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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Kompressor und insbesondere
einen Kompressor mit variabler Verdrängung, der in einem Kühlkreislauf
einer Fahrzeugklimaanlage Verwendung findet.
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Ein
in einem Kühlkreislauf
verwendeter Kompressor mit variabler Verdrängung beinhaltet ein Gehäuse, das
Zylinderbohrungen hat und eine Antriebswelle drehbar lagert. Die
Antriebswelle lagert eine Schrägscheibeeibe
auf neigbare Art und Weise. Eine Anschlussplatte ist an der Antriebswelle
so fixiert, dass sie sich integral mit der Antriebswelle dreht.
Ein Gelenkmechanismus ist zwischen der Anschlussplatte und der Schrägscheibeeibe
angeordnet. Ein Kolben bewegt sich in jeder Zylinderbohrung hin
und her. Der Kolben ist mit einem Außenumfangsbereich der Schrägscheibeeibe
verbunden. Wenn sich die Antriebswelle dreht, wird die Drehung auf
die Schrägscheibeeibe
durch die Anschlussplatte und den Gelenkmechanismus übertragen.
Dies bewegt die Kolben hin und her und komprimiert Kühlgas in
den zugehörigen
Zylinderbohrungen. Außerdem
führt der Scharniermechanismus
die Schrägscheibeeibe
und verändert
den Neigungswinkel der Schrägscheibeeibe,
um den Hub der Kolben zu verändern.
Auf diese Art und Weise wird die Verdrängung des Kompressors mit variabler
Verdrängung
variiert.
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Die
japanische offengelegte Patentveröffentlichungs-Nr.
2001-289159 beschreibt
ein Beispiel eines in einem Kompressor mit variabler Verdrängung verwendeten
Gelenkmechanismus. Wie in
1 dargestellt,
hat eine Schrägscheibeeibe
101 eine Endfläche
101a,
die in Richtung einer Anschlussplatte
102 weist (Schubflansch).
Ein Gelenkstift
103 ist in der Endfläche
101a angeordnet.
Sphärische
Vorsprünge
103a und
103b stehen
von gegenüberliegenden
Seiten des Gelenkstifts
103 hervor. Die Anschlussplatte
102 hat
eine Endfläche
102c, die
zu der Schrägscheibeeibe
101 hinweist.
Eine Führungsnut
102a zum
Führen
des sphärischen
Vorsprungs
103a und eine Führungsnut
102b zum
Führen
des sphärischen
Vorsprungs
103b sind in der Nähe der Endfläche
102c vorgesehen.
Wenn der Neigungswinkel der Schrägscheibeeibe
101 verändert wird,
führen
die Führungsnuten
102a und
102b die
Bewegung der sphärischen
Vorsprünge
103a und
103b des
Gelenkstifts
103.
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Die
Anschlussplatte 102 dreht sich in der Richtung des Pfeils
R (Drehrichtung R), wie in 1 gezeigt.
Genauer gesagt dreht sich, wenn die Anschlussplatte 102 von
der Seite aus betrachtet wird, die von der Endfläche 102c weg weist,
die Anschlussplatte 102 im Uhrzeigersinn. Die Führungsnut 102a,
die sich in der Drehrichtung R vor dem Gelenkstift 103 befindet, überträgt kein
Drehmoment von der Anschlussplatte 102 auf die Schrägscheibeeibe 101. Im
Gegensatz dazu übermittelt
die andere Führungsnut 102b ein
Drehmoment von der Anschlussplatte 102 auf die Schrägscheibeeibe 101.
Demzufolge muss die Führungsnut 102b lang
und tief genug sein, um den sphärischen
Vorsprung 103b aufzunehmen und zu führen. Die Wand der Führungsnut 102b muss
außerdem
in Kontakt mit dem sphärischen
Vorsprung 103b kommen, um eine Kraft auf den sphärischen
Vorsprung 103b in der Drehrichtung R zu übertragen.
Genauer gesagt muss die Wand der Führungsnut 102b von
der rückwärtigen Seite
des sphärischen
Vorsprungs 103b mit Bezug auf die Drehrichtung R in Kontakt
geraten.
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Die
Führungsnut 102a,
die kein Drehmoment auf die Schrägscheibeeibe 101 überträgt, braucht nicht
tief und lang zu sein. Außerdem
ist ein Kontakt zwischen der Wand der Führungsnut 102a und
dem sphärischen
Vorsprung 103a nicht erforderlich für die Übertragung von Drehmoment von
der Anschlussplatte 102 auf die Schrägscheibeeibe 101,
Neigung der Schrägscheibeeibe 101 und
Aufnehmen der auf die Kolben der Schrägscheibeeibe 101 aufgebrachten
Kompressionsreaktion.
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Trotzdem
ist eine recht aufwändige
Bearbeitung erforderlich, um tiefe und lange Nuten auszubilden,
das heißt
die Führungsnuten 102a und 102b. Demzufolge
erfordert die Bearbeitung eines Scharniermechanismus wie des in 1 dargestellten
viel Arbeit.
