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DE602004006640T2 - Induktive heizeinrichtung mit einer induktiven kopplungsbaugruppe - Google Patents

Induktive heizeinrichtung mit einer induktiven kopplungsbaugruppe Download PDF

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DE602004006640T2
DE602004006640T2 DE602004006640T DE602004006640T DE602004006640T2 DE 602004006640 T2 DE602004006640 T2 DE 602004006640T2 DE 602004006640 T DE602004006640 T DE 602004006640T DE 602004006640 T DE602004006640 T DE 602004006640T DE 602004006640 T2 DE602004006640 T2 DE 602004006640T2
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DE
Germany
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induction coil
power supply
inductive
heating device
coil core
Prior art date
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Expired - Lifetime
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DE602004006640T
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English (en)
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DE602004006640D1 (de
Inventor
Edmund J. Saint Paul RING
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3M Innovative Properties Co
Original Assignee
3M Innovative Properties Co
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Publication date
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H05B6/10Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications
    • H05B6/14Tools, e.g. nozzles, rollers, calenders
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    • B29C66/21Particular design of joint configurations particular design of the joint lines, e.g. of the weld lines said joint lines being formed by a single dot or dash or by several dots or dashes, i.e. spot joining or spot welding

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
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Description

  • Erfindungsgebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein induktive Heizeinrichtungen, und die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere eine induktive Heizeinrichtung mit einer induktiven Kopplungsbaugruppe und ein Verfahren zum Beheizen eines Zielsubstrats.
  • Allgemeiner Stand der Technik
  • Induktionsheizgeräte werden als eine Möglichkeit zum Erhitzen eines Werkstücks auf thermisch schnelle Weise verwendet. Beispielsweise werden in der Automobilindustrie Induktionsheizgeräte verwendet, um das Härten von thermisch reagierenden Bondingmaterialien zu beschleunigen, die zwischen Baugruppenkomponenten (Werkstücken) positioniert sind. Insbesondere ist ein nützliches Induktionsheizgerät ein „Punktschweißgerät", wo eine erhitzte Arbeitsoberfläche Wärme an einen kleinen Bereich (z.B. einen Fleck) liefert. Ein weiteres nützliches Induktionsheizgerät ist ein „Pancake Heater", der in der Lage ist, einen großen, oftmals kreisförmigen Bereich induktiv zu erhitzen. Weil Induktionsheizgeräte wenig Widerstandsheizverluste erfahren, sind Induktionsheizgeräte effizienter als widerstandsbeheizte Elemente. Infolgedessen liefern Induktionsheizeinrichtungen eine schnelle thermische Antwort, was besonders für Montagestraßen mit hoher Produktionsrate wünschenswert ist.
  • Die bekannten Induktionsheizeinrichtungen weisen jedoch eine Heizoberfläche auf, die über ein „festverdrahtetes" Kabel an eine Stromversorgung angebracht ist. Beispielsweise weisen die Induktionsheizeinrichtungen nach dem Stand der Technik eine Stromversorgung mit einer Primärspule und eine von der Primärspule getrennte Sekundärspule, üblicherweise in der Nähe einer Heizoberfläche positioniert, auf. Ein Kabel mit einem Induktionsspulenkern erstreckt sich zwischen der Primärspule und der Sekundärspule. In dieser Hinsicht ist das Kabel elektrisch und permanent festverdrahtet zwischen der Primärspule und der Sekundärspule.
  • Bei Verwendung wird ein hochfrequenter Wechselstrom (AC) von der Stromversorgung an die Primärspule geliefert, wodurch ein Magnetfeld um die Primärspule herum erzeugt wird. Das Magnetfeld wird entlang des Induktionsspulenkerns zu der Sekundärspule transferiert, die mit der Arbeitsoberfläche verbunden ist. Das Vorliegen des Magnetfeldes induziert in der Sekundärspule und der Arbeitsoberfläche eine Spannung. Infolgedessen beeinflußt eine etwaige Änderung bei dem der Primärspule gelieferten hochfrequenten AC den Strom und die Spannung in der Sekundärspule über eine als gegenseitige Induktanz bekannte Eigenschaft. Diese gegenseitige Induktanz, wie sie üblicherweise in elektrischen Transformatoren verwendet wird, basiert auf ferromagnetischen Eigenschaften des Eiseninduktionsspulenkerns, um die AC-Spannungen und -Ströme in der Sekundärspule effizient anzuheben oder abzusenken. Die festverdrahtete Verbindung zwischen der Stromversorgung und der Arbeitsoberfläche über das Kabel ist zwar effektiv, begrenzt aber die Nützlichkeit der Induktionsheizeinrichtung. Beispielsweise muß, wenn die Arbeitsoberfläche durch Benutzung abgenutzt wird, ein vollständiges System aus Stromversorgung, Primär- und Sekundärspule, Kabel und Induktionsspulenkern ausgetauscht werden, obwohl die anderen Komponenten möglicherweise nicht abgenutzt sind.
  • Zusätzlich zu der begrenzten Nützlichkeit von festverdrahteten Kabeln kann der Induktionsspulenkern eine Quelle für Leistungsverlust sein. Der typische Induktionsspulenkern ist von zylindrischer Gestalt und ist durch Magnetfeldverluste durch die Oberfläche des Kerns gekennzeichnet. Infolgedessen geht ein Teil des Magnetfeldes auf natürliche Weise in den freien Raum um den Induktionsspulenkern herum verloren. Dieser Teil des Magnetfeldes, der von dem Induktionsspulenkern verloren geht, hat das Potential, in Metallobjekten unerwünschte Ströme zu induzieren, was ein Problem für Gesundheit und Sicherheit sein kann.
