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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstellen der
Länge eines
Bandes, insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, eines Uhrarmbandes,
wobei sie ein Verlängern
oder ein Verkürzen
dieses nach Wunsch des Trägers
ermöglicht.
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Wenn
beispielsweise bei einem Uhrarmband die klimatischen Bedingungen
die Abmessungen des Handgelenks variieren lassen, insbesondere im Sommer,
wenn Letzteres zum Anschwellen neigt, ist es häufig erforderlich, das Armband
zu verlängern, damit
es bequem ist.
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Im
Fall des Gebrauchs einer multifunktionalen Uhr, beispielsweise eines
Herzfrequenzmessers, der Sensoren verwendet, die im unteren Teil
des Bodens der Uhr angeordnet sind und in engen Kontakt mit dem
Handgelenk des Trägers
kommen müssen, ist
es erforderlich, ein gutes Festspannen bei der Messwertnahme zu
gewährleisten,
wobei dieses Festspannen während
des gesamten Betriebs des Herzfrequenzmessers aufrechterhalten werden muss.
Da nämlich
derartige Geräte
im Allgemeinen verschiedene Funktionen erfüllen, wie die Mittelung von
Messwerten anhand der während
einer vorgegebenen Zeit gemessenen Pulswerte, muss sichergestellt
werden, dass keine Messungsunterbrechung den Mittelwert verfälscht, damit
der angezeigte Wert wirklich für
die während
der vorgegebenen Zeit gemachte körperliche
Anstrengung repräsentativ
ist.
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Die
Spannung des Armbandes über
dem Handgelenk des Trägers
muss folglich präzise
eingestellt werden können,
um die Uhr in für
das Messen des Pulses günstige
Bedingungen zu versetzen, und auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen,
wie bei einem Lauf, während
dessen das Armband starken Stößen und
Schwingungen ausgesetzt ist, in diesem Einstellzustand gehalten
werden. Da während
dieser körperlichen
Anstrengungen das Handgelenk gewöhnlich
anschwillt, muss der Träger
die Spannung des Armbandes lockern können, ohne die Messung unbrauchbar
zu machen.
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Auch
ist während
des normalen Gebrauchs der Uhr ein ausgeprägtes Festspannen über dem Handgelenk
des Benutzers, wie bei den Messungen, nicht mehr erforderlich und
der Bequemlichkeit wegen sogar unerwünscht. Es besteht folglich
ein Bedarf daran, den Spannzustand des Armbandes entsprechend dem
Gebrauch der Uhr als Herzfrequenzmesser oder dergleichen zu modifizieren, wobei
diese Modifikation sich so einfach wie möglich verwirklichen lassen
muss, insbesondere ohne dass es nötig ist, die Uhr vom Handgelenk
abzunehmen.
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Bisher
ist keine zufriedenstellende technische Lösung dieser Probleme vorgeschlagen
worden.
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Das
Dokument CH-A-665 327 beschreibt eine Vorrichtung zum Befestigen
eines Armbandes an einem Uhrengehäuse, die ermöglicht,
das Armband um einen Pfeiler zu wickeln und auf diese Weise das
Armband zu verkürzen
oder zu verlängern. Dieses
Dokument zeigt nicht den Verriegelungsmechanismus des Aufwickelns
oder Abwickelns des Armbandes auf, sondern nur einen oder mehrere
Höcker,
die ein Herauslösen
des Verbindungsteils des Pfeilers verhindern. Diese Vorrichtung
ermöglicht kein
präzises
Einstellen der Weite des Armbandes, stellt nicht das Beibehalten
einer solchen Einstellung während
des Gebrauchs sicher und empfiehlt sich folglich nicht bei den zuvor
beschriebenen Verwendungen.
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Das
Dokument DE-U-20 020 360 offenbart eine Vorrichtung zum Einstellen
der Länge
eines Uhrarmbandes. Die beiden Enden des Armbandes sind an einer
Wickel-Welle angebracht, die in einem zweiteiligen Gehäuse untergebracht
ist, wobei die Welle, die mit Hilfe eines Betätigungsrädchens gedreht werden kann,
an ihrer Position fest ist und durch einen Kupplungsmechanismus
freigegeben wird. Dazu umfasst die Wickel-Welle eine Scheibe, die
an ihrer Oberseite eine Kerbverzahnung aufweist, die mit einer entsprechenden
Kerbverzahnung an einer Scheibe zusammenwirkt, die an und unter
dem Betätigungsrädchen befestigt
ist, wobei diese letztere Scheibe von einem Zahnkranz umgegeben
ist, der mit einer Außenverzahnung
versehen ist, in welche sich eine fest mit dem Gehäuse verbundene
Sperrraste einfügt.