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Die
Führungsnut 102a,
die kein Drehmoment auf die Schrägscheibeeibe 101 übermittelt,
hat eine Wand, die in der Drehrichtung R vor dem sphärischen Vorsprung 103a befindlich
ist. Außerdem
ist der Abstand zwischen dem sphärischen
Vorsprung 103a und dem sphärischen Vorsprung 103b klein.
Der Abstand zwischen der Führungsnut 102a und
der Führungsnut 102b ist
ebenfalls klein. Daher ist die Unterstützung der Anschlussplatte 102 durch
die Schrägscheibeeibe 101 unzureichend.
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Eine
von den Kolben produzierte Kompressionsreaktion kann auf exzentrische
Art und Weise auf die Schrägscheibeeibe 101 einwirken,
wie durch den Pfeil X angezeigt, der den Belastungsmittelpunkt der Reaktion
anzeigt. Dies kann die Schrägscheibeeibe 101 in
einer Richtung neigen, die von der Richtung abweicht, in der sich
die Schrägscheibeeibe 101 neigt,
wenn die Verdrängung
verändert
wird. In einem solchen Fall berühren
die sphärischen
Vorsprünge 103a und 103b die
Wände der
Führungsnuten 102a und 102b auf
eine andere Art und Weise als sie eigentlich sollten. Dies würde den
Gleitwiderstand zwischen den Wänden
der Führungsnuten 102a und 102b und
den zugehörigen
sphärischen
Vorsprüngen 103a und 103b erhöhen und
die Steuerbarkeit der Verdrängung
des Kompressors vermindern.
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In
ihrem breitesten Aspekt schafft die Erfindung einen Kompressor mit:
einem Gehäuse,
einer in dem Gehäuse
ausgeformten Zylinderbohrung, einer in dem Gehäuse auf drehbare Art und Weise
gelagerten Antriebswelle, einer mit der Antriebswelle so verbundenen
Anschlussplatte, dass sie sich integral mit der Antriebswelle dreht,
einer Nockenplatte (18), die mittels der Antriebswelle
in einer neigbaren Art und Weise gelagert ist, wobei die Nockenplatte
eine erste Oberfläche
hat, die in Richtung der Anschlussplatte weist, und die Anschlussplatte
eine zweite Oberfläche
hat, die in Richtung der ersten Oberfläche der Nockenplatte weist,
einem Kolben, dessen eines Ende mit der Nockenplatte verbunden ist
und der sich in der Zylinderbohrung hin und her bewegt, und einem
Gelenkmechanismus, der zwischen der Anschlussplatte und der Nockenplatte
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Gelenkmechanismus
folgendes beinhaltet: eine Lagerung, die an der ersten Oberfläche ausgeformt
ist und eine Einsetzöffnung
beinhaltet, einen durch die Einsetzöffnung hindurch eingesetzten
Stift, der einen sphärischen
Bereich und eine drehbare Walze hat, wobei sich der sphärische Bereich
von der Lagerung aus in einer Richtung rückwärts mit Bezug auf die Richtung
erstreckt, in welcher die Antriebswelle sich während des Betriebs dreht, und
die Walze sich von der Lagerung aus in einer Richtung vorwärts mit
Bezug auf die Richtung erstreckt, in welcher sich die Antriebswelle während des
Betriebs dreht, einen ersten Nocken, der an der zweiten Oberfläche ausgeformt
ist und eine Nut beinhaltet, die den sphärischen Bereich umgibt und
führt,
und einen zweiten Nocken, der an der zweiten Oberfläche ausgeformt
ist und eine Nockenfläche
für den
Kontakt mit der Walze und zum Führen der
Walze beinhaltet.
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Die
vorliegende Erfindung schafft daher einen Kompressor mit variabler
Verdrängung,
der einen Gelenkmechanismus hat, der einfach bearbeitet wird.
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Das
US-Patent mit der Veröffentlichungs-Nr.
US,5,782,219 offenbart eine
Kolbenmaschine, die für Hochdruckanwendungen
oder für
CO
2-Motorfahrzeug-Klimaanlagensysteme vorgesehen
ist und ein Taumelscheibegetriebe hat, dessen Taumelscheibe unterschiedlich
geneigte Positionen zu Zwecken der Energiesteuerung einnehmen kann.
Für diesen Zweck
ist ein Taumelgelenk vorgesehen, das als Bolzengelenk konstruiert
ist und eine Kippbewegung der Taumelscheibe, die an der Motorwelle
gelagert ist, durch eine Schlitzführung eines Antriebsstifts
ermöglicht.
Eine gute Steuerbarkeit dieses sich hin und her bewegenden Motors
ergibt sich aus die Reibung reduzierenden Motorkomponenten, die
an dem Antriebsstift vorgesehen sind und Lager aufweisen, die eine
Drehung des Antriebsstifts um seine Längsachse herum ermöglichen,
sowie eine Gleitbuchse oder ein Wälzlager an einem der Stiftenden
im Eingriff in Schlitzführungen.
