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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Querverweis auf verwandte Anmeldungen
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Diese
Anmeldung beansprucht die Priorität der U.S. Provisional-Anmeldung
mit der Nummer 60/466,869, eingereicht am 30. April 2003.
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Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft substituierte Heteroaryle und insbesondere solche
Verbindungen, die bei der Behandlung des Syndroms X (bestehend aus
solchen Abnormalitäten
wie Obesität
bzw. Fettsucht, Dyslipidämie, Hyperkoagulation,
Hypertonie, Insulinresistenz, die zu Herzerkrankung und Diabetes
führt),
Obesität,
Diabetes, Immunerkrankung, Blutungsstörungen und/oder Krebs nützlich sind.
Insbesondere betrifft sie solche Verbindungen, die geeignet sind,
Protein-Tyrosin-Phosphatasen (PTPs) zu inhibieren, insbesondere
Protein-Tyrosin-Phosphatase-1B
(PTP-1B), welche ein negativer Regulator der Insulin- und Leptin-Signalbahn
ist und die Insulinsensitivität
verbessert.
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Beschreibung des technischen Gebiets
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Diese
Erfindung betrifft eine Klasse von Heterocyclus-substituierten Carbonsäuren, welche
Inhibitoren von verschiedenen PTPs, insbesondere PTP-1B, sind.
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Protein-Tyrosin-Phosphatasen
sind eine große
Familie von Transmembran- oder intracellulären Enzymen, die Substrate,
die in einer Vielzahl von regulatorischen Prozessen involviert sind,
dephosphorylieren (Fischer et al., 1991, Science 253:401-406). Protein-Tyrosin-Phosphatase-1B
(PTP-1B) ist ein intracelluläres
Protein mit ungefähr
50 kd, welches in reichlichen Mengen in verschiedenen menschlichen
Geweben vorliegt (Charbonneau et al., 1989, Proc. Natl. Acad. Sci.
USA 86:5252-5256; Goldstein, 1993, Receptor 3:1-15).
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Die
Bestimmung, welche Proteine Substrate von PTP-1B sind, war von besonderem
Interesse. Ein Substrat, welches besonderes Interesse hervorgerufen
hat, ist der Insulinrezeptor. Die Bindung von Insulin an seinen
Rezeptor resultiert in der Autophosphorylierung der Domäne. Dies
bewirkt die Aktivierung der Insulinrezeptortyrosinkinase, die verschiedene
Insulinrezeptorsubstrat(IRS)-Proteine phosphoryliert, die das Insulinsignalereignis
weiter stromabwärts
fortpflanzen, um die verschiedenen biologischen Wirkungen von Insulin
zu vermitteln.
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Seely
et al., 1996, Diabetes 45:1379-1385 („Seely") haben die Wechselbeziehung von PTP-1B
und dem Insulinrezeptor in vitro untersucht. Seely konstruierte
ein Glutathion-S-transferase(GST)-Fusionsprotein von
PTP-1B mit einer Punktmutation in der PTP-1B-katalytischen Domäne. Obgleich katalytisch inaktiv,
war dieses Fusionsprotein in der Lage, an den Insulinrezeptor zu
binden, wie durch seine Fähigkeit,
den Insulinrezeptor auszufällen
aus gereinigten Rezeptorzubereitungen und aus Gesamtzelllysaten,
erhalten von Zellen, die den Insulinrezeptor exprimieren, gezeigt
wurde.
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Ahmad
et al., 1995, J. Biol. Chem. 270:20503-20508 haben osmotische Beladung
verwendet, um PTP-1B neutralisierende Antikörper in Ratten-KRC-7-Hepatomzellen
einzuführen.
Die Anwesenheit der Antikörper
in den Zellen ergab einen Anstieg von 42% bzw. 38% bei insulinstimulierter
DNA-Synthese und Phosphatidylinositol-3'-Kinaseaktivität. Insulinrezeptor-Autophosphorylierung
und Insulinrezeptor-Substrat-1-Tyrosinphosphorylierung wurden um
das 2,2- bzw. 2,0fache in den Antikörper-beladenen Zellen erhöht. Die
Antikörper-beladenen
Zellen zeigten auch einen Anstieg von 57% bei der insulinstimulierten
Insulinrezeptor-Kinaseaktivität
gegenüber
exogenen Peptidsubstraten.
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Kennedy
et al., 1999, Science 283:1544-1548 zeigten, dass Protein-Tyrosin-Phosphatase
PTP-1B ein negativer Regulator der Insulinsignalbahn ist, was darauf
hinweist, dass Inhibitoren dieses Enzyms nützlich sind bei der Behandlung
von Typ 2-Diabetes, welcher anscheinend eher einen Defekt beinhaltet
in einem frühen
Prozess bei der Insulinsignaltransduktion als dass ein struktureller
Defekt in dem Insulinrezeptor selbst vorliegt (J. M. Olefsky, W.
T. Garvey, R. R. Henry, D. Brillon, S. Matthai und G. R. Freidenberg,
G. R. (1988)). Cellular mechanisms of insulin resistence in non-insulin-dependent
(Type II) diabetes. (Am. J. Med. 85: Suppl. 5A, 86-105). Ein Arzneimittel,
dass die Insulinsensitivität
verbessert, hätte
mehrere Vorteile gegenüber
der traditionellen Therapie von NIDDM unter Verwendung von Sulfonylharnstoffen,
welche die Insulinresistenz nicht vermindern, stattdessen aber durch
Erhöhung
der Insulinsekretion ausgleichen.
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Ragab
et al. (2003, J. Biol. Chem 278(42), 40293-32) zeigten, dass PTP-1B
bei der Regulierung der Plättchenaggregation
involviert ist. Daher kann vorhergesagt werden, dass die Hemmung
von PTB-1B einen Effekt bei Blutungsstörung und kardiovaskuläre Erkrankung
hat.
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Romsicki
et al., (2003, Arch Biochem. Biophys 414(1), 40-50) zeigten, dass
TC PTP strukturell und funktionell sehr ähnlich ist. Ein PTP 1B-Inhibitor
wird sehr wahrscheinlich auch TC PTP inhibieren. Ein Knockout des
TC PTP-Gens ergibt einen Phänotyp
mit schwächerer
Immunfunktion (You-Ten et al., 1997, J. Exp. Med. 186(5), 683-93).
Daher kann vorhergesagt werden, dass PTP 1B-Inhibitoren TC PTP inhibieren
und Immmunantwort modulieren.
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Es
wurde ebenfalls gezeigt, dass PTP-1B ein negativer Regulator der
Leptinsignalbahn ist (Kaszua et al., Mol Cell. Endocrinology, 195:109-118,
2002). PTP-1B-defiziente Mäuse
zeigen eine verstärkte
Wirksamkeit für
exogenes Leptin, um die Nahrungsmttelaufnahme zu unterdrücken (Cheng,
et al., Developmental Cell 2:497-503, 2002). Daher verstärken Inhibitoren
von PTP-1B die nützlichen
Wirkungen von Leptin auf die Nahrungsmittelaufnahme, Körpergewichtsregulierung
und den Metabolismus in normalen Individuen und Leptin-resistenten
Individuen.
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Daher
sind Inhibitoren von PTPs und insbesondere Inhibitoren von PTP-1B
nützlich
bei der Kontrolle oder Behandlung von Obesität, Syndrom X, Typ 2-Diabetes,
bei der Verbesserung der Glucosetoleranz und bei der Verbesserung
der Insulinsensitivität
bei Patienten, die diese Behandlung benötigen. Solche Verbindungen
sind auch nützlich
bei der Behandlung oder Kon trolle anderer PTP-vermittelter Erkrankungen,
wie die Behandlung von Krebs, neurodegenerativen Erkrankungen, Immunerkrankungen,
Blutungsstörungen
und kardiovaskulären
Störungen,
und dergleichen.
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Weitere
Dokumente des Standes der Technik offenbaren das Folgende:
US 3,884,919 offenbart 1-(Heterocyclus)-indol-3-ylessigsäurederivate,
Verfahren zu deren Herstellung und pharmazeutische Zusammensetzungen,
die diese enthalten. Eine beispielhafte Verbindung ist 1-(7-Chlorchinazolin-4-yl)-5-methoxy-2-methylindol-3-ylessigsäure. Die
Verbindungen haben entzündungshemmende,
analgetische und antipyretische Wirkung.
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Jiři Gasparič et al.
offenbaren Produkte der Säurehydrolyse
von 7-Chlor-1,3-dihydro-3-hydroxy-5-phenyl-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
(Oxazepam) (siehe Collect. Czech. Chem. Commun., Bd. 44, 1979, Seiten 2243-2248).
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G.
Kempter et al. offenbaren in Journal für praktische Chemie, Bd. 324,
Nr. 5, 1982, Seiten 841-846 die N-Alkylierung und Dehydrierung von
1,2,3,4-Tetrahydrochinazolinen.
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Die
WO 01/19830 offenbart Verbindungen,
Zusammensetzungen, Verfahren zu deren Verwendung und Verfahren zu
deren Herstellung, wobei diese Verbindungen der Formel (1) pharmakologisch
nützlich
sind als Inhibitoren von Protein-Tyrosin-Phosphatasen. Von den Verbindungen
wird gesagt, dass sie bei der Behandlung von Typ I-Diabetes, Typ
II-Diabetes, verringerter Glucosetoleranz, Insulinresistenz, Obesität und weiteren
Erkrankungen nützlich
sind.
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Der
Artikel von Mauro Sarmiento et al., J. Med. Chem. 2000, 43, 146-155,
betrifft die strukturbasierte Entdeckung von Kleinmolekülinhibitoren,
zielgerichtet auf Protein-Tyrosin-Phosphatase 1B.
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J.
Sauer & K. K.
Mayer beschreiben in Tetrahedron Letters, Nr. 3, 1968, Seiten 325-330,
die Thermolyse und Photolyse von 3,4-Diphenyl-Δ2-1,2,4-oxadiazolinon-(5)
und 2,4-Diphenyl-Δ2-1,3,4-oxadiazolinon-(5).
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V.
Gomez Parra et al. beschreiben in Synthesis, 1977, Seiten 345-346,
die Synthese von Heterocyclen über
Nitriliumsalze (2-Aminochinazoline).
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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In
einem breiten Aspekt umfasst die Erfindung die nachstehend angegebenen
Verbindungen der Formel (II), pharmazeutische Zusammensetzungen,
die diese Verbindungen enthalten, und die Verwendung dieser Verbindungen
bei der Herstellung eines Medikaments zur Behandlung von Diabetes.
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Die
Erfindung stellt Verbindungen der Formel II:
oder ein pharmazeutisch verträgliches
Salz davon bereit, worin
m 0, 1, 2, 3 oder 4 ist;
p 0,
1, 2, 3, 4 oder 5 ist;
R
10 Indolyl
ist, substituiert mit 1, 2, 3 oder 4 Gruppen, unabhängig ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus Oxo, -C(O)-(C
1-C
6-Alkyl)-C(O)-OR
1,
-C(O)-NH-(C
1-C
6-Alkyl)-C(O)-OR
1,
-C(O)-(C
1-C
6-Halogenalkyl)-C(O)-OR
1, C
2-C
6-Halogenalkenyl-C(O)-OR
1, -C(O)-OR
1, -SO
2-(C
1-C
6-Alkyl),
-SO
2-Phenyl, Halogen, C
1-C
4-Alkyl, C
1-C
4-Alkoxy, C
1-C
4-Alkoxycarbonyl, C
2-C
6-Alkanoyl, gegebenenfalls substituiert mit
CO
2H oder CO
2-(C
1-C
4-Alkyl), CO
2H und Phenyl, substituiert mit 1, 2, 3,
4 oder 5 Gruppen, unabhängig
ausgewählt
aus Halogen, C
1-C
4-Alkyl, C
1-C
4-Alkoxy, NO
2, CF
3 oder OCF
3;
R
1 H, C
1-C
6-Alkyl, -(C
1-C
5-Alkyl)-CO
2H oder
-(C
1-C
5-Alkyl)-CO
2-C
1-C
6-alkyl
ist;
jeder Rest R
3 unabhängig C
1-C
6-Alkyl, Halogen,
C
1-C
4-Alkoxy, -CN,
-OH, -C(O)-OR
1, -C(O)-(C
1-C
6-Alkyl)-C(O)-OR
1 oder
-(C
1-C
4-Alkoxy)-phenyl
ist, wobei die Alkylabschnitte gegebenenfalls substituiert sind
mit einer oder zwei Gruppen, unabhängig ausgewählt aus Oxo, -NH
2,
-OH, -SO
2-C
1-C
6-Alkyl, C
1-C
6-Alkyl, C
1-C
6-Alkoxy, -C(O)-OR
1 oder
C
1-C
4-Aryl; und
jeder
Rest R
4 unabhängig Halogen, Heterocycloalkyl,
Heteroaryl, C
1-C
6-Halogenalkyl,
C
1-C
6-Alkoxy oder
-NO
2 ist, wobei der Heterocycloalkylrest
gegebenenfalls substituiert ist mit einer oder zwei Gruppen, unabhängig ausgewählt aus
C
l-C
6-Alkyl, C
1-C
6-Alkoxy, -OH,
-NH
2, -NO
2, Oxo
oder -CN.
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Die
Verbindungen der Formel II binden an PTPs und insbesondere an PTP-1B.
Die Wechselwirkung mit dem Enzym, insbesondere PTP-1B, resultiert
vorzugsweise in der Hemmung des Enzyms.
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Die
Erfindung beinhaltet auch Zwischenprodukte, die bei der Herstellung
der Verbindungen der Erfindung nützlich
sind.
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Die
Erfindung stellt auch pharmazeutische Zusammensetzungen bereit,
umfassend eine Verbindung oder ein Salz der Formel II und mindestens
einen pharmazeutisch verträglichen
Träger,
ein pharmazeutisch verträgliches
Lösungsmittel,
Adjuvans oder Verdünnungsmittel.
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Die
Erfindung stellt auch die Verwendung einer Verbindung oder eines
Salzes der Formel II zur Herstellung eines Medikaments zur Verwendung
bei der Behandlung von Diabetes bereit.
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Die
Erfindung offenbart auch Verfahren zur Herstellung der Verbindungen
der Erfindung und der Zwischenprodukte, die in diesen Verfahren
verwendet werden.
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Die
Erfindung offenbart auch die Verwendung und Zusammensetzungen für die Kombinationstherapie von
Typ I- und Typ II-Diabetes. In diesen Ausführungsformen offenbart die
Erfindung Formulierungen und pharmazeutische Zusammensetzungen,
ebenso wie die Verwendung zur Behandlung von Typ I- und Typ II-Diabetes
mit den Verbindungen der Formel II plus weiteren Verbindungen und
Medikamenten, wie nachstehend genauer offenbart. In diesen Aus führungsformen
kann die Verwendung der Erfindung die Behandlungsverfahren für Typ I-
und Typ II-Diabetes umfassen, wobei die Verbindungen der Formel
II formuliert werden mit einer therapeutisch wirksamen Menge dieser
zusätzlichen
Verbindungen und Medikamente. In alternativen Ausführungsformen
umfassen die Behandlungsverfahren der Erfindung für Typ I-
und Typ II-Diabetes die Verabreichung der hierin offenbarten erfindungsgemäßen Verbindungen
der Formel II, begleitend, simultan oder zusammen mit einer therapeutisch
wirksamen Menge der zusätzlichen
Verbindungen und Medikamente.
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GENAUE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Bevorzugte
Verbindungen beinhalten jene der Formel II:
oder ein pharmazeutisch verträgliches
Salz davon, worin
m 0, 1, 2, 3 oder 4 ist;
p 0, 1, 2,
3, 4 oder 5 ist;
R
10 Indolyl ist, substituiert
mit 1, 2, 3 oder 4 Gruppen, unabhängig ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Oxo, -C(O)-(C
1-C
6-Alkyl)-C(O)-OR
1, -C(O)-NH-(C
1-C
6-Alkyl)-C(O)-OR
1, -C(O)-(C
1-C
6-Halogenalkyl)-C(O)-OR
1, C
2-C
6-Halogenalkenyl-C(O)-OR
1, -C(O)-OR
1, -SO
2-(C
1-C
6-Alkyl),
-SO
2-Phenyl, Halogen, C
1-C
4-Alkyl, C
1-C
4-Alkoxy, C
1-C
4-Alkoxycarbonyl, C
2-C
6-Alkanoyl, gegebenenfalls substituiert mit
CO
2H oder CO
2-(C
1-C
4-Alkyl), CO
2H und Phenyl, gegebenenfalls substituiert
mit 1, 2, 3, 4 oder 5 Gruppen, unabhängig ausgewählt aus Halogen, C
1-C
4-Alkyl, C
1-C
4-Alkoxy, NO
2, CF
3 und OCF
3;
R
1 H, C
1-C
6-Alkyl, -(C
1-C
5-Alkyl)-CO
2H oder
-(C
1-C
5-Alkyl)-CO
2-C
1-C
6-alkyl
ist;
jeder Rest R
3 unabhängig C
1-C
6-Alkyl, Halogen,
C
1-C
4-Alkoxy, -CN,
-OH, -C(O)-OR
1, -C(O)-(C
1-C
6-Alkyl)-C(O)-OR
1 oder
(C
1-C
4-Alkoxy)-phenyl
ist, wobei die Alkylabschnitte gegebenenfalls substituiert sind
mit einer oder zwei Gruppen, unabhängig ausgewählt aus Oxo, -NH
2,
-OH, -SO
2-C
1-C
6-Alkyl, C
1-C
6-Alkyl, C
1-C
6-Alkoxy, -C(O)-OR
1 oder
C
1-C
4-Aryl; und
jeder
Rest R
4 unabhängig Halogen, Heterocycloalkyl,
Heteroaryl, C
1-C
6-Halogenalkyl,
C
1-C
6-Alkoxy oder
-NO
2 ist, wobei der Heterocycloalkylrest
gegebenenfalls substituiert ist mit einer oder zwei Gruppen, unabhängig ausgewählt aus
C
1-C
6-Alkyl, C
1-C
6-Alkoxy, -OH,
-NH
2, -NO
2, Oxo
oder -CN.
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Bevorzugte
Verbindungen der Formel II sind Verbindungen, in denen R10 Indolyl ist, wobei jedes der vorstehenden
substituiert ist mit 1, 2 oder 3 Gruppen, unabhängig ausgewählt der Gruppe, bestehend aus
Oxo, -C(O)-(C1-C6-Alkyl)-C(O)-OR1, -C(O)-NH-(C1-C6-Alkyl)- C(O)-OR1, -C(O)-(C1-C6-Halogenalkyl)-C(O)-OR1, C1-C6-Halogenalkenyl-C(O)-OR1, -SO2-(C1-C6-Alkyl), -SO2-Phenyl,
Halogen, C1-C4-Alkyl,
C1-C4-Alkoxy, C1-C4-Alkoxycarbonyl,
C2-C6-Alkanoyl, gegebenenfalls
substituiert mit CO2H oder CO2-(C1-C4-Alkyl), CO2H und Phenyl, substituiert mit 1, 2, 3,
4, oder 5 Gruppen, die unabhängig
Halogen, C1-C4-Alkyl,
C1-C4-Alkoxy, NO2, CF3 oder OCF3 sind.
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Ebenso
bevorzugt sind Verbindungen, in denen R10 Indolyl
ist, substituiert mit einer oder zwei Gruppen, unabhängig ausgewählt aus
Halogen, -C(O)-(C1-C6-Alkyl)-C(O)-OR1, -C(O)-NH-(C1-C6-Alkyl)-C(O)-OR1, -C(O)-(C1-C6-Halogenalkyl)-C(O)-OR1 oder
C1-C6-Halogenalkenyl-C(O)-OR1. Vorzugsweise ist das Halogen Brom oder
Chlor. Vorzugsweise ist R1 -H und C1-C6-Alkyl ist -C2H4- oder -(CH2)-,
C1-C6-Halogenalkyl
ist -CH=CF-.
