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Die
Erfindung bezieht sich auf Trokarvorrichtungen. Insbesondere bezieht
sich die Erfindung auf Strukturen für das Verriegeln eines Instruments
in einer Position in Bezug auf eine Trokarhülse und/oder ein Trokarabsperrorgan.
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Hintergrund der Erfindung
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Eine
Trokarvorrichtung ist ein chirurgisches Instrument mit dessen Hilfe
ein Zugang zu einem Körperhohlraum
geschaffen wird. Eine Trokarvorrichtung umfasst im Allgemeinen zwei
Hauptkomponenten, eine Trokarhülse,
die sich aus einem Trokargehäuse
und einer Trokarkanüle
zusammensetzt, sowie ein Trokarabsperrorgan. Die Trokarkanüle mit dem
darin eingeführten
Trokarabsperrorgan wird durch die Haut geführt, um über den Tubus Zugang zu einem
Körperhohlraum
zu erlangen, in welchem laparoskopische oder arthroskopische Eingriffe
ausgeführt
werden sollen. Um die Haut zu durchdringen, wird das distale Ende
der Trokarkanüle
gegen die zuvor mit einem Skalpell eröffnete Haut positioniert. Das
Trokarabsperrorgan weist eine abgerundete Spitze oder eine Schneidekante
an seinem distalen Ende auf. Durch Ausüben von Druck gegen das proximale
Ende des Trokarabsperrorgans wird die Spitze durch die Haut geführt, bis
sie in den Körperhohlraum
eindringt. Die Trokarkanüle
wird durch die Inzision eingeführt,
welche durch das Absperrorgan hervorgerufen wurde, und das Absperrorgan
zurückgezogen,
wobei die Trokarkanüle
als ein Zugangsweg zu dem Körperhohlraum
zurückbleibt.
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Da
die Trokarvorrichtung in den Patienten eingeführt wird, ist es oftmals wünschenswert
ein Endoskop oder ein anderes Instrument in Verbindung mit der Trokarvorrichtung
zu benutzen. Allerdings ist es oft schwierig, das Endoskop oder
andere Instrumente in einer gewünschten
Position in Bezug auf die Trokarvorrichtung zu halten.
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Daher
besteht ein Bedarf an einem Verriegelungsmechanismus, welcher das
Positionieren von Endoskopen oder anderen Instrumenten in Bezug auf
eine Trokarvorrichtung vereinfacht. Die Erfindung stellt solch einen
Verriegelungsmechanismus bereit.
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Das
Dokument
US-A-5,725,504 offenbart eine
Verriegelungsvorrichtung zur Benutzung mit einer Trokarhülse. Sie
umfasst einen Nockenhebel, aber keinen elastischen Block.
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Das
Dokument
US-A-6,080,134 offenbart
einen „parenchymal
bolt" für das Verriegeln
chirurgischer Instrumente, welcher Nockenhebel und einen elastischen
Block umfasst.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Es
ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine Verriegelungsvorrichtung
für die
Verwendung in Verbindung mit einer Trokarhülse bereitzustellen. Die Verriegelungsvorrichtung
enthält
ein Verriegelungsvorrichtungsgehäuse
mit einer Öffnung,
welche sich durch dieses erstreckt. Die Verriegelungsvorrichtung umfasst
auch einen Nockenhebel und einen elastischen Block, welche in dem
Verriegelungsvorrichtungsgehäuse
positioniert sind. Der Nockenhebel beinhaltet ein erstes Ende, welches
drehbar an dem Verriegelungsvorrichtungsgehäuse befestigt ist, und ein
freies zweites Ende, welches für
eine Benutzerbetätigung
angepasst ist, wobei mittels Rotation des Nockenhebels der elastische
Block mit einem Instrument koppelt, das durch das Verriegelungsvorrichtungsgehäuse durchgeführt wird,
um ein Instrument in Bezug darauf zu verriegeln.
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Es
wird auch ein Absperrorgan für
die Benutzung mit einer Trokarhülse
bereitgestellt. Das Absperrorgan enthält einen Schaft mit einem distalen und
einem proximalen Ende und weist einen Durchgang auf, der sich durch
dieses hindurch erstreckt. Das Absperrorgan der Erfindung beinhaltet
auch eine Instrumentenverriegelung an dem proximalen Ende des Schafts.
Die Instrumentenverriegelung umfasst ein komprimierbares Material,
um an ein Instrument anzugrenzen, wenn das Instrument in den Durchlass eingeführt und
verriegelt wird.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Bereitstellung einer
Instrumentenverriegelung für
die Verwendung mit einem Trokar. Die Instrumentenverriegelung enthält ein Gehäuse mit
einem Durchlass, welcher sich durch dieses hindurch erstreckt, und
ein komprimierbares Material, welches in dem Gehäuse positioniert ist, um selektiv
an ein Instrument anzugrenzen, wenn ein Instrument eingeführt und
in dem Durchlass verriegelt wird.
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Weitere
Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden detaillierten
Beschreibung offensichtlich werden, wenn sie in Verbindung mit den
beiliegenden Zeichnungen betrachtet werden, worin bestimmte Ausführungsformen
der Erfindung dargelegt sind.
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Beschreibung von bevorzugten
Ausführungsbeispielen
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Die
Erfindung wird im folgenden anhand an Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf Figuren einer Zeichnung näher
erläutert.
Hierbei zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer Trokarvorrichtung gemäß der Erfindung;
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2 eine
Explosionsdarstellung der Trokarvorrichtung, die in 1 dargestellt
ist;
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3 eine
Schnittansicht der Trokarvorrichtung, die in 1 dargestellt
ist;
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4 eine
auseinander gezogene Schnittansicht der Trokarvorrichtung, die in 1 dargestellt
ist;
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5 Detailansicht
des drehbaren Verriegelungsmechanismus, welcher gemäß der vorliegenden
Trokarvorrichtung benutzt wird;
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6 eine
Explosionsdarstellung der proximalen Dichtungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Trokarvorrichtung;
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7 eine
perspektivische Ansicht von unten auf ein Dichtungssegment;
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8 eine
Ansicht von oben auf ein Dichtungssegment;
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9 eine
Schnittansicht entlang der Linie IX-IX in 8;
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10 einen
Dichtungskörper,
der aus vier Dichtungssegmenten zusammengesetzt ist, wie in 7, 8 und 9 dargestellt;
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11 eine
perspektivische Ansicht von oben auf ein Schutzsegment;
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12 eine
Ansicht von unten auf ein Schutzsegment;
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13 eine
Schutzvorrichtung, welche aus vier Schutzsegmenten zusammengesetzt
ist, wie in 11 und 12 dargestellt;
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14 eine
perspektivische Ansicht von oben auf eine Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung gemäß der Erfindung;
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15 eine
Schnittansicht entlang der Linie XV-XV von 14;
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16 eine
Teilschnittansicht entlang der Linie XV-XV von 14;
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17 eine
Explosionsdarstellung der Trokarhülse gemäß der Erfindung;
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18 eine
weitere Explosionsdarstellung der Trokarhülse gemäß der Erfindung;
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19 eine
zusammengesetzte perspektivische Ansicht der Trokarhülse, die
in 17 und 18 dargestellt
ist;
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20 eine
hintere perspektivische Ansicht der Trokarhülse, die in 17 und 18 dargestellt ist;
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21 eine
Explosionsdarstellung gemäß einer
anderen Ausführungsform
der Trokarhülse;
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22 eine
teilweise Explosionsdarstellung gemäß einer anderen Ausführungsform
der Trokarhülse,
wie in 19 dargestellt;
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23 und 24 Explosionsdarstellungen einer
weiteren Ausführungsform
der Trokarhülse
und
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25 eine
Detailansicht des Endoskopverriegelungsmechanismus.
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Die
detaillierten Ausführungsformen
der Erfindung werden hierin offenbart. Es ist jedoch selbstverständlich,
daß die
offenbarten Ausführungsformen
nur als Beispiel für
die Erfindung dienen, welche in unterschiedlichen Formen ausgeführt sein
kann. Daher sind die hierin offenbarten Details nicht als Einschränkung zu
interpretieren, sondern als Grundlage für die Ansprüche und zur Instruktion des
Fachmannes auf dem Gebiet, wie die Erfindung hergestellt und/oder
benutzt wird.
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Es
wird eine Endoskopverriegelungsvorrichtung für eine Trokarvorrichtung offenbart.
Die Verriegelungsvorrichtung sieht die kontrollierte Positionierung
eines Endoskops relativ zu einer Trokarvorrichtung vor. Obwohl in
der Beschreibung die Verriegelungsvorrichtung angepaßt ist,
ein Endoskop in seiner Position zu halten, kann die Verriegelungsvorrichtung
für das
Verriegeln anderer Instrumente verwendet werden, ohne von dem Gedanken
der Erfindung abzuweichen.
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Bezug
nehmend auf 1 bis 5 enthält die Trokarvorrichtung 10 im
Allgemeinen eine Trokarkanüle 12,
ein Trokarabsperrorgan 14 und ein Trokargehäuse (oder
Griffteil) 16. Die Trokarkanüle 12 definiert ein
Innenlumen 18 mit einem offenen distalen Endabschnitt 20 und
einem offenen proximalen Endabschnitt 22. Der proximale
Endabschnitt 22 erstreckt sich durch den distalen Endabschnitt 24 des Trokargehäuses 16 und
ist darin befestigt. Das Trokargehäuse 16 weist einen
offenen proximalen Endabschnitt 26 auf, welcher eine Öffnung 28 definiert. Die Öffnung 28 ist
mit einer proximalen Dichtungsvorrichtung 30 versehen,
die hierin unten detaillierter beschrieben wird. Die Öffnung 28 ist
ferner mit einer Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 ausgestattet, welche
unterhalb der proximalen Dichtungsvorrichtung 28 positioniert
ist. Obwohl in der Beschreibung die vorliegende Dichtungsvorrichtung
als eine proximale Dichtungsvorrichtung offenbart ist, welche einen
Teil eines dualen Dichtungssystems bildet, kann die vorliegende
Dichtungsvorrichtung in einem einzigen Dichtungssystem benutzt werden.
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Im
Allgemeinen setzt sich die Trokarhülse 44 zusammen aus
einer Trokarkanüle 12 und
einem Trokargehäuse 16.
Das Trokargehäuse 16 enthält ein erstes
Gehäuseelement 36 und
ein zweites Gehäuseelement 38.
Das zweite Gehäuseelement 38 setzt sich
letztendlich zusammen aus einer zweiten Gehäuseelementabdeckung 38a und
einer zweiten Gehäuseelementbasis 38b.
Obwohl das Gehäuse 16 aus
zwei Bauteilen bestehend offenbart ist, wird in Betracht gezogen,
daß ein
einziges Bauteil benutzt werden kann. Das gezeigte Gehäuse mit
zwei Bauteilen hilft beim Entfernen von Proben.
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Das
Trokarabsperrorgan 14 ist gleitbar und ablösbar in
der Trokarkanüle 12 angebracht
und es ist in dem Trokargehäuse 16 und
der Trokarkanüle 12 durch
die proximale Dichtungsvorrichtung 30, die Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 und
die Öffnung 28 des
Trokargehäuses 16 einführbar. Ein
Absperrorgangriffteil 34 ist an dem proximalen Ende des Trokarabsperrorgans 14 vorgesehen
und eine Spitze oder Schneide (nicht dargestellt) ist an dessen
distalem Ende gebildet. Wie auf dem Fachgebiet gut bekannt ist,
arbeitet die proximale Dichtungsvorrichtung 30 mit der
Außenseite
des Instruments (zum Beispiel Trokarabsperrorgane und andere Instrumente,
die zur Benutzung in Verbindung mit einem Trokar-basierten Verfahren
angepaßt
sind) zusammen, und erstreckt sich durch die Trokarhülse 44,
um an deren äußerer Oberfläche dichtend
einzugreifen und dadurch das Durchdringen von Flüssigkeit durch das Trokargehäuse 16 zu
verhindern.
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ROTIERENDES VERRIEGELUNGSSYSTEM
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In
Bezug auf das Trokargehäuse 16 und
unter Bezugnahme auf 1 bis 5 ist das
Trokargehäuse 16 aufgebaut
aus einem ersten Gehäuseelement 36 und
einem zweiten Gehäuseelement 38, welche
selektiv gekoppelt sind aus Gründen,
die nachstehend detaillierter diskutiert werden. Die ersten und
zweiten Gehäuseelemente 36, 38 enthalten aufeinander
ausgerichtete Öffnungen 40, 42,
welche so geformt und bemessen sind, um Instrumente aufzunehmen,
welche selektiv durch das Trokargehäuse 16 geführt werden.
