist, bereitgestellt.
  • Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in den abhängigen Unteransprüchen definiert.
  • Die Erfindung betrifft einen binären Phasendetektor, der wenigstens ein Phasenfehlersignal erzeugt, das repräsentativ für die relative Phase zwischen Signalen ist, die nicht von der gleichen Frequenz sind. Dieses Phasenfehlersignal kann dann verwendet werden, um die Signale bezüglich der Phase abzustimmen (phase align).
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Diese und weitere Merkmale, Ausführungsformen und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden besser verständlich, wenn sie im Hinblick auf die nachfolgende ausführliche Beschreibung, die angehängten Ansprüche und die beigefügten Zeichnungen betrachtet werden, wobei:
  • 1 ein vereinfachtes Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels einer Verzögerungsregelschleife ist, die eine Verzögerungsleitung aufweist;
  • 2 ein vereinfachtes Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels einer Verzögerungsregelschleife ist, die einen Phasenrotator aufweist;
  • 3 ein vereinfachtes Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Phasen- und Frequenzdetektors ist;
  • 4 ein vereinfachtes Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines binären Phasendetektors ist;
  • 5 ein vereinfachtes Blockdiagramm eines Hochgeschwindigkeits-Phasendetektors in Übereinstimmung mit einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist;
  • 6 ein Steuerungsdiagramm ist, das ein Beispiel des Betriebs des Phasendetektors von 5 in Übereinstimmung mit einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung demonstriert, wenn das Niedergeschwindigkeits-Taktsignal dem Hochgeschwindigkeits-Taktsignal nacheilt;
  • 7 ein Steuerungsdiagramm ist, das ein Beispiel des Betriebs des Phasendetektors von 5 in Übereinstimmung mit einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung demonstriert, wenn das Niedergeschwindigkeits-Taktsignal dem Hochgeschwindigkeits-Taktsignal voreilt;
  • 8 ein vereinfachtes Schaltungsdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Hochgeschwindigkeits-Flipflops zur Verwendung in dem Phasendetektor von 5 in Übereinstimmung mit einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist;
  • 9 ein Steuerungsdiagramm ist, das ein Beispiel des Betriebs des Flipflops von 8 in Übereinstimmung mit einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung demonstriert;
  • 10 ein vereinfachtes Blockdiagramm eines Teils eines Empfängers ist, der einen entscheidungsrückgekoppelten Entzerrer, eine Takt- und Datenrückgewinnungsschaltung und eine Verzögerungsregelschleife in Übereinstimmung mit einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfasst; und
  • 11 ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Phasenregelschleife ist, die einen Phasendetektor in Übereinstimmung mit einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung enthält.
  • In Übereinstimmung mit der allgemein üblichen Praxis sind die verschiedenen Merkmale, die in den Zeichnungen veranschaulicht sind, nicht maßstabgerecht. Im Gegenteil, die Abmessungen der verschiedenen Merkmale sind aus Gründen der Klarheit willkürlich ausgedehnt oder verringert worden. Außerdem bezeichnen ähnliche Bezugszeichen ähnliche Merkmale in der ganzen Beschreibung und in allen Figuren.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
  • Die Erfindung wird unten unter Bezugnahme auf ausführliche veranschaulichende Ausführungsbeispiele beschrieben. Es wird offensichtlich sein, dass die Erfindung in einer breiten Vielfalt von Formen verkörpert werden kann, von denen einige ziemlich anders als diejenigen der offenbarten Ausführungsbeispiele sein können. Folglich sind die spezifischen strukturellen und funktionellen Einzelheiten, die hier offenbart sind, lediglich repräsentativ und beschränken nicht den Schutzumfang der Erfindung.
  • Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung stellen einen Hochgeschwindigkeits-Phasendetektor für eine Verzögerungsregelschleife wie zum Beispiel die Verzögerungsregelschleife bereit, die in 2 veranschaulicht ist. In einem solchen Ausführungsbeispiel kann der Phasendetektor die Übergangsflanken von zwei Eingangstakten, die unterschiedliche Frequenzen aufweisen, aufeinander abstimmen. In der Praxis können die hier gegebenen Lehren dazu verwendet werden, periodische Signale wie z. B. Taktsignale in einer Vielfalt von Komponenten, die zum Beispiel Verzögerungsregelschleifen und Phasenregelschleifen einschließen, aufeinander abzustimmen.