Außerdem
sind Mittel zum Zentrieren der Vorrichtung wie auch Mittel zum Zurückstellen
in die eingerastete Position der Vorrichtung vorgesehen.
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Diese
Vorrichtung mit ihren zahlreichen Mechanikteilen ist kompliziert,
aufwändig
und unterliegt wegen der großen
Anzahl beteiligter Teile Funktionsstörungen. Außerdem gewährleistet diese Vorrichtung
kein kontrolliertes Abwickeln des Armbandes, sondern lediglich eine
Freigabe der Wickel-Welle, die das Abwickeln des Armbandes ermöglichen
kann. Außerdem
wirkt diese Vorrichtung direkt auf das Armband ein, indem sie es
um die Wickel-Welle wickelt. Diese Vorrichtung ist folglich auf
bestimmte Uhrarmbandtypen beschränkt,
d. h. auf die Armbänder, die sich
leicht aufwickeln lassen, und hat den Nachteil, dass sie durch ihre
direkte Einwirkung auf das Armband dieses beschädigt.
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Das
Dokument GB-A-27 973 beschreibt ein Uhrarmband, das mittels einer
Kette eingestellt werden kann, die verschiebbare Kettenglieder des
Armbandes durchquert, wobei die Kette durch eine Rolle angetrieben
wird.
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Das
Dokument US-A-5 042 177 beschreibt einen Drehverschluss für einen
Skischuh, der eine Rolle umfasst, die ein Zugelement antreibt.
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Die
Aufgabe, die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegt, besteht
folglich darin, ein bidirektionales Einstellen der Länge eines
Bandes schnell und präzise
vornehmen zu können,
wobei die Einstellung unter allen Anwendungsbedingungen beibehalten werden
muss.
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Um
diese Aufgabe zu lösen,
schafft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zum Einstellen der
Länge eines
Bandes, wobei dieses Band zwei Teile umfasst, die aneinander angenähert oder
voneinander entfernt werden können,
wobei die Vorrichtung eine Einheit zum Einstellen der Länge des
Bandes besitzt, die von dem ersten Teil getragen wird und wenigstens
ein Kabel oder Seil umfasst, wobei dieses Kabel den ersten Teil
mit dem zweiten Teil verbindet, wobei diese Einstelleinheit ein
Mittel zum Betätigen
der Einstellung durch den Träger
und eine mit diesem Mittel fest verbundene Einstellrolle, an der
eines der Enden des Kabels befestigt ist und um die ein Teil des
Kabels aufgewickelt wird, umfasst, wobei dieser Rolle Verriegelungsmittel
zugeordnet sind, die die Drehung an mehreren Einstellpositionen
blockieren können,
dadurch gekennzeichnet, dass das andere Ende des Kabels an dem ersten
Teil des Bandes in der Weise befestigt ist, dass der erste Teil
mit dem zweiten Teil doppelt verbunden ist, indem das Kabel von
dem zweiten zum ersten Teil umgelenkt wird.
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Das
Betätigungsmittel
kann ein Rädchen sein,
das einerseits zwischen einer Verriegelungsposition und einer Einstellposition
axial beweglich ist, wobei das Betätigungsrädchen durch ein elastisches Mittel
in seine Verriegelungsposition gedrückt wird, und andererseits
rotatorisch beweglich ist, damit das Einstellen der Länge des
Bandes vorgenommen werden kann.
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Die
Einstellrolle ist im Inneren eines Hohlkörpers untergebracht, der mit
dem Teil verbunden ist, und weist Flügel auf, wobei diese Flügel mit
Verriegelungsmitteln zusammenwirken, die an dem Körper vorgesehen
sind, der an seinem oberen Teil Nuten aufweist, die mit den Flügeln zusammenpassen,
um diese Letzteren für
ein Blockieren der Drehung der Einstellrolle aufzunehmen. Dieser
Körper
kann aus zwei Teilen gebildet sein, die unlösbar aneinander befestigt sind.
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Das
andere Ende des Seils ist am ersten Teil des Bandes befestigt, und
ein Abschnitt der Zwischenzone des Seils ist in dem zweiten Teil
in der Weise aufgenommen, dass er in diesem gleiten kann.
