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DE602004005006T2 - Längeneinstellungsvorrichtung eines Bandes, insbesondere für ein Uhrarmband - Google Patents

Längeneinstellungsvorrichtung eines Bandes, insbesondere für ein Uhrarmband Download PDF

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DE602004005006T2
DE602004005006T2 DE602004005006T DE602004005006T DE602004005006T2 DE 602004005006 T2 DE602004005006 T2 DE 602004005006T2 DE 602004005006 T DE602004005006 T DE 602004005006T DE 602004005006 T DE602004005006 T DE 602004005006T DE 602004005006 T2 DE602004005006 T2 DE 602004005006T2
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band
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    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/18Fasteners for straps, chains or the like
    • A44C5/22Fasteners for straps, chains or the like for closed straps

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  • Measuring Pulse, Heart Rate, Blood Pressure Or Blood Flow (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
  • Buckles (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstellen der Länge eines Bandes, insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, eines Uhrarmbandes, wobei sie ein Verlängern oder ein Verkürzen dieses nach Wunsch des Trägers ermöglicht.
  • Wenn beispielsweise bei einem Uhrarmband die klimatischen Bedingungen die Abmessungen des Handgelenks variieren lassen, insbesondere im Sommer, wenn Letzteres zum Anschwellen neigt, ist es häufig erforderlich, das Armband zu verlängern, damit es bequem ist.
  • Im Fall des Gebrauchs einer multifunktionalen Uhr, beispielsweise eines Herzfrequenzmessers, der Sensoren verwendet, die im unteren Teil des Bodens der Uhr angeordnet sind und in engen Kontakt mit dem Handgelenk des Trägers kommen müssen, ist es erforderlich, ein gutes Festspannen bei der Messwertnahme zu gewährleisten, wobei dieses Festspannen während des gesamten Betriebs des Herzfrequenzmessers aufrechterhalten werden muss. Da nämlich derartige Geräte im Allgemeinen verschiedene Funktionen erfüllen, wie die Mittelung von Messwerten anhand der während einer vorgegebenen Zeit gemessenen Pulswerte, muss sichergestellt werden, dass keine Messungsunterbrechung den Mittelwert verfälscht, damit der angezeigte Wert wirklich für die während der vorgegebenen Zeit gemachte körperliche Anstrengung repräsentativ ist.
  • Die Spannung des Armbandes über dem Handgelenk des Trägers muss folglich präzise eingestellt werden können, um die Uhr in für das Messen des Pulses günstige Bedingungen zu versetzen, und auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen, wie bei einem Lauf, während dessen das Armband starken Stößen und Schwingungen ausgesetzt ist, in diesem Einstellzustand gehalten werden. Da während dieser körperlichen Anstrengungen das Handgelenk gewöhnlich anschwillt, muss der Träger die Spannung des Armbandes lockern können, ohne die Messung unbrauchbar zu machen.
  • Auch ist während des normalen Gebrauchs der Uhr ein ausgeprägtes Festspannen über dem Handgelenk des Benutzers, wie bei den Messungen, nicht mehr erforderlich und der Bequemlichkeit wegen sogar unerwünscht. Es besteht folglich ein Bedarf daran, den Spannzustand des Armbandes entsprechend dem Gebrauch der Uhr als Herzfrequenzmesser oder dergleichen zu modifizieren, wobei diese Modifikation sich so einfach wie möglich verwirklichen lassen muss, insbesondere ohne dass es nötig ist, die Uhr vom Handgelenk abzunehmen.
  • Bisher ist keine zufriedenstellende technische Lösung dieser Probleme vorgeschlagen worden.
  • Das Dokument CH-A-665 327 beschreibt eine Vorrichtung zum Befestigen eines Armbandes an einem Uhrengehäuse, die ermöglicht, das Armband um einen Pfeiler zu wickeln und auf diese Weise das Armband zu verkürzen oder zu verlängern. Dieses Dokument zeigt nicht den Verriegelungsmechanismus des Aufwickelns oder Abwickelns des Armbandes auf, sondern nur einen oder mehrere Höcker, die ein Herauslösen des Verbindungsteils des Pfeilers verhindern. Diese Vorrichtung ermöglicht kein präzises Einstellen der Weite des Armbandes, stellt nicht das Beibehalten einer solchen Einstellung während des Gebrauchs sicher und empfiehlt sich folglich nicht bei den zuvor beschriebenen Verwendungen.
