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Der
Tumor-Nekrose-Faktor (TNF) und Interleukin-1 (IL-1) sind Zytokine,
die mit einer großen
Auswahl von biologischen Prozessen in Verbindung gebracht wurden, einschließlich einer
Entzündung.
Die Rekrutierung von Immunzellen an die Stellen einer Verletzung
beteiligt die aufeinander abgestimmten Wechselwirkungen einer großen Anzahl
von löslichen
Mediatorsubstanzen. Mehrere Zytokine scheinen Schlüsselrollen
in diesen Prozessen zu spielen, insbesondere IL-1 und TNF. Beide Zytokine
stammen zusammen mit anderen Zelltypen von mononuklearen Zellen
und Makrophagen. Physiologisch bewirken sie viele der gleichen proinflammatorischen
Reaktionen einschließlich
Fieber, Schlaf und Anorexie, Mobilisierung und Aktivierung von polymorphkernigen
Leukozyten, Induktion der Cyclooxygenase- und Lipoxygenase-Enzyme,
einen Anstieg der Expression von Adhäsionsmolekülen, Aktivierung von B-Zellen, T-Zellen
und natürlichen
Killerzellen und die Stimulation der Produktion von anderen Zytokinen.
Andere Wirkungen umfassen einen Beitrag zur Gewebedegeneration,
welche bei chronischen entzündlichen
Beschwerden zu sehen ist, wie etwa eine Stimulierung der Fibroblastenproliferation,
Induktion von Collagenase usw. Sie wurden auch mit dem Prozess der
Knochenresorption und der Regulation von Fettgewebe in Verbindung
gebracht. Somit spielen diese Zytokine bei einer großen Zahl
von pathologischen Beschwerden eine Schlüsselrolle, einschließlich rheumatoider
Arthritis, entzündlicher
Darmerkrankung, Diabetes, Fettleibigkeit, Verlust von Knochenmasse,
Krebs, neurologischen Beschwerden wie etwa ischämischer Schlag oder geschlossene
Kopfverletzungen usw.
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Zytokine
lösen durch
Bindung und Aktivierung ihrer verwandten Rezeptoren eine Vielzahl
von Veränderungen
der Genexpression in ihren Zielzellen aus. Die Rezeptoraktivierung
setzt bestimmte biochemische Ereignisse in Gang, einschließlich der
Aktivierung von ansonsten latenten Transkriptionsfaktoren. Die Mitglieder
der NF-κB-Rel-Familie
der Transkriptionsfaktoren stellen einige der bedeutendsten dieser
Transkriptionsfaktoren dar, die mit der Regulation von Genen in
Verbindung gebracht wurden, die bei einer Entzündung, bei der Zellproliferation,
Apoptose und mehreren anderen grundlegenden zellulären Funktionen
beteiligt sind (Verma et al., Genes Dev. 9, 2723 (1995); Baichwal & Baeuerle, Curr.
Biol. 7, 94 (1997)).
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Das
am besten untersuchte Mitglied dieser Transkriptionsfaktor-Familie
ist NF-κB,
der in Zellen im Allgemeinen als Heterodimer von zwei Proteinen
vorliegt: p50 (NF-κB1)
und p65 (RelA), obwohl auch Homodimere dieser einzelnen Bestandteile
möglich
sind (Baeuerle und Baltimore, Cell, 53, 211 (1988); Baeuerle und Henkel,
Annu. Rev. Immunol. 12, 141 (1994)). NF-κB befindet sich in seiner inaktiven
Form im Zytoplasma von Zellen. Als Reaktion auf verschiedene Arten
von Stimuli, wie etwa proinflammatorische Zytokine (z. B. TNF und IL-1),
ultraviolette Strahlung und eine virale Infektion (Verma, 1995;
Baichwal, 1997; Cao et al., Science, 271, 1128 (1996)) wandert NF-κB zum Nucleus.
Es ist gezeigt worden, dass TNF und IL-1 bei einer großen Vielzahl von
pathologischen Störungen,
einschließlich
rheumatoider Arthritis, septischem Schock, entzündlicher Darmerkrankung, Störungen der
kutanen Sensibilität,
neurologischem Trauma wie etwa Schlag oder geschlossene Kopfverletzungen
usw. die zwei wesentlichen proinflammatorischen Agenzien darstellen.
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In
seinem inaktiven Zustand wird das NF-κB-Heterodimer durch eine Assoziation
mit inhibitorischen IκB-Proteinen
im Zytoplasma gehalten. Kürzlich
ist die dreidimensionale Struktur eines ternären NF-κB/IκB-Komplexes aufgelöst worden
(Huxford et al., Cell, 95, 759 (1998); Jacobs et al., Cell, 95,
749 (1998)). Wenn Zellen mit den geeigneten Stimuli, wie etwa IL-1
oder TNF behandelt werden, werden intrazelluläre Signaltransduktionswege
aktiviert, die schließlich
zur Phosphorylierung von IκB-Proteinen
an zwei spezifischen Resten (Serine 32 und 36 bei IκBα, Serine
19 und 23 bei IκBβ) führen. Eine
Mutation an einem oder an beiden Serinresten macht IκB gegenüber einer
Zytokin-induzierten Phosphorylierung resistent. Diese signalinduzierte
Phosphorylierung zielt auf die Ubiquitinierung und Proteosomen-vermittelte Degradation
von IκB, was
eine nukleare Translokation von NF-κB ermöglicht (Thanos und Maniatis,
Cell, 80, 529 (1995)). Der einzige regulierte Schritt im IκB-Degradationsweg
ist die Phosphorylierung von IκB
durch IκB-Kinasen
(IKK) (Yaron et al., EMBO J. 16, 6486 (1997)).
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In
den letzten Jahren sind mehrere Zwischenschritte der TNF- und IL-1-aktivierten Signalwege
aufgeklärt
worden, die zu einer IκB-Phosphorylierung
führen.
Beide Wege scheinen auf der Stufe der Proteinkinase NIK (NF-κB induzierende Kinase)
zusammenzukommen (Malinin et al., Nature, 385, 540 (1997); Song
et al., Proc. Natl. Acad. Sci. USA, 94, 9792 (1997)). Ebenso sind
die Proteinkinasen MEKK1 und MLK3 mit der Induktion der IKK-Aktivität in Verbindung
gebracht worden (Lee et al., Proc. Natl. Acad. Sci. USA 95, 9319 (1998);
Hehner et al., Mol. Cell Biol. 20, 2556, (2000)). Während die
spezifischen Details darüber,
wie diese oder andere intermediäre
Proteine mit der IKK-Aktivität
in Zellen Wechselwirken und/oder die IKK-Aktivität in Zellen stimulieren können, etwas
unklar bleiben, ist bei der Aufklärung der für die IκB-Phosphorylierung verantwortlichen
Enzyme ein wesentlicher Fortschritt erzielt worden. Es sind zwei
IKK-Enzyme gefunden worden, die im Allgemeinen als IKKα und IKKβ (Woronicz
et al., Science, 278, 866 (1997); Zandi et al., Cell, 91, 243 (1997))
oder IKK-1 und IKK-2 (Mercurio et al., Science, 278, 860 (1997))
bezeichnet werden. Beide IKK-Formen können als Homodimere und als
Heterodimere IKKα/IKKβ vorliegen.
Ein anderer kürzlich
gefundener Bestandteil des IκB-Kinasekomplexes
ist ein regulatorisches Protein, das als IKK-Gamma oder NEMO (NF-κB-Essential Modulator)
bekannt ist (Rothwarf et al., Nature, 395, 297 (1998)). NEMO enthält keine
katalytische Domäne
und so scheint es, dass es keine direkte Kinaseaktivität besitzt
und dass es wahrscheinlich einer regulatorischen Funktion dient.
Vorhandene Daten deuten darauf hin, dass die vorherrschende Form
von IKK in Zellen ein IKKα/IKKβ-Heterodimer
ist, das entweder mit einem Dimer oder einem Trimer von NEMO assoziiert
ist (Rothwarf et al., Nature, 395, 297 (1998)).
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Biochemische
und molekularbiologische Experimente haben IKKα und IKKβ eindeutig als die wahrscheinlichsten
Mediatoren der TNF- und IL-1-induzierten IκB-Phosphorylierung und Degradation identifiziert, was
zu einer NF-κB-Aktivierung
und Hochregulierung von Familien von Genen führt, die an inflammatorischen Prozessen
beteiligt sind (Woronicz et al., Science (1997); Karin, Oncogene
18, 6867 (1999); Karin, J. Biol. Chem. 274, 27339 (1999)). IKKα und IKKβ haben sehr ähnliche
Primärstrukturen,
wobei sie eine mehr als 50%-ige Gesamtsequenzidentität aufweisen.
In der Kinasedomäne
sind ihre Sequenzen zu 65% identisch.
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Auf
Basis des momentanen Verständnisses
der kritischen Rolle, die von TNF und IL-1 bei der großen Gruppe
der oben beschriebenen pathologischen Störungen gespielt wird, und der
Beteiligung von IKKα und IKKβ bei der
Signaltransduktion von beiden Zytokinen würde das Auffinden von Verbindungen,
die eine dieser Kinasen wirksam und selektiv inhibiert, bei der
Therapie dieser Beschwerden bzw. Störungen zu einem bedeutenden
Fortschritt führen.
In dieser Anmeldung beschreiben wir eine neue Art von Verbindungen,
die solch eine gewünschte
Aktivität
aufweisen.
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Zusammenfassung der Erfindung
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In
einem Aspekt stellt die vorliegende Erfindung Verbindungen bereit,
die bei der Behandlung von inflammatorischen, metabolischen oder
malignen Störungen
bzw. Erkrankungen verwendbar sind, mit der Formel:
oder ein pharmazeutisch verträgliches
Salz davon,
wobei
W N ist;
X CH ist;
Y O oder
S ist;
Z aus H, (C
1-C
10)-Alkyl,
(C
3-C
10)-Cycloalkyl,
(C
4-C
10)-Cycloalkyl-alkyl,
(C
2-C
10)-Alkenyl, (C
2-C
10)-Alkinyl und NR
2R
3 ausgewählt ist;
R
1, R
2 und R
3 unabhängig
aus H, (C
1-C
10)-Alkyl,
(C
3-C
10)-Alkenyl,
(C
2-C
10)-Alkinyl, (C
1-C
10)-Heteroalkyl, (C
3-C
10)-Cycloalkyl,
(C
4-C
10)-Cycloalkyl-alkyl,
(C
3-C
10)-Cycloheteroalkyl-alkyl,
(C
3-C
10)-Cycloheteroalkyl,
Aryl, Aryl-(C
1-C
4)-alkyl,
Aryl-(C
1-C
4)-heteroalkyl, Heteroaryl-(C
1-C
4)-alkyl, Heteroaryl-(C
1-C
4)-heteroalkyl und Perfluor(C
1-C
6)-alkyl ausgewählt sind; und wobei, wenn Z
NR
2R
3 ist, R
2 und R
3 kombiniert
sein können,
um einen 5- bis 7-gliedrigen Heterocyclylring zu bilden;
R
4 aus H, (C
1-C
6)-Alkyl, (C
3-C
6)-Cycloalkyl, (C
4-C
7)-Cycloalkyl-alkyl, (C
2-C
6)-Alkenyl
und (C
2-C
6)-Alkinyl
ausgewählt
ist;
A aus
ausgewählt ist;
wobei
R
5, R
6, R
7 und R
8 unabhängig aus
H, Halogen, CF
3, (C
1-C
6)-Alkyl, (C
2-C
6)-Alkenyl,
(C
2-C
6)-Alkinyl, (C
1-C
6)-Heteroalkyl,
(C
1-C
6)-Alkoxy,
(C
1-C
6)-Thioalkoxy,
Amino, (C
1-C
6)-Alkylamino,
Di-(C
1-C
6)-alkylamino, (C
3-C
10)-Cycloalkyl,
(C
4-C
10)-Cycloalkyl-alkyl,
(C
3-C
10)-Cycloheteroalkyl,
(C
3-C
10)-Cycloheteroalkyl-alkyl,
Cyano, Nitro, (C
1-C
6)-Acyl,
(C
1-C
6)-Acylamino,
(C
1-C
6)-Alkoxycarbonyl,
(C
1-C
6)-Alkoxycarbonyl-(C
1-C
6)-alkyl, CONH
2, CO-NH-(C
1-C
6)-Alkyl, CO-N[(C
1-C
6)-Alkyl]
2, SO
2NH
2, SO
2NH-(C
1-C
6)-Alkyl, SO
2N[(C
1-C
6)-Alkyl]
2 und (C
1-C
6)-Heteroalkoxy ausgewählt sind; oder zwei benachbarte
R-Gruppen, welche aus R
5, R
6,
R
7 und R
8 ausgewählt sind,
miteinander verknüpft
sein können,
um einen neuen 5- oder 6-gliedrigen
carbocyclischen oder heterocyclischen Ring zu bilden; und wobei
jegliche der Gruppen R
5, R
6,
R
7 und R
8 gegebenenfalls
mit 1 bis 3 Substituenten, welche aus CN, (C
1-C
6)-Alkyl-SO
2, (C
1-C
6)-Heteroalkyl-SO
2, CONH
2, CO-NH-(C
1-C
6)-Alkyl, CO-N[(C
1-C
6)-Alkyl]
2, SO
2NH
2, SO
2NH-(C
1-C
6)-Alkyl oder
SO
2N[(C
1-C
6)-Alkyl]
2 ausgewählt sind,
substituiert sind; und
B aus substituiertem oder unsubstituiertem
Imidazolyl, substituiertem oder unsubstituiertem Thiazolyl und substituiertem
oder unsubstituiertem Triazolyl ausgewählt ist.
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Solange
nichts anderes angegeben ist, sollen die in der obigen Formel bereitgestellten
Verbindungen pharmazeutisch verträgliche Salze davon umfassen.
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In
einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung pharmazeutische
Zusammensetzungen bereit, umfassend eine oder mehrere Verbindungen
mit der Formel I in Beimischung mit einem pharmazeutisch verträglichen
Träger
oder einem Exzipienten.
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In
noch einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung Verfahren
für die
Behandlung einer inflammatorischen, metabolischen oder malignen
Störung
bzw. Erkrankung bereit, umfassend Verabreichen einer Verbindung
mit der Formel I an einen Patienten, der einer solchen Behandlung
bedarf.
-
Ausführliche Beschreibung der Erfindung
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Abkürzungen und Definitionen
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Die
hierin verwendeten Abkürzungen
sind herkömmlich,
solange sie nicht auf andere Art definiert werden. Solange nichts
anderes angegeben ist, haben die folgenden, in der Beschreibung
und den Ansprüchen verwendeten
Begriffe die unten angegebenen Bedeutungen:
„Acyl" bedeutet die Gruppe
-C(O)R', worin R' Wasserstoff, Alkyl,
Cycloalkyl, Cycloalkyl-Alkyl, Aryl, Aryl-Alkyl und Variationen dieser
Gruppen bedeutet, worin ein oder mehrere Kohlenstoffatome mit Heteroatomen
ersetzt wurden.
„Alkyl" bedeutet einen linearen
gesättigten
monovalenten Kohlenwasserstoffrest oder einen verzweigten gesättigten
monovalenten Kohlenwasserstoffrest mit der im Präfix angezeigten Zahl an Kohlenstoffatomen. (C1-C6)-Alkyl bedeutet
beispielsweise, dass Methyl, Ethyl, n-Propyl, 2-Propyl, tert-Butyl,
Pentyl und dergleichen umfasst sind. Wenn kein Präfix umfasst
ist, um die Anzahl der Kohlenstoffatome der Hauptkette in einem
Alkylteil anzuzeigen, hat bei jeder der Definitionen hierin (z.
B. Alkyl, Alkenyl, Alkoxy, Aralkyloxy) der Rest oder der Teil davon
sechs oder weniger Hauptketten-Kohlenstoffatome.
„Perfluoralkyl" bezieht sich auf
eine Alkylgruppe mit der angezeigten Zahl an Kohlenstoffatomen,
worin einige der gebundenen Wasserstoffatome durch Fluoratome ersetzt
wurden, in einer Anzahl im Bereich von 1 bis zur maximalen Zahl
der Wasserstoffatome an der Alkylgruppe.
„Alkylen" bedeutet einen linearen gesättigten
bivalenten Kohlenwasserstoffrest oder einen verzweigten gesättigten
bivalenten Kohlenwasserstoffrest mit der im Präfix angezeigten Zahl an Kohlenstoffatomen.
(C1-C6)-Alkylen
bedeutet, dass Methylen, Ethylen, Propylen, 2-Methylpropylen, Pentylen
und dergleichen enthalten sind.
„Alkenyl” bedeutet einen linearen monovalenten
Kohlenwasserstoffrest oder einen verzweigten monovalenten Kohlenwasserstoffrest
mit der im Präfix
angezeigten Zahl an Kohlenstoffatomen, und der mindestens eine Doppelbindung
enthält.
Beispielsweise bedeutet (C2-C6)-Alkenyl,
dass Ethenyl, Propenyl und dergleichen enthalten sind.
„Alkynyl" bedeutet einen linearen
monovalenten Kohlenwasserstoffrest oder einen verzweigten monovalenten Kohlenwasserstoffrest
mit mindestens einer Dreifachbindung und mit der im Präfix angezeigten
Zahl an Kohlenstoffatomen. Beispielsweise bedeutet (C2-C6)-Alkynyl, dass Ethynyl, Propynyl und dergleichen
enthalten sind.
„Alkoxy", „Aryloxy", „Aralkyloxy" oder „Heteroaralkyloxy" bedeutet einen Rest
-OR, worin R ein Alkyl, Aryl, Aralkyl bzw. Heteroaralkyl ist, wie
hierin definiert, z. B. Methoxy, Phenoxy, Benzyloxy, Pyridin-2-ylmethyloxy
und dergleichen.
„Alkoxycarbonylalkyl" bedeutet einen Rest
-RaC(O)Rb, worin
Ra eine Alkylengruppe wie oben definiert
und Rb eine Alkoxygruppe wie oben definiert
ist, beispielsweise Methoxycarbonylethyl, Ethoxycarbonylbutyl und
dergleichen.
„Aryl" bedeutet einen monovalenten
monocyclischen oder bicyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffrest mit
6 bis 10 Ringatomen, der jeweils unabhängig mit ein bis vier Substituenten
substituiert ist, bevorzugt mit einem, zwei oder drei Substituenten,
ausgewählt
aus Alkyl, Cycloalkyl, Cycloalkyl-Alkyl, Halogen, Nitro, Cyano, Hydroxy,
Alkoxy, Amino, Acylamino, Mono-Alkylamino, Di-Alkylamino, Halogenalkyl,
Halogenalkoxy, Heteroalkyl, COR (worin R Wasserstoff, Alkyl, Cycloalkyl,
Cycloalkyl-Alkyl, Phenyl oder Phenylalkyl ist), -(CR'R'')n-COOR (worin n eine ganze Zahl von 0 bis
5 ist, R' und R'' jeweils unabhängig Wasserstoff oder Alkyl
ist und R Wasserstoff, Alkyl, Cycloalkyl, Cycloalkylalkyl, Phenyl
oder Phenylalkyl ist) oder -(CR'R'')n-CONRaRb (worin n eine
ganze Zahl von 0 bis 5 ist, R' und
R'' jeweils unabhängig Wasserstoff
oder Alkyl ist und Ra und Rb jeweils unabhängig voneinander
Wasserstoff, Alkyl, Cycloalkyl, Cycloalkylalkyl, Phenyl oder Phenylalkyl
ist). Insbesondere umfasst der Begriff Aryl Phenyl, Biphenyl, 1-Naphthyl
und 2-Naphthyl und die Derivate davon, ist jedoch nicht darauf beschränkt.
„Aralkyl” bedeutet
einen Rest -RaRb,
worin Ra eine Alkylengruppe (mit sechs oder
weniger Hauptketten-Kohlenstoffatome) und Rb eine
Arylgruppe wie hierin definiert ist, z. B. Benzyl, Phenylethyl,
3-(3-Chlorphenyl)-2-methylphenyl und dergleichen.
„Aralkenyl" bedeutet einen Rest
-RaRb, worin Ra eine Alkenylengruppe und Rb eine
Arylgruppe wie hierin definiert ist, z. B. 3-Phenyl-2-propenyl und
dergleichen.
„Arylheteroalkyl" bedeutet einen Rest
-RaRb, worin Ra eine Heteroalkylengruppe und Rb eine
Arylgruppe wie hierin definiert ist, z. B. 2-Hydroxy-2-phenylethyl,
2-Hydroxy-1-hydroxymethyl-2-phenylethyl
und dergleichen.
„Cycloalkyl" bedeutet einen gesättigten
monovalenten cyclischen Kohlenwasserstoffrest mit 3 bis 7 Ringatomen.
Das Cycloalkyl kann optional jeweils unabhängig mit einem, zwei oder drei
Substituenten substituiert sein, ausgewählt aus Alkyl, optional substituiertem
Phenyl oder -C(O)R (worin R Wasserstoff, Alkyl, Halogenalkyl, Amino,
Acylamino, Mono-Alkylamino, Di-Alkylamino, Hydroxy, Alkoxy oder
optional substituiertes Phenyl ist). Insbesondere umfasst der Begriff
Cycloalkyl beispielsweise Cyclopropyl, Cyclohexyl, Phenylcyclohexyl, 4-Carboxycyclohexyl,
2-Carboxamidocyclohexyl,
2-Dimethylaminocarbonylcyclohexyl und dergleichen.
„Cycloalkyl-Alkyl" bedeutet einen Rest
-RaRb, worin Ra eine Alkylengruppe und Rb eine
Cycloalkylgruppe wie hierin definiert ist, z. B. Cyclopropylmethyl,
Cyclohexylpropyl, 3-Cyclohexyl-2-methylpropyl und dergleichen. Das
Präfix,
das die Zahl an Kohlenstoffatomen anzeigt (z. B. C4-C10) bezieht sich auf die gesamte Zahl der
Kohlenstoffatome sowohl vom Cycloalkylteil als auch vom Alkylteil.
„Halogenalkyl" bedeutet ein mit
einem oder mehreren gleichen oder unterschiedlichen Halogenatomen
substituiertes Alkyl, z. B. -CH2Cl, -CF3, -CH2CF3, -CH2CCl3 und dergleichen, und umfasst weiter diejenigen
Alkylgruppen wie etwa Perfluoralkyl, worin alle Wasserstoffatome
durch Fluoratome ersetzt sind. Das Präfix „Halogen" und der Begriff „Halogen" beziehen sich bei einer Beschreibung
eines Substituenten auf -F, -Cl, -Br und -I.
„Heteroalkyl" bedeutet einen Alkylrest
wie hierin definiert mit einem, zwei oder drei Substituenten, jeweils
unabhängig
ausgewählt
aus Cyano, -ORa, -NRRc und -S(O)nRd (worin n eine ganze Zahl von 0 bis 2 ist),
vorausgesetzt, dass die Stelle der Bindung des Heteroalkylrestes
durch ein Kohlenstoffatom des Heteroalkylrestes erfolgt. Ra ist Wasserstoff, Alkyl, Cycloalkyl, Cycloalkyl-Alkyl,
Aryl, Aralkyl, Alkoxycarbonyl, Aryloxycarbonyl, Carboxamido oder
Mono- oder Di-Alkylcarbamoyl. Rb ist Wasserstoff,
Alkyl, Cycloalkyl, Cycloalkyl-Alkyl, Aryl oder Aralkyl. Rc ist Wasserstoff, Alkyl, Cycloalkyl, Cycloalkyl-Alkyl,
Aryl, Aralkyl, Alkoxycarbonyl, Aryloxycarbonyl, Carboxamido, Mono-
oder Di-Alkylcarbamoyl oder Alkylsulfonyl. Rd ist
Wasserstoff (vorausgesetzt, dass n 0 ist), Alkyl, Cycloalkyl, Cycloalkyl-Alkyl,
Aryl, Aralkyl, Amino, Mono-Alkylamino, Di-Alkylamino oder Hydroxyalkyl.
Typische Beispiele umfassen beispielsweise 2-Hydroxyethyl, 2,3-Dihydroxypropyl,
2-Methoxyethyl, Benzoylmethyl, 2-Cyanoethyl und 2-Methylsulfonyl-ethyl.
Bei allen oben genannten kann Ra, Rb, Rc und Rd weiter mit NH2,
Fluor, Alkylamino, Di-Alkylamino, OH oder Alkoxy substituiert sein.
Außerdem
bezieht sich das Präfix, das
die Zahl der Kohlenstoffatome anzeigt (z. B. C1-C10) auf die gesamte Zahl der Kohlenstoffatome
im Teil der Heteroalkylgruppe ohne die Cyano-, -ORa,
-NRbRc oder -S(O)nRd-Anteile.
„Heteroaryl" bedeutet einen monovalenten
monocyclischen oder bicyclischen Rest mit 5 bis 10 Ringatomen mit
mindestens einem aromatischen Ring mit einem, zwei oder drei Ringheteroatomen,
ausgewählt
aus N, O oder S, wobei die restlichen Ringatome C sind, vorausgesetzt,
dass die Stelle der Bindung des Heteroarylrests an einem aromatischen
Ring ist. Der Heteroarylring ist optional jeweils unabhängig mit
einem bis vier Substituenten substituiert, bevorzugt mit einem oder
zwei Substituenten, ausgewählt
aus Alkyl, Cycloalkyl, Cycloalkyl-Alkyl, Halogen, Nitro, Cyano,
Hydroxy, Alkoxy, Amino, Acylamino, Mono-Alkylamino, Di-Alkylamino,
Halogenalkyl, Halogenalkoxy, Heteroalkyl, -COR (worin R Wasserstoff,
Alkyl, Phenyl oder Phenylalkyl ist, -(CR'R'')n-COOR
(worin N eine ganze Zahl von 0 bis 5 ist, R' und R'' jeweils
unabhängig
Wasserstoff oder Alkyl ist und R Wasserstoff, Alkyl, Cycloalkyl,
Cycloalkyl-Alkyl, Phenyl oder Phenylalkyl ist) oder -(CR'R'')n-CONRaRb (worin
n eine ganze Zahl von 0 bis 5 ist, R' und R'' jeweils
unabhängig
Wasserstoff oder Alkyl ist und Ra und Rb jeweils unabhängig voneinander Wasserstoff,
Alkyl, Cycloalkyl, Cycloalkyl-Alkyl, Phenyl oder Phenylalkyl ist).
Insbesondere umfasst der Begriff Heteroaryl Pyridyl, Furanyl, Thienyl,
Thiazolyl, Isothiazolyl, Triazolyl, Imidazolyl, Isoxazolyl, Pyrrolyl,
Pyrazolyl, Pyridazinyl, Pyrimidinyl, Benzofuranyl, Tetrahydrobenzofuranyl,
Isobenzofuranyl, Benzothiazolyl, Benzoisothiazolyl, Benzotriazolyl, Indolyl,
Isoindolyl, Benzoxazolyl, Chinolyl, Tetrahydrochinolyl, Isochinolyl,
Benzimidazolyl, Benzoisoxazolyl oder Benzothienyl und die Derivate
davon, ist jedoch nicht darauf beschränkt.
„Heteroalkyl" bedeutet einen Rest
-RaRb, worin Ra eine Alkylengruppe und Rb eine
Heteroarylgruppe wie hierin definiert ist, z. B. Pyridin-3-ylmethyl,
3-(Benzofuran-2-yl)propyl
und dergleichen.
„Heteroaralkenyl" bedeutet einen Rest
-RaRb, worin Ra eine Alkylengruppe und Rb eine
Heteroarylgruppe wie hierin definiert ist, z. B. 3-(Pyridin-3-yl)propen-2-yl
und dergleichen.
„Heterocyclyl" oder „Cycloheteroalkyl" bedeutet einen gesättigten
oder nicht gesättigten,
nicht aromatischen cyclischen Rest mit 3 bis 8 Ringatomen, worin
ein oder zwei Ringatome Heteroatome sind, ausgewählt aus O, NR (worin R jeweils
unabhängig
Wasserstoff oder Alkyl ist) oder S(O)n (worin
n eine ganze Zahl von 0 bis 2 ist), wobei die restlichen Ringatome
C sind, wobei ein oder zwei C-Atome optional durch eine Carbonylgruppe ersetzt
sein können.
Der Heterocyclylring kann optional jeweils unabhängig mit einem, zwei oder drei
Substituenten substituiert sein, die ausgewählt sind aus Alkyl, Cycloalkyl,
Cycloalkyl-Alkyl, Halogen, Nitro, Cyano, Hydroxy, Alkoxy, Amino,
Mono-Alkylamino, Di-Alkylamino, Halogenalkyl, Halogenalkoxy, -COR
(worin R Wasserstoff, Alkyl, Cycloalkyl, Cycloalkyl-Alkyl, Phenyl
oder Phenylalkyl ist), -(CR'R'')n-COOR (n ist
eine ganze Zahl von 0 bis 5, R' und
R'' sind jeweils unabhängig Wasserstoff
oder Alkyl und R ist Wasserstoff, Alkyl, Cycloalkyl, Cycloalkyl-Alkyl,
Phenyl oder Phenylalkyl) oder -(CR'R'')n-CONRaRb (worin n eine
ganze Zahl von 0 bis 5 ist, R' und
R'' jeweils unabhängig Wasserstoff
oder Alkyl ist, Ra und Rb jeweils
unabhängig
voneinander Wasserstoff, Alkyl, Cycloalkyl, Cycloalkyl-Alkyl, Phenyl oder
Phenylalkyl ist). Insbesondere umfasst der Begriff Heterocyclyl
Tetrahydropyranyl, Piperidino, N-Methylpiperidin-3-yl, Piperazino,
N-Methylpyrrolidin-3-yl,
3-Pyrrolidino, 2-Pyrrolidon-1-yl, Morpholino, Thiomorpholino, Thiomorpholino-1-oxid, Thiomorpholino-1,1-dioxid,
Pyrrolidinyl und die Derivate davon, ist jedoch nicht darauf beschränkt. Das
Präfix,
das die Zahl der Kohlenstoffatome anzeigt (z. B. C3-C10)
bezieht sich auf die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome im Teil der
Cycloheteroalkyl- oder Heterocyclylgruppe ohne die Zahl der Heteroatome.
