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Hintergrund der Erfindung
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Wiegevorrichtung, die einen
Roberval-Mechanismus
mit einem Basisteil, einem Lastaufnahmeteil, das eine zu messende
Last aufnimmt, und einem Paar paralleler Verbindungsteile, die zwischen
dem Basisteil und dem Lastaufnahmeteil über Biegungen bereitgestellt werden,
einen Lastumwandlungsabschnitt mit wenigstens einem Hebel, dessen
eines Ende betriebsfähig
mit dem Lastaufnahmeteil des Roberval-Mechanismus gekoppelt ist,
und einen Lastsensor, der betriebsfähig mit dem anderen Ende des
Hebels gekoppelt ist, umfasst, wobei die auf den Lastaufnahmeteil
des Roberval-Mechanismus aufgebrachte Last durch den Hebel des Lastumwandlungsabschnittes
vergrößert oder
verkleinert wird und somit eine vergrößerte oder verkleinerte Last
auf den Lastsensor aufgebracht wird.
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Eine
Wiegevorrichtung zum Messen eines Gewichtes eines Artikels mit einer
Kraftmessdoseneinheit mit einem Roberval-Mechanismus, einem Lastumwandlungsabschnitt
und einem Lastsensor wurde in der
Japanischen
Patentanmeldungs-Offenlegung Kokai Sho 63-277936 und
Kokai hei 1-240830 beschrieben.
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Bei
diesen bekannten Wiegevorrichtungen wird der Lastumwandlungsabschnitt,
der einen Hebel zum Reduzieren einer auf den Lastsensor aufzubringenden
Last enthält,
in dem Roberval-Mechanismus bereitgestellt. Jedoch ist bei solchen
Wiegevorrichtungen die Freiheit bei der Auslegung des Lastumwandlungsabschnittes
begrenzt. Da weiterhin der Lastumwandlungsabschnitt nur einen Hebel
mit einer relativ kleinen Länge
aufweist, kann kein ausreichend großes Verhältnis zum Vergrößern oder
Verkleinern einer Last erzielt werden.
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In
der
Japanischen Patentanmeldungs-Offenlegung
Kokai 2000-283829 wird eine weitere bekannte Wiegevorrichtung
mit einem Roberval-Mechanismus, einem Lastumwandlungsabschnitt und einem
Lastsensor beschrieben, in dem der Lastumwandlungsabschnitt als
ein von dem Roberval-Mechanismus getrennter Körper dergestalt bereitgestellt wird,
dass sich ein Hebel des Lastumwandlungsabschnittes in einer Ebene
erstreckt, die parallel zu einer Ebene des Roberval-Mechanismus
ist. Wenngleich die Auslegungsfreiheit in einer solchen Wiegevorrichtung
verbessert wird, wird ein Längenmaß des Lastumwandlungsabschnittes
groß und
die Wiegevorrichtung als Ganzes kann nicht klein und kompakt ausgelegt
werden. Wenngleich darüber
hinaus eine Länge
des Hebels des Lastumwandlungsabschnittes länger sein kann, ist es nicht
möglich,
eine Vielzahl von Hebeln bereitzustellen, und daher kann ein Lastvergrößerungsverhältnis oder
Lastreduzierungsverhältnis
nicht ausreichend groß gestaltet
werden.
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DE-C1-10045136 beschreibt
in
2 eine Wiegevorrichtung mit einem Roberval-Mechanismus, der über einen
Arm auf einen Lastreduzierungshebel wirkt, der sich durch eine Basis
des Roberval-Mechanismus erstreckt, um eine Verbindung mit zwei
parallel verbundenen Umwandlungshebeln herzustellen, die in einer
Ebene parallel zu der Ebene des Roberval-Mechanismus liegen. Diese
Hebel sind über Kopplungselemente
und einen Querträger
mit einer Messspule verbunden.
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US-A-G365847 beschreibt
ebenfalls eine Wiegevorrichtung mit einem Kraftübertragungssystem, das zwischen
einer Lastaufnahme und einem Sensor wirkt.