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Vorteilhaft
kann an dem zweiten Teil des Bandes eine Hilfszwischenrolle vorgesehen
sein, um das Kabel zu dem ersten Teil umzulenken.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft außerdem ein Uhrarmband mit einer
der Längeneinstellvorrichtungen
wie weiter oben beschrieben.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der
folgenden Beschreibung deutlich, die auf die beigefügte Zeichnung
Bezug nimmt und als Beispiel, jedoch keineswegs einschränkend, eine
vorteilhafte Ausführungsform
der Vorrichtung zum Einstellen der Länge eines Bandes angibt. Es
zeigen:
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1 eine
Perspektivansicht, von oben betrachtet, der zwei Teile des Bandes
mit dem Einstellrädchen
an einem der Teile;
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2a und 2b eine
Perspektivansicht, von oben betrachtet, des Systems zum Einstellen
der Länge
des Bandes gemäß einer
Ausführungsform der
Erfindung mit einer Rolle in Form eines Flügelkörpers in der Position der gespannten
Einstellung bzw. in der Position der gelockerten Einstellung;
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3a und 3b einen
Schnitt der zwei Teile des Bandes und ihrer Vorrichtung zum Einstellen
der Länge
des Bandes, wobei die Rolle in ihrer hohen bzw. niedrigen Position
ist.
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In 1 sind
zwei Teile 1 und 2 eines Bandes zu sehen, das
in diesem Beispiel ein Uhrarmband bildet, wobei diese zwei Teile
durch ein Seil 3 miteinander verbunden sind, das ermöglicht,
sie voneinander zu entfernen oder aneinander anzunähern und
auf diese Weise die Nutzlänge
des Armbandes gemäß den Bedürfnissen
des Trägers
einzustellen. Diese Längeneinstellung
des Armbandes nimmt der Träger
von Hand vor, indem er ein Rädchen 4 drückt und
dreht, das das Betätigungsmittel
bildet und sich im oberen Teil der das Betätigungsrädchen 4, eine Rolle 5 und
das Seil 3 umfassenden Einstelleinheit befindet, die nachstehend
ausführlich
beschrieben wird.
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Wie
aus 2a, 2b, 3a und 3b hervorgeht,
ist in dem vorliegenden Beispiel eines der Enden des Seils 3 am
Teil 1 bei 3a und das andere in der Einstelleinheit 4, 5, 3 an
der Trommel der Rolle 5 befestigt. Von jedem dieser beiden Enden verläuft das
Seil 3 zum Teil 2 in zwei im Wesentlichen parallelen
Strängen,
die an dem Ort, an dem das Seil den Teil 2 durchquert,
in einer U- oder V-Form enden. Vorteilhafterweise ist der Teil 2 mit
einem Einlegeteil 8 ausgestattet, das einen Kanal 8a für die Aufnahme des
Seils 3 enthält.
Die Oberfläche
des Kanals, in dem das Seil gleitet, weist vorzugsweise einen kleinen
Reibkoeffizienten auf, um die Bewegung des Seils in dem Kanal zu
erleichtern. Diese Oberfläche kann
beispielsweise mit einer Teflonschicht überzogen sein. Genauso kann
auch das Seil 3 mit einer solchen Schicht überzogen
sein. Gemäß einer
nicht gezeigten Variante kann auch ein zusätzliches Kabelführungsmittel
in dem Einlegteil vorgesehen sein, wobei dieses Führungsmittel
die Form einer Umlenkrolle annehmen kann, die am Fußpunkt des
U oder des V des Einlegeteils angeordnet ist.
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2a und 2b zeigen
eine Position der gespannten Einstellung bzw. eine der Positionen
einer möglichen
gelockerten Einstellung, die mittels der Einstelleinheit 4, 5, 3 erhalten
wird. In diesen Figuren ist das Betätigungsrädchen 4 nicht dargestellt, um
die Sicht auf den Rest der Einstelleinheit und insbesondere das
Zusammenwirken der Einstellrolle 5 und des Seils 3 freizugeben.
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In 2a ist
insbesondere zu sehen, dass die Einstelleinheit eine Einstellrolle 5 umfasst,
um die sich das Seil 3 wickelt. Diese Figur veranschaulicht die
Position der maximalen Aufwicklung des Seils und folglich der maximalen
Verkürzung
des Armbandes, wobei die Teile 1 und 2 des Armbandes
aneinandergefügt
sind.
