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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen neuen, mehrfunktionellen Apfelgrundstoff
zur Verwendung als Zutat für
die Herstellung von nicht absetzenden Getränken, Fruchtsalsas, Fruchtbelägen, Fruchtdesserts,
Suppen und Salatdressings.
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Stand der
Technik
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Studien
haben gezeigt, dass ein Zusammenhang zwischen einer Ernährung mit
reichlich Obst und Gemüse
und einem verringerten Risiko für
das Auftreten schwerer chronischer Erkrankungen einschließlich Krebs
und Herz-Kreislauf-Erkrankungen besteht. Von staatlichen Organisationen
erstellte Ernährungsrichtlinien
empfehlen täglich
fünf bis
sechs Portionen Obst und Gemüse
zur Versorgung mit gesundheitsfördernden Nährstoffen.
Den Polyphenol-Verbindungen in Obst und Gemüse wurde ein gesundheitlicher
Nutzen zugesprochen. Diese Polyphenol-Verbindungen können als
Antioxidantien wirken, die die freien Sauerstoffradikale und die
Promotion von Krebszellen unterbinden und die die Oxidation des
LDL-Cholesterins hemmen (LDL „Low
Density Lipoprotein" (Lipoprotein
mit niedriger Dichte)). Um als Antioxidans zu wirken, dürfen die
Polyphenol-Verbindungen durch die enzymatischen Bräunungsreaktionen
im Obst und Gemüse
nicht oxidiert werden und müssen
beim Durchlaufen des Magen-Darm-Trakts erschließbar sein.
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Äpfel enthalten
eine Vielzahl von Polyphenol-Verbindungen sowie lösliche und
unlösliche
Fasern. Mit diesen Eigenschaften sollten Äpfel als wichtiger Beitrag
zur menschlichen Gesundheit in der menschlichen Ernährung enthalten
sein. Die moderaten Kosten, die ganzjährige Verfügbarkeit, der angenehme Geschmack und
die ansprechende Farbe, die angenehme Ausgewogenheit von Süße und Säure und
das Fehlen von zähem,
fasrigem Leitgewebe stellen weitere Vorzüge des Apfels dar.
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Wenn
ein in geeigneter Weise verarbeiteter mehrfunktioneller Apfelgrundstoff
als mehrfunktionelle Zutat verfügbar
wäre, könnte man
eine Vielzahl von Lebensmittelprodukten, wie Fruchtshakes, Fruchtsaucen, Fruchtdesserts,
Salsas, Suppen und Salatdressings, herstellen. Der mehrfunktionelle
Mehrzweck-Apfelgrundstoff würde
eine viskose Matrix darstellen, in die Fruchtpürees, Joghurt, Sojamilch und
andere Proteindispersionen eingebracht werden könnten, und die entstandenen
Mischungen könnten
als Saucen zur Herstellung der oben genannten Lebensmittelprodukte
verwendet oder mit Säften
verdünnt
werden, um Fruchtgetränke
zu erzeugen. Das reiche Angebot an attraktiven Lebensmittelprodukten,
die mit dem Apfelgrundstoff hergestellt werden, würde die
gesundheitlichen Vorzüge
des Apfels aufweisen.
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Das
Ziel dieser Erfindung bestand darin, einen Mehrzweck-Apfelgrundstoff
zu entwickeln, der an die entstandenen Mischungen weiterzugebende
mehrfunktionelle Eigenschaften aufweisen würde. Die erforderlichen, mehrfunktionellen
Eigenschaften des Apfelgrundstoffs sind im Einzelnen:
- 1. ein sämiges,
nicht-körniges,
nicht gummiartiges Mundgefühl;
- 2. eine kremige, viskose Konsistenz;
- 3. Verträglichkeit
mit hinzugefügten
Fruchtpüree
und proteinhaltigen Produkten;
- 4. gleichmäßige Dispersion
der hydratisierten zellulären
Apfelpartikel ohne Synärese
bei längerer
Lagerung des Apfelgrundstoffs;
- 5. Glanz;
- 6. im Wesentlichen farblos;
- 7. Haftfähigkeit
und Klebevermögen
an Obst- und Gemüsestücken;
- 8. nicht oxidierte Polyphenol-Verbindungen;
- 9. leicht verfügbare
Polyphenol-Verbindungen im menschlichen Verdauungssystem;
- 10. löslich
gemachtes Protopektin (Pektin).
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Die
Erfinder fanden heraus, dass ein Apfelgrundstoff mit den oben angegebenen
funktionellen Eigenschaften erzeugt wurde, wenn ein Apfelbrei, der
aus intakten einzelnen Zellen besteht, mit einem Homogenat kombiniert
wurde, das aus gebrochenen einzelnen Apfelzellen besteht. Dieser
Grundstoff kann als Dispersion betrachtet werden, dessen kontinuierliche
Phase lösliche
Zucker, Pektin, Polyphenol-Verbindungen, Vitamine und Mineralstoffe
umfasst und dessen disperse Phase aus größenspezifischen Zellwandbestandteilen,
protoplasmischen Kleinstteilchen und intakten einzelnen Zellen besteht.