„Heterocyclylalkyl” oder „Cycloheteroalkyl-Alkyl" bedeutet einen Rest
-RaRb, worin Ra eine Alkylengruppe und Rb eine
Heterocyclylgruppe wie hierin definiert ist, z. B. Tetrahydropyran-2-ylmethyl,
4-Methylpiperazin-1-ylethyl, 3-Piperidinylmethyl und dergleichen.
„Heteroalkylen" bedeutet einen linearen
gesättigten
bivalenten Kohlenwasserstoffrest mit einem bis sechs Kohlenstoffen
oder einen verzweigten gesättigten
Kohlenwasserstoffrest mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen mit einem, zwei
oder drei Substituenten, die jeweils unabhängig ausgewählt sind aus -ORa,
-NRbRc und -S(O)nRd (worin n eine
ganze Zahl von 0 bis 2 ist) worin Ra, Rb, Rc und Rd wie hierin für einen Heteroalkylrest definiert sind.
Beispiele umfassen 2-Hydroxyethan-1,2-diyl, 2-Hydroxypropan-1,3-diyl
und dergleichen.
„Heterosubstituiertes
Cycloalkyl" bedeutet
eine Cycloalkylgruppe, worin ein, zwei oder drei Wasserstoffatome durch
Substituenten ersetzt sind, die jeweils unabhängig ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend
aus Cyano, Hydroxy, Alkoxy, Amino, Acylamino, Mono-Alkylamino, Di-Alkylamino
oder -SOnR (worin n eine ganze Zahl von
0 bis 2 ist, und wenn n 0 ist, R Wasserstoff oder Alkyl ist, und
wenn n 1 oder 2 ist, R Alkyl, Cycloalkyl, Cycloalkylalkyl, Aryl,
Aralkyl, Heteroaryl, Amino, Acylamino, Mono-Alkylamino, Di-Alkylamino
oder Hydroxyalkyl ist). Beispiele umfassen 4-Hydroxycyclohexyl,
2-Aminocyclohexyl usw.
„Heteroalkyl-substituiertes
Cycloalkyl" bedeutet
eine Cycloalkylgruppe, worin ein, zwei oder drei Wasserstoffatome
jeweils unabhängig
durch Heteroalkylgruppen ersetzt sind, vorausgesetzt, dass die Heteroalkylgruppe über eine
Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung
mit der Cycloalkylgruppe verbunden ist. Beispiele umfassen 1-Hydroxymethyl-cyclopent-1-yl,
2-Hydroxymethyl-cyclohex-2-yl und dergleichen.
„Heteroalkyl-substituiertes
Heterocyclyl" bedeutet
eine Heterocyclylgruppe, worin ein, zwei oder drei Wasserstoffatome
jeweils unabhängig
durch Heteroalkylgruppen ersetzt sind, vorausgesetzt, dass die Heteroalkylgruppe
mit der Heterocyclylgruppe über
eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung verbunden ist. Beispiele umfassen
4-Hydroxymethyl-piperidin-1-yl und dergleichen.
„Hydroxyalkyl" bedeutet einen Alkylrest
wie hierin definiert, der mit einer oder mehreren, bevorzugt mit
einer, zwei oder drei Hydroxygruppen substituiert ist, vorausgesetzt,
dass das gleiche Kohlenstoffatom nicht mehr als eine Hydroxygruppe
trägt.
Typische Beispiele umfassen 2-Hydroxyethyl, 2-Hydroxypropyl, 3-Hydroxypropyl,
1-Hydroxymethyl-2-methylpropyl, 2-Hydroxybutyl, 3-Hydroxybutyl,
4-Hydroxybutyl, 2,3-Dihydroxypropyl, 1-Hydroxymethyl-2-hydroxyethyl,
2,3-Dihydroxybutyl, 3,4-Dihydroxybutyl
und 2-Hydroxymethyl-3-hydroxypropyl, bevorzugt 2-Hydroxyethyl, 2,3-Dihydroxypropyl
und 1-Hydroxymethyl-2-hydroxyethyl, sind aber nicht darauf beschränkt. Der
Begriff „Hydroxyalkyl" wird hierin entsprechend
verwendet, um einen Untergruppe der Heteroalkylgruppen zu definieren.
„Optional
substituiertes Phenyl" bedeutet
einen Phenylring, der optional jeweils unabhängig mit einem bis vier Substituenten
substituiert ist, bevorzugt einem oder zwei Substituenten ausgewählt aus
Alkyl, Cycloalkyl, Cycloalkyl-Alkyl, Halogen, Nitro, Cyano, Hydroxy,
Alkoxy, Amino, Acylamino, Mono-Alkylamino, Di-Alkylamino, Halogenalkyl,
Halogenalkoxy, Heteroalkyl, -COR (worin R Wasserstoff, Alkyl, Phenyl
oder Phenylalkyl ist), -(CR'R'')n-COOR (worin
n eine ganze Zahl von 0 bis 5 ist, R' und R'' jeweils
unabhängig
Wasserstoff oder Alkyl ist und R Wasserstoff, Alkyl, Cycloalkyl,
Cycloalkylalkyl, Phenyl oder Phenylalkyl ist), oder -(CR'R'')n-CONRaRb (worin
n eine ganze Zahl von 0 bis 5 ist, R' und R'' jeweils
unabhängig
Wasserstoff oder Alkyl ist und Ra und Rb jeweils unabhängig voneinander Wasserstoff,
Alkyl, Cycloalkyl, Cycloalkylalkyl, Phenyl oder Phenylalkyl ist).
Die
Begriffe „modulieren", „Modulation" und dergleichen
beziehen sich auf die Fähigkeit
einer Verbindung, die Funktion und/oder Expression von IKK zu erhöhen oder
zu verringern, wobei eine IKK-Funktion eine Kinaseaktivität und/oder
Proteinbindung umfasst. Eine Modulation kann in vitro oder in vivo
auftreten. Wie hierin beschrieben, umfasst eine Modulation die Inhibierung
oder Aktivierung der IKK-Funktion
und/oder die Herunterregulation oder Hochregulation der IKK-Expression,
entweder direkt oder indirekt. Ein Modulator aktiviert bevorzugt
die IKK-Funktion und/oder reguliert die IKK-Expression nach oben.
Mehr bevorzugt aktiviert oder inhibiert ein Modulator die IKK-Funktion
und/oder reguliert die IKK-Expression nach oben oder nach unten.
Am meisten bevorzugt inhibiert ein Modulator die IKK-Funktion und/oder
reguliert die IKK-Expression nach unten. Die Fähigkeit einer Verbindung, die
IKK-Funktion zu inhibieren, kann in einem enzymatischen Assay oder
in einem zellbasierten Assay gezeigt werden (z. B. Inhibierung der
IL-1-stimulierten
NF-κB-Aktivierung).
„Austretende
Gruppe" hat die
Bedeutung, die damit gewöhnlich
in der synthetischen organischen Chemie verbunden wird, d. h. ein
Atom oder eine Gruppe, die durch ein Nucleophil verdrängt werden
kann und Halogen (wie etwa Chlor, Brom, Iod), Alkansulfonyloxy,
Arensulfonyloxy, Alkylcarbonyloxy (z. B. Acetoxy), Arylcarbonyloxy,
Mesyloxy, Toxyloxy, Trifluormethansulfonyloxy, Aryloxy (z. B. 2,4-Dinitrophenoxy),
Methoxy, N,O-Dimethylhydroxylamino und dergleichen umfasst.
„Pharmazeutisch
verträglicher
Träger
oder Exzipient" bedeutet
einen Träger
oder einen Exzipienten, der bei der Herstellung einer pharmazeutischen
Zusammensetzung verwendbar ist, der im Allgemeinen sicher, nicht toxisch
und weder biologisch noch auf andere Art unerwünscht ist, und umfasst einen
Träger
oder einen Exzipienten, der ebenso für eine tierärztliche wie eine humane pharmazeutische
Verwendung akzeptabel ist. Ein „pharmazeutisch verträglicher
Träger
oder Exzipient",
wie in der Beschreibung und den Ansprüchen verwendet, umfasst sowohl
einen als auch mehr als einen solchen Träger oder Exzipienten.
„Pharmazeutisch
verträgliches
Salz" einer Verbindung
bedeutet ein Salz, das pharmazeutisch verträglich ist und das die gewünschte pharmakologische
Aktivität
der Elternverbindung besitzt. Solche Salze umfassen:
- (1) Säureadditionssalze,
die mit anorganischen Säuren
wie etwa Salzsäure,
Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure und
dergleichen gebildet werden, oder mit organischen Säuren wie
etwa Essigsäure,
Propionsäure,
Hexylsäure,
Cyclopentanpropionsäure,
Glykolsäure,
Brenztraubensäure,
Milchsäure,
Malonsäure,
Bernsteinsäure,
Apfelsäure,
Maleinsäure,
Fumarsäure,
Weinsäure, Zitronensäure, Benzoesäure, 3-(4-Hydroxybenzoyl)benzoesäure, Zimtsäure, Mandelsäure, Methansulfonsäure, Ethansulfonsäure, 1,2-Ethandisulfonsäure, 2-Hydroxyethansulfonsäure, Benzolsulfonsäure, 4-Chlorbenzolsulfonsäure, 2-Naphthalensulfonsäure, 4-Toluolsulfonsäure, Camphersulfonsäure, 4-Methylbicyclo[2.2.2]-oct-2-en-1-carbonsäure, Glucoheptonsäure, 3-Phenylpropionsäure, Trimethylessigsäure, tertiäre Butylessigsäure, Laurylschwefelsäure, Gluconsäure, Glutaminsäure, Hydroxynaphtoinsäure, Salicylsäure, Stearinsäure, Mukonsäure und
dergleichen gebildet werden; oder
- (2) Salze, die gebildet werden, wenn ein saures Proton in der
Elternverbindung entweder durch ein Metallion ersetzt wird, z. B.
ein Alkalimetallion, ein Erdalkalimetallion oder ein Aluminiumion,
oder mit einer organischen Base koordiniert, wie etwa mit Ethanolamin,
Diethanolamin, Triethanolamin, Trimethylamin, N-Methylglucamin und
dergleichen.
„Prodrugs" bedeutet jede Verbindung,
die in vivo einen aktiven parentalen Wirkstoff gemäß Formel
I freisetzt, wenn solch eine Prodrug an einen Säugerpatienten verabreicht wird.
Prodrugs einer Verbindung der Formel I werden hergestellt durch
Modifizieren funktioneller Gruppen, die in der Verbindung mit der
Formel I vorliegen, auf eine solche Art und Weise, dass die Modifikationen
in vivo unter Freisetzung der parentalen Verbindung abgespalten
werden können.
Prodrugs umfassen Verbindungen mit der Formel I, worin eine Hydroxy-,
Amino- oder Sulfhydrylgruppe in einer Verbindung mit der Formel
I an eine beliebige Gruppe gebunden ist, die in vivo gespalten werden
kann, um eine freie Hydroxyl-, Amino- bzw. Sulfhydrylgruppe zu regenerieren.
Beispiele für Prodrugs
umfassen, sind aber nicht beschränkt
auf Ester (z. B. Acetat, Formiat und Benzoatderivate), Carbamate
(z. B. N,N-Dimethylaminocarbonyl) von funktionalen Hydroxygruppen
in den Verbindungen mit der Formel I und dergleichen.
„Schutzgruppe" bezieht sich auf
eine Gruppierung von Atomen, die bei Verbindung mit einer reaktiven
Gruppe in einem Molekül
dessen Reaktivität
maskiert, verringert oder schützt.
Beispiele für
Schutzgruppen sind in T. W. Greene und P. G. Futs, „Protective
Groups in Organic Chemistry",
(Wiley, 2. Auflage 1991) und Harrison und Harrison et al., „Compendium
of Synthetic Organic Methods",
Bd. 1–8
(John Wiley and Sons. 1971–1996) zu
finden. Typische Aminoschutzgruppen umfassen Formyl, Acetyl, Trifluoracetyl,
Benzyl, Benzyloxycarbonyl (CBZ), tert-Butoxycarbonyl (Boc), Trimethylsilyl
(TMS), 2-Trimethylsilyl-ethansulfonyl (SES), Trityl und substituierte
Tritylgruppen, Allyloxycarbonyl, 9-Fluorenylmethoxyloxycarbonyl
(FMOC), Nitro-veratryloxycarbonyl (NVOC) und dergleichen. Typische
Hydroxyschutzgruppen umfassen diejenigen, worin die Hydroxygruppe entweder
acyliert oder alkyliert wird, wie etwa Benzyl- und Tritylether ebenso
wie Alkylether, Tetrahydropyranylether, Trialkylsilylether und Allylether.
„Behandeln" oder „Behandlung" einer Erkrankung
umfasst: - (1) Verhindern der Erkrankung, d.
h. Bewirken, dass sich die klinischen Symptome der Erkrankung bei
einem Säuger
nicht entwickeln, der gegenüber
der Erkrankung exponiert oder veranlagt ist, jedoch noch keine Symptome
der Erkrankung durchläuft
oder zeigt,
- (2) Inhibieren der Erkrankung, d. h. Stoppen oder Reduzieren
der Entwicklung der Erkrankung oder deren klinischer Symptome, oder
- (3) Lindern der Erkrankung, d. h. Bewirken einer Regression
der Erkrankung oder deren klinischer Symptome.
Wie hierin
verwendet, bezieht sich der Begriff „IKK-vermittelte Störung oder
Erkrankung" und
verwandte Begriffe und Ausdrucksweisen auf eine Störung oder
Erkrankung, die gekennzeichnet ist durch eine unangemessene IKK-Aktivität, z. B.
geringer als oder höher
als normal. Eine unangemessene funktionelle IKK-Aktivität kann als
Ergebnis einer IKK-Expression in Zellen, die normalerweise kein
IKK exprimieren, einer erhöhten IKK-Expression
(was beispielsweise zu inflammatorischen und immunregulatorischen
Störungen
und Erkrankungen führt)
oder einer verringerten IKK-Expression auftreten. Eine IKK-vermittelte
Störung
oder Erkrankung kann vollständig
oder teilweise durch eine unangemessene funktionelle IKK-Aktivität vermittelt
werden. Eine IKK-vermittelte Störung
oder Erkrankung ist jedoch eine Störung oder Erkrankung, worin
die Modulation von IKK eine gewisse Wirkung auf die zugrundeliegende
Störung
oder Erkrankung zur Folge hat (z. B. hat ein IKK-Inhibitor eine
gewisse Verbesserung des Wohlbefindens eines Patienten, zumindest
bei einigen Patienten zur Folge).
Der Begriff „therapeutisch
wirksame Menge" bedeutet
die Menge der betreffenden Verbindung, die bei einem Gewebe, System,
Tier oder Menschen eine biologische oder medizinische Reaktion auslöst, die
durch den Forscher, Tierarzt, Humanmediziner oder einen anderen
Kliniker angestrebt wird. „Eine
therapeutisch wirksame Menge" umfasst
die Menge einer Verbindung, die bei Verabreichung an einen Säuger zur
Behandlung einer Erkrankung ausreichend ist, um solch eine Behandlung
der Erkrankung zu bewirken. Die „therapeutisch wirksame Menge" variiert in Abhängigkeit
von der Verbindung, der Erkrankung und der Schwere der Erkrankung
und dem Alter, Gewicht usw. des zu behandelnden Säugers.
„Optional” oder „gegebenenfalls" in den obigen Definitionen
bedeutet, dass das anschließend
beschriebene Ereignis oder der anschließend beschriebene Umstand auftreten
kann, jedoch nicht auftreten muss und dass die Beschreibung Fälle umfasst,
worin das Ereignis oder der Umstand auftritt und Fälle, worin
dies nicht der Fall ist. Beispielsweise bedeutet „Heterocyclogruppe,
die optional mit einer Alkylgruppe mono- oder disubstituiert ist", dass das Alkyl
vorhanden sein kann, jedoch nicht vorhanden sein muss, und die Beschreibung
umfasst Situationen, worin die Heterocyclogruppe mit einer Alkylgruppe
mono- oder disubstituiert ist und Situationen, worin die Heterocyclogruppe
nicht mit der Alkylgruppe substituiert ist.
Verbindungen, welche
die gleiche Molekularformel aufweisen, die sich jedoch in der Natur
oder Sequenz der Bindung ihrer Atome oder der Anordnung ihrer Atome
im Raum unterscheiden, werden als „Isomere" bezeichnet. Isomere, die sich in der
Anordnung ihrer Atome im Raum unterscheiden, werden als „Stereoisomere" bezeichnet. Stereoisomere,
die keine Spiegelbilder voneinander sind, werden als „Diastereomere" bezeichnet, und
diejenigen, die keine überlagerbaren
Spiegelbilder voneinander sind, werden als „Enantiomere" bezeichnet. Wenn
eine Verbindung ein asymmetrisches Zentrum besitzt, beispielsweise,
wenn sie mit vier unterschiedlichen Gruppen verbunden ist, ist ein
Paar von Enantiomeren möglich.
Ein Enantiomer kann durch die absolute Konfiguration seines asymmetrischen
Zentrums charakterisiert sein und wird durch die R- und S-Sequenzregeln
von Cahn und Prelog beschrieben, oder durch die Art und Weise, auf
die das Molekül
in der Ebene von polarisiertem Licht rotiert, und wird als rechtsdrehend
oder linksdrehend bezeichnet (d. h. als (+)- bzw. (–)-Isomere). Eine chirale Verbindung
kann entweder als einzelnes Enantiomer oder als ein Gemisch davon
vorliegen. Ein Gemisch mit gleichen Anteilen der Enantiomere wird
als ein „racemisches
Gemisch" bezeichnet.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
in stereoisomerer Form vorliegen, wenn sie ein oder mehrere asymmetrische
Zentren oder eine Doppelbindung mit einer asymmetrischen Substitution
aufweisen und daher als einzelne Stereoisomere oder als Gemische
hergestellt werden können.
Solange nichts anderes angegeben ist, soll die Beschreibung einzelne
Stereoisomere ebenso wie Gemische umfassen. Die Verfahren zur Bestimmung
der Stereochemie und der Trennung von Stereoisomeren sind im Fachgebiet
allgemein bekannt (siehe Diskussion in Kapitel 4 von „Advanced
Organic Chemistry",
4. Auflage, J. March, John Wiley and Sons, New York, 1992).
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
auch in radiomarkierter Form hergestellt werden und sind in Assays
zur Evaluierung des Bindungsvermögens
von Verbindungen, die mit IKKα und
IKKβ Wechselwirken,
verwendbar.
-
Ausführungsformen
der Erfindung
-
Verbindungen
-
In
einem Aspekt stellt die vorliegende Erfindung Verbindungen bereit,
die bei der Behandlung von inflammatorischen, metabolischen oder
malignen Störungen
bzw. Erkrankungen verwendbar sind, mit der Formel:
oder ein pharmazeutisch verträgliches
Salz davon,
wobei
W N ist;
X CH ist;
Y O oder
S ist;
Z aus H, (C
1-C
10)-Alkyl,
(C
3-C
10)-Cycloalkyl,
(C
4-C
10)-Cycloalkyl-alkyl,
(C
2-C
10)-Alkenyl, (C
2-C
10)-Alkinyl und NR
2R
3 ausgewählt ist;
R
1, R
2 und R
3 unabhängig
aus H, (C
1-C
10)-Alkyl,
(C
3-C
10)-Alkenyl,
(C
2-C
10)-Alkinyl, (C
1-C
10)-Heteroalkyl, (C
3-C
10)-Cycloalkyl,
(C
4-C
10)-Cycloalkyl-alkyl,
(C
3-C
10)-Cycloheteroalkyl-alkyl,
(C
3-C
10)-Cycloheteroalkyl,
Aryl, Aryl-(C
1-C
4)-alkyl,
Aryl-(C
1-C
4)-heteroalkyl, Heteroaryl-(C
1-C
4)-alkyl, Heteroaryl-(C
1-C
4)-heteroalkyl und Perfluor-(C
1-C
6)-alkyl ausgewählt sind; und wobei, wenn Z
NR
2R
3 ist, R
2 und R
3 kombiniert
sein können,
um einen 5- bis 7-gliedrigen Heterocyclylring zu bilden;
R
4 aus H, (C
1-C
6)-Alkyl, (C
3-C
6)-Cycloalkyl, (C
4-C
7)-Cycloalkyl-alkyl, (C
2-C
6)-Alkenyl
und (C
2-C
6)-Alkinyl
ausgewählt
ist;
A aus
ausgewählt ist;
wobei
R
5, R
6, R
7 und R
8 unabhängig aus
H, Halogen, CF
3, (C
1-C
6)-Alkyl, (C
2-C
6)-Alkenyl,
(C
2-C
6)-Alkinyl, (C
1-C
6)-Heteroalkyl,
(C
1-C
6)-Alkoxy,
(C
1-C
6)-Thioalkoxy,
Amino, (C
1-C
6)-Alkylamino,
Di-(C
1-C
6)-alkylamino, (C
3-C
10)-Cycloalkyl,
(C
4-C
10)-Cycloalkyl-alkyl,
(C
3-C
10)-Cycloheteroalkyl,
(C
3-C
10)-Cycloheteroalkyl-alkyl,
Cyano, Nitro, (C
1-C
6)-Acyl,
(C
1-C
6)-Acylamino,
(C
1-C
6)-Alkoxycarbonyl,
(C
1-C
6)-Alkoxycarbonyl-(C
1-C
6)-alkyl, CONH
2, CO-NH-(C
1-C
6)-Alkyl, CO-N[(C
1-C
6)-Alkyl]
2, SO
2NH
2, SO
2NH-(C
1-C
6)-Alkyl, SO
2N[(C
1-C
6)-Alkyl]
2 und (C
1-C
6)-Heteroalkoxy ausgewählt sind; oder zwei benachbarte
R-Gruppen, welche aus R
5, R
6,
R
7 und R
8 ausgewählt sind,
miteinander verknüpft
sein können,
um einen neuen 5- oder 6-gliedrigen
carbocyclischen oder heterocyclischen Ring zu bilden; und wobei
jegliche der Gruppen R
5, R
6,
R
7 und R
8 gegebenenfalls
mit 1 bis 3 Substituenten, welche aus CN, (C
1-C
6)-Alkyl-SO
2, (C
1-C
6)-Heteroalkyl-SO
2, CONH
2, CO-NH-(C
1-C
6)-Alkyl, CO-N[(C
1-C
6)-Alkyl]
2, SO
2NH
2, SO
2NH-(C
1-C
6)-Alkyl oder
SO
2N[(C
1-C
6)-Alkyl]
2 ausgewählt sind,
substituiert sind; und
B aus substituiertem oder unsubstituiertem
Imidazolyl, substituiertem oder unsubstituiertem Thiazolyl und substituiertem
oder unsubstituiertem Triazolyl ausgewählt ist.
-
Der
Buchstabe B stellt einen substituierten oder nicht substituierten
Ring dar, worin die Substituenten des Rings B ausgewählt sind
aus Halogen, CF3, CF3O,
(C1-C6)-Alkyl, Perfluor-(C1-C6)-Alkyl, (C2-C6)-Alkenyl, (C2-C6)-Alkinyl, (C1-C6)-Heteroalkyl, (C1-C6)-Alkoxy, (C1-C6)-Thioalkoxy, Amino, (C1-C6)-Alkylamino, Di-(C1-C6)-Alkylamino,
(C3-C10)-Cycloalkyl,
(C4-C10)-Cycloalkyl-Alkyl,
(C3-C10)-Cycloheteroalkyl, Cyano,
Nitro, Sulfonamido, (C1-C6)-Acyl,
(C1-C6)-Acylamino,
(C1-C6)-Alkoxycarbonyl,
(C1-C6)-Alkoxycarbonyl-(C1-C6)-Alkyl, Carboxamido
und (C1-C6)-Heteroalkoxy.
-
Mehr
bevorzugt ist B ausgewählt
aus 1-Methylimidazol-5-yl, 1-(Trifluormethyl)imidazol-5-yl, 5-Methylimidazol-1-yl,
5-(Trifluormethyl)imidazol-1-yl, Thiazol-5-yl, Imidazol-1-yl, 1-Methyl-1,3,4-triazolyl
und 4-Methyl-1,2,4-triazol-3-yl.
-
In
einer Gruppe der Ausführungsformen
ist W N und X CH. In dieser Gruppe der Ausführungsformen ist Y bevorzugt
O oder S. Mehr bevorzugt ist R
4 H oder CH
3. Noch mehr bevorzugt ist A ausgewählt aus:
worin
die Symbole R
5, R
6 und
R
7 die oben angegebenen Bedeutungen besitzen
und R
8 H ist. In dieser Gruppe der Ausführungsformen
sind auch diejenigen bevorzugt, worin B ein Stickstoffatom an einer
Position enthält, die
2 Atome entfernt ist von dem Atom, an dem B mit dem Rest des Moleküls verbunden
ist. Mehr bevorzugt ist B ein substituiertes oder nicht substituiertes
Imidazolyl, ein substituiertes oder nicht substituiertes Thiazolyl und
ein substituiertes oder nicht substituiertes Triazolyl. Noch mehr
bevorzugt ist B ausgewählt
aus 1-Methylimidazol-5-yl, 1-(Trifluormethyl)imidazol-5-yl, 5-Methylimidazol-1-yl,
5-(Trifluormethyl)imidazol-1-yl, Thiazol-5-yl, Imidazol-1-yl, 1-Methyl-1,3,4-triazolyl
und 4-Methyl-1,2,4-triazol-3-yl.
-
In
einer anderen Gruppe von Ausführungsformen
ist W N und X CH. In dieser Gruppe der Ausführungsformen ist Y bevorzugt
O oder S. Mehr bevorzugt ist Z NR2R3.
-
In
noch einer anderen Gruppe von bevorzugten Ausführungsformen ist Y S, Z ist
NH2 und R1 ist (C1-C6)-Alkyl, (C1-C6)-Heteroalkyl
oder (C3-C10)-Cycloheteroalkyl-Alkyl. In dieser
Gruppe der Ausführungsformen
sind die bevorzugten Gruppen jeweils für A und B die gleichen, die
oben beschrieben wurden.
-
In
noch einer anderen Gruppe von Ausführungsformen ist Y S, Z ist
NH2 und R1 ist CH3. In dieser Gruppe der Ausführungsformen
sind bevorzugte Gruppen jeweils für A und B die gleichen, die
oben beschrieben wurden.
-
In
einer anderen Gruppe von bevorzugten Ausführungsformen ist W N, X ist
CH, Y ist O oder S, Z ist H, CH
3, NH
2 oder NHCH
3; R
1 ist H, (C
1-C
6)-Alkyl, (C
1-C
10)-Heteroalkyl,
(C
4-C
10)-Cycloheteroalkyl-Alkyl, (C
3-C
10)-Cycloheteroalkyl,
Aryl-(C
1-C
4)-alkyl, Aryl-(C
1-C
4)-heteroalkyl,
Heteroaryl-(C
1-C
4)-alkyl,
Heteroaryl-(C
1-C
4)-heteroalkyl oder
Perfluor-(C
1-C
6)-alkyl,
R
4 ist H, A stellt
dar, worin R
6 und
R
7 jeweils unabhängig ausgewählt sind aus H, Halogen, CF
3, CF
3O, (C
1-C
4)-Alkyl, (C
2-C
4)-Alkenyl, (C
2-C
4)-Alkinyl, (C
1-C
4)-Heteroalkyl,
(C
3-C
10)-Cycloheteroalkyl-Alkyl
und Cyano; B stellt ein fünfgliedriges
aromatisches Ringsystem mit mindestens einem Stickstoffatom dar.
Bevorzugt enthält
B 1-2 Stickstoffatome und 0-1 Schwefelatome. Am meisten bevorzugt
ist B nicht substituiert oder mit (C
1-C
3)-Alkyl, CF
3, Cyano oder
Halogen substituiert. Am meisten bevorzugt in dieser Gruppe von
Ausführungsformen
sind Verbindungen, worin Z NH
2 ist, R
6 H, Halogen, CF
3,
CF
3O, (C
1-C
4)-Alkyl, (C
2-C
4)-Alkenyl, (C
1-C
4)-Heteroalkyl, (C
3-C
10)-Cycloheteroalkyl-Alkyl oder Cyano ist,
und die Alkyl-, Alkenyl- und Heteroalkoxygruppen optional weitere
Substituenten tragen, die ausgewählt
sind aus Cyano, Carboxamido, (C
1-C
3)-Alkylsulfonyl
oder (C
1-C
3)-Alkoxy,
und R
7 H, Halogen, CF
3,
CF
3O, (C
1-C
4)-Alkyl, (C
2-C
4)-Alkenyl,
(C
2-C
4)-Alkinyl,
(C
1-C
4)-Heteroalkyl
oder Cyano ist.
-
In
einer anderen Gruppe von bevorzugten Ausführungsformen ist Z NH
2, R
6 ist H, Halogen,
CF
3, CF
3O, (C
1-C
4)-Alkyl, (C
2-C
4)-Alkenyl, (C
1-C
4)-Heteroalkyl,
(C
3-C
10)-Cycloheteroalkyl-Alkyl
oder Cyano, worin die Alkyl-, Alkenyl- und Heteroalkylgruppen optional
weitere Substituenten tragen, ausgewählt aus Cyano, Carboxamido,
(C
1-C
3)-Alkylsulfonyl oder
(C
1-C
3)-Alkoxy,
und R
7 ist H, Halogen, CF
3,
CF
3O, (C
1-C
4)-Alkyl, (C
2-C
4)-Alkenyl, (C
2-C
4)-Alkinyl, (C
1-C
4)-Heteroalkyl oder Cyano. In dieser Gruppe
der Ausführungsformen
ist R
7 bevorzugt H, Halogen, CF
3 und
(C
1-C
4)-Alkyl. In
besonders bevorzugten Ausführungsformen
ist R
6 CH
2(CH
2)
nCN, CH
2(CH
2)
nSO
2CH
3 oder CH
2(CH
2)
nOCH
3, worin der Index n eine ganze Zahl von
0 bis 2 ist. Ausführungsformen,
worin R
6 ist, sind auch besonders
bevorzugt.
