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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein optisches Informations-Aufzeichnungsmedium
und genauer gesagt ein im Hitzemodus beschreibbares optisches Informations-Aufzeichnungsmedium.
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Beschreibung des verwandten
Standes der Technik
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Konventioneller
Weise ist ein optisches Informations-Aufzeichnungsmedium (optische Disk),
das zur Aufzeichnung von Information mit Laserstrahlen nur ein Mal
in der Lage ist, bekannt. Diese optische Disk wird auch eine beschreibbare
CD (CD-R, CD-recordable)
genannt und hat typischer Weise ein durchsichtiges Disksubstrat,
eine Aufzeichnungsschicht, die einen organischen Farbstoff enthält, eine
reflektierende Schicht, die ein Metall wie Gold umfasst, und eine
Schutzschicht (Deckschicht), die ein Harz enthält, und zwar in dieser Reihenfolge.
Die CD-R wird mit einem Laserstrahl im nahen Infrarotbereich bestrahlt
(üblicher
Weise einem Laserstrahl mit einer Wellenlänge in der Nähe von 780
nm), wobei der bestrahlte Bereich der Aufzeichnungsschicht den Strahl
absorbiert und sich die Temperatur davon erhöht, wodurch physikalische oder
chemische Änderungen
zustande kommen (z. B. die Bildung von Vertiefungen), um die optischen
Eigenschaften in dieser Region zu verändern, und dadurch wird Information
auf der CD-R aufgezeichnet. Diese Information wird durch das Bestrahlen
der CD-R mit einem Laserstrahl mit einer Wellenlänge, die zu der des Laserstrahls
identisch ist, der beim Aufzeichnen verwendet wurde, und das Nachweisen
eines Unterschieds in der Reflexion zwischen dem Bereich der Aufzeichnungsschicht
mit veränderten
optischen Eigenschaften (Aufzeichnungsregion) und dem unveränderten
Bereich (nicht-aufgezeichnete Region) abgelesen (reproduziert).
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In
den letzten Jahren gibt es einen Bedarf an optischen Informations-Aufzeichnungsmedien
mit einer höheren
Aufzeichnungsdichte. Als Reaktion auf diesen Bedarf wurden optische
Disks, die beschreibbare digitale vielseitige Disks (sog. DVD-R,
digital versatile discs) genannt werden, vorgeschlagen (z. B. in „Nikkei
New Media" Einzelband „DVD", 1995 veröffentlicht).
Diese DVD-R hat eine Struktur, bei der zwei Disks, die durch das
Laminieren einer Aufzeichnungsschicht, die einen organischen Farbstoff,
eine reflektierende Schicht und eine Schutzschicht in dieser Reihenfolge
enthält,
auf ein transparentes Disksubstrat mit einer Führungskerbe (Vorkerbe) zum
Verfolgen des aufzutragenden Laserlichts mit einer Kerbtiefe (0,74
bis 0,8 μm),
die um 50% oder mehr enger als die der CD-R ist, erhalten werden,
so dass die Aufzeichnungsschichten dieses Substrats nach innen zeigen,
oder sie hat eine Struktur, bei der solch eine Disk an ein diskschützendes
Substrat mit der gleichen Form wie die Disk gebunden wird, so dass
die Aufzeichnungsschicht nach innen zeigt. Die Information wird
auf der DVD-R durch das Bestrahlen der DVD-R mit sichtbarem Laserlicht
(üblicherweise
Laserlicht mit einer Wellenlänge
in einem Bereich von 630 nm bis 680 nm) aufgezeichnet bzw. reproduziert
und diese DVD-R ermöglicht
die Aufzeichnung mit einer höheren
Dichte als einer CD-R.
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In
den letzten Jahren haben sich Netzwerke wie das Internet und hochauflösendes Fernsehen
stark verbreitet. Zudem wurden bereits Sendungen in High Definition
Televison (HDTV) ausgestrahlt. Unter Berücksichtigung dieser Umstände gibt
es einen Bedarf an einem Aufzeichnungsmedium mit hoher Kapazität, das in der
Lage ist, Bildinformation günstig
und leicht aufzuzeichnen. Die DVD-R erfüllt diesen Bedarf zufriedenstellend,
aber es gibt einen steigenden Bedarf an einer sogar noch höheren Kapazität und Dichte
und es muss ein Aufzeichnungsmedium entwickelt werden, das in der
Lage ist, diesen Bedarf zu befriedigen. Dementsprechend wird ein
Aufzeichnungsmedium mit höherer
Kapazität,
das in der Lage ist, mit hoher Dichte mit Licht von einer kürzeren Wellenlänge aufzuzeichnen,
als der, die in DVD-Rs verwendet wird, entwickelt.
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Verfahren
zur Aufzeichnung von Information auf einem optischen Informations-Aufzeichnungsmedium und
zur Reproduktion davon mit einer Aufzeichnungsschicht, die einen
organischen Farbstoff enthält,
durch das Bestrahlen des Mediums mit Laserlicht mit einer Wellenlänge von
530 nm oder weniger, werden z. B. in den offengelegten japanischen
Patentanmeldungen
(JP
A) Nr. 4-74690 ,
7-304256 ,
7-304257 ,
8-127174 ,
11-53758 ,
11-334204 ,
11-334205 ,
11-334206 ,
11-334207 ,
2000-43423 ,
2000-108513 ,
2000-113504 ,
2000-149320 ,
2000-158818 und
2000-228028 offenbart.
In diesen Verfahren wird Information auf einer optischen Disk mit
einer Aufzeichnungsschicht aufgezeichnet oder davon reproduziert,
die eine Porphyrinverbindung, einen Azofarbstoff, einen Metallazofarbstoff,
einen Chinophthalonfarbstoff, einen Trimethincyaninfarbstoff, einen
Farbstoff mit Dicyanobiphenylskelett, einen Cumarinfarbstoff oder
eine Naphthalocyaninverbindung enthält, und zwar durch das Bestrahlen
der optischen Disk mit blauem Laserlicht (mit einer Wellenlänge von
430 nm oder 488 nm) oder blaugrünem
Laserlicht (mit einer Wellenlänge
von 515).
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EP 1 271 500 offenbart eine
Aufzeichnungsschicht mit speziellen Phthalocyaninfarbstoffen, die
zur Aufzeichnung mit einer Wellenlänge von 450 nm oder weniger
geeignet sind.
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Zusätzlich wurde
ein DVR-Blue-Disk offenbart, die ein optisches Informations-Aufzeichnungsmedium ist,
das einen organischen Farbstoff enthält, und die die Aufzeichnung
von Information und das Reproduzieren dieser mit blau-violettem
Laserlicht (ISOM 2001, S. 218 und 219) ermöglicht. Diese optischen Informations-Aufzeichnungsmedien
haben bestimmte Ergebnisse als Reaktion auf die Bedürfnisse
nach einer höheren Dichte
erzielt.
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Wenn
die Aufzeichnungsschicht einen organischen Farbstoff in diesen optischen
Informations-Aufzeichnungsmedien enthält, werden Vertiefungen durch
die Bestrahlung der Medien mit Laserlicht zur Aufzeichnung von Information
generiert und diese Vertiefungen werden verwendet, um die Information
zu reproduzieren. Jedoch haben die optischen Informations-Aufzeichnungsmedien
ein Problem dahingehend, dass die durch Bestrahlung der Medien mit
Laserlicht gebildeten Vertiefungen abhängig von der Qualität der Aufzeichnungsschicht
eine verzerrte oder deformierte Form haben können und dass benachbarte Vertiefungen
sich daher gegenseitig beeinflussen können, was die Aufzeichnungseigenschaften
verschlechtert.
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JP 09-063115 offenbart
eine optische Aufzeichnungsdisk mit einem Substrat, das behandelt
wurde, um die Härte
der Substratoberfläche,
die mit der Aufzeichnungsschicht in Kontakt steht, zu erhöhen.
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Daher
gibt es einen Bedarf an einem optischen Informations-Aufzeichnungsmedium,
das Vertiefungen mit hoher Genauigkeit bilden kann und exzellente
Aufzeichnungseigenschaften aufweist.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
Erfinder der Erfindung haben herausgefunden, dass die Härte der
Oberfläche
einer organischen Aufzeichnungsschicht, die einen organischen Farbstoff
enthält,
einen großen
Einfluss auf die Bildung von Vertiefungen hat und haben die Erfindung
vervollständigt.
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Die
Erfindung stellt ein optisches Informations-Aufzeichnungsmedium
zur Verfügung,
umfassend ein Substrat und eine auf dem Substrat angeordnete organische
Aufzeichnungsschicht dar, worin die organische Aufzeichnungsschicht
eine Oberflächen-Kerbhärte (Oberflächen indentation
hardness) von 0,8 bis 3,0 GPa bei einer Eindringtiefe des Kerbkörpers in
einem Bereich von 10 bis 30 nm aufweist.
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Die
Erfindung kann durch das Optimieren der Oberflächenhärte der organischen Aufzeichnungsschicht,
die einen organischen Farbstoff enthält, ein optisches Informations-Aufzeichnungsmedium
zur Verfügung
stellen, das Vertiefungen mit hoher Genauigkeit herstellen kann
und exzellente Aufzeichnungseigenschaften aufweist.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Das
optische Informations-Aufzeichnungsmedium der Erfindung wird im
Detail beschrieben werden.
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Das
optische Informations-Aufzeichnungsmedium der Erfindung hat ein
Substrat und eine auf dem Substrat angeordnete organische Aufzeichnungsschicht,
und die organische Aufzeichnungsschicht hat eine Oberflächen-Kerbhärte von
0,8 bis 3,0 GPa bei einer Eindringtiefe des Kerbkörpers in
einem Bereich von 10 bis 30 nm.
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Zuerst
wird die organische Aufzeichnungsschicht der Erfindung erklärt werden.
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Es
ist wesentlich, dass die organische Aufzeichnungsschicht der Erfindung
eine Oberflächen-Kerbhärte von
0,8 bis 3,0 GPa bei einer Eindringtiefe des Kerbkörpers in
einem Bereich von 10 bis 30 nm aufweist. Die organische Aufzeichnungsschicht
hat vorzugsweise eine Oberflächen-Kerbhärte von
1,0 bis 2,5 GPa und mehr bevorzugt von 1,2 bis 2,0 GPa bei einer
Eindringtiefe des Kerbkörpers
in einem Bereich von 10 bis 30 nm.
