DE601432C - Elektrischer Widerstand, insbesondere Vorschaltwiderstand fuer Netzanschlussgeraete - Google Patents
Elektrischer Widerstand, insbesondere Vorschaltwiderstand fuer NetzanschlussgeraeteInfo
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- DE601432C DE601432C DE1930601432D DE601432DD DE601432C DE 601432 C DE601432 C DE 601432C DE 1930601432 D DE1930601432 D DE 1930601432D DE 601432D D DE601432D D DE 601432DD DE 601432 C DE601432 C DE 601432C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01C—RESISTORS
- H01C3/00—Non-adjustable metal resistors made of wire or ribbon, e.g. coiled, woven or formed as grids
- H01C3/04—Iron-filament ballast resistors; Other resistors having variable temperature coefficient
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H9/00—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
- H02H9/02—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess current
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Description
- Elektrischer Widerstand, insbesondere Vorschaltwiderstand für Netzanschlußgeräte Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Widerstände und betrifft insbesondere solche Widerstände, die beispielsweise für Netzanschlußgeräte Verwendung finden. Bisher wurden für diese Zwecke sog. Eisenwasserstoffwiderstände verwendet, d. h. Widerstände, die in dünnen Eisendrähten bestehen, welche in einer Glühbirne eingeschlossen und durch Wasserstoff gegen Korrosion geschützt werden. Derartige Widerstände sind verhältnismäßig teuer; die Erfindung bezweckt daher, sie durch einfach und daher billig herzustellende Widerstände zu ersetzen.
- Die Erfindung geht daher für die angegebenen Zwecke nicht von in Birnen eingeschlossenen, sondern von auf einen keramischen Tragkörper aufgebrachten Widerstands-, drähten aus. Als Material für den Widerstandsdraht wird Eisen verwendet, dessen Temperaturkoeffizient bekanntlich mit der Temperaturänderung veränderlich ist, derart, daß der Widerstand von Eisendraht in einem bestimmten Temperaturbereich so stark wächst, daß selbst bei ansteigender Spannung die Stromaufnahme nicht größer wird. Werden nun Eisendrahtwiderstände beispielsweise vor Lampen geschaltet, die gegen Stromüberlastung empfindlich sind, oder vor andere --Instrumente, so nimmt bei auftretenden Spannungserhöhungen der vorgeschaltete Widerstand keinen größeren Strom auf als vorher, so daß die hinter den Widerstand - gelegte Lampe oder das Meßinstrument usw. durch die Widerstände geschützt wird, vorausgesetzt daß die stärkere Strombelastung die richtige Temperaturerhöhung des Drahtes zur Folge hat und nicht die größere Wärmeentwicklung durch größere Wärmeabfuhr nach außen kompensiert wird. Die Erfindung schlägt daher vor, bei Widerständen dieser Art den Widerstandsdraht mit einer besonders geringe Wärmeleitfähigkeitiaufweisenden Isolierschicht abzudecken. Vorteilhaft -wird hierzu eine Bariumoxyd enthaltende Emaille verwendet.
- Das Emaillieren von auf keramischen Tragkörpern aufgewickelten Drahtwiderständen ist bereits bekannt. Doch handelte es sich in den bekannten Fällen stets um den Schutz des üblicherweise aus dem hier nicht verwendbaren Chromnickel hergestellten Widerstandsdrahtes vor Feuchtigkeit und Verzunderung sowie um ausreichende elektrische Isolierung. Demgegenüber steht bei der Erfindung die Wärmeisolationsfähigkeit der aufgebrachten Isolierschicht im Vordergrund.
- Die Erfindung kann such nicht mit bekannten Drahtwiderständen mit Glasurüberzug verglichen werden, bei denen üblicher Chrorrinickeldraht von einer keramischen Masse umgeben ist, über die erst ein Glasurüberzug aufgebracht ist, da dort zwei Schichten auf dem Widerstandsdraht angebracht sind, die jedoch nicht die Aufgabe der Erfindung, nämlich Wärmeisolation, sondern die bereits erwähnten Aufgaben einer normalen Glasur erfüllen sollen. Da bei der erfindungsgemäßen Wärmeisolation des Widerstandsdrahtes das Temperaturgefälle durch die Emailleschicht außerordentlich groß ist, so können Nachteile dadurch entstehen, daß die im höchsten Grad durchWärmespannungen beanspruchte Emaille wenn auch nur feine Haarrisse erhält. Nun ist es bekannt, blanke Widerstandsdrähte zum Schutz gegen Verzunderung o. dgl. in einer sauerstofffreien oder inerten Gasatmosphäre zu halten. Die Erfindung bedient sich dieses Mittels, indem sie den bereits mit einer Wärmeisolierschicht bedeckten Draht zusätzlich in einen zweiten keramischen Behälter luftdicht einschließt und den so gebildeten Hohlraum mit einem sauerstofffreien, vorzugsweise inerten Gas anfüllt. Als Mittel zur Herstellung einer solchen Atmosphäre .schlägt die Erfindung vor, in dem zwischen den beiden keramischen Körpern befindlichen Raum eine chemische Reaktion vor sich gehen zu lassen, die den Sauerstoff verbraucht. Dies kann beispielsweise durch Oxydation und Verzunderung eines in diesem Raum unterge@ brachten dünnen Hilfsdrahtes erfolgen, den man durch elektrischen Strom bis zur Weißglut erhitzt.
- Die Anschlußkontakte werden zweckmäßig in dem Porzellanrohr eingeschmolzen, so daß auch diese Stellen keinen Anlaß zu Störungen geben können und damit die große Lebensdauer der erfindungsgemäß ausgeführten Widerstände gesichert ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE; i. Elektrischer Widerstand, insbesondere Vorschaltwiderstand für Netzanschlußgeräte, mit auf einem keramischen Tragkörper getragenen Widerstandsdraht, dessen Baustoff einen hohen und mit der Belastung stark veränderlichen Temperaturkoeffizienten ,aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandsdraht mit einer besonders geringe Wärmeleitfähigkeit aufweisenden Isolierschicht abgedeckt ist, die beispielsweise aus einer Bariumoxyd enthaltenden Emaille besteht. a. Elektrischer Widerstand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Widerstandsdraht tragende keramische Körper m einem zweiten keramischen Behälter luftdicht eingeschlossen ist und der so gebildete Hohlraum ein sauerstofffreies, vorzugsweise inertes Gas enthält. 3. Verfahren zur Herstellung eines sauerstofffreien Gasraumes für einen elektrischen Widerstand nach Anspruch z, da= durch gekennzeichnet, daß man durch eine chemische Reaktion, beispielsweise durch Oxydation und Verzunderung eines in diesem Raum @ untergebrachten und durch elektrischen Strom erhitzten Drahtes, den ursprünglich mit Luft erfüllten Raum von Sauerstoff befreit.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE601432T | 1930-12-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE601432C true DE601432C (de) | 1934-08-15 |
Family
ID=6574707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930601432D Expired DE601432C (de) | 1930-12-24 | 1930-12-24 | Elektrischer Widerstand, insbesondere Vorschaltwiderstand fuer Netzanschlussgeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE601432C (de) |
-
1930
- 1930-12-24 DE DE1930601432D patent/DE601432C/de not_active Expired
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