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DE602004005303T2 - Verfahren zur verwendung in einer fördereinrichtung und fördereinrichtung - Google Patents

Verfahren zur verwendung in einer fördereinrichtung und fördereinrichtung Download PDF

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DE602004005303T2
DE602004005303T2 DE602004005303T DE602004005303T DE602004005303T2 DE 602004005303 T2 DE602004005303 T2 DE 602004005303T2 DE 602004005303 T DE602004005303 T DE 602004005303T DE 602004005303 T DE602004005303 T DE 602004005303T DE 602004005303 T2 DE602004005303 T2 DE 602004005303T2
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conveyor
chain
conveyor belt
conveying device
lifting
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Metso Paper Oy
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Erfindung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 zum Trennen von Rollen auf einer Fördervorrichtung voneinander.
  • Die Erfindung betrifft außerdem eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Rollenfördervorrichtung.
  • In einer Papier- oder Kartonmaschine hergestellte Bahnrollen werden in einer Schneid- und Aufwickelmaschine von einer breiten Maschinenrolle in Rollen mit schmälerer Breite entsprechend der Kundenbestellung geschlitzt. Schneid- und Aufwickelmaschinen werden in zwei Hauptarten unterteilt: wellengelagerte Schneid- und Aufwickelmaschinen, bei denen die geschlitzten Rollen von der Schneidmaschine in zwei unterschiedlichen Sätzen auf beiden Seiten der Aufwickelmaschine ausgegeben werden, und oberflächenangetriebene Schneid- und Aufwickelmaschinen, wobei die geschlitzten Rollen als ein kompletter Satz ausgegeben werden.
  • Da oberflächenangetriebene bandgelagerte Schneid- und Aufwickelmaschinen auf demselben Prinzip basieren wie oberflächenangetriebene rollengelagerte Schneid- und Aufwickelmaschinen, ist es in diesem Zusammenhang im Allgemeinen angemessen, den Begriff „oberflächenangetriebene Schneid- und Aufwickelmaschine" jeder Schneid- und Aufwickelmaschine zuzuordnen, die zur Ausgabe von Rollen als kompletter Satz in der Lage ist.
  • Auf einer oberflächenangetriebenen Schneid- und Aufwickelmaschine hergestellte Rollen müssen aus Gründen wie zum Beispiel Qualitätsprüfungen voneinander getrennt werden, bevor die geschlitzten Rollen weiter zu einer Etikettierungs- und Verpackungsstation übertragen werden können. Herkömmlicherweise werden die Rollen eines Rollensatzes, der durch die Schneid- und Aufwickelmaschine ausgegeben wurde, an einem Übergangspunkt zwischen zwei Rollenfördervorrichtungsbereichen voneinander getrennt. Wenn der Trennungspunkt zwischen dem ersten und zweiten Rollensatz mit dem Übergangspunkt zwischen den Fördervorrichtungsbereichen deckungsgleich ist, wird die erste Fördervorrichtung angehalten, wobei die erste Rolle des Satzes ihren Weg auf der zweiten Fördervorrichtung fortsetzt, während die anderen Rollen des Satzes auf der ersten Fördervorrichtung verbleiben. Nachfolgend wird der Trennungspunkt zwischen der zweiten und dritten Rolle zu dem Übergangspunkt zwischen den Fördervorrichtungsbereichen angetrieben, woraufhin die erste Fördervorrichtung angehalten wird, wodurch die zweite Rolle zur Fortsetzung ihres Weges auf dem zweiten Fördervorrichtung veranlasst wird, während die anderen Rollen des Satzes auf der ersten Fördervorrichtung verbleiben. Dieselbe Folge wiederholt sich, bis alle Rollen des Satzes voneinander getrennt sind.
