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DE602004009236T2 - Gonioskopielinse - Google Patents

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DE602004009236T2
DE602004009236T2 DE602004009236T DE602004009236T DE602004009236T2 DE 602004009236 T2 DE602004009236 T2 DE 602004009236T2 DE 602004009236 T DE602004009236 T DE 602004009236T DE 602004009236 T DE602004009236 T DE 602004009236T DE 602004009236 T2 DE602004009236 T2 DE 602004009236T2
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mirror
eye
contact lens
anterior chamber
contact
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Peng Tee Khaw
Peter G. Seattle Harrington
Daniel M. Renton Bell
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Ocular Instruments Inc Bellevue
Ocular Instruments Inc
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Ocular Instruments Inc Bellevue
Ocular Instruments Inc
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/10Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions
    • A61B3/117Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions for examining the anterior chamber or the anterior chamber angle, e.g. gonioscopes

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  • Prostheses (AREA)
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Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kontaktglas zur Augendiagnose und insbesondere Kontaktgläser zum Betrachten der Vorderkammer eines Auges.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Derzeit gibt es im Allgemeinen drei Arten von Gonioskopie-Kontaktgläsern. Die einfachste Art umfasst ein Kontaktglaselement mit einer konkaven Kontaktlinsenoberfläche, die mit der Hornhaut eines Auges in Kontakt gebracht wird. Das Kontaktglas weist einen planen Spiegel (oder eine plane Prismafacette) auf, der/die der Kontaktlinsenoberfläche und der optischen Achse des Auges benachbart positioniert ist und sich bezogen auf diese nach vorn und seitlich nach außen erstreckt. "Spiegel" oder „Spiegeloberfläche" wird hierin synonym mit „Prismafacette" verwendet. Der Spiegel ist in einem Winkel angeordnet, so dass von der Peripherie der Vorderkammer ausgehende Lichtstrahlen für die Betrachtung durch den Augenarzt in einer Richtung, die im Allgemeinen parallel zur optischen Achse ist, nach außen reflektiert werden. Es kann mehr als ein Spiegel um das Kontaktglaselement herum positioniert sein, so dass mehrere Abschnitte des Auges betrachtet werden können, ohne das Kontaktglas zu drehen. Da das Bild nur durch einen einzigen Spiegel betrachtet wird, ist das vom Arzt betrachtete Bild zwangsläufig umgekehrt. Darüber hinaus ist es gegenüber der tatsächlichen Position des betrachteten Bildes um 180° versetzt. Da das Bild umgekehrt ist, muss das Kontaktglas in einer Richtung gedreht werden, die entgegengesetzt zu der Richtung ist, in der man das Kontaktglas intuitiv bewegen würde, um einen benachbarten Abschnitt der Peripherie der Vorderkammer zu betrachten.
  • Bei einer zweiten Art von Kontaktglas, die üblicherweise Direktbetrachtungs-Gonioskopie-Kontaktglas genannt wird, wird ein Paar von Spiegeloberflächen verwendet, von denen eine gegenüber der Mittelachse des Kontaktglases versetzt ist und die andere die Mittelachse des Kontaktglases schneidet. Die versetzte Oberfläche nimmt einem peripheren Abschnitt der Kontaktlinsenoberfläche benachbart ihren Anfang und erstreckt sich von da nach vorn und zur Seite. Die zweite Oberfläche erstreckt sich von einer dem unteren Abschnitt der zweiten Oberfläche benachbarten und vor diesem befindlichen Position und erstreckt sich von einer Position auf der gleichen Seite der Mittelachse wie die zweite Oberfläche nach vorn und schneidet die Mittelachse. Mit dieser Anordnung kann der periphere Abschnitt der Vorderkammer entlang der Mittelachse des Kontaktglases betrachtet werden. Mit dieser Anordnung kann jedoch nur ein Segment der Peripherie der Vorderkammer betrachtet werden, ohne das Kontaktglas bezogen auf das Auge zu drehen.
