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DE602004006974T2 - Dreizustands-klasse-d-verstärker - Google Patents

Dreizustands-klasse-d-verstärker Download PDF

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DE602004006974T2
DE602004006974T2 DE602004006974T DE602004006974T DE602004006974T2 DE 602004006974 T2 DE602004006974 T2 DE 602004006974T2 DE 602004006974 T DE602004006974 T DE 602004006974T DE 602004006974 T DE602004006974 T DE 602004006974T DE 602004006974 T2 DE602004006974 T2 DE 602004006974T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
amplifier
input
low
signals
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE602004006974T
Other languages
English (en)
Other versions
DE602004006974D1 (de
Inventor
Guillaume De Cremoux
Insun Van Loo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NXP BV
Original Assignee
Koninklijke Philips Electronics NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koninklijke Philips Electronics NV filed Critical Koninklijke Philips Electronics NV
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Application granted granted Critical
Publication of DE602004006974T2 publication Critical patent/DE602004006974T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/20Power amplifiers, e.g. Class B amplifiers, Class C amplifiers
    • H03F3/21Power amplifiers, e.g. Class B amplifiers, Class C amplifiers with semiconductor devices only
    • H03F3/217Class D power amplifiers; Switching amplifiers
    • H03F3/2173Class D power amplifiers; Switching amplifiers of the bridge type
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F2200/00Indexing scheme relating to amplifiers
    • H03F2200/33Bridge form coupled amplifiers; H-form coupled amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten, der
    – einen ersten Signalweg und einen zweiten Signalweg umfasst, der weitgehend identisch mit dem ersten Signalweg ist,
    – wobei jeder der Signalwege ein entsprechendes erstes und zweites
    – Tiefpassfiltermittel aufweist, die mit entsprechenden Eingangssignalen, die durch ein gemeinsames Eingangssignal erzeugt werden, mit ersten und zweiten Seiten einer Last und einem Impulsgeber gekoppelt sind, der ein Signal mit einer Frequenz liefert, die wesentlich höher als eine Frequenz der Eingangssignale ist, die der Erzeugung der entsprechenden ersten und zweiten durch Tiefpass gefilterten Signale dienen, wobei diese durch Tiefpass gefilterten Signale in die jeweiligen Subtrahiermittel eingegeben werden.
  • D-Verstärker finden in Audio-Anwendungen eine relativ breite Verwendung, da ihre Leistungsfähigkeit praktisch mindestens 90% betragen kann im Vergleich zu den 25% der dem neuesten Stand der Technik entsprechenden AB-Verstärker. Ein D-Verstärker beruht auf dem gleichen Prinzip wie die in 11 dargestellten Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler. Eine Pulsbreitenmodulation (PWM) auf der hohen Frequenz eines Eingangssignals In wird durch einen Vergleich unter Verwendung eines Komparators C des Eingangssignals In mit einem sägezahnformigen Hochfrequenzsignal Vchop erreicht. Das Sägezahnsignal Vchop kann eine Frequenz von 500 kHz aufweisen und das Eingangssignal In kann im Audiobereich liegen, d.h. bei weniger als 20 kHz. Am Ausgang des Komparators C wird ein PWM-Signal erzielt, dessen Einschaltzyklus von der Größe des Eingangssignals In abhängt. Das PWM-Signal steuert zwei niederohmige Leistungsschalter SW1 und SW2 an, um das gleiche PWM-Ausgangssignal zu reproduzieren, jedoch mit einem höheren Leistungsvermögen. Ein LC-Filter wird für das Tiefpassfiltern der 500 kHz-Frequenzmodulation für das Reproduzieren der ursprünglichen Signalform des Eingangssignals In mit einem höheren Leistungsvermögen verwendet. Die Ausgangsleistung kann sich z.B. in einem Bereich von 1 W bis 80 W befinden. Die Leistungsfähigkeit von D-Verstärkern ist wesentlich höher als die der linearen Verstärker, so z.B. 90% im Vergleich zu 25% bei den dem neuesten Stand der Technik entsprechenden AB-Verstärkern in Audioanwendungen.
  • Dessen ungeachtet hängt bei den in 11 dargestellten D-Verstärkern die Ausgangsleistung des PWM-Ausgangssignals von der Größe der Stromversorgung Vpp ab, so dass es, wenn Vpp nicht gut bekannt ist, keine Anzeige über die Endergebnisgröße des PWM-Signals gibt.
  • Daher werden bei der Klasse D im Allgemeinen Rückkopplungsverfahren angewendet und in 12 vorgestellt. In 12 kann man ohne weiteres den in 11 vorgestellten D-Verstärker erkennen, wobei die Schaltung außerdem einen an den Komparator C gekoppelten Verstärker der Regelabweichung EA enthält. Außerdem wird das Eingangssignal in einen ersten Eingang des Verstärkers der Regelabweichung EA eingegeben. Ein Rückkopplungssignal OUTP wird zu einem zweiten Eingang des Verstärkers der Regelabweichung EA geliefert. Dabei ist zu beobachten, dass der Verstärker der Regelabweichung eine Differenz zwischen dem Eingangssignal und dem Rückkopplungssignal OUTP ausmacht und die sich ergebende Differenz verstärkt. Der Verstärker der Regelabweichung EA weist einen hohen Verstärkungsgrad und eine Tiefpasskennlinie in der Frequenz auf. Der hohe Verstärkungsgrad ist für die Erlangung einer präzisen Regulierung erforderlich. Die Tiefpasskennlinie ist für das Vergleichen der Signale mit dem sinusförmigen Eingangssignal In und dann für ihre Regulierung ausschließlich im interessanten Frequenzbereich erforderlich, wie z.B. der sinusförmige Inhalt des PWM-Ausgangssignals OUTP (bedeutet seinen Durchschnittswert) mit dem sinusfömigen Eingangssignal In. Durch das Tiefpassfiltern werden relativ hohe Frequenzbestandteile des Leistungs-PWM-Signals OUTP gedämpft. Die Rückkopplungsschleife ist mit dem Leistungs-PWM-Ausgangssignal OUTP und nicht mit OUT verbunden, das eine gefilterte Replik des Ausgangssignals OUTP darstellt. Tatsächlich würde eine Verbindung mit OUT zwei Pole hinzufügen, die durch das LC-Filter im offenen Regelkreis bestimmt werden. Das Sägezahnsignal Vchop ist dann nicht mehr obligatorisch. Die durch die Patentschriften US-A-5.949.282 oder US-A-6.320.460 beschriebenen Systeme weisen ein selbsttätiges Schaltverhalten auf. Nur bei ungeregelten Systemen, wie sie in 11 beschrieben werden, war die Sägezahnform des Signals zwingend erforderlich, um das Umschalten des Komparators zu ermöglichen. Der Sägezahn kann aber auch trotzdem beibehalten werden, wie in dem Patent US-A-6.346.852 für Rückkopplungsverstärker der Klasse D erwähnt wird.
