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DE601522C - Schutzeinrichtung fuer Backenbrecher mit Bruchplatte - Google Patents

Schutzeinrichtung fuer Backenbrecher mit Bruchplatte

Info

Publication number
DE601522C
DE601522C DES109927D DES0109927D DE601522C DE 601522 C DE601522 C DE 601522C DE S109927 D DES109927 D DE S109927D DE S0109927 D DES0109927 D DE S0109927D DE 601522 C DE601522 C DE 601522C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plates
break
motor
control circuit
electrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES109927D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Armin Ballauf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES109927D priority Critical patent/DE601522C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE601522C publication Critical patent/DE601522C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members
    • B02C1/02Jaw crushers or pulverisers
    • B02C1/025Jaw clearance or overload control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Bibliotheek Bur. Ind. Eigendom
17 SEP. 1934·
AUSGEGEBEN AM 17. AUGUST 1934
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Betriebe von Backenbrechern, die geeignet ist, den bei diesen Arbeitsmaschinen auftretenden besonders hohen Beanspruchungen gerecht zu werden und die Maschine gegen gefährliche Betriebsstörungen zu schützen. Zur Erläuterung der Erfindung sei an Hand der Fig. 1 zunächst der prinzipielle Aufbau eines Backenbrechers angegeben. Die Brechschwinge 1 ist an ihrem oberen Ende um die Achse 2 schwingbar gelagert. Die Schubstange 3, die durch die Exzenterwelle 4 in auf- und ab\värts gehende Bewegungen versetzt wird, ist durch Platten 5 und 6 einerseits gegen den Rahmen 7 und andererseits gegen die Brechschwinge 1 abgestützt. Bei jeder Auf- und Ab\värtsbewegung wird die Brechschwinge gegen die linke Wandung 8 des Maschinenrahmens gedrückt und durch die Federzugstange 9 wieder zurückgezogen. Der Antrieb der Schubstange 3 erfolgt über ein Schwungrad 10 mittels des Elektromotors 11, wobei noch eine Übersetzung 12 eingeschaltet sein kann.
Die in die Kraftübertragung zwischen Motor und Brechschwinge eingeschalteten Bruchplatten 5 und 6 haben den Zweck, die Haupt- _ teile der Arbeitsmaschine gegen unzulässige Beanspruchungen zu schützen. Die Bruchplatten sind in bekannter Weise so bemessen, daß sie zerstört werden, sobald zwischen der Brechschwinge 1 und dem Rahmen 8 Widerstände auftreten, die ein bestimmtes Mindestmaß überschreiten.
Bei der Bemessung des Antriebs für derarti ge Backenbrecher stößt man auf erhebliche Schwierigkeiten; denn die größte Leistung, welche von dem antreibenden Elektromotor hergegeben werden muß, tritt nicht während des Betriebes des Brechers, sondern beim Anfahren auf. Bei Brechern größerer Leistung ist das Gewicht der Zugstange 3 derart groß, daß etwa das Fünffache der normalen Betriebsleistung von dem Motor hergegeben werden muß, um die Arbeitsmaschine anzu- '45 fahren. Es folgt daraus, daß die Arbeitsmaschine nicht in der bei anderen elektromotorischen Antrieben üblichen Weise gegen Überlastungen dadurch geschützt werden kann, daß der Motor mit Überstromschutzeinrichtungen ausgerüstet wird, die ansprechen, sobald die Motorleistung einen bestimmten Mindestwert überschreitet. Es müssen vielmehr die erwähnten besonderen Sicherungselemente in der Arbeitsmaschine selbst angeordnet werden, die unabhängig von dem Betriebszustand des antreibenden Motors nur auf die Belastungsverhältnisse der Arbeitsmaschine Rücksicht nehmen.
Der Erfindung liegt nun die Erkenntnis zugründe, daß mit den bisher verwendeten Schutzeinrichtungen noch keine ausreichende
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Armin Ballauf in Berlin-Spandau.

