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HINTERGRUND
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Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen eine Datenkommunikation
und spezifischer Techniken für
eine Uplink- bzw. Aufwärts-Rate-Auswahl
in einem drahtlosen Kommunikationssystem.
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Hintergrund
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Drahtlose
Kommunikationssysteme werden weithin eingesetzt, um verschiedene
Dienste vorzusehen, wie Sprache, Paketdaten und so weiter. Diese
Systeme können
Mehrfachzugangs-Systeme sein, die fähig sind, eine Kommunikation
mit mehreren Benutzern zu unterstützen, und können auf CDMA (code division
multiple access), TDMA (time division multiple access), FDMA (frequency
division multiple access) oder anderen Mehrfachzugangs-Techniken basieren.
CDMA-Systeme können
bestimmte Vorteile gegenüber
anderen Typen des Systems liefern, einschließlich einer erhöhten Systemkapazität.
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Um
die Zuverlässigkeit
zu verbessern, kann ein Endgerät
bzw. Terminal gleichzeitig mit mehreren Basisstationen kommunizieren über einen
Prozess, der häufig
als weiche Übergabe
(soff handover) bezeichnet wird. Eine weiche Übergabe wird typischerweise
unterstützt
für bestimmte
Dienste (zum Beispiel Sprache), aber wird häufig nicht für Paketdaten
auf dem Downlink unterstützt.
Dies deswegen, da zusätzliche
Kernressourcen erforderlich wären,
um eine weiche Übergabe
auf dem Downlink zu unterstützen.
Ferner kann ein Paketdatendienst längere Verzögerungen tolerieren, was dann
eine Implementierung eines Neuübertragungsschemas
ermöglicht.
Für eine
Paketdatenübertragung
auf dem Downlink kann eine der Basisstationen, mit welcher das Terminal
in Kommunikation steht, als eine „versorgende bzw. liefernde" Basisstation (auch
als eine planende (scheduling) Basisstation bezeichnet) bestimmt
werden und nur diese Basisstation überträgt Paketdaten an das Terminal.
Die versorgende Basisstation ist die Basisstation mit dem besten
Downlink. Datenpakete, die fehlerhaft durch das Terminal empfangen
werden (d.h. gelöschte
Pakete), können über eine
Feedback-Information
identifiziert werden, die an die Basisstation gesendet wird, die
dann diese gelöschten
Pakete erneut übertragen
kann.
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Um
die Systemkapazität
auf dem Uplink in einem CDMA-System zu maximieren, wird die Sendeleistung
jedes Terminals durch eine Energiesteuerschleife derart gesteuert,
dass das Signal-zu-Rausch-und-Interferenz-Verhältnis
(SNR – signal-to-noise-and-interference)
einer Uplink-Übertragung,
wie an der Basisstation empfangen, an einem Ziel-SNR beibehalten
wird. Dieses Ziel-SNR wird häufig
als der Setpoint bzw. Sollwert bezeichnet. Während der weichen Übergabe
wird die Uplink-Sendeleistung jedes Terminals typischerweise angepasst
basierend auf einer „OR-of-the-Down"-Regel, wodurch das
Terminal seine Sendeleistung verringert, wenn eine Basisstation
eine Verringerung anfordert. Das Terminal erhöht seine Sendeleistung, wenn
alle Basisstationen eine Zunahme anfordern.
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In
bestimmten Fällen
ist die Basisstation mit dem besten Uplink für das Terminal nicht die versorgende Basisstation.
Dieses Phänomen,
das als Verbindungs-Ungleichgewicht bezeichnet wird, kann eine nachteilige Auswirkung
auf eine ausserhalb-der-Zelle-Interferenz in jeder Zelle haben.
Eine Basisstation und/oder ihr Abdeckungsbereich werden häufig als
eine Zelle bezeichnet, abhängig
von dem Kontext, in dem der Begriff verwendet wird.
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Wenn
ein Verbindungs-Ungleichgewicht existiert, dann wird eine Uplink-Sendeleistung des
Terminals angepasst basierend auf dem empfangenen SNR an der Basisstation
mit dem besten Uplink. Jedoch ist die Basisstation mit dem besten
Uplink nicht die Basisstation, die Paketdaten an das Terminal überträgt und eine Feedback-Information
von dem Terminal empfängt.
Die versorgende Basisstation ist die Basisstation, die Paketdaten
an das Terminal überträgt und eine
Feedback-Information von dem Terminal empfängt.
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Wenn
das Verbindungs-Ungleichgewicht genug groß ist, dann kann die ausserhalb-der-Zelle-Interferenz
in jeder Zeile einen nachteiligen Effekt auf die Zuverlässigkeit
des Uplinks haben. Es gibt folglich eine Notwendigkeit in der Technik
nach Techniken, um eine ausserhalb-der-Zelle-Interferenz in jeder
Zelle abzuschwächen.
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Die
PCT-Veröffentlichung
Nr.
WO 0103357 im Namen
von Qualcomm Inc. offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Bestimmen einer Rückwärtsverbindungsübertragungsrate
in einem drahtlosen Kommunikationssystem. Rückwärtsverbindungs-Besetzt-Bits
werden durch jede Basisstation unabhängig erzeugt und zeigen an,
ob die übertragende
Basisstation eine Rückwärtsverbindungs-Kapazitätsgrenze
erreicht hat.
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Die
PCT-Veröffentlichung
Nr.
WO 0124568 im Namen
von Qualcomm Inc. offenbart eine Regelkreis-Ressourcen-Zuteilung
in einem drahtlosen Hochgeschwindigkeits-Kommunikationsnetzwerk.
Diese Veröffentlichung
lehrt ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung einer Übertragungsdatenratenzuteilung
in einem drahtlosen Hochgeschwindigkeits-Kommunikationsnetzwerk.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Es
werden hier Techniken vorgesehen, wie in den angefügten Ansprüchen definiert,
um die Effekte eines Verbindungs-Ungleichgewichts für den Uplink
zwischen einem Terminal (oder UE) und mehreren Basisstationen (oder
Knoten B) abzuschwächen.
Eine Uplink-Übertragungsrate
wird ausgewählt
basierend auf einer angepassten nominalen Uplink-Übertragungsrate
und der Differenz zwischen Leistungssteuerbefehlen von unterschiedlichen
Knoten.