Die Erfinder fanden ferner heraus, dass die Viskosität des Grundstoffs
durch das Hinzufügen
eines wasserlöslichen
Gummis, wie Pektin oder Guarkernmehl, erhöht wurde ohne dabei die mehrfunktionellen
Eigenschaften zu beeinflussen.
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Der
erforderliche Apfelbrei wird durch eine Folge von Verfahrensschritten
erzeugt, die das Bedampfen geschnittener Apfelstücke sowie das Trennen der intakten
Zellen durch moderate mechanische Stoßeinwirkungen und Sieben umfassen.
Zusätzlich
zur Erzeugung intakter, einzelner Zellen wird Protopektin als kolloidales
Pektin löslich
gemacht. Während
des Hochtemperatur-Bedampfens der Apfelstücke werden die zellulären Protoplaste
gelatinisiert, um die Zellen in eine elastische Masse zu überführen, die
einem Abbau durch die moderaten mechanischen Stoßeinwirkungs- und Siebeverfahren
standhält.
Ferner sorgt das Bedampfen der Apfelstücke für das Aufheben der interzellulären Adhäsion in
den Mittellamellen zum Herauslösen
einzelner, intakter Zellen.
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Das
Bedampfen von Apfelstücken
bewirkt die Inaktivierung der Polyphenol-Oxidase mit dem Vorzug der
Konservierung natürlich
vorkommender Polyphenol-Verbindungen in der nicht oxidierten Form
und des Erhaltens des farblosen oder nahezu farblosen Zustands der
Zellen.
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Wenn
der Brei mit intakten, einzelnen Zellen einer Hochdruck-Homogenisierung unterzogen
wird, brechen die Zellwände
auf und werden fragmentiert, und die gelatinisierten Protoplasten
werden in Kleinstteilchen überführt. Das
Homogenat ist eine breiige Masse aus kleinen, größenspezifischen Zellwandbestandteilen
und protoplasmischen Kleinstteilchen als disperse Phase in einer
kontinuierlichen Phase, die lösliche
Bestandteile enthält.
Erschließbare,
nicht oxidierte Polyphenol-Verbindungen
sind ebenfalls im Homogenat vorhanden.
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Das
Homogenat weist die sensorischen Eigenschaften der Sämigkeit,
Nicht-Körnigkeit,
Nicht-Gummiartigkeit und Stabilisierung der hinzugefügten Proteinnährstoffe
auf, Kremigkeit und Viskosität
fehlen jedoch. Die Erfinder fanden heraus, dass durch sensorische
Analysen Kremigkeit und mehr viskose Masse ermittelt werden konnten,
wenn dem Homogenat 5 bis 50% des Einzelzellen-Breis hinzugefügt wurden,
um den Apfelgrundstoff zu bilden. Ferner wird der Apfelgrundstoff
mit dem Hinzufügen
von Brei zum Homogenat opak, wobei das Niveau mit steigendem Breigehalt
zunimmt. Es ist beachtenswert, dass die geringe Körnigkeit
von Apfelbrei aufgrund der Wechselwirkung zwischen den Partikeln
des Homogenats und den körnigen,
zellulären Aggregaten
des Breis, um glattere hydratisierte Flächen zu bilden, nicht auf den
Apfelgrundstoff übertragen wird.
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Zwei
der hier in Rede stehenden Erfinder waren an der Entwicklung eines
Universal-Fruchtgrundstoffes beteiligt, der jetzt Gegenstand des
US-Patentes 6,383,546 B1 ist, das am 7. Mai 2002 erteilt wurde und dessen
Inhalte, soweit sie für
den Gegenstand der Erfindung relevant sind, hiermit zum Bestandteil
dieser Erfindung erklärt
werden.
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Übersicht über die
Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Formulierung zur Herstellung
eines mehrfunktionellen Mehrzweck-Apfelgrundstoffs, der aus mechanisch
gebrochenen Apfelzellen und intakten, einzelnen Zellen und optional
aus Gummi-Stabilisatoren besteht. Der Mehrzweck-Apfelgrundstoff
besitzt die gewünschten,
funktionellen Eigenschaften Sämigkeit,
fehlende Gummiartigkeit, Kremigkeit, Verträglichkeit mit hinzugefügten Fruchtpürees und
proteinhaltigen Produkten, Haftfähigkeit
und Klebevermögen
an Obst- und Gemüsestücken und
-brocken, Viskositätserhöhung, nicht
absetzende, synäresefreie
Matrix sowie Nährwerte
und nutrazeutische Werte. Mit diesen nützlichen funktionellen Eigenschaften
kann der Mehrzweck-Apfelgrundstoff als funktionelle „Carry-through-Zutat" zur Herstellung
von Fruchtshakes, Fruchtsalsas, Fruchtbelägen, Fruchtdesserts, Suppen
und Salatdressings (fettfrei oder andere) verwendet werden, die
durch das Einbringen von Fruchtpürees,
Frucht- und Gemüsestücken und
-brocken, Joghurt, Sojamilch, anderen Proteindispersionen und Frucht- und
Gemüsesäften geschaffen
werden können.
