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DE601448C - Vorrichtung zum Herstellen von Hohlfalzsteinen - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Hohlfalzsteinen

Info

Publication number
DE601448C
DE601448C DEW86121D DEW0086121D DE601448C DE 601448 C DE601448 C DE 601448C DE W86121 D DEW86121 D DE W86121D DE W0086121 D DEW0086121 D DE W0086121D DE 601448 C DE601448 C DE 601448C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
molding box
clay
pressure
production
interlocking blocks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW86121D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEF WELZ
Original Assignee
JOSEF WELZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOSEF WELZ filed Critical JOSEF WELZ
Priority to DEW86121D priority Critical patent/DE601448C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE601448C publication Critical patent/DE601448C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0061Moulds, cores or mandrels specially adapted for mechanically working moulding surfaces during moulding or demoulding, e.g. smoothing by means of mould walls driven during moulding or of parts acting during demoulding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von Hohlfalzsteinen Die Anmeldung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Hohlfalzsteinen aus Lehm gemäß Patent 534 944, bestehend aus einer Lehmpresse und einem Formkasten.
  • Es ist bereits bekannt, Lehmhohlfalzsteine herzustellen. Die Schwierigkeit lag aber immer darin, die Lochkerne in die Lehmmasse einzudrücken, wozu bei der zähen Lehmmasse ein bedeutender Druck nötig war. Außerdem wurde stets auch außer acht gelassen, Vorkehrungen zu treffen, um die klebende Lehmmasse sicher aus der Form herauszubekommen.
  • Diese Schwierigkeiten sind durch die Erfindung dadurch völlig behoben, daß der Formkasten zusammendrückbar ist, indem die inneren Platten von äußeren, sie umfassenden Platten niedergedrückt werden.
  • Von den Darstellungen zeigt Fig. i die Form, wie sie unter die Presse kommt, mit seitlichen Handgriffen, Fig. 2 die Formvorrichtung im Schnitt, Fig. 3 Vorderansicht der Druckpresse, Fig. 4 seitliche Ansicht der Druckvorrichtung, Fig. 5 den fertigen Lehmhohlquader und den punktiert angegebenen Halbquader.
  • In der Zeichnung bedeuten i die Kerne, 2 die Druckschiene mit den Nuten 4 und 3 die Deckplatte, die mit der Bodenplatte 3 ' und den Seitenwänden 9, 1i und 16 den eigentlichen Formkasten bildet, der zum Formen auf den Druckstock 5 mit den seitlichen Widerlagern 5 aufgeschoben wird. Zum Bewegen der Druckschiene z während des Formens dient der Druckhebel 6 und das Zugband 6,1. Beim Aufwärtsbewegen des Druckhebels zum Entfernen werden die an der Druckschiene 2 angebrachten Krampen 7 unter die Laschen 8, die am Formkasten sitzen, geschoben, dadurch die Druckschiene festgelegt und der Formkasten zum Abziehen vom Druckstock frei gemacht. io bedeuten Stifte, die an den Seitenwänden 16 angebracht sind und zum Tragen des Bodens der Kerne i dienen. i, sind Widerlager, die an der Seitenwand _9 angebracht sind und auf denen die Kerne während des Formens ruhen. Um den Formkasten auf die Werktischplatte 15 herauszuziehen und gegebenenfalls abzuheben, sind an den Seitenwänden 16 Handgriffe 14 angebracht.
  • Der Gesamtformkasten ist so groß (Fig. i) gewählt, daß die darin eingebrachten Gutschichten ausreichen, um auch die zuerst nicht ausfüllbaren Raumteile auszufüllen und das ganze Lehmvolumen in einen fest gepreßten Zustand zu versetzen.
  • Zuerst wird die untere Füllmasse auf die Bodenplatte 3"' eingebracht, die verbundenen Lochkerne i (Fig.i) von oben in die vorhandene Lehmmasse bis zu dem Widerlager 12 eingedrückt, hierauf die Form weiter bis zur Höhe der Platte 3 mit Lehm gefüllt und nach Huflegen derselben der Formkasten in die Druckpresse eingeschoben.
  • Mit den beiderseits der Presse angebrachten und miteinander _ verbundenen Druckhebelarmen 6 in Verbindung mit einem Zugband 6-j wird die Druckschiene 2 und damit die Platte 3 durch den Hebeldruck gesenkt, bis die Nut 4 der Druckschiene sich auf die beiden Außenwände 16 des Formkastens aufsetzt. Die Außenwände der auf dem unterstellten Diuckstock 5 sitzenden Form werden nunmehr niedergedrückt, bis sie auf dessen Widerlager 5,1 aufsitzen.
  • Bei beendeter Hebelbewegung sind die Platten 3 und 3' in die Lage 3° gedrängt. Hierbei sind auch alle beim Beschicken noch nicht gefüllten Raumteile der Form ausgefüllt, die ganzen Lehmmassen fest ineinandergepreßt, wobei auch das überflüssige in dem Lehm enthaltene Wasser aus den seitlich der Platte gelassenen Lücken ausgepreßt ist. Die schon bei dem ersten Einschieben des Formkastens in die Presse unter die am Formkasten angebrachten Laschen 8 eingreifenden Krampen 7 heben bei dem Hochschlagen des Hebels 6 die Form aus der Stellung auf dem Druckstock 5 bis zur Höhe der Werktischplatte 15, damit der Formkasten an den Griffen 14 herausgezogen werden kann.
  • Bevor die neue Form ganz durch die Öffnung herausgetreten ist, wird die die Lochkerne tragende Seitenwand ii durch die Stifte io zurückgehalten, so daß beim weiteren Herausziehen der Form sich die konischen Kerne vom Lehm loslösen und die Deck- und Bodenplatten abfallen. Um auch halbe Quader anfertigen zu können, werden auf der angegebenen Linie 13 (Fig. i) Scheidungsplatten in ganzer Formhöhe zux Bildung der Halbquader eingeschraubt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Herstellen von Hohlfalzsteinen aus Lehm für Gebäudewände nach Patent 534 944, gekennzeichnet durch einen über einem feststehenden Block (5) bewegbaren Formkasten mit einem in ihm fest einlegbaren Kern (i), einem innerhalb des Formkastens bewegbaren Boden (3a) und einem Deckel (3) sowie durch einen mit einer Nut (4) versehenen Druckbalken (2), der mit dem Formkasten derart zusammen arbeitet, daß zunächst der Deckel (3) so weit niedergedrückt wird, bis sich die Nut (4) des Druckbalkens (2) auf die Kante des Formkastens aufsetzt, worauf sich beim weiteren Niederdrücken des Druckbalkens der Formkasten über den feststehenden Block (5) so weit verschiebt, bis er sich auf einen Absatz (5a) des Blockes aufsetzt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bewegen des Druckbalkens (2) eine Hebelstange (6) vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abwärtsbewegen des Druckbalkens die Hebelstange (6) mit einem Zugband und zum Zurückbewegen in die Anfangsstellung der Druckbalken (2) mit einer Krampe (7) versehen ist, die an einer am Formkasten angebrachten Lasche (8) angreift.
DEW86121D 1931-05-30 1931-05-30 Vorrichtung zum Herstellen von Hohlfalzsteinen Expired DE601448C (de)

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DE601448C true DE601448C (de) 1934-08-20

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