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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Verbundgegenständen, die
mindestens zwei getrennte Teile umfassen, die unterschiedliche oder
sogar antagonistische Eigenschaften und/oder Funktionen haben.
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Diese
unterschiedlichen Eigenschaften und/oder Funktionen zwingen einerseits
dazu, für
die Ausführung
der besagten Objektteile verschiedene Werkstoffe zu verwenden, und
andererseits führen sie
zu häufig
komplexen und langwierigen Herstellungsverfahren, die insbesondere
getrennte Ausführungsschritte
der beiden Objektteile mit anschließender Montage der besagten
Teile einschließen.
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Als
Beispiele von bekannten Verbundgegenständen können ebenso verschiedene wie
unterschiedliche Gegenstände
wie die folgenden genannt werden:
- – Die elektrochemischen
Zellen, die einerseits zwei Elektroden umfassen, die insbesondere elektronisch
leitende und wasserabweisende Eigenschaften aufweisen, und andererseits
ein Ionentauschermedium, wie zum Beispiel Wasser oder eine poräse Membran
mit ionischer (und nicht elektronischer) Leitfähigkeit und wasseranziehenden
Eigenschaften, wobei dieses Medium die Elektroden trennt und eine
elektrolytische Lösung
einbindet. Es ist insbesondere die im WO 02/069415 beschriebene
elektrochemische Zelle bekannt, deren Elektroden jeweils von einer
weichen Graphitfolie gebildet werden, die aus gewalztem Blähgraphit erarbeitet
wird (einaxiale Verdichtung zwischen den Druckwalzen in einer mit
(„c") bezeichneten Richtung),
wonach die Folie einen Tiefziehvorgang durchläuft, bei dem ihre (ursprünglich parallelen)
Kohlenstoffebenen verformt werden und in der Richtung „c" verlaufende Querrohre
anlegt, um die Nachteile wettzumachen, die sich aus der Anisotropie
des Papyex® (elektronischer
und thermischer spezifischer Widerstand in der Richtung „c") ergeben. Anschließend durchläuft die
Fläche
der Folie, die mit der Ionentauscher-Membran in Berührung kommen soll,
noch verschiedene Behandlungen: Katalytische Behandlung durch Niederschlag
eines katalytischen Metalls (Edelmetalls wie zum Beispiel Platin),
wasserabweisende Behandlung mit einem wasserfesten Zusatz wie zum
Beispiel fluorierte Polymere (und insbesondere Polytetrafluoroethylen,
das sogenannte Teflon®).
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Ferner
wird die Ionentauscher-Membran ausgehend von Glasgeweben, porösen Polyolefinen wie
zum Beispiel Polyethylen, Polypropylen, ... hergestellt. Danach
müssen
die Membran und die Elektroden montiert werden. Es ist klar, daß die Ausführung einer
solchen Zelle komplex und langwierig ist (hohe Anzahl von Vorgängen und
Behandlungen); Sie macht große
und kostspielige Anlagen erforderlich, und es werden viele Werkstoffe
eingesetzt (verschiedene Polymere, Edelmetalle, ...);
- – Die
Gießformen
der Gießtechnik,
die zum Gießen
der Metallteile aus Legierungsschmelzen benutzt werden, und die
einen inneren feuerfesten Teil haben, der mit der Legierungsschmelze
in Berührung
kommen soll. Es kann von Vorteil sein, solche Gießformen
mit einem isolierenden äußeren Teil
zu versehen, damit mit ihnen bei Gießvorgängen ohne Verbrennungsgefahr
umgegangen werden kann. Es sind insbesondere die Sandformen oder
solche mit einem anderen feuerfesten kieselfreien Material (Zirkon,
Chromit, Olivin, Bauxit) bekannt. Eine solche Gießform besteht
aus zwei Teilen, von denen jeder deutlich einer Hälfte eines
Modells entspricht, das durch Sandverdichtung in einem Formkasten
reproduziert werden soll. Somit wird der Sand zwischen dem Formkasten
und dem Modell gefestigt, und dann wird das Modell entfernt. Die
Kohäsion
des Sandes wird mit einem Bindemittel gewährleistet, das insbesondere
unter feuchtem Ton, Siliziumgels, synthetischen Harzen, Zementen,
... gewählt
wird, oder durch Verbindungen keramischer Art, die bei Hochtemperatur
geschaffen werden. Dann wird der Formkasten mit einem äußeren Isolierkasten versehen.
Es muß darauf
hingewiesen werden, daß abgesehen
vom Komplexheitsgrad eines solchen Verfahrens auch der Umgang mit
Sand lästig
und gefährlich
ist, (die flüchtigen
Silikatpulver zwingen zum Tragen einer Maske), und daß der gewiß feuerfeste
Sand etwas benachteiligende Eigenschaften hat: Durch seine Kornstruktur
werden Gießformen
mit grobem Oberflächenzustand erzielt,
die mit zusätzlichen
Arbeiten zum Finish nachbehandelt werden müssen (zum Beispiel Schleifen);
Durch seine thermischen Eigenschaften kann die Geschwindigkeit der
Abkühlung
der Legierungsschmelze nicht kontrolliert werden, und sie können den
Gießvorgang
der Legierung schwierig gestalten und eventuell die mechanischen
Eigenschaften des erzielten Gußteils
verschlechtern; Eine Sandform wird nur einmal benutzt, und durch
die vorhandenen Bindemittel wird die Wiederaufbereitung des Sandes
schwierig oder sogar unmöglich;
- – Die
heliothermischen Wandler, die die Sonnenstrahlen in Wärmeenergie
umwandeln sollen, und die gewöhnlich
folgende Teile umfassen:
- – Eine
Absorptionsplatte, die geeignet ist, die Wärmestrahlung der Sonne zu absorbieren
und die Wärme
zu leiten, die im allgemeinen aus Kupfer realisiert ist, und deren
den Sonnenstrahlen ausgesetzte Fläche, die sogenannte Absorptionsfläche, durch
anodische Oxydation mit schwarzem Chrom (sehr giftig) behandelt
wird, damit ein verbesserter Absorptionskoeffizient und bessere Selektivität entstehen;
- – Einen
unter der Platte gestalteten Wärmetauscher,
der aus einem Röhrensystem
gebildet wird, welches das wärmeführendes
Medium transportiert. Das Rohr/Die Rohre des Kreises ist/sind auf der
der Absorptionsfläche
entgegengesetzten Fläche
der Platte, der sogenannten Transferfläche, aufgeschweißt. Die
wirklich dem Wärmetausch
dienende Oberfläche
ist auf die Kontaktzone zwischen dem Rohr/den Rohren und der Transferfläche begrenzt,
und diese Zone ist linear bei einem Rohr mit kreisförmigem Querschnitt,
- – Einen
Kasten, in dem die Platte und der Tauscher untergebracht sind, und
von dem eine zur Sonne gerichtete Fläche für Sonnenstrahlen transparent
und bevorzugt dazu geeignet ist, im Innern des Kastens einen Treibhauseffekt
entstehen zu lassen, während
die anderen Flächen
des Kastens mit einem Isolierkomplex versehen sind, der aus einer
Lage Polyurethan-Schaumstoff
gebildet wird, die zwischen zwei reflektierenden Aluminiumfolien
eingesetzt ist, damit jeglicher Wärmeverlust durch diese Flächen verhindert
wird.
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Bei
dem Komplexheitsgrad eines solchen Gegenstands ist es klar, daß sein Herstellungsverfahren
lange dauert und kostspielig ist, denn er umfaßt viele Schritte, benötigt große Anlagen
und teure Werkstoffe: Herstellung der Platte durch Gießen, Walzen,
..., anodische Oxydation der Platte, Herstellung des Rohrkreises
durch Strangpressen, Biegen, ... verschiedene Rostschutzbehandlungen
der Platte und des Kreises, Herstellung des Kastens, Herstellung
der reflektierenden Folien, Ausfütterung
des Kastens durch Ausschäumung
mit Polyurethan und Einbau der reflektierenden Folien, ..., Montage
aller Bauteile des Wandlers mit insbesondere dem Aufschweißen des
Tauscherkreises auf die Platte ... .
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Mit
der Erfindung soll ein Herstellungsverfahren für solche Verbundgegenstände vorgeschlagen werden,
das einfach, rasch und gering kostspielig ist.
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Bei
einer bevorzugten Version soll die Erfindung insbesondere ein Verfahren
vorschlagen, bei dem zwei getrennte Teile des Gegenstands, die unterschiedliche
oder sogar antagonistische Eigenschaften und/oder Funktionen haben,
in einem einzigen Vorgang gebildet und montiert werden können.
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Ein
weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, Verbundgegenstände zu liefern,
deren bekannte Eigenschaften und/oder Funktionen verbessert sind, und
die neue Vorteile bieten.
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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Verbundgegenstands,
der mindestens zwei getrennte Teile umfaßt, die unterschiedliche Eigenschaften
und/oder Funktionen haben, dadurch gekennzeichnet, daß:
- – Mindestens
eine Dicke gebildet wird, die über
70 Gewichtsprozent eines Blähmaterials
aufweist, das unter den Blähgraphiten
gewählt
wird,
- – Mindestens
eine weitere Dicke gebildet wird, die über 70 Gewichtsprozent eines
anderen Blähmaterials
aufweist, das unter den Blähvermiculiten gewählt wird,
- – Dann
die gebildeten Dicken so zusammen verdichtet werden, daß sie konsolidiert
werden, wobei jede konsolidierte Dicke einem der Teile des Gegenstands
entspricht.
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Es
wird darauf hingewiesen, daß die
Dicken gleichzeitig oder nacheinander in einer oder einer anderen
Reihenfolge je nach dem herzustellenden Gegenstand gebildet werden
können.