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Diese
Erfindung betrifft das Verfahren und die Formulierung zur Herstellung
eines mehrfunktionellen Mehrzweck-Apfelgrundstoffs mit den folgenden
Ablaufschritten:
- (a) Waschen und Desinfizieren
der Äpfel,
um einen Restgehalt an Mikroorganismen zu inaktivieren;
- (b) Schneiden der Äpfel
in Stücke
geeigneter Größe
- (c) Bedampfen der Apfelstücke,
um Enzyme zu deaktivieren, die Protoplasten zu gelatinisieren, das
interzelluläre
Protopektin abzubauen und Mikroorganismen zu inaktivieren;
- (d) Aufweichen und Sieben der bedampften Apfelstücke, um
eine Hackmasse herzustellen und unerwünschte Schalen- und Kernbestandteile
zu beseitigen;
- (e) Zerkleinern der Apfelhackmasse, um einen Brei mit überwiegend
intakten, einzelnen Zellen zu bilden;
- (f) Homogenisieren eines Teils des Breis, um die intakten, einzelnen
Zellen zur Erzeugung protoplasmischer Kleinstteilchen, löslich gemachten
Pektins und größenspezifischer
Zellwandbestandteile aufzubrechen; und
- (g) Hinzufügen
von 5 bis 80 Gew.-% des Breis zum Bruchzellenhomogenat, um den mehrfunktionellen Mehrzweck-Apfelgrundstoff
zu erzeugen.
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Die
vorliegende Erfindung umfasst Prozessoperationen und Formulierungen,
um einen verarbeiteten Mehrzweck-Apfelgrundstoff unter Erhaltung
der Fruchtfeststoffe des frischen Äpfel zu erzeugen. Die speziellen Feststoffe
des Apfels im Grundstoff tragen zu den mehrfunktionellen Eigenschaften
sowie zu den Nährwerten und
den nutrazeutischen Werten bei. Der Mehrzweck-Apfelgrundstoff kann
als solcher ohne irgendwelche Zusatzstoffe zur Herstellung einer
Vielzahl von Lebensmittelprodukten verwendet werden. Optional können Gummi-Stabilisatoren
hinzugefügt
werden, um die Viskosität
des Apfelgrundstoffs zu erhöhen,
um die Beständigkeit einiger über lange
Zeiträume
zu lagernder Lebensmittelprodukte zu erhöhen. Das Hinzufügen von
Gummi-Stabilisatoren, wie Pektin oder Guarkernmehl, ändert die
besonderen, mehrfunktionellen Merkmale des Grundstoffs nicht. Das
Pektin kann in einer vorgeschalteten Vefahrensstufe optional aus
Bestandteilen aus dem Abfall oder aus externen Quellen gewonnen
werden. Optional kann dem Apfelgrundstoff Ascorbinsäure hinzugefügt werden,
um den Vitamin-C-Gehalt zu erhöhen
und um die Polyphenol-Verbindungen in einem reduzierten Zustand
zu halten.
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Die
gewaschenen und desinfizierten Apfelstücke können bei Temperaturen zwischen
100 und 110°C bedampft
werden, um die Protoplaste zu gelatinisieren, um die Enzyme zu inaktivieren
und um das Protopektin in den Mittellamellen zu wasserlöslichem
Pektin zu solubilisieren.
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Die
bedampften Apfelstücke
können
in einem Finisher/Stofflöser
Stoßeinwirkungen
ausgesetzt werden, um eine Hackmasse mit zellulären Aggregaten und ohne Kernteil-,
Kern- und Schalenbestandteile, die als Abfall entfernt werden, herzustellen.
Der Sieb des Finishers/Stofflösers
sollte vorzugsweise eine Sieböffnung
von 0,05 bis 0,13 Zoll (1,5 bis 3,35 mm) und eine Flügelgeschwindigkeit
von mindestens 1000 Umdrehungen pro Minute aufweisen.
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Die
Apfelhackmasse kann durch einen Zerkleinerer mit speziellen Sieben
geleitet werden, um durch Trennen der aggregierten Zellen bei der
mechanischen Stoßeinwirkung
einen Apfelbrei mit überwiegend
intakten, einzelnen Zellen zu erzeugen. Die Siebe des Zerkleinerers
sollten vorzugsweise eine Größe zwischen 0,033
und 0,093 Zoll (0,85 und 2,36 mm) aufweisen.
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Der
Apfelbrei kann einer Homogenisierung bei geeigneten Drücken unterzogen
werden, um das Aufbrechen der intakten, einzelnen Zellen herbeizuführen, um
eine breiige Masse mit protoplasmischen Kleinstteilchen, größenspezifischen
Zellwandbestandteilen und löslich
gemachtem Pektin zu erzeugen. Die Homogenisierungsdrücke können zwischen
6895 und 34474 KN/m2 (1000 und 500 psig(Pounds
per square inch, Gauge)) und vorzugsweise zwischen 13790 bis 24132
KN/m2 (2000 bis 3500 psig) liegen.