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Im
Fall von 2b hat die Einstellrolle 5 eine Drehung
entgegen dem Uhrzeigersinn erfahren und einen Abschnitt des Seils
abgewickelt, was ermöglicht
hat, die Teile 1 und 2 voneinander zu entfernen und
folglich das Armband wieder zu verlängern. Das Armband ist dann
in einer gelockerten Einstellung. Es gibt daher mehrere Positionen
der gelockerten Einstellung, wobei diese Positionen einem mehr oder weniger
stark ausgeprägten
Abwickeln des Seils 3 von der Einstellrolle 5 entsprechen.
Das Seil 3 gleitet folglich in dem Kanal des Einlegeteils 8 des
Teils 2 des Armbandes, weshalb es notwendig ist, ein Einlegeteil 8 und
ein Seil 3 mit kleinstmöglichstem
Reibkoeffizienten zu verwenden.
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Bei
den Ausführungsformen
von 2a und 2b weist
die Rolle 5 an ihrem Umfang Flügel 9 auf, die mit
Nuten 9' gleicher
Form, die am oberen Teil 6 eines Körpers 6 und 6' freigearbeitet
sind, der in dem Teil 1 des Armbandes enthalten ist, zusammenzuwirken,
um das Einfügen
dieser Flügel 9 in
den oberen Teil 6 zu ermöglichen und auf diese Weise
die Einstellrolle 5 in einer Einstellposition zu blockieren, wie
nachstehend ausführlich
beschrieben wird. Eventuell können
diese Flügel 9 vorteilhaft
eine Führungswange
für das
Seil 3 bei seinem Aufwickeln bilden und sicherstellen,
dass das Seil um die Einstellrolle 5 angeordnet ist.
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3a und 3b zeigen
die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Einstelleinheit in der
Ausführungsform
mit einer Einstellrolle 5 mit Flügeln und einem Körper, dessen
oberer Teil 6 Nuten 9' aufweist, um das Verriegeln der
Einstelleinheit zu bewerkstelligen. Wie schon bei 2a und 2b erläutert sind das
Betätigungsrädchen 4 und
die Einstellrolle 5 fest miteinander verbunden und in ihrer
Einstellposition und können
sich drehen, um das Seil 3 abzuwickeln oder aufzuwickeln,
wodurch die Länge
des Armbandes eingestellt wird. Außerdem sind das Betätigungsrädchen 4 und
die Einstellrolle 5 zwischen einer Position, in der das
Betätigungsrädchen 4 oben
ist, der sogenannten Ruhe- oder Verriegelungsposition, und einer
Position, in der das Betätigungsrädchen 4 unten
ist, der sogenannten Einstellposition, axial beweglich. Die Einheit
aus Betätigungsrädchen 4 und Einstellrolle 5 wird
durch ein elastisches Mittel, hier eine Schraubenfeder 7,
die sich zwischen der Unterseite des Betätigungsrädchens 4 und dem unteren Teil 6' des Körpers 1 erstreckt,
in ihre Ruheposition zurückgestellt.
Diese Einheit ist teilweise in einem Körper untergebracht, wobei der
obere Teil 6 und der untere Teil 6' fest mit dem Teil 1 des
Armbandes verbunden sind, wobei zwischen der Basis des unteren Teils 6' des Körpers und
dem unteren Teil der Einstellrolle 5 ein Zwischenraum vorgesehen
ist, um dieser Letzteren eine axiale Verlagerung in dem Körper zu
ermöglichen.
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In 3a sind,
wenn das Einstellrädchen 4 oben
ist, die Flügel 9 der
Einstellrolle 5 in entsprechend geformten Nuten des oberen
Teils 6 des mit dem Teil 1 fest verbundenen Körpers aufgenommen: Das
Drehen der Einstellrolle 5 ist folglich blockiert und es
kann kein Aufwickeln oder Abwickeln des Seils 3 erfolgen.
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Um
das Einstellen der Länge
des Armbandes vorzunehmen, drückt
der Träger
auf das Betätigungsrädchen 4,
wodurch bewirkt wird, wie in 3b gezeigt
ist, dass die Einstellrolle 5 in den Körper hineingedrückt wird
und die Flügel
aus den im oberen Teil 6 des Körpers vorgesehenen Nuten freigegeben werden.
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Die
Betätigungsrädchen-Rolle-Einheit
ist dann frei drehbar, und es kann das Einstellen des Seils erfolgen.