  • Die von einer Schneid- und Aufwickelmaschine empfangenen Rollen eines Satzes können aus verschiedenen Gründen aneinander haften bleiben: die Kernenden sind nicht bündig mit den Bahnrollenenden, die Bogenkanten der Rollen sind ungleichmäßig geschlitzt, weshalb sie miteinander überlappt bleiben, oder das Schlitzen wurde zu spät begonnen, wodurch der Kern immer noch einige ungeschlitzte Schichten aufweist. Wenn die Rollen aneinander haften, können Probleme bei dem Übergangspunkt zwischen den Fördervorrichtungen in dem Fall auftreten, dass sich die Rollen nicht trennen. Um solche Komplikationen zu vermeiden, muss die vollständige Trennung von Rollen in einem Satz überprüft werden, der von einer oberflächenangetriebenen Schneid- und Aufwickelmaschine empfangen wurde. Während die Trennung von Walzen in einem Satz an jedem Ort entlang der Übertragung des Rollensatzes eintreten kann, wird die Überprüfung im Allgemeinen mittels einer Biegung des Rollensatzes durchgeführt, indem die mittleren Rollen des Rollensatzes so weit nach oben angehoben werden, dass sich die Rollenenden voneinander trennen, wobei dazwischen ein Spalt bleibt. Zu diesem Zeitpunkt überprüft der Bediener visuell, ob alle Rollen voneinander getrennt sind, und verwendet wenn notwendig einen Keil, um Rollen voneinander zu trennen, die aneinander haften. Obwohl moderne Schneid- und Aufwickelmaschinen stark automatisiert sind, handelt es sich bei der Überwachung der Rollen in einem Rollensatz und Trennen der Rollen voneinander um Vorgänge, die immer noch manuell ausgeführt werden. Diese Arbeitsschritte verhindern, dass eine Schneid- und Aufwickelmaschine mit weniger menschlicher Arbeitskraft betrieben werden kann. Zusätzlich dazu, dass die Aufgaben monoton und ermüdend sind, können solche Bedieneraufgaben sogar gefährlich sein, wenn sie gegen Anweisungen oder mit Nachlässigkeit ausgeführt werden. Für die Tätigkeiten des Bedieners muss genügend Zeit reserviert werden um zu ermöglichen, dass seine Überprüfungen auf dem Rollensatz sicher ausgeführt werden. Auf Grund der manuellen Trennung von Rollen wird der Betrieb der Schneid- und Aufwickelmaschine und des Rollenfördervorrichtungssystems verlangsamt.
  • In der WO-A-99/52800 ist eine Rollentrennungsbaugruppe zum Trennen aneinander angrenzender Rollen offenbart. Die Baugruppe umfasst erste und zweite Fördervorrichtungen, die eine Mehrzahl von Rollenwerkstücken empfangen, die aneinander angrenzend positioniert werden.
  • Ein Hubelement positioniert eine der Fördervorrichtungen winklig im Verhältnis zu der anderen Fördervorrichtung, wodurch es einen Trennraum zwischen aneinander angrenzenden Rollen bereitstellt.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines neuartigen Verfahrens zum Trennen von Rollen eines Rollensatzes, die von einer Schneid- und Aufwickelmaschine getrennt voneinander empfangen wurden, ohne dass ein mechanischer Eingriff durch den Bediener notwendig ist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Fördervorrichtung, die zur Durchführung des Verfahrens in der Lage ist.
  • Das Ziel der Erfindung wird durch das Trennen der Rollen eines auf einer Fördervorrichtung verbleibenden Rollensatzes mithilfe einer Hubrollenbaugruppe erreicht, die unter der Förderkette oder -band angeordnet ist, und mindestens eine sich frei drehende Hubrolle aufweist. Die Hubrollenbaugruppe bildet auf der Oberfläche der Förderkette oder -bandes eine nach oben gerichtete Erhöhung. Wenn sich die Rolle über die Erhöhung bewegt, werden die Ende-an-Ende anliegenden Bahnrollen des Rollensatzes im Verhältnis zueinander gebogen, wodurch anhaftende Rollen voneinander getrennt werden. Die Trennungswirkung wird durch die Kräfte erhöht, die durch den kleinen Geschwindigkeitsunterschied zwischen der auf die Erhöhung angehobene Rolle und denjenigen erzeugt werden, die sich auf dem Basisniveau des Förderbandes oder -kette bewegen. Zusätzlich versetzt die Form der Förderkettenplatten und/oder Hubrollen die Förderkette oder -band in eine Hin- und Her- bzw. Auf- und Abbewegung, welche die anhaftenden Bahnrollen voneinander trennt.
  • Genauer ausgedrückt ist das Verfahren gemäß der Erfindung durch das gekennzeichnet, was in dem kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 ausgesagt ist.
  • Weiterhin ist die Rollenfördervorrichtung gemäß der Erfindung durch das gekennzeichnet, was in dem kennzeichnenden Teil von Anspruch 4 ausgesagt ist.