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In
einem Aspekt weist ein Verfahren der Auswahl einer Uplink-Übertragungsrate in einem drahtlosen Kommunikationssystem
auf: Empfangen einer nominalen Uplink-Übertragungsrate, Bestimmen
eines Differenzwerts basierend auf einem ersten Satz von Leistungssteuerbefehlen
und einem zweiten Satz von Leistungssteuerbefehlen und Auswählen einer
Uplink-Übertragungsrate
basierend auf der nominalen Uplink-Übertragungsrate und dem Differenzwert.
In einem Aspekt ist die Länge
des ersten Satzes von Leistungssteuerbefehlen und die Länge des
zweiten Satzes von Leistungssteuerbefehlen n.
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In
einem Aspekt ist der erste Satz von Leistungssteuerbefehlen von
einem Versorgungsknoten und ein zweiter Satz von Leistungssteuerbefehlen
ist von einem Knoten mit einem besten Signal-zu-Rausch-und-Interferenz-Verhältnis (SNR – signal-to-noise-and-interference
ratio) für
die Uplink-Übertragung.
In einem Aspekt wird der Differenzwert bestimmt durch: Zuweisen
eines Leistungssteuerwerts für
jeden Leistungssteuerbefehl in dem ersten Satz von Leistungssteuerbefehlen
und Zuweisen eines Leistungssteuerwerts für jeden Leistungssteuerbefehl
in dem zweiten Satz von Leistungssteuerbefehlen; Summieren der Leistungssteuerwerte des
ersten Satzes von Leistungssteuerwerten, wodurch eine erste Summe
erzeugt wird; Summieren der Leistungssteuerwerte des zweiten Satzes
von Leistungssteuerwerten, wodurch eine zweite Summe erzeugt wird; und
Berechnen der Differenz zwischen der ersten Summe und der zweiten
Summe. In einem Aspekt wird die Differenz zwischen der ersten Summe
und der zweiten Summe in einen Differenzverstärkungswert übersetzt.
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In
einem Aspekt weist ein Terminal bzw. Endgerät in einem drahtlosen Kommunikationssystem
auf Mittel zum Empfangen einer nominalen Uplink-Übertragungsrate,
Mittel zum Bestimmen eines Differenzwerts basierend auf einem ersten
Satz von Leistungssteuerbefehlen und einem zweiten Satz von Leistungssteuerbefehlen
und Mittel zum Auswählen
einer Uplink-Übertragungsrate
basierend auf der nominalen Uplink-Übertragungsrate und dem Differenzwert.
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Verschiedene
Aspekte und Ausführungsbeispiele
der Erfindung werden detaillierter im Folgenden beschrieben. Die
Erfindung sieht weiter Verfahren, Programmcodes, digitale Signalprozessoren,
Empfängereinheiten,
Sendereinheiten, Terminals, Basisstationen, Systeme und andere Vorrichtungen
und Elemente vor, die verschiedene Aspekte, Ausführungsbeispiele und Merkmale
der Erfindung implementieren, wie detaillierter im Folgenden beschrieben
wird.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
Merkmale, Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden offensichtlicher aus der detaillierten Beschreibung, die
im Folgenden dargelegt wird, in Verbindung mit den Zeichnungen,
in denen gleiche Bezugszeichen Entsprechendes identifizieren und
wobei:
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1 ein
Diagramm eines drahtlosen Kommunikationssystems gemäß einem
Ausführungsbeispiel ist;
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2A und 2B ein
Ablaufdiagramm eines Prozesses zur Auswahl einer Up-link-Übertragungsrate
gemäß einem
Ausführungsbeispiel
sind;
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3 ein
Blockdiagramm eines Knotens B gemäß eines Ausführungsbeispiels
ist; und
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4 ein
Blockdiagramm eines UE gemäß einem
Ausführungsbeispiel
ist.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
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1 ist
ein Diagramm eines drahtlosen Kommunikationssystems 100,
das verschiedene Ausführungsbeispiele
implementieren kann. Das System 100 umfasst eine Anzahl
von Basisstationen 104, die eine Abdeckung für einen bestimmten
geographischen Bereich vorsehen. Zur Einfachheit werden nur zwei
Basisstationen in der 1 gezeigt. Eine Basisstation
wird auch als ein Knoten B, ein Basis-Transceiver-System (BTS – base transceiver
system), ein Zugangspunkt oder durch eine andere Terminologie bezeichnet,
die Fachleuten bekannt ist. In einem Ausführungsbeispiel sind die Basisstationen
ein Teil eines UMTS (Universal Mobile Telecommunication System)-Funkzugangsnetzwerks
(UTRAN-UMTS Terrestrial Radio Access Network).
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Verschiedene
Terminals 106 werden typischerweise in dem System verteilt.
Zur Einfachheit wird nur ein Terminal in der 1 gezeigt.
Ein Terminal wird auch bezeichnet als Benutzereinheit (UE – user equipment),
eine mobile Station, ein Zugangs-Terminal oder durch eine andere
Terminologie, die Fachleuten bekannt ist. Jedes Terminal kann mit
einer oder mehreren Basisstationen auf dem Downlink und/oder dem
Uplink zu jedem gegebenen Moment kommunizieren, abhängig davon,
ob das Terminal aktiv ist oder nicht, ob eine weiche Übergabe
für die
Datenübertragung
unterstützt
wird oder nicht und ob es in der weichen Übergabe ist oder nicht. Der
Downlink (d.h. Vorwärtsverbindung)
bezeichnet eine Übertragung
von der Basisstation an das Terminal und der Uplink (d.h. Rückwärtsverbindung)
bezeichnet eine Übertragung
von dem Terminal zu der Basisstation.
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Eine
Systemsteuervorrichtung 102 ist mit Basisstationen 104 verbunden
und kann weiter mit einem öffentlichen
Fernsprechnetz (PSTN – public
switched telephone network) und/oder einem oder mehreren Paketdatennetzwerk(en)
(PDNs – packet
data networks) verbunden sein. Die Systemsteuervorrichtung 102 wird auch
als eine Funknetzwerksteuervorrichtung (RNC – radio network controller),
eine Basisstationssteuervorrichtung (BSC – base station controller)
oder durch eine andere Terminologie bezeichnet, die Fachleuten bekannt
ist. Die Systemsteuervorrichtung 102 sieht eine Koordination
und Steuerung für
die Basisstationen vor, die mit ihr verbunden sind. Die Systemsteuervorrichtung 102 steuert
weiter das Routing von Anrufen (1) zwischen Terminals 106 und
(2) zwischen Terminals 106 und anderen Benut zern, die mit
dem PSTN (zum Beispiel herkömmliche
Telefone) und PDNs über
Basisstationen 104 verbunden sind.