-
Noch
eine andere Gruppe von bevorzugten Ausführungsformen wird durch die
Formel dargestellt:
worin Y O, S oder N-CN ist,
W' N(CH
3),
N(CF
3), N(CH
2CH
3), O oder S ist, die Indices n und n' jeweils unabhängig ganze
Zahlen von 0 bis 3 sind, R
7 H, Halogen,
CF
3, CF
3O, (C
1-C
4)-Alkyl, (C
2-C
4)-Alkenyl, (C
2-C
4)-Alkinyl, (C
1-C
4)-Heteroalkyl
oder Cyano ist, R
9 CN, CONH
2,
CO-NH-(C
1-C
6)-Alkyl,
CO-N[(C
1-C
6)-Alkyl]
2, CO-NH-(C
1-C
6)-Heteroalkyl,
CO-N[(C
1-C
6)-Heteroalkyl]
2, S(O)
n''(C
1-C
6)-Alkyl, S(O)
n''(C
1-C
6)-Heteroalkyl, Heteroaryl, (C
1-C
6)-Alkoxy oder (C
3-C
6)-Cycloheteroalkyl ist, worin jedes n'' jeweils unabhängig eine ganze Zahl von 0
bis 2 ist, R
10 NH
2,
NH-(C
1-C
6)-Alkyl,
N[(C
1-C
6)-Alkyl]
2, NH-(C
1-C
6)-Heteroalkyl, N[(C
1-C
6)-Heteroalkyl]
2, (C
1-C
6)-Heteroalkyl,
S(O)
n''(C
1-C
6)-Alkyl, S(O)
n''(C
1-C
6)-Heteroalkyl, Aryl, Heteroaryl, O-(C
1-C
6)-Alkyl, O-(C
1-C
6)-Heteroalkyl
oder (C
3-C
8)-Cycloheteroalkyl
ist und R
11 H, CF
3,
NH
2, NH-(C
1-C
6)-Alkyl, N[(C
1-C
6)-Alkyl]
2, Halogen oder (C
1-C
3)-Alkyl ist. Am meisten bevorzugt ist Y
O oder S, W' ist
N-CH
3, n ist 2, n' ist 1 bis 3, R
9 ist
Cyano, CONH
2, (C
1-C
6)-Alkoxy,
(C
3-C
6)-Cycloheteroalkyl
oder SO
2-(C
1-C
6)-Alkyl, R
10 ist
NH-(C
1-C
6)-Alkyl, N[(C
1-C
6)-Alkyl]
2, NH-(C
1-C
6)-Heteroalkyl, N[(C
1-C
6)-Heteroalkyl]
2,
O-(C
1-C
6)-Alkyl,
O-(C
1-C
6)-Heteroalkyl, (C
1-C
6)-Alkoxy oder
(C
3-C
8)-Cycloheteroalkyl,
und R
11 ist H.
-
Beispielhafte
Strukturen innerhalb dieser bevorzugten Gruppe von Ausführungsformen
sind:
-
Herstellung der Verbindungen mit der Formel
I
-
Allgemeines
Schema für
die Synthese
-
Die
Synthese der Zielverbindungen wird im Allgemeinen durch eine Reaktion
des geeigneten Aldehyds (oder Ketons, wenn R4 nicht
H ist) ii mit einem passend substituierten Hydrazinderivat erreicht.
In einigen Fällen
wird das Aldehyd-(oder Keton)-Zwischenprodukt ii nicht vollständig isoliert
und/oder charakterisiert, sondern es wird einfach aus dem entsprechenden
Ester i (oder einer ähnlichen
Verbindung mit der geeigneten funktionellen Gruppe) synthetisiert
und direkt in der abschließenden
Reaktion verwendet. Die Endprodukte können isoliert werden und, falls
nötig,
entweder durch Filtration, Umkristallierung und/oder Chromatographie, wie
es passend ist, gereinigt werden.
-
Die
Ausgangsester können
durch eine Vielzahl von Verfahren hergestellt werden, die Fachleuten
auf dem Gebiet der organischen Synthese allgemein bekannt sind.
Typische Verfahren (Verfahren A-O) für die Synthese dieser Ester-Zwischenprodukte
werden in den Beispielen unten bereitgestellt.
-
Im
Hinblick auf diese präparativen
Verfahren stellt die vorliegende Erfindung weiter Verfahren zur
Herstellung von entzündungshemmenden
Mitteln bereit, umfassend das Inkontaktbringen einer Vorstufenverbindung
mit der Formel
wie in den beigefügten Ansprüchen beschrieben,
mit einer Verbindung mit der Formel:
worin Y O, S ist; Z H, (C
1-C
10)-Alkyl, (C
3-C
10)-Cycloalkyl,
(C
4-C
10)-Cycloalkyl-Alkyl,
(C
2-C
10)-Alkenyl,
(C
2-C
10)-Alkinyl
oder NR
2R
3 ist,
R
1, R
2 und R
3 jeweils unabhängig ausgewählt sind aus H, (C
1-C
10)-Alkyl, (C
3-C
10)-Alkenyl, (C
2-C
10)-Alkinyl, (C
2-C
10)-Heteroalkyl,
(C
3-C
10)-Cycloalkyl,
(C
4-C
10)-Cycloalkyl-Alkyl,
(C
3-C
10)-Cycloheteroalkyl-Alkyl, (C
3-C
10)-Cycloheteroalkyl,
Aryl, Aryl-(C
1-C
4)-Alkyl,
Aryl-(C
2-C
4)-Heteroalkyl,
Heteroalkyl-(C
2-C
4)-Alkyl, Heteroaryl-(C
2-C
4)-Heteroalkyl
und Perfluor-(C
1-C
6)-Alkyl
und worin, wenn Z NR
2R
3 ist,
R
2 und R
3 unter
Bildung eines 5- bis 7-gliedrigen Ringes verbunden sein können, unter
Bedingungen, die ausreichend sind, um Verbindungen mit der Formel:
herzustellen, worin jedes
von A, B, R
1, R
4,
W, X, Y und Z die oben angegebenen Bedeutungen aufweist.
-
Beispielhafte
Bedingungen werden in den Beispielen unten bereitgestellt, vorausgesetzt,
dass der ausübende
Fachmann Lösungsmittel,
Temperatur, Reaktionszeit, Aufarbeitungsbedingungen und dergleichen anpassen
kann, um die gewünschten
Verbindungen zu erhalten.
-
Im
Hinblick auf die hierin bereitgestellten Verfahren wird ein Fachmann
auch schätzen,
dass bestimmte Verbindungen bei der Herstellung der betreffenden
entzündungshemmenden
Mittel besonders nützlich
sind. Entsprechend stellt die vorliegende Erfindung in einem anderen
Aspekt Verbindungen bereit mit der Formel:
wie in den angefügten Ansprüchen definiert.
-
Zusammensetzungen
-
Neben
den oben bereitgestellten Verbindungen stellt die vorliegende Erfindung
weiter pharmazeutische Zusammensetzungen bereit, die ein oder mehrere
der betreffenden Verbindungen in Beimischung mit einem pharmazeutisch
verträglichen
Träger
oder einem Exzipienten umfassen.
-
In
einer Ausführungsform
stellt die Erfindung die betreffenden Verbindungen in Kombination
mit einem pharmazeutisch verträglichen
Träger
wie etwa steriler Salzlösung,
Methylcelluloselösungen,
Detergenzienlösungen
oder einem anderen Medium, Wasser, Gelatine, Ölen usw. bereit. Die Verbindungen
oder Zusammensetzungen können
alleine oder in Kombination mit einem beliebigen passenden Träger, einem
Verdünnungsmittel
usw. verabreicht werden, und eine solche Verabreichung kann in einzelnen
oder mehrfachen Dosen bereitgestellt werden. Verwendbare Träger umfassen
wasserlösliche
und wasserunlösliche
Feststoffe, Fettsäuren,
Micellen, inverse Micellen, Liposomen und halbfeste oder flüssige Medien,
einschließlich
wässriger
Lösungen
und nicht toxischer organischer Lösungsmittel. Alle obigen Formulierungen
können
mit Ultraschall behandelt werden, gerührt, gemischt, mit hoher Scherung
gemischt, erwärmt,
zerkleinert, gemahlen, in Aerosolform gebracht, pulverisiert, lyophilisiert
werden usw., um pharmazeutisch akzeptable Zusammensetzungen zu bilden.
-
Die
betreffenden Verbindungen können
in Form einer Prodrug bereitgestellt werden, das durch den aufnehmenden
Wirt metabolisch oder chemisch zu der betreffenden Verbindung umgewandelt
werden kann. Im Fachgebiet ist eine große Vielzahl von Prodrug-Derivaten
bekannt, wie etwa diejenigen, die auf einer hydrolytischen Spaltung
oder oxidativen Aktivierung der Prodrug beruhen.
-
Die
Zusammensetzungen können
in jeder beliebigen geeigneten Form bereitgestellt werden, einschließlich Tabletten,
Kapseln, Bonbons, Pastillen, harten Bonbons, Pulvern, Sprays, Cremes,
Zäpfchen
usw. Als solche können
die Zusammensetzungen in pharmazeutisch akzeptablen Dosierungseinheiten
oder in Masse in eine große
Vielzahl von Behältern
eingebracht werden. Dosierungseinheiten können beispielsweise in eine
Vielzahl von Behältern,
einschließlich
Kapseln, Pillen usw. eingebracht werden.
-
Noch
andere Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sind diejenigen,
die zwei oder mehrere der betreffenden Verbindungen in einer Formulierung
kombinieren, oder eine Verbindung der vorliegenden Erfindung mit
einem zweiten entzündungshemmenden,
antiproliferativen oder antidiabetischen Mittel.
-
Verwendungsverfahren
-
In
noch einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung die Verwendung
einer therapeutisch wirksamen Menge einer Verbindung mit der Formel
I oben bei der Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von
IKK-vermittelten Störungen
oder Erkrankungen bereit, zur Verabreichung an einen Patienten mit
einer solchen Erkrankung oder Störung.
Der „Patient" wird hierin so definiert,
dass Tiere wie etwa Säuger
einschließlich,
aber nicht beschränkt
auf Primaten (z. B. Menschen), Kühe,
Schafe, Ziegen, Pferde, Hunde, Katzen, Kaninchen, Ratten, Mäuse und
dergleichen eingeschlossen sind.
-
Mit
den vorliegenden Verbindungen und Zusammensetzungen können Erkrankungen
und Störungen behandelt
werden, die mit einer Entzündung,
Infektion und Krebs assoziiert sind. In einer Gruppe der Ausführungsformen
können
Erkrankungen oder Störungen,
einschließlich
chronischer Erkrankungen von Menschen oder anderen Spezies mit Inhibitoren
der IKK-Funktion behandelt werden. Diese Erkrankungen oder Störungen umfassen:
(1) Entzündungserkrankungen
oder allergische Erkrankungen wie etwa anaphylaktischer Schock oder Überempfindlichkeitsreaktionen,
Arzneimittel-Allergien, Insektenstich-Allergien, entzündliche Darmerkrankungen
wie etwa Crohn-Krankheit, ulzerative Cholitis, Ileitis und Enteritis,
Vaginitis, Psoriasis und entzündliche
Dermatosen wie etwa Dermatitis, Ekzem, atopische Dermatitis, allergische
Kontaktdermatitis, Urtikaria, Vaskulitis, Spondylarthropathien,
Skleroderm, allergische Atemwegserkrankungen wie etwa Asthma, allergische
Rhinitis, allergische Lungenerkrankungen und dergleichen, (2) Autoimmunerkrankungen
wie etwa Arthritis (rheumatoide Arthritis und Arthritis psoriatica),
Osteoarthritis, multiple Sklerose, systemischer Lupus erythematosus,
Diabetes mellitus, Glomerulonephritis und dergleichen, (3) Transplantatabstoßung (einschließlich Allotransplantatabstoßung und
Transplantat-Wirt-Reaktion), und (4) andere Erkrankungen, bei denen
unerwünschte
Entzüngsreaktionen
inhibiert werden sollen (z. B. Atherosklerose, Myositis, neurologische Störungen wie
etwa Schlag und geschlossene Kopfverletzungen, neurodegenerative
Erkrankungen, Alzheimer-Krankheit,
Enzephalitis, Meningitis, Osteoporose, Gicht, Hepatitis, Nephritis,
Sepsis, Sarkoidose, Konjunktivitis, Otitis, chronisch-obstruktive
Atemwegserkrankung, Sinusitis und Behcet-Syndrom), (5) in einer
anderen Gruppe von Ausführungsformen
werden Erkrankungen oder Störungen
mit Inhibitoren der IKK-Funktion behandelt, die den Zelltod fördern, Beispiele
dieser Erkrankungen umfassen, sind aber nicht beschränkt auf Tumorleiden
wie etwa solide Tumoren, Hautkrebs, Melanom, Lymphom und Erkrankungen,
bei denen die Angiogenese und Neovaskularisierung eine Rolle spielen,
(6) andere metabolische Störungen,
die gegenüber
einer Inhibierung von TNF oder IL-1-Signalen empfindlich sind, wie
etwa beispielsweise Fettleibigkeit.
-
In
Abhängigkeit
von der zu behandelnden Erkrankung und dem Zustand des Patienten
können
die erfindungsgemäßen Verbindungen
durch orale, parenterale (z. B. intramuskuläre, intraperitoneale, intravenöse, ICV,
intrazisternale Injektion oder Infusion, subkutane Injektion oder
Implantation), Inhalation, nasale, vaginale, rektale, sublinguale,
transdermale oder topische Verabreichungswege verabreicht werden,
und sie können
alleine oder zusammen in geeigneten Dosierungseinheitsformulierungen
mit konventionellen, nicht toxischen, pharmazeutisch akzeptablen
Trägersubstanzen,
Adjuvanzien und Vehikeln formuliert werden, die für jeden Verabreichungsweg
geeignet sind. Die vorliegende Erfindung beabsichtigt auch die Verabreichung
der erfindungsgemäßen Verbindungen
in einer Depotformulierung, bei welcher der Wirkstoff über einen
definierten Zeitraum freigesetzt wird.
-
Bei
der Behandlung oder Prophylaxe von Störungen bzw. Erkrankungen, die
eine Chemokinrezeptormodulation erfordern, wird eine geeignete Dosierungsmenge
im Allgemeinen etwa 0,001 bis 100 mg/kg Körpergewicht des Patienten pro
Tag betragen, die in einer einzelnen oder in mehreren Dosen verabreicht
werden kann. Bevorzugt beträgt
die Dosierungsmenge etwa 0,01 bis etwa 25 mg/kg pro Tag, mehr bevorzugt
etwa 0,05 bis etwa 10 mg/kg pro Tag. Eine geeignete Dosierungsmenge
kann etwa 0,01 bis 25 mg/kg pro Tag, etwa 0,05 bis 10 mg/kg pro
Tag oder etwa 0,1 bis 5 mg/kg pro Tag betragen. Innerhalb dieses
Bereichs kann die Dosierung 0,005 bis 0,05, 0,05 bis 0,5 oder 0,5
bis 5,0 mg/kg pro Tag betragen. Für eine orale Verabreichung
werden die Zusammensetzungen bevorzugt in Form von Tabletten mit
1,0 bis 1000 mg des Wirkstoffs, insbesondere 1,0, 5,0, 10,0, 15,0,
20,0, 25,0, 50,0, 75,0, 100,0, 150,0, 200,0, 250,0, 300,0, 400,0,
500,0, 600,0, 750,0, 800,0, 900,0 und 1000,0 mg des Wirkstoffs für die symptomatische
Anpassung der Dosierung des zu behandelnden Patienten bereitgestellt.
Die Verbindungen können
in einer Verordnung 1 bis 4× pro
Tag verabreicht werden, bevorzugt 1- oder 2× pro Tag.
-
Es
ist jedoch selbstverständlich,
dass die spezielle Dosierungsmenge und Häufigkeit der Dosierung für jeden
speziellen Patienten variiert werden kann, und von einer Vielzahl
von Faktoren abhängt,
einschließlich
der Aktivität
der speziellen verwendeten Verbindung, der metabolischen Stabilität und Dauer
der Wirkung dieser Verbindung, dem Alter, Körpergewicht, der allgemeinen
Gesundheit, dem Geschlecht, der Ernährung, der Art und dem Zeitpunkt
der Verabreichung, der Ausscheidungsrate, der Arzeimittelkombination,
der Schwere der bestimmten Störung
bzw. Erkrankung und dem Wirt, der die Therapie durchläuft.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
mit anderen Verbindungen kombiniert werden, die einen verwandten
Nutzen aufweisen, um inflammatorische und immunregulatorische Störungen und
Erkrankungen zu verhindern und zu behandeln, einschließlich Asthma
und allergische Erkrankungen, ebenso wie Autoimmunpathologien wie
etwa rheumatoide Arthritis und Atherosklerose, und die oben beschriebenen
Pathologien.
-
Bei
der Behandlung oder Prophylaxe einer Entzündung können die vorliegenden Verbindungen
beispielsweise in Verbindung mit einem entzündungshemmenden oder analgetischen
Mittel verwendet werden, wie etwa einem Opiatagonisten, einem Lipoxygenaseinhibitor
wie etwa einem Inhibitor der 5-Lipoxygenase, einem Cyclooxygenaseinhibitor
wie etwa einem Cyclooxygenase-2-Inhibitor, einem Interleukinrezeptorantagonisten,
wie etwa einem Interleukin-1-Rezeptorantagonisten, einem NMDA-Rezeptorantagonisten,
einem Inhibitor von Stickstoffoxid oder einem Inhibitor der Synthese
von Stickstoffoxid, einem nicht steroiden entzündungshemmenden Mittel oder
einem Zytokin-supprimierenden entzündungshemmenden Mittel, beispielsweise
mit einer Verbindung wie etwa Acetaminophen, Aspirin, Codein, Fentanyl,
Ibuprofen, Indomethacin, Ketorolac, Morphin, Naproxen, Phenacetin,
Piroxicam, einem Steroidanalgetikum, Sufentanyl, Sulindac, Tenidap und
dergleichen. Entsprechend können
die vorliegenden Verbindungen mit einem schmerzstillenden Mittel verabreicht
werden, einem Potentiator wie etwa Koffein, einem H2-Antagonisten,
Simethicone, Aluminium- oder Magnesiumhydroxid, einem Dekongestionsmittel
wie etwa Phenylephrin, Phenylpropanolamin, Pseudophedrin, Oxymetazolin,
Ephinephrin, Naphazolin, Xylometazolin, Propylhexedrin oder Levodesoxy-ephedrin, einem
Antitussivum wie etwa Codein, Hydrocodon, Caramiphen, Carbetapentan
oder Dextrametorphan, einem Diuretikum und einem sedatierenden oder
nicht sedatierenden Antihistamin. Jedes der obigen Mittel kann durch
eine normalerweise hierfür
verwendete Route und in einer normalerweise hierfür verwendeten
Menge verabreicht werden, gleichzeitig oder aufeinanderfolgend mit
einer erfindungsgemäßen Verbindung.
Wenn eine erfindungsgemäße Verbindung
gleichzeitig mit einem oder mehreren anderen Arzneimitteln verwendet wird,
kann in einigen Fällen
eine pharmazeutische Zusammensetzung bevorzugt sein, die solche
anderen Wirkstoffe zusätzlich
zu der erfindungsgemäßen Verbindung
enthält.
Entsprechend umfassen die erfindungsgemäßen pharmazeutischen Zusammensetzungen
diejenigen Zusammensetzungen, die zusätzlich zu einer erfindungsgemäßen Verbindung
auch einen oder mehrere andere Wirkstoffe enthalten. Beispiele für andere Wirkstoffe,
die mit einer erfindungsgemäßen Verbindung
kombiniert werden können,
entweder getrennt verabreicht oder in der gleichen pharmazeutischen
Zusammensetzung, umfassen, sind aber nicht beschränkt auf: (a)
VLA-4-Antagonisten, (b) Steroide wie etwa Beclomethason, Methylprednisolon,
Betamethason, Prednison, Dexamethason und Hydrocortison, (c) immunsuppressive
Substanzen wie etwa Methotrexatcyclosporin, Tacrolimus, Rapamycin
und andere immunsuppressive Substanzen des FK-506-Typs, (d) Antihistamine
(H1-Histaminantagonisten) wie etwa Brompheniramin, Chlorpheniramin,
Dexchlorpheniramin, Tripolidin, Clemastin, Diphenhydramin, Diphenylpyralin,
Tripelennamin, Hydroxyzin, Methdilazin, Promethazin, Trimeprazin,
Azatadin, Cyproheptadin, Antazolin, Pheniramin Pyrilamin, Astemizol,
Terfenadin, Loratadin, Cetirizin, Fexofenadin, Descarboethoxyloratadin
und dergleichen, (e) nicht steroide Anthmatika wie etwa beta-adrenerge
Antagonisten (Terbutalin, Metaprotenerol, Fenoterol, Isoetharin,
Albuterol, Bitolterol und Pirbuterol), Theophyllin, Cromolynnatrium,
Atropin, Ipratropiumbromid, Leukotrienantagonisten (Zafirlukast,
Montelukast, Pranlukast, Iralukast, Probilukast, SKB-106,203), Leuktrienbiosyntheseinhibitoren
(Zileuton, BAY-1005), (f) nicht steroide entzündungshemmende Mittel (NSAID, „non-steroidal
antiinflammatory agents")
wie etwa Propionsäurederivate (Alminoprofen,
Benoxaprofen, Bucloxinsäure,
Carprofen, Fenbufen, Fenoprofen, Fluprofen, Flurbiprofen, Ibuprofen,
Indoprofen, Ketoprofen, Miroprofen, Naproxen, Oxaprozin, Pirprofen,
Pranoprofen, Suprofen, Tiaprofensäure und Tioxaprofen), Essigsäurederivate
(Indomethacin, Acemetacin, Alclofenac, Clidanac, Diclofenac, Fenclofenac,
Fenclozinsäure,
Fentiazac, Furofenac, Ibufenac, Isoxepac, Oxpinac, Sulindac, Tiopinac,
Tolmetin, Zitometacin und Zomepirac), Fenaminsäurederivate (Flufenaminsäure, Meclofenaminsäure, Mefenaminsäure, Nifluminsäure und
Tolfenaminsäure),
Biphenylcarbonsäurederivate
(Diflunisal und Flufenisal), Oxicame (Isoxicam, Piroxicam, Sudoxicam
und Tenoxican), Salicylate (Acetylsalicylsäure, Sulfalazin) und die Pyrazolone
(Apazon, Bezpyperylon, Feprazon, Mofebutazon, Oxyphenbutazon, Phenylbutazon),
(g) Cyclooxygenase-2(COX-2)-Inhibitoren, (h) Inhibitoren der Phosphodiesterase
Typ IV (PDE-IV), (i) antidiabetische Mittel wie etwa Insulin, Sulfonylharnstoffe,
Biguanide (Metformin), α-Glucosidaseinhibitoren
(Acarbose) und Glitazone (Troglitazon, Rosiglitazon und Pioglitazon),
(j) Präparationen
von Interferon β (Interferon β-1.α, Interferon β-1.β), (k) andere
Verbindungen wie etwa 5-Aminosalicylsäure und Prodrugs davon, Antimetaboliten
wie etwa Methotrexat, Azathioprine und 6-Mercaptopurine und cytotoxische
Krebschemotherapeutika und (l) Mittel, die direkt oder indirekt
mit dem Zytokinsignal Wechselwirken, wie etwa lösliche TNF-Rezeptoren, TNF-Antikörper, lösliche IL-1-Rezeptoren,
IL-1-Antikörper
und dergleichen. Das Gewichtsverhältnis der erfindungsgemäßen Verbindung
mit dem zweiten Wirkstoff kann variiert werden und hängt von
der wirksamen Dosis jedes Bestandteils ab. Im Allgemeinen wird von
jedem eine wirksame Dosis verwendet. Wenn somit beispielsweise eine
erfindungsgemäße Verbindung
mit einem NSAID kombiniert wird, liegt das Gewichtsverhältnis der
erfindungsgemäßen Verbindung
zum NSAID im Allgemeinen im Bereich von etwa 1000:1 bis etwa 1:1000,
bevorzugt etwa 200:1 bis etwa 1:200. Kombinationen einer erfindungsgemäßen Verbindung
mit anderen Wirkstoffen liegen im Allgemeinen auch in dem zuvor
genannten Bereich, jedoch sollte in jedem Fall eine wirksame Dosis jedes
Wirkstoffs verwendet werden.
-
Beispiele
-
Die
unten verwendete Reagenzien und Lösungsmittel können von
kommerziellen Quellen wie etwa Aldrich Chemical Co. (Milwaukee,
Wisconsin, USA) erhalten werden. 1H-NMR-Spektren
wurden auf einem Varian Gemini 400 MHz-NMR-Spektrometer aufgezeichnet. Signifikante
Peaks wurden in der Reihenfolge tabellarisch geordnet: Multiplizität (s, Singulett,
d, Dublett, t, Triplett, q, Quartett, m, Multiplett, br s, breites
Singlett), Kopplungskonstante(n) in Hertz (Hz) und Anzahl der Protonen.
Elektronenionisations(EI)-Massenspektren wurden auf einem Massenspektrometer
Hewlett Packard 5989A aufgezeichnet. Die Ergebnisse der Massen spektrometrie
werden als Verhältnis
von Masse über
Ladung angegeben, gefolgt von der relativen Häufigkeit jedes Ions (in Klammern).
In den Tabellen wird ein einzelner m/e-Wert für das M+H (oder wie angegeben M-H)-Ion
angegeben, das die meisten gemeinsamen atomischen Isotope enthält. Die
Isotopenmuster entsprechen in allen Fällen der erwarteten Formel.
Eine Elektrospray-Ionisations(ESI)-Massenspektrometrieanalyse wurde
auf einem Elektrospray-Massenspektrometer Hewlett Packard 1100 MSD
durchgeführt,
unter Verwendung der HP1 100 HPLC für die Probenlieferung. Normalerweise
war der Analyt mit 0,1 mg/ml in Methanol gelöst, und es wurde mit dem Lieferungslösungsmittel
1 Mikroliter (μl)
in das Massenspektrometer eingebracht, das von 100–1500 Dalton
scannte. Alle Verbindungen konnten im positiven ESI-Modus analysiert
werden, unter Verwendung von 1:1 Acetonitril/Wasser mit 1% Essigsäure als
Lieferungslösungsmittel.
Die unten bereitgestellten Verbindungen konnten auch im negativen
ESI-Modus analysiert werden, unter Verwendung von 2 mM Na4OAc in Acetonitril/Wasser als Lieferungslösungsmittel.
-
Herstellung von synthetischen Zwischenprodukten
-
Verfahren A
-
Für die erfindungsgemäßen Verbindungen,
worin W = N und X = CH ist, und das entsprechende α-Ketolactam
(d. h. Isatin) kommerziell erhältlich
ist oder durch bekannte Verfahren hergestellt werden kann.
-
-
Herstellung
des Zwischenprodukts iii
-
-
Zu
einer Lösung
des Aldehyds iv (22,0 g, 98,0 mmol, hergestellt nach Walters, et
al. Tetrahedron Lett. 1994, 35, 8307–8310) in 200 ml THF bei 0°C wurde eine
3,0 M Lösung
von MeMgCl (39 ml, 117,0 mmol) in THF zugegeben. Die Reaktion wurde
für 30
min gerührt
und mit gesättigter
NH4Cl-Lösung
gequencht. Die Feststoffe wurden durch Filtration entfernt, das
Filtrat wurde über
Na2SO4 getrocknet
und zur Trockne eingeengt, um einen Feststoff zu erhalten. Das rohe
Produkt und MnO2 (36,0 g) wurden in 100
ml Benzol für
18 h heftig gerührt.
Es wurde mehr MnO2 (5,0 g) zugegeben und
das Gemisch wurde für
weitere 3 h gerührt.
Die Reaktion wurde durch Celite filtriert, die Feststoffe wurden
mit EtOAc gewaschen und das Filtrat wurde eingeengt, um einen Feststoff
zu erhalten. Das rohe Produkt wurde durch Chromatographie gereinigt
(Silicagel, Hexane/Aceton, 85:15), und ergab das gewünschte Keton
v als einen Feststoff (16 g, 68%). 1H NMR
(DMSO-d6) δ 8,00 (s, 1H), 3,89 (s, 3H),
2,43 (s, 3H), 0,92 (s, 9H), 0,36 (s, 6H).
-
-
Zu
einem Gemisch aus Istatin (1,2 g, 8,15 mmol, Aldrich Chemical Co.,
Milwaukee, Wisconsin, USA) und 5-Acetyl-2-t-butyldimethylsilyl-1-methylimidazol
(2,0 g, 8,4 mmol, hergestellt in Schritt 1) in 10 ml EtOH/Wasser
(1:1) wurde Kaliumhydroxid (2,0 g, 35,6 mmol) zugegeben. Die dunkelrote
Lösung
wurde in einem Ölbad
bei 80°C
für 18
h gerührt.
Die Reaktion wurde in einem Eisbad abgekühlt, mit Wasser (5 ml) verdünnt, und
es wurde Essigsäure
(2 ml) zugegeben. Das Präzipitat
wurde durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet
und ergab das gewünschte
Produkt vi (1,3 g). 1H NMR (DMSO-d6) δ 8,54
(dd, J = 8,5, 1,0 Hz, 1H), 8,02 (s, 1H), 8,0 (dd, J = 8,3, 1,0 Hz,
1H), 7,85 (s, 1H), 7,78 (s, 1H), 7,73 (ddd, J = 8,3, 6,7, 1,4 Hz,
1H), 7,55 (ddd, J = 8,3, 6,8, 1,3 Hz, 1H), 4,14 (s, 3H).
