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DE602004004297T2 - System und Verfahren für die Rollregelung eines aufgehängten Gestänges - Google Patents

System und Verfahren für die Rollregelung eines aufgehängten Gestänges Download PDF

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DE602004004297T2
DE602004004297T2 DE602004004297T DE602004004297T DE602004004297T2 DE 602004004297 T2 DE602004004297 T2 DE 602004004297T2 DE 602004004297 T DE602004004297 T DE 602004004297T DE 602004004297 T DE602004004297 T DE 602004004297T DE 602004004297 T2 DE602004004297 T2 DE 602004004297T2
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DE
Germany
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boom
roll
roll control
value
wing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE602004004297T
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English (en)
Other versions
DE602004004297D1 (de
Inventor
William Saskatoon Strelioff
Dean Saskatoon Hockley
Gordon Saskatoon Lee
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Topcon Agriculture Canada Inc
Original Assignee
Norac Systems International Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=32601885&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE602004004297(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Norac Systems International Inc filed Critical Norac Systems International Inc
Publication of DE602004004297D1 publication Critical patent/DE602004004297D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE602004004297T2 publication Critical patent/DE602004004297T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M7/00Special adaptations or arrangements of liquid-spraying apparatus for purposes covered by this subclass
    • A01M7/005Special arrangements or adaptations of the spraying or distributing parts, e.g. adaptations or mounting of the spray booms, mounting of the nozzles, protection shields
    • A01M7/0053Mounting of the spraybooms
    • A01M7/0057Mounting of the spraybooms with active regulation of the boom position

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Special Spraying Apparatus (AREA)
  • Lifting Devices For Agricultural Implements (AREA)

Description

  • Sachgebiet der Erfindung
  • Die Erfindung bezieht sich allgemein auf das Gebiet von Steuersystemen zum Steuern der Position eines frei tragenden Auslegers, und, insbesondere, auf ein Steuersystem zum automatischen Steuern des Rollens eines Auslegers.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Frei tragende Ausleger werden in unterschiedlichen Industriezweigen für unterschiedliche Zwecke verwendet. In der Landwirtschaftsindustrie wird zum Beispiel eine frei aufgehängte Ausleger-Spritzeinrichtung herkömmlich für die Aufbringung von Pestiziden, Herbiziden und Düngern verwendet. Sprühspitzen sind an dem Sprühausleger unter einer vorgegebenen Beabstandung befestigt, um eine gleichmäßige Aufbringung des Materials, das aufgebracht werden soll, zu unterstützen. Um eine annehmbar gleichmäßige Aufbringung eines solchen Materials zu erreichen, ist es notwendig, dass die Sprühspitzen unter einem konstanten Abstand (oder einem nahezu konstanten Abstand) von dem Boden oder der Vegetation, auf die das Material aufgebracht werden soll, gehalten werden. Allgemein sind die Sprühspitzen, die für diese Aufbringungen verwendet werden, zur Verwendung unter einer spezifischen Höhe für eine optimale Funktionsweise und eine gleichförmige Aufbringung ausgelegt.
  • Das Beibehalten einer gleichmäßigen Höhe an allen Punkten eines Auslegers ist eine schwierige Herausforderung. Der Ausleger einer Ausleger-Sprüheinrichtung ist mechanisch frei tragend von dem Rahmen der Sprüheinrichtung aufgehängt, und, wenn sich die Sprüheinrichtung über einen unebenen Untergrund bewegt, sind unterschiedliche Positionseinstellungen erforderlich, um eine gleichförmige Auslegerhöhe über die gesamte Länge des Auslegers beizubehalten. Irgendeiner von drei unabhängigen Positionseinstellungsmechanismen wird typischerweise hierzu verwendet. Als erstes ist ein Einstellungsmechanismus für die vertikale Höhe zum Anheben (oder Absenken) der gesamten Ausle geranordnung in einer vertikalen Richtung bekannt. Als zweites sind ein linker und ein rechter Flügelspitzeneinstellungsmechanismus für ein unabhängiges Anheben (oder Absenken) irgendeines Flügelabschnitts des Auslegers bekannt. Als drittes ist ein Roll-Einstellungsmechanismus zum Drehen des gesamten Auslegers in einer Uhrzeigerrichtung oder einer Gegenuhrzeigerrichtung, um eine Achse, die in die Vorwärtsrichtung hinweist, bekannt (dies ist nützlich, um den gesamten Ausleger parallel zu dem Untergrund zu halten, wenn ein Höhenfehler durch das tragende Fahrzeug eingeführt wird, wenn seine Räder über einen unebenen Untergrund laufen). Heutzutage verwenden die bekannten Roll-Einstellungsmechanismen entweder passive Einrichtungen zum Steuern des Rollens (z. B. in der Form einer Dreh- oder Pendelverbindung zwischen den Rahmen der Sprüheinrichtung und dem Mittenausleger, zusammen mit einer Dämpfungseinrichtung, um die Drehwirkung zu dämpfen und den Ausleger so zu zentrieren, dass sich der Ausleger gleichmäßig zu einem parallelen Zustand zu dem Hauptrahmen der Sprüheinrichtung annähern wird) oder einen manuell betätigten, hydraulischen Zylinder (z. B. direkt oder indirekt unter der Verwendung von Federn und Dämpfungseinrichtungen). Frühere Versuche, die Roll-Position des Auslegers zu automatisieren, sind weitesgehend nicht erfolgreich gewesen, und es ist ein Erfordernis in der Industrie nach einem effektiven, automatisierten Roll-Steuersystem vorhanden.
  • Ein solcher Stand der Technik ist zum Beispiel durch die Patentoffenlegungen FR-A-2 795 913, EP-A-1 167 095 und EP-A-0 922 385 angegeben. Die FR-A-2 795 913 offenbart eine Vorrichtung zum automatischen Steuern einer winkelmäßigen Verschiebung, die zwischen einem Sprühausleger und einem Schleppergehäuse gemessen wird, wodurch der relative Winkel gemessen wird, und ein hydraulischer Hebezylinder wird aktiviert, um eine Kraft auf den Ausleger aufzubringen und diesen Winkel konstant zu halten. Die EP-A-1 167 095 ist auf eine hydraulische Vorrichtung gerichtet, die in einem System zum Erzeugen der Kraft verwendet werden kann, die benötigt wird, um den Sprühausleger zu bewegen, wobei Abstandssensoren an den Auslegerflügeln die Gesamthöhe des Auslegers von dem Untergrund (oder von Feldfrüchten) messen, und dieser Abstand wird dann mit einem Standard verglichen. Dann wird ein Fehlerwert von der Differenz abgeleitet, woraus die Kraft, die dazu benötigt wird, den Ausleger zu bewegen, bestimmt wird. Die EP-A-0 922 385 offenbart ein automatisiertes System, das nur dann arbeitet, wenn eine Sprüheinrich tung eine Wende am Ende eines Felds vornimmt, wobei, an diesem Punkt, der Bediener eine Taste drückt, um zu bewirken, dass drei Vorgänge in einer bestimmten, vorgegebenen Reihenfolge durchgeführt werden, wobei einer davon eine Roll-Einstellung umfasst und ein anderer (getrennt davon) eine Gesamtauslegerhöheneinstellung umfasst.