Im Weiteren wird mit dem Begriff „Graphitdicke" eine Dicke bezeichnet, die über 70 Gewichtsprozent
eines Blähmaterials enthält, das
unter den Blähgraphiten
gewählt
wird; Desgleichen wird mit dem Begriff „Vermiculitdicke" eine Dicke bezeichnet,
die über
70 Gewichtsprozent eines Blähmaterials
enthält,
das unter den Blähvermiculiten
gewählt
wird. Wenn erforderlich, wird der konsolidierte oder nicht konsolidierte
Zustand der betrachteten Dicke angegeben.
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Der
Ansatz der Erfindung, der ihre Konzipierung beherrschte, hat somit
darin bestanden, einerseits mindestens zwei Blähmateriale für die Ausführung von
getrennten Objektteilen mit unterschiedlichen Funktionen und/oder
Eigenschaften wählen
zu wollen, und andererseits sich vorzustellen, daß es möglich war,
getrennte Dicken solcher Materiale zusammen zu verdichten und somit
die Konsolidierung jeder Dicke zu erzielen, und dies trotz der unterschiedlichen
Strukturen (hinsichtlich der Anordnung der Kristalle, Korngröße, Konsoliderungsmodus,
...), und der mechanischen Strukturen (Verdichtungswiderstand, Viskosität, ...)
usw. der besagten Werkstoffe. Die Erfinder haben entdeckt, daß es entgegen
jeder Logik sogar möglich
war, die jeweilige Dichte der beiden Dicken zu steuern, indem insbesondere
das Korngrößenprofil
des verwendeten Blähvermiculits gewählt wurde.
Somit gelingt es, eine konsolidierte Vermiculitdicke zu erzielen,
während
die Graphitdicke, – die
zuerst konsolidiert wird und vor ihrer Konsolidierung den größten Teil
der angewandten Verdichtungskraft absorbiert, – nur eine geringe Dichte in der
Nähe ihrer
minimalen Dichte bei Konsolidierung aufweist (etwa 30 kg/m3).
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Die
Erfinder haben auch feststellen können, daß erstaunlicherweise die Verdichtung
von zwei angrenzenden Dicken, das heißt, die sich berührende Flächen aufweisen,
es ermöglichte,
fest miteinander verbundene konsolidierte Dicken zu erzielen, und dies
einschließlich
im Fall einer Verdichtung in einer einzigen rechtwinkligen zu den
besagten Dicken verlaufenden Richtung, das heißt rechtwinklig zu ihrer Schnittstelle.
Dieses Ergebnis erscheint überraschend,
wenn man bedenkt, daß der
Graphit sich zuerst und mit einer geordneten Lamellenstruktur konsolidiert,
deren parallele Blättchen
gegeneinander gleiten können
und dem neuverdichteten Graphit eine Eigenschaft als Schmiermittel
verleihen, während
die Konsolidierung des Vermiculits erst nach derjenigen des Graphits
eintritt und zu einer ungeordneten Struktur führt. Man hätte also erwarten können, daß das Vermiculit,
das außerdem
noch eine größere Korngröße als diejenige
des Graphits aufweist, sich auf der glatten und rutschigen Oberfläche der
konsolidierten Graphitdicke nicht verankern kann. Und doch tritt
eine feste Verbindung ein, und später wird an der Schnittstelle
der konsolidierten Dicken eine leichte Überschneidung der Graphitebenen
mit den Vermiculitkörnern
festgestellt.
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Mit
dem erfindungsgemäßen Verfahren
können
mit einfachen Vorgängen
in geringer Anzahl (Bildung und gleichzeitige Verdichtung der Dicken)
zwei getrennte Teile eines Gegenstands ausgeführt werden, die unterschiedliche
oder sogar antagonistische Eigenschaften und/oder Funktionen haben.
Es können
damit insbesondere in einem einzigen Durchgang die Vorgänge der
Bildung und der Montage der besagten Teile verbunden werden. Das
erfindungsgemäße Verfahren
ist besonders einfach und rasch; Es erfordert nur wenige Arbeitskräfte.
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Es
muß außer diesen
Vorteilen darauf hingewiesen werden, daß der neuverdichtete Graphit
und das neuverdichtete Vermiculit leicht recycelfähig sind (sie
müssen
nur mit einer Einlagelösung
wieder abgelöst
werden).
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Vorteilhafterweise
und erfindungsgemäß sind mindestens
zwei der gebildeten Dicken angrenzend. Bei einer Variante werden
die Dicken so gebildet, daß sie
keinerlei Kontaktfläche
aufweisen. Dies ist der Fall, wenn Trennmittel zwischen den besagten Dicken
eingesetzt werden (zum Beispiel ein Trennblatt aus einem geeigneten
Material), oder wenn der herzustellende Gegenstand außer seinen
beiden ursprünglich
definierten getrennten Teilen einen dritten Teil umfaßt, der
zwischen den beiden ersten liegt, und der zwischen den beiden Dicken
plaziert wird, bevor sie verdichtet werden.
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Erfindungsgemäß werden
die gebildeten Dicken in mehreren Richtungen zusammen verdichtet, und
insbesondere in drei rechtwinkligen Richtungen. Bei einer Variante
werden die gebildeten Dicken in einer einzigen Richtung verdichtet,
und insbesondere in einer deutlich rechtwinkligen Richtung zu einer Frontalebene
einer Dicke oder zu einer Schnittstellenebene zwischen den besagten
Dicken. Die Wahl zwischen diesen beiden Verfahren hängt im Wesentlichen
von den für
die Graphitdicke gewünschten
Eigenschaften ab: Eine einachsige Verdichtung (in einer einzigen
Richtung) der Dicken führt
dazu, daß eine
stark anisotrope konsolidierte Graphitdicke erzielt wird, (die in
der Verdichtungsrichtung „c" erzielten Eigenschaften
unterscheiden sich von denjenigen, die in jeder zur Richtung „c" rechtwinkligen Richtung „a" erzielt werden),
während
eine Verdichtung in allen Richtungen (das zum Beispiel bei der Verdichtung
in drei rechtwinkligen Richtungen erzielte Ergebnis) dazu führt, daß eine gering
anisotrope konsolidierte Graphitdicke erzielt wird. Mit Änderungen
der Verdichtungsbelastungen, die auf die Dicken je nach der Richtung
angesetzt werden, können
die Eigenschaften der konsolidierten Graphitdicke angepaßt und gesteuert
werden.
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Bei
einer Version der Erfindung werden die gebildeten Dicken einem einzigen
Verdichtungsvorgang je Richtung unterzogen. Anders ausgedrückt, die
Dicken werden ein einziges Mal in jeder Richtung verdichtet.
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Vorteilhafterweise
und erfindungsgemäß werden
die gebildeten Dicken einem einzigen Verdichtungsvorgang unterzogen,
ob diese nur in einer einzigen Richtung oder gleichzeitig in mehreren Richtungen
verdichtet werden. Die erfindungsgemäße Bildung und die Montage
der beiden getrennten Teile des Gegenstands erfolgen in diesem Fall
in einem einzigen Durchgang.
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Bei
einer Variante werden die gebildeten Dicken mehreren getrennten
Verdichtungsvorgängen in
mindestens einer Richtung unterzogen. In dieser Richtung wird insbesondere
eine erste Verdichtung durchgeführt,
die geeignet ist, die gebildeten Dicken zu konsolidieren, damit
mit ihnen umgegangen werden kann, und später eine zweite Verdichtung,
die geeignet ist, einer der besagten Dicken eine gewünschte Dichte
zu verleihen (höher
als die minimale Konsolidierungsdichte).
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Vorteilhafterweise
und erfindungsgemäß werden
bei der Verdichtung der gebildeten Dicken auf mindestens einer Fläche, der
sogenannten Außenfläche, mindestens
einer Graphitdicke Formen mit offenen Hohlräumen gedruckt, die sogenannten Fangformen,
die geeignet sind, die Infrarotwellen aufzufangen. Die Fangformen
weisen insbesondere mindestens eine frontale Abmessung (Öffnung)
von zwischen 1 μm
und 1 cm und eine Tiefe von zwischen 1 μm und 5 cm auf. Unter „Außenfläche" wird eine von außerhalb
des Gegenstands sichtbare Fläche der
Graphitdicke verstanden, so daß sie
einer Infrarot-Strahlenquelle
ausgesetzt werden kann.
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Durch
die optische Selektivität
und die gute Thermodiffusion des neuverdichteten Blähgraphits kann
die Temperatur der konsolidierten Graphitdicke reguliert werden,
indem mindestens eine ihrer Außenflächen einer
Infrarotstrahlung ausgesetzt wird. Die vorhandenen Fangformen verbessern
die Kalorienzuführung
durch eine solche Erhitzung durch Strahlung: Eine einfallende Welle,
die in das Innere einer Fangform eintritt, erfährt vielfache Reflexionen auf
den Flächen
gegenüber
der Fangform; Schließlich
wird die Energie der Welle fast vollständig vom Graphit an einer solchen
Fangform absorbiert (der Anteil des einfallenden Flusses, der von
der Form nach außen reflektiert
wird und also eventuell verlorengeht, ist sehr gering).
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Ferner
tragen die vorhandenen Fangformen durch Vergrößerung der Oberfläche der
Außenfläche ebenfalls
dazu bei, nicht nur die Kalorienzuführung zu erhöhen, sondern
bei einer Abkühlung
der Graphitdicke auch die Kalorienabführung. Die Fangformen verringern
schließlich
noch die thermische Trägheit
der Graphitdicke, die schon durch die wahren Eigenschaften des neuverdichteten
Blähgraphits
gering sind.
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Die
gedruckten Fangformen können
lineare Abdrucke wie zum Beispiel gerade oder gekrümmte Schlitze,
Nuten, Rillen, ... mit kreisförmigem,
quadratischem, dreieckigem ... Querschnitt oder auch punktuelle
Abdrücke
in Pyramiden-, Kegel-, Halbkugel-, Zylinderform (quadratischer oder
kreisförmiger
Querschnitt) ... sein. Die Geometrie der gedruckten Formen wird
je nach den zu absorbierenden Wellenlängen und der für die konsolidierte
Graphitdicke gewünschten
thermischen Reaktion gewählt.
