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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Senden mindestens einer Anfrage
an einen Domainnamenserver ausgehend von einer anfragenden Maschine.
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Die
Domainnamenserver (DNS im Englischen), die speziell von der Erfindung
betroffen sind, sind die Domainnamenserver, die die Rufnummerwahl
reproduzieren, wie e164.arpa.
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Bei
diesen Servern wird jeder Name ausgehend von der Zielrufnummer im
Format E.164 bestimmt, die in der von der anfragenden Maschine stammenden
Anfrage enthalten ist. Jeder Domainnamenserver weist Speicherregistrierungen,
die den Namen und Zonen zugeordnet sind, die er verwaltet, und/oder
Bezüge
auf andere Domainnamenserver für
die Namen und Zonen auf, die er nicht verwaltet.
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Gemäß dem Protokoll
ENUM, wenn eine Lese-Anfragemitteilung
eines Namens zu einem Server gelangt, der die Zone verwaltet, die
diesen Namen enthalten kann, sendet dieser an die anfragende Maschine
die Registrierungen zurück,
die diesem Namen zugeordnet sind, und die aus Ressourcen-Kennungen
(URI im Englischen) bestehen, wie zum Beispiel eine Faxnummer, eine
Mobiltelefonnummer, eine Email-Adresse.
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So
können
die Namenserver vielen Lese- oder Schreibanfragen ausgesetzt sein,
einschließlich fehlerhaften
Anfragen, für
die der Name nicht in den Domainnamenservern existiert.
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Im
Fall einer Anfrage für
einen unbekannten Domainnamen kann der Domainnamenserver in bestimmten
Fällen
nicht der anfragenden Maschine antworten. Das Nichtvorhandensein
des geforderten Namens kann dann nur durch die Überschreitung einer Verzögerungsfrist
nach dem Senden der Anfrage in der anfragenden Maschine erfasst
werden, während
der keine Antwort erhalten wurde. Außerdem überlastet und verzögert die
Verarbeitung von fehlerhaften Anfragen ebenfalls diejenige der nicht
fehlerhaften Anfragen in den Namenservern, die sehr wohl eine Antwort
verlangen.
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Die
Erfindung hat zum Ziel, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Senden
von Anfragen zu einem Domainnamenserver zu erhalten, die die Nachteile
des Stands der Technik beheben und es ermöglichen, die Anzahl von fehlerhaften
Anfragen zu verringern, die die Domainnamenserver verarbeiten müssen.
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Zu
diesem Zweck ist ein erster Gegenstand der Erfindung ein Verfahren
zum Senden mindestens einer Anfrage an einen Domainnamenserver ausgehend
von einer anfragenden Maschine gemäß Anspruch 1.
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Mit
Hilfe der Erfindung wird der Rückgriff
auf die Domainnamenserver stärker
begrenzt, und es werden ihnen unnötige Verarbeitungen erspart.
Eine fehlerhafte Anfrage wird erkannt und daran gehindert, die Namenserver
ausgehend von der anfragenden Maschine zu erreichen, und dies dadurch,
dass die Zielrufnummer der Anfrage als ungültig festgestellt wurde, zum
Beispiel, indem festgestellt wird, dass es unmöglich ist, dass sie existiert.
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Gemäß weiteren
Merkmalen der Erfindung
- – ist in der lokalen Datenbank
mindestens ein vorgeschriebener Ländercode registriert, und enthält die Vorabprüfung die Überprüfung, ob
der Ländercode
der Zielrufnummer der Anfrage in der lokalen Datenbank registriert
ist;
- – ist
in der lokalen Datenbank von Rufnummernblöcken mindestens ein Wählplan registriert,
wobei jeder Wählplan
mindestens einen Block von Rufnummern aufweist,
wobei
das Vorabprüfen
Folgendes aufweist:
im Laufe eines Bestimmungsschritts Bestimmen,
ob die Zielrufnummer der Anfrage zu einem Block des Wählplans
gehört,
wobei die Zielrufnummer der Anfrage die Vorabprüfung bei negativer Reaktion
auf den Bestimmungsschritt nicht besteht; - – ist der
Wählplan
mit einem Ländercode
verbunden;
ist der Wählplan
entsprechend dem Ländercode der
Zielrufnummer der Anfrage derjenige, zu dem die Vorabprüfung erfolgt;
- – sind
mehrere getrennte Blöcke
von Rufnummern, mit welchen jeweils vorgeschriebene Charakteristiken
von Blocknummern verbunden sind, in der lokalen Datenbank registriert,
weist
der Schritt des Bestimmens ferner das Bestimmen auf, zu welchem
Rufnummernblock der lokalen Datenbank die Zielrufnummer der Anfrage gehört,
wenn
bestimmt wurde, dass die Zielrufnummer der Anfrage zu einem Block
des Wählplans
gehört,
Lesen
der Charakteristiken, die zu dem bestimmten Wählblock gehören, in der lokalen Datenbank,
Prüfen, ob
die Zielrufnummer der Anfrage den gelesenen Charakteristiken entspricht,
nur
Versenden der Anfrage von der anfragenden Maschine an den Domainnamenserver,
wenn die Prüfung
ein positives Resultat ergibt; - – sind die
Charakteristiken von Blocknummern mindestens eine der Folgenden:
ein
Reservierungsdatum der Rufnummern des Blocks,
ein Reservierungsperiodenende
der Rufnummern des Blocks,
ein Zuweisungsdatum der Rufnummern
des Blocks,
ein Zuweisungsperiodenende der Rufnummern des Blocks,
ein
Zuteilungsanfangsdatum des Rufnummernblocks,
ein Zuteilungsenddatum
des Rufnummernblocks,
eine maximale Länge der Rufnummern des Blocks,
eine
Mindestlänge
der Rufnummern des Blocks;
- – wird,
wenn die Zielrufnummer der Anfrage die Vorabprüfung nicht besteht, ein Fehlersignal
zu der Zielrufnummer der Anfrage an die anfragende Maschine zurückgesendet;
- – enthält das Fehlersignal
zu der Zielrufnummer der Anfrage eine Information über die
Charakteristik(en) von Blocknummern, die von der Zielrufnummer der
Anfrage bei der Prüfung
nicht eingehalten werden.