Außerdem
ist in der Nähe
des stärker
belasteten Stiftendes eine Gleitscheibe vorgesehen, die axiale Kräfte absorbiert.
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Das
US-Patent mit der Veröffentlichungs-Nr.
US 5,387,091 offenbart einen
Schrägscheibeeibenkompressor
mit variabler Kapazität,
einschließlich
eines Gelenkmittels. Dieses Gelenkmittel beinhaltet einen Lagerungsarm,
einen Hauptführungsstift
und einen Hilfsführungsstift.
Der Lagerungsarm ist an dem Rotor so vorgesehen, dass er von dort
in Richtung der schwingenden Schrägscheibeeibe hervorsteht, und
er hat eine Hauptführungsöffnung,
die sich rechtwinklig mit der Antriebswelle erstreckt. Der Hauptführungsstift
ist drehbar in die Hauptführungsöffnung eingesetzt.
Der Hilfsführungsstift
ist gleitbar in eine Öffnung
eingesetzt, die in dem Hauptführungsstift oder
in der schwingenden Schrägscheibeeibe
ausgebildet ist, und zwar rechtwinklig mit dem Hauptführungsstift
an einem Ende, und ist an seinem anderen Ende an dem anderen der
beiden genannten Elemente Hauptführungsstift
und schwingende Schrägscheibeeibe
fixiert. Mit dem Gelenkmittel können
die oberen Freiräume
der Kolben stets virtuell gleichmäßig gehalten werden, und die
Momente, die sich aus den Kompressionsreaktionskräften ergeben,
können daran
gehindert werden, mit der Ausgabekapazitätssteuerung zu interferieren.
Außerdem
kann der Kompressor die Verminderung der Herstellkosten erzielen.
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Vorteile
und weitere Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung, wenn
diese zusammen mit den begleitenden Zeichnungen gesehen wird, die beispielhaft
die Prinzipien der Erfindung erläutern.
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Die
Erfindung und bevorzugte Ziele und Vorteile der Erfindung ergeben
sich am besten mit Bezug auf die nun folgende Beschreibung der bestimmten beispielhaften
Ausführungsformen
zusammen mit den begleitenden Zeichnungen, in welchen:
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1 eine
Querschnittsansicht ist, die einen Gelenkmechanismus eines Kompressors
mit variabler Verdrängung
aus dem Stand der Technik zeigt;
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2 ist
ein Querschnittsdiagramm eines Kompressors mit variabler Verdrängung gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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3 ist
eine Ansicht, die einen Gelenkmechanismus in dem Kompressor der 2 zeigt;
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4 ist
eine Seitenansicht, die den Gelenkmechanismus der 3 zeigt;
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5 ist
eine Ansicht, die einen Gelenkmechanismus gemäß einer anderen Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt;
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6 ist
eine Ansicht, die einen Gelenkmechanismus gemäß einer weiteren Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt; und
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7 ist
eine Ansicht, die einen Gelenkmechanismus gemäß einer noch anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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In
den Zeichnungen werden für
gleiche Elemente gleiche Ziffern verwendet.
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Ein
Kompressor 10 mit variabler Verdrängung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezug auf die 2 bis 4 beschrieben.
In der bevorzugten Ausführungsform
wird der Kompressor 10 in einem Kühlkreislauf einer Fahrzeugklimaanlage
verwendet.
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2 ist
eine Querschnittsansicht des Kompressors 10. Die linke
Seite, wie in 2 zu sehen, wird als Vorderseite
des Kompressors 10 bezeichnet, und die rechte Seite als
Rückseite
des Kompressors 10. Wie in 2 dargestellt,
hat der Kompressor 10 ein Gehäuse 10a, das einen
Zylinderblock 11 beinhaltet, ein an dem vorderen Ende des
Zylinderblocks 11 fixiertes vorderes Gehäuse 12 und
ein an dem hinteren Ende des Zylinderblocks 11 mittels
einer Ventilplatte 13 fixiertes hinteres Gehäuse 14.
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Eine
Kurbelkammer 15 ist in dem Gehäuse 10a zwischen dem
Zylinderblock 11 und dem vorderen Gehäuse 12 definiert.
Eine Antriebswelle 16, die sich durch die Kurbelkammer 15 hindurch
erstreckt, ist auf drehbare Art und Weise zwischen dem Zylinderblock 11 und
dem vorderen Gehäuse 12 gelagert. Die
Antriebswelle 16 ist mit einem nicht dargestellten Motor
verbunden, der als Antriebsquelle für das Fahrzeug dient. Die Antriebswelle 16 wird
mittels des Motors angetrieben und in der durch den Pfeil R gekennzeichneten
Richtung gedreht.
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Eine
im Allgemeinen scheibenartige Anschlussplatte 17 ist an
der Antriebswelle 16 in der Kurbelkammer 15 fixiert,
so dass sie sich integral mit der Antriebswelle 16 dreht.
