[go: up one dir, main page]

DE602004007817T2 - Schubriemen - Google Patents

Schubriemen Download PDF

Info

Publication number
DE602004007817T2
DE602004007817T2 DE602004007817T DE602004007817T DE602004007817T2 DE 602004007817 T2 DE602004007817 T2 DE 602004007817T2 DE 602004007817 T DE602004007817 T DE 602004007817T DE 602004007817 T DE602004007817 T DE 602004007817T DE 602004007817 T2 DE602004007817 T2 DE 602004007817T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
elements
belt
axial
projecting part
transverse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE602004007817T
Other languages
English (en)
Other versions
DE602004007817D1 (de
Inventor
Cornelis Johannes Van Der Meer
Robert Arnoldus Mutsaers
Lucas Hendricus Prinsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Publication of DE602004007817D1 publication Critical patent/DE602004007817D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE602004007817T2 publication Critical patent/DE602004007817T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G5/00V-belts, i.e. belts of tapered cross-section
    • F16G5/16V-belts, i.e. belts of tapered cross-section consisting of several parts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H9/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members
    • F16H9/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion
    • F16H9/24Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using chains or toothed belts, belts in the form of links; Chains or belts specially adapted to such gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)
  • Pulleys (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
  • Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schubriemen für ein stufenloses Getriebe, insbesondere in einem Kraftfahrzeug, wie im Oberbegriff von Anspruch 1 definiert.
  • Solch ein Riemen ist in der Technik allgemein bekannt, insbesondere aus der niederländischen Patentanmeldung NL-1022022 , auf die hiermit ausdrücklich Bezug genommen wird und die zum Zeitpunkt der Einreichung der vorliegenden Anmeldung noch nicht veröffentlich worden war, und aus den eigenen europäischen Patentanmeldungen EP-A-0329206 und EP-A-0626526 . Die genannte niederländische Patentanmeldung offenbart den Wunsch der Realisierung einer Riemenausführung, die Querelemente umfasst, wobei auf einen Vorsprung und ein Loch, die herkömmlicherweise vorgesehen werden, verzichtet werden kann.
  • Solch ein Vorsprung und ein Loch, die gemeinhin vorgesehen werden und zusammenpassen, sind zum Beispiel aus der europäischen Patentveröffentlichung EP-A-0329206 bekannt, in der Vorsprünge konisch ausgebildet sind. Es wird jedoch gemeinhin ein zylindrisch geformter Vorsprung verwendet. Der Vorsprung und das Loch sind dabei so ausgeführt, dass sie nur ein begrenztes Maß an Spiel zwischen benachbarten Elementen in irgendeiner quer zur Längsrichtung des Riemens ausgerichteten Richtung gestatten. Der Vorsprung und das Loch dienen dazu, zu verhindern, dass das Element bei Eintritt in eine Rolle über das andere fällt, was hier als Elementnicken bezeichnet wird, wodurch sich die Elemente um die Axialrichtung drehen und dadurch in einer in erster Linie Radialrichtung übereinander gleiten. Bei der herkömmlichen Elementausführung wird solch ein gegenseitiges Gleiten benachbarter Elemente dadurch begrenzt, dass der Vorsprung eines nachfolgenden Elements durch das Loch eines vorangehenden Elements begrenzt wird.
  • Der Wunsch, zumindest einen Teil eines Vorsprungs wegzulassen, wie in der NL-1022022 geäußert, hat sich aus den Komplikationen ergeben, die bei der Herstellung dieser Querelemente erfahren wurden. Beim vollständigen Verzicht auf solch einen Vorsprung und solch ein Loch sollten jedoch alternative Mittel vorgesehen werden, um das oben erwähnte gegenseitige Gleiten in Radialrichtung zu begrenzen. Bei dem Riemen gemäß der vorbekannten Schrift wird vorgeschlagen, einen oberen Teil des Elements mit Armteilen auszuführen, die sich bis in eine gedachte Kontaktebene mit den Rillenscheiben einer Rolle erstrecken, in der der Riemen laufen soll. In der Praxis hat es jedoch den Anschein gehabt, dass das Problem des Elementnickens vorteilhaft in Angriff genommen wurde, aber der Betrieb solch eines Riemens insofern nicht optimal war, als unter gewissen Umständen ein unerwartetes Rutschen des Riemens bezüglich einer Rolle auftrat.