  • Ein Steuern des Ausleger-Rollens führt zu einer Anzahl von Vorteilen, die dazu dienen, die Funktionsweise an einer Ausleger-Betätigungseinrichtung unter Betätigen einer Befestigungseinrichtung zu verbessern. Genauer gesagt kann eine Roll-Steuerung Fehler beseitigen, die durch ein Fahrzeug eingeführt werden, wenn sich das Fahrzeug über einen unebenen Untergrund bewegt, und gleichzeitig kann sie auch dazu dienen, die Spitzen bzw. die Enden durch Erhöhen der Rate der Einstellung der Spitzenhöhen, wenn ein Roll-Fehler vorhanden ist, einzustellen. Ein automatisches Steuern des Rollens eines Auslegers kann auch dabei helfen, schneller die Rollbewegung des Auslegers (d. h. ein Schwingen nach hinten und nach vorne des Auslegers, verursacht durch die Pendelwirkung einer Rolle) verglichen mit einer passiven Steuereinrichtung, die nur auf der Reibung und mechanischen Dämpfungseinrichtungen beruht, um dieses Schwingen zu verringern stabilisieren, wodurch ein stabilerer Ausleger mit einer gleich bleibenden Höhe in allen Betriebszuständen erreicht wird.
  • Es ist ein Bedarf nach einer verbesserten, automatisierten Ausleger-Roll-Steuereinrichtung vorhanden. Es ist auch ein Bedarf nach Einrichtungen vorhanden, mit denen eine Kombination von Ausleger-Positionsparametern zu Zwecken einer Steuerung eines Ausleger-Rollens berücksichtigt wird. Weiterhin ist ein Bedarf nach Einrichtungen vorhanden, mit denen Realzeit-Betriebsparameter verwendet werden, um das Rollen des Auslegers zu steuern.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Roll-Steuersystem geschaffen, wie es in Anspruch 1 definiert ist.
  • Vorzugsweise wird der Flügelabschnitt-Differenzwert mit einem ersten Skalierfaktor skaliert und der Ausleger-Sollwert wird mit einem zweiten Skalierfaktor skaliert.
  • Die Flügelabschnitt-Position-Messvorrichtung kann eine erste Abstandsmesskomponente, die so aufgebaut ist, um ein Signal des rechten Flügels zu erzeugen, und eine zweite Ab standsmesskomponente, die so aufgebaut ist, um das Signal für den linken Flügel zu erzeugen, aufweisen. Die Ausleger-Roll-Position-Messvorrichtung kann eine dritte Abstandsmesskomponente aufweisen, die so ausgelegt ist, um ein Ausleger-Roll-Signal zu erzeugen. Die erste, die zweite und die dritte Messkomponente können Ultraschall-Echosensoren aufweisen. Die erste Messkomponente ist vorzugsweise an einem oder nahe eines Abschlussendes des linken Flügelabschnitts angeordnet und die zweite Messkomponente ist vorzugsweise an einem oder nahe eines Abschlussendes des rechten Flügelabschnitts angeordnet.
  • In einer Ausführungsform weist der Roll-Steuermechanismus einen Roll-Rahmen auf, der mit dem Trage-Rahmen durch eine schwenkbare Kupplung und durch Verlängerungs/Verkürzungsmittel (z. B. ein hydraulisches Ventil und ein Zylinder), die von der Schwenk-Kupplung beabstandet sind, verbunden ist. In dieser Ausführungsform ist die dritte Messkomponente an dem Roll-Rahmen angeordnet und vorzugsweise verbinden mindestens eine Feder und eine Dämpfungseinrichtung den Roll-Rahmen mit dem Ausleger.
  • Vorzugsweise vergleicht die Steuereinheit den Ausleger-Roll-Steuerfehlerwert mit einem Unempfindlichkeitswert und stellt den Ausleger-Roll-Steuerfehlerwert auf Null ein, wenn der Vergleich angibt, dass der Ausleger-Roll-Steuerfehlerwert geringer als der Unempfindlichkeits- bzw. Todzonen-Wert ist.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren geschaffen, wie es in Anspruch 14 definiert ist.
  • Vorzugsweise wird der Flügelabschnitt-Differenzwert durch einen ersten Skalierfaktor skaliert und der Ausleger-Rollwert wird durch einen zweiten Skalierfaktor skaliert. Vorzugsweise wird der Ausleger-Roll-Steuerfehlerwert mit einem Todzonen-Wert verglichen und der Ausleger-Roll-Steuerfehlerwert wird auf Null gesetzt, wenn der Vergleich ergibt, dass der Ausleger-Roll-Steuerfehlerwert geringer als der Todzonen-Wert ist.
  • Beschreibung der Zeichnungen
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die folgenden Zeichnungen beschrieben, in denen entsprechende Bezugszeichen durchweg entsprechende Elemente bezeichnen.
  • Die 1 bis 3 stellen die Grundtypen von bekannten Auslegereinstellungen (Stand der Technik) dar, die so gestaltet werden können, um die Position/Höhe eines Auslegers über einem Sollbereich (ob nun der Boden, Blattpflanzen oder einen anderen anwendbaren Zielbereich) einzustellen.
