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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft Kommunikationsgeräte, -system und -verfahren.
Insbesondere betrifft die Erfindung ein Kurzstreckenfunkendgerät, -system und
-verfahren, die zum Daten-Streaming und für Echtzeitdienste angepasst
sind.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Technik
für Kurzstreckenkommunikation
wie typischerweise Bluetooth stellt synchrone verbindungsorientierte
(synchronous connection oriented, SCO) Links bereit, die in der
Lage sind, an aktive Clients über
Kanäle
64 Kilobyte pro Sekunde (KPS) zu liefern. Der Datenstrom (data stream)
enthält
beliebige Inhalte, aber im Allgemeinen bestehen diese aus Sprachdaten.
Der Datenstrom kann Bluetooth-Headsets zugeführt werden, die ein Headset-
oder Freihand-Profil verwenden. Bluetooth-Zugangspunkte (Access
Points, AP) dienen als Bluetooth-Sprach-Funkfeuer (Beacons), das
heißt Sprachströme vom AP
zum Headset als aktives Endgerät.
Der Zugangspunkt kann dem Headset auch in Echtzeit Standort-bewusste
bzw. Standort-kennende (location aware) oder Abhördienste bereitstellen. Das Headset
muss jedoch mit einem Host-Gerät,
zum Beispiel einem Telefon, gepaart werden (bzw. ein Paaren (Pairing)
durchführen),
bevor Sprach-Streaming- oder Abhördienste
dem Headset bereitgestellt werden. Alternativ kann das Headset mit
einem AP gepaart werden und kann dynamisch zu jeder Zeit mit jeder
Gerät gepaart
werden. Paaren (Pairing) bedeutet, dass zwei Geräten einen gemeinsamen Linkschlüssel (Link
Key) haben. Auch wenn Geräten
A und B gepaart sind, kann die Gerät A mit einer Gerät C gepaart
werden usw. Während
dieses Zustands können
bereits gepaarte Headsets in einer aktiven Verbindung mit dem Host
keine Bluetooth-Funkfeuer-Sprachströme oder Standort-kennende Abhördienste
empfangen.
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Es
ist wünschenswert,
die Funktionen von Kurzstreckenendgeräte-Headsets zu erweitern, um Streaming-Sprache
oder Abhördienste
zu empfangen, während
das Headset mit einem Host-Gerät
gepaart ist. Dadurch werden Headset-Nutzer in die Lage versetzt,
eine breite Vielzahl an neuen Diensten zu empfangen, die den Nutzen
von und das Interesse an Headsets steigern.
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Der
Streaming-Daten oder Abhördienste empfangende
Kurzstreckenendgeräte-Headsets betreffende
Stand der Technik umfasst Folgendes:
- 1. US 2002/0111140 mit
dem Titel „Wireless
Headset Capable of Automatic Link Connection and Method for Controlling
the Same", veröffentlicht
am 13. Februar 2001, offenbart ein drahtloses Headset, das einen
ein Mikrofon unterstützenden
Teil enthält,
der ein installiertes Mikrophon aufweist und in der Lage ist, zum
Hauptkörper
des drahtlosen Headsets hin oder davon weg bewegt zu werden, und
eine Gebereinrichtung, der mit einem Verbinder des Mikrofonhalteelements
verbunden ist. Die Gebereinrichtung misst, ob das Mikrofonhalteelement
gefaltet oder ungefaltet ist. Wenn das Mikrofonhalteelement ungefaltet
ist, wird versucht, eine ID (Identifikation) des drahtlosen Headsets
in einem Gegenstellenendgerät
zu registrieren und ein Bluetooth-TM zu verbinden, wobei ein drahtloser
Kommunikationslink zwischen dem drahtlosen Headset und dem Gegenstellenendgerät unter Verwendung
des Bluetooth-TM-Moduls erstellt wird.
- 2. US 2002/0068610 mit
dem Titel „Method
and Apparatus For Selecting Source Device And Content Delivery Via
Wireless", veröffentlicht
am 27. Juni 2007, offenbart ein Headset oder eine weitere interaktive
Vorrichtung umfassend eine Anwenderschnittstellenausrüstung, eine
drahtlose Sende-/Empfangseinrichtung und ein Schaltmodul; wobei
die drahtlose Sende-/Empfangseinrichtung zum Transport von Inhalten
zwischen der Nutzerschnittstellenvorrichtung und einer Vielzahl
von Quellvorrichtungen verwendet wird und das Schaltmodul an oder
eingefügt
zwischen der Nutzerschnittstellenausrüstung und der drahtlosen Sende-/Empfangseinrichtung
gekoppelt ist und verwendet wird, um bestimmte Quellvorrichtungen
zum drahtlosen Koppeln mit der Nutzerschnittstelle auszuwählen.
- 3. US 2002/0082057 mit
dem Titel „System
and Method for Utilizing Mobile Communication Terminal as Wireless
Headset", veröffentlicht
am 27. Juni 2002, offenbart ein mobiles Kommunikationsendgerät als ein
drahtloses Headset, das einen Personalcomputer (PC) umfasst, der
angepasst ist, um über
ein Internet-Netzwerk auf einen Internet-Telefondienst zuzugreifen;
und ein mobiles Kommunikationsendgerät zum Durchführen einer
Funktion eines drahtlosen Headsets des PC, wenn der PC auf den Internet-Telefondienst
zugreift, wobei das mobile Kommunikationsendgerät eine Bluetooth-Funktion aufweist.
Die eingebaute Bluetooth-Funktion ermöglicht dem Nutzer das Verwenden
eines Internet-Telefonrufdienstes. Wenn ein Betriebs-Modus des mobilen
Kommunikationsendgeräts
in einen Headset-Modus eingestellt wird, wird ein durch ein Mikrofon
eingegebenes Sprachsignal eines Nutzers direkt an den PC über ein Bluetooth-Gerät übertragen,
und das vom PC in das mobile Kommunikationsendgerät eingegebene Sprachsignal
der Gegenstelle wird über
das Bluetooth-Gerät
in einen Lautsprecher eingespeist.
- 4. US 6,334,052
B1 mit dem Titel „Subscription-Based
Mobilstation Idle Mode Cell Selection", veröffentlicht am 25. Dezember
2001, offenbart subskriptionsbasierte Informationen in einem Mobiltelefonkommunikationssystem,
die verwendet werden, um Ruhe-Modusoperationen einer Mobilstation
zu steuern. Eine Mobilstation verwendet dann die empfangene zellbezogene
Information, um zu bestimmen, ob irgendeine bestimmte Zelle Teil
eines vorbestimmen Dienstbereichs ist, der nur zur Verwendung durch
bestimmte Teilnehmer reserviert ist, um anderer Teilnehmer auszuschließen. Die
zellbezogene Information kann eine Zellenkennung sein, die eindeutig
eine entsprechende Zelle identifiziert, oder alternativ kann sie
eine Dienstbereichskennung sein, die eindeutig einen Dienst identifiziert,
der eine oder mehr Zellen umfasst. In beiden Fällen trifft das mobile Endgerät seine
Entscheidungen durch Zugreifen auf einen Speicher, wie zum Beispiel
ein Subscriber Information Module (SIM), und Abrufen gespeicherter Information
daraus, welche die vorbestimmte Dienstbereiche definiert. Nach einem
anderen Aspekt kann das SIM Informationen speichern, die für die Mobilstation
bevorzugte Zellen identifizieren, auf denen diese während des
Ruhe-Modus campieren kann.