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Ebenfalls
bevorzugt sind Verbindungen gemäß der Formel
II, worin jeder Rest R3 unabhängig C1-C6-Alkyl, Halogen,
-CN, C1-C6-Alkoxy,
-(C1-C4-Alkoxy)-phenyl
ist; und jeder Rest R4 unabhängig Halogen oder
Furanyl ist.
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Ebenfalls
bevorzugt sind Verbindungen gemäß der Formel
II, worin R10 Indol-1-yl ist, substituiert
mit 1, 2 oder 3 Gruppen, unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus -C(O)-C2H4-C(O)-OH, -C(O)-NH-C2H4-C(O)-OH, -SO2-(C1-C6-Alkyl), -SO2-Phenyl, Halogen, C1-C4-Alkyl, C1-C4-Alkoxy, C4-Alkoxycarbonyl,
C2-C6-Alkanoyl,
substituiert mit CO2H und mit Phenyl, substituiert
mit 1, 2, 3, 4 oder 5 Gruppen, die unabhängig Halogen, C1-C4-Alkyl, C1-C4-Alkoxy,
NO2, CF3 oder OCF3 sind;
jeder Rest R3 unabhängig C1-C6-Alkyl, Halogen
oder Benzyloxy ist;
jeder Rest R4 unabhängig Halogen
ist.
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Vorzugsweise
ist in der Formel II R10 Indol-1-yl oder
Indol-2-yl, wobei jedes substituiert ist mit 1 oder 2 Gruppen, die
unabhängig
sind: -SO2-(C1-C6-Alkyl), -SO2-Phenyl,
Halogen, C1-C4-Alkyl, C1-C4-Alkoxy, C4-Alkoxycarbonyl, C2-C6-Alkanoyl, gegebenenfalls substituiert mit
CO2H oder CO2-(C1-C4-Alkyl), CO2H oder Phenyl, substituiert mit 1, 2, 3,
4 oder 5 Gruppen, die unabhängig
Halogen, C1-C4-Alkyl,
C1-C4-Alkoxy, NO2, CF3 oder OCF3 sind, und jeder Rest R3 unabhängig Cl-C6-Alkyl, Halogen
oder Benzyloxy ist und jeder Rest R4 unabhängig Halogen
ist.
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Vorzugsweise
ist R10 in der Formel II Indol-1-yl, substituiert
mit 1 oder 2 Gruppen, die unabhängig
Halogen, C1-C4-Alkyl,
C1-C4-Alkoxy, C4-Alkoxycarbonyl oder C2-C6-Alkanoyl, gegebenenfalls substituiert mit
CO2H oder CO2-(C1-C4-Alkyl), sind,
und jeder Rest R3 ist unabhängig C1-C6-Alkyl, Halogen
oder Benzyloxy und jeder Rest R4 ist unabhängig Halogen.
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Vorzugsweise
ist R10 in der Formel II Indol-1-yl, substituiert
mit 1 oder 2 Gruppen, unabhängig
ausgewählt
aus Halogen, C1-C4-Alkyl,
C1-C4-Alkoxy oder
C2-C4-Alkanoyl,
gegebenenfalls substituiert mit CO2H oder CO2-(C1-C4-Alkyl).
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Vorzugsweise
ist in Formel II R10 Indol-1-yl, substituiert
mit 1 oder 2 Gruppen, unabhängig
ausgewählt aus
Halogen, C1-C4-Alkyl,
C1-C4-Alkoxy oder
C2-C4-Alkanoyl,
gegebenen falls substituiert mit CO2H oder CO2-(C1-C4-Alkyl),
wobei mindestens eine Gruppe eine gegebenenfalls substituierte C2-C4-Alkanoylgruppe
in 3-Position des Indolrings ist.
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In
einem weiteren Aspekt umfasst die Erfindung die Verwendung einer
Verbindung oder eines Salzes der Formel II, oder einer pharmazeutischen
Zusammensetzung, umfassend eine Verbindung oder ein Salz der Formel
II für
die Herstellung eines Medikaments für die Behandlung von Diabetes.
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In
einem weiteren Aspekt umfasst die Erfindung eine pharmazeutische
Zusammensetzung einer Verbindung oder eines Salzes gemäß Anspruch
1 und mindestens ein pharmazeutisch verträgliches Lösungsmittel, einen pharmazeutisch
verträglichen
Träger,
ein pharmazeutisch verträgliches
Adjuvans oder Exzipiens.
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Der
Ausdruck „Heterocycloalkyl" bezeichnet einen
Ring oder ein Ringsystem, enthaltend mindestens ein Heteratom, ausgewählt aus
Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel, wobei das Heteroatom in einem
nicht-aromatischen Ring enthalten ist. Der Heterocycloalkylring
ist gegebenenfalls anneliert an oder auf andere Weise gebunden an
andere Heterocycloalkylringe und/oder nicht-aromatische Kohlenwasserstoffringe
und/oder Phenylringe. Bevorzugte Heterocycloalkylgruppen sind 3-
bis 7-gliedrig. Beispiele von Heterocycloalkylgruppen beinhalten
zum Beispiel 1,2,3,4-Tetrahydroisochinolinyl, Piperazinyl, Morpholinyl,
Piperidinyl, Tetrahydrofuranyl, Pyrrolidinyl, Pyridinonyl und Pyrazolidinyl.
Bevorzugte Heterocycloalkylgruppen beinhalten Piperidinyl, Piperazinyl,
Morpholinyl, Pyrrolidinyl, Pyridinonyl, Dihydropyrrolidinyl und
Pyrrolidinonyl.
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Die
Verbindungen der allgemeinen Formel II können oral, topisch, parenteral,
durch Inhalation oder Spray oder rektal in Dosiseinheitsformulierungen
verabreicht werden, die herkömmliche
nicht-toxische pharmazeutisch verträgliche Träger, Adjuvantien und Vehikel
enthalten. Der hierin verwendete Begriff parenteral beinhaltet perkutane,
subkutane, intravaskuläre
(z.B. intravenöse),
intramuskuläre
oder intrathekale Injektions- oder Infusionstechniken und dergleichen.
Zusätzlich
wird eine pharmazeutische Formulierung bereitgestellt, umfassend
eine Verbindung der allgemeinen Formel II und einen pharmazeutisch
verträglichen
Träger.
Eine oder mehrere Verbindungen der allgemeinen Formel II kann/können vorliegen
in Assoziation mit einem oder mehreren nicht-toxischen pharmazeutisch
verträglichen
Trägern
und/oder Verdünnungsmitteln
und/oder Adjvuantien, und, sofern gewünscht, weiteren anderen Inhaltsstoffen.
Die pharmazeutischen Zusammensetzungen, die die Verbindungen der
allgemeinen Formel II enthalten, können in einer Form vorliegen,
die geeignet ist zur oralen Verabreichung, z.B. als Tabletten, Pastillen,
Lutschbonbons, wässrige
oder ölige
Suspensionen, dispergierbare Pulver oder Granulate, Emulsion, harte
oder weiche Kapseln oder Sirups oder Elixiere.
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Zusammensetzungen
für die
orale Verwendung können
nach jedem bekannten Verfahren zur Herstellung von pharmazeutischen
Zusammensetzungen hergestellt werden und solche Zusammensetzungen
können
ein oder mehrere Mittel, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Süßstoffen,
Geschmacksstoffen, Farbstoffen und Konservierungsmitteln, enthalten,
um pharma zeutisch elegante und wohlschmeckende Präparationen
bereitzustellen. Tabletten enthalten den Wirkstoff im Gemisch mit
nicht-toxischen pharmazeutisch verträglichen Exzipientien, die nützlich sind
für die
Herstellung von Tabletten. Diese Exzipientien können z.B. sein: inerte Verdünnungsmittel,
wie Calciumcarbonat, Natriumcarbonat, Lactose, Calciumphosphat oder
Natriumphosphat; Granulierungs- und Aufschlussmittel bzw. Zerfallsmittel,
zum Beispiel Maisstärke
oder Alginsäure;
Bindemittel, zum Beispiel Stärke,
Gelatine oder Akaziengummi, und Schmiermittel, zum Beispiel Magnesiumstearat,
Stearinsäure
oder Talk. Die Tabletten können
unbeschichtet oder sie können
mittels bekannter Techniken beschichtet sein. In einigen Fällen können solche
Beschichtungen mittels bekannter Techniken hergestellt werden, um
den Zerfall und die Absorption im gastrointestinalen Trakt zu verzögern, um
somit eine anhaltende Wirkung über
eine längere
Zeitdauer bereitzustellen. Zum Beispiel kann ein Material zur zeitlich
verzögerten
Abgabe verwendet werden, wie Glycerylmonostearat oder Glyceryldistearat.
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Formulierungen
zur oralen Verwendung können
auch als Hartgelatinekapseln vorliegen, wobei der Wirkstoff mit
einem inerten festen Verdünnungsmittel
vermischt wird, zum Beispiel Calciumcarbonat, Calciumphosphat oder
Kaolin, oder sie können
als Weichgelatinekapsel vorliegen, wobei der Wirkstoff mit Wasser
oder einem Ölmedium
vermischt wird, z.B. Erdnussöl,
flüssiges
Paraffin oder Olivenöl.
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Formulierungen
für die
orale Verwendung können
auch als Lutschbonbons vorliegen.
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Wässrige Suspensionen
enthalten die Wirkstoffe im Gemisch mit Exzipientien, die geeignet
sind zur Herstellung von wässrigen
Suspensionen. Solche Exzipientien sind Suspendiermittel, zum Beispiel
Natriumcarboxymethylcellulose, Methylcellulose, Hydropropyl-methylcellulose,
Natriumalginat, Polyvinylpyrrolidon, Traganthgummi und Akaziengummi;
Dispergier- oder Benetzungsmittel können ein natürlich vorkommendes Phosphatid
sein, z.B. Lecithin, oder Kondensationsprodukte eines Alkylenoxids
mit Fettsäuren,
z.B. Polyoxyethylenstearat, oder Kondensationsprodukte von Ethylenoxid
mit langkettigen aliphatischen Alkoholen, zum Beispiel Heptadecaethylenoxycetanol,
oder Kondensationsprodukte von Ethylenoxid mit Partialestern, abgeleitet
von Fettsäuren
und Hexitol, wie Polyoxyethylensorbitolmonooleat, oder Kondensationsprodukte
von Ethylenoxid mit Partialestern, abgeleitet von Fettsäuren und
Hexitolanhydriden, zum Beispiel Polyethylensorbitanmonooleat. Die
wässrigen
Suspensionen können
auch ein oder mehrere Konservierungsmittel enthalten, zum Beispiel
Ethyl- oder n-Propyl-p-hydroxybenzoat,
einen oder mehrere Farbstoffe, einen oder mehrere Geschmacksstoffe
und einen oder mehrere Süßstoffe,
wie Sucrose oder Saccharin.
-
Ölige Suspensionen
können
formuliert werden durch Suspendieren des Wirkstoffs in einem pflanzlichen Öl, zum Beispiel
Erdnussöl,
Olivenöl,
Sesamöl
oder Kokosnussöl,
oder in einem Mineralöl,
wie flüssigem Paraffin.
Die öligen
Suspensionen können
ein Verdickungsmittel enthalten, zum Beispiel Bienenwachs, Hartparaffin
oder Cetylalkohol. Süßstoffe
und Geschmacksstoffe können
zugegeben werden, um wohlschmeckende orale Zubereitungen bereitzu stellen.
Diese Zusammensetzungen können
konserviert werden durch die Zugabe eines Antioxidationsmittels,
wie Ascorbinsäure.
-
Dispergierbare
Puder und Granulate, geeignet für
die Herstellung einer wässrigen
Suspension durch die Zugabe von Wasser, stellen den Wirkstoff in
einem Gemisch mit einem Dispergier- oder Benetzungsmittel, Suspendiermittel
und einem oder mehreren Konservierungsmitteln bereit. Geeignete
Dispergier- oder Benetzungsmittel oder Suspendiermittel sind beispielhaft
bereits vorstehend genannt. Weitere Exzipientien, zum Beispiel Süßstoffe,
Geschmacksstoffe und Farbstoffe, können ebenfalls enthalten sein.
-
Pharmazeutische
Zusammensetzungen der Erfindung können auch in Form von Öl-in-Wasser-Emulsionen
vorliegen. Die Ölphase
kann ein pflanzliches Öl
oder ein Mineralöl
oder ein Gemisch davon sein. Geeignete Emulgiermittel können sein:
natürlich-vorkommende
Gummen, zum Beispiel Akaziengummi oder Traganthgummi, natürlich-vorkommende
Phosphatide, zum Beispiel Sojabohnen, Lecithin, und Ester oder Partialester,
abgeleitet von Fettsäuren
und Hexitol, Anhydride, zum Beispiel Sorbitanmonooleat, und Kondensationsprodukte
dieser Partialester mit Ethylenoxid, zum Beispiel Polyoxyethylensorbitanmonooleat.
Die Emulsionen können
auch Süßstoffe
und Geschmacksstoffe enthalten.
-
Sirupe
und Elixiere können
formuliert werden mit Süßstoffen,
zum Beispiel Glycerol, Propylenglykol, Sorbit, Glucose oder Sucrose.
Solche Formulierungen können
auch ein Milderungsmittel („demulcent"), ein Konservierungsmittel
und Geschmacks- und Farbstoffe enthalten. Die pharmazeutischen Zusammensetzungen
können
in Form einer sterilen injizierbaren wässrigen oder ölartigen
Suspension vorliegen. Diese Suspension kann auf bekannte Art und
Weise formuliert werden unter Verwendung jener geeigneter Dispergier-
oder Benetzungsmittel und Suspendiermittel, die vorstehend genannt
werden. Die sterile injizierbare Zubereitung kann auch als eine
sterile injizierbare Lösung
oder Suspension in einem nicht-toxischen parenteral verträglichen
Verdünnungsmittel
oder Lösungsmittel
vorliegen, zum Beispiel als eine Lösung in 1,3-Butandiol. Unter den
verträglichen
Vehikeln und Lösungsmitteln,
die verwendet werden können,
sind Wasser, Ringers-Lösung und
isotonische Natriumchloridlösung.
Weiterhin werden sterile, fette Öle
herkömmlicherweise
verwendet als ein Lösungsmittel
oder Suspendiermedium. Für
diesen Zweck kann jedes milde fette Öl verwendet werden, einschließlich synthetische
Mono- oder Diglyceride. Zusätzlich
finden Fettsäuren,
wie Ölsäure, Verwendung
in injizierbaren Zubereitungen.
-
Die
Verbindungen der allgemeinen Formel II können auch in Form von Suppositorien
verabreicht werden, z.B. für
die rektale Verabreichung eines Arzneimittels. Diese Zusammensetzungen
können
hergestellt werden durch Vermischen des Arzneimittels mit einem
geeigneten nicht-reizenden Exzipiens, das bei normalen Temperaturen
fest ist, aber bei der Rektaltemperatur flüssig ist und daher in dem Rektum
schmilzt, um das Arzneimittel abzugeben. Derartige Materialien beinhalten
Kokosbutter und Polyethylenglykole.
-
Verbindungen
der allgemeinen Formel II können
parenteral in einem sterilen Medium verabreicht werden. Das Arzneimittel,
in Abhängigkeit
des verwendeten Vehikels und der verwendeten Konzentration, kann entweder
in dem Vehikel suspendiert oder aufgelöst sein. Vorteilhafterweise
können
Adjuvantien, wie Lokalanästhetika,
Konservierungsmittel und Puffermittel, in dem Vehikel aufgelöst werden.
-
Für Erkrankungen
des Auges oder anderen äußeren Geweben,
z.B. dem Mund und der Haut, werden die Formulierungen vorzugsweise
als ein topisches Gel, Spray, Salbe oder Creme oder als ein Zäpfchen,
das die Wirkstoffe in einer Gesamtmenge von 0,075 bis 30 Gew.-%,
vorzugsweise 0,2 bis 20 Gew.-% und insbesondere 0,4 bis 15 Gew.-%
enthält,
verabreicht. Bei der Formulierung als eine Salbe können die
Wirkstoffe entweder mit einer paraffinischen oder einer wassermischbaren
Salbengrundlage verwendet werden.
-
Alternativ
können
die Wirkstoffe in eine Creme mit einer Öl-in-Wasser-Cremegrundlage
formuliert werden. Sofern gewünscht,
kann die wässrige
Salbe der Cremegrundlage z.B. mindestens 30 Gew.-% eines mehrwertigen
Alkohols, wie Propylenglykol, Butan-1,3-diol, Mannit, Sorbit, Glycerin,
Polyethylenglykol und Gemische davon, beinhalten. Die topische Formulierung
kann wünschenswerterweise
eine Verbindung beinhalten, die die Absorption oder Durchdringung
des Wirkstoffes durch die Haut oder anderer betroffener Bereiche
verstärkt.
Beispiele für
solche Hautdurchdringungsbeschleuniger beinhalten Dimethylsulfoxid
und verwandte Analoga. Verbindungen dieser Erfindung können auch über eine
transdermale Vorrichtung verabreicht werden. Vorzugsweise erfolgt
die topische Verabreichung unter Verwendung eines Pflasters, entweder
des Reservoir- und porösen
Membrantyps, oder einer Festmatrixvariante. In beiden Fällen wird
der Wirkstoff kontinuierlich aus dem Reservoir oder den Mikrokapseln über eine
Membran in die Wirkstoff-permeable Haftmasse geliefert, welche in
Kontakt ist mit der Haut oder Schleimhaut des Empfängers. Wenn
der Wirkstoff über
die Haut absorbiert wird, wird ein gesteuerter und vorbestimmter
Fluss des Wirkstoffs dem Empfänger
verabreicht. Im Falle von Mikrokapseln kann das Umhüllungsmittel
bzw. Einkapselungsmittel auch als die Membran fungieren. Das transdermale
Pflaster kann die Verbindung in einem geeigneten Lösungsmittelsystem
mit einem Klebstoffsystem, wie einer Acrylemulsion und ein Polyesterpflaster
umfassen. Die Ölphase
der Emulsionen dieser Erfindung kann aus bekannten Inhaltsstoffen
in einer bekannten Art und Weise aufgebaut sein. Obgleich die Phase nur
einen Emulgator umfassen kann, kann sie ein Gemisch von mindestens
einem Emulgator mit einem Fett oder einem Öl oder mit beiden, einem Fett
und einem Öl,
umfassen. Vorzugsweise ist ein hydrophiler Emulgator zusammen mit
einem lipophilen Emulgator, der als Stabilisator wirkt, enthalten.
Es ist ebenfalls bevorzugt, dass beide, ein Öl und ein Fett, enthalten sind.
Zusammen bildet/bilden der/die Emulgator(en) mit oder ohne Stabilisator(en)
das sogenannte Emulgatorwachs und das Wachs bildet zusammen mit
dem Öl
und Fett die sogenannte emulgierende Salbengrundlage, die die ölige dispergierte
Phase der Cremeformulierungen bildet. Emulgatoren und Emulsionsstabilisatoren,
die für
die Verwendung in der erfindungsgemäßen Formulierung geeignet sind,
beinhalten Tween 60, Span 80, Cetostearylalkohol, Myristylalkohol,
Glycerylmonostearat und Natriumlaurylsulfat, unter anderen. Die
Auswahl von geeigneten Ölen
oder Fetten für
die Formulierung ist bedingt durch die gewünschten kosmetischen Eigenschaften,
die erreicht werden sollen, da die Löslichkeit des Wirkstoffes in Ölen, die
wahrscheinlich in pharmazeutischen Emulsionsformulierungen verwendet
werden, sehr gering ist. Daher sollte die Creme vorzugsweise ein
nicht-schmierendes,
nicht-färbendes
und waschbares Produkt mit einer geeigneten Konsistenz sein, um
ein Auslaufen aus Tuben oder anderen Behältern zu vermeiden. Gerad-
oder verzweigtkettige, mono- oder dibasische Alkylester, wie Di-isoadipat,
Isocetylstearat, Propylenglykoldiester von Kokosnussfettsäuren, Isopropylmyristat,
Decyloleat, Isopropylpalmitat, Butylstearat, 2-Ethylhexylpalmitat oder ein Gemisch
von verzweigtkettigen Estern kann verwendet werden. Diese können alleine
oder in Kombination verwendet werden, in Abhängigkeit von den erforderlichen
Eigenschaften. Alternativ können
Lipide mit hohem Schmelzpunkt, wie weißes weiches Paraffin und/oder
Flüssigparaffin
oder andere Mineralöle,
verwendet werden.
