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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kompressor.
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Die
Japanische offengelegte Patentveröffentlichung
Nr. 2002-89437 offenbart zum Beispiel einen Kompressor
mit einem Gehäuse,
in welchem eine Vielzahl von Zylinderbohrungen, eine Kurbelkammer,
eine Ansaugkammer und eine Auslasskammer (Entladungskammer) gebildet
sind. Der Kompressor ist in einen Kühlkreislauf einbezogen, welcher
einen Verdampfer, eine Ansaugvorrichtung und einen Verflüssiger einschließt. Jede
Zylinderbohrung des Kompressors beherbergt einen entsprechenden
Kolben, während
sie dem Kolben ermöglicht,
sich hin und herzubewegen. Eine Antriebswelle, welche drehbar durch
das Gehäuse
gelagert wird, wird durch eine externe Antriebsquelle wie einen
Motor angetrieben. Eine Taumelscheibe wird im Gleichlauf damit drehbar
auf der Antriebswelle gelagert. Die Taumelscheibe ist über ein
Paar halbkugelförmige Schuhe
mit dem Kolben verbunden. Ein Gleitfilm ist auf einer Oberfläche der
Taumelscheibe gebildet, die auf einer flachen Oberfläche der
Schuhe gleitet. Der Gleitfilm ist aus einem Binderharz gebildet,
welches ein festes Schmiermittel wie Molybdändisulfid enthält.
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Wenn
die Antriebswelle durch eine externe Antriebsquelle angetrieben
wird, dreht sich die Taumelscheibe im Gleichlauf damit, so dass
sich jeder Kolben in der Zylinderbohrung über die Schuhe hin- und herbewegt.
In jeder Zylinderbohrung ist eine Verdichtungskammer begrenzt, die
ihr Volumen abhängig
von der Hin- und Herbewegung eines Kolbenkopfes ändert. Wenn sich der Kolben
von dem oberen Totpunkt zu dem unteren Totpunkt bewegt, wird ein
Kühlmittelgas
mit niedrigem Druck von der Ansaugvorrichtung, welche mit dem Verdampfer
in dem Kühlkreislauf
verbunden ist, in die Verdichtungskammer eingezogen. Wenn andererseits
der Kolben sich vom unteren Totpunkt zu dem oberen Totpunkt bewegt,
wird ein Kühlmittelgas
unter hohem Druck von der Verdichtungskammer in die Auslasskammer
entladen. Die Auslasskammer ist mit dem Verflüssiger in dem Kühlkreislauf
verbunden. Der Kühlkreislauf
wird zur Klimatisierung der Luft eines Fahrzeugs als Klimaanlage
für ein
Fahrzeug verwendet.
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Für diesen
Kompressor ermöglicht
der auf die Oberfläche
der Taumelscheibe aufgebrachte Gleitfilm ein sanftes Gleiten der
ebenen Oberfläche
des Schuhs, was ein Rattern der Taumelscheibe und der Schuhe durch
die Abnutzung mindestens von einem dieser Teile oder Fehler aufgrund
von Festfressen dazwischen verhindert.
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In
dem herkömmlichen
Kompressor sind weiter verbesserte Gleiteigenschaften unter strengen
Bedingungen gewünscht,
wie in dem Fall, wenn nicht nur die Oberfläche der Taumelscheibe und die
flache Oberfläche
der Schuhe, sondern auch eine erste Gleitfläche eines ersten Elements und
eine zweite Gleitfläche
eines zweiten Gleitelements bei einer hohen Geschwindigkeit oder
unter einer relativ schweren Last wie einer hohen Wärmelast
aufeinander gleiten. Insbesondere wenn Kohlendioxid als Kühlmittel
verwendet wird, sind die verbesserten Gleiteigenschaften sehr gewünscht. Daher
kann überlegt
werden, den Gehalt des festen Schmiermittels zu erhöhen, zum
Beispiel den Gehalt an Molybdändisulfid
in den Gleitfilm auf 10 Masse- oder
mehr zu erhöhen,
um dadurch den Widerstand gegen Festfressen zwischen dem ersten
Element und dem zweiten Element zu verbessern. Wenn der Gehalt des
festen Schmiermittels jedoch erhöht
wird, wird das feste Schmiermittel dazu neigen, aus dem Film zu
tropfen, was zu einer vergrößerten Abnutzungstiefe
des Gleitfilms führt.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Ein
Ziel der Erfindung ist es, einen Kompressor mit guten Gleiteigenschaften
zur Verfügung
zu stellen.
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Ein
Kompressor umfasst ein erstes Element mit einer ersten Gleitfläche und
ein zweites Element mit einer zweiten Gleitfläche. Eine der ersten und zweiten
Gleitfläche
gleitet auf der anderen. Ein Gleitfilm ist auf mindestens einer
der ersten und zweiten Gleitfläche
gebildet, wobei der Gleitfilm aus einem ein festes Schmiermittel
enthaltenden Polyamid-Imid-Harz gebildet wurde. Der Kompressor ist
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der folgenden Bedingungen
erfüllt
ist
- (I) die Glasübergangstemperatur beträgt nicht
weniger als 270 °C,
bevorzugt nicht weniger als 290 °C,
- (II) die Zugfestigkeit des Polyamid-Imid-Harzes beträgt bei Raumtemperatur
nicht geringer als 200 MPa, und
- (III) das Polyamid-Imid-Harz mehr enthält Imidgruppen als Amidgruppen.
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Es
ist bevorzugt, dass das feste Schmiermittel Polytetrafluoroethylen
enthält.
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Ein
Ausgangsmaterial des Polyamid-Imid-Harzes ist eine Isocyanatkomponente,
welche, 5 Mol bis 90 Mol-% 3,3'-Dimethylbiphenyl-4,4'-diisocyanat enthält Es ist
bevorzugt, dass das zahlengemittelte Molekulargewicht des Polyamid-Imid-Harzes
nicht weniger als 20.000 beträgt.
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Darüber hinaus
kann der Kompressor umfassen ein Gehäuse, in welchem eine Ansaugkammer,
eine Entladungskammer, und eine Zylinderbohrung definiert sind;
eine Antriebswelle, welche durch das Gehäuse drehbar gelagert wird;
einen Kolben, der in der Zylinderbohrung untergebracht ist, wobei
sich der Kolben in der Zylinderbohrung hin- und herbewegt und eine
Verdichtungskammer in der Zylinderbohrung definiert; und eine Taumelscheibe,
wobei die Taumelscheibe mit dem Kolben über einen Schuh so gekoppelt
ist, dass die Drehung der Antriebswelle in eine Hin- und Herbewegung
des Kolbens umgewandelt wird, wobei das erste Element den Schuh
einschließt
und das zweite Element mindestens ein Bauteil aus der Taumelscheibe
und dem Kolben einschließt.
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In
eine weiteren Aspekt des Kompressors ist mindestens ein Bauteil
aus der Taumelscheibe, dem Kolben und dem Schuh aus einem auf Aluminium
beruhenden Metall hergestellt, wobei der Gleitfilm auf dem auf Aluminium
beruhenden Metall mit einer Mittelschicht aus anodisiertem Aluminium
dazwischen gebildet ist.
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In
einem anderen Aspekt kann der Kompressor umfassen ein Gehäuse, in
welchem eine Ansaugkammer, eine Entladungskammer und eine Zylinderbohrung
definiert sind; eine Antriebswelle, welche durch das Gehäuse drehbar
gelagert wird; einen Kolben, der in der Zylinderbohrung untergebracht
ist, wobei sich der Kolben in der Zylinderbohrung hin- und herbewegt
und eine Verdichtungskammer in der Zylinderbohrung definiert; und
eine Taumelscheibe, wobei die Taumelscheibe mit dem Kolben über einen
Schuh so gekoppelt ist, dass die Drehung der Antriebswelle in eine
Hin- und Herbewegung des Kolbens umgewandelt wird, wobei das erste Element
das Gehäuse
einschließt
und das zweite Element mindestens ein Bauteil aus dem Kolben und
der Antriebswelle einschließt.
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Es
ist bevorzugt, dass mindestens ein Bauteil aus dem Kolben, der Antriebswelle
und dem Gehäuse aus
einem auf Aluminium beruhenden Metall hergestellt ist, wobei der
Gleitfilm auf dem auf Aluminium beruhenden Metall mit einer Mittelschicht
aus anodisiertem Aluminium gebildet ist.
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In
noch einem anderen Aspekt kann der Kompressor umfassen ein Gehäuse, in
welchem eine Ansaugkammer, eine Entladungskammer und eine Zylinderbohrung
definiert sind; eine Antriebswelle, welche drehbar durch das Gehäuse gelagert
wird; ein Kolben, der in der Zylinderbohrung untergebracht ist,
wobei sich der Kolben in der Zylinderbohrung hin- und herbewegt
und eine Verdichtungskammer definiert; und eine Taumelscheibe, wobei
die Taumelscheibe mit dem Kolben über einen Schuh so gekoppelt
ist, dass die Drehung der Antriebswelle in eine Hin- und Herbewegung
des Kolbens umgewandelt wird, wobei das erste Element den Kolben
einschließt
und das zweite Element die Taumelscheibe einschließt.
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Darin
ist es bevorzugt, dass der Kolben oder die Taumelscheibe aus einem
auf Aluminium beruhenden Metall gefertigt ist, und wobei der Gleitfilm
auf dem auf Aluminium beruhenden Metall mit einer Mittelschicht aus
anodisiertem Aluminium dazwischen hergestellt wurde.
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In
noch einem weiteren Aspekt kann der Kompressor umfassen ein Gehäuse, in
welchem eine Ansaugkammer, eine Entladungskammer und eine Zylinderbohrung
definiert sind; eine Antriebswelle, welche durch das Gehäuse drehbar
gelagert wird; einen Kolben, der in der Zylinderbohrung untergebracht
ist, wobei der Kolben in der Zylinderbohrung hin- und herbewegt
und eine Verdichtungskammer in der Zylinderbohrung definiert; und
eine Taumelscheibe, wobei die Taumelscheibe mit dem Kolben über einen
Schuh so gekoppelt ist, dass die Drehung der Taumelscheibe in eine
Hin- und Herbewegung des Kolbens umgewandelt wird; und ein Drehventil,
welches durch das Gehäuse
drehbar gelagert wird, wobei sich das Drehventil integral mit der Antriebswelle
dreht, und die Verdichtungskammer durch das Drehventil mit der Ansaugkammer
verbunden ist, wobei das erste Element das Gehäuse einschließt und das
zweite Element das Drehventil einschließt.
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Darin
ist es bevorzugt, dass das Gehäuse
oder das Drehventil aus einem auf Aluminium beruhenden Metall gefertigt
wurde, wobei der Gleitfilm auf dem auf Aluminium beruhenden Metall
mit einer Mittelschicht aus anodisiertem Aluminium dazwischen gebildet
wurde.
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Um
das zuvor beschriebene Ziel zu erreichen, stellt die vorliegende
Erfindung ebenso einen Kompressor nach Patentanspruch 1 zur Verfügung.
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Weitere
vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Patentansprüchen dargelegt.