- 5. US 6138003 mit
dem Titel „System
and Method For Authorization Of Location Services", veröffentlicht
am 24. Oktober 2000, offenbart ein Telekommunikationssystem und
Verfahren, das Autorisierungsprüfungen
durchführt,
bevor einem Ortsbestimmungsdienst erlaubt wird, ein mobiles Endgerät innerhalb
eines zellulären
Netzwerks zu lokalisieren. Die verschiedenen Prüfungen enthalten das Sicherstellen,
dass die anfordernde Behörde
autorisiert ist, Ortsbestimmungen mobiler Endgeräten anzufordern, das Bestimmen,
ob das Lokalisieren mobiler Endgeräte innerhalb des zellulären Netzwerks,
in dem sich das mobile Endgerät
gegenwärtig
befindet, erlaubt ist, Verifizieren der Authentizität der Identität des mobilen
Lokalisierungszentrums, Entdecken, ob der mobile Teilnehmer der
anfordernden Behörde
erlaubt hat, das mobile Endgerät
zu lokalisieren, und Bestätigen,
dass alle für
eine Lokalisierung relevanten Kriterien sowohl vom mobilen Teilnehmer
als auch der anfordernden Behörde
erfüllt
worden sind.
- 6. US 4,163,123 mit
dem Titel „Electronic
Tour Guide System",
veröffentlicht
am 31. Juli 1979, stellt Besuchern, die tragbare Empfänger tragen,
Nachrichten über
Ausstellungsstücke
in einem Museum oder ähnliches
bereit. An einem zentralen Standort werden Audioquellen bereitgestellt,
die verschiedene Nachrichten erzeugen, die gemultiplext und digitalisiert, und
in einen oder mehre Kabel eingespeist werden, die sich in die abgedeckten
Bereiche erstrecken. Empfänger-Sender
sind entlang der Kabel platziert und ausgestaltet, eine der Nachrichten
zu decodieren und diese mittels Infrarotenergie in einen eindeutig
bestimmten, zu dem Ausstellungsstück benachbarten Bereich zu übertragen,
wobei dem Besucher mit einem Empfänger ermöglicht wird, die infrarot abgestrahlte
Signalinformation zu empfangen und die Nachricht zu abhören.
- 7. US 2002/0098878
A1 , veröffentlicht
am 25. Juli 2002, offenbart ein System und ein Verfahren zum Überwachen
einer Vielzahl von Audioquellen und zum Schalten von einer Audioquelle
zu einer anderen der Audioquellen gemäß einem gespeicherten Programm.
Eine Audioausgabegerät
empfängt
ein Signal von jeder der tragbaren elektronischen Geräte und schalten
selektiv die Inhalte von ihrem Ausgang gemäß zumindest einer vorprogrammierten
Nutzerpräferenz.
Das Audioausgabegerät
kommuniziert auch automatisch mit Sender-/Empfänger-Modulen, die mit einem
lokalen Informationssystem verbunden sind, zum Beispiel mit einem
Fahrzeug, einem Büro oder
einem Einkaufszentrum. Basierend auf Programmen, die in einer Speichergerät gespeichert sind,
die mit dem Headset verbunden ist, können die lokalen Informationsquellen überwacht
und Ausgewählt
werden, um andere durch das Headset empfangene Audioquellen zu unterbrechen,
wenn erwünscht.
- 8. Spezifikation des Bluetooth-Systems (Version 1.0B, 1. Dezember
1999) beschreibt im Teil C das Linkmanagerprotokoll (Link Manager
Protocol), das zum Aufbau und zum Steuern von Links verwendet wird.
Die Signale werden durch den Linkmanager interpretiert und auf der
Empfängerseite
ausgefiltert und werden nicht auf höhere Schichten ausgebreitet.
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Die
vorliegende Erfindung zielt darauf ab, ein verbessertes drahtloses
Kurzstreckenkommunikationsendgerät
bereitzustellen.
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Gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein drahtloses Kurzstreckenkommunikationsendgerät bereitgestellt,
das zum Empfangen von Streaming-Daten
und Schalten zwischen Audioquellen angepasst ist, mit einem Kurzstreckenfunkkommunikationsprotokollstack,
um dem drahtlosen Kurzstreckenkommunikationsendgerät zu ermöglichen,
mit anderen Endgeräten
und Zugangspunkten, die eine Kurzstreckenfunkkommunikationspaketstruktur
und Linksteuerungszustände verwenden,
zusammenwirken, und ein Schaltmittel zum Schalten des drahtlosen
Kurzstreckenkommunikationsendgeräts
in einen „Ruhe"-Zustand, in dem eine
nichtaktive Verbindung mit einem gepaarten Gerät aufgebaut wird, um eine Verbindung
zum Empfangen von Streaming-Daten von einer Streaming-Datenquelle,
während
die nichtaktive Verbindung zu dem gepaarten Gerät aufrechterhalten wird, zu
ermöglichen;
und eine Kommunikationsvorrichtung zum Verbinden mit und zum Empfangen
der Streaming-Daten von der Streaming-Datenquelle über das Kurzstreckenkommunikati onsprotokoll,
während
die nichtaktive Verbindung mit dem gepaarten Gerät aufrechterhalten wird.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird hier ein System bereitgestellt,
das einem drahtlosen Kurzstreckenkommunikationsendgerät ermöglicht,
Streaming-Audiodaten zu empfangen, wobei das System umfasst das
drahtlose Kurzstreckenkommunikationsendgerät, ein lokales Serversystem,
das mit den Zugangspunkten verbunden ist, ein Anwendungsuntersystem,
das mit dem Server über
eine Streaming-Sprachschnittstelle verbunden ist, und eine Übertragungsvorrichtung,
die Streaming-Audio an Endgeräte
in einem aktiven Zustand und verbunden mit einem Zugangspunktfunkfeuer, das
Streaming-Audio überträgt, ausliefert.
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Gemäß einem
dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird hier ein Bluetooth-Headset/Endgeräte-System
bereitgestellt, das umfasst das drahtlose Kurzstreckenkommunikationsendgerät, wobei das
drahtlose Kurzstreckenkommunikationsendgerät eine Headset-Vorrichtung
ist; und ein Endgerät,
das umfasst eine Antenne, die über
eine Bluetooth-Link mit der Headset-Vorrichtung gekoppelt ist, eine
Kurzstrecken-Sende-/Empfangseinrichtung,
die mit der Antenne verbunden ist und einen Bluetooth-Protokollstack verwendet,
der es dem Endgerät
ermöglicht,
mit den anderen Endgeräten
und den Zugangspunkten über
eine Bluetooth-Kommunikationspaketstruktur und Linksteuerungszustände zusammenzuwirken,
eine zellulare Sende-/Empfangseinrichtung, die
mit der Antenne für
Zellenkommunikation verbunden ist, einen Prozessor, der mit dem
Kurzstrecken-Sende-Empfänger
und der zellularen Sende-/Empfangseinrichtung verbunden ist, wobei
der Prozessor Softwareprogramme, die in einem Speicher gespeichert
sind, ausführt,
zum Versetzen der Bluetooth-Link zwischen dem Endgerät und der Headset-Vorrichtung
in einen Zustand, in dem eine nichtaktive Verbindung mit einem gepaarten
Gerät aufgebaut
wird, die es dem Headset ermöglicht,
entdeckbar und verbindbar zu sein, und ein I/O-System, das mit dem
Prozessor verbunden ist, für
Anwendereingabesignale und zum Aktivieren der Bluetooth-Link zwischen
dem Endgerät
und dem Headset.
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Bevorzugte
Merkmale der Erfindung werden aus den Ansprüchen 2 bis 29 der beigefügten Ansprüche ersichtlich.