  • Eine weitere Verbesserung der D-Verstärker ist der D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten. Dieser Schaltungstyp beruht auf einem PWM-Mustersignal, wie es im Patent US-A-6.211.728 beschrieben wird. Das Hauptmerkmal dieses Verstärkers besteht darin, dass es sich bei dem Ausgangssignal nicht mehr um ein PWM-Signal handelt, das zwei Zustände aufweist, nämlich den Hoch- und Niedrig-Zustand, sondern um ein Signal, das jetzt drei Zustände aufweist, d.h. den Niedrig-, Hoch- und Ruhezustand. Diese Idee wird im Patent US-A-6.262.632 weiterentwickelt. Der Verstärker besitzt eine vollständige Differentialstruktur, wie sie in der 13 dargestellt wird. Der Verstärker umfasst zwei weitgehend identische Teile, wobei jeder Teil die gleichen Blöcke mit gleicher Bezeichnung umfasst, und zwar mit und ohne Akzente. Die Schaltung umfasst auch einen Sagezahngenerator (STG), der ein Sägezahnsignal Vchop und ein weitgehend gegenphasiges Signal/Vchop liefert. Wenn die beiden Ausgangsleistungen PUP und PDW entweder beide gleich 0 oder beide gleich Vp sind, ist das Leistungsdifferenzsignal (PUP-PDW) gleich 0, d.h. es gibt keine Strominjektion in die Last. Ein erster Vorteil des D-Verstärkers mit Dreizustandsverhalten im Vergleich zu den normalen Verstärkern besteht darin, dass beim Ruhezustand (d.h. im Audiobereich bedeutet das, dass kein Schall übertragen wird) ein normaler D-Verstärker permanent ein PWM-Signal mit einem Einschaltzyklus abgeben würde, der exakt gleich 50% ist, der nach einer LC-Filterung auf 0 gemittelt wird. Jedoch das Hinauf- und Hinunterschalten der Ausgangsleistung mit diesem Einschaltzyklus von 50% verbraucht immer noch Strom durch die Leistungsschalter SW1 und SW2' oder SW1 und SW2', was zu einem Leistungsverlust in den Schaltern und im Lautsprecher führt. Bei Verstärkern mit Dreizustandsverhalten wird im Ruhezustand das Leistungsdifferenzsignal (PUP-PDW) direkt auf den Wert des Ruhezustands eingestellt. Es gibt keine Mittelwertbildung hoher Ströme und deshalb auch keinen Verbrauch durch die Leistungsschalter.
  • Ein weiterer Vorteil des D-Verstärkers mit Dreizustandverhalten besteht darin, dass es im Ruhezustand nur einige kurze Stromspitzen am Ausgang gibt und deshalb kein LC- Filter mehr erforderlich ist, wobei das Signal durch die Last, z.B. einen Lautsprecher, gefiltert wird. Als direkte Folge dessen besteht kein Bedarf an einem LC-Filter, der auf einer Leiterplatte (PCB) eine beträchtliche Fläche einnimmt. Wenn die PCB-Fläche von ausschlaggebender Bedeutung ist, wie z.B. bei den in schnurlosen Telefonen untergebrachten PCB, ist das ein großer Vorteil im Vergleich zu den anderen D-Verstärkern. Der im Patent US-A-6.262.632 beschriebene Verstärker hat mehrere Nachteile. Er verwendet ein einpoliges Tiefpassfilter, das die Verstärkung und folglich auch die Genauigkeit der Regulierung einschränkt. Eine einpolige Tiefpassfilterung legt eine 20 dB starke Dekadendämpfung fest. Wenn die Schaltfrequenz des STG 500 kHz beträgt und die Größe des Ausgangssignals gleich 1V ist, ergibt das bei 50 kHz immer noch ein Brummen von 100 mV, d.h. eine Dekade niedriger nach der Filterung dieser rückgekoppelten Ausgangsleistung, und bei 20 kHz beträgt es immer noch etwa 50 mV. Dieses 50 mV starke Signal führt in die Regelgenauigkeit einen Rauschwert ein. Die Schaltfrequenz kann zum Beispiel von 500 kHz auf 2 MHz erhöht werden, steigert aber den internen Energieverbrauch.
  • Ein weiterer Nachteil ist die Überkreuzverzerrung. Im Ruhezustand gibt es überhaupt kein Umstellen der Ausgangsleistung. Das gleiche tritt bei einer Sinuskurve in Erscheinung, die die Vcom-Spannung kreuzt, wobei Vcom eine Vergleichsspannung ist, die im Wesentlichen bei Vpp/2 angelegt ist. Der Verstärkungsgrad wird reduziert, was zu einer Erhöhung der Überkreuzverzerrung führt, da es keine Schleifenregelung gibt. Das Fehlen einer Regelung induziert auch Nebensprechverzerrungen, wie sie im Patent US-A-6.262.632 erwähnt werden. Dieses Problem wird durch die Anwendung einer kurzen Zeitverzögerung behoben. Diese Verzögerung macht aber eine zusätzliche Schaltungsanordnung erforderlich, d.h. eine asynchrone Verzögerung oder die Verwendung eines Hochfrequenzzählers.
  • Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Anwendungen, die Überkreuzverzerrungen in einem D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten zu reduzieren. Die Erfindung wird in den unabhängigen Patentansprüchen definiert. Die abhängigen Patentansprüche definieren vorteilhafte Ausführungsformen. Die Reduzierung der Überkreuzverzerrungen wird in einer Vorrichtung erreicht, die im ersten Absatz definiert wird, wobei die Vergleichsmittel an einen Schwellenwertgenerator gekoppelt sind, der mit dem ersten und zweiten Eingangssignal sowie mit dem ersten und zweiten Bezugssignal verbunden ist, die die Schätzung eines maximalen und minimalen Signalwertes durch die Last darstellen und ein alternierendes Schwellenwertsignal erzeugen, das sich umgekehrt proportional zu einer Differenz zwischen dem ersten und zweiten Eingangssignal zur Aufrechterhaltung eines relativ hohen Verstärkungsgrades des Verstärkers im Ruhezustand verhält. Im Ruhezustand hält der Verstärker noch relativ kurze, niedrige/hohe Impulse aufrecht, deren Durchschnittswert gleich 0 ist. In D-Verstärkern mit Dreizustandsverhalten nach dem neuesten Stand der Technik werden relativ kurze Impulse erzeugt, die entweder alle aufwärts oder alle abwärts gerichtet und deshalb unsymmetrisch sind. Die Erzeugung des alternierenden Schwellenwertsignals in Bezug auf Vcom im Ruhezustand löst das Problem. Das Eingangssignal im Schwellenwertgenerator wird mit einem vorgegebenen Höchstwert für das Signal verglichen und, wenn das Signal etwa bei Vcom liegt, weist das Schwellenwertsignal einen von Null abweichenden Wert auf.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung verhält sich das Schwellenwertsignal umgekehrt proportional zu einem Integral einer Differenz zwischen dem ersten und zweiten Eingangssignal zur Aufrechterhaltung eines relativ hohen Verstärkungsgrades des Verstärkers im Ruhezustand. Um die Verstärkerleistungen beim Streubereich der Temperatur und Verfahrenstechnologie zu verbessern, wird das oben beschriebene, alternierende Schwellenwertsignal durch sein Integral ersetzt. Die Integration erfolgt gewöhnlich unter Einsatz von Widerständen und Kondensatoren. Die Verwendung des gleichen Komponententyps, wie der in den anderen Bausteinen des Verstärkers verwendete, gewährleistet eine erhöhte Störfestigkeit gegenüber technologischen Prozessen und der Temperatur.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung umfasst der Schwellenwertgenerator einen ersten Subtrahierer und einen zweiten Subtrahierer, die an einen Multiplexer gekoppelt sind, wobei der erste Subtrahierer ein Signal liefert, das sich proportional zu einer Differenz zwischen dem ersten Eingangssignal und dem geschätzten Minimalsignal verhält, der zweite Subtrahierer ein Signal liefert, das sich proportional zu einer Dif ferenz zwischen dem zweiten Eingangssignal und dem geschätzten Maximalsignal verhält, und der Multiplexer das Schwellenwertsignal liefert. Wenn die Eingangsspannung relativ groß ist, ist die Differenz beim erwarteten Maximalwert niedrig. Das vom Multiplexer gelieferte Schwellenwertsignal wird rund um das virtuelle Grundniveau mit einer geringen Größe periodisch gewechselt. Die Plus/Minus-Wechselwirkung wird mit dem Multiplexer erzeugt, der entweder die Differenz (Vp – Vmax) oder (Vn – Vmin) wählt. Da jedes dieser Signale im Hinblick auf das virtuelle Grundsignal Vcom symmetrisch ist, wechselt das endgültige Multiplexsignal periodisch mit Vcom als zentralem Durchschnittswert.
  • Der Schwellenwertgenerator umfasst Spannungs-Strom-Wandlermittel, um eine Spannungsdifferenz zwischen ersten und zweiten Eingangssignalen und jeweiligen ersten und zweiten Bezugssignalen in Strom umzuwandeln. Der Schwellenwertgenerator umfasst außerdem einen ersten Integrator und einen zweiten Integrator, die an die Spannungs-Strom-Wandlermittel gekoppelt sind, um das Schwellenwertsignal mit Hilfe eines Multiplexmittels zu erzeugen.
