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Hintergrund der Erfindung
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Fettsucht
wird allgemein als ernstes Gesundheitsproblem der Industrieländer angesehen
und hat in den Vereinigten Staaten einen epidemischen Zustand erreicht.
Mehr als 50% der U. S.-Bevölkerung
wird als übergewichtig
angesehen, wobei > 25%
als klinisch fettsüchtig
und mit einem beträchtlichen
Risiko für
eine Herzerkrankung, nicht-insulinabhängigen Diabetes mellitus (NIDDM),
Hypertonie und bestimmte Krebsarten diagnostiziert werden. Diese
Epidemie stellt eine wesentliche Belastung für das Gesundheitssystems dar,
da geschätzte
Behandlungskosten der Fettsucht von mehr als 70 Milliarden $ jährlich in
den U. S. allein erwartet werden. Strategien zur Behandlung von
Fettsucht schließen
eine Verringerung der Nahrungsaufnahme oder eine Erhöhung des
Energieverbrauchs ein.
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Es
wurde gezeigt, dass ein cyclisches Heptapeptidanalogon des α-melanocytenstimulierenden
Hormons (αMSH)
mit Melanocortin-4-Rezeptor-(MC4-R)-agonistischer Aktivität eine lang
anhaltende Hemmung der Nahrungsaufnahme bei Mäusen bewirkte, wenn es in den
dritten Hirnventrikel oder intraperitoneal injiziert wurde. Diese
Wirkung war reversibel, wenn es gemeinsam mit einem MC4-R-Antagonisten
verabreicht wurde (Fan et al., Nature (1997) 385: 165–168). Daher
sind Agonisten der MC4-R-Aktiviät
bei der Behandlung oder Vorbeugung von Fettsucht verwendbar.
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Es
gibt fünf
bekannte Melanocortinrezeptoren, basierend auf der Sequenzhomologie,
die im Bereich einer 35 bis 60%igen Homologie zwischen Familienmitgliedern
liegt (Cone et al., Rec. Prog. Hormone Res. (1996) 51: 287–318), jedoch
unterscheiden sich diese Rezeptoren in ihren Funktionen. Der MC1-R
ist zum Beispiel ein G-Protein-gekoppelter Rezeptor, der die Pigmentierung
als Antwort auf das αMSH,
das ein wirksamer Agonist des MC1-R ist, reguliert (Cone et al.,
ibid.). Der Agonismus des MC1-R-Rezeptors führt zur Stimulierung der Melanocyten,
die Eumelanin erzeugt und das Risiko für Hautkrebs erhöht. Der
Agonismus des MC1-R kann auch neurologische Wirkungen haben. Die
Stimulierung der MC2-R-Aktivität
kann zu einem Karzinom von adrenalem Gewebe führen. Die Wirkungen des Agonismus
des MC3-R und MC5-R sind noch nicht bekannt. Alle Melanocortinrezeptoren
antworten auf die Peptidhormonklasse der melanocytenstimulierenden Hormone
(MSH). Diese Peptide sind von Proopiomelanocortin (POMC), einem
Prohormon von 131 Aminosäuren,
abgeleitet, das zu drei Klassen von Hormonen, den Melanocortinen
(α, β und γ), Adrenocorticotropinhormon
(ACTH) und verschiedenen Endorphinen (z. B. Lipotropin), verarbeitet
wird (Cone et al, ibid.). Wegen ihrer unterschiedlichen Funktionen
weist der gleichzeitige Agonismus der Aktivitäten von mehreren Melanocortinrezeptoren
die Möglichkeit
der Verursachung unerwünschter
Nebenwirkungen auf. Daher ist es wünschenswert, dass ein Agonist
des MC4-R für
den MC4-R selektiver
als für
einen oder mehrere der anderen Melanocortinrezeptoren ist.
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Haskell-Luevano
et al. (Peptides (1996) 17(6): 995–1002) offenbaren Peptide,
die das Tripeptid (D)Phe-Arg-Trp enthalten und in einem Bioassay
der Froschhaut (Rana pipiens) melanotrope (hautverdunkelnde) Aktivität zeigen.
Haskell-Luevano et al. (ibid.) offenbaren keine der nachstehend
beschriebenen Verbindungen der Formel I, II oder III.
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Maria
A. Bednarek et al. (Biochemical and Biophysical Research Communications
261, 209–213 (1999))
offenbaren Analoga von MTII, Lactamderivate von α-Melanotropin, die Agonisten
des menschlichen Melanocortin-4-Rezeptors sind.
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Roger
A. H. Adnan et al. (European Journal of Pharmacology 378 (1999)
249–258)
offenbaren Melanocortinrezeptorliganden, die selektive Melanocortin-MC4-Rezeptoragonisten
sind.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft Verbindungen, umfassend die folgende Struktur
(S1):
wobei
R
1, R
6, R
7, R
8, m, n, A und
B wie in a) bis d) definiert sind, und wobei die Verbindung ausgewählt ist
aus
- a) einer Verbindung der Formel: wobei
m
gleich 0 oder 1 ist;
n gleich 0 oder 1 ist;
R1 ein
unsubstituiertes geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis
8 Kohlenstoffatomen; ein mit Phenyl oder Carboxyl monosubstituiertes
geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen;
unsubstituiertes Phenyl; oder mit Fluor, Chlor oder geradkettigem
oder verzweigtem Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen monosubstituiertes
Phenyl ist;
X ist,
wobei R2, R3 und R4 unabhängig
Wasserstoff oder ein geradkettiges oder verzweigtes Alkoxy mit 1
bis 4 Kohlenstoffatomen sind, wobei, wenn R3 Alkoxy
ist, R2 und R4 beide
Wasserstoff sind;
R9 Wasserstoff, geradkettiges
oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, geradkettiges
oder verzweigtes Alkoxy mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen oder unsubstituiertes Phenoxy
ist;
R11 Cyclohexyl, Cycloheptyl oder
ein verzweigtes Alkyl mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen ist; R6 Wasserstoff oder Methyl ist;
R7 ist;
Y ist;
und R8 Wasserstoff
oder Methyl ist; oder
Y ist;
und R8 Wasserstoff
ist;
- b) einer Verbindung der Formel: wobei
m
gleich 0 oder 1 ist;
n gleich 0 oder 1 ist;
R1 ein
unsubstituiertes geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis
8 Kohlenstoffatomen; ein mit Phenyl oder Carboxyl monosubstituiertes
geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen;
unsubstituiertes Phenyl; oder mit Fluor, Chlor oder geradkettigem
oder verzweigtem Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen monosubstituiertes
Phenyl ist;
R2, R3 und
R4 unabhängig
Wasserstoff; ein geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis
4 Kohlenstoffatomen; Hydroxy; ein geradkettiges oder verzweigtes
Alkoxy mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen; oder Chlor sind, wobei, wenn
R3 Alkyl, Hydroxy, Alkoxy oder Chlor ist,
R2 und R4 beide
Wasserstoff sind;
R6 Wasserstoff oder
Methyl ist;
R7 ist;
Y ist;
und R8 Wasserstoff
oder Methyl ist; oder
Y ist;
und R8 Wasserstoff
ist;
- c) einer Verbindung der Formel: wobei
m
gleich 0 oder 1 ist;
n gleich 0 oder 1 ist;
R1 ein
unsubstituiertes geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 4 bis
8 Kohlenstoffatomen; ein mit Phenyl oder Carboxyl monosubstituiertes
geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen;
oder unsubstituiertes Phenyl; oder mit Fluor, Chlor oder geradkettigem
oder verzweigtem Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen monosubstituiertes Phenyl
ist;
R7 ist;
Y ist;
und R8 Wasserstoff
oder Methyl ist; oder
Y ist;
und R8 Wasserstoff
ist;
R10 Wasserstoff, Halogen, geradkettiges
oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, geradkettiges
oder verzweigtes Alkoxy mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen oder -NR12R13 ist, wobei
R12 und R13 jeweils
unabhängig
ein geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen
sind oder zusammen -(CH2)q-
sind, wobei q gleich 3, 4 oder 5 ist; und
- d) einer Verbindung der Formel: wobei
R1 unsubstituiertes geradkettiges oder verzweigtes
Alkyl mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen ist;
R6 Wasserstoff
oder Methyl ist;
R8 Wasserstoff oder
Methyl ist;
p gleich 2, 3 oder 4 ist, und R14 ist,
oder p gleich 4
ist, und R14 ist,
oder p gleich 3
ist, und R14 ist,
oder
- e)
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Diese
Erfindung stellt eine Verbindung der Formel:
bereit.
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In
den Verbindungen der Formel I ist m gleich 0 oder 1. n ist gleich
0 oder 1. R
1 ist ein unsubstituiertes geradkettiges
oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen; ein mit Phenyl
oder Carboxyl monosubstituiertes geradkettiges oder verzweigtes
Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen; unsubstituiertes Phenyl; oder mit
Fluor, Chlor oder geradkettigem oder verzweigtem Alkyl mit 1 bis
4 Kohlenstoffatomen monosubstituiertes Phenyl. X ist
R
2,
R
3 und R
4 sind unabhängig Wasserstoff
oder ein geradkettiges oder verzweigtes Alkoxy mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
wobei, wenn R
3 Alkoxy ist, R
2 und
R
4 beide Wasserstoff sind. R
9 ist
Wasserstoff, geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
geradkettiges oder verzweigtes Alkoxy mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen
oder unsubstituiertes Phenoxy. R
11 ist Cyclohexyl,
Cycloheptyl oder ein verzweigtes Alkyl mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen.
R
6 ist Wasserstoff oder Methyl. R
7 ist
Y ist
und R
8 ist
Wasserstoff oder Methyl; oder
Y ist
und R
8 ist
Wasserstoff.
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Diese
Erfindung stellt eine Verbindung der Formel:
bereit.
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In
den Verbindungen der Formel II ist m gleich 0 oder 1. n ist gleich
0 oder 1. R
1 ist ein unsubstituiertes geradkettiges
oder verzweigtes Alkyl mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen; ein mit Phenyl
oder Carboxyl monosubstituiertes geradkettiges oder verzweigtes
Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen; oder unsubstituiertes Phenyl; oder
mit Fluor, Chlor oder geradkettigem oder verzweigtem Alkyl mit 1
bis 4 Kohlenstoffatomen monosubstituiertes Phenyl. R
7 ist
Y ist
und R
8 ist
Wasserstoff oder Methyl; oder
Y ist
und R
8 ist
Wasserstoff.
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R10 ist Wasserstoff, Halogen, geradkettiges
oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, geradkettiges
oder verzweigtes Alkoxy mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen oder -NR12R13, wobei R12 und R13 jeweils unabhängig ein
geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen
sind oder zusammen -(CH2)q-
sind, wobei q gleich 3, 4 oder 5 ist.
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Diese
Erfindung stellt eine Verbindung der Formel:
bereit.
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In
den Verbindungen der Formel III ist R
1 unsubstituiertes
geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen.
R
6 ist Wasserstoff oder Methyl. R
8 ist Wasserstoff oder Methyl. p ist gleich
2, 3 oder 4, und R
14 ist
oder p ist 4, und R
14 ist
oder p ist 3, und R
14 ist
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Die
Verbindungen der Formeln I, II und III sowie Penta-Adpc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2 und Penta-Ape-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2 sind Agonisten des MC4-R. Es ist bekannt,
dass Agonisten der MC4-R-Aktivität
eine Verringerung der Nahrungsaufnahme in einem Mausmodell der menschlichen
Fettsucht bewirken. Daher sind die Verbindungen der Formel I bei
der Behandlung oder Vorbeugung von Fettsucht verwendbar.
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Alle
nachstehend beispielhaft angegebenen Verbindungen der Formeln I,
II und III sowie Penta-Adpc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2 und
Penta-Ape-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2 wurden
in dem in-vitro-Test, der in dem Beispiel A der biologischen Aktivität nachstehend
beschrieben wurde, hinsichtlich der MC4-R-Agonistenaktivität und MC1-R-Agonistenaktivität untersucht.
Alle untersuchten Verbindungen wiesen hinsichtlich der MC4-R-Agonistenaktivität eine EC50 von weniger als 500 nM auf und alle zeigten
eine mindestens 10-fach größere MC4-R-Agonistenaktivität als MC1-R-Agonistenaktivität. Im Gegensatz
dazu zeigte die Verbindung Bu-His-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2 (Beispiel
30) eine größere MC1-R-Agonistenaktivität als MC4-R-Agonistenaktivität.
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Detaillierte Beschreibung
der Erfindung Nomenklatur und Abkürzungen
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Die
zur Definition der Peptide verwendete Nomenklatur ist die typischerweise
in dem Fachgebiet verwendete, wobei die Aminogruppe an dem N-Terminus
links erscheint, und die Carboxylgruppe an dem C-Terminus rechts
erscheint. Natürliche
Aminosäuren
bedeutet eine der natürlich
vorkommenden Aminosäuren,
die in Proteinen gefunden werden, d. h. Gly, Ala, Val, Leu, Ile,
Ser, Thr, Lys, Arg, Asp, Asn, Glu, Gin, Cys, Met, Phe, Tyr, Pro,
Trp und His.
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Wenn
die Aminosäure
isomere Formen aufweist, ist es die L-Form der Aminosäure, die
dargestellt wird, wenn es nicht anders ausdrücklich angegeben ist.
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Die
folgenden Abkürzungen
oder Symbole werden zur Darstellung der Aminosäuren, Schutzgruppen, Lösungsmittel,
Reagenzien und dergleichen verwendet.
| Symbol | Bedeutung |
| β-Ala | beta-Alanin |
| (2)-Nal | (2)-Naphthylalanin |
| Atc | 2-Aminotetralin-2-carbonsäure |
| 5-BrAtc | 5-Brom-2-aminotetralin-2-carbonsäure |
| 5-ClAtc | 5-Chlor-2-aminotetralin-2-carbonsäure |
| 5-MeOAtc | 5-Methoxy-2-aminotetralin-2-carbonsäure |
| 5-EtOAtc | 5-Ethoxy-2-aminotetralin-2-carbonsäure |
| 5-iPrOAtc | 5-Isopropoxy-2-aminotetralin-2-carbonsäure |
| 5-MeAtc | 5-Methyl-2-aminotetralin-2-carbonsäure |
| 5-EtAtc | 5-Ethyl-2-aminotetralin-2-carbonsäure |
| 5-iPrAtc | 5-Isopropyl-2-aminotetralin-2-carbonsäure |
| 5-DmaAtc | 5-Dimethylamino-2-aminotetralin-2-carbonsäure |
| Sar | Sarcosin
(N-Methylglycin) |
| Cit | Citrullin |
| Apc | 1-Amino-4-phenylcyclohexan-1-carbonsäure |
| 4-HOApc | 1-Amino-4-(4-hydroxyphenyl)cyclohexan-1-carbonsäure |
| 4-MeOApc | 1-Amino-4-(4-methoxyphenyl)cyclohexan-1-carbonsäure |
| 3-MeOApc | 1-Amino-4-(4-methoxyphenyl)cyclohexan-1-carbonsäure |
| 4-EtOApc | 1-Amino-4-(4-ethoxyphenyl)cyclohexan-1-carbonsäure |
| 4-iPrOApc | 1-Amino-4-(4-isopropoxyphenyl)cyclohexan-1-carbonsäure |
| 4-MeApc | 1-Amino-4-(4-methylphenyl)cyclohexan-1-carbonsäure |
| 4-ClApc | 1-Amino-4-(4-chlorphenyl)cyclohexan-1-carbonsäure |
| Appc | 4-Amino-1-phenylpiperidin-4-carbonsäure |
| 2-MeAppc | 4-Amino-1-(2-methylphenyl)piperidin-4-carbonsäure |
| 2-iProAppc | 4-Amino-1-(2-isopropoxyphenyl)piperidin-4-carbonsäure |
| 3-MeAppc | 4-Amino-1-(3-methylphenyl)piperidin-4-carbonsäure |
| 3-MeOAppc | 4-Amino-1-(3-methoxyphenyl)piperidin-4-carbonsäure |
| 4-MeAppc | 4-Amino-1-(4-methylphenyl)piperidin-4-carbonsäure |
| 4-ClAppc | 4-Amino-1-(4-chlorphenyl)piperidin-4-carbonsäure |
| 4-PhOAppc | 4-Amino-1-(4-phenoxyphenyl)piperidin-4-carbonsäure |
| Achc | 1-Amino-4-yclohexylcyclohexan-1-carbonsäure |
| Adpc | 1-Amino-4-diphenylcyclohexan-1-carbonsäure |
| Ape | 1-Amino-4-phenylcyclohex-3-en-1-carbonsäure |
| Abc | 1-Amino-4-tert-butylcyclohexan-1-carbonsäure |
| 3-Amb | 3-Aminomethylbenzoesäure |
| 4-Amb | 4-Aminomethylbenzoesäure |
| 2-Aba | 2-Aminobenzoesäure |
| Bu | Butyl |
| Penta | Pentyl |
| Fmoc | 9-Fluorenylmethoxycarbonyl |
| Pmc | 2,2,5,7,8-Pentamethylchroman-6-sulfonyl |
| CH2Cl2 | Methylenchlorid |
| CH3CN | Acetonitril |
| DMF | Dimethylformamid |
| DIPEA | N,N-Diisopropylethylamin |
| TFA | Trifluoressigsäure |
| HOBT | N-Hydroxybenzotriazol |
| DIC | N,N'-Diisopropylcarbodiimid |
| BOP | Benzotriazol-1- |
| | yloxytris(dimethylamino)phosphoniumhexafluorophosphat |
| PyBroP | Bromtrispyrrolidinophosphoniumhexafluorophosphat |
| HBTU | 2-(1H-Benzotriazol-1-yl)-1,1,3,3- |
| | tetramethyluroniumhexafluorophosphat |
| FAB-MS | Massenspektrometrie
durch Beschuss mit schnellen Atomen |
| ES-MS | Elektrospray-Massenspektrometrie |
| NBSC | 2-Nitrobenzolsulfonylchlorid |
| DEAD | N,N-Diethylazodicarboxylat |
| Ph | Phenyl |
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Eine
Darstellung der subsituierten Aminosäure in Klammern zeigt Analoga
der Peptidsequenz.
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Eine
Derivatisierung der N-terminalen Aminogruppe wird links von der
N-terminalen Substitution, abgetrennt durch einen Bindestrich, angezeigt.
Das heißt,
Ac-His-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2 zeigt zum Beispiel ein Peptid mit einer
Aminosäuresequenz,
in der an dem N-Terminus
Wasserstoff durch eine Acetylgruppe ersetzt wurde. Die Suffixe "-OH" und "-NH2" nach dem Bindestrich
oder den Klammern bezeichnen die Formen der freien Säure beziehungsweise
des Amids des Polypeptids.
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Der
Begriff "Alkyl" betrifft gesättigte Kohlenwasserstoffe
mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, wenn es nicht anders definiert ist.
Alkylreste können
geradkettig sein, wie z. B. Methyl, Ethyl, n-Propyl, n-Butyl oder
n-Pentyl, oder sie können
auch verzweigt sein, wie z. B. i-Propyl oder t-Butyl. Der Begriff "Nieder", z. B. in "Niederalkyl", betrifft Reste mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen.
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Detaillierte Beschreibung
der Verbindungen
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In
den Verbindungen der Formel I ist es allgemein bevorzugt, dass R6 und R8 beide Wasserstoff
sind, n gleich 1 ist, und R7 entweder die
erste oder die zweite der vorstehend gezeigten Unterstrukturen ist.
Verbindungen der Formel IA, IB oder IC, wie nachstehend gezeigt,
sind ebenfalls bevorzugt.
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Verbindungen
der Formel IA werden wie folgt dargestellt:
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In
den Verbindungen der Formel IA ist m gleich 0 oder 1. n ist gleich
0 oder 1. R
1 ist ein unsubstituiertes geradkettiges
oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen; ein mit Phenyl
oder Carboxyl monosubstituiertes geradkettiges oder verzweigtes
Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen; unsubstituiertes Phenyl; oder mit
Fluor, Chlor oder geradkettigem oder verzweigtem Alkyl mit 1 bis
4 Kohlenstoffatomen monosubstituiertes Phenyl. R
2,
R
3 und R
4 sind unabhängig Wasserstoff;
ein geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen;
Hydroxy, ein geradkettiges oder verzweigtes Alkoxy mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen;
oder Chlor, wobei, wenn R
3 Alkyl, Hydroxy,
Alkoxy oder Chlor ist, R
2 und R
4 beide
Wasserstoff sind. R
6 ist Wasserstoff oder Methyl.
R
7 ist
Y ist
und R
8 ist
Wasserstoff oder Methyl; oder
Y ist
R
8 ist
Wasserstoff.