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Ein
zweiter Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Senden
mindestens einer Anfrage zu einem Domainnamenserver ausgehend von einer
anfragenden Maschine gemäß Anspruch
9.
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Gemäß einem
Merkmal der Erfindung sind die Empfangsmittel, die Datenbank von
Rufnummerblöcken,
die automatischen Prüfmittel
und die Sendemittel auf der anfragenden Maschine gegenwärtig.
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Gemäß einem
anderen Merkmal der Erfindung sind die Empfangsmittel, die automatischen Prüfmittel
und die Sendemittel auf der anfragenden Maschine gegenwärtig, und
die Rufnummerndatenbank kann von den automatischen Prüfmitteln über ein
lokales Netzwerk abgefragt werden.
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Die
Erfindung weist auch eine Maschine gemäß Anspruch 12, ein EDV-Programm
gemäß Anspruch
13 und ein System gemäß Anspruch
14 auf.
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Die
Erfindung wird besser verstanden werden anhand der nachfolgenden
Beschreibung, die nur als nicht einschränkendes Beispiel dient und
sich auf die beiliegenden Zeichnungen bezieht. Es zeigen:
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1 schematisch
eine erfindungsgemäße Vorrichtung
zum Senden von Anfragen an eine Architektur von Domainnamenservern,
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2 schematisch
eine Variante der Vorrichtung zum Senden von Anfragen gemäß 1,
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3 ein
Beispiel des Flussdiagramms des Ablaufs des Verfahrens zum Senden
der Anfragen, das von der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendet wird;
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4 ein
Beispiel des Inhalts der Datenbank, die erfindungsgemäß verwendet
wird, und
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5 zwei
Beispiele von Flussdiagrammen der Prüfschritte, die im erfindungsgemäßen Verfahren
durchgeführt
werden.
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Im
Fall des Rufnummerwähldomains
in 1 verwenden die Namen in den Domainnamenservern 3 die
Rufnummern der Benutzer gemäß dem Protokoll
ENUM der Arbeitsgruppe über
das Rufnummer-Mapping (Telephone Number Mapping Working Group),
das in der Arbeitsgruppe IETF (Internet-Arbeitsgruppe oder Internet
Engineering Task Force) gemäß dem Dokument
RFC2916 definiert ist, auf das hier Bezug genommen wird, wobei RFC
im Englischen "Request
For Comments" bedeutet
und Referenzpublikationen enthält,
die das Internet betreffen. Gemäß diesem
Dokument mit dem Titel "Nummer E.164
und Domainnamenserver" (E.164
Number and DNS), um eine Rufnummer E.164 in einen Domainnamen zu übersetzen,
entfernt man aus der Rufnummer E.164 eines Benutzers, die den Ländercode (zum
Beispiel +33-145295813
für eine
Rufnummer eines Benutzers in Frankreich) enthält, alle nicht-numerischen
Zeichen, fügt
Punkte zwischen die Ziffern ein, kehrt die Reihenfolge der Ziffern
um und fügt
die Kette "e.164.arpa" am Ende der Ziffern
hinzu, um den Domainnamen zu erhalten, d.h. 3.1.8.5.9.2.5.4.1.3.3.e164.arpa
im vorhergehenden Beispiel, das in den 1, 2 und 3 dargestellt
ist.
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Dem
Namen wird im dem Domainnamenserver 3 zugeordneten Speicher 4 eine
Einheit von Ressourcenregistrierungen NAPTR (für Ressourcenregistrierung einer
Verweisadresse einer Benennungsbehörde oder Naming Authority Pointer
Resource Record) gemäß dem Dokument
der Arbeitsgruppe IETF RFC2915 hinzugefügt, das durch das Dokument
RFC3403 hinfällig
wurde, auf die hier Bezug genommen wird. Gemäß dem Teil 4 des Dokuments IETF
RFC3403 hat die Registrierung NAPTR einen Code vom Typ DNS gleich
35 für
das Feld TYPE des Ressourcenregistrierungsformats gemäß Paragraph 3.2.1
des Dokuments IETF RFC1035. Die Registrierung NAPTR hat so das folgende
Format:
REIHENFOLGE, PRÄFERENZ,
MARKER (FLAGS), DIENSTE, REGEXP, AUSTAUSCH.
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Das
Feld REGEXP enthält
eigentliche Informationen I, wie Informationen I, um den Benutzer
zu erreichen, wie zum Beispiel sip:dupont@ft.com. mailto:dupont@ft.com,
http://www.exemple.fr., die in diesem Beispiel andere Informationen
sind, um Herrn Dupont zu erreichen, der die Rufnummer +33-1-45295813
hat (internationales Format für
die Rufnummer 01 45 29 58 13 in Frankreich).
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So
sind in diesem Beispiel die diesem Domainnamen zugeordneten Registrierungen:
$ORIGIN
3.1.8.5.9.2.5.4.1.3.3.e164.arpa
IN NAPTR 10 10 "u" "E2U+sip" "!^.*$!sip:dupont@ft.com!"
IN NAPTR 10
20 "u" "E2U+mailto" "!^.*$!mailto:dupont@ft.com!"
IN NAPTR 10
20 "u" "E2U+http" "!^.*$!http://www.exemple.fr!"
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Außerdem definiert
das Prinzip der Delegation der Architektur ENUM im Kontext der Nummernwahlverwaltung
E164 mehrere Suchbaum-Verantwortlichkeitspegel in dem Sinne, als
ein erster Domainnamenserver 1 (Tier0 genannt) eine weltweite Adressenwurzel
in "e.164.arpa" verwaltet, zweite
Domainnamenserver 2, 2a (Tier1 genannt), auf die
der erste Server 1 weiterschaltet, je einen Ländercode verwalten
(zum Beispiel 6.4.e164.arpa für
Schweden, 3.3.e164.arpa für
das französische
Mutterland), und dritte Domainnamenserver 3, 3a, 3b (Tier2
genannt) dann die oben erwähnten
Domainnamenserver 3 bilden, die je ihre zugeordnete Zone
von Domainnamen verwalten. In 1 sind die
Weiterschaltungen durch gestrichelte Linien symbolisch dargestellt.
