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DE602004005357T2 - Kontaktor-kontakteinrichtung für einen elektrischen anlasser - Google Patents

Kontaktor-kontakteinrichtung für einen elektrischen anlasser Download PDF

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DE602004005357T2
DE602004005357T2 DE602004005357T DE602004005357T DE602004005357T2 DE 602004005357 T2 DE602004005357 T2 DE 602004005357T2 DE 602004005357 T DE602004005357 T DE 602004005357T DE 602004005357 T DE602004005357 T DE 602004005357T DE 602004005357 T2 DE602004005357 T2 DE 602004005357T2
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Description

  • Technischer Bereich der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft ein Einrückrelais für einen elektrischen Kraftfahrzeuganlasser mit einer Kontakteinrichtung, die folgendes umfasst:
    • – zwei feste Kontaktelemente in Verbindung mit dem Hauptspeisestromkreis des Anlassermotors,
    • – einen beweglichen Kontakt in Form einer Leitungsplattenbrücke, die mit den Kontaktköpfen der festen Kontakte zusammenwirkt,
    • – und einen Elektromagneten zur Betätigung des beweglichen Kontakts zwischen Öffnungs- und Schließpositionen entlang einer Richtung, die in etwa senkrecht zu der Ebene verläuft, in der die Kontaktköpfe angeordnet sind.
  • Stand der Technik
  • In den 1 und 2 umfasst ein Einrückrelais 10 eines elektrischen Anlassers der in der FR 2714521 beschriebenen Art einen Elektromagneten mit einem beweglichen Kern 12, der bei der Erregung einer rohrförmigen Spule 20, 22 in einer Verschiebung gegen einen festen Kern 24, 26 betätigt wird. Das Einrückrelais 10 ist mit einem beweglichen Kontakt 30 und zwei festen Kontaktelementen 36A, 36B in Verbindung mit der Batterie bzw. mit dem Elektromotor des Anlassers ausgerüstet. Die Spule 20, 22 ist ein einer Hülse 18 aufgenommen, während der Luftspalt 32 zwischen den beiden Kernen 12, 26 axial verläuft. Der bewegliche Kontakt 30 besteht aus einer Platte in Form einer durch Stanzen ausgeführten Brücke. Die beiden festen Kontaktelemente 36A, 36B sind in einer an das Magnetjoch 14 angeschlossenen Isolierkappe 34 angeordnet und jeweils mit einem auf einem Sockel 38A, 38B angebrachten gewölbten Kontaktkopf 40A, 40B versehen. Ein Betätigungsstift 28 ist fest mit der Platte des beweglichen Kontakts 30 verbunden und wird durch den beweglichen Kern 12 bei seiner Anziehung gegen den festen Kern 26 betätigt.
  • Die Platte des beweglichen Kontakts 30 enthält eine mittige Öffnung 42 für den Durchgang des Betätigungsstifts 28 und zwei Langlöcher 44A, 44b, deren Kanten mit dem gewölbten Kontaktkopf 40A, 40B in Form einer Kugelkappe in Kontakt treten. Die parallelen Ränder der beiden Löcher 44A, 44B erstrecken sich in senkrechten Richtungen. Jedes Loch 44A, 44B begrenzt zusammen mit dem entsprechenden gewölbten Kontaktkopf 40A, 40B zwei punktuelle Kontaktbereiche, die es ermöglichen jeden Fehlkontakt aufgrund einer Verschmutzung infolge des Vorhandenseins von Isolierstoffpartikeln zu verhindern. Die Ausrichtung der Löcher 44A, 44B in zwei senkrechten Richtungen ermöglicht einen leichten Schwingeffekt, wodurch die Selbstreinigung der mechanischen Kontaktbereiche beim Andrücken der Kante der beiden Langlöcher 44A, 44B auf dem gewölbten Kontaktkopf 40A, 40B begünstigt wird. Diese senkrechte Ausrichtung der Löcher 44A, 44B ermöglicht andererseits einen Ausgleich der Fertigungstoleranzen der verschiedenen Bauteile des Einrückrelais, um das Vorhandensein von zwei mechanischen und elektrischen Kontaktpunkten auf jedem der gewölbten Kontaktköpfe 40A, 40B sicherzustellen.