  • Die Umwandlung des Eingangssignals von Spannung zu Strom ist notwendig, da der Strom unter Verwendung von Kondensatoren relativ leicht integriert werden kann. Und anschließend sind die Kondensatoren unter Verwendung aktueller Technologien relativ leicht zu integrieren. Die Multiplexmittel werden für den Wechsel der Schwellenspannung zwischen den Zuständen unterhalb und oberhalb von Vcom verwendet, indem entweder das Ausgangssignal des ersten Integrators oder das Ausgangssignal des zweiten Integrators gewählt wird. Das Multiplexmittel kann eine Serienkreiskopplung von Abtast- und Halteschaltungsmitteln umfassen, die an einen analogen Multiplexer zur Erzeugung des Schwellenwertsignals angekoppelt sind. Wenn die Flankensteilheit des Schwellenwertsignals zufällig weitgehend identisch mit der Flankensteilheit von durch Tiefpass gefilterten Signalen ist oder wenn das Schwellenwertsignal den durch Tiefpass gefilterten Signalen sogar weitgehend gleich ist, gibt es ein Problem mit der Metastabilität. Um diese Situation zu vermeiden, werden die von den ersten und zweiten Integratoren gelieferten Signale zuerst unter Verwendung einer Abtast- und Halteschaltung ge speichert und danach multiplexiert. Die durch Tiefpass gefilterten Signale weisen immer eine bestimmte Flankensteilheit auf. Wenn das Schwellenwertsignal sich mit konstanten Stufen verändert, so ist das eine Garantie dafür, dass die durch Tiefpass gefilterten Signale das Schwellenwertsignal kreuzen, ohne an dieser Spannung hängen zu bleiben.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung umfasst jedes der ersten und zweiten Tiefpassfiltermittel ein erstes Tiefpassfilter für das Übertragen eines Signals unterhalb seiner Grenzfrequenz, das die Differenz zwischen den jeweiligen ersten und zweiten Eingangssignalen und einem ersten und zweiten Ausgangssignal darstellt, die an die ersten und zweiten Seiten der Last geliefert werden und ein erstes Signal erzeugen. Das erste Signal wird zum Eingang eines dritten Subtrahiermittels und zu einem zweiten Tiefpassfilter eingegeben. Das zweite Tiefpassfilter liefert ein zweites Signal zu einem weiteren Eingang des Subtrahiermittels. Das Subtrahiermittel erzeugt das durch einen Tiefpass gefilterte Signal. Das erste und das zweite Tiefpassfilter umfassen einen ersten und zweiten Differenzeingangsverstärker, der einen entsprechenden Eingang aufweist, der an ein Bezugssignal gekoppelt ist, das im Wesentlichen gleich der Hälfte einer Versorgungsspannung ist. Wie bereits früher erwähnt, ist eine Tiefpassfilterung höherer Ordnung erforderlich, um hohe Frequenzanteile aus dem Nutzsignal herauszufiltern. Deshalb ist ein Tiefpassfilter höherer Ordnung erforderlich. Die Erhöhung der Ordnung des Filters kann Stabilitätsprobleme in dem Verstärker schaffen, die zusätzliche Phasenverschiebungen einleiten. Wenn die oben erwähnte Lösung verwendet wird, wird in die Übertragungsfunktion des Filters eine Null eingefügt und somit werden Stabilitätsprobleme vermieden. Außerdem werden die Signale, um symmetrische Ausgangssignale zu erhalten, in Bezug auf eine virtuelle Grundspannung zentriert.
  • Eine wichtige Anwendung des Verstärkers gemäß der Erfindung ist ein audiointegrierter Verstärker, dessen Last ein Lautsprecher ist. Außerdem kann der Verstärker wegen seiner Leistungsfähigkeit in tragbaren Geräten verwendet werden, wie z.B. CD-Player, Mobiltelefone und Rundfunkempfänger.
  • Die oben angeführten und sonstigen Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung der beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen offensichtlich werden, auf denen:
  • 1 einen D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten gemäß der Erfindung darstellt,
  • 2 einen Schwellenwertgenerator gemäß der Erfindung darstellt,
  • 3 eine detailliertere Ausführung des Schwellenwertgenerators gemäß der Erfindung darstellt,
  • 4 eine weitere detaillierte Ausführung des Schwellenwertgenerators darstellt,
  • 5 eine Ausführungsform von Tiefpassfiltermitteln gemäß der Erfindung darstellt,
  • 6 einen Subtrahierer gemäß der Erfindung darstellt,
  • 7 einen D-Verstärker mit einem gemeinsamen Eingangssignal als Strom binärer Signale darstellt,
  • 8 eine detailliertere Ausführung eines Schwellenwertdetektors mit einem Strom binärer Signale als Eingabe darstellt,
  • 9 eine Ausführungsform der weiteren Tiefpassfiltermittel darstellt,
  • 10 eine Ausführung des dritten Tiefpassfilters darstellt,
  • 11 einen D-Verstärker nach dem bisherigen Stand der Technik darstellt,
  • 12 einen anderen D-Verstärker nach dem bisherigen Stand der Technik darstellt, und
  • 13 einen D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten nach dem bisherigen Stand der Technik darstellt.
  • 1 stellt einen D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten gemäß der Erfindung dar. Der D-Verstärker 100 mit Dreizustandsverhalten umfasst einen ersten Signalweg 1 und einen zweiten Signalweg 1', der weitgehend mit dem ersten Signalweg 1 identisch ist. Der erste und zweite Signalweg 1 und 1' sind an die jeweilige erste und zweite Seite A und B einer Last 5 und an das jeweilige erste und zweite Eingangssignal Vn und Vp gekoppelt, die von einer Eingangsschaltung geliefert werden, welche bei dieser Ausführungsform aber nur die zwei Eingangsschaltungspunkte In und Ip sind. Jeder der Signalwege 1 und 1' umfasst ein entsprechendes erstes und zweites Tiefpassfilter 10 und 10', die an das jeweilige Eingangssignal Vn und Vp, die erste und zweite Seite A und B der Last 5 und an einen Impulsgenerator 2 gekoppelt sind. Der Signalgenerator 2 liefert ein Signal mit einer Frequenz, die wesentlich höher als die Frequenz der Eingangssignale Vn und Vp zur Erzeugung der entsprechenden ersten und zweiten durch Tiefpass gefilterten Signale SUP und SDW ist. Die durch Tiefpass gefilterten Signale SUP und SDW werden in die entsprechenden Komparatoren 3 und 3' eingegeben. Die Komparatoren 3 und 3' sind an einen Schwellenwertgenerator 4 gekoppelt, der an das erste und zweite Eingangssignal Vn und Vp sowie an das erste und zweite Bezugssignal Vmax und Vmin gekoppelt ist, die eine Schätzung eines maximalen und eines minimalen Signalwertes durch die Last 5 darstellen und ein alternierendes Schwellenwertsignal THRES erzeugen, das sich proportional zu einer Differenz zwischen dem ersten und zweiten Eingangssignal Vn und Vp verhält, um einen relativ hohen Verstärkungsgrad des Verstärkers im Ruhezustand aufrechtzuerhalten. Im Ruhezustand unterhält der Verstärker noch relativ niedrige bzw. hohe Impulse, deren Mittelwert gleich 0 ist. Bei D-Verstärkern mit Dreizustandsverhalten nach dem neuesten Stand der Technik sind die Ausgangssignale symmetrisch in Bezug auf eine virtuelle Grundspannung Vcom und der Vergleich wird in Bezug auf die virtuelle Grundspannung Vcom angestellt. Beim Ruhezustand ist das Ausgangssignal des Verstärkers auf der ersten und zweiten Seite der Last gleich Null. Das kann ausschlaggebend dafür sein, eine Gleichtaktspannung zu erden. Die Erzeugung des alternierenden Schwellenwertsignals THRES in Bezug auf Vcom im Ruhezustand löst das Problem. Das Eingangssignal im Schwellenwertgenerator 4 wird mit einem vorgegebenen Maximalwert für das Signal Vmax verglichen und, wenn das Signal etwa bei Vcom liegt, hat das Schwellenwertsignal THRES einen anderen Wert als Null.