Jeder Domainamenserver 2, 2a leitet an einen oder
an mehrere Domainamenserver 3, 3a, 3b weiter,
an die anderen Server 2, 2a nicht weiterleiten. Der
Server 1 wird Mutter der Server 2, 2a genannt, die
selbst Mütter
der Server 3, 3a sind, an die sie weiterleiten.
Jeder Server 3, 3a, 3b verwaltet die
Zone, die Nummern E164 zugeordnet ist.
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Im
vorhergehenden Beispiel leitet der Server 2a von Domainnamen
3.3.e164.arpa an mehrere Domainnamenserver 3a, 3b weiter.
Der Domainnamenserver 3a verwaltet zum Beispiel eine gewisse
Anzahl von Adressen in 3.3.e164.arpa, einschließlich zum Beispiel die Adresse 3.1.8.5.9.2.5.4.1.3.3.e164.arpa,
und ist dem Speicher 4 der 2 zugeordnet.
Zum Beispiel verwaltet der Server 3a die Zone, die mit
9.2.5.4.1.3.3.e164.arpa endet, der Server 3b verwaltet
eine Zone, die mit 8.2.5.4.1.3.3.e164.arpa endet.
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Eine
Maschine H, die Informationen I erhalten möchte, die in einer Registrierung
ENR der Architektur A enthalten sind, sendet an eine Dienstplattform,
die das Bezugszeichen PS in den 1 und 2 hat,
eine Anfrage R, die eine Rufnummer NTEL E.164 enthält, was
es ermöglicht,
den Namen ADR dieser Registrierung ENR zu bestimmen, und dies durch Übersetzung
der Rufnummer NTEL, wie oben erklärt wurde. Diese anfragende
Maschine H ist zum Beispiel ein PC eines Benutzers. Die Dienstplattform
PS hat zum Beispiel eine Client-Server-Architektur und weist einen Zugang 10 für den Empfang von
Anfragen R von außen,
die von Maschinen H gesendet werden, und ein Auflösungsmodul 11 (Resolver)
für die
Verarbeitung der am Zugang 10 empfangenen Anfragen auf.
In Abhängigkeit
von der Architektur kann die vom System validierte Anfrage von einem
lokalen Server DNS in das Netz des anfragenden Clients gesendet
werden. Die von der Dienstplattform kommenden Anfragen werden also
auf der Ebene dieses lokalen Netzes gesendet. Das Auflösungsmodul 11 ist
Client eines lokalen Domainnamenservers (lokaler DNS) 12,
der mit dem Modul 11 verbunden ist, und ist in der Lage,
an den mit dem Modul 11 verbundenen lokalen Domainnamenserver 12 Abfragesignale
zu senden, die der am Zugang 10 empfangenen Anfrage R entsprechen.
Der lokale Domainnamenserver 12 ist in der Lage, in Abhängigkeit von
den Abfragesignalen Anfragemitteilungen MR in Informationen I an
die externen Domainnamenserver 1, 2, 3 in
folgender Weise zu senden.
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Die
Anfragemitteilungen MR enthalten den Namen ADR des abzufragenden
Domains in der Architektur, um die gewünschte Registrierung ENR zu erhalten.
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Die
von der Maschine H an die Plattform PS gesendete Anfrage R präzisiert
die gewünschte
Rufnummer NTEL E.164, die die Plattform PS (zum Beispiel durch das Auflösungsmodul 11)
in einen abzufragenden Namen ADR übersetzt (zum Beispiel ADR =
3.1.8.5.9.2.5.4.1.3.3.e164.arpa für NTEL = +33-1-45295813), um die
entsprechende Mitteilung MR zu formen.
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Die
den Namen ADR enthaltende Anfragemitteilung MR wird zunächst im
Schritt E1 an den Server 1 gesendet, der anschließend im
Schritt E2 eine erste Antwortmitteilung an den lokalen Server 12 weiterleitet,
indem er ihm einen Bezug auf den entsprechenden Server 2 anzeigt,
der von dieser Adresse ADR ausgewählt wird, d.h. im vorhergehenden Beispiel
der Server 2a. Der lokale Server 12 sendet anschließend im
Schritt E3 die den Namen ADR enthaltende Anfragemitteilung MR an
den ausgewählten und
in der ersten Antwortmitteilung angezeigten Server 2, d.h.
im vorhergehenden Beispiel an den Server 2a, welcher Server 2a anschließend im
Schritt E4 eine zweite Antwortmitteilung an den lokalen Serber 12 sendet,
indem er ihm einen Bezug auf den von diesem Namen ADR ausgewählten entsprechenden Server 3 anzeigt,
d.h. im vorhergehenden Beispiel der Server 3a. Der lokale
Server 12 sendet anschließend im Schritt E5 die den
Namen ADR enthaltende Anfragemitteilung MR an den ausgewählten Domainamenserver 3a,
der in der zweiten Antwortmitteilung angezeigt ist.
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Jeder
Server 3, 3a, 3b weist mindestens einen
Eingang 5 für
die Aufnahme von Anfragemitteilungen MR auf. Die Anfragemitteilungen
MR können zum
Beispiel Anfragen zum Lesen von Informationen I im Namen ADR oder
von Anfragen zum Schreiben von Informationen I im Namen ADR sein.
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Wenn
eine Lese-Anfragemitteilung MR im Namen ADR an den Aufnahme-Eingang 5 kommt, und
wenn der Name ADR im Server 3, 3a, 3b gefunden
wird, wird oder werden die Registrierung(en) NAPTR der Informationen
I an diesem Namen ADR gesucht. Wenn dann die diesem Namen ADR zugeordneten
Registrierungen NAPTR im Server 3, 3a, 3b gefunden
werden, werden diese Registrierungen NAPTR im zugeordneten Speicher 4 gelesen,
zum Beispiel die Registrierungen NAPTR, die oben für den Namen
3.1.8.5.9.2.5.4.1.3.3.e164.arpa angegeben sind. Der Server 3, 3a, 3b weist
einen ersten Ausgang 6 zum Liefern einer dritten Antwortmitteilung
auf die an seinem Eingang 5 vorhandene Lese-Anfrage MR
auf. Diese dritte Antwortmitteilung enthält die Registrierungen NAPTR,
die im Speicher 4 gelesen werden, der dem Namen ADR zugeordnet ist,
der in der Lese-Anfragemitteilung MR spezifiziert ist, wie diejenigen,
die im oben erwähnten
Beispiel erwähnt
sind, die die Informationen I = sip:dupont@ft.com, mailto:dupont@ft.com,
http://www.exemple.fr für
den Namen 3.1.8.5.9.2.5.4.1.3.3.e164.arpa haben. Die dritte Antwortmitteilung
wird im Schritt E6 vom Ausgang 6 des Servers 3a an
den lokalen Server 12 und von da an die anfragende Maschine
H über
dessen Zugang 13 geschickt.