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Die
Techniken, die hier beschrieben werden, können in verschiedenen drahtlosen
Kommunikationssystemen implementiert werden. Das System 100 kann
ein CDMA(code division multiple access)-, TDMA(time division multiple
access)- oder FDMA(frequency division multiple access)-Kommunikationssystem
sein. Als ein CDMA-System kann das System 100 ausgebildet
sein, um einen oder mehrere allgemein bekannte CDMA-Standards zu
implementieren, wie W-CDMA, IS-95, IS-2000, IS-856 und andere. Zur
Klarheit werden verschiedene Aspekte, Ausführungsbeispiele und Implementierungsdetails
im Folgenden für
ein W-CDMA-System beschrieben. Unter Verwendung einer W-CDMA-Terminologie
werden in der folgenden Beschreibung die Basisstation, das Terminal
und die Systemsteuervorrichtung jeweils als Knoten B, UE und RNC
bezeichnet.
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In
W-CDMA werden Daten, die an eine bestimmte UE übertragen werden, als ein Transportkanal
oder mehrere Transportkanäle
an einer oberen Schicht verarbeitet. Die Transportkanäle werden
dann zu einem oder mehreren physikalischen Kanal/Kanälen (an
einer physikalischen Schicht) abgebildet, der/die der UE zugewiesen
ist/sind. Ein physikalischer Kanal wird definiert durch verschiedene
Parameter, einschließlich
(1) eine spezifische Trägerfrequenz,
(2) ein spezifischer Verwürfelungscode,
der verwendet wird, um die Daten vor einer Übertragung spektral zu spreizen,
(3) ein oder mehrere Kanalisierungscode(s) (wenn erforderlich), der/die
verwendet wird/werden, um die Daten zu kanalisieren, so dass sie
orthogonal zu den Daten sind, die durch andere Codes kanalisiert
werden, (4) spezifische Anfangs- und Endzeiten (eine Dauer definierend)
und (4) auf dem Uplink eine relative Phase (0 oder π/2). Diese
verschiedenen physikalischen Kanalparameter werden detailliert in
den W-CDMA-Standarddokumenten beschrieben.
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Die
folgenden Transport- und physikalischen Kanäle, die durch W-CDMA definiert
werden, werden hier bezeichnet als:
- • CPICH (common
Pilot channel) – allgemeiner
Pilotkanal
- • DPDCH
(dedicated physical data channel) – zugewiesener physikalischer
Datenkanal
- • E-DPDCH
(enhanced dedicated physical data channel) – verbesserter zugewiesener
physikalischer Datenkanal
- • DPCCH
(dedicated physical control channel) – zugewiesener physikalischer
Steuerkanal
- • DPCH
(dedicated physical channel) – zugewiesener
physikalischer Kanal (umfasst DPDCH und DPCCH)
- • HS-DSCH
(high-speed downlink shared channel) – gemeinsam benutzter Hochgeschwindigkeits-Downlink-Kanal
- • HS-SCCH
(shared control physical channel) – gemeinsam benutzter physikalischer
Steuerkanal für HS-DSCH
- • HS-PDSCH
(high-speed physical downlink shared channel) – gemeinsam benutzter physikalischer
Hochgeschwindigkeits-Downlink-Kanal
- • HS-DPCCH
(high-speed dedicated physical control channel) – zugewiesener physikalischer
Hochgeschwindigkeits-Steuerkanal (Uplink)
- • GCH
(grant channel) – Bewilligungs-Kanal
(Downlink).
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Die
Version 5 von W-CDMA unterstützt
einen Hochgeschwindigkeits-Downlink-Paketzugang
(HSDPA – high-speed
downlink packet access), der ein Satz von physikalischen Kanälen und
Verfahren ist, die als Teil von UTRAN definiert werden, die eine
Hochgeschwindigkeitsübertragung
von Daten auf dem Downlink ermöglichen.
Daten für
HSDPA werden in Transportblöcken
(oder Paketen) verarbeitet, von denen jeder ein Zeitintervall umspannt,
das als Übertragungszeitintervall
(TTI – transmission
time interval) bezeichnet wird. Die Transportblöcke werden dann auf den gemeinsam
benutzten Hochgeschwindigkeits-Downlink-Kanal (HS-DSCH – high-speed
downlink shared channel) gemultiplext, der ein Downlink-Transportkanal
ist, von mehreren UEs gemeinsam benutzt werden kann. Der HS-DSCH
wird dann auf einen gemeinsam benutzten physikalischen Hochgeschwindigkeits- Downlink-Kanal (HS-PDSCH – high-speed
physical downlink shared channel) abgebildet.
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Die
Kanalstruktur für
HSDPA umfasst somit einen gemeinsam benutzten physikalischen Hochgeschwindigkeits-Downlink-Kanal
(HS-PDSCH), der verwendet werden kann, um Daten auf eine Zeit- und
Code-Divisiongemultiplexte (TDM/CDM) Weise für mehrere UEs zu übertragen.
Die Signalisierung für
den HS-PDSCH, die verschiedene Parameter umfasst, die verwendet
werden, um den HS-PDSCH richtig zu empfangen, wird auf einem zugehörigen HS-SCCH übertragen.
Die HSDPA-Kanalstruktur umfasst auch einen Feedback-Mechanismus,
damit die UEs richtig und falsch empfangene (d.h. gelöschte) Datenpakete
berichten können.
Dieser Feedback-Mechanismus
wird als ein Hybrid-ARQ(HARQ)-Mechanismus bezeichnet und er ermöglicht dem
Knoten-B, zu wissen, ob ein Paket richtig von der UE empfangen wurde
oder nicht. Wenn der Knoten-B eine negative Bestätigung (NAK – negative
acknowledgement) empfängt,
dann überträgt er das
gelöschte
Paket erneut.
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Jeder
UE, die HSDPA empfängt,
wird auch ein Downlink-DPCH und ein Uplink-DPCH zugewiesen. Der
Downlink-DPCH wird verwendet, um Benutzerspezifische Daten und Signalisierung
von dem Knoten B an die UE zu übertragen.
Der Uplink-DPCH wird verwendet, um Benutzer-spezifische Daten und
Signalisierung von der UE an den Knoten B zu übertragen. Jede UE, die HSDPA
empfängt, überträgt auch
eine Feedback-Information auf dem Uplink-HS-DPCCH für die Datenübertragung,
die auf dem Downlink über
den HS-PDSCH empfangen wurde.