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Beim
Verdichten der gebildeten Dicken können auch auf mindestens einer
Außenfläche einer
Dicke (aus Graphit oder vorzugsweise aus Vermiculit) Fangformen
gedruckt werden, die dazu geeignet sind, Schallwellen oder auch
elektromagnetische Wellen je nach Bestimmung des Gegenstands zu fangen.
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In
allen Fällen
kann mit der Erfindung ein Gegenstand (oder ein Teil eines Gegenstands)
auf einfache, rasche, wirtschaftliche, ... Weise mit Wellenfallen
versehen werden, und ohne daß für die zusätzlichen
Funktionen des Gegenstands weitere Organe oder Mittel oder ein zusätzlicher
Schritt im Herstellungsverfahren zugeführt werden muss. In der Tat werden
die Wellenfallen in den Graphit- oder Vermiculitdicken gleichzeitig
mit der Konsolidierung dieser Dicken ausgeführt.
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Vorteilhafterweise
und erfindungsgemäß wird als
Blähgraphit
ein natürlicher,
eventuell gemahlener, (aber bevorzugterweise so, wie er nach Ablösung erzielt
wird), Blähgraphit
verwendet.
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Es
wird festgehalten, daß die
gebildeten Dicken erfindungsgemäß außer den
vorher definierten Blähmaterialen
noch Zusätze
enthalten können,
die je nach den Eigenschaften und Funktionen der auszuführenden
Teile des Gegenstands unter den Blähmaterialen oder ungeblähten Materialen
gewählt werden.
Insbesondere kann die Vermiculitdicke unter 30 Gewichtsprozent Zusätze enthalten,
die unter dem Perlit, den ausgehend von Oxiden wie SiO2 oder AI2O3 erzielten Blähmaterialen,
den Kanditen, Illiten, Smektiten, Kaoliniten gewählt werden.
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Die
Erfindung betrifft insbesondere ein Verfahren zur Herstellung einer
elektrochemischen Zelle. Für
diese Anwendung wird zwischen zwei Dicken aus Blähgraphit eine Dicke aus Blähvermiculit
gebildet, dann werden die gebildeten Dicken zusammen verdichtet.
Jede konsolidierte Graphitdicke bildet eine Elektrode, während die
konsolidierte Vermiculitdicke eine Membran für den Ionentausch zwischen den
besagten Elektroden bildet. Vorteilhafterweise und erfindungsgemäß umfaßt jede
Dicke aus Blähgraphit
unter 20 Gewichtsprozent Pulver aus einem katalytischen Material
(wie zum Beispiel Metall oder Metalloxid), zwecks Katalysierung
und/oder Förderung
der elektrochemischen Reaktionen.
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Die
erfindungsgemäß hergestellte
elektrochemische Zelle wird Trockenzelle genannt: Die elektrolytische
Lösung – oder das
Lösungsmittel,
wenn die kristallisierten Aktivstoffe vorher in der Dicke aus Blähvermiculit
angeordnet wurden – wird
auf Anforderung im Augenblick der Benutzung der Zelle hinzugefügt. Die
Tränkung
der Membran kann leicht mit jedem geeigneten Mittel durchgeführt werden,
wie zum Beispiel einer Pipette.
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Es
wird festgehalten, daß eine
solche trockene Zelle als elektrochemischer Reaktor, Brennstoffzelle,
aber auch als bioelektrochemische Zelle, wie zum Beispiel eine Zelle
zur Messung des Traubenzuckergehalts im Blut, dienen kann. Bei den
bekannten Zellen zur Messung des Traubenzuckergehalts führt das
Aufbringen eines Blutstropfens auf eine hierfür vorgesehene entfernbare Zunge
zur Aktivierung eines auf einer Elektrode der Zelle vorhandenen
Enzyms und die anschließende
Generierung eines elektrischen Stroms. Die Aktivierung des Enzyms
und die Stärke
des erzeugten Stroms stehen im direkten Verhältnis zum Traubenzuckergehalt
im Blut. Bei den bekannten früheren
Zellen lösen
sich die auf der Oberfläche
einer Elektrode in gefriergetrockneter Form adsorbierten Enzyme
schließlich
ab. Vorteilhafterweise und erfindungsgemäß enthält die gebildete Vermiculitdicke gefriergetrocknete
Enzyme. Anders ausgedrückt
werden die Enzyme vor der Bildung und der Verdichtung der Dicken
direkt mit dem Blähvermiculit vermischt,
so daß sie
im Innern der konsolidierten Vermiculitdicke (Membran) unbeweglich
sind; Die Lebensdauer der Zelle wird beträchtlich verlängert.
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Vorteilhafterweise
und erfindungsgemäß werden
die gebildeten Formen in drei rechtwinkligen Richtungen zusammen
verdichtet, damit die Anisotropie der Graphitdicken reduziert wird
und somit Elektroden erzielt werden, die in allen Richtungen einschließlich in
einer rechtwinkligen Richtung zur Schnittstellenebene zwischen der
Elektrode und der Membran eine gute elektronische Leitfähigkeit
aufweisen.
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Vorteilhafterweise
und erfindungsgemäß werden
die gebildeten Dicken so verdichtet, daß die beiden konsolidierten
Graphitdicken eine Dichte von zwischen 30 und 60 kg/m3 aufweisen.
Anders gesagt werden die Dicken schwach konsolidiert, damit poröse Graphitelektroden
angeordnet werden können. Somit
tritt die elektrochemische Reaktion an jeder Elektrode nicht nur
an der Schnittstelle zwischen Graphitelektrode und Vermiculitmembran
ein, sondern auch im Innern selbst der Elektrode. Die spezifische
Oberfläche,
wo die elektrochemischen Reaktionen eintreten, und folglich die
Leistung der elektrochemischen Zelle, werden beträchtlich
erhöht.
Mit der Erfindung können
also auch die Eigenschaften der ausgeführten Teile des Gegenstands
verbessert werden.
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Vorteilhafterweise
und erfindungsgemäß werden
bei einer Variante oder in Kombination für mindestens eine der Graphitdicken
auf einer Fläche der
besagten Dicke, der sogenannten Innenfläche, die zur Vermiculitdicke
hin orientiert ist, Mikrorillen gebildet. Hierfür werden (durch Heizung oder
chemische Reaktion ...) zerstörbare
oder entfernbare Drähte
zwischen der Blähgraphitdicke
und der Blähvermiculitdicke
bei ihrer Bildung plaziert, wobei diese Drähte zerstört oder entfernt werden, wenn
die Dicken konsolidiert sind. Mit den Mikrorillen kann nicht nur die
spezifische Reaktionsfläche
auf der Elektrode erhöht
werden, sondern es können
auch an der Schnittstelle zwischen der Elektrode und der Ionentauschmembran
Mikroröhrensysteme
gebildet werden, die zur Schaffung eines Umlaufs von elektrolytischen Reagenzien
entlang der Elektrode eingesetzt werden, damit der kontinuierliche
Betrieb der elektrochemischen Zelle möglich wird.
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Vorteilhafterweise
und erfindungsgemäß werden
in mindestens eine der Blähgraphitdicken
bei ihrer Bildung Heiz-/Kühlorgane,
zum Beispiel hydraulische oder elektrische, eingelassen, damit eine
thermische Regulierung der Reagenzien erfolgt.
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Die
Heizung kann auch berührungslos
mit Hilfe mindestens eines Infrarotgenerators erfolgen, der sich
außen
und von der elektrochemischen Zelle entfernt befindet, und dies
durch die optische Selektivität
des neuverdichteten Blähgraphits.
Dann werden bevorzugt Fangformen auf mindestens einer Außenfläche von mindestens
einer der Graphitdicken gedruckt, um die Absorption der Infrarotstrahlen
zu erhöhen.
Typischerweise ist die gedruckte Außenfläche die frontale Außenfläche der
Elektrode, die entgegengesetzt zur Innenfläche steht, die zur Membran ausgerichtet
ist. Bei dieser Anwendung weisen die gedruckten Fangformen bevorzugt
mindestens eine frontale Abmessung (Öffnung) auf, die zwischen 1 μm und 5 mm
liegt, und eine Tiefe bei zwischen 1 μm und 1 mm.
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Die
Erfindung bietet also die Möglichkeit,
die Temperatur der Reagenzien in der Zelle zu regulieren und also
die Kinetiken der eingesetzten Reaktionen zu steuern und die Leistungen
beträchtlich
zu verbessern, indem gewisse begrenzende Faktoren beherrscht werden:
Abführung
der im Fall einer exothermischen Reaktion erzeugten Kalorien, Zuführung von
Kalorien im Fall einer endothermischen Reaktion.
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Die
Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung einer Gießform und
insbesondere einer Gießform
der Gießtechnik.
Für diese
Anwendung wird ein Modell, (eine Form, die später vermittels der Gießform reproduziert
werden soll), mit einer Blähgraphitdicke überdeckt,
dann wird eine Blähvermiculitdicke
gebildet, die die Graphitdecke zumindest teilweise überdeckt,
anschließend
werden die gebildeten Dicken zusammen verdichtet. Die feuerfeste
Graphitdicke entspricht dem zur Aufnahme der Metallegierungsschmelze
bestimmten Teil der Gießform;
Die Vermiculitdicke bildet zumindest auf einem Teil der Gießform eine
Schutzisolierung und erlaubt den Umgang damit ohne Verbrennungsgefahr.