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Gemäß einem
vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird hier ein Verfahren
zum Übertragen
von Streaming-Audio an ein Bluetooth-Endgerät und Schalten zwischen Audioquellen
bereitgestellt, wobei das Verfahren umfasst Paaren (Pairing) eines Bluetooth-Endgeräts, das
einen Bluetooth-Protokollstack enthält, mit anderen Endgeräten in einem
aktiven Zustand, Schalten des Endgeräts in einen „Ruhe"-Zustand, in dem eine
nichtaktive Verbindung mit einen anderen Endgerät oder gepaarten Gerät aufgebaut
wird, Abhören
auf Zugangspunktanforderungen durch das Bluetooth-Endgerät, Erfassen
eines synchronen verbindungsorientierten Funkfeuers, das Streaming-Audio über einen
Zugangspunkt überträgt, Anfordern
eines HALTEN von dem anderen Endgerät oder gepaarten Gerät und Verbinden
des Bluetooth-Endgeräts
mit dem Zugangspunktfunkfeuer, um Streaming-Audio zu empfangen,
während
die nichtaktive Verbindung aufrechterhalten wird, bis ein anderes
Endgerät
oder gepaartes Gerät
aktiv wird.
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Gemäß einem
fünften
Aspekt der vorliegenden Erfindung wird hier bereitgestellt ein Computerprogramm
mit Befehlen, die, wenn sie durch ein drahtloses Kurzstreckenkommunikationsendgerät ausgeführt werden,
das einen Kurzstreckenfunkkommunikationsprotokollstack umfasst zum
Ermöglichen,
dass das Endgerät
mit anderen Endgeräten und
Zugangspunkten, die eine Kurzstreckenfunkkommunikationspaketstruktur
und Linksteuerungszustände
verwenden, und Kommunikationsmittel zusammenwirkt, bewirken, dass
das drahtlose Kurzstreckenkommunikationsendgerät das drahtlose Kurzstreckenkommunikationsendgerät in einen „Ruhe"-Zustand schaltet,
in dem eine nichtaktive Verbindung mit einem gepaarten Gerät zum Ermöglichen einer
Verbindung zum Empfangen von Streaming-Daten von einer Streaming-Datenquelle,
während
eine nichtaktive Verbindung zu dem gepaarten Gerät aufrechterhalten wird, aufgebaut
wird, und sich zu verbinden mit und die Streaming-Daten von der Streaming-Datenquelle über das
Kurzstreckenkommunikationsprotokoll zu empfangen, während die nichtaktive
Verbindung mit dem gepaarten Gerät
aufrechterhalten wird.
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BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
Erfindung wird anhand der folgenden detaillierten Beschreibung eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels
in Verbindung mit einer beigefügten Zeichnung
besser verstanden werden, in der:
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1 eine
Darstellung eines Kurzstreckenfunk-Headsets/Endgeräts, das
einen Link zu einen auf Standortkenntnissen basierenden Server über einen
Zugangspunkt zum Empfangen von Streaming-Sprache oder Standortkennenden
Diensten und zum Einbezieht der Grundsätze der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
eine Darstellung des Kurzstrecken-Endgeräts und der Headset-Ausgestaltung der 1 zum
Empfangen von Streaming-Sprache oder Standort-kennenden Diensten
während
der Paarung mit einer Host-Gerät;
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2A ist
eine Darstellung eines Schaltmoduls zum Auslösen oder Beenden eines „Ruhe"-Modus für das Endgerät und das
Headset der 2;
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3 eine
Darstellung eines Headset-Profils des Standes der Technik zum Kommunizieren
mit dem Zugangspunkt der 1 ist;
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4 ein
Nachrichtenflussdiagramm des Headsets der 2 ist, das
mit einem Host-Gerät und
einem Zugangspunkt zusammenwirkt, um Streaming-Sprache oder Standort-kennende Dienste
während
der Paarung mit einem Host-Gerät
in einem Ruhe-Modus zu empfangen;
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5 ein
Flussdiagramm eines Ausführungsbeispiels
einer Headset-Ausgestaltung
der 2 ist, die Standort-kennende Dienste in dem System
der 1 empfängt;
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6 ein
anderes Ausführungsbeispiel
der Headset-Ausgestaltung der 2 ist, die
Standort-kennende Dienste in dem System der 1 empfängt.
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BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Eine
kurze Beschreibung eines drahtlosen Kurzstrecken-Systems vor der
Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels erscheint angebracht.
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Drahtlose
Kurzstrecken-Systeme haben einen typischen Bereich von hundert Metern
oder weniger. Sie sind oft mit Systemen gekoppelt, die mit dem Internet
verdrahtet sind, um Kommunikation über lange Entfernungen bereitzustellen.
Die Kategorie von drahtlosen Kurzstrecken-Systemen enthält drahtlose
Netzwerke des persönlichen
Bereichs (Personal Area Networks, PANs) und drahtlose lokale Netzwerke
(Local Area Networks, LANs). Sie haben das gemeinsame Merkmal des
Betriebs in unlizenzierten Bereichen des Funkspektrums, gewöhnlich entweder
im 2.4 GHz industriellen, wissenschaftlichen, und medizinischen
(ISM) Band oder dem 5 GHz unlizenzierten nationalen Informationsinfrastruktur
(U-NII) Band. Drahtlose Netzwerke des persönlichen Bereichs verwenden
kostengünstige,
leistungsarme drahtlose Geräten
mit einem typischen Bereich von zehn Metern. Das bekannteste Beispiel der
Technologie von drahtlosen Netzwerken persönlichen Bereichs ist der Bluetooth-Standard,
der im 2.4 GHz ISM-Band arbeitet. Er stellt eine maximale Luftlinkgeschwindigkeit
von einem Mbps und eine Leistungsverbrauch bereit, der für die Verwendung
in persönlicher,
tragbarer Elektronik, wie zum Beispiel PDAs und mobilen Telefonen,
niedrig genug ist. Die „Bluetooth
Special Interest Group", „Specification
of The Bluetooth System",
Version 1.0B, Band 1 und 2, Dezember 1999 beschreibt die Grundsätze des
Betriebs und der Kommunikation eines Bluetooth-Geräts. Das
bevorzugte Ausführungsbeispiel
wird in Bezug auf den Bluetooth-Standard beschrieben.
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In
Kürze,
Bluetooth-Geräte
sind entworfen, um andere Bluetooth-Geräten innerhalb ihres zehn Meter
Funkkommunikationsbereichs zu finden und um zu entdecken, welche
Dienste diese anbieten, unter Verwendung eines Dienstentdeckungsprotokolls (Service
Discovery Protocol, SDP). Die SDP-Suchfunktion basiert auf Links,
die zwischen dem anfordernden Bluetooth-Gerät in einer Client-Rolle und dem
antwortenden Bluetooth-Gerät
in einer Server-Rolle aufgebaut sind. Sobald ein Link aufgebaut worden
ist, kann dieser verwendet werden, um Dienste im antwortenden Bluetooth-Gerät ausfindig zu
machen und wie man sich mit diesen verbindet.
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Eine
Verbindung zwischen zwei Bluetooth-Geräten wird durch ein anfragendes
Gerät angestoßen, das
eine Anfragenachricht zum Suchen nach anderen Geräten in seiner
Nähe aussendet.
Jedes andere Bluetooth-Gerät,
das mittels Durchführen eines
Anfrage-Scan abhört,
wird die Anfragenachricht erkennen und antworten. Die Anfrageantwort
ist ein Nachrichtenpaket, das die Bluetooth-Geräteadresse (Bluetooth Device
Address, BD_ADDR) des antwortenden Geräts enthält. Eine Bluetooth-Geräteadresse
ist eine eindeutige 48-Bit IEEE-Adresse, die elektronisch in jedes
Bluetooth-Gerät
eingeprägt
ist.