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Zurück unter
Bezugnahme auf 1 kann sich die UE in einer
weichen Übergabe
(SHO – soft
handover) mit mehreren Knoten B auf dem Uplink für den DPCH befinden. Eine weiche Übergabe
ist ein Prozess, bei dem mehrere Übertragungen empfangen und
verarbeitet werden, um die Zuverlässigkeit einer Datenübertragung
zu erhöhen.
Für den
Downlink werden Daten von mehreren Knoten B an die UE übertragen,
die entweder (1) die Symbole für mehrere
empfangene Übertragungen
kombinieren und die kombinierten Symbole decodieren kann, oder (2)
die Symbole für
mehrere empfangene Übertragungen
unabhängig
decodieren und das beste decodierte Ergebnis wählen kann. Für den Uplink
wird die Datenübertragung
von der UE durch mehrere Knoten B empfangen und verarbeitet, um
das decodierte Ergebnis zu liefern. Für den Uplink decodiert typischerweise
jeder Knoten B unabhängig
die Symbole für
seine empfangene Übertragung
und liefert das decodierte Ergebnis an die RNC zum Kombinieren/zur
Auswahl.
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HSDPA
unterstützt
keine weiche Übergabe
mit mehreren Knoten B auf dem Downlink für den HS-DSCH. Für HSDPA
wird nur ein Knoten B in dem aktiven Satz der UE als der versorgende
Knoten B für HSDPA
bestimmt (oder einfach der versorgende Knoten B). Der aktive Satz
umfasst eine Liste von Knoten B, mit denen die UE momentan kommuniziert.
Die UE empfängt
eine HSDPA-Übertragung
nur von dem versorgenden Knoten B, wie in 1 gezeigt,
da weiche Übergaben
nicht auf dem Downlink unterstützt
werden. Geplante (scheduled) Übertragungen
von der UE werden durch die versorgende Basisstation festgelegt.
Die geplante Übertragung
finden auf dem erweiterten DPDCH statt (E-DPDCH – enhanced DPDCH. In einem
Ausführungsbeispiel
wird eine Scheduling-Nachricht auf einem Bewilligungs-Kanal (GCH – grant
channel) auf dem Downlink übertragen.
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Die
anderen Knoten B in dem aktiven Satz der UE wissen typischerweise
nichts von der HSDPA-Übertragung
durch den versorgenden Knoten B. Die Feedback-Information, die auf
dem Uplink-HS-DPCCH durch die UE für die HSDPA-Übertragung
berichtet wird, wird somit an den versorgenden Knoten B gerichtet
und nicht an die anderen Knoten B.
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Wie
hier verwendet, ist ein Verbindungs-Ungleichgewicht ein Phänomen, wonach
der versorgende Knoten B nicht der mit dem besten Uplink für die UE
ist. Ein Verbindungs-Ungleichgewicht existiert, wenn der beste Downlink
und Uplink unterschiedlich sind. Dieses Phänomen kann aus mehreren Gründen auftreten.
Ein allgemeiner Grund, dass der versorgende Knoten B nicht den besten
Uplink hat, ist aufgrund von Übergabeverzögerungen.
Die RNC evaluiert das empfangene Downlink-SNR aller Knoten B in
dem aktiven Satz der UE und sendet dann eine Übergabe-Richtungs-Anzeige an
die UE. Dieser Prozess kann große
Verzögerungen beinhalten.
Ein anderer Grund ist, dass ein wahres physikalisches Ungleichgewicht
existieren kann, worin der Uplink, der dem HSDPA-Downlink entspricht,
schwächer
als ein anderer Uplink wird.
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Wenn
der versorgende Knoten B zu dem Knoten B unterschiedlich ist, zu
dem die UE den besten Uplink hat, wird ein Szenario erzeugt, wodurch
der Uplink zu dem versorgenden Knoten B nicht länger zuverlässig sein kann. Ein Verbindungs-Ungleichgewicht
kann eine nachteilige Auswirkung auf die Leistung für HSDPA-Übertragungen
haben, da die Feedback-Information von der UE möglicherweise durch den versorgenden Knoten
B nicht zuverlässig
empfangen wird. Die Auswirkung auf die Leistung, die aus einem Verbindungs-Ungleichgewicht
resultiert, wird im Folgenden beschrieben.
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Wie
in 1 gezeigt, ist eine HSDPA-fähige UE in einer weichen Uplink-Übergabe zwischen zwei Knoten
B, B1 und B2. Der Uplink-DPDCH (d.h. der Datenteil des Uplink-DPCHs)
wird durch beide Knoten B empfangen. Jeder Knoten B verarbeitet
unabhängig
den empfangenen Uplink-DPDCH und liefert decodierte Ergebnisse an
die RNC. Die RNC empfängt
und kombiniert die decodierten Ergebnisse von beiden Knoten B, bestimmt
die Blockfehlerrate (BLER – block
error rate) der Uplink-Übertragung
auf dem DPCH und liefert einen Setpoint bzw. Sollwert an beide Knoten
B. Der Setpoint ist eine bestimmte empfangene Ziel-Signalqualität, von der
angenommen wird, dass sie erforderlich ist, um eine bestimmte Ziel-BLER
zu erzielen. Der Setpoint kann durch ein bestimmtes Signal-zu-Rausch-und-Interferenz-Verhältnis (SNR – signal-to-noise-and-interference ratio)
oder ein anderes Maß quantifiziert
werden. Der Setpoint wird nach oben angepasst, wenn die tatsächliche
BLER höher
als die Ziel-BLER ist, und nach unten angepasst, wenn die tatsächliche
BLER niedriger als die Ziel-BLER ist. Der Mechanismus, der den Setpoint
basierend auf der BLER anpasst, wird häufig als eine äußere Leistungssteuerschleife
(outer power control loop) bezeichnet.
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Der
Setpoint wird von jedem Knoten B verwendet, um die Uplink-Sendeleistung der
UE anzupassen. Insbesondere, wenn das empfangene SNR an einem bestimmten
Knoten B niedriger als der Setpoint ist, dann kann ein ERHÖHEN(UP)-Befehl
an die UE übertragen
werden, um eine Zunahme der Sendeleistung anzufordern. Wenn andererseits
das empfangene SNR größer als
der Setpoint ist, dann kann ein SENKEN(DOWN)-Befehl an die UE übertragen
werden, um eine Abnahme der Sendeleistung anzufordern. Die UE empfängt die
Befehle von allen Knoten B und implementiert eine „OR-of-the-DOWN"-Regel, wodurch sie
die Uplink-Sendeleistung reduziert, wenn ein Knoten B eine Verringerung
anfordert. Die UE erhöht
die Uplink-Sendeleistung, wenn alle Basisstationen eine Zunahme
anfordern. Der Mechanismus, der die Sendeleistung der UE basierend
auf dem empfangenen SNR anpasst, wird häufig als eine innere Leistungssteuerschleife
(inner power control loop) bezeichnet.
