DE602004006585T2 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Behälters. - Google Patents
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung eines Behälters.
- Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung, um einen starren Behälter, der zwei Stirnwände und eine Seitenwand aufweist, aus einem ebenen Zuschnitt herzustellen, beinhaltend zwei erste Abschnitte, von denen jeder ein Paneel, das eine zugehörige Stirnwand des Behälters definiert, und einen gezogenen Rand aufweist, der mit dem Paneel integral ist und der sich rechtwinklig bezüglich des Paneels entlang mindestens einem Abschnitt einer Außenkante des Paneels erstreckt; und drei ebene zweite Abschnitte, die abwechselnd zu den zwei Paneelen angeordnet sind; wobei jedes Paneel rechtwinklig bezüglich der zu ihm benachbarten zweiten Abschnitte gefaltet wird und die zweiten Abschnitte um die Ränder herum und auf diese aufgewickelt werden, um die Seitenwand zu bilden.
- Obschon die Erfindung zur Herstellung eines beliebigen Behältertyps geeignet ist, ist sie insbesondere vorteilhaft zur Verwendung in der Tabakindustrie, um auf einer Verpackungsmaschine Behälter herzustellen, die durch Zigarettenpäckchen mit Klappdeckel definiert sind, und insbesondere Päckchen mit Klappdeckel von im Wesentlichen ovalem Querschnitt, wie in der internationalen Patentanmeldung Nr.
beschrieben und dargestellt ist, auf welche die folgende Beschreibung lediglich beispielhaft Bezug nimmt.WO-A-03/080474 - Insbesondere wenn mit Hochgeschwindigkeitsverpackungsmaschinen gearbeitet wird, die mit einer Abgabegeschwindigkeit zwischen 7 bis 10 Päckchen pro Sekunde arbeiten, treten bei der Herstellung von Päckchen des zuvor beschriebenen Typs verschiedene Schwierigkeiten auf, bedingt durch das mögliche Nach-innen-Biegen der Ränder, wenn die zweiten Abschnitte um die Ränder der ersten Abschnitte herum und auf diese aufgewickelt werden, woraus in Anbetracht der relativ kleinen Querrichtungsabmessungen der Ränder resultiert, dass ein Verschließen der Packchen nicht gelingt.
- Es ist ein Ziel der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung eines Behälters des zuvor beschriebenen Typs bereitzustellen, das ausgelegt ist, um eine unkomplizierte kostengünstige Lösung der zuvor beschriebenen Probleme bereitzustellen.
- Gemäß der Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung eines Behälters bereitgestellt, und zwar wie in Anspruch 1 und vorzugsweise in einem beliebigen der folgenden direkt oder indirekt von Anspruch 1 abhängigen Ansprüche beansprucht.
- Gemäß der Erfindung wird auch eine Vorrichtung zur Herstellung eines Behälters bereitgestellt, und zwar wie in Anspruch 10 und vorzugsweise in einem beliebigen der folgenden direkt oder indirekt von Anspruch 10 abhängigen Ansprüche beansprucht.
