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DE602004004460T2 - Verfahren und Drucker zur Herstellung eines Bildes auf einem Empfangmaterial - Google Patents

Verfahren und Drucker zur Herstellung eines Bildes auf einem Empfangmaterial Download PDF

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DE602004004460T2
DE602004004460T2 DE602004004460T DE602004004460T DE602004004460T2 DE 602004004460 T2 DE602004004460 T2 DE 602004004460T2 DE 602004004460 T DE602004004460 T DE 602004004460T DE 602004004460 T DE602004004460 T DE 602004004460T DE 602004004460 T2 DE602004004460 T2 DE 602004004460T2
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DE
Germany
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receiving material
carriage
reference pattern
camera
printed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE602004004460T
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English (en)
Other versions
DE602004004460D1 (de
Inventor
Eduard T.H. De Grijs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Production Printing Netherlands BV
Original Assignee
Oce Technologies BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oce Technologies BV filed Critical Oce Technologies BV
Publication of DE602004004460D1 publication Critical patent/DE602004004460D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE602004004460T2 publication Critical patent/DE602004004460T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J11/00Devices or arrangements  of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
    • B41J11/36Blanking or long feeds; Feeding to a particular line, e.g. by rotation of platen or feed roller
    • B41J11/42Controlling printing material conveyance for accurate alignment of the printing material with the printhead; Print registering
    • B41J11/46Controlling printing material conveyance for accurate alignment of the printing material with the printhead; Print registering by marks or formations on the paper being fed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J13/00Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in short lengths, e.g. sheets
    • B41J13/0009Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in short lengths, e.g. sheets control of the transport of the copy material
    • B41J13/0027Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in short lengths, e.g. sheets control of the transport of the copy material in the printing section of automatic paper handling systems

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  • Ink Jet (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
  • Thermal Transfer Or Thermal Recording In General (AREA)
  • Handling Of Sheets (AREA)
  • Dot-Matrix Printers And Others (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen eines Tintenbildes auf einem Empfangsmaterial. Insbesondere befaßt sich die Erfindung mit einem Verfahren für den Einsatz in einem Streifendrucker.
  • Streifendrucker sind im Stand der Technik bekannt. Typischerweise haben solche Drucker einen Wagen zum Halten eines Druckkopfes, und der Wagen ist längs einer Abtastachse des Wagens beweglich, damit ein Bild aus Tinte auf einen Streifen des Empfangsmaterials aufgetragen wird. Das Empfangsmaterial, etwa ein Bogen Papier, wird schrittweise in der Transportrichtung vorgerückt, die sich im wesentlichen rechtwinklig zur Abtastachse des Wagens erstreckt. Während des Druckens eines Bildes wird der Wagen vor und zurück entlang der Abtastachse angetrieben, um mit dem Druckkopf aufeinanderfolgende Streifen zu drucken. Eine Transporteinrichtung ist für den schrittweisen Transport des Empfangsmaterials jeweils zwischen aufeinanderfolgenden Streifen vorgesehen. Ein bekanntes Problem bei Streifendruckern ist die genaue Positionierung bei dem schrittweisen Transport des Empfangsmaterials, der durch die Transporteinrichtung bewirkt wird. Die Anforderungen an eine genaue Positionierung des Empfangsmaterials nehmen zu, wenn der Drucker ein hochauflösender Drucker ist, der zum Drucken von Grafik mit hoher Auflösung benutzt wird.
  • Das US-Patent 4 916 638 beschreibt ein Medientransportsystem für Streifendrucker, zur präzisen Positionierung des Empfangsmaterials für das aufeinanderfolgende Drucken von Streifen. Dieses Medientransportsystem weist einen Sensor mit zwei Fotodioden auf, der an dem Druckkopf montiert ist. Dieser Druckkopf hat N Düsen, die auf einer Linie aufgereiht sind, die in der Richtung des Transports des Empfangsmaterials verläuft. Der Druckkopf wird dazu benutzt, mit Hilfe der ersten und der N-ten Düse des Druckkopfes Linien auf den Rand des Empfangsmaterials zu drucken. Diese Linien auf dem Rand können mit dem Sensor mit den beiden Fotodioden detektiert werden. Um ein definiertes schrittweises Vorrücken des Empfangsmaterials zu erreichen, wird das folgende Verfahren eingesetzt: Zunächst wird der Sensor über einer mit der ersten Düse gedruckten Linie auf dem Rand positioniert, und das resultierende Differenzsignal der beiden Fotodioden des Sensors wird als ein Bezugswert gespeichert. Danach wird das Empfangsmaterial vorgerückt, bis derselbe Wert des Differenzsignals von dem Linienbild der mit der N-ten Düse gezeichneten Linie auf dem Rand erhalten wird. Schließlich wird das Empfangsmaterial um einen bestimmten Betrag vorgerückt, damit das Empfangsmaterial für den nachfolgend zu druckenden Streifen positioniert wird.