  • Das Dokument DE-U-20 020 360 offenbart eine Vorrichtung zum Einstellen der Länge eines Uhrarmbandes. Die beiden Enden des Armbandes sind an einer Wickel-Welle angebracht, die in einem zweiteiligen Gehäuse untergebracht ist, wobei die Welle, die mit Hilfe eines Betätigungsrädchens gedreht werden kann, an ihrer Position fest ist und durch einen Kupplungsmechanismus freigegeben wird. Dazu umfasst die Wickel-Welle eine Scheibe, die an ihrer Oberseite eine Kerbverzahnung aufweist, die mit einer entsprechenden Kerbverzahnung an einer Scheibe zusammenwirkt, die an und unter dem Betätigungsrädchen befestigt ist, wobei diese letztere Scheibe von einem Zahnkranz umgegeben ist, der mit einer Außenverzahnung versehen ist, in welche sich eine fest mit dem Gehäuse verbundene Sperrraste einfügt. Außerdem sind Mittel zum Zentrieren der Vorrichtung wie auch Mittel zum Zurückstellen in die eingerastete Position der Vorrichtung vorgesehen.
  • Diese Vorrichtung mit ihren zahlreichen Mechanikteilen ist kompliziert, aufwändig und unterliegt wegen der großen Anzahl beteiligter Teile Funktionsstörungen. Außerdem gewährleistet diese Vorrichtung kein kontrolliertes Abwickeln des Armbandes, sondern lediglich eine Freigabe der Wickel-Welle, die das Abwickeln des Armbandes ermöglichen kann. Außerdem wirkt diese Vorrichtung direkt auf das Armband ein, indem sie es um die Wickel-Welle wickelt. Diese Vorrichtung ist folglich auf bestimmte Uhrarmbandtypen beschränkt, d. h. auf die Armbänder, die sich leicht aufwickeln lassen, und hat den Nachteil, dass sie durch ihre direkte Einwirkung auf das Armband dieses beschädigt.
  • Das Dokument GB-A-27 973 beschreibt ein Uhrarmband, das mittels einer Kette eingestellt werden kann, die verschiebbare Kettenglieder des Armbandes durchquert, wobei die Kette durch eine Rolle angetrieben wird.
  • Das Dokument US-A-5 042 177 beschreibt einen Drehverschluss für einen Skischuh, der eine Rolle umfasst, die ein Zugelement antreibt.
  • Die Aufgabe, die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegt, besteht folglich darin, ein bidirektionales Einstellen der Länge eines Bandes schnell und präzise vornehmen zu können, wobei die Einstellung unter allen Anwendungsbedingungen beibehalten werden muss.
  • Um diese Aufgabe zu lösen, schafft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zum Einstellen der Länge eines Bandes, wobei dieses Band zwei Teile umfasst, die aneinander angenähert oder voneinander entfernt werden können, wobei die Vorrichtung eine Einheit zum Einstellen der Länge des Bandes besitzt, die von dem ersten Teil getragen wird und wenigstens ein Kabel oder Seil umfasst, wobei dieses Kabel den ersten Teil mit dem zweiten Teil verbindet, wobei diese Einstelleinheit ein Mittel zum Betätigen der Einstellung durch den Träger und eine mit diesem Mittel fest verbundene Einstellrolle, an der eines der Enden des Kabels befestigt ist und um die ein Teil des Kabels aufgewickelt wird, umfasst, wobei dieser Rolle Verriegelungsmittel zugeordnet sind, die die Drehung an mehreren Einstellpositionen blockieren können, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Ende des Kabels an dem ersten Teil des Bandes in der Weise befestigt ist, dass der erste Teil mit dem zweiten Teil doppelt verbunden ist, indem das Kabel von dem zweiten zum ersten Teil umgelenkt wird.
  • Das Betätigungsmittel kann ein Rädchen sein, das einerseits zwischen einer Verriegelungsposition und einer Einstellposition axial beweglich ist, wobei das Betätigungsrädchen durch ein elastisches Mittel in seine Verriegelungsposition gedrückt wird, und andererseits rotatorisch beweglich ist, damit das Einstellen der Länge des Bandes vorgenommen werden kann.