  • Nach der Herstellung des Kontakts ist die Verbindung Platte und gewölbter Kontaktkopf 40A, 40B stabil. Die Platte muss jedoch eine beträchtliche Größe in Richtung der Länge aufweisen, da das Vorhanden sein der Langlöcher 44A, 44B an den gegenüberliegenden Enden eine Länge erfordert, die größer als der Abstand zwischen den gewölbten Kontaktköpfen 40A, 40B ausfällt.
  • Bei einem in 3 veranschaulichten bekannten Einrückrelais ist die Kontaktfläche der beiden festen Kontaktelemente 36A, 36B und der beweglichen Kontaktplatte 30 vollkommen flach, wobei sie gegebenenfalls Rillen 37 enthalten kann, die dazu dienen, die Abführung von Isolierstoffpartikeln oder einer eventuellen Reifschicht sicherzustellen, die sich möglicherweise am Übergang zwischen den Teilen befinden kann. Die Entfernung der Isolierstoffpartikel gestaltet sich umso schwieriger, je mehr die Kontaktflächen abgenutzt und die Rillen abgeflacht sind. Die Lichtbögen, die beim Schließen und Öffnen des beweglichen Kontakts 30 entstehen, beschleunigen andererseits die Erosion der Kontaktflächen und neigen außerdem dazu, eine nichtleitende Oxidschicht darauf abzulagern. Auch wenn der Kontakt hergestellt ist, bleibt das Auftreten von Lichtbögen im Anschluss an eventuelle Mikroverschiebungen der Platte im Verhältnis zu den festen Kontakten 36A, 36B möglich, beispielsweise infolge von Erschütterungen oder Stößen. Im Falle eines flachen Kontakts verfügt die Verbindung Platte – feste Kontakte 36A, 36B in Schließposition über wenigstens drei Freiheitsgrade, und zwar Verschiebungen bezogen auf x und y sowie eine Drehung bezogen auf z. Diese beiden Mängel können eine Vergrößerung des Kontaktwiderstands oder gar eine vollständige elektrische Isolierung des Kontakts zur Folge haben.
  • In einem anderen, in 4 dargestellten Einrückrelais umfasst die Platte des beweglichen Kontakts 30 an jedem Ende eine bezogen auf die Bewegungsrichtung z geneigte Fläche 37A. Die festen Kontaktköpfe 36A, 36B umfassen ebenfalls eine geneigte Fläche gegenüber derjenigen der Platte. Der Kontakt auf diesen geneigten Flächen begünstigt eine mechanische Reinigung der Kontaktbereiche durch die tangentiale Gleitkomponente beim Andrücken. In Schließposition ist die Verbindung beweglicher Kontakt 30 und feste Kontakte 36A, 36B stabi ler, da nur ein Freiheitsgrad verbleibt, und zwar eine geradlinige Verschiebung entlang der y-Achse. Die Gefahr des Auftretens von Lichtbögen ist begrenzt, wodurch die Oxidation und der Verschließ der Kontaktflächen verringert werden. Das Verfahren zur Herstellung der Platte ist kostenaufwendiger als das für einen flachen Kontakt, weil eine Nachbearbeitung erforderlich ist, um die geneigten Flächen herzustellen. Außerdem muss die Dicke der Platte größer ausfallen, um die Größe dieser Flächen gering halten zu können. Ein anderer Nachteil besteht in der Notwendigkeit, die festen Kontakte 36A, 36B und die Platte bei der Montage entsprechend auszurichten, um einen größeren Qualitätsmangel zu vermeiden (Fehlfunktion des Produkts oder gar Dauerkurzschluss usw.). Der geringe Platz ermöglicht es nicht immer, effiziente Einbaumarkierungen an den Teilen vorzusehen.