-
Formulierungen,
geeignet für
die topische Verabreichung auf das Auge, beinhalten auch Augentropfen,
worin die Wirkstoffe gelöst
oder suspendiert sind in einem geeigneten Träger, insbesondere einem wässrigen
Lösungsmittel
für die
Wirkstoffe. Die entzündungshemmenden
Wirkstoffe sind vorzugsweise in solchen Formulierungen in einer
Konzentration von 0,1 bis 20 Gew.-%, vorteilhafterweise 0,5 bis
10 Gew.-% und insbesondere etwa 1,5 Gew.-% enthalten. Für therapeutische
Zwecke werden die Wirkstoffe dieser Kombinationserfindung gewöhnlich kombiniert
mit einem oder mehreren Adjuvantien, die geeignet sind für den angegebenen
Verabreichungsweg. Bei per os-Verabreichung können die Verbindungen mit Lactose,
Sucrose, Stärkepulver,
Celluloseestern von Alkansäuren,
Cellulosealkylestern, Talk, Stearinsäure, Magnesiumstearat, Magnesiumoxid,
Natrium- und Calciumsalzen von Phosphor- und Schwefelsäuren, Gelatine,
Akaziengummi, Natriumalginat, Polyvinylpyrrolidon und/oder Polyvinylalkohol
vermischt werden und anschließend
tablettiert oder eingekapselt werden für eine geeignete Verabreichung.
Derartige Kapseln oder Tabletten können eine Formulierung für die gesteuerte
Abgabe enthalten, wie sie bereitgestellt werden kann in einer Dispersion
des Wirkstoffs in Hydroxypropylmethylcellulose. Formulierungen für die parenterale
Verabreichung können
in Form von wässrigen
oder nicht-wässrigen
isotonischen sterilen Injektionslösungen oder -suspensionen vorliegen.
Diese Lösungen
und Suspensionen können
hergestellt werden aus sterilen Pulvern und Granulaten, die einen
oder mehrere der für
die Verwendung in Formulierungen für die orale Verabreichung genannten
Trägerstoffe
oder Verdünnungsmittel
enthalten. Die Verbindungen können
aufgelöst
werden in Wasser, Polyethylenglykol, Propylenglykol, Ethanol, Maisöl, Baumwollsamenöl, Erdnussöl, Sesamöl, Benzylalkohol,
Natriumchlorid und/oder verschiedenen Pufferlösungen. Weitere Adjuvantien
und Verabreichungswege sind gut und weithin auf dem Gebiet der Pharmazie
bekannt.
-
Dosierungsmengen
in der Größenordnung
von etwa 0,1 mg bis etwa 140 mg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag sind bei
der Behandlung der vorstehend angegebenen Erkran kungen nützlich (etwa
0,5 mg bis etwa 7 g pro Patient pro Tag). Die Menge an Wirkstoff,
die mit den Trägermaterialien
kombiniert werden kann, um eine Einzeldosisform herzustellen, variiert
in Abhängigkeit
des zu behandelnden Wirts (Patient) und dem jeweiligen Verabreichungsweg.
Dosiseinheitsformen enthalten im Allgemeinen zwischen etwa 1 mg
bis etwa 500 mg eines Wirkstoffs. Die tägliche Dosis kann in Form von
einer bis vier Dosen pro Tag verabreicht werden. Im Falle von Hauterkrankungen
kann es bevorzugt sein, eine topische Zubereitung der erfindungsgemäßen Verbindungen
zwei- bis viermal täglich
auf die betroffenen Stellen aufzutragen.
-
Es
ist jedoch verständlich,
dass die spezifische Dosismenge für einen speziellen Patienten
von einer Vielzahl von Faktoren abhängt, einschließlich der
Wirksamkeit der speziell verwendeten Verbindung, dem Alter, Körpergewicht,
allgemeinen Gesundheitszustand, Geschlecht, Ernährung, Verabreichungszeit,
Verabreichungsweg und der Ausscheidungsgeschwindigkeit, Arzneimittelkombination
und der Schwere der zu behandelnden jeweiligen Erkrankung.
-
Für die Verabreichung
an nicht-menschliche Tiere kann die Zusammensetzung auch dem Tierfutter und
dem Trinkwasser zugesetzt werden. Es kann günstig sein, die Tiernahrungszusammensetzung
und Trinkwasserzusammensetzungen derart zu formulieren, dass das
Tier eine therapeutisch geeignete Menge der Zusammensetzung zusammen
mit der Nahrung aufnimmt. Es kann auch günstig sein, die Zusammensetzung
als eine Vormischung für
die Zugabe zu dem Futter oder dem Trinkwasser bereitzustellen. Bevorzugte nicht-menschliche
Tiere beinhalten Haustiere.
-
Herstellungsverfahren
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
und Referenzverbindungen, die nicht zur Erfindung gehören, können gemäß bekannten
chemischen Reaktionen und Verfahren hergestellt werden. Allgemeine
Verfahren zur Synthese der Verbindungen sind nachstehend angegeben.
Es ist ersichtlich, dass die Art der erforderlichen Substituenten
für die
gewünschte
Zielverbindung oftmals das bevorzugte Syntheseverfahren bestimmt.
Alle variablen Gruppen dieser Verfahren haben die in der allgemeinen
Beschreibung angegebene Bedeutung, sofern sie nicht nachstehend
besonders definiert sind.
-
Bestimmte
erfindungsgemäße Verbindungen
können
bequem hergestellt werden aus dem entsprechenden substituierten
2-Aminobenzophenon, wie in Schema A angegeben. In diesem Verfahren
wird das gewünschte
2-Aminobenzophenon, A-1, passend behandelt mit Harnstoff und einer
Säure,
beispielsweise Essigsäure,
um das cyclisierte Kondensationsprodukt, A-2, zu bilden. Nachfolgende
Aktivierung des Harnstoffrests durch Überführung in ein Vinylchlorid,
A-3, mit POCl
3 oder PCl
5, gefolgt
von der Verknüpfung
an das gewünschte
Amin, NHR
1R
2 (worin
NR
1R
2 ein cyclisches
Amin sein kann, wie zum Beispiel Piperidin, Pyrrolidin, Pyrrolidinon,
Indol, Indolin oder Imidazolidin), ergibt das 2-Aminochinazolin,
A-4. Die speziellen Bedingungen der Verknüpfungs- bzw. Kupplungsreaktion
können
von den Substituenten R
1-4, die für das gewünschte Zielmolekül erforderlich
sind, abhängen.
Oftmals kann das Chlorchinazolin einfach erhitzt werden mit dem
gewünschten
Amin in einem Lösungsmittel,
wie Diphenylether, THF oder DMF, oder in Abhängigkeit eines Lösungsmittels. Schema
A
-
Für einige
Moleküle
kann ein bevorzugtes Syntheseverfahren die Verknüpfung des 2-Aminobenzophenons mit einem Isothiocyanat,
substituiert mit dem gewünschten
R1-Substituenten, umfassen, um das Zwischenprodukt
A-5 zu bilden. Diese Reaktionen können oftmals einfach durch
Erhitzen der zwei Reagenzien in einem geeigneten Lösungsmittel
durchgeführt
werden. In einigen Beispielen erleichtert die Gegenwart einer Base,
wie Triethylamin, Diisopropylethylamin oder Pyridin, die Reaktion.
Das Thioharnstoff-Zwischenprodukt A-5 wird nach der Bildung mit
Hydroxylamin behandelt, um das 2-Aminochinazolinoxid, A-6, zu bilden.
Reduktion, vorzugsweise mit Wasserstoffgas unter Verwendung eines
Palladium- oder Nickelkatalysators ergibt das gewünschte 2-Aminochinazolin.
-
Wenn
das gewünschte
2-Aminobenzophenon nicht kommerziell erhältlich ist, kann es durch eine
Vielzahl von bekannten Verfahren hergestellt werden. Ein günstiges
Verfahren verwendet kommerziell erhältliche Anthranilsäuren, wie
in Schema B beschrieben. In diesem Verfahren wird die Anthranilsäure mit
einem Reagens, wie Essigsäureanhydrid,
behandelt, um das aktivierte Zwischenprodukt B-2 zu bilden. Nachfolgende
Addition eines Aryl- oder Heteroarylnucleophils, wie einem Grignard-Reagens
B-3, ergibt das entsprechende 2-Aminobenzophenonderivat B-4.
-
Unter
Anwendung eines alternativen Verfahrens kann Anthranilsäure mit
einem Reagens, wie Carbonyldiimidazol (CDI), Phosgen oder Triphosgen,
behandelt werden, um das entsprechende Anhydrid B-5 zu bilden. Nachfolgende
Addition von Methoxymethylamin bildet das Methoxymethylamid, welches
allgemein bekannt ist als Weinreb-Amid. Addition eines Aryl- oder Heteroaryllithiumreagens
(2 Äquivalente)
ergibt das gewünschte
2-Aminobenzophenon. Schema
B
-
Wenn
die gewünschte
Anthranilsäure
nicht kommerziell erhältlich
ist, kann sie durch eine Vielzahl von bekannten Verfahren hergestellt
werden.
-
Ein
alternativer Ansatz zur Herstellung der substituierten 2-Aminobenzophenone
verwendet ein Benzylnitril und Nitrobenzolderivat. Wie in Schema
C angegeben, ergibt die Behandlung von Nitrobenzolderivat C-1 und
Benzylnitril C-2 mit einer Base, wie Kaliumhydroxid in Ethanol,
das cyclisierte Produkt C-3. Reduktion des Benzooxisols mit Wasserstoff
in Gegenwart eines Palladium- oder Nickelkatalysators ergibt das
gewünschte
2-Aminobenzophenon B-4. Wenn ein bestimmter Substituent gegenüber diesen
Reaktionsbedingungen nicht stabil ist, kann eine Vielzahl von anderen
Reduktionsverfahren angewendet werden. Einige von diesen beinhalten
Eisen und Essigsäure,
Zinnchlorid und Hydridreagenzien. Schema
C
-
Ein
weiteres Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen
und der nicht unter die Erfindung fallenden Referenzverbindungen
verwendet die in nachstehendem Schema D angegebene Chemie. Hier
wird ein substituierter Anthranilsäureester, D-1, mit Kaliumisocyanat,
gefolgt von wässrigem
Natriumhydroxid, behandelt, um das entsprechende Chinazolindion,
D-2, zu erhalten. Nachfolgende Behandlung mit POCl3 ergibt
Dichlor-Zwischenprodukt
D-3. Selektive Verknüpfung
an der 4'-Position
ergibt Monochlorid D-4. Dieser Austausch kann durchgeführt werden
durch Anwendung einer Vielzahl von Verfahren, in Abhängigkeit des
jeweils interessierenden Produkts. Für Beispiele von D-4, worin
X eine Bindung ist, kann die Verknüpfungsreaktion günstig ausgeführt werden
unter Verwendung einer Übergangsmetall-katalysierten
Verknüpfungsreaktion.
Einige Beispiele beinhalten die Verknüp fung einer Aryl- oder Heteroarylboronsäure, Zinn
oder Zinkreagens mit einem Palladiumketalysator.
-
Für Beispiele
von D-4, worin X Stickstoff ist, kann das substituierte Aminderivat
typischerweise direkt eingeführt
werden unter Verwendung einer einfachen Austauschreaktion. Wenn
X NR1R2 ist, kann
NR1R2 ein aromatisches
Amin, wie Indol, sein.
-
Sobald
der R
2-Substituent an seinem Platz ist,
kann die 2-Aminogruppe wie vorstehend beschrieben eingeführt werden. Schema
D
-
Ein
weiteres Verfahren zur Herstellung von erfindungsgemäßen Verbindungen
und von nicht unter die Erfindung fallenden Referenzverbindungen
verwendet die in dem nachstehend angegebenen Schema E angegebene
Chemie. Hier wird das Aminonitril mit Kohlendioxid umgesetzt, um
das Chinazolindion zu bilden, welches anschließend mit einer R
4-Gruppe
(in Schema E, R
4 ist Furanyl) mittels einer Übergangsmetall-katalysierten
Reaktion verknüpft
wird. Das resultierende verknüpfte
Produkt wird mit einer Chloridquelle behandelt, um das Dichlorchinazolin
zu bilden, welches anschließend
selektiv gekoppelt bzw. verknüpft
wird mittels einer Übergangsmetall-katalysierten
Reaktion, um das Monochlorchinazolinprodukt (worin R
3 CN
ist) zu bilden. Das Monochlorchinazolinprodukt wird anschließend mit
einer Vielzahl von Aminen behandelt, einschließlich cyclischen, acyclischen
und aromatischen Aminen, um das gewünschte Endprodukt zu bilden. Schema
E
-
Ein
weiteres Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen
und der nicht unter die Erfindung fallenden Referenzverbindungen
verwendet die in dem nachstehenden Schema F angegebene Chemie. Hier
wird das Benzophenon mit Harnstoff umgesetzt, um das Chinazolinonprodukt
zu bilden, welches anschließend
mit einer Chloridquelle umgesetzt wird, um das Monochlorchinazolin
zu bilden. Das Monochlorchinazolin wird anschließend mit einem Amin (hier,
4-Aminobenzolsulfonamid) behandelt, um das verknüpfte Produkt zu bilden. Das
Endprodukt wird anschließend
erhalten durch Behandlung des verknüpften Produkts mit einem Übergangsmetallkatalysator
und einer geeigneten R
4-Gruppe (hier ist
R
4 Furanyl). Schema
F
-
Beispiele
-
Referenzbeispiel 1
-
Herstellung
von 2-Chlor-4,6-diphenylpyrimidin
-
Ein
Gemisch aus 2,4,6-Trichlorpyrimidin, 2,76 g (15,0 mmol), Phenylboronsäure, 3,66
g (30,0 mmol), Pd(OAc)2, 86 mg (0,38 mmol),
Triphenylphosphin, 200 mg (0,76 mmol) in 150 ml Ethylenglykoldimethylether wurde
erhitzt, um eine klare Lösung
zu erhalten. Zu der Lösung
wurden 25 ml 4,0M wässr.
Na2CO3 gegeben. Das
Reaktionsgemisch wurde 24 Stunden bei 70°C unter Rückfluss erhitzt. Das Gemisch
wurde auf Raumtemperatur abgekühlt
und mit 100 ml Ethylacetat verdünnt.
Die organische Schicht wurde mit Wasser (2 × 50 ml) und gesätt. wässr. NaCl-Lösung (1 × 50 ml)
gewaschen und getrocknet (MgSO4). Nachdem
die Lösung konzentriert
worden war, wurde der Rückstand
umkristallisiert mit Et2OHeptan (1:3), um
das gewünschte
Produkt als blassgelben Feststoff, 1,64 g (41%), zu erhalten. 1H-NMR (CDCl3): δ 8.15-8.12
(m, 4H), 8.02 (s, 1H), 7.57-7.51 (m, 6H).
-
Beispiel 2 (Verbindung Nr. 50)
-
Herstellung
von 4-{5-Brom-1-[4-(4-butylphenyl)-6-furan-2-yl-chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure.
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel 53 angegebenen Verfahren
hergestellt mit der Ausnahme, dass 4-n-Butylphenylmagnesiumbromid
und ZnCl2 (1 Moläquivalent) anstatt von 2-Pyridylzinkbromid in
Schritt 5 verwendet wurde. In Schritt 7 wurde das Reaktionsgemisch
angesäuert
(2N HCl), mit H2O verdünnt (10 ml) und die organische
Phase wurde extrahiert mit EtOAc (3 × 25 ml). Das konzentrierte Öl wurde
in einer minimalen Menge an THF wieder aufgelöst und Heptan wurde zugegeben,
bis ein gelber Niederschlag ausgefallen ist. Der Feststoff wurde
filtriert und getrocknet, um 4-{5-Brom-1-[4-(4-butylphenyl)-6-furan-2-yl- chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure zu erhalten.
Rf 0,22 (Heptan/EtOAc, 3:2, Vol./Vol.). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 12.09
(br s, 1H), 9.27 (s, 1H), Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6, 300 MHz): δ 12.09 (br, s, 1H), 9.27 (s,
1H), 8.93 (d, J = 9 Hz, 1H), 8.40-8.44 (m, 2H), 8.28 (d, J = 2 Hz,
1H), 8.18 (d, J = 9 Hz, 1H), 7.92 (d, J = 8 Hz, 2H), 7.83 (d, J
= 2 Hz, 1H), 7.59 (dd, J = 9, 2 Hz, 1H), 7.54 (d, J = 8 Hz, 2H),
7.19 (d, J = 3 Hz, 1H), 6.66 (dd, J = 3, 2 Hz, 1H), 3.31 (t, J =
6 Hz, 2H), 2.77 (t, J = 7.5 Hz, 2H), 2.61 (t, J = 6 Hz, 2H), 1.74-1.64
(m, 2H), 1.47-1.34 (m, 2H), 0.968 (t, J = 7.5 Hz, 3H). ESI-LCMS
m/z berechnet für
C34H28BrN3O4: 622,5; gefunden 624,0
(M+1)+.
-
Referenzbeispiel 3 (Referenzverbindung
Nr. 71)
-
Herstellung
von 4-{5-Brom-1-[4-(1-carboxy-2-phenylethylamino)-6-furan-2-yl-chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure.
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel 64 angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass L-Phenylalaninmethylester anstatt
von p-Anisidin in Schritt 5 verwendet wurde, um 4-{5-Brom-1-[4-(1-carboxy-2-phenylethylamino)-6-furan-2-yl-chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure als
braunen Feststoff zu erhalten. Rf 0,64 (CH2Cl2/MeOH, 12:1,
Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 9.19 (d,
J = 7.2 Hz, 1H), 9.09 (s, 1H), 8.90 (d, J = 8.8 Hz, 1H), 8.70 (d,
J = 1.8 Hz, 1H), 8.38 (d, J = 2.0 Hz, 1H), 8.15 (dd, J = 8.7, 2.0
Hz, 1H), 7.86 (d, J = 1.2 Hz, 1H), 7.82 (d, J = 8.7 Hz, 1H), 7.53
(dd, J = 8.7, 2.0 Hz, 1H), 7.41 (d, J = 7.3 Hz, 1H), 7.24 (t, J
= 7.3 Hz, 2H), 7.13 (t, J = 7.3 Hz, 2H), 7.08 (d, J = 3.4 Hz, 1H),
6.68 (dd, J = 3.4, 1.2 Hz, 1H), 5.00 (q, J = 7.2 Hz, 1H), 3.38 (d,
J = 7.2 Hz, 1H), 3.27 (t, J = 6.4 Hz, 2H), 2.63 (t, J = 6.4 Hz,
2H). ESI-LCMS m/z berechnet für
C33H25BrN4O6: 652,1; gefunden
653,0 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 4 (Referenzverbindung
Nr. 72)
-
Herstellung
von 4-{2-[5-Brom-3-(3-carboxypropionyl)-indol-1-yl]-6-furan-2-yl-chinazolin-4-yl}-piperazin-1-carbonsäure-tert.-butylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel 64 angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass Piperazin-1-carbonsäure-tert.-butylester
anstatt von p-Anisidin in Schritt 5 verwendet wurde, um 4-{2-[5-Brom-3-(3-carboxypropionyl)-indol-1-yl]-6-furan-2-yl-chinazolin-4-yl}-piperazin-1-carbonsäure-tert.-butylester
(0,40 g, 41%) zu erhalten: Rf 0,34 (CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 9.14
(s, 1H), 8.88 (d, J = 9 Hz, 1H), 8.34 (d, J = 2 Hz, 1H), 8.20-8.17
(m, 2H), 7.92 (d, J = 9 Hz, 1H), 7.82 (d, J = 2 Hz, 1H), 7.56 (dd,
J = 9, 2 Hz, 1H), 7.16 (d, J = 3 Hz, 1H), 6.65 (dd, J = 3, 2 Hz,
1H), 4.01 (m, 4H), 3.67 (m, 4H), 3.29 (t, J = 6 Hz, 2H), 2.61 (t,
J = 6 Hz, 2H), 1.45 (s, 9H). ESI-LCMS m/z berechnet für C33H32BrN5O6: 674,5; gefunden 676,0 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 5 (Referenzverbindung
Nr. 120)
-
4-[5-Chlor-1-(4,6-diphenylpyrimidin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester.