- Eine nicht einschränkende Ausführungsform der Erfindung wird beispielhaft mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in welchen sind:
-
1 eine schematische und teilweise im Querschnitt dargestellte bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung der Erfindung; -
2 ein Querschnitt eines Details in1 in zwei unterschiedlichen Arbeitspositionen; -
3 eine Ansicht ähnlich1 , welche die Vorrichtung von1 in einer weiteren Arbeitsposition darstellt; -
4 eine perspektivische Ansicht in größerem Maßstab eines durch die Vorrichtung von1 hergestellten Päckchens; -
5 eine Draufsicht eines Zuschnittes, der durch die Vorrichtung von1 gefaltet wird, um das Päckchen von4 herzustellen; -
6 eine Draufsicht in größerem Maßstab eines Details von1 ; -
7 eine explodierte perspektivische Ansicht in größerem Maßstab eines Details von3 . - Bezugszeichen
1 in1 bezeichnet insgesamt eine Faltvorrichtung zur Herstellung eines starren Zigarettenpäckchens2 aus einem Zuschnitt3 . - Wie in
4 dargestellt, weist das Päckchen2 eine Längsachse4 auf und beinhaltet zwei im Wesentlichen ovale Stirnwände5 und6 , eine rohrförmige Seitenwand7 , an der eine Schnittlinie8 einen Deckel9 definiert, der die Stirnwand5 beinhaltet, und einen Körper10 , der die Stirnwand6 beinhaltet, wobei diese miteinander durch ein Gelenk oder Scharnier11 verbunden sind, das mit der Schnittlinie8 fluchtet. - Wie in
5 dargestellt, beinhaltet der Zuschnitt3 : drei im Wesentlichen rechteckige Paneele12 ,13 ,14 , die entlang einer Längsachse15 fluchten und von denen das Paneel13 durch eine Schnittlinie8 und ein Scharnier11 in zwei Teile unterteilt ist; und zwei im Wesentlichen ovale Paneele16 ,17 . Das Paneel16 befindet sich zwischen den Paneelen12 und13 und ist mit den Paneelen12 und13 entlang jeweiligen vorgeformten Falzlinien18 und19 verbunden, die beide quer zur Längsachse15 verlaufen; und das Paneel17 befindet sich zwischen den Paneelen13 und14 und ist mit den Paneelen13 und14 entlang jeweiligen vorgeformten Falzlinien20 und21 verbunden, die parallel zu den vorgeformten Falzlinien18 und19 sind. - Die Paneele
16 und17 werden verwendet, um Stirnwände5 und6 des Päckchens2 zu bilden, und die Paneele12 ,13 und14 werden verwendet, um die Seitenwand7 des Päckchens2 zu bilden. - Entlang zwei gekrümmten Außenumfangsabschnitten
22 , die spiegelbildlich bezüglich der Längsachse15 angeordnet sind, weist jedes Paneel16 ,17 zwei gekrümmte Streifen23 auf, von denen jeder vom zugehörigen Abschnitt22 nach außen vorsteht, und wird, bevor irgendein weiteres Falten des Zuschnittes3 erfolgt, anschließend gezogen, um einen zugehörigen Rand24 (4 ) zu bilden, der rechtwinklig vom zugehörigen Paneel16 ,17 aus vorsteht und der zum Tragen und Verbinden des zugehörigen axialen Endes der Seitenwand7 des Päckchens2 dient. - Wie klarer in
7 dargestellt, werden durch die zuvor beschriebene Ziehoperation entlang jedem Rand24 Falten25 erzeugt, die bezüglich dem zugehörigen Rand24 nach innen vorstehen und Klebstoff aufnehmen, welcher die doppelte Funktion erfüllt, für eine feste Verbindung der Seitenwand7 mit den zugehörigen Stirnwänden5 ,6 zu sorgen und nach seiner Trocknung den zugehörigen Rand24 zu verfestigen. - Wie in