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Für dieses
Beispiel ist der versorgende Knoten B B1, aber der Uplink ist besser
von der UE zu dem zweiten Knoten B2. Die RNC behält denselben Uplink-Setpoint
für die äußere Schleife
für beide
Knoten B, solange das vorgesehene BLER-Ziel für den DPDCH erreicht wird.
Jeder Knoten B in dem aktiven Satz der UE bestimmt das empfangene
SNR der Uplink-Übertragung
von der UE. Dieses durch den Uplink empfangene SNR kann geschätzt werden
basierend auf einem Pilot, der durch die UE übertragen wird.
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In
einem Ausführungsbeispiel
befindet sich der Uplink-Pilot in dem DPCCH und wird Leistungs-gesteuert
durch den Knoten B1 und den Knoten B2. Die Uplink-DPDCH-Übertragung
wird durch die RNC gesteuert, und der Uplink-Pilot-Setpoint wird durch die DPDCH-BLER
bestimmt.
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Da
der Uplink zu dem Knoten B2 besser als der Uplink zu dem Knoten
B1 ist, ist das empfangene SNR für
die Uplink-Übertragung,
die an dem Knoten B1 empfangen wird, niedriger als das empfangene
SNR an dem Knoten B2. Um das Beispiel zu vereinfachen und zum Zweck
der Darstellung wird angenommen, dass ein empfangenes SNR niemals
genau gleich dem Setpoint ist. Mit einer derartigen Annahme gibt
es drei Szenarien, die hinsichtlich des Setpoints existieren können: (1)
die SNRs beider Knoten B1 und Knoten B2 sind über dem Setpoint; (2) die SNRs
beider Knoten B1 und Knoten B2 sind unter dem Setpoint; und (3)
das SNR des Knotens B2 ist über
dem Setpoint und das SNR des Knotens B1 ist unter dem Setpoint.
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Wenn
die SNRs beider Knoten B1 und Knoten B2 über dem Setpoint sind, senden
sowohl der Knoten B1 als auch der Knoten B2 einen DOWN-Befehl, um
die UE aufzufordern, ihre Uplink-Sendeleistung zu verringern. Dann
reduziert die UE, welche die OR-of-the-DOWN-Regel implementiert,
die Uplink-Sendeleistung aufgrund entweder des DOWN-Befehls, der
von dem Knoten B1 empfangen wird, oder des DOWN-Befehls von dem
Knoten B2.
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Wenn
die SNRs beider Knoten B1 und Knoten B2 unterhalb des Setpoints
sind, senden sowohl der Knoten B1 als auch der Knoten B2 UP-Befehle,
um die UE aufzufordern, ihre Uplink-Sendeleistung zu erhöhen. Dann
erhöht
die UE die Uplink-Sendeleistung, da alle Basisstationen eine Zunahme
anfordern.
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Wenn
das SNR des Knotens B2 über
dem Setpoint ist und das SNR des Knotens B1 ist unterhalb des Setpoints,
sendet der Knoten B2 einen DOWN-Befehl,
um die UE aufzufordern, ihre Sendeleistung zu verringern, und der
Knoten B1 senden einen UP-Befehl, um die UE aufzufordern, ihre Uplink-Sendeleistung zu
erhöhen.
Dann reduziert die UE, welche die OR-of-the-DOWN-Regel implementiert, die Uplink-Sendeleistung aufgrund
des DOWN-Befehls,
der von dem Knoten B2 empfangen wurde. Somit wird die Uplink-Sendeleistung verringert,
obwohl das SNR des Knotens B1 unter dem Setpoint ist, was eine weitere
Abnahme des SNRs des Knotens B1 unter den Setpoint veranlassen kann.
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Es
dürfte
für Fachleute
offensichtlich sein, wie die Uplink-Leistungssteuerung zu modifizieren
ist, um den Fall zu berücksichtigen,
in dem ein empfangenes SNR genau gleich zu dem Setpoint ist.
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2 ist ein Ablaufdiagramm eines Prozesses
zur Auswahl einer Uplink-Übertragungsrate
gemäß einem
Ausführungsbeispiel.
In einem Ausführungsbeispiel
können
B1 und B2 Zellen innerhalb des gleichen Knotens-B sein (oder in
3GPP2-Sprachgebrauch zwei Sektoren innerhalb derselben BTS), in
diesem Fall wird die UE als in einer weicheren Übergabe erachtet.
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In
Schritt 202 berechnet ein versorgender Knoten B1 das SNR
einer empfangenen Pilot-Übertragung. In
einem Ausführungsbeispiel
wird eine Anzeige des empfangenen Pilots auf dem Downlink-DPCCH
empfangen und vorgesehen, die Pilot-Sendeleistung des Uplink-DPCCHs
zu kontrollieren. Es dürfte
für Fachleute
offensichtlich sein, dass in einem anderen Ausführungsbeispiel die empfangene
Pilot-Übertragung
auf einem anderen Kanal von der UE empfangen werden kann.
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In
Schritt 204 hat, wenn B1 und B2 zu dem gleichen Knoten
B gehören,
der Knoten B das Pilot-SNR bei B2 und der Steuerungsablauf geht
zu Schritt 206, andernfalls geht der Steuerungsablauf zu
Schritt 208. In Schritt 206 wird die SNR-Differenz
zwischen B1 und B2 berechnet.
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In
Schritt 208 nimmt der Knoten B1 an, dass das empfangene
Pilot-SNR an allen anderen Zellen (nicht von dem selben Knoten B
wie B1) das selbe wie an dem Knoten B1 ist; folglich erzeugt der
Knoten B1 eine Scheduling-Nachricht,
die eine Uplink-Übertragungsrate
anzeigt, basierend auf dem empfangenen Pilot-SNR. In Schritt 210 legt
der Knoten B1 legt eine Uplink-Übertragung
fest. In einem Ausführungsbeispiel
wird die Scheduling-Nachricht
auf einem Bewilligungs-Kanal (GCH) auf dem Downlink übertragen.
In einem Ausführungsbeispiel
findet die Uplink-Übertragung
auf dem E-DPDCH
statt. Der Steuerungsablauf geht zu Schritt 212.
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In
Schritt 212 decodiert die UE die Scheduling-Nachricht und
bestimmt eine zugewiesene geplante (scheduled) Uplink-Rate. In einem
Ausführungsbeispiel
ist die zugewiesene geplante Uplink-Rate eine nominale Uplink-Übertragungsrate auf dem E-DPDCH.