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Wenn
die Kerbhärte
geringer als 0,8 GPa ist, dann ist die Deformation und Verzerrung
der Vertiefungen, die durch das Bestrahlen des Mediums mit Laserlicht
hergestellt werden, problematisch. Auf der anderen Seite wird die
organische Aufzeichnungsschicht zu hart, wenn die Kerbhärte 3,0
GPa überschreitet,
was die Bildung von Vertiefungen unterdrücken kann. Die Steuerung der
Kerbhärte
der organischen Aufzeichnungsschicht in dem oben genannten Bereich
vermittelt eine geeignete Härte
auf die organische Aufzeichnungsschicht, wodurch genaue Vertiefungen
hergestellt werden können.
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Hier
wird die Oberflächen-Kerbhärte der
organischen Aufzeichnungsschicht in der Erfindung in der folgenden
Weise gemessen.
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Es
wird eine Messvorrichtung zur Messung verwendet, bei der eine Abnehmerelektrode
mit einem aufgesetztem Kerbkörper
in der Mitte zwischen zwei elektrostatischen Platten angeordnet
ist, und die die Härte durch
ein Verfahren misst, bei dem Kraft und Verdrängung hochsensibel durch das
Ausnutzen einer Änderung in
der Kapazität
nachgewiesen werden, die mit der Bewegung der Elektrode einhergeht.
Genauer gesagt wird die Härte
mit einem TRIBOSCOPE (hergestellt von der HYSITRO Company) gemessen.
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Ein
zu verwendender Diamantkerbkörper
hat eine Tetraederform mit einem Punktwinkel von 90 Grad und einem
Punktkrümmungsradius
im Bereich von 35 bis 50 nm. Eine Maximallast wird so eingestellt,
dass wenn die Maximallast auf die organische Aufzeichnungsschicht
aufgetragen wird, die Eindringtiefe des Kerbkörpers in einen Bereich von
10 bis 30 nm fällt.
Dann wird der Kerbkörper
gegen die Oberfläche
der organischen Aufzeichnungsschicht in einem rechten Winkel gepresst,
die maximale Last wird aufgetragen und die Last wird langsam auf
0 verringert. Ein Wert (P/A), der durch das Teilen der Maximallast
P zu diesem Zeitpunkt durch die projizierte Fläche A eines Teils des Kerbkörpers erhalten
wird, der mit der organischen Aufzeichnungsschicht in Kontakt steht
(Kerbkörperkontaktanteil)
wird als Kerbhärte
H in der Erfindung definiert. Die projizierte Fläche A des Kerbkörperkontaktanteils
wird wie folgt erhalten. Ein anfänglicher
30%iger Teil einer Entlastungskurve in einer Tiefenlastkurve, die
durch den Kerbtest erhalten wird, wird als eine gerade Linie geschätzt; die
gerade Linie wird extrapoliert, ein Tiefenwert an dem Punkt, an
dem sich die gerade Linie mit der Achse der Tiefe schneidet, wird
als die Kontakttiefe d des Kerbkörperkontaktanteils
angesehen, und die projizierte Fläche A wird als eine Funktion
von d aus der Form des Kerbkörpers
berechnet.
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Die
Vorrichtung wird vor der Messung so geeicht, dass die resultierende
Härte einer
Standardprobe, eines Quarzglases, dessen Härte durch Einkerben bestimmt
wird, bei 9 bis 10 GPa liegt.
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In
der Erfindung wird die Kerbhärte
unter Verwendung des Befehls zur Analyse durch eine TRIBOSCOPE-Arbeitssoftware
gemessen. Jedoch ist weder die Messung noch die Berechnung der Härte auf
das zu diesem Zeitpunkt verwendete Verfahren beschränkt.
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Die
Details des Verfahrens zur Messung der Kerbhärte, das in der Erfindung verwendet
wird, werden in IEEE TRANSACTIONS ON MAGNETICS, Bd. 33, Nr. 5, September
1997 beschrieben.
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Die
Oberflächen-Kerbhärte der
organischen Aufzeichnungsschicht kann in dem oben genannten Bereich
durch das Regulieren von wenigstens der Art des organischen Farbstoffes,
der Beschichtungsbedingungen (Art des Lösungsmittels, Beschichtungsdicke,
Trocknungstemperatur, Feuchtigkeit, der Anzahl der Umdrehungen eines
Schleuderbeschichters und der Retentionszeit während der Umdrehung) und den
Bedingungen der Härtungsbehandlung
der aufgetragenen organischen Aufzeichnungsschicht gesteuert werden.
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Genauer
gesagt kann die Kerbhärte
z. B. durch die Auswahl der Art des organischen Farbstoffes, der in
der organischen Aufzeichnungsschicht enthalten ist, gesteuert werden.
Die organische Aufzeichnungsschicht enthält einen gewünschten
organischen Farbstoff mit einer maximalen Absorption in dem Bereich
der Wellenlänge
von Laserlicht. Der organische Farbstoff ist vorzugsweise ein Phthalocyaninfarbstoff.
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Ein
bevorzugter Phthalocyaninfarbstoff wird hiernach im Detail beschrieben
werden. Der Phthalocyaninfarbstoff wird vorzugsweise durch die folgende
Formel (I) dargestellt.
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In
der Formel (I) stellt M zwei Wasserstoffatome, ein divalentes bis
tetravalentes (divalentes, trivalentes oder tetravalentes) Metallatom,
ein divalentes bis tetravalentes Oxymetallatom oder ein divalentes
bis tetravalentes Metallatom mit zumindest einem Liganden dar. R
stellt einen Substituenten dar und n bezeichnet eine ganze Zahl
von 1 bis 8. Wenn n 2 oder mehr ist, dann können mehrere R gleich oder
verschieden sein.
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Der
Phthalocyaninfarbstoff, der durch die Formel (I) dargestellt wird,
ist besonders bevorzugt ein Phthalocyaninfarbstoff, der durch die
folgende Formel (II) dargestellt wird.
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In
der Formel (II) stellt M zwei Wasserstoffatome, ein divalentes bis
tetravalentes Metallatom, ein divalentes bis tetravalentes Oxymetallatom
oder ein divalentes bis tetravalentes Metallatom mit zumindest einem
Liganden dar. Rα1 bis
Rα8 und
Rβ1 bis
Rβ8 stellen
jeweils unabhängig
voneinander ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Cyanogruppe,
eine Nitrogruppe, eine Formylgruppe, eine Carboxylgruppe, eine Sulfogruppe,
eine Alkylgruppe, eine Arylgruppe, eine heterocyclische Gruppe,
eine Alkoxygruppe, eine Aryloxygruppe, eine Acylgruppe, eine Alkylsulfonylgruppe,
eine Arylsulfonylgruppe, eine Heteroarylsulfonylgruppe, eine Carbamoylgruppe,
eine Sulfamoylgruppe, eine Alkoxycarbonylgruppe oder eine Aryloxycarbonylgruppe
dar. Hier sind Rα1 bis Rα8 nicht
alle Wasserstoffatome und wenigstens acht aus Rα1 bis
Rα8 sowie
Rβ1 bis
Rβ8 sind
Wasserstoffatome.
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Genauer
gesagt stellen Rα1 bis Rα8 sowie
Rβ1 bis
Rβ8 in
Formel (II) jeweils unabhängig
voneinander ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Cyanogruppe,
eine Nitrogruppe, eine Formylgruppe, eine Carboxylgruppe, eine Sulfogruppe,
eine substituierte oder nicht-substituierte Alkylgruppe mit 1 bis
20 Kohlenstoffatomen, eine substituierte oder nicht-substituierte Arylgruppe
mit 6 bis 14 Kohlenstoffatomen, eine substituierte oder nicht-substituierte
heterocyclische Gruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, eine substituierte
oder nicht-substituierte Alkoxygruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen,
eine substituierte oder nicht-substituierte Aryloxygruppe mit 6
bis 14 Kohlenstoffatomen, eine substituierte oder nicht-substituierte
Arylgruppe mit 2 bis 21 Kohlenstoffatomen, eine substituierte oder
nichtsubstituierte Alkylsulfonylgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen,
eine substituierte oder nicht-substituierte Arylsulfonylgruppe mit
6 bis 14 Kohlenstoffatomen, eine Heterosulfonylgruppe mit 1 bis
10 Kohlenstoffatomen, eine substituierte oder nichtsubstituierte
Carbamoylgruppe mit 1 bis 25 Kohlenstoffatomen, eine substituierte
oder nicht-substituierte Sulfamoylgruppe mit 0 bis 32 Kohlenstoffatomen,
eine substituierte oder nichtsubstituierte Alkoxycarbonylgruppe
mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen oder eine substituierte oder nicht-substituierte
Aryloxycarbonylgruppe mit 7 bis 15 Kohlenstoffatomen dar. Hier sind
Rα1 bis
Rα8 nicht
alle Wasserstoffatome und zumindest acht aus Rα1 bis
Rα8 sowie
Rβ1 bis
Rβ8 sind
Wasserstoffatome.
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Rα1 bis
Rα8 und
Rβ1 bis
Rβ8 stellen
jeweils unabhängig
voneinander ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Carboxylgruppe,
eine Sulfogruppe, eine substituierte oder nicht-substituierte Alkylgruppe
mit 1 bis 16 Kohlenstoffatomen (z. B. eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe,
eine n-Propylgruppe oder eine Isopropylgruppe), eine substituierte
oder nicht-substituierte Arylgruppe mit 6 bis 14 Kohlenstoffatomen
(z. B. eine Phenylgruppe, eine p-Methoxyphenylgruppe oder eine p-Octadecylphenylgruppe),
eine substituierte oder nicht-substituierte Alkoxygruppe mit 1 bis
16 Kohlenstoffatomen (z. B. eine Methoxygruppe, eine Ethoxygrupe oder
eine n-Octyloxygruppe), eine substituierte oder nicht-substituierte
Aryloxygruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen (z. B. eine Phenoxygruppe
oder eine p-Ethoxyphenoxygruppe), eine substituierte oder nicht-substituierte
Alkylsulfonylgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen (z. B. eine Methansulfonylgruppe,
eine n-Propylsulfonylgruppe oder eine n-Octylsulfonylgruppe), eine substituierte
oder nicht-substituierte Arylsulfonylgruppe mit 6 bis 14 Kohlenstoffatomen
(z. B. eine Toluolsulfonylgruppe oder eine Benzolsulfonylgruppe),
eine substituierte oder nicht-substituierte Sulfamoylgruppe mit
0 bis 20 Kohlenstoffatomen (z. B. eine Methylsulfamoylgruppe oder
eine n-Butylsulfamoylgruppe), eine substituierte oder nicht-substituierte Alkoxycarbonylgruppe
mit 1 bis 17 Kohlenstoffatomen (z. B. eine Methoxycarbonylgruppe
oder eine n-Butoxycarbonylgruppe) oder eine substituierte oder nicht-substituierte
Aryloxycarbonylgruppe mit 7 bis 15 Kohlenstoffatomen (z. B. eine
Phenoxycarbonylgruppe oder eine m-Chlorphenylcarbonylgruppe) dar.