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In
den Verbindungen der Formel IA kann R
7 entweder
eine Tryptophanseitenkette oder eine 1- oder 2-Naphthylgruppe sein. In den
Verbindungen der Formel IA, in der R
7 eine
Tryptophanseitenkette, d. h.
ist, kann n entweder 0 oder
1 sein. Beispiele solcher Verbindungen, in denen n gleich 0 ist,
schließen
Penta-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-NH
2 und Penta-Apc-(D)Phe-Arg-N-methylTrp-NH
2 ein. In den Verbindungen der Formel IA,
in der R
7 eine Tryptophanseitenkette ist,
und n gleich 1 ist, kann Y ein geradkettiger oder verzweigter Alkylrest,
ausgewählt
aus Methylen, Ethylen oder methylsubstituiertem Methylen, d. h.
oder eine der vorstehend
gezeigten Aryl-enthaltenden Einheiten sein. In den Verbindungen
der Formel IA, in der R
7 eine Tryptophanseitenkette
ist, und n gleich 1 ist, ist Y Methylen, Ethylen oder methylsubstituiertes
Methylen, m kann 0 oder 1 sein. Beispiele solcher Verbindungen,
in denen m gleich 1 ist, schließen
Bu-Carbamoyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2, Bu-Carbamoyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-Ala-NH
2 und Bu-Carbamoyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-β-Ala-NH
2 ein. In den Verbindungen der Formel IA,
in der R
7 eine Tryptophanseitenkette ist,
n gleich 1 ist, Y Methylen, Ethylen oder methylsubstituiertes Methylen
ist, und m gleich 0 ist, kann der Phenylring der Apc-Gruppe entweder
unsubstituiert (d. h. R
2, R
3 und
R
4 sind Wasserstoff) oder substituiert sein. In
solchen Verbindungen, in denen der Phenylring der Apc-Gruppe unsubstituiert
ist, kann R
1 zum Beispiel ein unsubstituiertes
geradkettiges Alkyl, wie in den Verbindungen Penta-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2, Penta-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-Sar-NH
2,
Penta-Apc-(D)Phe-Arg-N-methylTrp-Gly-NH
2, Bu-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-Ala-NH
2 oder Bu-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-β-Ala-NH
2; oder unsubstituiertes Phenyl, wie in den
Verbindungen Phenylacetyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2,
Phenylacetyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-Ala-NH
2 oder Phenylacetyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-Ala-NH
2, sein. In solchen Verbindungen, in denen
der Phenylring der Apc-Gruppe substituiert ist, besteht ein bevorzugtes
Substitutionsmuster darin, dass R
3 Alkyl,
Hydroxy, Alkoxy oder Chlor ist (stärker bevorzugt ist R
3 Hydroxy oder Alkoxy), und R
2 und
R
4 Wasserstoff sind. Beispiele schließen Penta-4-ClApc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2, Penta-4-MeApc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2, Penta-4-HOApc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2, Penta-4-MeOApc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2, Penta-4-EtOApc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2 und Penta-4-iPrOApc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2 ein. Ein anderes bevorzugtes Substitutionsmuster
besteht darin, dass R
2 Alkoxy ist, R
3 Wasserstoff ist, und R
4 Wasserstoff
ist, zum Beispiel in der Verbindung Penta-3-MeOApc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2.
In den Verbindungen der Formel IA, in der R
7 eine
Tryptophanseitenkette ist, und n gleich 1 ist, und Y
ist, kann m gleich 0 oder
1 sein. Beispiele solcher Verbindungen, in denen m gleich 1 ist,
schließen
Bu-Carbamoyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-2-Aba-NH
2 und
Bu-Carbamoyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-3-Amb-NH
2 ein. Beispiele solcher Verbindungen, in
denen m gleich 0 ist, schließen
Bu-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-2-Aba-NH
2, Phenylacetyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-2-Aba-NH
2, Bu-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-3-Amb-NH
2, Phenylacetyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-3-Amb-NH
2, Bu-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-4-Amb-NH
2 und Phenylacetyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-4-Amb-NH
2 ein.
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In
den Verbindungen der Formel IA, in der R
7 2-Naphthyl,
d. h.
ist, ist es bevorzugt, dass
R
2, R
3 und R
4 Wasserstoff sind. Beispiele solcher Verbindungen
schließen
Penta-Apc-(D)Phe-Arg-N-methyl(2)Nal-NH
2 und
Bu-Carbamoyl-Apc-(D)Phe-Arg(2)Nal-Gly-NH
2 ein.
In den Verbindungen der Formel IA, in der R
7 2-Naphthyl
ist, ist es bevorzugt, dass n gleich 1 ist, und m gleich 0 ist.
In den Verbindungen der Formel IA, in der R
7 2-Naphthyl
ist, n gleich 1 ist, und m gleich 0 ist, und Y Methylen, Ethylen oder
methylsubstituiertes Methylen ist, kann R
1 zum
Beispiel ein unsubstituiertes geradkettiges Alkyl sein. Beispiele
solcher Verbindungen schließen
Penta-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2, Bu-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2, Ac-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2, Penta-Apc-(D)Phe-Arg-N-methyl(2)Nal-Gly-NH
2, Bu-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Ala-NH
2 und Bu-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-β-Ala-NH
2 ein. In einer anderen Ausführungsform
kann R
1 zum Beispiel unsubstituiertes Phenyl
oder mit Phenyl oder Carboxyl substituiertes Alkyl sein. Beispiele
solcher Verbindungen schließen
Benzoyl-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2, 3-Carboxylpropanoyl-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2 und 3-Carboxylpropanoyl-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2 ein. In den Verbindungen der Formel IA,
in der R
7 2-Naphthyl ist, ist n gleich 1,
und ist m gleich 0, und ist Y
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Es
ist bevorzugt, dass R1 unsubstituiertes
Niederalkyl ist. Beispiele solcher Verbindungen schließen Bu-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-3-Amb-NH2, Bu-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-2-Aba-NH2 und Bu-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-4-Amb-NH2 ein.
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Die
Verbindungen der Formel IB werden wie folgt dargestellt:
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In
der Verbindung der Formel IB, ist R
1 ein
unsubstituiertes geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis
8 Kohlenstoffatomen. R
7 ist
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R11 ist Cyclohexyl oder ein verzweigtes Alkyl
mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen. Y ist Methylen, d. h. -CH2-. Beispiele der Verbindungen der Formel
IB schließen
Penta-Abc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2 und Penta-Achc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2 ein.
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Die
Verbindungen der Formel IC werden wie folgt dargestellt:
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In
der Verbindung der Formel IC ist R
1 ein
unsubstituiertes geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis
8 Kohlenstoffatomen. R
7 ist
Y ist
R
9 ist
Wasserstoff, ein geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis
3 Kohlenstoffatomen, ein geradkettiges oder verzweigtes Alkoxy mit
1 bis 3 Kohlenstoffatomen, Fluor, Chlor oder unsubstituiertes Phenoxy.
-
Beispiele
der Verbindungen der Formel IC, in der R9 Wasserstoff
ist, schließen
Penta-Appc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2 und Penta-Appc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH2 ein. Beispiele der Verbindungen der Formel
IC, in der R9 ein geradkettiges oder verzweigtes
Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen ist, schließen Penta-2-MeAppc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2, Penta-2-iPrAppc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2, Penta-3-MeAppc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2 und Penta-4-MeAppc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2 ein. Beispiele der Verbindungen der Formel
IC, in der R9 ein geradkettiges oder verzweigtes
Alkoxy mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen oder unsubstituiertes Phenoxy
ist, schließen
Penta-3-MeOAppc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2 und
Penta-4-PhOAppc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2 ein.
Beispiele der Verbindungen der Formel IC, in der R9 Chlor
ist, schließen Penta-4-ClAppc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2 ein.
-
In
der Verbindung der Formel II ist es allgemein bevorzugt, dass R
6 und R
8 Wasserstoff
sind. R
7 kann zum Beispiel eine Tryptophanseitenkette,
d. h.
oder 2-Naphthyl sein. Wenn
R
7 eine Tryptophanseitenkette ist, ist es
allgemein bevorzugt, dass n gleich 1 ist. In den Verbindungen der
Formel II, in der R
6 und R
8 Wasserstoff
sind; R
7 eine Tryptophanseitenkette ist,
und n gleich 1 ist, sind Verbindungen, in denen Y -CH
2-
ist, und m gleich 0 ist, eingeschlossen. Beispiele solcher Verbindungen,
in denen R
10 Wasserstoff oder ein geradkettiges
oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen ist, schließen Bu-Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2, Penta-5-Me-(D,L)Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2, Penta-5-Et-(D,L)Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2 und Penta-5-iPr-(D,L)Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2 ein. Beispiele solcher Verbindungen, in
denen R
10 Halogen ist, schließen Penta-5-Br- (D,L)Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2, Penta-5-Br-Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2 und Penta-5-Cl-(D,L)Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2 ein. Beispiele solcher Verbindungen, in
denen R
10 geradkettiges oder verzweigtes
Alkoxy mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen ist, schließen Penta-5-MeO-(D,L)Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2, Penta-5-EtO-(D,L)Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2 und Penta-5-iPrO-(D,L)Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2 ein. Beispiele solcher Verbindungen, in
denen R
10-NR
12R
13 ist, wobei R
12 und
R
13 jeweils Methyl sind, schließen Penta-5-DmaAtc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2 ein.
-
In
den Verbindungen der Formel II, in der R
6 und
R
8 Wasserstoff sind; R
7 eine
Tryptophanseitenkette ist, und n gleich 1 ist, sind Verbindungen,
in denen Y
ist, und R
10 Halogen
ist, eingeschlossen. Beispiele solcher Verbindungen schließen Bu-(D,L)-5-BrAtc-(D)Phe-Arg-Trp-2-Aba-NH
2, Bu-Carbamoyl-(D,L)-5-BrAtc-(D)Phe-Arg-Trp-2-Aba-NH
2 und Phenylacetyl-(D,L)-5-BrAtc-(D)Phe-Arg-Trp-2-Aba-NH
2 ein.
-
In
den Verbindungen der Formel II, in der R
6 und
R
8 Wasserstoff sind; R
7 2-Naphthyl,
d. h.
ist, ist es allgemein bevorzugt,
dass R
10 Halogen ist. Beispiele solcher
Verbindungen schließen
Penta-(D,L)-5-BrAtc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2,
3-Carboxylpropanoyl-(D,L)-5-BrAtc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2,
Phenylacetyl-(D,L)-5-BrAtc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2 und Bu-(D,L)-5-BrAtc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-2-Aba-NH
2 ein.
-
Beispiele
der Verbindungen der Formel III schließen Bu-Apc-(D)Phe-phenylhomoArg-Trp-Gly-NH2, Penta-Apc-(D)Phe-Cit-Trp-Gly-NH2, Penta-Adpc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2 und Penta-Ape-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2 ein.
-
Bevorzugte
Verbindungen, wie vorstehend beschrieben, sind die in den Beispielen
einzeln beschriebenen.
-
Besonders
bevorzugte Verbindungen, wie vorstehend beschrieben, sind die, ausgewählt aus
Penta-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2,
Penta-4-MeOApc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2,
Penta-4-EtOApc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2,
Bu-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-β-Ala-NH2,
Penta-Apc-(D)Phe-Cit-Trp-Gly-NH2,
Penta-Abc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2,
Penta-Achc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2,
Penta-5-BrAtc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2,
Penta-Appc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2 und
Penta-4-MeAppc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH2.
-
Die
Verbindungen, wie vorstehend beschrieben, sind zur Behandlung und/oder
Prophylaxe von Krankheiten, die mit dem Melanocortin-4-Rezeptor
im Zusammenhang stehen, wie Fettsucht, verwendbar. Folglich betrifft
die vorliegende Erfindung ein Arzneimittel, umfassend eine Verbindung,
wie vorstehend beschrieben, und einen pharmazeutisch verträglichen
Träger
und/oder Hilfsstoff. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner Verbindungen,
wie vorstehend beschrieben, zur Verwendung als therapeutische Wirkstoffe,
besonders als therapeutische Wirksstoffe zur Behandlung und/oder
Prophylaxe von Krankheiten, die mit dem Melanocortin-4-Rezeptor
im Zusammenhang stehen, wie Fettsucht. Eine andere bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Behandlung und/oder
Prophylaxe von Krankheiten, die mit dem Melanocortin-4-Rezeptor
im Zusammenhang stehen, wie Fettsucht, wobei das Verfahren das Verabreichen
einer Verbindung, wie vorstehend definiert, an einen Menschen oder
ein Tier umfasst. Die Erfindung betrifft auch die Verwendung der
Verbindungen, wie vorstehend beschrieben, zur Behandlung und/oder
Prophylaxe von Krankheiten, die mit dem Melanocortin-4-Rezeptor
im Zusammenhang stehen, wie Fettsucht. Die Verwendung der Verbindungen,
wie vorstehend definiert, zur Herstellung von Medikamenten zur Behandlung
und/oder Prophylaxe von Krankheiten, die mit dem Melanocortin-4-Rezeptor
im Zusammenhang stehen, wie Fettsucht, ist eine weitere bevorzugte
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Solche Medikamente umfassen eine Verbindung,
wie vorstehend beschrieben.
-
Chemische Synthese
-
Die
Verbindungen dieser Erfindung können
durch ein beliebiges bekanntes herkömmliches Verfahren zur Bildung
einer Peptidbindung zwischen Aminosäuren leicht hergestellt werden.
Solche herkömmlichen
Verfahren schließen
zum Beispiel ein beliebiges Lösungsphasenverfahren
ein, das eine Kondensation zwischen der freien α-Aminogruppe einer Aminosäure oder
eines Restes davon, deren/dessen Carboxylgruppe oder andere reaktive
Gruppen geschützt
sind, und der freien primären
Carboxylgruppe einer anderen Aminosäure oder eines Restes davon,
deren/dessen Aminogruppe oder andere reaktive Gruppen geschützt sind,
ermöglicht.
-
Die
Synthese dieser Verbindungen kann durch ein Verfahren, wobei jede
Aminosäure
in der gewünschten
Sequenz einzeln nach einer anderen Aminoäure oder einem Rest davon zugegeben
wird, oder durch ein Verfahren, wobei Peptidfragmente mit der gewünschten
Aminosäuresequenz
zuerst auf herkömmliche
Weise hergestellt und dann kondensiert werden, wobei das gewünschte Peptid
bereitgestellt wird, durchgeführt
werden.
-
Solche
herkömmlichen
Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen der vorliegenden
Erfindung schließen
zum Beispiel ein beliebiges Verfahren der Festphasenpeptidsynthese
ein. In einem solchen Verfahren kann die Synthese der neuen Verbindungen
durchgeführt
werden, indem die gewünschten
Aminosäurereste
gemäß den allgemeinen
Prinzipien der Festphasenverfahren [Merrifield, R. B., J. Amer.
Chem. Soc. 1963, 85, 2149–2154;
Barany et al., The Peptides, Analysis, Synthesis and Biology, Bd.
2, Gross, E., und Meienhofer, J., Hrsg., Academic Press 1–284 (1980)]
einzeln nacheinander in die wachsende Peptidkette eingebaut werden.
-
In
chemischen Peptidsynthesen ist der Schutz von reaktiven Seitenkettengruppen
der verschiedenen Aminosäureeinheiten
mit geeigneten Schutzgruppen, der das Auftreten einer chemischen
Reaktion an dieser Stelle verhindert, bis die Schutzgruppe endgültig entfernt
ist, üblich.
In der Regel ist auch der Schutz der α-Aminogruppe einer Aminoäure oder
eines Fragments üblich,
während
diese Einheit an der Carboxylgruppe reagiert, gefolgt von der selektiven
Entfernung der α-Aminoschutzgruppe
und dem Stattfindenlassen einer anschließenden Reaktion an dieser Stelle.
Während
nachstehend spezifische Schutzgruppen hinsichtlich des Verfahrens
der Festphasensynthese erwähnt
werden, sollte angemerkt werden, dass jede Aminosäure durch eine
beliebige Schutzgruppe, die herkömmlicherweise
für die
jeweilige Aminosäure
in der Lösungsphasensynthese
verwendet wird, geschützt
werden kann.
-
α-Aminogruppen
können
zum Beispiel mit einer geeigneten Schutzgruppe, ausgewählt aus
Schutzgruppen vom Typ des aromatischen Urethans, wie Benzyloxycarbonyl
(Z) und substituiertes Benzyloxycarbonyl, wie p-Chlorbenzyloxycarbonyl,
p-Nitrobenzyloxycarbonyl, p-Brombenzyloxycarbonyl, p-Biphenylisopropoxycarbonyl,
9-Fluorenylmethoxycarbonyl (Fmoc) und p-Methoxybenzyloxycarbonyl
(Moz); Schutzgruppen vom Typ des aliphatischen Urethans, wie t-Butyloxycarbonyl
(Boc), Diisopropylmethoxycarbonyl, Isopropoxycarbonyl und Allyloxycarbonyl,
geschützt
werden. Hier ist Fmoc die für
den α-Aminoschutz
am meisten bevorzugte.
-
Guanidinogruppen
können
mit einer geeigneten Schutzgruppe, ausgewählt aus Nitro, p-Toluolsulfonyl (Tos),
Z, Pentamethylchromansulfonyl (Pmc), Adamantyloxycarbonyl und Boc,
geschützt
werden. Pmc ist die für
Arginin (Arg) am meisten bevorzugte.
-
In
den Beispielen wurden alle Lösungsmittel,
Isopropanol (iPrOH), Methylenchlorid (CH2Cl2), Dimethylformamid (DMF) und N-Methylpyrrolidinon
(NMP), von Fisher oder Burdick und Jackson käuflich erworben und wurden
ohne zusätzliche
Destillation verwendet. Trifluoressigsäure wurde von Halocarbon oder
Fluka käuflich erworben
und ohne weitere Reinigung verwendet. Diisopropylcarbodiimid (DIC)
und Diisopropylethylamin (DIPEA) wurden von Fluka oder Aldrich käuflich erworben
und ohne weitere Reinigung verwendet. Hydroxybenzotriazol (HOBT),
Dimethylsulfid (DMS) und 1,2-Ethandithiol (EDT) wurden von Sigma
Chemical Co. käuflich erworben
und ohne weitere Reinigung verwendet. Die geschützten Aminosäuren wiesen
im Allgemeinen die L-Konfiguration auf und wurden von Bachem, Advanced
ChemTech oder Neosystem im Handel erhalten. Die Reinheit dieser
Reagenzien wurde vor der Verwendung durch Dünnschichtchromatographie, NMR
und den Schmelzpunkt bestätigt.
Benzhydrylaminharz (BHA) war ein Copolymer aus Styrol – 1% Divinylbenzol
(Siebgröße 100 bis
200 oder 200 bis 400), das von Bachem oder Advanced Chemtech. erhalten
wurde. Der Gesamtstickstoffgehalt dieser Harze betrug im Allgemeinen
zwischen 0,3 und 1,2 mÄq./g.
-
Die
Hochleistungsflüssigkeitschromatographie
(HPLC) wurde auf einem LDC-Apparat, bestehend aus den Pumpen Constametric
I und II, einem Lösungsmittelprogrammierer
und -mischer Gradient Master und einem variablen UV-Wellenlängendetektor
Spectromonitor III, durchgeführt.
Die analytische HPLC wurde im Umkehrphasenmodus unter Verwendung
von Vydac-C18-Säulen (0,4 × 30 cm) durchgeführt. Die
Trennungen durch präparative
HPLC wurden auf Vydac-Säulen
(2 × 25
cm) durchgeführt.
-
Die
Peptide wurden unter Verwendung einer Festphasensynthese nach den
Prinzipien und dem allgemeinen Verfahren, die von Merrifield [J.
Amer. Chem. Soc., 1963, 85, 2149] beschrieben wurden, hergestellt, obwohl,
wie zuvor erwähnt,
eine andere äquivalente
chemische Synthese, die in dem Fachgebiet bekannt ist, verwendet
werden kann. Die Festphasensynthese wird an dem C-terminalen Ende
des Peptids durch Kopplung einer geschützten α-Aminosäure an ein geeignetes Harz
begonnen. Ein solches Ausgangsmaterial kann durch Bindung einer α-aminogeschützten Aminosäure durch
eine Esterbindung an ein p-Benzyloxybenzylalkohol-(Wang)-Harz oder
durch eine Amidbindung zwischen einem Fmoc-Linker, wie p-[(R,S)-α-{1-(9H-fluoren-9-yl)methoxyformamido]-2,4-dimethyloxybenzyl]phenoxyessigsäure (Rink-Linker), und einem
Benzhydrylamin-(BHA)-Harz hergestellt werden. Die Herstellung des
Hydroxymethylharzes ist in dem Fachgebiet allgemein bekannt. Fmoc-Linker-BHA-Harzträger sind
im Handel erhältlich
und werden allgemein verwendet, wenn das hergestellte gewünschte Peptid
ein unsubstituiertes Amid an dem C-Terminus aufweist.
-
Im
Allgemeinen werden die Aminosäuren
oder Mimetika unter Verwendung der Fmoc-geschützten Form der Aminosäure oder
des Mimetikums mit 2 bis 5 Äquivalenten
der Aminosäure
und einem geeigneten Kopplungsreagenz an das Fmoc-Linker-BHA-Harz
gekoppelt. Nach den Kopplungen kann das Harz gewaschen und unter
Vakuum getrocknet werden. Die Beladung des Harzes mit der Aminosäure kann
durch Aminosäureanalyse
eines Aliquots des Fmoc-Aminosäureharzes
oder durch Bestimmung der Fmoc-Gruppen durch UV-Analyse bestimmt werden. Beliebige nichtumgesetzte
Aminogruppen können
durch Umsetzung des Harzes mit Essigsäureanhydrid und Diisopropylethylamin
in Methylenchlorid geschützt
werden.
-
Die
Harze werden durch mehrere repetitive Zyklen geleitet, um die Aminosäuren nacheinander
zuzugeben. Die α-Amino-Fmoc-Schutzgruppen
werden unter basischen Bedingungen entfernt. Piperidin, Piperazin oder
Morpholin (20 bis 40% Vol./Vol.) in DMF kann für diesen Zweck verwendet werden.
40% Piperidin in DMF wird bevorzugt verwendet.
-
Nach
der Entfernung der α-Aminoschutzgruppe
werden die nachfolgenden geschützten
Aminosäuren in
der gewünschten
Reihenfolge schrittweise gekoppelt, wobei eine Zwischenverbindung,
geschütztes
Peptidharz, erhalten wird. Die zur Kopplung der Aminosäuren in
der Festphasensynthese der Peptide verwendeten Aktivierungsreagenzien
sind in dem Fachgebiet allgemein bekannt. Für solche Synthesen geeignete
Reagenzien sind zum Beispiel Benzotriazol-1-yloxytri(dimethylamino)phosphoniumhexafluorophosphat
(BOP), Bromtris-pyrrolidinophosphoniumhexafluorophosphat (PyBroP),
2-(1H-Benzotriazol-1-yl)-1,1,3,3-tetramethyluroniumhexafluorophosphat
(HBTU) und Diisopropylcarbodiimid (DIC).