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Das
anfragende Gerät
verwendet die in dem Anfrageantwortpaket bereitgestellten Informationen, um
eine Paging-Nachricht an die antwortende Gerät vorzubereiten und zu senden.
Um eine Verbindung aufzubauen, muss das anfragende Gerät in den
Page-Zustand gehen. Im Page-Zustand wird das anfragende Gerät Start-Paging-Nachrichten an das
antwortende Gerät übertragen,
unter Verwendung des Zugriffscodes und der aus dem Anfrageantwortpaket erhaltenen
Zeitinformation. Das antwortende Gerät muss im Page-Scan-Zustand
sein, um dem anfragenden Geräten
zu erlauben, sich mit ihm zuverbinden. Sobald das antwortende Gerät im Page-Scan-Zustand
ist, wird es die Start-Paging-Nachrichten bestätigen, und das anfragende Gerät wird ein
Paging-Paket senden, das die Takteinstellung und den Zugriffscode
des anfragenden Geräts
an das antwortende Gerät
bereitstellt. Das antwortende Gerät antwortet mit einem Page-Bestätigungspaket. Dieses
erlaubt den beiden Geräten
eine Verbindung aufzubauen und in den Verbindungs-Zustand überzugehen.
Das anfragende Gerät,
das das Verbinden angestoßen
hat, übernimmt
die Aufgabe eines Master-Gerät,
und das antwortende Gerät übernimmt
die Aufgabe eines Slave-Geräts
in einem neuen Adhoc-Netzwerk Piconet.
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Jedes
Piconet hat ein Master-Gerät
und bis zu sieben aktive Slave-Geräte. Die gesamte Kommunikation
ist ausgerichtet zwischen dem Master-Gerät und jedem entsprechenden
Slave-Gerät.
Der Maste initiiert einen Datenaustausch, und der Slave antwortet
dem Master. Wenn zwei Slave-Geräten
dabei sind, mit einander zu kommu nizieren, müssen diese das durch die Master-Gerät tun. Die
Master-Gerät unterhält den Netzwerktakt
des Piconets und steuert, wann jedes Slave-Gerät mit dem Master-Gerät kommunizieren
kann. Elemente des Ad-hoc-Netzwerks Piconet treten diesem bei oder
verlassen es so wie sie sich in den Bereich der Master-Geräts hinein
und aus diesem herausbewegen.
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Andere
Beispiele von Kurzstrecken-Netzwerken, die entweder für das 2.4
GHz ISM-Band oder das
5 GHz U-NII ausgebildet sind, können
jedoch die Prinzipien der vorliegenden Erfindung einbeziehen und
enthalten: (1) IEEE 802.11 (a) und (b), die im IEEE 802.11 Wireless
Standard beschrieben sind, der in drei Teilen IEEE 802.11; 802.11
(a) und 802.11 (b) beschrieben ist; (2) HIPERLAN Type 1, das in
der Veröffentlichung
HIPERLAN Type 1 Standard, ETSI ETS 300652, WA2, Dezember 1997 beschrieben
ist; (3) HIPERLAN Type 2 Data Link Control (DLC) Layer; Part 4.
Extension for Home Environment, ETSI TS 101 761-4 V1.2.1 (2000-12);
(4) IEEE 802.15 Wireless Personal Area Network (WPAN) Standard;
(5) Infrared Data Association Standard (IrDA); (6) der Shared Wireless
Access Protocol (SWAP) Standard; (7) Japanese 3rd Generation
wireless Standard und (7) der Multimedia Mobile Access Communication (MMAC)
Systems Standard der Japanese Association of Radio Industries and
Businesses.
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Mit
Bezug auf 1 stellt ein Standort-kennendes
bzw. Standort-bewusstes (location aware) Dienstsystem 100 einem
mobilen Endgerät 102 Abhördienste über Zugangspunkte 1061 , 1062 ...
106n und über die Luftlink 105 bereit.
Die Zugangspunkte sind mit einer Plattform lokaler Dienste (Local
Services Platform) 106 gekoppelt, die einen lokalen Server 108 enthält. Ein
Anwendungsuntersystem 110 ist an den Server 106 gekoppelt.
Details zum System 100 in Bezug auf das Bereitstellen von
Abhördiensten
an das Endgerät 102 sind
in Serial No. 10/334,449 beschrieben, die am 30. Dezember 2002 eingereicht
worden ist und dem Berechtigten der vorliegenden Erfindung zugeordnet
ist. Um dem Endgerät 102 Streaming-Daten
bereitzustellen, wird jedoch eine Modifikation benötigt, um
eine „Streaming-Daten"-Schnittstelle (nicht
gezeigt) zwischen dem Server 108 und dem Anwendungsuntersystem 110 hinzuzufügen. Eine
Streaming-Datenschnittstelle ist in „The MPEG Handbook" von John Watkinson,
veröffentlicht
durch Focal Press, Woburn, Mass (2001) (ISBN 0 240 51656 7) auf
den Seiten 35-38. Die Schnittstelle stellt das Übertragen von digitalen Daten
an das Endgerät 102 über die
Plattform und Zugangspunkte als einen dauerhaften und kontinuierlichen
Strom von paketierter Daten. Zahlreiche Streaming-Technologien sind
verfügbar.
Das Streaming kann TCP/UDP/IP basiert sein. Der lokale Server 108 kann
mehr als eine Schnittstelle bereitstellen. Jeder Strom wird entweder
auf alle APs oder auf eine Gruppe von vorher definierten APs gerichtet.
Die Form des Stroms kann Video oder IP, digitaler Ton über PCM,
Katalogstimme sein, die im lokalen Server digitalisiert sind. Der
Server kann Streaming-Daten an das(die) Endgerät(e) über verschiedene Profile einschließlich Headset,
Freihand (Handsfree), Gegensprechen (Intercom) oder PAN übertragen.
Die Ströme
werden durch einen synchronen verbindungsorientierten (SCO) Link
geliefert. Entweder der Echtzeit-Strom (real time stream) oder vorher
gespeicherter Inhalt/Stream kann an ein bestimmtes Endgerät direkt
weitergeleitet werden, was einen personalisierten Inhalt ermöglicht.
Ein AP kann jedem der innerhalb des AP installierten Kurzstreckenkommunikationsmodule
sieben verschiedene Strom- bzw. Stream-Kanäle anbieten.
Wenn die Kanäle
keinen privaten Inhalt enthalten, kann ein Endgerät zwischen
den Kanälen
schalten. Das Endgerät
ist jedoch angepasst, vom AP übertragene
Streaming-Daten, die von Interesse sind, zu suchen und zu entdecken und
sich, während
es mit einem Host-Gerät
gepaart ist, sich mit dem AP zu verbinden, typischer Weise einer
mobilen Einheit, bis ein Anruf durch das gepaarte Endgerät empfangen
wird.
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2 zeigt
das mobile Endgerät 102 (1),
das als ein Headset/Endgerät 200 mit
Bluetooth-Such- und Entdeckungseigenschaften, wie vorher beschrieben,
modifiziert ist und ermöglicht,
dass ein mobiles Endgerät 201 und
ein Headset 220 miteinander arbeiten oder das Headset unabhängig vom Endgerät arbeitet.
Es wird als angebracht angesehen, das Headset/Endgerät 200 vor
der Beschreibung der Implementierung des Systems 100 zu
beschreiben, wobei das System Abhördienste als Streaming-Daten
an das Endgerät 102 bereitstellt,
das als Headset/Endgerät 200 modifiziert
ist und in der Lage ist, APs zu suchen, zu entdecken, sich mit ihnen
zu verbinden und Kanäle
für Streaming-Daten während des
Paarens (Pairing) mit einem Host-Gerät auszuwählen.