  • 1 stellt eine bekannte Einstellung (Stand der Technik) dar, mit der der gesamte Ausleger in einer vertikalen Richtung bewegt wird (d. h. angehoben wird oder abgesenkt wird), wie dies durch die Pfeile angezeigt ist. Diese vertikale Steuereinstellung wird typischerweise mit einem vertikalen Gestell oder einer Parallelverbindung und einem hydraulischen Hauptausleger-Hebezylinder vorgenommen. Eine Automatisierung dieser Höhe kann unter Verwendung eines Abstandssensors an dem Mittenabschnitt des Auslegers in Verbindung mit einer Steuereinheit zum Steuern des hydraulischen Flusses zu dem Hauptausleger-Hebezylinder vorgenommen werden;
  • 2 stellt eine weitere, bekannte Einstellung (Stand der Technik) dar, bei der eine oder beide der linken und der rechten Auslegerspitzen angehoben oder abgesenkt wird/werden (wie dies durch die Pfeile angezeigt ist), um so den Sprühabschnitten zu ermöglichen, der Kontur des Bodens zu folgen. Jede Flügelspitzen-Einstellung wird typischerweise unter Verwendung von linken und rechten hydraulischen Ausleger-Hebezylindern und einem Gelenkpunkt zwischen dem Mittenabschnitt des Auslegers und dem linken und dem rechten Auslegerabschnitt jeweils vorgenommen. Solche Flügelspitzen-Einstellungen können unter Verwendung von Abstandssensoren an den Flügelspitzen mit einer Steuereinheit zum Steuern des hydraulischen Flusses sowohl zu dem linken als auch dem rechten hydraulischen Ausleger-Hebezylinder automatisiert werden;
  • 3 stellt eine weitere, bekannte Einstellung (Stand der Technik) dar, bei der der gesamte Ausleger in einer Uhrzeigerrichtung oder einer Gegenuhrzeigerrichtung um eine Achse, die in die Vorwärtsrichtung weist, gedreht wird, wobei diese Drehposition hier als Ausleger-Roll-Position bezeichnet wird (in 3 ist diese Drehung durch einen Doppelpfeil angezeigt);
  • 4 zeigt eine vordere Aufrissansicht einer Ausleger-Anordnung, die an einer Sprüheinrichtung befestigt ist und ein Ausleger-Höhen-Steuersystem besitzt, mit einer Roll-Steuerkomponenten, und zwar gemäß der Erfindung, die darin installiert ist;
  • 5 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung der 4, die die Ausleger-Anordnung und das Ausleger-Höhen-Steuersystem davon umfasst;
  • 6 zeigt eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung der 4, die die Auslege-Anordnung und das Ausleger-Höhen-Steuersystem davon umfasst;
  • 7 zeigt ein Blockdiagramm eines Ausleger-Höhen-Steuersystems gemäß der Erfindung;
  • 8 zeigt ein Flussdiagramm der Schritte/Berechnungen, die durch einen Mikroprozessor des Ausleger-Höhen-Steuersystems der 7 durchgeführt werden; und
  • 9 zeigt eine vordere Teilaufrissansicht einer Ausleger-Anordnung, die an einer Sprüheinrichtung befestigt ist und ein Ausleger-Höhen-Steuersystem besitzt, wobei eine geänderte Ausführungsform der Roll-Steuerkomponente gemäß der Erfindung vorhanden ist.
  • Beschreibung der dargestellten Ausführungsform
  • Eine Ausführungsform des Roll-Steuersystems der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Die Funktion des Roll-Steuersystems ist diejenige, eine Roll-Position eines Auslegers, der drehbar an einem Tragerahmen verbunden ist, zu steuern, wobei sich die "Roll" Position auf eine Drehung in Uhrzeigerrichtung oder Gegenuhrzeigerrichtung des Auslegers relativ zu dem Tragerahmen bezieht.
  • In den 4, 5 und 6 ist eine Sprüheinrichtung 1 dargestellt, die einen Sprüheinrichtungs-Rahmen 2 und einen Sprüheinrichtungs-Behälter 3 umfasst, die, in dieser Ausführungsform, durch Räder 4 getragen sind, die die Vorwärtsbewegung der Sprüheinrichtung zulassen (allerdings sollte angemerkt werden, dass in einer anderen Ausführungsform die Sprüheinrichtung anstelle davon ein Fahrzeug sein könnte, das durch eine selbst angetriebene Einheit, wie beispielsweise einen Traktor, geschleppt wird). Eine Parallelverbindung 5 und ein hydraulischer Hauptausleger-Hebezylinder 6 sind an einem Ende davon mit dem Rahmen 2 der Sprüheinrichtung und an dem gegenüberliegenden Ende davon mit einem Sprüheinrichtungs-Rahmen 7 verbunden. In dieser Ausführungsform wird die Gesamt-Ausleger-Höhen-Einstellung, die in 1 dargestellt ist, durch Einstellen des Hebezylinders 6 so durchgeführt, um zu bewirken, dass er den Ausleger-Tragerahmen 7 anhebt (oder absenkt) und dadurch die Höhe des gesamten Auslegers der Sprüheinrichtung einstellt. Eine alternative Einrichtung, um diese vertikale Einstellung zu erreichen, kann anstelle davon vertikale Gleitschienen verwenden. Es sollte allerdings angeführt werden, dass diese Ausleger-Höhen-Einstellung nicht für die Erfindung, wie sie hier beansprucht ist, relevant ist.
  • Sowohl der Roll-Rahmen 8 als auch der Mitten-Ausleger-Rahmen 9 sind mit dem Ausleger-Tragerahmen 7 verbunden, um eine Drehung relativ zu der Uhrzeigerrichtung oder in Gegenuhrzeigerrichtung zuzulassen. Dies wird durch einen Schwenkstift 10 vorgenommen, der eine Schwenkbefestigung darstellt, um eine Drehbewegung des Mitten-Ausleger-Rahmens 9 zuzulassen. Der Roll-Rahmen 8 ist auch schwenkbar durch den Stift 10 befestigt und in der Lage, sich drehbar zu bewegen (d. h. unabhängig irgendeiner Drehbewegung durch den Mitten-Ausleger-Rahmen 9). Der Roll-Rahmen 8 ist eine feste Struktur (hergestellt aus Stahl in dieser Ausführungsform) und ist mit dem Ausleger-Tragerahmen 7 mit einem hydraulischen Roll-Zylinder 11 verbunden. Wenn sich der Roll-Zylinder 11 verlängert (oder zurückzieht bzw. verkürzt), bewirkt er, dass sich der Roll-Rahmen 8 in einer Gegenuhrzeigerrichtung (oder Uhrzeigerrichtung) dreht. Dies übt ein Drehmoment auf den Mitten-Ausleger-Rahmen 9 über einen Dämpfer 13 aus, ebenso wie über zentrierende Federn 12 in dieser besonderen Ausführungsform, wobei zwei davon an jeder Seite des Roll-Rahmens 8 installiert sind, und dies bewirkt wiederum, dass sich das gesamte Ausleger-Rahmen-Werk so dreht, wie dies in 3 dargestellt ist, bis sich Kräfte an dem Ausleger aufheben und eine neue Roll-Position eingerichtet wird. Der Roll-Rahmen 8 und der Zylinder 11 (mit seinem zugeordneten Betätigungsventil 26) arbeiten zusammen als ein Roll-Steuermechanismus für die Drehung des Auslegers relativ zu dem Trage-Rahmen auf ein Roll-Steuersignal 27 hin, das durch eine Steuereinheit 25 erzeugt wird.