-
HBTU
und DIC sind hier bevorzugt. Andere Aktivierungsmittel, wie von
Barany und Merrifield [The Peptides, Bd. 2, J. Meienhofer, Hrsg.,
Academic Press, 1979, S. 1–284]
beschrieben, können
verwendet werden. Verschiedene Reagenzien, wie 1-Hydroxybenzotriazol (HOBT), N-Hydroxysuccinimid
(HOSu) und 3,4-Dihydro-3-hydroxy-4-oxo-1,2,3-benzotriazin (HOOBT), können zu
den Kopplungsgemischen gegeben werden, um die Synthesezyklen zu
optimieren. HOBT ist hier bevorzugt.
-
Die
Vorschrift für
einen typischen Synthesezyklus ist wie folgt: Vorschrift
1
| Schritt | Reagenz | Zeit |
| 1 | DMF | 2 × 30 sec |
| 2 | 40%
Piperidin/DMF | 1
min |
| 3 | 40%
Piperidin/DMF | 15
min |
| 4 | DMF | 2 × 30 sec |
| 5 | iPrOH | 2 × 30 sec |
| 6 | DMF | 3 × 30 sec |
| 7 | Kopplung | 60
min–18
Stunden |
| 8 | DMF | 2 × 30 sec |
| 9 | iPrOH | 1 × 30 sec |
| 10 | DMF | 1 × 30 sec |
| 11 | CH2Cl2 | 2 × 30 see |
-
Die
Lösungsmittel
für alle
Waschlösungen
und Kopplungen wurden auf Volumina von 10 bis 20 ml/g Harz bemessen.
Die Kopplungsreaktionen während
der Synthese wurden durch den Ninhydrintest nach Kaiser überwacht,
um den Vollendungsgrad zu bestimmen [Kaiser et al., Anal. Biochem.
1970, 34, 595–598].
Eine langsame Reaktionskinetik wurde hinsichtlich Fmoc-Arg (Pmc) und hinsichtlich
Kopplungen von sterisch gehinderten Säuren an sekundäre Amine
beobachtet. Beliebige unvollständige
Kopplungsreaktionen wurden entweder mit frisch hergestellter aktivierter
Aminosäure
erneut durchgeführt
oder durch Behandlung des Peptidharzes mit Essigsäureanhydrid,
wie vorstehend beschrieben, beendet. Die vollständig aufgebauten Peptidharze
wurden mehrere Stunden im Vakuum getrocknet.
-
Von
jeder Verbindung wurden die Blockierungsgruppen entfernt, und das
Peptid wurde durch das folgende Verfahren von dem Harz abgespalten.
Im Allgemeinen wurden die Peptidharze bei Raumtemperatur 120 min
mit 100 μl
Ethandithiol, 100 μl
Dimethylsulfid, 300 μl
Anisol und 9,5 ml Trifluoressigsäure
pro Gramm Harz behandelt. Das Harz wurde abfiltriert, und die Filtrate
wurden in gekühltem
Ethylether gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert. Die Rohprodukte wurden unter Vakuum
getrocknet.
-
Reinigung der rohen Peptidzubereitungen
-
Die
Reinigung der Rohpeptide wurde durch präparative HPLC durchgeführt. Die
Peptide wurden in einem minimalen Volumen von entweder AcOH/H2O oder 0,1% TFA/H2O
auf die Säulen
aufgetragen. Die Gradientenelution wurde im Allgemeinen mit 10%
Puffer B begonnen, 10% bis 60% B in 90 Minuten (Puffer A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN)
mit einer Fließgeschwindigkeit
von 8 ml/min. Der UV-Nachweis wurde bei 280 nm durchgeführt. Fraktionen
wurden in Intervallen von 1,0 bis 2,5 Minuten aufgenommen und durch
analytische HPLC untersucht. Fraktionen, die als hochrein beurteilt
wurden, wurden vereinigt und lyophilisiert.
-
Die
Reinheit der Endprodukte wurde durch analytische HPLC auf einer
Umkehrphasensäule,
wie vorstehend angegeben, überprüft. Die
Reinheit aller Produkte wurde als ungefähr 95 bis 99% beurteilt. Alle
Endprodukte wurden auch einer Massenspektrometrie durch Beschuss
mit schnellen Atomen (FAB-MS) oder einer Elektrospray-Massenspektrometrie
(ES-MS) unterzogen. Alle Produkte ergaben die erwarteten Ausgangsionen
M+H innerhalb annehmbarer Grenzen.
-
Unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Verfahren können die
Verbindungen dieser Erfindung gemäß den folgenden Reaktionsschemata
hergestellt werden. Schema
A
Schema
B
Schema
C
Schema
D
Schema
E
Schema
F
Schema
G
Schema
H
Schema
H (Fortsetzung)
Schema
I
Schema
J
Schema
K
R
2, R
3 und
R
4 sind wie zuvor beschrieben. Schema
L
R
10 ist wie zuvor beschrieben. Schema
M
R
10 ist wie zuvor beschrieben. Schema
N
R
2 ist wie zuvor beschrieben.
-
Die
synthetischen Peptide der gegenwärtigen
Erfindung werden unter Verwendung eines herkömmlichen Verfahrens der Festphasenpeptidsynthese,
die in dem vorhergehenden Abschnitt diskutiert wurde, hergestellt.
Jeder Zyklus besteht aus zwei Verfahren, der anfänglichen Abspaltung der Fmoc-Schutzgruppe
von dem endständigen
Stickstoff in der harzgebundenen Kette, gefolgt von der Acylierung
der Aminfunktion mit einer Fmoc-geschützten Aminosäure. Der
Zyklus wird im Allgemeinen gemäß den schrittweisen
Verfahren, die in der Vorschrift 1 dargestellt sind, durchgeführt. Die
Entfernung der Schutzgruppe erfolgt unter Verwendung einer organischen
Base, zum Beispiel Piperazin, Morpholin oder Piperidin, bevorzugt
Piperidin, in einem geeigneten inerten Lösungsmittel, zum Beispiel N,N-Dimethylformamid
(DMF) oder N-Methylpyrrolidon (NMP). Die Kopplungsreaktion kann
unter einer der vielen Bedingungen, die für die Bildung der Amidbindung
entwickelt wurden, zum Beispiel O-Benzotriazol-1-yl-N,N,N',N'-tetramethyluroniumhexafluorophosphat
(HBTU) in Gegenwart einer organischen Base, zum Beispiel Diisopropylethylamin
(DIPEA), in einem inerten Lösungsmittel,
zum Beispiel DMF, durchgeführt
werden. In einer anderen Ausführungsform
kann in dem vorliegenden Fall die Amidgruppe unter Verwendung eines
Carbodiimids, zum Beispiel Diisopropylcarbodimid (DIC), zusammen mit
einem Aktivierungmittel, wie 1-Hydroxybenzotriazol (HOBT), in einem
geeigneten inerten Lösungsmittel, wie
DMF, gebildet werden.
-
In
Schema A wird in dem ersten Zyklus von dem durch die Struktur 1
dargestellten Fmoc-Linker-BHA-Harz
die Schutzgruppe entfernt, und es wird mit Fmoc-Aminosäuren der
Struktur 2 kondensiert, wobei sich die harzgebundenen Verbindungen
der Struktur 3 ergeben. Ein zweiter Zyklus baut die Fmoc-Aminosäuren 4 ein,
wobei sich die Verbindungen der Struktur 5 (n = 1) ergeben. Die
Verbindungen der Struktur 5, in der n = 0, werden durch Eliminierung
des ersten Zyklus und durch Kopplung der Fmoc-Aminosäuren der
Struktur 4 direkt an das Fmoc-Linker-BHA-Harz, von dem die Schutzgruppe
entfernt wurde, hergestellt. In dem dritten Zyklus liefert die Behandlung
des harzgebundenen Peptids die Zwischenverbindungen der Struktur
6a, wobei R6 Wasserstoff darstellt. Die
Zwischenverbindungen der Struktur 6b, wobei R6 Methyl
darstellt, werden, wie in Schema C gezeigt, hergestellt. Die Verbindungen
der Struktur 6a, die durch Behandlung der Verbindungen der Struktur
5, wie in den Schritten 1 bis 5 der Vorschrift 1 vorgeschrieben,
hergestellt wurden, werden mit einem Arylsulfonylchlorid, bevorzugt
2-Nitrobenzolsulfonylchlorid, umgesetzt. Die Reaktion wird in Gegenwart eines
Protonenakzeptors, zum Beispiel Pyridin, Triethylamin (TEA) oder
DIPEA, bevorzugt DIPEA, in einem geeigneten inerten Lösungsmittel,
bevorzugt DMF, durchgeführt.
Die N-Methylierung der gebildeten Sulfonamidgruppe in den gewaschenen,
harzgebundenen Verbindungen der Struktur 19 erfolgte unter Mitsunobu-Bedingungen.
Somit werden die Sulfonamide der Struktur 19 mit Methanol in Gegenwart
von Diethylazodicarboxylat (DEAD) und Triphenylphosphin unter Verwendung
von Methanol als Lösungsmittel
umgesetzt. Nachdem die Reaktion beendet ist, wird das harzgebundene
N-Methylsulfonamid der Struktur 20 von verbliebenen Reagenzien und
Nebenprodukten freigewaschen. Der 2-Nitrobenzolsulfonylrest wird durch Umsetzung
von 20 mit 2-Mercaptoethanol und der starken organischen Base 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]undec-7-en
(DBU) in einem geeigneten Lösungsmittel,
bevorzugt DMF, entfernt, wobei sich die harzgebundene Zwischenverbindung
der Struktur 6b ergibt. Der dritte Zyklus wird durch Kopplung der
Verbindungen der beiden Strukturen 6a und 6b mit Fmoc-Arg(Pmc)-OH
(7) beendet, wobei sich die harzgebundenen Verbindungen der Struktur
8 ergeben. Zwei zusätzliche
Zyklen (Schema B) werden mit den Peptiden der Struktur 8 durchgeführt, wobei
die Aminosäure
Fmoc-(D)-Phe-OH (9), gefolgt von einem der beiden Aminosäurederivate
der Struktur 10 oder 11 nacheinander in das harzgebundene Peptid
eingebaut werden, wobei sich die harzgebundenen Polypeptide der Strukturen
12 und 13 ergeben.
-
Die
Entfernung des Fmoc aus den harzgebundenen Polypeptiden 12 wird
durch Behandlung von 12 mit Piperidin in DMF durchgeführt, wobei
sich unter Verwendung der Reaktionsbedingungen, die in den Schritten
1 bis 5 der Vorschrift 1 dargestellt wurden, die Verbindungen der
Struktur 14 ergeben. Das Polypeptid wird dann durch die Reaktion
mit einem Acylierungsmittel, wobei die harzgebundenen Amide der
Struktur 15 gebildet werden, oder durch die Reaktion mit einem Isocyanat,
wobei die Harnstoffe der Struktur 16 gebildet werden, N-geschützt (Schema
D). Die Acylierung wird durch eine Vielzahl von Verfahren, die einem
Fachmann allgemein bekannt sind, durchgeführt. Unter den verwendeten
Verfahren sind:
- (i) Reaktion der Verbindungen
der Struktur 14 mit einer Carbonsäure R1-CO2H in einem geeigneten Lösungsmittel, wie DMF, in Gegenwart
von HBTU und einer organischen Base, bevorzugt DIPEA, und
- (ii) Reaktion der Verbindungen der Struktur 14 mit einem Carbonsäurechlorid
R1-COCl in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie Dichlormethan, in Gegenwart einer organischen Base, wie Pyridin,
TEA und DIPEA, bevorzugt DIPEA, und
- (iii) Reaktion der Verbindungen der Struktur 14 mit einem Carbonsäureanhydrid
(R1-CO2CO-R1)
in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie Dichlormethan oder DMF, in Gegenwart einer organischen Base,
bevorzugt DIPEA.
-
Die
Reaktion der Verbindungen der Struktur 14 mit einem Isocyanat R1-NCO wird in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie Dichlormethan oder DMF, in Gegenwart einer organischen Base,
bevorzugt DIPEA, durchgeführt.
-
Wenn
die Acylierungs- und Harnstoffbildungsreaktionen beendet sind, werden
die harzgebundenen Produkte 15 und 16 von verbliebenen Reagenzien
und Nebenprodukten freigewaschen. Unter Verwendung derselben Bedingungen
werden die harzgebundenen Polypeptide der Struktur 13 in die N-acylierten
Verbindungen der Struktur 17 und die Harnstoffe der Struktur 18
umgewandelt (Schema E). In Schema F wird die Sequenzierung wie in
Schema A durchgeführt,
außer
dass Fmoc-Glu(allyl)-OH 21 anstelle von Fmoc-Arg(Pmc)-OH (7) in das harzgebundene
Polypeptid eingebaut wird, wobei sich die harzgebundenen, N-geschützten Polypeptide
der Struktur 22 ergeben. Die Allylgruppe wird durch Behandlung von
22 mit Tributylzinnhydrid, Palladiumchlorid und Triphenylphosphin
in einem inerten Lösungsmittel,
zum Beispiel DMF, entfernt, wobei sich das harzgebundene Polypeptid
der Struktur 23 ergibt. Die Kopplung von 23 mit Boc-Guanidin ergab
acylguanidinharzgebundene Verbindungen der Struktur 24. Die Reaktion
kann unter Verwendung von Standardreaktionsverfahren der Amidbildung,
zum Beispiel in Gegenwart von HBTU und einer organischen Base, bevorzugt
DIPEA, in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie DMF, durchgeführt
werden.
-
In
Schema G wird die Sequenzierung wie in Schema A durchgeführt, außer dass
entweder Fmoc-PhenylhomoArg-OH 25 oder Fmoc-Citrullin 26 anstelle
von Fmoc-Arg(Pmc)-OH (7) in das harzgebundene Polypeptid eingebaut
wird, wobei sich die harzgebundenen, N-geschützten Polypeptide der Struktur
27 beziehungsweise 28 ergeben.
-
Wie
in Schema H gezeigt, wird die Abspaltung der verbliebenen Schutzgruppen
in den N-geschützten Polypeptiden
15-18, 24, 27 und 28 und die gleichzeitige Abspaltung der Peptide
von dem festen Träger
unter Verwendung einer starken organischen Säure, bevorzugt Trifluoressigsäure, gegebenenfalls
in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels,
wie Dichlormethan, und einer Spur (1%) Wasser durchgeführt. Die
Reaktion wird geeigneterweise mit oder ohne Vorhandensein eines
oder mehrerer Carbokationenfänger,
zum Beispiel Ethandithiol, Dimethylsulfid, Triethylsilan und Anisol,
durchgeführt.
Der feste Träger
wird von der Polypeptidspaltungslösung abfiltriert, und dann
wird sie mit einem geeigneten Lösungsmittel,
bevorzugt Diethylether, verdünnt.
Die festen Polypeptide der Strukturen 29-35, die auf diese Art und
Weise hergestellt wurden, werden durch Umkehrphasenchromatographie über eine
präparative
C18-Säule
gereinigt. Falls geeignet, werden in den Fällen, in denen eine racemische
Fmoc-Aminosäure
11 in das Polypeptid sequenziert wird, die einzelnen Stereoisomere
während
des Reinigungsverfahrens getrennt. Die Fmoc-Aminosäuren 2,
4, 7, 9, 21, 25 und 26 sowie die Acylierungsmittel und Isocyanate,
die zum N-Schutz der Polypeptide verwendet wurden, sind bekannte
Verbindungen, die im Handel erhältlich
sind.
-
Die
Fmoc-Aminosäuren
10 und 11 werden, wie hier beschrieben, durch Verfahren, die Durchschnittsfachleuten
in der Anwendung der organischen Chemie allgemein bekannt sind,
hergestellt. In Schema I wird die Herstellung der Fmoc-Aminosäuren aus
cyclischen Ketonen dargestellt. Die 4-Phenylcyclohexanone der Formel
36 werden durch Behandlung mit Ammoniumcarbonat und Kaliumcyanid
in die Hydantoine der Formel 37 umgewandelt. Die Reaktion wird geeigneterweise
in einem wässrigen
Ethanolgemisch bei einer Temperatur von 50°C bis 90°C, bevorzugt zwischen 80°C und 90°C, durchgeführt. Die
direkte Hydrolyse der Hydantoine zu den Aminosäuren der Struktur 38 erfordert
eine längere
Behandlung mit einer starken Base, zum Beispiel mit 6 N Natriumhydroxidlösung oder
mit Bariumhydroxid, bei Rückflusstemperatur.
In einer anderen Ausführungsform
können
die Verbindungen der Struktur 37 in die Bis-Boc-Derivate der Struktur
39 umgewandelt werden. Die Reaktion wird unter Verwendung von tert-Butyldicarbonat
[(BOC)2O] in einem inerten Lösungsmittel, bevorzugt
Tetrahydrofuran (THF), in Gegenwart einer organischen Aminbase,
bevorzugt TEA, und eines Katalysators, 4-Dimethylaminopyridin (DMAP),
bei einer Temperatur von 0°C
bis Raumtemperatur, bevorzugt bei Raumtemperatur, durchgeführt. Die
Bis-Boc-Hydantoine
der Struktur 39 werden leicht in die Aminosäuren der Struktur 38 umgewandelt.
Die Reaktion erfolgt unter Verwendung von 1 N Natriumhydroxid in
einem inerten Lösungsmittel,
bevorzugt Dimethoxyethan (DME), bei 0 bis 50°C, bevorzugt bei etwa Raumtemperatur.
Der Schutz der Aminofunktionalität
mit einer Fmoc-Gruppe in einer Verbindung der Struktur 38 wird unter
einer Vielzahl von Reaktionsbedingungen durchgeführt, wobei sich 40 ergibt.
Die Reaktion kann geeigneterweise durch Behandlung einer Lösung der
Aminosäure
38 in einem Gemisch aus THF oder Dioxan, bevorzugt Dioxan, und wässrigem
Natriumcarbonat mit 9-Fluorenylmethoxychlorformiat (FmocCl) bei
einer Temperatur von 0°C
bis Raumtemperatur, bevorzugt bei Raumtemperatur, durchgeführt werden.
In einer anderen Ausführungsform
wird N-(9-Fluorenylmethoxycarbonyloxy)succinimid
(FmocOSu) zu einer Lösung
der Aminosäure 38
in wässrigem
Acetonitril, das eine organische, tertiäre Aminbase, bevorzugt TEA,
enthält,
gegeben. Die Reaktion wird bei 0°C
bis Raumtemperatur, bevorzugt bei Raumtemperatur, durchgeführt. In
einer anderen Variante des Verfahrens wird bei der Umwandlung von
39 in 38 DME aus dem Hydrolysegemisch abgedampft, und das Reaktionsgemisch
wird auf einen pH-Wert von ~11 eingestellt. Die so erhaltene Lösung des
Natriumsalzes von 38 wird dann bei einer Temperatur von 0°C bis Raumtemperatur,
bevorzugt bei Raumtemperatur, in situ mit FmocOSu oder FmocCl in
Dioxan behandelt.
-
Die
Tetralone 41, die N-Aryl-4-ketopiperidine 42 und die Cyclohexanonderivate
43 und 44 werden auf dieselbe Art und Weise in die entsprechenden
Fmoc-Aminosäuren
der Strukturen 11 und 45-47 umgewandelt.
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Die
Verbindungen der Struktur 40, wobei R3 ein
geradkettiges oder verzweigtes Niederalkoxy darstellt, und R2 und R4 Wasserstoff
sind, wie in der Untergattungsstruktur 49, können durch O-Alkylierung der
Verbindung der Struktur 48 hergestellt werden (Schema J). Wenn R16 eine unverzweigte Niederalkyleinheit darstellt, wird
die Alkylierung unter Verwendung eines primären Alkylhalogenids der Struktur
R16X in Gegenwart eines Alkalimetallcarbonats,
zum Beispiel Natrium- oder Kaliumcarbonat, durchgeführt. Das
Alkylhalogenid kann ein Chlor-, Brom- oder Iodderivat, bevorzugt
ein Alkyliodid (X = I), sein. Die Reaktion kann geeigneterweise
in einem inerten Lösungsmittel,
das SN2-Verdrängungsreaktionen fördert, zum
Beispiel Aceton, 2-Butanon oder N,N-Dimethylformamid, bevorzugt
Aceton, bei einer Temperatur von Raumtemperatur bis zur Rückflusstemperatur
der Lösung,
bevorzugt der Rückflusstemperatur,
durchgeführt
werden. Wenn R16 einen verzweigten Niederalkylrest,
z. B. 2-Propyl, darstellt, wird die Alkylierung unter Verwendung
eines sekundären
Alkylhalogenids der Struktur R16X in Gegenwart
eines Alkalimetallcarbonats, zum Beispiel Kaliumcarbonat, durchgeführt. Das
sekundäre
Alkylhalogenid ist bevorzugt ein sekundäres Alkyliodid, zum Beispiel
2-Iodpropan (X = I). Die Reaktion kann geeigneterweise in einem
inerten Lösungsmittel,
bevorzugt N,N-Dimethylformamid, bei einer Temperatur von Raumtemperatur
bis zur Rückflusstemperatur
der Lösung,
bevorzugt bei etwa 100°C,
durchgeführt
werden.
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Die
Verbindungen der Struktur 40 können
durch Verfahren, die einem Durchschnittsfachmann in der Anwendung
der organischen Chemie allgemein bekannt sind, hergestellt werden.
Wie in Schema K dargestellt, führt
die Behandlung der Arylhalogenide der Struktur 50 (X' stellt Brom oder
Iod dar) mit einem Alkylmetallreagenz, bevorzugt t-Butyllithium,
zu einer Transmetallierungsreaktion, wobei sich das entsprechende
Aryllithium der Struktur 51 ergibt. Die Reaktion wird geeigneterweise
bei –78°C durch die
Zugabe einer Lösung
des Alkyllithiums zu einer Lösung
der Verbindungen der Struktur 50 in einem inerten, wasserfreien
Lösungsmittel, wie
Diethylether oder Tetrahydrofuran, bevorzugt Tetrahydrofuran, durchgeführt. Das
Aryllithium der Struktur 51 wird dann in situ mit einer Lösung des
Monoketals von Cyclohexan-1,4-dion (52) in einem geeigneten inerten
Lösungsmittel,
zum Beispiel Tetrahydrofuran, umgesetzt, während die Reaktionstemperatur
unter –60°C, bevorzugt
bei etwa –78°C, gehalten
wird, wobei sich die Carbinole der Struktur 53 ergeben. Die Verbindungen der
Struktur 54 werden durch Dehydratisierung der Carbinole der Struktur
53 erhalten. Die Reaktion wird geeigneterweise unter Verwendung
eines Katalysators aus einer starken organischen Säure, bevorzugt
p-Toluolsulfonsäure,
in einem inerten Lösungsmittel,
zum Beispiel Benzol oder Toluol, bevorzugt Benzol, bei der Rückflusstemperatur
des Lösungsmittels
durchgeführt.