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Andere
Aspekte und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung
deutlich, welche in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen vorgenommen
wird, und auf dem Wege von Beispielen die Prinzipien der Erfindung
darstellt.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
Erfindung kann zusammen mit ihren Zielen und Vorteilen am besten
unter Bezug auf die folgende Beschreibung der derzeit bevorzugten
Ausführungsformen
zusammen mit den beigefügten
Zeichnungen verstanden werden, in welchen:
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1 eine
Querschnittsansicht ist, die einen Kompressor gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellt;
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2 eine
Querschnittsansicht ist, die entlang der Linie 2-2 in 1 genommen
wurde;
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3 eine
Querschnittsansicht einer Taumelscheibe und eines Schuhs des in 1 gezeigten
Kompressors ist, welche die Gleitflächen der Schuhe und der Taumelscheibe
darstellt;
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4 eine
graphische Darstellung ist, welche die Ergebnisse von thermomechanischen
Messungen eines PAI Harzes zeigt, die in einem Prüfgegenstand
I einer Prüfung
(i) verwendet wurde;
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5 eine
graphische Darstellung ist, welche die Ergebnisse von Messungen
der dynamischen Viskoelastizität
von PAI Harz zeigt, die in dem Prüfgegenstand I der Prüfung (i)
verwendet wurde;
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6 eine
graphische Darstellung ist, welche die Ergebnisse von thermomechanischen
Messungen von PAI Harz zeigt, die in Prüfgegenstand II der Prüfung (i)
verwendet wurde;
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7 eine
graphische Darstellung der Ergebnisse der Messungen der dynamischen
Viskoelastizität von
PAI Harz zeigt, das in dem Prüfgegenstand
II der Prüfung
(i) verwendet wurde;
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8 eine
graphische Darstellung ist, welche die Ergebnisse von thermomechanischen
Messungen von PAI Harz zeigt, das in einem Vergleichsgegenstand
der Prüfung
(i) verwendet wurde;
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9 eine
graphische Darstellung ist, die die Ergebnisse der Messungen der
dynamischen Viskoelastizität
eines PAI Harzes zeigt, das in dem Vergleichsgegenstand der Prüfung (i)
verwendet wurde;
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10 eine
Querschnittsansicht ist, die ein Prüfgerät der Prüfung (i) darstellt;
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11 eine
graphische Darstellung ist, welche die Ergebnisse einer ersten Prüfung des
Prüfgegenstandes
I der Prüfung
(i) zeigt;
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12 eine
graphische Darstellung ist, welche die Ergebnisse einer zweiten
Prüfung
für den
Prüfgegenstand
I der Prüfung
(i) zeigt;
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13 eine
graphische Darstellung ist, die Ergebnisse einer ersten Prüfung für den Prüfgegenstand II
der Prüfung
(i) zeigt;
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14 eine
graphische Darstellung ist, welche die Ergebnisse einer zweiten
Prüfung
für den
Prüfgegenstand
II der Prüfung
(i) zeigt;
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15 eine
graphische Darstellung ist, welche die Ergebnisse einer ersten Prüfung für den Vergleichsgegenstand
I der Prüfung
(i) zeigt;
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16 eine
graphische Darstellung ist, welche die Ergebnisse einer zweiten
Prüfung
für den
Vergleichsgegenstand I der Prüfung
(i) zeigt;
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17 eine
Querschnittsansicht einer Taumelscheibe und von Schuhen gemäß einer
zweiten und dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist, welche die Gleitoberflächen der
Schuhe und der Taumelscheibe darstellt;
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18 eine
teilweise Querschnittsansicht ist, welche eine Taumelscheibe gemäß der zweiten
und dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellt;
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19 eine
graphische Darstellung ist, welche die Beziehung zwischen der Dicke
einer aus anodisiertem Aluminium hergestellten Mittelschicht und
der Zeit bis zum Festfressen zeigt;
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20 eine
Querschnittsansicht von Schuhen und einem Kolben gemäß einer
vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist, welche die Gleitflächen der
Schuhe und des Kolbens darstellt;
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21 eine
Querschnittsansicht von Schuhen und eines Kolbens gemäß einer
fünften
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist, welche die Gleitflächen der
Schuhe und des Kolbens darstellt;
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22 eine
Querschnittsansicht von Schuhen und eines Kolbens gemäß einer
sechsten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist, welche die Gleitflächen der
Schuhe und des Kolbens darstellt;
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23 eine
Querschnittsansicht von Schuhen und eines Kolbens gemäß einer
siebten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist, welche die Gleitflächen der
Schuhe und des Kolbens darstellt;
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24 eine
Querschnittsansicht von Schuhen und eines Kolbens gemäß einer
achten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist, welche die Gleitflächen der
Schuhe und des Kolbens darstellt;
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25 eine
vergrößerte Querschnittsansicht
ist, welche eine Modifikation der Schuhe nach 24 darstellt;
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26 eine
Querschnittsansicht eines Kolbens und eines Gehäuses gemäß einer neunten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist, welche die Gleitflächen des
Kolbens und des Gehäuses
darstellt;
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27 eine
teilweise Querschnittsansicht ist, die eine Modifikation des Kolbens
aus 26 darstellt;
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28 eine
Querschnittsansicht eines Drehventils und eines Gehäuses gemäß einer
zehnten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist, welche die Gleitflächen des
Drehventils und des Gehäuses
darstellt;
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29 eine
teilweise Querschnittsansicht ist, welche eine Modifikation des
Drehventils aus 28 darstellt;
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30 eine
perspektivische Ansicht ist, welche einen Kolben gemäß einer
sechzehnten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellt;
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31 eine
Querschnittsansicht ist, welche die Gleitflächen eines Drehbegrenzers des
in 30 gezeigten Kolbens und eines Gehäuses darstellt;
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32 eine
teilweise Querschnittsansicht ist, welche eine Modifikation des
Kolbens aus 30 darstellt;
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33 eine
Querschnittsansicht ist, welche einen Kompressor gemäß einer
siebzehnten Ausführungsform
der vorliegenden darstellt;
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34 eine
Querschnittsansicht ist, welche die Gleitflächen einer Antriebswelle eines
in 33 gezeigten Kompressors und ein Gehäuse darstellt;
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35 eine
vergrößerte Querschnittsansicht
ist, welche eine Modifikation der Antriebswelle aus 33 darstellt;
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36 eine
graphische Darstellung ist, welche die Ergebnisse einer achtzehnten
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung und eines Vergleichsbeispiels 4 zeigt;
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37 eine
Querschnittsansicht eines Kolbens und einer Taumelscheibe gemäß einer
zweiundzwanzigsten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist, welche die Gleitflächen des
Kolbens und der Taumelscheibe darstellt;
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38 eine
perspektivische Ansicht ist, welche einen in den in 37 gezeigten
Kompressor eingebauten Kolben darstellt; und
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39 eine
teilweise Querschnittsansicht ist, welche eine Modifikation des
Kolbens aus 37 darstellt.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Verschiedene
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nun in Bezug auf die Zeichnungen
beschrieben. Ähnliche
oder gleiche Bezugszeichen werden den Komponenten gegeben, die in
den Zeichnungen ähnlich
oder gleich sind.
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Eine
erste Ausführungsform
der Erfindung wird unter Bezug auf die 1 bis 16 beschrieben.
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Wie
in 1 gezeigt wird, schließt ein Taumelscheibenkompressor
mit variablem Hubraum einen Zylinderblock 1 aus einer auf
Aluminium beruhenden Legierung, ein vorderes Gehäuseelement 2 aus einer
aluminiumbasierenden Legierung, welches an dem vorderen Ende des
Zylinderblocks 1 befestigt ist, und ein hinteres Gehäuseelement 4 aus
einer auf Aluminium beruhenden Legierung, das an dem hinteren Ende
des Zylinderblocks 1 über
einen Ventilmechanismus 3 befestigt ist, der eine Ventilplatte,
ein Auslassventil und eine Halterung einschließt, ein. Eine Kurbelkammer 2a ist
zwischen dem Zylinderblock 1 und dem vorderen Gehäuseelement 2 begrenzt.
Eine Ansaugkammer 4a und eine Auslasskammer 4b sind
in dem hinteren Gehäuseelement 4 begrenzt.
In dieser Ausführungsform
bauen der Zylinderblock 1, das vordere Gehäuseelement 2 und das
hintere Gehäuseelement 4 das
Gehäuse
auf. Die Ansaugkammer 4a ist mit einem Verdampfer (nicht
gezeigt) verbunden, der Verdampfer ist mit einem Verflüssiger (nicht
gezeigt) über
ein Ausdehnungsventil (nicht gezeigt) verbunden, und der Verflüssiger ist
mit der Auslasskammer 4b verbunden. Der Kompressor, der
Verdampfer, das Ausdehnventil und der Verflüssiger bauen einen Luft klimatisierenden
Kühlkreislauf
für ein
Fahrzeug auf. In den Zeichnungen ist die linke Seite die Vorderseite
und die rechte Seite die Rückseite.
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In
dem vorderen Gehäuseelement 2 wird
eine Antriebswelle 5 aus einer auf Eisen beruhenden Legierung
mit einer radialen Dichtung 2b drehbar gelagert. Wie in 2 gezeigt
wird, ist eine Vielzahl von Zylinderbohrungen 1a (in 1 ist
nur eine gezeigt) in konstanten Abständen um eine Achse L der Antriebswelle 5 gebildet.
Jede Zylinderbohrung 1a beherbergt einen entsprechenden
einköpfigen
Kolben 6 aus einer auf Aluminium beruhenden Legierung,
während
sie dem Kolben 6 ermöglicht,
sich hin- und herzubewegen. In jeder Zylinderbohrung 1a ist
eine Verdichtungskammer 11 begrenzt, die ihr Volumen abhängig von
der Hin- und Herbewegung des Kolbens 6 ändert. Wie in 1 gezeigt,
führt eine
Drehventilkammer 1b, die sich parallel mit der Achse L
der Antriebswelle 5 erstreckt, durch die Mitte des Zylinderblocks 1.
Die Drehventilkammer 1b beherbergt ein Drehventil 12 drehbar
im Gleichlauf mit der Antriebswelle 5. Das Drehventil 12 weist
eine Einleitkammer 12a, welche mit der Ansaugkammer 4a in
Verbindung steht, und eine Ansaugführungsnut 12b, welche mit
der Einleitkammer 12a in Verbindung steht, auf. Die Ansaugführungsnut 12b erstreckt
sich radial. Der Zylinderblock 1 weist eine Vielzahl von
sich radial erstreckenden Ansaugdurchlässen 1c auf, welche
die Verdichtungskammer 11 jeder Zylinderbohrung 1a mit
der Einleitkammer 12a über
die Ansaugführungsnut 12b verbinden
(siehe 2).
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Eine
Ansatzplatte 7 aus einer auf Eisen beruhenden Legierung
wird in der Kurbelkammer 2a auf der Antriebswelle 5 befestigt.
Ein Axiallager 2c ist zwischen der Ansatzplatte 7 und
der Antriebswelle 5 bereitgestellt. Eine Taumelscheibe 8 aus
einer auf Eisen beruhenden Legierung ist auf der Antriebswelle 5 gelagert. Die
Taumelscheibe 8 gleitet entlang der Achse L der Antriebswelle 5 und
ist in Bezug auf diese gekippt. Ein Gelenkmechanismus K ist zwischen
der Ansatzplatte 7 und der Taumelscheibe 8 lokalisiert.
Die Taumelscheibe 8 ist mit der Ansatzplatte 7 über den
Gelenkmechanismus K verbunden. Der Gelenkmechanismus K dreht die
Taumelscheibe 8 integral mit der Ansatzplatte 7 und
führt ebenso
das Gleiten und das Verkippen der Taumelscheibe 8 in Bezug
auf die Achse L der Antriebswelle 5.
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Der
Gelenkmechanismus K schließt
ein Paar Führungslöcher 7b und
ein Paar Führungsstifte 8b ein. Die
Ansatzplatte 7 weist ein paar Arme 7a auf. Jedes
Führungsloch 7b jeweils
ist in einem der Arme 7a gebildet. Die Führungsstifte 8b sind
an der Taumelscheibe 8 befestigt. Jeder Führungsstift 8b weist
an seiner Spitze einen kugelförmigen
Teil auf, welcher in das entsprechende Führungsloch 7b passt.
Ein durchgehendes Loch 8a führt durch die Mitte der Taumelscheibe 8,
und die Antriebswelle 5 wird in das durchgehende Loch 8a eingesetzt.
Ein Paar von halbkugelförmigen
Schuhen 9a und 9b aus einer auf Eisen beruhenden
Legierung werden auf dem äußeren Umfang
der Taumelscheibe 8 zur Verfügung gestellt. Ein Ende jedes
Kolbens 6 ist mit dem äußeren Umfang
der Taumelscheibe 8 über
ein Paar der Schuhe 9a, 9b verbunden. Auf diese
Weise wird die Drehung der Taumelscheibe 8 in eine Hin
und Herbewegung des Kolbens 6 abhängig vom Verkippungswinkel
der Taumelscheibe 8 umgewandelt.
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Das
hintere Gehäuseelement 4 beherbergt
ein Kontrollventil 10, welches mit der Ansaugkammer, der Auslasskammer 4b und
der Kurbelkammer 2a verbunden ist. Das Kontrollventil 10 kontrolliert
den Druck in der Kurbelkammer 2a. Abhängig von der Temperaturkontrolle
wird der Verkippungswinkel der Taumelscheibe 8 geändert, um
den Hubraum des Kompressors zu kontrollieren.