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Wie
der Fachmann auf diesem Gebiet sicherlich zu schätzen wissen wird, ist es wichtig,
daß das
erste und zweite Gehäuseelement 36, 38 während des
Einführens
der Trokarhülse 44 in
die Bauchdecke sowie während
des normalen Verlaufs eines Eingriffs sicher befestigt bleiben.
Wünschenswert
ist es jedoch auch während
der Entnahme einer Probe, zum Beispiel aus der Bauchhöhle, das
erste Gehäuseelement 36 zu
entfernen. Das Entfernen des ersten Gehäuseelements 36 ermöglicht,
daß die
Probe nur durch die Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 geführt werden
kann anstatt durch die Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 und
die proximale Dichtungsvorrichtung 30. Dies sorgt während des
Entnahmevorgangs für
eine leichtere Entnahme der Probe und wirkt sich auf diese weniger
traumatisch aus.
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Das
erste Gehäuseelement 36 unterstützt die
proximale Dichtungsvorrichtung 30 und sitzt oben auf dem
zweiten Gehäuseelement 38,
in welchem die Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 befestigt
ist. Das erste Gehäuseelement 36 beinhaltet
eine Öffnung 40,
die sich durch dieses erstreckt. Die proximale Dichtungsvorrichtung 30 ist
innerhalb der Öffnung 40 des
ersten Gehäuseelements 36 positioniert.
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Was
das zweite Gehäuseelement 38 betrifft, so
enthält
dieses eine Öffnung 42,
die sich durch dieses erstreckt. Die Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 ist
in der Öffnung 42 des
zweiten Gehäuseelements 38 positioniert,
welches benachbart zu der oberen Oberfläche 50 des zweiten
Gehäuseelements 38 ist.
Tatsächlich
und aus Gründen,
die detaillierter nachstehend diskutiert werden, ist die Randzone 52 der
Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 direkt
benachbart zu der oberen Oberfläche 50 des zweiten
Gehäuseelements 38 positioniert,
um mit der unteren Oberfläche 54 des
ersten Gehäuseelements 36 zu
koppeln.
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Die
Verbindung des ersten Gehäuseelements 36 mit
dem zweiten Gehäuseelement 38 wird durch
einen rotierenden Verriegelungsmechanismus 56 erleichtert.
Insbesondere beinhaltet das erste Gehäuseelement 36 erste
und zweite sich nach unten erstreckende Arme 58. Jeder
der sich nach unten erstreckenden Arme 58 weist eine nach
unten zeigende Nockenoberfläche 60 und
eine nach außen
zeigende Verriegelungsoberfläche 62 auf.
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Das
zweite Gehäuseelement 38 enthält auf eine ähnliche
Weise einen Verriegelungsring 64 mit erstem und zweitem
Verriegelungselement 66, um jeweils mit der betreffenden
Verrie gelungsoberfläche 62 der
ersten und zweiten sich nach unten erstreckenden Arme 58 des
ersten Gehäuseelements 36 zu
koppeln. Der Verriegelungsring 64 ist axial mit der zentralen
Achse der Trokarhülse 44 ausgerichtet
und liegt in einer Ringnut 68 um die Umfangslänge der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32.
Obwohl der Verriegelungsring 64 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
um eine zentrale Achse des Trokargehäuses 16 rotiert, kann
der Verriegelungsring 64 sich um andere Achsen drehen.
Der Verriegelungsring 64 ist dazu in der Lage, um die zentrale
Achse der Trokarhülse 44 zu
rotieren, ist aber an dem Trokargehäuse 16 über eine
Feder 70 befestigt. Die Feder 70 hält den Verriegelungsring 64 in
einer verriegelten Position mit einer geringen voreingestellten
Spannung. Allerdings ermöglicht
die Feder 70 die Rotation des Verriegelungsrings 64 während der
Befestigung des ersten Gehäuseelements 36.
Das erste und zweite Verriegelungselement 66 enthalten
jeweils nach oben zeigende Nockenoberflächen 72, welche mit
den nach unten zeigenden Nockenoberflächen 60 der ersten
und zweiten sich nach unten erstreckenden Arme 58 des ersten
Gehäuseelements 36 koppeln.
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Das
erste und zweite Verriegelungselement 66 beinhalten jeweils
eine nach oben zeigende Nockenoberfläche 72, die so geformt
und bemessen ist, daß sie
mit den Nockenoberflächen 60 der
sich nach unten erstreckenden Arme 58 koppeln. Auf ähnliche Weise
beinhalten das erste und das zweite Verriegelungselement 66 nach
innen zeigende Verriegelungsoberflächen 74, welche so
geformt und bemessen sind, daß sie
mit den nach außen
zeigenden Verriegelungsoberflächen 62 der
ersten und zweiten sich nach unten erstreckenden Arme 58 koppeln.
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Bei
der praktischen Umsetzung wird die Verriegelung des ersten und zweiten
Gehäuseelements 36, 38 erreicht,
indem die ersten und zweiten sich nach unten erstreckenden Arme 58 durch
Bohrungen 76 geführt
werden, die in der oberen Oberfläche 50 des
zweiten Gehäuseelements 38 gebildet
sind. Da sich die ersten und zweiten sich nach unten erstreckenden
Arme 58 durch die jeweiligen Bohrungen 76 erstrecken,
welche benachbart zu dem ersten und zweiten Verriegelungselement 66 des
Verriegelungsrings 64 sind, koppeln die Nockenoberflächen 60 der jeweiligen
ersten und zweiten sich nach unten erstreckenden Arme 58 mit
den Nockenoberflächen 72 des ersten
und zweiten Verriegelungselements 66. Die Kopplung bewirkt,
daß der
Verriegelungsring 64 auf eine Weise rotiert, die es dem
ersten und zweiten sich nach unten erstreckenden Arm 58 ermöglicht, sich
entlang des er sten und zweiten Verriegelungselements 66 zu
erstrecken. Diese Rotation erfolgt entgegen der Spannung, die durch
die Feder 70 erzeugt wird.
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Wenn
der erste und zweite sich nach unten erstreckende Arm 58 sich
entlang des ersten und des zweiten Verriegelungselements 66 bewegen,
bewirkt die Feder 70, welche den Verriegelungsring 64 spannt,
daß der
Verrieglungsring 64 in seine Ausgangsposition zurückkehrt,
und die nach außen
zeigenden Verriegelungsoberflächen 62 des
ersten Gehäuseelements 36 halten
die nach innen zeigenden Verriegelungsoberflächen 74 des zweiten
Gehäuseelements 38,
um das erste Gehäuseelement 36 mit dem
zweiten Gehäuseelement 38 fest
zu koppeln. Das erste und zweite Gehäuseelement 36, 38 werden
selektiv durch die Betätigung
eines Hebels 78, der an dem Verriegelungsring 64 befestigt
ist, gelöst. Die
Rotation des Hebels 78 bewirkt, daß der Verriegelungsring 64 sich
dreht und das erste und zweite Verriegelungselement 66 aus
der Kopplung mit den sich nach unten erstreckenden Armen 58 bewegt.
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Die
obere Oberfläche 50 des
zweiten Gehäuseelements 38 enthält Bohrungen 76,
die es den sich nach unten erstreckenden Armen 58 des ersten
Gehäuseelements 36 erlauben,
mit nur einem geringen Freiraum durch diese hindurchzutreten. Dieser
begrenzte Freiraum ermöglicht
nur einen sehr kleinen Bewegungsspielraum für die sich nach unten erstreckenden
Arme 58 entweder in der Ebene der Bohrungen 76 oder
durch Biegung. Wenn das erste Gehäuseelement 36 mit
dem zweiten Gehäuseelement 38 verriegelt
ist, besteht daher die einzige Möglichkeit einer
erzwungenen Demontage des ersten und zweiten Gehäuseelements 36, 38 darin,
daß sich
der erste und zweite sich nach unten erstreckende Arm 58 selbst
abscheren oder aufgrund der bloßen
Spannung an den Armen selbst abscheren. Die ersten und zweiten Arme 58 können sich
wegen der Größe der Bohrungen 76 nicht
verbiegen oder verrutschen. Dadurch wird eine sehr sichere Befestigung
erzeugt. Das Trokargehäuse
wird demontiert, indem der Hebel 78 bei einer horizontalen
Rotation gedrückt
wird, wodurch die Rotation des Verriegelungsrings 64 über der
zentralen Achse der Trokarhülse 44 in
einer Weise bewirkt wird, so daß die
Kraft der Feder überwunden
wird. Der Hebel 78 ist für den Chirurgen durch einen
Schlitz in der Seite des Trokargehäuses 16 zugänglich.
Wenn der Hebel 78 gedrückt
wird, rotieren das erste und zweite Verriegelungselement 66 des Verriegelungsrings 64 entlang
der ersten und zweiten sich nach unten erstreckenden Arme 58 und
das erste Gehäuseelement 36 wird
von dem zweiten Gehäuseelement 38 gelöst.
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Das
erste Gehäuseelement 36 ist
an dem zweiten Gehäuseelement 38 über einen
rotierenden Verriegelungsmechanismus 56 befestigt, und
es wird einen Dichtung zwischen dem ersten und zweiten Gehäuseelement 36, 38 benötigt, um
die Insufflation aufrechtzuerhalten. Diese Dichtung wird erreicht durch
Verwenden eines sich nach unten erstreckenden Flanschs 80,
auf der unteren Oberfläche 54 des ersten
Gehäuseelements 36,
um einen Abschnitt der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32,
die benachbart zu der oberen Oberfläche 50 des zweiten Gehäuseelements 38 ist,
zusammenzudrücken.
Der Flansch 80 und die Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 enthalten
gegenüberliegende
winklige Oberflächen.
Dadurch wird eine winklige Berührungsfläche zwischen
dem Flansch 80 auf dem ersten Gehäuseelement 36 sowie
mit der Fläche
der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 des zweiten Gehäuseelements 38 bereitgestellt.
Dies sorgt für
ein leichteres Befestigen des ersten Gehäuseelements 36 und
ermöglicht
eine vertikale Bewegung über
die Distanz hinaus, welche zur Dichtung benötigt wird, ohne Auswirkung
auf die Leistungsfähigkeit
der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung. Tatsächlich ist diese Bewegung über den
Hub erforderlich, um eine Funktionssicherheit in dem rotierenden
Verriegelungsmechanismus bereitzustellen.
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Der
sich nach unten erstreckende Flansch 80 des ersten Gehäuseelements 36 beinhaltet
eine winklige Berührungsfläche, welche
eine radiale Kraftkomponente auf die Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 ausübt. Die
winklige Berührungsfläche erzeugt
auch eine vertikale Kraftkomponente, welche sich in eine Einpreßkraft umsetzt.
Die Radialkraft dehnt das Flächenmerkmal,
das heißt,
die Randzone 52 der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32. Da die
vertikale Kraft nur einen Anteil an der normalen Kraft insgesamt
darstellt, wird die Einpreßkraft
reduziert als eine Funktion des Winkels der Berührungsfläche.
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Zusätzlich zu
den radialen und vertikalen Kräften
erzeugt die Dichtung zwischen dem ersten und zweiten Gehäuseelement 36, 38 eine
Nockenbewegung aufgrund der Wechselwirkung zwischen dem sich nach
unten erstreckenden Flansch 80 und der Randzone 52 der
Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32. Die radiale Bewegung
der Randzone 52 der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 erlaubt
dem Flansch 80, einen geringen Anteil an Bewegung über den
Hub ohne negative Auswirkung auf die Fähigkeit der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung
abzudichten, wie es bei Normalbetrieb beabsichtigt ist.
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Zusätzlich dazu,
daß eine
Bewegung über den
Hub bereitgestellt ist, wird durch das Zusammendrücken der
Randzone 52 der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 Energie
gespeichert, die bei dem Entkoppeln des ersten Gehäuseelements 36 von
dem zweiten Gehäuseelement 38 unterstützend wirkt.
Die gespeicherte Energie bewirkt, daß das erste Gehäuseelement 36 sich
leicht von dem zweiten Gehäuseelement 38 bei
Betätigung
des Hebels 78 löst.