  • Die Induktionsheizgeräte nach dem Stand der Technik basieren auf der Festverdrahtung des Kabels zwischen der Stromversorgung und der Arbeitsoberfläche. Dies macht das Austauschen kompletter Systeme erforderlich, wenn eine Komponente abgenutzt wird, reduziert die Effizienz von schnellen und flexiblen Montagestraßen, die gegenwärtig in der Automobilindustrie verwendet werden. Außerdem gestatten die Induktionsspulenkerne nach dem Stand der Technik, daß ein Teil des Magnetfeldes in die Umgebung verloren geht, und er steht somit zum Induzieren einer Spannung in den Sekundärspulen nicht zur Verfügung. Folglich streut ein Teil des Magnetfeldes von dem Induktionsspulenkern und hat das Potential, in anderen Objekten als dem Werkstück unerwünschte Ströme zu induzieren.
  • Kurze Darstellung der Erfindung
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt eine induktive Heizeinrichtung bereit mit einer Stromversorgung, einer induktiven Kopplungsbaugruppe und einem Induktionsspulenkern. Die Stromversorgung weist eine Primärspule auf. Die induktive Kopplungsbaugruppe weist eine induktive Kopplungshülse auf, die an ein erstes Ende einer Kabelbaugruppe gekoppelt ist, wo die induktive Kopplungshülse eine darin positionierte Sekundärspule aufweist. In dieser Hinsicht ist die induktive Kopplungsbaugruppe konfiguriert, die Kabelbaugruppe durch induktives Koppeln des Induktionsspulenkerns zwischen der Primärspule und der Sekundärspule entfernbar an die Stromversorgung zu koppeln.
  • Bei einem Aspekt ist die induktive Heizeinrichtung mit einem induktiv erhitzten Arbeitskopf versehen, der austauschbar mit einem zweiten Ende der Kabelbaugruppe verbunden ist.
  • Der Induktionsspulenkern kann an der Stromversorgung angebracht werden und sich von der Primärspule aus erstrecken. Bei einem weiteren Aspekt ist der Induktionsspulenkern an der Kopplungshülse angebracht und erstreckt sich von der Sekundärspule aus.
  • Bei einem Aspekt weist der Induktionsspulenkern einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt auf. Der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt des Induktionsspulenkerns sind konfiguriert, trennbar aneinander gekoppelt zu werden. Bei einem Aspekt befindet sich der erste Abschnitt des Induktionsspulenkerns an der Stromversorgung, und der zweite Abschnitt des Induktionsspulenkerns befindet sich an der Kopplungshülse innerhalb der Sekundärspule.
  • Bei einem Aspekt koppeln der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt des Induktionsspulenkerns, um einen zylindrisch geformten Induktionsspulenkern zu bilden. Bei einem weiteren Aspekt koppeln der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt des Induktionsspulenkerns, um einen toroidförmigen Induktionsspulenkern zu bilden.
  • Die induktive Heizeinrichtung kann auch einen Verriegelungsmechanismus aufweisen, der konfiguriert ist, die Kabelbaugruppe an die Stromversorgung zu koppeln. Bei einem Aspekt weist der Verriegelungsmechanismus ein mit der Stromversorgung verbundenes erstes Verriegelungsglied und ein mit der induktiven Kopplungshülse verbundenes zweites Verriegelungsglied derart auf, daß das Koppeln des ersten Verriegelungsglieds an das zweite Verriegelungsglied eine trennbare Verriegelungsverbindung bildet.
  • Bei einem weiteren Aspekt ist das erste Verriegelungsglied als Teil des Gehäuses der Stromversorgung ausgebildet.
  • Bei einem bevorzugten Aspekt ist der Verriegelungsmechanismus ein Twist-and-Lock-Verbinder.
  • Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt ein Verfahren zum induktiven Erhitzen eines Zielsubstrats bereit. Das Verfahren beinhaltet das Bereitstellen einer Stromversorgung einschließlich einer Primärspule und einem ersten Abschnitt des Induktionsspulenkerns. Das Verfahren beinhaltet zusätzlich das Koppeln einer am ersten Ende einer Kabelbaugruppe positionierten Hülse und einschließlich einer Sekundärspule und einem zweiten Abschnitt des Induktionsspulenkerns an die Stromversorgung derart, daß der erste und zweite Abschnitt des Induktionsspulenkerns induktiv koppeln. Das Verfahren beinhaltet weiterhin das Aktivieren der Stromversorgung, um einen an einem zweiten Ende der Kabelbaugruppe angebrachten Arbeitskopf induktiv zu erhitzen.
  • Bei einem Aspekt beinhaltet der Schritt des Koppelns der am ersten Ende der Kabelbaugruppe positionierten Hülse an die Stromversorgung das entfernbare Verriegeln des ersten Endes der Kabelbaugruppe an die Stromversorgung. Bei einem weiteren Aspekt beinhaltet der Schritt des Koppelns der Hülse an die Stromversorgung das entfernbare Verriegeln des ersten Endes der Kabelbaugruppe an die Stromversorgung durch Manipulieren eines Twist-and-Lock-Verbinders.
