DE601515C - Garnspannungsregler fuer Strick- und Haekelhandarbeiten - Google Patents
Garnspannungsregler fuer Strick- und HaekelhandarbeitenInfo
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- DE601515C DE601515C DEB159241D DEB0159241D DE601515C DE 601515 C DE601515 C DE 601515C DE B159241 D DEB159241 D DE B159241D DE B0159241 D DEB0159241 D DE B0159241D DE 601515 C DE601515 C DE 601515C
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- tension regulator
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Links
- 238000009940 knitting Methods 0.000 title claims description 6
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- 235000015250 liver sausages Nutrition 0.000 claims 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- XYSQXZCMOLNHOI-UHFFFAOYSA-N s-[2-[[4-(acetylsulfamoyl)phenyl]carbamoyl]phenyl] 5-pyridin-1-ium-1-ylpentanethioate;bromide Chemical compound [Br-].C1=CC(S(=O)(=O)NC(=O)C)=CC=C1NC(=O)C1=CC=CC=C1SC(=O)CCCC[N+]1=CC=CC=C1 XYSQXZCMOLNHOI-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B3/00—Hand tools or implements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
- Garnspannungsregler für Strick- und Häkelhandarbeiten Die vorliegende Erfindung bezweckt die Zuleitung sowie gleichzeitig automatische Spannungsreglung des Garnes für Strick- und Häkelhandarbeiten, bei welchen seither meist der Zeigefinger der linken Hand diese Funktion verrichtet. Dabei geht dieser Finger für die eigentliche Arbeitsleistung verloren und muß in ermüdender Weise krampfhaft ausgestreckt gehalten werden. Diese primitive Art des Strickens oder Häkelas hat außerdem die Nachteile zur Folge, daß deren Erlernung erschwert ist und daß sich bei rauhem Garn der Finger wund scheuert oder beim Häkeln verstochen wird; der größte Nachteil mangels einer automatischen und gleichmäßigen Spannung besteht darin, daß in der Regel ein ungleichmäßiges Arbeitsresultat entsteht, entweder zu locker oder zu straff, selten schön gleichmäßig.
- Von den bis jetzt bekannten Vorrichtungen ähnlicher Art und Zweckbestimmung unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand wesentlich dadurch, daß mit Hilfe dieses kleinen Apparates erstmals der - wichtige Zeigefinger (der linken Hand) zur unmittelbaren Arbeit voll und ganz zurückgewonnen wird, die ganze Hand in ungezwungener, natürlicher Lage bleibt, und ferner ganz besonders vorteilhaft dadurch, daß nebst der regulierbaren Hauptfadenspannung eine verstellbare Nachspannung angewendet ist, die allein und erstmals ermöglicht, unter Ver-Irendung einer solchen Vorrichtung alle Arten von Maschen einschließlich Links-, Rand- und Luftmaschen usw. herzustellen unter Erzielung eines zwangsläufig gleichmäßigen Arbeitserzeugnisses wie aus der Maschine.
- Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung durch Abb. i bis 3 dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Vorderansicht, Abb.2 die Sicht von bben und Abb. 3 die Seitenansicht von links.
- Die Haltevorrichtung a wird über den Zeige und Mittelfinger oder über den Mittel-und Ringfinger der (linken) Hand geschoben; sie ist innen mit einer weichen Fütterung b versehen und durch vorgesehene Löcher c bis e° sowie einen Schlitz d in der Weite für verschiedene Handgrößen verstellbar. Eine Schraube e mit Widerlager und Schraubenmutter f verbindet die beiden Enden der Haltevorrichtung. Der Hebelarm g wird zwischen den zwei Enden der Haltevorrichtung derart gelockert oder geklemmt, daß die Stellschraube e durch den Schlitz la des Hebelarmes hindurchgeht und die Festspannung durch die Handschraubenmutter f erfolgt. Vermöge dieser Anordnung ist der Hebelarm der Fadenspannung sowohl in seiner Länge für verschiedene Fingerlängen als auch in der Schrägrichtung; wie durch Pfeile angedeutet, für die verschiedenen Arbeitserfordernisse des Strickens und Häkelas und die individuellen Gewohnheiten genügend verstellbar bzw. einstellbar. Das hintere Ende des Hebelarmes g ist rechtwinklig abgebogen und mit einer Einlädelvorrichtung i versehen. Das Garn h läuft über die Schraubenmutter f hinweg weiter auf die Fadenspannvorrichtung, die am vorderen Ende des Hebelarmes angebracht ist. Die Fadenspannvorrichtung besteht aus einer Achse 1, den beiden Spannscheiben m und in', der Spiralspannfeder n und der Einstellschraubenmutter o. Zwecks Nach- bzw. Rückspannung des Garnes ist eine besondere Feder p um die Achsenwelle L gewunden, an letzterer befestigt und endigt in einer nach links gerichteten Fangöse. Durch eine Handschraubenmutter q ist die Hauptfadenspannvorrichtung um ihre Achsenwelle drehbar und damit gleichzeitig die Rückspannfeder p verstellbar, wodurch ihre Federwirltung verstärlct oder geschwächt werden kann. Das Garn läuft zwischen den Scheiben in, in' über die Achsenwelle 1 durch die Öse der Rückspannfeder p zu der Stelle der Verarbeitung. Die Schraubenmutter o der Fadenspannvorrichtung ist zwecks Ermöglichung der genau gleichen Einstellung mit Merkzeichen, beispielsweise den Ziffern i, 2, 3, q., versehen.