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Es
ist mehr bevorzugt, dass Rα1 bis Rα8 sowie
Rβ1 bis
Rβ8 jeweils
unabhängig
voneinander ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Carboxylgruppe,
eine Sulfogruppe, eine substituierte oder nichtsubstituierte Alkylgruppe
mit 1 bis 16 Kohlenstoffatomen, eine substituierte oder nicht-substituierte
Alkoxygruppe mit 1 bis 16 Kohlenstoffatomen, eine substituierte
oder nicht-substituierte Alkylsulfonylgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen,
eine substituierte oder nicht-substituierte Arylsulfonylgruppe mit
6 bis 14 Kohlenstoffatomen, eine substituierte oder nichtsubstituierte
Sulfamoylgruppe mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen oder eine substituierte
oder nicht-substituierte Alkoxycarbonylgruppe mit 1 bis 13 Kohlenstoffatomen
darstellt.
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Es
ist sogar noch mehr bevorzugt, dass Rα1 bis
Rα8 jeweils
unabhängig
voneinander ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Sulfogruppe,
eine substituierte oder nicht-substituierte Alkoxygruppe mit 1 bis
16 Kohlenstoffatomen, eine substituierte oder nicht-substituierte
Alkylsulfonylgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, eine substituierte
oder nicht-substituierte Arylsulfonylgruppe mit 6 bis 14 Kohlenstoffatomen
oder eine substituierte oder nicht-substituierte Sulfamoylgruppe
mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen darstellt, und dass Rβ1 bis
Rβ8 jeweils
unabhängig
voneinander ein Wasserstoffatom oder ein Halogenatom darstellen.
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Es
ist besonders bevorzugt, dass Rα1 bis
Rα8 jeweils
unabhängig
voneinander ein Wasserstoffatom, eine Sulfogruppe, eine nichtsubstituierte
Alkylsulfonylgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, eine nicht-substituierte
Arylsulfonylgruppe mit 6 bis 14 Kohlenstoffatomen oder eine nicht-substituierte
Sulfamoylgruppe mit 7 bis 20 Kohlenstoffatomen darstellt, und dass
Rβ1 bis
Rβ8 jeweils
unabhängig
voneinander ein Wasserstoffatom darstellen.
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Eine
Gesamtmenge von vier Substituenten, d. h. einer von Rα1 und
Rα2,
einer von Rα3 und
Rα4,
einer von Rα5 und
Rα6 und
einer von Rα7 und
Rα8 in
dem Phthalocyaninfarbstoff, der durch die Formel (II) dargestellt wird,
sind nicht gleichzeitig Wasserstoffatome.
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In
der Formel (II) können
Rα1 bis
Rα8 sowie
Rβ1 bis
Rβ8 zusätzlich einen
Substituenten aufweisen. Beispiele des Substituenten umfassen kettige-
oder zyklische substituierte oder nichtsubstituierte Alkylgruppen mit
1 bis 20 Kohlenstoffatomen (z. B. eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe,
eine Isopropylgruppe, eine Cyclohexylgruppe, eine Benzylgruppe und
eine Phenethylgruppe), substituierte oder nicht-substituierte Arylgruppen mit
6 bis 18 Kohlenstoffatomen (z. B. eine Phenylgruppe, eine Chlorphenylgruppe,
eine 2,4-Di-t-amylphenylgruppe und eine 1-Naphthylgruppe), substituierte
oder nicht-substituierte Alkenylgruppen mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen
(z. B. eine Vinylgruppe und eine 2-Methylvinylgruppe), substituierte
oder nicht-substituierte Alkinylgruppen mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen
(z. B. eine Ethinylgruppe, eine 2-Methylethinylgruppe und eine 2-Phenylethinylgruppe),
Halogenatome (z. B. F, Cl, Br und I), eine Cyanogruppe, eine Hydroxylgruppe,
eine Carboxylgruppe, substituierte oder nicht-substituierte Acylgruppen
mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen (z. B. eine Acetylgruppe, eine Benzoylgruppe,
eine Salicyloylgruppe und eine Pivaloylgruppe), substituierte oder nicht-substituierte
Alkoxygruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen (z. B. eine Methoxygruppe,
eine Butoxygruppe und eine Cyclohexyloxygruppe), substituierte oder
nicht-substituierte Aryloxygruppen mit 6 bis 20 Kohlenstoffatomen
(z. B. eine Phenoxygruppe, eine 1-Naphthoxygruppe und eine p-Methoxyphenoxy gruppe),
substituierte oder nicht-substituierte Alkylthiogruppen mit 1 bis
20 Kohlenstoffatomen (z. B. eine Methylthiogruppe, eine Butylthiogruppe,
eine Benzylthiogruppe und eine 3-Methoxypropylthiogruppe), substituierte
oder nicht-substituierte Arylthiogruppen mit 6 bis 20 Kohlenstoffatomen
(z. B. eine Phenylthiogruppe und eine 4-Chlorphenylthiogruppe),
substituierte oder nicht-substituierte Alkylsulfonylgruppen mit
1 bis 20 Kohlenstoffatomen (z. B. eine Methansulfonylgruppe und
eine Butansulfonylgruppe), substituierte oder nicht-substituierte
Arylsulfonylgruppen mit 6 bis 20 Kohlenstoffatomen (z. B. eine Benzolsulfonylgruppe
und eine p-Toluolsulfonylgruppe), substituierte oder nicht-substituierte
Carbamoylgruppen mit 1 bis 17 Kohlenstoffatomen (z. B. eine nicht-substituierte Carbamoylgruppe,
eine Methylcarbamoylgruppe, eine Ethylcarbamoylgruppe, eine n-Butylcarbamoylgruppe und
eine Dimethylcarbamoylgruppe), substituierte oder nicht-substituierte
Acylaminogruppen mit 1 bis 16 Kohlenstoffatomen (z. B. eine Acetylaminogruppe
und eine Benzoylaminogruppe), substituierte oder nicht-substituierte
Acyloxygruppen mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen (z. B. eine Acetoxygruppe
und eine Benzoyloxygruppe), substituierte oder nicht-substituierte
Alkoxycarbonylgruppen mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen (z. B. eine
Methoxycarbonylgruppe und eine Ethoxycarbonylgruppe) und fünf- oder
sechsgliedrige substituierte oder nicht-substituierte heterocyclische
Gruppen (z. B. aromatische heterocyclische Gruppen wie eine Pyridylgruppe,
eine Thienylgruppe, eine Furylgruppe, eine Thiazolylgruppe, eine
Imidazolylgruppe und eine Pyrazolylgruppe und heterocyklische Gruppen
wie eine zyklische Pyrrolidingruppe, eine zyklische Piperidingruppe,
eine zyklische Morpholingruppe, eine zyklische Pyrangruppe, eine
zyklische Thiopyrangruppe, eine zyklische Dioxangruppe und eine
zyklische Dithiolangruppe).
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Der
Substituent, der in Rα1 bis Rα8 sowie
Rβ1 bis
Rβ8 in
Formel (II) eingeführt
werden kann, ist vorzugsweise eine kettige oder zyklische substituierte
oder nicht-substituierte Alkylgruppe mit 1 bis 16 Kohlenstoffatomen,
eine Arylgruppe mit 6 bis 14 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxygruppe
mit 1 bis 16 Kohlenstoff atomen, eine Aryloxygruppe mit 6 bis 14
Kohlenstoffatomen, ein Halogenatom, eine Alkoxycarbonylgruppe mit
2 bis 17 Kohlenstoffatomen, eine Carbamoylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen
oder eine Acylaminogruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen. Der Substituent
ist mehr bevorzugt eine kettige oder zyklische Alkylgruppe mit 1
bis 10 Kohlenstoffatomen, eine Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen,
eine Alkoxygruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, eine Aryloxygruppe
mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, ein Chloratom, eine Alkoxycarbonylgruppe mit
2 bis 11 Kohlenstoffatomen, eine Carbamoylgruppe mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen
oder eine Acylaminogruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen.
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Der
Substituent ist noch mehr bevorzugt eine kettige verzweigte oder
zyklische substituierte oder nicht-substituierte Alkylgruppe mit
1 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen,
eine Alkoxycarbonylgruppe mit 3 bis 9 Kohlenstoffatomen, eine Phenylgruppe
oder ein Chloratom und am meisten bevorzugt eine nicht-substituierte
Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen.
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M
in der Formel (II) ist vorzugsweise ein divalentes bis tetravalentes
Metallatom. Genauer gesagt ist M vorzugsweise ein Kupferatom, ein
Nickelatom oder ein Palladiumatom, mehr bevorzugt ein Kupferatom
oder ein Nickelatom und noch mehr bevorzugt ein Kupferatom.
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Die
Verbindungen, die durch die Formeln (I) und (II) dargestellt werden,
können
miteinander an jeder möglichen
Position oder Positionen zur Bildung eines Polymers verbunden werden.
In diesem Fall können
die Gruppen des Polymers die gleichen oder verschieden sein. Zusätzlich kann
die Verbindung, die durch die Formel (I) oder (II) dargestellt wird,
an eine Polymerkette wie Polystyrol, Polymethacrylat, Polyvinylalkohol
oder Cellulose gebunden sein.
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Es
können
ein Phthalocyaninfarbstoff, der durch die Formel (I) oder (II) dargestellt
wird, oder zwei oder mehrere Phthalocyaninfarbstoffe, die durch
die Formel (I) und/oder (II) dargestellt werden und unterschiedliche Strukturen
aufweisen, zusammen verwendet werden. Es ist besonders bevorzugt,
eine Mischung aus Isomeren zum Zweck der Verhinderung der Kristallisation
der organischen Aufzeichnungsschicht zu verwenden, die sich in der
substituierten Position eines Substituenten unterscheiden.
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Typische
Beispiele (I-1) bis (I-51) des Phthalocyaninfarbstoffes, der in
der Erfindung verwendet wird, werden unten gezeigt. Jedoch ist der
in der Erfindung verwendete Phthalocyaninfarbstoff nicht auf diese
Beispiele eingeschränkt.