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Kurzfassung der Erfindung
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung
einer neuartigen und wirksamen Wiegevorrichtung der in dem Vorspruch genannten
Art, bei der die oben genannten Nachteile der bekannten Wiegevorrichtungen
wirksam beseitigt werden können,
indem ein Lastumwandlungsabschnitt als eine separate Einheit getrennt
von dem Roberval-Mechanismus bereitgestellt wird und ein ausreichend
großes
Lastvergrößerungsverhältnis oder
Lastreduzierungsverhältnis
erzielt werden kann, während
die Wiegevorrichtung klein und kompakt ausgeführt sein kann.
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Gemäß der Erfindung
wird eine Wiegevorrichtung zum Messen eines Gewichtes eines Artikels bereitgestellt,
die einen Roberval-Mechanismus mit einem Basisteil, einem Lastaufnahmeteil
und einem Paar paralleler Verbindungsteile, mittels derer der Basisteil
und der Lastaufnahmeteil über
Biegungen miteinander gekoppelt sind, umfasst; sowie einen Lastumwandlungsabschnitt,
der getrennt von dem Roberval-Mechanismus ausgebildet wird, mit
einem ersten Hebel, wobei ein Ende des ersten Hebels dergestalt
mit dem Lastaufnahmeteil des Roberval-Mechanismus gekoppelt ist,
dass die auf den Lastaufnahmeteil aufgebrachte Last auf den ersten
Hebel übertragen
wird; sowie einen Lastsensor mit einem Basisteil, einem Lastaufnahmeteil,
der mit dem anderen Ende des ersten Hebels des Lastumwandlungsabschnittes
gekoppelt ist, und einem Lastsensor, der mit dem Lastaufnahmeteil
der Lastsensoreinheit gekoppelt ist, wobei die Last, die auf den
Lastaufnahmeteil des Roberval-Mechanismus aufgebracht wird, durch
den ersten Hebel des Lastumwandlungsabschnittes vergrößert oder
verkleinert wird und somit eine vergrößerte oder verkleinerte Last
auf den Lastsensor aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass
der Lastumwandlungsabschnitt in einer senkrechten Richtung zu der
Ebene des Roberval-Mechanismus liegt.
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In
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der
Erfindung umfasst der Lastumwandlungsabschnitt eine erste Lastumwandlungseinheit,
die eine Vielzahl von Hebeln, die in Reihe miteinander gekoppelt
sind, umfasst, sowie eine zweite Lastumwandlungseinheit, die betriebsfähig mit
dem letzten Hebel der ersten Lastumwandlungseinheit gekoppelt ist, wobei
die zweite Lastumwandlungseinheit in einer Ebene parallel zu der
E bene des Roberval-Mechanismus bereitgestellt wird. In einem solchen
Ausführungsbeispiel
kann die zweite Lastumwandlungseinheit als Roberval-Mechanismus
ausgebildet werden, und die Lastsensoreinheit kann einen Hebel umfassen,
dessen eines Ende betriebsfähig
mit einem Lastaufnahmeteil des Roberval-Mechanismus der zweiten
Lastumwandlungseinheit verbunden ist, wobei das andere Ende des
Hebels der Lastsensoreinheit mit dem Lastsensor gekoppelt ist.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine perspektivische Ansicht und zeigt ein Ausführungsbeispiel der Wiegevorrichtung gemäß der Erfindung.
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2 ist
eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der Wiegevorrichtung.
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3 ist
eine Vorderansicht einer ersten Lastumwandlungseinheit.
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4 ist
eine Vorderansicht einer zweiten Lastumwandlungseinheit; und
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5 ist
eine Vorderansicht und zeigt eine Lastsensoreinheit.