-
Ein
Gemisch aus 2-Chlor-4,6-diphenylpyrimidin, 250 mg (0,94 mmol), 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester,
380 mg (1,03 mmol), K2CO3,
260 mg (1,87 mmol) und N,N-Dimethylaminopyridin, 11 mg (0,09 mmol)
in 20 ml DMSO wurden für
6 h auf 80°C
erhitzt. Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und
mit 100 ml EtOAc verdünnt.
Das Gemisch wurde mit gesätt.
wässr.
LiCl-Lösung
(3 × 100
ml), Wasser (3 × 100
ml), gesätt.
wässr.
NaCl-Lösung
(1 × 100
ml) gewaschen und getrocknet (MgSO4). Nachdem
die Lösung
konzentriert worden war, wurde der Rückstand mittels Säulenchromatographie (Elution
mit 10% EtOAc-Heptan) gereinigt, um das gewünschte Produkt als blassgelben
Feststoff mit 0,47 g (88%) zu erhalten. 1H-NMR
(DMSO-d6): δ 9.39 (s, 1H), 8.87 (d, 1H,
J = 9.7 Hz), 8.56 (s, 1H), 8.51-8.48 (m, 3H), 8.26 (d, 1H, J = 2.7
Hz), 7.64-7.62 (m, 5H), 7.52 (dd, 1H, 9.7, 2.7 Hz), 4.10 (dd, 2H,
J = 9.0, 9.0 Hz), 3.40 (t, 2H, J = 7.2 Hz), 2.67 (t, 2H, J = 7.2
Hz), 0.94 (dd, 2H, J = 9.0, 9.0 Hz), 0.00 (s, 9H).
-
Referenzbeispiel 6 (Referenzverbindung
95)
-
Herstellung
von 4-{5-Brom-1-[4-(3,4-dihydro-1H-isochinolin-2-yl)-6-pyrrolidin-1-yl-[1,3,5]-triazin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
-
Eine
Lösung
von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure (148 mg, 0,5 mmol) in wasserfreiem
Dimethylformamid (5 ml) wurde tropfenweise zu einer gerührten Suspension
von Natriumhydrid (95%, 50 mg, 2,0 mmol) in Dimethylformamid (5
ml) gegeben. Nach 30 min wurde tropfenweise eine Lösung von 1-(4-Chlor-6-tetrahydro-1H-pyrol-1-yl-[1,3,5]-triazin-2-yl)-1,2,3,4-tetrahydrochinolin
(158 mg, 0,5 mmol) in Dimethylformamid (5 ml) zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde 16 Stunden bei 70°C
gerührt,
auf Raumtemperatur abgekühlt
und anschließend
vorsichtig in Wasser (20 ml) geschüttet, mit 0,5N Salzsäure bis
pH 4 angesäuert
und mit Ethylacetat (3 × 25
ml) extrahiert. Die vereinigten Extraktphasen wurden mit Wasser
und Kochsalzlösung
gewaschen, über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet, filtriert
und im Vakuum konzentriert. Reinigung mittels Flashsäulenchromatographie
(5% Methanol in Dichlormethan) ergab die Titelverbindung als weißen Feststoff
(221 mg, 77%), Rf: 0,30 (10% Methanol in Dichlormethan); 1H-NMR (THF-d8, 300
MHz) δ 8.78 (1H,
s, ArH), 8.43 (1H, d, J = 9 Hz, ArH), 8.36 (1H, d, J = 2 Hz, ArH),
7.77 (1H, d, J = 9 Hz, ArH), 7.20 (1H, dd, J = 9, 2 Hz, ArH), 7.08
(1H, t, J = 7 Hz, ArH), 7.02 (1H, d, J = 7 Hz), 6.92 (1H, t, J =
7 Hz, Ar-H), 3.98 (2H, t, J = 6 Hz, CH2N),
3.45 (4H, br s, 2 × CH2N), 3.06 (2H, t, J = 6 Hz, CH2CO),
2.78 (1H, s, CHHN), 2.72 (2H, t, J = 7 Hz, CH2CO),
2.64 (1H, s, CHHN), 2.56 (2H, t, J = 7 Hz, CH2),
1.92 (4H, m, CH2CH2);
ESI-LCMS e/z berechnet für
C28H27BrN6O3: 575,464; gefunden
575 [M+H (79Br)]+,
577 [M+H (81Br)]+,
597 [M+Na (79Br)]+,
599 [M+Na (81Br)]+.
-
Beispiel 7
-
Die
nachfolgenden Verbindungen werden im Wesentlichen gemäß den Verfahren
hergestellt, wie sie in den hierin angegebenen Schemata, graphischen
Darstellungen, Beispielen und Zubereitungen beschrieben sind.
-
Diese
Verbindungsnamen wurden unter Verwendung von ChemDraw v. 6.02, welches
von Cambridgesoft.com in Cambridge, MA, verkauft wird, oder unter
Verwendung von Name Pro IUPAC Naming Software, Version 5.09, erhältlich von
Advanced Chemical Development, Inc., 90 Adelaide Street West, Toronto,
Ontario, M5H 3V9, Kanada, vergeben.
- („*" zeigt Referenzverbindungen
an)
-
Referenzbeispiel 7a (Referenzverbindung
123)
-
Herstellung von 2-[4-(4-Butylphenyl)-6-furan-2-yl-chinazolin-2-ylamino]benzolsulfonamid
-
Schritt
1: 6-Brom-1H-benzo[d][1,3]oxazin-2,4-dion
-
Eine
Lösung
von 2-Amino-5-brombenzoesäure
(15 g, 69 mmol) in Essigsäureanhydrid
(60 ml) wurde auf 130°C
erhitzt. Nach 16 h wurde die Lösung
konzentriert und anschließend
eine azeotrope Destillation mit Toluol (3 × 100 ml) durchgeführt, um
das restliche Essigsäureanhydrid
zu entfernen. Der resultierende braune Feststoff wurde im Vakuum
getrocknet, um 6-Brom-2-methylbenzo[d][1,3]oxazin-4-on
zu erhalten.
-
Schritt
2: (2-Amino-5-bromphenyl)-(4-butylphenyl)methanon
-
Eine
Lösung
von 6-Brom-2-methylbenzo[d][1,3]oxazin-4-on (8,5 g, 35 mmol) in
CH2Cl2 (100 ml)
wurde auf -78°C
abgekühlt
und mit 4-n-Butylphenylmagnesiumbromid (71 ml, 35 mmol, 0,5 M in
THF) behandelt. Das Reaktionsgemisch wurde langsam auf Raumtemperatur
erwärmt
und über
Nacht gerührt
und mit gesätt.
Ammoniumchloridlösung
(30 ml) gequencht. Nach einstündigem
Rühren
wurde die organische Schicht mit Ethylacetat extrahiert, über Natriumsulfat
getrocknet und bis zum Erhalt eines orangefarbenen Öls konzentriert.
Das Öl
wurde in MeOH (50 ml) aufgelöst
und mit 2 N HCl (5 Äquivalente,
177 mmol) behandelt. Nachdem über Nacht
unter Rückfluss
erhitzt worden war, wurde die Lösung
auf 0°C
abgekühlt
und mit 1 N NaOH bis pH 8 basifiziert. Die organische Schicht wurde
mit Ethylacetat extrahiert, über
Natriumsulfat getrocknet und konzentriert. Die Reinigung mittels
Flashsäulenchromatographie
(5% Ethylacetat in Heptan) ergab 2-Amino-5-bromphenyl-4-butylphenylmethanon
(6,88 g, 60%) als gelben Feststoff.
-
Schritt
3: 6-Brom-4-(4-butylphenyl)-1H-chinazolin-2-on
-
Eine
Lösung
von 2-Amino-5-bromphenyl-4-butylphenylmethanon (6 g, 18 mmol) in
Essigsäure
(50 ml) wurde mit Harnstoff (3,25 g, 54 mmol) behandelt und für 4 h auf
130°C erhitzt.
Nach dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die Lösung
konzentriert. Der resultierende Feststoff wurde in einer minimalen
Menge an CH2Cl2 aufgelöst und durch
Zugabe von Heptan ausgefällt.
Der resultierende Feststoff wurde abfiltriert, mit Ethylacetat gewaschen
und im Vakuum getrocknet, um 6-Brom-4-butylphenyl-1H-chinazolin-2-on
(5,50 g, 85%) als hellgelben Feststoff zu erhalten.
-
Schritt
4: 6-Brom-4-(4-butylphenyl)-2-chlorchinazolin
-
In
einem mit einer Teflonkappe verschlossenen Glasrohr wurde eine Lösung von
6-Brom-4-butylphenyl-1H-chinazolin-2-on
(1 g, 2,8 mmol) in POCl3 (5 ml) für 2 Stunden
auf 130°C
erhitzt. Nach dem Abkühlen auf
Raumtemperatur wurde die Lösung
vorsichtig in Eiswasser eingebracht. Der resultierende Niederschlag wurde
mit CH2Cl2 extrahiert, über Natriumsulfat
getrocknet und konzentriert. Die Reinigung mittels Flashsäulenchromatographie
(5% Ethylacetat in Heptan) ergab 6-Brom-4-(4-butylphenyl)-2-chlorchinazolin
(0,59 g, 56%).
-
Schritt
5: 2-[6-Brom-4-(4-butylphenyl)-chinazolin-2-ylamino]benzolsulfonamid
-
In
einem mit einer Teflonkappe verschlossenen Glasrohr wurde eine Lösung von
6-Brom-4-(4-butylphenyl)-2-chlorchinazolin
(0,212 g, 0,56 mmol) und 2-Aminobenzolsulfanilamid (0,117 g, 0,68
mmol) in Diphenylether (1 ml) für
48 h auf 175°C
erhitzt. Nach dem Abkühlen
auf Raumtemperatur ergab die Reinigung mittels Flashsäulenchromatographie
(5-30% Ethylacetat/Heptan) 2-[6-Brom-4-(4-butylphenyl)chinazolin-2-ylamino]benzolsulfonamid
(0,092 g, 32%).
-
Schritt
6: 2-[4-(4-Butylphenyl)-6-furan-2-yl-chinazolin-2-ylamino]benzolsulfonamid
-
Eine
Lösung
aus 2-[6-Brom-4-(4-butylphenyl)chinazolin-2-ylamino]benzolsulfonamid
(0,08 g, 0,16 mmol), 2-Furanboronsäure (0,023 g, 0,19 mmol), Na2CO3 (0,166 g, 1,6
mmol) und Pd(PPh3)4 (0,018
g, 0,016 mmol) in Ethylenglykoldimethylether (3 ml) und Wasser (1
ml) wurde auf 80°C
erhitzt. Nach 2-stündigem
Rühren
wurde die Lösung
mit H2O (10 ml) verdünnt und mit Ethylacetat extrahiert.
Reinigung mittels Flashsäulenchromatographie
(10-40% Ethylacetat(Heptan) ergab 2-[4-(4-Butylphenyl)-6-furan-2-yl-chinazolin-2-ylamino]benzolsulfonamid
(0,036 g, 46%). Rf = 0,20 (5% MeOH in CH2Cl2).
-
Referenzbeispiel 8 (Referenzverbindung
53)
-
Herstellung von 4-[5-Brom-1-(6-furan-2-yl-4-pyridin-2-yl-chinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure
-
Schritt
1: 2-Amino-5-brombenzonitril
-
Hergestellt
gemäß dem Literaturverfahren
von Roche, D.; Prasad, K.; Repic, O.; Blacklock, T. J. Tetrahedron
Lett. 2000, 41, 2083.
Rf 0,46 (40%
Ethylacetat in Heptan) 1H-NMR (CDCl3, 300 MHz): δ 7.47 (d, J = 2.3 Hz, 1H), 7.39
(dd, J1 = 8.9 Hz, J2 =
2.2 Hz, 1H), 6.62 (d, J = 8.9 Hz, 1H). ESI-LCMS m/z berechnet für C7H5BrN2:
196,0; gefunden 197,0 (M+1)+.
-
Schritt
2: 6-Brom-1H-chinazolin-2,4-dion
-
Hergestellt
gemäß dem Literaturverfahren
von Mizuno, T.; Okamoto, N; Ito, T.; Miyata, T. Tetrahedron Lett.
2000, 41, 1051 mit einigen Modifikationen.
-
Ein
Gemisch aus 2-Amin-5-brombenzonitril (10 g, 52 mmol) und 1,8-Diazobicyclo-[5.4.0]-undec-7-en (DBU)
(30 ml, 200 mmol) in Dimethylformamid (DMF) (50 ml) wurde unter
Rühren
unter einer Kohlendioxidatmosphäre
aus einem angeschlossenen Latexballon 48 Stunden erwärmt (100°C-Bad). Die
Lösung
wurde von dem Wärmebad
entfernt, zu gekühlter
(Eisbad) 1 N HCl (500 ml) gegeben und die Feststoffe wurden gesammelt,
mit Wasser gewaschen und getrocknet, um 6-Brom-1H-chinazolin-2,4-dion
als gelben Feststoff (12 g, quantitativ) zu erhalten. Rf 0,27
(5% Methanol in Dichlormethan) 1H-NMR (DMSO-d6, 300 MHz): δ 11,41 (s, 1H), 11.27 (s, 1H),
7.91 (d, J = 2.3 Hz, 1H), 7.77 (dd, J1 =
8.8 Hz, J2 = 2.3 Hz, 1H), 7.11 (d, J = 8.8
Hz, 1H). ESI-LCMS m/z berechnet für C8H5BrN2O2:
240,0; gefunden 241,0 (M+1)+.
-
Schritt
3: 6-Furan-2-yl-1H-chinazolin-2,4-dion
-
Ein
Gemisch aus 6-Brom-1H-chinazolin-2,4-dion (8,0 g, 33 mmol), 2-Furanboronsäure (4,5
g, 40 mmol), Kaliumphosphat (K3PO4) (17,5 g, 82 mmol) und Tetrakistriphenylphosphinpalladium
(Pd(PPh3)4) (2,0
g, 1,7 mmol) in DMF (80 ml, N2 entgast)
wurde in einem Glasdruckgefäß mit Teflonschraubkappe
unter Rühren erwärmt (100°C-Bad). Nach
16 h wurde der Inhalt in Wasser (250 ml) gegeben, die Feststoffe
wurden abfiltriert und mit H2O (50 ml) gewaschen.
Nach dem Trocknen wurden die Feststoffe in Methylenchlorid/Heptan
(4:1, 100 ml) gerührt,
abfiltriert und mit CH2Cl2/Heptan
(4:1, 50 ml) gewaschen, um 6-Furan-2-yl-1H-chinazolin-2,4-dion als einen gelb-braunen
Feststoff (7 g, 90%) zu erhalten: Rf 0,27
(5% Methanol in Dichlormethan) 1H-NMR (DMSO-d6, 300 MHz): δ 8.10 (d, J = 2.0 Hz, 1H), 7.94
(dd, J1 = 8.5 Hz, J2 =
2.0 Hz, 1H), 7.73 (d, J = 1.6 Hz, 1H), 7.18 (d, J = 8.5 Hz, 1H),
6.95 (d, J = 3.1 Hz, 1H), 6.58 (dd, J = 3.1, 1.6 Hz, 1H). ESI-LCMS
m/z berechnet für
C12H8N2O3: 228,0; gefunden 229,0 (M+1)+.
-
Schritt
4: 2,4-Dichlor-6-furan-2-yl-chinazolin
-
Hergestellt
gemäß dem Literaturverfahren
von Fujiino, K.; Takami, H.; Atsumi, T.; Ogasa, T.; Mohri, S-I; Kasai,
M. Org. Process Res. Dev. 2001, 5, 426 mit einigen Modifikationen.
Ein Gemisch aus 6-Furan-2-yl-1H-chinazolin-2,4-dion (1,0 g, 4,4
mmol), Phosphoroxychlorid (POCl3) (2 ml,
21 mmol) und Diisopropylethylamin (1,7 ml, 9,7 mmol) in Toluol (5
ml) wurde unter Rühren
(3 h) erwärmt
(85°C-Bad).
Die Flüssigkeiten
wurden mittels Destillation entfernt, die Feststoffe wurden in Toluol/Ethylacetat
(EtOAc) (3:1, 20 ml) aufgelöst
und die Lösung
wurde langsam zu gekühltem
(Eisbad) 2 M K2HPO4 (30
ml) und EtOAc (10 ml) gegeben. Das Gemisch wurde filtriert, die
organische Schicht abgetrennt, getrocknet (Na2SO4) und das Lösungsmittel entfernt. Der Feststoff
wurde in CH2Cl2 aufgelöst und durch
eine 1,5''-Schicht Silica gezogen
und mit EtOAc/Heptan (1:1) eluiert, um 2,4-Dichlor-6-furan-2-yl-chinazolin
als gelben Feststoff (0,8 g, 66%) zu erhalten. Rf 0,63
(n-Heptan/EtOAc, 4:1 Vol./Vol.) 1H-NMR (CDCl3, 300 MHz): δ 8.44 (d, J = 1.9 Hz, 1H), 8.24
(dd, J = 8.9, 1.9 Hz, 1H), 7.98 (d, J = 8.9 Hz, 1H), 7.59 (d, J
= 1.6 Hz, 1H), 6.91 (d, J = 3.1 Hz, 1H), 6.57 (dd, J = 3.1, 1.6
Hz, 1H). ESI-LCMS m/z berechnet für C12H6Cl2N2O:
264,0; gefunden 265,0 (M+1)+.
-
Schritt
5: 2-Chlor-6-furan-2-yl-4-pyridin-2-yl-chinazolin
-
Ein
Gemisch aus 2,4-Dichlor-6-furan-2-yl-chinazolin (1,00 g, 3,80 mmol),
0,5M 2-Pyridylzinkbromid (9,0
ml in Tetrahydrofuran (THF)) und Pd(PPh3)4 (0,25 g, 0,21 mmol) in THF (5 ml) wurde
unter Rühren
unter N2 erwärmt (90°C-Bad). Nach 16 h wurde das
Gemisch zu einer 50% NH4Cl-Lösung (100
ml) und (gesätt.) NaCl-Lösung (10
ml) gegeben, mit CH2Cl2 (100
ml und 50 ml) extrahiert und getrocknet (Na2SO4). Das Rohmaterial wurde mittels Flashsäulenchromatographie
gereinigt, wobei mit CH2Cl2/EtOAc
(32:1, Vol./Vol.) eluiert wurde, um 2-Chlor-6-furan-2-yl-4-pyridin-2-yl-chinazolin
als grün-braunen
Feststoff zu erhalten (0,28 g, 23%): Rf 0,29
(n-Heptan/EtOAc, 17:3 Vol./Vol.) 1H-NMR
(CDCl3, 300 MHz): δ 9.20 (d, J = 2.0 Hz, 1H), 8.87
(br d, J = 4.7 Hz, 1H), 8.27 (d, J = 7.8 Hz, 1H), 8.21 (dd, J =
8.9, 2.0 Hz, 1H), 8.01 (d, J = 8.9 Hz, 1H), 7.96 (dt, J = 7.8, 1.3
Hz, 1H), 7.54-7.49 (comp, 2H), 6.82 (d, J = 3.4 Hz, 1H), 6.52 (dd,
J = 3.4, 1.9 Hz, 1H). ESI-LCMS m/z berechnet für C17H10ClN3O: 307,05;
gefunden 308,2 (M+1)+.