Die Kurbelkammer 15 nimmt eine Schrägscheibeeibe 18 auf,
die als eine Nockenplatte funktioniert. Eine Wellenöffnung 18a, durch
welche hindurch die Antriebswelle 16 eingesetzt ist, erstreckt
sich durch einen mittleren Bereich der Schrägscheibeeibe 18 hindurch.
Ein Gelenkmechanismus 19 ist zwischen der Anschlussplatte 17 und
der Schrägscheibeeibe 18 angeordnet.
Die Schrägscheibeeibe 18 ist
mit der Anschlussplatte 17 durch den Scharniermechanismus 19 verbunden
und mittels der Antriebswelle 16 bei der Wellenöffnung 18a gelagert.
Die Schrägscheibeeibe 18 dreht
sich synchron mit der Anschlussplatte 17 und der Antriebswelle 16.
Außerdem
neigt sich die Schrägscheibeeibe 18 relativ
zu der Antriebswelle 16, wenn sie in der axialen Richtung
entlang der Antriebswelle 16 gleitet.
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Mehrere
gleichmäßig beabstandete
Zylinderbohrungen 27, von denen in 2 nur eine
dargestellt ist, erstrecken sich durch den Zylinderblock 11 hindurch
um die Achse T der Antriebswelle 16 herum. Ein Einzelkopfkolben 28 bewegt
sich in jeder Zylinderbohrung 27 hin und her. Der Kolben 28 verschließt die vordere Öffnung der
Zylinderbohrung 27. Die vordere Seite der Ventilplatte 13 verschließt die hintere Öffnung der
Zylinderbohrung 27. Eine Kompressionskammer 29 ist
in der Zylinderbohrung 27 definiert. Das Volumen der Kompressionskammer 29 verändert sich
gemäß der Hin-
und Herbewegung des Kolbens 28.
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Der
Kolben 28 ist durch zwei Schuhe 30 mit dem Außenumfangsbereich
der Schrägscheibeeibe 18 verbunden.
Eine Ansaugkammer 31 und eine Auslasskammer 40 sind
zwischen der Ventilplatte 13 und dem hinteren Gehäuse 14 definiert.
Die Ventilplatte 13 beinhaltet eine Ansaugöffnung 32 und
ein Ansaugventil 33, die sich zwischen jeder Kompressionskammer 29 und
der Ansaugkammer 31 befinden. Außerdem beinhaltet die Ventilplatte 13 eine
Auslassöffnung 34 und
ein Auslassventil 35, das zwischen jeder Kompressionskammer 29 und
der Auslasskammer 40 vorgesehen ist.
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Wenn
sich jeder Kolben 28 von seinem oberen Todpunkt zu seinem
unteren Todpunkt bewegt, wird Kühlgas
(in der bevorzugten Ausführungsform Kohlendioxid)
in die entsprechende Kompressionskammer 29 aus der Ansaugkammer 31 durch
die zugehörige
Ansaugöffnung 32 und
das zugehörige
Ansaugventil 33 hineingezogen. Wenn sich der Kolben 28 von der
unteren zur oberen Todpunktposition bewegt, wird das Kühlgas in
der Kompressionskammer 29 auf einen vorbestimmten Druck
komprimiert und in die Auslasskammer 40 durch die zugehörige Auslassöffnung 34 und
das zugehörige
Auslassventil 35 ausgelassen.
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Ein
Ablasskanal 36, ein Gaszuleitekanal 37 und ein
Steuerventil 38 sind in dem Gehäuse 10a des Kompressors 10 vorgesehen.
Der Ablasskanal 36 verbindet die Kurbelkammer 15 und
die Ansaugkammer 31. Der Gaszuleitekanal 37 verbindet
die Auslasskammer 40 und die Kurbelkammer 15.
Das Steuerventil 38, das in der Technik bekannt ist, ist
in dem Gaszuleitekanal 37 angeordnet.
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Der Öffnungsbetrag
des Steuerungsventils 38 wird eingestellt, um die Balance
zwischen der Menge des Hochdruckauslassgases, das in die Kurbelkammer 15 durch
den Gaszuleitekanal 37 hindurch geleitet wird, und der
Menge des Gases zu steuern, das durch den Ablasskanal 36 hindurch
aus der Kurbelkammer 15 hinausgeleitet wird. Dies bestimmt
den Innendruck der Kurbelkammer 15. Wenn sich der Innendruck
der Kurbelkammer 15 verändert, verändert sich
auch der Unterschied zwischen dem Innendruck der Kurbelkammer 15 und
dem Innendruck der Kompressionskammern 29. Dies verändert den
Neigungswinkel der Schrägscheibeeibe 18 (den Winkel
der Schrägscheibeeibe 18 relativ
zu einer Ebene rechtwinklig zur Achse T der Antriebswelle 16).
Auf diese Art und Weise wird der Hub der Kolben 28 oder
die Verdrängung
des Kompressors 10 eingestellt.