  • Eine nähere Analyse ergab, dass die Elemente dieser Riemenart von der Rolle manchmal in einer schrägen Ausrichtung, das heißt in Radialrichtung gedreht, aufgenommen wurden, wodurch die Elemente in einer in erster Linie axialen Richtung übereinander gerutscht waren, wobei diese Bewegung hier als Elementgieren definiert ist. Bei Blick auf einen Teil der Bewegungsbahn des Riemens zwischen den Rillenscheiben einer Rolle, der in Längsrichtung davon gekrümmt ist, werden die Elemente somit dann in einem Winkel zur Axialrichtung ausgerichtet, wie bezüglich der Rolle definiert. Es hatte den Anschein, dass in solch einer schrägen Ausrichtung eine durch die Rillenscheiben der Rolle auf beiden Seiten der sich in dem gebogenen Teil der Bewegungsbahn befindenden Elemente ausgeübte Klemmkraft teilweise verschwendet wurde und dass folglich ein zwischen den Rollen des Getriebes mittels Reibung übertragbares Drehmoment viel geringer war als erwartet worden war.
  • Während im Stand der Technik Maßnahmen zur Gewährleistung eines ordnungsgemäßen Eintritts der Elemente in eine Rolle bekannt sind, zum Beispiel durch Verhindern eines gegenseitigen Nickens, Begrenzen einer gegenseitigen Drehung oder durch Fördern einer axialen Neupositionierung von Elementen vor dem Eintritt, besteht nun eine Aufgabe der Erfindung in der Bereitstellung und Quantifizierung einer Maßnahme, die die axiale Ausrichtung am Eintritt in eine Rolle fördert und solch eine Ausrichtung zwischen den Rillenscheiben davon aufrecht erhält, wodurch das Elementgieren in hohem Maße vermieden wird und Drehmoment zwischen den Rollen effizient übertragen werden kann, und wo immer möglich in der gleichzeitigen Gewährleistung einer weniger komplizierten und leicht herzustellenden Elementausführung.
  • Gemäß der Erfindung können diese Aufgaben durch Anwendung des kennzeichnenden Merkmals von Anspruch 1 realisiert werden. Mit solch einem Merkmal wird ein in eine Rolle eintretendes Riemenelement entweder durch Vorsehen von oberen Elementteilen zur Berührung der Rolle, das heißt der Armteile, oder durch Vorsehen eines Vorsprungs, der in ein Loch in einem vorangehenden Element in Radialrichtung eingreift, nicht nur am Nicken, sondern auch am Gieren gehindert, zumindest in einem Ausmaß, das eine effiziente Drehmomentübertragung verhindern könnte.
  • Gemäß der Erfindung sollte das Ausmaß an axialem Spiel zwischen (dem Vorsprung und dem Loch) benachbarten Elemente bezüglich der (axialen) Breite und der (Längs-)Dicke der Elemente, wie sie im Riemen bezüglich der Rillenscheiben der Rollen enthalten sind, definiert werden. Hierdurch wird das axiale Spiel durch das maximal mögliche Ausmaß an linearer Axialverschiebung eines der beiden benachbarten Elemente zu nur einer Seite, das heißt ausgehend von dem jeweiligen Vorsprung, der sich in der Mitte im jeweiligen Loch befindet, und Bewegen des Vorsprungs lateral zu einer Seite (das heißt entweder nach links oder nach rechts); bis er eine Wand des Lochs in Eingriff nimmt, definiert. Bei einem Vorsprung und einem Loch, die symmetrisch ausgeführt sind, beträgt das gemäß der vorliegenden Erfindung definierte axiale Spiel somit die Hälfte eines Gesamtausmaßes einer zwischen den benachbarten Elementen möglichen Querbewegung.
  • Mit der erfindungsgemäßen Maßnahme wird das Elementgieren so begrenzt, dass verhindert wird, dass das Element eine ungünstige schräge Ausrichtung einnimmt, das heißt die Maßnahme bewirkt, dass unter allen Umständen die Klemmkraft einen Moment auf das Element ausübt, das dem Elementgieren entgegenwirkt, und vorzugsweise das Element in die in erster Linie axial (breitenmäßig) ausgerichtete Ausrichtung zurück drückt.
  • Theoretisch ist das bereitgestellte Ausmaß an axialem Spiel so groß wie möglich, idealerweise deshalb gleich der Obergrenze wie in Anspruch 1 definiert, jedoch wird gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung angemerkt, dass in der Praxis bevorzugt wird, eine Sicherheitsspanne zwischen dem theoretisch maximal zulässigen axialen Spiel und dem praktisch angewendeten axialen Spiel zu gewährleisten. Gemäß der Erfindung kann ein Faktor zwischen 90 und 95% eine geeignete Spanne in dieser Hinsicht gewährleisten.
  • Weiterhin sei darauf hingewiesen, dass die Elemente nicht nur das erwähnte Elementnicken in Abhängigkeit von dem Ausmaß eines radialen Spiels zwischen dem Vorsprung und dem Loch erfahren können, sondern sich auch darüber hinaus oder stattdessen etwas um die Längsrichtung des Riemen drehen können. Jede solche Elementbewegung kann zu einer weniger als perfekten Ausrichtung des Elements bezüglich der Rillenscheiben der Rolle führen. Dieser Erscheinung könnte dadurch Rechnung getragen werden, dass die ungünstigste Ausrichtung des Elements, die bei Betrieb des Getriebes in Bezug auf die Elementnickbewegung auftreten könnte, bestimmt wird. Gemäß der Erfindung könnte jedoch auch die Anwendung eines Faktors von 80% oder darunter auf das maximal zulässige axiale Spiel, das bezüglich der Elementbreite und -dicke bestimmt wird, geeignete Ergebnisse in dieser Hinsicht liefern.