Der Steuerungsablauf geht zu Schritt 214.
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In
einem Ausführungsbeispiel überwacht
die UE in Schritt 214 die letzten n Leistungssteuerbefehle, die
von B1 und B2 empfangen werden, wobei n eine positive Ganzzahl ist.
In einem Ausführungsbeispiel
ist die zu überwachende
Anzahl n von PC-Befehlen konfigurierbar durch B1 und wird von B1
an die UE gesendet. In einem Ausführungsbeispiel ist die Anzahl
n ein Parameter, der die Anzahl von PC-Befehlen von jedem Knoten
anzeigt, der von der UE überwacht
wird. Der Steuerungsablauf geht zu Schritt 216.
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In
Schritt 216 bestimmt die UE die Differenz zwischen den
PC-Befehlen, die von unterschiedlichen Knoten empfangen werden.
Die UE bestimmt die Differenz zwischen den PC-Befehlen, die von
B1 empfangen werden, und den PC-Befehlen, die von B2 empfangen werden.
Die Differenz zwischen den PC-Befehlen ist eine Anzeige der Differenz
zwischen den empfangenen SNRs an den jeweiligen Zellen, d.h. die
Differenz zwischen dem empfangenen SNR an B1 und dem empfangenen
SNR an B2.
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Zum
Beispiel können
in einem Ausführungsbeispiel
DOWN-PC-Befehle durch –1
dargestellt werden und UP-PC-Befehle können durch +1 dargestellt werden.
Wenn die Anzahl n = 3, dann werden drei PC-Befehle von B1 überwacht
und drei PC-Befehle werden von B2 überwacht. Es dürfte für Fachleute
offensichtlich sein, dass die letzten drei PC-Befehle überwacht
werden können,
die letzten drei abgetasteten PC-Befehle überwacht werden können, oder
andere Techniken, die in der Technik bekannt sind, können verwendet
werden, um die bestimmten zu überwachenden
PC-Befehle auszuwählen.
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Weiter
mit dem Beispiel, wenn die überwachten
PC-Befehle von B1 UP, UP und DOWN sind, dann werden die PC-Befehle
von B1 durch PC-Werte +1, +1 und –1 dargestellt. Ebenso, wenn
die überwachten PC-Befehle
von B2 DOWN, DOWN und UP sind, dann werden die PC-Befehle von B2
durch PC-Werte –1, –1, und
+1 dargestellt.
-
In
einem Ausführungsbeispiel
werden die PC-Werte für
jeden Knoten summiert und die Differenz zwischen den Summen, Δ, wird bestimmt.
- B1: +1 + 1 – 1
= +1
- B2: –1 – 1 + 1
= –1
- ---
- Δ =
+2
-
Es
dürfte
für Fachleute
offensichtlich sein, dass andere Techniken, die in der Technik bekannt
sind, verwendet werden können,
um die Differenz zwischen PC-Befehlen festzustellen. Von Schritt 216 geht
der Steuerungsablauf zu Schritt 218.
-
In
Schritt 218 wird eine Uplink-Übertragungsrate gewählt basierend
auf der nominalen Uplink-Übertragungsrate
und der Differenz zwischen PC-Befehlen.
In einem Ausführungsbeispiel
zeigt eine positive Differenz Δ,
dass das Uplink-Pilot-SNR bei B2 größer ist als das Uplink-Pilot-SNR
bei B1; folglich wählt
die UE eine Uplink-Übertragungsrate,
die eine Reduzierung der nominalen Uplink-Übertragungsrate ist. In einem
Ausführungsbeispiel
zeigt eine negative Differenz Δ an,
dass das Uplink-Pilot-SNR bei B2 kleiner ist als das Uplink-Pilot-SNR
bei B1; folglich wählt
die UE eine Uplink-Übertragungsrate,
die eine Erhöhung
von der nominalen Uplink-Übertragungsrate
ist.
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In
einem Ausführungsbeispiel
wird Δ abgebildet/übersetzt
in einen Δ-Verstärkungswert
basierend auf der Größe von Leistungssteuerbefehlsschritten.
Zum Beispiel kann Δ =
2 in eine negative 1 dB-Verstärkung übersetzen, Δ = 3 kann
in eine negative 1.5 dB-Verstärkung übersetzen
und Δ =
4 kann in eine negative 2dB-Verstärkung übersetzen.
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In
einem Ausführungsbeispiel
basiert die Menge einer Änderung
zwischen der gewählten
Uplink-Übertragungsrate
und der nominalen Uplink-Übertragungsrate
auf der Größe des Δ-Verstärkungswerts.
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Zur
Darstellung zeigt die Tabelle 1 eine Teiltabelle der Rückverbindungs-Nominal-Verstärkungs-Tabelle
(Reverse Link Nominal Attribute Gain Table) für den „Physical Layer Standard for
cdma2000 Spread Spectrum Systems, Release C, TIA/EIA/IS-2000.2-C,
Mai 2002. Tabelle 1
| Datenrate
(bps) | Nominale
Attributverstärkung (dB) | Zielfehlerrate |
| 1,200 | –7 | 0.05 |
| 1,350 | –6.75 | 0.05 |
| 1,500 | –6 | 0.01 |
| 1,800 | –5.25 | 0.01 |
| 1,800 | –5.7 | 0.05 |
| 2,400 | –3.75 | 0.05 |
| 2,700 | –2.75 | 0.01 |
| 3,600 | –1.63 | 0.01 |
| 3,600 | –2.13 | 0.05 |
| 4,800 | –.25 | 0.01 |
| 4,800 | –.38 | 0.05 |
| 7,200 | 1.9 | 0.01 |
| 7,200 | 1.25 | 0.05 |
| 9,600 | 3.75 | 0.01 |
| 9,600 | 3 | 0.05 |
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Unter
Bezugnahme auf Tabelle 1 wird eine nominale Uplink-Übertragungsrate von 2,400 Bits
pro Sekunde (bps) und ein Δ-Verstärkungswert
einer negativen 1 dB-Verstärkung,
dann eine Uplink-Übertragungsrate
von 2,700 bps gewählt.
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Von
Schritt 218 geht der Steuerungsablauf zu Schritt 220.