  • Bei einem Aspekt beinhaltet der Schritt des Koppelns der Kabelbaugruppe an die Stromversorgung das Zusammenstecken des ersten und zweiten Abschnitts des Induktionsspulenkerns, um einen toroidförmigen Induktionsspulenkern zu bilden.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist eine induktive Heizeinrichtung eine Stromversorgung, einen Arbeitskopf und eine induktive Kopplungsbaugruppe auf, konfiguriert, um die Stromversorgung entfernbar an den Arbeitskopf zu koppeln, wobei die induktive Kopplungsbaugruppe eine Primärspule, eine Sekundärspule und einen Induktionsspulenkern aufweist. In dieser Hinsicht ist die Stromversorgung elektrisch an die Primärspule gekoppelt, die Sekundärspule ist elektrisch an den Arbeitskopf gekoppelt, und die Primär- und Sekundärspulen sind konfiguriert, durch den Induktionsspulenkern magnetisch gekoppelt zu werden, wenn die induktive Kopplungsbaugruppe gekoppelt wird.
  • Bei einem Aspekt ist der Induktionsspulenkern innerhalb der Primärspule angebracht und erstreckt sich von dort aus.
  • Bei einem weiteren Aspekt ist der Induktionsspulenkern innerhalb der Sekundärspule angebracht und erstreckt sich von dort aus.
  • Bei einem weiteren Aspekt weist der Induktionsspulenkern einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt auf, wobei der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt konfiguriert sind, trennbar gekoppelt zu werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform koppeln der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt des Induktionsspulenkerns, um einen toroidförmigen Induktionsspulenkern zu bilden.
  • Bei noch einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist eine induktive Heizeinrichtung eine Stromversorgung einschließlich einer Primärspule, einer Kabelbaugruppe und einem Induktionsspulenkern auf. Die Kabelbaugruppe weist ein an eine Sekundärspule gekoppeltes erstes Ende und ein an einen Arbeitskopf gekoppeltes zweites Ende auf. Ein Mittel zum entfernbaren Koppeln der Kabelbaugruppe an die Stromversorgung ist derart vorgesehen, daß der Induktionsspulenkern zwischen der Primärspule und der Sekundärspule koppelt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die beliegenden Zeichnungen sind aufgenommen, um ein weiteres Verständnis der vorliegenden Erfindung zu vermitteln, und sind in diese Spezifikation integriert und stellen einen Teil dieser dar. Die Zeichnungen veranschaulichen die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung der Erläuterung der Prinzipien der Erfindung. Weitere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung und viele der beabsichtigten Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich ohne weiteres, wenn sie unter Bezugnahme auf die folgende ausführliche Beschreibung besser verstanden werden. Die Elemente der Zeichnungen sind relativ zueinander nicht notwendigerweise maßstabsgetreu. Gleiche Referenzzahlen bezeichnen entsprechende ähnliche Teile.
  • 1 ist eine Perspektivansicht einer induktiven Heizeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 2 ist eine Perspektivansicht einer Heizeinrichtungsbaugruppe gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 3 ist eine Perspektivansicht einer Heizeinrichtungsbaugruppe gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 4 ist eine Perspektivansicht einer induktiven Heizeinrichtung mit trennbar koppelbaren Induktionsspulenkernen gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 5 ist eine Perspektivansicht eines trennbar koppelbaren Induktionsspulenkerns gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 6 ist eine Perspektivansicht eines trennbar koppelbaren toroidförmigen Induktionsspulenkerns gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 7 ist eine Perspektivansicht einer induktiven Kopplungshülse, mit einem Verriegelungsmechanismus versehen, gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 8 ist eine Perspektivansicht einer alternativen induktiven Heizeinrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Ausführliche Beschreibung
  • Eine induktive Heizeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist allgemein bei 20 in 1 dargestellt. Die induktive Heizeinrichtung 20 weist eine Stromversorgung 22 und eine Kabelbaugruppe 24 auf. Die Kabelbaugruppe 24 weist ein erstes Ende 26 und ein zweites Ende 28 auf. Eine induktive Kopplungsbaugruppe 30 ist an das erste Ende 26 der Kabelbaugruppe 24 gekoppelt und ist konfiguriert, die Kabelbaugruppe 24 entfernbar mit der Stromversorgung 22 zu koppeln. Eine Primärspule 32 ist an der Stromversorgung 22 positioniert und elektrisch mit ihr verbunden. Die induktive Kopplungsbaugruppe 30 ist konfiguriert, die Kabelbaugruppe 24 über eine induktive Kopplungshülse 34 entfernbar an die Stromversorgung 22 zu koppeln. Dazu weist die induktive Kopplungsbaugruppe 30 eine Sekundärspule 36 auf, derart neben dem ersten Ende 26 der Kabelbaugruppe 24 positioniert, daß die Primärspule 32 und die Sekundärspule 36 um einen Induktionsspulenkern 38 ausgerichtet sind, wenn die induktive Kopplungsbaugruppe 30 an die Stromversorgung 22 gekoppelt ist. Während des Betriebs ist ein Arbeitskopf 40 an das zweite Ende 28 der Kabelbaugruppe 24 derart gekoppelt, daß der Arbeitskopf wie unten beschrieben über gegenseitige Induktanz induktiv erhitzt wird.
  • Die induktive Heizeinrichtung 20 liefert eine kontaktfreie Stromversorgung an den erhitzten Arbeitskopf 40 und somit ein relevantes Zielsubstrat. Bei dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel liefert die Stromversorgung 22 einen Wechselstrom an die Primärspule 32. Dieser Wechselstrom in der Primärspule 32 erzeugt ein Magnetfeld in dem Induktionsspulenkern 38, der eine Spannung in der Sekundärspule 36 induziert. Infolgedessen liefert die Stromversorgung 22 einen Wechselstrom (AC) an die Primärspule 32, der eine Spannung in der Sekundärspule 36 derart induziert, daß Strom an den Arbeitskopf 40 auf kontaktfreie elektromagnetische Weise geliefert wird.