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In
den Tabellen 1 bis 5 bedeutet z. B. die Bezeichnung „R
x/R
y" (worin x und y jeweils
eines von α1
bis α8 sowie β1 bis β8 darstellen)
eines von R
x und R
y.
Daher stellt eine Verbindung mit dieser Bezeichnung eine Mischung
von Isomeren dar, die sich in der substituierten Position unterscheiden.
In den Fällen
einer fehlenden Substitution, d. h. Fällen, bei denen ein oder mehrere
Wasserstoffatomen gebunden sind, wird diese Bezeichnung weggelassen. Tabelle 1
| Nr. | Position
des eingeführten
Substituenten und Substituent | M |
| (I-1) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2(4-Morpholino) | Co |
| (I-2) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2(2-n-Propoxyphenyl) | Cu |
| (I-3) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2(2-n-Butoxy-5-t-butylphenyl) | Ni |
| (I-4) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2(2-Methoxycarbonylphenyl) | Co |
| (I-5) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
O2(CH2)4O(2-Chlor-4-t-amylphenyl) | Cu |
| (I-6) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2(CH2)2CO2C4H9-i | Pd |
| (I-7) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2(Cyclohexyl) | Cu |
| (I-8) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6
SO2(2,6-Dichlor-4-methoxyphenyl) | Pd |
| (I-9) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα8
-SO2CH(CH3)[CO2CH2-CH(C2H5)C4H9-n) | Mg |
| (I-10) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2[2-(2-Ethoxyethoxy)-phenyl]
Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-C2H9 | Zn |
| (I-11) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-OCH2CH(C2H5)(C4H9-n) | Ni |
| (I-12) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-OCH(CH3)(Phenyl) | Zn |
Tabelle 2
| Nr. | Position
des eingeführten
Substituenten und Substituent | M |
| (I-13) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-OCH(s-Butyl)2 | Cu |
| (I-14) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-OCH2CH2CO3H7-i | SiCl2 |
| (I-15) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-t-Amyl
Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-Cl | Ni |
| (I-16) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-2,6-Diethoxyphenyl | Zn |
| (I-17) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6
-CO2CH2CH2OC2H5
Rα7/Rα8
-CO2H | Cu |
| (I-18) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-CO2CH(CH3)(CO2C3H7-i) | Co |
| (I-19) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2CH3 | Ni |
| (I-20) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2CH(CH3)2 | Cu |
| (I-21) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C4H9-S | Cu |
| (I-22) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2CH2CO2CH(CH3)2 | Cu |
| (I-23) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2CH(CH3)(CO2CH3) | Cu |
| (I-24) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C6H5 | Cu |
Tabelle 3
| Nr. | Position
des eingeführten
Substituenten und Substituent | M |
| (I-25) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2CH(CH3)2 | Cu |
| (I-26) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C(CH3)3 | Cu |
| (I-27) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C(CH3)2[CH2C(CH3)3] | Cu |
| (I-28) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C(CH3)2(CO2C2H5) | Cu |
| (I-29) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C(CH3)2(OCH3) | Cu |
| (I-30) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C(CH3)2(CN) | Co |
| (I-31) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2CF2CF2CF3 | Cu |
| (I-32) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-O2C(CH3)2[CH2CH2CO2(Phenyl)] | Cu |
| (I-33) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C(CH3)2[CO(Phenyl)] | Cu |
| (I-34) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C(CH3)2(CNH2CH3) | Cu |
| (I-35) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C(CH3)3 | Cu |
| (I-36) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C(CH3)3 | SiCl2 |
Tabelle 4
| Nr. | Position
des eingeführten
Substituenten und Substituent | M |
| (I-37) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C(CH3)2(CO2C2H5) | Ni |
| (I-38) | Rβ1/Rβ2/Rβ3/Rβ4/Rβ5/Rβ6/Rβ7/Rβ8
-SO2C(CH3)3 | Cu |
| (I-39) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C(CH3)3
Rβ1/Rβ2/Rβ3/Rβ4/Rβ5/Rβ6/Rβ7/Rβ8
-Br | Cu |
| (I-40) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
Rβ1/Rβ2/Rβ3/Rβ4/Rβ5/Rβ6/Rβ7/Rβ8
-SO2C(CH3)3 | Cu |
| (I-41) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C(Methylcyclohexyl)3 | Cu |
| (I-42) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C(CH3)3 | V=O |
| (I-43) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C(CH3)3 | Co |
| (I-44) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C(CH3)3 | Mg |
| (I-45) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C(CH3)3 | Al |
| (I-46) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C(CH3)3 | Zn |
Tabelle 5
| Nr. | Position
des eingeführten
Substituenten und Substituent | M |
| (I-47) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-OCH[CH(CH3)2]2 | Cu |
| (I-48) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-OCH[CH(CH3)2]2
Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-Br | Cu |
| (I-49) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-OCH[CH(CH3)2]2 | Pd |
| (I-50) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6
-SO2C(CH3)3
Rα7/Rα8
-OCH[CH(CH3)2]2 | Cu |
| (I-51) | Rα1/Rα2/Rα3/Rα4/Rα5/Rα6/Rα7/Rα8
-SO2C(CH3)3
Rα7/Rα8
-OCH[CH(CH3)2]2
Rα7/Rα8
-Br | Cu |
-
Die
organische Aufzeichnungsschicht, die solch einen Phthalocyaninfarbstoff
enthält,
kann in der folgenden Weise hergestellt werden. Der Phthalocyaninfarbstoff
und andere Hilfsstoffe werden in einem geeigneten Lösungsmittel
aufgelöst,
um eine Beschichtungslösung
herzustellen, und die Beschichtungslösung wird auf eine Oberfläche eines
Substrats aufgetragen, das später
erklärt
wird, wobei die Oberfläche
eine Vorrille aufweist, oder auf die Oberfläche einer lichtreflektierenden
Schicht zur Bildung eines Beschichtungsfilmes, gefolgt durch Trocknen.
-
Die
Konzentration des Phthalocyaninfarbstoffes in der Beschichtungslösung liegt
vorzugsweise in einem Bereich von 0,01 bis 10 Gew.-% und mehr bevorzugt
in einem Bereich von 0,1 bis 5 Gew.-%.
-
Die
Kerbhärte
kann durch das Steuern der Beschichtungsbedingungen (der Art des
Lösungsmittels, der
Beschichtungsdicke, der Trocknungstemperatur, der Feuchtigkeit,
der Anzahl der Umdrehungen eines Schleuderbeschichters und der Retentionszeit
während
der Umdrehung) gesteuert werden.
-
Es
wird zum Beispiel die organische Aufzeichnungsschicht durch das
Auftragen in der folgenden Weise hergestellt. Die Beschichtungslösung wird
auf das Substrat bei einer niedrigen Umdrehungsgeschwindigkeit eines
Schleuderbeschichters (500 Upm) aufgetragen. Wenn die Beschichtungslösung gleichmäßig auf
die Oberfläche
des Substrats aufgetragen wurde, wird die Umdrehungsgeschwindigkeit
auf eine mittlere Geschwindigkeit erhöht (1000 Upm) und die erhöhte Geschwindigkeit
wird für
3 bis 5 Sekunden gehalten. Danach wird die Umdrehungsgeschwindigkeit
weiter auf eine hohe Geschwindigkeit (2500 Upm) erhöht und diese
Geschwindigkeit wird für
5 Sekunden oder länger
gehalten und die resultierende Beschichtung wird ausreichend getrocknet.
Das Auftragen wird bei 23°C
und 50% relativer Feuchte durchgeführt. Die Dicke des Beschichtungsfilms
kann geeignet gesteuert werden und ein zu schnelles Trocknen kann
durch das Ändern
der Umdrehungsgeschwindigkeit in der oben genannten Weise verhindert
werden. Als ein Ergebnis werden die organischen Farbstoffmoleküle in der
organischen Aufzeichnungsschicht dicht angeordnet (orientiert),
was die Kerbhärte
der Schicht verbessert.
-
Alternativ
dazu kann die Kerbhärte
durch das Steuern der Bedingungen der Härtungsbehandlung der aufgetragenen
organischen Aufzeichnungsschicht gesteuert werden.
-
Wenn
ein optisches Informations-Aufzeichnungsmedium hergestellt wird,
dann kann die Härtungsbehandlung,
bei der ein Substrat, auf das eine organische Aufzeichnungsbeschichtungslösung aufgetragen
wurde, in einer Atmosphäre
bei einer Temperatur von mehr als der Umgebungstemperatur für einen
festgelegten Zeitraum gehalten wird, durchgeführt werden, um das Lösungsmittel
zu verdampfen, das in der resultierenden Beschichtungsschicht enthalten
ist, und/oder um den organischen Farbstoff, der in der organischen
Schicht enthalten ist, zu stabilisieren. Die Kerbhärte kann
durch die Einstellung der Bedingungen der Härtungsbehandlung wie folgt
gesteuert werden.
-
Es
ist bevorzugt, dass die Härtungstemperatur
40 bis 100°C
ist und dass die Härtungszeit
in einem Bereich von 30 Minuten bis 12 Stunden liegt. Es ist mehr
bevorzugt, dass die Härtungstemperatur
60 bis 90°C ist
und dass die Härtungszeit
bei 30 Minuten bis 3 Stunden liegt. Es ist sogar noch mehr bevorzugt,
dass die Härtungstemperatur
bei 70 bis 85°C
liegt und dass die Härtungszeit
bei 45 Minuten bis 2 Stunden liegt. Es ist auch bevorzugt, dass
die Feuchtigkeit 30% relative Feuchte oder weniger, mehr bevorzugt
20% relative Feuchte oder weniger und noch mehr bevorzugt 10% relative
Feuchte oder weniger ist.
-
Wenn
die Härtungstemperatur
geringer als 40°C
ist, dann kann das Lösungsmittel
unzureichend verdampft werden. Wenn die Temperatur 100°C überschreitet,
dann kann sich das Substrat deformieren, was in einer Wölbung außerhalb
der Spezifikation resultiert.
-
Wenn
die Zeit (Retentionszeit) kürzer
als 30 Minuten ist, dann kann das Lösungsmittel unzureichend verdampft
sein. Wenn die Zeit (Retentionszeit) länger als 12 Stunden ist, dann
kann das Substrat deformieren, was in einer Wölbung außerhalb der Spezifikation resultiert.