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Insbesondere
wird die Kopplung des ersten und zweiten Gehäuseelements 36, 38 durch
das Bereitstellen eines sich nach unten erstreckenden Flanschs 80 entlang
der unteren Oberfläche 54 des ersten
Gehäuseelements 36 verstärkt, welches
geformt und bemessen ist, um die Randzone 52 der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 in
Eingriff zu bringen. Mit Blick darauf ist der sich nach unten erstreckende
Flansch 80 mit einer nach innen zeigenden Verjüngung vorgesehen
und die Randzone 52 ist mit einer nach außen zeigenden
Verjüngung
vorgesehen. Die nach innen und nach außen zeigenden Verjüngungen
treten in Wechselwirkung, um einen Spielraum zwischen dem ersten
und zweiten Gehäuseelement 36, 38 auf
eine Weise zu ermöglichen,
die eine sichere Befestigung erleichtert. Durch die Bereitstellung
gegenüberliegender
verjüngter
Oberflächen
und insbesondere durch Bereitstellen einer nach innen zeigenden
verjüngten
Oberfläche
auf der Randzone 52 mit einem leichten Nachgeben unter Druck
werden die bemessenen Toleranzen, die erforderlich sind, um die
Kopplung des Verriegelungsmechanismus zu sichern, erhöht.
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Eine
ordnungsgemäße Ausrichtung
zwischen dem ersten und zweiten Gehäuseelement 36, 38 wird
erreicht durch Bereitstellen eines Paßstifts 82, welcher
sich nach unten aus der unteren Oberfläche 54 des ersten
Gehäuseelements 36 erstreckt, und
einer passenden Bohrung 84, welche geformt und bemessen
ist, um den Paßstift 82,
welcher entlang der oberen Oberfläche 50 des zweiten
Gehäuseelements 38 gebildet
ist, aufzunehmen. Durch das Bereitstellen des Paßstifts 82 und der
passenden Bohrung 84 wird sichergestellt, daß das erste
und zweite Gehäuseelement 36, 38 nur
in der gewünschten
Konfiguration zusammengesetzt werden können. Optional kann ein zweiter
Stift vorgesehen sein, um zu verhindern, daß die gegenüberliegende Verriegelung einkoppelt.
Dies stellt einen integralen Bestandteil der Bauweise dar, da es
der Sicherheit dient. Das Trokarabsperrorgan 14 kann nur
in einer Konfiguration an dem ersten Gehäuseelement 36 befestigt
werden und das erste Gehäuseelement 36 kann
nur in einer Konfiguration an dem zweiten Gehäuseelement 38 befestigt
werden.
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Wie
oben diskutiert, bietet der rotierende Verriegelungsmechanismus 56,
der zur Verbindung des ersten Gehäuseelements 36 mit
dem zweiten Gehäuseelement 38 verwendet
wird, eine Vielzahl an Vorteilen. Insbesondere ermöglicht die
Bauweise der rotierenden Verriegelung, daß das erste Gehäuseelement 36 fest
an dem zweiten Gehäuseelement 38 befestigt
werden kann, ohne die Möglichkeit,
daß die Verriegelung „wegrutscht", während ein
sehr einfaches Lösen
des ersten Gehäuseelements 36 möglich ist.
Tatsächlich
verbieten die Bohrungen 76, durch welche der erste und
zweite sich nach unten erstreckende Arm 58 des ersten Gehäuseelements 36 hindurchreichen,
jede Möglichkeit,
daß sich
die Arme 58 verbiegen. Da der Kraftvektor der Verriegelungsrückzugfeder 70 senkrecht
zu Lösekräften, die
während des
Gebrauchs ausgeübt
werden, verbleibt, kann zusätzlich
die Kraft, die erforderlich ist, um das erste Gehäuseelement 36 zu
befestigen, unabhängig
von jeder speziellen Lösekraft
angewandt werden. Dies steht im Gegensatz zu typischen Verriegelungsbauweisen,
bei welchen die Arme der Verriegelungen elastisch biegbar sind,
um das äußere Dichtungsgehäuse zu befestigen
und zu lösen.
Bei diesen Arten von Bauweisen stehen die Montagekraft und Demontagekraft
direkt über
die Biegungsmerkmale der Verriegelungsarme miteinander in Verbindung.
Schlußendlich
läßt sich
der Verriegelungsmechanismus leicht mit einer Hand manipulieren.
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Im
Hinblick auf den winkligen Kontakt zwischen dem sich nach unten
erstreckenden Flansch 80 des ersten Gehäuseelements 36 und
der Randzone 52 der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32, sorgt
dies für
eine reduzierte Montagekraft, welche benötigt wird, um das erste Gehäuseelement 36 an dem
zweiten Gehäuseelement 38 zu
befestigen. Das erste Gehäuseelement 36 kann über eine
größere Strecke
zusammengedrückt
werden als mit einer flachen Dichtung und dennoch die gleiche Montagekraft erreichen.
Dadurch werden größere Toleranzen
bei den Bauteilen für
die Anforderungen an gegebene Kompressionsstrecken ermöglicht.
Darüber
hinaus ermöglicht
die erhöhte
Art der Randzone 52 auf der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 auch
eine radiale Ablenkung, wobei die Montagekräfte zusätzlich reduziert werden.
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VERSTÄRKTE DICHTUNGSVORRICHTUNG
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Bezug
nehmend auf 6 bis 10 wird die
proximale Dichtungsvorrichtung 30 offenbart. Die Dichtungsvorrichtung
umfaßt
im Allgemeinen eine Kappe 86, eine Krone 88, Balgdichtung 90 für die radiale
Dichtungsbewegung, einen Buchsenhaltering 94, eine Schutz vorrichtung 92,
mehrere verstärkte Dichtungssegmente 96,
welche einen Dichtungskörper 98 bilden,
einen Steckhaltering 100 und einen Bodenkörper 102.
Die verstärkten
Dichtungssegmente 96 sind, wie unten detaillierter beschrieben, positioniert
und zwischen den Halteringen 92, 100 befestigt,
um eine Dichtungsvorrichtung 30 gemäß der Erfindung zu erzeugen.
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Insbesondere
und mit Bezug auf 7 bis 10 ist
ein verstärktes
Dichtungssegment 96 dargestellt. Wie unten detaillierter
beschrieben, umfaßt die
proximale Dichtungsvorrichtung 30 mehrere verstärkte Dichtungssegmente 96 zur
Erzeugung eines vollständigen
Dichtungskörpers 98.
Jedes der verstärkten
Dichtungssegmente 96 ist in der Form eines unvollständigen Kegels,
insbesondere eines Kegels, welcher sich um etwa 225 Grad erstreckt.
Während die
unvollständige
Kegelform gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung unvollständige Kegel
umfasst, welche sich um etwa 225 Grad erstrecken, können unvollständige Kegel
anderer Form verwendet werden, ohne dabei von dem Gedanken der Erfindung
abzuweichen. Obwohl kegelförmige Dichtungssegmente
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
offenbart sind, könnten
auch flache Dichtungssegmente verwendet werden, ohne dabei von dem
Gedanken der Erfindung abzuweichen.
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Jedes
verstärkte
Dichtungssegment 96 wird vorzugsweise aus einem Elastomer
eines quervernetzten Polymers hergestellt, wie zum Beispiel, ohne dabei
auf diese beschränkt
zu sein, Polyisopren oder Silikon. Allerdings wird der Fachmann
auf diesem Gebiet zu schätzen
wissen, daß andere
Materialien verwendet werden können.
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Bei
der praktischen Umsetzung wird eine Reihe von verstärkten Dichtungssegmenten 96 zur Erzeugung
eines Dichtungskörpers 98 verwendet, durch
welchen ein Instrument eingeführt
werden kann. Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform sind
vier verstärkte
Dichtungssegmente 96 angeordnet und nacheinander um 90
Grad relativ zueinander versetzt. Die Dichtungssegmente 96 sind
auf eine „verwobene" Art angeordnet.
Das bedeutet, jedes Dichtungssegment 96 beinhaltet eine
erste Seite 104 und eine zweite Seite 106, und
die erste Seite 104 eines jeden Dichtungssegments 96 ist
auf der zweiten Seite 106 des benachbarten Dichtungssegments 96 positioniert,
um eine „verwobene" Anordnung an Dichtungselementen 96 zu
bilden.
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Die
verstärkten
Dichtungssegmente 96 werden dann entlang ihrer Umlaufkanten 108 mit
den Steck- und Buchsenhalteringen 94, 100 zusammengefaßt, um einen
vollständigen
Dichtungskörper 98 zu
bilden. Infolge der unvollständigen
Kegelform der verstärkten
Dichtungssegmente 96 und deren relativer Rotation bilden
die zusammengefaßten
Dichtungssegmente 96 einen Dichtungskörper 98, wobei die
einzelnen Dichtungssegmente 96 beim Einführen eines
Instruments nach außen
gedrückt
werden, um eine Öffnung
für das
Durchführen
von Instrumenten zu bilden, und sich elastisch nach innen bewegen, um
die Öffnung
beim Entfernen des Instruments zu verschließen. Die typische Verformung
des verstärkten
Dichtungssegments 96 ist unter Bezug auf 3 dargestellt.
Es wird die Verformung beim Durchführen eines Instruments gezeigt.
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Wie
oben erwähnt,
ist jedes der Dichtungssegmente 96 im Allgemeinen in der
Form eines Kegels, wobei ein Abschnitt des Kegels herausgeschnitten
ist. Das verstärkte
Dichtungssegment 96 enthält eine Umlaufkante 108,
die an einem zentralen Dichtungselement 110 befestigt ist.
Die Umlaufkante 108 ist im Wesentlichen flach und befindet
sich in der gleichen Ebene, während
das zentrale Dichtungselement 110 in der Form eines Ausschnitts
von einem Kegel gebildet ist.
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Das
zentrale Dichtungselement 110 ist durch den Einbezug eines
Verstärkungsauflagers 112 an einer
zentralen Position auf dem verstärkten
Dichtungssegment 96 verstärkt. Das bedeutet, daß das Verstärkungsauflager 112 zwischen
der Umlaufkante und der freien Kante des zentralen Dichtungselements 110 positioniert
ist. Insbesondere ist das Verstärkungsauflager 112 an
der Spitze des Kegels positioniert, der durch das zentrale Dichtungselement 110 mit
Kanten von dem Verstärkungsauflager 112 definiert
ist, welches mit der freien Kante des zentralen Dichtungselements 110 an
der Spitze des Kegels ausgerichtet ist.
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Das
Verstärkungsauflager 112 wird
integral mit dem restlichen Teil des zentralen Dichtungselements 110 gebildet,
weist aber eine Dicke auf, die etwa dem 2,5fachen der nominalen
Dicke des zentralen Dichtungselements 110 entspricht. Insbesondere wird
das Verstärkungsauflager 112 des
zentralen Dichtungselements 110 mit einer Dicke von etwa 0,432
mm (0,017 Inches) gebildet, während
der restliche Teil des zentralen Dichtungselements 110 mit einer
Dicke von etwa 0,178 mm (0,007 Inches) gebildet wird. Während die
Dicken oben gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
offenbart sind, können andere
Dicken verwendet werden. Der Übergang zwischen
dem Verstärkungsauflager 112 und dem restlichen
Teil des zentralen Dichtungselements 110 wird erreicht,
indem das zentrale Dichtungselement 110 zwischen der Dicke
des Verstärkungsauflagers 112 und
dem restlichen Teil des zentralen Dichtungselements 110 verjüngt ist.
Er wird ferner in Erwägung gezogen,
daß der Übergang
ohne Übergangsbereiche
ausgeführt
werden könnte,
das bedeutet mit einem scharfen Übergang.
Jedoch weist die bevorzugte Ausführungsform
keine Spannungsstufen auf und ermöglicht, daß die Dichtung besser abdichtet.
Es wird auch in Betracht gezogen, daß die Dichtungssegmente mit
flachem Auflager ohne Übergang
ausgeführt
werden könnten.
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Wie
in 7 gezeigt und gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
wird das Verstärkungsauflager 112 im
Allgemeinen mit einer dreieckigen Konfiguration entlang der Mitte
des Bogens, welcher durch das verstärkte Dichtungssegment 96 definiert
wird, gebildet. Insbesondere nimmt das Verstärkungsauflager 112 einen
Bogen von etwa 90 Grad entlang des zentralen Dichtungselements 110 in
Anspruch. Wie der Fachmann auf dem Gebiet sicherlich zu schätzen wissen
wird, können
die Form und Größe des Verstärkungsauflagers 112 variiert
werden, um speziellen Bedürfnissen
zu entsprechen. Das Verstärkungsauflager 112 sollte
geformt und bemessen sein, um einen Bereich abzudecken, der für den Kontakt
mit Instrumenten, welche durch die Trokarvorrichtung 10 eingeführt werden,
gedacht ist.