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Wenn
eine Lese-Anfragemitteilung MR im Namen ADR zum Aufnahmeeingang 5 kommt,
wenn der Namen ADR im Server 3, 3a, 3b gefunden
wird, wenn die Registrierung(en) NAPTR der Informationen I an diesem
Namen ADR gesucht werden, aber keine Registrierung NAPTR an diesem
Namen ADR gefunden wird (weil keine Registrierung NAPTR an diesem
Namen ADR vorhanden ist), sendet der Server 3 an seinem
Ausgang 6 an den lokalen Server 12, und von dort
zur anfragenden Maschine H, eine Antwortmitteilung, die die Abwesenheit
von Registrierungen NAPTR am Namen ADR anzeigt.
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Wenn
eine Lese-Anfragemitteilung MR an einem fehlerhaften Namen ADR an
den Aufnahmeeingang 5 kommt, kann dieser Name ADR nicht
im Server 3 gefunden werden, da der Name in den Domainnamenservern
nicht existiert. Aus verschiedenen Gründen (Nichtverfügbarkeit
der Server oder Überlastung,
Konfigurationen von Routingtabellen) kann die Auflösungsdauer
das Namens ADR lang sein, eine Dauer, während der keine Antwort übertragen wird.
So empfängt
der lokale Server 12 nie eine Antwort auf die letzte Anfragemitteilung
MR, die er ihnen gesendet hat.
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Erfindungsgemäß ist lokal
in der anfragenden Maschine H eine Vorrichtung D zum Senden von Anfragen
R vorgesehen, die für
die externen Domainnamenserver 1, 2, 3 bestimmt
sind, wobei die Server 3 die Server sind, in denen die
Registrierungen NAPTR vorhanden sind.
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Was
oben bezüglich
der Lese-Anfragemitteilungen MR beschrieben wurde, gilt natürlich auch
für die
Schreib-Anfragemitteilungen
MR in den Servern 1, 2, 3, einer Registrierung
NAPTR, die in der Anfrage R im Namen ADR spezifiziert ist, der in
der Anfrage R spezifiziert ist.
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Diese
Sendevorrichtung D weist Mittel DR zum Empfang von Anfragen R ausgehend
von der anfragenden Maschine H und eine Rufnummerndatenbank BD auf.
Prüfmittel
DC sind in der Sendevorrichtung D vorgesehen, um automatisch zu
prüfen, ob
die Zielrufnummer NTEL der Anfrage R gültig ist bezüglich der
Daten, die aus der Rufnummerndatenbank BD stammen.
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Es
sind Mittel DE vorgesehen, um die Anfrage R der anfragenden Maschine
H nur dann an den Domainnamenserver 1, 2, 3 zu
senden, wenn die Zielrufnummer NTEL dieser Anfrage R die Vorabprüfung der
Mittel DC besteht. Die Prüfmittel
DC sind zum Beispiel Teil einer Validierungsbibliothek, die ebenfalls
andere Funktionen aufweisen kann.
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Die
Sendevorrichtung D ist zum Beispiel vollständig in der anfragenden Maschine
H installiert, wie dies in 1 dargestellt
ist, in welchem Fall die Empfangsmittel DR zum Beispiel eine Empfangsschnittstelle
der Anfragen R ist, die von einer Schnittstelle DP stammen, was
es dem Benutzer ermöglicht,
eine oder mehrere Anfragen R in der anfragenden Maschine H zu erzeugen,
indem er in dieser die Zielrufnummer NTEL dieser Anfrage(n) R wählt.
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In
der in 2 dargestellten Variante sind die Empfangsmittel
DR, die automatischen Prüfmittel DC
und die Sendemittel DE in der anfragenden Maschine H vorhanden wie
vorher, und die Rufnummerndatenbank BD kann von den automatischen Prüfmitteln
DC mittels eines lokalen Netzes RL abgefragt werden. In dieser Variante
ist die Bank BD zum Beispiel auf der Ebene des Auflösungsmoduls 11 vorhanden.
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Wenn
bei der Prüfung
die Zielrufnummer NTEL der Anfrage R im Vergleich mit den Daten
der Bank BD als nicht gültig
erklärt
wird, wird die Anfrage R nicht von den Mitteln DE der anfragenden
Maschine H an das Auflösungsmodul 11 übertragen.
Die Gültigkeitsprüfung eliminiert
also Anfragemitteilungen MR, von denen vorab bekannt ist, dass sie
keine zugeordnete Registrierung NAPTR in den externen Domainnamenservern 1, 2, 3 haben
können,
da die entsprechende Zielrufnummer NTEL nicht gültig ist. Folglich wird keine
Anfragemitteilung MR im Namen ADR, die von dieser Rufnummer NTEL übersetzt wird,
vom lokalen Server 12 erzeugt und nicht von diesem an die
externen Domainnamenserver 1, 2, 3 gesendet,
die also von fehlerhaften Mitteilungen MR des Namens ADR und von
unnötigen
Verarbeitungen dieser Mitteilungen befreit sind.
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Die
Rufnummern NTEL haben das folgende Format:
CC C1C2C3 ... Cp
wobei CC der Ländercode in der internationalen Nummernwahl
(wie er von der Union Internationale des Télécommunications zugeteilt
wurde), mit einer, zwei oder drei Ziffern (33 für das französische Mutterland, 362 für die Insel
Reunion, 44 für
das Vereinigte Königreich,
1 für die
Vereinigten Staaten,...) ist, und C1, C2, C3 ... Cp die Rufnummer NTEL im nationalen Wählplan ist.