Das gebildete Wasser wird mittels eines Dean-Stark-Apparates aus
dem Reaktionsgemisch entfernt, um eine Beendigung der Reaktion zu
ermöglichen.
Die Verbindungen der Struktur 55 werden durch Hydrierung der Olefine
der Struktur 54 hergestellt. Die Reaktion wird geeigneterweise unter
Verwendung eines Edelmetallkatalysators, zum Beispiel Palladium
auf Kohle, in einer Wasserstoffatmosphäre in einem inerten Lösungsmittel,
zum Beispiel Ethanol oder Ethylacetat, durchgeführt. Die Hydrierung wird in
der Regel bei Raumtemperatur und Wasserstoff mit 40 psi durchgeführt, jedoch,
wenn der Arylring in der Struktur 54 eine Gruppe enthält, die
für eine
Hydrogenolyse anfällig
ist, z. B. wenn R2, R3 oder
R4 Chlor darstellt, wird der Reaktionsdruck
bei etwa 5 psi gehalten. Die Verbindungen der Struktur 55 können auch
direkt aus Carbinolen der Struktur 53 durch reduktive Eliminierung
der Hydroxylgruppe erhalten werden. In dieser Reaktion wird eine
Lösung
der Verbindung der Struktur 53 (R2 = R3 =H und R4 = OMe)
in einem inerten Lösungsmittel,
zum Beispiel Dichlormethan, mit einer Lewis-Säure, wie Bortrifluoridetherat,
und einem Reduktionsmittel, zum Beispiel Triethylsilan, bei einer
Temperatur von 0°C
bis Raumtemperatur, bevorzugt bei Raumtemperatur, behandelt. Die
Entfernung der Ketalschutzgruppe in den Verbindungen der Struktur
55 ergibt das Keton der Formel 40. Die Reaktion wird geeigneterweise
in Aceton oder 2-Butanon, bevorzugt Aceton, unter Säurekatalyse,
zum Beispiel 4 N Salzsäure
oder p-Toluolsulfonsäure, bei
Raumtemperatur bis zur Rückflusstemperatur
des Reaktionsgemisches, bevorzugt bei der Rückflusstemperatur, durchgeführt.
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Die
5-substituierten β-Tetralone
der Struktur 41 sind allgemein bekannte Verbindungen oder, falls
sie nicht bekannt sind, können
sie durch Verfahren, die einem Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet
der organischen Chemie allgemein bekannt sind, hergestellt werden.
In dem vorliegenden Fall werden die Verbindungen der Struktur 41
durch zwei Verfahren, die in den Schemata L und M dargestellt sind,
hergestellt.
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Wie
in Schema L gezeigt, wird eine 2-substituierte Hydrozimtsäure der
Struktur 56 (R10 = Brom, Chlor oder ein
geradkettiger oder verzweigter Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen)
in das entsprechende Carbonsäurechlorid
der Struktur 57 umgewandelt. Diese Umwandlung kann durch mehrere
Verfahren, zum Beispiel durch Behandlung der Hydrozimtsäure mit
Oxalylchlorid, gegebenenfalls in Gegenwart einer katalytischen Menge
von N,N-Dimethylformamid,
in einem inerten Lösungsmittel,
wie Benzol oder Dichlormethan, bevorzugt Dichlormethan, durchgeführt werden.
Die Reaktion kann geeigneterweise bei einer Temperatur von 0°C bis Raumtemperatur,
bevorzugt bei Raumtemperatur, durchgeführt werden. In einer anderen
Ausführungsform wird
die Verbindung der Struktur 56 mit einem acylchloridbildenden Reagenz,
wie Sulfurylchlorid, in einem inerten Lösungsmittel, zum Beispiel Benzol
oder Toluol, bevorzugt Toluol, bei einer Temperatur zwischen Raumtemperatur
und der Rückflusstemperatur
der Lösung,
bevorzugt bei der Rückflusstemperatur,
umgesetzt.
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Das
Diazoketon der Struktur 58 wird durch Behandlung des so gebildeten
Acylhalogenids der Struktur 57 in einem inerten Lösungsmittel,
z. B. Dichlormethan, mit einem Überschuss
einer frisch hergestellten etherischen Lösung von Diazomethan hergestellt.
Die Kombination der Reagenzien wird geeigneterweise bei Eisbadtemperatur
durchgeführt,
und man lässt
die Reaktion dann bei einer Temperatur von 0°C bis Raumtemperatur, bevorzugt
bei Raumtemperatur, ablaufen. Die Cyclisierung des Diazoketons der
Struktur 58, um das Tetralon der Struktur 41 zu liefern, wird durch
Rhodium(II)-acetatdimer in einem inerten Lösungsmittel, z. B. Dichlormethan,
gefördert.
Die Reaktion wird normalerweise bei Raumtemperatur bis zur Rückflusstemperatur der
Lösung,
bevorzugt bei der Rückflusstemperatur,
durchgeführt.
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Die
Verbindungen der Struktur 41, wobei R10 einen
geradkettigen oder verzweigten Niederalkoxyrest oder einen Dialkylaminosubstituenten
darstellt, werden, wie in Schema M gezeigt, hergestellt. Die Verbindungen
der Struktur 60 (R15 ' = eine unverzweigte
Niederalkyleinheit) werden durch O-Alkylierung des Naphthalindiols
der Struktur 59 mit einem primären
Alkyliodid oder -bromid, bevorzugt einem -iodid, in Gegenwart einer Base,
wie einem Alkalimetallcarbonat, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumcarbonat,
hergestellt. Die Reaktion kann in einem inerten Lösungsmittel,
bevorzugt N,N-Dimethylformamid, bei einer Temperatur von Raumtemperatur
bis 100°C,
bevorzugt bei 35°C,
durchgeführt
werden. Die Verbindungen der Struktur 63 (R15 '' stellt ein verzweigtes
Niederalkyl dar) werden in zwei Schritten aus dem 2-Tetralon der
Struktur 61 hergestellt. Das Tetralon der Struktur 61 wird in Gegenwart
eines Edelmetallkatalysators, wie Palladiummetall (10% auf Kohlenstoff),
in einem geeigneten hochsiedenden Lösungsmittel, wie p-Cymol, dehydriert,
wobei sich die aromatisierte Verbindung der Struktur 62 ergibt.
Das Naphthol der Struktur 62 wird dann in Gegenwart einer Base,
wie einem Alkalimetallcarbonat, bevorzugt Cäsiumcarbonat, mit einem sekundären Alkyliodid
O-alkyliert, wobei die Verbindung der Struktur 63 geliefert wird.
Die Reaktion kann geeigneterweise in einem inerten Lösungsmittel, bevorzugt
N,N-Dimethylformamid,
bei einer Temperatur von Raumtemperatur bis 100°C, bevorzugt bei etwa 40°C, durchgeführt werden.
Die Verbindung der Struktur 65 wird durch Alkylierung von 5-Amino-2-naphthol
64 mit Methyliodid in Gegenwart einer Base, wie einem Alkalimetallcarbonat,
bevorzugt Kaliumcarbonat, hergestellt. Die Reaktion kann in einem
inerten Lösungsmittel,
zum Beispiel Aceton oder 2-Butanon, bevorzugt Aceton, bei einer
Temperatur zwischen Raumtemperatur und der Rückflusstemperatur der Lösung, bevorzugt
bei der Rückflusstemperatur,
durchgeführt
werden.
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Die
Tetralone der Struktur 41 werden durch Reduktion der Verbindungen
der Strukturen 60, 63 und 65 unter lösenden Metallbedingungen, gefolgt
von der säurekatalysierten
Hydrolyse der intermediären
Enolether hergestellt. Die Umwandlung wird geeigneterweise durch
die portionsweise Zugabe eines großen Überschusses von Alkalimetall,
wie Natrium oder Kalium, bevorzugt Natrium, zu einer siedenden Lösung des
Substrats in einem niederen Alkohol, bevorzugt bis das Ausgangsmaterial
verbraucht ist, durchgeführt.
Die Tetralone der Struktur 41 werden durch Behandlung einer Lösung der
isolierten intermediären
Enolether mit einem Katalysator aus einer starken Säure, bevorzugt
p-Toluolsulfonsäure,
erhalten. Die Hydrolyse kann geeigneterweise in einem Gemisch aus
einem niederen Alkohol, bevorzugt Ethanol, und Wasser bei einer
Temperatur zwischen Raumtemperatur und der Rückflusstemperatur der Lösung, bevorzugt
bei der Rückflusstemperatur,
durchgeführt
werden.
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Die
Verbindungen der Struktur 68 können
durch Reaktionen, die als solche bekannt sind, hergestellt werden.
Sie können
zum Beispiel durch Kopplung eines sekundären Amins der Struktur 66 mit
einem Arylbromid oder -iodid, bevorzugt einem Aryliodid der Struktur
67, hergestellt werden (Schema N). Die Kopplungsreaktion wird durch
einen Edelmetallkatalysator, bevorzugt Tri(dibenzylidenaceton)dipalladium,
in Gegenwart eines chelatbildenden Phosphinliganden, bevorzugt Tri-o-tolylphosphin,
und einer sterisch gehinderten Alkoxidbase, wie Natrium-tert-butoxid,
katalysiert. Die Reaktion wird geeigneterweise in einer inerten
Atmosphäre
unter Verwendung eines wasserfreien Lösungsmittels, wie Dioxan oder
Toluol, bevorzugt Dioxan, bei einer Temperatur von 60°C bis zur
Rückflusstemperatur,
bevorzugt bei 90°C,
durchgeführt.
Die Verbindungen der Struktur 56 und 66 sind allgemein bekannte
Verbindungen und können
von kommerziellen Quellen erhalten werden. Die Entfernung der Carbonylschutzguppe
in Verbindung 67 kann durch eine Vielzahl von Verfahren, die auf dem
Gebiet der organischen Chemie allgemein bekannt sind, durchgeführt werden,
wobei sich die Verbindungen der Struktur 42 ergeben. Die Entfernung
der Schutzgruppe kann zum Beispiel durch Behandlung einer Lösung der
Verbindung 68 in einem niedrigsiedenden Keton, wie Aceton oder 2-Butanon,
mit einer wässrigen Mineralsäurelösung, zum
Beispiel 6 N Salzsäure,
erzielt werden. Die Reaktion kann bei einer Temperatur von Raumtemperatur
bis zur Rückflusstemperatur
des Gemisches, bevorzugt bei der Rückflusstemperatur, durchgeführt werden.
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Die
Cyclohexanonderivate der Struktur 63 sind im Handel erhältliche
Verbindungen, und das 4,4-Diphenylcyclohexanon (6) durch veröffentlichte
Verfahren hergestellt.
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Die
Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung von Verbindungen,
wie vorstehend beschrieben, wobei das Verfahren Abspalten einer
Verbindung, wie vorstehend beschrieben, die an einen festen Träger gebunden
ist, von dem festen Träger
mit einer Säure
umfasst. Solche Verfahren sind vorstehend, z. B. in Schema H, beschrieben
und sind, z. B. auch aus der in dieser Beschreibung zitierten Literatur,
einem Fachmann auch allgemein bekannt. Die Säure, mit der die vorstehend
erwähnte
Abspaltung durchgeführt
wird, ist bevorzugt Trifluoressigsäure. Die Abspaltung kann in
einem Lösungsmittel,
wie z. B. Dichlormethan, mit einer gegebenenfalls vorhandenen Spur
(etwa 1%) Wasser durchgeführt
werden. Die Abspaltung kann mit einem Fänger, wie z. B. Ethanditiol,
Dimethylsulfid, Triethylsilan oder Anisol, durchgeführt werden.
Geeignete feste Träger sind,
z. B. aus der in dieser Beschreibung zitierten Literatur, einem
Fachmann allgemein bekannt und sind auch im Handel erhältlich.
Die Herstellung der Verbindungen, wie vorstehend definiert, die
an einen festen Träger gebunden
sind, ist z. B. in den vorstehenden Schemata und in den Beispielen
beschrieben. Die Schutzgruppen, z. B. eine Pmc-Gruppe von einer
Guanidinoguppe, können
gleichzeitig mit der vorstehend erwähnten Abspaltung entfernt werden.
Die Erfindung betrifft ferner Verbindungen, wie vorstehend definiert,
wenn sie durch ein Verfahren, wie vorstehend definiert, hergestellt
wurden.
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Die
Verbindungen, wie vorstehend beschrieben, können als Medikamente, z. B.
in Form von Arzneimittelzubereitungen zur enteralen, parenteralen
oder topischen Verabreichung, verwendet werden. Sie können zum
Beispiel peroral, z. B. in Form von Tabletten, überzogenen Tabletten, Dragees,
Hart- und Weichgelatinekapseln, Lösungen, Emulsionen oder Suspensionen,
rektal, z. B. in Form von Suppositorien, parenteral, z. B. in Form
von Injektionslösungen
oder Infusionslösungen,
oder topisch, z. B. in Form von Salben, Cremes oder Ölen, verabreicht
werden.
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Die
Herstellung der Arzneimittelzubereitungen kann auf eine Art und
Weise durchgeführt
werden, die jedem Fachmann bekannt ist, indem die Verbindungen,
wie vorstehend beschrieben, gegebenenfalls in Kombination mit anderen
therapeutisch wertvollen Substanzen, zusammen mit geeigneten, nicht-toxischen,
inerten, therapeutisch kompatiblen, festen oder flüssigen Trägermaterialien
und, falls gewünscht, üblichen
pharmazeutischen Hilfsstoffen in eine galenische Verabreichungsform
gebracht werden.
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Geeignete
Trägermaterialien
sind nicht nur anorganische Trägermaterialien,
sondern auch organische Trägermaterialien.
Somit können
zum Beispiel Lactose, Maisstärke
oder Derivate davon, Talk, Stearinsäure oder ihre Salze als Trägermaterialien
für Tabletten, überzogene
Tabletten, Dragees und Hartgelatinekapseln verwendet werden. Für Weichgelatinekapseln
geeignete Trägermaterialien
sind zum Beispiel pflanzliche Öle, Wachse,
Fette und halbfeste und flüssige
Polyole (abhängig
von der Natur des Wirkstoffs sind jedoch im Fall von Weichgelatinekapseln
keine Träger
erforderlich). Für
die Herstellung von Lösungen
und Sirupen geeignete Trägermaterialien
sind zum Beispiel Wasser, Polyole, Saccharose, Invertzucker und
dergleichen. Für
Injektionslösungen
geeignete Trägermaterialien
sind zum Beispiel Wasser, Alkohole, Polyole, Glycerin und pflanzliche Öle. Für Suppositorien
geeignete Trägermaterialien
sind zum Beispiel natürliche
oder gehärtete Öle, Wachse,
Fette und halbflüssige
oder flüssige
Polyole. Für
topische Zubereitungen geeignete Trägermaterialien sind Glyceride,
halbsynthetische und synthetische Glyceride, gehärtete Öle, flüssige Wachse, flüssige Paraffine,
flüssige
Fettalkohole, Sterole, Polyethylenglycole und Cellulosederivate.
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Übliche Stabilisatoren,
Konservierungsmittel, Netzmittel und Emulgatoren, konsistenzverbessernde Mittel,
geschmacksverbessernde Mittel, Salze zur Veränderung des osmotischen Drucks,
Puffersubstanzen, Lösungsvermittler,
farbgebende Stoffe und Maskierungsmittel und Antioxidationsmittel
kommen als pharmazeutische Hilfsstoffe in Betracht.
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Die
Dosierung der Verbindungen, wie vorstehend beschrieben, kann abhängig von
der zu bekämpfenden
Krankheit, dem Alter und dem individuellen Zustand des Patienten
und der Verabreichungsart innerhalb breiter Grenzen variieren und
wird natürlich
den individuellen Anforderungen in jedem besonderen Fall angepasst.
Für erwachsene
Patienten kommt eine tägliche
Dosis von etwa 1 mg bis etwa 1000 mg, besonders etwa 10 mg bis etwa
500 mg, in Betracht. Abhängig
von der Dosierung ist die Verabreichung der täglichen Dosierung in mehreren
Dosierungseinheiten günstig.
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Die
Arzneimittelzubereitungen enthalten geeigneterweise etwa 1 bis 500
mg, bevorzugt 5 bis 200 mg, einer Verbindung, wie vorstehend beschrieben.
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Diese
Erfindung wird durch Bezugnahme auf die folgenden Beispiele, die
die hier beschriebene Erfindung veranschaulichen, jedoch nicht einschränken, besser
verstanden.
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BEISPIEL 1
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Herstellung von Fmoc-1-amino-4-phenylcyclohexan-1-carbonsäure (Fmoc-Apc-OH)
-
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Ammoniumcarbonat
(33 g, 344 mmol, 6 Äq.)
und Kaliumcyanid (5,6 g, 86,2 mmol, 1,5 Äq.) wurden zu einer Lösung von
4-Phenylcyclohexanon (10,0 g, 57,5 mmol) in Ethanol (100 ml) und
Wasser (33 ml) in einer Glasdruckflasche gegeben. Das Gemisch wurde
24 h auf 80 bis 90°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Reaktionsgemisch wurde in Eiswasser (400 ml) gegeben und 30 min
kräftig
gerührt.
Der so erhaltene Niederschlag wurde unter Vakuum abfiltriert, sorgfältig mit
Wasser gewaschen und getrocknet, wobei sich das Hydantoin als ein weißer Feststoff
(14,0 g, Ausbeute 100%) ergab.
1H-NMR (DMSO-d
6): 8,63 (s, 1H), 7,23-7,36 (m, 4H), 7,15
(m, 1H), 2,50 (m, 1H), 2,10 (m, 1H), 1,85 (d, 1H) und 1,55-1,80
(m, 6H). Schritt
2:
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Das
Hydantoin (10,0 g) wurde in wässrigem
NaOH (6 N, 350 ml) suspendiert und 2 bis 3 Tage auf 130°C erwärmt. Nach
der Beendigung der Hydrolyse wurde das Reaktionsgemisch mit konz.
HCl bis zu schwach sauer (pH ~6) neutralisiert. Die so erhaltene
Aufschlämmung
wurde filtriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet, wobei sich
1-Amino-4-phenylcyclohexancarbonsäure (APC)
als ein weißer
Feststoff (25 g, Ausbeute > 100%,
mit anorganischem Salz verunreinigt) ergab, der direkt für den nächsten Schritt
verwendet wurde. Ein kleiner Teil des Rohprodukts wurde durch HPLC
gereinigt.
1H-NMR (DMSO-d
6):
7,23-7,35 (m, 2H), 7,10-7,19 (m, 3H), 2,45 (m, 1H), 1,92-2,18 (m,
3H), 1,56-1,78 (m, 4H) und 1,20 (m, 1H); LRMS (Elektrospray) m/e
220 (M+1)
+, ber. für C
13H
17NO
2, 219. Schritt
3:
-
Die
rohe APC aus dem letzten Schritt (25 g) wurde mit Fmoc-Cl (13,2
g., 1,25 Äq.)
in Dioxan (300 ml) und wässrigem,
10%igem Na2CO3 (150
ml) behandelt und über
Nacht kräftig
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um das Dioxan zu entfernen,
mit 6 N HCl bis zu schwach sauer (pH 5 bis 6) neutralisiert und
mit EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
mit Salzlösung
gewaschen und über Na2SO4 getrocknet.
Die Entfernung des Lösungsmittels
ergab das Rohprodukt, das dann durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc
bis CH2Cl2/MeOH)
gereinigt wurde, wobei sich reine Fmoc-cis-APC (18,2 g, Gesamtausbeute
für zwei
Schritte 72%) und Fmoc-trans-APC (2,1 g, 8%) ergaben. Die Struktur
der Fmoc-cis-APC wurde durch Einkristallröntgenanalyse ihres Derivats
bestätigt.
Fmoc-cis-APC, 1H-NMR (CD3OD):
7,79 (d, 2H), 7,72 (d, 2H), 7,37 (t, 2H), 7,24-7,32 (m, 4H), 7,14-7,23
(m, 3H), 4,37 (d, 2H), 4,24 (t, 1H), 2,55 (m, 1H), 2,28 (m, 2H),
1,84-1,96 (m, 2H) und 1,64-1,73 (m, 4H).
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BEISPIEL 2
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Herstellung von Fmoc-1-amino-4-(4-methoxyphenyl)cyclohexan-1-carbonsäure (Fmoc-4-MeOApc-OH)
-
-
Eine
Lösung
von 4-(4-Hydroxyphenyl)cyclohexanon (5,0 g, 26,3 mmol) in Aceton
(100 ml) wurde mit K
2CO
3 (14,5
g, 105 mmol, 4 Äq.)
und Iodmethan (4,9 ml, 11,2 g, 78,6 mmol, 3 Äq.) behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurde über
Nacht auf 65°C
erwärmt.
Nachdem das Lösungsmittel
entfernt war, wurde der Rückstand mit
H
2O behandelt und mit EtOAc extrahiert.
Die organischen Extrakte wurden vereinigt und mit Salzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und
im Vakuum konzentriert, wobei sich das spektroskopisch reine 4-(4-Methoxyphenyl)cyclohexanon
(5,34 g, 100%) ergab.