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Das
Verstärkungsauflager 112 befindet
sich auf einem Abschnitt des zentralen Dichtungselements 110,
welcher am wahrscheinlichsten direkten Kontakt mit chirurgischen
Instrumenten hat, wenn diese in die Trokarkanüle eingeführt werden. Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
ist das Verstärkungsauflager 112 zentral
lokalisiert, da die meisten chirurgischen Instrumente durch den
Mittelpunkt des Trokargehäuses 16 und
der Trokarkanüle 12 eingeführt werden.
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Es
sollte beachtet werden, daß in
anderen Ausführungsformen
die winklige Oberfläche,
welche von dem Verstärkungsauflager 112 zu
der nominalen Dicke des zentralen Dichtungselements 110 abfällt, weggelassen
werden könnte
und das Verstärkungsauflager 112 reibungslos
in die nominale Dicke des zentralen Dichtungselements 110 über eine
kontinuierliche Krümmung
integriert werden könnte.
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Wünschenswert
sind niedrige Zugkräfte
zwischen der proximalen Dichtungsvorrichtung 30 und einem
Einführinstrument.
Die vorliegende proximale Dichtungsvorrichtung 30 erlaubt es,
niedrige Zugkräfte
zu erzeugen, ohne dabei die Lebensdauer der Dichtung zu verkürzen. Erzielt
wird dies, indem die Dichtungsdicke in Verbindung mit der Verwendung eines
Verstärkungsauflagers 112,
wie oben beschrieben, reduziert wird. Somit ist die Dickenreduktion
(in dem Bereich, welcher nicht mit dem Instrument in Kontakt tritt)
nicht mit einer kürzeren
Haltbarkeitszeit der Dichtung verbunden, wie es bei Dichtungsvorrichtungen
gemäß dem Stand
der Technik häufig
vorkommt.
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Durch
Dichtungsvorrichtungen, die Verstärkungsauflager 112 enthalten,
wird die Gefahr des Abschleifens und Zerreißens der Dichtung entweder
bedingt durch das Einführen
oder Herausziehen eines Instruments gesenkt, ohne daß dazu eine
zusätzliche Verstärkung über die
gesamten Dichtungssegmente 96 benötigt wird. Die stärkere Dicke
in dem Bereich des Verstärkungsauflagers 112 widersteht
dem Überspannen
an dem Verstärkungsauflager 112,
an welchem das Instrument in Kontakt mit der Dichtungsvorrichtung 98 kommt.
Die dünnen
Bereiche des zentralen Dichtungselements 110, welche das
zentrale Verstärkungsauflager 112 umgeben,
erlauben jedoch ein leichtes Dehnen des restlichen Teils des zentralen
Dichtungselements 110, wobei Zugkräfte beim Bewegen des Instruments
auf ein Minimum begrenzt werden. Da die größte Spannung entlang der Öffnung des
zentralen Dichtungselements 110 auftritt, wenn ein Instrument
eingeführt
ist, und gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform,
sollten die verstärkten
Dichtungselemente 96 in jedem Bereich dünn gehalten werden, der nicht
mit einem Instrument in Kontakt kommt. Dadurch werden Zugkräfte minimiert.
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Der
effektive Schutz, der durch das vorliegende Verstärkungsauflager 112 gegeben
ist, zeigt sich in der proximalen Dichtungsvorrichtung 30 wie folgt.
Bei einer gegebenen Ablenkung der proximalen Dichtungsvorrichtung 30 aufgrund
eines initialen Kontakts mit der Spitze eines Instruments, wird
der Bereich, der durch das Verstärkungsauflager 112 der proximalen
Dichtungsvorrichtung 30 definiert wird, eine relativ niedrige
Belastung erfahren im Vergleich zu dünneren Abschnitten des zentralen
Dichtungselements 110, welches das Verstärkungsauflager 112 umgibt,
bedingt durch den Unterschied in den Dickenverhältnissen zwischen dem Verstärkungsauflager 112 und
dem zentralen Dichtungselement 110. Diese Differenz bezüglich der
Belastung ist an der Öffnung
der proximalen Dichtungsvorrichtung 30 am größten, an
welcher die Gesamtbelastungen am höchsten sind. Wenn Kraft auf
das Verstärkungsauflager 112 wegen
des Kontakts mit einem Instrument ausgeübt wird, wird die verstärkte Dicke
des Verstärkungsauflagers 112 der Überspannung widerstehen, während der
dünne Querschnitt
des restlichen Teils des zentralen Dichtungselements 110,
welcher nicht von dem Verstärkungsauflager 112 abgedeckt
wird, ermöglicht,
daß das
Verstärkungsauflager 112 leicht distal
abgelenkt wird, damit die Spitze des Instruments in die Mitte der
proximalen Dichtungsvorrichtung 30 rollen kann. Im Vergleich
zu Dichtungssegmenten gemäß dem Stand
der Technik ist bei dem verstärkten
Dichtungssegment 96 der Widerstand gegenüber Zerreißen stark
erhöht.
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Die
Verstärkungsauflager 112 erlauben
es den verstärkten
Dichtungssegmenten 96, sich selbst vor scharfen Instrumenten
unabhängig
von anderen peripheren Schutzvorrichtungen zu schützen. Dieser Schutz
ist integraler Bestandteil der verstärkten Dichtungssegmente 96 selbst.
Auch das Zufügen
von Verstärkungsauflagern 112 an
strategischen Punkten (weg von Bereichen hoher Belastung, die direkt
an dem Punkt lokalisiert sind, an dem es möglicherweise zu dem Kontakt
mit dem scharfkantigen Instrument kommt) ermöglicht den Schutz des Verstärkungsauflagers 112 gegen
Durchschlag mit geringer oder gar keiner Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit
der Dichtung. Es werden dadurch keine Spitzeninstrumenteneinführkräfte oder
Instrumentenzugkräfte
erhöht.
Es wird erwogen, daß der
Einsatz von Verstärkungsauflagern 112 über die
Positionierung an einer zentralen Stelle hinaus erweitert werden
könnte,
wodurch sich einige Auswirkungen auf Spitzeninstrumenteneinführkräfte oder
Instrumentenzugkräfte
anbieten würden.
Bedingt durch das Wesen der Dichtungssegmente 96 und ihrer
stark reduzierten Belastung in Bezug auf standardmäßige Lippendichtungen,
würde sich
jedoch aus dieser Auswirkung eine Bauweise ergeben, welche standardmäßige Dichtungsvorrichtungen übertreffen
würde.
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VERWOBENE DICHTUNGSSCHUTZVORRICHTUNG
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Obwohl
der Dichtungskörper 98,
wie oben beschrieben, mit Verstärkungsauflagern 112 gebildet wird,
ist es dennoch wünschenswert,
die proximale Dichtungsvorrichtung 30 mit einer Schutzvorrichtung 92 bereitzustellen,
wie am besten in 13 dargestellt. Die Schutzvorrichtung 92 ist
direkt über
dem Dichtungskörper 98 positioniert.
Unter Bezugnahme auf 6 und 11–13,
ist die Schutzvorrichtung 92 aus mehreren überlappenden
Schutzsegmenten 114 zusammengesetzt, die in einer verwobenen
Anordnung zusammengesetzt sind, um eine vollständige Schutzvorrichtung 92 bereitzustellen.
Indem die Schutzvorrichtung 92 in einer verwobenen Anordnung
gebildet ist, wird zusätzliches
Schutzmaterial hinzugefügt
(infolge der überlappenden
Anordnung), sodaß der
zusätzliche
Oberflä chenbereich
des Dichtungskörpers 98 geschützt werden
kann, da sich die Schutzsegmente 114 trennen, wenn ein
Instrument in die Dichtung eingeführt wird.
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Da
die vorliegende proximale Dichtungsvorrichtung 30 eine
schmale zentrale Öffnung
aufweist, die sich auf eine zuverlässige und geeignete Weise erweitert,
muß die
Schutzvorrichtung 92 so gestaltet sein, damit sie die Lücken zwischen
den Schutzsegmenten 114 verschließt, wenn ein Instrument durch die
Schutzvorrichtung 92 und den Dichtungskörper 98 geführt wird.
Dazu wird zusätzliches
Material entlang der Öffnung
der Schutzvorrichtung 92 benötigt.
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Zusätzliches
Material wird zu der Schutzvorrichtung 92 hinzugefügt, indem
mehrere Schutzsegmente 114 verwoben werden. Durch Verweben
der Schutzsegmente 114 wird Zusatzmaterial zu der Schutzvorrichtung 92 gegeben,
um so jede Schutzkomponente zu erweitern, während die Schutzelemente dennoch
in das kegelförmige
Dichtungsprofil passen, Das Zusatzmaterial wird hinter dem Schutzsegment 114 zu
einer Seite eines jeden Schutzsegments 114 eingebracht.
Dieses Zusatzmaterial ist nicht sichtbar, wenn die Schutzsegmente 114 von oben
betrachtet werden, ohne daß ein
Instrument eingeführt
ist.
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Die
Schutzsegmente 114 werden aus geformtem Elastomer, zum
Beispiel Pellethan, hergestellt. Allerdings ist es nicht beabsichtigt,
daß die Schutzsegmente 114 nur
auf Elastomere beschränkt sind;
die Schutzsegmente 114 können auch aus jeder beliebigen
Materialart hergestellt werden, welche die erforderlichen Eigenschaften
und Merkmale für
die hierin beschriebene Funktion aufweist.
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Insbesondere
sind vier Schutzsegmente 114 angeordnet, um die Schutzvorrichtung 92 zu
bilden. Während
vier Schutzsegmente 114 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
verwendet werden, kann die Schutzvorrichtung 92 letztendlich
mit einer unterschiedlichen Anzahl an Schutzsegmenten 114 geformt
werden.
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Jedes
Schutzsegment 114 ist halbkreisförmig, wenn es von oben betrachtet
wird und es ist im Allgemeinen in der Form eines unvollständigen Kegels.
Jedes dieser Schutzsegmente 114 umfaßt eine im Wesentlichen abgerundete
Umlaufkante 116, eine Stützfläche 118, die sich
aus der Umlaufkante 116 erstreckt und ein kegelförmiges Schutzelement 120. Das kegelförmige Schutzelement 120,
welches gegenüber
der Stützfläche 118 liegt,
und die Umlaufkante 116 definieren die gerade geformte
Kante 121.
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Das
kegelförmige
Schutzelement 120 spannt einen Bogen von etwa 180 Grad,
während
die Stützfläche 118 und
die Umlaufkante 116 einen Bogen von etwa 120 Grad entlang
der Mitte des kegelförmigen Schutzelements 120 spannen.
Wie unten detaillierter diskutiert, werden durch den begrenzten
Bogen, welcher durch die Umlaufkante 116 und die Stützfläche 118 gespannt
wird, unerwünschte
Kräfte
reduziert, wenn Instrumente entlang der proximalen Dichtungsvorrichtung 30 bewegt
werden.
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Die äußere Umlaufkante 116 ist
für die
Positionierung innerhalb des ersten Gehäuseelements 36 angepaßt. Die äußere Umlaufkante 116 enthält ferner
eine Reihe von Öffnungen 122,
welche als ein Mittel zur Befestigung für die Schutzsegmente 114 funktionieren.
Wie auf Grundlage der folgenden Offenbarung ersichtlich wird, führt die
Verwendung von multiplen Schutzsegmenten 114, welche einen
Bogen von etwa 180 Grad definieren, zu einer Reduktion der Ringspannung,
indem eine Schutzvorrichtung 92 bereitgestellt wird, die
aus einer Reihe von Schutzsegmenten 114 zusammengesetzt
ist, welche sich leicht radial nach innen und außen biegen, wenn Instrumente
hindurchgeführt
werden.