  • Unter Bezugnahme auf 5 umfasst ein Phasendetektor 500 in einigen Ausführungsbeispielen ein Hochgeschwindigkeits-Flipflop 510 und ein Niedergeschwindigkeits-Flipflop 530. Das Hochgeschwindigkeits-Flipflop 510 arbeitet bei der Frequenz eines Hochgeschwindigkeits-Taktsignals 520, das den Dateneingang des Hochgeschwindigkeits-Flipflops 510 ansteuert. In diesem Ausführungsbeispiel steuert das Ausgangssignal 510(a) des Hochgeschwindigkeits-Flipflops 510 den Dateneingang des Niedergeschwindigkeits-Flipflops 530 an. Das Niedergeschwindigkeits-Flipflop 530 arbeitet typischerweise bei der Frequenz eines Niedergeschwindigkeits-Taktsignals 540, das den Takteingang beider Flipflops 520 und 530 ansteuert. Das zweite Flipflop 530 kann in dieser Schaltung bei einer niedrigen Geschwindigkeit arbeiten, da die Eingabedaten für das Flipflop 530 bereits bei der niedrigen Geschwindigkeit von dem ersten Flipflop 510 gelatcht worden sind. Die Frequenz des Hochgeschwindigkeitstakts 540 ist ein Vielfaches der Frequenz des Niedergeschwindigkeitstakts 520.
  • In einem Ausführungsbeispiel sind beide Flipflops 510 und 530 zum Beispiel steigende Flanken-D-Flipflops. Ein Fachmann auf dem Gebiet wird erkennen, dass auch andere Arten von Flipflops verwendet werden können.
  • 6 ist ein Beispiel eines vereinfachten Steuerungsdiagramms des Betriebs des Phasendetektors 500 von 5, wenn der Niedergeschwindigkeitstakt 540 dem Hochgeschwindigkeitstakt 520 nacheilt. Während des Betriebs latcht das Hochgeschwindigkeits-Flipflop 510 das Hochgeschwindigkeits-Taktsignal 520 an der steigenden Flanke des Niedergeschwindigkeits-Taktsignals 540. Auf diese Weise ist der Ausgang (Leitung 510(a) in 5) des Hochgeschwindigkeits-Flipflops nach dem ersten Übergang von 'low' zu 'high' des Niedergeschwindigkeitstakts in 6 'high'.
  • An der nächsten steigenden Flanke des Niedergeschwindigkeitstakts latcht das zweite Flipflop 530 die Ausgabe des Hochgeschwindigkeits-Flipflops 510, um zu gewährleisten, dass die Ausgabe des Phasendetektors stabil ist. In diesem Fall ist die Ausgabe des Phasendetektors 'high', wodurch angezeigt wird, dass der Niedergeschwindigkeitstakt 540 dem Hochgeschwindigkeitstakt 520 nacheilt.
  • 7 ist ein Beispiel eines vereinfachten Steuerungsdiagramms des Betriebs des Phasendetektors 500 von 5, wenn der Niedergeschwindigkeitstakt 540 dem Hochgeschwindigkeitstakt 520 voreilt. Während des Betriebs latcht das Hochgeschwindigkeits-Flipflop 510 wiederum das Hochgeschwindigkeits-Taktsignal 520 an der steigenden Flanke des Niedergeschwindigkeits-Taktsignals 540. Außerdem latcht das zweite Flipflop 530 wiederum die Ausgabe des Hochgeschwindigkeits-Flipflops 510. In diesem Fall ist das gelatchte Hochgeschwindigkeits-Taktsignal 'low', und als Folge davon ist die Ausgabe des Phasendetektors ebenfalls 'low', wodurch angezeigt wird, dass der Niedergeschwindigkeitstakt 540 dem Hochgeschwindigkeitstakt 520 voreilt.
  • In einem Ausführungsbeispiel wird der Phasendetektor in einem 10 Gigabit Empfänger verwendet. In diesem Fall kann die Frequenz des Hochgeschwindigkeitstakts zum Beispiel etwa 10 GHz sein, und die Frequenz des Niedergeschwindigkeitstakts kann zum Beispiel etwa 155 MHz sein.