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Um
eine umfassendere funktionelle Verbesserung, und zwar hinsichtlich
Kremigkeit, Viskositätserhöhung, Opazität und Apfelbeständigkeit,
für die
Herstellung des mehrfunktionellen Mehrzweck-Apfelgrundstoffs zu
erreichen, kann eine abgemessene Menge an Apfelbrei (5 bis 80 Gew.-%
und vorzugsweise 5 bis 50 Gew.-%) zur homogenisierten breiigen Masse
hinzugefügt
werden.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG SPEZIELLER AUSFÜHRUNGSFORMEN
DER ERFINDUNG
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In
der folgenden Beschreibung werden durchweg bestimmte Details erläutert, um
ein tieferes Verständnis
der Erfindung zu ermöglichen.
Die Erfindung kann jedoch ohne diese Besonderheiten realisiert werden.
In anderen Fällen
wurden bekannte Elemente nicht detailliert dargestellt oder beschrieben,
um das Verständnis
der Erfindung nicht unnötig
zu erschweren. Dementsprechend ist die Beschreibung eher in einem
veranschaulichenden als in einem einschränkenden Sinn zu betrachten.
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Eine
großzügige Menge
an Obst und Gemüse
in der menschlichen Ernährung
wurde mit einem verringerten Risiko für das Auftreten von schweren
chronischen Erkrankungen, insbesondere Krebs und Herzerkrankheiten,
in Verbindung gebracht. Den Polyphenol-Verbindungen in Obst und
Gemüse
wurde ein gesundheitlicher Nutzen zugesprochen. Frische Äpfel besitzen
viele Arten von unoxidierten Polyphenol-Verbindungen, die eine antioxidative
Wirkung aufweisen. Während
der Verarbeitung der frischen Äpfel
dürfen
die Polyphenol-Verbindungen nicht oxidiert werden und müssen für den Körper erschließbar werden.
Ernährungswis senschaftler
empfehlen, ganze Früchte
in die Ernährung
mit aufzunehmen, insbesondere weil Fruchtsäfte nur einen Teil der gesamten
Nährstoffe
der jeweiligen ganzen Früchte
enthalten können.
Während
der Herstellung von Apfelsaft wird nur ein Teil der gesamten Polyphenol-Verbindungen in frischen Äpfeln ausgedrückt, und
diese Polyphenol-Verbindungen
werden innerhalb eines Zeitraums von einer Stunde durch die Polyphenoloxidasenwirkung
im Saft oxidiert.
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Das
Ziel dieser Erfindung war es, ein Verfahren und eine Formulierung
zu entwickeln, um die Nährwerte
und die nutrazeutischen Werte von ganzen Äpfeln zu bewahren und ferner
multifunktionelle Eigenschaften in einen als Zutat für die Herstellung
einer Vielzahl von Lebensmittelprodukten zu verwendenden Apfelgrundstoff
einzubringen.
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Der
Apfelgrundstoff enthält
im Wesentlichen alle in den für
die Verarbeitung bestimmten Äpfeln
enthaltenen Polyphenol-Verbindungen in der unoxidierten Form. Die
vorliegende Erfindung umfasst das Inaktivieren der Polyphenoloxidasen
und anderer Oxidasen im frischen Apfel durch Hitzeeinwirkung, mit
dem Nutzen des Unterbindens der Oxidation von Nährstoffen und Nutrazeutika
als Beitrag zur menschlichen Gesundheit. Der erfindungsgemäße Homogenisierungsablaufschritt
zum Aufbrechen der einzelnen Apfelzellen kann das Freilegen der
Nährstoffe
und Nutrazeutika bewirken.
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Die
mehrfunktionellen Merkmale des Apfelgrundstoffs können auf
viele verschiedene Lebensmittelprodukte ausgeweitet werden, und
so kann der Apfelgrundstoff als Mehrzweck-Zutat vorgesehen werden.
Die Mehrfunktionalität
des Apfelgrundstoffs kann den bestimmten Größen, Formen und Oberflächeneigenschaften der
Kleinstteilchen von Zellwandbestandteilen und von intakten, einzelnen
Zellen, den chemischen Eigenschaften der Grundstoffbestandteile
und der Wechselwirkung der Bestandteile miteinander zugeordnet werden.
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Der
mehrfunktionelle Mehrzweck-Apfelgrundstoff stellt eine viskose Matrix
dar, in die Fruchtpürees, Joghurt,
Sojamilch oder andere Proteindispersionen eingebracht werden und
die erzeugten Gemische können als
Saucen für
die Herstellung von Fruchtsalsas, Fruchtdesserts, Fruchtbelägen, Suppen
und fettfreien Salatdressings verwendet werden oder können mit
Fruchtsäften
und proteinhaltigen Produkten gemischt werden, um Fruchtshake-Getränke herzustellen.
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Der
Erfolg dieser Lebensmittelprodukte auf dem Markt hängt von
der Befriedigung der Bedürfnisse und
Erwartungen der Verbraucher ab. Die mehrfunktionellen Merkmale des
Apfelgrundstoffs wurden durch spezielle Prozessoperationen und Formulierungen
eingebracht, um gewünschte
Sinneseindrücke
bei den Verbrauchern auszulösen.