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Wie
in 3 gezeigt wird, weist die Taumelscheibe 8 vordere
und hintere Umfangsoberflächen 8c, 8d auf,
auf welchen die flachen Oberflächen 9c, 9d der
Schuhe 9a und 9b gleiten. Ein Gleitfilm C wird
auf jeder der vorderen und hinteren Oberflächen 8c, 8d gebildet.
Der Gleitfilm C wird in der folgenden Art und Weise gebildet.
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Zunächst werden
die folgenden Inhaltsstoffe hergestellt.
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Das
heißt,
ein festes Schmiermittel, zum Beispiel Polyfluortetraethylen-Pulver
(PTFE), Molybdändisulfid
(MoS2), Graphit und ein Rinderharz werden
hergestellt. Das flüssige
Schmiermittel ist PTFE-Pulver und das Rinderharz ein Polyamid-Imid-Firnis
(PAI) des Prüfgegenstandes
I. Der PAI-Harz-Firnis enthält
30 Masse-% eines
PAI-Harzes und 70 Masse-% eines Lösungsmittels. Das Lösungsmittel
enthält
56 Masse-% n-Methyl-2-pyrrolidon
und 14 Masse-% Xylen. Das zahlengemittelte Molekulargewicht des
PAI-Harzes ist nicht weniger als 20.000. Der PAI-Harz-Firnis des
Prüfgegenstandes
I enthält
mehr Imidgruppen als Amidgruppen.
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In
dem Gleitfilm C dieser Ausführungsform
ist das Volumen des festen Schmiermittels bevorzugt in dem Bereich,
der einem Bereich des Volumenverhältnisses des flüssigen Schmiermittels
zu dem Rinderharz zwischen 40:60 bis 60:40 entspricht. Wenn das
Volumen des festen Schmiermittels weniger als ein Wert ist, der
einem Volumenverhältnis
des festen Schmiermittels zu dem Rinderharz von 40:60 entspricht,
weist der Gleitfilm einen unzureichenden Widerstand gegen Festfressen
auf. Wenn andererseits das Volumen des festen Schmiermittels mehr
als ein Wert ist, der einem Volumenverhältnis des festen Schmiermittels
zu dem Rinderharz von 60:40 entspricht, kann der Widerstand gegen
ein Festfressen des Gleitfilms nicht mehr signifikant verbessert
werden, und das feste Schmiermittel neigt zum Abtropfen. Dies führt zu einer
Vergrößerung der
Abnutzungstiefe des Gleitfilms.
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Der
PAI-Harz-Firnis wurde für
60 Minuten bei 200 °C
gebacken, um das PAI-Harz zu bilden. Dann wurde das PAI-Harz einer thermomechanischen
Messung mit einem thermomechanischen Analysator (TMA), ein Produkt
von Seiko Instruments Inc., unterzogen. Die Ergebnisse der Messungen
werden in 4 gezeigt. Die Bedingungen der
Messungen waren wie folgt: die Spannvorrichtung war eine Zugvorrichtung;
der Abstand zwischen den Spannköpfen
war 10 mm; die Temperatur wurde von Raumtemperatur (25 °C) bis 400 °C variiert; die
Steigerungsrate der Temperatur war 10 °C pro Minute; die Zuglast war
5 g und die Größe der Probe
war 2 mm in der Breite und 30 mm in der Länge bei 20 μm in der Dicke. Linie A stellt
die Dehnung pro Zeiteinheit, Linie C den Betrag der Dehnung und
Linie B die Last dar. Wie aus 4 deutlich
wird, ist die Glasübergangstemperatur
des PAI-Harzes 307,1 °C.
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Gemäß der Ergebnisse
der Prüfungen,
die durch die vorliegenden Erfinder ausgeführt wurden, wird ein PAI-Harz mit einer Glasübergangstemperatur
von nicht weniger als 270 °C
verwendet. Es ist insbesondere bevorzugt, ein PAI-Harz mit einer
Glasübergangstemperatur
von nicht weniger als 290 °C
zu verwenden. Ebenso wird ein PAI-Harz mit einer Zugfestigkeit von
nicht weniger als 200 MPa bei Raumtemperatur bevorzugt verwendet.
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Der
PAI-Harz-Firnis wurde für
60 Minuten bei 200 °C
gebacken, um das PAI-Harz zu bilden. Dann wurde das PAI-Harz einer Messung
der dynamischen Viskoelastizität
mit einem dynamisch mechanischen Analysator (DMA), ein Produkt von
Seiko Instruments Inc., unterzogen. Die Ergebnisse der Messungen
werden in 5 gezeigt. Die Bedingungen der
Messungen waren wie folgt: die Spannvorrichtung war eine Zugvorrichtung;
der Abstand zwischen den Spannköpfen
war 20 mm; die Temperatur wurde von Raumtemperatur (25 °C) bis 400 °C variiert;
die Messfrequenzen waren 1 Hz und 2 Hz; die Steigerungsrate der
Temperatur war 3 °C pro
Minute; die Zuglast war 5 g; und die Größe der Probe war 4 mm in der
Breite und 40 mm in der Länge
bei 20 μm
in der Dicke. Die unterbrochene Linie in der graphischen Darstellung
stellt die Daten in der Messung bei einer Messfrequenz von 1 Hz
dar, während
die durchgehende Linie die Daten der Messung bei einer Messfrequenz
von 2 Hz darstellt. Linie D und Linie E stellen jeweils den elastischen
Speichermodul, Linie F die Dehnung des Harzes und die Linien G und
H jeweils tan δ dar.
Wie aus 5 deutlich wird, weist das PAI-Harz eine Zugfestigkeit
von 249 MPa auf (elastischer Speichermodul bei 250 °C ist 3,39 × 109 Pa).
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50
Vol.-% des PAI-Harzes, 18 Vol.-% des PTFE-Pulvers, 18 Vol.-% MoS2 und
14 Vol.-% Graphit wurden gemischt. Nach einem ausreichenden Umrühren wurde
die Mischung in eine Dreiwalzenmühle
gegeben. Auf diese Weise wurde eine Beschichtungs-Zusammensetzung
für ein
Gleitelement des Prüfgegenstandes
I hergestellt. Danach wurde eine entfettete Taumelscheibe 8 aus
einer auf Eisen beruhenden Legierung hergestellt. Die Beschichtungs-Zusammensetzung
wurde dann auf die vordere und die hintere Umfangsoberfläche 8c und 8d der
Taumelscheibe 8 aufgebracht. Im Speziellen wurde die Beschichtungs-Zusammensetzung durch
Walzenbeschichtung auf die Taumelscheibe 8 übertragen.
Die Taumelscheibe 8 wurde dann für 60 Minuten unter atmosphärischen
Bedingungen bei 200 °C
aufgeheizt, wodurch das ungehärtete
Rinderharz gehärtet
wurde. Auf diese Art und Weise wurde die Taumelscheibe 8,
die den Gleitfilm C aufwies, der aus dem das feste Schmiermittel
enthaltende Rinderharz gebildet wurde, auf der vorderen und der
hinteren Umfangsfläche 8c und 8d erhalten.
Das feste Schmiermittel wird in dem Rinderharz dispergiert, um den
Gleitfilm C zu bilden. Der Kompressor wird unter Verwendung der
erhaltenen Taumelscheibe 8 zusammengesetzt. In dieser Ausführungsform
wird die Beschichtungs-Zusammensetzung für das Gleitelement durch Walzenbeschichtung auf
die vordere und die hintere Oberfläche 8c und 8d der
Taumelscheibe 8 übertragen.
Die Zusammensetzung kann aber auch mittels Aufsprühen mit
Luft aufgetragen werden.
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Der
auf diese Weise konstruierte Kompressor wird in einem Fahrzeug montiert,
wobei seine Antriebswelle 5 mit einer Riemenscheibe oder
einer elektromagnetischen Kupplung gekoppelt wird. Die Riemenscheibe
oder die elektromagnetische Kupplung wird durch einen Verbrennungsmotor
oder einen elektrischen Motor mit einem Gurt angetrieben. Wenn der
Verbrennungsmotor oder der elektrische Motor betrieben werden, während die
Antriebswelle 5 gedreht wird, taumelt die Taumelscheibe.
Demzufolge bewegt sich jeder Kolben 6 in die angegliederte
Zylinderbohrung 1a mit einem Hub hin und her, der dem Verkippungswinkel
der Taumelscheibe 8 entspricht. Wenn die Antriebswelle 5 gedreht
wird, wird auch das Drehventil 12 gedreht. Wenn das Drehventil 12 in Übereinstimmung
mit der Hin und Herbewegung jedes Kolbens 6 gedreht wird,
wird die Einleitkammer 12a selektiv mit einer entsprechenden
Verdichtungskammer 11 durch die Ansaugführungsnut 12a und
den entsprechenden Ansaugdurchlass 1c verbunden oder nicht
verbunden. Wenn folglich jeder Kolben 6 von dem oberen
Totpunkt zu dem unteren Totpunkt bewegt wird, wird die angegliederte
Verdichtungskammer 11 mit der Einleitkammer 12 verbunden,
so dass das Kühlmittelgas
von dem Verdampfer durch die Ansaugkammer 4a und die Einleitkammer 12a der
Verdichtungskammer 11 zugeführt wird. Wenn andererseits
jeder Kolben 6 von dem unteren Totpunkt zu dem oberen Totpunkt
bewegt wird, wird die Einleitkammer 12a von der Verdichtungskammer 11 abgebunden,
so dass das Kühlmittelgas
in der Verdichtungskammer 11 verdichtet wird. Danach wird
das verdichtete Gas durch die Auslasskammer 4b zu dem Verflüssiger entladen.
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Die
Gleitfilme C auf den Oberflächen 8c und 8d der
Taumelscheibe 8 verleihen der Taumelscheibe 8 und
den Schuhen 9a und 9b Widerstand gegen Festfressen,
wie im Stand der Technik dargelegt wird. Da insbesondere das in den
Gleitfilmen C verwendete PAI-Harz mehr Imidgruppen als Amidgruppen
enthält,
weist das PAI-Harz eine hohe Glasübergangstemperatur und eine
hohe Zugfestigkeit auf. Daher zeigen die Gleitfilme C ein verbessertes
Leistungsverhalten des Gleitens unter rauen Umweltbedingungen.
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Die
Erfinder führten
die folgenden Untersuchungen bezüglich
der zuvor genannten Effekte aus. Ein herkömmliches PAI-Harz wird in der
folgenden Art und Weise hergestellt. Das heißt, ein Trimellitsäureanhydrid (TMA),
welches durch die Struktur 1 dargestellt wird, wird mit 4,4'-Diphenylmethanisocyanat
(MDI), welches durch die Strukturformel 2 dargestellt wird, zur
Reaktion gebracht. Ein auf diese Weise erhaltenes PAI-Harz weist
im Wesentlichen die gleiche Anzahl von Imidgruppen wie Amidgruppen
auf, wie in der Strukturformel 3 gezeigt wird.
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Um
im Gegensatz dazu ein PAI-Harz mit einer hohen Wärmebeständigkeit, einer hohen Elastizität, einer
hohen mechanischen Festigkeit und einem niedrigen thermischen Ausdehnungskoeffizienten
zu erhalten, wird die Isocyanatkomponente geändert. Das TMA der Strukturformel
1 wird mit 3,3'-Dimethylbiphenyl-4,4'-diisocyanat (TODI)
der Strukturformel 4 zur Reaktion gebracht. Das auf diese Weise
erhaltene PAI-Harz weist eine hohe Festigkeit und eine hohe Wärmebeständigkeit
auf. Wenn ungefähr
die Hälfte
des MDI durch TODI durch ein herkömmliches Verfahren ersetzt
wird, wird die Glasübergangstemperatur
des PAI-Harzes als Beschichtungs-Zusammensetzung für ein Gleitelement
ausreichen. Das PAI-Harz wird bevorzugt durch Zugeben von 5 bis
90 Mol-% TODI in der gesamten Isocyanatkomponente in den Rohmaterialien
und Reagieren der Isocyanatkomponente gebildet. Da das relativ teure
TODI in diesem Verfahren verwendet wird, werden die Herstellungskosten
unvermeidlich angehoben.
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Das
TMA der Strukturformel 1 wird mit dem MDI der Strukturformel 2 und
3,3',4,4'-Benzophenontetracarbonylsäure (BTDA),
welches durch die Strukturformel 5 dargestellt wird, zur Reaktion
gebracht. Um ein PAI-Harz mit hoher Wärmebeständigkeit, einer hohen Elastizität, einer
hohen mechanischen Beständigkeit und
einem niedrigen thermischen Ausdehnungskoeffizient zu erhalten,
wird die Isocyanatkomponente geändert.