  • Ein Nachteil dieses bekannten Verfahrens besteht darin, daß nach jedem Transportschritt des Empfangsmaterials ein Kalibrierungsschritt zur Positionierung des Empfangsmaterials erforderlich ist, bevor der als nächstes folgende Streifen gedruckt werden kann.
  • Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß der Transport des Empfangsmaterials relativ langsam ist, damit man denselben Wert des Differenzsignals erhält und nicht über diese Position hinausschießt. Noch ein weiterer Nachteil besteht darin, daß nach dem genauen Vorrücken des Empfangsmaterials, bis derselbe Wert des Differenzsignals erhalten wird, das Empfangsmaterial anschließend um einen bestimmten Betrag transportiert wird, damit das Empfangsmaterial für den als nächstes zu druckenden Streifen positioniert wird. Dieses anschließende Vorrücken um einen bestimmten Betrag kann Positionsfehler mit sich bringen.
  • Eine Aufgabe der Erfindung ist es, hier für eine Verbesserung zu sorgen.
  • Unter einem ersten Aspekt bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Erzeugen eines Tintenbildes auf einem Empfangsmaterial mit Hilfe eines Druckers mit:
    einem einen Druckkopf haltenden Wagen, der entlang einer Abtastachse des Wagens bewegbar ist, um ein Tintenbild auf einen Streifen des Empfangsmaterials aufzutragen,
    einer Transporteinrichtung zum schrittweisen Vorrücken des Empfangsmaterials in einer Transportrichtung, die im wesentlichen rechtwinklig zur Abtastrichtung des Wagens verläuft, und
    einer benachbart zu dem Druckkopf auf dem Wagen montierten Kamera zum Detektieren eines Referenzmusters, wobei die Kamera dazu eingerichtet ist, einen Bereich abzubilden, der sich in der Transportrichtung erstreckt,
    welches Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
    Bewegen des Wagens zum Drucken eines Streifens, in einer Richtung, in der sich die Kamera stromaufwärts des Druckkopfes befindet,
    Detektieren der Position eines Referenzmusters auf dem Empfangsmaterial relativ zu dem Wagen, Bestimmen von Abweichungen dieser Position von einer gewünschten Position, und Einstellen der Position des Empfangsmaterials in der Transportrichtung während der Bewegung des Wagens, um diese Abweichungen wenigstens teilweise zu korrigieren.
  • Das Verfahren umfaßt weiterhin den Schritt des Druckens des Referenzmusters mit Hilfe des Druckkopfes. In diesem Fall wird kein spezielles Papier benötigt, das z. B. ein vorgedrucktes Referenzmuster aufweist.
  • Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung wird das Referenzmuster innerhalb eines Sicherheitsrandes längs der Kante des Empfangsmaterials gedruckt. Ein Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß das Referenzmuster das gedruckte Tintenbild nicht stört.
  • Das gedruckte Referenzmuster ist für das unbewaffnete Auge unsichtbar. Zum Beispiel wird das Referenzmuster so klein gemacht, daß es mit bloßem Auge nicht zu sehen ist, jedoch von der Kamera detektiert werden kann. Vorzugsweise wird das Referenzmuster mit gelber Tinte gedruckt. Auf einem weißen Empfangsmaterial hat das gelbe Referenzmuster einen geringen Kontrast, was die Sichtbarkeit des Referenzmusters mit bloßem Auge weiter vermindert.
  • Aufgrund der Verwendung einer Kamera, die sich in der Transportrichtung des Empfangsmaterials erstreckt, kann diese Kamera ein wesentlich größeres Feld abbilden als der in US 4 916 638 beschriebene Sensor. Ein weiterer Vorteil der Verwendung einer Kamera, die einen größeren Bereich in der Transportrichtung des Empfangsmaterials als der bekannte Sensor abbilden kann, besteht darin, daß das Referenzmuster nicht immer an derselben Stelle in einem Streifen zu liegen braucht.
  • Während der Bewegung des Wagens, bei der die Kamera sich stromaufwärts in Bezug auf den Druckkopf befindet, bewegt sich die Kamera vor dem Druckkopf her. In dieser Situation kann die Kamera die Position eines Referenzmusters relativ zu dem Wagen und damit relativ zu dem Druckkopf detektieren, bevor der Druckkopf die ersten Punkte in dem Streifen druckt.
  • Wenn die detektierte Position des Referenzmusters von einer gewünschten Position abweicht, werden die Abweichungen zwischen der detektierten Position und der gewünschten Position bestimmt, und die Position des Empfangsmaterials in Transportrichtung wird justiert, um diese Abweichungen zumindest teilweise zu korrigieren.
  • Danach druckt der Druckkopf die ersten Punkte in dem Streifen.
  • Somit kann das Detektieren und Justieren der Position des Empfangsmaterials in der Transportrichtung relativ zu dem Druckkopf erfolgen, während sich der Wagen bewegt, um das Tintenbild auf den Streifen des Empfangsmaterials aufzubringen. Folglich kann der Druckprozeß gemäß der Erfindung schneller sein als das Verfahren nach dem Stand der Technik.