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Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
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Nunmehr
wird die vorliegende Erfindung ausführlich unter Bezugnahme auf
die in den anhängenden
Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiele
erläutert
werden.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht und veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel
der Wiegevorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung, und 2 ist eine aus einandergezogene
perspektivische Ansicht derselben. Die Wiegevorrichtung umfasst
einen Roberval-Mechanismus 1, der an einem Stützelement 2 gesichert
ist. Der Roberval-Mechanismus 1 wird hergestellt, indem
ein einzelner Metallblock in einer gegebenen Konfiguration zugeschnitten
wird. Der Roberval-Mechanismus 1 umfasst einen Basisteil 3,
einen Lastaufnahmeteil 4, obere und untere parallele Verbindungsteile 5 und 6 sowie
vier Biegungen 7, wobei zwei der vier Biegungen zwischen
dem Basisteil 3 und den parallelen Verbindungsteilen 5 und 6 bereitgestellt
werden und die verbleibenden zwei Biegungen zwischen dem Lastaufnahmeteil 4 und den
parallelen Verbindungsteilen 5 und 6 bereitgestellt
werden. Eine jede der Biegungen 7 weist ein darin ausgebildetes
Durchgangsloch 8 dergestalt auf, dass eine mittragende
Breite der Biegung eingeengt wird. Der Roberval-Mechanismus 1 umfasst
weiterhin einen Befestigungsteil 3a, der sich von dem Basisteil 3 nach
innen zu dem Lastaufnahmeteil 4 hin erstreckt.
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Der
Basisteil 3 des Roberval-Mechanismus 1 ist an
einer ersten Lastumwandlungseinheit 10 dergestalt gesichert,
dass sich die erste Lastumwandlungseinheit 10 in einer
Ebene erstreckt, die senkrecht zu einer Ebene ist, in der sich der
Roberval-Mechanismus 1 erstreckt.
An der ersten Lastumwandlungseinheit 10 ist eine zweite
Lastumwandlungseinheit 30 gesichert, welche sich in einer
Ebene erstreckt, die senkrecht zu der Ebene der ersten Lastumwandlungseinheit 10 ist
und die parallel zu der Ebene des Roberval-Mechanismus 1 ist.
An der zweiten Lastumwandlungseinheit 30 ist eine Lastsensoreinheit 50 gesichert,
welche ein Stimmgabel-Schwingelement enthält.
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Ein
Basisteil 11 der ersten Lastumwandlungseinheit 10 ist
an dem ersten Befestigungsteil 3a des Roberval-Mechanismus
mittels in der Figur gezeigten unteren Schrauben 9a gesichert.
Die erste Lastumwandlungseinheit 10 wird durch Durchbohren eines
Metallblockes ausgebildet, um eine Anzahl von Ausschnittabschnitten
und mehrere Hebel aufzuweisen. Der Befestigungsteil des Roberval-Mechanismus 1 weist
darin ausgebildet einen Vorsprung auf, der sich zu dem Lastaufnahmeteil 4 hin
erstreckt, und die oben genannten Schrauben 9a sind an
diesem Vorsprung gesichert.
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Die
erste Lastumwandlungseinheit 10 umfasst einen Lastaufnahmeteil 12,
der mit dem Lastaufnahmeteil 4 des Roberval-Mechanismus 1 mittels der
in 2 gezeigten unteren Schrauben 9b gekoppelt
ist. Dazu umfasst der Lastaufnahmeteil 4 des Roberval-Mechanismus 1 einen
Vorsprung 4a, der sich zu dem Befestigungsteil 3a und
Durchgangslöchern hin
erstreckt. Schraubenlöcher
werden an einer unteren Fläche
des Lastaufnahmeteils 12 der ersten Lastumwandlungseinheit 10 ausgebildet,
und die Schrauben 9b werden in diese Schraubenlöcher durch
die Schraubenlöcher,
die in dem Vorsprung 4a ausgebildet sind, eingeschraubt,
um den Lastaufnahmeteil 12 der ersten Lastumwandlungseinheit 10 mit
dem Lastumwandlungsabschnitt 4 des Roberval-Mechanismus 1 zu
koppeln. Wie in 3 veranschaulicht wird, umfasst
die erste Lastumwandlungseinheit 10 weiterhin einen ersten
Hebel 14, dessen eines Ende über eine Biegung 13,
die als Gelenkpunkt P1-1 dient, mit dem
Basisteil 11 gekoppelt ist. Ein Mittelteil des ersten Hebels 14 ist über einen
Verbindungsabschnitt 15 dergestalt mit dem Lastaufnahmeteil 12 verbunden, dass
das Mittelteil als Kraftpunkt P1-2 dient.