Der Ländercode
kann geographisch oder nicht geographisch sein. Im vorhergehenden Beispiel
gilt CC = 33 und C1C2C3 ... Cp = 145295813.
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Zum
Beispiel gilt derzeit in Frankreich p = 9 und C1C2C3 Cp =
Zabpgmcdu, mit Z = 1, 2, 3, 4, 5, 6 oder 8, wobei die 0 für das Wählen ausgehend
vom französischen
Mutterland hinzugefügt
wird.
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Der
Ländercode
CC ist explizit in der Nummer NTEL vorhanden, indem er vom Benutzer
gewählt
wurde, oder wird sonst implizit konfiguriert, um derjenige des Landes
zu sein, in dem sich die anfragende Maschine H befindet, oder wird
durch die Anwendung eingefügt.
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In
der lokalen Rufnummerndatenbank BD werden in einer Ausführungsform
ein oder mehrere nationale Wählpläne registriert,
die je der Vorwahl des entsprechenden Landes zugeordnet sind. Die Prüfmittel
DC führen
die Prüfung
der Nummer NTEL bezüglich
des Ländercodes
CC (Ländercode
oder country code im Englischen) durch, weisen die Anfrage R bei
negativem Ergebnis zurück
(zum Beispiel Senden der nachfolgend beschriebenen Mitteilungen (4),
(7) oder (8)), oder, wenn aus dieser Prüfung hervorgeht, dass der Ländercode
CC der Nummer NTEL einer der in der Bank BD vorhandenen Codes ist,
führen
sie die Prüfung
der Nummer NTEL bezüglich
des Wählplans
entsprechend dem Ländercode
CC der Zielrufnummer NTEL der Anfrage R durch, die in den Mitteln
DR vorhanden ist. Natürlich
könnte
nur die Prüfung
des Codes CC der Nummer NTEL erfindungsgemäß durchgeführt werden, um die Anfragen zu
eliminieren, die auf Codes basieren, die keinem Land mit einem in
der Bank registrierten Code entsprechen (zum Beispiel Senden der
nachfolgend beschriebenen Mitteilung (4), (7) oder (8)).
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Jeder
Wählplan
weist einen oder mehrere Rufnummernblöcke BN auf, die im vorhergehenden französischen
Beispiel durch eine bestimmte Anzahl der ersten Ziffern der Rufnummern
beschränkt
werden könnten,
wie durch die nationale Wurzel Zabpq der Rufnummern, wobei eine
Nummer zum Block BN gehört,
wenn die ersten Ziffern der Nummer, ohne die Vorwahl CC, gleich
denjenigen des Blocks BN sind. Jede andere logische Regel der Zugehörigkeit
einer Nummer zu einem Block kann aber vorgesehen werden, wobei eine
Nummer nur zu einem Block gehören
kann und die Blöcke
des gleichen Wählplans
getrennt sind. So bezeichnet ein Block allgemein eine Ressource
des Wählplans
und enthält
eine oder mehrere Rufnummern, die nicht unbedingt aufeinander folgen.
So gehört
die Nummer 145295813 zum Block BN = 14529, aber nicht zum Block
10050.
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Diese
Blöcke
sind dem einen oder dem anderen der Telefonbetreiber zugewiesen.
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In
einer Ausführungsform
sind vorgeschriebene Charakteristiken CAR von Blocknummern jedem
Block BN zugeordnet und in der lokalen Datenbank BD registriert.
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In 3 läuft das
erfindungsgemäße Sendeverfahren
zum Beispiel folgendermaßen
ab.
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Eine
Anfrage R, die die Zielrufnummer NTEL enthält, wird im Schritt E10 in
den Empfangsmitteln DR empfangen und wird an die Prüfmittel
DC übertragen.
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Anschließend wird
im Schritt E11 durch die Prüfmittel
DC festgestellt, ob die Zielrufnummer NTEL der Anfrage R zu einem
der Blöcke
BN des nationalen Wählplans
gehört,
der demjenigen in der Bank BD entspricht. Wenn festgestellt wurde,
dass die Zielrufnummer NTEL der Anfrage R zu keinem Block BN gehört, besteht
diese Rufnummer NTEL nicht die Vorabprüfung, was die Prüfmittel
DC den Mitteln DE im Schritt E12, der in
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3 gestrichelt
dargestellt ist, durch eine Zurückweisungsmitteilung
NOK mitteilen, die bewirkt, dass die Mittel DE keine diese Zielrufnummer NTEL
enthaltende Anfrage R an die externen Domainnamenserver 1, 2, 3 übertragen.
Folglich übertragen
die Mittel DE nicht die eine zu keinem Block BN gehörende Zielrufnummer
NTEL enthaltende Anfragen R. Derzeit beginnt zum Beispiel kein Block
BN in Frankreich mit einer 7 (keine Rufnummer in Frankreich beginnt
mit 07), und keine französische
Nummer NTEL, die mit 07 beginnt, besteht die durch die Mittel DC
durchgeführte
Prüfung.
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Wenn
im Schritt E11 bestimmt wurde, dass die Zielrufnummer NTEL der Anfrage
R zu einem der Blöcke
BN der Bank BD gehört,
wird im folgenden Schritt E13 in den Prüfmitteln DC bestimmt, zu welchem
Block BN der Bank BD die Zielrufnummer NTEL der Anfrage R gehört.
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Dann
wird im Laufe des Lese-Schritts E14 automatisch durch die Mittel
DC die lokale Datenbank BD bezüglich
der Charakteristiken CAR abgefragt, die dem bestimmten Nummernblock
BN zugeordnet sind, welche im folgenden Schritt E15 die Charakteristiken
CAR an die Mittel DC zurücksendet, die
diesem bestimmten Nummernblock BN zugeordnet sind.