  • Gemäß der Erfindung sollte das axiale Spiel zwischen zwei benachbarten Elementen auch einem Mindestwert gerecht werden, um ein Mindestausmaß an Positionsfreiheit dazwischen zu gestatten und dem Riemen eine gewisse Flexibilität in Axialrichtung zu gewähren. Solch ein Mindestwert sollte es einem Teil der Riemenbewegungsbahn, der zwischen den Rollen liegt, zumindest gestatten, in einem geringen Winkel bezüglich der Radialrichtung ausgerichtet zu werden, um eine nicht perfekte Rollenausrichtung auszugleichen, wobei dieser Aspekt des Getriebes in der EP-A-0976949 beschrieben wird. In der Regel wäre ein Mindestausmaß an Axialspiel von 0,01 mm oder von ca. 0,0005 der Elementdicke erforderlich.
  • Obgleich, wie oben und im Folgenden erläutert, die Maßnahme gemäß der Erfindung praktisch für alle bekannten Arten von Riemenelemente relevant ist, kann sie insbesondere günstig bei der oben genannten Ausführung mit einem oberen Elementteil mit Armteilen zur Berührung der Rillenscheiben der Rollen angewendet werden. Vorzugsweise sind der Vorsprung und das Loch dann an oder in der Nähe eines Schwenkrands des Elements angeordnet, der den Übergang zwischen dem oberen Elementteil zu einem sich verjüngenden unteren Elementteil bildet. Da bei dieser Elementausführung der Vorsprung und das Loch nur in Axialrichtung in Eingriff gebracht werden zu brauchen – wobei Elementnicken durch das Vorsehen der Armteile verhindert wird – können sie deshalb günstigerweise länglich geformt sein und sich über die ganze Radiale (Höhe) des Elements erstrecken.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer Zeichnung weiter beispielhaft erläutert; darin zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung eines stufenlosen Getriebes, in dem ein Riemen gemäß der Erfindung normalerweise enthalten ist;
  • 2 schematisch das von der vorliegenden Erfindung angegangene Merkmal, gemäß dem Querelemente des Riemens zwischen den Rillenscheibe einer Rolle in einer schrägen Ausrichtung angeordnet sind („Elementnicken");
  • 3 einen Seiten- und einen Vorderaufriss eines Querelements, das gemäß der Erfindung ausgeführt ist;
  • 4 eine alternative Ausführungsform des Querelements, auch gemäß der Erfindung.
  • In den Figuren beziehen sich identische Bezugszahlen auf identische oder zumindest vergleichbare technische Merkmale.
  • 1 zeigt die zentralen Teile eines bekannten stufenlosen Getriebes, wie es gemeinhin im Antriebsstrang von Personenfahrzeugen zwischen dem Motor und dessen Antriebsrädern eingesetzt wird. Das Getriebe umfasst zwei Rollen 1, 2, die jeweils mit zwei Rollen-Rillenscheiben 4, 5 versehen sind, zwischen denen ein Metallschubriemen 3 zur Übertragung einer Drehbewegung und eines begleitenden Drehmoments von der einen Rolle 4, 5 auf die andere 4, 5 vorgesehen ist. Die Rollen-Rillenscheiben 4, 5 sind generell konisch geformt, und mindestens eine Rollen-Rillenscheibe 4 ist im Getriebe entlang einer jeweiligen Rollenwelle 6, 7, auf der sie angeordnet ist, axial beweglich enthalten. Des Weiteren umfasst das Getriebe im Allgemeinen Aktivierungsmittel, die die mindestens eine Rillenscheibe 4 mit einer axial ausgerichteten Klemmkraft Fax, die zur jeweils anderen Rollen-Rillenscheibe 5 gerichtet ist, beaufschlagt, so dass der Riemen dazwischen festgeklemmt wird.
  • Der Riemen 3 umfasst ein Endloszugmittel 31 und eine Vielzahl von plattenförmigen Querelementen 33, die am Zugmittel 31 in erster Linie quer dazu ausgerichtet vorgesehen und entlang seiner Längsrichtung beweglich sind. Die Elemente 33 nehmen die Klemmkraft Fax auf, so dass bei Drehung einer Antriebsrolle 1 Reibung zwischen den Rillenscheiben 4, 5 und dem Riemen 3 bewirkt, dass die Elemente 33 von der Antriebsrolle 1 zur angetriebenen Rolle 2, um die angetriebene Rolle 2 und zur Antriebsrolle 1 zurück gestoßen werden, wodurch sie von dem Zugmittel 31 geführt und gestützt werden. Ein Übersetzungsverhältnis des Getriebes wird dadurch bestimmt und durch den Quotienten des effektiven Kontaktradius R1 des Riemens 3 an der Antriebsrolle 1 und dem effektiven Kontaktradius R2 des Riemens 3 an der angetriebenen Rolle 2 definiert. Solch ein Übersetzungsverhältnis kann sich in einem Bereich von Übersetzungsverhältnissen, in der Regel zwischen einem größten Wert von ca. 2,3, der gemeinhin als der „Niedrigübersetzungszustand" bezeichnet wird, und einem kleinsten Wert von ca. 0,45, der gemeinhin als der „Schnellganggetriebezustand" bezeichnet wird, stufenlos ändern.