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In
einem gepaarten bzw. Pairing-Zustand nutzen die Host-Gerät (mobiles
Endgerät 201)
und das Headset-Endgerät 220 einen
Link basierend auf einem gemeinsamen Linkschlüssel nach einer Linkschlüsselübertragung
und -Authentisierung gemeinsam, wobei das Host-Gerät das Master-Gerät ist und das
Headset-Endgerät 220 das
Slave-Gerät ist. Zusätzliche
Details über
das Paaren (Pairing) sind in „Bluetooth
Connect Without Cables",
Second Edition, von J. Bray et al, veröffentlicht durch Prentice Hall PTR,
Upper Saddle River, NJ 07458, 2002 auf Seiten 283-286.
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In 2 wird
das Endgerät 201 vom
Anwender getragen oder mitgeführt
und enthält
eine Antenne 202, die mit anderen Geräten 221 verbunden
werden kann, wie zum Beispiel mit APs über eine Luftlink 240.
Das Modul der Antenne 202 wird mit einer Kurzstrecken-Sende-/Empfangseinrichtung 204 gekoppelt,
um mit zum Beispiel den APs oder Geräten zu interagieren, beim Entdecken,
Verbinden mit und Empfangen von alle Arten von Kurzstreckenfunkkommunikation.
Eines Netzwerk-Sende-/Empfangseinrichtung 206 wird
auch mit dem Modul der Antenne 202 verbunden, um mit Basisstationen
und anderen mobilen Vorrichtung in Entfernung nicht größer als
100 Meter zu interagieren. Es sei angemerkt, dass das Endgerät 201 eine
funktionale Darstellung eines mobilen Endgeräts ist. Tatsächlich gibt
es hier zwei separate Antennenmodule, wobei das eine für Kurzstreckenkommunikation
vorgesehen ist und das andere für
Netzwerkkommunikation vorgesehen ist. Ein Prozessor 208 interagiert
mit den Sende-/Empfangseinrichtungen 204 und 206,
die Netzwerk- und Kurzstreckenkommunikationsprotokolle mit den anderen
Endgeräten
und Zugangspunkten ausführen. Die
Netzwerk- und Kurzstreckenfunkkommunikationsprotokollstacks zusammen
mit einem Betriebssystem sind in einem Speicher 210, typischer
Weise einem ROM, oder in einer Speichergerät 212, typischer Weise
einer RAM, gespeichert. Obwohl der Betrieb des Headsets/Endgeräts 200 bezüglich der Bluetooth-Protokolle
beschrieben wird, sind die Protokolle für andere Kurzstreckenkommunikationssysteme,
wie oben beschrieben, austauschbar. Die Bluetooth-Netzwerkprotokolle
werden in „Bluetooth Connect
Without Cables",
oben auf Seiten 5-6 beschrieben. Das Kurzstreckenkommunikationsprofil kann
ein Headset- oder Freisprech-Profil sein. Ein Headset-Profit ist
in 3 dargestellt. Zusammengefasst enthält das Headset-Profil
eine Audioschnittstelle, zum Beispiel Master-Gerät/Zugangspunkt mit einer Audioport-Emulationsschicht 301,
die einen Audioport emuliert und mit einer Audioport-Treiberanwendnungsschicht 302 im
Headset interagiert. Die Headset-Steuerungsschichten 303 und 304 interagieren
beim Aufbauen einer Bluetooth-Verbindung unter Verwendung von SDP/RFCOMM-Schichten 305 und 306.
L2CAP-Schichten 307 und 308 interagieren zum Umsetzen
der Kommunikation zwischen der Schnittstelle und dem Headset. Die
Host-Steuerungsschnittstellenmodule 309 und 310 zusammen mit
den Linkmanagern 311, 312 und Linksteuerungsmodulen 313, 314 implementieren
Host-Steuerungsschnittstellen-Protokolle,
um Daten über
Funkmodule 315 und 316 über verschiedene materielle
Verbinder zu übertragen.
Zusätzliche
Details im Zusammenhang mit dem Headset-Profil sind in „Bluetooth
Revealed" von Miller
et al., veröffentlicht
durch Prentice Hall, PTR, Upper Saddle River, NJ 07458, 2001 (ISBN
013-090294-2), auf
den Seiten 234-237 beschrieben.
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Nun
zurückkehrend
zu 2, ein I/O-System 217 ist an den Prozessor 208 gekoppelt.
Ein mit der I/O-Schaltung verbundenes Schaltmodul 218 wird
durch eine Druck-Taste 216 an einer Endgeräteschnittstelle 215 betätigt, wie
in 2A gezeigt. Die Druck-Taste ist federgesteuert und wirkt mit
einer Grundplatte 219 mit einem Kontaktelement 216a zusammen.
Die Grundplatte enthält
eine elektrische Quelle 223, die durch das Kontaktelement
aktiviert wird, um Spannung an eine Schaltung 225 zum Messen
der Kontaktspannung und eine Schaltung 227 zum Messen der
Kontaktzeit anzulegen. Eine Schaltung 229 erzeugt ein Druck-Tasten-Ereignis
entsprechend der Länge
des Druck-Tasten-Anschlags, wie durch die Spannungs- und Zeitmessungen
bestimmt. Wenn die Schaltung 229 feststellt, dass die Anschlaglänge kurz
ist, wie bestimmt durch die Spannungs- und Zeitmessungen, bestimmt
sie, ob sich das Headset-Endgerät
in einem normalen oder Gepaart-Modus oder einem „Ruhe-Modus" befindet. Im normalen
Modus initiiert die Schaltschaltung eine Anforderungsnachricht an
das gepaarte Headset-Endgerät 220 in
einem Vorgang 233, um das Headset-Endgerät in einen
Ruhe-Zustand zu versetzen, in dem die Verbindung zwischen dem Endgerät 201 und dem
Headset-Endgerät
typischerweise ein HOLD- bzw. HALTEN-Modus ist (siehe Bluetooth
Connect without Cables, auf den Seiten 301, oben, bis 302, oben).
Während
des Ruhe-Zustands kann das Headset 220 Anfrage- oder Suchnachrichten
und Page- oder Entdeckungsnachrichten
senden, um Verbindungen mit Zugangspunkten, die Streaming-Daten übertragen,
herzustellen, während
es die nichtaktive Verbindung mit dem Endgerät 201 hält, wie
im größeren Detail
im Folgenden beschrieben wird. Es ist anzumerken, dass wenn das
Headset-Endgerät 220 als Slave-Gerät dient,
es nicht aktiv Anfragenachrichten senden kann.
-
Wenn
die Schaltung 229 feststellt, dass das Headset-Endgerät sich im „Ruhe-Modus" befindet, beendet
die Schaltung in einem Vorgang 235 die Verbindung zum Zugangspunktfunkfeuer
(Access Point Beacon) und setzt das Headset-Endgerät in den
normalen Modus zurück.
-
Wenn
die Schaltung 229 einen langen Druck-Tasten-Anschlag mittels
der Spannungs- und Zeitmessungen
feststellt, beendet die Schaltung in einem Vorgang 237 die
aktuellen Zugangspunktverbindungen und findet und bildet neue Verbindungen zu
neuen Zugangspunkten.
-
Das
Modul 218 ist weiter ausgelegt, einem Anwender zu ermöglichen,
unter Kanälen
von Streaming-Daten, die durch den Zugangspunkt, mit dem das Headset-Endgerät 220 verbunden
ist, übertragen
werden, zu wählen.
In einem Ausführungsbeispiel ändert Mehrfachdrücken des
Ruhe-Taste die Abstimmfrequenz der Kurzstreckensende-/Empfangseinrichtung,
um einen Kanal der Wahl zu wählen.