  • Die Stromversorgung 22 ist eine Hochfrequenzstromversorgung mit bevorzugt einer Ausgangsfrequenz über 1 Kilohertz. Bei einer Ausführungsform weist die Stromversorgung 22 eine Ausgangsfrequenz von zwischen 10 Kilohertz und 400 Kilohertz auf und kann mehr als 100 Ampere Wechselstrom bei einem AC-Netzspannungspegel von 120 Volt liefern. Andere Konfigurationen von Wechselstrom und -spannung sind jedoch möglich. Wenn der Fachmann auf dem Gebiet des Elektrowesens diese Offenbarung liest und versteht, erkennt er andere geeignete Strom- und Spannungskonfigurationen für die Stromversorgung 22.
  • Die Primärspule 32 und die Sekundärspule 36 weisen mehrere Umwicklungen oder Wicklungen aus leitendem Draht auf. Die Anzahl an Drahtwicklungen um die Sekundärspule 36 in Relation zu der Anzahl Drahtwick lungen um die Primärspule 32 ist als ein Windungsverhältnis bekannt. Gegenseitige Induktanz induziert eine Spannung in der Sekundärspule 36, die der Spannung der Primärspule 32 um einen Anteil gleich dem Windungsverhältnis entspricht. Insbesondere ist die in der Sekundärspule induzierte Spannung gleich der Spannung in der Primärspule multipliziert mit dem Windungsverhältnis. Infolgedessen kann die gewünschte Spannung in der Sekundärspule als Funktion der Spannung in der Primärspule 32 und des Windungsverhältnisses gesteuert werden. Bei Lektüre dieser Offenbarung erkennt der Fachmann auf dem Elektrowesen geeignete Wahlmöglichkeiten für das Windungsverhältnis, die zu der gewünschten induzierten Spannung und dem gewünschten induzierten Strom in der Sekundärspule 36 führen.
  • Eine induktive Heizeinrichtung einschließlich einer induktiven Kopplungsbaugruppe 50 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist bei 42 in 2 dargestellt. Die induktive Kopplungsbaugruppe 50 weist eine Hülse 54 auf, die die Sekundärspule 56 umgibt, und ist an einem ersten Ende 57 einer Kabelbaugruppe 58 positioniert. Die induktive Kopplungsbaugruppe 50 ist konfiguriert, über einen Verriegelungsmechanismus 60 mit der Stromversorgung 22 zu koppeln. Die Primärspule 32 ist innerhalb der Stromversorgung 22 zusammen mit einem Induktionsspulenkern 59 positioniert, der mit der Primärspule 32 assoziiert ist und sich von dieser aus erstreckt. Wie in 2 dargestellt, erstreckt sich der Induktionsspulenkern 59 auch einen Abstand über die Stromversorgung 22 hinaus derart, daß die induktive Kopplungsbaugruppe 50 den Induktionsspulenkern 59 umgibt, wenn die induktive Kopplungsbaugruppe 50 an die Stromversorgung 22 koppelt. Folglich kann die Kabelbaugruppe 58 (einschließlich der induktiven Kopplungsbaugruppe 50) austauschbar mit der Stromversorgung 22 verbunden werden. Insbesondere gestattet die induktive Kopplungsbaugruppe 50 einen schnellen und zweckmäßigen Austausch der Kabelbaugruppe 58 (und eines etwaigen, an der Kabelbaugruppe 58 angebrachten Arbeitskopfs) beim Optimieren der Nützlichkeit der induktiven Heizeinrichtung 42. Insbesondere ermöglicht die induktive Kopplungsbaugruppe 50 in Kombination mit der Kabelbaugruppe 58 eine schnelle Auswechslung entweder einer abgenutzten Kabelbaugruppe 58 oder die Auswechslung sowohl der Kabelbaugruppe 58 als auch des Arbeitskopfs 40.
  • Eine induktive Heizeinrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist allgemein bei 64 in 3 dargestellt. Die induktive Heizeinrichtung 64 weist eine Stromversorgung 22 und eine austauschbare Kabelbaugruppe 72 auf. Eine induktive Kopplungsbaugruppe 70 ist an einem ersten Ende 73 der austauschbaren Kabelbaugruppe 72 angebracht und weist eine induktive Kopplungshülse 74 auf, die sich über eine Sekundärspule 76 hinaus erstreckt und einen Induktionsspulenkern 78 umgibt. Auf diese Weise ist die induktive Kopplungsbaugruppe 70 konfiguriert, die Kabelbaugruppe 72 entfernbar an die Stromversorgung 22 zu koppeln. Der Induktionsspulenkern 78 erstreckt sich über die Sekundärspule 76 hinaus und ist konfiguriert zur Ineingriffnahme mit der Primärspule 32 der Stromversorgung 22, wenn die induktive Kopplungshülse 74 über einen Verriegelungsmechanismus 80 entfernbar an die Stromversorgung 22 gekoppelt ist. Folglich kann die austauschbare Kabelbaugruppe 72 durch die Manipulation der induktiven Kopplungsbaugruppe 70 schnell und zweckmäßig ausgewechselt werden. 2 zeigt den sich über die Primärspule 32 von der Stromversorgung 22 aus hinaus erstreckenden Induktionsspulenkern 59, wohingegen 3 den sich über die Sekundärspule 76 der induktiven Kopplungsbaugruppe 70 hinaus erstreckenden Induktionsspulenkern 78 darstellt. Jedenfalls ist die Kabelbaugruppe 58 oder 72 konfiguriert, entfernbar und induktiv mit der Stromversorgung 22 gekoppelt zu werden. Ein Vorzug der in 2 oder 3 dargestellten Ausführungsformen besteht darin, daß die Stromverbindung an der Stromversorgung 22 derart aufrechterhalten wird, daß sich die Hochspannung der Stromversorgung von den Arbeitsköpfen 40 weg befindet.