Claims (4)

001522 Betriebssicherheit erzielbar ist. Gemäß der Erfindung wird daher ein zwangsläufiger Zusammenhang zwischen dem antreibenden Motor und der Arbeitsmaschine selbst dadurch geschaffen, daß die zwischen Antrieb und Brechschwinge geschalteten Bruchplatten in einen elektrischen Steuerstromkreis für den Antriebsmotor geschaltet werden. Der Motor wird dadurch selbsttätig abgeschaltet, sobald ίο die Bruchplatten zerstört werden. Die Abschaltung des Motors wird dadurch nicht von seiner eigenen elektrischen Überlastung, sondern von der Überlastung der Arbeitsmaschine abhängig gemacht, was, wie bereits erwähnt, auf dem üblichen rein elektrischen Wege wegen der besonderen Betriebsbedingungen, denen ein Steinbrecher unterworfen ist, nicht möglich ist. Daß die Sicherheitseinrichtung nach der Erfindung von außerordentlicher sicherheitstechnischer als auch wirtschaftlicher Bedeutung ist, hat ein bei einem solchen Steinbrecher aufgetretener Unfall erwiesen. Die Bruchplatten waren bei einer Überbeanspruchung ordnungsgemäß zerstört worden, hatten sich jedoch zwischen der Schubstange 3 und der Brechschwinge 1 wieder gefangen und festgeklemmt. Da der antreibende Elektromotor weiterlief, wurden die Verbindungen zwischen dem Schwungrad und der Exzenterwelle abgeschert. Das Schwungrad drehte sich auf der feststehenden Exzenterwelle und erhitzte diese durch die dabei auftretende Reibungswärme in kurzer Zeit derart, daß die Welle abgeschert wurde und zu Bruch ging. Dieser Betriebsunfall wäre mit Sicherheit vermieden worden, wenn der Steinbrecher mit der Schutzeinrichtung nach der Erfindung ausgerüstet worden wäre. Für die Einschaltung der Bruchplatte in den Steuerstromkreis des antreibenden Motors bestehen verschiedene Möglichkeiten. Wie in der Fig. 1 angedeutet ist, sind die von der Haltespule 13 des Netzschalters 14 kommenden Leitungen 15 und 16 an die beiden Bruchplatten 5 und 6 angeschlossen, und zwar sind die Bruchplatten hintereinandergeschaltet. Wird eine der beiden Platten zerstört, so wird der Stromkreis unterbrochen, der Schalter 14 wird ausgelöst und der Motor 11 abgeschaltet. Der gleiche Zweck kann auch dadurch erzielt werden, daß verhältnismäßig schwache, in den Steuerstromkreis des Schalters geschaltete Leiterstücke auf den Bruchplatten "befestigt werden. Die Leiterstücke werden beim Zerstören der Bruchplatten mit Sicherheit zerrissen und der Stromkreis unterbrochen. In Fig. 2 ist diese Anordnung dargestellt. Auf den Bruchplatten 20 und 21 sind mit Laschen o. dgl. Leiterstücke 22 und 23 befestigt, und zwar in der Längsrichtung der Bruchplatten. Durch eine Zwischenverbindung 24 sind die beiden Leiter 22 und 23 hintereinandergeschaltet. 65" Eine weitere Verbesserung und erhöhte Sicherheit bietet die in Fig. 3 dargestellte Anordnung. An der Bruchplatte 25 ist ein Isolierrohr 26, welches aus zerbrechlichem Stoff, wie Glas o. dgl., besteht, befestigt. In dem Rohr befindet sich ein nicht fester Leiter, durch den die an den Enden des Isolierrohres angeschlossenen Leitungen 27 und 28 miteinander verbunden sind. Als elektrischer, nicht fester Leiter kann Quecksilber, Eisenfeilspäne, ein Elektrolyt oder ähnlicher Stoff _ verwendet werden. Falls es die Konstruktion der Bruchplatten erlaubt, kann man auch in ihnen eine Bohrung anbringen und diese Bohrung mit dem nicht festen Leiter ausfüllen. Die Spannung der elektrischen Stromkreise, in die die Bruchsicherungselemente einge- * schaltet sind, wird zweckmäßig so gewählt,' daß eine Berührung des Bruchsicherungselements ungefährlich ist, also wie üblich unter 2 Patemtassi'Köcue:
1. Schutzeinrichtung für Backenbrecher mit Bruchplatten zwischen Antrieb und Brechschwinge, dadurch gekennzeichnet, daß die Bruchplatten in elektrische Steuerstromkreise der Antriebsmaschine geschaltet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Bruchplatte ein Rohr aus zerbrechlichem Isolierstoff, wie Glas o. dgl., befestigt ist, in dem ein in den Stromkreis geschalteter ioc Leiter aus nicht festem Stoff, z. B. Quecksilber, Eisenfeilspäne, ein Elektrolyt, untergebracht ist.
3. Einrichtung nach -Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere 10; Bruchplatten in einem Steuerstromkreis hintereinandergeschaltet sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerstromkreis für Spannungen unterhalb der in Berührungsgrenze, beispielsweise 24 Volt, bemessen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES109927D 1933-06-29 1933-06-29 Schutzeinrichtung fuer Backenbrecher mit Bruchplatte Expired DE601522C (de)

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Cited By (9)

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