  • Die Erfindung stellt bedeutende Vorteile bereit.
  • Nun wird die automatisierte Trennung von Bahnrollen in einem Satz möglich, und somit die Anzahl von mechanischen und ermüdenden Vorgängen, die das Personal in nächster Nähe der Rollen ausführen muss. Zusätzlich wird der Betrieb der Schneid- und Aufwickelmaschine sowie des Rollenfördervorrichtungssystems beschleunigt, da das System zum Trennen der Rollen eines Satzes nicht angehalten werden muss. Die Ausführungsform gemäß der Erfindung weist auch eine einfache Konstruk tion auf, die auf vorhandenen Rollenfördervorrichtungsanordnungen leicht installiert werden kann.
  • Nachfolgend wird die Erfindung mithilfe der dazugehörigen Zeichnungen genauer erläutert.
  • 1 ist eine Draufsicht auf einen Satz von Bahnrollen, der auf einer Fördervorrichtung von einer Schneid- und Aufwickelmaschine empfangen wurde.
  • 2 ist eine Schnittansicht von 1, die entlang der Ebene A-A abgenommen ist.
  • 3 ist eine teilweise vergrößerte Ansicht von 2, die an einem Punkt C abgenommen ist, der eine Hubfördervorrichtungsrollenbaugruppe aufweist, die unter dem oberen Niveau der Förderkette angepasst ist.
  • 4 ist eine Schnittansicht von 3, die entlang der Ebene B-B abgenommen ist.
  • 5 ist eine schematische Seitenaufrissansicht des oberen Niveaus der Förderkette oder -bandes an der Hubrollenbaugruppe.
  • Unter Bezugnahme auf 1 ist darin die Bewegungsbahn von Papier- oder Kartonbahnrollen 2 eines Rollensatzes 1 dargestellt, der von einer Schneid- und Aufwickelmaschine 11 einer Papier- oder Kartonmaschine empfangen wird, wenn sich die Rollen durch Schwerkraft an einer abwärtsgeneigten Rampe 9 entlang bewegen, bis die Rollen auf einer Fördervorrichtung 3 durch einen Anschlag angehalten werden. Die Rollen des Rollensatzes 1 ruhen auf der Fördervorrichtung 3, wobei ihre Enden aneinander anliegen und die Mittelachsen in der Transportrichtung der Fördervorrichtung 3 ausgerichtet sind. Die Transportrichtung der Fördervorrichtung 3 ist durch Pfeil 10 in 1 und 2 bezeichnet. Die Rollen 2 liegen mit der Unterseite ihres Umfanges gegen die obere Fläche der Förderkette oder -band 12 von Fördervorrichtung 3 an. Nachdem die Rollen von Rollensatz 1 auf der Fördervorrichtung 3 angehalten sind, werden sie voneinander an dem Übergangspunkt zwischen der Fördervorrichtung 3 und einer weiteren Fördervorrichtung 4 getrennt. Die Trennung von Rollen 2 voneinander erfolgt durch Bewegen des Satzes 1 von Bahnrollen auf die Fördervorrichtung 3 in Richtung der zweiten Fördervorrichtung 4, bis die Widerlagerebene zwischen dem ersten und zweiten Satz von Rollen 1 mit dem Übergangspunkt der Fördervorrichtung 3 und der anderen Fördervorrichtung 4 deckungsgleich ist. Zu diesem Zeitpunkt wird die Fördervorrichtung 3 angehalten, wodurch die erste Rolle des Satzes 1 ihren Weg auf der anderen Fördervorrichtung 4 fortsetzt. Nachfolgend wird der Rollensatz so auf der Fördervorrichtung 3 bewegt, dass die Widerlagerebene zwischen der zweiten und dritten Rolle des Satzes mit dem Übergangspunkt der ersten Fördervorrichtung 3 und der anderen Fördervorrichtung 4 deckungsgleich ist, woraufhin die Fördervorrichtung 3 angehalten wird und die zweite Rolle des Satzes ihren Weg auf der anderen Fördervorrichtung 4 fortsetzt. Diese Folge wird fortgesetzt, bis alle Rollen 2 von Satz 1 voneinander getrennt sind.