1 bis3 dargestellt, weist die Faltvorrichtung1 eine Längsachse26 auf und beinhaltet einen Rahmen27 , der an der Vorderseite durch eine Platte28 begrenzt ist, welche an der Vorderseite eine senkrecht zur Längsachse26 verlaufende ebene Fläche29 aufweist. Die Fläche29 ist eine im Wesentlichen rechteckige Fläche, deren Größe ähnlich dem Paneel13 ist und deren Längsachse senkrecht zur Längsachse26 positioniert ist, und die einen mittigen Hohlraum30 aufweist, der mittig mit einem Trichter31 in Verbindung steht, welcher das Ausgangselement eines Saugkreislaufs32 definiert. - Die Faltvorrichtung
1 weist auch zwei Faltelemente33 und34 auf, die sich auf entgegengesetzten Seiten der Platte28 befinden, und von denen jedes eine Vorderplatte35 beinhaltet, die an der Rückseite jeweils mit einem Fortsatz36 versehen sind, der seitlich jeweils durch ein Paar von Flächen37 begrenzt ist, die parallel zueinander und zu den Ebenen der1 bis3 sind. Jede Platte35 ist an der Vorderseite durch eine Fläche38 begrenzt, in der, wie in6 dargestellt, ein mittiger sternförmiger Hohlraum39 ausgebildet ist, welcher von einer ringförmigen Nut40 umgeben ist, in der eine Dichtung41 untergebracht ist und die eine Außenkante42 aufweist, deren Form und Größe im Wesentlichen den Paneelen16 und17 entspricht. - Die zwei Faltelemente
33 und34 sind durch einen Rahmen27 gelagert, wobei jeweilige Betätigungsvorrichtungen43 dazwischen angeordnet sind, die sich auf entgegengesetzten Seiten der Längsachse26 und spiegelbildlich zu dieser befinden und dafür sorgen, dass sich die jeweiligen Platten35 zwischen einer Ruheposition (1 ), in der die Flächen38 der Platten35 zur Fläche29 der Platte28 koplanar sind, und einer Arbeitsposition (3 ) bewegen, in der die Flächen38 der Platten35 senkrecht zur Fläche29 der Platte28 sind, und zwar dadurch, dass diese um 90° in entgegengesetzte Richtungen bezüglich der Ruheposition um zu den Ebenen der1 bis3 senkrechte Achsen44 bzw.45 , sowie jede übereinstimmend rotiert werden, wobei eine Kante der jeweiligen Platte35 der Platte28 zugewandt ist. Insbesondere tragen die Betätigungsvorrichtungen43 die zwei Faltelemente33 und34 , so dass die zwei parallelen Achsen44 und45 durch eine Entfernung getrennt sind, welche gleich groß wie die Entfernung zwischen den Linien19 und20 des Zuschnitts3 ist, und die parallel zu den jeweiligen kleineren Seiten der Platte28 und diesen zugewandt sind. - Wie klarer in
2 dargestellt, steht jeder Hohlraum39 mittig mit einer jeweiligen Rohrleitung46 in Verbindung, die durch eine zugehörige Platte35 und einen zugehörigen Fortsatz36 hindurch ausgebildet ist und die ihrerseits mit einem gekrümmten Rohr47 in Verbindung steht, das in um die zugehörige Achse44 ,45 axial in gleitend verschieblicher Weise mit einer jeweiligen gekrümmten Rohrleitung48 in Eingriff ist, die durch den Rahmen27 und die Platte28 hindurch ausgebildet ist und im Hohlraum30 endet. - Wie in
1 und3 dargestellt, weist jede Betätigungsvorrichtung43 ein Parallelogrammgelenkgetriebe49 auf, das zwei Verbindungsstangen50 und51 beinhaltet, die sich auf entgegengesetzten Seiten eines jeweiligen Fortsatzes36 befinden und am Fortsatz36 durch zwei Stifte52 und53 angelenkt sind, die parallel zu den jeweiligen Achsen44 ,45 sind und eine durch diese hindurch verlaufende Ebene definieren. Die zwei Verbindungsstangen50 und51 sind durch den Rahmen27 gelagert, wobei sich zwei Kurbelelemente54 und55 dazwischen befinden, von denen jedes zwei übereinander angeordnete Arme56 und57 beinhaltet, die sich auf der gleichen Seite wie die Verbindungsstange50 bzw.51 befinden und miteinander durch zwei Stifte58 und59 verbunden sind, die parallel zur Achse44 bzw.45 verlaufen und durch den gleichen Abstand wie der zwischen dem Stift52 und der Achse44 bzw.45 getrennt sind. Der Stift58 erstreckt sich durch den Rahmen27 hindurch, und der Stift59 erstreckt sich durch die Verbindungsstange50 hindurch. Insbesondere ist der Stift58 des Kurbelelementes54 ein angetriebener Stift. - Der Arm