  • Der Phasendetektor von 5 kann gegenüber herkömmlichen Phasendetektoren mehrere Vorteile bereitstellen. Zum Beispiel stellt der Takteingang eines Flipflops im Vergleich zu dem Dateneingang des Flipflops im Allgemeinen eine größere kapazitive Belastung für ein Eingangssignal dar. Deshalb stellt der Phasendetektor 500 von 5 eine niedrigere kapazitive Belastung für den Hochgeschwindigkeitstakt 520 dar, als dies im Vergleich dazu bei einem herkömmlichen Design der Fall wäre, bei dem der Takt mit der höheren Geschwindigkeit den Takteingang und nicht den Dateneingang eines Flipflops ansteuert.
  • Außerdem kann der Phasendetektor 500 unter Verwendung von weniger Komponenten implementiert werden als im Vergleich dazu ein herkömmlicher Phasendetektor, der einen Takt mit höherer Geschwindigkeit zur Ansteuerung des Dateneingangs statt des Takteingangs eines Flipflops verwendet. Beispiele für Phasendetektoren dieses Typs umfassen Halbraten- und Viertelraten-Phasendetektoren, die typischerweise die Verwendung von jeweils zweimal oder viermal mehr Flipflops benötigen. Darüber hinaus steigert die Verwendung von mehr Flipflops in diesen herkömmlichen Designs die Lastkapazität bei sowohl den Hochgeschwindigkeits-, als auch den Niedergeschwindigkeits-Taktsignalen.
  • Die Verwendung des Niedergeschwindigkeits-Flipflops 530 in dem Phasendetektor 500 verbessert ferner die Leistung des Phasendetektors 500 im Vergleich zu herkömmlichen Designs. Ein typisches Niedergeschwindigkeits-Flipflop repräsentiert eine kleinere kapazitive Belastung für ein Eingangssignal als im Vergleich dazu ein herkömmliches Hochgeschwindigkeits-Flipflop. Auf diese Weise kann der Phasendetektor 500 durch die Verwendung eines Niedergeschwindigkeits-Flipflops anstelle eines Hochgeschwindigkeits-Flipflops für das zweite Flipflop eine niedrigere kapazitive Belastung für die Ansteuerungsstufe darstellen.
  • Vorteilhafterweise kann das Niedergeschwindigkeits-Flipflop 530 zum Beispiel eine Größenordnung weniger Energie verbrauchen und kann weniger Chipfläche besetzen als das Hochgeschwindigkeits-Flipflop 510. Dies kann im Vergleich zu herkömmlichen Phasendetektoren zu einem kostengünstigeren Phasendetektor 500 führen.
  • Darüber hinaus kann, was auf dem Fachgebiet bekannt ist, jedes der Flipflops zum Beispiel zwei Latches umfassen, die die Folge-/Halte-Funktionen bereitstellen, die benötigt werden, um das Eingangsdatensignal zu latchen. In herkömmlichen Designs können alle Flipflop-Latches Hochgeschwindigkeits-Latches sein. Vorteilhafterweise kann in dem Ausführungsbeispiel von 5 das zweite Latch des Hochgeschwindigkeits-Flipflops 510 ein Niedergeschwindigkeits-Latch sein. Auf diese Weise kann die Schaltung von 5 zum Beispiel unter Verwendung von einem Hochgeschwindigkeits-Latch und drei Niedergeschwindigkeits-Latches aufgebaut sein. Wie oben erörtert worden ist, kann die Verwendung von Niedergeschwindigkeitskomponenten die Kosten und die Leistung der Vorrichtung im Vergleich zu einem herkömmlichen Phasendetektor, wie zum Beispiel demjenigen, der in 4 veranschaulicht ist und der sechs Hochgeschwindigkeits-Latches enthalten kann, beträchtlich verbessern.
  • In einer Anwendung wie etwa der Verzögerungsregelschleife von 2 kann ein Hochgeschwindigkeitssignal dazu verwendet werden, einen ersten Eingang des Phasendetektors anzusteuern, und ein Niedergeschwindigkeitssignal kann dazu verwendet werden, den Phasenrotator 260 anzusteuern. Auf diese Weise kann ein Phasendetektor, der in Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel von 5 aufgebaut ist, in dieser DLL dazu verwendet werden, wenigstens ein Phasenfehlersignal zu erzeugen, das anzeigt, ob das Niedergeschwindigkeitssignal dem Hochgeschwindigkeitssignal voreilt oder nacheilt. Zum Beispiel kann ein Phasenfehlersignal die Form der Signale annehmen, die in den 6 und 7 veranschaulicht sind. Dieses Phasenfehlersignal kann dann das digitale Filter 230 ansteuern, das wiederum ein digitales Steuersignal erzeugt, das den Phasenrotator 260 steuert. Auf diese Weise kann die Verzögerungsregelschleife die Phase des Niedergeschwindigkeitssignals drehen, um die Übergangsflanken des Niedergeschwindigkeitssignals auf die Übergangsflanken des Hochgeschwindigkeitssignals einzustellen.