Das TMA der Strukturformel 1 wird mit dem TODI der Strukturformel
4 und dem BTDA der Strukturformel 5 zur Reaktion gebracht. Da das
BTDA eine große
Anzahl von Imidgruppen zur Verfügung
stellt, enthält
das auf diese Weise hergestellte PAI-Harz mehr Imidgruppen als Amidgruppen.
Das PAI-Harz, das mehr Imidgruppen als Amidgruppen aufweist, übt in starkem
Maße die
Eigenschaften von Polyimid aus. Das heißt, das PAI-Harz weist eine
hohe Elastizität,
eine hohe Wärmebeständigkeit
und eine hohe Dehnbarkeit auf. Da jedoch Imidgruppen sich nicht
in n- Methyl-2-pyrrolidon
lösen,
kann die Menge der Imidgruppen nicht über einen Wert angehoben werden,
der einem Verhältnis
von Amidgruppen zu Imidgruppen von 35:65 entspricht. Da das relativ
teure BTDA in diesem Verfahren verwendet wird, werden die Herstellungskosten
unvermeidbar angehoben.
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Unter
rauen Umgebungsbedingungen, das heißt, selbst wenn die Taumelscheibe 8 und
die Schuhe 9a und 9b aufeinander bei einer hohen
Geschwindigkeit oder unter relativ hoher Last gleiten, ermöglicht der
Gleitfilm C auf den Oberflächen 8c und 8d der
Taumelscheibe 8 auf den flachen Oberflächen 9c und 9d der
Schuhe 9a und 9b, sanft zu gleiten. Auf diese
Weise wird ein Rattern der Taumelscheibe 8 und der Schuhe 9a und 9b durch
Abnutzung mindestens von einem dieser Teile oder Fehler aufgrund
von Festfressen dazwischen verhindert.
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(Prüfung
(i))
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Die
vorstehenden Effekte wurden durch die folgende Prüfung (i)
bestätigt.
Zunächst
wurde zusätzlich zu
dem PAI-Harz-Firnis des Prüfgegenstandes
I ein PAI-Harz-Firnis
(Prüfgegenstand
II), der mehr Imidgruppen als Amidgruppen enthält, und ein PAI-Harz-Firnis
(Vergleichsgegenstand), der im Wesentlichen die gleiche Anzahl von
Imidgruppen und Amidgruppen enthält,
hergestellt. 6 zeigt die Ergebnisse der TMA
Messungen des PAI-Harzes des Prüfgegenstandes
II. 7 zeigt die Ergebnisse der DMA Messungen des PAI-Harzes des
Prüfgegenstandes
II. 8 zeigt die Ergebnisse der TMA Messungen des PAI-Harzes
des Vergleichsgegenstandes. 9 zeigt
die Ergebnisse der DMA Messungen des PAI-Harzes des Vergleichsgegenstandes. Wie
in den 6 bis 9 gezeigt wird, ist die Glasübergangstemperatur
des PAI-Harzes des Prüfgegenstandes
II 293,0 °C,
während
die Glasübergangstemperatur
des PAI-Harzes des Vergleichsgegenstandes 249,7 °C beträgt. Ferner ist die Zugfestigkeit
des PAI-Harzes des Prüfgegenstandes
II 200 MPa (elastischer Speichermodul bei 250 °C ist 1,75 × 109 Pa),
während
die Zugfestigkeit des PAI-Harzes des Vergleichsgegenstandes 150
MPa beträgt
(elastischer Speichermodul bei 250 °C ist 1,93 × 109 Pa).
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Als
feste Schmiermittel werden PTFE-Pulver, Molybdändisulfid (MoS2)
und Graphit hergestellt.
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Mischungen
wurden gebildet, welche jeweils 18 Vol.-% PTFE-Pulver, 18 Vol.-%
MoS2 und 14 Vol.-% Graphit und 50 Vol.-%
des PAI-Harz-Firnis des Prüfgegenstandes
I, des Prüfgegenstandes
II oder des Vergleichsgegenstandes enthielten. Nach einem ausreichenden
Rühren
wurden die Mischungen jeweils in eine Dreiwalzenmühle gegeben.
Auf diese Weise wurden Beschichtungs-Zusammensetzungen für Gleitelemente der
Prüfgegenstände I und
II und des Vergleichsgegenstandes hergestellt. Die Beschichtungs-Zusammensetzungen
können
jeweils mit einem Lösungsmittel
verdünnt
werden, welches zum Beispiel n-Methyl-2-pyrrolidon, Xylen oder eine Mischung
von diesen ist, wenn es notwendig ist, die Viskosität und die
Feststoffkonzentration in Übereinstimmung
mit der Art der Beschichtung (Sprühbeschichtung, Walzenbeschichtung)
einzustellen.
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Dann
wurde, wie in 10 gezeigt wird, eine Vielzahl
von scheibenförmigen
Taumelscheibe 101 aus einer entfetteten Aluminiumlegierung
A390 hergestellt. Eine Oberfläche
jeder Taumelscheibe 101 wurde mit der Beschichtungs-Zusammensetzung
unter Verwendung eines Aufsprühens
mit Luft beschichtet, um einen Film mit einer Dicke von 25 μm zu bilden.
Anstatt der Verwendung eines Aufsprühens mit Luft können die
Zusammensetzungen durch Walzenbeschichtung auf die Oberfläche übertragen
werden. Jede Taumelscheibe 101, auf welcher der Film gebildet
wurde, wurde dann für
60 Minuten auf 200 °C
unter atmosphärischen
Bedingungen erhitzt, wodurch die PAI-Harze gehärtet wurden. In dieser Art
und Weise wurden die Gleitfilme C der Prüfgegenstände I und II und des Vergleichsgegenstandes
auf den Taumelscheiben 101 gebildet.
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Eine
Vielzahl von Schuhen 102 aus entfetteter auf Eisen beruhender
Legierung SUJ2, deren Anzahl in dieser Ausführungsform 2 war, wurde hergestellt.
Ferner wurde eine Einspannvorrichtung 103 mit zwei halbkugelförmigen Sitzen 103a zum
Aufnehmen der halbkugelförmigen
Anteile der Schuhe 102 vorbereitet. Die Einspannvorrichtung 103 wurde
mit den Öffnungen
der halbkugelförmigen
Sitze 103 aufwärts
platziert. Jeder Schuh 102 wurde in den halbkugelförmigen Sitzen 103a an
den halbkugelförmigen
Anteilen jeweils platziert. Dann wurde die Taumelscheibe 101 so
platziert, dass der Gleitfilm C die flachen Anteile der Schuhe 102 kontaktierte.
Nachfolgend wurde unter Anlegen einer Last von 1,96 kN an die Einspannvorrichtung 103 und
der Taumelscheibe 101 die Taumelscheibe 101 mit
einer Umfangsgeschwindigkeit von 10,6 m/s gedreht. Es wurde kein
Schmieröl
zugeführt.
Ein Thermoelement (nicht gezeigt) wurde zwischen jedem halbkugelförmigen Sitz 103a und
dem flachen Anteil des entsprechenden Schuhs 102 bereitgestellt.
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In
dieser Art und Weise wurde die Beziehung zwischen der Dauer der
Prüfungen
(Sekunden), dem Drehmoment (N·cm)
und der Temperatur (TP Temperatur: °C) der halbkugelförmigen Oberflächen der
Schuhe 102 im Bezug auf die Gleitfilme C der Prüfgegenstände I und
II und des Vergleichsgegenstandes erhalten. Die Ergebnisse werden
in den 11 bis 16 gezeigt. 11 zeigt
die Ergebnisse der ersten Prüfung
für den Gleitfilm
C auf dem Prüfgegenstand
I. 12 zeigt die Ergebnisse der zweiten Prüfung für den Gleitfilm
C des Prüfgegenstandes
I. 13 zeigt die Ergebnisse der ersten Prüfung für den Gleitfilm
C des Prüfgegenstandes II. 14 zeigt
die Ergebnisse der zweiten Prüfung
für den
Gleitfilm C des Prüfgegenstandes
II. 15 zeigt die Ergebnisse der ersten Prüfung für den Gleitfilm
C des Vergleichsgegenstandes. 16 zeigt
die Ergebnisse der zweiten Prüfung
für den
Gleitfilm C des Vergleichsgegenstandes.
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Wie
in den 11 bis 14 gezeigt
wird, erreichten in den Prüfungen
der Gleitfilme C der Prüfgegenstände I und
II ohne Schmierung das Drehmoment keine 600 N·cm, bevor 200 bis 300 Sekunden
verstrichen waren. Es war unwahrscheinlich, dass die Filme C festfraßen. Der
Bereich der Temperatur der halbkugelförmigen Oberflächen der
Schuhe 102 war nicht weniger als 200 °C und nicht mehr als 225 °C. Im Gegensatz
dazu erreichte für
den Gleitfilm C des Vergleichsgegenstandes das Drehmoment bei etwa
110 Sekunden ein Drehmoment von 600 N·cm. Ein Festfressen trat
wahrscheinlich auf. Zu diesem Zeitpunkt war die Temperatur der halbkugelförmigen Oberflächen der
Schuhe etwa 220 °C.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Gleitfilme C der Prüfgegenstände I und
II dazu fähig
sind, eine bessere Leistungsfähigkeit
des Gleitens in rauen Umgebungsbedingungen auszuüben. Ebenso zeigten die Ergebnisse,
dass die Gleitfilme C erweichten, wenn die Temperatur im Wesentlichen
die Temperatur des Glasübergangs
erreichten, und Reibverschweißung
trat auf. Das heißt,
wenn die Gleitfilme C aus den PAI-Harz-Firnissen der Prüfgegenstände I, II verwendet werden, übt der Kompressor
eine verbesserte Leistungsfähigkeit
des Gleitens aus als in dem Fall, in welchem die Gleitfilme C des
PAI-Harz-Firnis der Vergleichsprüfung
verwendet wurden. Dies hat den Grund, dass mindestens ein Teil des
festen Schmiermittels PTFE-Pulver ist.
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Ein
Kompressor gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun im Bezug auf die 17 und 18 beschrieben. Ähnliche
oder gleiche Bezugszeichen werden den Komponenten gegeben, die ähnlich oder
gleich wie die entsprechenden Komponenten der Ausführungsform
der 1 bis 16 sind, und detaillierte Erklärungen werden
unterlassen. Eine Taumelscheibe 8 der zweiten Ausführungsform
weist einen Grundabschnitt 81 aus einer auf Aluminium beruhenden
Legierung, Gleitfilme C der Prüfgegenstände I oder
II und eine Mittelschicht aus anodisiertem Aluminium auf. Jede Mittelschicht
M wird zwischen dem Grundabschnitt 81 und einem der Filme
C gebildet.
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Die
Mittelschichten M werden in der folgenden Art und Weise gebildet.
Zunächst
wird eine Taumelscheibe 8 aus einer entfetteten Aluminiumlegierung
A390 vorbereitet. Die Taumelscheibe 8 wird für 30 Minuten in
eine Schwefelsäurelösung mit
einer Temperatur von 15 °C
und einer Stromdichte von 1,0 A/cm2 eingetaucht. Dies
bildet einen Grundabschnitt 81 und eine Mittelschicht M
mit einer Dicke von 8 μm
aus anodisiertem Aluminium auf der Vorder- und der Rückseite
des Grundabschnitts 81. Demzufolge wird die Taumelscheibe 8 mit dem
Gleitfilm C aus dem Prüfgegenstand
I oder II hergestellt. Der Kompressor wird mit der auf diese Weise hergestellten
Taumelscheibe 8 zusammengesetzt.
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Ein
Kompressor gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezug auf die 17 und 18 beschrieben.
Die dritte Ausführungsform
ist die gleiche wie die zweite Ausführungsform mit der Ausnahme
der Konfiguration der Mittelschicht M.
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Die
Mittelschicht M wird in der folgenden Art und Weise gebildet. Als
nächstes
wird die Taumelscheibe 8 vorbereitet, welche in der Ausführungsform
von 17 verwendet wird. Die Oberflächen der Taumelscheibe 8 werden
einer chemischen Behandlung unter Verwendung von Säure oder
Alkali unterzogen. Dies bildet einen Grundabschnitt 81 und
eine Mittelschicht M mit einer Dicke von 4 μm aus einer geätzten Schicht
auf dem Grundabschnitt 81. Auf der Mittelschicht M wird
ein Gleitfilm C aus dem Prüfgegenstand
I oder II gebildet, um die Taumelscheibe 8 zu erhalten.