-
Wenn
die Feuchtigkeit höher
als 30% relative Feuchte ist, dann kann sich der Feuchtigkeitsgehalt
der organischen Aufzeichnungsschicht erhöhen und die Festigkeit der
Beschichtung kann sich dadurch verschlechtern.
-
Die
Härtung
der organischen Aufzeichnungsschicht in der oben genannten Weise
bewirkt, dass das Lösungsmittel
in der organischen Aufzeichnungsschicht verdampft und die organischen
Farbstoffmoleküle dicht
angeordnet (orientiert) werden, was die Kerbhärte verbessert.
-
Das
optische Informations-Aufzeichnungsmedium der Erfindung, das eine
organische Aufzeichnungsschicht mit einer Kerbhärte von 0,8 bis 3,0 GPa bei
einer Eindringtiefe im Bereich von 10 bis 30 nm umfasst, hat exzellente
Aufzeichnungseigenschaften. Dies ist so, weil Vertiefungen, die
am wichtigsten für
die Aufzeichnung und Reproduktion von Information sind, ohne Verzerrung
und Verformung gebildet werden. Daher ist das optische Informations-Aufzeichnungsmedium
der Erfindung für
ein optisches Informations-Aufzeichnungsmedium
zur Aufzeichnung und Reproduktion mit hoher Dichte besonders geeignet.
Genauer gesagt wird das optische Informations-Aufzeichnungsmedium
der Erfindung vorzugsweise als ein optisches Informations-Aufzeichnungsmedium
für ein
System unter Verwendung eines blau-violetten Laserlichts zur Aufnahme
und Wiedergabe von Information verwendet.
-
Jedes
Element des optischen Informations-Aufzeichnungsmediums der Erfindung
wird erklärt
werden. Das optische Informations-Aufzeichnungsmedium der Erfindung kann
mehrere Strukturen aufweisen. Genauer gesagt kann das optische Informations-Aufzeichnungsmedium
der Erfindung jegliche der folgenden Strukturen aufweisen: eine
Struktur (1), bei der eine Aufzeichnungsschicht, eine lichtreflektierende
Schicht und eine schützende
Schicht in dieser Reihenfolge auf einem Substrat angeordnet sind,
auf dem eine Vorrille mit einem festgelegten Spurabstand geformt
ist, eine Struktur (2), bei der eine lichtreflektierende Schicht,
eine Aufzeichnungsschicht und eine schützende Schicht in dieser Reihenfolge
auf einem Substrat angeordnet sind, auf dem eine Vorrille mit einem
festgelegten Spurabstand geformt ist, und eine Struktur (3), bei
der zwei laminierte vorgefertigte Produkte mit der gleichen Struktur
wie die Struktur (2) miteinander verbunden werden, so dass jede Aufzeichnungsschicht
nach innen zeigt.
-
Die
Dicke des Substrats und die Größe der Vorrille,
die auf der Oberfläche
des Substrats geformt ist, werden geeignet gemäß dem herzustellenden optischen
Informations-Aufzeichnungsmedium konstruiert und können die
gleichen sein, wie bei denen von üblichen optischen Informations-Aufzeichnungsmedien
wie CD-Rs oder DVD-Rs.
-
Hiernach
wird die Struktur eines optischen Informations-Aufzeichnungsmediums erklärt werden,
das in einem System verwendet wird, das blau-violettes Laserlicht
verwendet, um Information aufzuzeichnen und wiederzugeben, wobei
das Medium eine typische Ausführungsform
des optischen Informations-Aufzeichnungsmediums
der Erfindung ist. Jedoch ist die Erfindung nicht auf diese Struktur
beschränkt.
-
Substrat
-
Beispiele
des Substratmaterials umfassen Glas; Polycarbonate, Acrylharze wie
Polymethylmethacrylat; Vinylchloridharze wie Polyvinylchlorid und
Copolymere aus Polyvinylchlorid; Epoxyharze; amorphe Polyolefine;
Polyester; und Metalle wie Aluminium. Falls es notwendig ist, können zwei
oder mehrere von diesen Materialien zusammen verwendet werden. Das
Substratmaterial ist vorzugsweise Polycarbonat oder amorphes Polyolefin
und mehr bevorzugt Polycarbonat im Hinblick auf die Feuchtigkeitsbeständigkeit,
die Formstabilität
und die niedrigen Kosten.
-
Die
Dicke des Substrats beträgt
vorzugsweise 1,1 ± 0,3
mm.
-
Auf
der Oberfläche
des Substrats wird eine Führungsspur
zum Verfolgen oder eine Vorspur, die Information darstellt, wie
Adresssignale, gebildet. Vorzugsweise wird die Vorrille direkt auf
der Oberfläche
des Substrats gebildet, wenn ein Harzmaterial wie Polycarbonat durch
Einspritzen oder Extrusion geformt wird.
-
Die
Vorrille kann durch das Bilden einer Vorrillenschicht auf dem Substrat
hergestellt werden. Das Material der Vorrillenschicht kann eine
Mischung aus einem Fotopolymerisationsstarter und wenigstens einem Monomer
(oder Oligomer) sein, das aus Monoestern, Diestern, Triestern oder
Tetraestern von Acrylsäuren ausgewählt ist.
Um die Vorrillenschicht zu bilden wird z. B. eine gemischte Lösung aus
Acrylat und dem Fotopolymerisationsstarter zuerst auf einen genau
produzierten Stempel aufgetragen und ein Substrat wird auf die resultierende
Beschichtungsschicht gelegt.
-
Danach
wird die Beschichtungsschicht mit UV-Strahlen von der Substratseite
oder der Stempelseite her bestrahlt, um die Beschichtungsschicht
zu härten.
Auf diese Weise werden das Substrat und die Beschichtungsschicht
miteinander verbunden. Als Nächstes
wird das Substrat von dem Stempel entfernt, wobei die Vorrillenschicht
auf das Substrat aufgebracht werden kann. Die Dicke der Vorrillenschicht
beträgt
im Allgemeinen 0,01 bis 100 μm
und vorzugsweise 0,05 bis 50 μm.
-
In
der Erfindung liegt der Spurabstand der Vorrille auf dem Substrat
vorzugsweise bei 200 bis 400 nm und mehr bevorzugt bei 250 bis 350
nm.
-
Die
Tiefe der Vorrille beträgt
vorzugsweise 10 bis 150 nm, mehr bevorzugt 20 bis 100 nm und sogar noch
mehr bevorzugt 30 bis 80 nm. Die Halbbreite der Vorrille beträgt vorzugsweise
50 bis 250 nm und mehr bevorzugt 100 bis 200 nm.
-
Wenn
eine Lichtreflexionsschicht, die später erklärt wird, gebildet wird, wird
vorzugsweise eine Unterschichtlage zwischen dem Substrat und der
lichtreflektierenden Schicht aufgebracht, um die Ebenheit und Haftung
zu verbessern.
-
Die
Beispiele des Materials für
die Unterschichtlage umfassen polymere Materialien wie Polymethylmethacrylat,
Acrylsäure/Methacrylsäure-Copolymer,
Styrol/Maleinsäureanhydrid-Copolymer, Polyvinylalkohol, N-Methylolacrylamid,
Styrol/Vinyltoluol-Copolymer, chlorsulfoniertes Polyethylen, Nitrocellulose,
Polyvinylchlorid, chloriertes Polyolefin, Polyester, Polyimid, Vinylacetat/Vinylchlorid-Copolymer,
Ethylen/Vinylacetat-Copolymer, Polyethylen, Polypropylen und Polycarbonat;
und die Oberfläche
modifizierende Mittel wie Silankopplungsmittel.
-
Die
Unterschichtlage kann durch das Auflösen oder Dispergieren des oben
genannten Materials in einem geeigneten Lösungsmittel zur Herstellung
einer Beschichtungslösung
und das Auftragen der Beschichtungslösung auf die Oberfläche des
Substrats durch ein Beschichtungsverfahren wie Schleuderbeschichten, Tauchbeschichten
oder Extrusionsbeschichten gebildet werden. Die Dicke der Unterschichtlage
liegt im Allgemeinen in einem Bereich von 0,005 bis 20 μm und vorzugsweise
in einem Bereich von 0,01 bis 10 μm.
-
Die
lichtreflektierende Schicht ist eine optionale Schicht, die zwischen
dem Substrat und der organischen Aufzeichnungsschicht zur Verfügung gestellt
wird, um die Reflexion zu dem Zeitpunkt zu verbessern, zu dem Information
abgelesen wird. Die lichtreflektierende Schicht kann z. B. durch
Vakuumabscheidung, Sputtern oder Ionenplattieren einer lichtreflektierenden
Substanz mit einer hohen Reflexion in Bezug auf Laserlicht auf das
Substrat gebildet werden. Die Dicke der lichtreflektierenden Schicht
beträgt
im Allgemeinen 10 bis 300 nm und vorzugsweise 50 bis 200 nm.
-
Die
Reflexion der lichtreflektierenden Schicht oder der lichtreflektierenden
Substanz beträgt
vorzugsweise 70% oder mehr.
-
Beispiele
der lichtreflektierenden Substanz mit einer hohen Reflexion umfassen
Metalle und Halbmetalle wie Mg, Se, Y, Ti, Zr, Hf, V, Nb, Ta, Cr,
Mo, W, Mn, Re, Fe, Co, Ni, Ru, Rh, Pd, Ir, Pt, Cu, Ag, Au, Zn, Cd, Al,
Ga, In, Si, Ge, Te, Pb, Po, Sn und Bi und Edelstahl. Es kann nur
eine lichtreflektierende Substanz verwendet werden oder zwei oder
mehrere von diesen können
zusammen verwendet werden oder als eine Legierung verwendet werden.
Die lichtreflektierende Substanz ist vorzugsweise Cr, Ni, Pt, Cu,
Ag, Au, Al oder Edelstahl, mehr bevorzugt Au, Ag, Al oder eine Legierung
von zwei oder mehreren dieser Metalle und am meisten bevorzugt Au,
Ag oder eine Legierung dieser Metalle.
-
Organische Aufzeichnungsschicht
-
Die
organische Aufzeichnungsschicht enthält vorzugsweise einen organischen
Farbstoff mit einer maximalen Absorption in dem Bereich der Wellenlänge des
Laserlichts und enthält
vorzugsweise einen organischen Farbstoff mit einer Absorption in
einem Bereich der Wellenlänge
von weniger als 500 nm, um es zu ermöglichen, dass Information mit
einem Laserlicht mit der gleichen Wellenlänge wie der oben genannten (blau-violettes
Laserlicht) aufgezeichnet und reproduziert wird.