Die den Apfelgrundstoff enthaltenden Saucen sollen erfrischend,
kremig, sämig
und viskos sein und eine angenehme Farbe aufweisen. Eine erfrischende
Sauce wird wahrgenommen als schnell Geschmacksempfindungen ansprechend
(ausgewogene Empfindungen von Süße, Säure und
Bitterkeit), ein dauerhaft reiches, fruchtiges Aroma und die Eigenschaft
aufweisend, dass sie vor der nächsten
Aufnahme aus der Mundhöhle
geräumt
wird. Die Konsistenzempfindungen, wie Kremigkeit, Sämigkeit
und Dicke, werden durch die Größe, Form,
Anzahl und Wechselwirkung von dispersen Partikeln in der kontinuierlichen
Phase der Sauce und den chemischen Eigenschaften der Bestandteile
bestimmt.
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Der
Apfelgrundstoff, als eine Hauptzutat der Saucen, vermittelt diese
gewünschten
funktionellen Merkmale. In Bezug auf die Fruchtshake-Getränke stellen
Kremigkeit, Sämigkeit,
reicher Fruchtgeschmack, ausgewogene Geschmacksempfindungen, eine
angenehme Farbe und die Nährwerte
die erwarteten geschätzten Merkmale
dar, die teilweise dem Apfelgrundstoff als eine der Hauptzutaten
zugeordnet werden können.
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Kremigkeit
wird wahrgenommen, wenn sich die kugelförmigen, intakten, einzelnen
Zellen des zum Apfelgrundstoff hinzugefügten Breis ohne merkliches
Anhaften leicht und langsam entlang der Zunge bewegen.
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Wenn
man die Menge des zum Homogenat hinzugefügten Apfelbreis erhöht, erhöht sich
der Grad der Kremigkeit.
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Die
Sämigkeit
des Apfelgrundstoffs kann den kleinen, hoch hydratisierten Kleinstteilchen,
den hydratisierten gekrümmten
Zellwandbestandteilen, intakten einzelnen Zellen und natürlich vorkommendem
Pektin zugeordnet werden.
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Die
Dicke des Apfelgrundstoffs hängt
von der Wasserbindungsfähigkeit
des Pektins, der Kleinstteilchen und der intakten, einzelnen Zellen
und vom dreidimensionalen Netzwerk der Zellwandbestandteile ab. Optional
können
zum Apfelgrundstoff Gummi-Stabilisatoren, wie Apfel- und Citruspektin
und Guarkernmehl, hinzugefügt
werden, um ohne signifikante Verringerung der eingebrachten mehrfunktionellen
Merkmale die Viskosität
zu erhöhen.
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Die
vorliegende Erfindung stellt bei einer bestimmten Ausführungsform
ein Verfahren und eine Formulierung zur Herstellung eines mehrfunktionellen
Mehrzweck-Apfelgrundstoffs bereit, der aus mechanisch gebrochenen
Apfelzellen und intakten, einzelnen Apfelzellen und optional aus
Gummi-Stabilisatoren besteht. Der Apfelgrundstoff besitzt die gewünschten
funktionellen Merkmale der Sämigkeit,
der Kremigkeit, der Viskositätsverbesserung,
der Haftfähigkeit,
der Darstellung eines partikulären
Trägermaterials
und des Aufweisens von Nährwerten
und nutrazeutischen Werten. Der Mehrzweck-Apfelgrundstoff wird als
Zutat zur Herstellung von Getränken,
Fruchtsalsas, Fruchtbelägen,
Fruchtdesserts, Suppen und fettfreien Salatdressings verwendet.
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Diese
Erfindung betrifft bei einer Ausführungsform ein Hochtemperatur-Bedampfen geschnittener
Apfelstücke,
die aus ungeschälten,
nicht entkernten Äpfeln
oder aus geschälten Äpfeln oder
aus geschälten
entkernten Äpfeln
hergestellt werden können.
Die Äpfel
werden in Stücke
geeigneter Größe geschnitten,
um innerhalb eines kurzen Zeitzraums während des Bedampfens die angestrebte
Hochtemperatur zu erreichen. Die Apfelstücke werden in einem geschlossenen
System hohen Frisch-Kochdämpfen
ausgesetzt, um die Temperaturen der Stücke auf mindestens 90°C zu bringen,
um so das Protopektin in den Mittellamellen abzubauen und so die
interzelluläre
Adhäsion
aufzuheben, die Polyphenoloxidase zu inaktivieren, die Protoplasten
zu gelatinisieren und die Zellwände
zu plastifizieren. Ein Dampfdruck von 100 bis 110°C ist für das Aufweichen
der Apfelstücke
und für
das Erreichen der oben genannten Veränderungen geeignet. Die bevorzugte
Bedampfungstemperatur liegt zwischen 105 und 110°C mit den Vorteilen der schnellen
Vorlaufzeit für
die Apfelstücke, der
kürzeren
Bedampfungszeit und des Aufkommens von weniger Wasserkondensat.