  • 8 ist ein vereinfachtes Schaltungsdiagramm eines Ausführungsbeispiels des Hochgeschwindigkeits-Flipflops 510 von 5. Das Flipflop 510 umfasst ein erstes Latch 710 und ein zweites Latch 720. In diesem Ausführungsbeispiel steuert ein differentielles Hochgeschwindigkeits-Taktsignal die Dateneingänge eines ersten differentiellen Paars von Transistoren 730 in dem ersten Latch 710 an. In diesem Ausführungsbeispiel steuert ein differentielles Niedergeschwindigkeits-Taktsignal die differentiellen Takt-Transistorpaare 770 und 780 jeweils der Latches 710 und 720 an. Auf diese Weise ist das erste Latch 710 ein Hochgeschwindigkeits-Latch, während das zweite Latch 720 unter Verwendung eines Niedergeschwindigkeits-Latch implementiert sein kann.
  • Wie in 8 gezeigt ist, kann das Hochgeschwindigkeits-Latch 710 induktive Lasten L1 und L2 enthalten. Wie oben erörtert worden ist, können diese Induktoren dazu verwendet werden, die kapazitive Belastung an den Eingängen des Flipflops auszustimmen. In einigen Ausführungsbeispielen kann das Hochgeschwindigkeits-Latch 710 in CML mit einer typischen Lastkapazität in der Größenordnung von 35fF aufgebaut sein, wenn es bei 10 GHz betrieben wird.
  • Da das Latch 720 bei einer niedrigeren Geschwindigkeit arbeiten kann, können induktive Lasten in dem Latch 720 eliminiert werden, wodurch die Größe des Latch 720 reduziert wird. Auf diese Weise kann die Verwendung des Niedergeschwindigkeits-Latch beträchtliche Kosten- und Leistungsvorteile bereitstellen.
  • 9 ist ein vereinfachtes Steuerungsdiagramm, das graphisch ein Beispiel des Betriebs des Flipflops von 8 veranschaulicht. Wie in dem Steuerungsdiagramm veranschaulicht ist, ist dann, wenn der Niedergeschwindigkeitstakt niedrig (low) ist und dem Hochgeschwindigkeitstakt voreilt, das erste differentielle Paar 730 eingeschaltet, und das Latch 710 gibt ein differentielles Hochgeschwindigkeits-Taktsignal (Q) aus. Das heißt, wenn der Niedergeschwindigkeitstakt niedrig (low) ist, folgt die Ausgabe (Q) dem Zustand des Hochgeschwindigkeitstaktes (d. h., sie verfolgt diesen).
  • In diesem Fall ist ein erstes differentielles Paar 750 des zweiten Latch 720 ausgeschaltet und ein zweites differentielles Paar 760 ist eingeschaltet. Als eine Folge davon hält das zweite Latch 720 seinen vorhergehenden Zustand (d. h., es hält diesen aufrecht).
  • Wenn das Niedergeschwindigkeits-Taktsignal hoch (high) geht, schaltet sich das differentielle Paar 730 aus, und ein zweites differentielles Paar 740 des ersten Latch wird eingeschaltet, wodurch der vorhergehende Zustand des Hochgeschwindigkeits-Taktsignals gehalten (d. h., aufrechterhalten) wird. Als eine Folge davon bleibt die Ausgabe (Q) des ersten Latch 710 niedrig (low).
  • In diesem Fall wird das erste differentielle Paar 750 des zweiten Latch 720 eingeschaltet und das zweite differentielle Paar 760 wird ausgeschaltet. Dies bewirkt, dass die Ausgabe des Flipflops auf niedrig (low) geht.