Das andere Ende des ersten Hebels 14, das als Angriffspunkt P1-3 dient, ist mit einem Ende des zweiten
Hebels 19 mittels einer Biegung 16, eines Verbindungsabschnittes 17 und
einer Biegung 18 gekoppelt. Dieses Ende des zweiten Hebels 19 dient
als Kraftpunkt P2-2. Der zweite Hebel 19 wird
durch den Basisteil 11 mittels einer Biegung 20,
die als Gelenkpunkt P2-1 dient, gestützt. Das
andere Ende des zweiten Hebels 19 ist über eine Biegung 21,
die als Angriffspunkt P2-3 dient, mit einem
oberen Ende eines sich vertikal erstreckenden Anschlussteils 22 gekoppelt.
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Ein
unteres Ende des Anschlussteils 22 ist mittels einer Biegung 23,
die als Kraftpunkt P3-2 dient, mit einem
Ende eines dritten Hebels 24 gekoppelt. Der dritte Hebel 24 ist über eine
Biegung 25, die als Gelenkpunkt P3-1 dient,
mit dem Basisteil 11 gekoppelt, und das andere Ende des
dritten Hebels 24 ist über
eine Biegung 26, die als Angriffspunkt P3-3 dient, ein
Anschlussteil 27 und eine Biegung 28 mit einem im
Wesentlichen kreisförmigen
Anschlussteil gekoppelt.
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Es
wird darauf verwiesen, dass der Basisteil 11, der Lastaufnahmeteil 12,
der erste bis dritte Hebel 14, 19, 24 eine
Dicke gleich einer Dicke des Metallblockes aufweisen, aus dem die
erste Ladungsumwandlungseinheit 10 ausgebildet wird, jedoch
weisen einige der Biegungen 13, 16, 18, 20, 21, 23, 25, 26, 28 eine
Dicke auf, die kleiner ist als eine Dicke der Metallplatte.
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4 ist
eine Vorderansicht und zeigt die zweite Lastumwandlungseinheit 30.
Die zweite Lastumwandlungseinheit 30 wird ebenfalls durch
Durchbohren eines einzelnen Metallblockes ausgebildet, um einen
Roberval-Mechanismus zu bilden, der einen Basisteil 31,
einen Lastaufnahmeteil 32, parallele Verbindungsteile 33, 34 und
vier Biegungen 35 enthält.
Wie in 2 veranschaulicht wird, weist eine jede der Biegungen 35 ein
darin ausgebildetes Durchgangsloch 36 auf, um ihre mittragende
Dicke zu reduzieren.
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Der
Basisteil 31 der zweiten Lastumwandlungseinheit 30 ist
an einer Seitenwand des Befestigungsteils 3a des Roberval-Mechanismus 1 mittels der
Schrauben 37 sowie eines Sitzes 3b, der an der Seitenwand
des Befestigungsteils 3a gesichert ist und darin ausgebildete
Schraubenlöcher
aufweist, gesichert. An einer Vorderwand des Lastaufnahmeteils 32 der
zweiten Lastumwandlungseinheit 30 wird ein Sitz 32a bereitgestellt,
der ein darin ausgebildetes Schraubenloch aufweist, und der Anschlussteil 29 der
ersten Lastumwandlungseinheit 10 ist mittels einer Schraube 38 an
dem Sitz 32a gesichert. Die zweite Lastumwandlungseinheit 30 umfasst
weiterhin einen Sensor-Befestigungsteil 31a, der sich von dem
Basisteil 31 zu dem Lastaufnahmeteil 32 in einem
Raum erstreckt, der zwischen dem oberen und dem unteren Verbindungsteil 33 und 34 ausgebildet ist.