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Die
Mittel DC überprüfen anschließend im Schritt
E16, ob die Zielrufnummer NTEL der Anfrage R den von der Bank BD
empfangenen Charakteristiken CAR entspricht, Wenn ja, senden die
Prüfmittel DC
im folgenden Schritt E17 eine Mitteilung OK der Annahme der Anfrage
R an die Mittel DE, wobei diese Annahmemitteilung OK das Senden
der Anfrage R von den Mitteln DE zu den externen Domainnamenservern 1, 2, 3 im
folgenden Schritt E18 auslöst. Wenn
nein, senden die Prüfmittel
DC im folgenden Schritt E17 die Zurückweisungsmitteilung NOK der Anfrage
R an die Mittel DE, wobei diese Zurückweisungsmitteilung NOK das
Senden der Anfrage R von den Mitteln DE zu den externen Domainnamenservern 1, 2, 3 verhindert.
Die Mittel DE senden also von der anfragenden Maschine H an den
externen Domainnamenserver 1, 2, 3 nur
dann die Anfrage R, wenn die Mittel DC festgestellt haben, dass
die Zielrufnummer NTEL der Anfrage R den Charakteristiken CAR entspricht,
die von der Bank BD empfangen wurden und in der Bank BD dem Zugehörigkeitsblock BN
der Nummer NTEL zugeordnet sind.
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Die Überprüfungen werden
von automatischen Mitteln durchgeführt.
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Wie
dies in 4 dargestellt ist, sind die Charakteristiken
CAR von Blocknummern zum Beispiel:
- – ein Ende
Eres einer Reservierungsperiode der Rufnummern des Blocks BN,
- – ein
Datum Baff der Zuweisung der Rufnummern des Blocks BN (zum Beispiel
für eine
Firma),
- – ein
Ende Eaff einer Zuweisungsperiode der Rufnummern des Blocks BN,
- – eine
maximale Länge
Lmax der Rufnummern des Blocks BN,
- – eine
Mindestlänge
Lmin der Rufnummern des Blocks BN,
- – ein
Datum Batt des Zuteilungsanfangs eines Blocks BN von Rufnummern,
- – ein
Datum Eatt des Zuteilungsendes eines Blocks BN von Rufnummern,
- – eine
Betreiberkennung Op,
- – eine
geographische Zone Geo,
- – andere
Informationen Inf.
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Die
Reservierung einer Ressource (Block) in einer Wählebene ist eine von einer
diese Ebene verwaltenden Behörde,
zum Beispiel einer nationalen Behörde, wie in Frankreich die
Regulierungsbehörde für Telekommunikation
und Post (Autorité de
Régulation
des Télécommunications – ART),
oder einer internationalen Behörde,
wie die Internationale Fernmelde-Union (UIT) getroffene Entscheidung,
einer Einheit (Telekommunikationsbetreiber, Dienstanbieter, Einzelperson)
während
einer begrenzten Zeitdauer (bis Eres) eine Option über die
kommende Benutzung dieser Wählressource
zu genehmigen. Diese Ressource kann dann weder für eine andere Partei reserviert
noch ihr zugeteilt werden.
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Die
Zuteilung einer Ressource in einem Wählplan ist eine Entscheidung,
einer Einheit das Recht zu erteilen, die Ressource von Batt bis
Eatt zu benutzen, die von der Behörde getroffen wird, die diese
Ebene verwaltet.
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Die
Zuweisung einer Ressource in einem Wählplan besteht in ihrer Zurverfügungstellung
durch die diese Ressource zuteilende Einheit für einen Endbenutzer, ggf. im
Rahmen der Lieferung eines kommerziellen Diensts.
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Die
Nummer NTEL entspricht Eres, wenn das aktuelle Datum der Anfrage
R vor Eres liegt. Die Nummer NTEL entspricht Baff, wenn das aktuelle Datum
der Anfrage R nach Baff liegt. Die Nummer NTEL entspricht Eaff,
wenn das aktuelle Datum der Anfrage R vor Eaff liegt. Die Nummer
NTEL entspricht Lmax, wenn die Länge
von NTEL kürzer
als oder gleich Lmax ist. Die Nummer NTEL entspricht Lmin, wenn
die Länge
von NTEL größer als
oder gleich Lmin ist. Die Nummer NTEL entspricht Batt, wenn das
aktuelle Datum der Anfrage R nach Batt liegt. Die Nummer NTEL entspricht
Eatt, wenn das aktuelle Datum der Anfrage R vor Eatt liegt. Das
Datum Baff der Zuweisung ermöglicht
es zu wissen, ob die Nummer NTEL in Umlauf ist oder es bald sein wird.
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Folglich
besteht eine Anfrage R, die in den Mitteln DR am 10. Dezember 2003
empfangen wird und eine Nummer NTEL enthält, die von den Prüfmitteln
DC als zum Block BN = 14528 gehörend
bestimmt wird, nicht diese Prüfung,
da dieses Datum nach Eres = 01/01/2002 liegt, wie dies in 4 angezeigt
ist, und die entsprechende Anfrage R wird nicht von den Mitteln
DE der Maschine H an die externen Domainnamenserver 1, 2, 3 übertragen.
Zum Beispiel wird die nachfolgend beschriebene Mitteilung (14) übertragen.
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Dagegen
besteht eine Anfrage R, die in den Mitteln DR am 10. Dezember 2003
empfangen wird und eine Nummer NTEL enthält, die von den Prüfmitteln
DC als zum Block BN = 14529 gehörend
bestimmt wird, wie NTEL = 33 145295813, diese Prüfung, da sie die entsprechenden
Bedingungen beachtet, wie sie in 4 angezeigt
sind, und die entsprechende Anfrage R wird von den Mitteln DE der Maschine
H an die externen Domainnamenserver 1, 2, 3 übertragen.
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Der
oder die Wählpläne der Datenbank
BD können
von einem beliebigen geeigneten Mittel bezüglich der Blöcke BN und
jeder der Charakteristiken CAR aktualisiert werden.
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In
einer Anwendungsform wird ein Fehlersignal bezüglich der Zielrufnummer NTEL
der Anfrage R von den Prüfmitteln
DC an die Benutzerschnittstelle DP der anfragenden Maschine H zurückgesendet, wenn
diese Zielrufnummer NTEL der Anfrage diese Vorabprüfung nicht
besteht, zum Beispiel mit einer Information über die Charakteristik(en)
CAR von Blocknummern, die nicht von der Zielrufnummer NTEL der Anfrage
R beachtet werden.