  • Das Ausleger-Roll-Steuersystem ist in dieser Ausführungsform durch Abstandsmessvorrichtungen 14, 17 und 21, die so montiert sind, wie dies dargestellt ist, und Ultraschall-Echosensoren, eine Steuereinheit in der Form eines Mikroprozessors 25 (dargestellt in 7, allerdings nicht in den 4-6) dargestellt, einen hydraulischen Roll-Zylinder 11 und sein zugeordnetes Betätigungsventil (innerhalb einer Ventilreihe 26), um den Aus leger zu drehen (ein Rollen zu bewirken), vorgesehen. Die Steuereinheit 25 empfängt und verarbeitet Abstandsmess-Informationssignale von den Vorrichtungen 14, 17 und 21 und erzeugt daraus ein Roll-Steuersignal 27, das so ausgelegt ist, um das Ventil innerhalb der Ventilreihe 26 anzusteuern, das den hydraulischen Roll-Zylinder 11 so, wie dies geeignet ist, betätigt (d. h. bewirkt, dass sich sein Verlängerungselement herausfährt oder einzieht), um das Rollen des Auslegers zu steuern, und demzufolge dabei zu unterstützen, die Höhe des Auslegers entlang seiner Länge über das Sprühziel zu steuern. Die 4 und 5 stellen den Aufbau der Abstandsmessvorrichtungen (Sensoren) in der dargestellten Ausführungsform dar.
  • Die Flügelabschnitt-Positions-Messvorrichtung ist mit einem linken und einem rechten Flügelsensor 14, 17 versehen. Der linke Flügelsensor 14 erzeugt ein linkes Flügelsignal, das den Abstand von dem Sensor 14 mit einer Referenzposition (die als Boden in den Zeichnungen dargestellt ist, um das Sprühziel anzugeben) in Korrelation setzt, und dieser Abstand entspricht der Höhe des linken Flügelabschnitts 15. Neben dem Roll-Steuersystem dieser Erfindung wird diese Flügel-Boden-Abstandsmessung auch durch die Steuereinheit 25 verwendet, um die Höhe des linken Flügels 15 mittels des linken Flügelzylinders 16 zu steuern (und ähnlich wird das Ausgangssignal des rechten Flügelsensors 17 verwendet, um die Höhe des rechten Flügelabschnitts 18 mittels des rechten Flügelzylinders 19 zu steuern). Ein Mitten-Ausleger-Sensor 20 erzeugt ein Signal, das zu dem Abstand von dem Sensor 20 zu dem Boden korreliert, und diese Abstandsmessung stellt die Höhe des Mitten-Auslegers 9 dar. Auch wird, neben dem Roll-Steuersystem dieser Erfindung, diese Ausleger-Boden-Messung durch die Steuereinheit 25 verwendet, um die Höhe des gesamten Auslegers zu steuern (d. h. durch Bewegen des Ausleger-Trage-Rahmens 7 und des Mitten-Ausleger-Rahmens 9, der daran befestigt ist, an dem die Flügel befestigt sind), und zwar mittels eines Hauptausleger-Hebezylinders 6. Diese Flügelspitzen- und Ausleger-Höhensteuerungs-Merkmale sind hier nur zu Zwecken der Information angegeben, allerdings sollte verständlich werden, dass sie kein Teil des Roll-Steuersystems der vorliegenden Erfindung bilden.
  • Die Abstandsmessvorrichtung 21 liefert zu der Steuereinrichtung 25 dynamische Abstandsmess-Informationen, die der Roll-Wirkung des Auslegers zu dem Zeitpunkt, zu dem die Messung erzeugt wird, zugeordnet sind. Genauer gesagt wird in dieser Ausfüh rungsform ein Ultraschall-Echosensor 21 verwendet, um den Abstand zwischen dem Sensor 21 und einer Ausleger-Roll-Referenz, die ein festgelegter Feder-Sollbetrag 22 ist (nachfolgend hier bezeichnet als "Feder-Soll-Abstand"), zu messen. Der Feder-Soll-Abstand, der durch den Sensor 21 gemessen ist, korreliert die Ausdehnung der Zentrierfedern 12, und daraufhin den Roll-Vorgang des Auslegers. Diese Feder-Soll-Messung wird, wie durch das Steuersystem-Block-Diagramm 7 dargestellt ist, in Kombination mit zwei Flügel-Sensor-Auslesungen verwendet, um die Basis des Roll-Steuersystems dieser Erfindung, wie sie hier beansprucht ist, zu schaffen. Das bedeutet, dass die Abstands-Messungen, die den Ausgängen der drei Sensoren 21, 14 und 17 zugeordnet sind, durch die Steuereinheit 25 verwendet werden, um ein Roll-Steuersignal zu erzeugen, das dahingehend wirkt, das Ventil innerhalb der Ventilreihe 26 anzusteuern, das den hydraulischen Roll-Zylinder 11 versorgt, um die Ausdehnung davon einzustellen und dadurch ein Roll-Drehmoment entsprechend den Berechnungen der Steuereinheit 25 aufzubringen. Es sollte durch einen Fachmann auf dem betreffenden Fachgebiet verständlich sein, dass sich die Ventile der Ventilreihe 26 mit den hydraulischen Zylindern über Schläuche verbinden und unabhängig voneinander unter entweder der Steuerung der Steuereinheit 25 oder eines manuellen Übersteuerungs-Mechanismus (nicht in den Zeichnungen dargestellt, allerdings sind solche Übersteuerungs-Mechanismen ausreichend bekannt und werden typischerweise für Sicherheits-Zwecke vorgesehen) arbeiten (d. h. öffnen). Jedes Ventil in der Ventilreihe 26 arbeitet dahingehend, seinen zugeordneten Zylinder zu steuern, d. h. ein Roll-Zylinder-Ventil steuert den hydraulischen Roll-Zylinder, ein hydraulisches Ventil für den rechten Flügel steuert einen hydraulischen Zylinder für den rechten Flügel des Auslegers, usw.. Für die dargestellte Ausführungsform wurden Proportional-Ventile für den Einsatz ausgewählt, wodurch der Ölfluss zu dem Hydraulikzylinder, der jedem Ventil zugeordnet ist, proportional entsprechend dem Steuersignal gesteuert wird, das von der Steuereinheit 25 zu diesem Ventil zugeführt wird.
  • Der Sensor 21 weist einen Ultraschallwandler zum Übertragen und Empfangen auf, wie dies im Stand der Technik bekannt ist, alternativ können ein separater Sender und ein Empfänger verwendet werden. Der Sensor 21 weist auch eine Verarbeitungseinrichtung in der Form eines Mikroprozessors auf, die so aufgebaut ist, um einen Empfang des Ultraschall-Echos zu verarbeiten, um Rauschen und andere, einen Fehler mit sich bringende Informationen herauszufiltern und um das herausgefilterte Schallecho in einen nummerischen Wert (z. B. x Millimeter) umzuwandeln. Eine Datenübertragungsschaltung, die so aufgebaut ist, um diesen Wert zu einer Steuereinheit 25 zu übertragen, ist auch durch den Sensor 21 vorgesehen.