-
Spezifische
Beispiele des zu verwendenden organischen Farbstoffes umfassen Farbstoffe,
die in den
JP A Nr. 4-74690 ,
78-127174 ,
11-53758 ,
11-334204 ,
11-334205 ,
11-334206 ,
11-334207 ,
2000-43423 ,
2000-108513 und
2000-158818 offenbart werden, sowie
Triazol-, Triazin-, Cyanin-, Merocyanin-, Aminobutadien-, Phthalocyanin-,
Zimtsäure-,
Viologen-, Azo-, Oxonolbenzoxazol- und Benzotriazol-Farbstoffe. Der organische
Farbstoff ist vorzugsweise ein Cyanin, Aminobutadien-, Benzotriazol-
oder Phthalocyanin-Farbstoff und mehr bevorzugt ein Phthalocyaninfarbstoff.
-
Die
organische Aufzeichnungsschicht kann durch das Auflösen des
oben genannten Farbstoffes und, falls es notwendig ist, eines Bindemittels,
in einem geeigneten Lösungsmittel
zur Herstellung einer Beschichtungslösung, das Auftragen der Beschichtungslösung auf
die Oberfläche
des Substrats, dessen Oberfläche eine
Vorrille aufweist, oder auf die Oberfläche einer lichtreflektierenden
Schicht zur Bereitstellung einer Beschichtungsschicht und das Trocknen
der Beschichtungsschicht hergestellt werden. Die Beschichtungslösung kann
je nach Zweck verschiedene Hilfsstoffe wie ein Antioxidanz, ein
UV-Absorptionsmittel, einen Weichmacher, ein Gleitmittel enthalten.
-
Um
den Farbstoff und das Bindemittel in dem Lösungsmittel aufzulösen, können Ultraschallwellen,
ein Homogenisator, eine Dispergierungsmaschine, eine Sandmühle oder
ein Rührer
eingesetzt werden.
-
Beispiele
des Lösungsmittels,
das in der Beschichtungslösung
für die
organische Aufzeichnungsschicht enthalten ist, umfassen Ester wie
Butylacetat und Cellosolvacetat; Ketone wie Methylethylketon, Cyclohexanon
und Methylisobutylketon; chlorierte Wasserstoffe wie Dichlormethan,
1,2-Dichlorethan und Chloroform; Amide wie Dimethylformamid; Kohlenwasserstoffe
wie Cyclohexan; Ether wie Tetrahydrofuran, Ethylether und Dioxan;
Alkohole wie Ethanol, n-Propanol,
Isopropanol, n-Butanol und Diacetonalkohol; fluorierte Lösungsmittel
wie 2,2,3,3-Tetrafluorpropanol; und Glycolether wie Ethylenglycolmonomethylether,
Ethylenglycolmonoethylether und Propylenglycolmonomethylether. Es
kann eines dieser Lösungsmittel
verwendet werden oder es können
zwei oder mehrere von diesen zusammen unter Berücksichtigung der Löslichkeit
von jedem der zu verwendenden organischen Farbstoffe und Bindemittel
verwendet werden.
-
Die
Konzentration des organischen Farbstoffes in der Beschichtungslösung liegt
in einem Bereich von 0,01 bis 10 Gew.-% und vorzugsweise 0,1 bis
5 Gew.-%.
-
Beispiele
des Beschichtungsverfahrens umfassen ein Sprühverfahren, ein Schleuderbeschichtungsverfahren,
ein Tauchbeschichtungsverfahren, ein Rollenbeschichtungsverfahren,
ein Messerbeschichtungsverfahren, ein Abstreifwalzenverfahren oder
ein Siebdruckverfahren. Die organische Aufzeichnungsschicht kann
entweder eine Monoschicht oder eine Mehrfachschicht sein. Die Dicke
der organischen Aufzeichnungsschicht liegt im Allgemeinen in einem
Bereich von 20 bis 500 nm und vorzugsweise 50 bis 300 nm.
-
Die
Beschichtungstemperatur, bei der die Beschichtungslösung auf
das Substrat oder die lichtreflektierende Schicht aufgetragen wird,
ist 23 bis 50°C,
vorzugsweise 24 bis 40°C
und mehr bevorzugt 25 bis 37°C.
-
Wenn
die Beschichtungslösung
ein Bindemittel enthält,
umfassen Beispiele des Bindemittels natürliche organische polymere
Materialien wie Gelatine, Cellulosederivate, Dextran, Harz und Gummi;
und synthetische organische Polymere einschließlich Polyurethan; Kohlenwasserstoffharze
wie Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol und Polyisobutylen; Vinylharze
wie Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Vinylchlorid/Vinylacetat-Copolymer; Acrylharze
wie Polymethylacrylat und Polymethylmethacrylat; Polyvinylalkohol;
chloriertes Polyethylen; Epoxyharze; Butyralharze; Gummiderivate;
und anfängliche
Kondensate von wärmehärtenden
Harzen wie Phenol/Formaldehyd-Harze.
Wenn das Bindemittel in der organischen Aufzeichnungsschicht enthalten
ist, liegt die Menge (Masse) des zu verwendenden Bindemittels vorzugsweise
bei dem 0,01- bis 50fachen und mehr bevorzugt beidem 0,1- bis 5fachen
des organischen Farbstoffes.
-
Die
Lagerstabilität
der organischen Aufzeichnungsschicht kann durch das Verarbeiten
des Bindemittels in die organische Aufzeichnungsschicht verbessert
werden.
-
Die
organische Aufzeichnungsschicht kann auch irgendein entfärbungsverhinderndes
Mittel enthalten, um die Lichtbeständigkeit der organischen Aufzeichnungsschicht
zu verbessern.
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Das
entfärbungsverhindernde
Mittel ist im Allgemeinen ein Singulet-Sauerstofffänger. Der
Singulet-Sauerstofffänger
kann jeglicher von denen sein, die in Veröffentlichungen beschrieben
werden, z. B. solchen, die bereits aus Patentanmeldungen bekannt
sind.
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Spezifische
Beispiele des Singulet-Sauerstofffängers umfassen solche, die
in den
JP A Nr. 58-175693 ,
59-81194 ,
60-18387 ,
60-19586 ,
60-19587 ,
60-35054 ,
60-36190 ,
60-36191 ,
60-44554 ,
60-44555 ,
60-44389 ,
60-44390 ,
60-54892 ,
60-47069 ,
63-209995 und
4-25492 ,
in den japanischen Patentanmeldungsveröffentlichungen (
JP-B)
Nr. 1-38680 und
6-26028 ,
in dem
deutschen Patent Nr. 350
399 und in dem Journal of Japan Chemical Society, Oktoberausgabe
(1992), S. 1141, beschrieben werden.
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Die
Menge des entfärbungsverhindernden
Mittels wie eines Singulet-Sauerstofffängers liegt im Allgemeinen
in einem Bereich von 0,1 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise in einem Bereich
von 0,5 bis 45 Gew.-%, mehr bevorzugt 3 bis 40 Gew.-% und noch mehr
bevorzugt bei 5 bis 25 Gew.-% basierend auf den gesamten Feststoffgehalt
der organischen Aufzeichnungsschicht.
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Eine
Zwischenschicht (Sperrschicht) kann auf der organischen Aufzeichnungsschicht
zur Verfügung gestellt
werden, um die Haftung zwischen der organischen Aufzeichnungsschicht
und einer Deckschicht sowie die Beständigkeit des Farbstoffes zu
verbessern. Die Sperrschicht kann aus jeglichen der Oxide, Nitride,
Carbide und Sulfide hergestellt werden, die wenigstens ein Atom
enthalten, das aus Zn, Si, Ti, Te, Sm, Mo und Ge ausgewählt sind.
Alternativ dazu kann die Sperrschicht aus einem Hybridmaterial wie
ZnS-SiO2 hergestellt werden. Die Sperrschicht
kann durch Sputtern, Dampfabscheidung oder Ionenplattieren des oben
genannten Materials hergestellt werden und die Dicke der Sperrschicht
beträgt
vorzugsweise 1 bis 100 nm.
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Deckschicht
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Eine
Deckschicht wird auf die organische Aufzeichnungsschicht aufgebracht,
die auf dem Substrat geformt wird, um die organische Aufzeichnungsschicht
zu schützen.
Die Deckschicht umfasst einen durchsichtigen Film und eine klebrige
Schicht oder eine Haftschicht, die verwendet wird, um den durchsichtigen
Film auf die organische Aufzeichnungsschicht zu kleben.
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Der
durchsichtige Film kann aus jeglichem Material hergestellt werden,
solange das Material durchsichtig ist. Jedoch ist das Material vorzugsweise
Polycarbonat, Acrylharz wie Polymethylmethacrylat, Vinylchloridharz
wie Polyvinylchlorid oder Vinylchloridcopoylmer; Epoxyharz; amorphes
Polyolefin; Polyester; oder Cellulosetriacetat. Zudem ist das Material
mehr bevorzugt Polycarbonat oder Cellulosetriacetat.
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Der
Begriff „durchsichtig" bedeutet, dass die
Durchlässigkeit
des Films in Bezug auf das Licht, das zur Aufzeichnung und Wiedergabe
verwendet wird, 80% oder mehr beträgt.
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Zudem
kann der durchsichtige Film verschiedene Hilfsmittel in einem solchen
Ausmaß enthalten,
dass die Wirkung der Erfindung nicht beeinträchtigt wird. Zum Beispiel kann
der durchsichtige Film ein UV-Absorptionsmittel zum Ausschneiden
von Licht mit einer Wellenlänge
von 400 nm oder weniger und/oder einen Farbstoff zum Ausschneiden
von Licht mit einer Wellenlänge
von 500 nm oder mehr enthalten.
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In
Bezug auf die physikalischen Eigenschaften der Oberfläche des
durchsichtigen Films beträgt
die Rauheit der Oberfläche
vorzugsweise 5 nm oder weniger in Bezug auf einen zweidimensionalen
Rauheitsparameter und einen dreidimensionalen Rauhigkeitsparameter.
Die Doppelbrechung des durchsichtigen Films ist vorzugsweise 10
nm oder weniger vom Gesichtspunkt der Konvergenz des Lichtes, das
zur Aufzeichnung und Wiedergabe verwendet wird.