  • Wenn der Niedergeschwindigkeitstakt wieder auf niedrig (low) geht, folgt die Ausgabe (Q) des ersten Latch 710 wieder dem Hochgeschwindigkeits-Taktsignal. Aber die Ausgabe des Flipflops bleibt niedrig (low), bis der Niedergeschwindigkeitstakt dem Hochgeschwindigkeitstakt nicht mehr länger nacheilt.
  • Wie oben erörtert worden ist, wird die Verzögerungsregelschleife dann, wenn der Phasendetektor ein Phasenfehlersignal erzeugt, das anzeigt, dass der Niedergeschwindigkeitstakt dem Hochgeschwindigkeitstakt voreilt, dem Niedergeschwindigkeitstakt eine zusätzliche Verzögerung verleihen. Dies wird fortgesetzt, bis der Niedergeschwindigkeitstakt schließlich dem Hochgeschwindigkeitstakt nacheilt. Wenn dies passiert, dann wird die Ausgabe des Flipflops auf hoch (high) gehen, was bewirken wird, dass die Verzögerungsregelschleife die Verzögerung reduziert. Durch das kontinuierliche Anpassen der Verzögerung auf diese Art und Weise kann die Verzögerungsregelschleife effektiv die Übergangsflanken des Hochgeschwindigkeitstaktes und des Niedergeschwindigkeitstaktes abgleichen.
  • Es sollte klar sein, dass die Steuerungsdiagramme, die oben veranschaulicht sind, vereinfacht sind und nicht alle Verzögerungen darstellen, die in einem typischen System existieren. So ist zum Beispiel die D-zu-Q-Verzögerung der Flipflops in dem Steuerungsdiagramm nicht gezeigt. Außerdem können in dem Timing zusätzliche Verzögerungen durch zum Beispiel Pufferspeicher verliehen werden, die verwendet werden können, um eine ausreichende Ansteuerung für die Taktsignale bereitzustellen. Zum Beispiel kann ein Paar von in Reihe geschalteten invertierenden Pufferspeichern in die Niedergeschwindigkeitstaktverbindung zwischen dem Hochgeschwindigkeits-Flipflop und dem Niedergeschwindigkeits-Flipflop eingefügt werden, um mehr Taktansteuerung bereitzustellen. In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann auch ein zusätzlicher Inverter in diese Niedergeschwindigkeitstaktverbindung eingefügt werden, um ein differentielles Niedergeschwindigkeits-Taktsignal bereitzustellen. In einigen CML-Ausführungsbeispielen werden diese Inverter Verzögerungen in der Größenordnung von 50 pS verleihen.
  • 10 stellt einen Teil eines Ausführungsbeispiels eines Hochgeschwindigkeitsempfängers 1000 dar, der einen Phasendetektor enthalten kann, der in Übereinstimmung mit den hier gegebenen Lehren aufgebaut ist. Der Empfänger 1000 umfasst einen entscheidungsrückgekoppelten Entzerrer, der so ausgelegt ist, dass er die kanalbezogene Verzerrung in empfangen Daten reduzieren kann, und eine Takt- und Datenrückgewinnungsschaltung 1020. Der entscheidungsrückgekoppelte Entzerrer umfasst einen Summierer 1035, einen Slicer 1060, einen Retimer (z. B. ein Flipflop) 1070 und einen Multiplizierer 1080.
  • Die Takt- und Datenrückgewinnungsschaltung 1020 ist mit dem Entzerrer gekoppelt, um ein extrahiertes Taktsignal 1025 aus den entzerrten Daten 1060(a) zu erzeugen. Der Retimer 1070 des entscheidungsrückgekoppelten Entzerrers erzeugt dann rückgewonnene entzerrte Daten aus den entzerrten Daten 1060(a) im Ansprechen auf das extrahierte Taktsignal 1025.
  • Der Hochgeschwindigkeitsempfänger 1000 umfasst eine Überwachungsschaltung 1005, die die Verzerrung in einer Soft-Decision-Datenausgabe von dem Summierer 1035 des entscheidungsrückgekoppelten Entzerrers verfolgt. Die Überwachungsschaltung 1005 erzeugt ein Verzerrungsfehlersignal 1005(a) aus den Soft-Decision-Daten, das von einem Echtzeitoptimierer 1050 verwendet werden kann, um das Phasenversatzsignal der Takt- und Datenrückgewinnungsschaltung 1020 einzustellen, um die Leistung des Empfängers 1000 zu verbessern.