  • Eine mit einem trennbar koppelbaren Induktionsspulenkern gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung versehene induktive Heinzeinrichtung ist allgemein bei 100 in 4 dargestellt. Die induktive Heizeinrichtung 100 weist eine Stromversorgung 102 und eine Kabelbaugruppe 104 mit einem ersten Kabelende 105 auf. Eine induktive Kopplungsbaugruppe 106 ist an das erste Kabelende 105 gekoppelt und ist konfiguriert, die Kabelbaugruppe 104 entfernbar an der Stromversorgung 102 zu sichern. Wenn die induktive Kopplungsbaugruppe 106 die Stromversorgung 102 koppelt, wird außerdem ein erster Abschnitt 107 eines trennbaren Induktionsspulenkerns 108 mit einem zweiten Abschnitt 109 des Induktionsspulenkerns 108 zusammengesteckt und damit induktiv gekoppelt. Eine Primärspule 110 ist innerhalb der Stromversorgung 102 derart positioniert, daß der erste Abschnitt 107 des Induktionsspulenkerns 108 innerhalb der Primärspule 110 positioniert ist. Die induktive Kopplungsbaugruppe 106 weist eine Hülse 112 auf, die über eine Sekundärspule 114 vorsteht und diese umgibt, die um den zweiten Abschnitt 109 des Induktionsspulenkerns 108 gewickelt ist. Folglich weist die induktive Kopplungsbaugruppe 106 die Sekundärspule 114 und den zweiten Abschnitt 109 des Induktionsspulenkerns 108 auf und ist konfiguriert, derart an die Stromversorgung 102 zu koppeln, daß der erste Abschnitt 107 und der zweite Abschnitt 109 des trennbaren Induktionsspulenkerns 108 induktiv koppeln. Außerdem ist ein Verriegelungselement 118 an einem vorderen Abschnitt der Hülse 112 vorgesehen, um die induktive Kopplungsbaugruppe 106 (und somit die Kabelbaugruppe 104) entfernbar an der Stromversorgung 102 zu sichern. Infolgedessen kann die Kabelbaugruppe 104 von der Stromversorgung 102 getrennt werden und läßt sich leicht damit austauschen. Mit austauschbaren Kabelbaugruppen 104 erhält man erhöhte Flexibilität bei der Auswahl von Arbeitsköpfen 40, und sie gestatten auch den Austausch der Kabelbaugruppe 104 (und des Arbeitskopfs 40) in solchen Fällen, wo die Komponenten durch Verwendung abgenutzt werden. 4 veranschaulicht deshalb eine bevorzugte Ausführungsform von Abschnitten 107 und 109 des trennbaren und induktiv koppelbaren Induktionsspulenkerns 108, die den Austausch von Kabelbaugruppen 104 mit der induktiven Heizeinrichtung 100 erleichtern.
  • Der trennbare Induktionsspulenkern 108 erhöht die Effizienz gegenseitiger Induktanz und die Flexibilität der in 4 gezeigten induktiven Heizeinrichtung 100. Die Funktion des trennbaren Induktionsspulenkerns 108 ist besser in 5 dargestellt. 5 veranschaulicht den ersten Abstand 107 und den zweiten Abstand 109 des Induktionsspulenkerns 108 unmittelbar vor dem induktiven Koppeln. Insbesondere weist der erste Abschnitt 107 eine Primärspule 110 mit mehreren Wicklungen um das äußere des trennbaren Induktionsspulenkerns 108 auf. Analog weist der zweite Abschnitt 109 die Sekundärspule 114 mit mehreren Wicklungen um einen äußeren Abschnitt davon auf. Bei einem Ausführungsbeispiel weist der erste Abschnitt 107 des trennbaren Induktionsspulenkerns 108 eine Innenoberfläche 122 auf, die konfiguriert ist, mit einer Außenoberfläche 124 des zweiten Abschnitts 109 des trennbaren Induktionsspulenkerns 108 zusammengesteckt zu werden. Wenn die beiden trennbaren Abschnitte 107 und 109 des Induktionsspulenkerns 108 zur Ausbildung einer Verbindung zusammengebracht werden, nimmt die Innenoberfläche 122 die Außenoberfläche 124 auf und koppelt induktiv damit unter Ausbildung eines kontinuierlichen, aber trennbaren Induktionsspulenkerns 108. Bei einer bevorzugten Ausführungsform bildet der trennbare Induktionsspulenkern 108 einen Zylinder, wie in 5 gezeigt. Die Innenoberfläche 122 und die Außenoberfläche 124 stellen eine geeignete Steckoberflächenverbindung dar. Zu einer anderen geeigneten Geometrie für die Oberflächen 122 und 124 zählen unter anderem rechteckig, trapezförmig, konkav/konvex, mit Gewinde versehen, Stift und Schlitz oder beliebige zueinander interaktive geometrische Oberflächen. Bei der Lektüre dieser Offenbarung erkennt der Fachmann auf dem Gebiet der gegenseitigen Induktanz ohne weiteres, daß zum induktiven Koppeln der trennbaren Induktionsspulenkernabschnitte 107 und 109 andere geeignete Koppeloberflächen verwendet werden könnten.