1H-NMR (CDCl
3): 7,16 (dt, 2H), 6,87 (dt, 2H), 3,78 (s,
3H), 2,99 (tt, 1H), 2,47–2,53
(m, 4H), 2,20 (m, 2H) und 1,83-1,98 (m, 2H); MS (Elektrospray) m/e
205 (M+1)
+, ber. für C
13H
16O
2, 204. Schritt
2:
-
Ammoniumcarbonat
(14,5 g, 151 mmol, 8 Äq.)
und Kaliumcyanid (2,0 g, 30,7 mmol, 1,6 Äq.) wurden zu einer Lösung des
Ketons (3,86 g, 18,9 mmol) in Ethanol (50 ml) und Wasser (15 ml)
in einer Glasdruckflasche gegeben. Das Gemisch wurde 24 h auf 80
bis 90°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Reaktionsgemisch wurde in Eiswasser (300 ml) gegeben und 30 min
kräftig
gerührt.
Der so erhaltene Niederschlag wurde unter Vakuum abfiltriert, sorgfältig mit
Wasser gewaschen und getrocknet, wobei sich das Hydantoin als ein
weißer
Feststoff (4,75 g, Ausbeute 91%) ergab. MS (Elektrospray) m/e 273
(M-H), ber. für
C
15H
18N
2O
3, 274. Schritt
3:
-
Di-tert-butyldicarbonat
(37,2 g, 170,5 mmol, 2,5 Äq.),
Triethylamin (10,5 ml, 7,59 g, 75,0 mmol, 1,1 Äq.) und DMAP (460 mg, 3,65
mmol) wurden nacheinander zu einer Suspension des Hydantoin (18,7
g, 68,25 mmol) in trockenem THF (450 ml) gegeben. Etwa 15 Minuten
nach der Zugabe verwandelte sich das Reaktionsgemisch in eine klare,
gelbe Lösung
und wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
wobei sich ein Feststoff ergab, der dann in EtOAc (800 ml) aufgenommen,
mit 1 N HCl (3 × 50
ml), gesättigtem,
wässrigem
Na
2CO
3 (2 × 50 ml)
und Salzlösung
(2 × 50
ml) gewaschen, über
wasserfreiem Na
2SO
4 getrocknet
und unter reduziertem Druck konzentriert wurde. Das hellgelbe Rohprodukt
wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc, 90/10 → 70/30)
gereinigt, wobei sich das reine Bis-Boc-Hydantoin als ein weißer Feststoff
(27,6 g, 87%) ergab.
1H-NMR (CDCl
3): 7,28 (dt, 2H), 6,88 (dt, 2H), 3,79 (s,
3H), 2,14-2,24 (m, 2H), 1,59 (s, 9H) und 1,38 (s, 9H); MS (Elektrospray)
m/e 538 (M+MeCN+Na)
+, ber. für C
25H
34N
2O
7, 474. Schritt
4:
-
Das
Bis-Boc-Hydantoin (15,08 g, 31,78 mmol) wurde in DME (500 ml) gelöst, wobei
sich eine klare Lösung
ergab. 1 N NaOH (290 ml, 290 mmol) wurde zu dieser Lösung gegeben,
und das Reaktionsgemisch wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt,
wobei sich ein schwach trübes
Gemisch ergab. Eine HPLC zeigte die Beendigung der Reaktion an.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert, um
das DME zu entfernen, und mit Et2O extrahiert.
Die so erhaltene wässrige
Schicht, die 1-Amino-4-(4-methoxyphenyl)cyclohexancarbonsäure (4-MeOAPC)
enthielt, wurde ohne Reinigung mit 6 N HCl behandelt, um den pH-Wert
auf 11 bis 12 einzustellen. DME (300 ml) und eine Lösung von
Fmoc-Osu (16,7 g, 49,42 mmol) in DME (200 ml) wurden zu dieser Lösung (~300
ml) gegeben, und das Reaktionsgemisch wurde über Nacht bei Raumtemperatur
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
um das DME zu entfernen, mit 3 N HCl angesäuert und mit EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Na2SO4 getrocknet
und konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie
(CH2Cl2/MeOH, 98/2 → 90/10)
gereinigt, wobei sich das reine Fmoc-4-MeOAPC-Produkt als ein weißer Feststoff
(12,4 g, Ausbeute aus Bis-Boc-Hydantoin 83%) ergab. 1H-NMR
(DMSO-d6): 7,88 (d, 2H), 7,76 (d, 2H), 7,40
(t, 2H), 7,30 (t, 2H), 7,11 (d, 2H), 6,85 (d, 2H), 3,71 (s, 3H);
MS (Elektrospray) m/e 470 (M-H), ber. für C29H29NO5, 471.
-
BEISPIEL 3
-
Herstellung von Fmoc-1-amino-4-(4-ethoxyphenyl)cyclohexan-1-carbonsäure (Fmoc-4-EtOApc-OH)
-
-
Eine
Lösung
von 4-(4-Hydroxyphenyl)cyclohexanon (5,0 g, 26,3 mmol) in Aceton
(100 ml) wurde mit K
2CO
3 (14,5
g, 105 mmol, 4 Äq.)
und Iodethan (10,5 ml, 20,5 g, 131 mmol, 5 Äq.) behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurde über
Nacht auf 65°C
erwärmt.
Nachdem das Lösungsmittel
entfernt war, wurde der Rückstand mit
H
2O behandelt und mit EtOAc extrahiert.
Die organischen Extrakte wurden vereinigt und mit Salzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und
im Vakuum konzentriert, wobei sich das spektroskopisch reine 4-(4-Ethoxyphenyl)cyclohexanon
(5,74 g, 100%) ergab.
1H-NMR (CDCl
3): 7,15 (dt, 2H), 6,86 (dt, 2H), 4,02 (q, 2H),
2,99 (tt, 1H), 2,46-2,54 (m, 4H), 2,16-2,24 (m, 2H), 1,83-2,00 (m,
2H) und 1,41 (t, 3H); MS (Elektrospray) m/e 219 (M+1)
+,
ber. für
C
14H
18O
2,
218. Schritt
2:
-
Ammoniumcarbonat
(14,5 g, 151 mmol, 8 Äq.)
und Kaliumcyanid (2,05 g, 31,42 mmol, 1,6 Äq.) wurden zu einer Lösung des
Ketons (4,15 g, 19,01 mmol) in Ethanol (50 ml) und Wasser (15 ml)
in einer Glasdruckflasche gegeben. Das Gemisch wurde 19 h auf 80
bis 90°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Reaktionsgemisch wurde in Eiswasser (300 ml) gegeben und 30 min
kräftig
gerührt.
Der so erhaltene Niederschlag wurde unter Vakuum abfiltriert, sorgfältig mit
Wasser gewaschen und getrocknet, wobei sich das Hydantoin als ein
weißer
Feststoff (5,17 g, Ausbeute 94%) ergab. MS (Elektrospray) m/e 287
(M-H), ber. für
C
16H
20N
2O
3, 288. Schritt
3:
-
Di-tert-butyldicarbonat
(7,98 g, 36,60 mmol, 2,5 Äq.),
Triethylamin (2,3 ml, 1,63 g, 16,11 mmol, 1,1 Äq.) und DMAP (89,4 mg, 0,73
mmol) wurden nacheinander zu einer Suspension des Hydantoins (4,22
g, 14,65 mmol) in trockenem THF (100 ml) gegeben. Etwa 15 Minuten
nach der Zugabe verwandelte sich das Reaktionsgemisch in eine klare,
gelbe Lösung
und wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
wobei sich ein Feststoff ergab, der dann in EtOAc (300 ml) aufgenommen,
mit 1 N HCl (3 × 20
ml), gesättigtem,
wässrigem
Na
2CO
3 (2 × 20 ml)
und Salzlösung
(2 × 20
ml) gewaschen, über
wasserfreiem Na
2SO
4 getrocknet
und unter reduziertem Druck konzentriert wurde. Das hellgelbe Rohprodukt
wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc, 90/10 → 70/30)
gereinigt, wobei sich das reine Bis-Boc-Hydantoin als ein weißer Feststoff
(7,01 g, 98%) ergab.
1H-NMR (CDCl
3): 7,27 (dt, 2H), 6,87 (dt, 2H), 4,02 (q,
2H), 1,59 (s, 9H), 1,43 (t, 3H) und 1,38 (s, 9H); MS (Elektrospray)
m/e 999 (2M+Na)
+, ber. für C
26H
36N
2O
7,
488. Schritt
4:
-
Das
Bis-Boc-Hydantoin (6,58 g, 13,46 mmol) wurde in DME (200 ml) gelöst, wobei
sich eine klare Lösung
ergab. 1 N NaOH (121 ml, 121 mmol) wurde zu dieser Lösung gegeben,
und das Reaktionsgemisch wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt,
wobei sich ein schwach trübes
Gemisch ergab. Eine HPLC zeigte die Beendigung der Reaktion an.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
um das DME zu entfernen, und mit Et2O extrahiert.
Die so erhaltene wässrige
Schicht, die 1-Amino-4-(4-ethoxyphenyl)cyclohexancarbonsäure (4-EtOAPC)
enthielt, wurde ohne Reinigung mit 6 N HCl behandelt, um den pH-Wert
auf 11 bis 12 einzustellen. DME (100 ml) und eine Lösung von
Fmoc-OSu (6,83 g, 20,24 mmol) in DME (30 ml) wurden zu dieser Lösung (~130
ml) gegeben, und das Reaktionsgemisch wurde über Nacht bei Raumtemperatur
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
um das DME zu entfernen, mit 3 N HCl angesäuert und mit EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Na2SO4 getrocknet
und konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie
(CH2Cl2/MeOH, 98/2 → 90/10)
gereinigt, wobei sich das reine Produkt als ein weißer Feststoff
(5,56 g, Ausbeute aus dem Bis- Boc-Hydantoin
85%) ergab. 1H-NMR (DMSO-d6):
7,88 (d, 2H), 7,74 (d, 2H), 7,40 (td, 2H), 7,30 (td, 2H), 7,11 (d,
2H), 6,84 (d, 2H), 3,97 (q, 2H) und 1,29 (t, 3H); MS (Elektrospray)
m/e 484 (M-H), ber. für
C30H31NO5, 485.
-
BEISPIEL 4
-
Herstellung von Fmoc-1-amino-4-(4-hydroxyphenyl)cyclohexan-1-carbonsäure (Fmoc-4-HOApc-OH)
-
-
Ammoniumcarbonat
(6,17 g, 64,2 mmol, 6 Äq.)
und Kaliumcyanid (1,07 g, 15,8 mmol, 1,5 Äq.) wurden zu einer Lösung von
4-(4-Hydroxyphenyl)cyclohexanon (2,00 g, 10,52 mmol) in Ethanol
(30 ml) und Wasser (10 ml) in einer Glasdruckflasche gegeben. Das
Gemisch wurde über
Nacht auf 80 bis 90°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Reaktionsgemisch wurde in Eiswasser (200 ml) gegeben und 30 min
kräftig
gerührt.
Der so erhaltene Niederschlag wurde unter Vakuum abfiltriert, sorgfältig mit
Wasser gewaschen und getrocknet, wobei sich das Hydantoin als ein
weißer
Feststoff (2,56 g, Ausbeute 94%) ergab. MS (Elektrospray) m/e 261
(M+H)
+, ber. für C
14H
16N
2O
3,
260. Schritt
2:
-
Das
Hydantoin (2,10 g, 8,06 mmol) wurde in wässrigem NaOH (6 N, 100 ml)
suspendiert und 2 bis 3 Tage auf 130°C erwärmt. Nach der Beendigung der
Hydrolyse wurde das Reaktionsgemisch mit konz. HCl bis zu schwach
sauer (pH ~6) neutralisiert. Die so erhaltene Aufschlämmung wurde
filtriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet, wobei sich 1-Amino-4-(4-hydroxyphenyl)cyclohexancarbonsäure (4-HOAPC)
als ein weißer
Feststoff (3,1 g, Ausbeute > 100%,
mit anorganischem Salz verunreinigt) ergab. MS (Elektrospray) m/e 236 (M+H)
+, ber. für
C
13H
17NO
3, 235. Schritt
3:
-
Die
rohe APC aus dem letzten Schritt (3,1 g) wurde mit Fmoc-Cl (2,6
g, 1,25 Äq.)
in Dioxan (100 ml) und wässrigem,
10%igem Na2CO3 (50
ml) behandelt und über
Nacht kräftig
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um das Dioxan zu entfernen,
mit 6 N HCl bis zu schwach sauer (pH 5 bis 6) neutralisiert und
mit EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
mit Salzlösung
gewaschen und über Na2SO4 getrocknet.
Die Entfernung des Lösungsmittels
ergab das Rohprodukt, das durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc
bis CH2Cl2/MeOH)
gereinigt wurde, wobei sich reine Fmoc-4-HOAPC (2,76 g, Gesamtausbeute
für zwei
Schritte 75%) ergab. 1H-NMR (CD3OD):
7,78 (d, 2H), 7,72 (d, 2H), 7,38 (t, 2H), 7,30 (td, 2H), 7,04 (d,
2H), 6,72 (dt, 2H), 4,38 (d, 2H), 4,25 (t, 1H), 2,46 (m, 1H), 2,24-2,34
(m, 2H) und 1,81-1,92 (m, 6H); MS (Elektrospray) m/e 456 (M-H),
ber. für
C28H27NO5, 457.
-
BEISPIEL 5
-
Herstellung von Fmoc-1-amino-4-(4-isopropoxyphenyl)cyclohexan-1-carbonsäure (Fmoc-4-iPrOApc-OH)
-
-
Eine
Lösung
von 4-(4-Hydroxyphenyl)cyclohexanon (6,0 g, 31,6 mmol) in DMF (90
ml) wurde mit K
2CO
3 (21
g, 158 mmol, 5 Äq.)
und 2-Iodpropan (15 ml, 26,8 g, 158 mmol, 5 Äq.) behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurde über
Nacht auf 100°C
erwärmt.
Nachdem das Lösungsmittel
entfernt war, wurde der Rückstand
mit H
2O behandelt und mit EtOAc extrahiert.
Die organischen Extrakte wurden vereinigt und mit Salzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und
im Vakuum konzentriert, wobei sich das spektroskopisch reine 4-(4- Isopropoxyphenyl)cyclohexanon
(7,02 g, 95%) ergab.
1H-NMR (CDCl
3): 7,14 (dt, 2H), 6,84 (dt, 2H), 4,3 (Septett,
1H), 2,97 (tt, 1H), 2,46-2,52 (m, 4H), 2,16-2,24 (m, 2H), 1,83-1,98
(m, 2H) und 1,33 (d, 6H). Schritt
2:
-
Ammoniumcarbonat
(12,6 g, 131 mmol, 6 Äq.)
und Kaliumcyanid (2,14 g, 32,9 mmol, 1,5 Äq.) wurden zu einer Lösung des
Ketons (5,1 g, 21,98 mmol) in Ethanol (90 ml) und Wasser (30 ml)
in einer Glasdruckflasche gegeben. Das Gemisch wurde 24 h auf 80
bis 90°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Reaktionsgemisch wurde in Eiswasser (400 ml) gegeben und 30 min
kräftig
gerührt.
Der so erhaltene Niederschlag wurde unter Vakuum abfiltriert, sorgfältig mit
Wasser gewaschen und getrocknet, wobei sich Hydantoin als ein weißer Feststoff
(6,60 g, Ausbeute 99%) ergab.
1H-NMR (DMSO-d
6): 10,60 (s, 1H), 8,65 (s, 1H), 7,18 (d,
2H), 6,80 (d, 2H), 4,52 (Septett, 1H), 2,43 (m, 1H), 1,85-2,15 (m,
2H), 1,56-1,80 (m, 6H) und 1,22 (d, 6H); MS (Elektrospray) m/e 301
(M-H), ber. für
C
17H
22N
2O
3, 302. Schritt
3:
-
Di-tert-butyldicarbonat
(10,46 g, 48,0 mmol, 2,5 Äq.),
Triethylamin (2,9 ml, 2,13 g, 21,12 mmol, 1,1 Äq.) und DMAP (140 mg, 1,15
mmol) wurden nacheinander zu einer Suspension des Hydantoins (5,8
g, 19,20 mmol) in trockenem THF (180 ml) gegeben. Etwa 15 Minuten
nach der Zugabe verwandelte sich das Reaktionsgemisch in eine klare,
gelbe Lösung
und wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
wobei sich ein Feststoff ergab, der dann in EtOAc (600 ml) aufgenommen,
mit 1 N HCl (3 × 40
ml), gesättigtem,
wässrigem
Na
2CO
3 (2 × 40 ml)
und Salzlösung
(2 × 40
ml) gewaschen, über
wasserfreiem Na
2SO
4 getrocknet
und unter reduziertem Druck konzentriert wurde. Das hellgelbe Rohprodukt
wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc, 90/10 → 80/20)
gereinigt, wobei sich das reine Bis-Boc-Hydantoin als ein weißer Feststoff
(9,4 g, 98%) ergab.
1H-NMR (CDCl
3): 7,27 (dt, 2H), 6,87 (dt, 2H), 4,02 (q,
2H), 2,98 (t, 1H), 2,26-2,56 (m, 4H), 2,14-2,24 (m, 2H), 1,76-1,86
(m, 2H), 1,59 (s, 9H), 1,43 (t, 3H) und 1,38 (s, 9H); MS (Elektrospray)
m/e 999 (2M+Na)
+, ber. für C
26H
36N
2O
7,
488. Schritt
4:
-
Das
Bis-Boc-Hydantoin (4,34 g, 8,64 mmol) wurde in DME (100 ml) gelöst, wobei
sich eine klare Lösung
ergab. 1 N NaOH (78 ml, 78 mmol) wurde zu dieser Lösung gegeben,
und das Reaktionsgemisch wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt,
wobei sich ein ziemlich klares Gemisch ergab. Eine HPLC zeigte die Beendigung
der Reaktion an. Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck
konzentriert, um das DME zu entfernen, und mit Et2O
extrahiert. Die so erhaltene wässrige
Schicht, die 1-Amino-4-(4-isopropoxyphenyl)cyclohexancarbonsäure (4-iPrOAPC)
enthielt, wurde ohne Reinigung mit 6 N HCl behandelt, um den pH-Wert
auf 11 bis 12 einzustellen. DME (120 ml) und eine Lösung von
Fmoc-OSu (3,49 g, 10,34 mmol, 1,2 Äq.) in DME (20 ml) wurden zu
dieser Lösung
(~90 ml) gegeben, und das Reaktionsgemisch wurde über Nacht bei
Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
um das DME zu entfernen, mit 3 N HCl angesäuert und mit EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Na2SO4 getrocknet
und konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie
(Hexan/EtOAc → CH2Cl2/MeOH) gereinigt,
wobei sich das reine Produkt als ein weißer Feststoff (3,23 g, Ausbeute
aus Bis-Boc-Hydantoin
75%) ergab. 1H-NMR (DMSO-d6):
7,76 (d, 2H), 7,60 (d, 2H), 7,39 (t, 2H), 7,31 (t, 2H), 7,08 (d,
2H), 6,84 (d, 2H), 4,24 (m, 1H) und 1,34 (d, 6H); MS (Elektrospray)
m/e 498 (M-H), ber. für
C31H33NO5, 499.
-
BEISPIEL 6
-
Herstellung von Fmoc-1-amino-4-(4-methylphenyl)cyclohexan-1-carbonsäure (Fmoc-4-MeApc-OH)
-
-
Eine
Lösung
von n-BuLi (1,6 M, 31,0 ml, 50 mmol) in Hexan wurde bei –78°C während 20
min zu einer Lösung
von 4-Iodtoluol (10,9 g, 50,0 mmol) in trockenem THF (180 ml) gegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde weitere 20 min gerührt, bevor eine Lösung von
1,4-Cyclohexandionmonoethylenketal
(6,0 g, 38,46 mmol) in trockenem THF (100 ml) tropfenweise zugegeben
wurde. Nach 2-stündigem
Rühren
bei –78°C wurde das
Reaktionsgemisch mit wässrigem
NH
4Cl gelöscht und mit EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und
im Vakuum konzentriert, wobei sich das spektroskopisch reine Produkt
als ein weißer
Feststoff (9,34 g, Ausbeute 98%) ergab.
1H-NMR
(CDCl
3): 7,41 (m, 2H), 7,16 (d, 2H), 3,98
(m, 4H), 2,34 (s, 3H); MS (EI) m/e 248 (M
+),
ber. für
C
15H
20O
3,
248. Schritt
2:
-
p-Toluolsulfonsäuremonohydrat
(650 mg) wurde zu einer Lösung
des Alkohols (9,10 g, 36,65 mmol) in trockenem Benzol (200 ml) in
einem Kolben, der mit einer Dean-Stark-Falle ausgestattet war, gegeben,
und das Reaktionsgemisch wurde 3 h auf 100°C erwärmt. Das Reaktionsgemisch wurde
auf RT abgekühlt,
mit EtOAc (500 ml) verdünnt
und mit wässrigem
Na
2CO
3 (50 ml) und
Salzlösung
(3 × 50
ml) gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und
unter reduziertem Druck konzentriert, wobei sich das spektroskopisch
reine Produkt (8,36 g, Ausbeute 100%) ergab, das ohne Reinigung
für den
nächsten
Schritt verwendet wurde. MS (EI) m/e 230 (M
+),
190 (M-OCH
2CH
2O),
ber. für
C
15H
18O
2,
230. Schritt
3:
-
Pd/C
(5 Gew.-% auf Kohle, 800 mg) wurde zu einer Lösung des Olefins (7,49 g) in
EtOAc (180 ml) gegeben, und die Reaktion wurde unter Wasserstoff
mit 40 psi 3 h bei Raumtemperatur durchgeführt. Der Katalysator wurde
abfiltriert, und das Filtrat wurde konzentriert, wobei sich das
spektroskopisch reine Produkt als ein farbloses Öl (7,40 g, Ausbeute 100%) ergab.
MS (EI) m/e 232 (M
+), 188 (M-OCH
2CH
2), ber. für C
15H
20O
2, 232. Schritt
4:
-
Eine
Lösung
des Ketals (6,90 g) in Aceton (140 ml) wurde mit 4 N HCl (60 ml)
behandelt und 4 h auf 65°C
erwärmt.