Es wird darauf hingewiesen, daß die
Erfindung für
die Ausführung
aller Arten von Gießformen
anwendbar ist (sie gilt bei jedem beliebigem Material, das für die Aufnahme
in der Gießform
bestimmt ist – duroplastisches
Harz, usw.), sie ist aber besonders vorteilhaft, wenn eine Schutzisolierung
der Gießform
wünschenswert
ist.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
bietet außer
seiner Einfachheit und Schnelligkeit bei der Ausführung noch
weitere vielfältige
Vorteile: Mögliche Herstellung
von Gießformen
mit komplexen Formen in einem einzigen Vorgang; Präzision der
Abmessungen und ausgezeichnete Qualität des Oberflächenzustands
der erzielten Gießformen,
die ermöglichen, die üblichen
Arbeiten zur Fertigstellung (Bearbeitung, Schleifen, ...) abzuschaffen;
Leichtes Herausnehmen aus der Form aufgrund der Schmiereigenschaften des
neuverdichteten Blähgraphits;
Große
Langlebigkeit der erzielten Gießformen,
die sehr häufig
wiederverwendet werden können,
und die trotz der erlittenen thermischen und eventuellen chemischen
Belastungen (Korrosion, Oxydation) insbesondere einen guten Oberflächenzustand
erhalten; Möglichkeit,
die Geschwindigkeit der Abkühlung
und der Konsolidierung der Legierungsschmelze zu steuern, wie weiter unten
erklärt
wird, ...
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Vorteilhafterweise
und erfindungsgemäß werden
die gebildeten Dicken so zusammen verdichtet, daß die konsolidierte Graphitdicke
eine Dichte von über
40 kg/m3 für eine Gießform aufweist, die für Anwendungen
bei Niedertemperatur bestimmt ist (Gießmaterial wie zum Beispiel
Gips, Kunststoff, Elastomer), und bevorzugt eine Dichte von über 100 kg/m3 für
eine Gießform,
die für
Anwendungen bei Hochtemperatur bestimmt ist, wie eine Gießform der Gießtechnik
(Gießmaterial
wie zum Beispiel Legierungsschmelze), wobei eine Dichte von über 40 kg/m3 auf jeden Fall eine vollkommene Undurchlässigkeit
der Gießform
gegenüber
den feinsten und den flüssigsten
Gießmaterialen
sowie einen besonders feinen Oberflächenzustand gewährleistet.
Es wird festgehalten, daß eine
Dichte von über
100 kg/m3 bei einer Gießform bevorzugt wird, die für Anwendungen bei
Hochtemperatur bestimmt ist, denn sie verleiht der konsolidierten
Graphitdicke bessere Thermodiffusion und bietet also die Möglichkeit,
die Temperatur der Gießform
und die Abkühlgeschwindigkeit
des zu gießenden
Materials zu steuern.
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Vorteilhafterweise
und erfindungsgemäß werden
Heiz-/Kühlorgane
wie zum Beispiel ein Teil eines elektrischen oder hydraulischen
Kreises in der Blähgraphitdicke
bei ihrer Bildung plaziert. Die in diesem Fall angesetzten Verdichtungsauflagen
werden schwach genug gewählt,
damit die Heiz-/Kühlorgane nicht
beschädigt
werden, und insbesondere geeignet, der konsolidierten Graphitdicke
eine Dichte von unter 400 kg/m3 zu verleihen.
Da der Blähgraphit
ein guter Wärmeleiter
ist, der eine ausgezeichnete Thermodiffusion aufweist, werden Mittel
zur Heizung/Kühlung
eingesetzt, um die Temperatur der Gießform zu regulieren und also
die Geschwindigkeit der Abkühlung
und Konsolidierung der Legierungsschmelze zu steuern.
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Bei
einer Variante wird direkt in der Graphitmasse mindestens ein Röhrensystem
gebildet, das geeignet ist, ein Heiz-/Kühlmedium aufzunehmen, und das
also (mit diesem Medium und Mitteln zum Umlauf und zur Heizung/Kühlung des
besagten Mediums) Mittel zur Heizung/Kühlung der Gießform bildet.
Hierfür
wird mindestens ein (durch Schmelzung oder chemische Reaktion, ...)
zerstörbares
oder entfernbares Rohr (in diesem Fall wird ein Schlauch vorgesehen,
damit er bei jeder beliebigen Form des Röhrensystems zurückgezogen
werden kann) in die Blähgraphitdicke
bei ihrer Bildung plaziert wurde, wobei das besagte/die besagten
Rohr(e) zerstört
oder entfernt wird/werden, sobald die Graphitdicke konsolidiert
ist. Die Belastungen der Verdichtung werden ausreichend hoch gewählt, damit
eine Graphitdichte erzielt wird, die jedem gebildeten Röhrensystem Dichtheit
und mechanische Festigkeit verleiht. Somit werden die Dicken bevorzugt
so verdichtet, daß die konsolidierte
Graphitdicke eine Dichte von über
150 kg/m3 aufweist.
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Auch
die Beheizung der Gießform
und allgemein die Regulierung ihrer Temperatur kann ebenfalls mit
Infrarotgeneratoren berührungslos
erfolgen, die sich in einiger Entfernung von der Gießform befinden.
Bei diesem Ausführungsmodus
wird die Vermiculitdicke so gebildet, daß nicht alle Flächen der
Graphitdicke abgedeckt werden, sondern, daß mindestens eine ihrer Flächen, die
sogenannte Außenfläche, frei
gelassen wird, damit sie während
der Benutzung der Gießform
freiliegt und den Infrarotstrahlen ausgesetzt ist.
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Vorteilhafterweise
und erfindungsgemäß werden
auf mindestens einer Außenfläche der
Graphitdicke Fangformen gedruckt. Bei dieser Anwendung weisen die
gedruckten Fangformen bevorzugt mindestens eine frontale Abmessung
(Öffnung)
von zwischen 1 mm und 2 cm und eine Tiefe von zwischen 1 mm und
10 cm auf.
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Die
Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung eines heliothermischen
Wandlers. Bei dieser Anwendung wird eine Blähgraphitdicke gebildet, in
der mindestens ein Röhrensystem
gestaltet wird, das geeignet ist, ein wärmeführendes Medium aufzunehmen,
es wird eine Vermiculitdicke gebildet, die die Graphitdicke teilweise
abdeckt und dabei mindestens eine ihrer Flächen, die sogenannte Absorptionsfläche, frei
gelassen wird, und dann werden die gebildeten Dicken zusammen verdichtet.
Zur Erzielung des Röhrensystems/der
Röhrensysteme
wird mindestens ein ständiges
Rohr, zum Beispiel ein Metallrohr und insbesondere aus Kupfer in
der Blähgraphitdicke
plaziert, wobei präzisiert
wird, daß unter „ständiges Rohr" ein geeignetes Rohr
verstanden wird, das später
ein wärmeführendes
Medium aufnehmen kann, und das in der konsolidierten Graphitdicke
belassen wird. Bei einer Variante wird mindestens ein zerstörbares oder
entfernbares Rohr in die Blähgraphitdicke
plaziert, wobei das besagte Rohr/die besagten Rohre zerstört oder
entfernt wird/werden, sobald die Graphitdicke konsolidiert ist.
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Die
konsolidierte Graphitdicke, von der mindestens eine Fläche nicht
von Vermiculit abgedeckt ist, und die also die Sonnenstrahlung absorbieren kann,
realisiert einen besonders leistungsfähigen Wärmetauscher. Der neu verdichtete
Blähgraphit
besitzt in der Tat eine ausgezeichnete Wärmediffusion (besser als diejenige
der gegenwärtig
verwendeten Metalle) und eine sehr geringe thermische Trägheit (verbesserte
Reaktionszeit). Die konsolidierte Vermiculitdicke bildet eine Isolierplatte
oder einen Isolierkasten.
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Der
Verdichtungssatz der Dicken wird je nach den für die die Graphitdichte gewünschten
thermischen und mechanischen Eigenschaften gewählt. Im Fall, in dem die Röhrensysteme
für wärmeführendes
Medium direkt in der Graphitmasse gebildet werden, (unter Einsatz
von zerstörbaren
oder entfernbaren Rohren), wird der Verdichtungssatz ausreichend hoch
gewählt,
damit dem Ganzen eine korrekte mechanische Festigkeit verliehen
wird, die mit den erlittenen Belastungen verträglich ist (Druck des Mediums
in den Röhrensystemen,
hydraulische Anschlüsse,
Dehnungen und Kontraktionen aufgrund von starken Temperaturschwankungen
(Sommer – Winter)). Insbesondere
werden die Dicken so verdichtet, daß die Graphitdicke eine Dichte
von über
150 kg/m3 aufweist.
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Im
Fall, daß die
Röhrensysteme
des wärmeführenden
Mediums aus angesetzten Rohren, (zum Beispiel Metallrohren) bestehen,
ist es nicht notwendig, daß der
Graphit an der mechanischen Steifigkeit des Ganzen beteiligt ist.
Der Vorzug wird dann der Suche nach Gewichtseinsparung und Verbesserung der
thermischen Eigenschaften des Tauschers und der Energieleistung
des Wandlers gegeben: Der Verdichtungssatz kann relativ gering gewählt werden. Die
Dicken werden insbesondere so verdichtet, daß die Graphitdicke eine Dichte
von unter 400 kg/m3 aufweist.
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Es
wird darauf hingewiesen, daß in
beiden Fällen
die Dicken bevorzugt ein einziges Mal und in einer einzigen Richtung
verdichtet werden, um das Herstellungsverfahren zu vereinfachen.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
weist außer
seiner Einfachheit und raschen Ausführung den Vorteil auf, einen
heliothermischen Wandler mit angesichts der vorteilhaften thermischen
Eigenschaften des neu verdichteten Blähgraphits und der Struktur selbst
des Wärmetauschers
verbesserter Leistung zu liefern. Ob die Röhrensysteme des Tauschers nun
in der Graphitmasse selbst gebildet werden oder aus angesetzten
Rohren bestehen, entspricht die Thermotauschfläche der Gesamtheit der zylinderförmigen Oberfläche der
Röhrensysteme
und nicht einer einzigen Kontaktlinie zwischen einer zylinderförmigen Fläche und
einer Platte, wie dies bei den früheren Wandlern der Fall ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren
ermöglicht
außerdem,
sich von jeglicher giftigen oder gefährlichen elektrochemischen
Behandlung im Hinblick auf ein selektives und verbessertes Absorptionsvermögen zu befreien,
(im Augenblick mit Chromoxid durchgeführte Behandlung, sehr giftig
und mittelfristig verboten), und liefert einen leichteren, einfacheren
und zuverlässigeren
Wandler. Die Risiken einer Fehlfunktion und die Wartungskosten des
Wandlers sind beträchtlich
gesenkt.