An einer Seitenwand des Sensor-Befestigungsteils 31a sind
ein Sitz 31b mit einem darin ausgebildeten Schraubenloch
und ein Schraubenloch 31c, in das ein Positionierstift 62 zum
Positionieren der Sensoreinheit 50 eingeschraubt wird,
gesichert. An einer Seitenwand des Lastaufnahmeteils 32 der
zweiten Lastumwandlungseinheit 30 ist ein Sitz 32b gesichert,
der ein darin ausgebildetes Schraubenloch aufweist, um einen Lastaufnahmeteil
des Lastsensoreinheit 50 zu sichern, was an späterer Stelle
beschrie ben werden wird. Weiterhin ist ein Gewichtsaufnahmekasten 40 mittels
der Schrauben 41 an dem Lastaufnahmeteil 32 der
zweiten Lastumwandlungseinheit 30 gesichert.
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5 ist
eine Vorderansicht der Lastsensoreinheit 50. Die Lastsensoreinheit 50 wird
durch Durchbohren eines relativ dünnen Metallblechs ausgebildet.
Die Lastsensoreinheit 50 umfasst einen Basisteil 51 und
einen Lastaufnahmeteil 52. Der Basisteil 51 wird
an dem Sensor-Befestigungsteil 31a der zweiten Lastumwandlungseinheit 30 gesichert,
indem eine Schraube 60 in das in dem Sitz 31b ausgebildete
Schraubenloch eingeschraubt wird, und der Lastaufnahmeteil 52 wird
an dem Lastaufnahmeteil 32 der zweiten Lastumwandlungseinheit 30 gesichert,
indem eine Schraube 61 in das in dem Sitz 32b ausgebildete
Schraubenloch eingeschraubt wird. Der Basisteil 51 der
Lastsensoreinheit 50 weist einen darin ausgebildeten Ausschnittabschnitt 51b auf,
durch den sich der Positionierstift 62 von der Seitenwand des
Sensor-Befestigungsteils 31a der zweiten Lastumwandlungseinheit 30 zu
der Position der Lastsensoreinheit 50 erstreckt.
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Der
Lastaufnahmeteil 50 der Lastsensoreinheit 50 ist
mittels des Anschlussteils 53 und einer Biegung 54,
die als Kraftpunkt P4-2 dient, mit einem
Ende eines Hebels 55 gekoppelt. Der Hebel 55 wird
mittels einer Biegung 56, die als Gelenkpunkt P4-1 dient, von dem Basisteil 51 gestützt, und
das andere Ende des Hebels ist über
eine Biegung 57, die als Angriffspunkt P4-3 dient,
mit einem oberen Ende einer Stimmgabel 58 gekoppelt. Ein
unteres Ende der Stimmgabel 58 ist mittels einer Biegung 59 mit
dem Basisteil 51 gekoppelt.
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In
dem Basisteil 51 der Lastsensoreinheit 50 ist
ein Durchgangsloch ausgebildet, durch das die Schraube 60 hindurchgeht,
und in dem Lastaufnahmeteil 52 der Lastsensoreinheit 50 ist
ein Durchgangsloch 52a ausgebildet, durch das die Schraube 61 hindurchgeht.
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Bei
dem Messen eines Gewichtes eines Artikels wird der Artikel auf einer
Artikel-Aufnahmeschale
(in den Zeichnungen nicht gezeigt) platziert, die an dem Lastaufnahmeteil 4 des
Roberval-Mechanismus 1 gesichert ist, und danach wird eine
Last W auf den Lastaufnahmeteil 4 aufgebracht, und der
Lastaufnahmeteil bewegt sich nach unten. Da der Lastaufnahmeteil 4 in
dem Roberval-Mechanismus 1 aufgebaut ist, wird bas Parallelogramm,
das durch den Basisteil 3, den Lastaufnahmeteil 4 und
die parallelen Verbindungsteile 5, 6 gebildet
wird, beibehalten, wenngleich sich der Lastaufnahmeteil 4 nach
unten bewegt.