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Der
nächste
Verfahrenschritt ist das Zertrümmern
der bedampften Apfelstücke
in einem Finisher/Stofflöser,
um eine Hackmasse zu erzeugen und um die Schalen- und Kernteilstücke sowie
die Kerne als Abfall zu entfernen. Das Sieb des Finishers/Stofflösers sollte Öffnungen
von 0,05 bis 0,13 Zoll (1,5 bis 3,35 mm) aufweisen, und die Flügelgeschwindigkeit
sollte zumindest 1000 Umdrehungen pro Minute betragen. Wenn die
Sieböffnungsgröße von 0,05
auf 0,13 Zoll (1,5 bis 3,35mm) steigt, sinkt die Durchlaufzeit des
Breis durch das Sieb, und die Größe und die
Menge der multizellulären
Klumpen in der entstandenen Hackmasse nehmen zu. Das Ziel dieses
Arbeitsgangs ist es, den Hackmassenertrag zu maximieren, die Kernteil-
und Schalenpartikeleinschlüsse
auf ein akzeptables Niveau zu reduzieren und einen Brei mit einer
sämigen
Konsistenz mit einem niedrigen Körnigkeitsniveau
zu erzeugen.
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Der
anschließende
erfindungsgemäße Stoßeinwirkungs-Arbeitsgang
umfasst die Partikelgrößen-Reduzierung
der zellulären
Aggregate der Hackmasse mittels eines Zerkleinerers, um die Menge
der einzelnen, intakten Zellen in dem entstandenen Apfelbrei zu
maximieren. Bei diesem Arbeitsgang wird die Hackmasse mit einer
körnigen
Konsistenz in einen Brei mit einem sämigen Körper überführt. Der Zerkleinerer mit stoßkantigen
Klingen sollte Siebe mit Öffnungen
von zwischen etwa 0,033 bis 0,093 Zoll (0,85 bis 2,36 mm) aufweisen, um
einen Brei mit sämiger
Konsistenz zu erzeugen. Die Erfinder fanden heraus, dass der das
0,033 Zoll-(0,85 mm)-Sieb passierende Apfelbrei sehr sämig war
und eine sehr schwachkörnige
Konsistenz aufwies, während der
das 0,093 Zoll-(2,36mm)-Sieb passierende Apfelbrei sämig war,
jedoch eine schwachkörnige
Konsistenz aufwies. Die schwache Körnigkeit des Apfelbreis wird
durch die Gegenwart einer relativ geringen Menge von miteinander
verbundenen Multizellen mit Leitgewebe als Aggregate verursacht,
die den Stoßeinwirkungen
des Zerkleinerers standhalten.
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Mit
der Überführung der
Hackmasse in den Brei sinkt die Viskosität in einem solchen Maß, dass
der Brei fließfähig ist.
Diese geringere viskose Strömung
und das Überwiegen
sehr kleiner, einzelner, intakter Zellen sind vorteilhaft für das uneingeschränkte Passieren
des Breis durch den Homogenisator ohne Steckenbleiben irgendwelcher
großen
Partikel am Homogenisatorventil.
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Der
Zweck der Homogenisierung des Apfelbreis besteht darin, kleine,
hoch hydratisierte, gebrochene Zellpartikel zu erzeugen, die gegenüber Absetzung
resistent sind und den hinzugefügten
Zutaten adsorptive Oberflächen
bieten und die für
eine sehr sämige,
viskose, nicht gummiartige, nicht-körnige Konsistenz verantwortlich
sind.
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Die
Erfinder fanden heraus, dass der Grad des Bruchs und Brechens der
intakten einzelnen Zellen während
der Homogenisierung vom Homogenisator-Druck abhängt. Wenn der Druck auf 24132
KN/m2 (3500 psig) erhöht wird, nimmt das Brechen
der intakten Zellen zu, und die Größe der gebrochenen Zellpartikel
nimmt ab. Wenn Wassersuspensionen von Proben zu 100 Gramm aus dem
Brei und der Homogenate des Apfelbreis durch ein 5-stufiges Tyler-Sieb
geleitet werden, wurden die folgenden Partikelgrößenverteilungen ermittelt und in
der Tabelle 1 angegeben.
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Die
Breiprobe bestand hauptsächlich
aus intakten einzelnen Zellen zusammen mit zellulären Aggregaten.
Beim Homogenisieren des Breis bei Drücken zwischen 3448 und 24132
KN/m2 (500 und 3500 psig) wurden die zellulären Aggregate
und die intakten, einzelnen Zellen zerlegt und gebrochen, um eine
breiige Masse aus Zellwandbestandteilen, Kleinstteilchen und löslich gemachtem
Pektin zu bilden. Das Gesamtnassgewicht der Partikel auf den 5-stufigen
Tyler-Siebkörpern
nahm mit ansteigendem Homogenisatordruck fortschreitend ab, was
darauf hinweist, dass die höheren
Drücke
feinere Partikel erzeugen, die das Siebsystem passierten und aus
dem 120-Maschen-Sieb austraten.
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Die
sensorische Analyse des Breis und der Homogenate deutet darauf hin,
dass die strukturelle Sämigkeit
zusammen mit dem Verschwinden der Körnigkeit in den 13790 KN/m2-(2000 psig) und 24132 KN/m2-(3500 psig)-Homogenatproben
anstieg, als der Homogenisatordruck von 3448 auf 24132 KN/m2 (500 und 3500 psig) anstieg. In der 24132
KN/m2-(3500
psig)-Probe wurde eine Abnahme der viskosen Masse der Homogenate
festgestellt. Diese sensorische Ermittlung stimmt mit der in der
Tabelle 2 dargestellten Auswertung der scheinbaren Viskosität der Proben überein.