Die erhaltene Taumelscheibe 8 wird in den in 1 gezeigten
Kompressor eingebaut.
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(Prüfung
(ii))
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Um
die Effekte des Kompressors der in den 17 und 18 gezeigten
Ausführungsform
zu bestätigen,
wurde die folgende Prüfung
(ii) durchgeführt.
Zunächst
wurde die Taumelscheibe 8 des Vergleichsbeispiels 1 vorbereitet.
Die Taumelscheibe 8 des Vergleichsbeispiels 1 wurde erhalten,
in dem die Oberfläche
einer Taumelscheibe, welche die gleiche ist, wie die in den Ausführungsformen
der in den 17 und 18 verwendeten
Taumelscheiben, einem Polierprozess von 3 μm Rauheit und Bilden des Gleitfilms
C des Prüfgegenstandes
I oder II unterzogen wurde. Die Taumelscheibe 8 des Vergleichsbeispiels
1 wird in den Kompressor aus 1 eingebaut.
Die Taumelscheibe 8 des Vergleichsbeispiels 2 wurde erhalten,
in dem die Oberflächen einer
Taumelscheibe, welche die gleiche Taumelscheibe wie die ist, die
in der Ausführungsform
der 17 und 18 verwendet
wird, einem elektrolosem Plattieren unterzogen wurde, um eine dünne Plattierungsschicht zu
bilden, deren Dicke 3 mm ist. Die Taumelscheibe 8 des Vergleichsbeispiels
2 wird ebenso in den Kompressor aus 2 eingebaut.
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Die
Kompressoren mit den Taumelscheiben 8, die in den 17 und 18 gezeigt
werden, und die Kompressoren mit den Taumelscheiben 8 der
Vergleichsbeispiele 1 und 2 wurden für 100 Stunden bei 700 Umdrehungen
pro Minute mit schlechter Schmierung betrieben. Zu diesem Zeitpunkt
wurde eine Kraft von 3,5 MPa auf die Taumelscheiben 8 der
Ausführungsformen
aus 17 und 18 und
der Vergleichsbeispiele 1 und 2 durch die Schuhe 9a und 9b angelegt.
Die Schuhe 9a und 9b wurden aus SUJ2 hergestellt.
Unter diesen Bedingungen wurden die Gleitfilme C der Taumelscheibe 8 der
Vergleichsbeispiele abgeschält,
während
die Gleitfilme C der Taumelscheiben 8 der 17 und 18 nicht
abgeschält
wurden.
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(Prüfung
(iii))
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Um
ferner die Effekte der Kompressoren mit den Taumelscheiben 8 der 17 und 18 zu
bestätigen,
wurde die folgende Prüfung
(iii) durchgeführt.
In diesem Falle wurden 15 % der Oberfläche des Gleitfilms C in einem
Sektor auf der Taumelscheibe 8 der Ausführungsformen von 17, 18 und
der Taumelscheiben der Vergleichsbeispiele 1, 2 frei gelegt. Dann
wurde unter den gleichen Bedingungen wie in den Ausführungsformen
der 1 bis 19 die Prüfung (iii) durchgeführt. Unter
diesen Gleitbedingungen trat ein Festfressen in 50 Sekunden zwischen
der Taumelscheibe 101 und den Schuhen 102 des
Vergleichsbeispiels 1 auf. Im Gegensatz dazu trat kein Festfressen
bis 150 Sekunden zwischen der Taumelscheibe 101 mit der
Mittelschicht M aus anodisiertem Aluminium und den Schuhen 102 auf.
Ein Festfressen trat bis zum Ablauf von 140 Sekunden zwischen der
Taumelscheibe 101 mit der Mittelschicht M aus einer geätzten Schicht
und den Schuhen 102 nicht auf. Ein Festfressen trat bis
zum Ablauf von 300 Sekunden zwischen der Taumelscheibe 101 und
den Schuhen 102 des Vergleichsbeispiels 2 nicht auf.
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Wie
aus den Prüfungen
(ii) und (iii) deutlich wird, weist der Gleitfilm C mit der Mittelschicht
M aus anodisiertem Aluminium oder einer geätzten Schicht ein überlegenes
Leistungsverhalten des dichten Kontaktierens auf. Wenn ebenso ein
Teil des Gleitfilms C verloren geht, weist der Gleitfilm C eine überlegene
Beständigkeit
auf. Dies hat den Grund, weil die Mittelschicht M aus anodisiertem
Aluminium oder einer geätzten Schicht
aufgrund kleiner Poren eine große
Oberfläche
aufweist, das PAI-Harz tief in die Poren eintritt und sich mit der
Mittelschicht M in einer großen
Fläche
verbindet.
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(Prüfung
(iv))
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Um
ferner die Effekte der Kompressoren mit den Taumelscheiben 8 der
zweiten Ausführungsform
zu bestätigen,
wurde die folgende Prüfung
(iv) durchgeführt.
Zunächst
wurde die Taumelscheibe 8 des Vergleichsbeispiels 3 hergestellt.
Die Taumelscheibe 8 des Vergleichsbeispiels 3 wurde durch
Bilden des Gleitfilms C des Vergleichsbeispiels (mit im Wesentlichen
der gleichen Anzahl von Imidgruppen wie der von Amidgruppen) auf
der Taumelscheibe 8 mit einer Mittelschicht M aus anodisiertem
Aluminium gebildet. Die Dicke der Mittelschicht M aus anodisiertem
Aluminium wurde in den Kompressor mit der Taumelscheibe 8 gemäß der zweiten
Ausführungsform
und dem Kompressor mit einer Taumelscheibe 8 gemäß des Vergleichsbeispiels
3 variiert. Unter den gleichen Bedingungen wie die Prüfung (i)
wurden Prüfungen
zum Festfressen für
die zweite Ausführungsform
und die Vergleichsbeispiele 1 und 3 durchgeführt.
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Wie
in 19 gezeigt wird, fraßen unter den Gleitbedingungen
der Prüfung
(iv) die Taumelscheibe 101 des Vergleichsbeispiels 1 und
die Schuhe 102 in einer kürzeren Zeit als in der Prüfung (iii)
fest. Da sie andererseits eine Mittelschicht M aus anodisiertem
Aluminium aufwiesen, zeigten die Taumelscheibe 101 und
die Schuhe 102 des Vergleichsbeispiels 3 einen verbesserten
Widerstand gegenüber
Festfressen verglichen mit dem Vergleichsbeispiel 1. Die Taumelscheibe 101 und
die Schuhe 102 gemäß der zweiten
Ausführungsform wiesen
jedoch einen signifikant besseren Widerstand gegenüber Festfressen
als die Taumelscheibe 101 des Vergleichsbeispiels 3 auf.
Dies hat den Grund, dass die Taumelscheibe 101 und die
Schuhe 102 der zweiten Ausführungsform die Gleitfilme C
aus dem PAI-Harz des Prüfgegenstandes
I verwendeten, welcher eine hohe Glasübergangstemperatur, eine hohe
Zugfestigkeit und mehr Amidgruppen als Imidgrupppen aufwies.
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Wie
in 19 gezeigt wird, wenn die Dicke der Mittelschicht
M aus anodisiertem Aluminium nicht weniger als 3 μm betrug,
war es unwahrscheinlich, dass eine raue Oberfläche aufgrund von Anhaftung
hervorgerufen wurde. Wenn insbesondere die Dicke der Mittelschicht
M aus anodisiertem Aluminium in einem Bereich von nicht weniger
als 5 μm
und nicht mehr als 15 μm
lag, konnte die raue Oberfläche
aufgrund von Anhaftung im Wesentlichen vollständig verhindert und die Bildung
der Mittelschicht M erleichtert werden.
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Die
vierte Ausführungsform
wird nun im Bezug auf 20 beschrieben.
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Wie
in 20 gezeigt wird, werden die Gleitfilme C auf den
Oberflächen 8c und 8d der
Taumelscheibe 8 nicht gebildet. Anstatt dessen werden die
Gleitfilme C des Prüfgegenstandes
I oder II auf den flachen Oberflächen 9c und 9d auf
den Schuhen 9a, 9b gebildet. Die anderen Strukturen
sind die gleichen wie in der Ausführungsform der 1 bis 16.
Diese Ausführungsform
weist die gleichen Vorteile wie die Ausführungsform auf, die in den 1 bis 16 gezeigt
wird.
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Die
fünfte
Ausführungsform
wird nun im Bezug auf 21 beschrieben.
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Wie
in 21 gezeigt wird, werden die Mittelschichten M
und die Gleitfilme C auf den Oberflächen 8c und 8d der
Taumelscheibe 8 nicht gebildet. Der Hauptanteil jedes Schuhs 9a und 9b ist
aus einer auf Aluminium beruhenden Legierung hergestellt. Die Mittelschicht
M der zweiten oder dritten Ausführungsform,
die in 17 und 18 gezeigt
wird, und der Gleitfilm C des Prüfgegenstandes
I oder II werden auf den ebenen Oberflächen 9c und 9d des
Hauptabschnitts gebildet. Die anderen Strukturen sind die gleichen
wie die der Ausführungsform
der 1 bis 16. Die Ausführungsform weist die gleichen
Vorteile wie die Ausführungsform
auf, die in den 1 bis 16 gezeigt
wird.
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Die
sechste Ausführungsform
wird nun im Bezug auf 22 beschrieben.
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Wie
in 22 gezeigt wird, werden die Gleitfilme C der Prüfgegenstände I oder
II auf den Oberflächen 8c und 8d der
Taumelscheibe 8 gebildet. Ebenso werden Gleitfilme C2 der
Prüfgegenstände I oder
II auf den flachen Oberflächen 9c und 9d der
Schuhe 9a und 9b gebildet. Die anderen Strukturen
sind die gleichen wie die der Ausführungsform der 1 bis 16.
Diese Ausführungsform
weist die gleichen Vorteile wie die Ausführungsform auf, die in 1 bis 16 gezeigt
wird.
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Die
siebte Ausführungsform
wird nun unter Bezug auf 23 beschrieben.
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Der
Hauptabschnitt der Taumelscheibe 8 ist aus einem auf Aluminium
beruhenden Metall hergestellt. Wie in 23 gezeigt
wird, werden einen Mittelschicht M1 und ein Gleitfilm C1 des Prüfgegenstandes
I oder II auf jeder der Oberflächen 8c und 8d des
Grundabschnitts gebildet. Der Hauptabschnitt jedes Schuhs 9a und 9b ist
aus einem auf Aluminium beruhenden Metall herstellt. Eine Mittelschicht
M2 der zweiten oder dritten Ausführungsform
und ein Gleitfilm C2 aus dem Prüfgegenstand
I oder II werden auf jeder der flachen Oberflächen 9c und 9d der
Hauptabschnitte gebildet. Die anderen Strukturen sind die gleichen
wie die der Ausführungsform
aus 1 bis 16. Diese Ausführungsform
weist die gleichen Vorteile wie die Ausführungsformen auf, die in den 1 bis 18 gezeigt
werden.
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Eine
achte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezug auf die 24 und 25 beschrieben.
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Wie
in 24 gezeigt wird, wird ein Gleitfilm C aus dem
Prüfgegenstand
I oder II auf jeder der halbkugelförmigen Oberflächen 9e und 9f der
Schuhe 9a und 9b gebildet. Wie in 25 gezeigt
wird, wird ein Gleitfilm C bevorzugt auf jeder der halbkugelförmigen Oberflächen 9e und 9f der
Schuhe 9a und 9b mit einer Mittelschicht M der
zweiten oder dritten Ausführungsform
dazwischen gebildet. Die anderen Strukturen sind die gleichen wie
die der Ausführungsformen
aus 1 bis 18.
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Da
die Gleitfilme C den kontaktierenden Elementen ermöglichen,
sanft zu gleiten, wird ein Rattern der Schuhe 9a und 9b und
der Kolben 6 durch durch die Abnutzung mindestens von einem
dieser Teile oder Fehler aufgrund von Festfressen dazwischen effektiver
verhindert als in dem herkömmlichen
Kompressor. Da ferner die halbkugelförmigen Oberflächen 9e und 9f der
Schuhe 9a und 9b sanft auf den konkaven Oberflächen 6a des
Kolbens 6 gleiten, folgen die flache Oberfläche 9c und 9d der
Schuhe 9a und 9b zuverlässig der Bewegung der Oberflächen 8c und 8d der
Taumelscheibe 8. Auf diese Weise können ein Rattern der Taumelscheibe 8 und
der Schuhe 9a und 9b durch Abnutzung mindestens
von einem dieser Teile oder Fehler aufgrund von Festfressen dazwischen
effektiver verhindert werden als in dem herkömmlichen Kompressor. Die anderen
Vorteile sind die gleichen wie die der Ausführungsformen aus den 1 bis 18.