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Die
Last W, die auf den Lastaufnahmeteil 4 des Roberval-Mechanismus 1 aufgebracht
wird, wird auf den Lastaufnahmeabschnitt 12 der ersten
Lastumwandlungseinheit 10 übertragen und wird weiter auf
den Kraftpunkt P1-2 des ersten Hebels 14 übertragen.
Die Last W wird auf einen Wert reduziert, der proportional zu einem
Verhältnis
eines Abstands D1 zwischen dem Gelenkpunkt
P1-1 und dem Kraftpunkt P1-2 und
einem Abstand D2 zwischen dem Gelenkpunkt
P1-2 und dem Angriffspunkt P1-3 ist.
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist der Abstand D2 etwa drei Mal länger als
der Abstand D1, und daher wird die Last
W auf ein Drittel derselben reduziert. Die auf diese Weise reduzierte
Last wird über
den Anschlussteil 17 auf den Kraftpunkt P2-2 des
zweiten Hebels 19 übertragen.
Die Last wird durch den Hebel 19 weiter auf einen Wert
proportional zu einem Verhältnis
eines Abstands zwischen dem Gelenkpunkt P2-1 und
dem Kraftpunkt P2-2 und einem Abstand zwischen
dem Gelenkpunkt P2-1 und dem Angriffspunkt P2-3 reduziert. Die reduzierte Last wird über den
Anschlussteil 22 weiter auf den dritten Hebel 24 übertragen.
In dem dritten Hebel 24 wird die Last weiter auf einen
Wert reduziert, der proportional zu einem Verhältnis eines Abstands zwischen
dem Gelenkpunkt P3-1 und dem Kraftpunkt
P3-2 und einem Abstand zwischen dem Gelenkpunkt
P3 und dem Angriffspunkt P3-3 ist.
Die auf diese Weise reduzierte Last wird über den Anschlussteil 27 auf
den Verbindungsteil 29 aufgebracht.
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Die
auf den Anschlussteil 29 aufgebrachte Last wird mittels
der Schraube 38 auf den Lastaufnahmeteil 32 der
zweiten Lastumwandlungseinheit 30 übertragen. Daher bewegt sich
der Lastaufnahmeteil 32 der zweiten Lastumwandlungseinheit 30 nach
unten, während
das durch den Basisteil 31, den Lastaufnahmeteil 32 und
die parallelen Verbindungsteile 33, 34 gebildete
Parallelogramm beibehalten wird.
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Die
auf den Lastaufnahmeteil 32 der zweiten Lastumwandlungseinheit 30 aufgebrachte
Last wird danach auf den Lastaufnahmeteil 52 der Lastsensoreinheit übertragen
und wird über
den Anschlussteil 53 weiter auf den Hebel 55 übertragen.
In dem Hebel 55 wird die Last auf einen Wert reduziert,
der proportional zu einem Verhältnis
eines Abstands zwischen dem Gelenkpunkt P4-1 und
dem Kraftpunkt P4-2 und einem Abstand zwischen
dem Gelenkpunkt P4-1 und dem Angriffspunkt
P4-3 ist. Danach wird die reduzierte Last
schließlich
auf die Stimmgabel 58 als Zugkraft aufgebracht, und die
Frequenz der Stimmgabel 58 wird verändert. Indem diese Frequenzänderung
der Stimmgabel detektiert wird, ist es möglich, die Ausgangslast W,
das heißt
ein Gewicht des Artikels, zu messen.