  • 2 zeigt eine vereinfachte Draufsicht eines Querschnitts eines Bewegungsbahnteils des Riemens 3 zwischen den Rillenscheiben 4, 5 einer Rolle 1, 2, der bei Blickrichtung in radial nach innen verlaufender Richtung in Längsrichtung gekrümmt ist. Unter Darstellung einer Entdeckung bei der Untersuchung alternativer Querelementausführungen, die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegt, zeigt die Figur zwei Elemente 33, die um eine radiale Achse so geneigt sind, dass sie in einem Gierwinkel α bezüglich einer theoretischen perfekten axialen Ausrichtung davon senkrecht zu den Rollen-Rillenscheiben 4 und 5 ausgerichtet sind. Die Endloszugmittel 31 sind aus der Figur weggelassen worden. Die Elemente 33 des Riemens 3 sind jeweils mit einem vorragenden Teil oder Vorsprung 39 versehen, der einen ausgesparten Teil oder ein Loch 40 eines jeweils benachbarten Elements 33 in Eingriff nimmt.
  • Die schräge Ausrichtung der Elemente 33, die in der Praxis beobachtet worden ist und auch als Elementgieren bezeichnet wird, wird wahrscheinlich deshalb bewirkt, weil im Betrieb ein Teil der Riemenbewegungsbahn, die zwischen den Rollen verläuft, in einem kleinen Winkel zur Radialrichtung ausgerichtet ist. Es können jedoch auch andere Faktoren, wie zum Beispiel Reibungsunterschied zwischen den Elementen 33 und der jeweiligen Rillenscheibe 4, 5 zum Elementgieren beitragen oder die Hauptursache dafür sein. Wie in 2 gezeigt, müssen die benachbarten Elemente 33 zur Einnahme der schrägen Ausrichtung über eine Strecke D gegenseitig in einer in erster Linie axialen Richtung gleiten, wobei eine Annäherung der Strecke D durch die folgende Gleichung gegeben werden kann: D = Tact – tan(α) (1)
  • Hierbei bedeutet Tact die tatsächliche Dicke des Elements 33, das heißt seine Nennabmessung in Längsrichtung des Riemens 3, wie gemessen, wenn das Querelement 33 axial ausgerichtet ist.
  • Da sich der jeweilige Vorsprung 39 und das jeweilige Loch 40 gegenseitig über die gleiche Strecke D bewegen, bestimmt ein axiales Spiel Dx zwischen dem Vorsprung 39 und dem Loch 40 der benachbarten Elemente 33 einen Maximalwert für den Gierwinkel αMAX in einer Drehrichtung um die Radialrichtung. Somit
    Figure 00090001
  • Da sich die Elemente 33 im Prinzip beide ausgehend von einer gegenseitig axial ausgerichteten Position im Uhrzeigersinn und entgegen dem Uhrzeigersinn drehen können, beträgt das Gesamtausmaß des Querspiels zwischen den Elementen 33 das Doppelte des axialen Spiels Dx.
  • Die Klemmkraft Fax, die durch die Rollen-Rillenscheiben auf den Riemen 3 ausgeübt wird, wird auch in 2 gezeigt. Diese Kraft Fax wird über die Elemente 33 verteilt, die sich im gekrümmten Bewegungsbahnteil des Riemens 3 zwischen den Rollen-Rillenscheiben 4, 5 befinden und führt zu einer Kraftkomponente Fn an jeder der Rollenkontaktflächen 35 der Elemente 33. Aus der Figur geht deutlich hervor, dass die Kraftkomponenten Fn, die auf beiden Seiten des Elements 33 wirken, in Abhängigkeit von dem Gierwinkel α ein Kraftmoment daran bewirken können.
  • Gemäß der Erkenntnis der zugrunde liegenden Erfindung wird dieses Elementgieren nun begrenzt, so dass verhindert wird, dass das Element 33 eine ungünstige schräge Ausrichtung einnimmt. Gemäß der Erfindung entspricht solch eine zu vermeidende ungünstige Ausrichtung der Situation, in der die Kräfte FnL und FnR, die an den lateralen Seitenflächen 35 eines jeweiligen Elements 33 bewirkt werden, ein Moment bewirken, das das Elementgieren fördern würde. Auf 2 Bezug nehmend, in der die Elemente 33 in einer im Uhrzeigersinn gedrehten schrägen Ausrichtung abgebildet sind, würde diese Situation dann auftreten, wenn der Gierwinkel α einen kritischen Wert αCRIT übertrifft, wodurch eine auf die linke Rollenkontaktfläche 35 des Elements 33 ausgeübte Kraftkomponente FnL vor einer auf die rechte Rollenkontaktfläche 35 des Elements 33 ausgeübten Kraftkomponente FnR bewirkt wird und ein im Uhrzeigersinn ausgerichtetes Moment würde am Element bewirkt werden. Stattdessen sollte gemäß der vorliegenden Erfindung der Gierwinkel α somit so sein, dass zu jeder Zeit im Betrieb des Riemens 3 das Moment der jeweiligen Kraftkomponenten FnL, FnR in eine vornehmlich axial (breitenmäßig) ausgerichtete Ausrichtung zurückdrängt, die in diesem Beispiel dem Bewirken eines Moments entgegen dem Uhrzeigersinn durch die Kräfte am Element 33 entsprechen würde. Wie oben erläutert kann das axiale Spiel Dx dazu verwendet werden, den Gierwinkel α zu begrenzen, so dass die folgende Gleichung gemäß der vorliegenden Erfindung abgeleitet werden kann: Dx ≤ Tact – tan(αCRIT) (3)
  • Der kritische Wert für den Gierwinkel αCRIT tritt dann auf, wenn die jeweiligen Kraftkomponenten FnL, FnR das Element 33 wieder in die vornehmlich axial (breitenmäßig) ausgerichtete Ausrichtung zurückdrängt, deren Annäherung für ein Querelement 33 mit einem in erster Linie quadratischen Querschnitt durch die folgende Gleichung gegeben werden kann:
    Figure 00100001