  • Für die bestimmte Ausführungsform der Erfindung, die hier dargestellt ist, weist die Steuereinheit 25, die für die Benutzung ausgewählt ist, einen Mikroprozessor auf, der eine 8051 Architektur besitzt. Allerdings wird der Leser verstehen, dass zahlreiche andere spezifische Steuereinheiten ebenso geeignet aufgebaut werden könnten und verwendet werden könnten, um die Erfindung umzusetzen, wobei eine allgemeine Kategorie solcher alternativen Vorrichtungen programmierbare, logische Steuereinheiten (PLC's) sind, die ausreichend für Fachleute auf dem betreffenden Gebiet der Steuersysteme bekannt sind. Die Funktionen, die durch die Steuereinheit 25 durchgeführt werden, umfassen einen Empfang und ein Verarbeiten von Abstandsinformationen von den Sensoren (z. B. der Roll-Abstandssensor 21 und der linke und der rechte Abstandssensor 14, 17), die optional an einer Bediener-Schnittstelle vorgesehen sind, die einem Bediener ermöglichen, den System-Modus automatisch oder manuell einzustellen (allerdings kann diese Funktionalität anstelle davon getrennt von der Steuereinheit 25, entsprechend dem ausgewählten Design, vorgesehen werden), ein Verarbeiten eines Algorithmus entsprechend der Erfindung, um ein Ausgangs-Roll-Steuersignal zu bestimmen, und Ventil-Ansteuereinheiten, um das Roll-Steuersignal zu dem zugeordneten Roll-Ventil in der Ventilreihe 26 zu übertragen.
  • Die Steuereinheit 25 führt, wie durch das Flussdiagramm der 8 dargestellt ist, Berechnungen basierend auf den Abstands-Messungs-Informations-Signalen, die durch den Roll-Sensor 21 und den linken und den rechten Flügelsensoren 14, 17 erzeugt sind, durch, und, als Folge, wird ein Ausleger-Roll-Steuerfehler-Wert (Erc), basierend auf einer Kombination eines Flügelabschnitt-Differential-Werts (Ew) und eines Ausleger-Roll-Werts (Es) (alternativ jeweils hier bezeichnet, speziell in 8, als Ausleger-Roll-Fehler (Ew) und Feder-Roll-Fehler (Es)), berechnet. Der Ausleger-Steuerfehler (Erc) wird durch die Steuereinheit 25 verwendet, um Zylinderausfahrgrößen- und Richtungssteuersignale zu berechnen, um die Hydraulikventile 26 anzusteuern und den Roll-Zylinder 11 entsprechend den Berechnungen der Steuereinheit zu betätigen. Der Mikroprozessor 25 berech net einen Ausleger-Roll-Wert (Es) gleich zu dem gemessenen Feder-Sollabstand (ST) minus einer Sollpunkthöhe (SP_S), wobei die Sollpunkthöhe hier als ein Referenz-Sollabstand bezeichnet wird, der eine Referenzrollposition für den Ausleger darstellt. Er berechnet auch einen Flügelabschnitt-Differential-Wert (Ew) gleich zu der Hälfte der Differenz zwischen der linken Ausleger-Boden-Abstandsmessung (LW) und der rechten Ausleger-Boden-Abstandsmessung (RW).
  • Sowohl der Ausleger-Roll-(Es)- als auch der Flügel-Abschnitt-Differential-(Ew)-Wert sind skaliert, und zwar durch Skalierungsfaktoren (WSF und SSF jeweils), bei denen es sich um eine Zahl handelt, die typischerweise geringer als 1 ist, um skalierte Ausleger-Roll- und Flügel-Abschnitt-Differential-Werte (Es', Ew') zu erzeugen. Wie einem fachkundigen Leser verständlich werden wird, werden diese Skalierfaktoren dazu verwendet, die Ansprechempfindlichkeit auf einen Steuervorgang zu bestimmen und die spezifischen Werte, die zu diesen Skalierfaktoren zugeordnet sind, werden für irgendeine gegebene Ausführungsform dieser Erfindung unterschiedlich sein, und zwar in Abhängigkeit von den Dimensionen des Auslegers und anderen Dynamiken des bestimmten Geräts (z. B. Sprüheinrichtung), das für die Umsetzung verwendet wird. Eine Standard-Steuer-Theorie und ein Testen des Skalierfaktors müssen, wie für Fachleute auf dem betreffenden Fachgebiet ausreichend bekannt ist, für eine gegebene Umsetzung verwendet werden, um die Funktionsweise der Steuereinheit 25 zu optimieren.
  • Ein Roll-Steuer-Fehler-Wert (Erc) gleich zu der Summe der skalierten Ausleger-Roll- und Flügel-Abschnitt-Differential-Werte (Es' + Ew') wird dann durch die Steuereinheit 25 berechnet. Der Absolutwert des Roll-Steuerfehler-Werts (d. h. um die Rollrichtungsinformationen zu entfernen) werden dann mit einem Roll-Steuerfehler-Totband- bzw. Unempfindlichkeitswert (Dbrc) verglichen, und um sicherzustellen, dass er größer als der Unempfindlichkeitswert ist, und wenn dies der Fall ist, erzeugt die Steuereinheit 25 ein Steuersignal von dem Roll-Steuerfehler-Wert, der so berechnet ist, um das Roll-Zylinder-Ventil der Ventilreihe 26 anzusteuern, und den Roll-Zylinder 11 so einzustellen, um die Rollwirkung des Auslegers entsprechend den Berechnungen der Steuereinheit 25 zu steuern. Wenn der Roll-Steuerfehler-Wert (Erc) größer als der Roll-Steuer-Unempfindlichkeitswert (Dbrc) ist, wird er auf Null gesetzt und keine Einstellung wird in Bezug auf die Rollwirkung des Auslegers vorgenommen. Der Zweck, diesen Unempfindlichkeits-Vergleich anzuwenden, ist derjenige, sicherzustellen, dass ein Gleichgewichtspunkt durch das Steuersystem erreicht werden kann, wodurch der Steuervorgang endet (d. h. wo das Steuersignal 27 inaktiv wird). Ohne ein derartiges Heranziehen eines Gleichgewichtspunkts würde das Steuersystem einer größeren Abnutzung unterworfen werden.
  • Die folgenden, primären Roll-Steuerfunktionen werden durch den Roll-Steuer-Algorithmus der 8 unter Verwendung der vorstehenden Kombinationen von Abstandsmessungen begleitet.