-
Schritt
6: 4-[5-Brom-1-(6-furan-2-yl-4-pyridin-2-yl-chinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäuremethylester
-
Ein
Gemisch aus 2-Chlor-6-furan-2-yl-4-pyridin-2-yl-chinazolin (0,200
g, 0,650 mmol), 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
(0,222 g, 0,710 mmol), K2CO3 (0,180
g, 1,30 mmol) und DMAP (Kat.) in DMSO (5 ml) unter N2 wurde
unter Rühren
erwärmt
(95°C).
Nach 16 h wurde H2O (10 ml) zugegeben und
die Feststoffe wurden abfiltriert. Das Material war rein genug für den nächsten Schritt
oder das Rohmaterial wurde mittels Flashchromatographie gereinigt,
wobei mit CH2Cl2/EtOAc
(99:1 und 98:5:1,5, Vol./Vol.) eluiert wurde, um 4-[5-Brom-1-(6-furan-2-yl-4-pyridin-2-yl-chinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäuremethylester
als gelb-grünen
Feststoff (0,36 g, 95%) zu erhalten: Rf 0,45
(CH2Cl2/EtOAc, 49:1
Vol./Vol.) 1H-NMR (CDCl3,
300 MHz): δ 9.17
(s, 1H), 9.13 (d, J = 2,1 Hz, 1H), 8.95-8.91 (m, 1H), 8.90 (d, J
= 8.8 Hz, 1H), 8.62 (d, J = 2.1 Hz, 1H), 8.29 (d, J = 7.7 Hz, 1H),
8.22 (dd, J = 8.6, 2.1 Hz, 1H), 8.09-8.03 (m, 1H), 8.08 (d, J =
8.6 Hz, 1H), 7.59 (ddd, J = 7.7, 4.7, 1.2 Hz, 1H), 7.54-7.50 (comp,
2H), 6.82 (d, J = 3.2 Hz, 1H), 6.53 (dd, J = 3.2, 1.8 Hz, 1H), 3.73
(s, 3H), 3.37 (t, J = 6.7 Hz, 2H), 2.84 (t, J = 6.7 Hz, 2H). ESI-LCMS
m/z berechnet für C30H21BrN4O4: 580,07; gefunden 581,0 (M+1)+.
-
Schritt
7: 4-[5-Brom-1-(6-furan-2-yl-4-pyridin-2-yl-chinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure
-
Ein
Gemisch aus 4-[5-Brom-1-(6-furan-2-yl-4-pyridin-2-yl-chinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäuremethylester
(0,300 g, 0,510 mmol) und NaOH (0,062 g, 1,5 mmol) in DMSO/Dioxan/H2O (14 ml, 4:4:1, Vol./Vol.) wurde unter
N2 bei Raumtemperatur 3-16 h oder bei 60°C 4 h gerührt. Das
Gemisch wurde angesäuert
(2 N HCl), Wasser wurde zugegeben (20 ml) und die Feststoffe wurden
abfiltriert, gewaschen (H2O) und getrocknet.
Das Material kann umkristallisiert werden durch Auflösen in THF
(0,20 ml/mg) und Zugabe von heißem
H2O oder Heptan (0,22 ml/mg), um 4-[5-Brom-1-(6-furan-2-yl-4-pyridin-2-yl-chinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure als
einen gelben Feststoff (0,15 g, 52%) zu erhalten: Rf 0,28
(CH2Cl2/MeOH, 19:1 Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 9.29
(s, 1H), 9.15 (d, J = 2.1 Hz, 1H), 8.95-8.91 (m, 1H), 8.91 (d, J =
8.9 Hz, 1H), 8.50 (d, J = 8.4 Hz, 1H), 8.41-8.37 (comp, 2H), 8.18
(dt, J = 7.6, 1.8 Hz, 1H), 8.14 (d, J = 8.4 Hz, 4H), 7.84 (d, J
= 1.7 Hz, 1H), 7.73 (ddd, J = 7.6, 4.7, 1.2 Hz, 1H), 7.58 (dd, J
= 8.9, 2.1 Hz, 1H), 7.17 (d, J = 3.2 Hz, 1H), 6.66 (dd, J = 3.2,
1.7 Hz, 1H), 3.36-3.27 (comp, 2H), 2.63 (t, J = 6.3 Hz, 2H). ESI-LCMS
m/z berechnet für
C29H19BrN4O4: 566,1; gefunden
567,3 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 9 (Referenzverbindung
68)
-
Herstellung von 4-[5-Chlor-1-(6-furan-2-yl-4-pyridin-2-yl-chinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure
-
Schritt
1: 4-[5-Chlor-1-(6-furan-2-yl-4-pyridin-2-yl-chinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel A angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
(0,062 mg, 0,176 mmol, 1,1 Moläquivalent)
in Schritt 6 anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
verwendet wurde, um 4-[5-Chlor-1-(6-furan-2-yl-4-pyridin-2-yl-chinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
als braunen Feststoff (0,068 g, 68%) zu erhalten. Rf 0,39
(Heptan/EtOAc, 7:3, Vol./Vol.) 1H-NMR (CDCl3, 300 MHz): δ 9.19 (s, 1H), 9.13 (d, J =
2.1 Hz, 1H), 8.96 (d, J = 9.0 Hz, 1H), 8.95-8.91 (m, 1H) 1, 8.46
(d, J = 1.9 Hz; 1H), 8.30 (d, J = 7.4 Hz, 1H), 8.22 (dd, J = 8.8,
1.9 Hz, 1H), 8.08 (d, J = 8.8 Hz, 1H), 8.06 (dt, J = 7.4, 1.8 Hz,
1H), 7.58 (ddd, J = 7.4, 4.8, 1.2 Hz, 1H), 7.53 (d, J = 1.7 Hz,
1H), 7.38 (dd, = 9.0, 2.1 Hz, 1H), 6.82 (d, J = 3.2 Hz, 1H), 6.53
(dd, J = 3.2, 1.7 Hz, 1H), 4.24-4.18 (m, 2H), 3.60 (t, J = 6.9 Hz,
2H), 2.82 (t, J = 6.9 Hz, 2H), 1.05-0.99 (m, 2H), 0.05 (s, 9H).
ESI-LCMS m/z berechnet für
C34H31ClN4O4Si: 622,18; gefunden
623.4 (M+1)+.
-
Schritt
2: 4-[5-Chlor-1-(6-furan-1-yl-4-pyridin-2-yl-chinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure
-
Zu
einer Lösung
von 4-[5-Chlor-1-(6-furan-2-yl-4-pyridin-2-yl-chinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
(0,060 g, 0,096 mmol) in THF (1 ml) wurde Tetra-n-butylammoniumfluorid (TRAF)
(0,380 ml, 0,38 mmol) bei Raumtemperatur unter Rühren gegeben. Nach 3 h wurde
Wasser (1 ml) und 1N HCl zugegeben, bis das Gemisch sauer war und
das Gemisch wurde 1 h gerührt.
Die Feststoffe wurden abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet,
um 4-[5-Chlor-1-(6-furan-2-yl-4-pyridin-2-yl-chinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure als
gelben Feststoff (0,027 g, 50%) zu erhalten: Rf 0,38
(CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 9.35
(s, 1H), 9.16 (d, J = 2.2 Hz, 1H), 9.00 (d, J = 8.9 Hz, 1H), 8.94
(br d mit weiterhin kleiner Kupplung, J = 4.8 Hz, 1H), 8.52 (d,
J = 8.4 Hz, 1H), 8.42 (dd, J = 8.1, 1.9 Hz, 1H), 8.27 (d, J = 2.1
Hz, 1H), 8.21 (dt, J = 8.1, 1.9 Hz, 1H), 8.18 (d, J = 8.4 Hz, 1H),
7.85 (d, J = 1.6 Hz, 1H), 7.74 (ddd, J = 8.1, 4.8, 1.9 Hz, 1H),
7.49 (dd, J = 8.9, 2.2 Hz, 1H), 7.19 (d, J = 3.6 Hz, 1H), 6.67 (dd,
J = 3.6, 1.6 Hz, 1H), 3.36-3.27
(comp, 2H), 2.64 (t, J = 6.4 Hz, 2H). ESI-LCMS m/z berechnet für C29H19ClN4O4: 522,1; gefunden 523,0 (M+1)+.
-
Beispiel 10 (Verbindung Nr. 49)
-
Herstellung von 4-{1-[4-(4-Butylphenyl)-6-furan-2-yl-chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde hergestellt analog zu dem in Beispiel A angegebenen
Verfahren, mit der Ausnahme, dass 4-n-Butylphenylmagnesiumbromid
und ZnCl2 (1 Moläquivalent) anstatt von 2-Pyridylzinkbromid in
Schritt 5 verwendet wurde, und 4-(1H-Indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
wurde anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet, um 4-{1-[4-(4-Butylphenyl)-6-furan-2-yl-chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure als
gelben Feststoff zu erhalten: Rf 0,20 (Heptan/EtOAc,
3:2, Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 12.07
(br s, 1H), 9.25 (s, 1H), 9.01 (d, J = 8 Hz, 1H), 8.42 (dd, J =
9, 2 Hz, 1H), 8.30-8.28 (m, 2H), 8.20 (d, J = 9 Hz, 1H), 7.92 (d,
J = 8 Hz, 2H), 7.83 (d, J = 2 Hz, 1H), 7.55 (d, J = 8 Hz, 2H), 7.48-7.34
(m, 2H), 7.19 (d, J = 3 Hz, 1H), 6.65 (dd, J = 3, 2 Hz, 1H), 3.30
(t, J = 6 Hz, 2H), 2.77 (t, J = 7.5 Hz, 2H), 2.62 (t, J = 6 Hz,
2H), 1.75-1.65 (m, 2H), 1.48-1.35 (m, 2H), 0.967 (t, J = 7,5 Hz,
3H). ESI-LCMS m/z berechnet für
C34H29N3O4: 543,6; gefunden 544,0 (M+1)+.
-
Beispiel 11 (Verbindung Nr. 47)
-
Herstellung von 4-[1-(6-Furan-2-yl-4-phenylchinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel A angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass Phenylmagnesiumbromid und ZnCl2 (1 Moläquivalent)
anstatt von 2-Pyridylzinkbromid in Schritt 5 verwendet wurde, und
4-(1H-Indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
anstatt von 4-(4-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wurde, um 4-[1-(6-Furan-2-yl-4-phenylchinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure als
gelben Feststoff zu erhalten: Rf 0,30 (CH2Cl2/MeOH, 19:1, Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 12.10
(br s, 1H), 9.26 (s, 1H), 9.01 (d, J = 8 Hz, 1H), 8.44 (dd, J = 9,
2 Hz, 1H), 8.30 (d, J = 8 Hz, 1H), 8.26 (d, J = 2 Hz, 1H), 8.22
(d, J = 9 Hz, 1H), 8.02-7.98 (m, 2H), 7.82 (d, J = 2 Hz, 1H), 7.75-7.72
(m, 3H), 7.48-7.34 (cm, 2H), 7.20 (d, J = 3.5 Hz, 1H), 6.65 (dd,
J = 3.5, 2 Hz, 1H), 3.31 (t, J = 6 Hz, 2H), 2.62 (t, J = 6 Hz, 2H).
ESI-LCMS m/z berechnet für
C30H21N3O4: 487,5; gefunden 488,0 (M+1)+.
-
Beispiel 12 (Verbindung Nr. 48)
-
Herstellung von 4-[5-Brom-1-(6-furan-2-yl-4-phenylchinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel A angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass Phenylmagnesiumbromid und ZnCl2 (1 Moläquivalent)
anstatt von 2-Pyridylzinkbromid in Schritt 5 verwendet wurde, um
4-[5-Brom-1-(6-furan-2-yl-4-phenylchinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure als gelben
Feststoff zu erhalten: Rf 0,31 (CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 12.12
(br s, 1H), 9.23 (s, 1H), 8.89 (d, J = 9 Hz, 1H), 8.42-8.37 (m,
2H), 8.21 (d, J = 2 Hz, 1H), 8.16 (d, J = 9 Hz, 1H), 7.99-7.96 (m,
2H), 7.80 (d, J = 2 Hz, 1H), 7.73-7.71 (m, 3H), 7.56 (dd, J = 9,
2 Hz, 1H), 7.17 (d, J = 3.5 Hz, 1H), 6.64 (dd, J = 3.5, 2 Hz, 1H),
3.28 (t, J = 6 Hz, 2H), 2.61 (t, J = 6 Hz, 2H). ESI-LCMS m/z berechnet
für C30H20BrN3O4: 566,4; gefunden 568,0 (M+1)+.
-
Beispiel 13 (Verbindung Nr. 43)
-
Herstellung von 4-{5-Brom-1-[6-furan-2-yl-4-(4-methoxyphenyl)chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel A angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass 4-Methoxyphenylmagnesiumbromid
und ZnCl2 (1 Moläquivalent) anstatt von 2-Pyridylzinkbromid in
Schritt 5 verwendet wurde, um 4-{5-Brom-1-[6-furan-2-yl-4-(4-methoxyphenyl)-chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure als
gelben Feststoff zu erhalten: Rf 0,45 (CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 12.2
(s, 1H), 9.25 (s, 1H), 8.91 (d, J = 8.9 Hz, 1H), 8.41-8.37 (comp,
2H), 8.30 (s, 1H), 8.14 (d, J = 8.8 Hz, 1H), 7.99 (d, J = 8.8 Hz,
2H), 7.82 (d, J = 1.7 Hz, 1H), 7.57 (dd, J = 8,9, 1,9 Hz, 1H), 7.27 (d,
J = 8.8 Hz, 2H), 7.18 (d, J = 3.5 Hz, 1H), 6.65 (dd, J = 3.5, 1.7
Hz, 1H), 3.93 (s, 3H), 3.29 (t, J = 6.3 Hz, 2H), 2.62 (t, J = 6.3
Hz, 2H). ESI-LCMS m/z berechnet für C31H22BrN3O5:
595,1; gefunden 596,0 (M+1)+.
-
Beispiel 14 (Verbindung Nr. 44)
-
Herstellung von 4-{5-Brom-1-[4-(4-cyanophenyl)-6-furan-2-yl-chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde hergestellt analog zu dem in Beispiel A angegebenen
Verfahren, mit der Ausnahme, dass 4-Cyanophenylzinkbromid anstatt
von 2-Pyridylzinkbromid in Schritt 5 verwendet wurde, um 4-{5-Brom-1-[4-(4-cyanophenyl)-6-furan-2-yl-chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure als
gelben Feststoff zu erhalten: Rf 0,30 (CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.) 1H-NMR (CDCl3,
300 MHz) δ 9,09
(s, 1H), 8.82 (d, J = 9.1 Hz, 1H), 8.57 (d, J = 2.0 Hz, 1H), 8.24-8.19
(comp, 2H), 8.10 (d, J = 8.8 Hz, 1H), 7.99 (d, J = 2.3 Hz, 4H), 7.53
(d, J = 1.8 Hz, 1H), 7.48 (dd, J = 9.1, 2.0 Hz, 1H), 6.81 (d, J
= 3.2 Hz, 2H), 6.54 (dd, J = 3.2, 1.8 Hz, 1H), 3.41 (t, J = 6.6
Hz, 2H), 2.87 (t, J = 6.6 Hz, 2H). ESI-LCMS m/z berechnet für C31H19BrN4O4: 590,1; gefunden 591,0 (M+1)+.
-
Beispiel 15 (Verbindung Nr. 45)
-
Herstellung von 4-{5-Brom-1-[4-(4-fluorphenyl)-6-furan-2-yl-chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel A angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass 4-Fluorphenylzinkbromid anstatt
von 2-Pyridylzinkbromid in Schritt 5 verwendet wurde, um 4-{5-Brom-1-[4-(4-fluorphenyl)-6-furan-2-yl-chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure als
gelben Feststoff zu erhalten: Rf 0,32 (CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.) ESI-LCMS m/z berechnet für C30H19BrFN3O4:
583,0; gefunden 584,0 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 16 (Referenzverbindung
Nr. 64)
-
Herstellung von 4-{5-Brom-1-[6-furan-2-yl-4-(4-methoxyphenylamino)chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
-
Schritt
1: 2-Amino-5-brombenzonitril
-
Hergestellt
gemäß dem Literaturverfahren
von Roche, D.; Prasad, K.; Repic, O.; Blacklock, T. J. Tetrahedron
Lett. 2000, 41, 2083.
Rf 0,46 (n-Heptan/EtOAc,
3:2, Vol./Vol.) 1H-NMR (CDCl3,
300 MHz) δ 7.47
(d, J = 2.3 Hz, 1H), 7.39 (dd, J = 8.9, 2.2 Hz, 1H), 6.62 (d, J
= 8.9 Hz, 1H). ESI-LCMS m/z berechnet für C7H5BrN2: 196,0; gefunden
197,0 (M+1)+.
-
Schritt
2: 6-Brom-1H-chinazolin-2,4-dion
-
Hergestellt
gemäß dem Literaturverfahren
von Mizuno, T.; Okamoto, N., Ito, T.; Miyata, T. Tetrahedron Lett.
2000, 41, 1051 mit einigen Modifikationen.
-
Ein
Gemisch aus 2-Amino-5-brombenzonitril (10 g, 52 mmol) und 1,8-Diazobicyclo-[5.4.0]-undec-7-en (DBU)
(30 ml, 200 mmol) in Dimethylformamid (DMF) (50 ml) wurde unter
Rühren
und unter einer Kohlendioxidatmosphäre aus einem angeschlossenen
Latexballon 48 Stunden erwärmt
(100°C).
Die Lösung
wurde von dem Wärmebad
entfernt, zu gekühltem
(Eisbad) 1N HCl (500 ml) gegeben und die Feststoffe wurden gesammelt,
mit H2O gewaschen und getrocknet, um 6-Brom-1H-chinazolin-2,4-dion
als gelben Feststoff (12 g, quantitativ) zu erhalten: Rf 0,27
(CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 11.41
(s, 1H), 11.27 (s, 1H), 7.91 (d, J = 2.3 Hz, 1H), 7.77 (dd, J =
8.8, 2.3 Hz, 1H), 7.11 (d, J = 8.8 Hz, 1H). ESI-LCMS m/z berechnet
für C8H5BrN2O2: 240,0; gefunden 241,0 (M+1)+.
-
Schritt
3: 6-Furan-2-yl-1H-chinazolin-2,4-dion
-
Ein
Gemisch aus 6-Brom-1H-chinazolin-2,4-dion (8,0 g, 33 mmol), 2-Furanboronsäure (4,5
g, 40 mmol), Kaliumphosphat (K3PO4) (17,5 g, 82 mmol) und Tetrakistriphenylphosphinpalladium
(Pd(PPh3)4) (2,0
g, 1,7 mmol) in DMF (80 ml, N2 entgast)
in einem Glasdruckgefäß mit Teflonschraubkappe
wurde unter Rühren erwärmt (100°C-Bad). Nach
16 h wurde der Inhalt in H2O (250 ml) gegeben,
die Feststoffe wurden abfiltriert und mit H2O
(50 ml) gewaschen. Nach dem Trocknen wurden die Feststoffe in Methylenchlorid/Heptan
(4:1, 100 ml) gerührt,
abfiltriert und mit CH2Cl2/Heptan
(4:1, 50 ml) gewaschen, um 6-Furan-2-yl-1H-chinazolin-2,4-dion als einen gelb-braunen
Feststoff (7 g, 90%) zu erhalten: Rf 0,27
(CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 8.10
(d, J = 2.0 Hz, 1H), 7.94 (dd, J = 8.5, 2.0 Hz, 1H), 7.73 (d, J
= 1.6 Hz, 1H), 7.18 (d, J = 8.5 Hz, 1H), 6.95 (d, J = 3.1 Hz, 1H),
6.58 (dd, J = 3.1, 1.6 Hz, 1H). ESI-LCMS m/z berechnet für C12H8N2O3: 228,0; gefunden 229,0 (M+1)+.