  • Die DE 4301056 beschreibt ein Einrückrelais, bei dem die prismenförmige Platte durch einen auf die Z-Achse der Bewegungsrichtung zentrierten Kegelstumpf ersetzt wird. Die festen Kontakte haben eine entsprechende Kegelstumpfform, die ihrerseits auf die Z-Achse zentriert ist. Die Platte kann sich daher um die Z-Achse drehen, um den Kontaktverschleiß bei aufeinanderfolgenden Einsätzen des Einrückrelais zu verteilen. Dieses Fehlen einer Sicherung bringt jedoch die Gefahr der Entstehung von Lichtbögen mit sich, die sich nachteilig auf die Leistungen und auf die Langlebigkeit des Einrückrelais auswirken können.
  • Gegenstand der Erfindung
  • Der Gegenstand der Erfindung besteht darin, ein elektrisches Einrückrelais für einen Kraftfahrzeuganlasser auszuführen, mit dem sich die vorerwähnten Nachteile beseitigen lassen und eine gute mechanische und elektrische Festigkeit des Einrückrelais herbeigeführt und der Kontaktwiderstand im Laufe der Zeit verringert werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird dieses Ziel dadurch erreicht, dass die Platte des beweglichen Kontakts an jedem der beiden gegenüberliegenden Enden eine Aussparung mit einspringendem Profil umfasst, das mit einem Abschnitt des Kontaktkopfes in Eingriff kommt, um einen Kontaktbereich zu schaffen, der die Winkelsicherung der besagten Platte in Schließposition herbeiführen kann. Der Kontaktbereich kann aus einer Kontaktlinie oder aus einer Abfolge von Kontaktpunkten bestehen, die eine Verbesserung der mechanischen und elektrischen Festigkeit ermöglichen, wobei der Kontaktwiderstand im Laufe der Zeit verringert wird.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsart besitzt jede Aussparung der Platte des beweglichen Kontakts ein krummliniges und konkaves, insbesondere kreisbogenförmiges Profil. Der Kontaktkopf der festen Kontakte besitzt eine konische Struktur, wobei der durch den Kegel und die Platte gebildete Winkel an einem vorbestimmten Kontaktpunkt eine Neigung zwischen 5° und 80°, vorzugsweise zwischen 30° und 60° aufweist.
  • Die Form der Kontakte begünstigt die mechanische Reinigung der Flächen beim Andrücken, das ohne Erschütterungen mit einer tangentialen Komponente erfolgt. Im Anschluss an die Anlage der Kontaktköpfe ist die Platte gegen geradlinige Verschiebung und Drehung in allen Richtungen x, y und z gesichert, wodurch der Fall des Auftretens von Lichtbögen durch eine relative Bewegung der in Kontakt befindlichen Teile eingeschränkt wird. Daraus ergibt sich eine Verlängerung der Lebensdauer des Einrückrelais sowie eine Verringerung des Kontaktwiderstands im Laufe der Zeit.
  • Nach einer Ausführungsvariante besitzt jede Aussparung der Platte des beweglichen Kontakts ein entlang einer durchbrochenen Linie, insbesondere V-förmig, geschnittenes Profil.
  • Nach einer anderen Variante kann der Kontaktkopf der festen Kontakte eine gewölbte, insbesondere kugelförmige, Struktur oder eine Struktur mit mehreren geneigten Teilflächen aufweisen.