  • Hier bedeutet Wact die tatsächliche Breite des Elements 33, das hießt seine Nennabmessung in Axialrichtung des Riemens 3, wie gemessen, wenn das Querelement 33 axial ausgerichtet ist, und wobei Teff eine effektive Längsabmessung der Rollenkontaktflächen 35 des Elements 33, das heißt ein Abstand ist, über den eine Rollenkontaktfläche 35 in Kontakt mit einer Rollen-Rillenscheibe 4, 5 treten kann, wenn das Querelement 33 axial ausgerichtet ist. Eine solche effektive Dicke Teff kann gleich oder kleiner als die tatsächliche Dicke Tact des Elements sein, wobei sich diese letztere Situation zum Beispiel infolge des Vorsehens einer sich radial erstreckenden Aussparung 49 an einem Rand der Rollenkontaktflächen 35 ergeben kann, die einen Kanal zwischen benachbarten Elementen 33 zur Aufnahme von Schmierfluid bildet, oder als ein Artefakt des Herstellungsverfahrens der Elemente, zum Beispiel durch Feinstanzen.
  • Durch Kombinieren der Gleichungen (3) und (4) kann die Maßnahme gemäß der Erfindung durch folgende Gleichung quantifiziert werden:
    Figure 00110001
  • Bei Querelementen 33 mit typischen Abmessungen (ungefähr einer Breite von 1,5–2,0 mm; ungefähr einer Breite von 24–30 mm) führt dies somit zu einem typischen Wert für das maximale Ausmaß an axialem Spiel Dx von ca. 0,11 mm.
  • In der Praxis ist es oftmals wünschenswert, dass das tatsächlich angewandte Spiel Dx kleiner als ca. 80% seines maximalen Werts ist, der mit Hilfe der Gleichung (4) berechnet wird. Hierdurch werden Ungenauigkeiten (zum Beispiel rechteckiger Querschnitt des Elements), Annäherungen (zum Beispiel nicht verformbare Elemente 33 und Rillenscheiben 4, 5) und anderen Arten von Elementbewegung (zum Beispiel Nicken) günstigerweise Rechnung getragen.
  • 3 zeigt die Maßnahme gemäß der Erfindung, die bei einer Querelementausführung implementiert wird, wie sie gemeinhin in der Technik eingesetzt wird, wobei diese Ausführung zum Beispiel in der europäischen Patentanmeldung EP-A-0626526 ausführlicher beschrieben wird, auf die hiermit ausdrücklich Bezug genommen wird. 3 zeigt das Element 33 in Längsrichtung des Riemens 3 gesehen sowie in einem vereinfachten Seitenaufriss davon. Hier wird gezeigt, dass das Zugmittel 31 aus zwei Sätzen von radial verschachtelten dünnen Metallringen 32 besteht, wobei jeder Satz in einer sich in erster Linie in Querrichtung erstreckenden Ringaufnahmeaussparung 37 des Elements 33 eingesetzt und durch eine Lagerfläche 19 solch einer Aussparung 37 gestützt wird.
  • Die Querelemente 33 sind mit lateralen Seiten- oder Rollenkontaktflächen 35 versehen, die im Betrieb zwischen den Rillenscheiben 4, 5 der Antriebsrolle 1 bzw. der angetriebenen Rolle 2 festgeklemmt werden und in Reibkontakt mit ihnen treten. Um ein gegenseitiges Schwenken der Elemente 33 um eine allgemein axial ausgerichtete Kontaktlinie zwischen zwei benachbarten Elementen 33 in dem gekrümmten Bewegungsbahnteil des Riemens 3 zu gestatten, sind sie an ihrer jeweiligen vorderen Hauptfläche 38 mit einem so genannten Schwenkrand 42 versehen, der einen axial ausgerichteten, scharfen oder leicht abgerundeten Rand zwischen zwei Abschnitten der vorderen Hauptfläche 38 bildet, die in einem kleinen, aber imaginären Winkel zueinander angeordnet sind. Vom Schwenkrand 42 nach unten ist das Element konisch zulaufend, das heißt die radial einwärts angeordnete Seite des Elements ist mit einer Abmessung in Längsrichtung des Riemens 3 versehen, die kleiner ist als die im Wesentlichen konstante Nenndicke Tact des Elements 33 über dem Schwenkrand 42. Weiterhin sind die Elemente 33 mit einem Vorsprung 39 versehen, der von einer vorderen Hauptfläche 38 davon ragt, um mit einem in einer hinteren Hauptfläche 41 davon ausgebildeten Loch 40 zusammenzuwirken, wie durch die gestrichelte Linie angedeutet, um zwei benachbarte Querelemente 33 aufeinander auszurichten und/oder zu positionieren. Das Bezugszeichen „Dx" stellt das axiale Spiel Dx zwischen den Elementen dar, wie gemäß der vorliegenden Erfindung definiert.
  • Hierbei sei darauf hingewiesen, dass die bekannte Elementausführung aus verschiedenen Gründen mit einem definierten Ausmaß an Elementspiel DR in Radialrichtung versehen ist, einschließlich der Begrenzung der oben erwähnten Drehung des Elements 33 um die Axialrichtung, die auch als Elementnicken bezeichnet wird. Da oftmals ein zylindrischer Vorsprung 39 und ein zylindrisches Loch 40 verwendet werden, und durch die Maßnahme des definierten radialen Spiels DR ist mehr oder weniger automatisch auch das gleiche Ausmaß an axialem Spiel DX enthalten. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass ein solches bezüglich des Elementnickens definiertes Spiel DR größer ist als wie durch die vorliegende Erfindung vorgeschrieben. Des Weiteren scheinen gemäß mehreren vorbekannten Schriften, die sich besonders auf das Merkmal des axialen Spiels DX zwischen benachbarten Elementen 33 beziehen, wie zum Beispiel die europäischen Patentanmeldungen EP-A-0588416 und EP-A-0976949 , diese zu lehren, dass ein definiertes axiales Spiel DX überhaupt nicht erforderlich ist.