Die Einstellrolle 5 kann folglich bis in eine Position
gedreht werden, in der sich die Flügel 9 erneut in Übereinstimmung
mit den Nuten des oberen Teils des Körpers befinden. Zu diesem Zeitpunkt wird
der Träger
das Drücken
des Betätigungsrädchens beenden
können,
das elastische Mittel 7 wird die Betätigungsrädchen-Rolle-Einheit in ihre
Ruheposition zurückstellen,
d. h. dass das Betätigungsrädchen oben
ist und die Flügel 9 der
Einstellrolle 5 wieder in den Nuten des oberen Teils 6 des
Körpers aufgenommen
sind: Das System zum Einstellen der Länge des Armbandes wird erneut
blockiert.
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Vorteilhaft
kann das Betätigungsrädchen 4 aus
einem durchsichtigen Werkstoff hergestellt sein, um dem Benutzer
ein einfaches Ausrichten der Flügel 9 der
Einstellrolle 5 zu den entsprechenden Nuten des oberen
Teils 6 des Körpers
zu ermöglichen.
Dieses einfache Ausrichten kann auch mit auf dem Betätigungsrädchen 4 und
auf dem oberen Teil 6 des Körpers aufgedruckten oder erhaben
angeordneten Markierungen verwirklicht werden.
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Die
in den beigefügten
Figuren gezeigte Einstellvorrichtung stellt eine erste Ausführungsform
der Erfindung dar.
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Weitere
Ausführungsformen
des Verriegelungsmechanismus mit von Nuten verschiedenen Blockierungsmitteln
sind ebenfalls möglich.
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In
einer zweiten Ausführungsform
weist die Einstellrolle an einer ihrer Flächen, der oberen oder der unteren,
konzentrische Aussparungen für
die Aufnahme eines Fingers auf, der aus dem ersten Teil des Bandes
heraussteht, wobei dieser Finger in eine der konzentrischen Aussparungen
eindringt, wenn das elastische Mittel die Betätigungsmittel-Einstellrolle-Einheit
in ihre Verriegelungsposition zurückstellt.
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Was
die beschriebene Ausführungsform
anbelangt, so können
Varianten der verschiedenen Komponenten der Verriegelungseinheit
verwirklicht werden. So kann die Feder 7 durch eine Blattfeder
ersetzt werden, die am Boden des Aufnahmesitzes des unteren Teils 6' des Körpers für die Aufnahme
der Einstellrolle 5 angeordnet ist, wobei diese Feder die Einstellrolle 5 nach
oben zurückstellt.
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Außerdem können die
Nuten, die am oberen Teil 6 des Körpers dargestellt sind, auf
anderen Höhen
platziert sein. Es ist sogar möglich,
eine niedrige Ruheposition des Betätigungsrädchens 4 bei einer Einstellposition,
bei der das Betätigungsrädchen oben
ist, vorzusehen, indem die Wirkung der Rückstellmittel umkehrt wird.
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Wie
die vorliegende Beschreibung gezeigt hat, ermöglicht die Vorrichtung der
vorliegenden Erfindung auf einfache Weise, ein präzises und
sicheres Einstellen des Bandes zu erzielen.
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Im
Bereich der Uhrmacherei kann festgestellt werden, dass eine derartige
Vorrichtung den Bedarf an einem schnellen und zuverlässigen Festspannen
erfüllt und
dass ihre Anwendung bei Herzfrequenzmessern zu einem entscheidenden
Vorteil führt.
Sie kann auch eine Alternative zu herkömmlichen Verschlussmitteln
eines Uhrarmbandes darstellen.
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Ebenso
kann diese Vorrichtung bei einem Metallarmband Anwendung finden,
wo es sich als vorteilhaft erweist, keine Kettenglieder zu entfernen oder
hinzuzufügen.
In diesem Fall könnten
die Teile 1 und 2 des Bandes zwei besondere Kettenglieder
bilden, die sich in die Kette der Glieder einfügen, wobei zu diesem Zweck
die beiden Teile Mittel zum Verbinden mit dem Rest der Gliederkette
umfassen. Alternativ könnte
das Seil beispielsweise mehrere Kettenglieder durchqueren, damit
der Zwischenraum zu dem ersten Teil auf mehrere Kettenglieder aufgeteilt wird.
Beispielsweise können
in dem Fall, in dem das Armband zwei vorzugsweise elastische Drähte aufweist,
welche die Kettenglieder nacheinander zusammenfügen, die beiden Drähte durch
das Seil ersetzt werden, das mit der Einstelleinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung verbunden ist. Das Einstellen könnte über die Gesamtheit der Kettenglieder
verteilt werden, wobei das Spiel zwischen den einzelnen Kettengliedern
verkleinert wird, sodass die Ästhetik nicht
beeinträchtigt
ist.