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In
dieser Erfindung ist der Brei bei Drücken zwischen 6895 und 34474
(1000 und 5000 psig) kN/m2, vorzugsweise
13790 und 24132 KN/m2 (2000 und 3500 psig),
zu homogenisieren, um für
die Herstellung von Kleinpartikel-Homogenaten mit den sensorischen
Eigenschaften Sämigkeit,
Nicht-Körnigkeit,
Nicht-Gummiartigkeit und gemäßigt schnelle
Mundräumung
die intakten einzelnen Zellen zu brechen und die Zellaggregate zu
zerlegen. Ferner weisen die Homogenate hydrophile Partikel auf,
die sich der Absetzung widersetzen, Oberflächen aufweisen, die die hinzugefügten Proteine
stabilisieren, und mit hinzugefügten
Fruchtpüreebestandteilen
verträglich
sind.
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Die
Erfinder fanden heraus, dass eine viskose Masse, Opazität und Kremigkeit
erhalten und durch sensorische Analysen ermittelt werden können, wenn
eine abgemessene Menge an Brei (5 bis 80 Gew.-%, vorzugsweise 5
bis 50 Gew.-%,) mit dem Homogenat vermischt wird. Der zu einem Homogenat
für die
Bildung eines Apfelgrundstoffs hinzugefügte Brei hängt von der Verwendung als
Zutat ab. Beispielsweise kann bei der Herstellung eines Fruchtgetränks, wie
etwa einem Fruchtshake, ein Apfelgrundstoff mit ungefähr 40 bis
50% hinzugefügtem
Brei zweckmäßig sein,
um eine geeignete viskose Masse, Kremigkeit und Trübung zu
schaffen.
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Vor
dem Hinzufügen
von Brei können
zum Homogenat zwecks weiterer Erhöhung der Viskosität des Apfelgrundstoffs
wasserlösliche
Gummis, wie Pektin oder Guarkernmehl, hinzugefügt werden. Die Menge der hinzugefügten Gummis
sollte zwischen 0,3 bis 1,5% liegen.
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Mit
den in dieser Erfindung spezifizierten Verfahren und Formulierungsparametern
werden die folgenden gewünschten,
funktionellen Merkmale und Gütemerkmale
des Apfelgrundstoffs erreicht:
- 1. Nährstoffbeibehaltung
des ganzen Apfels;
- 2. kremige, sämige,
nicht-gummiartige Konsistenz;
- 3. nicht-absetzende Partikel;
- 4. Einschluss von Proteinpartikeln in der Apfelgrundstoffmatrix
von Partikeln;
- 5. opakes, kremiges Erscheinungsbild;
- 6. weicher, ausgewogener Geschmack;
- 7. milder Fruchtgeschmack;
- 8. nahezu farblos; und
- 9. Haftfähigkeit
und Klebevermögen
an hinzugefügten
Obst- und Gemüsestücken;
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Der
Universalfruchtgrundstoff (UFB, Universal Fruit Base) wurde bei
den folgenden Rezepten verwendet:
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BEISPIEL 1
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Herstellung eines Mango-Passionsfrucht-Orangen-Nektars,
dessen Zutaten ganz aus Früchten
stammen (Allfruit-Nektar)
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Der
Nektar ist ein Allfruit-Getränk,
das aus dem Apfelgrundstoff als Hauptzutat zusammen mit Mangopüree und
Fruchtsäften
besteht.
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Der
erste Schritt bei der Herstellung des Nektars bestand im Hinzufügen von
850 Gramm Mangopüree und
2000 Gramm eines Apfelgrundstoffs (50% Homogenat und 50 % Apfelbrei)
unter Rühren,
um ein Gemisch zu bilden. Das Gemisch wurde mit einer Mischung aus
150 Gramm Passionsfruchtsaft, 500 Gramm Apfelsaft und 1500 Gramm
Orangensaft verdünnt,
um das Allfruit-Nektargetränk
herzustellen.
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Die
scheinbare Viskosität
des Nektars betrug ca. 850 mPas bei 5°C, wie von einem Brookfield DV-II-Viskosimeter
mit Spindel Nr. 2 und einer Spindelgeschwindigkeit von 20 Umdrehungen
pro Minute gemessen.
- Viskosität @ 5°C 750 bis
959 mPas
- Brookfield #2 Spindel, 20 Umdrehungen pro Minute
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BEISPIEL 2
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Zubereitung eines Mango-Passionsfrucht-Orangen-Sojagetränks
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(enthält 4g Eiweiß pro 227 g-(8oz)-Portion)
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Das
Sojafruchtgetränk
ist ein nahrhaftes Produkt mit etwa 53% Sojamilch als milchfreie
Eiweißquelle. Das
Getränk
enthält
etwa 4 Gramm Eiweiß pro
250-Gramm-Portion.