-
-
Die
Säure vi
(500 mg, 1,99 mmol) wurde in 5 ml MeOH gelöst und es wurde konzentrierte
H2SO4 (1,0 ml) zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde für
22 h refluxiert und auf Raumtemperatur gebracht. Das Gemisch wurde
eingeengt und der Rückstand
wurde mit Wasser gelöst
und durch Zugabe von festem K2CO3 auf einen basischen pH eingestellt. Die
wässrige
Phase wurde 3× mit
EtOAc extrahiert. Die organischen Extrakte wurden mit Lauge gewaschen, über MgSO4 getrocknet, filtriert und zur Trockene
eingeengt und ergaben den gewünschten
Ester iii (300 mg). 1H NMR (DMSO-d6) δ 8,47
(d, J = 8,4 Hz, 1H), 8,26 (s, 1H), 8,08 (d, J = 8,4 Hz, 1H), 7,93-7,87 (br, s, 2H),
7,84 (br, t, J = 7,0 Hz, 1H), 7,67 (br, t, J = 7,0 Hz, 1H), 4,15
(s, 3H), 4,02 (s, 3H).
-
Aus
kommerziellen Quellen ist eine Vielzahl von unterschiedlich substituierten
Istatinen erhältlich.
Alternativ beschrieben Verfahren in der Literatur ihre Herstellung
aus den entsprechenden Anilinen (oder äquivalenten aromatischen Aminen).
Substituierte Istatine können
beispielsweise hergestellt werden über das Sandmeyer-Verfahren (siehe
Simon J. Garden, Jose C. Torres, Alexandra A. Ferreira, Rosangela B.
Silva, Angeln C. Pinto, Tetrahedron Letters 38, 9, 1501 (1997) und
darin zitierte Referenzen), über
ein Formanilidverfahren (siehe Otto et al., Tetrahedron Letters
37, 52, 9381, (1996)), ein Stolle-Verfahren („Stolle type") (siehe Soll et
al., J. Org. Chem. 53, 2844 (1988)), ein Stolle-Becker (Oxalylchlorid)-Verfahren
(siehe Baumgarten et al., J. Org. Chem. 26, 1536 (1961)), α-Ketoamide
(siehe Fumiyuki et al., J. Org. Chem. 51, 415, (1986)); ein Gassman-Verfahren
(siehe Gassman et al., J. Org. Chem. 42, 8, 1344, (1977)), durch
ortho-lithiierte Aniline (siehe Hewawasam et al., Tetrahedron Letters,
35, 7303, (1994), durch eine Oxindolroute (siehe Kraynack et al.,
Tetrahedron Letters, 39, 7679, (1998), und über Bis(alkylthio)carbene (siehe
Rigby und Danca, Tetrahedron Letters, 40, 689 (1999).
-
Verfahren B
-
Herstellung
des Zwischenprodukts vii
-
-
Eine
Lösung
des Amids viii (1,87 g, 10,6 mmol) in 20 ml THF wurde unter Stickstoff
auf –78°C abgekühlt. Eine
2,32 molare Lösung
von n-BuLi (11,4 ml, 26,5 mmol) in THF wurde zu der kalten Lösung zugegeben,
welche dann bei –5°C für 3 h gerührt wurde.
Die Reaktion wurde auf –78°C abgekühlt und
es wurde Diethyloxalat (3,65 ml, 26,5 mmol) zugegeben. Die Reaktion
wurde auf Raumtemperatur abgekühlt
und wurde mit Wasser gequencht, gefolgt von EtOAc. Die wässrige Phase
wurde 3× mit
EtOAc extrahiert, die organischen Extrakte wurden vereinigt, über MgSO4 getrocknet, filtriert und zur Trockene
eingeengt unter Erhalt eines Öls (1,8
g). Das rohe Produkt wurde durch Chromatographie (Silicagel, CH2Cl2/MeOH, 97:3)
gereinigt und ergab den gewünschten
Ketoester ix als ein Öl
(680 mg, 23%).
-
-
Ein
Gemisch des Ketoesters ix (680 mg, 244 mmol), 5-Acetyl-2-t-butyldimethylsilyl-1-methylimidazol
v (660 mg, 2,76 mmol) und Kaliumhydroxid (564 mg, 10,07 mmol) in
6 ml EtOH/Wasser (1:1) wurde auf einem Ölbad bei 80°C für 18 h platziert. Die Reaktion
wurde auf Raumtemperatur gebracht, zur Entfernung von EtOH eingeengt,
mit 3 ml Wasser verdünnt,
und es wurde 1 ml AcOH zugegeben. Die Lösung wurde für 24 h gekühlt, an
diesem Punkt wurde ein festes Präzipitat
gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet und ergab die gewünschte Säure x (200
g, 32%). 1H NMR (DMSO-d6) δ 9,26 (s,
1H), 8,60 (d, J = 5,7 Hz, 1H), 8,46 (d, J = 5,7 Hz, 1H), 8,09 (s,
1H), 7,85 (s, 1H), 7,77 (s, 1H), 4,15 (s, 3H).
-
Der
entsprechende Ester dieser Säure
kann hergestellt werden, wie es in Verfahren A, Schritt 3 oder anderen
Standardverfahren beschrieben wird, die Fachleuten bekannt sind.
Alternativ kann diese Säure
direkt unter Verwendung von im Fachgebiet allgemein bekannten Verfahren
in den entsprechenden Aldehyd umgewandelt werden.
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Verfahren C
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Herstellung
des Zwischenprodukts xi
-
Dieses
Verfahren ist eine Variation des obigen Verfahrens B. In diesem
Verfahren wird anstelle einer direkten Metallierung eines Anilinderivats
ein Metall-Halogen-Austausch
verwendet.
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Eine
Lösung
des notwendigen Carbamats xii (1,74 g, 6,37 mmol; hergestellt nach
Venuti et al., J. Med. Chem. 1988, 31, 2136) in 20 ml THF wurde
unter Stickstoff auf –78°C abgekühlt. Eine
2,2 M-Lösung
von n-BuLi (6,1 ml, 13,4 mmol) in THF wurde zu der kalten Lösung zugegeben
und das Gemisch wurde bei –78°C für 1 h gerührt. Es
wurde Diethyloxalat (1,04 ml, 7,64 mmol) zugegeben, und man ließ die Reaktion
Raumtemperatur erreichen. Die Reaktion wurde mit 10% wässriger
NH4Cl gequencht und mit EtOAc verdünnt. Die
organische Schicht wurde mit Wasser, Lauge gewaschen, über MgSO4 getrocknet, filtriert und zur Trockene
eingeengt unter Erhalt eines Öls
(1,79 g). Das rohe Produkt wurde durch Chromatographie gereinigt
(Silicagel, Hexane/EtOAc, 4:1) und ergab den gewünschten Ketoester xiii als
ein Öl
(1,1 g, 58%).
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Ein
Gemisch des Ketoesters xiii (1,0 g, 3,4 mmol), 5-Acetyl-2-t-butyldimethylsilyl-1-methylimidazol
v (882 mg, 3,7 mmol) und Kaliumhydroxid (760 mg, 13,6 mmol) in 8
ml EtOH/Wasser (1:1) wurde in einem Ölbad bei 80°C für 24 h platziert.
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Die
Reaktion wurde auf Raumtemperatur gebracht, mit 20 ml Wasser verdünnt und
es wurden 2 ml AcOH zugegeben. Die gelbe Lösung wurde für 4 h gekühlt und
die gelben Nadeln, die sich bildeten, wurden durch Filtration gesammelt,
mit Wasser und Ether gewaschen und getrocknet und ergaben die gewünschte Säure xiv
(163 mg, 19%). 1H NMR (DMSO-d6) δ 9,02 (dd,
J = 4,3, 1,6 Hz, 1H), 8,55 (dd, J = 8,5, 1,6 Hz, 1H), 8,46 (s, 1H),
8,01 (d, J = 1,0 Hz, 1H), 7,92 (dd, J = 8,5, 4,3 Hz, 1H), 7,91 (s,
1H), 4,15 (s, 3H).
-
Der
entsprechende Ester dieser Säure
kann wie in Verfahren A, Schritt 3 beschrieben oder durch andere
im Fachgebiet bekannte Verfahren hergestellt werden. Alternativ
kann diese Säure
durch bekannte Verfahren direkt in das korrespondierenden Aldehyd
oder Keton umgewandelt werden.
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Verfahren D
-
Ein
alternatives Verfahren zum Zusammenfügen des Endgerüsts beinhaltet
eine Zinn-vermittelte Kopplung wie unten angegeben.
-
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Zu
einer gerührten
Lösung
von 2-Hydroxychinolin-4-carbonsäure
(Lancaster, Windham, USA) (10 g, 50 mmol), wasserfreiem Kaliumcarbonat
(10,35 g, 75 mmol) und wasserfreiem DMF (200 ml) bei Raumtemperatur
unter Stickstoff wurde Iodmethan (6,14 ml, 100 mmol) zugegeben.
Das Gemisch wurde für
16 h gerührt,
dann in gesättigtes
wässriges
Natriumbicarbonat (150 ml) geschüttet.
Der resultierende Feststoff wurde mit Wasser (2 × 50 ml) gewaschen und durch
Absaugen getrocknet, um das gewünschte
Produkt xv bereitzustellen (9,1 g, 90%). 1H
NMR (DMSO-d6) δ 12.14 (br s, 1H), 8,05 (d,
J = 8 Hz, 1H), 7,55-7,60 (m, 1H), 7,39 (d, J = 8 Hz, 1H), 7,21-7,28 (m, 1H), 6,85
(s, 1H), 3,93 (s, 3H); ESI-MS m/z 204,1 (100, M+H+).
-
Eine
Lösung
von 4-Carboxymethoxy-2-chinolin xv (655 mg, 3 mmol) und POB3 (1,9 g, 10 mmol) in Toluol (20 ml) wurde
für 2 h
refluxiert, dann auf Raumtemperatur abgekühlt und in Eiswasser (25 ml)
geschüttet. Das
Gemisch wurde mit Ethylacetat (3 × 50 ml) extrahiert. Der organische
Extrakt wurde vereinigt, mit Wasser und Lauge gewaschen, getrocknet
(MgSO4) und im Vakuum eingeengt. Eine Flash-Chromatographie (Hexan:EtOAc
4:1) stellte das gewünschte
Produkt xvi bereit (400 mg). 1H NMR (DMSO-d6) δ 8,52-8,57
(m, 1H), 8,04-8,08 (m, 1H), 8,25 (s, 1H), 7,88-7,92 (m, 1H), 7,76-7,81 (m, 1H), 3,98
(s, 3H).
-
Eine
Lösung
von 4-Tributylstannyl-1-tritylimidazol (474 mg, 0,79 mmol, hergestellt
nach Elguero et al., Synthesis, 1997, 563) und 2-Brom-4-carbomethoxychinolin
xvi (145 mg, 0,53 mmol) in DMF wurde mit Stickstoff für 5 min
entgast. Pd2(dba)3 (49
mg, 0,053 mmol), Kupferiodid (20 mg, 0,1 mmol) und Triphenylarsin
(32 mg, 0,10 mmol) wurden zugegeben, und das Gemisch wurde bei 60°C für 16 h gerührt. Man
ließ das
Gemisch auf Raumtemperatur abkühlen
und es wurde durch Celite filtriert (eluiert mit 50 ml Ethylacetat).
Es wurde Wasser (50 ml) zugegeben und der organische Extrakt wurde
gesammelt und mit Wasser (3 × 50
ml), Lauge (1 × 50
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt. Eine Flash-Chromatographie (Gradientenelution:
Hexan zu Hexan: EtOAc 3:1) ergab das gewünschte Produkt xvii (173 mg,
66%). 1H NMR (CDCl3) δ 8,62 (d,
J = 8 Hz, 1H), 8,36 (s, 1H), 8,20 (s, 1H), 8,04-8,07 (m, 2H), 7,17-7,76
(m, 17H), 4,04 (s, 3H); ESI-MS
m/z 496,3 (100, M+H+).
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Die
allgemeine Synthesemethodik des Verfahrens D kann auch auf andere
aromatische Halogenide angewendet werden. Beispielsweise:
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Herstellung
des Zwischenprodukts xix
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Zu
einer Lösung
von 1-Methyl-5-(tributylstannyl)imidazol (9,5 g, 25,6 mmol, Gaare
et al., Acta Chem. Scand. 1993, 47(1), 57–62) in 75 ml wasserfreiem
Benzol, das durch Einblasen von Stickstoff für 5 min entgast wurde, wurde
das Chlorchinolin xviii (4,1 g, 21,3 mmol, Hasegawa, Pharm. Bull.
1953, 47–50)
zugegeben. Zu dieser Lösung
wurde Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (1,06 mmol, 1,23 g) zugegeben.
Die Reaktion wurde für
14 h refluxiert, zu diesem Zeitpunkt wurde sie abgekühlt, das
Volumen des Lösungsmittels
wurde unter Vakuum auf etwa 15 ml reduziert und die Lösung wurde
auf einer Silicagelsäule
platziert. Die Säule
wurde mit 5% MeOH in Methylenchlorid eluiert und ergab 3,5 g des
Alkohols xix.
1H NMR (CDCl3) δ 8,02 (d,
J = 7,0 Hz, 1H), δ 7,99
(d, J = 7,0 Hz, 1H), 7,91 (s, 1H), 7,84 (s, 1H), 7,73 (t, J = 7,0 Hz,
1H), 7,71 (s, 1H), 5,64 (t, J = 5,6 Hz, 1H), 5,04 (d, J = 5,6 Hz,
2H), 4,15 (s, 3H).
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Dieser
Alkohol kann dann wie in Beispiel 1.9 beschrieben oder durch andere
im Fachgebiet allgemein bekannte Verfahren in den entsprechenden
Aldehyd umgewandelt werden.
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Verfahren E
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Dieses
Verfahren ist eine Variation des Verfahrens D, obwohl in diesem
Fall der kondensierte Ring A nicht aromatisch ist, und in der Kopplungsreaktion
ein aromatisches Triflat verwendet wird.
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Ein
Gemisch von Ethyl-3-cyano-2-hydroxy-5,6,7,8-tetrahydrochinolin-4-carboxylat xx (7,8
g, 0,032 mol, hergestellt nach Snyder, Org. Synth. II, 531 und Isler
et al., Helv. Chim. Acta, 1955, 38, 1033) in Wasser (9 ml) und konz.
H2SO4 (9 ml) wurde
für 3 Tage
refluxiert. Das Gemisch wurde abgekühlt und mit Wasser verdünnt. Das
resultierende Präzipitat
wurde durch Filtration gesammelt und mit Wasser gewaschen und ergab die
gewünschte
Carbonsäure
(4,4 g, 71%). 1H NMR (DMSO- d6) δ 6,34 (s,
1H), 2,10-2,20 (m, 4H), 1,61-1,70 (m, 4H); ESI-MS m/z 192,1 (100,
M-H+).
-
Zu
der Carbonsäure
(4,4 g, 22 mmol) wurde Thionylchlorid (30 ml) zugegeben und das
Gemisch wurde für
1 h refluxiert, dann ließ man
es auf Raumtemperatur abkühlen
und es wurde im Vakuum eingeengt. Zu dem Rest wurde Ethanol (20
ml) zugegeben und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 5 min
gerührt.
Das Gemisch wurde im Vakuum eingeengt und ergab den Ester xxi (3,4
g, 70%). 1H NMR (CDCl3) δ 6,80 (s,
1H), 4,17 (q, J = 7 Hz, 2H), 2,65-2,75 (m, 4H) 1,66-1,85 (m, 4H),
1,29 (t, J = 7 Hz, 3H); ESI-MS m/z 222,2 (100, M+H+).
-
Zu
einer gerührten
Lösung
des Pyridons xxi (400 mg, 1,8 mmol) in wasserfreiem Dichlormethan
(15 ml) bei 0°C
unter Stickstoff wurde Diisopropylethylamin (347 μl, 1,98 mmol)
und Trifluormethansulfonsäureanhydrid
(192 μl,
1,8 mmol) zugegeben. Nach 3 h wurde gesättigtes wässriges Natriumbicarbonat (10
ml) zugegeben und die organische Schicht wurde gesammelt, getrocknet
(Na2SO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt. Eine Flash-Chromatographie (Hexan:EtOAc
95:5) ergab das gewünschte
Pyridintriflat xxii (173 mg, 27%). 1H NMR
(CDCl3) δ 7,26
(s, 1H), 4,19 (q, J = 7 Hz, 2H), 2,83-3,07 (m, 4H), 1,79-1,94 (m,
4H), 1,30 (t, J = 7 Hz, 3H), ESI-MS m/z 354,0 (100, M+H+).
-
Zu
einer gerührten
Lösung
des Triflats xxii (173 mg, 0,48 mmol) in 1,4-Dioxan (5 ml) wurde
Tetrakis(triphenylphospin)palladium(0) (60 mg, 0,05 mmol), Lithiumchlorid
(67 mg, 1,5 mmol) und 1-Methyl-5-(tributylstannyl)imidazol (216
mg, 0,58 mmol) zugegeben und das Gemisch wurde mit Stickstoff für 5 min
entgast. Das Gemisch wurde für
18 h unter Stickstoff refluxiert, dann abgekühlt und mit Dichlormethan und
Wasser verdünnt.
Die organische Schicht wurde gesammelt, mit Lauge gewaschen, getrocknet
(Na2SO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt. Eine Flash-Chromatographie (CH2Cl2 zu CH2Cl2: MeOH 1,5:98,5) ergab das gewünschte Produkt
xxiii (168 mg). 1H NMR (CDCl3) δ 7,63 (s,
1H), 7,41 (s, 1H), 7,43 (s, 1H), 4,39 (q, J = 7 Hz, 2H), 3,99 (s,
3H), 2,83-3,07 (m, 4H), 1,78-1,95 (m, 4H), 1,29 (t, J = 7 Hz, 3H).
MS m/z 286,2 (100, M+H+).
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Verfahren F
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Dieses
Verfahren stellt auch eine Variation des Verfahrens D dar, aber
in diesem Fall ist W = X = CH (unter Verwendung eines Naphthalengerüsts).
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-
Zu
einer Lösung
von Methyl-3-nitro-2-naphthoat (gekauft von TCI, 1,62 g, 7,0 mmol)
in MeOH (20 ml) und EtOAc (20 ml) wurde 10% Pd-C (0,16 g) zugegeben
und das Gemisch wurde über
Nacht unter 1 Atmosphäre
H2 gerührt.
Eine Filtration und Einengung des Filtrats ergab einen braunen Feststoff
(xxiv), der unter Vakuum getrocknet und direkt ohne weitere Reinigung
verwendet wurde. Zu dem obigen Feststoff wurde konz. HCl (3,1 ml),
Wasser (3,1 ml) und Eis (6,5 g) zugegeben und das resultierende
Gemisch wurde in einem Eisbad gekühlt. Während die Reaktionstemperatur
unterhalb 5°C
gehalten wurde, wurde NaNO2 (0,51 g, 7,3
mmol) in Wasser (3,3 ml) tropfenweise zugegeben. Nach 30 min wurde
eine Lösung
von KI (1,17 g, 7,00 mmol) in Wasser (3 ml) zugegeben und die Reaktion
wurde über
Nacht bei RT gerührt.
Das Gemisch wurde mit EtOAc (3 × 30
ml) extrahiert und die vereinigten organischen Extrakte wurden nacheinander
mit gesättigter
wässriger NaHCO3, Na2S2O3 und NaCl-Lösungen gewaschen und getrocknet
(MgSO4). Eine Einengung, gefolgt von einer
Säulenchromatographie
(CH2Cl2:Hexan/1:2)
ergab das gewünschte
Naphthyliodid xxv als einen schwach gelben Feststoff (1,15 g).
-
Eine
Gemisch von Aryliodid xxv (758 gm, 2,4 mmol), Ph3As
(151 mg, 0,5 mmol), CuI (92 mg, 0,48 mmmol), Pd2(dba)3 (233 mg, 0,24 mmol) und 3-(Tributylstannyl-1-tritylimidazol
(1,46 g, 2,40 mmol, hergestellt nach xx J. Org. Chem. 1991, 56,
5739) in DMF (25 ml) wurde für
5 min mit Stickstoff gereinigt und dann für 4 h auf 65°C erwärmt. Das
Reaktionsgemisch wurde unter Vakuum eingeengt und zwischen CH2Cl2 (200 ml) und wässrigem
Natriumbicarbonat (100 ml) geteilt. Die organische Schicht wurde
mit Lauge gewaschen und getrocknet (MgSO4).
Eine Einengung, gefolgt von einer Säulenchromatographie (CH2Cl2:MeOH/100:1)
ergab das gewünschte
Produkt xxvi als einen grauen Feststoff (1,3 g).
-
Verfahren G
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Dieses
Verfahren veranschaulicht die Homologisierung des Rings A im Stadium
eines der Zwischenprodukte.
-
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Zu
einer Lösung
von xxvii (2,2 g, 5,6 mmol, hergestellt nach Verfahren A aus dem
Iodistatin) in THF (180 ml) bei –78°C wurde tropfenweise DIBAL-H
in Toluol (1 M, 22,4 ml, 22,4 mmol) zugegeben. Die Reaktion wurde
auf 0°C
erwärmt.
Nach 3 h wurde gesättigte
NH4Cl (100 ml) zugegeben und das Gemisch
wurde mit CH2Cl2 (10 × 200 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Lauge
gewaschen und getrocknet (MgSO4). Die Entfernung
des Lösungsmittels
ergab den gewünschten
Alkohol xxviii als einen weißen Feststoff
(2,0 g), dies wurde ohne Reinigung durchgeführt. Zu einer Lösung des
Alkohols (2,0 g, 5,5 mmol) in CH2Cl2 (200 ml) wurde Dess-Martin-Reagenz (4,3
g, 8,8 mmol) bei Raumtemperatur zugegeben. Nach 1 h wurde die Reaktion
durch Zugabe von gesättigtem
wässrigem
NaHCO3 (100 ml) und gesättigtem wässrigem Na2S2O3 (100 ml) gequencht.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, mit Lauge gewaschen und
getrocknet (MgSO4). Eine Einengung, gefolgt
von einer Säulenchromatographie
(CH2Cl2:MeOH/30:1)
ergab den entsprechende Aldehyd xxix als einen gelben Feststoff
(1,7 g).
-
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Ein
Gemisch des Aldehyds xxix (195 mg, 0,54 mmol), 4-Hydrophenylboronsäure (172
mg, 0,81 mmol), PdCl2(dppf)2 (136
mg, 0,17 mmol) und Kaliumcarbonat (344 mg, 2,5 mmol) in DMF (5 ml)
wurde mit Stickstoff gereinigt und über Nacht auf 65°C erwärmt. Das
Lösungsmittel
wurde unter Vakuum entfernt und das resultierende Gemisch wurde
mit CHCl2 (100 ml) verdünnt. Nach Waschen mit Lauge
und Trocknen (MgSO4) ergab eine Entfernung
die Lösungsmittels,
gefolgt von einer Säulenchromatographie
(CH2Cl2:MeOH/20:1)
xxx als einen gelben Feststoff (56 mg), der ohne weitere Reinigung
verwendet wurde.
-
Verfahren H
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Dieses
Verfahren veranschaulicht noch andere Arten der Homologisierung
des Rings A im Stadium eines der Zwischenprodukte.
-
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Zu
einer Lösung
des Esters xxvii (1,2 g, 3,05 mmol, hergestellt nach Verfahren A)
in THF bei –78°C unter Stickstoff
wurde eine 1,0 M Lösung
von LiAlH4 (4 ml, 4,0 mmol) in THF zugegeben.
Die Reaktion wurde für
1 h gerührt,
mit Wasser gequencht und man ließ sie Raumtemperatur erreichen.
Die wässrige
Schicht wurde mit EtOAc extrahiert und der organische Extrakt wurde
mit Lauge gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet
und eingeengt und ergab einen Feststoff. Das rohe Produkt wurde
in 50 ml MeOH gelöst
und mit NaBH4 (200 mg, 5,3 mmol) behandelt.
Die Reaktion wurde für
15 min gerührt,
es wurde Wasser zugegeben und das sich bildende Präzipitat
wurde durch Filtration gesammelt und ergab ein Iodalkohol-Zwischenprodukt
(750 mg).
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Ein
Gemisch des Iodalkohols (300 mg, 0,82 mmol), 3-Butyn-1-ol (0,1 ml,
1,32 mmol), Pd(PPh3)4 (50 mg,
0,04 mmol), CuI (10 mg, 0,05 mmol) und Triethylamin (1 ml) in 2
ml DMF wurde bei 80°C
für 1 h
gerührt. Die
Reaktion wurde abgekühlt,
mit Wasser verdünnt
und das sich bildende Präzipitat
wurde durch Filtration gesammelt. Das rohe Produkt wurde in 10 ml
EtOH/MeOH (1:1) gelöst
und wurde mit 10% Pd/C (100 mg) bei 65 psi H2 für 3 Tage
hydriert. Die Reaktion wurde filtriert und die Feststoffe wurden
mit CH2Cl2 und MeOH
gewaschen. Das Filtrat wurde zur Trockene eingeengt und ergab das
gewünschte
Diol xxxi (100 mg). 1H NMR (DMSO-d6) δ 7,92 (d,
J = 8,5 Hz, 1H), 7,87 (s, 1H), 7,82 (s, 1H), 7,78 (d, J = 1,4 Hz,
1H), 7,60 (dd, J = 8,6, 1,8 Hz, 1H), 5,70 (br s, 1H), 5,00 (s, 2H),
4,43 (br s, 1H), 4,13 (s, 3H), 3,43 (t, J = 6,4 Hz, 2H), 2,78 (t,
J = 7,6 Hz, 2H), 1,76-1,64 (m, 2H), 1,54-1,41 (m, 2H).
-
Weitere
Beispiele einer Homologisierung eines der Zwischenprodukte.
-
-
N-Iodsuccinimid
(25,0 g, 119,5 mmol) wurde zu einem gerührten Gemisch aus 6-Trifluormethylisatin (10,3
g, 47,8 mmol) und Trifluormethansulfonsäure (75 g) bei 0°C unter Stickstoff
zugegeben. Das Eisbad wurde entfernt und das Rühren bei Raumtemperatur wurde
für 7 h
weitergeführt.
Das Gemisch wurde in Eiswasser geschüttet und wurde mit EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden unter verringertem Druck
verdampft und der Rückstand
wurde mit CHCl3 pulverisiert, um einen gelb-orangen
Feststoff zu erzeugen. Die Filtration des rohen Feststoffs und eine
Reinigung durch Umkristallisation aus CHCl3 ergab 5-Iod-6-trifluormethylisatin
xxxiii (10,4 g) als einen orangen Feststoff. 1H
NMR (DMSO-d6) δ 7,17 (s, 1H), 8,08 (s, 1H),
11,27 (s, 1H), ms 340,0 (M-H).
-
-
Ein
Gemisch aus 5-Iod-6-trifluormethylisatin (7,50 g, 22,0 mmol) und
dem Methylketon v (5,24 g, 22,0 mmol, hergestellt wie in Verfahren
A beschrieben) in EtOH (50 ml) wurde mit einer Lösung von KOH (4,93 g, 88,0
mmol) in 50 ml Wasser behandelt. Das Gemisch wurde über Nacht
bei 85°C
erwärmt
und dann auf 0°C abgekühlt. Zu
dem Gemisch wurde 1 N HCl (88 ml) tropfenweise zugegeben, während sich
ein Präzipitat
bildete. Das Präzipitat
wurde gesammelt, mit Eiswasser gespült und unter Vakuum getrocknet,
was die rohe Säure
ergab (8,0 g): 1H NMR (DMSO-d6) δ 4,14 (s,
1H), 7,98 (s, 1H), 8,03 (s, 1H), 8,41 (s, 1H), 8,44 (s, 1H), 9,42 (s,
1H), ms 448,0 (M+H+).
-
Schwefelsäure (3,5
ml) wurde zu einer gerührten
Lösung
der rohen Säure
(8,0 g) in MeOH (120 ml) zugegeben, und das Gemisch wurde für 48 h refluxiert.
Das resultierende Gemisch wurde abgekühlt und es wurde ein Präzipitat
gesammelt. Spülen
mit kaltem Methanol ergab den entsprechenden Methylester xxxiv (5,84
g in zwei Schritten) als einen reinen weißlichen Feststoff. 1H NMR (DMSO-d6) δ 4,04 (s,
1H), 4,29 (s, 1H), 8,56 (s, 1H), 8,57 (s, 1H), 8,65 (s, 1H), 9,08
(s, 1H), 9,39 (s, 1H), ms 462,0 (M+H+).
-
-
Zu
einem Gemisch des 6-Iod-7-trifluormethylmethylesters xxxiv (615
mg, 1,33 mmol), PdCl2PPh3)2 (234 mg, 0,33 mmol) und CuI (38 mg, 0,15
mmol) in 1:1 DMF-Et3N (16 ml) wurde Methylpropargylether (0,34 ml,
4,02 mmol) bei Raumtemperatur unter Stickstoff zugegeben. Das Rühren bei
Raumtemperatur wurde für 4,5
h weitergeführt.
Das Gemisch wurde eingeengt und der Rückstand wurde in CH2Cl2 gelöst. Die
CH2Cl2-Lösung wurde
mit Wasser und Lauge gewaschen, getrocknet und verdampft. Eine Flash-Chromatographie
des Rückstands über Silicagel
unter Verwendung von 1:4:5 MeOH-EtOAc-Hexan ergab den rohen Methylether xxxv
(300 mg).