  • Die Überwachungsschaltung 1005 kann einen Analog-/Digital-Wandler (ADC) 1010 umfassen, der die analoge Soft-Decision-Signalausgabe von dem Summierer 1035 in ein digitales Signal 1010(a) umwandelt. In einem Ausführungsbeispiel tastet der Analog-/Digital-Wandler die analoge Soft Decision bei einer relativ niedrigen Rate im Ansprechen auf einen Niedergeschwindigkeits-ADC-Takt ab. Der ADC-Takt 1015 kann zum Beispiel ein niederfrequentes Signal sein, das von einer stabilen Oszillationsquelle (z. B. einem Quarz) erzeugt wird.
  • In einem Ausführungsbeispiel kann eine Verzögerungsregelschleife 1065, wie sie hierin beschrieben ist, dazu verwendet werden, die Übergangsflanken eines Niederfrequenz-Referenztakts 1045 mit den Übergangsflanken des extrahierten Taktsignals 1025 in Einklang zu bringen, um den ADC-Takt 1015 zu erzeugen. Auf diese Weise kann die Überwachungsschaltung 1005 mit dem entscheidungsrückgekoppelten Entzerrer synchronisiert werden.
  • Ein digitaler Begrenzer 1030 und ein Kombinator 1040 kooperieren, um ein Fehlersignal 1040(a) aus dem digitalisierten Signal 1010(a) zu erzeugen. Das Fehlersignal 1040(a) kann dann zum Quadrat erhoben werden und dann akkumuliert werden, um ein Summen-Quadratfehlersignal 1005(a) zu erzeugen, das zu dem Echtzeitoptimierer 1050 gesendet wird.
  • 11 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel einer Phasenregelschleife (PLL), die einen Phasendetektor enthalten kann, der gemäß den hier gegebenen Lehren aufgebaut ist. Zum Beispiel kann ein Phasendetektor 1105, der in Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel von 5 aufgebaut ist, wenigstens ein Fehlersignal erzeugen, das repräsentativ für die Phasendifferenz zwischen einem festen Referenztakt 1120 und einem Feedback-Signal 1115(a) ist, das von einem spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) 1115 erzeugt wird. In einem Ausführungsbeispiel ist der Referenztakt 1120 ein relativ niederfrequentes Signal, das von einer stabilen Oszillationsquelle (z. B. einem Quarz) erzeugt wird.
  • Im Gegensatz zu einigen herkömmlichen Phasenregelschleifen braucht das Feedback-Signal 1115(a) bezüglich der Frequenz nicht heruntergeteilt zu werden, bevor es zu dem Phasendetektor 1105 rückgekoppelt wird. Dies liegt daran, dass der Phasendetektor, wie er hier erörtert wird, in der Lage ist, die Phase von Signalen, die unterschiedliche Frequenzen aufweisen, vergleichen zu können.
  • Eine Ladungspumpe 1135 erzeugt ein Stromsignal, dessen Größe als eine Funktion der Größe des Ausgangssignals des Phasendetektors 1105 variiert. Ein Schleifenfilter 1140 filtert dann die Hochfrequenzkomponenten der Stromsignalausgabe von der Ladungspumpe 1135 aus und leitet das gefilterte Signal zu dem spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) 1115 weiter, um die Frequenz der Signal-1115(a)-Ausgabe von dem VCO 1115 zu steuern.
  • Obwohl bestimmte exemplarische Ausführungsbeispiele oben im Einzelnen beschrieben und in den beigefügten Zeichnungen gezeigt worden sind, sollte es verstanden werden, dass solche Ausführungsbeispiele lediglich veranschaulichend und nicht beschränkend für die umfassende Erfindung sind. Es wird daher erkannt werden, dass verschiedene Modifikationen bei den veranschaulichten und anderen Ausführungsbeispielen der Erfindung, die oben beschrieben wird, durchgeführt werden können, ohne dass von dem breiten erfinderischen Schutzumfang davon abgewichen wird. Angesichts des Obigen wird es klar sein, dass die Erfindung nicht auf die speziellen Ausführungsbeispiele oder Anordnungen, die offenbart sind, beschränkt ist, sondern dass es statt dessen gedacht ist, dass die Erfindung alle Änderungen, Adaptionen oder Modifikationen abdeckt, die innerhalb des Schutzumfangs und des Gedankens der Erfindung liegen, wie sie von den angehängten Ansprüchen definiert ist.