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Obwohl
die Dicke des durchsichtigen Films geeignet gemäß der Wellenlänge des
Laserlichts, das zur Aufzeichnung und Wiedergabe verwendet wird,
bestimmt wird, liegt die Dicke vorzugsweise in einem Bereich von
0,03 bis 0,15 mm und mehr bevorzugt in einem Bereich von 0,05 bis
0,12 mm. Wenn die Dicke auf solch einen Bereich angepasst ist, ist
die Handhabung des Films in einem Verfahren zur Bindung der Deckschicht an
die organische Aufzeichnungsschicht leicht und eine Abweichung kann
unterdrückt
werden.
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Es
kann ein schützender
Film oder eine Hartbeschichtungsschicht, die eine Beschädigung der
Licht eingehenden Oberfläche
des durchsichtigen Films verhindert, wenn das optische Informations-Aufzeichnungsmedium
hergestellt oder verwendet wird, auf die Licht eingehende Seite
aufgebracht werden.
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Der
durchsichtige Film wird auf die organische Aufzeichnungsschicht
mittels eines Klebemittels oder Klebstoffes (klebrige Schicht oder
Haftschicht) laminiert.
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Das
Klebemittel, das in der Erfindung verwendet wird, kann ein acrylischer,
Gummi- oder Silikon-Klebstoff sein. Das Klebmittel ist vom Gesichtspunkt
der Durchsichtigkeit und der Beständigkeit vorzugsweise ein acrylisches
Klebmittel. Das acrylische Klebemittel ist vorzugsweise eine Verbindung,
die durch das Copolymerisieren von 2-Ethylhexylacrylat oder n-Butylacrylat,
das als eine Hauptkomponente dient, eines kurzkettigen Alkylacrylats
oder Alkylmethacrylats, wie Methylacrylat, Ethylacrylat oder Methylacrylat,
welches verwendet wird, um die Klebkraft zu verbessern, und einer
Acrylsäure,
Methacrylsäure,
eines Acrylamidderivats, Maleinsäure,
Hydroxyethylacrylat oder Glycidylacrylat, welches ein Vernetzungspunkt
für ein
Vernetzungsmittel ist, hergestellt wird. Die geeignete Auswahl des
Mischungsverhältnisses
und der Arten der Hauptkomponente, der kurzkettigen Komponente und
der Komponente zur Bereitstellung eines Vernetzungspunktes können die
Glasübergangstemperatur
(Tg) und/oder die Vernetzungsdichte der resultierenden Verbindung
verändern.
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Das
Vernetzungsmittel zur Verwendung zusammen mit dem Klebemittel kann
ein Isocyanatvernetzungsmittel sein. Als das Isocyanatvernetzungsmittel
kann ein Isocyanat wie Toluoldiisocyanat, 4,4'-Diphenylmethandiisocyanat,
Hexamethylendiisocyanat, Xylylendiisocyanat, Naphthylen-l,5-diisocyanat,
o-Toluizineisocyanat, Isophorondiisocyanat oder Triphenylmethantriisocyanat,
ein Produkt, das aus einem dieser Isocyanate und einem Polyalkohol
hergestellt wird, verwendet werden. Beispiele von kommerziell verfügbaren Produkten von
diesen Isocyanaten umfassen Colonate L, Colonate HL, Colonate 2030,
Colonate 2031, Millionate MR und Millionate HTL, die von der Nippon
Polyurethan Industry Co., Ltd. hergestellt werden; Takenate D-102,
Takenate D-110N, Takenate D-200
und Takenate D-202, die von Takeda Chemical Industries, Ltd. hergestellt
werden; und Desmodule L, Desmodule IL, Desmodule N und Desmodule
HL, die von der Sumitomo Bayer Urethane Co., Ltd. hergestellt werden.
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Das
Klebemittel kann gehärtet
werden, und zwar entweder nachdem eine festgelegte Menge des Klebemittels
gleichmäßig auf
die Oberfläche
der organischen Aufzeichnungsschicht aufgetragen wird und der durchsichtige
Film auf die resultierende Schicht geklebt wird, oder nachdem eine
festgelegte Menge des Klebemittels gleichmäßig vorher auf eine Oberfläche des
durchsichtigen Films aufgetragen wurde, wobei dessen Oberfläche mit
der organischen Aufzeichnungsschicht in Kontakt zu bringen ist und
der Film auf die Oberfläche der
Aufzeichnungsschicht geklebt wird.
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Alternativ
dazu kann ein käuflich
verfügbarer
Klebefilm mit einer Klebschicht auf einem durchsichtigen Film als
die Deckschicht verwendet werden.
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Der
Klebstoff, der verwendet wird, um den durchsichtigen Film auf die
Oberfläche
der organischen Aufzeichnungsschicht zu kleben, ist vorzugsweise
ein UV-härtendes
Harz, ein EB-härtendes
Harz oder ein thermisch härtendes
Harz und mehr bevorzugt ein UV-härtendes
Harz.
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Zum
Beispiel wird eine festgelegte Menge des Klebstoffes gleichmäßig durch
einen Schleuderbeschichter auf die Oberfläche der organischen Aufzeichnungsschicht
aufgetragen, der durchsichtige Film wird auf die resultierende Beschichtung
geklebt, der Klebstoff wird gleichmäßig zwischen der organischen
Aufzeichnungsschicht und der Deckschicht ausgebreitet und dann wird
der Klebstoff gehärtet.
Alternativ dazu wird eine festgelegte Menge des Klebstoffes auf
eine Oberfläche
des durchsichtigen Films aufgetragen, der durchsichtige Film wird
auf die Oberfläche
der organischen Aufzeichnungsschicht über den Beschichtungsfilm geklebt
und dann wird der Klebstoff gehärtet.
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Wenn
der Klebstoff ein UV-härtbares
Harz ist, dann kann das UV-härtbare Harz,
so wie es ist, auf die Oberfläche
eines Laminats oder einer Deckschicht mit einer Dispensiervorrichtung
aufgetragen werden. Alternativ dazu kann das UV-härtbare Harz
in einem geeigneten Lösungsmittel
wie Methylethylketon oder Ethylacetat aufgelöst werden, um eine Beschichtungslösung herzustellen,
und die Beschichtungslösung
kann aufgetragen werden. Das UV-härtbare Harz hat vorzugsweise
einen geringen Prozentanteil Schrumpfung zu dem Zeitpunkt der Härtung zur
Verhinderung des Verziehens des optischen Informations-Aufzeichnungsmediums. Beispiele
von solch einem UV-härtbaren
Harz umfassen SD-640®, das durch Dainippon
Ink und Chemicals, Incorporated, hergestellt wird.
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In
dieser Ausführungsform
wurde, wie es oben erwähnt
wird, eine Struktur beschrieben, bei der eine Deckschicht durch
das Haften eines durchsichtigen Films auf die organische Aufzeichnungsschicht über ein Klebemittel
oder einen Klebstoff zur Verfügung
gestellt wird. Jedoch kann die Deckschicht nur einen Klebstoff (Klebstoffschicht)
wie ein UV-härtbares
Harz umfassen.
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Die
Dicke der Deckschicht wird geeignet gemäß der Art des herzustellenden
optischen Informations-Aufzeichnungsmediums bestimmt. Genauer gesagt
liegt die Dicke in einem Fall eines optischen Informations-Aufzeichnungsmediums
für ein
System unter Verwendung eines blau-violetten Lasers zur Aufzeichnung und
Wiedergabe von Information vorzugsweise in einem Bereich von 0,09
bis 0,11 mm und mehr bevorzugt in einem Bereich von 0,095 bis 0,105
mm.
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In
einem Fall eines optischen Informations-Aufzeichnungsmediums, das
in einem System unter Verwendung eines blau-violetten Lasers zur
Aufzeichnung und Wiedergabe von Information eingesetzt wird, wird die
Information z. B. in der folgenden Weise aufgezeichnet und wiedergegeben.
Zuerst wird das optische Informations-Aufzeichnungsmedium, das bei einer festgelegten
linearen Geschwindigkeit (0,5 bis 10 m/Sek.) oder einer festgelegten
konstanten Winkelgeschwindigkeit gedreht wird, Aufzeichnungslicht
wie einem blau-violetten Laserlicht mit z. B. einer Wellenlänge von
405 nm durch eine Objektlinse von der durchsichtigen Filmseite her
ausgesetzt. Die organische Aufzeichnungsschicht absorbiert das Licht
und die Temperatur davon erhöht
sich dadurch lokal, was z. B. die Bildung von Vertiefungen und Änderungen
der optischen Eigenschaften der organischen Aufzeichnungsschicht
bewirkt, wodurch Information aufgezeichnet wird. Die in der oben
genannten Weise aufgezeichnete Information kann durch das Bestrahlen
des optischen Informations-Aufzeichnungsmediums, das bei einer festgelegten
konstanten linearen Geschwindigkeit gedreht wird, mit blau-violettem
Laserlicht von der Seite des durchsichtigen Films her und durch
das Nachweisen des reflektierten Lichts wiedergegeben werden.
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Beispiele
einer Laserlichtquelle mit einer Oszillationswellenlänge von
500 nm oder weniger umfassen einen blau-violettes Licht ausstrahlenden
Halbleiterlaser mit einer Oszillationswellenlänge im Bereich von 390 bis
415 nm und einen blau-violettes Licht ausstrahlenden SHG-Laser mit
einer zentralen Oszillationswellenlänge von 425 nm.
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Um
die Aufzeichnungsdichte zu erhöhen,
liegt die NA (Apertur) der zur Aufnahme verwendeten Objektlinse
vorzugsweise bei 0,7 oder mehr und mehr bevorzugt bei 0,85 oder
mehr.
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Wenn
das optische Informations-Aufzeichnungsmedium eine CD-R ist, dann
kann eine Laserlichtquelle mit einer oszillierenden Wellenlänge von
750 bis 800 nm verwendet werden. Wenn das optische Informations-Aufzeichnungsmedium
eine DVD-R ist, dann kann eine Laserlichtquelle mit einer oszillierenden
Wellenlänge
von 630 bis 680 nm verwendet werden.
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BEISPIELE
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Die
Erfindung wird in mehr Detail im Wege von Beispielen erklärt werden.
Jedoch ist die Erfindung nicht auf diese Beispiele beschränkt.
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Beispiel 1
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<Herstellung
eines optischen Informations-Aufzeichnungsmediums>
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Herstellung der lichtreflektierenden Schicht
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Silber
wurde auf eine Oberfläche
eines Substrats gesputtert, die aus einem Polycarbonat (Panlight AD5503®,
hergestellt von Teijin Ltd.) durch Spritzgussformen und mit einer
Dicke von 1,1 mm und einem Durchmesser von 120 mm hergestellt wurde,
dessen Oberfläche
eine Vorrille mit einer Tiefe von 100 nm, eine Breite von 120 nm
und einen Spurabstand von 320 nm aufwies, um eine lichtreflektierende
Schicht mit einer Dicke von 100 nm zu bilden.