-
-
Der
rohe Methylether xxxv (300 mg) in MeOH (15 ml) wurde mit 10% Pd/C
(158 mg) behandelt und über
Nacht bei Raumtemperatur hydriert. Das Gemisch wurde filtriert und
verdampft und ergab den reinen gesättigten Methylether xxxvi (125
mg).
-
Ein
anderes Beispiel der Homologisierung des Rings A bei einem der Zwischenprodukte
wird in den folgenden Schritten beschrieben:
-
Zu
einem Gemisch aus Tetrahydro-3-furanmethanol (Aldrich Chemical Co.,
3,63 g, 35,6 mmol), N-Methylmorpholinoxid (6,3 g, 53,8 mmol) und
4A Molekularsieben (18 g) in CH2Cl2 (70 ml) bei 0°C wurde TPAP (0,63 g, 1,8 mmol)
zugegeben. Nach 2 h bei RT wurde das Reaktionsgemisch oben auf eine
kurze Säule
geschüttet
und das Produkt wurde mit Ether (3 × 50 ml) eluiert. Eine Einengung,
gefolgt von einer Säulenchromatographie
(EtOAc:Hexan/1:2 zu 1:1) ergab den Aldehyd xxxvii (1,2 g) durch
vorsichtiges Einengen unter verringertem Druck bei 0°C. Zu einer
Lösung
von LDA [7,5 mmol, hergestellt aus 2,5 M n-BuLi (3,0 ml, 7,5 mmol) und
Diisopropylamin (1,26 ml, 9 mmol)] in THF (30 ml) bei –78°C wurde 2
M TMSCHN2 (3,75 ml, 7,5 mmol) zugegeben.
Nach 30 min bei –78°C wurde der
Aldehyd xxxvii (0,5 g, 5 mmol) zugegeben und das Gemisch wurde über 2 h
auf Raumtemperatur erwärmt.
Dann wurde Wasser (20 ml) zugegeben und das Gemisch wurde mit Ethylether
(2 × 30
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten wurden getrocknet
und die Entfernung des Lösungsmittels
durch vorsichtiges Einengen unter verringertem Druck bei 0°C ergab 3-Ethynyltetrahydrofuran
xxxvii als eine farblose Flüssigkeit.
-
-
Die
Verbindung xl wurde durch die Methodik nach Verfahren H unter Verwendung
des Iodesters xxvii und 3-Ethynyltetrahydrofuran hergestellt.
1H NMR (CDCl
3) δ: 1,59-1,66
(m, 1H), 1,84-1,88 (m, 2H), 2,08-2,18 (m, 1H), 2,23-2,37 (m, 1H),
2,79-2,93 (m, 2H), 3,44 (t, J = 7,7 Hz, 1H), 3,71-3,81 (m, 1H),
3,89-3,98 (m, 2H), 4,09 (s, 3H), 4,29 (s, 3H), 7,62 (d, J = 8,6
Hz, 1H), 7,73 (s, br, 2H), 8,03 (d, J = 8,6 Hz, 1H), 8,20 (s, 1H),
8,55 (s, 1H). ES-MS: m/z 366 (M+1)
+.
-
Der
Ester xlii wurde durch die Methodik des Verfahrens H hergestellt.
3-Ethynylpyridin
wurde von Aldrich Chemical Co. erhalten. 1H
NMR (CDCl3) δ: 8,18 (d, J = 8,6 Hz, 1H),
8,00 (s, 1H), 7,62 (s, 1H), 7,53 (dd, J = 1,8, 8,5, 1H), 7,50 (m,
1H), 7,21 (m, 1H), 4,20 (s, 3H), 4,05 (s, 3H), 3,16 (m, 2H), 3,06
(m, 2H).
-
Verfahren I
-
Dieses
Verfahren beschreibt weitere Homologisierungsstrategien für den Ring
A von verschiedenen Zwischenprodukten.
-
-
Eine
Lösung
von Ester xxvii (500 mg, 1,27 mmol), Acrylnitril (0,2 ml, 3,03 mmol),
Pd(PPh3)4 (50 mg, 0,04
mmol) und Triethylamin (0,5 ml) in 4 ml DMF wurde für 18 h bei
90°C gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, mit Wasser verdünnt, und
das Präzipitat
wurde durch Filtration gesammelt. Der Rückstand wurde durch Chromatographie
(Silica, CH2Cl2/MeOH,
96:4) gereinigt, um den gewünschten
Cyanoester xlii (250 mg, 62%) zu erhalten. Eine Suspension dieses
Esters xliii (250 mg, 0,78 mmol) und 10% Pd/C (50 mg) in 10 ml EtOH/MeOH
(1:1) wurde bei 45 psi für
18 h hydriert. Der Katalysator wurde filtriert, mit CH2Cl2 und MeOH gewaschen, und das Filtrat wurde
zur Trockene eingeengt und ergab das gewünschte Produkt als einen Feststoff
(250 mg, quantitativ). 1H NMR (DMSO-d6) δ 8,36
(d, J = 1,4 Hz, 1H), 8,24 (s, 1H), 8,04 (J = 8,6 Hz, 1H), 7,96 (s,
1H), 7,88 (s, 1H), 7,79 (dd, J = 8,6, 1,8 Hz, 1H), 4,13 (s, 3H),
4,02 (s, 3H), 3,12 (t, J = 7,2 Hz, 2H), 2,94 (t, J = 6,7 Hz, 2H).
-
Ein
anderes Beispiel der durch das Verfahren I veranschaulichten Methodik:
-
Zu
einem Gemisch aus 6-Iod-7-trifluormethylmethylester xxxiv (661 mg,
1,43 mmol, hergestellt in Verfahren H), P(o-tol)3 (872
mg, 2,87 mmol), NaOAc (259 mg, 3,15 mmol) und Pd(OAc)2 (322
mg, 1,43 mmol) in DMF (20 ml) wurde Acrylnitril (5,0 ml, 76 mmol)
bei Raumtemperatur unter Stickstoff zugegeben. Das Gemisch wurde
gerührt
und für
6 h auf 115°C
erwärmt.
Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und eingeengt. Der Rückstand
wurde in CH2Cl2 gelöst, mit
Wasser und Lauge gewaschen, getrocknet und verdampft. Eine Flash-Chromatographie
des Rückstands über Silicagel
unter Verwendung von 1:4:5 MeOH-EtOAc-Hexan ergab ein (Z)- und (E)-Gemisch
des ungesättigten
Nitrils xliv (253 mg) als einen Feststoff: 1H
NMR (DMSO-d6) δ 4,03 (s, 1,2H), 4,06 (s, 1,8H),
4,17 (s, 1,2H), 4,18 (s, 1,8H), 6,28 (d, J = 12 Hz, 0,4H), 6,63
(d, J = 17 Hz, 0,6H), 7,78 (d, J = 12 Hz, 0,4H), 7,87 (d, J = 17
Hz, 0,6H), 7,96 (s, 1H), 8,06 (s, 1H), 8,52 (s, 1H), 8,89 (s, 0,6H), 9,13
(s, 0,4H), MS: 387,0 (M+H+).
-
Verfahren J
-
Dieses
Verfahren beschreibt eine weitere Methodik zur Ausführung bzw.
Ausarbeitung des Rings A von einem der Zwischenprodukte.
-
-
Zu
einer Lösung
des 7-Iodchinolins (440 mg, 1,12 mmol, hergestellt wie in Verfahren
A) in trockenem, entgasten Acetonitril (28 ml) wurde fein gemahlenes
und getrocknetes NaCN (110 mg, 2,24 mmol), CuI (21,3 mg, 0,112 mmol),
und Pd(PPh3)4 (65
mg, 0,056 mmol) unter Stickstoff zugegeben. Das Gemisch wurde gerührt und
für 1,5
h refluxiert. Die Reaktion wurde mit Ethylacetat verdünnt, filtriert
und das Filtrat wurde unter verringertem Druck verdampft. Der Rückstand
wurde durch Chromatographie gereinigt: (2,5% MeOH/CH2Cl2) und ergab xlvi (161,4 mg). 1H
NMR (CDCl3) δ 4,08 (s, 3H), 4,20 (s, 3H),
7,46 (ddd J = 2,8, 3,8, 5,1 Hz), 7,65 (m, 1H), 8,32 (s, 1H), 8,39
(s, 1H), 8,86 (d, J = 8,8 Hz, 1H).
-
-
Zu
einer gerührten
Lösung
des 7-Cyanochinolins xlvi (119 mg, 0,41 mmol) in THF (20 ml) wurde
LiBH4 (0,31 ml, 0,61 mmol, 2,0 M/THF) zugegeben.
Die resultierende Lösung
wurde für
0,5 h refluxiert, in Wasser geschüttet, mit Ethylacetat extrahiert
und mit verdünnter
HCl gewaschen. Die wässrige
Phase wurde basisch gemacht und erneut mit Ethylacetat extrahiert.
Die vereinigten Ethylacetat-Extrakte wurden vereinigt und zur Trockene
reduziert, was 35 mg xlvii als reines festes Produkt ergab, das
im nächsten
Schritt ohne weitere Reinigung verwendet wurde. 1H
NMR (DMSO-d6) δ 4,13 (s, 3H), 5,02 (s, 2H),
7,81-7,89 (m, 3H), 8,06 (s, 1H), 8,21 (d, J = 12 Hz, 1H), 8,53 (s,
1H). MS 265.1.0 (M+H+).
-
-
Zu
einer gerührten
Lösung
des rohen Alkohols xlvii (34 mg, 0,129 mmol) in CH2Cl2 (10 ml) wurde das Dess-Martin-Periodinan-Reagenz
(73 mg, 0,172 mmol) zugegeben. Die Lösung wurde für 1 h bei
Raumtemperatur gerührt,
in Wasser geschüttet,
mit CH2Cl2 extrahiert
und mit 10% wässrigem
Na2S2O3,
gesättigtem wässrigen
NaHCO3 und Lauge gewaschen. Die organische
Lösung
wurde über
Na2SO4 getrocknet.
Der Rückstand
wurde auf Silicagel (5% MeOH/CH2Cl2) chromatographiert und ergab den entsprechenden
Aldehyd xlviii, 34,8 mg (zwei Schritte). 1H
NMR (CDCl3) δ 4,25 (s, 3H), 7,70 (s, 1H),
7,80 (d, J = 8 Hz, 1H), 7,88 (s, 1H), 8,21 (s, 1H), 8,46 (s, 1H),
9,12 (d, J = 8,8 Hz, 1H).
-
-
Zu
einer Lösung
des Esters xlv (430 mg, 1,09 mmol) in DMF (5 ml) bei RT wurde Triethylamin
(0,35 ml, 2,5 mmol) zugegeben, gefolgt von Dimethylamin (2,2 ml
einer 2,0 M Lösung
in THF, 4,4 mmol). Das Reaktionsgemisch wurde mit Kohlenmonoxid
für 5 min
sanft gewaschen, Pd(PPh3)4 (115
mg, 0,10 mmol) wurde zugegeben und das resultierende Gemisch wurde
unter 1 atm Kohlenmonoxid bei RT für 5 h und dann bei 70°C für 3 h gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde auf RT abgekühlt und unter Vakuum eingeengt.
Eine Chromatographie (9:1/CH2Cl2:MeOH)
des Rückstands
ergab 173 mg xlix, das für
die weitere Verwendung ausreichend rein war. 1H
NMR (CDCl3) δ: 8,76 (d, J = 8,7, 1H), 8,24
(s, 1H), 8,12 (s, 1H), 7,74 (s, 1H), 7,63-7,60 (m, 2H), 4,19 (s,
3H), 4,07 (s, 3H), 3,18 (s, 3H), 3,05 (s, 3H).
-
-
Zu
einer Lösung
des Esters xlv (225 mg, 0,57 mmol) in DMF (2 ml) wurde AsPh3 (15 mg, 0,05 mmol), CuI (11 mg, 0,06 mmol)
und Pd2dba3 (22
mg, 0,02 mmol) zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde mit Stickstoff
für 5 min
gewaschen, Vinyltributylzinn (0,34 ml, 1,2 mmol) wurde zugegeben
und das Reaktionsgemisch wurde für
3 h bei 65°C
erwärmt.
Nach dem Schütten
in Wasser und gesättigte
wässrige
NaHCO3 (jeweils 15 ml) wurde das Gemisch
mit EtOAc (3 × 20
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit
gesättigtem
wässrigen
KF (2 × 20
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und eingeengt.
Eine Chromatographie (25:1/CH2Cl2:MeOH) ergab 140 mg des Produkts l. 1H NMR (CDCl3) δ: 8,66 (d,
J = 8,8 Hz, 1H), 8,15 (s, 1H), 7,99 (s, 1H), 7,71 (d, J = 8,8 Hz,
1H), 6,91 (dd, J = 11,0, 17,6 Hz, 1H), 5,99 (d, J = 17,6 Hz, 1H),
5,46 (d, J = 11,0, 1H), 4,21 (s, 3H), 4,06 (s, 3H).
-
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Magnesiumspäne (240
mg, 9,95 mmol) wurden in einem Dreihalskolben mit trockenem THF
(2 ml) platziert, und der Kolben wurde in ein Bad bei 50°C gestellt.
Cyclopropylbromid (0,79 ml, 10 mmol) wurde tropfenweise unter sanftem
Rückfluss
zugegeben und das Gemisch wurde für 1 h refluxiert. Nach Abkühlen auf RT
wurde das Gemisch zu einer Lösung
aus Zinkchlorid in THF (1 M, 20 ml, 10 mmol) bei 0°C zugegeben
und es wurde bei RT für
2 h gerührt.
Eine Lösung
des Iodids xlv (393 mg, 1,0 mmol) in THF (5 ml) wurde zugegeben,
gefolgt von PdCl2(dppf)2 (41
mg, 0,05 mmol) und das resultierende Gemisch wurde über Nacht
gerührt. Die
Reaktion wurde durch Zugabe von gesättigtem wässrigen NH4Cl
(10 ml) und einer gesättigten
wässrigen EDTA-Natriumlösung (10
ml) gequencht. Das resultierende Gemisch wurde mit CH2Cl2 (3 × 30
ml) extrahiert, mit Lauge gewaschen und getrocknet (MgSO4). Eine Einengung, gefolgt von einer Säulenchromatographie (CH2Cl2:MeOH/30:1) ergab
das gewünschte
Produkt li als einen gelben Feststoff (290 mg). 1H
NMR (CDCl3) δ: 0,91-0,94 (m, 2H), 1,13-1,16
(m, 2H), 2,12-2,15 (m, 1H), 4,08 (s, 3H), 4,28 (s, 3H), 7,37 (d,
J = 8,8 Hz, 1H), 7,76 (s, 1H), 7,82 (s, br, 1H), 7,95 (s, br, 1H),
8,13 (s, 1H), 8,64 (d, J = 8,8 Hz). ES-MS: m/z: 308 (M+1)+.
-
Verfahren K
-
Dieses
Verfahren beschreibt eine weitere Methodik für die Bearbeitung bzw. Ausarbeitung
des Rings A bei einem der Zwischenprodukte.
-
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Zu
einer gerührten
Lösung
von xlv (500 mg, 1,27 mmol) in Dioxan (30 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
1-(Ethoxyvinyl)tri-n-butylstannat (482 mg, 1,33 mmol) und (Ph3P)4Pd
(katalytische Menge, ~ 5 mg) zugegeben, und das Gemisch wurde bei
100°C für 12 h erwärmt. Weitere
Mengen von 1-(Ethoxyvinyl)tri-n-butylstannat (482 mg, 1,33 mmol)
und (Ph3P)4Pd (katalytische Menge, ~ 5 mg) wurden zugegeben und
das Gemisch wurde für
12 h bei 100°C
gerührt.
Das Gemisch wurde zur Trockene eingeengt und eine Flash-Chromatographie
(Gradientenelution CH2Cl2 zu
CH2Cl2:MeOH 98:2)
ergab das gewünschte
Produkt lii (350 mg). 1H NMR (CDCl3): δ 8,52
(d, J = 8 Hz, 1H), 8,15 (s, 1H), 7,99 (s, 1H), 8,71 (d, J = 8 Hz,
1H), 7,60 (s, 1H), 7,44 (s, 1H), 4,80 (s, 1H), 4,29 (s, 1H), 4,07
(s, 3H), 3,93 (s, 3H), 3,90 (q, J = 6,5 Hz, 2H), 1,42 (t, J = 6,5 Hz,
3H), ESI-MS m/z 338,1 (100, M+H+).
-
Zu
einer gerührten
Lösung
des Chinolins lii (350 mg, 1,0 mmol) in Dioxan (10 ml) wurde konzentrierte Schwefelsäure (0,5
ml) zugegeben. Das Gemisch wurde über Nacht bei Raumtemperatur
gerührt
und mit gesättigtem
wässrigen
Natriumbicarbonat gequencht. Dichlormethan wurde zugegeben und die
organische Phase wurde gesammelt, getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum eingeengt und
ergab ein Keton-Zwischenprodukt (128 mg). 1H
NMR (CDCl3) δ 8,80 (d, J = 8 Hz, 1H), 8,61
(s, 1H), 8,28 (s, 1H), 8,14 (d, J = 8 Hz, 1H), 7,78 (s, 1H), 7,60
(s, 1H), 4,12 (s, 3H), 4,05 (s, 3H), 2,80 (s, 3H), ESI-MS m/z 310,1
(100, M+H+).
-
Zu
einer gerührten
Lösung
des Keton-Zwischenprodukts (128 mg, 0,41 mmol) in wasserfreiem Methanol
(5 ml) bei 0°C
wurde Natriumborhydrid (31 mg, 0,82 mmol) unter Stickstoff zugegeben
und das Gemisch wurde für
2 h gerührt,
dann durch die Zugabe von gesättigtem
wässrigen
Ammoniumchlorid (10 ml) gequencht und mit Dichlormethan (60 ml)
verdünnt.
Die organische Phase wurde gesammelt, mit Lauge gewaschen, getrocknet
(MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt.
Eine Flash-Chromatographie (Gradientenelution CH2Cl2 99:1 zu CH2Cl2:MeOH 97:3) ergab ein Alkohol-Zwischenprodukt
(115 mg, 90%). 1H NMR (CDCl3) δ 8,63 (d,
J = 8 Hz, 1H), 8,08 (s, 1H), 7,98 (s, 1H), 7,44-7,63 (m, 3H), 5,04
(q, J = 7 Hz, 1H), 4,14 (s, 3H), 4,07 (s, 3H), 1,60 (d, J = 7 Hz,
3H), ESI-MS m/z 312,2 (100, M+H+).
-
Zu
einer gerührten
Lösung
des Alkohol-Zwischenprodukts (115 mg, 0,36 mmol) in DMF (5 ml) unter einer
Stickstoffatmosphäre
wurde Imidazol (63 mg, 0,93 mmol) und tert-Butyldimethylsilylchlorid
(444 μl
einer 1,0 M Lösung
in THF, 0,44 mmol) zugegeben. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur
für 12
h gerührt,
dann im Vakuum eingeengt. Der Rückstand
wurde in Dichlormethan aufgenommen und mit gesättigtem wässrigen Ammoniumchlorid und
Lauge gewaschen. Die organischen Stoffe wurden getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt. Eine
Flash-Chromatographie
(Gradientenelution CH2Cl2 zu
CH2Cl2:MeOH 97,5:2,5)
ergab liii (127 mg, 84%). 1H NMR (CD3OD) δ 8,60
(d, J = 8 Hz, 1H), 8,08 (s, 1H), 7,93 (s, 1H), 7,45-7,60 (m, 3H),
4,51 (q, J = 6 Hz, 1H), 4,12 (s, 3H), 3,98 (s, 3H), 1,40 (d, J =
6 Hz, 3H), 0,82 (s, 9H), 0,02 (s, 3H), -0,04 (s, 3H), ESI-MS m/z
426,2 (100, M+H+).
-
-
Kupferpulver
(ca. 1 Mikrometer, 0,31 g, 4,82 mmol) und DMSO (4 ml) wurden in
einen wiederverschließbaren
Druckschlauch geladen und auf 0°C
abgekühlt.
Pentafluorethyliodid (0,3 ml, 6,26 mg, 2,45 mmol) wurde zugegeben,
und das Gemisch wurde bei 110°C–120°C für 4 h erwärmt. Nach
dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das blaugrüne Reagenz entfernt und zum
Zwischenprodukt xlv (237 mg, 0,605 mmol) zugegeben. Das Gemisch
wurde für
1 h auf 65°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Gemisch wurde in 1 N HCl (20 ml) und THF (20 ml) geschüttet. Die
organische Phase wurde abgetrennt, mit Wasser, Lauge gewaschen,
getrocknet und verdampft. Eine Flash-Chromatographie des Rückstands über Silicagel
unter Verwendung von 1:4:5 MeOH-EtOAc-Hexan ergab die Pentafluorethylverbindung
liv (180 mg) als einen reinen Feststoff. 1H
NMR (DMSO-d6) δ 4,03 (s, 3H), 4,15 (s, 3H),
7,88 (d, J = 9,4 Hz, 1H), 7,92 (s, 1H), 7,98 (s, 1H), 8,37 (s, 1H),
8,43 (s, 1H), 8,74 (d, J = 9,4 Hz, 1H), ms 386,1 (M+H+).
-
Verfahren L
-
Dieses
Verfahren beschreibt die Synthese von Verbindungen, bei welchen
der Ring B mit dem Rest des Moleküls über ein Stickstoffatom verbunden
ist.
-
-
Eine
gerührte
Lösung
von 4-Carbomethoxychinolin-2-on (hergestellt wie in Verfahren D
gezeigt) (1,76 g, 9 mmol), POCl3 (4,6 g,
30 mmol) in Toluol (40 ml) wurde für 2 h refluxiert, auf Raumtemperatur
abgekühlt und
in Eiswasser geschüttet
(50 ml). Das Gemisch wurde mit Ethylacetat (3 × 50 ml) extrahiert. Die organischen
Stoffe wurden vereinigt, mit Wasser, Lauge gewaschen, getrocknet
(MgSO4) und im Vakuum eingeengt und ergaben
das gewünschte
2-Chlor-4-carbomethoxychinolin lv (1,50 mg). 1H
NMR (DMSO-d6) δ 8,54 (d, J = 8 Hz, 1H), 8,03-8,06
(m, 1H), 7,89-7,94 (m, 2H), 7,75-7,77 (m, 1H), 3,98 (s, 3H); ESI-MS
m/z 222,1 (100, M+H+).
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von 2-Chlor-4-carbomethoxychinolin lv (346 mg, 1,5 mmol) in wasserfreiem n-Butanol
(5 ml) wurde Imidazol (212 mg, 3 mmol) zugegeben und das Gemisch
wurde für
48 h refluxiert, dann wurde Imidazol (212 mg, 3 mmol) zugegeben.
Das Gemisch wurde für
weitere 12 h refluxiert, dann auf Raumtemperatur abgekühlt und
im Vakuum eingeengt. Eine Flash-Chromatographie ergab das gewünschte Produkt lvi
als den n-Butylester (152 mg, 34%); 1H NMR
(CDCl3) δ 8,56
(d, 1H, J = 8 Hz), 8,56 (s, 1H), 8,10 (d, 1H, J = 8 Hz), 8,01 (s,
1H), 7,88 (s, 1H), 7,93-7,83 (m, 1H) 7,65-7,67 (m, 1H), 7,28 (s,
1H), 4,51 (t, J = 8 Hz, 3H), 1,82-1,88 (m, 2H), 1,50-1,56 (m, 2H),
1,03 (t, J = 8 Hz, 3H) 2,96 (s, 3H); ESI-MS m/z 296,1 (100, M+H+).
-
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von Methylmagnesiumchlorid (1,6 ml einer 3,0 M Lösung in THF, 4,8 mmol) in wasserfreiem
THF (16 ml) bei –78°C unter einer
Stick stoffatmosphäre
wurde eine Lösung
von Zinkbromid (1,08 g, 4,8 mmol) in THF (5 ml) zugegeben. Das Gemisch
wurde bei –78°C für 1 h gerührt, dann
auf Raumtemperatur erwärmt,
woraufhin ein Gemisch von Tetrakis(triphenylphosphin)palladium (0)
(228 mg, 0,20 mmol) und 2,4-Dichlorchinazolin lvii (800 mg, 0,40
mmol, siehe Butler et al., J. Chem. Soc. 1959, 1512) als eine Lösung in
THF (11 ml) zugegeben wurde. Das Gemisch wurde dann für 12 h auf
50°C erwärmt, dann
auf 0°C abgekühlt und
durch die Zugabe von gesättigtem
wässrigen
Ammoniumchlorid gequencht und mit Ethylacetat verdünnt. Die
organischen Stoffe wurden gesammelt, getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum eingeengt. Eine
Flash-Chromatographie (EtOAc:Hexan 1:5 ergab das gewünschte Produkt
lviii als einen weißen
Feststoff (410 mg, 57%). 1H NMR (CDCl3) δ 8,07
(d, J = 9 Hz, 1H), 7,88-7,92 (m, 2H), 7,61-7,64 (m, 1H), 2,93 (s,
3H); ESI-MS m/z 179,1 (100, M+H+).
-
Eine
gerührte
Lösung
von 2-Chlor-4-methylchinazolin lviii (250 mg, 1,4 mmol), 1-Methyl-(5-tri-n-butylstannyl)imidazol
(523 mg, 1,4 mmol, Gaare et al., Acta Chem. Scand., 47:57 (1993)),
Triphenylarsin (43 mg, 0,14 mmol), Pd2(dba)3 (63 mg, 0,07 mmol) und CuI (26 mg) in DMF
(5 ml) wurde für
5 min mit Stickstoffgas gereinigt, dann bei 60°C für 12 h unter Stickstoff gerührt. Man
ließ das
Gemisch auf Raumtemperatur abkühlen, dann
wurde es mit Ethylacetat und Wasser verdünnt. Die organischen Stoffe
wurden gesammelt, mit Wasser, gesättigter wässriger KF und Wasser gewaschen,
dann getrocknet (Na2SO4),
filtriert und im Vakuum eingeengt. Eine Flash-Chromatographie (Gradientenelution
CH2Cl2:MeOH 99:1
zu 96:4) ergab das gewünschte
Produkt lix als einen weißen
Feststoff (243 mg, 77%). 1H NMR (CDCl3) δ 8,05-8,10
(m, 2H), 7,79-7,98 (m, 2H) 7,50-7,66 (m, 2H) 4,22 (s, 3H) 2,96 (s,
3H); ESI-MS m/z 225,2 (100, M+H+).
-
Zu
einer gerührten
Lösung
des Chinazolins lvix (78 mg, 0,34 mmol) in 1,4-Dioxan (2 ml) wurde Selendioxid (54
mg, 0,48 mmol) zugegeben, und das Gemisch wurde für 150 min
refluxiert. Man ließ das
Gemisch auf Raumtemperatur abkühlen,
es wurde filtriert und auf ungefähr
5 ml eingeengt. Eine Flash-Chromatographie (CH2Cl2:MeOH 95:5) ergab den Aldehyd, der auf 10
ml eingeengt wurde, dann wurde Wasser (2 ml) und Ethanol (10 ml)
zugegeben. Das Gemisch wurde erneut auf 5 ml eingeengt und es wurde
Ethanol (10 ml) zugegeben, und das Gemisch wurde erneut auf 2 ml
eingeengt. Die Lösung
des Aldehyds lx wurde direkt für
die folgende Reaktion übernommen.
-
Verfahren N
-
Das
folgende Beispiel ist eine Variation des Verfahrens M, worin der
Ring B über
ein Stickstoffatom mit dem zentralen Ring verbunden ist.
-
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von Methylmagnesiumchlorid (1,62 ml einer 3,0 M Lösung in
THF, 4,8 mmol) in THF (16 ml) bei –78°C unter Stickstoff wurde Zinkbromid
(1,09 g, 4,8 mmol) in THF (5 ml) zugegeben. Das Gemisch wurde bei –78°C für 1 h gerührt, dann
auf Raumtemperatur erwärmt,
woraufhin Tetrakis(triphenylphosphin)palladium (233 mg, 0,02 mmol)
und 1,4-Dichlorisochinolin lxi (800 mg, 4,0 mmol, Robinson, J. Am. Chem.
Soc., 1958, 80, 5481) zugegeben wurden. Das Gemisch wurde bei 50°C für 12 h gerührt, dann
auf 0°C abgekühlt. Gesättigtes
wässriges
Ammoniumchlorid (10 ml) und Ethylacetat (60 ml) wurden zugegeben
und die organischen Stoffe abgetrennt, getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum eingeengt. Eine
Flash-Chromatographie (Hexan:EtOAc 7:1) ergab das gewünschte Produkt
lxii (597 mg, 84%). 1H NMR (CDCl3) δ 8,03-8,05
(m, 1H), 7,52-7,55 (m, 4H) 2,92 (s, 3H); GCMS m/z 177 (100, M+).
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von Natriumhydrid (159 mg, 6,6 mmol) in DMF (2 ml) wurde Imidazol
(562 mg, 8,2 mmol) in DMF (2 ml) zugegeben, und das Gemisch wurde
bei Raumtemperatur für
2 h gerührt,
woraufhin eine Lösung
von 3-Chlor-1-methylisochinolin
lxii (293 mg, 1,6 mmol) in DMF (2 ml) zugegeben wurde. Das Gemisch
wurde dann bei 120°C
für 48
h gerührt,
abgekühlt
und durch die Zugabe von gesättigtem
wässrigen
Ammoniumchlorid (20 ml) gequencht und mit Dichlormethan (50 ml)
verdünnt.
Die organischen Stoffe wurden gesammelt, getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum eingeengt. Eine
Flash-Chromatographie (Gradientenelution CH2Cl2:MeOH 99:1 zu 95:5) ergab das gewünschte Produkt
lxiii (106 mg, 32%). 1H NMR (CDCl3) δ 8,22
(s, 1H), 8,16 (s, 1H) 7,80-7,82 (m, 1H), 7,62-7,67 (m, 2H), 7,51-7,60 (m, 1H) 7,44
(s, 1H) 7,21 (s, 1H), 2,97 (s, 3H).