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Anstatt
des Bildens des Gleitfilms C auf den halbkugelförmigen Oberflächen 9e und 9f der
Schuhe 9a und 9b, kann ein Gleitfilm auf den konkaven
Oberflächen 6a des
Kolbens 6 gebildet werden. Zu diesem Zeitpunkt wird der
Gleitfilm bevorzugt auf den konkaven Oberflächen 6a des Kolbens 6 mit
der Mittelschicht M der zweiten oder dritten Ausführungsform
dazwischen gebildet. Die Gleitfilme können sowohl auf den halbkugelförmigen Oberflächen 9e und 9f der
Schuhe 9a und 9b und der konkaven Oberflächen 6a des
Kolbens 6 gebildet werden. Zu diesem Zeitpunkt wird der
Gleitfilm bevorzugt auf den halbkugelförmigen Oberflächen 9e und 9f der
Schuhe 9a und 9b und den konkaven Oberflächen 6a des
Kolbens 6 mit der Mittelschicht M der zweiten und der dritten
Ausführungsform
dazwischen gebildet.
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Eine
neunte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezug auf die 26 und 27 beschrieben.
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Wie
in 26 gezeigt wird, wird ein Gleitfilm C aus dem
Prüfgegenstand
I oder II auf einer Umfangsoberfläche 6b des Kolbens 6 gebildet.
Wie in 27 gezeigt wird, wird der Gleitfilm
C bevorzugt auf der Umfangsoberfläche 6b des Kolbens 6 mit
der Mittelschicht M der zweiten oder dritten Ausführungsform
dazwischen gebildet, wie in den 17 und 18 gezeigt
wird. Die anderen Strukturen sind die gleichen wie die der Ausführungsformen
der 1 bis 18.
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Da
die Gleitfilme C den kontaktierenden Elementen ermöglichen,
sanft zu gleiten, wird ein Rattern des Kolbens 6 und des
Zylinderblocks 1 durch Abnutzung mindestens von einem dieser
Teile oder Fehler aufgrund von Festfressen dazwischen effektiver
verhindert als in den herkömmlichen
Kompressor. Die anderen Vorteile sind die gleichen wie die der Ausführungsformen
der 1 bis 18.
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Anstatt
des Bildens des Gleitfilms C auf der Umfangsoberfläche 6b des
Kolbens 6, kann ein Gleitfilm C auf der inneren Umfangsoberfläche der
Zylinderbohrung 1a des Zylinderblocks gebildet werden.
Zu diesem Zeitpunkt wird der Gleitfilm bevorzugt auf der inneren
Umfangsoberfläche
der Zylinderbohrung 1a mit der Mittelschicht M der zweiten
oder dritten Ausführungsform
dazwischen gebildet.
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Die
Gleitfilme können
sowohl auf der Umfangsoberfläche 6b des
Kolbens 6 als auch der inneren Umfangsoberfläche der
Zylinderbohrung 1a gebildet werden. Zu diesem Zeitpunkt
wird der Gleitfilm bevorzugt auf der Umfangsoberfläche 6b des
Kolbens 6 und der inneren Umfangsoberfläche der Zylinderbohrung 1a mit
der Mittelschicht M der zweiten oder dritten Ausführungsform
dazwischen gebildet.
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Eine
zehnte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezug auf die 28 und 29 beschrieben.
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Wie
in 28 gezeigt wird, wird ein Gleitfilm C aus dem
Prüfungsgegenstand
I oder II auf einer Umfangsoberfläche des Drehventils 12 gebildet.
Zu diesem Zeitpunkt wird der Gleitfilm bevorzugt auf der Umfangsoberfläche des
Drehventils 12 mit der Mittelschicht M der zweiten oder
dritten Ausführungsform dazwischen
gebildet. Die anderen Strukturen sind die gleichen wie die der Ausführungsformen
der 1 bis 18.
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Da
der Gleitfilm den kontaktierenden Elementen ermöglicht, sanft zu gleiten, wird
Rattern des Zylinderblocks 1 und des Drehventils 12 durch
Abnutzung mindestens von einem dieser Teile oder Fehler aufgrund von
Festfressen dazwischen effektiver verhindert als im herkömmlichen
Kompressor. Die anderen Vorteile sind die gleichen wie die der Ausführungsformen
der 1 bis 18.
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Anstatt
des Bildens des Gleitfilms C auf der Umfangsoberfläche des
Drehventils 12, kann ein Gleitfilm auf der inneren Umfangsoberfläche der
Drehventilkammer 1b des Zylinderblocks 1 gebildet
werden. Zu diesem Zeitpunkt ist es bevorzugt, dass der Gleitfilm
auf der inneren Umfangsoberfläche
der Drehventilkammer 1b mit der Mittelschicht M der zweiten
oder dritten Ausführungsform
dazwischen gebildet wird.
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Die
Gleitfilme können
sowohl auf der Umfangsoberfläche
des Drehventils 12 als auch auf der inneren Umfangsoberfläche der
Drehventilkammer 1b gebildet werden. Zu diesem Zeitpunkt
ist es bevorzugt, dass der Gleitfilm auf der Umfangsoberfläche des
Drehventils und der inneren Umfangsoberfläche der Drehventilkammer 1b mit
der Mittelschicht M der zweiten oder dritten Ausführungsform
dazwischen gebildet wird.
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Eine
elfte Ausführungsform
wird nun unter Verwendung der 1 beschrieben.
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In
dieser Ausführungsform
wird die ringförmige
Dichtung 2b, die in 1 gezeigt
wird, nicht verwendet und ein Gleitfilm C aus dem Prüfgegenstand
I oder II auf mindestens einer der inneren Umfangsoberflächen des
Wellenlochs des vorderen Gehäuseelements 2 und
der Umfangsoberfläche
der Antriebswelle 5 gebildet. Die Antriebswelle 5 ist
gleitend und drehbar durch das vordere Gehäuseelement 2 gelagert.
Zu diesem Zeitpunkt wird der Gleitfilm bevorzugt auf mindestens
einer der inneren Umfangsoberfläche
des Wellenlochs des vorderen Gehäuseelements 2 und
der Umfangsoberfläche
der Antriebswelle 5 mit der Mittelschicht M der zweiten
oder dritten Ausführungsform
dazwischen gebildet. Die anderen Strukturen sind die gleichen wie
die der Ausführungsform
aus 1 bis 18. Diese Ausführungsform
weist die gleichen Vorteile wie die Ausführungsformen auf, die in den 1 bis 18 gezeigt
werden.
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Eine
zwölfte
Ausführungsform
wird nun unter 1 beschrieben.
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In
dieser Ausführungsform
wird das in 1 gezeigte Axiallager 2c nicht
verwendet und ein Gleitfilm C aus dem Prüfgegenstand I oder II auf mindestens
einer des hinteren Endes des vorderen Gehäuseelements 2 und
der vorderen Endfläche
der Ansatzplatte 7 gebildet. Die Ansatzplatte 7 ist
gleitend und drehbar durch das vordere Gehäuseelement 2 gelagert.
Zu diesem Zeitpunkt wird der Gleitfilm bevorzugt auf mindestens
einer der inneren hinteren Endfläche
des vorderen Gehäuseelements 2 und
der vorderen Endfläche
der Ansatzplatte 7 mit der Mittelschicht M der zweiten
oder dritten Ausführungsform
dazwischen gebildet. Die anderen Strukturen sind die gleichen wie
die der Ausführungsformen
der 1 bis 18. Diese Ausführungsform weist
die selben Vorteile wie die Ausführungsformen
auf, die in den 1 bis 18 gezeigt
werden.
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Eine
dreizehnte Ausführungsform
wird nun unter Verwendung der 1 beschrieben.
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In
dieser Ausführungsform
ist ein Gleitfilm C aus dem Prüfgegenstand
I oder II auf mindestens einer der inneren Umfangsoberfläche des
durchgehenden Lochs 8a der Taumelscheibe 8 und
der Umfangsoberfläche
der Antriebswelle 5 gebildet, so dass die Taumelscheibe 8 und
die Antriebswelle 5 sanft aufeinander gleiten. Zu diesem
Zeitpunkt wird der Gleitfilm bevorzugt auf mindestens einer der
inneren Umfangsoberfläche
des durchgehenden Loches 8a der Taumelscheibe 8 und
der Umfangsoberfläche
der Antriebswelle 5 mit der Mittelschicht M der zweiten
und der dritten Ausführungsform
dazwischen gebildet. Die anderen Strukturen sind die gleichen wie
die der Ausführungsformen
der 1 bis 18. Diese Ausführungsform
weist die gleichen Vorteile wie die Ausführungsformen auf, die in den 1 bis 18 gezeigt
werden.
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Eine
vierzehnte Ausführungsform
wird nun unter Verwendung der 1 beschrieben.
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In
dieser Ausführungsform
wird ein Gleitfilm C aus dem Prüfgegenstand
I oder II auf mindestens einer der inneren Umfangsoberflächen des
Führungsloches 7b der
Ansatzplatte 7 und der äußeren Oberfläche des kugeligen
Anteils des Führungsstiftes 8b gebildet,
so dass die Führungsstifte 8b und
die Führungslöcher 7b sanft
aufeinander gleiten. Zu diesem Zeitpunkt wird der Gleitfilm bevorzugt
auf mindestens einer der inneren Umfangsoberfläche des Führungsloches 7b der
Ansatzplatte 7 und der Oberfläche des kugeligen Anteils des Führungsstiftes 8b mit
der Mittelschicht M der zweiten oder dritten Ausführungsform
dazwischen gebildet. Die anderen Strukturen sind die gleichen wie
die Ausführungsformen
der 1 bis 18. Diese Ausführungsform
weist die gleichen Vorteile wie die Ausführungsformen auf, die in den 1 bis 18 gezeigt
werden.
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Eine
fünfzehnte
Ausführungsform
wird nun unter Verwendung der 1 beschrieben.
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In
dieser Ausführungsform
wird der Gleitfilm C aus dem Prüfgegenstand
I oder II auf mindestens einer der hinteren Endfläche 12c und
des Drehventils 12 und der vorderen Endfläche 4c des
hinteren Gehäuseelements 4 gebildet.
Die vordere Endfläche 4c ist
ein Teil des Gehäuses,
das auf der hinteren Endfläche 12c gleitet.
Die hintere Endfläche 12c des
Drehventils 12 gleitet sanft auf der vorderen Endfläche 4c des
hinteren Gehäuseelements 4 oder
des Gehäuses.
Zu diesem Zeitpunkt wird der Gleitfilm bevorzugt auf mindestens
einem der hinteren Endfläche 12c des
Drehventils 12 und der vorderen Endfläche 4c des hinteren
Gehäuseelements 4 mit
der Mittelschicht M der zweiten oder dritten Ausführungsform
dazwischen gebildet. Die anderen Strukturen sind die gleichen wie
die Ausführungsformen
der 1 bis 18. Diese Ausführungsform
weist die gleichen Vorteile wie die Ausführungsformen auf, die in den 1 bis 18 gezeigt
werden.
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Eine
sechzehnte Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird nun unter Bezug auf 30 bis 32 beschrieben.
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Wie
in den 30 und 31 gezeigt
wird, weist der Kolben 6 einen Drehbegrenzer 6c auf,
der verhindert, dass der Kolben 6 durch die Drehung der
Taumelscheibe 8 gedreht wird. Der Drehbegrenzer 6c gleitet auf
der inneren Umfangsoberfläche
des vorderen Gehäuseelements 2,
wenn sich der Kolben 6 hin- und herbewegt. Ein Gleitfilm
C aus dem Prüfgegenstand
I oder II wird auf mindestens einer Fläche des Drehbegrenzers 6c des
Kolbens 6 und der inneren Umfangsoberfläche des vorderen Gehäuseelements 2 gebildet.