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Jedes
Schutzsegment 114 umfaßt
einen ersten Abschnitt 124 und einen zweiten Abschnitt 126, welche
gegenüberliegende
Seiten des Schutzsegments 114 definieren. Die vier einzelnen
Schutzsegmente 114 sind in einer verwobenen Anordnung kombiniert,
um eine vollständige
Schutzvorrichtung 92 zu erzeugen, welche den darunter liegenden
Dichtungskörper 98 vollständig schützt. Das
bedeutet, daß die Schutzvorrichtung 92 zusammengesetzt
wird, indem der erste Abschnitt 124 eines ersten Schutzsegments 114 auf
den zweiten Abschnitt 126 eines zweiten Schutzsegments 114 positioniert
wird. Der erste Abschnitt 124 des zweiten Schutzsegments 114 wird nachfolgend
auf den zweiten Abschnitt 126 eines dritten Schutzsegments 114 positioniert;
der erste Abschnitt 124 des dritten Schutzsegments 114 wird
auf den zweiten Abschnitt 126 eines vierten Schutzsegments 114 positioniert
und der erste Abschnitt 124 des vierten Schutzsegments 114 wird
auf den zweiten Abschnitt 126 des ersten Schutzsegments 114 positioniert,
genauso wie die letzte Umschlagklappe eines Schachteldeckels gefaltet
wird.
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Die
Schutzsegmente 114 werden letztendlich durch das Anbringen
der Krone 88 und des Buchsenhalterings 94 zusammengehalten.
Halteelemente sind dem Fachmann auf dem Gebiet bekannt, und es kann
eine Vielzahl von Halteelementen verwendet werden.
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Wie
der Fachmann auf dem Gebiet leicht zu schätzen wissen wird, unterliegt
die Bewegung des kegelförmigen
Schutzelements 120 in Bezug auf die Umlaufkante 116 und
die Stützfläche 118 einem
Widerstand basierend auf den verschiedenen Orientierungen der verbundenen
Bauteile. Somit können
die kegelförmigen
Schutzelemente 120 empfindlich auf Einbeulungen reagieren,
wenn Instrumente durch die proximale Dichtungsvorrichtung 30 hindurchgeführt werden.
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Dieser
Widerstand gegenüber
Bewegung wird minimiert aufgrund des begrenzten Bogens der Umlaufkante 116 und
der Stützfläche 118,
wie oben diskutiert. Zusätzlich
wird der Widerstand weiter minimiert durch Formen eines zentralen
Schlitzes 128 mit der Umlaufkante 116 und/oder
der Stützfläche 118. Der
Schlitz 128 bewirkt eine Reduktion der Einbeulung, da die
Schutzelemente 120 sich über die gleiche Strecke mit
weniger Widerstand bewegen können.
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Durch
Verweben der Schutzvorrichtung 92 kann zusätzliches
Material zu jedem Schutzsegment 114 hinzugefügt werden,
während
das distale Ende 92 dennoch in die Spitze des kegelförmigen Dichtungskörpers 98 paßt. Dies
wird erreicht, indem das Zusatzmaterial für die Schutzsegmente 114 hinter dem
Schutzsegment 114 angrenzend zu diesem eingebracht wird.
Dieses Zusatzmaterial ermöglicht
eine verbesserte Abdeckung des Dichtungskörpers 98, insbesondere
wenn Instrumente mit einem Winkel relativ zu der proximalen Dichtungsvorrichtung 30 eingeführt werden.
Letztendlich hat das Verweben der Schutzvorrichtung 92,
wenn überhaupt,
nur minimale Auswirkungen auf die Instrumentenzugkräfte, während es
an der proximalen Dichtungsvorrichtung hinein- und hinausbewegt
wird. Dies ergibt sich aus der Tatsache, daß die Schutzsegmente 114 sich
leicht zueinander bewegen.
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Bei
der praktischen Umsetzung und aufgrund des Zusatzmaterials, das
zu jedem Schutzsegment 114 hinzugefügt wird, erweitern sich die
Schutzsegmente 114, wenn ein Instrument eingeführt wird und
legen das zusätzliche
Schutzmaterial frei, welches hinter den benachbarten Schutzsegmenten 114 positioniert
ist. Dieses zusätzliche
Material bedeckt weiterhin den Dichtungskörper 98, da sich die Schutzsegmente 114 in
Bezug zueinander biegen. Je weniger Material des Dichtungskörpers 98 gegenüber dem
eingeführten
Instrument freigelegt wird, umso besser ist der Schutz, den die
vorliegende Schutzvorrichtung 92 bietet. Während die
vorliegende Schutzvorrichtung 92 einen guten Dichtungsschutz
bietet, können
weitere Schutzsegmente 114 hinzugefügt werden, obwohl sie zu einem
Anstieg der Instrumentenzugkräfte
führen
könnten.
Allerdings kann dies ausgeglichen werden, indem die Schutzsegmente 114 dünner gemacht
werden, damit sie flexibler werden oder indem ein Schmiermittel
an den Schutzsegmenten 114 und/oder dem Dichtungskörper 98 eingebracht
wird.
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ENTENSCHNABEL-DICHTUNGSVORRICHTUNG
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Wie
oben erwähnt,
befindet sich eine Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 in
dem zweiten Gehäuseelement 38.
Unter Bezugnahme auf 14 bis 16 wird
die Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung offenbart. Die Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 enthält erste
und zweite Dichtungskörper 130, 132,
welche sich von einem umlaufenden Flanschelement 134 erstrecken,
das geformt und bemessen ist, um in dem zweiten Gehäuseelement 38 befestigt
zu werden.
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Jeder
der ersten und zweiten Dichtungskörper 130, 132 enthält eine
obere Oberfläche 136, 138 und
eine untere Oberfläche 140, 142.
Die obere Oberfläche 136, 138 und
die untere Oberfläche 140, 142 sind
im Allgemeinen spiegelbildlich, da der erste und zweite Dichtungskörper 130, 132 eine
im Wesentlichen konsistente Dicke entlang ihrer Gesamtlänge aufweisen
mit Ausnahme der Verstärkungsrippe
entlang der oberen Oberfläche 136, 138.
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Der
erste und zweite Dichtungskörper 130, 132 werden
in dem Trokargehäuse 16 befestigt,
um ein Instrument zu bewegen, wenn es hindurchgeführt wird.
Mit Blick darauf wird das proximale Ende eines jeden ersten und
zweiten Dichtungskörpers 130, 132 an
dem Trokargehäuse 16 über den
umlaufenden Flansch 134 gekoppelt, während die distalen Enden des
ersten und zweiten Dichtungskörpers 130, 132 sich überschneiden,
um eine Angrenzungsfläche 144 zu
definieren. Die Angrenzungsfläche 144 ist
im Allgemeinen in der Mitte des Trokargehäuses 16 positioniert,
um einem Instrument den Durchgang durch dieses hindurch zu ermöglichen,
während
beim Fehlen eines solchen Instruments die Angrenzungsfläche 144 über die
Elastizität
des ersten und zweiten Körpers 130, 132 geschlossen
wird, da diese unter dem Druck, welcher durch die Körperhöhle, in
welcher die Trokarvorrich tung 10 positioniert ist, geneigt werden.
Zum Beispiel neigen sie sich unter dem Insufflationsgasdruck aus
der Bauchhöhle.
Dieser Druck veranlaßt
die Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32, sich in eine
geschlossene Position zu bewegen, wobei die distalen Enden des ersten
und zweiten Dichtungskörpers 130, 132 in
Kontakt miteinander kommen.
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Wie
der Fachmann auf dem Gebiet sicherlich zu schätzen wissen wird, können die
Dichtungskörper 130, 132 mit
Rippen (nicht dargestellt) auf der oberen Oberfläche 136, 138 gebildet
sein, sodaß die Stabilität der Dichtungskörper 130, 132 verstärkt wird,
wenn ein Kontakt mit einem Instrument stattfindet. Die Rippen stellen
auch eine Führung
für Instrumente
dar, über
welche diese gleiten können,
wenn sie durch die Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 hindurchgeführt werden.
Durch die Rippen wird auch die Reibung beim Durchführen der
Instrumente durch die Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 verringert,
da weniger Oberflächenbereich
bereitgestellt ist, auf dem ein Instrument gleiten kann und daher
ein stärkerer
Kontaktdruck zwischen der Dichtung und dem Instrument angewandt
werden kann.
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Der
erste und zweite Dichtungskörper 130, 132 werden
nun unter Bezug auf den ersten Dichtungskörper 130 beschrieben.
Der Fachmann auf diesem Gebiet wird zu schätzen wissen, daß der erste
und zweite Dichtungskörper 130, 132 identisch sind
und die folgenden Beschreibungen sich gleichfalls auf den zweiten
Dichtungskörper 132 beziehen. Der
Dichtungskörper 130 wird
mit einem ersten Abschnitt 148 und einem zweiten Abschnitt 150,
welche in Bezug zueinander schräg
angeordnet sind, und einer querlaufenden Ebene 146, die
sich durch den umlaufenden Flansch 134 erstreckt, gebildet.
Insbesondere die querlaufende Ebene 146 ist im Wesentlichen
senkrecht zu der longitudinalen Achse, welche sich durch die Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 erstreckt.
Der erste und zweite Abschnitt 148, 150 erstrecken
sich jeweils aus einem proximalen Ende des Dichtungskörpers 130 in
Richtung zu einem distalen Ende des Dichtungskörpers 130. Als solcher
ist der erste Abschnitt 148 benachbart zu dem proximalen
Ende des Dichtungskörpers 130 positioniert,
welcher benachbart zu der Fläche
des umlaufenden Flanschs 134 und dem Trokargehäuse 16 liegt.
Der erste Abschnitt 148 bewegt sich nur leicht, wenn ein Instrument
hindurchgeführt
wird. Der zweite Abschnitt 150 ist benachbart zu dem distalen
Ende des Dichtungskörpers 130 positioniert
und benachbart zu der Angrenzungsfläche 144. Der zweite
Abschnitt 150 bewegt sich frei, wenn ein Instrument hindurchgeführt wird.
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Im
Allgemeinen liegen der erste und zweite Abschnitt in Winkeln zwischen
0 Grad und 90 Grad relativ zur querlaufenden Ebene. Unter der Annahme,
daß die
querlaufende Ebene 146 in einer horizontalen Ebene liegt,
ist der erste Abschnitt 148, welcher an dem proximalen
Ende des Dichtungskörpers 130 anfängt, in
einem Winkel von etwa 30 Grad zu der horizontalen Ebene ausgerichtet,
in welcher die querlaufende Ebene 146 liegt. Der zweite
Abschnitt 150, welcher sich zu dem distalen Ende des Dichtungskörpers 130 erstreckt,
ist demnach in einem Winkel von 45 Grad in Bezug auf die horizontale
Ebene ausgerichtet. Der Fachmann auf dem Gebiet wird zu schätzen wissen,
daß die
Winkel, die oben offenbart sind, variieren können. Die gewählten Winkel
basieren auf dem Kompromiß zwischen
der Haltbarkeit der Dichtungskörper
(bei größeren Winkeln
verbessert, da die Wahrscheinlichkeit, daß ein Instrument gezielt an
der Dichtung eingreift, d. h. die Dichtung überspannt, bei größeren Winkeln
geringer ist) und der Höhe
der Dichtung (größere Winkel
bedeuten größere Höhe). Zum
Beispiel wird in Erwägung
gezogen, daß der
zweite Abschnitt 150 mit einem Winkel von etwa 40 Grad
bis etwa 50 Grad gebildet werden kann, während die vielen Vorteile bereitgestellt
werden, welche gemäß der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 beabsichtigt
sind. Die Höhe
oder das Profil der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 ist wichtig,
da eine Reduktion der Größe einen
verbesserten Instrumentenzugang ermöglicht, weil die Länge des
Trokargehäuses 16 folglich
schmäler
ist. Schmälere
Gehäuse
stellen dem Chirurgen einen größeren Zugang
innerhalb der Körperhöhle bereit und
sind daher sehr wünschenswert.
-
Während bei
einer bevorzugten Ausführungsform,
wie oben beschrieben, der erste und zweite Abschnitt 148, 150 verwendet
werden, können
zusätzliche
Abschnitte eingesetzt werden, ohne dabei vom Gedanken der Erfindung
abzuweichen. Die vorliegenden Entenschnabel-Dichtungskörper 130, 132 können ähnlich aufgebaut
sein mit einer unbegrenzten Anzahl an Winkeln, das bedeutet mit
einer kontinuierlich gekrümmten
Oberfläche.