Eine Anzeige 219, die mit dem Prozessor 208 verbunden
ist, ermöglicht
dem Anwender, den Vorgang beim Interagieren mit dem Headset-Endgerät 220 und
dem Zugangspunkt, mit dem das Headset-Endgerät 220 verbunden ist
(zum Beispiel jeder der Zugangspunkte 1061 ...
106N (siehe 1)) zu betrachten.
Eine Energieversorgung (nicht gezeigt) stellt die Betriebsspannungen
und -ströme
für die Endgeräteelemente
zur Verfügung.
-
Nun
zurückkehrend
zu 2, das Headset 220 sitzt typischerweise
auf dem Kopf des Anwenders und ist in der Lage Funktionen durchzuführen wie
Suchen, Entdecken, Verbinden mit und Auswählen von Streaming-Datenkanälen, die
durch einen Zugangspunkt übertragen
werden, nach Paarung mit der Endgerät 201. Das Headset
enthält
eine Antenne 222 zum Kommunizieren mit dem Endgerät 201 über eine
Kurzstreckenfunkverbindung und mit einem Zugangspunkt 106,
der die Streaming-Daten überträgt. In einem
alternativen Ausführungsbeispiel
ist das Headset-Endgerät
in der Lage, unabhängig
betrieben zu werden. Dann wird die Antenne 222 auch mit dem
Zugangspunkt gekoppelt. Ein Kurzstreckenfunksystem 224,
das mit der Antenne 222 verbunden ist, verarbeitet Daten
beim Entdecken, Verbinden mit und Empfangen von Daten, die durch
die Antenne 202 von der Endgeräteantenne 202 oder
einem Zugangskode eingefangen wurden. Ein I/O-Block 226 führt Hilfsfunktionen
durch beim Eingeben oder Puffern von Daten, die durch das Funksystem 224 verarbeitet
werden. Das I/O-Modul ist mit einem Schaltmodul 218 verbunden,
dass einen Ruhe-Taste 216' enthält, der,
wenn er betätigt
wird, den Ruhe-Modus initiiert/beendet und unter den Streaming-Datenkanälen, die
durch einen Zugangspunkt übertragen
werden, wählen
kann. In einigen Ausführungsbeispielen kann
die Headset-Endgeräteeinrichtung
auch mit einem dafür
bestimmten Kanalauswahl-Taste (nicht gezeigt) ausgestattet sein.
-
Der
Prozessor 228 unter Steuerung eines Betriebssystems (nicht
gezeigt) implementiert die Kurzstreckenkommunikationsprotokolle,
die in einem Speicher 230 gespeichert sind, zur Interaktion
mit der Host-Gerät
oder einem Zugangspunkt. in einem Ausführungsbeispiel kann das in 3 gezeigte
Headset-Protokoll 300 eingesetzt werden, um mit einem Gateway,
zum Beispiel einem Host-Gerät
oder einem Zugangspunkt, zu interagieren.
-
Der
Prozessor führt
außerdem
Softwarebefehle 232 zum Versetzen des Headsets in einen
Ruhe-Zustand oder -Modus nach Verbindung mit dem gepaarten Host-Gerät (Endgerät 201)
aus. Die Befehle erzeugen eine Anforderung an das Host- oder Master-Gerät für einen
Ruhe-Zustand, in dem eine passive oder nichtaktive Verbindung, zum
Beispiel HOLD bzw. HALTEN, mit dem Host-Gerät aufgebaut wird. Jedoch ist
das Host-Gerät
in der Lage, die nichtaktive Verbindung mit dem Headset jederzeit
zu aktivieren, insbesondere wenn ein Anruf einer dritten Partei
seitens des Host für
das Headset empfangen wird. Während
es sich in dem Ruhe-Zustand befindet, kann das Headset nach einem
AP suchen, der Streaming-Daten überträgt, während es
fortsetzt, eine nichtaktive Verbindung zu dem gepaarten Host-Gerät 201 aufrechtzuerhalten.
Wenn ein AP-Streaming-Funkfeuer erfasst wird, setzt das Headset
die nichtaktive Verbindung zu dem Host-Gerät fort und stellt eine Verbindung
zu dem AP-Funkfeuer her. Die Streaming-Daten von dem AP werden durch
das Kurzstreckenfunksystem 224 empfangen und an eine audioverarbeitende
Verstärkereinheit 231 über den
Prozessor 228 nach Entpacken der Streaming-Daten unter
Verwendung allgemein bekannter Prozesse übergeben. Die Audioeinheit 231 fügt die Pakete
in ein Audiosignal zusammen, das an einem Lautsprecher 236 als
eine Ausgabe für
den Anwender bereitgestellt wird. „The MPEG Handbook", stellt auf Seiten
42 bis 45 Einzelheiten für
das Zusammensetzen von Audiosignalen aus Pakten zur Verfügung. Ein
Mikrophon 238 ist mit der Audioverarbeitungseinheit 231 zum
Beantworten von ankommenden Anrufen von dem Host-Gerät 221 verbunden.
-
In 4 im
Zusammenhang mit den 1 und 2 wird ein
Nachrichtenflussprozess 400 für das Headset-Endgerät 220 beim
Paaren (Pairing) mit dem Host-Gerät 221 beschrieben,
zum Beispiel einem Telefon, um einen Ruhe-Zustand zum Suchen, Entdecken,
Verbinden mit dem Zugangspunkt 106N für Streaming-Daten
und zum Auswählen
unter den Streaming-Datenkanälen
aufzubauen.
-
Ein
Paarungsnachrichtenfluss 402 zwischen dem Headset und Host-Gerät erzeugt
eine gemeinsam genutzte Verbindung zwischen dem Host-Gerät und dem
Headset. Nach Authentifizierung dient das Host-Gerät als das
Master-Gerät
und das Headset als das Slave-Gerät.
-
Der
Anwender kann die Taste 216 an der Headset-Anwenderschnittstelle
oder alternativ an der Host-Endgeräte-Anwenderschnittstelle drücken, der als „Ruhe"-Taste gekennzeichnet
ist, der das Schaltmodul 218 aktiviert, um eine Anforderungsnachricht (nicht
gezeigt) zwischen dem Host-Gerät
und dem Headset für
einen Ruhe-Zustand zu kommunizieren. Wenn es sich in dem Ruhe-Zustand
befindet, ist die Headset- und Host-Verbindung passiv oder nichtaktiv,
zum Beispiel HOLD bzw. HALTEN, und das Headset abhört nicht
länger
aktiv auf die Pakete vom Host. Eine „Stelle Ruhe-Modus ein"-Nachricht 404 kann durch
den Host an das Headset gesendet werden, die das Headset in den
passiven oder nichtaktiven Verbindungs-Zustand, zum Beispiel HOLD
bzw. HALTEN, versetzt, wobei das Headset über einen Anfrage-Scannen entdeckbar
ist und über
ein Page-Scannen mit anderen Geräten
verbindbar ist, typischerweise einen Streaming-Daten-Funkfeuer von einem
Zugangscode. Jedoch kann das Host-Gerät die
gepaarte Verbindung mit dem Headset jederzeit aktivieren, insbesondere
wenn ein ankommender Anruf durch das Host-Gerät für das Headset empfangen wird.
Es sollte außerdem
angemerkt werden, dass das Host-Gerät außerdem das Headset steuert, während es
sich im „Ruhe"-Modus befindet.
Ein Anwender des Host-Geräts
ist in der Lage zwischen Kanälen
durch Verwenden der Anwenderschnittstelle einschließ lich der
Anzeige und Eingabeknöpfe
des Host-Geräts
zu verwenden, um das Headset anzuweisen, andere Kanäle von einem
Streaming-Zugangspunkt anzufordern.