    • 1. Eine erste Roll-Steuerfunktion ist diejenige, Ausleger-Höhen-Fehler, die durch das Sprühfahrzeug selbst eingefügt werden, wenn die Räder 4 über einen unebenen Boden fahren und bewirken, dass sich der gesamte Ausleger in einem nicht ausnivellierten Zustand bewegt, zu verringern. Zum Beispiel würde, wenn ein linkes Rad nach oben an einer Furche laufen würde, dies sowohl den Sprüheinrichtungs-Rahmen 2, den Ausleger-Trage-Rahmen 7 als auch den Roll-Rahmen 8 dazu bringen, sich in einer Uhrzeigerrichtung zu drehen, da diese Rahmen miteinander verbunden sind. Wenn diese Drehung stattfindet, ist eine Zeitverzögerung vorhanden, bevor die Federn 12 und die Dämpfungseinrichtung 13 eine ausreichende Kraft erzeugen, um den Mitten-Ausleger-Rahmen 9 aufgrund der Trägheitskraft des gesamten Auslegers zu drehen. Während dieser Zeitverzögerung wird sich der Abstand, gemessen durch den Rollsensor 21, erhöhen, und deshalb leitet die Steuereinheit 25 eine Roll-Einstellung ein, indem bewirkt wird, dass sich der Roll-Zylinder 11 in einer solchen Art und Weise verlängert, um den Abstand, der durch den Rollsensor 21 gemessen ist, zu seinem neutralen Punkt zu bringen, der der Sollpunkt-Höhen-Wert (SP_S) ist. Tatsächlich versucht der Betrieb der Steuereinheit 25 fortlaufend, den Feder-Soll-Abstand auf einem konstanten Wert gleich zu der Sollpunkt-Höhe (SP_S) zu halten, wenn der linke und der rechte Flügelsensor etwa denselben Abstand messen (siehe nachfolgend).
    • 2. Eine zweite Roll-Steuerfunktion ist diejenige, dabei zu helfen, den Roll-Fehler zu verringern, der zwischen den gegenüberliegenden Flügelspitzen des gesamten Auslegers existiert, da der berechnete Roll-Steuer-Fehlerwert (Erc) auch von dem Flügel-Roll-Fehler-Wert (Ew) abhängt (d. h. zusätzlich dazu, dass er auch von dem Feder-Soll-Fehler abhängt). Wenn der linke Flügelsensor 14 höher als der rechte Flügelsensor 17 ist, dann kann eine Roll-Korrektur in Gegenuhrzeigerrichtung durch das Steuersystem eingeleitet werden. Ebenso kann, wenn der rechte Flügelsensor 17 höher als der linke Flügelsensor 14 ist, dann eine Korrektur in Uhrzeigerrichtung stattfinden, um dies zu korrigieren (allerdings auch in Abhängigkeit von den Abstandsmess-Informationen, die von dem Roll-Sensor 21 bestimmt sind). In jeder dieser zwei Situationen arbeitet die Steuereinheit 25 so, um zu bewirken, dass sich der Roll-Zylinder 11 verlängert oder verkürzt (entsprechend der Drehrichtung, die benötigt wird), so dass Kräfte, die durch die Federn 12 und die Dämpfungseinrichtung 13 aufgebracht werden, dabei unterstützen, den Ausleger zurück zu einem ausnivellierten Zustand zu bringen, d. h. einem Zustand, bei dem der gesamte Ausleger ungefähr parallel zu dem Boden verläuft. Die spezifische Wirkung der Steuereinheit ist diejenige, den Roll-Zylinder 11 so einzustellen, dass der Feder-Soll-Fehler (der die Differenz zwischen dem Abstand, gemessen durch den Roll-Sensor 21, und dem Sollpunkt-Höhen-Wert ist) proportional zu dem differentiellen Fehler ist, der durch die Flügelsensoren 14, 17 gemessen ist.
    • 3. Eine dritte Roll-Steuerfunktion ist diejenige, dabei zu helfen, den Ausleger zu stabilisieren. Wenn ein Roll-Fehler existiert, bewirken die Kräfte, die durch die zentrierenden Federn 12 aufgebracht werden, dass der Ausleger damit beginnt, sich zu einer neutralen Position hin zu bewegen, und wenn er dies vornimmt, nähern sich die Federkräfte einem Gleichgewicht. Allerdings ist dabei, wenn der Ausleger ein Drehmoment besitzt, eine Tendenz, ohne das Roll-Steuersystem, vorhanden, dass sich der gesamte Ausleger hinter die neutrale Position bewegt (d. h. überläuft) und einen Roll-Fehler in der entgegengesetzten Richtung erzeugt. Dies bewirkt wiederum eine ausbalancierende Einstellung in der entgegengesetzten Richtung, und der Vorgang wird wiederholt, was eine Instabilität und unnötige Ausleger-Höhen-Fehler hervorruft. Das Roll-Steuersystem der vorliegenden Erfindung hilft dabei, den Ausleger zu stabilisieren, wenn er sich einem ausnivellierten Zustand annähert. Das bedeutet, dass sich dann, wenn sich der Ausleger einem Niveau-Zustand annähert, der Roll-Rahmen 8 dazu gebracht wird, sich in der entgegengesetzten Richtung zu drehen, und die Kräfte, die durch die Dämpfungseinrichtung 13 aufgebracht werden, verringern dann das Drehmoment des Auslegers, um den Überlauf des Auslegers zu verringern oder im Wesentlichen zu beseitigen. Dies hat den Effekt, dass ein stabilerer Ausleger erhalten wird, wodurch Höhen-Fehler verringert werden. Weiterhin ermöglicht, entsprechend der Standard-Steuer-Theorie, ein Einrichten eines stabileren Auslegers einen hohen Steuersystemnutzen, was die Ansprechgeschwindigkeit des gesamten Höhen-Steuersystems verbessert.
  • Die Kombination der vorstehenden Roll-Steuerfunktionen der Erfindung ergibt ein aktives, intelligentes Roll-Steuersystem für frei tragende Ausleger, die eine wesentlich verbesserte Funktionsweise gegenüber den bekannten Basis-Höhen-Steuersystemen haben, wobei sich der Ausdruck "frei tragender Ausleger" hier auf eine Ausleger-Anordnung bezieht, bei der der Ausleger nicht in direktem Kontakt mit dem Boden steht. Weiterhin kann diese Kombination einer Höhen- und Roll-Steuerung allgemein auf irgendein Landwirtschaft-Industrie- oder Baugerät angewandt werden, das sowohl Höhen- als auch Roll-Steuerungen verwendet.