Das Lösungsmittel
wurde entfernt, und der Rückstand
wurde mit EtOAc verdünnt
und mit 4 N HCl neutralisiert. Die wässrige Phase wurde mit EtOAc
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen,
getrocknet und konzentriert. Das so erhaltene Rohprodukt (5,57 g,
quantitative Ausbeute) wurde ohne Reinigung für den nächsten Schritt verwendet. MS
(EI) m/e 188 (M
+), ber. für C
13H
16O, 188. Schritt
5:
-
Ammoniumcarbonat
(16,3 g, 169,8 mmol, 6 Äq.)
und Kaliumcyanid (3,68 g, 56,5 mmol, 2 Äq.) wurden zu einer Lösung von
4-(4-Methylphenyl)cyclohexanon (5,32 g, 28,3 mmol) in Ethanol (90
ml) und Wasser (30 ml) in einer Glasdruckflasche gegeben. Das Gemisch
wurde über
Nacht auf 80 bis 90°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Reaktionsgemisch wurde in Eiswasser (400 ml) gegeben und 30 min
kräftig
gerührt.
Der so erhaltene Niederschlag wurde unter Vakuum abfiltriert, sorgfältig mit
Wasser gewaschen und getrocknet, wobei sich das Hydantoin als ein
weißer
Feststoff (6,3 g, Ausbeute 86%) ergab. MS (Elektrospray) m/e 517
(2M+H), ber. für C
15H
18ClN
2O
2, 258. Schritt
6:
-
Di-tert-butyldicarbonat
(12,3 g, 56,4 mmol, 2,5 Äq.),
Triethylamin (3,5 ml, 2,5 g, 24,7 mmol, 1,1 Äq.) und DMAP (275 mg, 2,25
mmol) wurden nacheinander zu einer Suspension des Hydantoins (5,82
g, 22,55 mmol) in trockenem THF (250 ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch
verwandelte sich in eine klare, gelbe Lösung und wurde über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
wobei sich ein Feststoff ergab, der dann in EtOAc (500 ml) aufgenommen,
mit 1 N HCl (3 × 50
ml), gesättigtem,
wässrigem
Na
2CO
3 (2 × 50 ml)
und Salzlösung
(2 × 50
ml) gewaschen, über
wasserfreiem Na
2SO
4 getrocknet
und unter reduziertem Druck konzentriert wurde. Das hellgelbe Rohprodukt
wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc, 90/10 → 70/30)
gereinigt, wobei sich das reine Bis-Boc-Hydantoin als ein weißer Feststoff
(10,03 g, Ausbeute 100%) ergab.
1H-NMR (CDCl
3): 7,26 (d, 2H), 6,87 (d, 2H), 3,00 (m, 1H),
2,32 (s, 3H), 1,59 (s, 9H) und 1,37 (s, 9H). Schritt
7:
-
Das
Bis-Boc-Hydantoin (6,40 g, 13,97 mmol) wurde in DME (200 ml) gelöst, wobei
sich eine klare Lösung
ergab. 1 N NaOH (120 ml, 120 mmol) wurde zu dieser Lösung gegeben,
und das Reaktionsgemisch wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt,
wobei sich ein schwach trübes
Gemisch ergab. Eine HPLC zeigte die Beendigung der Reaktion an.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
um das DME zu entfernen, und mit Et2O extrahiert.
Die so erhaltene wässrige
Schicht, die 1-Amino-4-(4-methylphenyl)cyclohexancarbonsäure (4-MeAPC)
enthielt, wurde ohne Reinigung mit 6 N HCl behandelt, um den pH-Wert
auf 11 bis 12 einzustellen. DME (240 ml) und eine Lösung von
Fmoc-OSu (5,10 g, 15,13 mmol, 1,1 Äq.) in DME (40 ml) wurden zu
dieser Lösung
(~140 ml) gegeben, und das Reaktionsgemisch wurde über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
um das DME zu entfernen, mit 3 N HCl angesäuert und mit EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Na2SO4 getrocknet
und konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie
(CH2Cl2/MeOH, 98/2 → 90/10)
gereinigt, wobei sich das reine Produkt als ein weißer Feststoff
(4,35 g, Ausbeute aus Bis-Boc-Hydantoin
69%) ergab. 1H-NMR (DMSO-d6):
7,88 (d, 2H), 7,75 (d, 2H), 7,24-7,43 (m, 4H), 7,02-7,14 (m, 4H),
4,25 (m, 3H), 2,24 (s, 3H).
-
BEISPIEL 7
-
Herstellung von Fmoc-1-amino-4-(4-chlorphenyl)cyclohexan-1-carbonsäure (Fmoc-4-ClApc-OH)
-
-
Eine
Lösung
von 4-Chlorphenylbromid (7,5 g, 39,2 mmol) in trockenem THF (180
ml) wurde auf –78°C gekühlt und
während
20 min tropfenweise mit einer Lösung
von n-BuLi (1,6 M, 25 ml, 40 mmol) in Hexan behandelt. Das Reaktionsgemisch
wurde weitere 30 min gerührt,
bevor eine Lösung
von 1,4-Cyclohexandionmonoethylenketal (6,0 g, 38,46 mmol) in trockenem
THF (100 ml) tropfenweise zugegeben wurde. Nach 1-stündigem Rühren bei –78°C wurde das
Reaktionsgemisch mit wässrigem
NH
4Cl gelöscht und mit EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und im
Vakuum konzentriert, wobei sich das spektroskopisch reine Produkt
als ein weißer
Feststoff (9,40 g, Ausbeute 91%) ergab.
1H-NMR
(CDCl
3): 7,45 (m 2H), 7,31 (m, 2H), 3,99 (m,
4H), 2,02-2,20 (m, 4H), 1,75-1,82 (m, 2H), 1,66-1,73 (m, 2H), 1,54
(s, 1H); MS (EI) m/e 268 (M
+), 251 (M-OH),
250 (M-H
2O), ber. für C
14H
17ClO
3, 268. Schritt
2:
-
p-Toluolsulfonsäuremonohydrat
(960 mg) wurde zu einer Lösung
des Alkohols (6,78 g, 25,30 mmol) in trockenem Benzol (120 ml) in
einem Kolben, der mit einer Dean-Stark-Falle ausgestattet war, gegeben,
und das Reaktionsgemisch wurde 3 h unter Rückfluss erhitzt. Das Reaktionsgemisch
wurde auf RT abgekühlt,
mit EtOAc (500 ml) verdünnt
und mit wässrigem
Na
2CO
3 (50 ml) und
Salzlösung
(3 × 50
ml) gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und
unter reduziertem Druck konzentriert, wobei sich das spektroskopisch
reine Produkt (6,30 g, Ausbeute 100%) ergab, das ohne Reinigung
für den
nächsten
Schritt verwendet wurde. MS (EI) m/e 250 (M
+),
190 (M-OCH
2CH
2O),
ber. für
C
14H
15ClO
2, 250. Schritt
3:
-
Pd/C
(5 Gew.-% auf Kohle, 600 mg) wurde zu einer Lösung des Olefins (6,11 g) in
EtOAc (120 ml) gegeben, und die Reaktion wurde unter Wasserstoff
mit 5 psi 3 h bei Raumtemperatur durchgeführt. Der Katalysator wurde
abfiltriert, und das Filtrat wurde konzentriert, wobei sich das
spektroskopisch reine Produkt als ein farbloses Öl (6,10 g, Ausbeute 100%) ergab.
MS (EI) m/e 252(M
+), ber. für C
14H
17ClO
2,
252. Schritt
4:
-
Eine
Lösung
des Ketals (5,81 g, 23,06 mmol) in Aceton (200 ml) wurde mit p- Toluolsulfonsäuremonohydrat
(876 mg) behandelt und über
Nacht auf 60°C
erwärmt.
Das Lösungsmittel
wurde entfernt, und der Rückstand
wurde in EtOAc aufgenommen, mit wässriger Na
2CO
3-Lösung
und Salzlösung
gewaschen, getrocknet und konzentriert, wobei sich das Rohprodukt
als ein gelbes Öl
(5,38 g, Ausbeute > 100%)
ergab. Reinigung durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc, 80/20 → 60/40)
stellte das Keton als ein hellgelbes Öl (4,54 g, Ausbeute 95%) bereit.
MS (EI) m/e 208 (M
+), ber. für C
12H
13ClO
2,
208. Schritt
5:
-
Ammoniumcarbonat
(13,8 g, 144 mmol, 7 Äq.)
und Kaliumcyanid (3,56 g, 54,77 mmol, 2,5 Äq.) wurden zu einer Lösung von
4-(4-Chlorphenyl)cyclohexanon (4,26 g, 20,48 mmol) in Ethanol (90
ml) und Wasser (30 ml) in einer Glasdruckflasche gegeben. Das Gemisch
wurde über
Nacht auf 80 bis 90°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Reaktionsgemisch wurde in Eiswasser (400 ml) gegeben und 30 min
kräftig
gerührt.
Der so erhaltene Niederschlag wurde unter Vakuum abfiltriert, sorgfältig mit
Wasser gewaschen und getrocknet, wobei sich das Hydantoin als ein
weißer
Feststoff (5,58 g, Ausbeute 98%) ergab. MS (Elektrospray) m/e 277
(M-H), ber. für C
14H
15ClN
2O
2, 278. Schritt
6:
-
Di-tert-butyldicarbonat
(10,1 g, 46,3 mmol, 2,5 Äq.),
Triethylamin (2,8 ml, 2,07 g, 20,45 mmol, 1,1 Äq.) und DMAP (226 mg, 1,85
mmol) wurden nacheinander zu einer Suspension des Hydantoins (5,15
g, 18,5 mmol) in trockenem THF (250 ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch
verwandelte sich in eine klare, gelbe Lösung und wurde über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
wobei sich ein Feststoff ergab, der dann in EtOAc (500 ml) aufgenommen,
mit 1 N HCl (3 × 50
ml), gesättigtem,
wässrigem
Na
2CO
3 (2 × 50 ml)
und Salzlösung
(2 × 50
ml) gewaschen, über
wasserfreiem Na
2SO
4 getrocknet
und unter reduziertem Druck konzentriert wurde. Das hellgelbe Rohprodukt
wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc, 90/10 → 70/30)
gereinigt, wobei sich das reine Bis-Boc-Hydantoin als ein weißer Feststoff
(8,05 g, Ausbeute 91%) ergab. MS (Elektrospray) m/e 542 (M+Ma+MeCN),
ber. für C
24H
31ClN
2O
6, 478. Schritt
7:
-
Das
Bis-Boc-Hydantoin (6,41 g, 13,97 mmol) wurde in DME (200 ml) gelöst, wobei
sich eine klare Lösung
ergab. 1 N NaOH (120 ml, 120 mmol) wurde zu dieser Lösung gegeben,
und das Reaktionsgemisch wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt,
wobei sich ein schwach trübes
Gemisch ergab. Eine HPLC zeigte die Beendigung der Reaktion an.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
um das DME zu entfernen, und mit Et2O extrahiert.
Die so erhaltene wässrige
Schicht, die 1-Amino-4-(4-chlorphenyl)cyclohexancarbonsäure (4-ClAPC)
enthielt, wurde ohne Reinigung mit 6 N HCl behandelt, um den pH-Wert auf
11 bis 12 einzustellen. DME (240 ml) und eine Lösung von Fmoc-OSu (5,31 g,
15,74 mmol, 1,1 Äq.)
in DME (30 ml) wurden zu dieser Lösung (~180 ml) gegeben, und
das Reaktionsgemisch wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
um das DME zu entfernen, mit 3 N HCl angesäuert und mit EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Na2SO4 getrocknet
und konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie
(CH2Cl2/MeOH, 98/2 → 90/10)
gereinigt, wobei sich das reine Produkt als ein weißer Feststoff
(5,04 g, Ausbeute aus dem Bis-Boc-Hydantoin
76%) ergab. 1H-NMR (DMSO-d6):
7,88 (d, 2H), 7,74 (d, 2H), 7,19-7,42 (m, 8H), 4,20-4,31 (m, 3H);
MS (Elektrospray) m/e 474 (M-H), ber. für C28H26ClNO4, 475.
-
BEISPIEL 8
-
Herstellung von Fmoc-1-amino-4-(3-methoxyphenyl)cyclohexan-1-carbonsäure (Fmoc-3-MeOApc-OH)
-
-
Eine
Lösung
von n-BuLi (1,6 M, 31,0 ml, 50 mmol, 1,3 Äq.) in Hexan wurde bei –78°C während 25
min zu einer Lösung
von 3-Iodanisol (11,7 g, 50,0 mmol, 1,3 Äq.) in trockenem THF (180 ml)
gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde weitere 30 min gerührt, bevor
eine Lösung
von 1,4-Cyclohexandionmonoethylenketal (6,0 g, 38,46 mmol) in trockenem
THF (100 ml) tropfenweise zugegeben wurde. Nach 2-stündigem Rühren bei –78°C wurde das
Reaktionsgemisch mit wässrigem
NH
4Cl gelöscht und mit EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und
im Vakuum konzentriert, wobei sich das spektroskopisch reine Produkt
als ein weißer
Feststoff (9,34 g, Ausbeute 98%) ergab.
1H-NMR
(CDCl
3): 7,26 (dd, 1H), 7,06-7,11 (m, 2H),
6,79 (dd, 1H), 3,98 (m, 4H), 3,81 (s, 3H). Schritt
2:
-
Triethylsilan
(10,2 ml, 7,4 g, 63,63 mmol, 3 Äq.)
und Bortrifluoridetherat (21,5 ml, 24,1 g, 169,7 mmol, 8 Äq.) wurden
unter Stickstoffatmosphäre
und Rühren
bei Salz-Eis-Badtemperatur
nacheinander zu einer Lösung
des Alkohols (5,6 g, 21,21 mmol) in trockenem CH2Cl2 (200 ml) gegeben. Man ließ das Reaktionsgemisch dann
auf Raumtemperatur erwärmen
und rührte
3 h, bevor es mit 10%iger, wässriger
K2CO3-Lösung und
H2O gewaschen, über Na2SO4 getrocknet und im Vakuum konzentriert wurde,
wobei sich die Desoxidationsverbindung als ein Öl (4,91 g) ergab, das für die direkte
Verwendung ausreichend rein war.
-
Diese
rohe Zwischenverbindung wurde in Aceton (130 ml) gelöst und mit
4 N HCl (60 ml) behandelt und 4 h auf 65°C erwärmt. Das Lösungsmittel wurde unter reduziertem
Druck entfernt, und der Rückstand
wurde mit EtOAc verdünnt
und mit 4 N NaOH-Lösung neutralisiert.
Die wässrige
Schicht wurde mit EtOAc extrahiert, und die vereinigten organischen
Extrakte wurden mit Salzlösung
gewaschen, getrocknet und konzentriert. Der so erhaltene Rückstand
wurde durch Flashchromatographie auf Silicagel (80/20 → 60/40)
gereinigt, wobei sich das Keton (3,67 g, Gesamtausbeute 85%) als
ein gelbes Öl
ergab.
1H-NMR (CDCl
3):
7,25 (dt, 1H), 6,75-6,86 (m, 3H), 3,81 (s, 3H), 3,00 (tt, 1H); MS
(EI) m/e 204 (M
+), ber. für C
13H
16O
2,
204. Schritt
3:
-
Ammoniumcarbonat
(8,75 g, 91,20 mmol, 6 Äq.)
und Kaliumcyanid (1,98 g, 30,40 mmol, 2 Äq.) wurden zu einer Lösung von
4-(3-Methoxyphenyl)cyclohexanon (3,10 g, 15,20 mmol) in Ethanol
(60 ml) und Wasser (20 ml) in einer Glasdruckflasche gegeben. Das
Gemisch wurde über
Nacht auf 80 bis 90°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Reaktionsgemisch wurde in Eiswasser (300 ml) gegeben und 30 min
kräftig
gerührt.
Der so erhaltene Niederschlag wurde unter Vakuum abfiltriert, sorgfältig mit
Wasser gewaschen und getrocknet, wobei sich das Hydantoin als ein
weißer
Feststoff (4,08 g, Ausbeute 98%) ergab.
1H-NMR
(DMSO-d
6): 7,11 (d, 1H), 6,70-6,94 (m, 3H),
3,72 (s, 3H); MS (Elektrospray) m/e 316 (M+MeCN+H), ber. für C
15H
10N
2O
3, 274. Schritt
4:
-
Di-tert-butyldicarbonat
(10,5 g, 48,16 mmol, 2,5 Äq.),
Triethylamin (3,0 ml, 2,17 g, 21,52 mmol, 1,1 Äq.) und DMAP (235 mg, 1,92
mmol) wurden nacheinander zu einer Suspension des Hydantoins (5,29
g, 19,30 mmol) in trockenem THF (250 ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch
verwandelte sich in eine klare, gelbe Lösung und wurde über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
wobei sich ein Feststoff ergab, der dann in EtOAc (500 ml) aufgenommen,
mit 1 N HCl (3 × 50
ml), gesättigtem,
wässrigem
Na
2CO
3 (2 × 50 ml)
und Salzlösung
(2 × 50
ml) gewaschen, über
wasserfreiem Na
2SO
4 getrocknet
und unter reduziertem Druck konzentriert wurde. Das hellgelbe Rohprodukt
wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc, 80/20 → 60/40)
gereinigt, wobei sich das reine Bis-Boc-Hydantoin als ein weißer Feststoff
(8,70 g, Ausbeute 95%) ergab. MS (Elektrospray) m/e 538 (M+MeCN+Na),
ber. für C
25H
34N
2O
7, 474. Schritt
5:
-
Das
Bis-Boc-Hydantoin (2,30 g, 4,84 mmol) wurde in DME (80 ml) gelöst, wobei
sich eine klare Lösung ergab.
1 N NaOH (44 ml, 44 mmol) wurde zu dieser Lösung gegeben, und das Reaktionsgemisch
wurde über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt,
wobei sich ein schwach trübes
Gemisch ergab. Eine HPLC zeigte die Beendigung der Reaktion an.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
um das DME zu entfernen, und mit Et2O extrahiert.
Die so erhaltene wässrige
Schicht, die 1-Amino-4-(3-methoxyphenyl)cyclohexancarbonsäure (3-MeOAPC)
enthielt, wurde ohne Reinigung mit 6 N HCl behandelt, um den pH-Wert auf
11 bis 12 einzustellen. Dioxan (80 ml) und Fmoc-Cl (1,73 g, 6,76
mmol, 1,4 Äq.)
wurden zu dieser Lösung (~40
ml) gegeben, und das Reaktionsgemisch wurde über Nacht bei Raumtemperatur
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde dann unter reduziertem Druck konzentriert,
um das DME zu entfernen, mit 3 N HCl neutralisiert und mit EtOAc
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Na2SO4 getrocknet
und konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie
auf Silicagel (CH2Cl2/MeOH,
98/2 → 90/10)
gereinigt, wobei sich das reine Produkt als ein weißer Feststoff
(1,98 g, Ausbeute aus Bis-Boc-Hydantoin
87%) ergab. 1H-NMR (DMSO-d6):
7,88 (d, 2H), 7,75 (d, 2H), 7,40 (td, 2H), 7,30 (td, 2H), 7,21 (m,
1H), 6,71-6,80 (m, 3H), 3,72 (s, 3H); MS (Elektrospray) m/e 494
(M+Na), ber. für
C29H29NO5, 471.
-
BEISPIEL 9
-
Herstellung von Fmoc-(D,L)-5-brom-2-aminotetralin-2-carbonsäure (Fmoc-(D,L)-5-Br-Atc-OH)
-
-
Ein
Gemisch aus 3-(2-Bromphenyl)propansäure (aus 2-Brombenzylbromid,
2,0 g, 8,73 mmol, in 2 Schritten hergestellt), Oxalylchlorid (1,14
ml, 13,1 mmol) und Methylenchlorid (20 ml) wurde in einem Eisbad gekühlt, und
N,N-Dimethylformamid (34 μl,
0,44 mmol) wurde tropfenweise zugegeben. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur
3 Stunden gerührt.
Konzentrieren im Vakuum ergab 3-(2-Bromphenyl)propanoylchlorid, das
in Methylenchlorid aufgenommen und in dem nächsten Schritt als Rohmaterial
verwendet wurde. Schritt
2:
-
Eine
Lösung
des vorstehenden Säurechlorids
(roh, 8,73 mmol) in Methylenchlorid wurde langsam zu einer in einem
Eisbad gekühlten
Lösung
von Diazomethan (aus 5,70 g 1-Methyl-3-nitro-1-nitrosoguanidin erzeugt) in
Ether (40 ml) gegeben. Das Gemisch wurde dann auf Raumtemperatur
erwärmt
und über
Nacht gerührt.
Das Gemisch wurde im Vakuum konzentriert und durch Säulenchromatographie
(10 → 20%
Ethylacetat/Hexan) gereinigt, wobei sich 1-Diazo-4-(2-bromphenyl)butan-2-on
(1,88 g, über
2 Schritte 85%) ergab. 1H-NMR (CDCl3): δ 7,50
(1H, d, Phenyl), 7,24 (2H, m, Phenyl), 7,06 (1H, m, Phenyl), 5,21
(1H, breites s, Diazo), 3,05 (2H, t, benzylisch), 2,62 (2H, m).
-
-
Eine
Lösung
des 1-Diazo-4-(2-bromphenyl)butan-2-ons (1,74 g, 6,85 mmol) in Methylenchlorid
(30 ml) wurde langsam zu einem Gemisch von Rhodium(II)-acetatdimer
(15 mg, 0,068 mmol) in Methylenchlorid (120 ml) unter Rückfluss
gegeben. Nachdem die Zugabe beendet war, wurde das Gemisch zusätzliche
zwanzig Minuten unter Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, Trifluoressigsäure (1,5
ml) wurde zugegeben, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur eine
Stunde gerührt.