  • Da außerdem die Kamera ein wesentlich größeres Bild abbildet als der in US 4 916 638 beschriebene Sensor, ist das Problem des Überschießens weniger gravierend, solange sich das Referenzmuster im Blickfeld der Kamera befindet. Deshalb kann der Transport des Empfangsmaterials schneller ausgeführt werden als bei dem Verfahren nach dem Stand der Technik.
  • Im Fall eines Streifendruckers, bei dem der Wagen entlang der Abtastachse vor und zurück bewegt wird, um die aufeinanderfolgenden Streifen zu drucken, ist das Verfahren gemäß der Erfindung während jedes Streifens anwendbar, bei dem sich die Kamera in einer stromaufwärtigen Position in bezug auf den Druckkopf bewegt. Das bedeutet, daß eine Korrektur bei jedem zweiten Papierschritt möglich ist. Das Ergebnis ist, daß der Mittelwert aus mehr als einem Papierschritt genauer sein wird.
  • In einer Ausführungsform wird das Referenzmuster während der Bewegung des Wagens gedruckt, bei der sich die Kamera stromabwärts des Druckkopfes befindet. Am Ende dieses Streifens, in dem das Referenzmuster gedruckt wird, wird das Empfangsmaterial um einen Streifen (einen Transportschritt) nach vorn bewegt. Anschließend bewegt sich der Wagen entlang der Abtastachse des Wagens zurück, um den nachfolgenden Streifen zu drucken. Bei diesem nachfolgenden Streifen befindet sich die Kamera stromaufwärts des Druckkopfes, und das oben beschriebene Verfahren gemäß der Erfindung kann eingesetzt werden.
  • Außerdem kann das Referenzmuster in einem Streifen gedruckt und detektiert werden. Da die Kamera stromabwärts montiert ist, bewegt sie sich anschließend über den Bereich, auf dem das Referenzmuster gerade mit dem Druckkopf gedruckt worden ist.
  • In einer Ausführungsform bildet die Kamera einen Bereich ab, der sich in der Transportrichtung über eine Distanz erstreckt, die größer ist als ein Schritt bei dem schrittweisen Transport des Empfangsmaterials. Die Kamera kann nun ein erstes Referenzmuster in demselben Streifen detektieren, in dem dieses erste Referenzmuster mit dem Druckkopf gedruckt wird, sowie auch in dem nachfolgenden Streifen (nach einem Transportschritt). Durch Vergleich der Position des ersten Referenzmusters bei der Aufnahme in dem Streifen, in dem dieses erste Referenzmuster gedruckt wird, mit der Position des ersten Referenzmusters nach einem Transportschritt kann die Schrittweite des Transports des Empfangsmaterials bestimmt werden. Wenn diese Schrittweite des Transports des Empfangsmaterials nicht einem gewünschten Betrag des Vorschubs entspricht, kann die Position des Empfangsmaterials mit Hilfe einer Korrektureinrichtung justiert werden, bevor der Druckkopf mit dem Drucken des nachfolgenden Streifens beginnt, wie oben beschrieben wurde.
  • Außerdem befindet sich der Bereich, in dem das Tintenbild gedruckt werden muß, der Druckbereich, häufig in einem Abstand zur Kante des Empfangsmaterials. In diesem Fall ergibt der Abstand zwischen dem Druckbereich und dem längs der Kante des Empfangsmaterials positionierten Referenzmuster eine relativ große Zeitspanne zwischen der Detektion des Referenzmusters und dem Eintreffen des sich bewegenden Druckkopfes auf dem Druckbereich. Folglich steht diese relativ lange Zeitspanne für die Bestimmung von Abweichungen in der Position des Empfangsmaterials von einer gewünschten Position und für die Justierung der Position des Empfangsmaterials in der Transportrichtung zur wenigstens teilweisen Korrektur dieser Abweichungen zur Verfügung. Aufgrund dieser relativ langen Zeitspanne kann eine weniger kostspielige Elektronik zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung verwendet werden.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist der Drucker eine Verarbeitungseinrichtung auf und das Verfahren umfaßt den Schritt der Verarbeitung von Bilddaten des Tintenbildes durch die Verarbeitungseinrichtung, zur Einfügung des Referenzmusters in das Tintenbild. Ein Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß das Referenzmuster über die Breite des Empfangsmaterials verteilt werden kann. Folglich können während der Bewegung des Wagens über das Empfangsmaterial mehr Messungen durchgeführt werden, was eine höhere Genauigkeit bei der Bestimmung von Abweichungen in der Schrittweite des Transports des Empfangsmaterials ergibt.