  • Typischerweise handelt es sich bei der Fördervorrichtung 3 um eine Plattenbandfördervorrichtung. Angepasst bewegt sich über Antriebs- und Umlenkrollen 7 eine Endlosfördergliederkettenschleife 12, die zwei parallel laufende seitliche Ketten umfasst, die durch Plattenbänder 8 miteinander verbunden sind. Bei der Endlosförderkette 12 sind die langen Seiten der Querplattenbänder 8 so geformt, dass Aussparungen 13 zwischen aneinander angrenzenden Plattenbändern 8 verbleiben. Die Antriebs- und Umlenkrollen 7 weisen Zähne auf, die angepasst sind, um zwischen die Verbindungen der seitlichen Ketten zu passen, wodurch sie die Übertragung der Antriebsrollendrehung in eine Linearbewegung der Förderkette 12 erleichtern. Wie in 4 dargestellt sind die Plattenbänder 8 leicht in einem V-Winkel geformt, wodurch die Plattenbänder 8 beim Laufen auf dem oberen Schenkel der Förderkette dazu veranlasst werden, sich von den Enden des Plattenbandes in Richtung des Mittelpunktes des Plattenbandes zu neigen.
  • Zum Trennen aneinander anhaftender Bahnrollen 2 eines Rollensatzes 1 voneinander ist die Fördervorrichtung 3 mit einer Hubrollenbaugruppe 5 versehen, die mindestens eine sich frei drehende Hubrolle 6 aufweist. Typischerweise weist die Hubrollenbaugruppe 5 zwei bis vier Hubrollen 6 auf, die zum Arbeiten aufeinanderfolgend entlang der Bewegungsrichtung 10 der Fördervorrichtung 3 in der Lage sind. Bei einer in den Zeichnungen veranschaulichten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung beträgt die Anzahl der aufeinanderfolgenden Hubrollen 6 zwei.
  • Die Hubrollenbaugruppe 5 ist zwischen dem oberen Schenkel und dem unteren Schenkel der Endlosschleifenkette der Fördervorrichtung 3 angepasst, so dass der obere Schenkel der Förderkette an den Hubrollen 6 um einige wenige Millimeter, typischerweise 2 bis 6 mm, von dem Basisniveau 14 des oberen Schenkels der Förderkette angehoben wird. Die Außenflächen der Hubrollen 6 sind durch eine elastische Beschichtung wie zum Beispiel Polyurethan bedeckt. Jede der Hubrollen 6 besteht aus zwei Rädern 15, die in Bewegungsrichtung der Fördervorrichtung 3 parallel zueinander ausgerichtet sind, wobei zwischen den Rädern ein Abstandselement 16 angeordnet ist, welches einen Durchmesser aufweist, der kleiner als derjenige der Räder 15 ist. Das Abstandselement 16 wird auf dem Fördervorrichtungsrahmen angebracht, und die Räder werden jeweils in Lagern auf dem Abstandselement 16 angebracht. Die Hubrolle 6 wird unter dem oberen Schenkel der Endlosschleifenfördervorrichtung 3 so angebracht, dass der Mittelpunkt des oberen Schenkels der Förderkette im Verhältnis zu der seitlichen Abmessung der Förderkette 12, d. h. der zentrale Talpunkt der V-winkligen Plattenbänder 8 mit dem Abstandselement 16 deckungsgleich ist, und die Räder 15 symmetrisch auf beiden Seiten der Förderkettenmittellinie laufen. Die Umfangsdurchmesser der Räder 15 sind in Richtung der Förderkettenmittellinie verjüngt, wodurch sie besser kompatibel mit der V-winkligen Form der Plattenbänder 8 werden. Die Mittelpunkte der Plattenbänder 8 berühren das Abstandselement 16 nicht. Um die obere Fläche der Förderkette 12 zu tragen, sind die seitlichen Ketten mit Trägerrädern vorgesehen, die entlang von auf dem Rahmen der Fördervorrichtung 3 angebrachten Schienen 17 laufen. Die Trägerräder sind angeordnet, um in zwei aneinander angrenzenden Reihen in Bezug auf die Bewegungsrichtung 10 der Fördervorrichtung 3 zu arbeiten. Die Räder 15 der Hubrolle 6 und das dazwischen angebrachte Abstandselement 16 sind zwischen den Trägerradreihen angepasst.