57 ist länger als der Arm56 , erstreckt sich über die Verbindungsstange50 hinaus und ist an seinem freien Ende mit der Verbindungsstange51 durch einen Stift60 verbunden, der parallel zu den Stiften58 und59 ist und vom Stift59 durch den gleichen Abstand wie zwischen dem Stift53 und dem Stift52 getrennt ist. Die Kurbelelemente54 und55 sind parallel zueinander und zu der durch das jeweilige Paar der Stifte52 und53 definierten Ebene, so dass das zugehörige Faltelement33 ,34 für die zugehörige Betätigungsvorrichtung43 ein weiteres Kurbelelement definiert, das, wenn die zugehörigen Kurbelelemente54 und55 durch den Stift58 des Kurbelelementes54 um die Achsen der zugehörigen Stifte58 rotiert werden, bezüglich des Rahmens27 und der Platte28 um ein virtuelles Gelenk rotiert, dessen Achse mit der jeweiligen Achse44 ,45 zusammenfällt. - Im tatsächlichen Betrieb wird die Faltvorrichtung
1 zu Anfang in die Ruheposition (1 ) gebracht, bei der die Flächen38 koplanar zur Fläche29 sind, und der Zuschnitt3 wird der Faltvorrichtung1 so zugeführt, dass das Paneel13 mit der Fläche29 in Kontakt ist, die Linien19 und20 sich bei den Achsen44 bzw.45 befinden, und die Paneele16 und17 mit den Flächen38 der Platten35 der Faltelemente33 bzw.34 in Kontakt sind. Zu diesem Zeitpunkt wird der Zuschnitt3 in Position aufgespannt (2 ), und zwar dadurch, dass mittels einer Schiebeeinrichtung61 dem Paneel13 ein Produkt62 zugeführt wird, das in dem dargestellten Beispiel (4 ) durch eine Gruppe63 von Zigaretten definiert ist, die in eine Folienumhüllung64 eingeschlossen ist. - In Verbindung mit dem zuvor Beschriebenen sei hervorgehoben, dass das Paneel
13 eine Verbindung des Hohlraums30 nach außen versperrt, während jedes Paneel16 ,17 so positioniert ist, dass sein Umfang mit einer zugehörigen Dichtung41 in Kontakt steht, wodurch die Verbindung des zugehörigen Hohlraums39 nach außen versperrt wird. - Wenn der Saugkreislauf
32 aktiviert wird, wird das Paneel13 an der Platte28 fest aufgespannt und mittels eines über die Rohrleitungen48 , die Rohre47 und die Rohrleitungen46 erfolgenden Saugvorgangs werden die Paneele16 und17 fest an den Faltelementen33 und34 aufgespannt. Mit anderen Worten sind die zwei Paneele16 und17 , die an den jeweiligen Flächen38 festgesaugt werden, durch den Kontakt mit den jeweiligen externen Elementen, die durch die Faltelemente33 und34 definiert sind, vollständig versteift. - Zu diesem Zeitpunkt werden die Stifte
58 der Kurbelelemente54 der Betätigungsvorrichtungen43 aktiviert, um die Faltelemente33 und34 (2 ) um die Achsen44 bzw.45 in die Arbeitsposition zu rotieren, und auf diese Weise werden die Paneele16 und17 gleichzeitig rechtwinklig um die zugehörigen Linien19 und20 gefaltet. Bei letzten Teil ihrer Rotation erfolgt durch die Faltelemente33 und34 ein Aufbringen der Ränder24 auf die jeweiligen Enden des Produktes62 , um das Produkt62 in Querrichtung auf der Platte28 zurückzuhalten. - Die Schiebeeinrichtung