  • In einer Ausführungsform umfaßt das Referenzmuster eine Linie oder ein Punktmuster, die oder das sich im wesentlichen rechtwinklig zur Transportrichtung erstreckt.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung wird das Tintenbild in zwei oder mehr Durchgängen des Wagens über den Streifen des Empfangsmaterials gedruckt, wobei das Empfangsmaterial nach jedem Durchgang schrittweise in der Transportrichtung vorgerückt wird. Drucker, bei denen ein Tintenbild auf einem Streifen des Empfangsmaterials in einer Anzahl von Durchgängen gedruckt wird, werden als Multipass-Drucker bezeichnet. In einem solchen Multipass-Drucker wird die Gesamtmenge an Tinte, die auf einer bestimmten Position in dem Tintenbild benötigt wird, in n Durchgängen (n ≥ 2) gedruckt. Infolgedessen nimmt die Menge an Tinte in n Schritten in der Transportrichtung des Empfangsmaterials zu. Eine solche schrittweise Zunahme der Menge an Tinte, die als Multipass-Saum bezeichnet wird, erstreckt sich im wesentlichen rechtwinklig zu der Transportrichtung und kann zur Messung des schrittweisen Transports des Empfangsmaterials in den vorherigen (n – 1) Schritten benutzt werden. Ein Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß kein Referenzmuster auf dem Rand des Empfangsmaterials benötigt wird. Außerdem ist das Referenzmuster über die Breite des Empfangsmaterials verteilt, und es wird durch den Multipass-Druckprozeß automatisch erzeugt. Somit ist das Einfügen des Referenzmusters in das Tintenbild nicht erforderlich.
  • In einer Ausführungsform weist der Druckkopf eine erste Druckeinrichtung zum Drucken einer ersten Farbe des Tintenbildes und eine zweite Druckeinrichtung zum Drucken einer zweiten Farbe des Tintenbildes auf, wobei die zweite Farbe von der ersten Farbe verschieden ist und die ersten und zweiten Druckeinrichtungen benachbart zueinander montiert sind, wobei die erste Druckeinrichtung in Bezug auf die zweite Druckeinrichtung in Transportrich tung versetzt ist, wobei das Verfahren gemäß der Erfindung weiterhin die folgenden Schritte aufweist: Bewegen des Wagens über den Streifen des Empfangsmaterials in einem ersten Durchgang, wobei nur die erste Druckeinrichtung auf wenigstens einen Teil des Streifens des Empfangsmaterials druckt, Vorrücken des Empfangsmaterials in der Transportrichtung um wenigstens einen Schritt, und Bewegen des Wagens über den Streifen des Empfangsmaterials in einem zweiten Durchgang, wobei die zweite Druckeinrichtung auf diesen Teil des Streifens des Empfangsmaterials druckt. Infolgedessen erhöht sich nicht nur die Menge an Tinte schrittweise in der Transportrichtung des Empfangsmaterials, sondern auch die Farbe ändert sich in Schritten (hier in wenigstens zwei Schritten) in der Transportrichtung. Diese Farbänderung ergibt einen Multipass-Saum mit einem erhöhten Kontrast, und die Position dieses Multipass-Saumes läßt sich leichter und genauer detektieren.
  • In einer Ausführungsform weist der Drucker eine Verarbeitungseinrichtung auf, und das Verfahren umfaßt den Schritt der Verarbeitung der Daten für das Tintenbild durch die Verarbeitungseinrichtung, zum Einfügen des Referenzmusters in einen ersten Teil des Tintenbildes und zum Drucken dieses Referenzmusters während des ersten Durchgangs, und zum Einfügen eines Kompensationsmusters in einen zweiten Teil des Tintenbildes und zum Drucken des Kompensationsmusters während eines zweiten oder nachfolgenden Durchgangs, wobei das Kompensationsmuster das Referenzmuster neutralisiert. Ein Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, daß nicht nur die Multipass-Säume verfügbar sind, sondern ein zusätzliches Referenzmuster sichtbar ist und zur weiteren Verbesserung der Genauigkeit benutzt werden kann, mit der das schrittweise Vorrücken des Empfangsmaterials bestimmt werden kann.
  • Im Fall eines Multipass-Druckers, der n Durchgänge über einen Streifen des Empfangsmaterials benötigt, um das Drucken des Tintenbildes auf diesen Streifen des Empfangsmaterials zu bewirken, können Referenzmuster in den ersten (n – 1) Durchgängen eingefügt werden. Im letzten Durchgang (n) wird eine Korrektur vorgenommen, um die eingefügten Referenzmuster zu neutralisieren, so daß die Verwendung der Referenzmuster in dem endgültigen Druck nicht sichtbar sein wird. Die Referenzmuster werden jedoch für die Kamera in den (n – 1) vorherigen Durchgängen sichtbar sein. Auf diese Weise können zur Messung des schrittweisen Transports des Empfangsmaterials nicht nur die Multipass-Säume benutzt werden, sondern auch all die Positionen der Referenzmuster, was die Messung noch genauer macht, weil mehr Messungen ausgeführt werden können.