Die Reaktion wurde mit gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung
gestoppt. Die Schichten wurden getrennt, und die Methylenchloridschicht
wurde noch einmal mit gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen. Die vereinigten wässrigen
Schichten wurden mit Methylenchlorid zurückextrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert,
wobei sich ein braunes Öl
ergab. Reinigung durch Säulenchromatographie
(10 → 15%
Ethylacetat/Hexan) ergab 5-Brom-β-tetralon
(1,18 g, Ausbeute 77%) als ein farbloses Öl.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,46
(1H, t, Phenyl), 7,05-7,09 (2H, m, Phenyl), 3,58 (2H, s, benzylisch),
3,22 (2H, t, benzylisch), 2,54 (2H, t). Schritt
4:
-
Ein
Gemisch aus 5-Brom-δ-tetralon
(1,18 g, 5,24 mmol), Kaliumcyanid (512 mg, 7,86 mmol), Ammoniumcarbonat
(3,0 g, 31,22 mmol), Ethanol (25 ml) und Wasser (5 ml) in einem
verschlossenen, dickwandigen Druckkolben wurde 4 Tage in einem Ölbad mit
80°C erwärmt. Nach
dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die weiße Aufschlämmung in Eiswasser gegossen
und bei Raumtemperatur einige Stunden gerührt. Filtration, gefolgt von
Trocknen an der Luft ergaben Hydantoin (1,31 g, 85%).
1H-NMR
(DMSO-d
6): δ 10,71 (1H, breit, NH), 8,28
(1H, breites s, NH), 7,0-7,5 (3H, m, Phenyl). LRMS (Elektrospray):
C
12H
11BrN
2O
2, ber.: 294; beobachtet:
293 (M-H), 295 (M-H). Schritt
5:
-
Ein
Gemisch aus Hydantoin (1,287 g, 4,36 mmol) und Ba(OH)
2·H
2O (4,20 g, 22,2 mmol) in Wasser (25 ml)
in einem verschlossenen, dickwandigen Druckkolben wurde 4 Tage in
einem Ölbad
mit 125°C
erwärmt. Das
Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und unter Verwendung von
4 N Schwefelsäure auf
einen pH-Wert von ~3 angesäuert,
während
es kräftig
gerührt
wurde. Die Suspension wurde in einem siedenden Wasserbad eine Stunde
gerührt
und auf Raumtemperatur abgekühlt.
Die weiße
Suspension wurde filtriert, und die Niederschläge wurden mit Wasser gespült. Die
vereinigten Filtrate und Waschlösungen
wurden im Vakuum auf ~20 ml konzentriert. Neutralisation mit konzentrierter
Ammoniumhydroxidlösung
ergab einen weißen
Niederschlag, der abfiltriert, mit Wasser gewaschen und über Nacht
im Vakuum getrocknet wurde, wobei sich racemische 5-Brom-2-aminotetralin-2-carbonsäure (893
mg, Ausbeute 76%) ergab. LRMS (Elektrospray): C
11H
12BrNO
2, ber.: 269;
beobachtet: 270 (M+H), 272 (M+H), 268 (M-H), 270 (M-H). Schritt
6:
-
Ein
Gemisch aus racemischer 5-Brom-2-aminotetralin-2-carbonsäure (882
mg, 3,27 mmol), Triethylamin (0,60 ml, 4,30 mmol) und 9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat
(Fmoc-OSu, 1,32 g, 3,91 mmol) in Acetonitril (30 ml) und Wasser
(30 ml) wurde bei Raumtemperatur über Nacht gerührt. Eine
DC-Analyse des Reaktionsgemisches am nächsten Tag zeigte das Vorhandensein
von Aminosäureausgangsmaterial
an. 9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat (0,25 g), Triethylamin
(0,6 ml) und Acetonitril (5 ml) wurden zugegeben, und das Gemisch
wurde bei Raumtemperatur einen weiteren Tag gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde
im Vakuum konzentriert, um den größten Teil des Acetonitrils
zu entfernen, mit 10%iger, wässriger
Citronensäurelösung auf
einen pH-Wert von ~3 angesäuert,
und die weiße
Emulsion wurde zweimal mit Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Wasser und Salzlösung gewaschen
und über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Konzentrieren ergaben
ein rohes Öl,
das durch Säulenchromatographie
(mit 2 → 5 → 10% Methanol/Methylenchlorid
eluiert) gereinigt wurde, wobei sich racemische Fmoc-5-brom-2-aminotetralin-2-carbonsäure (1,09
g, Ausbeute 68%) als ein weißer
Feststoff ergab. HRMS (FAB): C26H22BrNNaO4 (M+Na),
ber.: 514,0630; beobachtet: 514,0643.
-
BEISPIEL 10
-
Herstellung von Fmoc-(D,L)-5-chlor-2-aminotetralin-2-carbonsäure (Fmoc-(D,L)-5-ClAtc-OH)
-
-
Ein
Gemisch aus 3-(2-Chlorphenyl)propansäure (5,0 g, 27,1 mmol), Thionylchlorid
(10,9 ml, 149 mmol) und Toluol (75 ml) wurde zwei Stunden unter
Rückfluss
erhitzt. Konzentrieren im Vakuum ergab 3-(2-Chlorphenyl)propanoylchlorid,
das in Methylenchlorid aufgenommen und ohne weitere Reinigung in
dem nächsten
Schritt verwendet wurde. Schritt
2:
-
Eine
Lösung
des vorstehenden Säurechlorids
(roh, 27,1 mmol) in Methylenchlorid wurde langsam zu einer in einem
Eisbad gekühlten
Lösung
von Diazomethan (aus 17,8 g 1-Methyl-3-nitro-1-nitrosoguanidin erzeugt) in
Ether (120 ml) gegeben. Das Gemisch wurde dann auf Raumtemperatur
erwärmt
und über
Nacht gerührt.
Das Gemisch wurde im Vakuum konzentriert, wobei sich 1-Diazo-4-(2-chlorphenyl)butan-2-on
(5,87 g, über
2 Schritte > 100%)
als ein hellgelbes Öl
ergab. Die Verbindung wurde ohne weitere Reinigung in dem nächsten Schritt
verwendet.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,05-7,32
(4H, m, Phenyl), 5,13 (1H, breites s, Diazo), 3,00 (2H, t, benzylisch),
2,57 (2H, m). Schritt
3:
-
Eine
Lösung
des rohen 1-Diazo-4-(2-bromphenyl)butan-2-ons (5,87 g, theoretisch
27,1 mmol) in Methylenchlorid (50 ml) wurde langsam zu einem Gemisch
von Rhodium(II)-acetatdimer (60 mg, 0,27 mmol) in Methylenchlorid
(400 ml) unter Rückfluss
gegeben. Nachdem die Zugabe beendet war, wurde das Gemisch zusätzliche
zwanzig Minuten unter Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, Trifluoressigsäure (6,0
ml) wurde zugegeben, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur zwei
Stunden gerührt.
Die Reaktion wurde mit gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung
gestoppt. Die Schichten wurden getrennt, und die Methylenchloridschicht
wurde noch einmal mit gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen. Die vereinigten wässrigen
Schichten wurden mit Methylenchlorid zurückextrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert,
wobei sich ein braunes Öl
ergab. Reinigung durch Säulenchromatographie
(10 → 15%
Ethylacetat/Hexan) ergab 5-Chlor-β-tetralon
(3,32 g, Ausbeute für
die Schritte a bis c 68%) als ein hellbraunes Öl.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,30
(1H, m, Phenyl), 7,15 (1H, t, Phenyl), 7,05 (1H, d, Phenyl), 3,60
(2H, s, benzylisch), 3,22 (2H, t, benzylisch), 2,56 (2H, t). Schritt
4:
-
Ein
Gemisch aus 5-Chlor-β-tetralon
(880 mg, 4,87 mmol), Kaliumcyanid (500 mg, 7,67 mmol), Ammoniumcarbonat
(2,85 g, 29,7 mmol), Ethanol (24 ml) und Wasser (6 ml) in einem
verschlossenen, dickwandigen Druckkolben wurde 66 Stunden in einem Ölbad mit
80°C erwärmt. Nach
dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die Aufschlämmung in Eiswasser gegossen
und bei Raumtemperatur einige Stunden gerührt. Filtration, gefolgt von
Trocknen an der Luft ergaben Hydantoin (0,92 g, 75%) als einen hellbeigen
Feststoff.
1H-NMR (DMSO-d
6): δ 10,70 (1H,
breit, NH), 8,25 (1H, breites s, NH), 7,0-7,3 (3H, m, Phenyl). LRMS
(Elektrospray): C
12H
11ClN
2O
2, ber.: 250; beobachtet:
249 (M-H), 251 (M-H). Schritt
5:
-
Ein
Gemisch aus Hydantoin (880 mg, 3,51 mmol) und Ba(OH)
2·H
2O (3,40 g, 18,0 mmol) in Wasser (50 ml,
sehr verdünnt)
in einem verschlossenen, dickwandigen Druckkolben wurde 2 Tage in
einem Ölbad
mit 125°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und
unter Verwendung von 4 N Schwefelsäure auf einen pH-Wert von ~3
angesäuert,
während
es kräftig
gerührt
wurde. Die Suspension wurde in einem siedenden Wasserbad zwei Stunden
gerührt
und auf Raumtemperatur abgekühlt.
Die weiße
Suspension wurde filtriert, und die Niederschläge wurden mit Wasser gespült. Die
vereinigten Filtrate und Waschlösungen
wurden im Vakuum auf ~50 ml konzentriert. Neutralisation mit konzentrierter
Ammoniumhydroxidlösung
ergab einen weißen
Niederschlag, der abfiltriert, mit Wasser gewaschen und über Nacht
im Vakuum getrocknet wurde, wobei sich racemische 5-Chlor-2-aminotetralin-2-carbonsäure (788
mg, Ausbeute 99%) ergab. LRMS (Elektrospray): C
11H
12ClNO
2, ber.: 225;
beobachtet: 226 (M+H), 228 (M+H), 224 (M-H), 226 (M-H). Schritt
6:
-
Ein
Gemisch aus racemischer 5-Chlor-2-aminotetralin-2-carbonsäure (402
mg, 1,78 mmol), Triethylamin (0,38 ml, 2,73 mmol) und 9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat
(Fmoc-OSu, 904 mg, 2,68 mmol) in Acetonitril (20 ml) und Wasser
(20 ml) wurde bei Raumtemperatur zwei Tage gerührt. Eine DC-Analyse des Reaktionsgemisches
nach 2 Tagen zeigte das Vorhandensein von Aminosäureausgangsmaterial an. 9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat
(0,12 g) und Triethylamin (0,1 ml) wurden zugegeben, und das Gemisch
wurde bei Raumtemperatur einen weiteren Tag gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde
im Vakuum konzentriert, um den größten Teil des Acetonitrils
zu entfernen, mit 10%iger, wässriger
Citronensäurelösung auf
einen pH-Wert von ~3 angesäuert,
und die weiße
Emulsion wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Wasser und Salzlösung gewaschen
und über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Konzentrieren ergaben
ein rohes Öl,
das durch Säulenchromatographie
(mit 3 → 6 → 8% Methanol/Methylenchlorid
eluiert) gereinigt wurde, wobei sich racemische Fmoc-5-chlor-2-aminotetralin-2-carbonsäure (540
mg, Ausbeute 68%) als ein weißer
Feststoff ergab. HRMS (EI): C26H22ClNO4 (M), ber.:
447,1237; beobachtet: 447,1234.
-
BEISPIEL 11
-
Herstellung von Fmoc-(D,L)-5-methoxy-2-aminotetralin-2-carbonsäure (Fmoc-(D,L)-5-MeOAtc-OH)
-
-
Ein
Gemisch aus racemischer 5-Methoxy-2-aminotetralin-2-carbonsäure (gemäß Obrecht,
D., et al., He/v. Chim Acta. 1992, 75, 1666, hergestellt) (802 mg,
3,62 mmol), Triethylamin (0,62 ml, 4,45 mmol) und 9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat
(Fmoc-OSu, 1,47 g, 4,36 mmol) in Acetonitril (25 ml) und Wasser
(25 ml) wurde bei Raumtemperatur 30 Stunden gerührt. Eine DC-Analyse des Reaktionsgemisches
zeigte das Vorhandensein von Aminosäureausgangsmaterial an. 9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat
(370 ml) und Triethylamin (0,6 ml) wurden zugegeben, und das Gemisch
wurde bei Raumtemperatur weitere 24 Stunden gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde
im Vakuum konzentriert, um den größten Teil des Acetonitrils
zu entfernen, mit 10%iger, wässriger
Citronensäurelösung auf
einen pH-Wert von ~3 angesäuert,
und die weiße
Emulsion wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Wasser und Salzlösung gewaschen
und über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Konzentrieren ergaben
ein rohes Öl,
das durch Säulenchromatographie
(mit 1 → 3 → 5 → 10% Methanol/Methylenchlorid
eluiert) gereinigt wurde, wobei sich racemische Fmoc-5-methoxy-2-aminotetralin-2-carbonsäure (1,14
g, Ausbeute 71%) als ein cremefarbener Feststoff ergab. HRMS (FAB):
C27H26NO5 (M+H), ber.: 444,1812; beobachtet: 444,1814.
-
BEISPIEL 12
-
Herstellung von Fmoc-(D,L)-5-ethoxy-2-aminotetralin-2-carbonsäure (Fmoc-(D,L)-5-EtOAtc-OH)
-
-
Ein
Gemisch aus 1,6-Dihydroxynaphthalin (5,02 g, 31,3 mmol), wasserfreiem
Kaliumcarbonat (52,0 g, 376 mmol), N,N-Dimethylformamid (50 ml)
und Iodethan (15 ml, 188 mmol) wurde 24 Stunden in einem Ölbad mit
35°C gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde filtriert, und der feste Rückstand
wurde sorgfältig
mit Ethylether gespült.
Das Filtrat und die Waschlösungen
wurden vereinigt und im Vakuum konzentriert, um den größten Teil
der Lösungsmittel
zu entfernen. Der braune Rückstand
wurde zwischen Wasser und Ether verteilt, und die Schichten wurden
getrennt. Die Etherschicht wurde mit Wasser gewaschen. Die vereinigten
wässrigen
Schichten wurden mit Ether zurückextrahiert.
Die Etherextrakte wurden vereinigt, mit Salzlösung gewaschen und über Magnesiumsulfat
getrocknet. Filtration und Konzentrieren ergaben einen rohen, braunen
Feststoff (6,74 g, Ausbeute 99%). Umkristallisation des Rohprodukts
aus heißem
Methanol ergab 1,6-Diethoxynaphthalin (4,36 g, Ausbeute 64%, erste
Menge) als einen hellbraunen Feststoff.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 8,20
(1H, d, Phenyl), 7,06-7,36
(4H, m, Phenyl), 6,66 (1H, dd, Phenyl), 4,10-4,23 (4H, 2 Sätze von
q, 2CH
2), 1,45-1,56 (6H, 2 Sätze von
t, 2CH
3). Schritt
2:
-
Kleine
Natriummetallstücke
(6,8 g, 296 mmol) wurden während
60 Minuten vorsichtig zu einer unter Rückfluss erhitzten Lösung von
1,6-Diethoxynaphthalin (4,15 g, 19,2 mmol) in absolutem Ethanol
(100 ml) gegeben. Das Gemisch wurde weitere 90 Minuten unter Rückfluss
erhitzt. Eine DC zeigte das Vorhandensein von nichtumgesetztem Ausgangsmaterial
an. Zusätzliches
Natriummetall (1,0 g, 43,5 mmol) wurde zugegeben, und das Reaktionsgemisch
wurde weitere 60 Minuten unter Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, mit
Wasser gelöscht
und mit konzentrierter Salzsäure
angesäuert.
Das Gemisch wurde im Vakuum konzentriert, um den größten Teil
des Ethanols zu entfernen. Das wässrige
Gemisch wurde dreimal mit Ether extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet.
Filtration und Konzentrieren ergaben einen braunen Feststoff, der
in Ethanol/Wasser, 1:1 (200 ml) gelöst wurde, und dann wurde p-Toluolsulfonsäure (400
mg) zugegeben. Das Gemisch wurde 210 Minuten unter Rückfluss
erhitzt. Zusätzliche
p-Toluolsulfonsäure
(100 mg) wurde zugegeben, und das Gemisch wurde weitere 60 Minuten
unter Rückfluss
erhitzt. Nach dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde der größte Teil
des Ethanols unter reduziertem Druck entfernt. Das wässrige Gemisch
wurde dreimal mit Ether extrahiert, und die vereinigten organischen
Schichten wurden mit Wasser und gesättigter Natriumchloridlösung gewaschen
und über
Natriumsulfat getrocknet. Filtration und Konzentrieren ergaben ein braunes Öl, das durch
Säulenchromatographie
(7% Ethylacetat/Hexan) gereinigt wurde, wobei sich 5-Ethoxy-β-tetralon (2,43 g,
Ausbeute 67%) als ein hellgelbes Öl ergab.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,15
(1H, t, Phenyl), 6,76 (1H, d, Phenyl), 6,72 (1H, d, Phenyl), 4,05
(2H, q, CH
2), 3,56 (2H, s, benzylisch),
3,10 (2H, t, benzylisch), 2,53 (2H, t), 1,44 (3H, t, CH
3). Schritt
3:
-
Ein
Gemisch aus 5-Ethoxy-β-tetralon
(2,23 g, 11,7 mmol), Kaliumcyanid (1,20 g, 18,4 mmol), Ammoniumcarbonat
(6,75 g, 70,2 mmol), Ethanol (80 ml) und Wasser (20 ml) in einem
verschlossenen, dickwandigen Druckkolben wurde 3 Tage in einem Ölbad mit
80°C erwärmt. Nach
dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die Aufschlämmung in Eiswasser gegossen
und bei Raumtemperatur einige Stunden gerührt. Filtration, gefolgt von
Trocknen an der Luft ergaben Hydantoin (2,69 g, 88%) als einen beigen
Feststoff.
1H-NMR (DMSO-d
6): δ 10,65 (1H,
breites s, NH), 8,22 (1H, breites s, NH), 7,06 (1H, t, Phenyl),
6,75 (1H, d, Phenyl), 6,65 (1H, d, Phenyl), 3,98 (2H, q, CH
2), 1,32 (3H, t, CH
3).
LRMS (Elektrospray): C
14H
16N
2O
3, ber.: 259; beobachtet:
258 (M-H). Schritt
4:
-
Ein
Gemisch aus Hydantoin (2,57 g, 9,87 mmol) und Ba(OH)
2·H
2O (9,40 g, 49,6 mmol) in Wasser (200 ml,
sehr verdünnt)
in einem verschlossenen, dickwandigen Druckkolben wurde 39 Stunden
in einem Ölbad
mit 105°C
erwärmt.
Zusätzliches
Ba(OH)
2·H
2O
(9,40 g, 49,6 mmol) wurde zugegeben, und das Gemisch wurde weitere
21 Stunden in einem Ölbad
mit 125°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und
unter Verwendung von 4 N Schwefelsäure auf einen pH-Wert von ~3
angesäuert,
während
es kräftig
gerührt
wurde. Die Suspension wurde in einem siedenden Wasserbad eine Stunde
gerührt
und auf Raumtemperatur abgekühlt.
Die weiße
Suspension wurde filtriert, und die Niederschläge wurden mit Wasser gespült. Die
vereinigten Filtrate und Waschlösungen
wurden im Vakuum auf ~75 ml konzentriert. Neutralisation mit konzentrierter
Ammoniumhydroxidlösung
ergab einen weißen
Niederschlag, der abfiltriert, mit Wasser gewaschen und an der Luft
getrocknet wurde, wobei sich racemische 5-Ethoxy-2-aminotetralin-2-carbonsäure (2,34
g, quantitative Ausbeute) als ein hellbeiger Feststoff ergab. LRMS
(Elektrospray): C
13H
17NO
3, ber.: 235; beobachtet: 236 (M+H), 234
(M-H). Schritt
5:
-
Ein
Gemisch aus racemischer 5-Ethoxy-2-aminotetralin-2-carbonsäure (2,22
g, 9,44 mmol), Triethylamin (2,00 ml, 14,3 mmol) und 9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat
(Fmoc-OSu, 4,81 g, 14,3 mmol) in Acetonitril (75 ml) und Wasser
(75 ml) wurde bei Raumtemperatur zwei Tage gerührt. Eine DC-Analyse des Reaktionsgemisches
zeigte das Vorhandensein von Aminosäureausgangsmaterial an. 9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat
(645 mg) und Triethylamin (1,0 ml) wurden zugegeben, und das Gemisch
wurde bei Raumtemperatur einen weiteren Tag gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde
im Vakuum konzentriert, um den größten Teil des Acetonitrils
zu entfernen, mit 10%iger, wässriger
Citronensäurelösung auf
einen pH-Wert von
~3 angesäuert,
und die weiße
Emulsion wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Wasser und Salzlösung gewaschen
und über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Konzentrieren ergaben
ein rohes Öl,
das durch Säulenchromatographie
(mit 3 → 5 → 10% Methanol/Methylenchlorid eluiert)
gereinigt wurde, wobei sich racemische Fmoc-5-ethoxy-2-aminotetralin-2-carbonsäure (4,66
g, > quantitative
Ausbeute) als ein weißer
Feststoff ergab. HRMS (FAB): C28H28NO5 (M+H), ber.:
458,1967; beobachtet: 458,1985.
-
BEISPIEL 13
-
Herstellung von Fmoc-(D,L)-5-isopropoxy-2-aminotetralin-2-carbonsäure (Fmoc-(D,L)-5-iPrOAtc-OH)
-
-
Ein
Gemisch aus 6-Methoxy-1-tetralon (5,07 g, 28,8 mmol) und 10% Pd/C
(3,53 g, 3,32 mmol) in trockenemp-Cymol (250 ml) wurde unter Argon
38 Stunden unter Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, über Celite
filtriert, und der Rückstand
wurde sorgfältig
mit p-Cymol gespült. Das
Filtrat und die Waschlösungen
wurden vereinigt und zweimal mit 1 N Natriumhydroxidlösung (2 × 70 ml) extrahiert.