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Ungeachtet
des genauen Flächenaufbaus, welcher
verwendet wird, sollten die Flächenwinkel niedrig
(zum Beispiel 30 Grad) gehalten werden, wenn die Instrumente üblicherweise
nicht mit den Dichtungskörpern 130, 132 der
Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 in Kontakt kommen,
und sich auf einen hohen Wert vergrößern (zum Beispiel 45 Grad),
wenn die Instrumente gewöhnlich
mit der Flächenoberfläche der
Dichtungskörper 130, 132 in Kontakt
kommen.
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Durch
Ausrichten von dem ersten und zweiten Abschnitt 148, 150 auf
diese Weise, das heißt durch
Variieren der Flächenwinkel
entlang der Ausdehnung der Dichtungskörper 130, 132,
wird der Abrißwiderstand
verbessert ohne Anpassung der Gesamthöhe der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32.
Indem ein niedriger Flächenwinkel
an der Position bereitgestellt wird, an welcher die Instrumente üblicherweise
nicht in Kontakt mit den Dichtungskörpern 130, 132 treten,
kann die Gesamthöhe
der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 und
letztendlich der Trokarvorrichtung 10 minimiert werden,
während
eine ordnungsgemäße Dichtungsfunktion
bereitgestellt ist. Die Anwendung eines großen Flächenwinkels an der Stelle,
an welcher die Instrumente gewöhnlich
Kontakt mit den Dichtungskörpern 130, 132 haben,
minimiert die Normalkräfte,
die auf die Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 einwirken,
und senkt folglich die Möglichkeit
für das
Zerreißen
der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32.
-
Wie
oben diskutiert, ist die Höhe
der Trokarhülse 44 aufgrund
ihrer Auswirkung auf die Ergonomie ein kritischer Faktor. Gleichzeitig
müssen
Zugfestigkeit, Haltbarkeit und Dichtungsfunktionen der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung
gegen die Notwendigkeit einer minimalen Höhe der Trokarhülse 44 abgeglichen
werden.
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Um
eine überlegene
Bauweise gemäß der vorliegenden
Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 bereitzustellen,
wird die Höhe
der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 auf
ein Mindestmaß verringert,
indem zwei Flächenwinkel
eingesetzt werden. Der Flächenwinkel
entlang des ersten Abschnitts 148 ist flach, um die Höhe zu verringern.
Bei einem gegebenen kritischen Durchmesser wird der Flächenwinkel
an dem zweiten Abschnitt 150 steiler. Diese steilere Fläche stellt
einen niedrigeren Angriffswinkel in Bezug auf ein eingeführtes Instrument
bereit, um die Haltbarkeit zu maximieren. Gleichzeitig wird die
Dichtungsfunktion verbessert aufgrund der stärkeren Verschlußkräfte durch
die Gasdrücke
in der Bauchhöhle,
die auf den zweiten Abschnitt mit dem niedrigen Angriffswinkel bedingt
durch die steilere Fläche
wirken im Vergleich zu dem Winkel des ersten Abschnitts 148.
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Trotz
der Vorteile, die die Bauweise mit den verschiedenen Winkeln anbietet,
müssen
die Kräfte, die
zwischen der Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 und
dem Instrument doch noch weiter verringert werden. Erreicht wird
dies durch Anpassen von Flächendicke,
Rippengeometrie und Oberflächenüberzug.
Die niedrigeren Zugkräfte
sind wünschenswert, um
die Anstrengung, die seitens des Chirurgen erforderlich sind, zu
mindern, wenn Instrumente in die Trokarhülse 44 eingeführt oder
herausgezogen werden. Das Verringern der erforderlichen Anstrengung
ist wünschenswert,
um ein Einführen
oder Entfernen eines Instruments mit einer Hand zu ermöglichen.
Dadurch wird auch die Möglichkeit
geringer, daß eine
Trokarhülse 44 aus
einem Patienten, bei dem die Trokarvorrichtung 10 eingeführt wurde,
herausgezogen wird.
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Wie
diskutiert und obwohl Winkel von 30 und 45 Grad eingesetzt werden,
sind auch größere Entenschnabel-Dichtungsvorrichtungen 32 mit
größerem Durchmesser
erforderlich, wenn Instrumente mit größerem Durchmesser benötigt werden.
Da gewöhnlich
bei Ventilanwendungen Platz rar ist, insbesondere bei Entenschnabel-Dichtungsvorrichtungen 32,
wenn sie in Trokarvorrichtungen benutzt werden, ist eine minimale
Höhe sehr
wünschenswert.
Die Haltbarkeit der Dichtung ist vorrangig, daher wird ein Winkel
von fünfundvierzig
Grad eingesetzt, um das Risiko des Zerreißens der Dichtungskörper 130, 132 zu
minimieren, während
ein Instrument eingeführt oder
herausgezogen wird.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform besteht
die Entenschnabel-Dichtungsvorrichtung 32 aus einem Elastomer
oder einem quervernetzten Polymer, wie beispielsweise, ohne dabei
auf diese beschränkt
zu sein, Polyisopren oder Silikon.
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ENDOSKOPVERRIEGELUNGSVORRICHTUNG
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Wie
oben unter „Hintergrund
der Erfindung" diskutiert,
ist es oftmals wünschenswert,
ein Endoskop in Position relativ zu einer Trokarvorrichtung 10, insbesondere
einem Absperrorgan 14, zu verriegeln. Als solche ist eine
Endoskopverriegelungsvorrichtung 152 gemäß der Erfindung
bereitgestellt und in 3, 4 und 25 dargestellt.
Die Endoskopverriegelungsvorrichtung 152 enthält im Allgemeinen einen
Nockenmechanismus, welcher ein Endoskop in einer Trokarhülse 44 und/oder
einem Absperrorgan 14 während
des Einführens
einer Trokarvorrichtung 10 zurückhält. Der Mechanismus bedient
sich einer Nocke, um einen elastischen Block 154 gegen das
Endoskop zu drücken.
Der elastische Block bzw. Elastomer-Block („elastomeric block") 154 greift
dann an dem Endoskop fest ein, um eine unerwünschte Bewegung des Endoskops
zu verhindern, während der
Chirurg die Gewebeschichten bei der Einführung der Trokarvorrichtung
sichtbar macht. Der Nockenmechanismus stellt die Möglichkeit
bereit, das Endoskop zu halten, während es Dreh- und Axiallast
widersteht, sorgt für
eine angemessene Rückhaltung des
Endoskops nach wiederholtem Hub des Nockenhebels 156, sorgt
für niedrige
ergonomische Kräfte, um
den Nockenhebel 156 zu betätigen, stellt Kompatibilität bereit
mit einem breiten Spektrum an Endoskopgrößen, erleichtert die intuitive
Benutzung und verfügt über eine
lange Haltbarkeitszeit.
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Der
Nockenmechanismus, welcher das Endoskop innerhalb einer Trokarvorrichtung 10 hält, setzt
eine Nockenoberfläche 158 ein,
um den elastischen Block 154 gegen das Endoskop zu drücken. Der
elastische Block 154 greift dann an dem Endoskop fest ein,
um eine unerwünschte
Bewegung des Endoskops zu verhindern, während der Chirurg die Gewebeschichten
bei der Einführung
der Trokarvorrichtung sichtbar macht.
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Die
Verriegelungsvorrichtung 152 enthält ein Gehäuse 160 mit einem
Tubus 162, welcher sich daraus erstreckt. Der Tubus 162 ist
mit einer Öffnung, welche
sich durch diesen erstreckt, ausgerichtet. Der Tubus wird mit einer
scharfen Spitze gebildet und kann als Absperrorgan gemäß der Erfindung
benutzt werden. Der Tubus 162 und die Öffnung sind so geformt und
bemessen, daß sich
ein Endoskops durch diese hindurch erstrecken kann. Zusätzlich ist
der Tubus 162 geformt und bemessen, um sich durch die Trokarkanüle 12 zu
erstrecken, sodaß die
Verriegelungsvorrichtung 152, einschließlich dem Tubus 162, selektiv
an der Trokarhülse 44 befestigt
werden können,
um ein Endoskop zu benutzen.
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Die
Befestigung der Verriegelungsvorrichtung 152 an dem ersten
Gehäuseelement 36 des
Trokars wird über
passende Verriegelungsmittel 164, 166 erreicht,
welche auf beiden Unterseiten des Verriegelungsvorrichtungsgehäuses 160 und
der oberen Oberfläche 168 des
ersten Gehäuseelements 36 gebildet
werden. Die Verriegelungsmittel 164, 166 ermöglichen
es, die Verriegelungsvorrichtung 152 an dem Trokargehäuse 16 selektiv
zu befestigen und zu lösen.
Während
eine spezifische Verriegelungsstruktur gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung offenbart wird, können
andere Verriegelungsstrukturen benutzt werden, ohne dabei von dem Anwendungsbereich
der Erfindung abzuweichen.
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Das
Verriegelungsvorrichtungsgehäuse 160 enthält einen
Nocken-basierten Verriegelungsmechanismus. Der Verriegelungsmechanismus
setzt sich zusammen aus einem Nockenhebel 156 und einem
elastischen Block 154. Der Nockenhebel 156 enthält ein erstes
Ende 170, welches drehbar an dem Gehäuse 160 befestigt
ist, und ein freies Ende 172, welches für Benutzerbetätigung angepaßt ist.
Bei der praktischen Umsetzung kann der Nockenhebel 156 sich
frei zwischen einer Verriegelungsposition, in welcher der Nockenhebel 156 nach
innen gedreht ist und einer Löseposition,
bei welcher der Nockenhebel 156 nach außen gedreht ist, bewegen.
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Die
Nockenbewegung gemäß der Erfindung wird
bereitgestellt durch eine Nockenoberfläche 158, die zu dem
ersten Ende 170 des Nockenhebels 156 benachbart
ist. Die Nockenoberfläche 158 ist
geformt und bemessen, um mit dem elastischen Block 154 für die selektive
Verriegelung eines Endoskops innerhalb der Verriegelungsvorrichtung 152 zu
koppeln. Mit Bezug auf den elastischen Block 154 ist dieser
in dem Körper
des Verriegelungsvorrichtungsgehäuses 160 untergebracht
und enthält
eine vordere konkave Fläche 174,
die geformt und bemessen ist, um mit einem Endoskop zu koppeln,
welches durch die Gehäuseöffnung eingeführt wird.
Der elastische Block 154 enthält ferner eine erste und eine
zweite Seitenfläche 176, 178,
wobei jede Seitenfläche 176, 178 eine
Aussparung 180 für
das Koppeln mit einem Kanal 182, der in dem Körper des
Gehäuses 160 geformt
ist, aufweist. Der Kanal 182 und die Aussparung 180 wirken
zusammen, um eine laterale Bewegung des elastischen Blocks 154 auf
eine Weise zu ermöglichen,
die unten detaillierter beschrieben ist. Das Gehäuse 160 enthält ferner
obere und untere Halteelemente 184, 186, um eine
aufwärts
oder abwärts
gerichtete Bewegung des elastischen Blocks 154 innerhalb
des Gehäuses 160 sicher
zu verhindern. Schließlich
beinhaltet der elastische Block 154 eine hintere Fläche 188 gegenüber der
vorderen konkaven Fläche 174.
Die hintere Fläche 188 ist
geformt und bemessen für
die Kopplung mit der Nockenoberfläche 158 des Nockenhebels 156.
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Der
elastische Block 154 und die Nockenoberfläche 158 sind
geformt, um einen zwingenden Kontakt zu verhindern und insbesondere
jede Berührung
zwischen dem elastischen Block 154 und der Nockenoberfläche 158,
bis zu einem Zeitpunkt, da ein Endoskop in der Öffnung des Verriegelungsvorrichtungsgehäuses 160 positioniert
wird. Wie unten detaillierter beschrieben, wird bei der Positionierung eines
Endoskops in der Öffnung
des Verriegelungsvorrichtungsgehäuses 160 der
elastische Block 154 in Richtung auf den Nockenhebel 156 bewegt
bis zu einem solchen Grad, daß der
elastische Block 154 in die Nähe der Nockenoberfläche 158 kommt,
um das Endoskop in der Öffnung
zu verriegeln, sobald der Nockenhebel betätigt wird.
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Bei
der praktischen Umsetzung wird die Verriegelungsvorrichtung 152 auf
folgende Weise benutzt. Der elastische Block 154 sitzt
zwischen dem Verriegelungsvorrichtungsgehäuse 160 unterhalb des
Nockenhebels 156, welcher entweder während der Langzeitlagerung
geöffnet
oder geschlossen sein kann. Der elastische Block steht absichtlich
zu diesem Zeitpunkt nicht in Kontakt mit dem Nockenhebel 156,
um jede Belastung an dem elastischen Block 154 zu vermeiden,
welche die Leistungsfähigkeit
der Verriegelungsvorrichtung 152 nach der Langzeitlagerung
beeinflussen könnte.