  • In einer Ausführungsform wird das Referenzmuster mit gelber Tinte gedruckt. In diesem Fall ist die Druckeinrichtung für das gelbe Tintenbild die erste, die auf einen Streifen des Empfangsmaterials druckt (andere Farben werden in nachfolgenden Durchgängen hinzugefügt). Die Position des gelben Referenzmusters in bezug auf das zu bedruckende Tintenbild ist vorzugsweise so, daß diese Positionen später durch andere Tinten überdeckt werden, vorzugsweise durch schwarze Tinte, was das Referenzmuster in dem endgültigen Druck unsichtbar macht.
  • In einer Ausführungsform weist das Referenzmuster eine Hochfrequenzkomponente parallel zu der Abtastachse des Wagens auf. Diese Hochfrequenzkomponente ist in der Transportrichtung des Empfangsmaterials sichtbar. Eine solche Hochfrequenzkomponente liefert ein unkompliziertes Referenzmuster, das nahezu den gesamten Druckbereich überdecken kann (natürlich mit Ausnahme des Teils des Druckbereiches, der während des letzten Durchgangs gedruckt wird).
  • Unter einem anderen Aspekt bezieht sich die Erfindung auf einen Drucker zum Erzeugen eines Tintenbildes auf einem Empfangsmaterial, mit:
    einem einen Druckkopf haltenden Wagen, der längs einer Abtastachse des Wagens beweglich ist, um ein Tintenbild auf einen Streifen eines Empfangsmaterials aufzutragen,
    einer Transporteinrichtung zum schrittweisen Vorrücken des Empfangsmaterials in einer Transportrichtung, die sich im wesentlichen rechtwinklig zur Abtastachse des Wagens erstreckt, und
    einer benachbart zu dem Druckkopf auf dem Wagen montierten Kamera zum Detektieren eines Referenzmusters, wobei die Kamera dazu eingerichtet ist, einen Bereich abzubilden, der sich in der Transportrichtung erstreckt.
  • In einer Ausführungsform umfaßt der Drucker weiterhin:
    eine Berechnungseinrichtung zur Bestimmung von Abweichungen im schrittweisen Vorrücken des Empfangsmaterials anhand des detektierten Referenzmusters und
    eine Korrektureinrichtung zum Justieren der Position des Empfangsmaterials in der Transportrichtung, um diese Abweichungen wenigstens zum Teil zu korrigieren.
  • In einer Ausführungsform weist die Kamera eine CCD-Kamera auf.
  • In einer Ausführungsform weist die Kamera eine Zeilenabtastkamera auf. Eine solche Zeilenabtastkamera kann aus einer (für eine monochrome Kamera) oder drei Reihen von Pixeln (jeweils zum Detektieren einer anderen Farbe) bestehen. Ein Vorteil einer solchen Kamera besteht darin, daß das Auslesen relativ schnell ist im Vergleich zu der Auslesezeit für eine Kamera, die allgemein eine Anzahl von Reihen hat, die von der gleichen Größenordnung ist wie die Anzahl von Pixeln in einer Reihe (Flächen-CCD).
  • In einer Ausführungsform ist die Reihe von Pixeln der Zeilenabtastkamera so orientiert, daß sie sich im wesentlichen orthogonal zu der Abtastachse des Wagens erstreckt. Infolge der Bewegung des Wagens wird die Kamera über einen Streifen des Empfangsmaterials bewegt. Durch wiederholtes Auslesen der Zeilenabtastkamera während der Bewegung des Wagens über den Druckbereich kann dieser Druckbereich im Prinzip vollständig aufgezeichnet werden.
  • In einer Ausführungsform ist die Kamera dazu eingerichtet, einen Bereich abzubilden, der sich in der Transportrichtung über eine Distanz erstreckt, die größer ist als ein Schritt beim schrittweisen Transport des Empfangsmaterials.
  • In einer Ausführungsform weist der Drucker weiterhin eine Verarbeitungseinrichtung zum Einfügen eines Referenzmusters in das Tintenbild auf.
  • In einer Ausführungsform ist der Drucker dazu eingerichtet, das Tintenbild in zwei oder mehr Durchgängen des Wagens über den Streifen des Empfangsmaterials zu drucken.
  • In einer Ausführungsform weist der Drucker einen Druckkopf auf, der eine erste Druckeinrichtung zum Drucken eines Tintenbildes in einer ersten Farbe und eine zweite Druckeinrichtung zum Drucken eines Tintenbildes in einer zweiten Farbe aufweist, wobei die zweite Farbe von der ersten Farbe verschie den ist und die ersten und zweiten Druckeinrichtungen benachbart zueinander montiert sind, wobei die erste Druckeinrichtung in Bezug auf die zweite Druckeinrichtung in Transportrichtung versetzt ist.
  • In einer Ausführungsform weist die erste Druckeinrichtung gelbe Tinte auf und ist die erste der Druckeinrichtungen, die auf einen Streifen des Empfangsmaterials druckt.