  • Trennbare Induktionsspulenkernabschnitte, die unter Ausbildung eines Toroids koppeln, sind bei 130 in 6 gezeigt. Der trennbare toroidförmige Induktionsspulenkern 130 weist einen ersten Abschnitt 132 und einen zweiten Abschnitt 134 auf. Wie in 6 dargestellt, sind der erste Abschnitt 132 und der zweite Abschnitt 134 unmittelbar vor der induktiven Kopplung gezeigt. Der erste Abschnitt 132 des Induktionsspulenkerns 130 weist eine Primärspule 136 mit mehreren Wicklungen um eine äußere Oberfläche davon auf. Analog weist der zweite Abschnitt 134 des Induktionsspulenkerns 130 eine Sekundärspule 138 mit mehreren Wicklungen um einen äußeren Abschnitt davon auf. Zur Erleichterung der induktiven Kopplung der trennbaren Induktionsspulenkernabschnitte 132 und 134 ist ein Paar geeigneter Steckschnittstellen vorgesehen. Beispielsweise ist der erste Abschnitt 132 des Induktionsspulenkerns 130 mit einer Innenoberfläche 140 versehen, die konfiguriert ist, eine Außenoberfläche 142 des zweiten Abschnitts 134 des Induktionsspulenkerns 130 aufzunehmen und damit zu koppeln. Analog ist eine zweite Innenoberfläche 140' konfiguriert, eine zweite Außenoberfläche 142' aufzunehmen und damit zu koppeln. Beim Koppeln nehmen die Innenoberflächen 140 und 140' die Außenoberflächen 142 und 142' auf, und die ersten und zweiten Abschnitte 132 und 134 des trennbar koppelbaren Induktionsspulenkerns 130 bilden einen Toroid (d.h. eine Doughnut). Es sei angemerkt, daß zu anderer geeigneter Geometrie für Oberfläche 140 und 142 und 140' und 142' unter anderem rechteckige, trapezförmige, konkave/konvexe, mit einem Gewinde versehene, Stift- und Schlitz- oder beliebige zueinander interaktive geometrische Oberflächen zählen. Bei der Lektüre dieser Offenbarung erkennt der Fachmann auf dem Gebiet der gegenseitigen Induktanz ohne weiteres, daß zum induktiven Koppeln der trennbaren Induktionsspulenkernabschnitte 132 und 134 andere geeignete Koppeloberflächen verwendet werden könnten.
  • Wie in 6 dargestellt, definiert der Toroid eine kontinuierlich geschlossene Oberfläche (d.h. kein anfangendes oder Endsegment), die in der Lage ist, das Magnetfeld der induktiven Heizeinrichtung 100 einzuschließen (4). Infolgedessen ist der toroidförmige Induktionsspulenkern 130 in der Lage, die Magnetfeldlinien einzuschließen und somit analog zu einem geschlossenen Stromkreis, so daß keine Magnetfeldlinien an das umgebende Umfeld verloren gehen. Dies ist vorteilhaft, wenn die induktive Heizeinrichtung 100 einen Starkstrom und eine Hochspannung derart verwendet, daß Streuabschnitte des Magnetfeldes in einem benachbarten stromleitenden Objekt, das nicht das Zielsubstrat ist, eine Sekundärspannung induzieren könnten. Folglich ist der toroidförmige Induktionsspulenkern 130 sowohl eine effizientere gegenseitige Induktionsspule als auch eine stärker gesteuerte induktive Heizeinrichtung 100.
  • Die induktiven Heizeinrichtungen, beispielsweise die induktive Heizeinrichtung 100, basiert auf ferromagnetischen Eigenschaften eines eisenbasierten Induktionsspulenkerns, um die Wechselstromspannungen in der Sekundärspule, beispielsweise den Sekundärspulen 114 oder 138, effizient anzuheben oder abzusenken. Die ferromagnetischen Eigenschaften von Induktionsspulenkernen sind dem Fachmann auf dem Gebiet der induktiven Heizeinrichtungen wohlbekannt. Zu geeigneten Materialien für die trennbaren Induktionsspulenkerne, beispielsweise trennbaren Induktionsspulenkerne 108 und 130, zählen Eisenlegierungen, die Metalloxide umfassen ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Eisentrioxiden, Oxiden von Mangan, Oxiden von Nickel und Oxiden von Zink.