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Diese
Fehlermitteilungen können
zum Beispiel die Folgenden sein:
- (1) die Länge der
Nummer muss zwischen "Lmin" und "Lmax" liegen,
- (2) der Block "BN" ist nicht zugewiesen,
sondern bis "Eres" reserviert,
- (2bis) reservierter, aber nicht zugeteilter Code,
- (3) der Block ist weder reserviert, noch zugeteilt,
- (3bis) kein Zugehörigkeitsblock,
- (4) der Code CC ist nicht zugeteilt,
- (5) nicht-ENUM Nummer für
einen Code CC, für den
ein spezifischer Block ENUM definiert wurde,
- (6) Format E.164 unkorrekt (nicht numerisch); ganze Zahl einer
maximalen Länge
15 notwendig,
- (7) der Code CC ist nur vorübergehend
oder zu Testzwecken zugeteilt,
- (8) der Code CC hat keinen Bezug in der internationalen Wähl-Bezugsbibliothek,
- (9) Fehler der Nummer beim Datum Batt des Beginns der Zuteilung,
- (10) Fehler der Nummer beim Datum Eatt des Endes der Zuteilung,
- (11) Fehler der Nummer beim Datum Baff des Beginns der Zuweisung,
- (12) nicht vom Betreiber zugewiesener Block.
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Außerdem können die
Charakteristiken CAR ein Wählplanfeld
Nat aufweisen, das entweder auf Res (reserviert), oder auf Test
(zu Testzwecken zugeteilt), oder auf NA (nicht zuteilbar), oder
auf AT sein kann, wobei der gleiche Wert des Felds Nat für den gleichen
Wählplan
gültig
ist, also für
alle Blöcke
BN dieser Wählebene.
Nachfolgend bilden die Blöcke BN
mit ihren zugeordneten Charakteristiken CAR, Codes und zugeordneten
Feldern, Zeilen in der Bank BD, wie dies in 4 dargestellt
ist.
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Überprüfungen können zum
Beispiel gemäß einem
ersten Beispiel durchgeführt
werden, das in durchzogenen Strichen in 5 dargestellt
ist und nachfolgend beschrieben wird.
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Überprüfungen können zuerst
bezüglich
von internationalen Telefondaten der Bank BD gemäß den nachfolgend beschriebenen
Schritten V1, V2, V3, V4, V5, V6, und dann bezüglich von nationalen Telefondaten
der Bank BD gemäß den nachfolgend beschriebenen
Schritten V7, V8, V9, V10, V11, V12 und anschließend bezüglich von Betreiberdaten gemäß den Schritten
V13, V14 und folgenden durchgeführt
werden.
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Zum
Beispiel wird zuerst die Überprüfung V1 der
Nummer NTEL durchgeführt,
um zu wissen, ob sie ein numerisches Format hat und nicht mit Null
beginnt, um, wenn nein, die Mitteilung (5) zu senden, und wenn ja,
zur Überprüfung V2 überzugehen,
unter Berücksichtigung
(Schritt T1) der vollständigen
Bank BD, ebenfalls Tabelle T genannt, was die Zeilen der Bank BD
angeht, in denen die Überprüfungen durchgeführt werden.
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Während der Überprüfung V2
wird überprüft, ob es
mindestens eine Zeile der Bank BD gibt, die mit dem Code CC von
NTEL beginnt, um, wenn nein, die Mitteilung (8) zu senden, und,
wenn ja, zur Überprüfung V3 überzugehen,
unter Berücksichtigung (Schritt
T2) nur der Zeilen der Tabelle T, die mit dem Code CC der Nummer
NTEL beginnen (zum Beispiel, indem in der Tabelle T alle Zeilen
gelöscht
werden, die nicht mit CC beginnen), damit die Tabelle T nur noch
die Zeilen des gleichen Wählplans
enthält.
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Während der Überprüfung V3
wird überprüft, ob das
Feld Nat eines Blocks BN der Tabelle T, wie zum Beispiel die erste
Zeile der Tabelle T, auf Res ist, und wenn bestimmt wurde, dass
ja, wird während
der Überprüfung V4
getestet, ob das Feld Eres dieser Zeile mitgeteilt wird, um, wenn
ja, die Mitteilung (2bis) zu senden, und, wenn nein, die Mitteilung
(4) zu senden.
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Beim
negativen Ausgang der Überprüfung V3
wird während
der Überprüfung V5 überprüft, ob das
Feld Nat des Blocks BN der Nummer NTEL auf Test ist, und wenn festgestellt
wurde, dass ja, wird die Mitteilung (7) gesendet, und wenn festgestellt
wurde, dass nein, wird zur Überprüfung V6 übergegangen.
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Während der Überprüfung V6
wird überprüft, ob das
Feld Nat des Blocks BN der Nummer NTEL auf NA ist, und wenn festgestellt
wurde, dass ja, wird die Mitteilung (7) gesendet, und wenn festgestellt wurde,
dass nein, wird zur Überprüfung V7 übergegangen.
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Während der Überprüfung V7
wird überprüft, ob das
Feld Nat des Blocks BN der Nummer NTEL auf NA ist, und wenn festgestellt
wurde, dass ja, wird die Mitteilung (7) gesendet, und wenn festgestellt wurde,
dass nein, wird zur Überprüfung V7 übergegangen.
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Im
ersten Beispiel enthält
die Bank BD zum Beispiel Nummernbereiche (definiert zum Beispiel durch
einen oder mehrere Blöcke
BN), die als Nummern ENUM enthaltend definiert werden, und andere Nummernbereiche
(definiert zum Beispiel durch einen oder mehrere Blöcke BN),
die als keine Nummern ENUM enthaltend definiert werden, wie dies
in 4 durch das Feld "ENUM?" dargestellt ist, das in BD für diese
Bereiche auf ja bzw. nein positioniert ist.