-
Zu
einer gerührten
Lösung
des Isochinolins lxiii (165 mg, 0,78 mmol) in 1,4-Dioxan (5 ml) wurde
Selendioxid (438 mg, 3,9 mmol) zugegeben und das Gemisch wurde für 14 h mit
Rückfluss
erwärmt,
dann auf Raumtemperatur abgekühlt,
filtriert und das Filtrat auf ungefähr 5 ml eingeengt. Eine Flash-Chromatographie (CH2Cl2:MeOH) ergab
das gewünschte
Produkt lxiv, wie durch Massenspektrometrie gezeigt wurde.
-
Verfahren O
-
Dieses
Verfahren beschreibt weitere Wege der Modifizierung des Rings A
bei einem der Zwischenprodukte.
-
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von 4-Nitro-2-trifluormethylanisol (20,4 g, 92,3 mmol, Aldrich)
in MeOH (205 ml) wurde Pd·C
(612 mg) zugegeben, gefolgt von einem Ballon mit H2-Gas.
Die Reaktion wurde über Nacht
gerührt,
durch Celite filtriert und ergab nach der Entfernung des Lösungsmittels
das Anilin lxv (17,6 g). 1H NMR (CDCl3) δ 3,54
(br s, 2H), 3,82 (s, 3H), 6,80 (dd, J = 4, 12 Hz, 1H), 6,85 (d,
J = 12 Hz, 1H), 6,91 (d, J = 4 Hz, 1H).
-
-
Di-tert-butyldicarbonat
(29,0 g, 0,133 mol) wurde zu einer Lösung von 4-Methoxy-3-trifluormethylanilin xlv (23,1
g, 0,12 mol) in THF (75 ml) zugegeben. Die resultierende Lösung wurde über Nacht
refluxiert, gekühlt und
das Lösungsmittel
unter verringertem Druck entfernt, das resultierende schwarze Öl wurde
chromatographiert (Hexan/Ethylacetat als Elutionsmittel) und ergab
24,6 g des Produkts lxvi. 1H NMR (DMSO-d6) δ 1,48
(s, 9H), 3,82 (s, 3H), 7,17 (d, J = 12 Hz, 1H), 7,61 (d, J = 12
Hz, 1H), 7,81 (s, 1H), 9,42 (s, 1H).
-
-
Zu
einer gerührten
Lösung
des Zwischenprodukts lxvi (18,5 g, 63,5 mmol) in trockenem THF (200
ml) bei –78°C unter N2 wurde tert-BuLi (90 ml, 152 mmol, 1,7 mol/Hexan)
zugegeben. Nach 3 h wurde Diethyloxalat (10,3 ml, 76,2 mmol) auf
einmal zugegeben. Dieses Gemisch wurde für 0,5 h gerührt und für 14 h bei –30°C gehalten. Zu diesem Zeitpunkt
war das gesamte Lösungsmittel
entfernt und der trockene Rückstand
wurde mit THF (250 ml) und 3 M HCl (250 ml) behandelt und anschließend für 4 h refluxiert.
Die Reaktion wurde abgekühlt
und das THF entfernt. Das feste Isatin präzipitierte während dieser
Zeit aus der Lösung.
Es wurde filtriert, mit H2O gewaschen und
ergab 8,2 g reines 5-Methoxy-6-trifluormethylisatin lxvii. 1H NMR (DMSO-d6) δ 3,89 (s,
3H), 7,05 (s, 1H), 7,42 (s, 1H), 10,99 (s, 1H).
-
-
Zu
einer gerührten
Lösung
des Isatins (335 mg, 1,37 mmol) unter N2 bei –78°C in CH2Cl2 (3 ml) wurde BBr3 (2,5 ml, 27,4 mmol) tropfenweise zugegeben.
Das Gemisch erreichte im Verlauf des Rührens über Nacht Raumtemperatur. Das
Gemisch wurde dann vorsichtig auf Eis geschüttet und der Rückstand
mit Ethylacetat extrahiert. Eine Chromatographie (5% MeOH/CH2Cl2) ergab 127 mg
des Zwischenprodukts lxviii. 1H NMR (DMSO-d6) δ 6,94
(s, 1H), 7,19 (s, 1H), 10,67 (s, 1H), 10,92 (s, 1H).
-
-
Zu
einer gerührten
Lösung
des Isatins lxviii (256 mg, 1,1 mmol) in DMF wurde TBDPSiCl (457
mg, 1,66 mmol) und Imidazol (226 mg, 3,3 mmol) zugegeben, dann wurde
sie für
1 h auf 55°C
erwärmt.
Das Gemisch wurde in H2O geschüttet, mit Ether
extrahiert und chromatographiert (4:1 Hexan/Ethylacetat) und ergab
357 mg lxix. 1H NMR (DMSO-d6) δ 0,31 (s,
6H), 0,90 (s, 9H), 7,08 (s, 2H), 11,05 (s, 1H).
-
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Eine
Lösung
des Isatins lxix (504 mg, 2,18 mmol), des Imidazols v (571 mg, 2,4
mmol) in AcOH (7 ml) und konzentrierter HCl (2,2 ml) wurde für 9 Tage
refluxiert. Zu diesem Zeitpunkt waren die Lösungsmittel entfernt, der trockene
Rückstand
wurde in MeOH (5 ml) gelöst
und konzentrierte H2SO4 (katalytisch)
wurde zugegeben, und die Lösung
wurde über
Nacht refluxiert. Der Hauptteil des Lösungsmittels wurde entfernt
und es wurde eine gesättigte
NaCl-Lösung
zugegeben. Das feste Präzipitat
wurde filtriert und gesammelt. Ausbeute von lxx: 275 mg in zwei
Schritten.
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Alternativ:
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Zu
einer gerührten
Lösung
des Isatins lxix (215 mg, 0,46 mmol) und des Imidazols v (109 mg,
0,46 mmol) in EtOH (1 ml) wurde Et3N (0,16
ml, 1,15 mmol) tropfenweise zugegeben, und die resultierende Lösung wurde über Nacht
gerührt.
Zu diesem Zeitpunkt bildete sich ein Präzipitat, das herausfiltriert
wurde (88 mg). Das verbleibende Filtrat wurde unter verringertem
Druck getrocknet und der resultierende Rückstand wurde mit dem Feststoff
vereinigt und THF (1,7 ml) und konz. HCl (0,68 ml) ausgesetzt. Dieses
Gemisch wurde über Nacht
refluxiert, dann unter verringertem Druck zu einem Rückstand
getrocknet, MeOH (5,0 ml) und H2SO4 (0,2 ml) wurde zugegeben und das Gemisch
wurde über
Nacht refluxiert. Ein Feststoff lxx präzipitierte, er wurde filtriert
und gesammelt. Ausbeute: 100 mg in drei Schritten. 1H
NMR (DMSO-d6) δ 4,02 (s, 3H), 4,28 (s, 3H), 8,29
(s, 1H), 8,42 (s, 1H), 8,46 (s, 1H), 8,52 (s, 1H), 9,10 (s, 1H),
11,61 (s, 1H).
-
-
Zu
einer gerührten
Lösung
des Zwischenprodukts lxx (355,4 mg, 1,00 mmol) in DMF (5 ml) wurde K2CO3 (152 mg, 1,10
mmol) bei 0°C
zugegeben, nach 15 min wurde Bromacetonitril (0,14 ml, 2,0 mmol)
bei Raumtemperatur zugegeben. Nach 1 h wurde das Reaktionsgemisch
in ein 55°C Ölbad gestellt
und für
1,5 h erwärmt.
Zu diesem Zeitpunkt wurde eine weitere Menge Bromacetonitril (0,14
ml, 2,0 mmol) zugegeben. Die Reaktion wurde für zwei weitere Stunden bei
55°C gehalten,
ehe weitere 2 mmol Bromacetonitril zugegeben wurden. Die Erwärmung (40–50°C) wurde über Nacht
fortgeführt.
Zu diesem Zeitpunkt wurde das Gemisch in Wasser geschüttet, mit
Diethylether extrahiert, mit gesättigtem
NaHCO3 und Lauge gewaschen und ergab nach
Entfernung des Lösungsmittels
das rohe Produkt lxxi. Ausbeute: 187 mg.
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Beispiel 1
-
Dieses
Beispiel veranschaulicht ein Verfahren für die Umwandlung eines derivatisierten
aromatischen Esters oder Aldehyds in eine gewünschte Verbindung mit der Formel
I.
-
1.1
Herstellung des Aldehyds lxxii
-
Eine
Lösung
des Esters iii (1,7 g, 6,4 mmol, hergestellt wie in Verfahren A
beschrieben) in 20 ml THF wurde unter Stickstoff auf –78°C abgekühlt. Eine
1,0 M Lösung
von LiAlH4 (7 ml, 7,0 mmol) in THF wurde
zugegeben, und die Reaktion wurde bei der gleichen Temperatur für 90 min
gerührt.
Die Reaktion wurde mit Wasser gequencht, man ließ sie Raumtemperatur erreichen,
sie wurde mit EtOAc verdünnt
und mit Wasser, Lauge gewaschen, über Na2SO4 getrocknet und eingeengt und ergab ein
Gemisch des entsprechenden Aldehyds und Alkohols. Das rohe Produkt
wurde gereinigt (SiO2, CH2Cl2/MeOH, 95:5), um den Aldehyd lxxii (0,6
g, 39%) als einen gelben Feststoff zu erhalten. 1H
NMR (DMSO-d6) δ 10,49 (s, 1H), 8,91 (dd, J
= 8,4, 1,0 Hz, 1H), 8,52 (s, 1H), 8,11 (dd, J = 8,5, 1,0 Hz, 1H),
7,94 (s, 1H), 7,91 (s, 1H), 7,85 (ddd, J = 8,4, 6,9, 1,5 Hz, 1H),
7,72 (ddd, J = 8,4, 6,9, 1. Hz, 1H), 4,17 (s, 3H).
-
1.2
Herstellung des finalen Semicarbazons 1.1
-
Ein
Gemisch von 200 mg (0,84 mmol) des Aldehyds lxxii (100 mg, 0,89
mmol, hergestellt in Beispiel 1.1), des Semicarbazidhydrochlorids
(Aldrich Chemical Co., Milwaukee, Wisconsin, USA) und 100 mg (0,72 mmol)
K2CO3 in 5 ml EtOH
wurde in einem Ölbad
bei 70°C
für 18
h gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde abgekühlt
und das Präzipitat
wurde filtriert, mit Wasser gewaschen und unter Vakuum getrocknet,
und ergab das gewünschte
Produkt 1.1 (170 mg), Schmelzpunkt 236–237°C; 1H
NMR (DMSO-d6) δ 10,6 (s, 1H), 8,65 (s, 1H), 8,39
(s, 1H), 8,25 (d, J = 7,9 Hz, 1H), 8,03 (d, J = 7,5 Hz, 1H), 7,99
(s, 1H), 7,84 (s, 1H), 7,78 (br t, J = 7,1 Hz, 1H), 7,64 (br t,
J = 7,0 Hz, 1H), 6,82 (br s, 2H), 4,15 (s, 3H); Anal. Berechnet
für C15H14N6O:
C, 61,22; H, 4,79; N, 28,55. Gefunden: C, 61,12; H, 4,69; N, 28,35.
-
1.3
Herstellung des finalen N-Methylsemithiocarbazons 1.2
-
Eine
Lösung
des Aldehyds lxxii (200 mg, 0,84 mmol, hergestellt in Beispiel 1.1)
und von 2-Methyl-3-thiosemicarbazid (84 mg, 0,84 mmol) in 3 ml EtOH
wurde bei 70°C
für 18
h gerührt.
Die Reaktion wurde auf Raumtemperatur gebracht und der Feststoff
durch Filtration gesammelt, mit Ethanol und Wasser gewaschen und
getrocknet, um das gewünschte
Produkt 1.2 (130 mg) als einen gelben Feststoff zu erhalten. Schmelzpunkt
229–230°C; 1H NMR (DMSO-d6) δ 8,69 (br
s, 1H), 8,60 (br s, 1H), 8,55 (s, 1H), 8,54 (d, J = 7,8 Hz, 1H), 8,49
(s, 1H), 8,04 (d, J = 7,4 Hz, 1H), 8,00 (s, 1H), 7,85 (s, 1H), 7,80
(br t, J = 8,2 Hz, 1H), 7,64 (br t, J = 8,3 Hz, 1H), 4,15 (s, 3H),
3,97 (s, 3H).
-
Die
folgenden Verbindungen wurden auf ähnliche Art und Weise hergestellt,
beginnend mit den entsprechenden Estern, hergestellt durch das Verfahren
B.
- 1H
NMR (DMSO-d6) δ 10,54 (s, 1H), 8,53 (s, 1H),
8,48 (s, 1H), 8,40 (s, 1H), 8,28 (s, 1H), 8,05 (br s, 1H), 7,85 (br
s, 1H), 6,82 (br s, 1H), 4,13 (s, 3H); ESI-MS m/z 363,0 (100, M+H+).
- 1H
NMR (DMSO-d6) δ: 10,53 (s, 1H), 8,66 (s, 1H),
8,31 (s, 1H), 8,00 (s, 1H), 7,93 (s, 1H), 7,85 (s, 1H), 7,82 (s, 1H),
6,82 (breit s, 2H), 4,13 (s, 3H), 3,08 (t, J = 7,2 Hz, 4H), 2,13
(m, 2H).
-
Die
folgenden Verbindungen wurden durch ähnliche Verfahren hergestellt,
beginnend mit den entsprechenden Estern, hergestellt durch das Verfahren
D.
-
-
Der
Ausgangsester wurde durch das in Beispiel 1.1 beschriebene Standardverfahren
reduziert, um ein Gemisch aus Aldehyd und Alkohol zu erhalten. Aus
diesem Gemisch wurde unter Verwendung des in Beispiel 1.3. beschriebenen
Standardverfahrens das Thiosemicarbazon hergestellt. Das Trityl-geschützte Thiosemicarbazon
lxxiv (12 mg, 0,02 mmol) wurde mit TFA:DCM (1:1, 2 ml) behandelt
und bei Raumtemperatur für
5 h gerührt,
dann im Vakuum eingeengt. Eine Umkehrphasen-HPLC lieferte das gewünschte Produkt
1.5 (3 mg, 50%); 1H NMR (CD3OD) δ 8,78 (s,
1H), 8,31-8,48 (m, 3H), 8,04-8,08 (m, 1H), 7,74-7,79 (m, 1H), 7,58-7,63
(m, 1H); ESI-MS m/z 297,0 (100, M+H+).
-
Die
folgende Verbindung wurde durch das Standardverfahren hergestellt
(siehe Synthese der Beispiele 1.1 und 1.2), unter Verwendung eines
nach Verfahren E hergestellten Esters.
-
-
Der
Aldehyd wurde durch eine LAH-Reduktion des Esters xxiii hergestellt: 1H NMR (CDCl3) δ 10,18 (s, 1H),
7,67 (s, 1H), 7,50 (s, 1H), 7,46 (s, 1H), 4,00 (s, 3H), 3,16-3,19
(m, 2H), 2,98-3,05 (m, 2H), 1,81-1,97 (m, 2H).
-
Das
Semicarbazon wurde durch das Standardverfahren hergestellt, und
ergab 1.6: 1H NMR (DMSO-d6) δ 10,45 (s,
1H), 8,09 (s, 1H), 8,01 (s, 1H) 7,67 (s, 1H), 7,57 (s, 1H), 7,65
(br s, 1H), 3,92 (s, 3H), 2,77-2,85 (m, 4H), 1,78-1,81 (m, 4H),
ESI-MS m/z 299,1 (100, M+H+).
-
Die
Verbindung unten wurde durch das Standardverfahren hergestellt (siehe
Beispiel 1.2), unter Verwendung eines nach Verfahren F hergestellten
Esters.
- 1H NMR (d6-DMSO) δ: 8,61 (s,
1H), 8,57 (s, 1H), 8,50-8,52 (m, 1H), 8,39 (s, 1H), 8,29 (s, 1H),
7,98-8,00 (m, 1H), 7,92 (m, 1H), 7,82 (s, 1H), 7,55-7,57 (m, 2H),
3,97 (s, 3H).
-
Die
unten beschriebene Verbindung wurde unter Verwendung der oben beschriebenen
Verfahren hergestellt, ausgehend von der entsprechenden Esterverbindung,
hergestellt nach Verfahren G.
- 1H NMR (d6-DMSO) δ: 10,48 (s,
1H), 9,74 (s, 1H), 8,79 (s, 1H), 8,40 (s, 1H), 8,33 (s, 1H), 8,05
(s, 2H), 7,99 (s, 1H), 7,84 (s, 1H), 7,68 (d, J = 8,6 Hz, 2H), 6,93
(d, J = 8,6 Hz, 2H), 6,83 (s, 2H), 4,17 (s, 3H).
-
Die
unten beschriebene Verbindung wurde unter Verwendung der obigen
Verfahren hergestellt, ausgehend von der entsprechenden Diolverbindung,
hergestellt nach Verfahren H.
-
-
Ein
Gemisch von Diol xxxi (100 mg, 0,32 mmol) und MnO2 (1,0
g) in 10 ml THF wurde bei Raumtemperatur für 18 h gerührt. Die Reaktion wurde über Celite
filtriert, der Rückstand
mit THF und EtOAc gewaschen, und das Filtrat eingeengt, um einen
Feststoff zu erhalten. Das Rohprodukt wurde gereinigt (SiO2, CH2Cl2/MeOH,
95:5) und ergab ein Aldehyd-Zwischenprodukt (50 mg, 50%), das direkt
weiterbearbeitet wurde.
-
Eine
Lösung
des Aldehyds (50 mg, 0,16 mmol) und von 2-Methyl-3-thiosemicarbazid
(20 mg, 0,19 mmol) in 3 ml EtOH wurde unter Rückfluss für 18 h gerührt. Die Reaktion wurde auf
Raumtemperatur gebracht, das Präzipitat
wurde filtriert, mit EtOH gewaschen und getrocknet und ergab das
gewünschte
N-Methylsemithiocarbazon 1.9 (28 mg, 44%). 192,6-194,7°C, 1H NMR (DMSO-d6) δ 8,71 (br
s, 1H), 8,59 (br s, 1H), 8,53 (s, 1H), 8,45 (s, 1H), 8,31 (s, 1H),
7,97 (d, J = 1,0 Hz, 1H), 7,96 (d, J = 8,5 Hz, 1H), 7,85 (s, 1H),
7,67 (dd, J = 8,6, 1,7 Hz, 1H), 4,41 (t, J = 5,1 Hz, 1H), 4,13 (s,
3H), 3,98 (s, 3H), 3,50-3,40 (m, 2H), 2,83 (t, J = 7,6 Hz, 2H), 1,80-1,66
(m, 2H), 1,57-1,45 (m, 2H).
-
-
CaCl2 (–30
+ 80 Maschenzahl, 34,1 mg, 0,308 mmol) und NaBH4 (23,3
mg, 0,616 mmol) wurde zu einer gerührten Lösung des rohen gesättigten
Methylesters xxxvi (125 mg, 0,308 mmol) in 1:1 THF-MeOH (10 ml)
bei 0°C
zugegeben. Das kalte Bad wurde entfernt und das Rühren wurde
für 1,5
h weitergeführt.
Es wurde Wasser (2 ml) zugegeben und die Lösung wurde verdampft. Der Rückstand
wurde unter Vakuum getrocknet. Zu dem Rückstand wurden THF (5 ml, CH2Cl2 (5 ml) und Dess-Martin-Periodinan
(522 mg, 1,2 mmol) zugegeben. Das Gemisch wurde für 1 h gerührt, mit
THF (10 ml) verdünnt
und in gesättigtes
wässriges
NaHCO3 (8 ml) mit Na2S2O3 (2,5 g) geschüttet. Das
Gemisch wurde für
30 min gerührt.
Es wurde EtOAc (10 ml) zugegeben, und die Lagen wurden getrennt.
Die organische Schicht wurde mit Wasser und Lauge gewaschen, getrocknet
und verdampft. Eine Flash-Chromatographie
des Rückstands über Silicagel
unter Verwendung von 1:4:5 MeOH-EtOAc-Hexan
ergab den Aldehyd lxxv (95,2 mg in zwei Schritten) als einen gelben
Feststoff: MS 378.2 (MH+).
-
Die
Umwandlung des Aldehyds lxxv in die Verbindung 1.10 wurde unter
Verwendung der oben bereitgestellten Verfahren durchgeführt.
-
-
Die
Verbindung 1.10 wurde als ein gelber Feststoff erhalten: 1H NMR (DMSO-d6) δ 1,94 (m,
2H), 2,98 (t, 2H), 3,45 (t, 2H), 3,92 (s, 3H), 4,15 (s, 3H), 7,89
(s, 1H), 8,06 (s, 1H), 8,32 (s, 1H), 8,52 (s, 1H), 8,59 (s, 2H), 8,75
(s, 1H); genaue Masse (Elektrospray) m/z berechnet für C21H23F3N6OS (M+H) 465,2, gefunden 465,2.
-
Die
folgenden Verbindungen wurden unter Verwendung von Methoden hergestellt,
wie oben bereitgestellt.
- 1H
NMR (DMSO-d6) δ 10,64 (s, 1H), 8,58 (s, 1H),
8,37 (s, 1H), 8,25 (d, J = 8,5 Hz, 1H), 8,12 (s, 1H), 7,85 (s, 1H),
7,65 (d, J = 8,5 Hz, 1H), 6,82 (br s, 1H), 4,45 (s, 1H), 4,13 (s,
3H). ESI-MS m/z 319,1 (100, M+H+).
- 1H
NMR (CD3OD) δ 8,51 (s, 1H), 8,25 (s, 1H),
8,23 (s, 1H), 7,96 (s, 1H), 7,88 (s, 1H), 7,84 (s, 1H), 4,45 (s,
1H), 4,21 (s, 3H), 4,01 (s, 3H), 3,48-3,51 (m, 2H), 3,37 (s, 3H),
2,92-2,96 (m, 2H), 2,55 (s, 3H), 1,94-1,98 (m, 2H); ESI-MS m/z 411,5
(100, M+H+).
- 1H
NMR (CD3OD) δ 9,04 (s, 1H), 8,39 (s, 1H),
8,33 (s, 1H), 8,24 (s, 1H), 8,16 (s, 1H), 7,91 (s, 1H), 4,39 (s,
3H), 3,95 (s, 3H), 3,54-3,71 (m, 6H, 2,92-2,96 (m, 2H), 2,55 (s,
3H), 1,93-2,02 (m, 2H); ESI-MS m/z 441,2 (100, M+H+).
- 1H
NMR (d6-DMSO) δ: 8,96 (s, 1H), 8,54 (s, 1H),
8,47 (s, 1H), 8,37 (s, 1H), 7,92-7,97 (m, 3H), 7,83 (s, 1H), 7,68
(d, J = 8,2 Hz, 1H), 4,13 (s, 3H), 3,83 (t, J = 7,3 Hz, 1H), 3,58-3,75
(m, 2H), 2,75-2,85 (m, 2H), 1,98-2,21 (m, 2H), 1,70-1,80 (m, 2H),
1,48-1,62 (m, 2H).
- 1H NMR (d6-DMSO) δ: 8,76 (s,
1H), 8,58 (s, 1H), 8,49 (s, 1H), 8,47 (s, 1H), 8,41 (m, 1H), 8,34
(s, 1H), 8,29 (s, 1H), 8,17 (s, 1H), 7,99 (d, J = 8,7 Hz, 1H), 7,74-7,71 (m, 2H), 7,33
(dd, J = 4,8, 7,7, 1H), 4,19 (s, 3H), 3,98 (s, 3H), 3,17 (m, 2H),
3,06 (m, 2H).
-
Die
folgenden Verbindungen wurden aus dem entsprechenden Ester hergestellt
(hergestellt durch Verfahren I).
-
-
Zu
einer Lösung
des Esters xliii (250 mg, 0,78 mmol) in 5 ml THF bei –78°C wurde eine
1,0 M Lösung von
LiAlH4 (2 ml, 2 mmol) in THF zugegeben.
Die Reaktion wurde für
2 h gerührt
und mit gesättigtem
NH4Cl gequencht, auf Raumtemperatur erwärmt und
mit EtOAc verdünnt.
Die Lösung
wurde filtriert, über
Na2SO4 getrocknet
und eingeengt und ergab den rohen Alkohol. Eine Suspension des Alkohols
und MnO2 (2,0 g) in 10 ml THF wurde bei
Raumtemperatur für
3 Tage gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde durch Celite filtriert, das Filtrat wurde
eingeengt und der Rückstand
wurde gereinigt (SiO2, CH2Cl2/MeOH, 96:4) und ergab ein Öl. Dies wurde
mit Hexan/EtOAc pulverisiert und der Feststoff wurde filtriert und
ergab ein Aldehyd-Zwischenprodukt (60
mg, 26%).
-
Eine
Lösung
des Aldehyds (55 mg, 0,19 mmol) und von 2-Methyl-3-thiosemicarbazid
(19 mg, 0,18 mmol) in 3 ml Ethanol wurde unter Rückfluss für 18 h gerührt. Die Reaktion wurde gekühlt, das
Präzipitat
gesammelt, mit EtOH gewaschen und getrocknet und ergab das gewünschte Produkt
1.16 (30 mg, 42%). 1H NMR (DMSO-d6) δ 8,72 (br
s, 1H), 8,62 (br s, 1H), 8,53 (s, 1H), 8,48 (s, 1H), 8,43 (s, 1H),
8,01 (d, J = 8,5 Hz, 1H), 7,98 (s, 1H), 7,84 (s, 1H), 7,76 (d, J
= 8,6 Hz, 1H), 4,14 (s, 3H), 3,98 (s, 3H), 3,14 (t, J = 7,2 Hz,
2H), 2,98 (t, J = 7,2 Hz, 2H).
-
-
CaCl2 (–30
+ 80 Maschenzahl, 109 mg, 0,983 mmol) und NaBH4 (74,4
mg, 1,97 mmol) wurde zu einer gerührten Lösung des ungesättigten
Nitrils (253 mg, 0,655 mmol) in 1:1 THF-EtOH (30 ml) bei 0°C zugegeben. Das
Kältebad
wurde entfernt und das Rühren
wurde über
Nacht fortgesetzt. Es wurde Wasser (2 ml) zugegeben und die Lösung wurde
verdampft. Der Rückstand
wurde dann unter Vakuum getrocknet. Zu dem Rückstand wurden THF (35 ml),
CH2Cl2 (35 ml) und
Dess-Martin-Periodinan
(1,21 g, 2,86 mmol) zugegeben. Das Gemisch wurde für 2 h gerührt, mit
THF (30 ml) verdünnt
und in gesättigtes
wässriges
NaHCO3 (48 ml) mit Na2S2O3 (12,1 g) geschüttet. Das
Gemisch wurde für
30 min gerührt.
EtOAc (10 ml) wurde zugegeben, und die Schichten wurden getrennt.
Die organische Schicht wurde mit Wasser und Lauge gewaschen, getrocknet
und verdampft. Eine Flash-Chromatographie
des Rückstands über Silicagel
unter Verwendung von 1:4:5 MeOH-EtOAc-Hexan
ergab den Aldehyd lxxvi (111,3 mg in zwei Schritten) als einen gelben
Feststoff: MS 359.1 (MH+).
-
Die
Umwandlung des Aldehyds lxxvi zur Verbindung 1.16a wurde unter Verwendung
der oben beschriebenen Verfahren erreicht.
-
-
Die
Verbindung 1.16a wurde als ein gelber Feststoff erhalten: 1H NMR (DMSO-d6) δ 3,03 (t,
J = 6,0 Hz, 2H), 3,25 (t, J = 6,0 Hz, 2H), 3,99 (s, 3H), 4,50 (s,
3H), 7,89 (s, 1H), 8,08 (s, 1H), 8,37 (s, 1H), 8,57 (s, 1H), 8,48
(s, 1H), 8,61 (s, 1H), 8,66 (s, 1H), 8,68 (s, 1H), 8,76 (s, 1H);
MS (Elektrospray) m/z berechnet für C20H18F8N7S
(M+H) 446,1, gefunden 446,1.
-
Die
folgenden Verbindungen wurden nach den allgemeinen obigen Verfahren
hergestellt.
-
-
- 1H NMR (DMSO-d6) δ 8,69
(s, 1H), 8,58 (s, 1H), 8,50 (s, 1H), 8,40 (s, 1H), 8,34 (s, 1H),
7,95 (s, 1H), 7,86 (s, 1H), 7,83 (s, 1H), 4,13 (s, 3H), 3,97 (s,
3H), 3,12-3,15 (m, 2H), 2,93-2,96 (m, 2H), 2,54 (s, 3H); MS 392,1
(100, M+H+).
-
-
Die
Verbindung 1.17b wurde als ein gelber Feststoff erhalten: 1H NMR (CD3OD) δ 2,04 (br
s, 2H), 2,17 (br s, 2H), 2,95 (t, J = 6,96 Hz, 2H), 3,17 (br s,
2H), 3,36 (t, J = 6,96 Hz, 2H), 3,57 (t, J = 5,88 Hz, 2H), 3,87
(br s, 2H), 4,41 (s, 3H), 4,59 (t, J = 5,82 Hz, 2H), 8,28 (s, 1H),
8,44 (s, 1H), 8,45 (s, 1H), 8,56 (s, 1H), 8,70 (s, 1H), 9,08 (s,
1H); MS (Elektrospray) m/z berechnet für C24H27ClN8O (M+H) 479,2,
gefunden 479,2.