61 wird dann zurückgezogen und wird, folgend auf die Operation bekannter externer Falteinrichtungen65 (2 ), welche die Paneele12 und14 rechtwinklig um zugehörige Linien18 und21 faltet, durch einen bekannten Faltkopf66 (3 ) ersetzt, der die seitlichen Abschnitte der Paneele12 ,13 und14 auf Ränder24 faltet, um eine Seitenwand7 zu bilden und das Päckchen2 fertigzustellen. - In Verbindung mit dem zuvor Beschriebenen sei hervorgehoben, dass, wenn kein externes Versteifen der Paneele
16 und17 erfolgte, der durch die Paneele12 ,13 und14 auf die Ränder24 bei Erzeugen der Seitenwand7 aufgebrachte Druck als Biegemoment über den rechten Winkel, der durch jeden Rand24 und ein zugehöriges Paneel16 ,17 definiert ist, und der im Wesentlichen unverformt bleibt, übertragen würde, und zu einem Durchbiegen der Paneele16 und17 und zu einer schlechten Verbindung der Seitenwand7 mit den Rändern24 führen könnte. Im Falle der Faltvorrichtung1 wird dies dadurch verhindert, dass ein Durchbiegen der Paneele16 und17 dadurch verhindert wird, dass diese während der gesamten Ausbildung des Päckchens2 durch Saugen an den jeweiligen Faltelementen33 und34 aufgespannt sind. - Die Faltelemente
33 und34 der Faltvorrichtung1 können durch einfache Wände ähnlich den Platten35 ersetzt werden, die jedoch direkt an gegenüberliegenden Kanten der Platte28 durch Gelenke angelenkt sind, deren Achsen aus praktischen Gründen sich nicht in der Ebene der Fläche29 befinden können. In diesem Fall bewegen sich, anders als bei einer Befestigung in der Art der Achsen44 und45 , die Linien, in denen sich die Flächen38 der Platten35 und die Fläche29 der Platte28 schneiden, entlang der Fläche29 bis zu den Linien19 und20 aufeinander zu, so dass sich während des Rotierens der Platten35 die zwei Paneele16 und17 auf den zugehörigen Flächen38 gleitend verschieben, bis die Platten35 die Arbeitsposition erreichen. Demzufolge können, wenn gelenkig verbundene Platten35 verwendet werden, die Paneele16 und17 nicht von Anfang an auf den zugehörigen Platten35 aufgespannt sein, und sie können lediglich nachdem sie rechtwinklig gefaltet wurden, durch einen Saugvorgang versteift werden; und das Paneel13 wird, im Gegensatz dazu, dass es ebenfalls durch Saugen an der Platte28 festgespannt wird, lediglich dadurch festgespannt, dass das Vorschieben des Produktes62 auf die Platte28 erfolgt.
Claims (18)
- Verfahren zur Herstellung eines starren Behälters für ein Erzeugnis, wobei der Behälter (
2 ) zwei Stirnwände (5 ,6 ) und eine Seitenwand (7 ) aufweist und aus einem ebenen Zuschnitt (3 ) ausgebildet wird, beinhaltend zwei erste Abschnitte (16 ,24 ;17 ,24 ), von denen jeder ein zugehöriges Paneel (16 ;17 ), das eine zugehörige Stirnwand (5 ;6 ) des Behälters (2 ) definiert, und einen gezogenen Rand (24 ) aufweist, der mit dem Paneel (16 ;17 ) integral ist und der sich entlang mindestens einem Abschnitt (22 ) einer Außenkante des Paneels (16 ;17 ) und rechtwinklig bezüglich des Paneels (16 ;17 ) erstreckt; und drei zweite Abschnitte (12 ,13 ,14 ), die abwechselnd mit den zwei Paneelen (16 ,17 ) angeordnet sind, wobei einer (13 ) der zweiten Abschnitte (12 ,13 ,14 ) bezüglich der zwei Paneele (16 ,17 ) ein dazwischenliegender zweiter Abschnitt ist; wobei das Verfahren die Schritte umfasst, dass jedes Paneel (16 ;17 ) rechtwinklig bezüglich der zweiten Abschnitte (12 ,13 ;13 ,14 ) benachbart dazu gefaltet wird, und die zweiten Abschnitte (12 ,13 ,14 ) um die Ränder (24 ) herum und auf diese aufgewickelt werden, um die Seitenwand (7 ) zu bilden; und dadurch gekennzeichnet ist, dass es den weiteren Schritt beinhaltet, bei dem jedes Paneel (16 ;17 ) zumindest während des Schrittes des Ausbildens der Seitenwand (7 ) versteift wird. - Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Versteifungsschritt ein Schritt ist, bei dem jedes Paneel (