  • Die Einstellrolle ist im Inneren eines Hohlkörpers untergebracht, der mit dem Teil verbunden ist, und weist Flügel auf, wobei diese Flügel mit Verriegelungsmitteln zusammenwirken, die an dem Körper vorgesehen sind, der an seinem oberen Teil Nuten aufweist, die mit den Flügeln zusammenpassen, um diese Letzteren für ein Blockieren der Drehung der Einstellrolle aufzunehmen. Dieser Körper kann aus zwei Teilen gebildet sein, die unlösbar aneinander befestigt sind.
  • Das andere Ende des Seils ist am ersten Teil des Bandes befestigt, und ein Abschnitt der Zwischenzone des Seils ist in dem zweiten Teil in der Weise aufgenommen, dass er in diesem gleiten kann.
  • Vorteilhaft kann an dem zweiten Teil des Bandes eine Hilfszwischenrolle vorgesehen sein, um das Kabel zu dem ersten Teil umzulenken.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem ein Uhrarmband mit einer der Längeneinstellvorrichtungen wie weiter oben beschrieben.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung deutlich, die auf die beigefügte Zeichnung Bezug nimmt und als Beispiel, jedoch keineswegs einschränkend, eine vorteilhafte Ausführungsform der Vorrichtung zum Einstellen der Länge eines Bandes angibt. Es zeigen:
  • 1 eine Perspektivansicht, von oben betrachtet, der zwei Teile des Bandes mit dem Einstellrädchen an einem der Teile;
  • 2a und 2b eine Perspektivansicht, von oben betrachtet, des Systems zum Einstellen der Länge des Bandes gemäß einer Ausführungsform der Erfindung mit einer Rolle in Form eines Flügelkörpers in der Position der gespannten Einstellung bzw. in der Position der gelockerten Einstellung;
  • 3a und 3b einen Schnitt der zwei Teile des Bandes und ihrer Vorrichtung zum Einstellen der Länge des Bandes, wobei die Rolle in ihrer hohen bzw. niedrigen Position ist.
  • In 1 sind zwei Teile 1 und 2 eines Bandes zu sehen, das in diesem Beispiel ein Uhrarmband bildet, wobei diese zwei Teile durch ein Seil 3 miteinander verbunden sind, das ermöglicht, sie voneinander zu entfernen oder aneinander anzunähern und auf diese Weise die Nutzlänge des Armbandes gemäß den Bedürfnissen des Trägers einzustellen. Diese Längeneinstellung des Armbandes nimmt der Träger von Hand vor, indem er ein Rädchen 4 drückt und dreht, das das Betätigungsmittel bildet und sich im oberen Teil der das Betätigungsrädchen 4, eine Rolle 5 und das Seil 3 umfassenden Einstelleinheit befindet, die nachstehend ausführlich beschrieben wird.
  • Wie aus 2a, 2b, 3a und 3b hervorgeht, ist in dem vorliegenden Beispiel eines der Enden des Seils 3 am Teil 1 bei 3a und das andere in der Einstelleinheit 4, 5, 3 an der Trommel der Rolle 5 befestigt. Von jedem dieser beiden Enden verläuft das Seil 3 zum Teil 2 in zwei im Wesentlichen parallelen Strängen, die an dem Ort, an dem das Seil den Teil 2 durchquert, in einer U- oder V-Form enden. Vorteilhafterweise ist der Teil 2 mit einem Einlegeteil 8 ausgestattet, das einen Kanal 8a für die Aufnahme des Seils 3 enthält. Die Oberfläche des Kanals, in dem das Seil gleitet, weist vorzugsweise einen kleinen Reibkoeffizienten auf, um die Bewegung des Seils in dem Kanal zu erleichtern. Diese Oberfläche kann beispielsweise mit einer Teflonschicht überzogen sein. Genauso kann auch das Seil 3 mit einer solchen Schicht überzogen sein. Gemäß einer nicht gezeigten Variante kann auch ein zusätzliches Kabelführungsmittel in dem Einlegteil vorgesehen sein, wobei dieses Führungsmittel die Form einer Umlenkrolle annehmen kann, die am Fußpunkt des U oder des V des Einlegeteils angeordnet ist.