-
-
Die
Verbindung 1.17c wurde als ein gelber Feststoff erhalten: 1H NMR (DMSO-d6) δ 2,99 (t,
J = 7,16 Hz, 2H), 3,24 (t, J = 7,14 Hz, 2H), 3,71 (t, J = 5,68,
2H), 3,36 (t, J = 5,68 Hz, 2H), 4,13 (s, 3H), 4,92 (t, J = 5,76 Hz,
2H), 7,88 (s, 1H), 8,02 (s, 1H), 8,16 (s, 1H), 8,42 (s, 1H), 8,46
(s, 1H), 8,55 (s, 1H), 8,74 (s, 1H), 8,75 (s, 1H); MS (Elektrospray)
m/z berechnet für
C21H22ClN7OS (M+H) 456,1, gefunden 456,2.
-
-
Die
Verbindung 1.17d wurde als ein gelber Feststoff erhalten: 1H NMR (DMSO-d6) δ 2,49 (s,
3H), 2,50 (s, 3H), 2,99 (t, J = 7,14, 2H), 3,22 (t, J = 7,14 Hz,
2H), 3,28-3,30 (m,
2H), 4,12 (s, 3H), 4,82 (t, J = 6,56 Hz, 2H), 7,86 (s, 1H), 8,02
(s, 1H), 8,16 (s, 1H), 8,43 (s, 1H), 8,48 (s, 1H), 8,55 (s, 1H),
8,66 (s, 1H), 8,73 (s, 1H); MS (Elektrospray) m/z berechnet für C22H25ClN8S
(M+H) 469,2, gefunden 469,2.
-
-
Die
Verbindung 1.17e wurde als ein gelber Feststoff erhalten: 1H NMR (DMSO-d6) δ 1,92-1,65
(m, 4H), 2,25 (br s, 1H), 2,36 (s, 3H), 2,87 (br s, 1H), 3,00 (t,
J = 7,08 Hz, 2H), 3,09 (br s, 1H), 3,19 (m, 2H), 4,13 (s, 3H), 4,61
(br s, 1H), 4,93 (m, 1H), 7,86 (s, 1H), 8,03 (s, 1H), 8,17 (s, 1H),
8,33 (s, 1H), 8,48 (s, 1H), 8,59 (s, 1H), 8,69 (s, 1H), 9,09 (s,
1H); MS (Elektrospray) m/z berechnet für C24H28ClN8S (M+H) 495,2,
gefunden 495,2.
-
Die
folgenden Verbindungen wurden ausgehend von den oben in Verfahren
J bereitgestellten Zwischenprodukten hergestellt.
-
-
Zu
einer Lösung
des obigen Aldehyds xlviii (34,8 mg, 0,133 mmol) in EtOH (2 ml)
und H2O (0,5 ml) wurde das Semithiocarbazid
(13,3 mg, 0146 mmol) und 1 Tropfen AcOH zugegeben. Das Gemisch wurde über Nacht
refluxiert. Das resultierende Gemisch wurde abgekühlt und
der gelbe Feststoff filtriert und mit Wasser gewaschen. Der Feststoff
wurde getrocknet und es wurde durch TLC, NMR und NMS gefunden, dass
er rein war. Ausbeute von 1.18: 13,5 mg. (1H
NMR, 400 MHz),: 1H NMR (CDCl3) δ 4,15 (s,
3H), 7,89 (s, 1H), 7,95 (d, J = 12 Hz, 1H), 8,08 (s, 1H), 8,32 (d,
J = 12 Hz, 1H), 8,40 (s, 1H), 8,58 (m, 3H), 8,85 (s, 1H), 11,75
(s, 1H). MS 334,1 (M-H).
-
-
Aus
xlix unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens (Beispiel 1.2).
1H NMR (d6-DMSO) δ: 11,72 (s,
1H), 8,83 (s, 1H), 8,56 (s, 1H), 8,52 (s, 1H), 8,39 (s, 1H), 8,22
(d, J = 8,7, 1H), 8,02 (s, 2H), 7,86 (s, 1H), 7,65 (dd, J = 1,6,
8,7 Hz, 1H), 4,15 (s, 3H), 3,06 (s, 3H), 2,99 (s, 3H).
-
-
Aus
dem Zwischenprodukt 1 unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens
(Beispiel 1.2).
1H NMR (d6-DMSO) δ: 8,63 (s,
1H), 8,36 (s, 1H), 8,22 (d, J = 8,8, 1H), 8,15 (s, 1H), 8,11 (s,
1H), 8,02 (s, 1H), 7,88 (d, J = 8,8 Hz, 1H), 6,98 (dd, J = 10,6,
17,6 Hz, 1H), 6,83 (bs, 2H), 6,11 (d, J = 17,6 Hz, 1H), 5,48 (d,
J = 10,6 Hz, 1H), 4,19 (s, 3H).
-
-
Aus
dem Zwischenprodukt li unter Verwendung des allgemeinen Verfahrens
(Beispiel 1.2).
1H NMR (d6-DMSO) δ: 10,60 (s,
1H), 8,61 (s, 1H), 8,29 (s, 1H), 8,12 (d, J = 8,7 Hz, 1H), 7,95
(s, 1H), 7,83 (s, 1H), 7,72 (s, 1H), 7,35 (d, J = 8,7 Hz, 1H), 6,80
(s, 2H), 4,15 (s, 3H), 2,15-2,17 (m, 1H), 1,08-1,12 (m, 2H), 0,86-0,88
(m, 2H).
-
Die
folgenden Verbindungen wurden ausgehend von den entsprechenden Estern
hergestellt, die durch das Verfahren K hergestellt wurden.
-
-
Der
Aldehyd lxxviii wurde durch LAH-Reduktion des Esters liii nach dem
allgemeinen Verfahren gebildet (siehe Beispiel 1). 1H
NMR (CDCl3) δ 10,42 (s, 1H), 8,90 (s, 1H),
8,00-8,04 (m, 2H), 7,75 (s, 1H), 7,66 (d, J = 7 Hz, 1H), 7,50 (s,
1H), 5,08 (q, J = 6 Hz, 1H), 4,12 (s, 3H), 1,43-1,46 (m, 3H), 0,94
(s, 9H), 0,10 (s, 3H), 0,01 (s, 3H).
-
Zu
einer gerührten
Lösung
des Aldehyds lxxviii (38 mg, 0,096 mmol) in Ethanol:Wasser (5:1,
4 ml) wurde Semicarbazidhydrochlorid (11 mg, 0,098 mmol) und Natriumacetat
(24 mg, 0,28 mmol) zugegeben. Das Gemisch wurde für 12 h refluxiert,
dann auf Raumtemperatur abgekühlt.
Das Präzipitat
wurde gesammelt und mit Wasser gewaschen, dann in TFA (2 ml) gelöst. Das
Gemisch wurde für
36 h bei Raumtemperatur gerührt, dann
im Vakuum eingeengt. Der Rückstand
wurde durch Umkehrphasen-HPLC gereinigt und ergab das gewünschte Produkt
1.22 (5 mg). 1H NMR (CD3OD) δ 9,07 (s,
1H), 8,67 (s, 1H), 8,42 (s, 1H), 8,38 (s, 1H), 8,35 (s, 1H), 8,14
(s, 1H), 7,74-7,77 (m, 1H), 5,07 (q, J = 6 Hz, 1H), 4,43 (s, 3H),
1,55 (d, J = 6 Hz, 3H); ESI-MS m/z 339,2 (100, M+H+).
-
-
LiAlH4 (1,0 M in THF, 1,4 ml, 1,40 mmol) wurde
zu einer gerührten
und gekühlten
(–78°C) Lösung der Pentafluorethylverbindung
liv (180 mg, 0,467 mmol) in THF (10 ml) zugegeben. Das Rühren wurde
für 3 h
bei –78°C weitergeführt. Wasser
(0,1 ml), 2 N NaOH (0,1 ml) und Wasser (0,3 ml) wurden nacheinander
zugegeben. Das kalte Wasserbad wurde entfernt und das Gemisch wurde
für 30
min gerührt
und dann durch ein Kissen von Celite filtriert. Das Kissen wurde
mit THF gespült
und die vereinigten Filtrate wurden verdampft. Eine Flash-Chromatographie
des Rückstands über Silicagel
unter Verwendung von 1:4:5 MeOH-EtOAc-Hexan ergab den rohen Alkohol
(104 mg) für
den nächsten
Schritt.
-
Dess-Martin-Periodinan
(246 mg, 0,580 mmol) wurde zu dem Alkohol (104 mg, 0,290 mmol) in
1:1 THF-CH2Cl2 (15
ml) zugegeben. Das Gemisch wurde für 2 h gerührt, mit THF (30 ml) verdünnt und
in gesättigtes
wässriges
NaHCO3 (10 ml) mit Na2S2O3 (2,5 g) geschüttet. Das
Gemisch wurde für
30 min gerührt. EtOAc
(10 ml) wurde zugegeben und die Schichten wurden getrennt. Die organische
Schicht wurde mit Wasser und Lauge gewaschen, getrocknet und verdampft.
Eine Flash-Chromatographie
des Rückstands über Silicagel
unter Verwendung von 1:4:5 MeOH-EtOAc-Hexan
ergab den Aldehyd lxxvii (84,8 mg) als einen gelben Feststoff für die nächste abschließende Kopplungsreaktion.
-
-
NaOAc
(30,1 mg, 0,367 mmol) wurde zu einer gerührten Lösung des Aldehyds lxxvii (43,5
mg, 0,123 mmol), Semicarbazidhydrochlorid (13,6 mg, 0,123 mmol)
in 4:1 EtOH-H2O (4,5 ml) zugegeben, und
das Gemisch wurde für
14 h refluxiert. Das resultierende Gemisch wurde gekühlt und
die Präzipitate
wurden gesammelt. Eine Reinigung durch Spülen mit kaltem MeOH ergab das
entsprechende 7-Pentafluorethylsemicarbazon 1.23 (15,0 mg) als einen
gelben Feststoff: 1H NMR (DMSO-d6) δ 4,19
(s, 3H), 6,85 (br s, 2H), 7,88 (d, J = 8,8 Hz, 1H), 8,03 (s, 1H),
8,15 (s, 1H), 8,34 (s, 1H), 8,52 (s, 1H), 8,58 (d, J = 8,8 Hz, 1H),
8,61 (s, 1H), 10,73 (s, 1H); ms 413,1 (M+H+).
-
Die
folgenden Verbindungen wurden aus den entsprechenden Estern hergestellt,
die durch die Methoden des Verfahrens L hergestellt wurden.
-
-
Zu
einer gerührten
Lösung
des Butylesters lvi (152 mg, 0,5 mmol) in wasserfreiem THF (3 ml)
bei –78°C unter Stickstoff
wurde Lithiumaluminiumhydrid (515 μl einer 1 M Lösung in
THF, 0,5 mmol) zugegeben. Das Gemisch wurde bei –78°C für 30 min gerührt, dann
durch die Zugabe von Ethylacetat (5 ml) und Wasser (5 ml) gequencht.
Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmt, mit Ethylacetat (50 ml)
und Wasser (20 ml) verdünnt.
Die organischen Stoffe wurden gesammelt und getrocknet (Na2SO4), filtriert
und im Vakuum eingeengt. Eine Flash-Chromatographie ergab ein Gemisch
aus Alkohol und Aldehyd, das in THF (10 ml) aufgenommen wurde. Mangandioxid
(350 mg) wurde zugegeben, und das Gemisch wurde unter Stickstoff
für 12
h gerührt,
woraufhin weiteres MnO2 (350 mg) zugegeben
wurde. Das Gemisch wurde für
weitere 3 h gerührt, dann
filtriert und im Vakuum eingeengt und ergab den unreinen Aldehyd
lxxix (40 mg). ESI-MS m/z 224,3 (100, M+H+).
-
Zu
einer gerührten
Lösung
des Aldehyds lxxix (40 mg, 0,17 mmol) in Ethanol:Wasser (5:1, 1
ml) wurde Thiosemicarbazid (20 mg, 1,2 Äquivalente) und ein Tropfen
Essigsäure
zugegeben. Das Gemisch wurde für
1 h bei Rückfluss
erwärmt,
dann abgekühlt
und das Präzipitat
durch Filtration gesammelt und mit Wasser und kaltem Ethanol gewaschen
und ergab 1.24 (15 mg). 1H NMR (DMSO-d6) δ 11,81
(s, 1H), 8,95 (s, 1H), 8,82 (s, 1H), 8,66 (s, 1H), 8,54 (s, 1H),
8,45 (s, 1H), 8,17-8,20 (m, 2H), 8,03-8,05 (m, 1H), 7,78-7,87 (m,
1H), 7,71-7,23 (m, 1H); ESI-MS m/z 297,3 (100, M+H+).
-
Entsprechend
wurde die folgende Verbindung nach dem obigen allgemeinen Verfahren
hergestellt.
- 1H
NMR (DMSO-d6) δ 11,76 (s, 1H), 9,55 (s, 1H),
8,94 (s, 1H), 8,58 (s, 1H), 8,54 (s, 1H), 8,33-8,39 (m, 3H), 8,08
(d, J = 8 Hz, 1H), 7,89-7,93 (m, 1H), 7,76-7,78 (m, 1H); ESI-MS
m/z 298,1 (100, M+H+).
-
Die
folgende Verbindung wurde aus dem in Verfahren M beschriebenen Aldehyd
hergestellt.
-
-
Zu
einer gerührten
Lösung
des rohen Aldehyds lx wurde Thiosemicarbazid (33 mg, 0,3 mmol) und
ein Tropfen Essigsäure
zugegeben. Das Gemisch wurde für
90 min bei Rückfluss
erwärmt,
dann auf Raumtemperatur abgekühlt.
Das gebildete Präzipitat
wurde durch Filtration gesammelt und durch Umkehrphasen-HPLC gereinigt
und ergab das gewünschte
Produkt 1.26 (10 mg); 1H NMR (DMSO-d6) δ 11,98
(br s, 1H), 9,00 (d, J = 8,5 Hz, 1H), 8,65 (br s, 1H), 8,50 (s,
1H), 7,86-7,99 (m, 5H), 7,67-7,72 (m, 1H), 4,15 (s, 3H); ESI-MS
m/z 312,2 (100, M+H+).
-
Die
folgende Verbindung wurde aus dem in Verfahren N beschriebenen Aldehyd
hergestellt.
-
-
Die
Lösung
des Aldehyds lxiv wurde auf ein Volumen von ungefähr 1 ml
eingeengt, dann wurden Ethanol (5 ml) und Wasser (1 ml) zugegeben,
und das Gemisch wurde erneut auf ungefähr 1,5 ml eingeengt. Es wurde
Ethanol (5 ml) zugegeben, und das Gemisch wurde erneut auf ungefähr 1,5 ml
eingeengt. Es wurde Ethanol (2 ml) zugegeben. Zu dieser Lösung wurde
Thiosemicarbazid (72 mg) und ein Tropfen Essigsäure zugegeben. Das Gemisch
wurde für
12 h bei Rückfluss
erwärmt,
dann zur Trockene eingeengt. Der Rückstand wurde durch präparative
Umkehrphasen-HPLC
gereinigt und ergab das Isochinolin 1.27 (2 mg, 0,8%); 1H
NMR (DMSO-d6) δ 11,92 (br s, 1H), 9,07 (d,
1H, J = 8 Hz), 8,70 (s, 1H), 8,61 (br s, 1H), 8,48 (s, 1H), 7,88-8,11
(m, 6H).
-
Die
folgende Verbindung wurde auf ähnliche
Art und Weise aus dem in Verfahren O beschriebenen Aldehyd hergestellt.
- 1H
NMR (400 MHz, DMSO-d6) δ 4,00 (s, 3H), 4,19 (s, 3H),
5,60 (s, 2H), 8,15 (br s, 2H), 8,26 (s, 1H), 8,43 (s, 1H), 8,48
(s, 1H), 8,61 (s, 1H), 8,64 (s, 1H), 8,80 (s, 1H). ms 348,0 (100,
M+H+).
-
Beispiel 2
-
Dieses
Beispiel veranschaulicht die Herstellung eines 2-Triazolylchinolinsemithiocarbazons.
-
2.1
Herstellung von 2-Carboxaldehydchinolin-4-carbonsäure, Methylester.
-
Eine
Lösung
des Chinolinesters lxxx (1,35 g, 6,7 mmol) in Dioxan wurde refluxiert.
SeO2 (1,49 g, 13,4 mmol) wurde zugegeben
und der Rückfluss
wurde für
30 min fortgeführt.
Die Reaktion wurde gekühlt,
mit Et2O verdünnt, filtriert und die Etherphase
wurde mit Wasser, 10% NaHCO3 (2×), Lauge
gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet
und zur Trockene eingeengt und ergab den Aldehyd lxxxi als einen
Feststoff (1,25 g, 87%). 1H NMR (DMSO-d6) δ 10,16
(s, 1H), 8,73 (dd, J = 8,3, 1,2 Hz, 1H), 8,35 (dd, J = 8,1, 1,0
Hz, 1H), 8,33 (s, 1H), 8,02 (ddd, J = 8,4, 6,9, 1,5 Hz, 1H), 7,94
(ddd, J = 8,5, 6,9, 1,5 Hz, 1H), 4,03 (s, 3H).
-
2.2
Herstellung des Zwischenprodukts lxxxii.
-
Zu
einer Lösung
des Aldehyds lxxxi (1,25 g, 5,81 mmol) und von Sulfaminsäure (1,35
g, 14,53 mmol) in 20 ml t-Butanol wurde eine Lösung von NaClO2 (1,30
g, 14,53 mmol) und KH2PO4 (1,97
g, 14,53 mmol) in 2 ml Wasser zugegeben. Die zweiphasige Reaktion
wurde für
30 min heftig gerührt.
Die Reaktion wurde mit AcOH (3,1 ml) gequencht und mit Wasser verdünnt. Das
Gemisch wurde mit EtOAc (2×)
extrahiert und die organische Schicht wurde mit Wasser, Lauge gewaschen, über Na2SO4 getrocknet und
zur Trockene eingeengt und ergab ein Carbonsäure-Zwischenprodukt (1,24 g, 93%).
-
Zu
einer Lösung
der Carbonsäure
(1,24 g, 5,4 mmol) und DMF (0,61 ml, 7,87 mmol) in 10 ml CH2Cl2 bei 0°C wurde Oxalylchlorid
(1,46 ml, 16,7 mmol) tropfenweise zugegeben. Die Reaktion wurde
bei 0°C
für 15 min
und bei Raumtemperatur für
30 min gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum zur Trockene entfernt und ergab einen gelben Feststoff.
Das rohe Produkt wurde auf 0°C
abgekühlt
und eine Lösung
von 4-Methyl-3-thiosemicarbazid (1,65 g, 15,76 mmol) in 15 ml Pyridin
wurde zugegeben. Die Suspension wurde bei 0°C für 30 min und bei Raumtemperatur
für 18
h gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde eingeengt und eine Lösung aus EtOAc/Hex (1:1) zugegeben.
Das rötliche
Präzipitat
wurde durch Filtration gesammelt und getrocknet und ergab das gewünschte Produkt
lxxxii (1,6 g), etwas unrein. 1H NMR (DMSO-d6) δ 10,87
(s, 1H), 0,94 (s, 1H), 8,71 (d, J = 8,6 Hz, 1H), 8,84 (s, 1H), 8,24
(d, J = 8,4 Hz, 1H), 8,1 (br s, 1H), 7,99 (br t, J = 8,6 Hz, 1H),
7,88 (br t, J = 8,4 Hz, 1H), 4,03 (s, 3H).
-
2.3
Herstellung von 4-Methyl-3-thiomethyl-1,2,4-triazo-5-yl-chinolin-4-carbonsäuremethylester.
-
Natriummetall
(0,92 g, 40,2 mmol) wurde in 30 ml trockenem MeOH gelöst. Das
Zwischenprodukt lxxxii (1,6 g) wurde zugegeben und die Reaktion
wurde für
18 h refluxiert. Die Reaktion wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, das
Lösungsmittel
wurde entfernt und der feste Rückstand
in Wasser gelöst.
Die wässrige
Lösung wurde
mit 10% HCl auf pH 4–5
angesäuert,
ein Feststoff präzipitierte,
der durch Filtration gesammelt wurde, mit Wasser gewaschen und getrocknet
wurde und ein Triazolethion-Zwischenprodukt (1,09 g) ergab.
-
Zu
einer Suspension des Triazolethions (1,09 g, 3,36 mmol) wurde eine
1,0 N Lösung
von NaOH (3,63 ml, 3,63 mmol) zugegeben und für 10 min gerührt. Methyliodid
(0,24 ml, 3,8 mmol) wurde zugegeben und die Reaktion wurde für 18 h gerührt. Die
Reaktion wurde filtriert und das Filtrat eingeengt und ergab das
gewünschte
Produkt lxxxiii.
1H NMR (DMSO-d
6) δ 8,74 (br
d, J = 8,4 Hz, 1H), 8,27 (s, 1H), 8,02 (brd, J = 8,4 Hz, 1H), 7,74
(ddd, J = 8,3, 6,8, 1,8 Hz, 1H), 7,56 (ddd, 8,3, 6,8, 1,3 Hz, 1H),
4,11 (s, 3H), 2,72 (s, 3H). 2.4
Herstellung des Semithiocarbazons 2.1.
-
Zu
einer Lösung
der Säure
lxxxiii (750 mg, 2,5 mmol) in 20 ml MeOH wurde 2,0 ml konz. H2SO4 zugegeben. Die
Reaktion wurde für
18 h refluxiert. Die Reaktion wurde abgekühlt, das Lösungsmittel im Rotationsverdampfer
entfernt, der Rückstand
mit Wasser verdünnt
und die wässrige
Schicht mit festem K2CO3 auf
pH 8 neutralisiert. Die wässrige
Lösung
wurde mit EtOAc (3×)
und CH2Cl2 (x) extrahiert.
Die organischen Schichten wurden über Na2SO4 getrocknet, filtriert und eingeengt und
ergaben den entsprechenden Methylester (500 mg).
-
Eine
Suspension des Esters (500 mg) und von Raney-Ni (75 mg) in 30 ml
EtOH wurde für
18 h refluxiert. Die Reaktion wurde abgekühlt, durch Celite filtriert
und das Filtrat wurde eingeengt und ergab das gewünschte Produkt
(300 mg).
-
Der
Methylester (300 mg, 0,95 mmol) wurde in 10 ml THF gelöst und auf –78°C abgekühlt. Eine
1,0 M Lösung
von LiAlH4 (3,0 ml, 3,0 mmol) in THF wurde
zugegeben, und die Reaktion wurde gerührt, bis der Ester verbraucht
war (mittels TLC). Die Reaktion wurde mit 10% NH4Cl
bei –78°C gequencht,
auf Raumtemperatur gebracht und mit EtOAc wässrig extrahiert (3×). Die
organische Schicht wurde über
Na2SO4 getrocknet,
filtriert und zur Trockene eingeengt und ergab den gewünschten
Alkohol (150 mg).
-
Eine
Suspension des rohen Produkts (150 mg) und von MnO2 (750
mg) in 20 ml THF wurde bei Raumtemperatur für 18 h gerührt. Die Suspension wurde durch
Celite filtriert, mit EtOAc gewaschen, und das Filtrat zur Trockene
eingeengt und ergab den gewünschten
Aldehyd (60 mg).
-
Eine
Lösung
des Aldehyds (60 mg, 0,25 mmol) und von Semithiocarbazid (23 mg,
0,25 mmol) in 3 ml EtOH wurde bei 70°C für 18 h gerührt. Die Reaktion wurde auf
Raumtemperatur abgekühlt,
das Präzipitat
filtriert und getrocknet, um das gewünschte Semithiocarbazon zu
erhalten (19,2 mg). MS (ES) 312 (M++1).
-
Beispiel 3
-
Die
folgenden Beispiele wurden alle durch Verfahren hergestellt, die
den in den Beispielen 1 und 2 beschriebenen Verfahren entsprechen.
-
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-
-
-
-
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Beispiel 4
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Die
folgenden Beispiele wurden alle durch Verfahren hergestellt, die
den in den Beispielen 1 und 2 beschriebenen Verfahren entsprechen.
-
-
Auch
die folgenden Verbindungen wurden hergestellt:
-
Beispiel 5
-
5.1
Herstellung des Hydrazins b
-
Zu
einer Lösung
von 3-Methyl-1,3-butandiol (Fluka, 6,14 ml, 57,6 mmol) in DCM (20
ml) bei 0°C
unter einer Stickstoffatmosphäre
wurde Triethylamin (10 ml) zugegeben. p-Toluolsulfonylchlorid (11
g) in DCM (20 ml) wurde tropfenweise über 4 h zugegeben und das Gemisch
wurde für
weitere 3 h bei 0°C
gerührt,
dann über Nacht
auf Raumtemperatur erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde mit Wasser (50 ml) verdünnt und
die organischen Stoffe wurden abgetrennt, mit 1 M HCl (50 ml), gesättigtem
wässrigem
NaHCO3 (50 ml) und Wasser (20 ml) gewaschen.
Die organischen Stoffe wurden getrocknet (Na2SO4), filtriert und eingeengt und ergaben das
Tosylat a (13,4 g) als einen weißen Feststoff. 1H
NMR (CDCl3) δ 7,81 (d, J = 8 Hz, 2H), 7,37
(d, J = 8 Hz, 2H), 4,22 (t, J = 7 Hz, 2H), 2,47 (s, 3H), 1,88 (t,
J = 7 Hz, 2H), 1,23 (s, 6H).
-
Zu
einer Lösung
des Tosylats a (6,55 g, 25 mmol) in Ethanol (10 ml) wurde Hydrazinmonohydrat
(15 ml) zugegeben und das Gemisch wurde für 2 h auf 60°C erwärmt, dann
auf ein Volumen von ungefähr
10 ml eingeengt. Gesättigtes
wässriges
Natriumhydroxid (20 ml) und THF (50 ml) wurden zugegeben und die
organischen Stoffe gesammelt, getrocknet (NaSO4),
filtriert und eingeengt und ergaben das Hydrazin b (1,8 g) als ein
farbloses Öl.
ESI-MS m/z 119,3 (100, M+H+). 1H
NMR (CDCl3) δ 4,73 (s, 1H), 3,19 (s, 3H),
3,02-3,06 (m, 2H), 1,68 (t, J = 6 Hz, 2H), 1,26 (s, 6H).
-
5.2
Herstellung des Semithiocarbazons 5
-
Zu
einer gerührten
Lösung
des Hydrazins b (0,8 g, 6,8 mmol) in Diethylether (25 ml) wurde
Triphenylmethylisothiocyanat (Trans World Chemicals, 1,83 g, 6,0
mmol) zugegeben. Das Gemisch wurde für 1 h gerührt und dann wurden Hexane
(5 ml) zugegeben und das Gemisch wurde filtriert und ergab das Semithiocarbazid
c als einen weißen
Feststoff (0,62 g). 1H NMR (CDCl3) δ 9,51
(s, 1H), 7,21-7,36 (m, 15H), 4,27 (t, J = 6,5 Hz, 2H), 4,01 (s,
2H), 2,43 (s, 1H), 1,82 (t, J = 6,5 Hz, 2H), 1,26 (s, 6H).
-
Zum
Semithiocarbazid c (284 mg, 0,68 mmol) wurde TFA:DCM/1:1 (5 ml)
zugegeben. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 2 h gerührt, dann
im Vakuum eingeengt. Es wurde Methanol (5 ml) zugegeben, und das
Gemisch wurde erneut eingeengt. Dieser Schritt wurde dreimal wiederholt,
bis ein weißes
Pulver erhalten wurde. Ethanol:Wasser 4:1 (5 ml) und der Aldehyd
C (hergestellt aus 6-Chlor-5-iodisatin
durch das Verfahren I und das Verfahren A) (199 mg, 0,61 mmol) wurde
zugegeben, und das Reaktionsgemisch wurde über Nacht auf 65°C erwärmt und
dann auf Raumtemperatur abgekühlt
und im Vakuum eingeengt. Eine Flash-Chromatographie des Rückstands
(DCM:MeOH:NH3/98:1:1 bis 96:3:1, Gradientenelution)
ergab das Semithiocarbazon 5 als einen gelben Feststoff. ESI-MS
m/z 484,1 (100, M+H+). 1H
NMR (DMSO-d6) δ 8,72 (s, 1H), 8,69 (s, 1H),
8,60 (s, 1H), 8,53 (s, 1H), 8,43 (s, 1H), 8,17 (s, 1H), 8,07 (s,
1H), 7,88 (s, 1H), 4,95 (s, 1H), 4,79 (s, 2H), 4,15 (s, 3H), 3,24
(t, J = 7 Hz, 2H), 2,98 (t, J = 7 Hz, 2H), 1,73 t, J = 8 Hz, 2H),
1,27 (s, 6H).
-
Beispiel 6
-
6.1a
Herstellung von 1-Methyl-2-piperidinmethanol (d)
-
Zu
einer Lösung
von 1-Methyl-2-piperidinmethanol (20,75 mg, 160,6 mmol) in CH2Cl2 (100 ml) wurde tropfenweise
SOCl2 (17,6 ml, 241 mmol) zugegeben. Die
Lösung
wurde für
12 h refluxiert. Die Lösung
wurde dann unter verringertem Druck eingeengt und ergab 20 g, das
ohne weitere Reinigung im nächsten
Schritt verwendet wurde. Das rohe Material wurde in EtOH (100 ml)
gelöst
und es wurde NH2NH2 (80
ml, 1,6 mol) zugegeben. Die Lösung
wurde dann für
12 h refluxiert, auf Raumtemperatur abgekühlt und es wurde konz. NaOH-Lösung (12 Äquivalente)
zugegeben, für
1 h gerührt
und mit Ether extrahiert. Nach dem Verdampfen der Etherschicht wurde
der Rückstand
destilliert (verringerter Druck), zwei Fraktionen wurden rückgewonnen. Fraktion
1 (95°C,
7,38 g). Fraktion 2 (95–98°C, 1,39 g).