  • Wie oben beschrieben erhält man durch die erfindungsgemäßen induktiven Heizeinrichtungen der verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung eine leichte und zweckmäßige Auswechslung sowohl von Arbeitskopfbaugruppen und/oder Kabelbaugruppen. In Förderung dieses nützlichen und neuartigen Merkmals wird ein Verriegelungsmechanismus vorgesehen, der konfiguriert ist, die Kabelbaugruppe an die Stromversorgung zu koppeln, wie in 7 besser dargestellt. Die induktive Kopplungsbaugruppe 106 ist mit einer Hülse 112 versehen, die ein Verriegelungselement 118 aufweist. Das Verriegelungselement 118 ist konfiguriert, die Kabelbaugruppe 104 an die Stromversorgung 102 zu koppeln durch Anpassen an und Verriegeln mit einem komplimentären Verriegelungsschlitz 150. Der komplimentäre Verriegelungsschlitz 150, der sich an der Stromversorgung 102 befindet, weist mindestens eine Aufnahmenut 152 auf, die sich zum Aufnehmen des vorstehenden Verriegelungselements 118 eignet. Dementsprechend kombinieren das Verriegelungselement 118 in Kombination mit dem komplimentären Verriegelungsschlitz 150 und der Aufnahmenut 152 unter Ausbildung eines Verriegelungsmechanismus 154. Der Verriegelungsmechanismus 154 ermöglicht die entfernbare sichere Anbringung der Kabelbaugruppe 104 an der Stromversorgung 102. Außerdem koppelt der Verriegelungsmechanismus 154 die Kabelbaugruppe 104 (über die induktive Kopplungsbaugruppe 106) derart an die Stromversorgung 102, daß der erste Abschnitt 107 des Induktionsspulenkerns und der zweite Abschnitt 109 des Induktionsspulenkerns induktiv gekoppelt werden. Man beachte, daß der Verriegelungsmechanismus 154 an dem nicht gezeigten zweiten Ende der Kabelbaugruppe 104 zum Anbringen und Entfernen des nicht gezeigten Arbeitskopfs positioniert sein könnte. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Verriegelungsmechanismus 154 ein Twist-and-Lock-Verbinder. Zu weiteren Ausführungsformen von Verriegelungsmechanismen zählen unter anderem federbeaufschlagte Klemmen, Clips, Riegel, Gewindehülsen, die sich in die Stromversorgung 102 schneiden oder schrauben, oder beliebige der verschiedenen geeigneten Mittel zum sicheren Kuppeln der Kabelbaugruppe 104 an der Stromversorgung 102.
  • Die oben beschriebenen Induktionsheizeinrichtungen liefern Energie auf kontaktfreie Weise an den austauschbaren Arbeitskopf 40. Der austauschbare Arbeitskopf 40 liefert eine erhitzte Oberfläche, die zum schnellen Erhitzen eines Werkstücks verwendet werden kann. Beispielsweise kann der austauschbare Arbeitskopf 40 verwendet werden, um das Härten von thermisch reagierenden Bondingmaterialien zu beschleunigen, die zwischen Kraftfahrzeugkarosserieblechen positioniert sind. In dieser Hinsicht kann der Arbeitskopf 40 konfiguriert sein, ein Punktschweißgerät zu sein (ein kleiner Bereich wird erhitzt), ein Pancake-Heizgerät (ein großer Bereich wird erhitzt), ein flexibles und umgestaltbares Kabel (ein nicht linearer Bereich wird erhitzt) oder eine beliebige Oberfläche, die als ein Zielsubstrat ausgewählt ist, wo schnelles thermisches Erhitzen erwünscht ist. Nachdem der Fachmann auf dem Gebiet der Induktionsheizeinrichtungen diese Offenbarung gelesen und verstanden hat, erkennt er, daß der Arbeitskopf 40 adaptiert werden kann, eine Vielzahl von Gestalten und Größen anzunehmen, sowohl von anpaßbarem als auch starrem Stil.
  • Die Ausführungsformen der in 17 dargestellten induktiven Heizeinrichtung lokalisieren vorzugsweise die Hochspannung und den Starkstrom der Heizeinrichtung in der Nähe der Stromversorgungseinheit (22 oder 102). Bei einer alternativen Ausführungsform ist die Kabelbaugruppe starr derart an der Stromversorgung angebracht, daß die Hochspannung und der Starkstrom aus der Stromversorgung heraus an einer abgesetzten Position an den Arbeitskopf gekoppelt wird, wie allgemein bei 160 in 8 dargestellt. In 8 ist eine Stromversorgung 162 vorgesehen mit einer starr an einem ersten Kabelende 166 angeschlossenen Kabelbaugruppe 164. Ein zweites Kabelende 168 erstreckt sich von der Stromversorgung weg und ist mit einer induktiven Kopplungsbaugruppe 170 ausgestattet, die konfiguriert ist, die Kabelbaugruppe 164 entfernbar und induktiv an einen austauschbaren Arbeitskopf 172 mit einem flexiblen Schaft 174 einschließlich einer Sekundärspule 176 zu koppeln. Auf diese Weise weist der austauschbare Arbeitskopf 172 den flexiblen Schaft 174 und die Sekundärspule 176 auf und bildet eine auswechselbare Baugruppe, die einen schnellen Austausch des Arbeitskopfs 172 anbietet. Die induktive Kopplungsbaugruppe 170 weist eine am zweiten Kabelende 168 positionierte Primärspule 178, eine induktive Kopplungshülse 180 und einen Induktionsspulenkern 182 auf. Wie in 8 dargestellt, ist die induktive Kopplungsbaugruppe 170 konfiguriert, die Kabelbaugruppe 164 entfernbar und induktiv an den flexiblen Schaft 174 des auswechselbaren Arbeitskopfs 172 zu koppeln. Demnach ist die Hochspannung und der Starkstrom von der Stromversorgung 162 nach außen zu dem Gebiet erweitert, wo sich die induktive Kopplungsbaugruppe 170 und der Arbeitskopf 172 befinden.