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Die
optische Selektivität
des Absorbers gegenüber
den Infrarotstrahlen fördert
auch den für
die heliothermische Wandlung notwendigen Treibhauseffekt. Vorteilhafterweise
und erfindungsgemäß werden
bei der Verdichtung der gebildeten Dicken Fangformen gedruckt, die
für das
Einfangen der Infrarotstrahlen der Sonne auf der Absorptionsfläche der Graphitdicke
geeignet sind. Die gedruckten Formen weisen bevorzugt mindestens
eine frontale Abmessung (Öffnung)
zwischen 10 μm
und 1 cm und eine Tiefe von zwischen 1 mm und 1 cm auf.
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Diese
Fangformen erhöhen
nicht nur die Absorptionsfläche
des Absorbers aus Graphit beträchtlich,
sondern auch die optische geometrische Selektivität gegenüber den
in den Infrarotstrahlen befindlichen Wellenlängen.
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Ferner
ermöglichen
sie, die Steifigkeit und die mechanische Festigkeit der konsolidierten
Graphitdicke punktuell und folglich insgesamt zu verstärken, indem
die Dichte des Graphits in der Nähe
von jeder Fangform gesteigert wird.
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Es
ist besser, die Fangformen im Verhältnis zu den Röhrensystemen
mit wärmeführendem
Medium zu versetzen, damit nicht nur die Belastungen dieser Röhrensysteme
durch die Verdichtung begrenzt werden, (Belastungen, die durch die
vorhandenen Druckmatrizen der Fangformen gegenüber den Röhrensystemen erhöht würden), sondern
auch, damit das mechanische und thermische Profil der konsolidierten
Graphitdicke optimiert wird.
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Die
Erfindung erstreckt sich auf einen Verbundgegenstand, der mindestens
zwei getrennte Teile umfaßt,
die unterschiedliche Eigenschaften und/oder Funktionen haben, dadurch
gekennzeichnet, daß einer
der Teile eine konsolidierte Dicke umfaßt, die über 70 Gewichtsprozent eines
neuverdichteten Blähmaterials
enthält,
das unter den Blähgraphiten
gewählt
wird, und dadurch, daß ein
anderer der Teile eine weitere konsolidierte Dicke umfaßt, die über 70 Gewichtsprozent
eines anderen neuverdichteten Blähmaterials
enthält,
das unter den Blähvermiculiten
gewählt
wird. Ein solcher Gegenstand kann vorteilhafterweise mit einem Verfahren
erzielt werden, bei dem die Graphit- und Vermiculitdicken zusammen
verdichtet werden, und das bevorzugt nur einen einzigen Verdichtungsschritt
(einaxial oder mehraxial) umfaßt.
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Die
Erfindung betrifft insbesondere eine elektrochemische Zelle, die
mindestens eine neuverdichtete konsolidierte Blähvermiculitschicht umfaßt, die zwischen
zwei konsolidierten neuverdichteten Blähgraphitschichten eingesetzt
ist. Die konsolidierten Graphitschichten weisen bevorzugt eine Dicke
zwischen 30 und 60 kg/m3 auf, so daß sie porös sind. Vorteilhafterweise
und erfindungsgemäß weist
mindestens eine der konsolidierten Graphitdicken auf einer Fläche, der
sogenannten Innenfläche,
die zur Vermiculitschicht ausgerichtet ist, Mikrorillen auf. Vorteilhafterweise
und erfindungsgemäß bindet mindestens
eine der konsolidierten Graphitdicken Heiz-/Kühlorgane
ein. Bei einer Variante oder eventuell in Kombination weist mindestens
eine der konsolidierten Graphitdicken auf mindestens einer Außenfläche hohlgedruckte
offene Formen auf, die sogenannten Fangformen, die geeignet sind,
die Infrarotwellen aufzufangen, wobei diese Formen bevorzugt mindestens
eine frontale Abmessung von zwischen 1 μm und 5 mm und eine Tiefe von
zwischen 1 μm
und 1 mm aufweisen. Vorteilhafterweise und erfindungsgemäß enthält die konsolidierte
Vermiculitdicke gefriergetrocknete Enzyme.
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Die
Erfindung betrifft auch eine Gießform, und insbesondere eine
Gießform
der Gießtechnik, die
mindestens eine konsolidierte neuverdichtete Blähgraphitdicke umfaßt, die
einen Abdruck abgrenzt, der einem durch Gießen zu reproduzierendem Gegenstand
entspricht, und eine konsolidierte neuverdichtete Blähvermiculitschicht,
die die besagte Graphitschicht zumindest teilweise abdeckt. Die
konsolidierte Graphitdicke weist bevorzugt eine Dichte von über 40 kg/m3 und insbesondere von über 100 kg/m3 auf,
wenn es sich um eine Gießform
aus Gußeisen
handelt. Vorteilhafterweise und erfindungsgemäß bindet die konsolidierte
Graphitdicke Heiz-/Kühlorgane
ein, wie zum Beispiel einen Teil eines elektrischen oder hydraulischen
Kreises. Bei einer Variante (oder eventuell in Kombination) umfaßt die konsolidierte
Graphitdicke mindestens ein direkt in der Graphitmasse gebildetes
Röhrensystem
auf, das geeignet ist, ein Heiz-/Kühlmedium aufzunehmen. Bei einer
Variante oder eventuell in Kombination weist die konsolidierte Graphitdicke
mindestens eine Fläche,
die sogenannte Außenfläche, auf,
die – bei
der Benutzung der Gießform
freiliegt; Und mindestens eine Außenfläche der besagten Dicke enthält offene
mit Hohlräumen
gedruckte Formen, die sogenannten Fangformen, die geeignet sind,
die Infrarotwellen zu fangen, und diese Formen haben bevorzugt mindestens
eine frontale Abmessung von zwischen 1 mm und 2 cm und eine Tiefe
von zwischen 1 mm und 10 cm.
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Die
Erfindung betrifft auch einen heliothermischen Wandler, der mindestens
eine konsolidierte neuverdichtete Blähgraphitdicke umfaßt, die
mindestens ein Röhrensystem
umfaßt,
das geeignet ist, ein wärmeführendes
Medium aufzunehmen, und eine konsolidierte neuverdichtete Blähvermiculitdicke,
die die Graphitdicke abdeckt unter Ausnahme mindestens einer ihrer
Flächen.
Jedes sich in der konsolidierten Graphitdicke erstreckende Röhrensystem wird
entweder direkt in der Graphitmasse oder aus einem Rohr, zum Beispiel
aus Kupfer, gebildet, das in der Graphitdicke eingebettet ist. Die
konsolidierte Graphitdicke weist vorteilhafterweise auf ihrer Absorptionsfläche offene
mit Hohlräumen
gedruckte Formen auf, die sogenannten Fangformen, die geeignet sind,
die Infrarotwellen zu fangen, und diese Formen haben bevorzugt mindestens
eine frontale Abmessung von zwischen 10 μm und 1 cm und eine Tiefe von
zwischen 1 mm und 1 cm.
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Die
Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung eines Verbundgegenstands
und ein solches Gegenstand, die in Kombination mit allen oder einem
Teil der oben und weiter unten angeführten Merkmale gekennzeichnet
sind.
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Weitere
Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden sich beim Lesen
der nachfolgenden Beschreibung herausstellen, die sich auf die Figuren im
Anhang bezieht, die bevorzugten Ausführungsmodi der Erfindung darstellen
und nur als Beispiele ohne Begrenzung gegeben werden, und die folgendes
darstellen:
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Die 1 ist
eine schematische Schnittansicht einer Presse, die erfindungsgemäß für die Herstellung
einer elektrochemischen Zelle benutzt wird;
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Die 2 ist
eine Perspektivansicht einer erfindungsgemäßen elektrochemischen Zelle;
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Die 2a ist
eine Perspektivansicht eines Details einer Außenseite der elektrochemischen
Zelle der 2;
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Die 3 ist
eine Perspektivansicht einer anderen erfindungsgemäßen elektrochemischen
Zelle;
-
Die 4 ist
eine schematische Perspektivansicht mit teilweisem Schnitt einer
Presse, die erfindungsgemäß für die Herstellung
einer Gießform
benutzt wird;
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Die 5 ist
eine Perspektivansicht einer erfindungsgemäßen Gießform in zwei Teilen;
-
Die 6 ist
eine schematische Schnittansicht einer Presse, die erfindungsgemäß für die Herstellung
eines heliothermischen Wandlers benutzt wird;
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Die 7 ist
eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen heliothermischen Wandlers;
-
Die 8 ist
eine Schnittansicht eines anderen erfindungsgemäßen heliothermischen Wandlers.
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Wie
auf der 1 dargestellt wird, besteht das
Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemäßen elektrochemischen Zelle 1 darin,
nacheinander in einer zum Beispiel einaxialen Presse 7 eine
Dicke 3 aus Blähgraphit,
eine Dicke 2 aus Blähvermiculit und
eine Dicke 4 aus Blähgraphit
zu bilden. Im illustrierten begrenzungsfreien Beispiel sind die
Dicken in Verdichtungsrichtung der Presse, mit C notiert, übereinandergelegt.
Das zur Bildung jeder Graphitdicke verwendete Material enthält über 70 Gewichtsprozent
natürlichen
Blähgraphit;
Es enthält
außerdem unter
20 Gewichtsprozent eines Pulvers eines katalytischen Metalls, (zum
Beispiel Platin), oder eines katalytischen Metalloxids, die homogen
im natürlichen Blähgraphit
verteilt sind. Das zur Bildung der Vermiculitdicke verwendete Material
enthält
ausschließlich Blähvermiculit.