  • Jede Aussparung endet vorteilhafterweise an den beiden gegenüberliegenden ebenen Flächen der Platte in Abschrägungen, die sich jeweils auf einer Entfernung erstrecken, die kleiner als die halbe Dicke der Platte ist. Das Vorhandensein dieser Abschrägungen ermöglicht eine Verringerung der Erwärmung, die beim Durchfluss des Stroms nach dem Schließen des Einrückrelais entstehen kann.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich deutlicher aus der nachfolgenden Beschreibung besonderer Ausführungsarten der Erfindung, die als Beispiele ohne einschränkende Wirkung angeführt werden und in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind. Darin zeigen im einzelnen:
  • 1 eine Schnittansicht eines Anlassereinrückrelais nach dem Stand der Technik, wobei die Kontakte in Schließposition dargestellt sind;
  • 2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht der Kontakteinrichtung von 1;
  • die 3 und 4 identische Ansichten wie 2 zur Darstellung von zwei anderen Kontakteinrichtungen nach dem Stand der Technik;
  • 5 eine schematische Perspektivansicht einer erfindungsgemäßen Kontakteinrichtung;
  • 6 eine Teilansicht der Einrichtung von 5 mit Lokalisierung der Kontaktstelle der Platte mit einem ortsfesten Kontakt;
  • 6A eine Ansicht in der Ebene P des Kontaktbereichs;
  • die 7 bis 9 Veranschaulichungen von Ausführungsvarianten zu 5.
  • Beschreibung besonderer Ausführungsarten
  • Unter Bezugnahme auf die 5, 6 und 6A ist jede leitende Platte des beweglichen Kontakts 30 des Einrückrelais entsprechend einer Brücke gestaltet, die an jedem ihrer gegenüberliegenden Enden eine Aussparung 50 enthält, die ein krummliniges, insbesondere kreisbogenförmiges Profil aufweist. Jeder feste Kontakt 36A, 36B umfasst ein Fußstück 51 in Form eines in etwa rechteckigen Sockels, wobei sich über dem besagten Fußstück ein konischer Kontaktkopf 52 befindet, der dazu bestimmt ist, beim Schließen des Einrückrelais mit der entsprechenden Aussparung 50 zusammenzuwirken.
  • Die beiden Aussparungen 50 der Platte haben vorzugsweise identische Profile und sind symmetrisch zur Mittelachse gestaltet, die mit der z-Achse der Bewegung der Platte 30 zusammenfällt.
  • Das Eingreifen des Kontaktkopfes 52 an der Leitungsplatte des beweglichen Kontakts 30 erfolgt entlang einer kreisbogenförmigen Kontaktlinie. An dieser Stelle ist die Kante der Platte des beweglichen Kontakts 30 vorzugsweise mit einer auf den beiden gegenüberliegenden Seiten herausgearbeiteten Abschrägung 53 versehen. Das Vorhandensein der unteren Abschrägung ermöglicht eine Vergrößerung der Austauschfläche entlang der kreisbogenförmigen Kontaktlinie, so dass sich die Erwärmung, die beim Durchgang des Stroms auftreten kann, verringern lässt. Die obere Abschrägung ist vorzugsweise identisch mit der unteren Abschrägung ausgeführt, kommt jedoch nicht mit dem Kontaktkopf 52 in Eingriff. Die Symmetrie der Platte ermöglicht daher den Wegfall der Ausrichtung der Platte zum Zeitpunkt der Montage des Einrückrelais.
  • In 6A begünstigt der durch den Kegel des Kontaktkopfes 52 und die Platte gebildete Winkel den tangentialen Andrückeffekt beim Schließen des Einrückrelais. Die rechteckige Form des Fußstücks 51 ermöglicht die Aufnahme des Anzugmoments der Muttern an den Anschlussklemmen der festen Kontakte 36A, 36B.
  • Das krummlinige Profil der Aussparung 50 kann natürlich auch eine andere konkave Form aufweisen, vorzugsweise eine dem Kontaktkopf 52 entsprechende Form. Die umgreifende Form dieser beiden Aussparungen 50 ermöglicht die Winkelsicherung der Platte auf den Kontaktköpfen 52.