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Bildung einer organischen Aufzeichnungsschicht
und einer Sperrschicht
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Danach
wurden 20 g eines Phthalocyaninfarbstoffes (I-21) zu einem Liter
2,2,3,3-Tetrafluorpropanol hinzu gegeben und in diesem Lösungsmittel
durch die Anwendung von Ultraschallwellen auf das Lösungsmittel
für zwei
Stunden aufgelöst,
um so eine Beschichtungslösung
zur Bildung einer organischen Aufzeichnungsschicht herzustellen.
Die Beschichtungslösung
wurde auf die lichtreflektierende Schicht bei 23°C und 50 RF durch ein Schleuderbeschichtungsverfahren
aufgebracht, während
die Umdrehungsgeschwindigkeit von 300 auf 4000 Upm verändert wurde.
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Danach
wurde das Ergebnis bei 80°C
für eine
Stunde gehärtet.
Die Dicke der resultierenden organischen Aufzeichnungsschicht betrug
100 nm.
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Dann
wurde ZnS-SiO2 auf die organische Aufzeichnungsschicht
gesputtert, um eine Sperrschicht mit einer Dicke von 5 nm zu bilden.
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Haftung der Deckschicht an die organische
Aufzeichnungsschicht
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Ein
acrylisches Klebmittel mit einer Glasübergangstemperatur von 32°C und mit
einem gemischten Lösungsmittel
aus Ethylacetat und Toluol in einem Verhältnis von 1/1 wurde zuvor mit
einem Isocyanatvernetzungsmittel vermischt (Cornate L®, hergestellt
von Dainippon Ink and Chemicals, Incorparated), das ein gemischtes
Lösungsmittel
aus Ethylacetat und Toluol im Verhältnis von 1/1 enthält, und
zwar in einem Gewichtsverhältnis
von 100 : 0,5 zur Herstellung einer Klebemittelbeschichtungslösung. Diese
Beschichtungslösung wurde
auf eine Polycarbonatfolie (durchsichtiger Film mit einer Dicke
von 80 μm)
aufgetragen, um eine Klebeschicht mit einer Trockendicke von 20 μm zu bilden.
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Danach
wurde die Klebeschicht mit der organischen Aufzeichnungsschicht
in Kontakt gebracht und eine Walze wurde gegen beide gepresst, um
diese zu verbinden und um ein optisches Informations-Aufzeichnungsmedium
herzustellen.
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<Auswertung>
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(1) Messung der Kerbhärte der Oberfläche der
organischen Aufzeichnungsschicht
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Die
Kerbhärte
der Oberfläche
der organischen Aufzeichnungsschicht wurde mit einer Vorrichtung, TRIBOSCOPE® (HYSITRON
Company), unter den folgenden Randbedingungen gemessen. NanoScope
II®, hergestellt
durch die Digital Instrument Company, wurde als AFM zusammen mit
dem TRIBOSCOPE® verwendet.
Die Ergebnisse werden in Tabelle 6 gezeigt.
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Messbedingungen
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- • Form
des Kerbkörpers:
Tetraeder mit vier gleichseitigen Dreiecksflächen, einem Punktwinkel von
90 Grad und einem oberen Krümmungsradius
von 35 bis 50 mm (Modell Nr.: T1-037)
- • Kerbeindringtiefe:
10 bis 30 nm
- • Maximallast:
15 μN
- • Messzeit:
5 Sekunden
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Ein
vorgefertigtes Produkt, bei dem eine Lichtreflexionsschicht und
eine organische Aufzeichnungsschicht auf einem Substrat gebildet
worden waren, oder ein optisches Informations-Aufzeichnungsmedium, das als ein Endprodukt
dient, wurden als eine Messprobe verwendet. Wenn das vorgefertigte
Produkt als die Messprobe verwendet wurde, wurde es zerschnitten,
um ein quadratisches Stück
mit einer Kantenlänge
von 1 cm zu erhalten, und das Stück
wurde auf eine Metallplatte mit einem doppelseitigen Klebeband geklebt
und das Ergebnis wurde zur Messstation gebracht und die Messung
wurde durchgeführt.
Die Metallplatte wurde zu diesem Zeitpunkt fest auf ein Piezoelement
fixiert. Die Härte
von jedem der fünf
Teile der Oberfläche
der Probe wurde gemessen und die maximalen und minimalen gemessenen
Werte wurden entfernt und es wurde ein Durchschnitt der verbleibenden
drei gemessenen Werte berechnet.
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Wenn
ein Endprodukt als die Messprobe verwendet wurde, dann wurden der
durchsichtige Film und das Klebemittel, die an die organische Farbschicht
gebunden waren, abgezogen und entfernt, um die Oberfläche der
organischen Farbstoffschicht freizulegen, und das Ergebnis wurde
zerschnitten, um ein quadratisches Stück mit einer Kantenlänge von
1 cm zu erhalten und die Messung und Berechnung wurde in der gleichen Weise,
wie es oben beschrieben wird, durchgeführt.
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In
diesem Beispiel wird das mit einem vorgefertigten Produkt erhaltene
Ergebnis gezeigt.
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(2) Auswertung der Aufzeichnungseigenschaften
des optischen Informations-Aufzeichnungsmediums (Messung der Schwankung)
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Multisignale
wurden auf dem optischen Informations-Aufzeichnungsmedium mit einer
Vorrichtung zur Auswertung der Aufnahme und Wiedergabe (DDU 1000®,
hergestellt von Pulstech Company), auf der ein Laser aufgebracht
war, der ein Licht mit einer Wellenlänge von 405 nm ausstrahlt und
der eine Aufnahmelinse mit einem NA von 0,85, eine Uhrfrequenz von
66 MHz und eine lineare Geschwindig keit von 5,2 m/s hat, aufgezeichnet
und die Schwankung wurde mit einer Zeitintervalanalysevorrichtung
(TIA) gemessen (2T bis 8 = 0,13 μm).
Das Ergebnis wird in Tabelle 6 gezeigt.
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Beispiele 2 bis 7 und vergleichende Beispiele
1 bis 7
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Die
optischen Informations-Aufzeichnungsmedien wurden in der gleichen
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass der organische Farbstoff,
der in der organischen Aufzeichnungsschicht enthalten ist, zu denen
geändert
wurde, die in Tabelle 6 beschrieben werden, und/oder die Randbedingungen
der Härtungsbehandlung
zu denjenigen, die in der Tabelle 6 beschrieben werden, geändert wurden.
Dann wurden die hergestellten optischen Informations-Aufzeichnungsmedien
in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 ausgewertet. Die Ergebnisse
werden in Tabelle 6 gezeigt. Tabelle 6
| | Art
des Farbstoffes | Bedingungen der
Härtungsbehandlung | Kerbhärte (GPa) | Schwankung (%) |
| Beispiel
1 | Phthalocyaninfarbstoff
(I-21) | 80°C, 1 Stunde | 1,39 | 7,2 |
| Beispiel
2 | Phthalocyaninfarbstoff
(I-25) | 80°C, 1 Stunde | 1,3 | 7,4 |
| Beispiel
3 | Phthalocyaninfarbstoff
(I-21) | 40°C, 1 Stunde | 1,25 | 7,8 |
| Beispiel
4 | Phthalocyaninfarbstoff
(I-21) | 80°C, 5 Stunden | 1,2 | 7,2 |
| Beispiel
5 | Phthalocyaninfarbstoff
(I-21) | 23°C, 1 Stunde | 1,1 | 8,9 |
| Beispiel
6 | Phthalocyaninfarbstoff
(I-21) | 35°C, 1 Stunde | 1,1 | 8,5 |
| Beispiel
7 | Phthalocyaninfarbstoff
(I-21) | 80°C, 10 Minuten | 1,2 | 8,2 |
| Vergleichsbeispiel
1 | Cyaninfarbstoff
A | 80°C, 1 Stunde | 0,7 | 10,5 |
| Vergleichsbeispiel
2 | Cyaninfarbstoff
A | 40°C, 1 Stunde | 0,6 | 11,0 |
| Vergleichsbeispiel
3 | Cyaninfarbstoff
A | 23°C, 1 Stunde | 0,5 | 11,2 |
| Vergleichsbeispiel
4 | Cyaninfarbstoff
B | 80°C, 1 Stunde | 0,4 | 13,0 |
| Vergleichsbeispiel
5 | Cyaninfarbstoff
C | 80°C, 1 Stunde | 0,6 | 12,1 |
| Vergleichenbeispiel
6 | Oxonolfarbstoff | 80°C, 1 Stunde | 0,7 | 10,9 |
| Vergleichsbeispiel
7 | Aminobutadienfarbstoff | 80°C, 1 Stunde | 0,7 | 10,8 |
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Der
Phthalocyaninfarbstoff (I-25), der als der organische Farbstoff
verwendet wurde, der in der organischen Aufzeichnungsschicht von
Beispiel 2 enthalten ist, das in Tabelle 6 beschrieben wird, zeigt
eines der oben beschriebenen spezifischen Beispiele des Phthalocyaninfarbstoffes.
Die Strukturen der Cyaninfarbstoffe A, B und C, des Oxonolfarbstoffes
und des Aminobutadienfarbstoffes, die als die organischen Farbstoffe
verwendet wurden, die in den organischen Aufzeichnungsschichten
der Vergleichsbeispiele 1 bis 7 enthalten sind, die in Tabelle 6
beschrieben werden, werden unten gezeigt.
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Tabelle
6 zeigt deutlich, dass die optischen Informations-Aufzeichnungsmedien
der Beispiele 1 bis 7, bei denen die Kerbhärte der Oberfläche der
organischen Aufzeichnungsschicht von jedem davon in einem Bereich
von 0,8 bis 3,0 GPa bei einer Eindringtiefe des Kerbkörpers im
Bereich von 10 bis 30 nm liegt, einen geringeren Schwankungswert
und bessere Aufzeichnungseigenschaften aufweisen als die optischen
Informations-Aufzeichnungsmedien
der Vergleichsbeispiele 1 bis 7, deren Kerbhärte der Oberfläche der
organischen Aufzeichnungsschicht weniger als 0,8 GPa bei einer Eindringtiefe
des Kerbkörpers
im Bereich von 10 bis 30 nm aufweist.