Claims (7)

  1. Phasendetektor (500) mit: einem ersten Flipflop (510), das Folgendes umfasst: einen Daten-Eingang, der mit einem ersten Signal (520) gekoppelt ist, das eine erste Frequenz aufweist, und einen Takteingang, der mit einem zweiten Signal (540) gekoppelt ist, das eine zweite Frequenz aufweist, wobei die erste Frequenz ein Vielfaches der zweiten Frequenz ist; und einem zweiten Flipflop (530), das Folgendes umfasst: einen Daten-Eingang, der mit einer Ausgabe (510(a)) des ersten Flipflops (510) gekoppelt ist, und einen Takteingang, der mit dem zweiten Signal (540) gekoppelt ist; dadurch gekennzeichnet, dass das erste Flipflop (510) ein Hochgeschwindigkeits-Flipflop umfasst, das Folgendes umfasst: eine erste induktive Last, die zwischen einem ersten weiteren Eingang des ersten Flipflops und einem Stromanschluss geschaltet ist; und eine zweite induktive Last, die zwischen einem zweiten weiteren Eingang des ersten Flipflops und dem Stromanschluss geschaltet ist.
  2. Phasendetektor (500) nach Anspruch 1, wobei das zweite Flipflop (530) ein Niedergeschwindigkeits-Flipflop umfasst.
  3. Phasendetektor (500) nach Anspruch 1, wobei das erste Flipflop (510) ein Hochgeschwindigkeits-Latch und ein Niedergeschwindigkeits-Latch umfasst.
  4. Verfahren zum Erfassen einer relativen Phase einer Vielzahl von Signalen, wobei das Verfahren Folgendes umfasst: Liefern eines ersten Signals (520), das eine erste Frequenz aufweist, zu einem Daten-Eingang eines ersten Flipflops (510); Takten des ersten Flipflops (510) unter Verwendung eines zweiten Signals (540), das eine zweite Frequenz aufweist, wobei die erste Frequenz ein Vielfaches der zweiten Frequenz ist; Liefern einer Ausgabe (510(a)) des ersten Flipflops (510) zu einem zweiten Flipflop (530); Takten des zweiten Flipflops (530) unter Verwendung des zweiten Signals (540); und Erzeugen wenigstens eines Ausgangssignals des zweiten Flipflops (530), das eine Phasendifferenz zwischen dem ersten Signal (520) und dem zweiten Signal (540) anzeigt; wobei das erste Flipflop (510) ein Hochgeschwindigkeits-Flipflop umfasst, das wenigstens eine induktive Last umfasst.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei das wenigstens eine Ausgangssignal anzeigt, ob das zweite Signal (540) dem ersten Signal (520) voreilt oder ob das zweite Signal (540) dem ersten Signal (520) nacheilt.
  6. Verzögerungsregelschleife mit: dem Phasendetektor (500) von Anspruch 1, des Weiteren mit wenigstens einem Ausgang zum Erzeugen wenigstens eines Phasenfehlersignals; einem digitalen Filter, das gekoppelt ist, um das wenigstens eine Phasenfehlersignal zu empfangen, und das wenigstens ein gefiltertes Signal erzeugt; und einem Phasenrotator, der gekoppelt ist, um das wenigstens eine gefilterte Signal und das zweite Signal (540) zu empfangen, und der das zweite Signal (540) im Übereinstimmung mit dem wenigstens einen gefilterten Signal verzögert.
  7. Phasenregelschleife mit: dem Phasendetektor (500) von Anspruch 1, des Weiteren mit wenigstens einem Ausgang zum Erzeugen wenigstens eines Phasenfehlersignals; einer Ladungspumpe, die gekoppelt ist, um das wenigstens eine Phasenfehlersignal zu empfangen, und die wenigstens ein Stromsignal erzeugt; einem Schleifenfilter, das gekoppelt ist, um das wenigstens eine Stromsignal zu empfangen, und das wenigstens ein gefiltertes Signal erzeugt; und einer Verzögerungsschaltung, die gekoppelt ist, um das wenigstens eine gefilterte Signal und das zweite Signal (540) zu empfangen, und die das zweite Signal (540) in Übereinstimmung mit dem wenigstens einen gefilterten Signal verzögert.
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