-
Schritt
4: 2,4-Dichlor-6-furan-2-yl-chinazolin
-
Hergestellt
gemäß dem Literaturverfahren
von Fujino, K.; Takami, H.; Atsumi, T.; Ogasa, T.; Mohri, S-I; Kasai,
M. Org. Process Res. Dev. 2001, 5, 426 mit einigen Modifikationen.
-
Ein
Gemisch aus 6-Furan-2-yl-1H-chinazolin-2,4-dion (1,0 g, 4,4 mmol),
Phosphoroxychlorid (POCl3) (2 ml, 21 mmol)
und Diisopropylethylamin (1,7 ml, 9,7 mmol) in Toluol (5 ml) wurde
unter Rühren
(3 h) erwärmt (85°C-Bad). Die
Flüssigkeiten
wurden mittels Destillation entfernt, die Feststoffe in Toluol/Ethylacetat
(EtOAc) (3:1, 20 ml) aufgelöst
und die Lösung
wurde langsam zu gekühltem
(Eisbad) 2M KH2PO4 (30
ml) und EtOAc (10 ml) gegeben. Das Gemisch wurde filtriert, die
organische Schicht abgetrennt, getrocknet (Na2SO4) und das Lösungsmittel entfernt. Der Feststoff
wurde in CH2Cl2 aufgelöst und durch
eine 1,5''-Schicht Silica gezogen
und eluiert mit EtOAc/Heptan (1:1), um 2,4-Dichlor-6-furan-2-yl-chinazolin
als einen gelben Feststoff (0,8 g, 66%) zu erhalten. Rf 0,63
(n-Heptan/EtOAc, 4:1, Vol./Vol.) 1H-NMR (CDCl3, 300 MHz): δ 8.44 (d, J = 1.9 Hz, 1H), 8.24
(dd, J = 8.9, 1.9 Hz, 1H), 7.98 (d, J = 8.9 Hz, 1H) 7.59 (d, J =
1.6 Hz, 1H), 6.91 (d, J = 3.1 Hz, 1H), 6.57 (dd, J = 3.1, 1.6 Hz,
1H). ESI-LCMS m/z berechnet für
C12H6Cl2N2O: 264,0; gefunden 265,0 (M+1)+.
-
Schritt
5: 2-Chlor-6-furan-2-yl-chinazolin-4-yl-(4-methoxyphenyl)amin
-
Zu
einer Lösung
aus 2,4-Dichlor-6-furan-2-yl-chinazolin (0,100 g, 0,38 mmol) und
p-Anisidin (0,043
g, 0,035 mmol) in THF (1 ml) wurde unter Rühren und unter N2-Atmosphäre bei Raumtemperatur
Triethylamin (52 μl,
0,38 mmol) gegeben. Nach 24 h wurde EtOAc (5 ml) zugegeben und das
Gemisch wurde mit NH4Cl (50%) und gesätt. NaHCO3-Lösung
gewaschen und die organische Schicht wurde getrocknet (Na2SO4). Das Rohmaterial
wurde mittels Flashchromatographie und Elution mit Heptan/EtOAc
(7:3 und 3:2, Vol./Vol.) gereinigt, um 2-Chlor-6-furan-2-yl-chinazolin-4-yl-(4-methoxyphenyl)amin
als gelblen Feststoff (0,12 g, 98%) zu erhalten. Rf 0,07
(n-Heptan/EtOAc, 3:17, Vol./Vol.) 1H-NMR
(CDCl3, 300 MHz): δ 8.06 (d, J = 1.8 Hz, 1H), 8.01 (dd,
J = 8.8, 1.8 Hz, 1H), 7.80 (d, J = 8.8 Hz, 1H), 7.64 (d, J = 9.1
Hz, 2H), 7.57 (brs, 1H), 7.52 (dd, J = 1.8, 0.7 Hz, 1H), 6.96 (d,
J = 9.1 Hz, 2H), 6.79 (dd, J = 3.5, 0.7 Hz, 1H), 6.54 (dd, J = 3.5,
1.8 Hz, 1H), 3.84 (s, 3H). ESI-LCMS m/z berechnet für C19H14ClN3O2: 351,1; gefunden 352,0 (M+1)+.
-
Schritt
6: 4-{5-Brom-1-[6-furan-2-yl-4-(4-methoxyphenylamino)chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäuremethylester
-
Ein
Gemisch aus 2-Chlor-6-furan-2-yl-chinazolin-4-yl-(4-methoxyphenyl)amin
(0,300 g, 0,850 mmol), 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
(0,290 g, 0,940 mmol), K2CO3 (0,300
g, 2,20 mmol) und DMAP (Kat.) in DMSO (2 ml) unter N2 wurde
unter Rühren
erwärmt
(95°C).
Nach 16 h wurde H2O (10 ml) zugegeben und
die Feststoffe wurden abfiltriert. Das Material war rein genug für den nächsten Schritt
oder das Rohmaterial wurde in EtOAc extrahiert und mittels Flashchromatographie
unter Elution mit Heptan/EtOAc (19:1-3:2, Vol./Vol.) gereinigt oder
das Rohmaterial wurde in einer minimalen Menge an THF, MeOH oder CH2Cl2 aufgelöst und mit
Heptan ausgefällt,
um 4-{5-Brom-1-[6-furan-2-yl-4-(4-methoxyphenylamino)chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäuremethylester
als einen gelb-braunen Feststoff (0,200 g, 37%) zu erhalten: Rf 0,31 (n-Heptan/EtOAc, 3:2, Vol./Vol.) 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz): δ 10.39 (s, 1H), 9.01 (s, 1H),
8.83 (d, J = 2.9 Hz, 1H), 8.62 (dd, J = 9.0, 2.9 Hz, 1H), 8.33 (d,
J = 2.0 Hz, 1H), 8.19 (dd, J = 8.6, 2.0 Hz, 1H), 7.87-7.83 (comp, 2H),
7.69-7.64 (comp, 2H), 7.33 (dt, J = 9.0, 2.9 Hz, 1H), 7.12-7.08
(comp, 3H), 6.69 (dd, J = 3.4, 1.8 Hz, 1H), 3.84 (s, 3H), 3.61 (s,
3H), 3.26 (t, J = 6.5, 2H), 2.69 (t, J = 6.5, 2H). ESI-LCMS m/z berechnet für C32H25BrN4O5: 624,10; gefunden 625,0 (M+1)+.
-
Schritt
7: 4-{5-Brom-1-[6-furan-2-yl-4-(4-methoxyphenylamino)chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
-
Ein
Gemisch aus 4-{5-Brom-1-[6-furan-2-yl-4-(4-methoxyphenylamino)chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäuremethylester
(0,100 g, 0,160 mmol) und NaOH (0,020 g, 0,50 mmol) in DMSO/Dioxan/H2O (5 ml, 4:4:1, Vol./Vol.) wurde unter N2-Atmosphäre
bei Raumtemperatur 3-16 h oder bei 60°C 4 h gerührt. Das Gemisch wurde angesäuert (2
N HCl), Wasser (20 ml) wurde zugegeben und die Feststoffe wurden abfiltriert,
gewaschen (H2O) und getrocknet. Das Material
kann umkristallisiert werden durch Auflösen in THF (0,20 ml/mg) und
Zugabe von heißem
H2O oder Heptan (0,22 ml/mg), um 4-{5-Brom-1-[6-furan-2-yl-4-(4-methoxyphenylamino)chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure als
gelben Feststoff (0,100 g, quant.) zu erhalten: Rf 0,26
(CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 10.4
(s, 1H), 9.01 (s, 1H), 8.85 (s, 1H), 8.62 (d, J = 8.9 Hz, 1H), 8.34
(d, J = 2.1 Hz, 1H), 8.19 (d, J = 9.1 Hz, 1H), 7.87-7.84 (comp,
2H), 7.67 (d, J = 8.8 Hz, 2H), 7.33 (d, J = 8.9 Hz, 1H), 7.12-7.08
(comp, 3H), 6.69 (dd, J = 3.4, 1.9 Hz, 1H), 3.83 (s, 3H), 3.20 (t,
J = 6.4 Hz, 2H), 2.62 (t, J = 6.4 Hz, 2H). ESI-LCMS m/z berechnet
für C31H23BrN4O5: 610,09; gefunden 611,0 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 17 (Referenzverbindung
Nr. 65)
-
Herstellung von 4-{5-Brom-1-[6-furan-2-yl-4-(4-methoxybenzylamino)chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C beschriebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass 4-Methoxybenzylamin anstatt
von p-Anisidin in Schritt 5 verwendet wurde, um 4-{5-Brom-1-[6-furan-2-yl-4-(4-methoxybenzylamino)chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure als
gelben Feststoff zu erhalten: Rf 0,26 (CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 9.60
(br, 1H), 9.07 (s, 1H), 8.79 (d, J = 9.1 Hz, 1H), 8.70 (s, 1H),
8.36 (d, J = 2.1 Hz, 1H), 8.14 (dd, J = 8.7, 2.0 Hz, 1H), 7.84 (s,
1H), 7.81 (d, J = 8.7 Hz, 1H), 7.49-7.42 (comp, 3H), 7.07 (d, J
= 3.2 Hz, 1H), 6.92 (d, J = 8.6 Hz, 2H), 6.67 (dd, J = 3.2, 1.7
Hz, 1H), 4.82 (br, 2H), 3.69 (s, 3H), 3.28 (t, J = 6.4 Hz, 2H),
2.64 (t, J = 6.4 Hz, 2H). ESI-LCMS m/z berechnet für C32H25BrN4O5: 624,1; gefunden 625,0 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 18 (Referenzverbindung
Nr. 110)
-
Herstellung von 4-[5-Brom-1-(6-furan-2-yl-4-hydroxychinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass Ethanol anstatt von p-Anisidin
in Schritt 5 verwendet wurde, um 4-[5-Brom-1-(6-furan-2-yl-4-hydroxychinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure als
gelben Feststoff zu erhalten: Rf 0,30 (CH2Cl2/MeOH, 9:1, Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 12.19
(br, 1H), 9.16 (s, 1H), 8.65 (d, J = 8.7 Hz, 1H), 8.37-8.36 (comp,
2H), 8.18 (dd, J = 8.5, 2.4 Hz, 1H), 7.82-7.79 (comp, 2H), 7.58
(dd, J = 8.7, 2.1 Hz, 1H), 7.16 (d, J = 3.4 Hz, 1H), 6.65 (dd, J
= 3.4, 1.9 Hz, 1H), 3.22 (t, J = 6.4 Hz, 2H), 2.64 (t, J = 6.4 Hz,
2H). ESI-LCMS m/z berechnet für
C24H16BrN3O5: 505,0; gefunden
506,0 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 19 (Referenzverbindung
Nr. 111)
-
Herstellung von 4-(5-Brom-1-{6-furan-2-yl-4-[(furan-2-ylmethyl)amino]chinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass Furfurylamin anstatt von p-Anisidin
in Schritt 5 verwendet wurde, um 4-(5-Brom-1-{6-furan-2-yl-4-[(furan-2-ylmethyl)amino]chinazolin-2-yl}-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure als
braunen amorphen Feststoff zu erhalten: Rf 0,64
(CH2Cl2/MeOH, 12:1,
Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz:): δ 9.45
(br, 1H), 9.19 (s, 1H), 8.89 (d, J = 9.1 Hz, 1H), 8.69 (br s, 1H),
8.41 (d, J = 1.9 Hz, 1H), 8.17 (dd, J = 8.8, 1.9 Hz, 1H), 7.86-7.83
(corp. 2H), 7.66 (s, 1H), 7.54 (dd, J = 9.1, 2.1 Hz, 1H), 7.08 (d,
J = 3.2 Hz, 1H), 6.69 (dd, J = 3.2, 1.8 Hz, 1H), 6.51-6.40 (comp,
2H), 4.94 (d, J = 5.3 Hz, 1H), 3.32 (t, J = 6.2 Hz, 2H), 2.66 (t,
J = 6.2 Hz, 2H). ESI-LCMS m/z berechnet für C29H21BrN4O5:
584,07; gefunden 585,0 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 20 (Referenzverbindung
Nr. 86)
-
Herstellung von 2-{2-[5-Brom-3-(3-carboxypropionyl)indol-1-yl]-6-furan-2-yl-chinazolin-4-ylamino}buttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass 2-Amino-n-buttersäuremethylester
anstatt von p-Anisidin in Schritt 5 verwendet wurde, um 2-{2-[5-Brom-3-(3-carboxypropionyl)indol-1-yl]-6-furan-2-yl-chinazolin-4-ylamino}buttersäure als
braunen Feststoff zu erhalten: Rf 0,38 (CH2Cl2/MeOH, 17:3,
Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 9.15
(s, 1H), 9.02 (d, J = 6.6 Hz, 1H), 8.96 (d, J = 9.0 Hz, 1H), 8.80
(s, 1H), 8.39 (d, J = 1.9 Hz, 1H), 8.18 (dd, J = 8.8, 1.9 Hz, 1H),
7.86 (d, J = 8.8 Hz, 1H), 7.86 (d, J = 1.7 Hz, 1H), 7.54 (dd, J
= 9.0, 2,2 Hz, 1H), 7.10 (d, J = 3.3 Hz, 1H), 6.68 (dd, J = 3.3,
1.7 Hz, 1H), 4.53 (q, J = 6.6 Hz, 1H), 3.26 (t, J = 6.1 Hz, 2H),
2.63 (t, J = 6.1 Hz, 2H), 2.12-2.02 (m, 2H), 1.13 (t, J = 7.3 Hz,
3H). ESI-LCMS m/z berechnet für
C28H23BrN4O6: 590,08; gefunden
591,0 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 21 (Referenzverbindung
Nr. 87)
-
Herstellung von 2-{2-[5-Chlor-3-(3-carboxypropionyl)indol-1-yl]-6-furan-2-yl-chinazolin-4-ylamino}buttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass 2-Amino-n-buttersäuremethylester
anstatt von p-Anisidin in Schritt 5 verwendet wurde, und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäureallylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wurde, um 2-{2-[5-Chlor-3-(3-carboxypropionyl)indol-1-yl]-6-furan-2-yl-chinazolin-4-ylamino}buttersäure als
gelb-braunen Feststoff zu erhalten: Rf 0,38
(CH2Cl2/MeOH, 17:3,
Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6, 300 MHz): δ 9.18 (s,
1H), 9.02 (d, J = 8.9 Hz, 1H), 9.04-9.02 (m, 1H), 8.81 (s, 1H),
8.24 (d, J = 2.0 Hz, 1H), 8.18 (dd, J = 8.6, 2.0 Hz, 1H), 7.88-7.85
(comp, 2H), 7.42 (dd, J = 8.9, 2.2 Hz, 1H), 7.10 (d, J = 2.2 Hz,
1H), 6.69 (dd, J = 3.4, 2.2 Hz, 1H), 4.53 (q, J = 7.2 Hz, 1H), 3.26
(t, J = 6.3 Hz, 2H), 2.63 (t, J = 6.3, 2H), 2.07 (p, J = 7.2 Hz,
2H), 1.13 (t, J = 7.2 Hz, 3H). ESI-LCMS m/z berechnet für C28H23ClN4O6: 546,13; gefunden 547,0 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 22 (Referenzverbindung
Nr. 74)
-
Herstellung von 1-{2-[5-Brom-3-(3-carboxypropionyl)indol-1-yl]-6-furan-2-yl-chinazolin-4-yl}piperidin-4-carbonsäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass Piperidin-4-carbonsäure anstatt
von p-Anisidin in Schritt 5 verwendet wurde, um 1-{2-[5-Brom-3-(3-carboxypropionyl)indol-1-yl]-6-furan-2-yl-chinazolin-4-yl}piperidin-4-carbonsäure als gelb-braunen
Feststoff zu erhalten. Rf 0,25 (CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 12.26
(br s, 2H), 9.12 (s, 1H), 8.85 (d, J = 9 Hz, 1H), 8.37 (d, J = 2
Hz, 1H), 8.16 (dd, J = 9, 2 Hz, 1H), 8.13 (d, J = 2 Hz, 1H), 7.88
(d, J = 9 Hz, 1H), 7.84 (d, J = 2 Hz, 1H), 7.54 (dd, J = 9, 2 Hz,
1H), 7.12 (d, J = 3 Hz, 1H), 6.65 (dd, J = 3, 2 Hz, 1H), 4.43-4.38
(m, 2H), 3.53-3.45 (m, 2H), 3.28 (t, J = 6 Hz, 2H), 2.73-2.69 (m,
1H), 2.62 (t, J = 6 Hz, 2H), 2.13-2.09 (m, 2H), 1.94-1.83 (m, 2H).
ESI-LCMS m/z berechnet für
C30H25BrN4O6: 617,5; gefunden
619,0 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 23 (Referenzverbindung
Nr. 76)
-
Herstellung von 1-{2-[3-(3-Carboxypropionyl)-5-chlorindol-1-yl]-6-fuan-2-yl-chinazolin-4-yl}-piperidin-4-carbonsäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass Piperidin-4-carbonsäureethylester
anstatt von p-Anisidin in Schritt 5 verwendet wurde, und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wurde, um 1-{2-[3-(3-Carboxypropionyl)-5-chlorindol-1-yl]-6-furan-2-yl-chinazolin-4-yl}-piperidin-4-carbonsäure als
weißen
Feststoff zu erhalten: Rf 0,33 (CH2Cl2/MeOH, 33:1,
Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 12.25
(br s, 2H), 9.17 (s, 1H), 8.94 (d, J = 9 Hz, 1H), 8.24 (d, J = 2
Hz, 1H), 8.18 (dd, J = 9, 2 Hz, 1H), 8.15 (d, J = 2 Hz, 1H), 7.91
(d, J = 9 Hz, 1H), 7.84 (d, J = 2 Hz, 1H), 7.45 (dd, J = 9, 2 Hz,
1H), 7.14 (d, J = 3 Hz, 1H), 6.66 (dd, J = 3, 2 Hz, 1H), 4.44-4.39
(m, 2H), 3.54-3.47 (m, 2H), 3.29 (t, J = 6 Hz, 2H), 2.74-2.70 (m,
12H), 2.62 (t, J = 6 Hz, 2H), 2.13-2.09 (m, 2H), 1.95-1.87 (m, 2H).