  • 2a und 2b zeigen eine Position der gespannten Einstellung bzw. eine der Positionen einer möglichen gelockerten Einstellung, die mittels der Einstelleinheit 4, 5, 3 erhalten wird. In diesen Figuren ist das Betätigungsrädchen 4 nicht dargestellt, um die Sicht auf den Rest der Einstelleinheit und insbesondere das Zusammenwirken der Einstellrolle 5 und des Seils 3 freizugeben.
  • In 2a ist insbesondere zu sehen, dass die Einstelleinheit eine Einstellrolle 5 umfasst, um die sich das Seil 3 wickelt. Diese Figur veranschaulicht die Position der maximalen Aufwicklung des Seils und folglich der maximalen Verkürzung des Armbandes, wobei die Teile 1 und 2 des Armbandes aneinandergefügt sind.
  • Im Fall von 2b hat die Einstellrolle 5 eine Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn erfahren und einen Abschnitt des Seils abgewickelt, was ermöglicht hat, die Teile 1 und 2 voneinander zu entfernen und folglich das Armband wieder zu verlängern. Das Armband ist dann in einer gelockerten Einstellung. Es gibt daher mehrere Positionen der gelockerten Einstellung, wobei diese Positionen einem mehr oder weniger stark ausgeprägten Abwickeln des Seils 3 von der Einstellrolle 5 entsprechen. Das Seil 3 gleitet folglich in dem Kanal des Einlegeteils 8 des Teils 2 des Armbandes, weshalb es notwendig ist, ein Einlegeteil 8 und ein Seil 3 mit kleinstmöglichstem Reibkoeffizienten zu verwenden.
  • Bei den Ausführungsformen von 2a und 2b weist die Rolle 5 an ihrem Umfang Flügel 9 auf, die mit Nuten 9' gleicher Form, die am oberen Teil 6 eines Körpers 6 und 6' freigearbeitet sind, der in dem Teil 1 des Armbandes enthalten ist, zusammenzuwirken, um das Einfügen dieser Flügel 9 in den oberen Teil 6 zu ermöglichen und auf diese Weise die Einstellrolle 5 in einer Einstellposition zu blockieren, wie nachstehend ausführlich beschrieben wird. Eventuell können diese Flügel 9 vorteilhaft eine Führungswange für das Seil 3 bei seinem Aufwickeln bilden und sicherstellen, dass das Seil um die Einstellrolle 5 angeordnet ist.
  • 3a und 3b zeigen die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Einstelleinheit in der Ausführungsform mit einer Einstellrolle 5 mit Flügeln und einem Körper, dessen oberer Teil 6 Nuten 9' aufweist, um das Verriegeln der Einstelleinheit zu bewerkstelligen. Wie schon bei 2a und 2b erläutert sind das Betätigungsrädchen 4 und die Einstellrolle 5 fest miteinander verbunden und in ihrer Einstellposition und können sich drehen, um das Seil 3 abzuwickeln oder aufzuwickeln, wodurch die Länge des Armbandes eingestellt wird. Außerdem sind das Betätigungsrädchen 4 und die Einstellrolle 5 zwischen einer Position, in der das Betätigungsrädchen 4 oben ist, der sogenannten Ruhe- oder Verriegelungsposition, und einer Position, in der das Betätigungsrädchen 4 unten ist, der sogenannten Einstellposition, axial beweglich. Die Einheit aus Betätigungsrädchen 4 und Einstellrolle 5 wird durch ein elastisches Mittel, hier eine Schraubenfeder 7, die sich zwischen der Unterseite des Betätigungsrädchens 4 und dem unteren Teil 6' des Körpers 1 erstreckt, in ihre Ruheposition zurückgestellt. Diese Einheit ist teilweise in einem Körper untergebracht, wobei der obere Teil 6 und der untere Teil 6' fest mit dem Teil 1 des Armbandes verbunden sind, wobei zwischen der Basis des unteren Teils 6' des Körpers und dem unteren Teil der Einstellrolle 5 ein Zwischenraum vorgesehen ist, um dieser Letzteren eine axiale Verlagerung in dem Körper zu ermöglichen.