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Beispielsweise
vergrößert eine
Verminderung im Innendruck der Kurbelkammer 15 die Neigung
der Schrägscheibeeibe 18.
Dies verlängert
den Hub der Kolben 28 und erhöht die Verdrängung des Kompressors 10.
Im Gegensatz dazu vermindert eine Zunahme im Innendruck der Kurbelkammer 15 die
Neigung der Schrägscheibeeibe 18.
Dies verkürzt den
Hub der Kolben 28 und vermindert die Verdrängung des
Kompressors 10.
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Der
Gelenkmechanismus 19 wird nun diskutiert werden.
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Wie
es in den 2 bis 4 dargestellt
ist, hat die Schrägscheibeeibe 18 eine
Endfläche 18b, die
in Richtung der Anschlussplatte 17 weist. Eine Lagerung 20 steht
von der Endfläche 18b in
Richtung der Anschlussplatte 17 hervor. Die Lagerung 20 befindet
sich in der Nähe
eines Bereichs der Schrägscheibeeibe 18,
der jeden Kolben 26 in den oberen Todpunkt bewegt. Dieser
Bereich der Schrägscheibeeibe 18 wird
als mit dem oberen Todpunkt übereinstimmende
Position P bezeichnet. Eine Mittelebene S ist in der Mitte der Lagerung 20 definiert,
wo die distale Kante der Lagerung 20 gleichmäßig in zwei
Teile geteilt ist. Die Mittelebene S liegt entlang einer Ebene parallel
zu einer Ebene einschließlich
der Achse T der Antriebswelle 16 und der mit dem oberen
Todpunkt übereinstimmenden
Position P. Die Mittelebene S ist von der Position P in der Drehrichtung
R der Antriebswelle 16 versetzt.
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Eine
Einsetzöffnung 20a erstreckt
sich durch die Lagerung 20 in einer Richtung rechtwinklig
zur Mittelebene S. Ein Gelenkstift 21 ist in die Einsetzöffnung 20a der
Lagerung 20 pressgepasst und dort fixiert. Der Gelenkstift 21 beinhaltet
einen ersten Endbereich 21a (rechtes Ende in 2)
und einem zweiten Endbereich 21b (linkes Ende in 2),
welche sich von der Lagerung 20 aus erstrecken. Der zweite Endbereich 21b befindet
sich in der Drehrichtung R vor dem ersten Endbereich 21a.
In anderen Worten erstreckt sich der erste Endbereich 21a von
der Lagerung 20 in einer Richtung rückwärts mit Bezug auf die Richtung,
in der sich die Antriebswelle 16 dreht. Außerdem erstreckt
sich der zweite Endbereich 21b von der Lagerung 20 in
einer Richtung vorwärts
mit Bezug auf die Richtung, in der sich die Antriebswelle 16 dreht.
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Der
zweite Endbereich 21b des Gelenkstifts 21 lagert
eine zylindrische Walze 22 (einen zweiten Führungsvorsprung)
auf drehbare Art und Weise. Ein Schnappring 26 (Stopper)
ist an dem zweiten Endbereich 21b angebracht, um zu verhindern,
dass die Walze 22 von dem Gelenkstift 21 abfällt. Ein
sphärischer
Vorsprung 23, der als erster Führungsvorsprung funktioniert,
ist integral mit dem ersten Endbereich 21a ausgeformt.
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Die
mit dem oberen Todpunkt übereinstimmende
Position P der Schrägscheibeeibe 18 befindet sich
zwischen der Walze 22 und dem sphärischen Vorsprung 23.
Der Abstand zwischen der Walze 22 (insbesondere der Ebene
M1, die entlang der äußeren Endfläche der
Walze 22 liegt) und der Position P ist länger als
der Abstand zwischen dem sphärischen Vorsprung 23 (insbesondere
der Ebene M2, die den Mittelpunkt des sphärischen Vorsprungs 23 beinhaltet
und parallel zur mittleren Ebene S der Lagerung 20 ist)
und der Position P. Der minimale Abstand zwischen dem sphärischen
Vorsprung 23 und der Lagerung 20 ist länger als
der minimale Abstand zwischen der Walze 22 und der Lagerung 20.
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Die
Anschlussplatte 17 hat eine Endfläche 17a, die in Richtung
der Schrägscheibeeibe 18 weist. Ein
erster Nocken 24 ist an der Endfläche 17a ausgebildet.
Der erste Nocken 24 beinhaltet eine innere Oberfläche 24a,
die eine relativ lange und tiefe Nut definiert, um den sphärischen
Vorsprung 23 zu führen.
Die innere Oberfläche 24a des
ersten Nockens 24 definiert die Wand der Nut, die den sphärischen Vorsprung 23 von
drei Richtungen aus umgibt, das heißt von hinten mit Bezug auf
die Drehrichtung R, aus der Richtung der Schrägscheibeeibe 18 und
aus der Richtung der Anschlussplatte 17. Die innere Oberfläche 24a des
ersten Nockens 24 ist so geneigt, dass der Scheibenbereich
der Anschlussplatte 17 sich weiter entfernt, wenn die Antriebswelle 16 näher kommt.