In Schritt 220 wird ein Test durchgeführt, um festzustellen, ob die
gewählte
Uplink-Übertragungsrate
größer ist
als die verfügbare
Uplink-Übertragungskapazität. In einem
Ausführungsbeispiel
gibt es eine Uplink-Übertragungskapazität zu dem
versorgenden Knoten und der versorgende Knoten überträgt eine Anzeige über seine
Uplink-Übertragungskapazität, die er
für die UE
verfügbar
hat, an die UE. Somit wählt,
wenn die gewählte
Uplink-Übertragungsrate
die verfügbare Uplink-Übertragungskapazität übersteigt,
in Schritt 222 die UE die höchste Uplink-Übertragungsrate,
die sich innerhalb der verfügbaren
Uplink-Übertragungskapazität befindet,
andernfalls geht der Steuerungsablauf zu Schritt 224. Von
Schritt 222 geht der Steuerungsablauf zu Schritt 224.
In Schritt 224 überträgt die UE Uplink-Daten
mit der gewählten
Uplink-Übertragungsrate.
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Somit
wählt die
UE eine Uplink-Übertragungsrate
nicht basierend auf dem tatsächlichen
SNR des Knotens, der das beste Uplink-Übertragungs-SNR hat, sondern
basierend auf einer nominalen Uplink-Übertragungsrate und der Differenz
zwischen Leistungssteuerbefehlen von dem versorgenden Knoten und
dem Knoten mit dem besten Uplink-SNR.
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3 ist
ein Blockdiagramm eines Knotens B 104 gemäß einem
Ausführungsbeispiel.
Auf dem Downlink werden Daten für
den Downlink-DPCH, -HS-DSCH und -HS-SCCH für jede UE, die vorgesehen ist,
eine HSDPA-Übertragung
zu empfangen, empfangen und verarbeitet (zum Beispiel formatiert,
codiert und so weiter) durch einen Übertragungs(TX – transmit)-Datenprozessor 612.
Die Verarbeitung für
jeden Kanal wird durch den Satz der Parameter bestimmt, die zu diesem
Kanal gehören,
und kann in einem Ausführungsbeispiel durchgeführt werden,
wie von den W-CDMA-Standard-Dokumenten
beschrieben wird. Die verarbeiteten Daten werden dann an einen Modulator
(MOD – modulator) 614 geliefert
und weiter verarbeitet (zum Beispiel kanalisiert, verwürfelt, und
so weiter), um modulierte Daten zu liefern. Eine Sender(TMTR – transmitter)-Einheit 616 wandelt
dann die modu lierten Daten in ein oder mehrere analoge(s) Signal(e)
um, die weiter konditioniert werden (zum Beispiel verstärkt, gefiltert
und Frequenzaufwärtsgewandelt),
um ein Downlink-Signal zu liefern. Das Downlink-Signal wird durch
einen Duplexer (D – duplexer) 622 geleitet
und über
eine Antenne 624 an die vorgesehenen UE(s) übertragen.
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4 ist
ein Blockdiagramm einer UE 106 gemäß einem Ausführungsbeispiel.
Das Downlink-Signal wird durch eine Antenne 712 empfangen,
durch einen Duplexer 714 geleitet und an eine Empfänger(RCVR – receiver)-Einheit 722 geliefert.
Die Empfängereinheit 722 konditioniert
(zum Beispiel filtert, verstärkt
und Frequenz-abwärtswandelt)
das empfangene Signal und digitalisiert weiter das konditionierte
Signal, um Abtastwerte zu liefern. Ein Demodulator 724 empfängt dann
und verarbeitet (zum Beispiel entwürfelt, kanalisiert und Daten-demoduliert)
die Abtastwerte, um Symbole zu liefern. Der Demodulator 724 kann
einen Rake-Empfänger
implementieren, der mehrere Instanzen (oder Mehrfachpfad-Komponenten)
des empfangenen Signals verarbeiten und kombinierte Symbole liefern
kann. Ein Empfangs(RX – receive)-Datenprozessor 726 decodiert dann
die Symbole, überprüft die empfangenen
Pakete und liefert die decodierten Pakete. Die Verarbeitung durch
den Demodulator 724 und den RX-Datenprozessor 726 ist
jeweils komplementär
zu der Verarbeitung durch den Modulator 614 und den TX-Datenprozessor 612.
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Auf
dem Uplink werden Daten für
den Uplink-DPCH, Pilotdaten und Feedback-Information verarbeitet (zum
Beispiel formatiert, codiert und so weiter) durch einen Sende(TX – transmit)-Datenprozessor 742,
weiter verarbeitet (zum Beispiel kanalisiert, verwürfelt und
so weiter) durch einen Modulator (MOD – modulator) 744 und
konditioniert (zum Beispiel in analoge Signale umgewandelt, verstärkt, gefiltert
und Frequenz-aufwärtsgewandelt)
durch eine Sendereinheit 746, um ein Uplink-Signal zu liefern.
Die Datenverarbeitung für
den Uplink wird durch die W-CDMA-Standard-Dokumente beschrieben.
Das Uplink-Signal wird durch den Duplexer 714 geleitet
und über
die Antenne 712 an einen oder mehrere Knoten B 104 übertragen.
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Zurück unter
Bezugnahme auf 3 wird an dem Knoten B 104 das
Uplink-Signal durch
die Antenne 624 empfangen, durch den Duplexer 622 geleitet
und an eine Empfängereinheit 628 geliefert.
Die Empfängereinheit 628 konditioniert
(zum Beispiel Frequenz-abwärtswandelt,
filtert und verstärkt)
das empfangene Signal and digitalisiert weiter das konditionierte
Signal, um einen Strom von Abtastwerten zu liefern.
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In
dem in der 3 gezeigten Ausführungsbeispiel
umfasst der Knoten B 104 eine Anzahl von Kanal-Prozessoren 630a bis 630n.
Jedem Kanal-Prozessor 630 kann
zugewiesen werden, den Strom von Abtastwerten für eine UE zu verarbeiten, um
die Daten und die Feedback-Information wiederzugewinnen, die auf dem
Uplink durch die zugewiesene UE übertragen
werden. Jeder Kanal-Prozessor 630 umfasst einen (1) Demodulator 632,
der die Abtastwerte verarbeitet (zum Beispiel entwürfelt, kanalisiert
und so weiter), um Symbole zu liefern, und (2) einen RX-Datenprozessor 634,
der die Symbole weiter verarbeitet, um die decodierten Daten für die zugewiesene
UE zu liefern.
-
In
einem Ausführungsbeispiel
werden die Pilotsymbole, die von den UEs empfangen werden, durch den
Demodulator
632 an einen Signalqualitäts-Schätzer
650 geliefert,
der das SNR der Übertragungen
auf dem Uplink-DPCH
schätzt.