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Anschließend werden
die drei oben angeführten
Dicken zusammen verdichtet, indem mindestens eine der Platten 8 der
Presse betätigt
wird, bis ihre Konsolidierung erzielt wird. Der vorgeschriebene Verdichtungssatz
ist bevorzugt gering, das heißt
gerade über
sowohl dem minimalen Verdichtungssatz, der für die Konsolidierung einer
Graphitdicke notwendig ist, als auch dem minimalen Verdichtungssatz, der
für die
Konsolidierung einer Vermiculitdicke notwendig ist. Somit werden
die Dicken so verdichtet, daß zwei
konsolidierte Graphitdicken 3a und 4a (siehe 2)
erzielt werden, die eine Dichte von 35 bis 40 kg/m3 haben,
damit konsolidierte poröse
Graphit- und Vermiculitdicken erzielt werden.
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Die
erzielte elektrochemische Zelle 1 wird auf der 2 dargestellt.
Sie umfaßt
zwei Elektroden 3a und 4a, die den beiden konsolidierten
Graphitdicken entsprechen, zwischen denen sich eine Membran 2a für den Ionentausch
erstreckt, die der konsolidierten Vermiculitdicke entspricht. Die
erzielte Zelle ist quaderförmig,
wenn die Presse 7 einen quadratischen oder rechteckigen
Querschnitt hat. Sie weist Abmessungen auf, die je nach ihrer Benutzung
von 10 bis 100 mm gehen können.
Es wird darauf hingewiesen, daß bei über 100
mm die mechanische Festigkeit der gering konsolidierten Dicken fehlt.
Die Dicken müssen
dann so verdichtet werden, daß Dichten
von über
60 kg/m3 erzielt werden. Die Elektroden sind
weniger porös
und die Zelle weniger leistungsfähig.
Wenn eine Zelle mit großer
Abmessung gewünscht
wird, ist es also besser, mehrere kleine (gering verdichtete) parallel
oder in Serie gestaltete Zellen nebeneinanderzusetzen.
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Die
Außenseite 18 der
Elektrode 3a und die Außenseite 19 der Elektrode 4a weisen
Fangformen 16, 17 (siehe 2a) mit
einer Geometrie und Abmessungen auf, die zum Fangen von Infrarotwellen geeignet
sind. Diese Fangformen sind punktuelle zylinderförmige Stempel mit kreisförmigem Querschnitt (wie 17),
pyramidenförmig
mit dreieckiger Basis (wie 16) oder quadratisch oder kreisförmig, usw.
... oder Stempel mit viel komplexerer Form. Im Beispiel weisen die
Fangformen frontale Abmessungen von zwischen 1 und 100 μm und eine
Tiefe von zwischen 1 und 100 μm
auf. Die Fangformen werden mit von den Platten der Presse 7 getragenen
Druckmatrizen erzielt, (angesichts der Größenskala sind diese Matrizen
nicht abgebildet), die viele den besagten Formen entsprechende Zähnchen aufweisen.
Der Druck der Formen erfolgt im Augenblick der Verdichtung und der
Konsolidierung der Dicken 2, 3 und 4.
Angesichts der Eigenschaften des Graphits können Formen mit mikroskopisch
kleinen Abmessungen mit extremer dimensionaler Präzision und
also sehr effiziente und für
die benutzte Strahlenquelle geeignete Wellenfallen erzielt werden.
Außerdem
vergrößern solche
mikroskopisch kleinen Formen die Austauschfläche und also die Wirkung einer
Heizung oder Kühlung durch
Strahlung beträchtlich.
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Die
hergestellte Zelle ist eine sogenannte trockene Zelle, was sich
auf das Tauschmedium bezieht (die Vermiculitmembran), das trocken
und frei von wäßriger Lösung ist.
Die Vermiculitmembran wird im Augenblick der Benutzung der Zelle
mit einer elektrolytischen Lösung
getränkt.
Bei einer Variante werden die kristallisierten chemischen Reagenzien
(insbesondere Redoxpaar), bevorzugt in Form von festen Salzen, mit
dem Blähvermiculit
(oder einem anderen zur Bildung der Blähvermiculitdicke verwendeten
Verbundmaterial) gemischt, dies vor der Bildung der Dicken, so daß die Reagenzien
in der Membran gleich bei ihrer Herstellung vorhanden sind. Die Membran
wird im Augenblick der Benutzung der Zelle mit einem Lösungsmittel
getränkt.
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Die
elektrochemische Zelle kann als elektrolytischer Reaktor benutzt
werden, und in diesem Fall wird jede Elektrode 3a, 4a mit
allen geeigneten Mitteln an einer Klemme eines Stromgenerators angeschlossen
(Ein Leitdraht kann direkt in jeder Graphitdicke bei ihrer Konsolidierung
versiegelt werden). Die vom Generator zwischen den beiden Elektroden
anliegende Spannung fordert von jeder Elektrode ein anderes als
sein Ausgleichspotential und führt
zu einer Verschiebung des Redoxprozesses der elektrolytischen Lösung in
Richtung der Oxydation mit der Anode (eine an der positiven Klemme
des Generators angeschlossene Elektrode, deren vorgeschriebenes Potential über dem
Ausgleichspotential liegt), und in Richtung der Reduktion mit der
Kathode (eine an der negativen Klemme des Generators angeschlossene Elektrode,
deren vorgeschriebenes Potential unter dem Ausgleichspotential liegt).
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Die
Zelle kann auch als Brennstoffzelle benutzt werden. In diesem Fall
wird jede Elektrode 3a, 4a mit allen geeigneten
Mitteln an eine Klemme eines Stromakkus angeschlossen, der den zwischen
den Elektroden durch elektrochemische Reaktion generierten Strom
speichern soll.
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Da
die Graphitelektroden 3a und 4a porös sind,
tritt der Redoxprozeß an
jeder Elektrode nicht nur an der Innenseite der zur Vermiculitmembran 2 ausgerichteten
Elektrode ein, sondern auch und vor allem in der Masse selbst der
Elektrode. Die spezifische Reaktionsfläche wird also untersetzt und
gegenüber
einer bekannten Elektrode mit gleichen äußeren Abmessungen beträchtlich
vergrößert. Es
wird darauf hingewiesen, daß das
katalytische Metall direkt dem Blähgraphit vor der Bildung der
entsprechenden Dicken beigemischt wird und also in der gesamten
Masse der Elektroden an jedem potentiellen Reaktionsort vorhanden
ist. Dieses Verfahren bietet zwei große Vorteile: Die Leistung der
Zelle wird (gegenüber
den bekannten Zellen) beträchtlich
verbessert; Das Verfahren ist besonders rasch und einfach im Gegensatz
zu den früheren
Verfahren, bei denen die Ausführung
einer Metallverkleidung durch elektrolytischen Niederschlag auf
einer Fläche
der Elektrode vorgesehen war.
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Für einen
kontinuierlichen Betrieb der Zelle (Reaktor oder Zelle) muß die besagte
Zelle mit elektrolytischer Lösung
gespeist werden. Hierfür
wird ein Kreislauf von elektrolytischer Lösung durch die besagte Zelle
hindurch geschaffen. Es ist insbesondere möglich, in jeder porösen Elektrode
einen Kreislauf der Lösung
besonders in einer Richtung A angesichts dessen zu schaffen, daß die Elektroden
aus neuverdichtetem Blähgraphit
eine Lamellenstruktur haben, die aus rechtwinklig zur Richtung C
(und also parallel zur Richtung A) übereinandergelegten Kohlenstoffebenen
gebildet wird.
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Bei
einer Variante wird eine erfindungsgemäße Zelle 10 wie auf
der 3 dargestellt benutzt. Eine solche Zelle weist
an der Schnittstelle 5 zwischen der Elektrode 12 und
der Membran 11 Mikrorillen 15 und an der Schnittstelle 6 zwischen
der Elektrode 13 und der Membran 11 Mikrorillen 14 auf.
Bei der Bemühung
um Klarheit werden nur einige Mikrorillen dargestellt (sie können in
großer
Anzahl vorgesehen werden). Diese Mikrorillen, die typischerweise einen
Durchmesser von circa 10 μm
aufweisen, werden erzielt, indem Drähte zwischen die gebildeten Graphit-
und Vermiculitdicken eingelegt werden, die dann nach der Konsolidierung
der besagten Dicken entfernt werden. Diese Mikrorillen werden benutzt, damit
die Reagenzien kontinuierlich durch die elektrochemische Zelle fließen.
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Die
dargestellten Zellen 1 und 10 werden durch einaxiale
Verdichtung von Graphit- und Vermiculitdicken in einer rechtwinklig
zu den Schnittstellen zwischen den besagten Dicken verlaufenden
Richtung C erzielt. Erfindungsgemäße Zellen können auch durch einaxiale Verdichtung
von Graphit- und Vermiculitdicken in einer parallel zu den Schnittstellen
zwischen den besagten Dicken verlaufenden Richtung hergestellt werden,
oder auch durch Verdichtung in mehreren Richtungen, und insbesondere durch
dreiaxiale Verdichtung in drei rechtwinkligen Richtungen. Die letztere
Version des erfindungsgemäßen Verfahrens
liefert eine Zelle, deren Elektroden gering anisotrop sind und in
allen Richtungen eine gute elektronische Leitfähigkeit aufweisen. Dieses im
Fall von porösen,
das heißt
gering verdichteten, Elektroden besonders vorteilhafte Merkmal verbessert
die Leistung der elektrochemischen Zelle, denn alle potentiellen
Reaktionsorte an den Elektroden werden angemessen mit Elektronen
versorgt.