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Ein
zweiter Nocken 25 an der Endfläche 17a der Anschlussplatte 17 ausgeformt.
Der zweite Nocken 25 befindet sich mit Bezug auf die Drehrichtung R
vor dem ersten Nocken 24. Außerdem hat der zweite Nocken 25 eine
Nockenoberfläche 25a zum Führen der
Walze 22. Diese Nockenoberfläche 25a ist so geneigt,
dass der Scheibenbereich der Anschlussplatte 17 sich weiter
entfernt, wenn die Antriebswelle 16 näher kommt. In dem zweiten Nocken 25 weist
nur die Nockenoberfläche 25a in
Richtung der Walze 22. Das heißt, der zweite Nocken 25 ist nach
vorne hin mit Bezug auf die Drehrichtung R offen. In anderen Worten
beinhaltet der zweite Nocken 25 eine Vorderseite, die der
Drehrichtung R der Antriebswelle 16 entgegengesetzt ist,
welche Vorderseite offen ist.
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Wenn
ein Drehmoment von der Anschlussplatte 17 auf die Schrägscheibeeibe 18 übertragen wird,
bringt die innere Oberfläche 24a des
ersten Nockens 24 eine Kraft auf den sphärischen
Vorsprung 23 auf. Die durch das komprimierte Kühlgas erzeugte Kompressionsreaktion
wird von den Kolben 28 auf die Schrägscheibeeibe 18 auf
exzentrische Art und Weise übertragen,
wie durch den Pfeil X gezeigt, der den Belastungsmittelpunkt der
Reaktion anzeigt. Die Nockenoberfläche 25a des zweiten
Nockens 25 nimmt hauptsächlich
eine solche Kompressionsreaktion durch die Walze 22 auf.
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Um
die Verdrängung
des Kompressors 10 zu erhöhen, wird der Neigungswinkel
der Schrägscheibeeibe 18 verändert. In
einem solchen Zustand bewegt sich die Walze 22 weg von
der Antriebswelle 16 entlang der Nockenoberfläche 25a des
zweiten Nockens 25, und der sphärische Vorsprung 23 bewegt sich
weg von der Antriebswelle 16 entlang der inneren Oberfläche 24a in
dem ersten Nocken 24. Um die Verdrängung des Kompressors 10 zu
vermindern, wird der Neigungswinkel der Schrägscheibeeibe 18 verändert. In
einem solchen zustand bewegt sich die Walze 22 in Richtung
der Antriebswelle 16 entlang der Nockenoberfläche 25a des
zweiten Nockens 25, und der sphärische Vorsprung 23 bewegt
sich entlang der inneren Oberfläche 24a in
dem ersten Nocken 24 in Richtung der Antriebswelle 16.
Auf diese Art und Weise führen
die beiden Nocken 24 und 25 die Schrägscheibeeibe 18.
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Der
Kompressor 10 der bevorzugten Ausführungsform hat die unten beschriebenen
Vorteile.
- (1) Der zweite Nocken 25 des
Scharniermechanismus 19 ist nach vorne mit Bezug auf die
Drehrichtung R geöffnet.
In anderen Worten ist der zweite Nocken 25, der kein Drehmoment
von der Anschlussplatte 17 auf die Schrägscheibeeibe 18 überträgt, keine
Nut und hat keine Wand, die die Walze 22 in der Drehrichtung
R kontaktiert. Demzufolge ist die aufwändige Bearbeitung einer tiefen
Nut nur an einer Stelle erforderlich, oder bei dem ersten Nocken 24.
Die Bearbeitung des Gelenkmechanismus 19 wird so vereinfacht.
Dies vermindert die Herstellkosten des Kompressors 10.
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Außerdem ist
die Nockenoberfläche 25a des zweiten
Nockens 25 nicht durch irgendwelche Wände umgeben. Das heißt, die
Ausgestaltung der Gestalt der Nockenoberfläche 25a ist relativ
einfach. Demzufolge wird das Profil (beispielsweise eine fein gekrümmte Oberfläche oder
eine Kombination aus flachen Ebenen) der Nockenoberfläche 25a einfacher
ausgestaltet, so dass das tote Volumen der Kompressionskammern 29 (das
heißt
der Zwischenraum zwischen jedem Kolben 28 und der Ventilplatte 13,
wenn sich der Kolben 28 im oberen Todpunkt befindet) selbst
dann konstant bleibt, wenn der Neigungswinkel der Schrägscheibeeibe 18 sich
verändert.
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Außerdem kann
der zweite Endbereich 21b des Gelenkstifts 21 aus
der Walze 22 hervorstehen, weil um die Nockenoberfläche 25 herum
keine Wände
vorhanden sind. Dies ermöglicht
die Anbringung des Schnapprings 26, um zu verhindern, dass
die Walze 22 vom zweiten Endbereich 21b herunterfällt. Der
Schnappring 26 wird an dem zweiten Endbereich 21b des
Gelenkstifts 21 nach dem Anbringen der Walze 22 an
dem zweiten Endbereich 21b angebracht. Auf diese Art und
Weise wird die Walze 22 einfach an dem Gelenkstift 21 montiert.