  • Wenn die Anzahl der Hubrollen 6 zwei oder mehr beträgt, beträgt der gegenseitige Abstand d1 zwischen den Wellen der aufeinanderfolgenden Hubrollen 6 etwa 125 mm. Bei Verwendung von zum Beispiel zwei Hubrollen 6 wird dadurch aus der Länge d2 der Erhöhung, die durch die Hubrollen 6 auf dem oberen Schenkel des Fördervorrichtungsschenkels ausgebildet ist, etwa 200 mm.
  • Die Länge der Erhöhung wird durch die Anzahl und den Durchmesser der Hubrollen 6 sowie die gegenseitige Beabstandung zwischen den aufeinanderfolgenden Hubrollen bestimmt. Bei einer mit zwei Hubrollen 6 ausgerüsteten Fördervorrichtung beträgt die Länge d2 der Erhöhung typischerweise 150 bis 200 mm.
  • Die den Papierbahnrollen 2, die auf dem oberen Schenkel der Kette von Fördervorrichtung 3 bleiben, die durch die Hubrollenbaugruppe 5 getragen wird, auferlegte Trennbewegung, ist in 5 detaillierter veranschaulicht. Die aneinander anliegenden Enden aufeinanderfolgender Bahnrollen 2 werden vier Mal in Bezug aufeinander winklig angeordnet, wenn sie über die Erhöhung laufen, die durch die Hubrollenbaugruppe 5 auf dem oberen Schenkel der Förderkette ausgebildet ist. Jede Durchbiegung fördert die Trennung der Papierbahnrollen 2 voneinander. Die erste Durchbiegung tritt dann auf, wenn die Papierbahnrolle auf den nach oben geneigten Abschnitt 19 des oberen Schenkels der Förderkette 12 trifft, während die als nächste folgende Bahnrolle immer noch auf dem Basisniveau 14 des oberen Schenkels der Förderkette verbleibt. Die zweite Durchbiegung tritt ein, wenn die Papierbahnrolle auf den Förderkettenabschnitt 20 fällt, der auf den Hubrollen 6 des oberen Schenkels der Förderkette läuft. Die Bahnrollen werden ein drittes Mal zueinander winklig angeordnet, wenn die Bahnrolle auf den nach unten geneigten Abschnitt 21 der Förderkette fällt. Die vierte Durchbiegung tritt dann ein, wenn die Bahnrolle auf dem Basisniveau 14 der Förderkette landet, welches auf die Hubrollen folgt.
  • Zusätzlich zu der den Bahnrollen eines Satzes auferlegten Biegekraft werden die Rollen einer Hin- und Her- bzw. Auf- und Abbewegung ausgesetzt, wenn die Hubrollen wechselweise in die länglichen Aussparungen 13 zwischen die aneinander angrenzenden Plattenbänder 8 sinken und dann erneut die Vorsprünge der unteren Flächen der Plattenbänder 8 berühren. Die Bewegungsgeschwindigkeit des oberen Schenkels von Fördervorrichtung 3 ist auf dem Basisniveau 14 (v1) des oberen Schenkels der Kette leicht anders im Vergleich zu der Fördergeschwindigkeit (v2) des auf den Hubrollen 6 laufenden Kettenabschnittes 20. Auf Grund der sofort schnelleren Transportgeschwindigkeit der Papierbahnrolle 6 im Vergleich zu der Rollentransportgeschwindigkeit auf dem flachen Abschnitt der Fördervorrichtung, d. h. dem Basisniveau 14 der Fördervorrichtung, überträgt auch dieser Geschwindigkeitsunterschied eine Trennungswirkung auf die aneinander anhaftenden Bahnrollen.
  • Die Erfindung kann Ausführungsformen aufweisen, die sich von den oben beschriebenen unterscheiden.
  • Die Trennungswirkung kann durch Bereitstellung des oberen Niveaus der Förderkette mit mehreren Erhöhungen durch die Anpassung mehrerer Hubrollenbaugruppen entlang der Bewegungsbahnlänge der Fördervorrichtung 3 erhöht werden.