Das SNR für
einen gegebenen Kanal kann geschätzt
werden unter Verwendung verschiedener Techniken, wie denen, die
in den
U.S.-Patenten Nr. 6,097,972 ,
5,903,554 ,
5,056,109 und
5,265,119 beschrieben werden.
-
Für jede UE,
die bestimmt ist, eine HSDPA-Übertragung
zu empfangen, wird das empfangene SNR für den Uplink-DPCH mit einer
SNR-Schwelle verglichen. Die gleiche SNR-Schwelle kann für alle UEs
verwendet werden, oder unterschiedliche SNR-Schwellen können für jede UE
verwendet werden. Für
jede UE vergleicht der Signalqualitäts-Schätzer 650 das empfangene
SNR mit der SNR-Schwelle. Für
jede UE wird, wenn das empfangene SNR besser als die SNR-Schwelle
ist, eine Nachricht, die eine Uplink-Übertragungsrate anzeigt basierend
auf dem empfangenen SNR, erzeugt und an die UE gesendet.
-
Die
Steuervorrichtungen 640 und 730 steuern jeweils
die Verarbeitung an dem Knoten B und die UE. Jede Steuervorrichtung
kann auch ausgebildet sein, den gesamten oder einen Teil des Prozesses
zu implementieren, um ein Verbindungs-Ungleichgewicht abzuschwächen. Programmcodes
und Daten, die von den Steuervorrichtungen 640 und 730 erforderlich
sind, können
jeweils in Speichereinheiten 642 und 732 gespeichert
werden.
-
Zur
Einfachheit wurden spezifische Implementierungsdetails für die Abschwächung des
Verbindungs-Ungleichgewichts beschrieben. Insbesondere basiert die
Bestimmung, ob eine UE möglicherweise
ein Verbindungs-Ungleichgewicht
erfährt
oder nicht, auf dem SNR, das auf dem Uplink empfangen wird, und
der SNR-Schwelle. Diese Bestimmung kann auch unter Verwendung anderer
Kriteria gemacht werden, und dies befindet sich in dem Umfang der
Erfindung. Zum Beispiel kann diese Bestimmung auch gemacht werden
basierend auf (1) der empfangenen Leistung des Uplink-Pilots (Ec),
(2) der BLER für
den Uplink-DPCH und so weiter.
-
Auch
wurde zur Einfachheit ein spezifisches 3-er-Handshake-Schema beschrieben,
um die Zuverlässigkeit
des Uplinks zu überprüfen, wenn
festgestellt wird, dass ein Verbindungs-Ungleichgewicht für eine gegebene
UE existieren kann. Andere Schemen, um die Zuverlässigkeit
des Uplinks zu überprüfen, können ebenfalls
implementiert werden, und dies ist in dem Umfang der Erfindung.
Zum Beispiel kann die Information, die auf dem Uplink-HS-DPCCH empfangen wurde,
auf dem Downlink erneut (zum Beispiel auf dem HS-DSCH) an die UE
gesendet werden.
-
Obwohl
die Techniken zum Abschwächen
schädlicher
Effekte aufgrund eines Verbindungs-Ungleichgewichts spezifisch für den Uplink
beschrieben wurden, können
diese Techniken auch für
den Downlink angewendet wer den. Diese Techniken können auch
für andere
CDMA-Systeme (zum Beispiel IS-2000) und andere Typen von Kommunikationssystemen
(zum Beispiel TDMA- und FDMA-Systeme) verwendet werden.
-
Die
Techniken zum Abschwächen
der schädlichen
Effekte des Verbindungs-Ungleichgewichts,
die hier beschrieben werden, können
durch verschiedene Mittel implementiert werden. Zum Beispiel können diese Techniken
in Hardware, Software oder einer Kombination daraus implementiert
werden. Für
eine Hardware-Implementierung können
die Elemente, die verwendet werden, um eine oder eine Kombination
der Techniken zu implementieren (zum Beispiel die Elemente, welche
die in den 4 und 5 an
dem Knoten B und der UE gezeigten Prozesse implementieren), in einem
oder mehreren anwendungsspezifischen Schaltkreis(en) (ASICs – application-specific
integrated circuit), digitalen Signalprozessoren (DSPs – digital
signal processors), digitalen Signalverarbeitungsvorrichtungen (DSPDs – digital
signal processing devices), programmierbaren Logikvorrichtungen
(PLDs – programmable
logic devices), feldprogrammierbaren Gatter-Arrays (FPGAs – field programmable
gate arrays), Prozessoren, Steuervorrichtungen, Mikrosteuervorrichtungen,
Mikroprozessoren, anderen elektronischer Einheiten, die ausgebildet
sind, um die hier beschriebenen Funktionen durchzuführen, oder
eine Kombination daraus implementiert werden.
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Für eine Software-Implementierung
können
diese Techniken mit Modulen implementiert werden (zum Beispiel Verfahren,
Funktionen und so weiter), die die Funktionen durchführen, die
hier beschrieben werden. Die Softwarecodes können in einer Speichereinheit
gespeichert werden (zum Beispiel die Speichereinheiten 642 und 732 in 3 beziehungsweise 4)
und durch einen Prozessor ausgeführt
werden (zum Beispiel die Steuervorrichtungen 640 und 730).
Die Speichereinheit kann in dem Prozessor implementiert werden oder extern
zum Prozessor, in diesem Fall kann sie mit dem Prozessor über verschiedene
Mittel kommunikativ verbunden werden, wie in der Technik bekannt.
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Überschriften
sind hier als Referenz und Hilfsmittel bei der Lokalisierung bestimmter
Abschnitte enthalten. Diese Überschriften
sollen nicht den Umfang der hier beschriebenen Konzepte begrenzen
und diese Konzepte können
eine Anwendbarkeit in anderen Abschnitten in der gesamten Spezifikation
haben.
-
Die
vorhergehende Beschreibung der offenbarten Ausführungsbeispiele ist vorgesehen,
um Fachleuten zu ermöglichen,
die vorliegende Erfindung herzustellen oder zu verwenden. Verschiedene
Modifikationen dieser Ausführungsbeispiele
sind für
Fachleute offensichtlich und die generischen Prinzipien, die hier
definiert werden, können
auf andere Ausführungsbeispiele
angewendet werden. So soll die vorliegende Erfindung nicht auf die
hier gezeigten Ausführungsbeispiele
begrenzt sein, sondern soll dem weitesten Umfang entsprechen, der
mit den Prinzipien und neuen Merkmalen konsistent ist, die hier
offenbart werden.