Das Hydrazin (1,07 g, 7,5 mmol) wurde in THF (8 ml) gelöst und Triphenylmethylisothiocyanat
(2,16 g, 7,58 mmol) wurde langsam zugegeben. Die Lösung wurde dann über Nacht
gerührt
und das Produkt wurde durch Filtration gesammelt und ergab 420 mg
des gewünschten
Produkts als einen gelben Feststoff. 1H
NMR (DMSO-d6): δ 1,10 (m, 2H), 1,30-1,56 (m,
4H), 1,95 (t, 1H), 2,15 (s, 1H), 2,18 (s, 3H), 2,71 (d, 1H), 3,25
(q, 1H), 3,55 (q, 1H), 4,80 (s, 2H), 7,12-7,32 (m, 15H), 8,02 (s,
1H). ESI-MS m/z 429,4 (100, M+H).
-
6.1b
Herstellung von (R)-(+)-1-Methyl-2-piperidinmethanol ((R)-d)
-
Nach
dem bekannten Verfahren des Patents
EP 0 429 984 A2 (Referenzbeispiel 8). Die
Trennung war identisch mit der oben angegebenen Prozedur, außer dass
4 Runden einer Kristallisation anstelle der angegebenen 2 Runden
oben durch geführt
wurden. Zu einem Gemisch von (±)-1-Methyl-2-piperidinmethanol
(77 g, 596 mmol) in EtOH (615 ml) wurde Dibenzoyl-D-Weinsäure (205
g, 573 mmol) zugegeben. Das resultierende Gemisch wurde langsam
erwärmt,
bis eine Lösung
erhalten wurde, zu diesem Zeitpunkt wurde die Lösung langsam unter sanftem
Rühren
abgekühlt.
Nach 12 h wurden die Kristalle isoliert und getrocknet und ergaben 131,6
g. Dieser Prozess wurde wiederholt: (2) EtOH (533 ml) ergab 92,5
g. (3) EtOH (225 ml) ergab 68 g (4) EtOH (200 ml) ergab 49 g. Das
resultierende Salz wurde mit 3 M HCl (200 ml) behandelt, das erwärmt wurde, um
die Auflösung
zu induzieren. Die noch warme Lösung
wurde in einen Scheidetrichter geschüttet und mit Ethylacetat extrahiert.
Die verbleibende wässrige
Schicht wurde mit K
2CO
3 auf
pH 10 eingestellt. Die Lösung wurde
mit CH
2Cl
2 extrahiert,
getrocknet (MgSO
4) und eingeengt und ergab
12 g des Alkohols. Dieser Alkohol (12 g, 92,8 mmol) wurde in CH
2Cl
2 (200 ml) suspendiert
und es wurde SOCl
2 zugegeben. Nach 12-stündigem Rühren wurde
das Lösungsmittel
entfernt und man erhielt ein rohes HCl-Salz. Dieses Salz wurde in
EtOH (100 ml) gelöst
und mit NH
2NH
2 (89
ml, 1,86 mol) behandelt und für
12 h bei Rückfluss
erwärmt.
NaOH (74 g) in H
2O (30 ml) wurde zugegeben
und für
1 h gerührt.
Die Hälfte
des Lösungsmittels
wurde entfernt und der Rückstand
wurde mit Ether extrahiert und ergab ein rohes Öl. Nach dem Destillieren unter
verringertem Druck (50–60°C) wurde
das reine Hydrazinprodukt (4,87 g) erhalten. Dieses Hydrazin (1,6
g, 11,2 mmol) wurde in THF (10 ml) gelöst und Triphenylmethylisothiocyanat
(3,19 g, 11,2 mmol) wurde langsam zugegeben. Die Lösung wurde
dann über
Nacht gerührt
und filtriert und ergab 650 mg des gewünschten Produkts in guter Reinheit.
1H NMR (DMSO-d
6): δ 1,10 (m,
2H), 1,30-1,56 (m, 4H), 1,95 (t, 1H), 2,15 (s, 1H), 2,18 (s, 3H),
2,71 (d, 1H), 3,25 (q, 1H), 3,55 (q, 1H), 4,80 (s, 2H), 7,12-7,32
(m, 15H), 8,02 (s, 1H). ESI-MS m/z 429,2 (100, M+H).
-
6.1c
Herstellung von (S)-(–)-1-Methyl-2-piperidinmethanol
((S)-d)
-
Nach
dem bekannten Verfahren des Patents
EP 0 429 984 A2 (Referenzbeispiel 8). Die
Trennung war identisch mit dem oben angegebenen Verfahren, außer dass
3 Runden der Kristallisation durchgeführt wurden. Zu einem Gemisch
aus (±)-1-Methyl-2-piperidinmethanol
(95,6 g, 740 mmol) in Ethanol (840 ml) wurde Dibenzoyl-L-Weinsäure (255
g, 711 mmol) zugegeben. Das resultierende Gemisch wurde langsam
erwärmt,
bis eine Lösung
erhalten wurde, zu diesem Zeitpunkt wurde die Lösung unter sanftem Rühren langsam
abgekühlt. Nach
12 h wurden die Kristalle isoliert und getrocknet und ergaben 79,6
g. Dieser Prozess wurde wiederholt: (2) EtOH (335 ml) ergab 50,4
g. (3) EtOH (345 ml) ergab 35 g. Das resultierende Salz wurde mit
3 M HCl (134 ml) behandelt, das erwärmt wurde, um die Auflösung zu
induzieren. Die noch warme Lösung
wurde in einen Scheidetrichter geschüttet und mit Ethylacetat extrahiert.
Die verbleibende wässrige
Schicht wurde mit K
2CO
3 auf
pH 10 eingestellt. Die Lösung
wurde mit CH
2Cl
2 extrahiert,
getrocknet (MgSO
4) und eingeengt und ergab 6
g des Alkohols. Dieser Alkohol (6 g, 46,7 mmol) wurde in CH
2Cl
2 (100 ml) suspendiert
und SOCl
2 (6,8 ml, 93,3 mmol) wurde tropfenweise
zugegeben. Nach Rühren
für 12
h wurde das Lösungsmittel
entfernt und man erhielt ein rohes HCl-Salz. Dieses Salz (5,98 g)
wurde in EtOH (100 ml) gelöst
und mit NH
2NH
2 (19,5
ml, 405 mmol) behandelt und für
3 h bei Rückfluss
erwärmt.
Die Hälfte
des Lösungsmittels
wurde entfernt, der Rückstand
wurde mit Ether extrahiert und die Extrakte wurden getrocknet und
eingeengt und ergaben 4,55 g eines rohen Öls. Dieses rohe Hydrazin (2,01
g, 14,06 mmol) wurde in THF (100 ml) gelöst und Triphenylmethylisocyanat
(4,0 g, 14,1 mmol) wurde langsam zugegeben. Die Lösung wurde
dann über
Nacht gerührt
und das Lösungsmittel
wurde unter verringertem Druck entfernt und der Rückstand
wurde durch Flash-Chromatographie (CH
2Cl
2/MeOH/NH
4OH) gereinigt
und ergab 350 mg des gewünschten
Produkts.
1H NMR (DMSO-d
6) δ 1,10 (m,
2H), 1,30-1,56 (m, 4H), 1,95 (t, 1H), 2,15 (s, 1H), 2,18 (s, 3H),
2,71 (d, 1H), 3,25 (q, 1H), 3,55 (q, 1H), 4,80 (s, 2H), 7,12-7,32
(m, 15H), 8,02 (s, H). ESI-MS m/z 429,2 (100, M+H).
-
6.2a
Herstellung des Semicarbazids 6
-
Die
Verbindung 6 wurde aus dem Carbazid d und dem Aldehyd C (hergestellt
aus 6-Chlor-5-iodisatin durch das Verfahren I und das Verfahren
A) durch das in Beispiel 5 beschriebene Verfahren hergestellt. 1H NMR (DMSO-d6) δ 1,10-1,20
(m, 2H), 1,49 (m, 3H), 1,65 (m, 1H), 2,15 (t, 1H), 2,43 (s, 3H),
2,83 (d, 1H), 3,00 (t, 2H), 3,23 (t, 2H), 4,09 (s, 1H), 4,13 (s,
3H), 4,23 (q, 1H), 4,31 (q, 1H), 6,80-7,40 (s, 2H), 7,85 (s, 1H),
8,04 (s, 1H), 8,14 (s, 1H), 8,38 (s, 1H), 8,41 (s, 1H), 8,45 (s,
1H). ESI-MS m/z
493,2 (100, M+H).
-
6.2b
Herstellung des Semicarbazids (S)-(–)-6
-
Die
Verbindung (S)-(–)-6
wurde aus dem Carbazid (S)-d und dem Aldehyd C (hergestellt aus 6-Chlor-5-iodisatin
durch das Verfahren I und das Verfahren A) durch das in Beispiel
5 beschriebene Verfahren hergestellt. 1H
NMR (DMSO-d6) δ 1,10-1,30 (m, 2H), 1,49 (m, 3H), 1,64 (m,
1H), 2,09 (t, 1H), 2,38 (s, 1H), 2,41 (s, 3H), 2,83 (d, 1H), 3,00
(dd, 2H), 3,23 (dd, 2H), 4,13 (s, 3H), 4,18 (q, 1H), 4,31 (q, 1H),
6,90 (s, 1H), 7,30 (s, 1H), 7,85 s, 1H), 8,04 (s, 1H), 8,14 (s,
1H), 8,38 (s, 1H), 8,41 (s, 1H), 8,45 (s, 1H). ESI-MS m/z 493,2
(100, M+H).
-
6.2c
Herstellung des Semicarbazids (R)-(+)-6
-
Die
Verbindung (R)-(+)-6 wurde aus dem Carbazid (R)-d und dem Aldehyd
C (hergestellt aus 6-Chlor-5-iodisatin durch das Verfahren I und
das Verfahren A) durch das in Beispiel 5 beschriebene Verfahren hergestellt. 1H NMR (DMSO-d6) δ 1,10-1,30 (m, 2H), 1,49
(m, 3H), 1,64 (m, 1H), 2,09 (t, 1H), 2,38 (s, 1H), 2,41 (s, 3H),
2,83 (d, 1H), 3,00 (dd, 2H), 3,23 (dd, 2H), 4,13 (s, 3H), 4,18 (q,
1H), 4,31 (q, 1H), 6,90 (s, 1H), 7,30 (s, 1H), 7,85 (s, 1H), 8,04
(s, 1H), 8,14 (s, 1H), 8,38 (s, 1H), 8,41 (s, 1H), 8,45 (s, 1H).
ESI-MS m/z 493,2 (100, M+H).
-
Beispiel 7
-
7.1
Herstellung des Esters f
-
Eine
Suspension aus Zinkmetall (1,70 g, 26,2 mmol) in THF (2 ml) mit
1,2-Dibromethan
(190 mg, 1,0 mmol) wurde für
eine Minute auf 65°C
erwärmt,
auf Raumtemperatur abgekühlt
und mit TMSCI (0,1 ml, 0,80 mmol) behandelt. Nach 15 min bei Raumtemperatur
wurde eine warme Lösung
von 4-Iodmethyltetrahydropyran (5,65 g, 25,0 mmol) in THF (10 ml)
tropfenweise zugegeben. Bei Abschluss der Addition wurde das Reaktionsgemisch
für 12
h auf 40°C
erwärmt
und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Die resultierende klare
Lösung
wurde über
eine Kanüle
in eine Lösung
des Iodchinolins e (2,0 g, 5,0 mmol) in THF (100 ml) mit (dppf)2PdCl2 (600 mg) übertragen
und für
10 h bei Rückfluss
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde mit wässrigem
Dinatrium-EDTA behandelt, mit DCM (4 × 100 ml) extrahiert und getrocknet
(Na2SO4). Eine Einengung, gefolgt
von einer Flash-Chromatographie (EtOAc:Hexane:MeOH/4:4:1) ergab
f als einen gelben Feststoff (1,28 g). MS (M+1)+:
380. 1H NMR (CDCl3): δ 8,51 (s,
1H), 8,12 (s, 1H), 7,90 (s, 1H), 4,34 (s, 3H), 4,07 (s, 3H), 3,97
(dd, J = 11,0, 2,7 Hz, 2H), 3,35 (t, J = 10,1 Hz, 2H), 2,79 (d,
J = 7,0 Hz, 2H), 2,55 (s, 3H), 1,80-1,90 (m, 1H), 1,60-1,63 (m,
2H), 1,40-1,50 (m, 2H).
-
7.2
Herstellung des Semithiocarbazons 7
-
Der
Ester f wurde in die Verbindung 7 umgewandelt. MS (M+1)+:
494. 1H NMR (DMSO-d6): δ 8,69 (s, 1H),
8,67 (s, 1H), 8,49 (s, 1H), 8,37 (s, 1H), 8,05 (s, 1H), 7,92 (s,
1H), 7,84 (s, 1H), 7,81 (s, 1H), 4,75-4,85 (m, 2H), 4,11 (s, 3H),
3,80-3,83 (m, 2H), 3,20-3,24 (m, 2H), 2,73 (d, J = 6,5 Hz, 2H),
2,34 (s, 6H), 1,77-1,85 (m, 1H), 1,33-1,51 (m, 2H), 1,29-1,32 (m,
2H).
-
-
Die
Verbindung 8 wurde aus 2-Hydroxypropylhydrazin (erhalten durch das
Verfahren von Gever J. Am. Chem. Soc. 1954, 76, 1283) und dem Aldehyd
C (hergestellt aus 6-Chlor-5-iodisatin durch das Verfahren I und das
Verfahren A) nach den Verfahren in Beispiel 5 hergestellt. MS (M+1)+: 456. 1H NMR (DMSO-d6): δ 8,91
(s, 1H), 8,68 (s, 1H), 8,53 (s, 1H), 8,43 (s, 1H), 8,39 (s, 1H),
8,15 (s, 1H), 8,01 (s, 1H), 7,86 (s, 1H), 5,13 (d, J = 4,6 Hz, 1H),
4,81-4,88 (m, 1H), 4,42-4,48 (m, 1H), 4,15- 4,19 (m, 1H), 4,12 (s, 3H), 3,23 (t,
J = 7,1 Hz, 2H), 2,96 (t, J = 7,8 Hz, 2H), 1,20 (d, J = 6,2 Hz,
3H).
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-
Die
Verbindung 9 wurde als ein gelber Feststoff erhalten. ESI-MS m/z
530,3 (100, M+H+). 1H
NMR (DMSO-d6) δ 8,75 (s, 1H), 8,73 (s, 1H),
8,58 (s, 1H), 8,43 (s, 1H), 8,22 (s, 1H), 7,97 (s, 1H), 7,89 (s,
1H), 7,84 (s, 1H), 4,76 (t, J = 6 Hz, 2H), 4,14 (s, 3H), 3,38-3,48
(m, 2H), 3,19-3,27 (m, 2H), 3,08 (s, 3H), 2,71 (t, J = 6 Hz, 2H),
2,60 (q, J = 7 Hz, 4H), 2,56 (s, 3H), 1,05 (t, J = 7 Hz, 6H).
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Beispiel 10
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10.1
Herstellung des Hydrazins h
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Zu
einer gerührten
Lösung
von R-(–)-1,3-butandiol
(Aldrich, 5,00 g, 55,5 mmol) in Dichlormethan (20 ml) bei –20°C unter einer
Stickstoffatmosphäre
wurde Triethylamin (10 ml) zugegeben. p-Toluolsulfonylchlorid (10,6
g) in einer Lösung
in Dichlormethan (30 ml) wurde tropfenweise über 2 h zugegeben und das Gemisch wurde
für weitere
2 h bei –20°C gerührt, dann über Nacht
auf Raumtemperatur erwärmt.
Das Gemisch wurde mit Wasser (50 ml) verdünnt und die organischen Stoffe
wurden abgetrennt, mit 1 M HCl (50 ml), gesättigtem wässrigen Natriumbicarbonat (50
ml) und Lauge (20 ml) gewaschen. Die organischen Stoffe wurden getrocknet
(Na2SO4), filtriert
und eingeengt und ergaben das rohe Tosylat g. Das Tosylat g wurde
tropfenweise über 30
min zu einer gerührten
Lösung
von Hydrazinmonohydrat (30 ml) und Ethanol (30 ml) bei 75°C zugegeben. Das
Gemisch wurde über
Nacht bei 75°C gerührt und
dann im Vakuum eingeengt. Es wurde Wasser (20 ml) zugegeben, und
das Gemisch wurde mit DCM durch eine kontinuierliche Extraktion
für 48
h extrahiert. Die organischen Extrakte wurden im Vakuum eingeengt
und ergaben das Hydrazin h (3,0 g für zwei Schritte) als ein farbloses Öl. 1H NMR (CDCl3) δ 3,95-3,98
(m, 2H), 3,43 (br s, 4H), 2,97-3,04 (m, 2H), 1,61-1,68 (m, 2H), 1,91-1,20
(s, 3H). ESI-MS m/z 105,2 (100, M+H+).
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10.2
Herstellung des Semithiocarbazons 10
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Das
Hydrazin h und der Aldehyd M (hergestellt aus 6-Chlor-5-iodisatin
durch das Verfahren I und das Verfahren A) wurden wie in Beispiel
5 beschrieben in das Semithiocarbazon 10 umgewandelt. 1H
NMR (DMSO-d6) δ 1,19 (d, J = 7 Hz, 3H), 1,55-1,85
(m, 2H), 2,98 (t, J = 7 Hz, 2H), 3,23 (t, J = 7 Hz, 2H), 3,75-3,85
(m, 1H), 4,14 (s, 3H), 4,55-4,69 (m, 1H), 4,80-4,95 (m, 1H), 5,02
(d, J = 4 Hz, 1H), 7,39 (s, 1H), 7,85 (s, 1H), 7,98 (s, 1H), 8,25
(s, 1H), 8,40 (s, 1H), 8,52 (s, 1H), 8,59 (s, 1H), 8,73 (s, 1H).
ESI-MS m/z 450,2 (100, M+H+).
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Beispiel 11
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11.1
Herstellung der Säure
j
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Zu
einer gerührten
Lösung
des Isatins i (30,0 g, 96,7 mmol) in Eisessig (500 ml) bei Raumtemperatur wurde
Malonsäure
(104 g, 387 mmol) zugegeben. Das Gemisch wurde für 18 h bei 100°C erwärmt, dann
auf Raumtemperatur abgekühlt,
filtriert und mit Aceton (3 × 100
ml) gewaschen und ergab die Säure
j als orangen Feststoff (14,4 g). 1H NMR
(DMSO-d6) δ 12,18 (s, 1H), 8,82 (s, 1H),
7,50 (s, 1H), 6,92 (s, 1H).
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11.2
Herstellung des Esters k
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Zu
einer gerührten
Lösung
der Säure
j (9,0 g, 26 mmol) und K2CO3 (5,3
g, 39 mmol) in wasserfreiem DMF (200 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurde
Iodethan (8,0 g, 52 mmol) zugegeben. Das Gemisch wurde für 18 h bei
Raumtemperatur gerührt,
dann in eine gesättigte
Natriumbicarbonatlösung
(250 ml) geschüttet,
filtriert und mit H2O (3 × 150 ml)
gewaschen und ergab den Ester k als einen braunen Feststoff (7,0 g,
72%). 1H NMR (DMSO-d6) δ 8,65 (s,
1H), 7,52 (s, 1H), 6,98 (s, 1H), 4,20 (q, J = 7 Hz, 2H), 1,18 (t,
J = 7 Hz, 3H).
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11.3
Herstellung des Chlorids l
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Zu
einer gerührten
Lösung
des Esters k (10,0 g, 26,5 mmol) in Toluol (300 ml) wurde Phosphoroxychlorid
(16,2 g, 106 mmol) zugegeben. Das Gemisch wurde unter einer Stickstoffatmosphäre für 18 h auf 100°C erwärmt und
dann auf Raumtemperatur abgekühlt,
in Eiswasser (500 ml) geschüttet,
filtriert und mit H2O (2 x 250 ml) gewaschen,
und ergab das Chlorid l als einen braunen Feststoff (5,3 g). 1H NMR (DMSO-d6) δ 9,25 (s,
1H), 8,24 (s, 1H), 7,99 (s, 1H), 4,43 (q, J = 7 Hz, 2H), 1,38 (t,
J = 7 Hz, 3H). ESI-MS: m/z 395,9 (100%, M+H+).
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11.4
Herstellung des Zwischenprodukts m
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Zu
einer gerührten
Lösung
des Chlorids l (4,0 g, 10 mmol) in wasserfreiem DMF (15 ml) wurde
Imidazol (3,4 g, 51 mmol) zugegeben und das Gemisch wurde bei 140°C für 18 h unter
einer Stickstoffatmosphäre
erwärmt.
Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und dann im Vakuum eingeengt
und ergab ein dunkles Öl.
Der Rückstand
wurde in CHCl3 (150 ml) gelöst, mit
H2O, gesättigter
Natriumbicarbonatlösung,
Lauge, gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und eingeengt.
Der Rückstand
wurde durch eine Flash-Chromatographie gereinigt (Elution mit 2%
MeOH in DCM) und ergab m als einen rotbraunen Feststoff (3,5 g,
81%). 1H NMR (DMSO-d6) δ 9,17 (s,
1H), 8,81 (s, 1H), 8,39 (s, 1H), 8,22 (s, 1H), 8,18 (s, 1H), 7,21
(s, 1H), 4,56 (q, J = 7 Hz, 2H), 1,48 (t, J = 7 Hz, 3H).
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11.5
Herstellung des Zwischenprodukts n
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Zu
einer gerührten
Lösung
von m (2,0 g, 4,7 mmol), Pd(OAc)2 (210 mg,
0,94 mmol) und Tri-o-tolylphosphin (640 mg, 2,10 mmol) in 1:1/Triethylamin:DMF
(20 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre bei Raumtemperatur wurde
Acrylnitril (1,24 g, 23,4 mmol) zugegeben. Das Gemisch wurde für 18 h auf
60°C erwärmt, auf Raumtemperatur
abgekühlt,
im Vakuum eingeengt und der Rückstand
durch Flash-Chromatographie
(Gradientenelution 0 bis 5% MeOH in DCM) gereinigt und ergab das
Produkt n (730 mg) als einen gelben Feststoff und ein Gemisch von
1:5 cis:trans-Isomeren. 1H NMR (DMSO-d6) δ 9,15
(cis, s 2H), 8,85 (trans, s, 2H), 8,45 (cis, s, 1H), 8,42 (trans,
s, 1H), 8,29 (cis, s, 1H), 8,25-8,20 (cis + trans, m, 1H), cis,
2H trans), 8,00 (trans, d, J = 16 Hz, 1H), 7,81 (cis, d, J = 12
Hz, 1H), 7,23 (cis + trans, s, 1H cis, 1H trans), 6,62 (trans, d,
J = 16 Hz, 1H), 6,3 (cis, d, J = 12 Hz, 1H), 4,58-4,5 (cis + trans,
m, 2H cis, 2H trans), 1,5-1,41 (cis + trans, m, 3H cis, 3H trans).
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11.6
Herstellung des Zwischenprodukts o
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Zu
einer gerührten
Lösung
von n (740 mg, 2,10 mmol) in DME (10 ml) und MeOH (1 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre bei Raumtemperatur
wurde Natriumborhydridpulver (800 mg, 21,0 mmol) portionsweise über 1 h
zugegeben. Das Gemisch wurde für
20 h gerührt
und dann auf 0°C
abgekühlt,
mit 1 N NaOH (10 ml) gequencht, mit H2O
(10 ml) verdünnt
und bei Raumtemperatur für
2 h gerührt.
Das Gemisch wurde filtriert und das Filtrat wurde mit 10% Isopropylalkohol
in DCM (×3)
extrahiert. Die organischen Stoffe wurden vereinigt, über MgSO4 getrocknet, filtriert und eingeengt. Der
Rückstand
wurde durch eine Flash-Chromatographie (Gradientenelution 0 bis
5% MeOH in DCM) gereinigt und ergab den Alkohol o als einen blassgelben
Feststoff (260 mg). 1H NMR (DMSO-d6) δ 8,70
(s, 1H), 8,14 (s, 1H), 8,13 (s, 1H), 8,09 (s, 1H), 7,20 (s, 1H),
5,08 (s, 2H), 3,25 (t, J = 7 Hz, 2H), 2,99 (t, J = 7 Hz, 2H). ESI-MS
m/z 313,0 (100%, M+H+).
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11.7
Herstellung des Zwischenprodukts p
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Zu
einer gerührten
Lösung
des Alkohols o (260 mg, 0,83 mmol) in DCM (10 ml) wurde unter einer Stickstoffatmosphäre bei Raumtemperatur
Dess-Martin-Periodinan (707 mg, 1,66 mmol) zugegeben. Nach 2 h wurde
das Gemisch mit 5 ml einer gesättigten
Ammoniumchloridlösung
verdünnt
und mit DCM (3×)
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit einer
gesättigten
Natriumthiosulfatlösung
(2 × 10
ml), H2O, Lauge gewaschen, über MgSO4 getrocknet, filtriert und eingeengt. Der
Rückstand
wurde durch eine Flash-Chromatographie (Gradientenelution 0 bis
5% MeOH in DCM) gereinigt und ergab 80 mg des Aldehyds p als einen
gelben Feststoff. 1H NMR (DMSO-d6) δ 10,52
(s, 1H), 8,96 (s, 1H), 8,61 (s, 1H), 8,20 (s, 1H), 7,95 (s, 1H),
7,89 (s, 1H), 7,38 (s, 1H), 3,34 (t, J = 7 Hz, 2H), 2,81 (t, J =
7 Hz, 2H).
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11.8
Herstellung des Semithiocarbazons 11
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Die
Verbindung 11 wurde nach dem in Beispiel 5 beschriebenen Verfahren
hergestellt. 1H NMR (DMSO-d6) δ 8,32 (s,
1H), 8,86 (s, 1H), 8,67 (s, 1H), 8,61 (s, 1H), 8,5 (s, 1H), 8,36
(s, 1H), 8,32 (s, 1H), 8,18 (s, 1H), 7,44 (s, 1H), 5,05 (s, 1H),
4,81-4,79 (m, 2H), 3,24 (t, J = 7 Hz, 2H), 2,99 (t, J = 7 Hz, 2H),
1,72 (t, J = 7 Hz, 2H), 1,28 (s, 6H). ESI-MS m/z 470,2 (150, M+H+).
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Beispiel 12
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Dieses
Beispiel stellt einen Assay bereit, der bei der Beurteilung und
Auswahl einer Verbindung, die IKK moduliert, verwendbar ist.
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Assayprotokoll zur Messung der IKKβ-Enzyminhibierung
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Polystyrolmikrotiterplatten
mit 96 Vertiefungen wurden mit Neutravidin beschichtet (10 μg/ml in PBS, über Nacht
bei 4°C).
Die Beschichtungslösung
wurde entfernt und in 80 μl/Vertiefung
wurde ein Kinase-Reaktionsgemisch zugegeben (20 mM Tris-HCl, pH
7,5, 10 mM MgCl2, 2 mM EGTA, 1 mM NaF, 0,5
mM Benzamidin, 1 mM DTT, 0,1% NP-40, 10 μM ATP, 1 μM biotinyliertes Substratpeptid
KKERLLDDRHDSGLDSMKDEEYEQGK-bio, Sequenz stammt von IκBα). In 10 μl/Vertiefung
wurden Testverbindungen in DMSO zugegeben, die einen finalen Konzentrationsbereich
von 1 nM bis 30 μM
abdeckten. Rekombinantes Volllängen-IKKβ-Enzym, hergestellt
in einem Baculovirus-System in Insektenzellen, wurde in 10 μl Puffer
mit Tris-HCl pH 7,5 20 mM, EGTA 2 mM, Benzamidin 0,5 mM, DTT 1 mM,
NP-40 0,1%, MgCl2 10 mM zugegeben, um die
Kinasereaktion zu starten. Das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur
für 45
min inkubiert. Während
dieser Inkubation wird das Substratpeptid durch IKKβ phosphoryliert
und wird auf der Oberfläche
der Vertiefungen durch das Neutravidin eingefangen. Die Platte wurde
3× mit
150 μl destilliertem
Wasser gewaschen, um die Reaktion zu beenden und die Bestandteile
des Reaktionsgemischs zu entfernen.
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Eine
konventionelle Chemilumineszenz-ELISA-Nachweistechnik wurde gestartet
durch Zugabe von 100 μl
primärem
Antikörper
pro Vertiefung (kundenspezifisch hergestellter monoklonaler Antikörper, erzeugt zum
Erkennen des phosphorylierten Epitops im Substratpeptid, verwendet
mit einer Verdünnung
von 1:10.000), vorgemischt mit einem sekundären Anti-Maus-Antikörper, der
mit Meerrettichperoxidase (HRP) konjugiert war (kommerziell erhältlich von
mehreren Quellen, verwendet mit einer Verdünnung von 1:10.000), in PBS
mit 2% BSA. Die Lösung
wurde bei Raumtemperatur für
40 min auf einem Schüttler
inkubiert, dann 3× mit
150 μl Wasser
gewaschen. 100 μl
10-fach verdünntes
SuperSignal-HRP-Substrat (von Pierce) wurde pro Vertiefung zugegeben
und nach 5 min Inkubation wurde das chemilumineszente Signal durch
ein Labsystems-LuminoSkan-Luminometer eingefangen. Der Punkt der
50%-igen Inhibierung der IKKβ-Enzymaktivität (IC50) wurde mit der LSW-Datenanalysesoftware
(MDL, San Leandro, CA) durch Kurvenanpassung bestimmt.
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Die
in den Beispielen 1–4
bereitgestellten Verbindungen zeigten alle im obigen Assay IC50-Werte von weniger als oder gleich etwa
30 μM.
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Obwohl
die vorangehende Erfindung ausführlich
durch Veranschaulichungen und Beispiele zum Zwecke der Klarheit
des Verständnisses
beschrieben wurde, ist für
Fachleute angesichts der Lehren dieser Erfindung offensichtlich,
dass daran bestimmte Veränderungen
und Modifikationen durchgeführt
werden können, ohne
vom Umfang der beigefügten
Ansprüche
abzuweichen.