ESI-LCMS m/z berechnet für
C30H25ClN4O6: 573,0; gefunden
573,3 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 24 (Referenzverbindung
Nr. 75)
-
Herstellung von 1-{2-[3-(3-Carboxypropionyl)-5-chlorindol-1-yl]-6-furan-2-yl-chinazolin-4-yl}piperidin-4-carbonsäureethylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass Piperidin-4-carbonsäureethylester
anstatt von p-Anisidin in Schritt 5 verwendet wurde und dass 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-11H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wurde, und Schritt 7 wurde ersetzt durch
die Behandlung des Trimethylsilanylethylester mit Tetra-n-butylammoniumfluorid
(TRAF) und 1N HCl, um 1-{2-[3-(3-Carboxypropionyl)-5-chlorindol-1-yl]-6-furan-2-yl-chinazolin-4-yl}-piperidin-4-carbonsäureethylester
zu erhalten: Rf 0,30 (CH2Cl2(MeOH, 33:1, Vol./Vol.) 1H-NMR
(CDCl3, 300 MHz): δ: 9.00 (s, 1H), 8.80 (d, J = 9
Hz, 1H), 8.38 (d, J = 2 Hz, 1H), 8.11 (d, J = 2 Hz, 1H), 7.98 (dd,
J = 9, 2 Hz, 1H), 7.84 (d, J = 9 Hz, 1H), 7.52 (d, J = 2 Hz, 1H),
7.31 (dd, J = 9, 2 Hz, 1H), 6.74 (d, J = 3 Hz, 1H), 6.53 (dd, J
= 3, 2 Hz, 1H), 4.41-4.36 (m, 2H), 4.21 (q, J = 7 Hz, 2H), 3.46-3.39
(m, 2H), 3,34 (t, J = 6 Hz, 2H), 2.84 (t, J = 6 Hz, 2H), 2.78-2.71
(m, 1H), 2.23-2.04 (m, 4H), 1.31 (t, J = 7 Hz, 3H). ESI-LCMS m/z
berechnet für
C32H29ClN4O6: 601,0; gefunden
601,3 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 25 (Referenzverbindung
Nr. 77)
-
Herstellung von 1-{2-[5-Brom-(3-carboxypropionyl)indol-1-yl]-6-furan-2-yl-chinazolin-4-yl}piperidin-4-carbonsäureethylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass Piperidin-4-carbonsäureethylester
anstatt von p-Anisidin in Schritt 5 und 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet und Schritt 7 ersetzt wurde durch die Behandlung
von Trimethylsilanylethylester mit TRAF und 1 N HCl, um 1-{2-[5-Brom-3-(3-carboxypropionyl)-indol-1-yl]-6-furan-2-yl-chinazolin-4-yl}piperidin-4-carbonsäureethylester
als weißen
Feststoff zu erhalten: Rf 0,34 (CH2Cl2/MeOH, 33:1, Vol./Vol.) 1H-NMR (CDCl3, 300
MHz): δ 9.02
(s, 1H), 8.78 (d, J = 9 Hz, 1H), 8.57 (d, J = 2 Hz, 1H), 8.13 (d,
J = 2 Hz, 1H), 7.99 (dd, J = 9, 2 Hz, 1H), 7.86 (d, J = 9 Hz, 1H),
7.52 (d, J = 2 Hz, 1H), 7.46 (dd, J = 9, 2 Hz, 1H), 6.74 (d, J =
3 Hz, 1H), 6.53 (dd, J = 3, 2 Hz, 1H), 4.42-4.38 (m, 2H), 4.21 (q,
J = 7 Hz, 2H), 3.48-3.40 (m, 2H), 3.35 (t, J = 6 Hz, 2H), 2.87 (t,
J = 6 Hz, 2H), 2.78-2.71 (m, 1H), 2.24-2.04 (m, 4H), 1.31 (t, J
= 7 Hz, 3H).
-
Referenzbeispiel 26 (Referenzverbindung
Nr. 79)
-
Herstellung von 4-[5-Chlor-1-(6-furan-2-yl-4-morpholin-4-yl-chinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass Morpholin anstatt von p-Anisidin
in Schritt 5 verwendet wurde und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wurde und Schritt 7 ersetzt wurde durch die
Behandlung von Trimethylsilanylethylester mit TRAF und 1 N HCl,
um 4-[5-Chlor-1-(6-furan-2-yl-4-morpholin-4-yl-chinazolin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure als
weißen
Feststoff zu erhalten: Rf 0,23 (CH2Cl2/MeOH, 33:1,
Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 12.12
(br s, 1H), 9.12 (s, 1H), 8.88 (d, J = 9 Hz, 1H), 8.21 (d, J = 2
Hz, 1H), 8.19-8.16 (m,
2H), 7.91 (d, J = 9 Hz, 1H), 7.83 (d, J = 2 Hz, 1H), 7.41 (dd, J
= 9, 2 Hz, 1H), 7.14 (d, J = 3 Hz, 1H), 6.65 (dd, J = 3, 2 Hz, 1H),
3.97-3.96 (m, 4H), 3.88-3.87 (m, 4H), 3.27 (t, J = 6 Hz, 2H), 2.62
(t, J = 6 Hz, 2H). ESI-LCMS m/z berechnet für C28H23ClN4O5:
530,9; gefunden 531,3 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 27 (Referenzverbindung
Nr. 81)
-
Herstellung von 4-{5-Chlor-1-[6-furan-2-yl-4-(4-hydroxypiperidin-1-yl)chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass 4-Hydroxypiperidin anstatt von
p-Anisidin in Schritt 5 und 4-(5-Clor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wurde und Schritt 7 ersetzt wurde durch die
Behandlung von Trimethylsilanylethylester mit TRAF und 1 N HCl,
um 4-{5-Chlor-1-[6-furan-2-yl-4-(4-hydroxypiperidin-1-yl)chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure als
gelben Feststoff zu erhalten: Rf 0,18 (CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 12.10
(br s, 1H), 9.15 (s, 1H), 8.92 (d, J = 9 Hz, 1H), 8.23 (d, J = 2
Hz, 1H), 8.18-8.15 (m, 2H), 7.89 (d, J = 9 Hz, 1H), 7.82 (d, J =
2 Hz, 1H), 7.43 (dd, J = 9, 2 Hz, 1H), 7.12 (d, J = 3 Hz, 1H), 6.65
(dd, J = 3, 2 Hz, 1H), 4.89 (br s, 1H), 4.26-4.22 (m, 2H), 3.90
(m, 1H), 3.68-3.58 (m, 2H), 3.28 (t, J = 6 Hz, 2H), 2.62 (t, J = 6
Hz, 2H), 2.02 (m, 2H), 1.75-1.68
(m, 2H).
-
Referenzbeispiel 28 (Referenzverbindung
Nr. 112)
-
Herstellung von 4-{5-Chlor-1-[6-furan-2-yl-4-(4-hydroxymethylpiperidin-1-yl)-chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass 4-Hydroxymethylpiperidin anstatt
von p-Anisidin in Schritt 5 verwendet wurde und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wurde und Schritt 7 ersetzt wurde durch die
Behandlung von Trimethylsilanylethylester mit TRAF und 1 N HCl,
um 4-(5-Chlor-1-[6-furan-2-yl-4-(4-hydroxymethylpiperidin-1-yl)-chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure als
gelben Feststoff zu erhalten: Rf 0,20 (CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.) 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 12.10
(br s, 1H), 9.15 (s, 1H), 8.92 (d, J = 9 Hz, 1H), 8.22 (d, J = 2
Hz, 1H), 8.18-8.15 (m, 2H), 7.89 (d, J = 9 Hz, 1H), 7.83 (d, J =
2 Hz, 1H), 7.43 (dd, J = 9, 2 Hz, 1H), 7.12 (d, J = 3 Hz, 1H), 6.65
(dd, J = 3, 2 Hz, 1H), 4.61 (br s, 1H), 4,54-4.50 (m, 2H), 3.36-3.33
(m, 4H), 3.28 (t, J = 6 Hz, 2H), 2.62 (t, J = 6 Hz, 2H), 1.95-1.83
(m, 3H), 1.55-1.50 (m, 2H).
-
Referenzbeispiel 29 (Referenzverbindung
Nr. 67)
-
Herstellung von 4-{5-Chlor-1-[4-(4-fluorbenzylamino)-6-furan-2-yl-chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass 4-Fluorbenzylamin anstatt von
p-Anisidin in Schritt 5 verwendet wurde und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wurde, und Schritt 7 ersetzt wurde durch
die Behandlung von Trimethylsilanylethylester mit TRAF und 1 N HCl,
um 4-{5-Chlor-1-[4-(4-fluorbenzylamino)-6-furan-2-yl-chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure als
hellgelben Feststoff zu erhalten: Rf 0,40
(CH2Cl2/MeOH, 33:1, Vol./Vol.). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 12.15
(br s, 1H), 9.55 (t, J = 5 Hz, 1H), 9.01 (s, 1H), 8.81 (d, J = 9 Hz,
1H), 8.67 (d, J = 2 Hz, 1H), 8.20 (d, J = 2 Hz, 1H), 8.15 (dd, J
= 9, 2 Hz, 1H), 7.84 (d, J = 2 Hz, 1H), 7.82 (d, J = 9 Hz, 1H),
7.58-7.53 (m, 2H), 7.34 (dd, J = 9, 2 Hz, 1H), 7.22-7.16 (m, 2H),
7.06 (d, J = 3 Hz, 1H), 6.67 (dd, J = 3, 2 Hz, 1H), 4.89 (d, J =
5 Hz, 2H), 3.26 (t, J = 6 Hz, 2H), 2.64 (t, J = 6 Hz, 2H). ESI-LCMS
m/z berechnet für
C31H22ClFN4O4: 568,9; gefunden
569,3 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 30 (Referenzverbindung
Nr. 69)
-
Herstellung von 4-(5-Chlor-1-{6-furan-2-yl-4-[(pyridin-4-ylmethyl)amino]chinazolin-2-yl}-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit Ausnahme, dass 4-(Aminomethyl)pyridin anstatt von
p-Anisidin in Schritt 5 und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wurde, und Schritt 7 ersetzt wurde durch
die Behandlung von Trimethylsilanylethylester mit TRAF und 1 N HCl,
um 4-(5-Chlor-1-{6-furan-2-yl-4-[(pyridin-4-ylmethyl)amino]chinazolin-2-yl}-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure als
einen gelb-braunen Feststoff zu erhalten: Rf 0,10
(CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 9.89
(t, J = 5 Hz, 1H), 8.89 (s, 1H), 8.80-8.78 (m, 3H), 8.72 (d, J =
9 Hz, 1H), 8.22-8.17 (m, 2H), 8.09 (d, J = 6 Hz, 2H), 7.88-7.85
(m, 2H), 7.34 (dd, J = 9, 2 Hz, 1H), 7.13 (d, J = 3 Hz, 1H), 6.69
(dd, J = 3, 2 Hz, 1H), 5.14 (d, J = 5 Hz, 2H), 3.21 (t, J = 6 Hz,
2H), 2.63 (t, J = 6 Hz, 2H).
-
Referenzbeispiel 31 (Referenzverbindung
Nr. 89)
-
Herstellung von 4-{1-[4-(Carbamoylmethylamino)-6-furan-2-yl-chinazolin-2-yl]-5-chlor-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass Glycinamid anstatt von p-Anisidin
in Schritt 5 und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3- yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wurde und Schritt 7 ersetzt wurde durch die
Behandlung von Trimethylsilanylethylester mit TRAF und 1 N HCl,
um 4-{1-[4-(Carbamoylmethylamino)-6-furan-2-yl-chinazolin-2-yl]-5-chlor-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure als
einen gelb-braunen Feststoff zu erhalten: Rf 0,27
(CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 9.32
(br, s, 1H), 9.21 (s, 1H), 8.97 (d, J = 9 Hz, 1H), 8.64 (d, J =
2 Hz, 1H), 8.22 (d, J = 2 Hz, 1H), 8.15 (dd, J = 9, 2 Hz, 1H), 7.85-7.82
(m, 2H), 7.41 (dd, J = 9, 2 Hz, 1H), 7.25 (m, 2H), 7.05 (d, J =
3 Hz, 1H), 6.66 (dd, J = 3, 2 Hz, 1H), 4.18 (d, J = 5 Hz, 2H), 3.25
(t, J = 6 Hz, 2H), 2.60 (t, J = 6 Hz, 2H). ESI-LCMS m/z berechnet
für C26H20ClN5O5: 517,9; gefunden 516,5 (M-1)-.
-
Referenzbeispiel 32 (Referenzverbindung
Nr. 88)
-
Herstellung von 4-{5-Chlor-1-[6-furan-2-yl-4-(2-methansulfonylethylamino)chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass 2-Aminoethylmethylsulfon anstatt
von p-Anisidin in Schritt 5 verwendet wurde und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wurde und Schritt 7 ersetzt wurde durch die
Behandlung mit Trimethylsilanylethylester mit TRAF und 1 N HCl,
um 4-{5-Chlor-1-[6-furan-2-yl-4-(2-methansulfonylethylamino)chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure als
gelben Feststoff zu erhalten: Rf 0,22 (CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 9.25
(m, 2H), 8.98 (d, J = 9 Hz, 1H), 8.53 (s, 1H), 8.21 (d, J = 2 Hz,
1H), 8.11 (d, J = 9 Hz, 1H), 7.82-7.79 (m, 2H), 7.39 (dd, J = 9,
2 Hz, 1H), 7.04 (d, J = 3, 2 Hz, 1H), 6.66 (dd, J = 3, 2 Hz, 1H),
4.11 (m, 2H), 3.63 (m, 2H), 3.24 (t, J = 6 Hz, 2H), 3.12 (s, 3H),
2.56 (t, J = 6 Hz, 2H). ESI-LCMS m/z berechnet für C27H23ClN4O6S:
567,0; gefunden 567,3 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 33 (Referenzverbindung
Nr. 113)
-
Herstellung von 4-(5-Chlor-1-{4-[(furan-2-ylmethyl)amino]-6,7-dimethoxychinazolin-2-yl}-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass Furfurylamin und 2,4-Dichlor-6,7-dimethoxychinazolin
anstatt von p-Anisidin und 2,4-Dichlor-6-furan-2-yl-chinazolin in
Schritt 5 verwendet wurden und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wurde und Schritt 7 ersetzt wurde durch die
Behandlung von Trimethylsilanylethylester mit TRAF und 1 N HCl,
um 4-(5-Chlor-1-{4-[(furan-2-ylmethyl)amino]-6,7-dimethoxy-chinazolin-2-yl}-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure als
gelben Feststoff zu erhalten: Rf 0,18 (CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 9.18
(s, 1H), 8.94-8.91 (m, 1H), 8.93 (d, J = 8.9 Hz, 1H), 8.23 (d, J
= 2.2 Hz, 1H), 7.74 (s, 1H), 7.63 (s mit weiterer kleiner Kupplung,
1H), 7.39 (dd, J = 8.9, 2.2 Hz, 1H), 7.26 (s, 1H), 6.45-6.41 (comp, 2H),
4.88 (d, J = 3.8 Hz, 1H), 3.95 (s, 3H), 3.90 (s, 3H), 3.28 (t, J
= 6.4 Hz, 2H), 2.64 (t, J = 6.4 Hz, 2H). ESI-LCMS m/z berechnet
für C27H23ClN4O6: 534,13; gefunden 533,0 (M-1)-.
-
Referenzbeispiel 34 (Referenzverbindung
Nr. 70)
-
Herstellung von 4-{5-Chlor-1-[6,7-dimethoxy-4-(4-methoxybenzylamino)chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass 4-Methoxybenzylamin und 2,4-Dichlor-6,7-dimethoxychinazolin
anstatt von p-Anisidin und 2,4-Dichlor-6-furan-2-yl-chinazolin in
Schritt 5 verwendet wurden und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wurde und Schritt 7 ersetzt wurde durch die
Behandlung von Trimethylsilanylethylester mit TRAF und 1 N HCl,
um 4-{5-Chlor-1-[6,7-dimethoxy-4-(4-methoxybenzylamino)chinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure als
gelben Feststoff zu erhalten: Rf 0,18 (CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 9.08
(s, 1H), 9.0 (br s, 1H), 8.84 (d, J = 8. 8 Hz, 1H), 8.21 (d, J =
2.3 Hz, 1H), 7.75 (s, 1H), 7.41 (d, J = 8.8 Hz, 2H), 7.33 (dd, J
= 8.8, 2.3 Hz, 1H), 7.25 (s, 1H), 6.92 (d, J = 8.8 Hz, 2H), 4.80
(br d, J = 4.7 Hz, 1H), 3.95 (s, 3H), 3.91 (s, 3H), 3.69 (s, 3H),
3.26 (t, J = 6.5 Hz, 2H), 2.64 (t, J = 6.5 Hz, 2H). ESI-LCMS m/z
berechnet für
C30H27ClN4O6: 574,16; gefunden
573,0 (M-1)-.
-
Referenzbeispiel 35 (Referenzverbindung
Nr. 80)
-
Herstellung von 1-{2-[3-(3-Carboxypropionyl)-5-chlorindol-1-yl]-6-nitrochinazolin-4-yl}piperidin-4-carbonsäureethylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass 2-Amino-5-nitrobenzonitril anstatt
von 2-Amino-5-brombenzonitril
in Schritt 1 verwendet wurde, Piperidin-4-carbonsäureethylester
anstatt von p-Anisidin
in Schritt 5 verwendet wurde und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wurde und Schritt 7 ersetzt wurde durch die
Behandlung von Trimethylsilanylethylester mit TRAF und 1 N HCl,
um 1-{2-[3-(3-Carboxypropionyl)-5-chlorindol-1-yl]-6-nitrochinazolin-4-yl}piperidin-4-carbonsäureethylester
als gelben Feststoff zu erhalten: Rf 0,28
(CH2Cl2/MeOH, 19:1, Vol./Vol.). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 9.15
(s, 1H), 8.88 (d, J = 8.8 Hz, 1H), 8.76 (d, J = 2.3 Hz, 1H), 8.50 (dd,
J = 9.3, 2.3 Hz, 1H), 8.21 (d, J = 2.3 Hz, 1H), 7.96 (d, J = 9.3
Hz, 1H), 7.44 (dd, J = 8.8, 2.3 Hz, 1H), 4.51 (br d, J = 12.9 Hz,
2H), 4.11 (q, J = 7,1 Hz, 2H), 3.68-3.56 (comp, 2H), 3.34-3.26 (comp,
2H), 2.92-2.82 (m, 1H), 2.62 (t, J = 5.7 Hz, 2H), 2.18-2.08 (comp,
2H), 1.98-1.82 (comp, 2H), 1.22 (t, J = 7.1 Hz, 2H). ESI-LCMS m/z
berechnet für
C28H26ClN5O7: 579,15; gefunden
578,0 (M-1)-.