  • Normalerweise werden die Tiefpassfilter 10 und 10' unter Verwendung von RC-Filtern ausgeführt, wobei sich eine Zeitkonstante der Filtermittel 10 und 10' proportional zum RC-Produkt verhält. Ein Problem, auf das man bei der Integration von RC-Filtern stößt, besteht darin, dass sich die RC-Zeit-/Verstärkungskonstanten mit der Temperatur und dem Streubereich des Verfahrens verändern. Deshalb weisen die Signale SUP und SDW bei ihren Größen einen Streubereich auf. Wenn die Größe von SUP und SDW zu gering wird, können sie größer als VTHRES sein, und deshalb wird es kein Umschalten der Signale geben, die von den Komparatoren 3 und 3' erzeugt werden. Es fuhrt zu einer Abnahme des Verstärkungsgrades und zu einer Zunahme der Verzerrung. Dieses Problem wird dadurch gelöst, dass VTHRES durch sein Integral ersetzt wird. Diese Integration wird erreicht, indem man das bisherige VTHRES Signal zu Strom umwandelt, und zwar mit dem gleichen Widerstandstyp, der in allen anderen Teilen der Schaltung zum Einsatz kommt. Dieser Strom wird in den gleichen Kondensatortyp injiziert, der in allen Tiefpassintegratoren verwendet wird. Auf diese Weise werden, wenn zum Beispiel alle Widerstände abnehmen, SUP und SDW, aber auch VTHRES eine Zunahme verzeichnen.
  • 2 stellt einen Schwellenwertgenerator 4 zur Verwendung in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dar. Der Schwellenwertgenerator 4 umfasst einen ersten Subtrahierer S1 und einen zweiten Subtrahierer S2, die an einen Multiplexer MUX gekoppelt sind, wobei der erste Subtrahierer S1 ein Signal liefert, das sich proportional zu einer Differenz zwischen dem ersten Eingangssignal Vn und dem geschätzten Minimalsignal Vmin verhält. Der zweite Subtrahierer S2 liefert ein Signal, das sich proportional zu einer Differenz zwischen dem zweiten Eingangssignal Vp und dem geschätzten Maximalsignal Vmax verhält, wobei der Multiplexer MUX das Schwellenwertsignal THRES liefert. Die Subtrahierer S1 und S2 können so implementiert werden, wie es in 6 gezeigt wird. In 6 sind OA1 und OA2 die in den Subtrahierer eingegebenen Eingangssignale. Gewöhnlich ist R3 gleich R5 und R4 ist gleich R6 und das Ausgangssignal verhält sich proportional zu OA2 – OA1 mit einem konstanten k = R4/R3. Kommt man nun aber zu 2 zurück, wird das Signal VTHRES auch durch das Subtrahieren der Eingangsspannung jeweils von einem erwarteten Maximalsignal Vmax und Minimalsignal Vmin realisiert. Deshalb ist, wenn die Eingangsspannung relativ groß ist, die Differenz zum erwarteten Maximalwert Vmax gering und THRES hat eine geringe Größe. Das Signal VTHRES wird rund um VCOM mit einer geringen Größe gewechselt. Die Wechselwirkung zwischen Plus/Minus wird mit einem Multiplexer MUX erzielt, der entweder die Differenz (Vp – Vmax) oder (Vn – Vmin) wählt. Da jedes dieser Signale in Bezug auf das virtuelle Grundsignal Vcom symmetrisch ist, wechselt sich das endgültige Multiplexsignal mit Vcom als zentralem Durchschnittswert ab, wie in der grafischen Darstellung des Verhaltens des Schwellenwertsignals als Funktion von Vp-Vn gezeigt wird.
  • 3 stellt eine detailliertere Ausführung des Schwellenwertgenerators 4 dar. Der Einfachheit halber wird nur eine Hälfte des Schwellenwertgenerators 4 gezeigt, wobei die andere Hälfte bis auf die beteiligten Signale weitgehend identisch mit der ersten Hälfte ist. Der Schwellenwertgenerator umfasst Spannungs-Strom-Wandlermittel A4, T1, Ri, um eine Spannungsdifferenz Vcur zwischen dem zweiten Eingangssignal Vp und den zweiten Bezugssignalen Vmax in Strom umzuwandeln. Der Schwellenwertgenerator 4 umfasst weiterhin einen ersten Integrator T2, C3 und einen zweiten Integrator T3, C4, die durch einen Stromspiegel CM vorgespannt sind, wobei der erste und zweite Integrator an die Spannungs-Strom-Wandlermittel A4, T1, Ri gekoppelt sind, um das Schwellenwertsignal THRES mit Hilfe eines Multiplexmittels M zu erzeugen. Wie bereits gezeigt wurde, wird eine Spannung erzeugt, die sich proportional zur Differenz zwischen dem Eingangssignal Vp und seiner erwarteten Maximalgröße Vmax verhält. Danach erzeugt ein Widerstand Ri Strom. Der Strom wird dazu verwendet, zwei Sägezahnsignale VSAW1 und VSAW2 zu erzeugen, die im Wesentlichen gegenphasig sind, d.h. wenn das eine zunimmt, nimmt das andere jeweils ab. Bei einer Phase eines Taktsignals ckl wird VSAW1 in Gleichtaktspannung Vcom gehalten und VSAW2, das bei der vorhergehenden Phase bei Vcom geblieben war, beginnt linear abzufallen, und zwar proportional zu k(Vp – Vmax)/(Ri·C). Bei einer zweiten Phase des Taktsignals ck2 steigt VSAW1 an und VSAW2 wird bei Vcom gehalten. So wird auch die Zerhackerfunktionalität reproduziert, um zu gewährleisten, dass die Leistungsausgangsspannung rund um VCOM zentriert wird. Die Werte des Widerstands Ri und der Kondensatoren C1 = C2 werden angepasst, so dass die zerhackte Größe des Sägezahnsignals immer die Größe der Signale SUP und SDW übersteigt.