  • Eine dritte Art von Gonioskopie-Kontaktglas weist eine erste Spiegeloberfläche auf einer Seite der Mittelachse und einen zweiten Spiegel auf der gegenüberliegenden Seite der Mittelachse auf. Die zwei Spiegeloberflächen sind auf gegenüberliegenden Seiten der Mittelachse nebeneinandergestellt und so angeordnet, dass Lichtstrahlen von der Peripherie der Vorderkammer vom ersten Spiegel zum zweiten Spiegel und dann vom zweiten Spiegel in einer Vorwärtsrichtung, die im Allgemeinen parallel zur Mittelachse ist, reflektiert werden. Da der erste Spiegel auf einer gegenüberliegenden Seite der Mittelachse positioniert ist, befindet sich das Bild im Allgemeinen scheinbar oberhalb des betrachteten Abschnitts der Vorderkammer. Mit dieser Spiegelanordnung kann wieder nur ein Abschnitt der Pe ripherie der Vorderkammer betrachtet werden, ohne das Kontaktglaselement zu drehen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gonioskopie-Kontaktglas bereitzustellen, das wenigstens einige der Nachteile der bisherigen Kontaktgläser im Wesentlichen ausräumt und mit dem gleichzeitig im Wesentlichen die gesamte Peripherie der Vorderkammer betrachtet werden kann, ohne das Kontaktglas zu drehen. Zusätzlich kann sich das betrachtete aufrechte Bild scheinbar direkt oberhalb des tatsächlich betrachteten Abschnitts der Vorderkammer befinden.
  • Erfindungsgemäß stellen wir ein Kontaktglas zum Betrachten der Vorderkammer eines Auges bereit, wobei das Kontaktglas eine Mittelachse aufweist, die mit der optischen Achse des Auges in eine Linie bringbar ist, umfassend:
    eine Kontaktlinse mit einer konkaven Oberfläche, deren Krümmung mit der Hornhaut eines Auges kompatibel ist,
    und Spiegelmittel zum Richten von Lichtstrahlen von der Kontaktlinse zu einem Benutzer,
    dadurch gekennzeichnet, dass das Spiegelmittel umfasst:
    eine Mehrzahl von Spiegelsets (30a, 32a; 30b, 32b; 30c, 32c; 30d, 32d), wobei jedes Spiegelset aufweist: einen ersten Spiegel (32a; 32b; 32c; 32d), der vor dem Auge (22) und vor dem Bereich der zu betrachtenden Vorderkammer (42) positioniert ist, und einen zweiten Spiegel (30a; 30b; 30c; 30d), der hinter dem ersten Spiegel und auf der gegenüberliegenden Seite der optischen Achse (24) des Auges bezogen auf den ersten Spiegel positioniert ist, und dass
    das Kontaktglas (10) und jedes der Spiegelsets so angeordnet sind, dass sie Lichtstrahlen vom peripheren Abschnitt der Vorderkammer empfangen, die Strahlen (40) vom zweiten Spiegel zum ersten Spiegel reflektieren und dann die Lichtstrahlen in einer Vorwärtsrichtung (40b) vom Auge weg reflektieren, und wobei der zweite Spiegel jedes Sets vollständig hinter dem ersten Spiegel jedes Sets positioniert ist.
  • Mit dieser Konfiguration kann dafür gesorgt werden, dass sich die betrachteten Lichtstrahlen scheinbar an einer Position befinden können, die im Allgemeinen der Position des tatsächlich betrachteten Abschnitts der Peripherie des Auges entspricht. Da zwei Spiegeloberflächen verwendet werden, sieht der Augenarzt ein aufrechtes Bild.
  • Die Spiegelsets sind vorzugsweise einheitlich um die Achse herum angeordnet, um einen wesentlichen Abschnitt des peripheren Abschnitts der Vorderkammer sichtbar zu machen, ohne das Kontaktglas zu drehen.
  • Vorzugsweise sind vier der Spiegelsets vorhanden.
  • Die Hinterkante des zweiten Spiegels ist vorzugsweise hinter dem vordersten Abschnitt der Kontaktlinse positioniert.
  • Die ersten Spiegel sind vorzugsweise in einem ersten massiven Prisma ausgebildet, und die zweiten Spiegel und die Kontaktlinse sind in einem zweiten massiven Prisma ausgebildet, das sich hinter dem ersten Prisma befindet, wobei das erste und zweite Prisma optisch verbunden sind, um Lichtstrahlen zu übertragen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Nachfolgend wird ein erfindungsgemäßes Kontaktglas lediglich beispielhaft unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen
  • 1 eine dreidimensionale Ansicht des Kontaktglases ist,
  • 2 eine Draufsicht des Kontaktglases aus 1 ist,
  • 3 eine Schnittansicht des Kontaktglases aus 2 ist, welche die Position auf dem Auge eines Patienten zeigt, und
  • 4 eine Unteransicht des Kontaktglases ist.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Zunächst auf 1 Bezug nehmend, umfasst das Kontaktglas 10 ein unteres Prismaelement 12 und ein oberes Prismaelement 14. Bei der derzeit bevorzugten Ausführungsform werden beide Prismaelemente 12 und 14 separat hergestellt; sie könnten jedoch auf Wunsch aus einem einzigen Block optischen Materials maschinell gearbeitet werden.