  • In 3a sind, wenn das Einstellrädchen 4 oben ist, die Flügel 9 der Einstellrolle 5 in entsprechend geformten Nuten des oberen Teils 6 des mit dem Teil 1 fest verbundenen Körpers aufgenommen: Das Drehen der Einstellrolle 5 ist folglich blockiert und es kann kein Aufwickeln oder Abwickeln des Seils 3 erfolgen.
  • Um das Einstellen der Länge des Armbandes vorzunehmen, drückt der Träger auf das Betätigungsrädchen 4, wodurch bewirkt wird, wie in 3b gezeigt ist, dass die Einstellrolle 5 in den Körper hineingedrückt wird und die Flügel aus den im oberen Teil 6 des Körpers vorgesehenen Nuten freigegeben werden.
  • Die Betätigungsrädchen-Rolle-Einheit ist dann frei drehbar, und es kann das Einstellen des Seils erfolgen. Die Einstellrolle 5 kann folglich bis in eine Position gedreht werden, in der sich die Flügel 9 erneut in Übereinstimmung mit den Nuten des oberen Teils des Körpers befinden. Zu diesem Zeitpunkt wird der Träger das Drücken des Betätigungsrädchens beenden können, das elastische Mittel 7 wird die Betätigungsrädchen-Rolle-Einheit in ihre Ruheposition zurückstellen, d. h. dass das Betätigungsrädchen oben ist und die Flügel 9 der Einstellrolle 5 wieder in den Nuten des oberen Teils 6 des Körpers aufgenommen sind: Das System zum Einstellen der Länge des Armbandes wird erneut blockiert.
  • Vorteilhaft kann das Betätigungsrädchen 4 aus einem durchsichtigen Werkstoff hergestellt sein, um dem Benutzer ein einfaches Ausrichten der Flügel 9 der Einstellrolle 5 zu den entsprechenden Nuten des oberen Teils 6 des Körpers zu ermöglichen. Dieses einfache Ausrichten kann auch mit auf dem Betätigungsrädchen 4 und auf dem oberen Teil 6 des Körpers aufgedruckten oder erhaben angeordneten Markierungen verwirklicht werden.
  • Die in den beigefügten Figuren gezeigte Einstellvorrichtung stellt eine erste Ausführungsform der Erfindung dar.
  • Weitere Ausführungsformen des Verriegelungsmechanismus mit von Nuten verschiedenen Blockierungsmitteln sind ebenfalls möglich.
  • In einer zweiten Ausführungsform weist die Einstellrolle an einer ihrer Flächen, der oberen oder der unteren, konzentrische Aussparungen für die Aufnahme eines Fingers auf, der aus dem ersten Teil des Bandes heraussteht, wobei dieser Finger in eine der konzentrischen Aussparungen eindringt, wenn das elastische Mittel die Betätigungsmittel-Einstellrolle-Einheit in ihre Verriegelungsposition zurückstellt.
  • Was die beschriebene Ausführungsform anbelangt, so können Varianten der verschiedenen Komponenten der Verriegelungseinheit verwirklicht werden. So kann die Feder 7 durch eine Blattfeder ersetzt werden, die am Boden des Aufnahmesitzes des unteren Teils 6' des Körpers für die Aufnahme der Einstellrolle 5 angeordnet ist, wobei diese Feder die Einstellrolle 5 nach oben zurückstellt.
  • Außerdem können die Nuten, die am oberen Teil 6 des Körpers dargestellt sind, auf anderen Höhen platziert sein. Es ist sogar möglich, eine niedrige Ruheposition des Betätigungsrädchens 4 bei einer Einstellposition, bei der das Betätigungsrädchen oben ist, vorzusehen, indem die Wirkung der Rückstellmittel umkehrt wird.
  • Wie die vorliegende Beschreibung gezeigt hat, ermöglicht die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung auf einfache Weise, ein präzises und sicheres Einstellen des Bandes zu erzielen.
  • Im Bereich der Uhrmacherei kann festgestellt werden, dass eine derartige Vorrichtung den Bedarf an einem schnellen und zuverlässigen Festspannen erfüllt und dass ihre Anwendung bei Herzfrequenzmessern zu einem entscheidenden Vorteil führt. Sie kann auch eine Alternative zu herkömmlichen Verschlussmitteln eines Uhrarmbandes darstellen.