  • 4 stellt eine weitere detaillierte Ausführung des Schwellenwertgenerators 4 dar, in dem das Multiplexmittel M eine Serienkreiskopplung von Abtast- und Halteschaltungsmitteln SH1 und SH2 umfasst, die an einen analogen Multiplexer M1 gekoppelt sind, um das Schwellenwertsignal THRES zu erzeugen. Wenn durch Zufall die Flankensteil heit des Schwellenwertsignals weitgehend identisch mit der Flankensteilheit von durch Tiefpass gefilterten Signalen ist oder wenn das Schwellenwertsignal den durch Tiefpass gefilterten Signalen sogar weitgehend gleich ist, gibt es ein Problem mit der Metastabilität. Um diese Situation zu vermeiden, werden die durch die ersten und zweiten Integratoren gelieferten Signale zuerst unter Verwendung einer Abtast- und Halteschaltung gespeichert und danach multiplexiert.
  • 5 stellt eine Ausführungsform der Tiefpassfilter 10 und 10' zur Verwendung in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dar. Jedes der ersten und zweiten Tiefpassfilter 10 und 10' umfasst ein erstes Tiefpassfilter A1, Rin, Ffbk, C1 zur Übertragung eines Signals unterhalb seiner Grenzfrequenz, das die Differenz zwischen den entsprechenden ersten und zweiten Eingangssignalen Vn und Vp sowie einem ersten und zweiten Ausgangssignal darstellt, die an die ersten und zweiten Seiten A und B der Last 5 geliefert werden und ein erstes Signal OA1 erzeugen. Das erste Signal OA1 wird in den Eingang eines fünften Subtrahierers 6 und in ein zweites Tiefpassfilter A2, R2, C2 eingegeben. Das zweite Tiefpassfilter A2, R2, C2 liefert ein zweites Signal OA2 zu einem weiteren Eingang der fünften Subtrahiermittel 6. Der fünfte Subtrahierer 6 erzeugt das durch den Tiefpass gefilterte Signal SUP. Das erste Tiefpassfilter A1, Rin, Ffbk, C1 sowie das zweite Tiefpassfilter A2, R2, C2 umfassen einen ersten und zweiten Differenzeingabeverstärker A1 und A2 mit einem entsprechenden Eingang, der an ein Bezugssignal Vcom gekoppelt ist, das im Wesentlichen gleich der Hälfte einer Versorgungsspannung Vpp ist. Das gesamte Tiefpassfilter weist eine Dämpfung von 40 dB/Dekade auf, was die Leistung der Verstärker nach dem bisherigen Stand der Technik verbessert. Der Einfachheit halber wird in 5 nur das Tiefpassfilter 10 gezeigt, wobei das zweite Tiefpassfilter 10' bis auf die Signale weitgehend identisch mit dem ersten ist. Ein Ausgangssignal von der ersten Seite A der Last 5, die ein Lautsprecher sein kann, wird über den Rückkopplungswiderstand Rfbk rückgekoppelt und mit der Eingabe Vn verglichen. Die Differenz A/Rfbk – Vn/Rin beim vollständigen Differentialbetrieb ist der Subtraktion B/Rfbk – Vp/Rin gleichwertig. Das Ergebnis der Subtraktion ist eine Stromdifferenz, die durch den Kondensator C1 integriert wird. Das sich daraus ergebende, durch den Tiefpass gefilterte Signal ist OA1. Ein zweiter Integrator R2, C2 und A2 führt eine zweite Tiefpassfilterung des Signals OA1 durch und erzeugt ein Ausgangssignal OA2. Ein Zweipolsystem wurde so erlangt. Um Probleme mit der Stabilität zu vermeiden, d.h. um Phasenverschiebungen zu erlangen, die z.B. größer als 60 Grad sind, wird der Subtrahierer 6 bereitgestellt. Auf diese Weise wird in die Übertragungsfunktion der Tiefpassfiltermittel auf der linken Halbebene der komplexen Ebene eine Null eingefügt, um die gesamte Phasenverschiebung auf ungefähr 90 Grad zu verbessern. Die in 5 abgebildete Schaltung muss gewährleisten, dass die Subtrahierer 3 und 3' immer regelmäßig Schaltungen vornehmen, um den Ausgang ordnungsgemäß zu steuern. Das wird erreicht, indem ein differentieller Sägezahn und ein dreieckförmiges Signal den Signalen hinzugefügt werden, die durch das zweite Tiefpassfilter R2, C2, A2 erzeugt werden. Eine allgemein bekannte Möglichkeit für die Hinzufügung dieses Signals besteht darin, einen Strom O2 mit Rechteckimpuls an den Eingang des zweiten Integrators anzulegen, der von einem Impulsgenerator 2 erzeugt wird. Dieser Strom lädt und entlädt den Kondensator C2 und führt zu dem Ergebnis, dass dem Signal OA2 ein dreieckförmiger Sägezahn hinzugefügt wird. Der Subtrahierer 6 kann in der Form ausgeführt werden, die in 6 dargestellt und oben beschrieben wird.