Dann öffnet
der Chirurg den Nockenhebel 156, falls dieser anfänglich geschlossen
war. Ein Endoskop wird in die Verriegelungsvorrichtung 154 eingeführt. Das
Endoskop trifft auf eine abgeschrägte Oberfläche 190 an der konkaven
Fläche 174 des
elastischen Blocks 154. Dadurch wird der elastische Block 154 nach
oben in die Nähe des
Nockenhebels 156 gehoben. Der elastische Block 154 verbleibt
dann während
des restlichen Verwendungszeitraums des Endoskops oben auf diesem.
Der Nockenhebel 156 wird dann betätigt, wodurch die komprimierbare
Bereichsverrieglung auf das Endoskop gedrückt wird. Das Mitwirken des
elastischen Blocks 154 zusammen mit seinem hohen Reibungskoeffizienten
ermöglicht
der Verriegelungsvorrichtung 152, kompatibel mit einem
breiten Spektrum an Endoskopgrößen zu sein,
während
die ergonomischen Kraftanforderungen minimiert werden. Der elastische
Block 154 wird dann durch die umgebenden Komponenten 182, 184, 186,
welche seine Bewegung beschränken,
wenn axiale Belastung und Drehbelastung an dem Endoskop angewandt
werden, an einer übermäßigen Bewegung
seitwärts
und axial gehindert. Diese Einschränkung verhindert zusammen mit
einer Nockenbauweise über
der Mitte, daß der
Nockenhebel sich versehentlich selbst entkoppelt. Nachdem die Trokarvorrichtung 10 in
den Patienten eingeführt
wurde, wird der Nockenhebel 156 geöffnet und das Endoskop entfernt.
Der elastische Block 154 kehrt dann in seine Ausgangsposition in
der Verriegelungsvorrichtung 152 zurück, falls der Chirurg das Endoskop
zu einem späteren
Zeitpunkt noch einmal einführen
möchte.
Der konforme elastische Block 154 verfügt über eine ausreichende Steifigkeit,
um in seine Ausgangsposition zurückzukehren,
nachdem die Belastung durch den Nockenhebel 156 aufgehoben
wurde, und stellt somit eine angemessene Endoskophaltekraft im Verlauf
mehrerer Hebelbetätigungen
bereit.
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AUFBAU VON TROKARHÜLSE UND
ABSPERRVENTIL
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Wie
oben erwähnt
ist die Trokarhülse 44 zusammengesetzt
aus einem Trokargehäuse 16 und
einer Trokarkanüle 12,
welche sich aus dem Trokargehäuse 16 erstreckt.
Die Trokar vorrichtung 10 umfaßt auch ein Absperrventil 192,
um das Durchströmen
einer Insufflationsflüssigkeit,
beispielsweise Kohlendioxid, durch einen flexiblen Schlauch in einen
Abschnitt des Trokargehäuses 16 und
der Trokarkanüle 12 zu
erlauben oder zu verhindern.
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Unter
Bezugnahme auf die Figuren sind die Trokarkanüle 12 und das Trokargehäuse 16 mechanisch
aneinander angepaßt,
um die Trokarhülse 44 zu
bilden. Mindestens ein Abschnitt der Trokarkanüle 12 sitzt innerhalb
einer zweiten Gehäuseelementbasis 38b des
zweiten Gehäuseelements 38 mit
einer zweiten Gehäuseelementabdeckung 38a,
welche über
der Trokarkanüle 12 sitzt,
um den mindestens einen Abschnitt der Trokarkanüle 12 in der zweiten Gehäuseelementbasis 38b zu
sichern.
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Die
Trokarkanüle 12 ist
größenmäßig so bemessen,
daß, wenn
das Trokarabsperrorgan 14 sich vollständig durch die Kanüle hindurch
und darüber
hinaus erstreckt, Insufflationsflüssigkeit, welche durch das
Absperrventil 192 und das Trokargehäuse 16 hindurchströmt, durch
eine Ringöffnung,
die zwischen der Trokarkanüle 12 und
dem Trokarabsperrorgan 14 gebildet ist, bedingt durch den
etwas größeren Innendurchmessers
der Trokarkanüle 12 in
Bezug auf den Außendurchmesser
des hohlen Schafts des Trokarabsperrorgans 14 strömen kann.
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Die
Erfindung stellt einen Mechanismus bereit für die mechanische Montage der
Trokarkanüle 12,
des Trokargehäuses 16 und
des Absperrventils 192, ohne daß dazu Haft- oder Härtetechniken
erforderlich sind. Insbesondere werden das zweite Gehäuseelement 38 des
Trokargehäuses 16,
Trokarkanüle 12 und
Absperrventil 192 als getrennte Bauteile gebildet, welche
auf eine bequeme und zuverlässige Weise
zusammengebaut werden können.
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Idealerweise
und mit Bezug auf 17, 18, 19 und 20 wird
eine bevorzugte Ausführungsform
der mechanisch zusammengesetzten Trokarhülse 44 offenbart.
Die Trokarhülse 44 umfaßt, wenn
sie vollständig
zusammengebaut ist, ein Absperrventil 192, ein zweites
Gehäuseelement 38, welches
aus einer zweiten Gehäuseelementabdeckung 38a und
einer zweiten Gehäuseelementbasis 38b zusammengesetzt
ist, und eine Trokarkanüle 12. Die
verschiedenen Bauteile der Trokarhülse 44 werden mechanisch
zusammengesetzt, indem die Bauteile in einer Weise einander angepaßt sind,
wie unten detaillierter beschrieben. Kurz gesagt, paßt die Trokarkanüle 12 in
die zweite Gehäuseelementbasis 38b mit
dem dazwischen positionierten Absperrventil 192. Die zweite
Gehäuseelementabdeckung 38a paßt über das
Absperrventil 192, die zweite Gehäuseelementbasis 38b und
die Trokarkanüle 12,
um die verschiedenen Bauteile zusammenzuhalten, und stellt eine
Oberfläche
bereit, auf welcher das erste Gehäuseelement 36 selektiv
befestigt werden kann.
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Unter
Bezugnahme auf die speziellen Bauteile, aus denen die Trokarhülse 44 besteht,
enthält das
Absperrventil 192 Anpassungsflügel 194, eine Flußöffnung 196 und
einen Ventilhebel 198. Der Ventilhebel 198 enthält eine
Stopverriegelung 200. Die zweite Gehäuseelementabdeckung 38a umfaßt eine hexagonale
Bohrung 202, eine Abdeckungskante 204 und eine
zweite Gehäuseelementabdeckungsdichtung 206.
Die zweite Gehäuseelementbasis 38b enthält Reibungspfosten 208,
Schieber 210, eine Gehäusekante 212,
einen Freiraum 214 für
das Absperrventil 192 und Anpassungsflügel 194. Die zweite
Gehäuseelementbasis 38b enthält ferner
Anpassungsrippen 216 und eine Verriegelungsfläche 218. Die
Trokarkanüle 12 enthält einen
Einlaßstutzen 220, Anpassungsnasen 222 und
eine Gehäusedichtung 224.
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Bei
der praktischen Umsetzung wird das Absperrventil 192 in
den Freiraum 214 der zweiten Gehäuseelementbasis 38b eingeführt. Die
Trokarkanüle 12 wird
durch die Öffnung
der zweiten Gehäuseelementbasis 38b eingeführt. Die
Anpassungsnasen 222 grenzen an die Schieber 210 an
und befestigen die Trokarkanüle 12 in
einer gewünschten
Ausrichtung in Bezug auf die zweite Gehäuseelementbasis 38b,
sobald die Trokarkanüle 12 in
die zweite Gehäuseelementbasis 38b eingeführt ist.
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Die
Abdeckungskante 204 paßt
zu der Gehäusekante 212.
Die Abdeckungskante 204 dient auch dazu, den Ventilhebel 198 auf
dem Absperrventil 192 zu halten sowie das Absperrventil 192 mit
dem Ventilhebel 198 in Position zu halten.
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Der
Ventilhebel 198 führt
in einer Position, welche maximalen Fluß erlaubt, das heißt in vollständig geöffneter
Position, dazu, daß die
Stopverriegelung 200 an die Verriegelungsfläche 218 der
zweiten Gehäuseelementbasis 38b angrenzt.
Dies bedeutet, daß ein
Benutzer des Ventilhebels 198 fühlen kann, wann der Ventilhebel 198 in
einer vollständig
geöffneten
Position ist, indem die benachbarte Verriegelungsfläche 218 und
der Ventilhebel 198 in der vollständig geöffneten Position verbleiben.
Der Benutzer muß keine
Vermutungen anstellen, ob der Ventilhebel 198 in der vollständig geöffneten
Position ist, und der Ventilhebel 198 bleibt in der vollständig geöffneten
Position.
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Der
Aufbau der Trokarvorrichtung 44 macht den Bedarf an Klebstoffen,
um das Absperrventil 192 und die zweite Gehäuseelementabdeckung 38a sowie
die zweite Gehäuseelementbasis 38b und
die Trokarkanüle 12 zu
verbinden, überflüssig. Dies
stellt einen Vorteil gegenüber
dem Stand der Technik dar.
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Unter
Bezugnahme auf 21 und 22 wird
eine Ersatztrokarhülse 44' offenbart.
Gemäß dieser
Ersatzausführungsform
enthält
die Trokarhülse 44'' ein Absperrventil 192', eine zweite
Gehäuseelementabdeckung 38a' und eine zweite
Gehäuseelementbasis 38b' Die Trokarhülse 44' enthält auch
eine Trokarkanüle 12', welche im
Wesentlichen ähnlich
ist zu der Trokarkanüle 12,
die gemäß der vorherigen Ausführungsform
offenbart ist.
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Das
Absperrventil 192' umfaßt eine
Ventiltubusverlängerung
mit Kegelbefestigung 226',
einen Reibungspfosten 228' und
einen Ventilhebel 198'. Die
zweite Gehäuseelementbasis 38b' umfaßt einen Erweiterungsfreiraum 230' und eine hexagonale
Reibungspfostenbohrung 232'.
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Die
Ventiltubusverlängerung
mit Kegelbefestigung 226' des
Absperrventils 192' koppelt
in dem Erweiterungsfreiraum 230' der zweiten Gehäuseelementbasis 38b'. Der Reibungspfosten 228' des Absperrventils 192' paßt in die
hexagonale Reibungspfostenbohrung 230' der zweiten Gehäuseelementbasis 38b' und befestigt
die vertikale Ausrichtung des Absperrventils 192' in Bezug auf
die zweite Gehäuseelementbasis 38b'.
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Unter
Bezugnahme auf 23 und 24 wird
eine weitere Ausführungsform
offenbart. Gemäß dieser
weiteren Ausführungsform
umfaßt
die Trokarhülse 44'' eine zweite Gehäuseelementabdeckung 38a'', eine zweite Gehäuseelementbasis 38b'' und ein Absperrventil 192''. Die Trokarhülse 44'' enthält auch
eine Trokarkanüle 12'', welche im Wesentlichen ähnlich ist
zu der Trokarkanüle 12,
welche gemäß der vorherigen
Ausführung
offenbart ist.
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Das
Absperrventil 192'' umfaßt ein überstehendes
Teil mit einer Verriegelungsnut 234'',
eine Ventiltubusverlängerung 236'' und eine Verriegelungsnut 238''. Zusätzlich dazu enthält die zweite
Gehäuseelementabdeckung 38a'' eine Verriegelungszunge 240''. Die zweite Gehäuseelementbasis 38b'' umfaßt auch eine Ventiltubusverlängerungsöffnung 242'' und einen Freiraum für das überstehende
Teil 244''. Die Ventiltubusverlängerung 236'' des Absperrventils 192'' wird eingeführt und verriegelt sich durch
Reibung oder Kegelbe festigung in der Ventiltubusverlängerungsöffnung 242'' der zweiten Gehäuseelementbasis 38b''. Das überstehende Teil mit einer
Verriegelungsnut 234'' des Absperrventils 192'' koppelt in dem Freiraum für das überstehende
Teil 244''. Dies dient
dazu, die Befestigung des Absperrventils 192'' in
der zweiten Gehäuseelementbasis 38b'' zu unterstützen.