  • In 6 ist die Ebene P zu erkennen, die durch die vertikale Mittelachse Z' des festen Kontakts 36B verläuft, sowie ein beliebiger Punkt PC der Kontaktlinie. Die Achse W befindet sich an der Schnittstelle der Ebene P und einer zu XY parallelen Ebene, die durch den Kontaktpunkt PC verläuft. Der durch den Kegel des Kontaktkopfes 52 in der Ebene P gebildete Winkel A weist eine Neigung auf, die zwischen 5° und 80°, vorzugsweise zwischen 30° und 60°, in Abhängigkeit von der jeweiligen Struktur des festen Kontakts 36B liegen kann.
  • Die Abschrägung 53 überschreitet nicht die Hälfte der Dicke der beweglichen Kontaktplatte 30, und der Winkel dieser Abschrägung 53 liegt nahe dem Winkel A des Kegels des Kontaktkopfes 52. Daraus ergibt sich eine optimale Austauschfläche entlang der Kontaktlinie, wenn sich das Einrückrelais in Schließposition befindet.
  • Die Form der Kontakte begünstigt die mechanische Reinigung der Flächen beim Andrücken, das ohne Erschütterungen mit einer tangentialen Komponente erfolgt. Im Anschluss an die Anlage der Kontaktköpfe 52 wird die Platte 30 gegen Verschiebung und Verdrehung in allen Richtungen x, y und z gesichert, wodurch der Fall des Auftretens von Lichtbögen durch eine relative Bewegung der in Kontakt befindlichen Teile eingeschränkt wird. Diese beiden Merkmale ermöglichen die Her beiführung einer längeren Lebensdauer der Teile sowie eine geringere Erhöhung des Kontaktwiderstands im Laufe der Zeit.
  • Die in Betracht gezogenen Formen sind durch kostengünstige Herstellungsverfahren für eine Großserienproduktion ausführbar und ermöglichen im übrigen eine signifikante Verringerung der benutzten Materialmenge. Bei der Montage ist keine Ausrichtung der festen Kontakte 36A, 36B oder der Platte 30 erforderlich, wodurch jedes Risiko von Qualitätsmängeln ausgeschlossen ist.
  • Die 7 bis 9 zeigen verschiedene Ausführungsvarianten der Geometrie der festen Kontakte und der Enden der Platte.
  • In 7 weisen die Kontaktköpfe 52 der festen Kontakte 36A, 36B gewölbte oder kugelförmige Scheitel auf, anstelle von Scheiteln mit ebenen Flächen wie in 6. Die Platte des beweglichen Kontakts 30 enthält kreisbogenförmige konkave Aussparungen 50. Die mechanische und elektrische Festigkeit des Einrückrelais fällt ähnlich aus wie in der Ausführung mit den Kontaktköpfen 52 von 6. Der Kontaktbereich ermöglicht es daher, die Winkelsicherung der besagten Platte in Schließposition zu gewährleisten.
  • In 8 sind die Kontaktköpfe 52 der festen Kontakte 36A, 36B wie die von 5 konisch ausgeführt, wobei jedoch die Aussparungen 50 anstelle einer kreisbogenförmigen Ausführung entsprechend einem V mit einspringendem Zweiflach gestaltet sind. Die Spitzen der beiden V-förmigen Aussparungen sind zueinander gerichtet und entlang einer Richtung ausgerichtet, die durch die mittlere Symmetrielängsebene der Platte 30 verläuft. Die beiden Kanten des Zweiflachs jeder Aussparung 50 kommen mit dem Kontaktkopf 52 an zwei Kontaktstellen in Eingriff, die beiderseits der mittleren Symmetrielängsebene angeordnet sind. Der Platzbedarf der Platten in Längsrichtung ist in etwa identisch mit dem von 6 oder 7. Die mechanische und elektrische Festigkeit des Einrückrelais bleibt ebenfalls erhalten. Der Kontaktbereich ermög licht es daher, die Winkelsicherung der besagten Platte in Schließposition zu gewährleisten.