  • 7 stellt einen D-Verstärker dar, der ein gemeinsames Eingangssignal Input als Strom binärer Signale aufweist. Der D-Verstärker umfasst einen Inverter 5, der an das gemeinsame Eingangssignal Input gekoppelt ist. Der Inverter 5 erzeugt einen wechselseitig gegenphasigen Strom binärer Signale Vn, die in den Verstärker 100 eingegeben werden. Der Eingabestrom binärer Signale Input wird auch in den Schwellenwertgenerator 4 eingegeben. Der Schwellenwertgenerator 4 umfasst ein weiteres Tiefpassfiltermittel 31, das an das gemeinsame Eingangssignal Input gekoppelt ist und das erste Eingangssignal Vp und das zweite Eingangssignal Vn erzeugt. Das weitere Tiefpassfiltermittel 31 wird für dafür verwendet, den Mittelwert des Bitstromsignals Input zu ermitteln. Um die ersten und zweiten Eingangssignale Vn und Vp zu erzeugen, umfasst das weitere Tiefpassmittel 31 ein drittes Tiefpassfilter 310, das das erste Eingangssignal Vn erzeugt, wobei das Tiefpassfilter 310 an ein Umkehrverstärkermittel 311 gekoppelt wird, das das zweite Eingangssignal Vp erzeugt, wie in 9 gezeigt wird. Bei der in 9 dargestellten Ausführungsform umfasst das Umkehrverstärkermittel 311 einen invertierenden Impulswiederholer, der unter Verwendung eines Operationsverstärkers ausgeführt ist, und der einen invertierenden Eingang "–" und einen nichtinvertierenden Eingang "+" aufweist, der an das Bezugssignal Vcom gekoppelt ist. Das vom weiteren Tiefpassfilter Vp erzeugte Signal wird umgekehrt, d.h. die Phasenlage wird im Wesentlichen um 180° geschwenkt, und das erste Eingangssignal Vn wird am Ausgang des weiteren Tiefpassfilters erzeugt. Die Widerstände R1 und R2 werden für die Steuerung einer Amplitude des ersten Signals Vn verwendet, so dass es weitgehend gleich dem zweiten Eingangssignal Vp ist. Als weiteres Tiefpassfilter 31 kann ein nichtrekursives Filter (FIR), wie das in 10 gezeigte, verwendet werden. Das gemeinsame Eingangssignal Input wird in ein Schieberegister eingegeben, das eine in Kaskade geschaltete Kette von Flipflopschaltungen F1, ..., Fn umfasst. Die Flipflopschaltungen werden durch ein Taktsignal Ck gesteuert, das eine Verzögerung durch jede Flipflopschaltung bestimmt. Jeder Flipflop-Ausgang Q1, ..., Qn ist an entsprechende umschaltbare Stromquellen (J1, J'1), ..., (Jn, J'n) mit Hilfe entsprechender Schalter (Si, S'1), ..., (Sn, ..., S'n) gekoppelt. Ein Ausgangsstrom Js der umschaltbaren Stromquellen wird an einen Strom-Spannungs-Wandler 400 gekoppelt, der das zweite Eingangssignal Vp erzeugt.
  • Der D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten, wie er in der vorliegenden Anwendung beschrieben wird, kann in einen einzelnen Tonfrequenzchip als D-Leistungsverstärker eingebaut werden. Da er außerdem einen relativ geringen Stromverbrauch und eine relativ hohe Leistungsfähigkeit aufweist, kann er in tragbaren Geräten, wie z.B. Rundfunkempfänger, CD- und/oder DVD-Player etc., verwendet werden.
  • Man wird bemerkt haben, dass der Schutzumfang der Erfindung nicht auf die im vorliegenden Text beschriebenen Ausführungsformen beschränkt ist. So wird der Schutzumfang der Erfindung auch nicht durch die Bezugszeichen in den Ansprüchen eingeschränkt. Das Wort "umfassend" schließt andere Teile nicht aus, außer jenen, die in den Ansprüchen erwähnt werden. Das Wort "ein", das vor ein Element gesetzt ist, schließt nicht die Mehrzahl solcher Elemente aus. Mittel, die einen Bestandteil der Erfindung bilden, können sowohl in der Form einer zweckbestimmten Hardware als auch in der Form eines Prozessors für einen programmierten Zweck ausgeführt sein. Die Erfindung besteht in jedem neuen Merkmal oder in jeder Kombination von Merkmalen.

Claims (14)

  1. D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten (100), umfassend: – einen ersten Signalweg (1) und einen zweiten Signalweg (1'), der im Wesentlichen identisch mit dem ersten Signalweg (1) ist, – wobei jeder der Signalwege (1, 1') ein entsprechendes erstes und zweites Tiefpassfiltermittel (10, 10') aufweist, die mit entsprechenden Eingangssignalen (Vn, Vp), die von Eingabemitteln (Inp, In, Ip) geliefert werden, mit einer ersten und zweiten Seite (A, B) einer Last (5) sowie mit einem Impulsgeber (2) gekoppelt sind, der ein Signal liefert, das eine Frequenz hat, die wesentlich höher als die Frequenz der Eingangssignale (Vn, Vp) ist, die der Erzeugung des entsprechenden ersten und zweiten Signals (SUP, SDW) dienen, aus denen die niedrigen Frequenzanteile herausgefiltert sind, – wobei die Signale (SUP, SDW), aus denen die niedrigen Frequenzanteile herausgefiltert sind, in entsprechende Vergleichsmittel (3, 3') eingegeben werden, dadurch gekennzeichnet, dass – Vergleichsmittel (3, 3') an einen Schwellenwertgenerator (4) gekoppelt werden, der mit den Eingabemitteln (Inp, In, Ip) und einem ersten und zweiten Bezugssignal (Vmax, Vmin) verbunden ist, die eine Schätzung eines maximalen und minimalen Signalwertes durch die Last (5) darstellen und ein wechselndes Schwellenwertsignal (THRES) erzeugen, das sich umgekehrt proportional verhält zu einer Differenz zwischen dem ersten und zweiten Eingangssignal (Vn, Vp) zur Aufrechterhaltung eines relativ hohen Verstärkungsgrades des Verstärkers in einem Ruhezustand.