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Wie
oben erwähnt,
ist das Absperrventil 192 mechanisch an die Trokarhülse 44 über Kegelflächen gekoppelt,
die zur Reibungshaftung geformt und bemessen sind. Als solches ist
der Auslaßtubus 250 des
Absperrventils 192 mit einer Kegelbefestigungsoberfläche entlang
der Außenseite
ihres distalen Endes gebildet. Ähnlich
ist die Trokarkanüle 12 mit
einem Einlaßstutzen 220 gebildet,
welcher angepaßt ist,
um sicher mit der Kegelbefestigungsoberfläche des Auslaßtubus 250 des
Absperrventils 192 zu koppeln. Das mechanische Merkmal
der Kegelbefestigung beinhaltet einen selbst tragenden Winkel von 2,0
Grad +/– 1,0
Grad, welcher fest in dem Trokargehäuseeinlaßstutzen 220 untergebracht
ist. Das Ergebnis dieser mechanischen Verbindung besteht in einem
beträchtlichen
Reibungswiderstand gegenüber
drehenden und linearen Rückzugskräften.
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Die
oben diskutierte mechanische Verriegelung kann verstärkt werden,
indem ein duales Redundanzmerkmal bereitgestellt wird. Zum Beispiel
kann das Kegelbefestigungsmerkmal mit einem Pfosten und einer Innensechskantansatzverriegelung,
einer Zungen- und Nutverriegelung und/oder einer Schnappverschlußverriegelung
versehen sein.
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Zusätzlich dazu
und gemäß der Ausführungsform,
die oben in Bezug auf 18 beschrieben wurde, ist die
Drehung des Absperrventils 192 durch Einschluß eines
Haltestifts 204 minimiert, welcher sich auf der zweiten
Gehäuseelementabdeckung 38a befindet,
welche sich nach unten in die Öffnung 256 erstreckt,
die in dem oberen Teil des Ventilhebels 198 gebildet ist.
Der Haltestift 204 stabilisiert das Absperrventil 192 und
verhindert die Drehung, wenn der Ventilhebel 198 des Absperrventils 192 betätigt wird.
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Wie
oben erwähnt
enthält
die Trokarhülse ein
Absperrventil 192. Das Absperrventil 192 ist in
einer Aussparung in der Trokarhülse 44 gebildet.
Als solches ist das Absperrventil 192 innerhalb der äußeren Oberfläche der
zweiten Gehäuseelementbasis 38b und
letztendlich in dem Trokargehäuse 16 zurückgesetzt.
Der Ventilhebel 198 ist ferner über dem Körper des Absperrventils 192 positioniert,
das bedeutet, der Ventilhebel 198, der zur Betätigung des Absperrventils 192 benutzt
wird, ist auf der Oberfläche
des Absperrventils 192 positio niert, anstatt unterhalb,
wie es bei den auf dem Markt aktuell erhältlichen Trokarvorrichtungen
der Fall ist. Durch das Positionieren des Ventilhebels 198 über dem
zurückgesetzten
Absperrventil 192 wird bei der vorliegende Trokarvorrichtung 10 dafür gesorgt,
daß das
Absperrventils 192 nicht die Sicht behindert, während gleichzeitig
der Ventilhebel 198 in eine sehr gut zugängliche
Position gebracht wird.
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Es
bringt verschiedene Vorteile, das Absperrventil 192 in
dem Körper
der Trokarhülse 44 in einer
Aussparung anzubringen. Erstens minimiert diese Ausrichtung die
Behinderungen, die durch Benutzer verursacht werden, welche an dem
Absperrventil 192 der Trokarvorrichtung 10 für das Einführen angreifen.
Daher wird ein bequemerer Zugriff bereitgestellt, da das Absperrventil 192 nicht
mehr aus der Oberfläche
des Trokargehäuses 16 herausragt.
Die vorliegende unauffällige
Struktur des Absperrventils 192 hilft ferner dabei, zu
verhindern, daß die
gewünschten
Handpositionen beeinträchtigt
werden. Die Ausrichtung des vorliegenden Absperrventils 192 hilft
auch dabei, unbeabsichtigte Manipulation während der Verfahren zu verhindern.
Unbeabsichtigte Manipulationen, die die Trokarhülse 44 in Kontakt
mit einem Patienten bringen, kommen häufig vor und verursachen Desufflation
der Körperhöhle und
können
zu frustrierenden und selbst gefährlichen
Situationen führen,
wenn das Sichtfeld des Mediziners eingeschränkt ist.
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Die
Vorteile werden weiter verstärkt
durch Bildung des Ventilhebels 198 mit einer gekrümmten Oberfläche, welche
im Wesentlichen konform zu derjenigen des Trokargehäuses 16 ist.
Zusätzlich
ist die longitudinale Achse entlang dem Griffabschnitt des Ventilhebels 198 zu
dem Drehpunkt versetzt, über welchem
sich der Ventilhebel 198 dreht, um so die Zurücksetzung
des Absperrventils 192 zu verstärken. Kontrollierte Drehung
des Ventilhebels 198 des Absperrventils 192 wird
durch die Positionierung des Absperrventils 192 innerhalb
einer Aussparung, die durch die Trokarhülse 44, spezifischer
durch das Trokargehäuse 16 gebildet
wird, erreicht. Spezifischer und unter Bezugnahme auf 17, 18, 19 und 20 enthält der Ventilhebel 198 des
Absperrventils 192 eine Stopverriegelung 200,
die sich auf dem Ventil 198 befindet und welche ein taktiles
Feedback bereitstellt, wann der Ventilhebel 198 in der
offenen Position ist, das heißt
daß die
Durchgangsbohrungen, die sich auf dem Ventilhebel 198 und
dem Ventilkörper 199 befinden,
aufeinander ausgerichtet sind. Das Bauweisenmerkmal erinnert an
einen Freiträger,
der sich an dem Ende des Ventilhebels 198 gegenüber dem
Benutzerende befindet.
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Da
der Ventilhebel 198 aus der geschlossenen Position in die
offene Position innerhalb der Trokarvorrichtung 10 gedreht
werden kann, kommt die freitragende drehende Stopverriegelung 200 in
Kontakt mit dem Trokargehäuse 16 und
stellt ein taktiles Feedback bereit, daß der Ventilhebel 198 sich
in der vollständig
geöffneten
Position befindet. In der vollständig
geöffneten
Position sind die Durchgangsbohrungen von dem Ventilhebel 198 und
dem Ventilkörper 199 aufeinander
ausgerichtet und ermöglichen einen
optimalen CO2-Fluß.
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Das
Merkmal der freitragenden drehenden Stopverriegelung 200 stellt
für den
Chirurgen ein taktiles Feedback bereit, um sicherzustellen, daß sich das
Absperrventil 192 in der offenen Position befindet. Dadurch
wird der optimale Fluß an
CO2 während des
chirurgischen Eingriffs sichergestellt.
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Wie
der Fachmann auf diesem Gebiet zu schätzen wissen wird, hilft die
Steuerung des Ventilhebels 198 über die freitragende drehende
Stopverriegelung 200 bei der Ausrichtung zu der Durchgangsbohrung 196 des
Absperrventils 192. Eine Fehlausrichtung der Durchgangsbohrungen 196 tritt häufig auf,
wenn das taktile Feedback – der
Ventilhebel 198 befindet sich in der vollständig geöffneten
Position – an
den Chirurgen ausbleibt.
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Zusätzlich dazu
befindet sich ein verstärkendes
Stützteil 264 an
der Rückseite
der freitragenden drehenden Stopverriegelung 260, um ein Überdrehen
des Ventilhebels 198 durch Biegen des Ventilhebels 198 zu
verhindern. Zu sehen ist dies in 17 und 18.
Eine Überdrehung
würde zu
Fehlausrichtung der Durchgangsbohrungen führen.
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Wie
der Fachmann auf diesem Gebiet sicher zu schätzen wissen wird, bietet die
oben beschriebene Bauweise viele Vorteile gegenüber Vorrichtungen gemäß dem Stand
der Technik. Die Bauweise der oben beschriebenen getrennten Trokarkanüle 12 sorgt
für auswechselbare
Einsatzmöglichkeiten
des Außengehäuses. Als
solches kann das Industriedesign der äußeren Form leicht verändert und
aktualisiert werden, ohne die Innenstruktur der Trokarhülse zu verändern. Zusätzlich wird
durch das System, welches die Trokarkanüle mit dem Trokargehäuse 16 verbindet,
kein Ultraschallschweißen
erforderlich. Durch das vorliegende Aufbauverfahren wird das Gerät robuster,
da die Trokarkanüle 12 in
einem Stück geformt
wird. Wie der Fachmann auf diesem Gebiet sicher zu schätzen wissen
wird, wurde in früheren Bauweisen
Ultraschallschweißen
für die
Verbindung der Trokarkanüle 12 mit dem
Trokargehäuse 16 verwendet.
Die vorliegende Aufbaustruktur schließt die Verwendung solcher Verbindungen
aus und bietet daher keine Möglichkeit
für Defekte
an Ultraschallschweißnähten.
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Zusätzlich ist
das Trokargehäuse 16 mit Stoßrippen 266 entlang
seiner inneren Oberfläche ausgestattet.
Diese Stoßrippen 266 befinden
sich in der Mitte der Trokarkanüle 12 innerhalb
des Trokargehäuses 16.
Sie gleichen auch geringe Toleranzabweichungen aus, weshalb die
Größe der Trokarkanüle 12 während der
Herstellung nicht so wichtig ist, und erlauben inhärente Abweichungen
während
des Formverfahrens.
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Die
Stoßrippen 266 verhindern
ferner eine Drehung der Trokarkanüle 12 innerhalb des
Trokargehäuses 16.
Dies wird erreicht, indem sich die Stoßrippen 266 in die
Seiten der Trokarkanüle 12 erstrecken
und dabei die relative Drehung zwischen der Trokarkanüle 12 und
dem Trokargehäuse 16 verhindern.
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Da
das Trokargehäuse 16 und
die Trokarkanüle 12 eher
eine einfache Bauweise aufweisen, wird das Formverfahren vereinfacht,
indem ein Übermaß an wichtigen
Details auf dem Werkzeug für
den Spritzguß entfernt
wird. Darüber
hinaus ist der Aufbau des Systems einfach im Vergleich zu früheren Bauweisen,
da alle Bauteile, die die Hülsenvorrichtung
bilden, auf eine Weise von oben nach unten zusammengesetzt werden
können.
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Was
das Absperrventil 192 betrifft, so ist die Kegelbefestigung
mit dualen redundanten Verriegelungsmerkmalen hilfreich dabei, zu
verhindern, daß das
Absperrventil 192 aus der Trokarhülse 44 herausfällt. Zusätzlich bietet
die Kegelbefestigung eine luftdichte Vorrichtung ohne den Einsatz
von Klebemitteln oder Schweißtechnik.
Zusätzlich
wird das Absperrventil bereitgestellt mit verschiedenen Verriegelungsoberflächen, welche
Drehung des Absperrventils 192 verhindern, zum Beispiel
Pfosten und Anschluß,
Zunge und Nut, Flügel
auf Rippen und so weiter. Zusätzlich
zu den Merkmalen der Kegelbefestigung sind die Flügel hinter
dem Trokargehäuse 16 gehalten,
wodurch die Möglichkeit
ausgeschlossen wird, daß das
Absperrventil 192 aus der Trokarhülse 44 entfernt wird.
Zusätzlich
werden Stoßrippen 266 benutzt,
um die Flügel
fest an der Trokarkanüle 12 zu halten.
Letztendlich ermöglicht
die unauffällige
Struktur des Absperrventils 192 mit einem Ventilhebel 198, der über dem
Absperrventil 192 positioniert ist, die Ausrichtung des
Absperrventils 192, um einen optimalen Luftstrom bereitzustellen,
und bietet Benutzern ein taktiles Feedback für die Optimierung der Ausrichtung.
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Während die
bevorzugten Ausführungsformen
dargestellt und beschrieben wurden, ist es selbstverständlich,
daß es
nicht beabsichtigt ist, die Erfindung durch solche Offenbarungen
einzuschränken,
sondern daß vielmehr
die Absicht besteht, alle Abweichungen und Ersatzkonstruktionen,
die in den Anwendungsbereich der Erfindung fallen, wie in den anhängigen Ansprüchen definiert,
abzudecken.