  • Trotzdem betrifft die vorliegende Erfindung insbesondere eine neue Querelementausführung, die durch 4 veranschaulicht wird, wobei diese Ausführung in der niederländischen Patentanmeldung NL-1022022 ausführlicher beschrieben wird. Das Querelement ist in Darstellung in Längsrichtung des Riemens 3 sowie in einem vereinfachten Seitenaufriss davon dargestellt. Bei dieser Ausführung erstreckt sich eine Obergrenze 16 der Ringaufnahmeaussparung 37, die eine radial nach innen weisende Fläche eines oberen Teils 46 des Elements 33 bildet, im Vergleich zur herkömmlichen Elementausführung in Axialrichtung, um Armteile 47 zu bilden, die dazu ausgeführt und bestimmt sind, die Rollen-Rillenscheiben 4, 5 durch ihre in erster Linie axial ausgerichtete Endfläche 48 neben den Rollenkontaktflächen 35, die radial einwärts der Ringaufnahmeaussparung 37 positioniert sind, zu berühren. Durch das Vorsehen dieser Armteile 47 wurde, wie beabsichtigt, ein Elementnicken günstigerweise verhindert, jedoch hat sich in der Praxis herausgestellt, dass Elementgieren in hohem Maße auftrat.
  • Deshalb wird es derzeit als vorteilhaft angesehen, Verriegelungsmittel 50, 51 zur Begrenzung der relativen Axialbewegung benachbarter Elemente 33 auch in Kombination mit dieser neuen Elementausführung vorzusehen. Für diese besondere Elementausführung brauchen diese Mittel 50, 51 keine relative Radialbewegung zwischen den Elementen 33 zu begrenzen, so dass sie anders als der herkömmliche Vorsprung 39 und das herkömmliche Loch 40 geformt sein können, insbesondere so, dass sie auf günstige und einfache Weise an der jeweiligen Hauptfläche 38, 41 des Elements 33 vorgesehen werden können.
  • Bei der in 4 dargestellten Elementausführung sind die Verriegelungsmittel 50, 51 günstigerweise mit einem vorragenden Teil 50 versehen, der vornehmlich gerade Ränder aufweist und sich in der Mitte an der vorderen Hauptfläche 38 des Elements in einer radialen Höhe entsprechend der des Schwenkrands 42 befindet und sich in einer radial nach außen (nach oben) verlaufenden Richtung bis über die radiale Höhe der Lagerfläche 19 zur Abstützung der Zugmittel 31 hinaus erstreckt. An der hinteren Hauptfläche ist ein ausgesparter Teil 51 entsprechender Form vorgesehen, jedoch derart, dass ein definiertes axiales Spiel Dx zumindest in beiden Querrichtungen, das heißt sowohl nach links als auch nach rechts von einer mittleren Position, zwischen den Seitenebenen 52, 53 solch eines vorragenden Teils 50 bzw. des ausgesparten Teils 51 realisiert wird. Diese Seitenebenen 52, 53 sind räumlich im Wesentlichen in Radial- und Längsrichtung ausgerichtet, wobei das axiale Spiel Dx dazwischen in Querrichtung definiert wird. Auf diese Weise wird eine Relativbewegung benachbarter Elemente 33 nur in Axialrichtung begrenzt. Es hat sich herausgestellt, dass solche Verriegelungsmittel 50, 51 mit geraden Rändern relativ leicht hergestellt werden können, und zwar insbesondere, wenn das Element 33 aus Plattenmaterial ausgestanzt wird.
  • Da die Verriegelungsmittel 50, 51 nur dazu erforderlich sind, eine relative Axialbewegung zu begrenzen, können sie sich in Radialrichtung der gesamten Abmessung des Elements 33, auch als Höhe des Elements 33 bezeichnet, in Form eines Stegs und einer Nut erstrecken, der bzw. die mittig an der Hauptfläche 38, 41 angeordnet ist. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der vorragende Teil 50 jedoch mit einem nach hinten geneigten vorderen Flächenteil 55 versehen, der vorzugsweise im Wesentlichen von der radialen Höhe der Lagerfläche 19 ausgeht und sich radial nach außen erstreckt, so dass der vorragende Teil 50 in der radial nach außen verlaufenden Richtung allmählich weniger vorragt und schließlich in die vordere Hauptfläche 38 des Elements 33 übergeht, und zwar vorzugsweise im Wesentlichen auf radialer Höhe der Obergrenze 16 der Ringaufnahmeaussparung 37. In radial nach innen verlaufender Richtung endet der vorragende Teil 50 in einem Absatz 44 des Elements 33, wobei dieser Absatz 44 an sich bekannt ist und sich in Axialrichtung über die gesamte Elementbreite erstreckt, wodurch ein Übergang in der Elementdicke definiert wird.
  • Da die Verriegelungsmittel 50, 51 somit zumindest teilweise auf radialer Höhe des Schwenkrands 42 vorgesehen sind, kann ein Vorragungsausmaß des vorragenden Teils 50 auf ein Minimum gehalten werden, wobei dieses Merkmal in Kombination mit dem bevorzugten Stanzprozess zur Herstellung von Querelementen 33 äußerst vorteilhaft ist. Allgemein gestatten die Verriegelungsmittel 50, 51 gemäß der vorliegenden Erfindung im Vergleich zu dem oben genannten vornehmlich zylindrischen Vorsprung 39 und dem zylindrischen Loch 40 einen günstigerweise leichter durchzuführenden Elementherstellungsprozess.