  • Die Erfindung kann auch bei anderen Arten von Fördervorrichtungen verwendet werden. Wenn es sich bei der Fördervorrichtung um eine Bandfördervorrichtung oder flache Plattenbandfördervorrichtung handelt, bei der die Plattenbänder flacher als diejenigen der oben erwähnten Rollenfördervorrichtung geformt sind, wodurch keine genügend breite, längliche Aussparung zwischen aneinander angrenzenden Plattenbändern bereitgestellt wird, kann die Hin- und Her- bzw. Auf- und Abbewegung mittels einer passend konzipierten Form der Hubrollen 6 ausgeführt werden. Zu diesem Zweck kann der Umfang der Hubrollen 6 zum Beispiel eine vieleckige oder elliptische Form aufweisen, oder alternativ können die Hubrollen 6 so angepasst sein, dass sie sich exzentrisch drehen.
  • Die Abstandselemente 16 zwischen den Hubrollen 6 können mit Stellgliedern ergänzt werden, die es ermöglichen, dass die durch die Hubrollen 6 gebildete Erhöhungshöhe während des Betriebes der Fördervorrichtung 3 anpassbar ist.

Claims (10)

  1. Verfahren zum Trennen von Rollen (2) eines Rollensatzes (1), die auf einer Fördervorrichtung (3) voneinander getrennt laufen, wobei die Fördervorrichtung (3) ein Förderband oder -kette (12) aufweist, die so angepasst ist, dass sie um Antriebs- und Umlenkrollen (7) umläuft, und wobei bei dem Verfahren der Rollensatz (1) auf einer oberen Fläche des Förderbandes oder -kette (12) transportiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass auf der oberen Fläche des Förderbandes oder -kette (12) eine Erhöhung gebildet wird, die zur Trennung der Rollen (2) voneinander mithilfe einer Hubrollenbaugruppe (5) in der Lage ist, die zum Arbeiten unter der oberen Fläche des Förderbandes oder -kette (12) angepasst ist und mindestens eine sich drehende Hubrolle (6) aufweist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubhöhe zwischen der oberen Fläche des Basisniveaus (14) des Förderbandes oder -kette (12), und das obere Niveau des Hubes während des Betriebes der Fördervorrichtung (3) eingestellt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem System eine vieleckige oder elliptische Hubrolle (6) verwendet wird oder die Hubrolle (6) angepasst ist, um sich exzentrisch zu drehen.
  4. Fördervorrichtung (3) zum Transportieren eines Rollensatzes (1), wobei die Fördervorrichtung (3) ein Förderband oder -kette (12) aufweist, die so angepasst ist, dass sie um Antriebs- und Umlenkrollen (7) umläuft, wobei der Rollensatz (1) auf die obere Fläche der Fördervorrichtung anpassbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hubrollenbaugruppe (5) zum Arbeiten unter der oberen Fläche des Förderbandes oder -kette (12) angepasst ist, um auf der oberen Fläche des Förderbandes oder -kette (12) eine Erhöhung auszubilden, die zur Trennung der Rollen (2) des Rollensatzes (1) voneinander in der Lage ist, wobei die Hubrollenbaugruppe (5) mindestens eine drehbar angebrachte Hubrolle (6) aufweist.
  5. Fördervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubrollenbaugruppe (5) zwei Hubrollen (6) aufweist, die zum Arbeiten aufeinanderfolgend entlang der Bewegungsrichtung (10) der Fördervorrichtung (3) in der Lage sind.
  6. Fördervorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubrolle (6) vieleckig oder elliptisch ist oder alternativ angepasst ist, sich exzentrisch zu drehen.
  7. Fördervorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Höhenunterschied zwischen dem Basisniveau (14) der oberen Fläche des Förderbandes oder -kette (12) und dem oberen Niveau des Fördereinrichtungshubes 2 bis 6 mm beträgt.
  8. Fördervorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 4 bis 7, gekennzeichnet durch Einrichtungen zur Einstellung der Hubhöhe zwischen dem Basisiveau (14) der oberen Fläche des Förderbandes oder -kette (12) und der oberen Fläche des Fördervorrichtungshubes während des Betriebes der Fördervorrichtung (12).
  9. Fördervorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubrolle (6) zwei Räder (15) umfasst, die an beiden Seiten um die Längsmittellinie des Förderbandes oder -kette (12) herum angepasst und in Lagern auf einem Abstandselement (16) getragen sind, welches auf dem Fördervorrichtungsrahmen angebracht ist.
  10. Fördervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (d2) der durch die Hubrollenbaugruppe (5) ausgebildeten Erhebung 150 bis 250 mm beträgt.
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