  • In einer Ausführungsform weist der Drucker eine Verarbeitungseinrichtung zum Verarbeiten von Bilddaten für das Tintenbild auf, um in einen ersten Teil des Tintenbildes ein Referenzmuster einzufügen und dieses Referenzmuster während des ersten Durchgangs zu drucken, und zum Einfügen eines Kompensationsmusters in einem zweiten Teil des Tintenbildes, um dieses Referenzmuster während eines zweiten oder nachfolgenden Durchgangs zu drucken, wobei das Kompensationsmuster das Referenzmuster neutralisiert.
  • In einer Ausführungsform umfaßt das Referenzmuster eine Hochfrequenzkomponente parallel zu einer Abtastachse des Wagens.
  • In einer Ausführungsform weist der Drucker eine erste Zeilenabtastkamera und eine zweite Zeilenabtastkamera auf, die auf beiden Seiten des Druckkopfes angeordnet sind. Wenn eine Zeilenabtastkamera auf beiden Seiten des Druckkopfes montiert ist, kann jeder lokale Papierschritt korrigiert werden.
  • Unter einem anderen Aspekt bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Aufbringen eines Tintenbildes auf ein Empfangsmaterial mit Hilfe eines Druckers, welches Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
    Bewegen eines Wagens, der eine Kamera und einen Druckkopf zum Drucken eines Streifens des Tintenbildes aufweist, in einer Richtung, in der sich die Kamera stromaufwärts des Druckkopfes befindet,
    Detektieren der Position eines Referenzmusters auf dem Empfangsmaterial relativ zu dem Wagen mit Hilfe der Kamera, Bestimmen von Abweichungen dieser Position von einer gewünschten Position, und Justieren der Position des Empfangsmaterials während der Bewegung des Wagens, um diese Abweichungen zumindest zum Teil zu korrigieren.
  • Die Erfindung wird näher erläutert anhand beispielhafter Ausführungsformen, wie sie in den Zeichnungen dargestellt sind, in denen zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform eines Druckers gemäß der Erfindung;
  • 2A, 2B, 2C und 2D verschiedene Schritte in den Verfahren gemäß der Erfindung;
  • 3 die Zunahme der Menge an Tinte in einem Multipass-Drucker, der vier Durchgänge zum Drucken der Gesamtmenge der benötigten Tinte benötigt;
  • 4 eine schematische Darstellung der Menge an Tinte, wenn als ein Referenzmuster eine Hochfrequenzkomponente hinzugefügt wird.
  • Eine vereinfachte Situation eines Druckers ist in 1 dargestellt. 1 zeigt in einer Ansicht von oben ein Empfangsmaterial 1 (in diesem Fall Papier), auf dem ein Tintenbild gedruckt wird. Zum Drucken des Tintenbildes weist der Drucker einen Wagen 2 auf, der entlang einer Abtastachse A des Wagens beweglich ist, um das Tintenbild auf das Papier 1 aufzutragen. Das Papier 1 wird schrittweise in der Transportrichtung B transportiert, die im wesentlichen orthogonal zur Abtastachse A des Wagens verläuft. Während des Druckens eines Bildes wird der Wagen 2 entlang der Abtastachse A vor und zurück angetrieben, damit mit dem Druckkopf aufeinanderfolgende Streifen gedruckt werden. Wenn der Druckkopf nicht in Gebrauch ist, so ist er in einer Schutzstation 3 untergebracht, die sich an einem Ende des Abtastweges des Wagens 2 befindet. Der Wagen 2 weist einen Druckkopf mit vier Druckeinrichtungen Y, M, C und K auf, die in der Transportrichtung B relativ zueinander versetzt sind. Die erste Druckeinrichtung, die auf einen Streifen des Papiers druckt, ist die Druckeinrichtung Y zum Drucken gelber Tinte. Die nachfolgenden zweiten, dritten und vierten Druckeinrichtungen enthalten Tinte in den Farben Magenta, Zyan bzw. Schwarz. Die Druckeinrichtungen Y, M, C und K sind über die Höhe des Druckbereiches X verteilt. Benachbart zu dem Druckkopf ist eine Kamera 4 auf dem Wagen 2 montiert, um einen Bereich abzubilden, der sich in der Transportrichtung B über eine Distanz erstreckt, die größer ist als die Höhe des Druckbereiches X.
  • Die 2A, 2B, 2C und 2D zeigen schematisch eine Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung. In der anfänglichen Situation, wie sie in 2A gezeigt ist, bewegt sich der Wagen 2 in einer solchen Richtung, daß sich die Kamera 4 stromabwärts der Druckeinrichtungen Y, M, C und K befindet. Ein Teil des Tintenbildes wird auf das Papier 1 gedruckt und gleich nach dem Drucken mit der Kamera 4 abgetastet. In diesem Schritt des Verfahrens wird nicht nur das Tintenbild gedruckt, sondern auch ein Referenzmuster. Ein solches Referenzmuster kann z. B. auf einen Sicherheitsrand 5 längs der Kante des Papiers 1 gedruckt werden, wie in 2B gezeigt ist. Nachdem dieses Referenzmuster durch die Druckeinrichtungen gedruckt worden ist, z. B. die Druckeinrichtung Y, die gelbe Tinte enthält, wird dieses Referenzmuster von der Kamera 4 abgetastet.