Diese Struktur ermöglicht
es dem Drehbegrenzer 6c des Kolbens 6, sanft auf
der inneren Umfangsoberfläche
des vorderen Gehäuseelements 2 oder
auf dem Gehäuse
zu gleiten. In dieser Konstruktion wird der Gleitfilm C bevorzugt
auf mindestens einer Fläche
des Drehbegrenzers 6c des Kolbens 6 und der inneren
Umfangsoberfläche
des vorderen Gehäuseelements 2 mit
der Mittelschicht M der zweiten und der dritten Ausführungsform dazwischen,
wie in 32 gezeigt wird, gebildet. Diese
Ausführungsform
weist die selben Vorteile wie die Ausführungsformen auf, die in den 1 bis 18 gezeigt
werden.
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Eine
siebzehnte Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird nun unter Bezug auf die 33 bis 35 beschrieben.
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33 zeigt
einen Taumelscheibenkompressor mit einem festen Hubraum, welcher
doppelköpfige Kolben 26 aufweist.
Der Kompressor schließt
ein Paar Zylinderblöcke 21a und 21b aus
einer auf Aluminium beruhenden Legierung, ein vorderes Gehäuseelement
und ein hinteres Gehäuseelement 24 ein.
Die Gehäuseelemente 22 und 24 sind
aus einer auf Aluminium beruhenden Legierung hergestellt. Das vordere
Gehäuseelement 22 ist
mit der vorderen Endfläche
der Zylinderblöcke 21a, 21b mit
einem ersten Ventilmechanismus 23a dazwischen befestigt.
Der erste Ventilmechanismus 23a schließt eine Ventilplatte, ein Auslassventil
und eine Halterung ein. Das hintere Gehäuseelement 24 ist
an der hinteren Endfläche
der Zylinderblöcke 21a und 21b mit
einem zweiten Ventilmechanismus 23b befestigt. Der zweite
Ventilmechanismus 23b schließt eine Ventilplatte, ein Auslassventil
und eine Halterung ein. Eine Auslasskammer 22b ist in dem
vorderen Gehäuseelement 22 begrenzt.
Eine Ansaugkammer 24a und eine Auslasskammer 24b sind
in dem hinteren Gehäuseelement 24 begrenzt.
In dieser Ausführungsform
bilden die Zylinderblöcke 21a und 21b,
das vordere Gehäuseelement 22 und
das hintere Gehäuseelement 24 das
Gehäuse
des Kompressors. Die Auslasskammern 22b und 24b sind
mit einer einzelnen Auslasskammer (nicht gezeigt) verbunden. Die
Ansaugkammer 24a ist mit einem Verdampfer (nicht gezeigt)
verbunden. Der Verdampfer ist mit einem Verflüssiger (nicht gezeigt) durch
ein Ausdehnventil (nicht gezeigt) verbunden. Der Verflüssiger ist
mit der einzelnen Auslasskammer verbunden.
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Eine
Antriebswelle 25 aus einer auf Eisen beruhenden Legierung
ist gleitend und drehbar durch die Zylinderblöcke 21a und 21b gelagert.
Ein Dichtelement 22a ist zwischen der Antriebswelle 25 und
dem vorderen Gehäuseelement 22 bereitgestellt.
Zylinderbohrungen 21d und 21e, die parallel zu
der Antriebswelle 25 liegen, sind in den Zylinderblöcken 21a und 21b,
begrenzt. Jedes Paar der Zylinderbohrungen 21d und 21e beherbergt
einen der doppelköpfigen
Kolben 26, welcher aus einer auf Aluminium beruhenden Legierung
hergestellt ist. Eine Verdichtungskammer 31 ist zwischen
jedem Kopf jedes Kolbens 26 und der entsprechenden Zylinderbohrungen 21d und 21e begrenzt.
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Eine
Einleitkammer 25a, welche mit der Ansaugkammer 24a in
Verbindung steht, ist in der Antriebswelle 25 begrenzt.
Ansaugführungsnuten 25b erstrecken
sich radial von der Einleitkammer 25a. In jedem Zylinderblock 21a und 21b ist
ein Ansaugdurchlass 21f zum Verbinden jeder Zylinderbohrung 21d und 21e mit der
Einleitkammer 25a durch die entsprechende Ansaugführungsnut 25b begrenzt.
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Eine
Taumelscheibenkammer 21c ist zwischen den Zylinderblöcken 21a und 21b begrenzt.
Eine Taumelscheibe 28 aus einer auf Aluminium beruhenden
Legierung ist an der Antriebswelle 25 befestigt und in
der Taumelscheibenkammer 21c lokalisiert. Paare von halbkugelförmigen Schuhen 29a und 29b aus
einer auf Aluminium beruhenden Legierung greifen in die Taumelscheibe 28 ein.
Jeder Kolben 26 ist mit dem Randabschnitt der Taumelscheibe 28 durch
ein entsprechendes Paar von Schuhen 29a und 29b gekoppelt.
Ein Paar von Axiallagern 27 ist zwischen den Endflächen der
Taumelscheibe 28 und den inneren Oberflächen der Zylinderblöcke 21a und 21b jeweils
lokalisiert. Die Taumelscheibe 28 wird zwischen den Zylinderblöcken 21a, 21b mit
den Axiallagern 27 gehalten.
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Wie
in 34 gezeigt wird, wird ein Gleitfilm C auf der äußeren Umfangsoberfläche 25c der
Antriebswelle 25 gebildet, welche auf den Zylinderblöcken 21a, 21b gleitet.
Der Gleitfilm C wird in der folgenden Art und Weise gebildet.
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Zunächst wird
wie in der Ausführungsform
der 1 bis 16 eine Beschichtungs-Zusammensetzung
für ein
Gleitelement aus dem Prüfgegenstand
I und die Antriebswelle 25, welche aus einer auf Eisen
beruhenden Legierung hergestellt und entfettet wurde, vorbereitet.
Die Beschichtungs-Zusammensetzung wird auf die äußere Umfangsoberfläche 25c der
Antriebswelle 25 aufgebracht. Die Beschichtungs-Zusammensetzung
wird auf die Antriebswelle 25 durch Walzenbeschichtung übertragen.
Die Antriebswelle 25 wird dann für 60 Minuten auf 200 °C unter atmosphärischen
Bedingungen aufgeheizt, wodurch das ungehärtete Binderharz gehärtet wird.
In dieser Art und Weise wird die Antriebswelle 25, die
den Gleitfilm C aufweist, der aus dem Binderharz gebildet wurde,
welches das feste Schmiermittel enthält, auf der Umfangsoberfläche 25c erhalten.
Das feste Schmiermittel wird in dem Binderharz dispergiert, um den
Gleitfilm C zu bilden.
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Wie
in 35 gezeigt wird, wird der Gleitfilm C bevorzugt
auf der Umfangsoberfläche 25c der
Antriebswelle 25 mit der Mittelschicht M der in 17 oder 18 gezeigten
Ausführungsform
dazwischen gebildet. Die erhaltene Antriebswelle 25 wird
in den in 33 gezeigten Kompressor eingebaut.
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Der
auf diese Weise konstruierte Kompressor wird in einem Fahrzeug montiert,
wobei seine Antriebswelle 25 mit einer Riemenscheibe oder
einer elektromagnetischen Kupplung (keine davon ist gezeigt) gekoppelt
wird. Die Riemenscheibe oder die elektromagnetische Kupplung wird
durch einen Verbrennungsmotor oder einen elektrischen Motor (keiner
davon ist gezeigt) mit einem Gurt (nicht gezeigt) betrieben. Wenn
der Motor in Betrieb ist, wenn die Antriebswelle 25 sich
dreht, taumelt die Taumelscheibe 28. Demzufolge bewegt sich
jeder Kolben 26 in dem angegliederten Paar der Zylinderbohrungen 21d und 21e mit
einem Hub hin und her, der dem Verkippungswinkel der Taumelscheibe 28 entspricht.
Wenn die Antriebswelle 25 in Übereinstimmung mit der Hin-
und Herbewegung jedes Kolbens 26 gedreht wird, wird die
Einleitkammer 25a selektiv mit der angegliederten Verdichtungskammer 31 durch
die Ansaugführungsnuten 25b und
die angegliederten Ansaugdurchlässe 21f verbunden.
Wenn folglich jeder Kolben 26 von rechts nach links bewegt
wird, wie in 33 gezeigt wird, wird die Einleitkammer 25a mit
der rechten Verdichtungskammer 31 verbunden, so dass das
Kühlmittelgas
von dem Verdampfer des Fahrzeugkühlkreislaufs
durch die Ansaugkammer 24a und die Einleitkammer 25a der
Verdichtungskammer 31 zugeführt wird. Zu diesem Zeitpunkt
ist die Verdichtungskammer 31 von der Einleitkammer 25a nicht
verbunden und das Kühlmittelgas
wird in der linken Verdichtungskammer 31 verdichtet. Das
Gas wird dann durch die Auslasskammer 22e zu dem Verflüssiger entladen.
Wenn der Kolben 26 von links nach rechts bewegt wird, wie
in 33 gezeigt wird, werden die Vorgänge der
linken und rechten Verdichtungskammern 31 umgekehrt.
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Während einer
Serie von Vorgängen
stellt das feste Schmiermittel in dem Gleitfilm C, der auf der Umfangsoberfläche 25c der
Antriebswelle 25 gebildet wurde, für die Antriebswelle 25 und
die inneren Umfangsoberflächen 21g und 21h der
Zylinderblöcke 21a und 21b Widerstand
gegen Festfressen zur Verfügung.
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Folglich
ermöglicht
der Gleitfilm C unter rauen Umgebungsbedingungen, das heißt, selbst
wenn die Antriebswelle 25 und die Zylinderblöcke 21a und 21b relativ
zueinander gleiten und mit einer hohen Geschwindigkeit oder unter
einer relativ hohen Last drehen, der Umfangsoberfläche 25c der
Antriebswelle 25 sanft zu gleiten. Auf diese Weise wird
ein Rattern der Antriebswelle 25 und der Zylinderblöcke 21a, 21b durch
Abnutzung mindestens von einem dieser Teile oder Fehler aufgrund
von Festfressen dazwischen verhindert. Der Kompressor dieser Ausführungsform
weist eine hohe Zuverlässigkeit
auf.
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Anstatt
des Bildens des Gleitfilms C auf der Umfangsoberfläche 25c der
Antriebswelle 25 kann ein Gleitfilm aus dem Prüfgegenstand
I oder II auf der inneren Umfangsoberfläche 21g und 21h der
Zylinderblöcke 21a und 21b gebildet
werden. Zu diesem Zeitpunkt wird der Gleitfilm bevorzugt auf den
inneren Umfangsoberflächen 21g und 21h der
Zylinderblöcke 21a und 21b mit
einer Mittelschicht dazwischen gebildet. Als Mittelschicht können eine
abgeschreckte Schicht oder eine gesprühte Schicht aus einem auf Aluminium
beruhenden Metall oder einem auf Kupfer beruhenden Metall verwendet
werden.
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Alternativ
kann während
des Bildens eines Gleitfilms C1 des Prüfgegenstandes I oder II auf
der Umfangsoberfläche 25c der
Antriebswelle 25 ein Gleitfilm auf der ersten oder zweiten
Ausführungsform
auf der inneren Umfangsoberfläche 21g und 21h der
Zylinderblöcke 21a und 21b gebildet
werden. Zu diesem Zeitpunkt wird der Gleitfilm bevorzugt auf der
Umfangsoberfläche 25c der
Antriebswelle 25 und der inneren Umfangsoberflächen 21g und 21h der
Zylinderblöcke 21a und 21b mit
einer Mittelschicht dazwischen gebildet.
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Eine
achtzehnte Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird nun unter Bezug auf 36 und
unter Verwendung der 33 bis 35 beschrieben.
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In
dieser Ausführungsform
wird ein Gleitfilm C aus dem Prüfgegenstand
I oder II auf mindestens einer der Oberflächen 28c und 28d der
Taumelscheibe 28 und der flachen Oberflächen 29c und 29d der
Schuhe 29a und 29b gebildet. Zu diesem Zeitpunkt
wird der Gleitfilm bevorzugt auf mindestens einer der Oberflächen 28c und 28d der
Taumelscheibe 28 und der flachen Oberfläche 29c und 29d der
Schuhe 29a und 29b mit einer Mittelschicht M der
zweiten oder dritten Ausführungsform
dazwischen gebildet. Die anderen Strukturen sind die gleichen wie
die der Ausführungsformen
aus den 33 bis 35.