  2. D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten (100) nach Anspruch 1, wobei das erste und das zweite Signal (Vn, Vp) wechselseitig in der Gegenphase sind und mit dem ersten Signalweg (1) und dem zweiten Signalweg (1') gekoppelt sind.
  3. D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten (100) nach Anspruch 2, wobei das Schwellensignal (THRES) sich umgekehrt proportional zu einem Integral einer Differenz zwischen dem ersten und zweiten Eingangssignal (Vn, Vp) zur Aufrechterhaltung eines relativ hohen Verstärkungsgrades des Verstärkers in einem Ruhezustand verhält.
  4. D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten (100) nach Anspruch 2 oder 3, wobei der Schwellenwertgenerator (4) einen ersten Subtrahierer (S1) und einen zweiten Subtrahierer (S2) umfasst, die mit einem Mehrfachkoppler (MUX) gekoppelt sind, wobei der erste Subtrahierer (S1) ein Signal liefert, das sich proportional zu einer Differenz zwischen dem ersten Eingangssignal (Vn) und dem geschätzten Minimalsignal Vmin verhält, der zweite Subtrahierer (S2) ein Signal liefert, das sich proportional zu einer Differenz zwischen dem zweiten Eingangssignal (Vp) und dem geschätzten Maximalsignal (Vmax) verhält, und der Mehrfachkoppler (M) das Schwellensignal (THRES) liefert.
  5. D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten (100) nach Anspruch 3, wobei der Schwellenwertgenerator (6) Spannungs-Strom-Wandlermittel (A4, T1, Ri) zur Umwandlung einer Spannungsdifferenz (Vcur) zwischen erstem und zweitem Eingangssignal (Vn, Vp) und entsprechendem ersten und zweiten Bezugssignal (Vmax, Vmin) in einen Strom umfasst.
  6. D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten (100) nach Anspruch 5, wobei Schwellenwertgenerator (4) weiterhin einen ersten Integrator (T2, C3) und einen zweiten Integrator (T3, C4) umfasst, die durch einen Stromspiegel (CM) vorgespannt sind, wobei die Integratoren mit den Spannungs-Strom-Wandlermitteln (A4, T1, Ri) gekoppelt sind, um das Schwellenwertsignal (THRES) über ein Multiplexmittel (M) zu erzeugen.
  7. D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten (100) nach Anspruch 6, wobei das Multiplexmittel (M) eine Serienkreiskopplung von Abtast- und Haltekreismitteln (SH1, SH2) umfasst, die an einen analogen Mehrfachkoppler (M1) zur Erzeugung des Schwellenwertsignals (THRES) gekoppelt sind.
  8. D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten (100) nach Anspruch 1, wobei das erste und das zweite Tiefpassfiltermittel (10, 10') jeweils folgende Bestandteile umfassen: – ein erstes Tiefpassfilter (A1, Rin, Ffbk, C1) für das Herausfiltern der niedrigen Frequenzanteile eines Signals, das die Differenz zwischen dem jeweiligen ersten und zweiten Eingangssignal (Vn, Vp) sowie einem ersten und zweiten Ausgangssignal darstellt, die an die erste und zweite Seite (A, B) der Last (5) geliefert werden, sowie ein erstes Signal (OA1) erzeugt, – das erste Signal (OA1), das in den Eingang eines Subtrahiermittels (6) und in ein zweites Tiefpassfilter (A2, R2, C2) eingegeben wird, – das zweite Tiefpassfilter (A2, R2, C2), das ein zweites Signal (OA2) zu einem weiteren Eingang des Subtrahiermittels (6) liefert, – das Subtrahiermittel (6), das das Signal (SUP) erzeugt, dessen niedrige Frequenzanteile herausgefiltert wurden.
  9. D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten (100) nach Anspruch 3, wobei der erste und der zweite Tiefpassfilter einen ersten und zweiten Differenzeingangsverstärker (A1, A2) umfassen, der einen entsprechenden Eingang aufweist, welcher mit einem Bezugssignal (Vcom) gekoppelt ist, das im Wesentlichen gleich der Hälfte der Versorgungsspannung (Vpp) ist.
  10. D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten nach Anspruch 1, wobei das Eingabemittel ein Invertermittel (5) zum Invertieren eines gemeinsamen Eingangssignals (Inp) umfasst, das einen Strom binärer Signale darstellt.
  11. D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten nach Anspruch 10, wobei das Eingabemittel ein weiteres Tiefpassfiltermittel (31) umfasst, das mit dem gemeinsamen Eingangssignal (Inp) gekoppelt ist sowie ein weiteres erstes Eingangssignal (V'n) und ein weiteres zweites Eingangssignal (V'p) erzeugt.
  12. D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten nach Anspruch 11, wobei das weitere Tiefpassfiltermittel (31) ein drittes Tiefpassfilter (310) umfasst, das das weitere erste Eingangssignal (V'n) erzeugt, wobei das Tiefpassfilter (310) an ein invertierendes Verstärkermittel (311) gekoppelt ist, das das weitere zweite Eingangssignal (V'p) erzeugt.
  13. Tonfrequenzverstärker, umfassend einen D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten (100) nach Anspruch 1.
  14. Tragbares elektronisches Gerät, wie zum Beispiel Mobiltelefon, CD-Player, Rundfunkempfänger, umfassend einen D-Verstärker mit Dreizustandsverhalten (100) nach Anspruch 1.
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