16 ;17 ) durch Saugen auf eine jeweilige Trägerfläche (38 ) aufgespannt wird. - Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der Schritt, bei dem die Paneele (
16 ,17 ) rechtwinklig gefaltet werden, folgende Unterschritte aufweist: Aufspannen des dazwischenliegenden zweiten Abschnittes (13 ) auf eine erste Fläche (29 ); Plazieren des Paneels (16 ;17 ) auf einer jeweiligen zweiten Fläche (38 ) eines jeweiligen Faltelementes (33 ;34 ), das in eine Ruheposition gestellt ist, in welcher die zugehörige zweite Fläche (38 ) koplanar zur ersten Fläche (29 ) ist; und jedes Faltelement (33 ;34 ) aus der Ruheposition in eine Arbeitsposition bewegt wird, in welcher die zweite Fläche (38 ) rechtwinklig bezüglich der ersten Fläche (29 ) ist, wobei jede zweite Fläche (38 ) die Trägerfläche für ein jeweiliges der Paneele (16 ,17 ) definiert. - Verfahren nach Anspruch 3, bei dem jedes Faltelement (
33 ;34 ) sich dadurch zwischen der Ruheposition und der Arbeitsposition bewegt, dass es um eine jeweilige Achse (44 ;45 ) rotiert, die zu der ersten Fläche (29 ) koplanar ist. - Verfahren nach Anspruch 4, bei dem das Paneel (
16 ;17 ) ebenfalls durch Saugen auf die jeweilige zweite Fläche (38 ) aufgespannt wird, und zwar während des Unterschritts, bei dem das jeweilige Faltelement (33 ;34 ) aus der Ruheposition in die Arbeitsposition bewegt wird. - Verfahren nach Anspruch 5, bei dem der dazwischenliegende zweite Abschnitt (
13 ) auf die zweite Fläche (29 ) durch Saugen aufgespannt wird. - Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 6, bei dem der dazwischenliegende zweite Abschnitt (
13 ) auf die erste Fläche (29 ) dadurch aufgespannt wird, dass das Erzeugnis (62 ) zur ersten Fläche (29 ) hin und auf den dazwischenliegenden zweiten Abschnitt (13 ) transportiert wird. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem jedes Paneel (
16 ;17 ) im Wesentlichen oval ist. - Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem das Erzeugnis (
62 ) eine Gruppe (63 ) von Zigaretten beinhaltet. - Vorrichtung zur Herstellung eines starren Behälters für ein Erzeugnis, wobei der Behälter (
2 ) zwei Stirnwände (5 ,6 ) und eine Seitenwand (7 ) aufweist und aus einem ebenen Zuschnitt (3 ) ausgebildet ist, beinhaltend zwei erste Abschnitte (16 ,24 ;17 ,24 ), von denen jeder ein zugehöriges Paneel (16 ;17 ), das eine zugehörige Stirnwand (5 ;6 ) des Behälters (2 ) definiert, und einen gezogenen Rand (24 ) aufweist, der mit dem Paneel (16 ;17 ) integral ist und der sich entlang mindestens einem Abschnitt (22 ) einer Außenkante des Paneels (16 ;17 ) und rechtwinklig bezüglich des Paneels (16 ;17 ) erstreckt; und drei zweite Abschnitte (12 ,13 ,14 ), die abwechselnd mit den zwei Paneelen (16 ,17 ) angeordnet sind, wobei einer (13 ) der zweiten Abschnitte (12 ,13 ,14 ) bezüglich der zwei Paneele (16 ,17 ) ein dazwischenliegender zweiter Abschnitt ist; wobei die Vorrichtung eine erste Falteinrichtung (33 ,34 ,65 ) beinhaltet, um die Paneele (16 ,17 ) in jeweilige rechtwinklige Positionen bezüglich der zweiten Abschnitte (12 ,13 ,14 ) benachbart zu diesen zu falten; und zweite Falteinrichtungen (66 ), welche die zweiten Abschnitte (12 ,13 ,14 ) um die Ränder (24 ) herum und auf diese aufwickeln, um die Seitenwand (7 ) auszubilden; wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass sie für jedes Paneel (16 ;17 ) eine Versteifungseinrichtung (32 ,39 ) aufweist, um jedes Paneel (16 ;17 ) zu versteifen, zumindest wenn sich das Paneel (16 ;17 ), im Gebrauch, in der zugehörigen rechtwinkligen Position befindet. - Vorrichtung nach Anspruch 10, bei der die Versteifungseinrichtungen (
32 ,39 ) einem Teil (33 ,34 ) der ersten Falteinrichtung (33 ,34 ,65 ) zugeordnet sind. - Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, welche einen Rahmen (
27 ) aufweist, der eine erste Trägerfläche (29 ) für den dazwischenliegenden zweiten Abschnitt (13 ) aufweist; wobei die erste Falteinrichtung (33 ,34 ,65 ) zwei Faltelemente (33 ,34 ) aufweist, die sich auf entgegengesetzten Seiten der ersten Fläche (29 ) befinden und jeweilige zweite Flächen (38 ) aufweisen, von denen jede eine Trägerfläche für ein jeweiliges Paneel (16 ;17 ) ist; und die Versteifungseinrichtungen (32 ,39 ) einen Saugkreislauf (32 ) aufweisen, und für jedes der Paneele (16 ,17 ) ein erster Hohlraum (39 ) in der zugehörigen zweiten Fläche (38 ) ausgebildet ist und mit dem Saugkreislauf (32 ) in Verbindung steht. - Vorrichtung nach Anspruch 12, bei welcher jedes Faltelement (
33 ;34 ) am Rahmen (27 ) befestigt ist, um bezüglich des Rahmens (27 ) um eine jeweilige Achse (44 ,45 ) zu rotieren; wobei eine Betätigungseinrichtung (43 ) zwischen dem Rahmen (27 ) und dem Faltelement (33 ;34 ) angeordnet ist, um das Faltelement (33 ;34 ) um die zugehörige Achse (44 ,45 ) zwischen einer Ruheposition, in der die jeweilige zweite Fläche (38 ), die mit der ersten Fläche (29 ) koplanar ist, und einer Arbeitsposition, in der die jeweilige zweite Fläche (38 ) bezüglich der ersten Fläche (29 ) rechtwinklig ist, zu rotieren. - Vorrichtung nach Anspruch 13, bei der jede Achse (
44 ;45 ) zur ersten Fläche (29 ) koplanar ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, bei der ein zweiter Hohlraum (
30 ) in der ersten Fläche (29 ) ausgebildet ist; wobei jeder erste Hohlraum (39 ) mit dem Saugkreislauf (32 ) über den zweiten Hohlraum (30 ) in Verbindung steht. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, bei der die Betätigungseinrichtung (
43 ) ein Parallelogramm-Gelenkgetriebe (49 ) aufweist, welches zwei Verbindungsstangen (50 ,51 ) und zwei Kurbelelemente (54 ,55 ) aufweist, die zwischen den zwei Verbindungsstangen (50 ,51 ) und dem Rahmen (27 ) angeordnet sind; wobei das zugehörige Faltelement (33 ;34 ) durch die zwei Verbindungsstangen (50 ,51 ) gelagert und mit diesen gelenkig verbunden ist; und das Faltelement (33 ;34 ) für das zugehörige Parallelogramm-Gelenkgetriebe (49 ) ein weiteres Kurbelelement definiert, das bezüglich des Rahmens (27 ) um die zugehörige Achse (44 ;45 ) rotiert, die eine Achse eines virtuellen Gelenks definiert, welches das jeweilige Faltelement (33 ;34 ) mit dem Rahmen (27 ) verbindet. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 16, bei welcher jedes Paneel (
16 ;17 ) im Wesentlichen oval ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 17, bei der das Erzeugnis (
62 ) eine Gruppe (63 ) von Zigaretten beinhaltet.
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