Vorrichtung-zum-Wickeln von Hülsen aus Karton, Pappe, Asbestpappe
o. dgl. Bei der Herstellung von Hülsen nach dem Patent 600 561 hat es sich gezeigt,
daß bei der Verwendung sehr starker Wickeldorne die Rollen, die das Material um
den Dorn wikkel.n, so weit nach außen gedreht werden müssen, daß sie nicht mehr
miteinander kämmen. Dadurch ist es möglich, daß das zu wickelnde Material vom Dorn.
abgleitet und zwischen zwei Rollen nach außen wegläuft. Gegenstand der Erfindung
ist nun die Beseitigung dieses übelstandes, dadurch, daß Kämme vorgesehen werden,
die durch die Walzensätze hindurchgreifen, so daß das zu wickelnde Material daran
gehindert wird, nach außen wegzulaufen, sondern in den nächsten Walzensatz geführt
wird.Device for winding cores made of cardboard, cardboard, asbestos cardboard
or the like. In the production of sleeves according to the patent 600 561, it has been shown
that when using very strong mandrels, the rollers that the material around
the mandrel wikkel.n must be turned outwards so far that they no longer
comb each other. This makes it possible that the material to be wound from the mandrel.
slides off and runs away to the outside between two rollers. Subject of the invention
is now the elimination of this problem by providing combs,
which reach through the roller sets, so that the material to be wound on it
is prevented from running away to the outside, but led into the next set of rollers
will.
Es ist bei Vorrichtungen zum Wickeln von Hülsen, bei denen mehrere
Walzen gegen einen Dorn wirken, bekannt, Führungsstücke zwischen den einzelnen Walzen
einzusetzen. Da diese Führungsstücke jedoch der Walzenform bzw. der Dornform angepaßt
sind, können diese Vorrichtungen nicht auf andere Formate verstellt werden. Diesem
Übelstand ist erfindungsgemäß durch die Kämme, die die Rollensätze durchgreifen,
abgeholfen worden, weil die Kämme immer so weit vorgestellt werden können, daß sie
den nächstfolgenden Rollensatz berühren.It is in devices for winding sleeves, in which several
Rolls against a mandrel act, known, guide pieces between the individual rollers
to use. However, since these guide pieces are adapted to the roller shape or the mandrel shape
these devices cannot be adjusted to other formats. This one
Deficiency is according to the invention by the combs that reach through the roller sets,
remedied because the combs can always be advanced so far that they
touch the next set of rollers.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
Es zeigt Abb. i einen Schnitt in Linie I-1 der Abb. 2, Abb. 2 eine Ansicht auf einen
Walzensatz, Abb.3 einen Schnitt quer zur Wickelrichtung.In the drawing, the subject matter of the invention is shown, for example.
It shows Fig. I a section in line I-1 of Fig. 2, Fig. 2 is a view of one
Roller set, Fig. 3 a section transverse to the winding direction.
Entsprechend dem Hauptpatent wird das Werkstück i über einen Anlegetisch
2 von Hand oder mechanisch dem Wickeldorn 3 zugeführt. Ist der Wickeldorn sehr stark,
wie im vorliegenden Falle angenommen ist, so sind die Walzensätze 4, 4', 4", 4"'
sehr weit von der Dornachse weggeschwenkt und greifen nicht mehr kammartig ineinander
-ein. Dadurch ist es möglich, daß das Werkstück i, das sich der Wicklung infolge
seiner Elastizität widersetzt, nach außen strebt und durch eine Lücke zwischen zwei
Rollensätzen nach außen wegläuft. Um dies zu verhüten, sind Kämme 26 vorgesehen,
die mit ihren Zinken durch die Eindrehungen 16 des zugehörigen Rollensatzes hindurchgreifen
und soweit durch Langloch 27 und Schrauben 28 verstellbar sind, daß sie bis an die
Rollen 15 des nächsten Walzensatzes heranreichen. Das nach außen strebende
Werkstück i wird durch die Kämme 26 nunmehr zu dem nächstfolgenden Rollensatz geführt
und von diesem erfaßt und gegen den Dorn gedrückt. Auf diese Weise ist der Wickelvorgang
einwandfrei sichergestellt, auch dann, wenn die Rollensätze nicht mehr selbst kammartig
ineinandergreifen. Zur Befestigung der Kämme 26, z6' und 26" ist eine Auflage 29
zwischen den Hebeln 12 und 24 angeordnet, oder @es sind die Hebel i 2, 24 und die
Auflage 29 aus einem Gußstück hergestellt.According to the main patent, the workpiece i is fed manually or mechanically to the winding mandrel 3 via a feed table 2. If the winding mandrel is very strong, as is assumed in the present case, the roller sets 4, 4 ', 4 ", 4"' are pivoted very far away from the mandrel axis and no longer engage in one another in a comb-like manner. As a result, it is possible that the workpiece i, which opposes the winding due to its elasticity, strives to the outside and runs away to the outside through a gap between two sets of rollers. In order to prevent this, combs 26 are provided, which reach with their prongs through the grooves 16 of the associated roller set and are adjustable through elongated hole 27 and screws 28 that they reach up to the rollers 15 of the next roller set. The outwardly striving workpiece i is now guided by the combs 26 to the next following roller set and grasped by this and pressed against the mandrel. In this way, the winding process is perfectly ensured, even if the roller sets no longer interlock themselves in a comb-like manner. To attach the combs 26, z6 'and 26 ", a support 29 is arranged between the levers 12 and 24, or @es the levers i 2, 24 and the support 29 are made from one casting.