Claims (7)

  1. Schubriemen (3), insbesondere zur Anwendung in einem stufenlosen Getriebe, wobei der Riemen (3) zwischen den Rillenscheiben (4, 5) einer Rolle (1, 2) des Getriebes teilweise festgeklemmt ist, mit einem Endloszugmittel (31) und einer Vielzahl von plattenförmigen Querelementen (33), die in einer in erster Linie quer zum Zugmittel (31) verlaufenden Ausrichtung daran vorgesehen und entlang seiner Längsrichtung beweglich sind, wobei diese Elemente (33) jeweils mindestens eine Aussparung (37) zur Aufnahme des Endloszugmittels (31), eine Rollenkontaktfläche (35), die sich radial einwärts der Aussparung (37) auf beiden lateralen Seiten des Elements (33) befindet, und Verriegelungsmittel (39, 40; 50, 51) zur Begrenzung einer Relativbewegung in einer Quer- oder Axialrichtung zwischen zwei benachbarten Elementen (33), das heißt eines axialen Spiels Dx, wodurch eine Drehung der Elemente (33) um die Radialrichtung des Riemens (3) begrenzt wird, aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe des axialen Spiels Dx, das bei Festklemmen zwischen den Rillenscheiben (4, 5) einer Rolle (1, 2) gebildet wird, die Drehung der Elemente (33) um die Radialrichtung begrenzt, indem das axiale Spiel Dx bei solch einer Drehung in dem Maße entfernt wird, dass ein bei Betrieb des Riemens (3) im Getriebe durch zwei axial ausgerichtete Kraftkomponenten (FnR, FnL), die jeweils auf eine jeweilige Rollenkontaktfläche (35) der Elemente (33) ausgeübt werden, auf die Elemente (33) ausgeübtes Kraftmoment solch einer Drehung entgegenwirkt, indem es das Element zur Drehung in die entgegengesetzte Richtung drängt.
  2. Schubriemen, insbesondere zur Anwendung in einem stufenlosen Getriebe für Kraftfahrzeuge, ganz besonders nach Anspruch 1, mit einem Endloszugmittel (31) und einer Vielzahl von plattenförmigen Querelementen (33), die in einer in erster Linie quer zum Zugmittel (31) verlaufenden Ausrichtung daran vorgesehen und entlang seiner Längsrichtung beweglich sind, wobei diese Elemente (33) jeweils mindestens eine Aussparung (37) zur Aufnahme des Endloszugmittels (31), eine Rollenkontaktfläche (35), die sich radial einwärts der Aussparung (37) auf beiden lateralen Seiten des Elements (33) befindet, einen von einer vorderen Hauptebene (38) des Elements (33) vorstehenden Vorsprung und ein in einer hinteren Hauptebene (38) des Elements (33) vorgesehenes Loch aufweisen, wobei der Vorsprung (39) eines Elements (33) das Loch (40) eines benachbarten Elements (33) in Eingriff nimmt, so dass eine Bewegung entweder in Quer- oder in Axialrichtung eines Elements (33) bezüglich des benachbarten Elements (33) auf eine definierte Strecke, das heißt ein axiales Spiel Dx, begrenzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das bei Festklemmen zwischen den Rillenscheiben (4, 5) der Rolle (1, 2) gebildete axiale Spiel Dx kleiner gleich der Abmessung des Elements in Längsrichtung, das heißt einer Elementdicke Tact, mal der effektiven Dicke Teff des Elements geteilt durch das Maß des Elements in Axialrichtung, das heißt einer Elementbreite Wact, ist, wodurch die effektive Elementdicke Teff als die Strecke in Längsrichtung definiert wird, über die die Rollenkontaktflächen (35) des Elements (33) mit den Rillenscheiben (4, 5) einer Rolle (1, 2) des Getriebes in Kontakt treten können, wenn die Querelemente axial ausgerichtet sind.
  3. Schubriemen (3) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das axiale Spiel Dx größer als das 0,005-Fache der Elementdicke Tact ist.
  4. Schubriemen (3) nach Anspruch 1 oder 2, weiterhin mit einem Armteil (47), der sich radial auswärts der Aussparung (37) auf beiden lateralen Seiten des Elements (33) befindet und eine in erster Linie axial ausgerichtete Endfläche (48) aufweist, die im Wesentlichen koplanar mit einer jeweiligen Rollenkontaktfläche (35) ausgerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente mit Verriegelungsmitteln (50, 51) versehen sind, die einen von einer vorderen Hauptebene (38) des Elements (33) vorstehenden vorragenden Teil (50) und einen in einer hinteren Hauptebene (38) des Elements (33) vorgesehenen ausgesparten Teil (51) enthalten, wobei der vorragende Teil (50) eines Elements (33) den ausgesparten Teil (51) eines benachbarten Elements (33) in Eingriff nimmt, wobei durch Zusammenwirkung dazwischen eine Bewegung in einer Axialrichtung des einen Elements (33) bezüglich des benachbarten Elements (33) auf das axiale Spiel Dx begrenzt ist, wobei der vorragende Teil (50) und der ausgesparte Teil (51) jeweils mit Seitenebenen (52, 53) versehen sind, die im Wesentlichen in Radial- und Längsrichtung des Riemens (3) ausgerichtet sind, und wobei der vorragende Teil (50) mittig an der vorderen Hauptebene des Elements vorgesehen ist.
  5. Schubriemen (3) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der vorragende Teil (50) in erster Linie rechteckig ausgebildet ist.
  6. Schubriemen (3) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich der vorragende Teil (50) mindestens zu einer radialen Höhe erstreckt, die der eines Schwenkrands (42) des Elements (33) entspricht, der einen axial ausgerichteten, scharfen oder leicht abgerundeten Rand zwischen zwei Abschnitten der vorderen Hauptfläche (38) entspricht, die in einem kleinen, aber imaginären Winkel zueinander ausgerichtet sind, wobei benachbarte Elemente (33) entlang solch eines Rands (42) bezüglich einander kippen können.
  7. Schubriemen (3) nach einem der Ansprüche 4–6, dadurch gekennzeichnet, dass der vorragende Teil (50) einen nach hinten geneigten Vorderflächenteil (55) aufweist, der sich radial nach außen erstreckt, so dass der vorragende Teil (50) in der radial nach außen verlaufenden Richtung allmählich weniger vorragt und letztendlich in die vordere Hauptfläche (38) des Elements (33) übergeht.
DE602004007817T 2003-10-13 2004-10-08 Schubriemen Expired - Lifetime DE602004007817T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
EP03078220 2003-10-13
EP03078220A EP1524451A1 (de) 2003-10-13 2003-10-13 Schubriemen
PCT/NL2004/000707 WO2005036024A1 (en) 2003-10-13 2004-10-08 Push belt