  • Für die Ausführungsform, die in den 4-6 dargestellt ist, ist der Ausleger-Roll-Mechanismus mit einem Roll-Rahmen 8 mit einem Roll-Zylinder 11, der diesen mit dem Ausleger-Trage-Rahmen verbindet, und mit Federn 12 und einer Dämpfungseinrichtung 13, die ihn mit den Mitten-Ausleger 9 verbindet, versehen. Es sollte allerdings verständlich werden, dass alternative Roll-Mechanismen geeignet zur Verwendung in irgendeiner gegebenen Anwendung ausgelegt werden können (d. h. anstelle derjenigen, die in den 4-6 dargestellt sind). Ein Beispiel einer solchen Alternativen ist in 9 dargstellt, in der das Rollen des Auslegers mittels eines sich horizontal erstreckenden Roll-Zylinders 110 und eines Roll-Trägers 80 gesteuert wird, wobei der Roll-Träger 80 die Stelle des Roll-Rahmens 8 der Ausführungsform der 4-6 einnimmt. Funktional steuert allerdings diese alternative Ausführungsform das Ausleger-Rollen in einer ähnlichen Art und Weise zu dem Ausleger-Roll-Mechanismus, der in den 4-6 dargestellt ist. In 9 verbindet ein Schwenkstift 100 einen Ausleger-Träger-Rahmen 80 mit einem Mitten-Ausleger-Rahmen 90 und ein Roll-Sensor 210 misst den Abstand eines Feder-Soll-Ziels 220. Der Roll-Träger 80 ist mit dem Ausleger-Trage-Rahmen 70 über den hydraulischen Roll-Zylinder 110 verbunden, der, wenn er sich verlängert und verkürzt, bewirkt, dass der Roll-Träger 80 auf einer Welle (nicht dargestellt) gleitet, die als eine Führung für Druckfedern 120 wirkt, die mit dem Mitten-Ausleger-Rahmen 90 verbunden sind. Der Roll-Träger 80 verbindet den Zylinder 110, eine Dämpfungseinrichtung 130, beide Federn 120 und ein Feder-Ziel 220 miteinander.
  • Optional kann es erwünscht sein, in das Steuersystem einen Steuer-Mechanismus einzusetzen, um den Mitten-Ausleger 9, im Durchschnitt, parallel zu dem Ausleger-Trage-Rahmen 7 zu halten. Für eine solche Option kann der Sensor 22 auch dazu verwendet werden, die relative Position des Mitten-Auslegers 9 zu dem Ausleger-Trage-Rahmen 7 zu bestimmen, wodurch die Position eines zweiten Ziels 23, befestigt an dem Ausleger-Trage-Rahmen 7 (siehe 5), auch durch den Sensor 21 gemessen wird. Unter Verwendung eines Ultraschall-Echo-Sensors für den Sensor 21 wird nur dieser (eine) Sensor benötigt, um dies vorzunehmen, allerdings könnte ein getrennter Abstands- oder Winkelsensor auch verwendet werden.
  • Optional kann, wenn der Roll-Sensor 21 geeignet orientiert ist (wie beispielsweise derjenige, der in 5 dargestellt ist), der Sensor 21 auch dazu verwendet werden, die Höhe des Mitten-Auslegers 9 zu bestimmen, um das Erfordernis nach einem getrennten Mitten-Ausleger-Höhen-Sensors 20 zu beseitigen. Ein Ausleger-Trage-Rahmen-Sollabstand (REF) plus eines Offset-Werts (wie dies dargestellt ist), werden von einem mittels dem Sensor gemessenen Abstand zu dem Sprüh-Ziel (Boden) abgezogen, um die Mitten-Ausleger-Höhe zu bestimmen, wie dies durch 5 dargestellt ist.
  • Die einzelnen elektronischen Verarbeitungsfunktionen, die in den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen verwendet sind, werden einzeln ausreichend durch Fachleute auf dem betreffenden Fachgebiet verstanden. Es sollte für den Leser verständlich sein, dass eine Vielzahl von anderen Ausführungsformen durch Fachleute als eine Substitution vorgesehen werden können. Fachleute auf dem Gebiet von elektronischen Steuersystemen für Maschinen werden leicht in der Lage sein, die vorliegende Erfindung in einer geeigneten Umsetzung für eine erwünschte Anwendung umzusetzen. Es sollte auch verständlich sein, dass die spezifischen Typen und die Konfigurationen der Maschinenteile, die hier unter Bezugnahme auf die dargestellten Ausführungsformen beschrieben sind, nicht dazu vorgesehen sind, die Erfindung einzuschränken; zum Beispiel ist die Erfindung weder dahingehend vorgesehen, auf irgendeine spezifische Anordnung oder einen Typ eines Auslegers beschränkt zu werden, noch auf irgendeine spezifische Anordnung oder einen Typ von Abstandsmessungsvorrichtungen oder Roll-Mechanismen beschränkt zu werden, für die verschiedene alternative Ausführungsformen durch einen Fachmann auf dem betreffenden Fachgebiet, basierend auf den Lehren hier oder besonderen Anwendungen, bestimmt werden können.
  • Demzufolge sollte verständlich werden, dass die bestimmte Ausführungsform, die hier anhand einer Erläuterung dargestellt und beschrieben worden ist, nicht dazu vorgesehen ist, den Schutzumfang der Erfindung einzuschränken, wie er durch die Erfinder beansprucht ist, der durch die beigefügten Ansprüche definiert ist.

Claims (17)

  1. Roll-Steuersystem zum Steuern einer Roll-Position eines Auslegers (9, 15, 18), der mit einem Trägerrahmen (7) so verbunden ist, dass Drehung relativ zu diesem im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn möglich ist, wobei der Ausleger einen linken (15) und einen rechten (18) Flügelabschnitt umfasst und die Roll-Position ein Maß dieser Drehung darstellt, wobei das Roll-Steuersystem umfasst: (a) einen Roll-Steuermechanismus (8, 11), der so konfiguriert ist, dass er den Ausleger (9) relativ zu dem Trägerrahmen (7) in Reaktion auf ein ihm zugeführtes Roll-Steuersignal (27) dreht, wobei der Roll-Steuermechanismus mit dem Ausleger (9) über eine Zentrierfeder (12) verbunden ist; (b) eine Vorrichtung (14, 17) zum Messen der Position der Flügelabschnitte, die so konfiguriert ist, dass sie ein Signal des rechten Flügels, das zu einem Abstand zwischen dem rechten Flügelabschnitt und einer Bezugsposition des rechten Flügels korreliert werden kann, und ein Signal des linken Flügels produziert, das zu einem Abstand zwischen dem linken Flügelabschnitt und einer Bezugsposition des linken Flügels korreliert werden kann; (c) eine Vorrichtung (21, 22) zum Messen der Ausleger-Roll-Position, die so konfiguriert ist, dass sie ein Ausleger-Roll-Signal produziert, das zu einer Roll-Position des Auslegers korreliert werden kann; und (d) eine Steuereinheit (25), die so konfiguriert ist, dass sie: (I) einen Flügelabschnitt-Differenzwert (Ew) identifiziert, der aus den Signalen des rechten und des linken Flügels hergeleitet wird, (II) einen Ausleger-Roll-Wert (Es) identifiziert, der aus dem Ausleger-Roll-Signal hergeleitet wird, wobei der Ausleger-Roll-Wert (Es) die Federkraft anzeigt, die auf den Ausleger (9) aufgrund von Drehung des Auslegers relativ zu dem Roll-Steuermechanismus (8, 11) wirkt; und (III) einen Ausleger-Roll-Steuerfehlerwert (Erc) identifiziert, der aus dem Flügelabschnitt-Differenzwert (Ew) und dem Ausleger-Roll-Wert (Es) herge leitet wird, wobei der Ausleger-Roll-Steuerfehlerwert (Erc) so konfiguriert ist, dass aus ihm das Roll-Steuersignal (27) hergeleitet wird.
  2. Roll-Steuersystem nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung zum Messen der Position der Flügelabschnitte umfasst: (a) eine erste Abstandsmesskomponente (17), die so konfiguriert ist, dass sie das Signal des rechten Flügels produziert; und (b) eine zweite Abstandsmesskomponente (14), die so konfiguriert ist, dass sie das Signal des linken Flügels produziert.
  3. Roll-Steuersystem nach Anspruch 2, wobei die Vorrichtung zum Messen der Ausleger-Roll-Position eine dritte Abstandsmesskomponente (21) umfasst, die so konfiguriert ist, dass sie das Ausleger-Roll-Signal produziert.
  4. Roll-Steuersystem nach Anspruch 1, wobei der Roll-Steuermechanismus einen Roll-Rahmen (8) umfasst, der durch eine Schwenkkupplung (10) sowie eine Ausfahr/Einfahr-Einrichtung (11), die von der Schwenkkupplung beabstandet ist, mit dem Trägerrahmen (7) verbunden ist.
  5. Roll-Steuersystem nach Anspruch 1, wobei der Ausleger-Roll-Fehlersteuerwert (Erc) aus dem Flügelabschnitt-Differenzwert skaliert mit einem ersten Skalierfaktor (WSF) und dem Ausleger-Roll-Wert skaliert mit einem zweiten Skalierfaktor (SSF) hergeleitet wird.
  6. Roll-Steuersystem nach Anspruch 3, wobei die erste (17), die zweite (14) und die dritte (21) Messkomponente Ultraschall-Echosensoren umfassen, sich die erste Messkomponente (17) an oder nahe an einem abschließenden Ende des rechten Flügelabschnitts befindet und sich die zweite Messkomponente (14) an oder nahe an einem abschließenden Ende des linken Flügelabschnitts befindet.
  7. Roll-Steuersystem nach Anspruch 6, wobei die Steuereinrichtung (25) einen Mikroprozessor umfasst.
  8. Roll-Steuersystem nach Anspruch 1, wobei die Bezugsposition des linken Flügels und des rechten Flügels ein Boden-Bezug ist.
  9. Roll-Steuersystem nach Anspruch 4, wobei ein Dämpfer (13) den Roll-Rahmen (8) und den Ausleger (9) verbindet.
  10. Roll-Steuersystem nach Anspruch 9, wobei sich die dritte Messkomponente (21) an dem Roll-Rahmen (8) befindet.
  11. Roll-Steuersystem nach Anspruch 10, wobei wenigstens eine Feder (12) den Roll-Rahmen (8) und den Ausleger (9) verbindet.
  12. Roll-Steuersystem nach Anspruch 9, wobei die Ausfahr/Einfahr-Einrichtung (11) einen Hydraulikzylinder und ein Hydraulikventil (26) umfasst, die so konfiguriert sind, dass sie den Zylinder veranlassen, in Reaktion auf das Roll-Steuersignal (27) aus- oder einzufahren.
  13. Roll-Steuersystem nach Anspruch 1, wobei die Steuereinheit (25) den Ausleger-Roll-Steuerfehlerwert (Erc) mit einem Totzonen-Wert (DBrc) vergleicht und den Ausleger-Roll-Steuerfehlerwert (Erc) auf Null setzt, wenn der Vergleich ergibt, dass der Ausleger-Roll-Steuerfehlerwert (Erc) kleiner ist als der Totzonen-Wert (DBrc).
  14. Verfahren zum Steuern einer Roll-Position eines Ausleger (9, 15, 18), der mit einem Trägerrahmen (7) verbunden ist, um Drehung im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn relativ dazu unter der Wirkung eines Roll-Steuermechanismus (8, 11) zu ermöglichen, der so konfiguriert ist, dass er den Ausleger (9) relativ zu dem Trägerrahmen (7) in Reaktion auf ein Roll-Steuersignal (27) steuert, das ihm zugeführt wird, wobei der Roll-Steuermechanismus mit dem Ausleger (9) über eine Zentrierfeder (12) verbunden ist und der Ausleger einen linken (15) sowie einen rechten (18) Flügelabschnitt umfasst und die Roll-Position ein Maß dieser Drehung darstellt, wobei das Verfahren umfasst: (a) Erzeugen eines Signals (RW) des rechten Flügels, das zu einem Abstand zwischen dem rechten Flügelabschnitt (18) und einer Bezugsposition des rechten Flügels korreliert werden kann; (b) Erzeugen eines Signals (LW) des linken Flügels, das zu einem Abstand zwischen dem linken Flügelabschnitt (15) und einer Bezugsposition des linken Flügels korreliert werden kann; (c) Erzeugen eines Ausleger-Roll-Signals, das zu einer Roll-Position des Auslegers korreliert werden kann; (d) Herleiten eines Flügelabschnitt-Differenzwertes (Ew) aus den Signalen des rechten und des linken Flügels; (d') Herleiten eines Ausleger-Roll-Wertes (Es) aus dem Ausleger-Roll-Signal, wobei der Ausleger-Roll-Wert (Es) die Federkraft anzeigt, die auf den Ausleger (9) aufgrund der Drehung des Auslegers relativ zu dem Roll-Steuermechanismus (8, 4) wirkt; (e) Herleiten eines Ausleger-Roll-Steuerfehlerwertes (Erc) aus dem Flügelabschnitt-Differenzwert (Ew) und dem Ausleger-Roll-Wert (Es); (f) Erzeugen eines Roll-Steuersignals (27) unter Verwendung des Ausleger-Roll-Steuerfehlerwertes (Erc); und (g) Drehen des Auslegers (9) relativ zu dem Trägerrahmen (7) in Reaktion auf das Roll-Steuersignal (27).
  15. Verfahren nach Anspruch 14, das des Weiteres Skalieren des Flügelabschnitt-Differenzwertes mit einem ersten Skalierfaktor (WSF) und Skalieren des Ausleger-Roll-Wertes mit einem zweiten Skalierfaktor (SSF) umfasst.
  16. Verfahren nach Anspruch 14, wobei die Bezugsposition des linken Flügels und des rechten Flügels ein Boden-Bezug ist.
  17. Verfahren nach Anspruch 14, das des Weiteren Vergleichen des Ausleger-Roll-Steuerfehlerwertes (Erc) mit einem Totzonen-Wert (DBrc) und Einstellen des Ausleger-Roll-Steuerfehlerwertes (Erc) auf Null umfasst, wenn der Vergleich ergibt, dass der Ausleger-Roll-Steuerfehlerwert (Erc) kleiner ist als der Totzonen-Wert (DBrc).
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