  • In 9 ist die Platte des beweglichen Kontakts 30 identisch mit der von 8 ausgeführt, wobei jedoch die Kontaktköpfe 52 der festen Kontakte 36A, 36B mit einer Mehrzahl ebener Teilflächen anstelle einer konischen Ausführung versehen sind. Der Kontaktbereich mit den V-förmigen Aussparungen 50 gestaltet sich nach Punkten oder Linien entsprechend dem Neigungsgrad der Teilflächen im Verhältnis zu den Kanten des Zweiflachs jeder Aussparung 50. Die mechanische und elektrische Festigkeit des Einrückrelais bleibt in dieser Ausführungsvariante ebenfalls erhalten. Der Kontaktbereich ermöglicht es daher, die Winkelsicherung der besagten Platte in Schließposition zu gewährleisten.
  • [Text in den Figuren]
    • Art antérieur: Stand der Technik

Claims (13)

  1. Einrückrelais für einen elektrischen Anlasser mit einer Kontakteinrichtung, umfassend: – zwei feste Kontaktelemente (36A, 36B) in Verbindung mit dem Hauptspeisestromkreis des Anlassermotors, – einen beweglichen Kontakt (30) in Form einer Leitungsplattenbrücke, die mit den Kontaktköpfen (52) der festen Kontakte (36a, 36b) zusammenwirkt, – und einen Elektromagneten zur Betätigung des beweglichen Kontakts (30) zwischen Öffnungs- und Schließpositionen entlang einer Richtung, die in etwa senkrecht zu der Ebene verläuft, in der die Kontaktköpfe (52) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte des beweglichen Kontakts (30) an jedem der beiden gegenüberliegenden Enden eine Aussparung (50) mit einspringendem Profil umfasst, das mit einem Abschnitt des Kontaktkopfes (52) in Eingriff kommt, um einen Kontaktbereich zu schaffen, der die Winkelsicherung der besagten Platte in Schließposition herbeiführen kann.
  2. Einrückrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktbereich aus einer Kontaktlinie oder aus einer Abfolge von Kontaktpunkten besteht.
  3. Einrückrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Aussparung (50) der Platte des beweglichen Kontakts (30) ein krummliniges Profil besitzt.
  4. Einrückrelais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Aussparung (50) der Platte des beweglichen Kontakts (30) ein kreisbogenförmiges konkaves Profil besitzt.
  5. Einrückrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Aussparung (50) der Platte des beweglichen Kontakts (30) ein entlang einer durchbrochenen Linie geschnittenes Profil besitzt.
  6. Einrückrelais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil der beiden Aussparungen (50) der Platte V-förmig gestaltet ist.
  7. Einrückrelais nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktkopf (52) der festen Kontakte (36a, 36b) eine konische Struktur besitzt, wobei der durch den Kegel und die Platte gebildete Winkel A an einem vorbestimmten Kontaktpunkt eine Neigung zwischen 5° und 80°, vorzugsweise zwischen 30° und 60° aufweist.
  8. Einrückrelais nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktkopf (52) der festen Kontakte (36a, 36b) eine gewölbte, insbesondere kugelförmige, Struktur besitzt.
  9. Einrückrelais nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktkopf (52) der festen Kontakte (36a, 36b) eine Struktur mit mehreren Teilflächen besitzt.
  10. Einrückrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Aussparung (50) an den beiden gegenüberliegenden ebenen Flächen der Platte in Abschrägungen (53) endet.
  11. Einrückrelais nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Abschrägung (53) auf einer Entfernung erstreckt, die kleiner als die halbe Dicke der Platte ist.
  12. Einrückrelais nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel der Abschrägung (53) nahe oder gleich dem der Neigung des Kontaktkopfes (52) ausfällt.
  13. Einrückrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktkopf (52) jedes festen Kontakts (36a, 36b) auf einem entsprechend einem rechteckigen Sockel angeordneten Fußstück (51) angebracht ist.
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