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE602004007817D1 DE602004007817D1 (de) 2007-09-06
DE602004007817T2 true DE602004007817T2 (de) 2008-04-17

Family

ID=34354521

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE602004007817T Expired - Lifetime DE602004007817T2 (de) 2003-10-13 2004-10-08 Schubriemen

Country Status (7)

Country Link
EP (2) EP1524451A1 (de)
JP (1) JP4966657B2 (de)
KR (1) KR101092707B1 (de)
CN (1) CN100460708C (de)
AT (1) ATE368187T1 (de)
DE (1) DE602004007817T2 (de)
WO (1) WO2005036024A1 (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2225481B1 (de) * 2007-12-24 2011-10-26 Robert Bosch GmbH Antriebsriemen
JP5693465B2 (ja) * 2008-12-19 2015-04-01 ローベルト ボツシユ ゲゼルシヤフト ミツト ベシユレンクテル ハフツングRobert Bosch Gmbh 駆動ベルト
NL1039973C2 (en) 2012-12-24 2014-06-25 Bosch Gmbh Robert Drive belt with a carrier ring and transverse segments.
NL1041121B1 (en) 2014-12-23 2016-10-11 Bosch Gmbh Robert A pushbelt for a continuously variable transmission and a transmission provided therewith.
JP2019065931A (ja) * 2017-09-29 2019-04-25 トヨタ自動車株式会社 伝動ベルト
CN107816509B (zh) * 2017-11-02 2021-01-19 陈学琴 活片无极变速器传动带
DE102019203889A1 (de) * 2019-03-21 2020-09-24 Robert Bosch Gmbh Vorrichtung zum Wärmetausch

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL8800336A (nl) * 1988-02-11 1989-09-01 Doornes Transmissie Bv Samengestelde drijfriem.
NL9300880A (nl) * 1993-05-24 1994-12-16 Doornes Transmissie Bv Drijfriem.
KR100290343B1 (ko) * 1995-12-27 2001-10-24 이계안 무단변속기용저소음벨트
JP3692837B2 (ja) * 1999-06-22 2005-09-07 日産自動車株式会社 ベルト式無段変速機
JP2001173730A (ja) * 1999-12-15 2001-06-26 Mitsubishi Motors Corp 無段変速機用ベルト
DE10026877A1 (de) * 2000-06-02 2001-12-06 Contitech Antriebssysteme Gmbh Keilriemen zur verlustarmen Leistungsübertragung
JP2003247605A (ja) * 2002-02-22 2003-09-05 Mitsubishi Motors Corp 無段変速機用ベルトのエレメント、無段変速機用ベルトのエレメントの成形方法及び無段変速機用ベルト

Also Published As

Publication number Publication date
WO2005036024A8 (en) 2006-04-27
ATE368187T1 (de) 2007-08-15
EP1524451A1 (de) 2005-04-20
KR20060095764A (ko) 2006-09-01
WO2005036024A1 (en) 2005-04-21
JP2007508502A (ja) 2007-04-05
EP1676049A1 (de) 2006-07-05
KR101092707B1 (ko) 2011-12-09
CN100460708C (zh) 2009-02-11
EP1676049B1 (de) 2007-07-25
CN1867790A (zh) 2006-11-22
DE602004007817D1 (de) 2007-09-06
JP4966657B2 (ja) 2012-07-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112009005177B4 (de) Kraftübertragungszugmittel
DE602004006006T2 (de) Stufenloses getriebe
DE102007024373B4 (de) Mittels einer geneigten Keilfläche gesperrtes Bohrfutter
DE102008063662B4 (de) Lamelle für eine reibschlüssig arbeitende Einrichtung und reibschlüssig arbeitende Einrichtung mit einer solchen Lamelle
EP0779452A2 (de) Riemenspannvorrichtung
DE10136407B4 (de) Rückenlehnenverstellvorrichtung für einen Fahrzeugsitz
DE69705966T2 (de) Homokinetisches Kreuzgelenk
DE60222101T2 (de) Vorrichtung zum antreiben und damit hergestelltes spannwerkeug
DE60009217T2 (de) Riemen für stufenlos regelbares Getriebe
AT507944B1 (de) Abkantpresse zum biegen von folien
DE602004007817T2 (de) Schubriemen
EP3557094A1 (de) Ketten-verschlussglied
DE69608839T2 (de) Drehmomentbegrenzer
DE60115803T2 (de) Riemen für stufenlos regelbares Getriebe
DE69103961T2 (de) Profiliertes Riemenglied.
DE69205025T2 (de) Kettenriemen.
EP0531797B1 (de) Überlastkupplung
DE69611899T2 (de) Geräuscharmer Riemen für stufenloses Getriebe
DE69112242T2 (de) Kettenriemen.
EP0208979A1 (de) Überlastsicherung
DE69112877T2 (de) Kettenriemen.
DE60207121T2 (de) Riemen für stufenlos regelbares Getriebe
DE69907046T2 (de) Stufenloses Reibrollengetriebe
EP0363939B1 (de) Getriebe zum Umsetzen einer translatorischen Bewegung in eine Drehbewegung und umgekehrt
DE19851092B4 (de) Stufenlos Verstellbares Toroid-Geriebe

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition