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DE602004004160T2 - Vorrichtung zum Ablegen von essbarer Masse. - Google Patents

Vorrichtung zum Ablegen von essbarer Masse. Download PDF

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DE602004004160T2
DE602004004160T2 DE602004004160T DE602004004160T DE602004004160T2 DE 602004004160 T2 DE602004004160 T2 DE 602004004160T2 DE 602004004160 T DE602004004160 T DE 602004004160T DE 602004004160 T DE602004004160 T DE 602004004160T DE 602004004160 T2 DE602004004160 T2 DE 602004004160T2
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trough
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Henning Haslund
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Aasted Mikroverk ApS
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    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C5/00Dough-dividing machines
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C3/00Machines or apparatus for shaping batches of dough before subdivision
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der kontinuierlichen Verarbeitungsausrüstung, die in der Süßwaren oder Backindustrie Anwendung findet. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist für das Ablegen von Massesträngen bestimmt, die in Größe oder zu Masseklumpen geschnitten werden sollen, welche in einem weiteren Verarbeitungsschritt dekoriert oder sogar in eine Gestalt geformt werden könnten. Die Süßwarenmasse könnte beispielsweise Schokoladenmasse mit einem Anteil aus oder aus reiner Kakaomasse oder irgendeine Masse mit einem Anteil an Schokoladen-ähnlicher Masse sein. Es könnte Marzipan oder Karamellmasse oder Toffeemasse oder sogar Marmelade sein oder es könnte irgendeine Art von Teig sein, aus dem Kekse oder Kuchen oder Ähnliches gebacken werden sollen.
  • Die Vorrichtung umfasst einen länglichen Trog und wenigstens eine Walze, die in Längsrichtung im Trog zum Transport der Masse in einer gegen den Boden des Trogs gerichteten Richtung angeordnet ist. Typischerweise sind zwei Walzen angeordnet. Des Weiteren ist ein Dosiermittel am Boden angeordnet, das eine Drehachse aufweist, die sich in Längsrichtung im Trog erstreckt.
  • Die Masse aus Süßware oder Teig wird kontinuierlich als Stränge oder Haufen oder Klumpen auf eine darunter liegende Fördereinrichtung abgelegt. Im Falle des Teigs werden Reihen aus Teigklumpen abgelegt und zu einem Backofen transportiert und möglicherweise weiter zu Stationen, die die abschließenden Verarbeitungen mit Dekorationsmassen, wie Schokolade, Schokolade-ähnlichen Rezepturen, oder mit andere Arten von Rezepturen mit Zuckergehalt, vornehmen. Irgendeine Art von Masse, die für Dekorationszwecke auf Backwaren verwendet wird, kommt in Frage. Wenn die Masse Süßware darstellt, wie Schokolade oder Schokolade-ähnliche Masse, dann wird typischerweise die Masse zu Formgebungszwecken in darunter liegende, formgebende Hohlräume abgelegt oder unmittelbar auf das Förderband abgelegt.
  • Die bekannten Vorrichtungen umfassen einen Trog, der symmetrisch auf jeder Seite einer zentralen, vertikalen Symmetrieebene aufgebaut ist. In dem Trog sind wenigstens zwei parallele Walzen angeordnet, die jeweils symmetrisch auf jeder Seite der zentralen, vertikalen Symmetrieebene angeordnet sind, die sich ebenfalls durch den Trog erstreckt. Die Dosiermittel sind auch zentral und symmetrisch auf jeder Seite der Symmetrieebene angeordnet. Die zwei Walzen werden durch einen separaten Motor gegeneinander in Rotation versetzt. Die Süßwarenmasse oder der Teig im Trog wird dann zentral in dem Trog zwischen den Walzen geführt und dann nach unten in Richtung der darunter liegenden Dosiermittel geführt. Die Dosiermittel, bei denen das Doppelzykloidenprinzip verwirklicht ist, bestehen aus mehreren Paaren in Eingriff stehender Zahnräder, die von zwei parallelen Wellen angetrieben werden, die auf jeder Seite der Symmetrieebene angeordnet sind. Jedes Paar in Eingriff stehender, Zahnräder arbeitet als separate Pumpe, unter dem eine Öffnung zum Ablegen angeordnet ist. Die Anzahl der Öffnungen entspricht dann der Anzahl von Masseklumpen, die in jeder, sich über die Fördereinrichtung erstreckenden Reihe abgelegt sind. Eine Düse ist typischerweise unter jeder Öffnung angeordnet, die jedem Klumpen die gewünschte Form verleiht. Die gewünschte Menge der Masse in jedem Klumpen wird unter Verwendung von Vakuum bestimmt, indem die Wellen und dadurch die Zahnräder ihre Drehrichtung umkehren. Ein Drahtschneider könnte auch unter der Reihe aus Öffnungen angeordnet sein, wenn die Masse als extrudierte Stränge abgelegt wird.
  • Wenn der bekannte Ablegetrog von Vorneherein zum Ablegen lediglich einer einzelnen Art von Masse konstruiert ist, ist das Hilfsmittel auf diesen Zweck festgelegt, da spätere Modifikationen zum Ablegen von zwei oder drei Arten von Massen unmöglich sind. Der Ableger muss einfach für den beabsichtigten Zweck und die Anzahl der zu handhabenden Massen ausgelegt sein. Die bekannte, zentrale Anordnung des Stroms zum Ablegen der Masse, die durch die zentrale oder symmetrische Anordnung der Dosiermittel mit den Doppelwellen mit den Zahnrädern erforderlich ist, macht jede gleichzeitige, externe Dosierung anderer Massen an demselben Zulieferpunkt an der Düse in einem späteren Stadium unmöglich.
  • Falls die Möglichkeit des Ablegens von mehr als einer Art von Masse oder auch von Bestandteilen erforderlich ist, muss der bekannte Ableger einfach von Beginn an so aufgebaut sein, dass er Partitionen für die gewünschten, typischerweise zwei oder drei, unterschiedlichen Massen oder Bestandteile, die abzulegen sind, enthält. Die erforderlichen zwei Zuführwalzen und die darunter liegenden Dosiermittel für jede Masseart sind in jeder Partitionierung oder separaten Kammern im Trog angeordnet, so dass die Massen zu selben zentralen Ablegeöffnung oder Düse kanalisiert werden, um Teil desselben Artikels oder Kuchens zu sein. Dann, falls das Ablegen drei unterschiedlicher Arten von Massen erforderlich ist, sind drei Paare aus Zuführwalzen und die darunter liegenden Dosiermittel symmetrisch zur vertikalen Ebene im Trog angeordnet. Die Bauweise wird teuer und die Konstruktion wird voluminös und schwer und schafft Probleme bei der Befestigung an der Produktionslinie an erforderlicher Stelle. Das hohe Gewicht bedeutet, dass die Halterung einen besonders stabilen Aufbau erfordert, da es zur Bewegung mit der Fördereinrichtung während des Ablegens kommt und dadurch große kinetische Energie beteiligt ist. Die Befestigung und Wiederanbringung der voluminösen Ablegeeinheit zu Zwecken der Reinigung und Wartung ist auch beschwerlich. Falls lediglich eine der Kammern während der Herstellungsdauer verwendet wird, dann werden die zwei anderen Kammern überflüssig und schaffen aufgrund des zu hohen Gewichts und der Raumanforderungen Nachteile.
  • Ebenso ist die bekannte Lösung der Zahnräder nicht besonders geeignet für den Transport von Masse mit Bestandteilen. Die Zähne der gegenüberliegenden Räder schaffen einfach mehrere kleine Volumina, jedes davon ist nicht in der Lage, größere Bestandteile, wie Rosinen, Schokoladenstücke, Früchte usw., aufzunehmen, welche dann gepresst, flach gedrückt oder sogar zerteilt werden. Bestandteile werden auch zwischen der äußersten Spitze jedes Zahns und dem Dosiergehäuse gefangen, so dass die Bestandteile gemahlen oder zerkleinert werden.
  • Wenn die Umkehrtechnik der Wellen und Zahnräder verwendet wird, variiert das abgetrennte Volumen der Masse von Zeit zu Zeit. Der bekannte Aufbau, bei dem ein dreieckförmiges Volumen der Masse immer zwischen den Zähnen und der Öffnung zurückbleibt, schließt jegliches sauberes Abschneiden an der Oberseite der Öffnung aus.
  • EP 0 909 534 A2 offenbart eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zum Extrudieren von Teig. Die scheibenförmigen Rotoren sind als flache Scheiben ausgebildet, die den Teig mittels Reibeinwirkung in den Zwischenkanälen zwischen den scheibenförmigen Rotoren während der Drehung transportieren. Dieser Aufbau sorgt für eine zunehmende Kompression des Trogs vom Einlass in Richtung des Auslasses augrund der Reibeinwirkung auf den Teig.
  • Die erfindungsgemäße Lösung ist dadurch gekennzeichnet, dass der scheibenförmige Rotor als ein wellenförmiger Verdränger ausgebildet ist.
  • Der scheibenförmige Rotor ist als ein wellenförmiger Verdränger ausgebildet, der von einer ebenen Scheibe abweicht. In der zylindrischen Kammer verläuft die wellenförmige Scheibe vor und zurück zwischen den gegenüberliegenden Seiten der Kammer, so dass separate Volumina um die Welle zum Transport der Süßwarenmasse oder des Teigs durch die Ablegeöffnung geschaffen werden.
  • Während der Rotation wird die Masse zu den Dosiermitteln transportiert, in denen die Rotoren die Masse sanft zu den Ablegeöffnungen weiter transportiert.
  • Da die Dosiermittel lediglich eine Welle anstatt zwei aufweisen, ist gewährleistet, dass die Dosiermittel asymmetrisch im Trog angeordnet werden können. Dadurch wird es möglich, den Trog mit einem anderen Trog zum Ablegen einer weiteren Masse oder eines Bestandteils zu verbinden, falls erforderlich. Falls dann lediglich eine Art von Masse für das Ablegen zu einem späteren Stadium wieder erforderlich ist, kann der überschüssige Trog oder die Tröge einfach wieder entfernt werden.
  • Diese Aufbauweise erweist sich als besonders optimal, wenn die Dosiermittel am Übergang zwischen den Boden des Trogs und einer der Längsseitenwände des Trogs angeordnet sind. Dann kann die eine der Längsseitenwände des Trogs, an der die Dosierung angebracht ist, vorteilhaft die Gestalt einer im Wesentlichen flachen, vertikalen Oberfläche aufweisen, welche die Anbringung eines weiteren Trogs oder einer Ablegeeinheit verbessert.
  • Wenn der Boden und die Seitenwand ein Teil des Gehäuses des Dosiermittels darstellen, können die Ablegeöffnungen im Übergang zwischen dem Boden und der Wand des Trogs angeordnet werden, so dass die Masse an der darunter liegenden Düse mit einer oder mehreren anderen Massen oder Bestandteilen aus einem optionalen, seitlich angebrachten Trog oder einer Ablegeeinheit zusammengeführt werden kann.
  • Die geschaffene Geometrie der Dosiermittel, mittels der der äußere Umfang des Rotors die innere Oberfläche des Dosiergehäuses in einer wellenartigen, intermittierenden Bewegung kehrt, sorgt dafür, dass beliebige Masse mit einem Gehalt an Bestandteilen, die groß oder klein oder weich oder hart sind, sicher in die Dosierkammern gekehrt wird, diese sicher durch die Dosiermittel zusammen mit der Masse transportiert werden und sicher an der Öffnung abgelegt werden. Die gegenüber dem Stand der Technik weniger und viel größeren Dosierkammern gewährleisten, dass keine Beschädigung an den Bestandteilen während des Passierens des Rotorgehäuses vorkommt.
  • Wenn die Masse die Ablegeöffnung erreicht, kehrt der Umfang des Rotors wieder die Ablegeöffnung in einer wellenförmigen, intermittierenden Bewegung, was für ein sauberes und präzises Schneiden der Masse bei jedem Ablegen sorgt. Dadurch wird die Dosiergenauigkeit im Vergleich zu bekannten Lösungen erheblich gesteigert, bei denen das dreieckförmige Volumen der Masse unter den verzahnten Walzen unkontrollierbare, variierende Mengen freisetzt, was eine Inkonsistenz hinsichtlich der Mengen der Masse, die tatsächlich auf der Fördereinrichtung abgelegt werden, hervorruft.
  • Ebenso weist die Dosierkapazität der erfindungsgemäßen Vorrichtung ein riesiges Potenzial im Vergleich zum Stand der Technik mit dem Paar aus verzahnten Walzen auf. Hat sich der erfindungsgemäße Rotor um 5° gedreht, wird dieselbe Menge an Masse abgelegt, wie bei einer Drehung der verzahnten Walzen des Standes der Technik um 180°. Und darüber hinaus ist die Gesamtgröße jeder erfindungsgemäßen Dosierkammer nicht größer als die Gesamtgröße beim Gehäuse des Standes der Technik. Dies bedeutet, dass das neue Dosiermittel eine potentielle Kapazität aufweist, die 36-mal größer als die der vorbekannten Lösung ist.
  • Die Form und Krümmung der Wellenform des Rotors könnte im Wesentlichen irgendeine innerhalb der erfindungsgemäßen Idee sein, so lange sie einen gleichmäßigen und glatten Verlauf aufweist.
  • Eine sinuswellenförmige Ausgestaltung des Verdrängers, der vier Wellen aufweist, die sich jeweils über 90° des Rotors erstrecken, hat sich jedoch, als einfach und schnell herzustellen, erwiesen.
  • Ebenso im Bestreben, die Kompression der zu dosierenden Masse zu eliminieren, hat sich die Lösung, bei der die Wellen des Rotors durch im Wesentlichen gerade Linien, die die oberen und unteren Scheitel der Wellen verbinden, geformt werden, als überraschend erfolgreich erwiesen. Insbesondere, wenn es bei der Handhabung des Teigs von herausragender Wichtigkeit für das gebackene Endresultat ist, dass das Gefüge des Teiges während des Ablegens möglichst unverändert beibehalten wird. Nur dann kann der Teig exakt das präzise Gefüge beibehalten, wie es vom Bäcker geschaffen und erwünscht ist. Dies bedeutet, dass die Kompression des Teigs durch den Ableger minimal sein muss. Es ist jedoch gut bekannt, dass der vorbekannte Ableger, wie die zuvor beschriebenen, eine Einwirkung auf das Teiggefüge aufweisen, dessen Umfang für den speziellen, zu handhabenden Teigtyp nicht vorhersehbar ist und was immer zu berücksichtigen und zu kompensieren ist.
  • Teste mit einigen in der Backwarenindustrie meist verwendeten Teigtypen, die mit der erfindungsgemäßen Lösung abgelegt wurden, offenbarten, dass es tatsächlich zu keiner Kompression der Teigmasse kam. So wurde mit der obigen, erfindungsgemäßen Lösung festgestellt, dass das Dosiermittel beachtlich geringe oder verschwindende Auswirkung sogar auf Massen hatte, die empfindlich gegenüber Scherung waren oder eine „kritisches" Gefüge hatten, welches den gesamten Verlauf des Verfahrens bewahrt werden musste.
  • Allgemein auf Grundlage dieses Wissens und aufgrund intensiver Tests mit unterschiedlichen Massen konnte dann geschlossen werden, dass der Rotor, wenn die Wellen des Rotors durch im Wesentlichen gerade Linien, die die oberen und unteren Scheitel der Wellen verbinden, im Wesentlichen keine Auswirkung auf die Struktur des Teigs hat. Es konnte angenommen werden, dass dieser Vorteil auch realisiert wird, wenn andere Arten von Massen wie eine beliebige Art von Süßwarenmasse gehandhabt werden.
  • Ebenso wurde bei dieser Lösung die Verteilung der Bestandteile beim Passieren der Dosiermittel beibehalten.
  • Bei Umdrehung der Welle könnte die Winkelgeschwindigkeit gemäß der Größe des tatsächlichen Volumenabschnitts an der Öffnung reguliert werden, so dass der abgelegte Massestrang oder -Klumpen wie gewünscht geformt wird. Wenn ein Strang extrudiert wird, könnte die Winkelgeschwindigkeit so eingestellt werden, dass der Strang eine konstante Breite aufweist oder dass ein konstantes Volumen der Masse pro Zeiteinheit abgelegt wird. Ebenso könnte die Winkelgeschwindigkeit weniger und weniger und schließlich umgekehrt eingestellt werden, wenn ein Klumpen abgelegt wird, um eine tropfenförmige Gestalt zu erreichen. Mit einem Versuch-und-Irrtum-Test ist eine beliebige Ausgestaltung erreichbar.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsformen sowie anhand der Figuren erläutert, in denen
  • 1 schematisch in perspektivischer Ansicht eine erfindungsgemäße Vorrichtung und eine darunter liegende Fördereinrichtung zeigt, auf die die Masse kontinuierlich in Reihen abgelegt wird,
  • 2 in vertikalem Schnitt die Vorrichtung aus 1 zeigt,
  • 3 schematisch und in perspektivischer Ansicht und teilweise im Schnitt das längliche Dosiermittel aus 1 zeigt,
  • 4 schematisch in perspektivischer Ansicht und teilweise im Schnitt eine der Dosierkammern aus 3 zeigt,
  • 5 schematisch in perspektivischer Ansicht die einzelne Welle mit mehreren Rotoren des Dosiermittels, das in 3 offenbart ist, zeigt,
  • 6 zwei unterschiedliche Ausgestaltungen des Musters des Umfangs des wellenförmigen Rotors zeigt,
  • 7 in vertikalem Schnitt zwei erfindungsgemäße Vorrichtungen gemäß 1 zeigt, die spiegelbildlich Seite an Seite angebracht sind, und
  • 8 in vertikalem Schnitt eine weitere Ablegeeinheit zu Dekorierungszwecken zeigt, die an der Seite der erfindungsgemäßen Vorrichtung aus 1 angebracht ist.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1, die schematisch in 1 veranschaulicht ist, umfasst ein oberes Teil, den länglichen Trog 2, welcher die essbare, abzulegende Masse enthält. Wenn die abzulegende Masse gekneteter Teig ist, wird er typischerweise in den Trog als große Klumpen verbracht. Jedoch könnte die Masse auch kontinuierlich über Röhren dem Trog zugeführt werden, wenn sie ausreichendes Fließvermögen, wie zum Beispiel flüssige Schokolade, hat. Das untere Teil der Vorrichtung umfasst das Dosiermittel 3. Die essbare Masse wird auf einem darunter liegenden Förderband 4 abgelegt. Bei dem offenbarten Beispiel wird die Masse als Klumpen 5 der Masse folglich in Reihen auf dem Band 4 abgelegt während die Fördereinrichtung das Band nach jedem Dosiervorgang weiter bewegt. Das Förderband 4 könnte kontinuierlich weiter bewegt werden oder mit intermittierenden Start-Stop-Bewegungen. Die Masse ist typischerweise Süßware oder Teig. Die Vorrichtung wird durch einen schematisch offenbarten Stützrahmen 6 gelagert.
  • Die Reihen aus Klumpen 5 der Masse werden weiter zu einem Backofen transportiert, wenn es sich um Teig handelt, und möglicherweise weiter zu Stationen, bei denen eine abschließende Bearbeitung mit Dekorationsmassen, wie mit Schokolade oder mit Schokolade-ähnlichen Rezepturen, erfolgt. Wenn die Masse Süßware, wie Toffee, Karamell oder Schokolade oder Schokolade-ähnliche Masse ist, dann wird die Masse typischerweise zu Formgebungszwecken in darunter liegende Formgebungshohlräume oder direkt auf die Fördereinrichtung abgelegt, wie es in 1 und 2 gezeigt ist.
  • In dem länglichen Trog 2 ist wenigstens eine Walze, bei dem in 2 dargestellten Beispiel zwei offenbarte Walzen 7, 8 zum Transport der Masse in Richtung des Bodens 9 des Trogs 2, angeordnet. In dem Trog 2 ist ein Dosiermittel 3 angeordnet, dass sich Längsrichtung am Boden 9 des Trogs 2 erstreckt.
  • Das Dosiermittel 3 umfasst eine einzelne, schematisch offenbarte und sich in Längsrichtung erstreckende Welle 10. Bei der dargestellten Ausführungsform umfasst das Dosiermittel 3 mehrere zylindrische Dosierkammern 11, welche in einer Linie mit der Welle 10 als eine gemeinsame Welle angeordnet sind, wie in 3.
  • Die Walzen 7, 8 und die gemeinsame Welle 10 des Dosiermittels 3 werden durch einen nicht dargestellten Motor und ein Getriebe angetrieben.
  • Das Dosiermittel 3 umfasst eine sich in Längsrichtung erstreckende Bodenplatte 12 mit Öffnungen 13 für das Ablegen der Masse durch Düsen 14. Alle Teile des Dosiermittels sind in einem Gehäuse 15 aufbewahrt. Die Düsen 14 könnten unterschiedliche Formen und Querschnitte aufweisen, so dass unterschiedliche Querschnitte der abgelegten Masse erreicht werden.
  • Jede Dosierkammer 11 ist zylindrisch, und in jeder Kammer ist ein scheibenförmiger Rotor 16 angeordnet, der als ein wellenförmiger Verdränger ausgebildet ist, der durch die gemeinsame, sich in Längsrichtung erstreckende Welle 10 in Drehung versetzt wird. Während der Drehung wird die Masse zum Dosiermittel 3 transportiert, in welchem die Rotoren 16 die Masse sanft an die Ablegeöffnungen 13 bewegen.
  • Die einzelnen Dosierkammern 11 sind hinsichtlich Gestalt und Aufbau identisch. Jede Kammer 11 ist durch zwei identische Halbschalen 17, 18 umgeben, wie es in 4 offenbart ist.
  • Der Rotor 16 jeder Kammer 11 ist zwischen den zwei Halbschalen 17, 18 angeordnet. Die Halbschalen 17, 18 werden im gemeinsamen Gehäuse 15 aufbewahrt, wie es in 3 dargestellt ist.
  • Eine Verschlussplatte 19 ist so angeordnet, dass sie in Längsrichtung und Radialrichtung durch jede Dosierkammer 11 verläuft, um die Saugseite von der Druckseite der Dosierkammer 11 zu trennen, wie es in 4 dargestellt ist. Die Verschlussplatte 19 ist in Nocken 20, 21 in den Halbschalen 17, 18 angeordnet. Die Verschlussplatte 19 umfasst ferner einen Nocken 22 in den der Rotor 16 eingreift und gleitet, so dass die Verschlussplatte 19 durch den wellenförmigen Rotor 16 in eine Hin- und Herbewegung versetzt wird.
  • Die Rotoren 16 sind alle auf der gemeinsamen Welle 10 angeordnet, wovon ein Teil schematisch in 5 dargestellt ist. Typischerweise werden die Rotoren 16 und die Welle 10 durch Formfräsen eines Stücks hergestellt.
  • Die Rotoren 16 sind unebene Scheiben, die als wellenförmige Verdränger ausgestaltet sind.
  • Bei der in den 4 und 5 dargestellten Ausführungsform sind die Wellen jedes scheibenförmigen Rotors 16 aus im Wesentlichen gerade Linien (X) gebildet, die die oberen Scheitel (T) und die unteren Scheitel (S) der Wellen verbinden. Dies ist in Beispiel A der 6 offenbart, wobei das Muster des Umfangs des wellenförmigen Rotors dargestellt wird.
  • Teste mit einigen in der Backwarenindustrie meist verwendeten Teigtypen, die mit der erfindungsgemäßen Lösung des Beispiels A abgelegt wurden, ergaben, dass es tatsächlich zu keiner Kompression der Teigmasse kam. So wurde mit der obigen, erfindungsgemäßen Lösung festgestellt, dass das Dosiermittel beachtlich geringe oder verschwindende Auswirkung sogar auf Massen hatte, die empfindlich gegenüber Scherung waren oder eine „kritisches" Gefüge hatten, welches den gesamten Verlauf des Verfahrens bewahrt werden musste. Es konnte angenommen werden, dass dieser Vorteil auch realisiert wird, wenn andere Arten von Massen wie eine beliebige Art von Süßwarenmasse gehandhabt werden.
  • In 6 ist auch ein Beispiel B offenbart, bei dem die Wellen sinusförmig sind.
  • Allgemein auf Grundlage intensiver Tests wurde herausgefunden, dass ein allgemein wellenförmiger Rotor Massen mit Bestandteilen ohne Beschädigung der Bestandteile handhabt, unabhängig davon, ob die Form des Rotors wie in Beispiel A oder wie in Beispiel B oder dazwischen ist.
  • Während der Umdrehung der Welle 10 ist die Dosierung aktiv, und der äußere Umfang 23 des Rotors 10 kehrt sanft über die innere Oberfläche 24 der Dosierkammer 11 in einer wellenförmigen, intermittierenden Bewegung. Dies gewährleistet, dass beliebige Masse mit Bestandteilen, die groß oder klein oder weich oder hart sind, sicher in die Dosierkammer 11 gekehrt wird, diese zusammen mit der Masse durch die Kammer transportiert werden und sicher an den Ausgebeöffnungen 13 ausgegeben werden.
  • Der wellenförmige Rotor 16 aus 5 teilt die Dosierkammer 11 in vier Hauptkapseln, die den Transport der Masse und der Bestandteile durch die Dosierkammer bewirken. Dies sichert eine große Kapazität im Vergleich zum Stand der Technik.
  • Ebenso, wenn die Masse die Ablegeöffnung 13 erreicht, kehrt der Umfang 23 des Rotors 16 wieder die Ablegeöffnung 13 in einer wellenförmigen, intermittierenden Bewegung, wodurch eine präzise Aufteilung der Masse bei jedem Ablegen geschaffen wird. Dann wird die Dosiergenauigkeit im Vergleich zu den bekannten Lösungen erheblich verbessert, bei denen ein dreieckförmiges Volumen der Masse unter den verzahnten Walzen und über der Ablegeöffnung unkontrollierbare, variierende Mengen freisetzt, was eine Inkonsistenz hinsichtlich der Mengen der Masse, die tatsächlich auf der Fördereinrichtung abgelegt werden, hervorruft.
  • Da das Dosiermittel lediglich eine Welle anstatt zwei wie bei manchem Stand der Technik aufweist, ist gewährleistet, dass das Dosiermittel asymmetrisch im Trog angeordnet werden kann. Dadurch wird es möglich, einen Trog 25 mit einem anderen Trog 26, wie in 7 dargestellt ist, zum Ablegen einer weiteren Masse oder von weiteren Bestandteilen bei Bedarf zu verbinden. Falls dann lediglich eine Art von Masse in einem späteren Stadium wieder für das Ablegen erforderlich ist, dann wird der überflüssige Trog 26 oder die Tröge einfach wieder entfernt. Wie in 7 offenbart, sind der Trog 25 und der spiegelbildliche, seitlich montierte Trog 26 vorteilhaft identisch. Eine gemeinsame Platte 27 für die Düsen 28 könnte angeordnet werden.
  • In 8 ist eine weitere Vorrichtung offenbart, bei der der Trog 26 aus 7 durch eine Ablegeeinheit 29 zu Dekorierungszwecken ausgetauscht wurde, die an der Seite der erfindungsgemäßen Vorrichtung angebracht ist. Die Einheit 29 könnte Zucker, Schokolade oder beliebige Masse zum Zweck des Dekorierens ablegen. Die Einheit 29 könnte jedoch auch Marmelade oder Ähnliches ablegen.

Claims (5)

  1. Vorrichtung zum Ablegen essbarer Masse, umfassend einen länglichen Trog (2), wenigstens eine Walze (7; 8), die in Längsrichtung im Trog (2) zum Transport der Masse in einer gegen den Boden (9) des Trogs (2) gerichteten Richtung angeordnet ist, sowie ein Dosiermittel (3), das sich in Längsrichtung am Boden (9) des Trogs (2) erstreckt, wobei das Dosiermittel (3) lediglich eine einzelne, sich in Längsrichtung erstreckende Welle (10) und wenigstens eine zylindrische Kammer (11) umfasst, in der ein scheibenförmiger Rotor (16) angeordnet ist, um von der einzelnen, sich in Längsrichtung erstreckenden Welle (10) in Rotation versetzt zu werden, dadurch gekennzeichnet, dass der scheibenförmige Rotor (16) als ein wellenförmiges Verdrängungsmittel ausgebildet ist.
  2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen des scheibenförmigen Rotors (16) im Wesentlichen durch gerade Linien (X), verbindende obere Scheitel (T) und untere Scheitel (S) der Wellen gebildet werden.
  3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der scheibenförmige Rotor (16) als ein sinuswellenförmiges Verdrängungsmittel (B) ausgebildet ist.
  4. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wellenförmige Verdrängungsmittel (16) vier Wellen umfasst, die sich jeweils über 90° des Umfangs (23) des Rotors (16) erstrecken.
  5. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (11) eine Verschlussplatte (19) umfasst, die durch die Dosierkammer (11) in Längs- und Radialrichtung angeordnet ist, um die Saugseite von der Druckseite der Dosierkammer zu trennen, und dass die Platte (19) ferner einen Nocken (22) umfasst, mit dem der Rotor (16) in Eingriff steht, so dass der Platte (19) eine Hin- und Herbewegung durch die Rotation des Rotors (16) auferlegt wird.
DE602004004160T 2004-11-25 2004-11-25 Vorrichtung zum Ablegen von essbarer Masse. Expired - Lifetime DE602004004160T2 (de)

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