- (2) In dem zweiten Nocken 25 weist
nur die Nockenoberfläche 25a zu
der Walze 22 hin. In anderen Worten hat abgesehen von der
Nockenoberfläche 25a der
zweite Nocken 25 keine Wände, die in Richtung der Walze 22 weisen.
Als Ergebnis kann der Abstand zwischen der Walze 22 und
der mit dem oberen Todpunkt übereinstimmenden
Position P maximiert werden. In anderen Worten sind der Abstand
zwischen der Walze 22 (der Ebene M1) und dem sphärischen
Vorsprung 23 (der Ebene M2) und so der Abstand zwischen dem
ersten 24 und dem zweiten Nocken 25 lang. Demzufolge
lagert die Anschlussplatte 17 die Schrägscheibeeibe 18 stabil.
Selbst wenn die Kompressionsreaktion X von den Kolben 28 auf die
Schrägscheibeeibe 18 auf
exzentrische Art und Weise übertragen
wird, wird die Schrägscheibeeibe 18 daher
daran gehindert, sich in einer Richtung zu neigen, die von der Richtung
abweicht, in der sie sich neigt, um die Verdrängung zu variieren. Außerdem wird
der Gleitwiderstand in dem Gelenkmechanismus vermindert, und die Steuerbarkeit
der Verdrängung
des Kompressors 10 wird verbessert.
- (3) Der Gelenkstift 21 lagert die Walze 22 auf drehbare
Art und Weise. Demzufolge bewegt sich die Walze 22 gleichförmig entlang
der Nockenoberfläche 25a des
zweiten Nockens 25. Dies verbessert die Steuerbarkeit der
Verdrängung
des Kompressors 10.
- (4) Die Walze 22, die die Kompressionsreaktion X aufnimmt,
befindet sich neben der Lagerung 20. Dies vermindert die
Belastung, die durch die Kompressionsreaktion X produziert und von
der Walze 22 auf den Gelenkstift 21 aufgebracht
wird. Demzufolge wird die Stanzzeit des Gelenkstifts 21 verbessert.
Die auf den sphärischen
Vorsprung 23 während
der Übertragung
des Drehmoments aufgebrachte Last ist klein. Demzufolge ist die
auf den Gelenkstift 21 während der Übertragung von Drehmoment aufgebrachte
Belastung gering. Selbst wenn der sphärische Vorsprung 23 von
der Lagerung 20 getrennt wird, beeinträchtigt dies daher nicht die
Stanzzeit des Gelenkstifts 21.
- (5) Als das Kühlmittel
für die
Fahrzeugklimaanlage wird Kohlendioxid verwendet. Experimentell ist festgestellt
worden, dass die Kompressionsreaktion X, die auf die Schrägscheibeeibe 18 wirkt,
größer ist,
wenn ein Kohlendioxidkühlgas
verwendet wird, als wenn ein FREON-Kühlmittel
verwendet wird. Es ist auch experimentell bestätigt worden, dass die Kompressionsreaktion
X auf den Außenumfangsbereich
der Schrägscheibeeibe 18 einwirkt.
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In
der bevorzugten Ausführungsform
ist die Walze 22 von der mit dem oberen Todpunkt übereinstimmenden
Position P getrennt. Außerdem
sind der Abstand zwischen der Walze 22 (der Ebene M1) und dem
sphärischen
Vorsprung 23 (der Ebene M2) und so der Abstand zwischen
dem ersten 24 und dem zweiten Nocken 25 lang.
Demzufolge nehmen in dem Kompressor 10, der Kohlendioxidkühlgas komprimiert,
der Gelenkmechanismus 19 und die Anschlussplatte 17 die
Kompressionsreaktion X auf, die auf die Schrägscheibeeibe 18 einwirkt,
und zwar in einer bevorzugten Art und Weise. Außerdem wird die Schrägscheibeeibe 18 daran
gehindert, sich in einer Richtung zu neigen, die von der verschieden
ist, in der sie sich verneigt, um die Verdrängung zu variieren. Der Kompressor 10 ist
so zum Komprimieren von Kohlendioxidkühlgas geeignet.
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Fachleute
werden erkennen, dass die vorliegende Erfindung auf viele andere
spezifische Arten und Weisen verkörpert werden kann. Insbesondere kann
die vorliegende Erfindung in den folgenden Formen verkörpert werden.