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Da
der Gleitfilm C den kontaktierenden Elementen ermöglicht,
sanft zu gleiten, wird ein Rattern der Taumelscheibe 28 und
der Schuhe 29a und 29b durch Abnutzung mindestens
von einem dieser Teile oder Fehler aufgrund von Festfressen dazwischen
effektiver verhindert als in dem herkömmlichen Kompressor. Diese
Ausführungsform
weist die gleichen Vorteile wie die Ausführungsformen auf, die in den 1 bis 16, 17, 18 und 33 bis 35 gezeigt
werden.
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(Prüfung
(v))
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Die
vorstehenden Effekte wurden durch die folgende Prüfung (v)
bestätigt.
Unter den gleichen Bedingungen wie die Prüfung (i) wurden eine Taumelscheibe 28 mit
einem Gleitfilm C, der unter Verwendung einer Beschichtungs-Zusammensetzung für ein Gleitelement
aus dem Prüfgegenstand
I gebildet wurde, und eine Taumelscheibe eines Vergleichsbeispiels
4 mit einem Gleitfilm C, der aus einer Beschichtungs-Zusammensetzung
für ein
Gleitelement gebildet wurde (dieser weist die gleiche Anzahl von
Imidgruppen wie die von Amidgruppen auf) aus einem Vergleichsgegenstand
hergestellt. In dieser Art und Weise wurden ein Taumelscheibenkompressor
mit der Taumelscheibe 28 dieser Ausführungsform und ein Taumelscheibenkompressor
gemäß Vergleichsbeispiel
4 erhalten. Es wurde kein Schmieröl zu den Taumelscheibenkammern 21c der
beiden Kompressoren zugeführt.
Die Größe der Drehzahl
wurde bei 3000 U/min aufrecht erhalten. In diesem Zustand wurde
die Zeit (Sekunden) gemessen, bis ein Festfressen zwischen den Taumelscheiben
und den Schuhen 29a und 29b auftrat. Die Ergebnisse
werden in 36 gezeigt.
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36 zeigt,
dass ein Festfressen für
einen langen Zeitraum in dem Taumelscheibenkompressor dieser Ausführungsform
ohne Schmierung nicht auftrat, verglichen mit dem Taumelscheibenkompressor
des Vergleichsbeispiels 4. Die Ergebnisse zeigen, dass der Kompressor,
welcher den Gleitfilm C des Prüfgegenstandes
I verwendet, eine überlegene
Dauerhaftigkeit ausübt.
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Eine
neunzehnte Ausführungsform
wird nun unter Verwendung der 33 beschrieben.
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Ein
Gleitfilm des Prüfgegenstandes
I oder II wird auf mindestens einer der halbkugelförmigen Oberfläche 29e und 29f jedes
Schuhs 29a und 29b und jeder konkaven Oberfläche 26a jedes
Kolbens 26 gebildet. Zu diesem Zeitpunkt wird der Gleitfilm
C bevorzugt auf mindestens einer jeder halbkugelförmigen Oberfläche 29e und 29f der
Schuhe 29a und 29b und jeder konkaven Oberfläche 26a des
Kolbens 26 mit der Mittelschicht M der zweiten oder dritten
Ausführungsform
dazwischen gebildet. Die anderen Strukturen sind die gleichen wie
die der Ausführungsformen
der 33 bis 35.
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Da
der Gleitfilm C den kontaktierenden Elementen ermöglicht,
sanft zu gleiten, wird ein Rattern der Schuhe 29a und 29b und
des Kolbens 26 durch Abnutzung mindestens von einem dieser
Teile oder Fehler aufgrund von Festfressen dazwischen effektiver
verhindert als in dem herkömmlichen
Kompressor. Da ferner die halbkugelförmigen Oberflächen 29e und 29f der
Schuhe 29a und 29b sanft auf den konkaven Oberflächen 26a des
Kolbens 26 gleiten, folgen die flachen Oberflächen 29c und 29d der
Schuhe 29a und 29b zuverlässig der Bewegung der Oberflächen 28c und 28d der
Taumelscheibe 28. Auf diese Weise kann ein Rattern der
Taumelscheibe 28 und der Schuhe 29a und 29b durch
Abnutzung mindestens von einem dieser Teile oder Fehler aufgrund
von Festfressen dazwischen effektiver verhindert werden als in dem
herkömmlichen
Kompressor. Diese Ausführungsform
weist die gleichen Vorteile wie die Ausführungsformen auf, die in den 1 bis 16,
den 17, 18 und den 33 bis 35 gezeigt
werden.
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Eine
zwanzigste Ausführungsform
wird nun unter Verwendung der 33 beschrieben.
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In
dieser Ausführungsform
wird ein Gleitfilm C aus dem Prüfgegenstand
I oder II auf mindestens einer der Umfangsoberflächen 26b jedes Kolbens 26 und
der inneren Umfangsoberflächen
der Zylinderbohrungen 21e und 21d der Zylinderblöcke 21a und 21b gebildet.
Zu diesem Zeitpunkt wird der Gleitfilm bevorzugt auf mindestens
einer der Umfangsoberfläche 26b jedes
Kolbens 26 und der inneren Umfangsoberflächen jeder Zylinderbohrung 21e und 21d der
Zylinderblöcke 21a und 21b mit
der Mittelschicht M der zweiten oder dritten Ausführungsform
dazwischen gebildet. Die anderen Strukturen sind die gleichen wie
die der Ausführungsformen
der 33 bis 35.
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In
dieser Ausführungsform
wird ebenfalls, da die Gleitfilme C den kontaktierenden Elementen
ermöglichen,
sanft zu gleiten, ein Rattern des Kolbens 26 und der Zylinderblöcke 21a, 21b durch
Abnutzung mindestens von einem dieser Teile oder Fehler aufgrund
von Festfressen dazwischen effektiver verhindert als in dem herkömmlichen
Kompressor. Diese Ausführungsform
weist die gleichen Vorteile wie die Ausführungsformen auf, die in den
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1 bis 16,
den 17 und 18 und
den 33 bis 35 gezeigt
werden.
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Eine
einundzwanzigste Ausführungsform
wird nun unter Verwendung der 33 beschrieben.
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In
dieser Ausführungsform
werden die in 33 gezeigten Axiallager 27 weggelassen
und ein Gleitfilm C aus dem Prüfgegenstand
I oder II auf mindestens einer der Endoberflächen 28e und 28f der
Taumelscheibe 28 und den Wandoberflächen 21i und 21j,
welche die Taumelscheibenkammer 21c begrenzen, gebildet,
so dass die Taumelscheibe 28 gleitend und drehbar durch
die Wandflächen 21i und 21j der
Zylinderblöcke 21a und 21b gelagert
wird. Zu diesem Zeitpunkt wird der Gleitfilm C bevorzugt auf mindestens
einer von jeder Endoberfläche 28e und 28f der
Taumelscheibe 28 und jeder Wandoberfläche 21i und, 21j mit
der Mittelschicht M der zweiten oder dritten Ausführungsform
dazwischen gebildet. Die anderen Strukturen sind die gleichen wie
die der Ausführungsformen
der 33 bis 35.
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Da
der Gleitfilm C den kontaktierenden Elementen ermöglicht,
sanft zu gleiten, wird ein Rattern der Taumelscheibe 28 und
der Zylinderblöcke 21a, 21b durch
Abnutzung mindestens von einem dieser Teile oder Fehler aufgrund
von Festfressen dazwischen effektiver verhindert als in dem herkömmlichen
Kompressor. Diese Ausführungsform
weist die gleichen Vorteile wie die Ausführungsformen auf, die in den 1 bis 16, den 17 und 18 und
den 33 bis 35 gezeigt
werden.
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Eine
zweiundzwanzigste Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird nun unter Bezug auf die 37 bis 39 beschrieben.
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Wie
in 37 und 38 gezeigt
wird, wird ein Gleitfilm C aus dem Prüfgegenstand I oder II auf mindestens
einer der Drehbegrenzer 26c des Kolbens 26 und der
Umfangsoberfläche 28g der
Taumelscheibe 28 gebildet. Wie in 39 gezeigt
wird, wird der Gleitfilm C bevorzugt auf mindestens einem der Drehbegrenzer 26c des
Kolbens 26 und der Umfangsoberfläche 28g der Taumelscheibe 28 mit
der Mittelschicht M der zweiten und der dritten Ausführungsform
dazwischen gebildet. Die anderen Strukturen sind die gleichen wie
die der Ausführungsformen
der 33 bis 35.
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Da
die Gleitfilme C den kontaktierenden Elmenten ermöglichen,
sanft zu gleiten, wird Rattern des Drehbegrenzers 26c des
Kolbens 26 und der Umfangsoberfläche 28g der Taumelscheibe 28 durch
Abnutzung mindestens von einem dieser Teile oder Fehler aufgrund
von Festfressen dazwischen effektiver verhindert als in dem herkömmlichen
Kompressor. Diese Ausführungsform
weist die gleichen Vorteile wie die Ausführungsformen auf, die in den 1 bis 16, 17 und 18 und
den 33 bis 35 gezeigt
werden.
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Die
vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
können
wie folgt modifiziert werden.
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Das
Rinderharz, welches ein PAI Harz ist, in den Gleitfilmen C gemäß der vorliegenden
Erfindung kann neben dem festen Schmiermittel einen Reibungsmodifizierer,
ein Druck verringerndes Mittel, ein oberflächenaktives Mittel und ein
Filmbildungs-Hilfsmittel enthalten. Als Reibungsmodifizierer können Pulver
von oxidierten Metallen wie CrO2, Fe2O3, Fe3O4, PbO, ZnO, CdO, Al2O3, SiO2, TiO2, SnO2 und anorganische
Pulver von Substanzen wie SiC und Si3N4 genutzt werden. Es wird angenommen, dass
der zugegebene Reibungsmodifizierer Lasten trägt, die zwischen einem ersten
Element und einem zweiten Element wirken, wodurch die Gleiteigenschaft
des Gleitfilms verbessert wird. Als Druck verringerndes Mittel können die
folgenden Substanzen verwendet werden: Pulver von Sulfiden wie ZnS,
Ag2S, CuS, FeS, FeS2,
Sb3S2, PbS, Bi2S3, CdS; eine Schwefelverbindung
wie Thirams, Morpholin, Disulfid, Dithioat, Sulfide, Sulfoxide,
Sulfonsäuren,
Thiophosphinate, Thiocarbonate, Alkylthiocarbamoyle und Olefinsulfid;
Halogenverbindungen wie chlorierte Kohlenwasserstoffe; organische
Metallverbindungen wie Zinkthiophosphat (Zinkdithiophosphat zum
Beispiel) und Thiocarbamsäure,
und organische Molybdänverbindungen
wie Molybdändithiophosphat
und Molybdändithiocarbamat. Von
dem zugegebenen Druck verringernden Mittel wird erwartet, dass es
das Schmieröl
stark zurückhält und die
Gleiteigenschaften des Gleitfilms unter unzureichender Schmierung
verbessert, wenn es keinen gelegentlichen Kontakt der festen Körper gibt
und wenn die auf die gleitenden Elemente aufgebrachte Last ungleichmäßig ist.
Ein Kopplungsmittel kann als oberflächenaktives Mittel verwendet
werden. Das zugegebene Kopplungsmittel ist dazu vorgesehen, dass
das feste Schmiermittel fest an das Rinderharz gekoppelt wird und
der Gleitfilm an mindestens dem ersten oder zweiten Element anhaftet.
Als Filmbildungs-Hilfsmittel kann ein Epoxidharz, ein Silankopplungsmittel
und ein Titankopplungsmittel verwendet werden.
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Ein
Kompressor weist eine Taumelscheibe und Schuhe auf. Die Oberflächen der
Taumelscheiben gleiten auf flachen Oberflächen der Schuhe. Ein Gleitfilm
wird auf jeder der Taumelscheibenoberflächen gebildet. Die Gleitfilme
werden aus einem Polyamid-Imid-Harz gebildet, das mindestens ein
festes Schmiermittel enthält.
Das Polyamid-Imid-Harz weist eine Glasübergangstemperatur von 270 °C, eine Zugfestigkeit
bei Raumtemperatur von 200 MPa oder mehr Imidgruppen als Amidgruppen
auf. Wenn ein Grundabschnitt der Taumelscheibe aus einem auf Aluminium
beruhenden Metall hergestellt ist, werden die Gleitfilme auf dem
Grundanteil mit Mittelschichten aus anodisiertem Aluminium dazwischen
gebildet.