Claims (3)
- PATE NTAN SPRÜCHE: i. Garnspannungsregler für Strick- und Häkelarbeiten, gekennzeichnet durch einen zum Aufstecken auf das dritte Fingerglied eingerichteten verstellbaren Halter (a) mit einem einstellbaren Hebelarm (g), dessen freies, gegenüber der Fingerspitze einstellbares Ende eine regulierbare Fadenbremse und eine verstellbare Rückspannfeder (p) trägt, wodurch alle fünf Finger der betreffenden Hand für die Arbeit verfügbar sind.
- 2. Garnspannungsregler nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein biegsames Halterband (a) zum Aufstecken auf die dritten Fingerglieder von zwei oder mehreren Fingern.
- 3. Garnspannungsregler nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebelarm (g) als Träger des Fadenspanners durch eine Schlitznute (h) in seiner Länge sowie gleichzeitig in seiner Schrägstellung verstellbar und feststellbar ist. q.. Garnspannungsregler nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückspannfeder (p) auf der Fadenbremsenachsenwelle (l) befestigt und durch eine gemeinsame Handschraubenmutter (q) mit dem Hebelarm (g) so verbunden ist, daß durch die Verstellbarkeit der Achsenwelle die Richtungslage der Rückspannfeder regulierbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB159241D DE601515C (de) | 1933-01-18 | 1933-01-18 | Garnspannungsregler fuer Strick- und Haekelhandarbeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB159241D DE601515C (de) | 1933-01-18 | 1933-01-18 | Garnspannungsregler fuer Strick- und Haekelhandarbeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE601515C true DE601515C (de) | 1934-08-17 |
Family
ID=7004126
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB159241D Expired DE601515C (de) | 1933-01-18 | 1933-01-18 | Garnspannungsregler fuer Strick- und Haekelhandarbeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE601515C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE835779C (de) * | 1950-05-12 | 1952-04-03 | Karl Seitz | Fadenfuehrer |
| DE837747C (de) * | 1950-11-03 | 1952-05-02 | Erhard Pfoertner | Hilfsgeraet zum Handstricken |
| DE868780C (de) * | 1951-03-09 | 1953-02-26 | Walter Boehmig | Vorrichtung zum Fuehren des Fadens beim Stricken oder Haekeln |
| DE877812C (de) * | 1951-08-21 | 1953-05-26 | Reinhold Roesner | Vorrichtung zur Erleichterung des Handstrickens |
| DE953998C (de) * | 1952-10-29 | 1956-12-13 | Anni Braunmiller Geb Klenk | Fadenfuehrer zum Handstricken |
-
1933
- 1933-01-18 DE DEB159241D patent/DE601515C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE835779C (de) * | 1950-05-12 | 1952-04-03 | Karl Seitz | Fadenfuehrer |
| DE837747C (de) * | 1950-11-03 | 1952-05-02 | Erhard Pfoertner | Hilfsgeraet zum Handstricken |
| DE868780C (de) * | 1951-03-09 | 1953-02-26 | Walter Boehmig | Vorrichtung zum Fuehren des Fadens beim Stricken oder Haekeln |
| DE877812C (de) * | 1951-08-21 | 1953-05-26 | Reinhold Roesner | Vorrichtung zur Erleichterung des Handstrickens |
| DE953998C (de) * | 1952-10-29 | 1956-12-13 | Anni Braunmiller Geb Klenk | Fadenfuehrer zum Handstricken |
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