-
Während es
sich im Ruhe-Modus-Zustand befindet, abhört das Headset auf AP-Anfragen oder führt Anfragen
unter Verwendung des Dienstentdeckungsprotokolls in einem Vorgang 406 aus.
Es ist anzumerken, dass, wenn das Headset als Slave-Gerät dient,
es nichtaktiv Anfragenachrichten senden (das heißt, nach neuen Verbindungen
suchen) kann. Bluetooth-Dienstentdeckungsprotokolle sind beschrieben
in „Bluetooth Connect without
Cables", auf Seiten
96, oben, bis 223.
-
Nachdem
das Headset einen (synchronen verbindungsorientierten (SCO)) Streaming-Zugangspunkt als
Ergebnis einer ausgetauschten Anfragenachricht 408 zwischen
dem Headset und dem Zugangspunkt erfasst hat, wird eine „Fordere
HALTEN an"-Nachricht 410 an
das Telefon durch zum Beispiel Drücken der Ruhe-Taste (216) übertragen.
Das Telefon antwortet durch Erweitern des passiven, nichtaktiven
Zustands der gepaarten Verbindung zwischen dem Telefon und dem Headset.
Verbindungsnachrichten 412 werden zwischen dem Headset
und dem Zugangspunkt ausgetauscht und nach dem die Verbindung aufgebaut
ist, überträgt der Zugangspunkt Streaming-Daten 414,
typischerweise Sprache, an das Headset über eine SCO-Link. Die Einzelheiten des
Verbindungsaufbaus zwischen dem Headset und dem Zugangspunkt sind
in, „Bluetooth
Connect without Cables",
auf Seiten 151, oben, bis 175 beschrieben. Alternativ können die
Verbindungseinzelheiten automatisch unter Verwendung eines bestimmten Headset-Funkfeuer-Profils
und den Softwarebefehlen 232, die vom Prozessor 228 umgesetzt
werden, abgewickelt werden.
-
Während der
Streaming-Daten-Übertragungsnachrichten 414 kann
das Headset mit dem Telefon zwischen Datenpaketen kommunizieren.
Im Fall von synchronen verbindungsorientierten (SCO) Paketen wenden
die SCO-Link keine Übertragungswiederholung
an und die SCO-Link verbrauchen nur ungefähr 5 % der Zeit. Das Headset
hat Zeit, um mit dem Telefon zwischen den SCO-Pakten zu kommunizieren.
Alternativ geht das Headset mit dem Zugangspunkt für mehrere
Millisekunden in den „HOLD"- bzw. „HALTEN"-Zustand und aktiviert
die Verbindung zum Telefon oder umgekehrt.
-
Wo
der Zugangspunkt Streaming-Daten-Kanäle übertragen kann, können die
Schaltelemente 218, 218' zum Beispiel durch Mehrfachdrücken der Ruhe-Taste
betätigt
werden, um das Headset zwischen den Kanälen zuschalten.
-
Wenn
das Zeitintervall der nichtaktiven Verbindung oder des „HOLD"-Zustands endet,
kann das Headset eine Anforderungsnachricht 416 für eine neue
nichtaktive oder einen „HOLD"-Zustand übertragen
und während
dieser Periode kann es eine „Überspringe
Senden von Daten"-Nachricht 420 an den
Zugangspunkt übertragen.
Nachdem ein neuer „HOLD"-Zustand eingerichtet
ist, baut das Headset die Verbindung zum AP neu auf, um damit zu
beginnen, Streaming-Daten-Nachrichten 422 zu empfangen.
-
Wenn
ein ankommender Anruf 424 am Headset empfangen wird, aktiviert
das Telefon oder Master-Gerät
die Verbindung zum Headset. Eine neue Anforderung für eine „HOLD"-Nachricht 426 wird
an das Host-Gerät übertragen,
um Zeit für
das Headset zur Verfügung
zu stellen, eine „Überspringe Senden
von Sprache"-Nachricht 425 zu
senden. Die Verbindung zum AP wird beendet und die Streaming-Daten
werden beendet.
-
Das
Telefon sendet eine „HOLD
abgebrochen"- bzw. „HALTEN
abgebrochen”-Nachricht 428 an
das Headset und fährt
fort, Anruferaktivierungsnachrichten 430 unter Verwendung
einer Telefon-Protokoll-Spezifikation (TSC oder TSC-BIN) auszutauschen,
die in „Bluetooth
Connect without Cables",
auf den Seiten 251, oben, bis 271 beschrieben sind.
-
Wenn
der Anruf beendet wird, tauschen das Telefon und das Headset Anrufbeendungsnachrichten 432 aus,
die das Telefon und das Headset in einem gepaarten Zustand zurückversetzen,
was das Headset in die Lage versetzt, eine „Fordere HOLD an"- bzw. „Fordere
HALTEN an"-Nachricht 434 zu senden,
um Übertragung
von Verbindungsnachrichten 412' zu wiederholen, um Datennachrichten 414' wieder herzustellen.
-
Jederzeit
kann das Headset die Streaming-Daten-Übertragungen durch Drücken der
Ruhe-Taste beenden, um den aktiven Zustand der gepaarten Verbindung
zu reaktivieren und den Ruhe-Zustand des Headsets zu beenden.
-
In
einem anderen Ausführungsbeispiel
kann, wenn die Endgeräteanwenderschnittstelle
sich im HOST oder Telefon befindet, eine Liste verfügbarer Kanäle am Endgerät angezeigt
werden und der Anwender kann graphisch unter den verfügbaren Kanälen auswählen. Auch
kann die Telefonschnittstelle verwendet werden, um das Headset in
einem Funkfeuer-Abhör-Modus
zu versetzen.
-
In
einem anderen Ausführungsbeispiel
kann das Headset 220 mit einem Zugang gepaart werden ohne
das es eines Endgeräts 201 bedarf.
Das Schaltgerät 218,
dass in dem Headset enthalten ist, aktiviert den Sprach- und Abhör-Modus 408.
Durch Drücken
der Ruhe-Taste, zum Beispiel für
die Zeitdauer von zwei Sekunden, kann der Anwender den Sprech- und
Abhör-Modus
vom normalen Anrufaufbau unterscheiden.
-
In
einem andere Ausführungsbeispiel
verbindet das Telefon sich mit dem Zugangspunkt nach Erfassung eines
SCO-Funkfeuers. Der Zugangspunktinhalt wird an das Telefon zur Übertragungswiederholung
an das Headset über
die gepaarte Verbindung geliefert. Das Schalten der Kanäle der Streaming-Daten
kann seitens des Telefons abgewickelt werden.
-
Nun
zurück
zu 1, das Headset/Endgerät 220 kann personalisierte
Dienste von der Plattform 106 empfangen, nachdem der Anwender
oder das Endgerät
authentifiziert wurde.
-
In
einem Ausführungsbeispiel „personalisiert" sich das Headset-Endgerät selbst
für einen Dienst
durch Speichern von Personalisierungsinformationen im Headset/Endgerät. Der Personalisierungsinhalt
kann Schlüsselworte
oder andere Anwenderpräferenzen
enthalten, die ermöglichen,
Interessen und ähnliches
zu authentifizieren. Die Plattform überträgt Inhalt an den Zugangspunkt
in einem Anfrage-Zustand. Das Headset/Endgerät hört Anfragen ab und antwortet
auf Anfragen. Der Plattformserver verwendet die Headset-/Endgeräteadresse
und Taktschätzung,
um seine Pages bzw. Ausrufe an das Headset/Endgerät zu senden.