  • Anschließend wechselt der Wagen 2 die Richtung, und das Papier 1 wird um einen Streifen vorgerückt, wie durch den Pfeil 6 in 2C angegeben wird. Nun bewegt sich der Wagen 2 so, daß sich die Kamera 4 stromaufwärts der Druckeinrichtungen Y, M, C und K befindet. In dieser Situation kann die Kamera 4 die Position des Referenzmusters detektieren, das in dem vorherigen Streifen gedruckt worden ist. Das Referenzmuster, das z. B. auf dem Sicherheitsrad 5 gedruckt worden war, wird von der Kamera 4 abgetastet, bevor die Druckeinrichtungen die ersten Punkte dieses Streifens drucken. Wenn die detektierte Position des Referenzmusters von der gewünschten Position abweicht, wird diese Abweichung bestimmt, und die Position des Papiers 1 wird justiert, um diese Abweichung zu korrigieren. Diese Justierung wird durch den Pfeil 7 in 2D repräsentiert. Solche eine Justierung (z. B. in der Größenordnung von 10 μm) wird ausgelöst, bevor die Druckeinrichtungen Y, M, C und K die ersten Punkte in diesem Streifen drucken. Das heißt, bevor die Druckeinrichtung K, die schwarze Tinte enthält, den Bildbereich 8 erreicht. Auf diese Weise kann jeder lokale Papierschritt, der stattfindet, wenn der Wagen 2 in der Richtung bewegt wird, in der sich die Kamera 4 in einer stromaufwärtigen Position in bezug auf die Druckeinrichtungen Y, M, C und K befindet, korrigiert werden. Papierschritte, die auf der anderen Seite des Pa piers 1 gemacht werden (soweit vorhanden), können nur bei dem nächsten Papierschritt korrigiert werden. Infolgedessen wird der mittlere Papierschritt (der Mittelwert aus mehr aus einem Papierschritt) genauer werden. Wenn jedoch eine Kamera 4 auf beiden Seiten des Wagens 2 angeordnet ist, so könnte jeder lokale Papierschritt korrigiert werden.
  • 2 zeigt, daß das Tintenbild in zwei oder mehr Durchgängen des Wagens 2 über das Papier 1 gedruckt wird, wobei das Papier 1 nach jedem Durchgang schrittweise in der Transportrichtung B vorrückt. Damit man in der Lage ist, ein Tintenbild mit einem solchen Multipass-Drucker zu drucken, müssen die Bilddaten für das Tintenbild bearbeitet werden, um das Bild aufzuteilen, damit es in mehreren Durchgängen gedruckt werden kann. Diese Verarbeitung erfolgt unter Verwendung einer sogenannten Multipass-Maske. In einem solchen Multipass-Drucker wird die Gesamtmenge an Tinte, die auf einer bestimmten Position in dem Tintenbild benötigt wird, in zwei oder mehr Durchgängen gedruckt. Zum Beispiel wird die benötigte Gesamtmenge an Tinte in vier Durchgängen gedruckt, wie schematisch in 3 gezeigt ist. 3 zeigt die mittlere Menge I an Tinte als Funktion der Position entlang der Transportrichtung B. Natürlich variiert die Menge an Tinte für jede Position entlang der Abtastachse A, doch 3 ist aus Gründen der Deutlichkeit vereinfacht. Infolgedessen nimmt die Menge an Tinte in der Transportrichtung B des Papiers in vier Schritten zu. All die Stellen, an denen die Menge an Tinte zunimmt und die als Multipass-Säume 10 bezeichnet werden, können dazu benutzt werden, die Papierschritte der vorherigen (1, 2 oder 3) Papierschritte zu messen. Aus Gründen der Klarheit sind in 3 nur einige wenige Beispiele für Multipass-Säume mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet. Diese Multipass-Säume 10 sind in dem Druckbereich (hier repräsentiert durch die Höhe des Druckbereiches X) sichtbar. Auf diese Weise können nicht mehr als drei vorherige Papierschritte gemessen werden, weil nach vier Durchgängen die gewünschte Menge an Tinte aufgebracht ist und der Druckvorgang abgeschlossen ist (wie durch das Bezugszeichen 11 in 3 angegeben wird).