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Zu
2500 Gramm Sojamilch (ca. 3,2% Eiweiß) wurde eine Lösung von
15 Gramm Zitruspektin in 285 Gramm Wasser hinzugefügt, um das
Eiweiß unter
sauren Bedingungen zu stabilisieren. Als die Soja-Milcheiweiß-Mischung gerührt wurde,
wurden 1250 Gramm eines Apfelgrundstoffs (50% Homogenat und 50%
Brei) hinzugefügt,
um ein Sojaapfelgrundstoffgemisch zu erzeugen. Eine Mischung von
600 Gramm Mangopüree, 200
Gramm Orangensaftkonzentrat (ca. 65% lösliche Feststoffe) und 150
Gramm Passionsfruchtsaft (ca. 14% lösliche Feststoffe) wurden zum
gerührten
Sojaapfelgrundstoffgemisch hinzugefügt, um das Sojafruchtgetränk zu erzeugen.
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Die
scheinbare Viskosität
des Sojafruchtgetränks
betrug ca. 175 mPas bei 5°C,
wie durch ein Brookfield DV-II-Viskosimeter mit Spindel Nr. 2 und
mit einer Spindelgeschwindigkeit von 20 Umdrehungen pro Minute gemessen.
- Viskosität @ 5°C 100 bis
250 mPas
- Brookfield #2 Spindel, 20 rpm
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BEISPIEL 3
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Zubereitung eines Mango-Passionsfrucht-Orangen-Joghurt-Getränks
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Das
Joghurtfruchtgetränk
ist ein nahrhaftes Produkt mit ca. 30 % gerührtem Joghurt als Milcheiweißquelle.
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Zu
1750 Gramm Apfelgrundstoff (50% Homogenat und 50% Brei) wurden 21
Gramm Zitruspektin hinzugefügt,
um eine Pektin-Apfelgrundstoffmischung zu erzeugen. Als die Mischung
gerührt
wurde, wurden 1500 Gramm gerührter
Joghurt hinzugefügt,
um ein Apfelgrundstoffgemisch zu erzeugen. Unter ständigem Rühren des
Gemischs wurden 600 Gramm Mangopüree,
900 Gramm Orangensaft (ca. 14% lösliche
Feststoffe) und 250 Gramm Passionsfruchtsaft (ca. 14% lösliche Feststoffe)
hinzugefügt,
um das Joghurt-Fruchtgetränk
zu erzeugen.
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Die
scheinbare Viskosität
des Joghurt-Fruchtgetränks
lag bei ungefähr
900 mPas bei 5°C,
wie durch ein Brookfield DV-II-Viskosimeter mit Spindel Nr. 2 und
mit einer Spindelgeschwindigkeit von 20 Umdrehungen pro Minute gemessen.
- Viskosität @ 5°C 800 bis
1000 mPas
- Brookfield #2 Spindel, 20 Umdrehungen pro Minute
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BEISPIEL 4
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Zubereitung einer Fruchtsalsa
mit Apfelgrundstoff als Hauptzutat für die Grundsauce
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1. Zubereitung
der Grundsauce
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Die
Grundsauce als Träger
der Frucht- und Gemüsestücke besteht
aus dem Apfelgrundstoff, zu dem ein Gummi-Stabilisator, Fruchtpüree, Fruchtsaftkonzentrat,
Zitronensaft, Essig und Gewürze
hinzugefügt
werden. Die Stabilisator-Mischung wurde durch das Mischen von 5
Gramm Guarkernmehl mit 140 Gramm Zucker hergestellt, woraufhin sie
zweimal in einem Sieb mit 1 mm-Öffnungen
gesiebt wird, um eine gleichmäßige Verteilung
des Gummis im Zucker sicherzustellen. Die Gummi-Zucker Mischung
wurde langsam zu 2230 Gramm Apfelgrundstoff (50% Homogenat und 50
% Brei) hinzugefügt,
der durch einen an einer mechanischen Mischvorrichtung angebrachten
Flügel
gerührt
wurde. Die folgenden Zutaten wurden zum Apfelgrundstoff in der Reihenfolge
hinzugefügt:
| | Gramm |
| Mangopüree | 210 |
| Orangensaftkonzentrat | 200 |
| Weißer Essig | 120 |
| Zitronensaft | 30 |
| Tabascosauce | 20 |
| Ascorbinsäure | 10 |
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2. Zugabe
von Frucht- und Gemüsestücken zur
Grundsauce
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Die
folgenden Frucht- und Gemüsestücke wurden
mit der Grundsauce vermischt, um die Fruchtsalsa zu erzeugen:
| | Gramm |
| Ananasstücke | 600 |
| Mangostücke | 435 |
| Honigmelonenstücke | 300 |
| Zwiebelstücke | 280 |
| Stücke von
roter Paprika | 100 |
| Stücke von
grüner
Paprika | 100 |
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3. Wärmebehandlung
der Fruchtsalsa
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Die
Fruchtsalsa wurde auf 95°C
erwärmt
und heiß in
Gläser
gefüllt.
Die Gläser
wurden 3 Minuten lang umgedreht, um die Verschlusskappen zu sterilisieren.
Die Gläser
wurden in kaltes Wasser (ca. 15°C)
getaucht, um die Salsa auf etwa 35°C abzukühlen.