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Die
Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung einer Gießform wie
auf den 4 und 5 dargestellt
ist. Erfindungsgemäß wird in
den Mittelpunkt einer dreiaxialen Presse 23 ein Modell 24 plaziert,
das die Teile reproduziert, die mit der Gießform hergestellt werden sollen,
wobei ein Trennblatt 25 das Modell umgibt und deutlich
in zwei Hälften teilt,
ein Rohrnetz 26, das im Trennblatt oder in dessen Nähe vorgesehen
und dazu bestimmt ist, in der Gießform Röhrensysteme zur Aufnahme einer Heiz-/Kühlflüssigkeit
zu bilden, und ein Rohr (nicht dargestellt), das sich zumindest
zwischen dem Modell und einer Kreuzungsebene von zwei Säulen der Presse
erstreckt, damit in der Gießform
ein Gießbrunnen
gebildet wird.
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Jede
Säule 34, 35, 36 der
Presse wird zu beiden Seiten des Modells mit einer Blähgraphitdicke 32 gefüllt und
dann mit einer Blähvermiculitdicke 31,
die die Blähgraphitdicke 32 abdeckt.
Das für
die Bildung der Graphitdicke verwendete Material besteht zum Beispiel
ausschließlich
aus natürlichem
Blähgraphit; das
für die
Bildung der Vermiculitdicke verwendete Material besteht zum Beispiel
ausschließlich
aus Blähvermiculit.
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Dann
werden die gebildeten Dicken verdichtet, indem sechs Platten der
Presse in Richtung ihres Mittelpunkts verschoben werden, wobei die
Platten der Säule 35 in
Richtung C betätigt
werden, diejenigen der Säule 34 in
Richtung B und diejenigen der Säule 36 in
Richtung A, bis sie aufeinandertreffen und einen Würfel bilden.
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Die
gebildete Gießform
wird dann von der Presse entfernt und an ihrer Fugenebene 33 geöffnet, die
durch das Trennblatt 25 abgegrenzt wird. Somit erhält man eine
Gießform 20 in
zwei Teilen 21, 22. Das Blatt 25, die
Rohre 26, das Gießrohr
und das Modell 24 werden aus der Gießform entfernt. Jeder Teil
oder jede Hälfte
der Gießform
enthält
eine konsolidierte innere Dicke 32a aus neuverdichtetem
Blähgraphit,
die eine Hälfte 29 des
Abdrucks des zu gießenden
Teils abgrenzt, und eine konsolidierte äußere Dicke 31a aus
neuverdichtetem Blähvermiculit,
die die Dicke 31a umhüllt
und eine Schutzisolierung der Gießform bildet. Die Mengen an
Blähgraphit
und Blähvermiculit,
die für
die Bildung der entsprechenden Dicken in die Presse eingegeben werden,
werden je nach den Abmessungen der Presse und der gewünschten
Enddichte der konsolidierten Dicken 31a und 32a gewählt.
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Jede
Hälfte
der Gießform 21, 22 umfaßt auch halbzylinderförmige Röhrensysteme 27, 28,
die mit den verbundenen Röhrensystemen
der anderen Hälfte
der Gießform
einen Kreislauf einer Heiz-/Kühlflüssigkeit der
Gießform
bilden. Ferner umfaßt
mindestens eine der Hälften
der Gießform 21, 22 außerdem einen
Gießbrunnen 30,
der sich zwischen einer Fläche
der Gießform
und dem Abdruck 29 erstreckt, durch den das zu gießende Material
bevorzugt in flüssiger
Form eingelassen oder eingespritzt werden kann.
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Es
wird darauf hingewiesen, daß in
der Dicke 32a jeder Hälfte
der Gießform
ein unabhängiger Kreislauf
für Heiz-/Kühlflüssigkeit
ausgeführt
werden kann. Ein solches Verfahren wird bevorzugt, denn es gewährleistet
die perfekte Dichtigkeit der Kreisläufe. Es wird auch festgehalten,
daß vor
jeglicher Verdichtung in jede Blähgraphitdicke
Widerstände
(Kabel) eingesetzt werden können,
die an einen Stromgenerator für
die Beheizung der Gießform
angeschlossen werden können.
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Zur
Erzielung einer erfindungsgemäßen Gießform kann
auch eine einaxiale Presse benutzt werden wie zum Beispiel diejenige,
die auf der 1 dargestellt wird, es kann
zu beiden Seiten eines Modells eine Blähgraphitdicke gebildet werden,
dann können
zu beiden Seiten der Graphitdicke zwei Blähvermiculitdicken gebildet
und dann die Dicken in einer einzigen Richtung verdichtet werden.
Es wird eine quaderförmige
Gießform
erzielt, von der nur die zwei entgegengesetzten Flächen durch
eine konsolidierte Vermiculitdicke isoliert sind.
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Bei
einer Variante werden die drei somit konsolidierten Dicken (mit
dem Modell versehen) so wieder in die einaxiale Presse eingesetzt,
daß sich
die Vermiculitdicken parallel zur Verdichtungsrichtung C der Presse
erstrecken, und dann werden die Dicken neu verdichtet. Die somit
erzielte Gießform
besteht aus drei übereinanderliegenden
nacheinander in zwei rechtwinkligen Richtungen verdichteten Dicken. Der
Vorgang kann wiederholt werden, damit die Dicken in einer dritten
zu den beiden ersten rechtwinkligen Richtung verdichtet werden.
Vor jeder der zweiten und dritten Verdichtungen können zu
beiden Seiten der vorher konsolidierten Dicken zwei neue Blähvermiculitdicken
gebildet werden. Damit wird eine quaderförmige Gießform erzielt, deren vier Flächen durch
eine Vermiculitdicke isoliert sind, wenn nur zwei Verdichtungen
durchgeführt
werden, oder deren sechs Flächen
isoliert sind, wenn drei Verdichtungen durchgeführt werden.
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Im
Fall einer Gießform,
die mindestens eine Fläche
ohne Schutzisolierung aus Vermiculit hat, kann auch die Temperatur
in der Gießform
durch Berührung
der besagten Fläche(n)
mit einem Körper
mit regulierter Temperatur gesteuert und angepaßt werden, oder auch durch
(berührungslose)
Bestrahlung der besagten Fläche(n)
durch eine Infrarotstrahlenquelle (und dann durch Wärmeleitung
in der konsolidierten Graphitdicke). Durch die interessanten thermischen
Eigenschaften des neuverdichteten Blähgraphits (Leitfähigkeit,
Diffusion, Absorption, Selektivität) ist es somit nicht notwendig,
einen Heiz-/Kühlkreislauf
in der Graphitdicke auszuführen
oder einzusetzen, um die Temperatur der Gießform um den Abdruck herum
steuern zu können.
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Die
dargestellte Gießform 20 besteht
aus zwei Teilen 21, 22, die jeweils eine Hälfte des
Abdrucks der zu gießenden
Teile bilden. Die Erfindung ermöglicht
jedoch, Gießformen
in einem Stück
herzustellen (solche Gießformen
müssen
zum Herausnehmen des Teils zerstört
werden), oder Gießformen
in drei oder mehr Teilen.
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Die
Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung eines heliothermischen
Wandlers, wie in der 6 dargestellt. In einer einaxialen
Presse 62 mit Platte 51, mit quadratischem oder
rechteckigem Querschnitt wird eine Blähvermiculitdicke 52 gebildet,
und dann eine Blähgraphitdicke 53,
in die mindestens ein Rohr 54 in Form einer Heizschlange,
eines Rechens, einer Spirale oder in jeder anderen geeigneten Form
plaziert wird. Das Rohr 54 wird während der Bildung der Graphitdicke
parallel zur Platte 62 und der oberen Fläche der
Vermiculitdicke gestaltet. Der Ort des besagten Rohrs in der Dicke
und die Gesamthöhe
der Graphitdicke sind geeignet, damit das Rohr 54 vollkommen
mit Graphit abgedeckt bleibt, wenn die Dicken konsolidiert sind.
Das Rohr 54 ist durch seine Form und seine Länge gleichmäßig in der
Graphitdicke verteilt, und seine beiden Enden haben jeweils einen
Anschlag gegen eine Wand der Presse 51.
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Dann
werden die Blähvermiculit-
und Blähgraphitdicken
verdichtet, bis ihre Konsolidierung erreicht ist. Die benutzte Presse
weist eine Platte mit einer Druckmatrize mit mehreren Rippen 69 für den Druck
der Fangformen auf der Absorptionsfläche des Wandlers auf.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
wird der neuverdichtete Graphit für die Ausführung eines Wärmetauschers
als Füllmaterial
verwendet, das durch seine thermischen Eigenschaften (Absorption, Diffusion)
und mechanischen Eigenschaften (Konsolidierung durch einfache Verdichtung)
sowohl die Leistung des Tauschers verbessert, als auch dessen Herstellungsverfahren
vereinfacht. Die Wahl des Verdichtungssatzes ergibt sich aus einem
Kompromiß zwischen
der Konsolidierung der Dicken (der Satz muß über demjenigen eines minimalen
Konsolidierungssatzes liegen), der Bemühung um Gewichtsverringerung
des Tauschers (ein geringer Verdichtungssatz, das heißt eine
geringe Dichte der Dicke, ermöglicht,
eine geringere Menge Blähgraphit
vorzusehen und das Endgewicht des Tauschers zu begrenzen), den thermischen
und Energieleistungen des Tauschers (die Absorption und die Diffusion
der konsolidierten Graphitdicke hängen von ihrer Dichte ab), dem
vorhandenen Rohr 54, (das nicht zerdrückt werden darf), ... Bevorzugt
wird ein Verdichtungssatz, der einer Dichte der konsolidierten Graphitschicht von
zwischen 30 und 200 kg/m3 (und auf jeden
Fall unter 400 kg/m3) entspricht, bevorzugt.
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Es
wird darauf hingewiesen, daß die
Dicken in mehreren Richtungen verdichtet werden können, daß dies aber
das Herstellungsverfahren im Verhältnis zum erzielten (geringen)
Gewinn an Wandlerleistung unnötig
kompliziert.