  • Ebenso kann diese Vorrichtung bei einem Metallarmband Anwendung finden, wo es sich als vorteilhaft erweist, keine Kettenglieder zu entfernen oder hinzuzufügen. In diesem Fall könnten die Teile 1 und 2 des Bandes zwei besondere Kettenglieder bilden, die sich in die Kette der Glieder einfügen, wobei zu diesem Zweck die beiden Teile Mittel zum Verbinden mit dem Rest der Gliederkette umfassen. Alternativ könnte das Seil beispielsweise mehrere Kettenglieder durchqueren, damit der Zwischenraum zu dem ersten Teil auf mehrere Kettenglieder aufgeteilt wird. Beispielsweise können in dem Fall, in dem das Armband zwei vorzugsweise elastische Drähte aufweist, welche die Kettenglieder nacheinander zusammenfügen, die beiden Drähte durch das Seil ersetzt werden, das mit der Einstelleinheit gemäß der vorliegenden Erfindung verbunden ist. Das Einstellen könnte über die Gesamtheit der Kettenglieder verteilt werden, wobei das Spiel zwischen den einzelnen Kettengliedern verkleinert wird, sodass die Ästhetik nicht beeinträchtigt ist.

Claims (9)

  1. Vorrichtung zum Einstellen der Länge eines Bandes, wobei dieses Band zwei Teile (1 und 2) umfasst, die aneinander angenähert oder voneinander entfernt werden können, wobei die Vorrichtung eine Einheit (4, 5, 3) zum Einstellen der Länge des Bandes besitzt, die von dem ersten Teil (1) getragen wird und wenigstens ein Kabel (3) umfasst, wobei dieses Kabel (3) den ersten Teil (1) mit dem zweiten Teil (2) verbindet, wobei diese Einstelleinheit (4, 5, 3) ein Mittel (4) zum Betätigen der Einstellung durch den Träger und eine mit diesem Mittel (4) fest verbundene Einstellrolle (5), an der eines der Enden des Kabels (3) befestigt ist und um die ein Teil des Kabels (3) aufgewickelt wird, umfasst, wobei dieser Rolle Verriegelungsmittel (6, 7, 9) zugeordnet sind, die die Drehung an mehreren Einstellpositionen blockieren können, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Ende des Kabels (3) an dem ersten Teil (1) des Bandes in der Weise befestigt ist, dass der erste Teil (1) mit dem zweiten Teil (2) doppelt verbunden ist, indem das Kabel (3) von dem zweiten (2) zum ersten Teil (1) umgelenkt wird.
  2. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abschnitt der Zwischenzone des Seils (3) in der Weise aufgenommen wird, dass er in dem zweiten Teil (2) des Bandes gleiten kann.
  3. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Hilfszwischenrolle an dem zweiten Teil (2) des Bandes vorgesehen ist, um das Kabel (3) zu dem ersten Teil (1) umzulenken.
  4. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Teil (2) des Bandes ein Mittel zum Führen des Kabels (3) umfasst, das einen Kanal für die Aufnahme des Kabels (3) aufweist, wobei die innere Oberfläche des Kanals einen vorgegebenen Reibkoeffizienten aufweist, um die Bewegung des Kabels (3) zu erleichtern.
  5. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsmittel ein Rädchen (4) umfasst, das zwischen einer Verriegelungsposition und einer Einstellposition axial beweglich ist, wobei das Rädchen in der Einstellposition rotatorisch beweglich ist.
  6. Einstellvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsmittel außerdem Rückstellmittel umfasst, um das Rädchen (4) in die Verriegelungsposition zurückzustellen.
  7. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellrolle (5) in einem Hohlkörper (6, 6') aufgenommen ist, der mit dem ersten Teil (1) fest verbunden ist, dass die Rolle Flügel (9) aufweist und dass der Körper Nuten (9') aufweist, die dazu vorgesehen sind, mit den Flügeln zusammenzuwirken, um die Rolle in der Verriegelungsposition in Drehrichtung zu blockieren.
  8. Einstellvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (6, 6') aus zwei Teilen gebildet ist, die unlösbar aneinander befestigt sind.
  9. Armbanduhr, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 umfasst.
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