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Wie
in 5 dargestellt, kann die Walze 22 des
Gelenkmechanismus 19 sphärisch sein. In diesem Fall
kann die Nockenoberfläche 45a einwärts in Übereinstimmung
mit der sphärischen
Walze 22 gekrümmt
sein. Die einwärts
gekrümmte
Nockenoberfläche 25a ist
viel flacher als die durch die innere Oberfläche 24a des ersten
Nockens 24 gebildete Nut (genauer gesagt ist der durch
den Querschnitt der Nockenoberfläche 25a gebildete
Bogen kürzer
als ein Halbkreisbogen). Demzufolge wird der Gelenkmechanismus 19 einfach
bearbeitet als Vorteil 1 der oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsform.
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In
Bezug auf 6 kann der sphärische Vorsprung 23 des
Gelenkmechanismus 19 weggelassen werden. In diesem Fall
funktioniert der erste Endbereich 21a der Gelenkstütze 21 als
der erste Führungsvorsprung.
Der erste Nocken 24 beinhaltet eine längliche Führungsöffnung 24a, in welche
hinein der erste Endbereich 21a des Gelenkstifts 21 eingesetzt wird.
Der erste Nocken 24 kontaktiert die Lagerung 20 direkt,
um Drehmoment von der Anschlusswelle 14 auf die Schrägscheibeeibe 18 zu übertragen.
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Wie
sich aus 3 ergibt, ist der Durchmesser
des sphärischen
Vorsprungs 23 des Gelenkstifts 21 größer als
der Durchmesser der Einsetzöffnung 20a der
Lagerung 20. Stattdessen kann, wie in 7 dargestellt,
der Durchmesser des sphärischen
Vorsprung 23 kleiner sein als der Durchmesser der Einsetzöffnung 20a.
Dies ermöglicht
es, den Gelenkstift 21, der den sphärischen Bereich 23 beinhaltet,
aus einem einzelnen Stangenmaterial herauszuschneiden. Da der sphärische Vorsprung 23 und
der Gelenkstift 21 integral gebildet sind, ist die Anzahl
der Bauteile des Gelenkmechanismus 19 vermindert.
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Der
sphärische
Vorsprung 23, der einen kleineren Durchmesser als die Einsetzöffnung 20a hat, kann
durch die Einsetzöffnung 20a hindurch
eingesetzt werden. Genauer gesagt kann beim Verbinden des Gelenkstifts 21 und
der Schrägscheibeeibe 18 der
Gelenkstift 21 durch die Einsetzöffnung 20a der Lagerung 20 von
dem ersten Endbereich 21a aus eingesetzt werden. In der
Ausführungsform
der 7 ist ein Flansch 21c integral mit dem
Gelenkstift 21 an der Kante des zweiten Endbereichs 21b ausgebildet,
um ein Abfallen der Walze 22 zu verhindern. Demzufolge
ist der Schnappring 26 (siehe 3), der
von dem Gelenkstift 21 separat vorgesehen ist, nicht notwendig.
Dies ermindert die Anzahl der Bauteile des Gelenkmechanismus 19.
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Die
Nockenoberfläche 25a des
zweiten Nockens 25 kann auswärts in Richtung der Walze 22 gekrümmt sein.
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Die
Walze 22 kann in Richtung der Lagerung verlängert sein,
und die Lagerung 20 kann um den verlängerten Betrag der Walze 22 verschmälert sein.
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Der
sphärische
Vorsprung 23 des Gelenkstifts 21 kann auf drehbare
Art und Weise gelagert sein. Wenn der Neigungswinkel der Schrägscheibeeibe 18 verändert wird,
bewegt sich der sphärische Bereich 23 entlang
der inneren Oberfläche 24a des ersten
Nockens 24. Das heißt,
der erste Führungsvorsprung
kann eine Walze sein.
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In
den Ausführungsformen
der 2 bis 7 wird die Walze 22 als
der zweite Führungsvorsprung
des Gelenkmechanismus 19 verwendet. Stattdessen kann der
zweite Führungsvorsprung
an der Lagerung fixiert sein, so dass er sich nicht dreht.
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Die
Lagerung 20 des Gelenkmechanismus 19 (insbesondere
die mittlere Platte S) kann in Ausrichtung mit der mit dem oberen
Todpunkt übereinstimmenden
Position P ausgebildet sein.
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Der
Abstand zwischen der Walze 22 und der Lagerung 20 sowie
der Abstand zwischen dem sphärischen
Bereich 23 und der Lagerung 20 können gleich
sein.
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In
den Ausführungsformen
der 2 bis 7 wird die vorliegende Erfindung
auf einen Schrägscheibenkompressor
[swash plate type compressor] mit variabler Verdrängung angewandt.
Stattdessen kann die vorliegende Erfindung auch auf einen Taumelscheibenkompressor
[wobble plate type compressor] mit variabler Verdrängung angewandt werden.
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In
der bevorzugten Ausführungsform
wird Kohlendioxid als Kühlmittel
der Fahrzeugklimaanlage verwendet. Es kann aber auch stattdessen
ein FREON-Kühlmittel
verwendet werden. In anderen Worten kann die vorliegende Erfindung
auf einen Kompressor mit variabler Verdrängung angewandt werden, wo
FREON das Kühlgas
ist.