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Die
konsolidierten Dicken (siehe 7) werden
von der Presse entfernt. Die mit dem Rohr 54 versehene
konsolidierte Graphitdicke 56 realisiert einen Wärmetauscher
in Form einer dicken Platte; Die konsolidierte Vermiculitdicke 55 bildet
eine Bodenisolierung, die die untere Fläche des Tauschers abdeckt. Die
Absorptionsfläche 70 des
Tauschers weist mehrere gerade Nuten oder Schlitze auf, wie zum
Beispiel die Nut 68 mit dreieckigem Querschnitt, die Nut 66 mit
halbkreisförmigem
Querschnitt, die Nut 67 mit quadratischem Querschnitt,
alle mit Breiten und Tiefen unter 1 cm und bevorzugt zwischen 1
und 5 mm. Diese Nuten oder Schlitze realisieren Fangformen, die
gleichzeitig mit der Konsolidierung der Dicken durch Verdichtung
gedruckt werden, und so, daß sie sich
zwischen zwei Zweigen des Rohrs 54 befinden. Es wird darauf
hingewiesen, daß der
Druck der Fangformen eventuell nach der Konsolidierung der Dicken bei
einem späteren
Vorgang durchgeführt
werden kann, Die Fangformen 66, 67, 68 verbessern
sowohl die Wirksamkeit einer Heizung/Kühlung durch Strahlen, als auch
die mechanische Festigkeit des Tauschers.
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Jeweils
aus einer neuverdichteten Blähvermiculitschicht
bestehende Isolierplatten werden (mit allen geeigneten Mitteln,
wie zum Beispiel Kleber oder Schrauben) angesetzt und auf den vier
Schmalseiten der konsolidierten Dicken 55 und 56 befestigt, um
einen Isolierrahmen 64 zu bilden.
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Jedes
Ende des Rohrs 54 ist mit der Oberfläche einer Schmalseite der konsolidierten
Graphitdicke 56 bündig.
Gegenüber
des besagten Rohrendes wird vor der Montage des Isolierrahmens eine
Ausbohrung gestaltet, die die an die besagte Schmalseite angrenzende
Platte des Isolierrahmens 64 durchbricht. In der Ausbohrung wird
ein gerades Rohr gestaltet und an das Ende des Rohrs 54 angeschlossen.
Somit können
beide Enden des Rohrs 54 an Mittel zur Speisung mit kälteführendem
Medium und an Mittel zur Rückholung
des durch die Sonnenenergie erhitzten wärmeführenden Mediums angeschlossen werden.
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Der
durch den Boden 55 und den Rahmen aus Vermiculit 64 ausgeführte Kasten
wird in ein dichtes Gehäuse
eingesetzt, das einen Boden 59, Seitenwände 60 und einen oberen
Rand 63 umfaßt,
der sich bis außerhalb
des Gehäuses
erstreckt. Ein solches Gehäuse
schützt
den Kasten aus – wasseranziehendem – Vermiculit
vor Feuchtigkeit und Unwetter. Das Gehäuse wird am oberen Teil durch
eine Platte 58 aus gehärtetem
Glas geschlossen, die am oberen Rand 63 oder an den Seitenwänden 60 des Gehäuses mit
allen geeigneten Mitteln befestigt ist. Die Dichtigkeit zwischen
der Glasplatte und dem Gehäuse
wird von einer umlaufenden Dichtung 57 zum Beispiel aus
Silikon gewährleistet.
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Bei
einer auf der 8 dargestellten Variante wird
das Röhrensystem 61 für den Umlauf
des wärmeführenden
Mediums direkt in der Masse der konsolidierten Graphitdicke gebildet.
Hierfür
wird ein zerstörbares
Rohr zum Beispiel aus Wachs oder Polystyrol in der Blähgraphitdicke
bei ihrer Bildung plaziert. Nach der Verdichtung und Konsolidierung
der Graphitdicke wird das zerstörbare
Rohr vernichtet. Bei diesem Beispiel bildet der neuverdichtete Graphit (und
kein Füllmaterial)
die steife Struktur des Wärmetauschers.
Der erforderliche Verdichtungssatz wird also ausreichend hoch gewählt, damit
dem Ganzen eine gute mechanische Festigkeit je nach den erlittenen
Belastungen verliehen wird: Druck des wärmeführenden Mediums, Hydraulikanschlüsse, starke Temperaturschwankungen.
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Es
wird darauf hingewiesen, daß die
Abschnitte des Röhrensystems,
die die konsolidierte Vermiculitdicke durchqueren, (die wasseranziehend ist),
um den Anschluß des
Röhrensystems 61 an
die Mittel zur Versorgung mit wärmeführendem
Medium und zur Rückholung
des besagten Mediums herzustellen, wie beim vorherigen Beispiel
durch angesetzte gerade Metallrohre gebildet werden. Es muß auch festgehalten
werden, daß der
dargestellte Wandler 65 keine erfindungsgemäßen Fangformen
aufweist, daß es
aber von Vorteil ist, welche vorzusehen.
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Das
Verfahren zur Herstellung der Wandler 50 und 65 weist
vielfältige
Vorteile auf:
- – Der Absorber und der Wärmetauscher
sind in eine einzige Struktur (Graphitdicke) eingebunden, die bei
einem einzigen Konsolidierungsvorgang montiert wird, und dies im
Gegensatz zu bekannten früheren
Wandlern mit einer Metallplatte als Absorber, die hergestellt werden
muß (durch Strangpressen,
Tiefziehen, ...), die gegen Korrosion und Oxydation behandelt und
mit einem Niederschlag aus Chromoxid (stark giftig) abgedeckt und
schließlich
an den Tauscher geschweißt
werden muß.
Der Wandler 65 umfaßt
sogar einen Absorber-Tauscher, der vollständig in einem einzigen Durchgang
ausgeführt
werden muß (die
Rohre werden abgeschafft);
- – Der
Wärmetauscher
und der Isolierboden werden in einem einzigen Durchgang gebildet
und montiert;
- – Das
Gewicht des erzielten Wandlers ist deutlich geringer als dasjenige
der bekannten Wandler;
- – Die
Leistung des erfindungsgemäßen Wandlers liegt
deutlich höher
als diejenige der früheren Wandler,
angesichts dessen, daß
- – Die
Wärmetauschfläche entspricht
dem gesamten Umfang des Rohrs 54 oder des Röhrensystems 61;
- – Der
neuverdichtete Blähgraphit
weist im Bereich der Infrarot-Wellenlängen, die den Treibhauseffekt
im Wandler generieren, eine gute optische Selektivität auf (S
= 2). Diese Eigenschaft macht jegliche Verkleidung mit schwarzem
Chrom überflüssig,
- – Der
neuverdichtete Blähgraphit
weist eine bessere Thermodiffusion auf (diese Größe mißt die Eignung, die Wärme zu übertragen,
und sie hängt von
der thermischen Leitfähigkeit,
der Wärmekapazität und der
Dichte des Materials ab), als die Metalle, die in den früheren Techniken
zur Ausführung
der Absorptionsplatte verwendet wurden. Ein neuverdichteter Blähgraphit
mit einer Dichte von 100 kg/m3 besitzt insbesondere
das 3-fache der Diffusion
des Kupfers bei einer 90 mal geringeren Dichte, das Doppelte derjenigen
des Silbers bei einer 100 mal geringeren Dichte, und das 4-fache derjenigen
des Aluminiums bei einer 27 mal geringeren Dichte;
- – Der
neuverdichtete Blähgraphit
weist eine geringere thermische Trägheit als die Metalle auf,
so daß die
Reaktionszeit des Wandlers verbessert wird;
- – Der
neuverdichtete Blähgraphit
weist gegenüber thermischen
Schwankungen einen (linearen) kleinen Dehnungskoeffizienten auf,
der 8 mal geringer als denjenigen des Kupfers, 11 mal geringer als
denjenigen des Aluminiums und 6 mal geringer als denjenigen des
Silbers ist;
- – Die
Leistung des Wandlers 65 (ohne Kupferrohr) wird insbesondere
durch den direkten Wärmetausch
zwischen dem Absorber (dem Graphit) und dem wärmeführenden Medium verbessert;
- – Die
Leistung des Wandlers 50 wird durch die vorhandenen Fangformen
von Infrarotwellen verbessert;
- – Die
Selbstkosten des Wandlers sind gering (insbesondere diejenigen des
Wandlers 65 durch die Abschaffung der Kupferrohre),
- – Graphit
und Vermiculit sind chemisch träge
Materiale, die nach der Verdichtung keine Gase mehr abgeben, und
sie sind weder gefährlich
noch giftig, auch nicht in Paillettenform (ob es sich nun dabei
um Blähgraphit
oder Blähvermiculit
oder um Überreste
von neuverdichtetem Graphit oder Vermiculit handelt. Sie sind außerdem leicht
recycelfähig.
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Bei
einer Version der Erfindung, (die für beide vorstehende Beispiele
für Wandler
anwendbar ist), werden auch elektrische Widerstände in der Blähgraphitdicke
vor deren Konsolidierung gestaltet. Diese Widerstände dienen
dazu, den Wärmetauscher
punktuell einer Temperatur von über
oder gleich 70 Grad Celsius zu unterziehen, damit jeder Gefahr einer
Bakterienverseuchung des Wandlers (wie zum Beispiel Legionellen)
vorgebeugt wird. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren kann also der Wandler
einfach, rasch und wirtschaftlich mit Mitteln zur antibakteriellen
Behandlung versehen werden.
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Es
versteht sich von selbst, daß die
Erfindung viele Varianten hinsichtlich der vorher beschriebenen
und auf den Figuren dargestellten Ausführungsmodi haben kann. Das
erfindungsgemäße Verfahren
kann insbesondere zur Ausführung
anderer Verbundgegenstände
eingesetzt werden.