  • Nun auf alle Figuren Bezug nehmend, weist das Kontaktglas 10 eine vordere Oberfläche 16 auf, die im Allgemeinen rechtwinklig zur Mittelachse 18 des Kontaktglases ausgerichtet ist. Das Kontaktglas 10 ist auf der Hornhaut 20 eines Auges 22 eines menschlichen Patienten positioniert gezeigt. Die Mittelachse 18 des Kontaktglases 10 befindet sich im Allgemeinen in einer Linie mit der optischen Achse 24 des Auges. Das hintere Prismaelement 12 weist eine im hinteren Abschnitt desselben ausgebildete konkave Kontaktlinsenoberfläche 26 auf. Diese konkave Kontaktlinsenoberfläche 26 weist eine Krümmung auf, die auf herkömmliche Weise so gestaltet ist, dass sie der Krümmung einer durchschnittlichen Hornhaut 20 des menschlichen Auges 22 entspricht. Das untere Prisma 12 weist vier Facetten 30a, 30b, 30c und 30d auf, die jeweils seitlich nach außen weisend bezogen auf die Mittelachse des Kontaktglases 10 positioniert sind. Bei der bevorzugten Ausführungsform sind die vier Facet ten 30a30d um die Mittelachse 18 herum gleichmäßig beabstandet. Jede der Facetten 30a30d ist in ihrem Inneren reflektierend. Die vier Facetten sind im Allgemeinen aufrecht, sind jedoch von der Hinterkante zur Vorderkante in einem Winkel seitlich nach außen weisend angeordnet.
  • Die vordere Oberfläche 16 des oberen Elements 14 ist vorzugsweise plan und rechtwinklig zur Mittelachse 18 ausgerichtet. Die Oberfläche 16 kann jedoch gekrümmt sein (sphärisch oder nicht sphärisch) und kann auch ein Vergrößerungselement tragen.
  • Das vordere Prismaelement 14 weist ebenfalls vier Facetten 32a, 32b, 32c und 32d auf, die vorzugsweise vor den Facetten 30a, 30b, 30c und 30d positioniert sind. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist die vordere Oberfläche des hinteren Prismaelements 12 rechtwinklig zur Mittelachse 18 ausgerichtet, während die hintere Oberfläche des vorderen Elements 14 ebenfalls rechtwinklig zur Mittelachse 18 ausgerichtet ist. Diese zwei Oberflächen sind entlang einer Ebene 34 mit einem herkömmlichen optischen Haftvermittler und/oder Zement verbunden. Die vorderen Oberflächen der Facetten 32a32d des oberen Prismas sind ebenfalls in ihrem Inneren reflektierend. Die Facetten des oberen Prismas sind ebenfalls von der Hinterkante zur Vorderkante in einem Winkel seitlich nach außen weisend angeordnet.
  • Jede der unteren Facetten 30a, 30b, 30c und 30d ist mit entsprechenden oberen Facetten 32a, 32b, 32c bzw. 32d gepaart. Jede zu einem Paar gehörige Facette, zum Beispiel 30b, ist auf der gegenüberliegenden Seite der Mittelachse 18 bezogen auf die andere zum Paar gehörige Facette, zum Beispiel 32b, positioniert. Die unteren Facetten 30a30d sind so ausgerichtet, dass zum Beispiel ein von der Peripherie der Vorderkammer 42 des Auges ausgehender Lichtstrahl 40 über die optische Achse 24 des Auges 22 und die Mittelachse 18 des Kontaktglases 10 hinweg durch die Hornhaut 20 verläuft und von der nach innen weisenden Facette 30b des hinteren Prismaelements 12 reflektiert wird. Der Lichtstrahl wird dann nach vorn und zur Seite reflektiert, so dass er erneut den Bereich der Mittelachse 18 des Kontaktglases kreuzt und die nach innen weisende Facette 32b des vorderen Prismaelements 14 schneidet. Die Facette 32b ist in einem Winkel angeordnet, so dass der Lichtstrahl dann in einer Vorwärtsrichtung, die im Allgemeinen parallel zur Mittelachse 18 ist, reflektiert wird, so dass er von einem Augenarzt, der das Kontaktglas verwendet, betrachtet werden kann. Der vordere Abschnitt 40b des Lichtstrahls 40 ist auf der gleichen Seite der Mittelachse 18 positioniert wie der vom Augenarzt betrachtete periphere Abschnitt der Vorderkammer 42.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform werden vier Sets gepaarter Oberflächen verwendet. Dies ermöglicht praktisch eine 360°-Abdeckung der Peripherie der Vorderkammer 42, ohne das Kontaktglas 10 zu bewegen oder zu drehen. Es können weniger als vier oder mehr als vier Sets von Facetten, zum Beispiel 8 Sets, verwendet werden. Es hat sich jedoch gezeigt, dass vier für die meisten Zwecke optimal sind.