Das Headset/Endgerät
vergleicht die Schlüsselworte
mit dem Paging-Inhalt und gibt eine Slave-Antwort basierend auf
einer Übereinstimmung
ein oder weist die Verbindung zurück, wenn eine Abweichung auftritt.
-
Wo
die Personalisierungsinformationen bei einem Dienstanbieter gespeichert
sind, ist der Dienstanbieter verantwortlich, sicherzustellen, dass der
richtige Inhalt an das Endgerät
geliefert wird. Wo die Personalisierungsinformationen im Endgerät gespeichert
sind, müssen
das Endgerät
und der Anbieter derartige Informationen beim Verbindungsaufbau basierend
auf dem SDP des Bluetooth, Obex-Pakets oder ähnlichem austauschen. In diesem
Fall eigenpersonalisierter Inhaltsauslieferung kann nur das richtige
Endgerät
zum Inhalt Zugang erhalten, nachdem auf den Inhalt Paring, Authentifizierung
und Verschlüsselung
angewendet worden sind.
-
In
einem anderen Ausführungsbeispiel
für Bereitstellen
von Echtzeitdiensten an das Headset/Endgerät, speichert das System kürzlich geladenen
Strominhalt (stream content) auf dem lokalen Server 108 und
liefert den Inhalt an aktive Clients über APs aus. Jeder AP kann
anhand der AP_ID (zum Beispiel MAC-Adresse des AP) identifiziert
werden und richtiger Inhalt für
den richtigen AP. Auch kann die Endgeräte-ID (zum Beispiel Endgeräteadresse)
beim Auswählen
richtigen Inhalts aus einer Datenbank verwendet werden, die eine
personalisierte Inhaltsauslieferung zusätzlich zu Standortkennender
bzw. Standort-bewusster Inhaltsauslieferung ermöglicht. Zum Beispiel kann eine
Sprachnachricht an einen Freund an einem bestimmten Ort (zum Beispiel
Abdeckung des Zugangspunktes x) gespeichert werden. Der Freund empfängt die
Nachricht nur an demselben Platz, an dem die Nachricht gespeichert wurde.
-
In
noch einem anderen Ausführungsbeispiel sendet
ein Zugangspunkt eine Ereignisnachricht an einen lokalen Server,
wenn ein Endgerät
eine Verbindung zum Zugangspunkt oder umgekehrt bildet. Der Server
kann das Ereignis (das heißt,
Senden eines Stroms (stream) an das Endgerät) oder Neuübertragung zu der Anwendungsdomäne verarbeiten.
Die Ereignisnachricht besteht aus den folgenden Elementen: Ereignisnachricht
[Endgerätekennung
[zum Beispiel BD_ADDR oder anderes), Endgeräteort (zum Beispiel AP_ID),
IP-Nummer und Port zu der Streaming-Schnittstelle/Audio/Video des Endgeräts].
-
Ein
Beispiel von personalisierten, zeitkennenden, Standort-kennenden
Echtzeitdiensten ist in Prozess 500 offenbart, der in 5 in
Verbindung mit 2 und 4 beschrieben
wird.
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In
Block 502 wird eine lokale Dienstplattform 100 in
einem Museum installiert.
-
In
Block 504 werden Zugangspunkte 106 in Interessenbereichen
für Besucher
(zum Beispiel neben berühmten
Gemälden)
und Routing-Punkte zum Leiten der Besucher durch das Museum installiert.
-
In
Block 506 wird ein Standort-kennender Toninhalt mit Bezug
zu den Interessenbereichen und Routing auf dem lokalen Server 108 oder
im Zugangspunkt 106 zum Rundsenden des Streaming-Audios
in einem AP-Funkfeuer gespeichert.
-
In
Block 508 werden Besucher mit Headsets/Endgeräten 200 ausgestattet
und die Ruhe-Taste gedrückt,
um das Headset/Endgerät
entdeckbar/verbindbar für
automatische Verbindung zu einem AP 106 einzustellen.
-
In
Block 510 betritt der Besucher einen Interessenbereich.
Das Headset/Endgerät
verbindet sich automatisch mit dem AP. Der Toninhalt, der in dem
lokalen Server gespeichert ist, wird an das Headset/Endgerät nach der
automatischen Verbindung mit dem AP durch Streaming geliefert. Der
Toninhalt endet, sobald der Besucher den Interessenbereich verlässt oder
die Ruhe-Taste drückt,
um die Verbindung zum AP abzubrechen.
-
Es
sei angemerkt, dass die APs über
mehrere Kanäle
verfügen
können,
die Client-Geräte bedienen,
was zu einem System führt,
in dem dieselbe Information an mehrere Client-Geräte übertragen
werden kann, wobei die Client-Geräte dieselbe Information mit
unterschiedlichem Fortschritt empfangen können. Dies bedeutet, dass,
wenn ein bestimmtes Headset/Endgerät einen AP-Abdeckungsbereich
betritt, es sich mit dem AP verbinden und damit beginnen kann, die
SCO-Übertragung
zu empfangen, während
andere Endgeräte
bereits dieselbe Übertragung
für einige
Zeit empfangen haben können.
-
In
Block 512 wird der Besucher zum nächsten Interessenbereich durch
Routing-APs geleitet, die in den Museumskorridoren installiert sind,
vorausgesetzt, dass das Headset/Endgerät sich in einem entdeckbaren/verbindbaren
Zustand befindet.
-
Block 510 wird
beim nächsten
und anderen Interessenbereichen wiederholt, bis der Besucher die Verbindung
zum AP abbricht und das Headset/Endgerät dem Museum zurückgibt.
-
6 beschreibt
einen Prozess 600, der einem Anwender mit Streaming-Daten
versorgt (zum Beispiel Neuigkeiten, Musik, Informationen) während er
in einem Reise-Zustand
ist (zum Beispiel Zug, Bus, Flugzeug).
-
In
Block 602 ist eine Plattform mit lokalen Dienst 100 in
oder auf einem beweglichen Gefährt zum
Empfangen von Funkstationsrundsendungen installiert.
-
In
Block 604 empfängt
die Plattform mit lokalen Diensten Musik, Neuigkeiten und andere
Informationen aus einer Funkrundsendung und überträgt den Inhalt als ein AP-Funkfeuer 106,
das Streaming-Daten in Kanälen
an Anwender bereitstellt, die SCO-spezifische Profile verwenden.
-
In
Block 606 stellt ein Anwender, der mit einem Headset/Endgerät 200 ausgestattet
ist, das Endgerät 200 in
einen entdeckbaren/verbindbaren Zustand durch Betätigen der
Ruhe-Taste und automatisches Verbinden mit der Plattform unter Verwendung
von SCO-Profilen, um die Streaming-Daten zu empfangen. Der Anwender
betätigt
den Ruhe-Taste, um einen Kanal seiner Wahl unter den Streaming-Kanälen auszuwählen.
-
In
Block 608 betätigt
der Anwender den Ruhe-Taste, um eine Paarung (Pairing) des Headset/Endgerät mit einem
Dienstanbieter durchzuführen,
der die Streaming-Daten empfängt
und dem Anwender zur Verfügung
stellt.
-
In
Block 610 betätigt
der Anwender den Ruhe-Taste, um zwischen den Plattformkanälen zu schalten
oder den Empfang von Streaming-Daten zu beenden.
-
Während das
Kurzstreckenendgerät,
dass für
Sprach-Streaming und Standort-kennende
bzw. -bewusste Dienste in Echtzeit angepasst ist, mit den Begriffen
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben
worden ist, können
verschiedenste Änderungen
daran durchgeführt
werden, ohne vom Umfang der Erfindung, wie hier in den beigefügten Ansprüchen definiert
ist, abzuweichen.