  • Die oben beschriebene Verwendung von Mutipass-Säumen des Multipass-Druckverfahrens kann verbessert werden, indem eine Hochfrequenzkomponente in die Multipass-Maske eingefügt wird. In dem in 4 gezeigten Beispiel wird die benötigte Gesamtmenge an Tinte wieder in vier Durchgängen gedruckt, doch nun ist die Multipass-Maske so angepaßt, daß eine Hochfrequenzkomponenten 12 in der Transportrichtung B sichtbar ist. Aus Gründen der Deutlichkeit sind nur einige wenige beispielhafte Modulationen infolge der Hochrequenzkomponente 12 in 4 mit dem Bezugszeichen 12 bezeichnet. Diese Hochfrequenzkomponente 12 kann als weiße oder graue Linien sichtbar sein, die über die Breite des Papiers 1 verteilt sind. Der letzte der vier Durchgänge korrigiert die Hochfrequenzkomponente, so daß sie in dem endgültigen Druck 11 nicht sichtbar ist. Für die Kamera 4 ist sie jedoch in den drei vorherigen Durchgängen sichtbar. Auf diese Weise können zur Messung des Papierschrittes nicht nur die Multipass-Säume 10 verwendet werden, sondern auch all die Positionen der Hochfrequenzkomponente 12, was die Messung verbessert, weil mehr Messungen ausgeführt werden können und mehr Düsen der Druckeinrichtungen Y, M, C und K benutzt werden. Dies beseitigt auch eine möglicherweise schadhafte Düse gerade an einem Multipass-Saum, die normalerweise die Messung gestört haben könnte.
  • Da die Kamera 4 über den Druckbereich 8 bewegt wird, kann eine Zeilenabtastkamera eingesetzt werden. Eine solche Zeilenabtastkamera kann aus drei Reihen von beispielsweise 2700 Pixeln bestehen (jede Reihe zum Detektieren einer anderen Farbe). Vorzugsweise wird die Höhe des Druckbereiches X auf die gesamte Länge des Arrays abgebildet, das durch die Reihen aus 2700 Pixeln gebildet wird, so daß man eine hohe Auflösung erhält. Das Array der Zeilenabtastkamera 4 ist so orientiert, daß es sich im wesentlichen rechtwinklig zur Abtastachse A des Wagens erstreckt. Infolge der Bewegung des Wagens 2 wird die Zeilenabtastkamera 4 über einen Streifen des Empfangsmaterials 1 bewegt. Durch wiederholtes Auslesen der Zeilenabtastkamera 4 während der Bewegung des Wagens 2 über den Druckbereich 8 kann dieser Druckbereich 8 im Prinzip vollständig aufgezeichnet werden.

Claims (7)

  1. Verfahren zum Erzeugen eines Tintenbildes auf einem Empfangsmaterial (1) mit einem Drucker, der einen einen Druckkopf haltenden Wagen (2) aufweist, der entlang einer Abtastachse (A) des Wagens beweglich ist, um ein Tintenbild auf einen Streifen eines Empfangsmaterials (1) aufzutragen, einer Transporteinrichtung zum schrittweisen Vorrücken des Empfangsmaterials (1) in einer Transportrichtung (B), die im wesentlichen rechtwinklig zur Abtastachse (A) des Wagens verläuft, und einer benachbart zu dem Druckkopf auf dem Wagen (2) montierten Kamera (4) zum Detektieren eines Referenzmusters, wobei die Kamera (4) dazu eingerichtet ist, einen Bereich abzubilden, der sich in der Transportrichtung (B) erstreckt, welches Verfahren die folgenden Schritte aufweist: Bewegen des Wagens (2) zum Drucken eines Streifens in einer Richtung, in der sich die Kamera (4) stromaufwärts des Druckkopfes befindet; Detektieren der Position eines Referenzmusters auf dem Empfangsmaterial (1) relativ zu dem Wagen (2), Bestimmen von Abweichungen dieser Position von einer gewünschten Position, und Justieren der Position des Empfangsmaterials (1) in der Transportrichtung (B) während der Bewegung des Wagens (2), um diese Abweichungen zumindest zum Teil zu korrigieren; Drucken des Referenzmusters auf einen Sicherheitsrand (5) entlang der Kante des Empfangsmaterials (1) mit Hilfe des Druckkopfes, wobei das gedruckte Referenzmuster für das bloße Auge unsichtbar ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Referenzmuster während der Bewegung des Wagens (2) gedruckt wird, bei der sich die Kamera (4) stromabwärts des Druckkopfes befindet.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem das Referenzmuster in einem Streifen gedruckt und detektiert wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei dem der Drucker eine Verarbeitungseinrichtung aufweist und das Verfahren den Schritt der Verarbeitung von Bilddaten für das Tintenbild durch die Verarbeitungseinrichtung umfaßt, um ein Referenzmuster in das Tintenbild einzufügen.
  5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das Referenzmuster mit gelber Tinte gedruckt wird.
  6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das gedruckte Referenzmuster ein Linien- oder Punktmuster aufweist, das sich im wesentlichen rechtwinklig zu der Transportrichtung (B) erstreckt.
  7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das Tintenbild in ein oder mehr Durchgängen des Wagens (2) über den Streifen des Empfangsmaterials (1) gedruckt wird, wobei das Empfangsmaterial nach jedem Durchgang schrittweise in der Transportrichtung (B) vorgerückt wird.
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