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Auf
diese Weise wird die Ausgangslast W durch den ersten, den zweiten
und den dritten Hebel 14, 19 und 24 der
ersten Lastumwandlungseinheit 10 reduziert, und die auf
diese Weise reduzierte Last wird durch den Hebel 55 der
Lastsensoreinheit 50 weiter reduziert. In dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
wird die Ausgangslast W etwa 70 Mal reduziert. Da erfindungsgemäß die erste
Lastumwandlungseinheit 10, die die Hebel beinhaltet, außerhalb des
Roberval-Mechanismus 1 dergestalt angeordnet ist, dass
sich die Hebel 14, 19 und 24 in einer
Ebene senkrecht zu der Ebene erstrecken, in der sich der Roberval-Mechanismus 1 erstreckt,
kann die Wiegevorrichtung klein und kompakt ausgeführt werden, während die
Last auf den Lastsensor aufgebracht wird, das heißt, die
Stimmgabel 58 kann mit einem ausreichend großen Verhältnis reduziert
werden und ein Messbereich kann erhöht werden.
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In
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird,
indem ein Eichgewicht auf dem Gewichtskasten 40 platziert
wird, eine Last auf den Lastaufnahmeteil 32 der zweiten
Lastaufnahmeeinheit 30 aufgebracht, und die Lastsensoreinheit
kann kalibriert werden. Der Roberval-Mechanismus 1, die
erste und die zweite Lastumwandlungseinheit 10 und 30 und
die Lastsensoreinheit 50 sind mit einem Gehäuse versehen.
Da das Eichgewicht mittels eines Antriebsmotors automatisch auf
dem Gewichtskasten 40 platziert wird, muss zur Durchführung der
Kalibrierung lediglich die Kalibriertaste gedrückt werden. Es ist zu beachten, dass
die Last durch die erste Lastumwandlungseinheit 10 hinreichend
reduziert wird und ein kleines Eichgewicht verwendet werden kann.
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In
dem obenstehenden Ausführungsbeispiel werden
der Roberval-Mechanismus 1 sowie die erste und die zweite
Lastumwandlungseinheit 10, 30 und die Lastsensoreinheit 50 ausgebildet,
indem die Metallblöcke
beziehungsweise die Metallplatte durchbohrt werden. Erfindungsgemäß können diese
Elemente jedoch auch durch Zusammenstellen einer Vielzahl von Teilen
ausgebildet werden.
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Darüber hinaus
umfasst die erste Lastumwandlungseinheit 10 in dem obenstehenden
Ausführungsbeispiel
die drei Hebel 14, 19 und 24, jedoch kann
die Lastumwandlungseinheit erfindungsgemäß einen oder zwei oder mehr
Hebel aufweisen. Weiterhin besteht der Lastumwandlungsabschnitt
aus einer ersten und einer zweiten Lastumwandlungseinheit 10 und 30,
jedoch kann erfindungsgemäß nur die
erste Lastumwandlungseinheit mit wenigstens einem Hebel bereitgestellt
werden. In diesem Fall kann die Lastsensoreinheit 50 an
der ersten Lastumwandlungseinheit 10 bereitgestellt werden.
In dem obenstehenden Ausführungsbeispiel
umfasst die Lastsensoreinheit 50 den Hebel 55,
jedoch kann die Lastsensoreinheit auch keinen Hebel aufweisen.
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In
dem obenstehenden Ausführungsbeispiel wird
die Last reduziert, indem ein Abstand zwischen dem Gelenkpunkt und
dem Kraftpunkt kleiner als ein Abstand zwischen dem Gelenkpunkt
und dem Angriffspunkt eingestellt wird. Es ist zu beachten, dass erfindungsgemäß die Last
vergrößert werden
kann, indem der oben genannte Abstand geeignet eingestellt wird.
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Wie
weiter oben erläutert
worden ist, kann bei der erfindungsgemäßen Wiegevorrichtung, indem
der Lastumwandlungsmechanismus außerhalb des Roberval-Mechanismus bereitgestellt
wird, die Last mit einem hinreichend großen Verhältnis reduziert oder vergrößert werden,
ohne dass die mechanische Festigkeit des Roberval-Mechanismus verringert
wird. Daher kann der Lastsensor klein ausgeführt werden und der Messbereich
kann erweitert werden.