  • 8 veranschaulicht, daß sich die Primärspule 178 an dem zweiten Kabelende 168 befindet und die Sekundärspule 176 innerhalb des mit dem austauschbaren Arbeitskopf 172 assoziierten flexiblen Schaftes 174 positioniert ist. Bei einer Ausführungsform kann der Induktionsspulenkern 182 an dem zweiten Kabelende 168 angebracht sein und sich von der Primärspule 178 aus auf eine Weise erstrecken, die ähnlich dem sich über die Primärspule 32 in 2 hinaus erstreckenden Induktionsspulenkern 59 ist. Alternativ kann der Induktionsspulenkern 182 an dem flexiblen Schaft 174 angebracht sein und sich über die Sekundärspule 176 auf eine Weise erstrecken, die ähnlich dem Induktionsspulenkern 78, der sich über die Sekundärspule 76 hinaus in 3 erstreckt ist. Außerdem kann die induktive Kopplungsbaugruppe 170 mit trennbaren Induktionsspulenkernen versehen sein. Wenn trennbare Induktionsspulenkerne verwendet werden, werden die Induktionsspulenkerne einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt aufweisen, wobei der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt auf eine Weise ähnlich 4 trennbar gekoppelt werden können. Beispielsweise kann sich bei einer Ausführungsform der erste Abschnitt des Induktionsspulenkerns am zweiten Ende der Kabelbaugruppe innerhalb der Primärspule befinden und der zweite Abschnitt des Induktionsspulenkerns an dem austauschbaren Arbeitskopf innerhalb der Sekundärspule befinden. Der erste und zweite Abschnitt des trennbaren Induktionsspulenkerns werden zusammengesteckt, wenn die induktive Kopplungsbaugruppe 170 gesichert wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden der erste Abschnitt des trennbaren Induktionsspulenkerns und der zweite Abschnitt des trennbaren Induktionsspulenkerns zusammengesteckt, um einen Toroid auf eine Weise ähnlich der in 6 dargestellten zu bilden. Bei einer weiteren Ausführungsform ist ein Verriegelungsmechanismus vorgesehen, um die Kabelbaugruppe an dem austauschbaren Arbeitskopf zu sichern. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Verriegelungsmechanismus ein Twist-and-Lock-Verbinder ähnlich dem in 7 gezeigten Verriegelungsmechanismus 154.
  • Zahlreiche Charakteristiken und Vorteile der Erfindung sind in der vorausgegangenen Beschreibung dargelegt worden. Es versteht sich natürlich, daß diese Offenbarung nur illustrativ ist. Hinsichtlich Details, insbesondere in Fragen von Gestalt, Größe und Anordnung von Teilen, können Änderungen vorgenommen werden, ohne über den Schutzbereich der Erfindung hinauszugehen. Der Erfindungsschutzbereich wird durch die Sprache definiert, in der die folgenden Ansprüche ausgedrückt sind.

Claims (12)

  1. Induktive Heizeinrichtung (22), mit: einer Stromversorgung (22), die eine Primärspule (32) aufweist; einer induktiven Kopplungsbaugruppe (30), die eine induktive Kopplungshülse (34) aufweist, die an ein erstes Ende (26) einer Kabelbaugruppe (24) gekoppelt ist, wobei die induktive Kopplungshülse eine darin positionierte Sekundärspule (36) aufweist; und einem Induktionsspulenkern (38), wobei die induktive Kopplungsbaugruppe konfiguriert ist, die Kabelbaugruppe durch induktives Koppeln des Induktionsspulenkerns zwischen der Primärspule und der Sekundärspule entfernbar an die Stromversorgung zu koppeln.
  2. Induktive Heizeinrichtung nach Anspruch 1, ferner aufweisend einen induktiv erhitzten Arbeitskopf (50), der austauschbar mit einem zweiten Ende der Kabelbaugruppe verbunden ist.
  3. Induktive Heizeinrichtung nach Anspruch 1, wobei der Induktionsspulenkern an der Stromversorgung angebracht ist und sich von der Primärspule aus erstreckt.
  4. Induktive Heizeinrichtung nach Anspruch 1, wobei der Induktionsspulenkern an der Kopplungshülse angebracht ist und sich von der Sekundärspule aus erstreckt.
  5. Induktive Heizeinrichtung nach Anspruch 1, wobei der Induktionsspulenkern einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt aufweist, wobei der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt konfiguriert sind, trennbar gekoppelt zu werden.
  6. Induktive Heizeinrichtung nach Anspruch 5, wobei der erste Abschnitt des Induktionsspulenkerns sich an der Stromversorgung innerhalb der Primärspule befindet und der zweite Abschnitt des Induktionsspulenkerns sich an der Kopplungshülse innerhalb der Sekundärspule befindet.
  7. Induktive Heizeinrichtung nach Anspruch 5, wobei der erste Abschnitt des Induktionsspulenkerns und der zweite Abschnitt des Induktionsspulenkerns gekoppelt werden, um einen Toroid zu bilden.
  8. Induktive Heizeinrichtung nach Anspruch 5, wobei der erste Abschnitt des Induktionsspulenkerns und der zweite Abschnitt des Induktionsspulenkerns gekoppelt werden, um einen Zylinder zu bilden.
  9. Induktive Heizeinrichtung nach Anspruch 1, wobei die induktive Kopplungsbaugruppe einen Verriegelungsmechanismus aufweist, der konfiguriert ist, die Kabelbaugruppe an der Stromversorgung zu sichern.
  10. Induktive Heizeinrichtung nach Anspruch 9, wobei der Verriegelungsmechanismus ein Twist-and-Lock-Verbinder ist.
  11. Induktive Heizeinrichtung nach Anspruch 9, wobei der Verriegelungsmechanismus ein mit der Stromversorgung verbundenes erstes Verriegelungsglied und ein mit der induktiven Kopplungshülse verbundenes zweites Verriegelungsglied derart aufweist, daß das Koppeln des ersten Verriegelungsglieds an das zweite Verriegelungsglied eine trennbare Verriegelungsverbindung bildet.
  12. Induktive Heizeinrichtung nach Anspruch 11, wobei das erste Verriegelungsglied als Teil eines Gehäuses der Stromversorgung ausgebildet ist.
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