-
Referenzbeispiel 36 (Referenzverbindung
Nr. 114)
-
Herstellung von 1-{6-Amino-2-[3-(3-carboxypropionyl)-5-chlorindol-1-yl]chinazolin-4-yl}piperidin-4-carbonsäureethylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass 2-Amino-5-nitrobenzonitril anstatt
von 2-Amino-5-bromobenzonitril
in Schritt 1 verwendet wurde, Piperidin-4-carbonsäureethylester
anstatt von p-Anisidin
in Schritt 5 verwendet wurde und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wurde. Das Produkt aus Schritt 6 wurde mit
Wasserstoff über
Palladium umgesetzt und Schritt 7 wurde ersetzt durch die Behandlung
von Trimethylsilanylethylester mit TRAF und 1 N HCl, um 1-{6-Amino-2-[3-(3-carboxypropionyl)-5-chlorindol-1-yl]-chinazolin-4-yl}piperidin-4-carbonsäureethylester als
gelben Feststoff zu erhalten: Rf 0,24 (CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 9.14 (s,
1H), 8.90 (d, J = 9.1 Hz, 1H), 8.24 (d, J = 2.3 Hz, 1H), 7.79 (d,
J = 8.8 Hz, 1H), 7.47-7.40 (comp, 3H), 4.31 (br d, J = 13.8 Hz,
2H), 4.11 (q, J = 7.0 Hz, 2H), 3.38-3.25 (comp, 4H), 2.85-2.70 (m,
1H), 2.62 (t, J = 6.3 Hz, 2H), 2.15-2.05 (comp, 2H), 1.95-1.80 (comp,
2H), 1.22 (t, J = 7.0 Hz, 3H). ESI-LCMS m/z berechnet für C28H28ClN5O5: 549,18; gefunden 550,0 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 37 (Referenzverbindung
Nr. 115)
-
Herstellung von 4-[1-(6-Amino-4-morpholin-4-yl-chinazolin-2-yl)-5-chlor-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass 2-Amino-5-nitrobenzonitril anstatt
von 2-Amino-5-bromobenzonitril
in Schritt 1 verwendet wurde, Morpholin anstatt von p-Anisidin in
Schritt 5 verwendet wurde und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet. Das Produkt aus Schritt 6 wurde mit Wasserstoff über Palladium
umgesetzt und Schritt 7 wurde ersetzt durch die Behandlung von Trimethylsilanylethylester
mit TRAF und 1 N HCl, um 4-[1-(6-Amino-4-morpholin-4-yl-chinazolin-2-yl)-5-chlor-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure als
braunen Feststoff zu erhalten: Rf 0,19 (CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 9.14
(s, 1H), 8.84 (d, J = 9.1 Hz, 1H), 8.24 (d, J = 2.2 Hz, 1H), 7.82
(br d, J = 8.8 Hz, 1H), 7.60-7.46 (comp, 2H), 7.43 (dd, J = 9.1,
2.2 Hz, 2H), 3.92-3.80 (comp, 8H), 3.28 (t, J = 6,4 Hz, 2H), 2.62
(t, J = 6.4 Hz, 2H). ESI-LCMS m/z berechnet für C24H22ClN5O4:
479,14; gefunden 480,3 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 38 (Referenzverbindung
Nr. 82)
-
Herstellung von 1-[2-[3-(3-Carboxypropionyl)-5-chlorindol-1-yl]-6-(2-oxopyrrolidin-1-yl)chinazolin-4-yl]piperidin-4-carbonsäureethylester
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass Piperidin-4-carbonsäureethylester
und 6-Brom-2,4-dichlorchinazolin
anstatt von p-Anisidin und 2,4-Dichlor-6-furan-2-yl-chinazolin in
Schritt 5 verwendet wurden und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wur de. Das Produkt aus Schritt 6 wurde mit
Pyrrolidin und 4,5-Bis(diphenylphosphin-9,9-dimethylxanthin (Xanthpos) über Pd2(dba)3 in Toluol
bei 100°C
umgesetzt und Schritt 7 wurde ersetzt durch Behandlung von Trimethylsilanylethylester
mit TRAF und 1 N HCl, um 1-{2-[3-(3-Carboxypropionyl)-5-chlorindol-1-yl]-6-(2-oxopyrrolin-1-yl)chinazolin-4-yl]piperidin-4-carbonsäureethylester
als gelb-braunen Feststoff (0,011 g, 42%) zu erhalten: Rf 0.29 (CH2Cl2/MeOH, 19:1, Vol./Vol.). 1H-NMR
(DMSO-d6, 300 MHz): δ 9.17 (s, 1H), 8.80 (d, J =
8,8 Hz, 1H), 8.40 (d, J = 2.2 Hz, 1H), 8.25 (d, J = 2.3 Hz, 1H),
8.08 (dd, J = 9.1, 2.2 Hz, 1H), 7.91 (d, J = 9.1 Hz, 1H), 7.45 (dd,
J = 8.8, 2.3 Hz, 1H), 4.42 (br d, J = 14.1 Hz, 2H), 4.11 (q, J =
7.1 Hz, 2H), 3.98 (t, J = 6.9 Hz, 2H), 3.49-3.25 (comp, 4H), 2.85-2.75
(m, 1H), 2.65-2.54 (comp, 4H), 2.15-2.05 (comp, 4H), 1.95-1.80 (comp,
2H), 1.22 (t, J = 7.1 Hz, 3H). ESI-LCMS m/z berechnet für C32H32ClN5O4: 617,2; gefunden 618,0 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 39 (Referenzverbindung
Nr. 116)
-
Herstellung von 4-{5-Chlor-1-[4-(4-methoxybenzylamino)-6-trifluormethylchinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass 2-Amino-5-trifluormethylbenzonitril
anstatt von 2-Amino-5-brombenzonitril
in Schritt 1 verwendet wurde, 4-Methoxybenzylamin anstatt von p-Anisidin
in Schritt 5 verwendet wurde und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wurde und Schritt 7 ersetzt wurde durch Behandlung
von Trimethylsilanylethylester mit TRAF und 1 N HCl, um 4-{5-Chlor-1-[4-(4-methoxybenzylamino)-6-trifluormethylchinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure als
gelb-braunen Feststoff zu erhalten: Rf 0,67
(CH2Cl2/MeOH, 12:1, Vol./Vol.). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 9.66
(br t, J = 5.3 Hz, 1H), 9,07 (s, 1H), 8.85-8.80 (comp, 2H), 8.18 (d,
J = 2.6 Hz, 1H), 8.04 (dd, J = 8.8, 2.6 Hz, 1H), 7.91 (d, J = 8.8
Hz, 1H), 7.43 (d, J = 8.6 Hz, 2H), 7.34 (dd, J = 9.1, 2.3 Hz, 1H),
6.93 (d, J = 8.6 Hz, 2H), 6.67 (dd, J = 3.2, 1.7 Hz, 1H), 4.82 (br
d, J = 5.3 Hz, 2H), 3.69 (s, 3H), 3.27 (t, J = 6.4 Hz, 2H), 2.64
(t, J = 6.4 Hz, 2H). ESI-LCMS m/z berechnet für C29H22ClF3N4O4: 582,13; gefunden 583,3 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 40 (Referenzverbindung
Nr. 83)
-
Herstellung von 4-{5-Chlor-1-[4-(4-hydroxypiperidin-1-yl)-6-trifluormethylchinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass 2-Amino-5-trifluormethylbenzonitril
anstatt von 2-Amino-5-brombenzonitril
in Schritt 1 verwendet wurde, 4-Hydroxypiperidin anstatt von p-Anisidin
in Schritt 5 verwendet wurde und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wurde und Schritt 7 ersetzt wurde durch Behandlung
von Trimethylsilanylethylester mit TRAF und 1 N HCl, um 4-{5-Chlor-1-[4-(4-hydroxypiperidin-1-yl)-6-trifluormethylchinazolin- 2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure als
orangen Feststoff zu erhalten: Rf 0.23 (CH2Cl2/MeOH, 12:1, Vol./Vol.). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 9,14
(s, 1H), 8.89 (d, J = 8.9 Hz, 1H), 8.21 (s, 2H), 8.04 (1/2AB, J =
9.1 Hz, 1H), 8.03 (1/2AB, J = 9.1 Hz, 1H), 7.42 (d, J = 8.9 Hz,
1H), 4.91 (d, J = 8.9 Hz, 1H), 4.28-4.19 (comp, 2H), 3.96-3.86 (m,
1H), 3.76-3.64 (comp, 2H), 3.28 (t, J = 6.9 Hz, 2H), 2.62 (t, J
= 6.9 Hz, 2H), 2.08-1.98 (comp, 2H), 1.74-1.60 (comp, 2H). ESI-LCMS
m/z berechnet für
C26H22ClF3N4O4:
546,13; gefunden 569,3 (M+Na+1)+.
-
Referenzbeispiel 41 (Referenzverbindung
Nr. 84)
-
Herstellung von 4-{5-Chlor-1-[4-(4-hydroxymethylpiperidin-1-yl)-6-trifluormethylchinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel C angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass 2-Amino-5-trifluormethylbenzonitril
anstatt von 2-Amino-5-brom-benzonitril
in Schritt 1 verwendet wurde, 4-Hydroxymethylpiperidin anstatt von
p-Anisidin in Schritt
5 verwendet wurde und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
anstatt von 4-(5-Brom-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester
in Schritt 6 verwendet wurde. Schritt 7 wurde ersetzt durch die
Behandlung von Trimethylsilanylethylester mit TRAF und 1 N HCl,
um 4-{5-Chlor-1-[4-(4-hydroxypiperidin-1-yl)-6-trifluormethylchinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure als
gelben Feststoff zu erhalten: Rf 0.36 (CH2Cl2/MeOH, 12:1, Vol./Vol.). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz) δ 9,10
(s, 1H), 8.86 (d, J = 9.0 Hz, 1H), 8.20-8.15 (comp, 2H), 8.02 (1/2AB,
J = 8,8 Hz, 1H), 8.01 (1/2AB, J = 8.8 Hz, 1H), 7.40 (dd, J = 9.0,
2.3 Hz, 1H), 4.60-4.46 (comp, 3H), 3.47-3.24 (comp, 6H), 2.62 (t,
J = 6.3 Hz, 2H), 2.00-1.80 (comp, 3H), 1.56-1.38 (comp, 2H). ESI-LCMS
m/z berechnet für
C27H24ClF3N4O4:
560,14; gefunden 583,3 (M+Na+1)+.
-
Referenzbeispiel 42 (Referenzverbindung
Nr. 117)
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Herstellung von 4-{5-Chlor-1-[4-(4-methoxyphenylamino)-6-trifluormethylchinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
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Diese
Verbindung wurde analog zu dem in Beispiel X angegebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, dass 4-{5-Chlor-1-[4-(4-methoxyphenylamino)-6-trifluormethylchinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
(0,100 g, 0,150 mmol) anstatt von xxxxx verwendet wurde, um 4-{5-Chlor-1-[4-(4-methoxyphenylamino)-6-trifluormethylchinazolin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure als
gelben Feststoff (0,065, 76%) zu erhalten: Rf 0.20
(CH2Cl2/MeOH, 19:1,
Vol./Vol.). 1H-NMR (DMSO-d6,
300 MHz): δ 10,52
(s, 1H), 8.95 (s, 1H), 8.93 (s, 1H), 8.58 (d, J = 9.0 Hz, 1H), 8.12
(d, J = 2.0 Hz, 1H), 8.06 (dd, J = 8.7, 2.0 Hz, 1H), 7.91 (d, J
= 8.7 Hz, 1H), 7.62 (d, J = 8.9 Hz, 2H), 7.15 (dd, J = 9.0, 2.2
Hz, 1H), 7.09 (d, J = 8.9 Hz, 2H), 3.84 (s, 3H), 3.15 (t, J = 6.4
Hz, 2H), 2.60 (t, J = 6.4 Hz, 2H). ESI-LCMS m/z berechnet für C28H20ClF3N4O4: 568,11; gefunden
569,3 (M+1)+.
-
Referenzbeispiel 43 (Referenzverbindung
Nr. 118)
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2-Chlor-4,-6-diphenylpyrimidin
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Ein
Gemisch aus 2,4,6-Trichlorpyrimidin, 2,76 g (15,0 mmol), Phenylboronsäure, 3,66
g (30,0 mmol), Pd(OAc)2, 86 mg (0,38 mmol),
Triphenylphosphin, 200 mg (0,76 mmol), in 150 ml Ethylenglykoldimethylether wurde
erhitzt, um eine klare Lösung
zu erhalten. Zu der Lösung
wurden 25 ml 4,0M wässr.
Na2CO3-Lösung gegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde 24 h bei 70°C unter Rückfluss erhitzt. Das Gemisch
wurde auf Raumtemperatur abgekühlt
und mit 100 ml Ethylacetat verdünnt.
Die organische Schicht wurde gewaschen mit Wasser (2 × 50 ml),
gesätt.
wässr.
NaCl-Lösung
(1 × 50
ml) und getrocknet (MgSO4). Nachdem die
Lösung
konzentriert worden war, wurde der Rückstand umkristallisiert mit
Et2O-Heptan (1:3), um das gewünschte Produkt als
einen blassgelben Feststoff in 1,64 g (41%) zu erhalten. 1H-NMR (CDCl3): δ 8.15-8.12
(m, 4H), 8.02 (s, 1H), 7.57-7.51 (m, 6H).
-
Referenzbeispiel 44 (Referenzverbindung
Nr. 119)
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4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester
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In
einen Zweihalsrundkolben, ausgestattet mit einem Tropftrichter,
enthaltend 5 Å-Molekularsiebe
mit aufgesetztem Rückflusskühler, wurden
die bekannte Verbindung 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester,
32,0 g (0,12 mol), 2-Trimethylsilanylethanol, 51,8 ml (0,36 mol)
und LiBr, 52,3 g (0,60 mol), und 500 ml THF/CH2Cl2 (3:1) gegeben. Das Gemisch wurde 24 h unter
Rückfluss
gerührt.
Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, auf 100 ml konzentriert
und mit 200 ml EtOAc verdünnt.
Das Gemisch wurde gewaschen mit Wasser (3 × 300 ml), gesätt. wässr. NaCl-Lösung (2 × 300 ml)
und getrocknet (MgSO4). Nachdem die Lösung konzentriert
worden war, wurde der Rückstand
umkristallisiert aus CH2Cl2-Heptan
(1:2), um das gewünschte
Produkt als einen hellweißen
Feststoff (27,6 g, 65%) zu erhalten. 1H-NMR (CDCl3): δ 8.43
(s, 1H), 8.11 (d, 1H, J = 2.3 Hz), 7.48 (d, 1H, J = 9.3 Hz), 7.21
(dd, 1H, J = 9.3, 2.3 Hz), 4.09 (dd, 2H, J = 9.0, 9.0 Hz), 3.16
(t, 2H, J = 7.2 Hz), 2.61 (t, 2H, J = 7.2 Hz), 0.93 (dd, 2H, J =
9.0, 9.0 Hz), 0.02 (s, 9H).
-
Referenzbeispiel 45 (Referenzverbindung
Nr. 92)
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4-[5-Chlor-1-(4,6-diphenylpyrimidin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure
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Zu
einer Lösung
von 4-[5-Chlor-1-(4,6-diphenylpyrimidin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure-2-trimethylsilanylethylester,
160 mg (0,27 mmol), in 25 ml CH2Cl2 wurde unter Stickstoffatmosphäre Trifluoressigsäure, 1,04
ml (13,5 mmol), gegeben. Die Lösung
wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Die Lösung wurde
bis zu Trockene konzentriert, mit Toluol verdünnt und erneut konzentriert.
Der Konzentration-/Verdünnungsprozess
wurde noch dreimal wiederholt. Der verbleibende Rückstand
wurde mit Aceton-Heptan (1:2) kristallisiert, um das gewünschte Produkt
als blassgelben Feststoff (104 mg) (80%) zu erhalten. Rf 0.15
(50% EtOAc-Heptan); 1H-NMR (DMSO-d6): δ 9.34 (s,
1H), 8.91 (d, 1H, J = 10.0 Hz), 8.61 (s, 1H), 8.55-8.52 (m, 3H), 8.31
(d, 1H, J = 2.3 Hz), 7.68-7.66 (m, 5H), 7.56 (dd, 1H, J = 10.0,
2.3 Hz), 3.39 (t, 2H, J = 6.3 Hz), 2.67 (t, 2H, J = 6.3 Hz). LCMS
m/z berechnet für
C28H20ClN3O3: 481,1; gefunden
481,4 (M+1).
-
Referenzbeispiel 46 (Referenzverbindung
Nr. 97)
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4-[5-Chlor-1-(4-phenyl-6-phenylaminopyrimidn-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde wie vorstehend angegeben synthetisiert, ausgehend
von Anilin anstatt von Phenylboronsäure, um 4-[5-Chlor-1-(4-phenyl-6-phenylaminopyrimidn-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure zu erhalten.
Rf 0.29 (50% EtOAc-Heptan); 1H-NMR
(DMSO-d6): δ 10.1 (s, 1H), 9.16 (s, 1H),
8.76 (d, 1H, J = 9.7 Hz), 8.24 (d, 1H, J = 2.3 Hz), 8.16-8.12 (m,
2H), 7.92 (s, 1H), 7.66-7.57 (m, 4H), 7.44 (t, 2H, J = 8.7), 7.36 (dd,
1H, J = 9.7, 2.3 Hz), 3.39 (t, 2H, J = 6.3 Hz), 2.60 (t, 2H, J =
6.3 Hz). LCMS m/z berechnet für
C28H21ClN4O3: 496,1; gefunden
497,3 (M+1).
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Referenzbeispiel 47 (Referenzverbindung
Nr. 121)
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4-[5-Chlor-1-(2,6-diphenylpyrimidin-4-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure
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Diese
Verbindung wurde wie vorstehend angegeben synthetisiert, ausgehend
von 4,6-Dichlor-2-phenylpyrimidin,
Phenylboronsäure
und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester, um 4-[5-Chlor-1-(2,6-diphenylpyrimidin-4-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure zu erhalten.
Rf 0.10 (50% EtOAc-Heptan); 1H-NMR
(DMSO-d6): δ 9.45 (s, 1H), 8.84 (d, 1H,
J = 10.0 Hz), 8.59-8.56 (m, 2H), 8.51-8.48 (m, 3H), 8.29 (d, 1H,
J = 2.3 Hz), 7.65-7.62 (m, 6H), 7.55 (dd, 1H, J = 10.0, 2.3 Hz),
3.39 (t, 2H, J = 6.3 Hz), 2.60 (t, 2H, J = 6.3 Hz). LCMS m/z berechnet
für C28H20ClN3O3: 481,1; gefunden 482,5 (M+1).
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Referenzbeispiel 48 (Referenzverbindung
Nr. 99)
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4-{5-Chlor-1-[5-(4-chlorphenyl)pyrimidin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure
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Diese
Verbindung wurde wie vorstehend angegeben synthetisiert, ausgehend
von 2-Chlor-5-(4-chlorphenyl)pyrimidin
und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester, um 4-{5-Chlor-1-[5-(4-chlorphenyl)pyrimidin-2-yl]-1H-indol-3-yl}-4-oxobuttersäure zu erhalten.
Rf 0.15 (50% EtOAc-Heptan); 1H-NMR
(DMSO-d6): δ 9.28 (s, 2H), 9.19 (s, 1H),
8.78 (d, 1H, J = 9.7 Hz), 8.25 (d, 1H, J = 2.3 Hz), 7.91 (d, 2H,
J = 9.3 Hz), 7.62 (d, 2H, J = 9.3 Hz), 7.49 (dd, 1H, J = 9.7, 2.3
Hz), 3.29 (t, 2H, J = 6.3 Hz), 2.60 (t, 2H, J = 6.3 Hz). LCMS m/z
berechnet für
C22H15Cl2N3O3:
439,1; gefunden 440,0 (M+1).
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Referenzbeispiel 49 (Referenzverbindung
Nr. 122)
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4-[5-Chlor-1-(3-cyano-4,6-diphenylpyridin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure
-
Diese
Verbindung wurde wie vorstehend angegeben synthetisiert, ausgehend
von dem kommerziell erhältlichen
2-Chlor-3-cyano-4,6-diphenylpyridin und 4-(5-Chlor-1H-indol-3-yl)-4-oxobuttersäuremethylester, um
4-[5-Chlor-1-(3-cyano-4,6-diphenylpyridin-2-yl)-1H-indol-3-yl]-4-oxobuttersäure zu erhalten.
Rf 0.79 (100% EtOAc); 1H-NMR
(DMSO-d6) 9.19 (s, 1H), 8.40 (s, 1H), 8.32-8.27
(m, 3H), 7.96-7.88 (m, 3H), 7.66-7.63 (m, 3H), 7.58-7.54 (m, 3H),
7.44 (dd, 1H, J = 9.7, 2.7 Hz), 3.23 (t, 2H, J = 6.3 Hz), 2.64 (t,
2H, J = 6.3 Hz). LCMS m/z berechnet für C30H20ClN3O3:
505,1; gefunden 505,4 (M+1).
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Verfahren zur Bestimmung der PTP1B-Aktivität
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Die
Testverbindungen wurden hinsichtlich ihrer in vitro-Hemmwirkung
gegenüber
rekombinantem humanem PTP1B mit Phosphotyrosyldodecapeptid TRDI(P)YETD(P)Y(P)YRK bewertet.
Dies entspricht der 1142-1153-Insulinrezeptorkinase-regulatorischen
Domäne,
phosphoryliert an den 1146-, 1150- und 1151-Tyrosinresten; IR-Triphosphopeptid
als Substratquelle. Die Enzymreaktionsprogression wurde über die
Freisetzung an anorganischem Phosphat überwacht, bestimmt durch das
Malachitgrün-Ammoniummolybdat-Verfahren
für das
Phosphopeptid.
-
Die
Erfindung und die Art und Weise und das Verfahren, sie zu machen
und sie zu verwenden, wurden nunmehr derart vollständig, klar,
präzise
und exakt beschrieben, dass sie jeder Fachmann auf diesem Gebiet machen
und ausführen
kann. Es ist zu verstehen, dass die vorstehende Beschreibung bevorzugte
Ausführungsformen
der Erfindung angibt und dass Modifikationen durchgeführt werden
können,
ohne von dem Bereich der Erfindung abzuweichen.