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform sind die hinteren Facetten 30a, 30b und die Kontaktlinsenoberfläche 26 in einem einzigen optischen Element, dem vorderen Prisma 12, ausgebildet. Die vier Facetten 32a32d sind ebenfalls in einem einzigen Prisma, dem hinteren Element 14, ausgebildet. Auf Wunsch können beide Prismen 12 und 14 zu einem einzigen optischen Element integriert werden. Das bevorzugte Material, aus dem die Prismaelemente gefertigt sind, ist Polymethylmethacrylat, aber andere Materialien, wie z. B. optisches Glas, oder Kombinationen derselben können auf Wunsch verwendet werden. Es ist auch bevorzugt, dass die äußere Oberfläche der Facetten 30a30d und 32a32d mit einer reflektierenden Beschichtung beschichtet sind; wenn jedoch das gesamte Kontaktglas 10 in einem undurchsichtigen Gehäuse untergebracht ist, wäre es nicht notwendig, die äußeren Oberflächen der vorderen Facetten 32a32d zu beschichten. Ebenfalls bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Facetten 32a32d in einem Winkel von ca. 26 Grad bezogen auf die Mittelachse 18 ausgerichtet. In ähnlicher Weise sind die Facetten 30a30d in einem Winkel von ca. 6 Grad bezogen auf die Mittelachse angeordnet.
  • Auf Wunsch kann die gesamte Vorrichtung auf herkömmliche Weise in einem Gehäuse befestigt sein oder mit einem Haltering oder einem sich zur Seite erstreckenden Griff versehen sein. Das untere Element kann auch mit einem herkömmlichen Kontaktflansch versehen sein.
  • Wenngleich die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht und beschrieben wurde, ist klar, dass im Rahmen der beigefügten Ansprüche verschiedene Änderungen vorgenommen werden können.

Claims (5)

  1. Kontaktglas zum Betrachten der Vorderkammer eines Auges, wobei das Kontaktglas eine Mittelachse aufweist, die mit der optischen Achse des Auges in eine Linie bringbar ist, umfassend: eine Kontaktlinse mit einer konkaven Oberfläche, deren Krümmung mit der Hornhaut eines Auges kompatibel ist, und Spiegelmittel zum Richten von Lichtstrahlen von der Kontaktlinse zu einem Benutzer, dadurch gekennzeichnet, dass das Spiegelmittel umfasst: eine Mehrzahl von Spiegelsets (30a, 32a; 30b, 32b; 30c, 32c; 30d, 32d), wobei jedes Spiegelset aufweist: einen ersten Spiegel (32a; 32b; 32c; 32d), der vor dem Auge (22) und vor dem Bereich der zu betrachtenden Vorderkammer (42) positioniert ist, und einen zweiten Spiegel (30a; 30b; 30c; 30d), der hinter dem ersten Spiegel und auf der gegenüberliegenden Seite der optischen Achse (24) des Auges bezogen auf den ersten Spiegel positioniert ist, und dass die Kontaktlinse (10) und jedes der Spiegelsets so angeordnet sind, dass sie Lichtstrahlen vom peripheren Abschnitt der Vorderkammer empfangen, die Strahlen (40) vom zweiten Spiegel zum ersten Spiegel reflektieren und dann die Lichtstrahlen in einer Vorwärtsrichtung (40b) vom Auge weg reflektieren, und wobei der zweite Spiegel jedes Sets vollständig hinter dem ersten Spiegel jedes Sets positioniert ist.
  2. Kontaktglas nach Anspruch 1, wobei die Spiegelsets einheitlich um die Achse herum angeordnet sind, um einen wesentlichen Abschnitt des peripheren Abschnitts der Vorderkammer sichtbar zu machen, ohne die Linse zu drehen.
  3. Kontaktglas nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, die vier der Spiegelsets (30a, 32a; 30b, 32b; 30c, 32c; 30d, 32d) enthält.
  4. Kontaktglas nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Hinterkante des zweiten Spiegels hinter dem vordersten Abschnitt der Kontaktlinse positioniert ist.
  5. Kontaktglas nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die ersten Spiegel in einem ersten massiven Prisma (10) ausgebildet sind und die zweiten Spiegel und die Kontaktlinse in einem zweiten massiven Prisma (12) ausgebildet sind, das sich hinter dem ersten Prisma (10) befindet, wobei das erste und zweite Prisma optisch verbunden sind, um Lichtstrahlen zu übertragen.
DE602004009236T 2003-04-04 2004-04-02 Gonioskopielinse Expired - Lifetime DE602004009236T2 (de)

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