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Während der Überprüfung V7
wird überprüft, ob es
in der Tabelle T eine oder mehrere Zeilen gibt, die ein ENUM? auf
ja haben. Wenn ja, werden im Laufe des Schritts T3 in der Tabelle
T nur Zeilen berücksichtigt,
deren Feld ENUM? auf ja ist, d.h. Zeilen von Nummernblöcken ENUM
(zum Beispiel, indem aus der Tabelle T alle Zeilen gelöscht werden,
die ein Feld ENUM? auf nein haben). Dann werden aus der Tabelle
T während
des Schritts T4 die Zeilen gelöscht,
deren Blöcke
nicht den ersten Ziffern von NTEL entsprechen, um in der Tabelle
T gemäß dem oben
beschriebenen Schritt E11 den Block BN der Zugehörigkeit von NTEL auszuwählen. Wenn
die Überprüfung V7
positiv ist, und nach den Schritten T3 und T4, wird während der Überprüfung V8 überprüft, ob die
Tabelle T leer ist, d.h. nicht zu einem Block BN ENUM gehört, und
wenn ja, wird die Mitteilung (5) gesendet. Die Mitteilung (5) übersetzt
die Tatsache, dass die Nummer NTEL in der Bank BD einem Nummernbereich
entspricht (der zum Beispiel durch einen oder mehrere Blöcke BN definiert
wird), der als keine Nummern ENUM enthaltend definiert ist. Bei negativer Überprüfung V8
wird zur Überprüfung V10 übergegangen.
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Bei
negativer Überprüfung V7
wird zum Schritt T4 der Auswahl des Blocks BN der Zugehörigkeit
der Nummern NTEL in der Tabelle T übergegangen. Dann wird die Überprüfung V9
ausgeführt,
um zu festzustellen, ob die Tabelle T leer ist, d.h. ob es einen
solchen Block BN in der Bank BD gibt, und wenn ja, wird die Mitteilung
(3bis) gesendet, während im
negativen Fall zur Überprüfung V10 übergegangen
wird.
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Für die Überprüfung V10
werden die Schritte E13, E14 und E15 ausgeführt.
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Die Überprüfung V10
bezieht sich auf die Konformität
der Nummer NTEL mit Lmin und mit Lmax, um die Mitteilung (1) im
negativen Fall zu senden und im positiven Fall zur Überprüfung V11 überzugehen.
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Die Überprüfung V11
bezieht sich auf die Konformität
der Nummer NTEL mit Batt, um die Mitteilung (9) im negativen Fall
zu senden und im positiven Fall zur Überprüfung V12 überzugehen. Die Mitteilung
(9) wird gesendet, wenn das Datum Batt des Zuteilungsbeginns nicht
mitgeteilt wird, oder nach dem aktuellen Datum bei der Überprüfung V11
liegt.
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Die Überprüfung V12
bezieht sich auf die Konformität
der Nummer NTEL mit Eatt, um im negativen Fall die Mitteilung (10)
zu senden und im positiven Fall zur Überprüfung V13 überzugehen. Die Mitteilung
(10) wird bei der Überprüfung V12
gesendet, wenn das Datum Eatt des Zuteilungsendes mitgeteilt wird
und vor dem aktuellen Datum liegt.
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Die Überprüfung V13
bezieht sich auf die Konformität
der Nummer NTEL mit Baff, um im negativen Fall die Mitteilung (11)
zu senden und im positiven Fall zur Überprüfung V14 überzugehen. Wenn das Datum
Baff des Zuweisungsbeginns mitgeteilt wird und nach dem aktuellen
Datum liegt, wird die Mitteilung (11) bei der Überprüfung V13 gesendet.
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Die Überprüfung V14
geht darum, zu erfahren, ob das Datum Baff des Zuweisungsbeginns
auf 0 mitgeteilt wird, um im negativen Fall die Mitteilung (12)
zu senden.
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Natürlich können andere Überprüfungen bezüglich von
Betreiberdaten durchgeführt
werden, wie die nachfolgenden.
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Eine
Mitteilung (13) einer dedizierten, nicht zugeteilten Tranche wird
gesendet, wenn für
einen Block BN des Datums Eres der mitgeteilten Reservierung das
Datum Eres vor dem aktuellen Datum liegt.
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Wenn
das Datum Eaff des Zuweisungsendes mitgeteilt wird und vor dem aktuellen
Datum liegt, wird eine Mitteilung (14) eines Nummernfehlers bezüglich des
Datums Eaff des Zuweisungsendes gesendet.
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Die
Mitteilung (2) übersetzt
die Tatsache, dass überprüft wurde,
dass der Block BN der Nummer NTEL keine Daten Baff und Eaff, sondern
ein Datum Eres hat, wie der Block BN = 630 in 4.
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Die
Mitteilung (3) übersetzt
die Tatsache, dass überprüft wurde,
dass der Block BN der Nummer NTEL kein Datum Eres und keine Zuteilungsdaten
Batt und Eatt hat, wie der Block 620 in 4.
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In
einem zweiten Beispiel werden die Überprüfungen und Schritte V7, T3
und V8 nicht durchgeführt,
man geht im negativen Fall bei der Überprüfung V6 direkt zum Schritt
T4 gefolgt von der Überprüfung V9,
und die Überprüfungen enden
in V12, wie dies gestrichelt in 5 dargestellt
ist.
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Wenn
im ersten und im zweiten Beispiel alle Überprüfungen ein positives Ergebnis
bezüglich
der Nummer NTEL hatten und keine Fehlermitteilung gesendet wurde,
wird die Annahmemitteilung OK im Schritt E17 gesendet.
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Die
Schritte des oben beschriebenen Verfahrens werden von einer EDV-Vorrichtung
durchgeführt,
in vorliegenden Fall der Vorrichtung zum Senden von Anfragen an
den Server DNS, der sich in der anfragenden Maschine befindet, unter
der Steuerung durch Programmanweisungen. Folglich betrifft die Erfindung
ebenfalls ein EDV-Programm, das dazu bestimmt ist, in einem Datenträger gespeichert
oder von ihm übertragen
zu werden, der Programmanweisungen enthält, um das Verfahren durch
eine EDV-Vorrichtung ausführen
zu lassen. Der Datenträger
kann ein Hardwarespeicherträger
sein, zum Beispiel eine CD-ROM, eine Magnetdiskette oder eine Festplatte, oder
auch ein übertragbarer
Träger
wie ein elektrisches, optisches oder Funk-Signal.