Die vereinigten wässrigen
Extrakte wurden mit 6 N Salzsäure
auf einen pH-Wert von ~3 angesäuert und
dreimal mit Ether extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten
wurden mit Wasser gewaschen und über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Filtration und Konzentrieren
ergaben rohes 5-Hydroxy-6-methoxynaphthalin (2,31 g, Ausbeute 46%)
als einen hellbraunen Feststoff, der ohne weitere Reinigung in dem nächsten Schritt
verwendet wurde. LRMS (Elektrospray): C
11H
10O
2, ber.: 174;
beobachtet: 173 (M-H). Schritt
2:
-
Ein
Gemisch aus 5-Hydroxy-6-methoxynaphthalin (2,10 g, 12,1 mmol), Cäsiumcarbonat
(19,7 g, 60,5 mmol), N,N-Dimethylformamid (12 ml) und 2-Brompropan
(3,50 ml, 36,9 mmol) wurde über
Nacht in einem Ölbad
mit 40°C
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde filtriert, und der feste Rückstand
wurde sorgfältig
mit Ethylether gespült.
Das Filtrat und die Waschlösungen
wurden vereinigt und im Vakuum konzentriert, um den größten Teil
der Lösungsmittel
zu entfernen. Der braune Rückstand
wurde zwischen Wasser und Ether verteilt, und die Schichten wurden
getrennt. Die Etherschicht wurde mit Wasser gewaschen. Die vereinigten
wässrigen Schichten
wurden mit Ether zurückextrahiert.
Die Etherextrakte wurden vereinigt, mit Salzlösung gewaschen und über Natriumsulfat
getrocknet. Filtration und Konzentrieren ergaben ein Rohmaterial,
das durch Säulenchromatographie
(2,5 → 5%
Ethylacetat/Hexan) gereinigt wurde, wobei sich 1-Isopropoxy-6-methoxynaphthalin
(2,23 g, Ausbeute 86%) als ein hellbraunes Öl ergab.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 8,17
(1H, d, Phenyl), 7,05-7,38 (4H,
m, Phenyl), 6,72 (1H, dd, Phenyl), 4,73 (1H, m, CH von iPr), 3,92
(3H, s, OCH
3), 1,42 (6H, d, 2CH
3 von
iPr). Schritt
3:
-
Kleine
Natriummetallstücke
(3,6 g, 157 mmol) wurden während
45 Minuten vorsichtig zu einer unter Rückfluss erhitzten Lösung von
1-Isopropoxy-6-methoxynaphthalin (2,23 g, 10,3 mmol) in absolutem
Ethanol (50 ml) gegeben. Das Gemisch wurde weitere 120 Minuten unter
Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, mit
Wasser gelöscht
und mit konzentrierter Salzsäure
angesäuert.
Das Gemisch wurde im Vakuum konzentriert, um den größten Teil
des Ethanols zu entfernen. Das wässrige
Gemisch wurde dreimal mit Ether extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet.
Filtration und Konzentrieren ergaben ein rötliches Öl, das in Ethanol/Wasser, 1:1
(90 ml) gelöst
wurde, und dann wurde p-Toluolsulfonsäure (200
mg) zugegeben. Das Gemisch wurde 60 Minuten unter Rückfluss
erhitzt. Nach dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde der größte Teil
des Ethanols unter reduziertem Druck entfernt. Das wässrige Gemisch
wurde zweimal mit Ether extrahiert, und die vereinigten organischen
Schichten wurden mit Wasser und gesättigter Natriumchloridlösung gewaschen
und über
Natriumsulfat getrocknet. Filtration und Konzentrieren ergaben ein
rötliches Öl, das durch
Säulenchromatographie
(8 → 15%
Ethylacetat/Hexan) gereinigt wurde, wobei sich 5-Isopropoxy-β-tetralon
(1,37 g, Ausbeute 65 %) als ein farbloses Öl ergab.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,16
(1H, t, Phenyl), 6,78 (1H, d, Phenyl), 6,71 (1H, d, Phenyl), 4,53
(1H, m, CH von iPr), 3,56 (2H, s, benzylisch), 3,08 (2H, t, benzylisch),
2,50 (2H, t), 1,37 (6H, d, 2CH
3 von iPr). Schritt
4:
-
Ein
Gemisch aus 5-Isopropoxy-β-tetralon
(1,37 g, 6,71 mmol), Kaliumcyanid (660 mg, 10,1 mmol), Ammoniumcarbonat
(3,87 g, 40,3 mmol), Ethanol (44 ml) und Wasser (9 ml) in einem
verschlossenen, dickwandigen Druckkolben wurde 42 Stunden in einem Ölbad mit
80°C erwärmt. Nach
dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die Aufschlämmung in Eiswasser gegossen
und bei Raumtemperatur einige Stunden gerührt. Filtration, gefolgt von
Trocknen an der Luft ergaben Hydantoin (1,64 g, 89%). Schritt
5:
-
Ein
Gemisch aus Hydantoin (1,64 g, 5,98 mmol) und Ba(OH)2·H2O (5,66 g, 29,9 mmol) in Wasser (25 ml)
in einem verschlossenen, dickwandigen Druckkolben wurde 70 Stunden
in einem Ölbad
mit 100°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und
unter Verwendung von 4 N Schwefelsäure auf einen pH-Wert von ~7
neutralisiert, während
es kräftig
gerührt
wurde. Die Suspension wurde in einem siedenden Wasserbad eine Stunde
gerührt
und auf Raumtemperatur abgekühlt.
Sie wurde mit 1 N Natriumhydroxidlösung basisch eingestellt, und
die weiße
Suspension wurde filtriert, und die Niederschläge wurden mit Wasser gespült. Die
vereinigten Filtrate und Waschlösungen
wurden im Vakuum auf ~75 ml konzentriert. Neutralisation mit konzentrierter
Salzsäurelösung ergab
einen weißen
Niederschlag, der abfiltriert, mit Wasser gewaschen und an der Luft
getrocknet wurde, wobei sich racemische 5-Isopropoxy-2-aminotetralin-2-carbonsäure (3,48
g, feucht und anorganisches Salz enthaltend, > quantitative Ausbeute) ergab. LRMS (Elektrospray):
C14H19NO3, ber.: 249; beobachtet: 248 (M-H).
-
-
Ein
Gemisch aus racemischer 5-Isopropoxy-2-aminotetralin-2-carbonsäure (3,48
g, theoretisch 5,98 mmol), Triethylamin (1,10 ml, 7,89 mmol) und
9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat (Fmoc-OSu, 2,62 g, 7,77 mmol)
in Acetonitril (30 ml) und Wasser (30 ml) wurde bei Raumtemperatur
einen Tag gerührt.
Eine DC-Analyse des Reaktionsgemisches zeigte das Vorhandensein
von Aminosäureausgangsmaterial
an. 9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat (500 mg) wurde zugegeben,
und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur einen weiteren Tag gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert, um den größten Teil
des Acetonitrils zu entfernen, mit 10%iger, wässriger Citronensäurelösung auf
einen pH-Wert von ~3 angesäuert,
und die weiße
Emulsion wurde dreimal mit Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Wasser und Salzlösung gewaschen
und über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Konzentrieren ergaben
ein rohes Öl,
das durch Säulenchromatographie
(mit 1 → 2 → 5 → 8% Methanol/Methylenchlorid eluiert)
gereinigt wurde, wobei sich racemische Fmoc-5-isopropoxy-2-aminotetralin-2-carbonsäure (0,50
g, Ausbeute über
2 Schritte 18%) als ein weißer
Feststoff ergab. HRMS (FAB): C29H30NO5 (M+H), ber.:
472,2124; beobachtet: 472,2117.
-
BEISPIEL 14
-
Herstellung von Fmoc-(D,L)-5-dimethylamino-2-aminotetralin-2-carbonsäure (Fmoc-(D,L)-5-DmaAtc-OH)
-
-
Ein
Gemisch aus 5-Amino-2-naphthol (2,97 g, 18,6 mmol), Kaliumcarbonat
(37,0 g, 268 mmol), Aceton (100 ml) und Iodmethan (10,0 ml, 161
mmol) wurde 2 Tage unter Rückfluss erhitzt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, filtriert,
und der feste Rückstand
wurde sorgfältig
mit Ethylether und Aceton gespült.
Das Filtrat und die Waschlösungen
wurden vereinigt und im Vakuum konzentriert, um den größten Teil der
Lösungsmittel
zu entfernen. Der braune Rückstand
wurde zwischen Wasser und Ether verteilt, und die Schichten wurden
getrennt. Die Etherschicht wurde mit Wasser gewaschen. Die vereinigten
wässrigen
Schichten wurden mit Ether zurückextrahiert.
Die Etherextrakte wurden vereinigt, mit Salzlösung gewaschen und über Natriumsulfat
getrocknet. Filtration und Konzentrieren ergaben rohes 1-Dimethylamino-6-methoxynaphthalin
(3,54 g, Ausbeute 94%) als ein dunkelbraunes Öl.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 8,16
(1H, t, Phenyl), 7,30-7,50 (2H, m, aromatisch), 7,10-7,20 (2H, m,
aromatisch), 6,96 (1H, d, aromatisch), 3,93 (3H, s, OCH
3),
2,89 (6H, s, N(CH
3)
2). Schritt
2:
-
Kleine
Natriummetallstücke
(5,76 g, 251 mmol) wurden während
45 Minuten vorsichtig zu einer unter Rückfluss erhitzten Lösung von
1-Dimethylamino-6-methoxynaphthalin (2,99 g, 14,9 mmol) in absolutem
Ethanol (100 ml) gegeben. Das Gemisch wurde weitere 45 Minuten unter
Rückfluss
erhitzt. Eine DC zeigte das Vorhandensein von nichtumgesetzten Ausgangsmaterial
an. Zusätzliches
Natriummetall (7,09 g, 308 mmol) wurde zugegeben, und das Reaktionsgemisch
wurde unter Rückfluss
erhitzt, bis eine DC den vollständigen
Verbrauch des gesamten Ausgangsmaterials anzeigte. Das Reaktionsgemisch
wurde auf Raumtemperatur abgekühlt,
und der pH-Wert wurde mit konzentrierter Salzsäure auf ~9 bis 10 eingestellt.
Das Gemisch wurde im Vakuum konzentriert, um den größten Teil
des Ethanols zu entfernen. Das wässrige
Gemisch wurde viermal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit gesättigtem Natriumhydrogencarbonat
gewaschen und über
Natriumsulfat getrocknet. Filtration und Konzentrieren ergaben ein
dunkelbraunes Öl,
das in Ethanol/Wasser, 1:1 (150 ml) gelöst wurde, und dann wurde p-Toluolsulfonsäure (3,05
g) zugegeben, um den pH-Wert auf ~2 bis 3 einzustellen. Das Gemisch
wurde 3 Stunden unter Rückfluss
erhitzt. Nach dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde der größte Teil
des Ethanols unter reduziertem Druck entfernt. Der pH-Wert des Gemisches
wurde mit 2 N Natriumhydroxidlösung
auf ~9 bis 10 eingestellt, und das wässrige Gemisch wurde viermal
mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten
wurden mit gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung gewaschen
und über
Natriumsulfat getrocknet. Filtration und Konzentrieren ergaben ein
dunkelbraunes Öl,
das durch Säulenchromatographie
(15% Ethylacetat/Hexan) gereinigt wurde, wobei sich 5-Dimethylamino-β-tetralon
(834 mg, Ausbeute 30%) als ein braunes Öl ergab.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,18
(1H, t, Phenyl), 6,96 (1H, d, Phenyl), 6,82 (1H, d, Phenyl), 3,57
(2H, s, benzylisch), 3,10 (2H, t, benzylisch), 2,70 (6H, s, N(CH
3)
2), 2,48 (2H, t).
LRMS (Elektrospray): C
12H
15NO,
ber.: 189; beobachtet: 190 (M+H). Schritt
3:
-
Ein
Gemisch aus 5-Dimethylamino-β-tetralon
(0,97 g, 5,13 mmol), Kaliumcyanid (510 mg, 7,82 mmol), Ammoniumcarbonat
(2,98 g, 31,0 mmol), Ethanol (40 ml) und Wasser (10 ml) in einem
verschlossenen, dickwandigen Druckkolben wurde 29 Stunden in einem Ölbad mit
80°C erwärmt. Nach
dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die dunkelbraune Aufschlämmung in
Eiswasser gegossen und bei Raumtemperatur einige Stunden gerührt. Filtration,
gefolgt von Trocknen an der Luft ergaben Hydantoin (885 mg, 67%)
als einen dunkelbraunen Feststoff. LRMS (Elektrospray): C
14H
17N
3O
2, ber.: 259; beobachtet: 260 (M+H), 258
(M-H). Schritt
4:
-
Di-t-butyldicarbonat
(2,51 g, 11,5 mmol), Triethylamin (0,50 ml, 3,59 mmol) und 4-Dimethylaminopyridin
(17 mg, 0,14 mmol) wurden zu einer Lösung von Hydantoin (832 mg,
3,21 mmol) in THF (25 ml) gegeben. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur über Nacht gerührt. Die
Lösungsmittel
wurden im Vakuum entfernt, und das Rohmaterial wurde unter Verwendung
von Säulenchromatographie
(15% Ethylacetat/Hexan) gereinigt, wobei sich Bis-Boc-Hydantoin (1,02
g, Ausbeute 69%) als ein gelber Schaum ergab. LRMS (Elektrospray):
C
24H
33N
3O
6, ber.: 459; beobachtet: 919 (2M+H). Schritt
5:
-
1
N Natriumhydroxidlösung
(20 ml) wurde zu einer Lösung
von Bis-Boc-Hydantoin (988 mg, 2,15 mmol) in Dimethoxyethan (15
ml) gegeben. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert, um den größten Teil
der Lösungsmittel
zu entfernen, und Wasser wurde zu dem so erhaltenen hellbraunen
Gemisch gegeben. Das wässrige
Gemisch wurde zweimal mit Methylenchlorid und zweimal mit Ethylacetat
extrahiert. Die wässrige
Schicht wurde auf 20 ml konzentriert, mit 1 N Salzsäure auf
einen pH-Wert von ~7 neutralisiert, wobei sich eine Aufschlämmung ergab.
Die Aufschlämmung
wurde filtriert, wobei sich racemische 5-Dimethylamino-2-aminotetralin-2-carbonsäure (1,33
g, noch feucht, > quantitative
Ausbeute) als ein cremefarbener Feststoff ergab. LRMS (Elektrospray):
C
13H
18N
2O
2, ber.: 234; beobachtet: 235 (M+H). Schritt
6:
-
Ein
Gemisch aus 5-Dimethylamino-2-aminotetralin-2-carbonsäure (1,33
g, theoretisch 2,15 mmol), Triethylamin (0,40 ml, 2,87 mmol) und
9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat (Fmoc-OSu, 0,92 g, 2,73 mmol) in
Acetonitril (10 ml) und Wasser (10 ml) wurde bei Raumtemperatur
einen Tag gerührt.
Eine DC-Analyse des Reaktionsgemisches zeigte das Vorhandensein
von Aminosäureausgangsmaterial
an. 9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat (400 mg) und Triethylamin
(0,2 ml) wurden zugegeben, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur
einen weiteren Tag gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert, um den größten Teil
des Acetonitrils zu entfernen, und das nahezu neutrale Gemisch wurde
dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden mit Wasser und Salzlösung gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet.
Filtration und Konzentrieren ergaben ein Rohmaterial, das durch
Säulenchromatographie
(mit 2,5 → 6 → 10 → 15 → 20% Methanol/Methylenchlorid
eluiert) gereinigt wurde, wobei sich racemische Fmoc-5-dimethylamino-2-aminotetralin-2-carbonsäure (602
mg, Ausbeute über
2 Schritte 61%) als ein cremefarbener Feststoff ergab. HRMS (FAB):
C28H28N2O4 (M), ber.: 456,2049; beobachtet: 456,2056.
-
BEISPIEL 15
-
Herstellung von Fmoc-(D,L)-5-methyl-2-aminotetralin-2-carbonsäure (Fmoc-(D,L)-5-MeAtc-OH)
-
-
Ein
Gemisch aus 2-Methylhydrozimtsäure
(3,0 g, 18,3 mmol), Oxalylchlorid (3,19 ml, 36,6 mmol) und Methylenchlorid
(30 ml) wurde in einem Eisbad gekühlt, und N,N-Dimethylformamid
(0,14 ml, 1,81 mmol) wurde tropfenweise zugegeben. Das Gemisch wurde
bei Raumtemperatur über
Nacht gerührt.
Konzentrieren im Vakuum ergab 3-(2-Methylphenyl)propanoylchlorid, das in
Methylenchlorid aufgenommen und in dem nächsten Schritt als Rohmaterial
verwendet wurde. Schritt
2:
-
Eine
Lösung
des vorstehenden Säurechlorids
(roh, 18,3 mmol) in Methylenchlorid wurde langsam zu einer in einem
Eisbad gekühlten
Lösung
von Diazomethan (aus 11,9 g 1-Methyl- 3-nitro-1-nitrosoguanidin erzeugt) in
Ether (80 ml) gegeben. Das Gemisch wurde dann auf Raumtemperatur
erwärmt
und über
Nacht gerührt.
Das Gemisch wurde im Vakuum konzentriert und durch Säulenchromatographie
(10 → 20%
Ethylacetat/Hexan) gereinigt, wobei sich 1-Diazo-4-(2-methylphenyl)butan-2-on
(2,08 g, über
2 Schritte 60%) als ein hellgelbes Öl ergab. Schritt
3:
-
Eine
Lösung
des 1-Diazo-4-(2-methylphenyl)butan-2-ons (2,08 g, 11,1 mmol) in
Methylenchlorid (50 ml) wurde während
180 Minuten langsam zu einem Gemisch von Rhodium(II)-acetatdimer
(24 mg, 0,109 mmol) in Methylenchlorid (200 ml) unter Rückfluss
gegeben. Nachdem die Zugabe beendet war, wurde das Gemisch zusätzliche
zwanzig Minuten unter Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, Trifluoressigsäure (2,40
ml) wurde zugegeben, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur eine Stunde
gerührt.
Die Reaktion wurde mit gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung
gestoppt. Die Schichten wurden getrennt, und die Methylenchloridschicht
wurde noch einmal mit gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen. Die vereinigten wässrigen
Schichten wurden mit Methylenchlorid zurückextrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert, wobei
sich ein rohes, braunes Öl
ergab. Reinigung durch Säulenchromatographie
(15% Ethylacetat/Hexan) ergab 5-Methyl-β-tetralon (1,48 g, Ausbeute
84%) als ein hellbraunes Öl.
1H-NMR (CDCl
3): δ 6,90-7,20
(3H, m, Phenyl), 3,58 (2H, s, benzylisch), 3,03 (2H, t, benzylisch),
2,55 (2H, t), 2,34 (3H, s, CH
3). Schritt
4:
-
Ein
Gemisch aus 5-Methyl-β-tetralon
(1,48 g, 9,24 mmol), Kaliumcyanid (902 mg, 13,9 mmol), Ammoniumcarbonat
(5,33 g, 55,5 mmol), Ethanol (45 ml) und Wasser (9 ml) in einem
verschlossenen, dickwandigen Druckkolben wurde 3 Tage in einem Ölbad mit
80°C erwärmt. Nach
dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die Aufschlämmung in Eiswasser gegossen
und bei Raumtemperatur einige Stunden gerührt. Filtration, gefolgt von
Trocknen an der Luft ergaben rohes Hydantoin (1,81 g, Ausbeute 85%)
als einen beigen Feststoff.
1H-NMR (DMSO-d
6): δ 10,66
(1H, breites s, NH), 8,22 (1H, breites s, NH), 6,85-7,05 (3H, m,
Phenyl), 2,17 (3H, s, CH
3). Schritt
5:
-
Ein
Gemisch aus Hydantoin (1,80 g, 7,82 mmol) und Ba(OH)
2·H
2O (7,40 g, 39,1 mmol) in Wasser (28 ml)
in einem verschlossenen, dickwandigen Druckkolben wurde 88 Stunden
in einem Ölbad
mit 125°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und
unter Verwendung von 4 N Schwefelsäure auf einen pH-Wert von ~3
angesäuert,
während
es kräftig
gerührt
wurde. Die Suspension wurde in einem siedenden Wasserbad eine Stunde
gerührt
und auf Raumtemperatur abgekühlt.
Die weiße
Suspension wurde filtriert, und die Niederschläge wurden mit Wasser gespült. Die
vereinigten Filtrate und Waschlösungen wurden
im Vakuum auf ~50 ml konzentriert. Neutralisation mit konzentrierter
Ammoniumhydroxidlösung
ergab einen weißen
Niederschlag, der abfiltriert, mit Wasser gewaschen und an der Luft
getrocknet wurde, wobei sich racemische 5-Methyl-2-aminotetralin-2-carbonsäure (1,05
g, Ausbeute 65%) als ein beiger Feststoff ergab. LRMS (Elektrospray):
C
12H
15NO
2, ber.: 205; beobachtet: 206 (M+H). Schritt
6:
-
Ein
Gemisch aus racemischer 5-Methyl-2-aminotetralin-2-carbonsäure (1,05
g, 5,12 mmol), Triethylamin (0,93 ml, 6,67 mmol) und 9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat
(Fmoc-OSu, 2,24 g, 6,64 mmol) in Acetonitril (30 ml) und Wasser
(30 ml) wurde bei Raumtemperatur 2 Tage gerührt. Eine DC-Analyse des Reaktionsgemisches
zeigte das Vorhandensein von Aminosäureausgangsmaterial an. 9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat
(520 mg) wurde zugegeben, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur
weitere 24 Stunden gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert, um den größten Teil
des Acetonitrils zu entfernen, mit 10%iger, wässriger Citronensäurelösung auf
einen pH-Wert von ~3 angesäuert,
und die weiße
Emulsion wurde zweimal mit Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Wasser und Salzlösung gewaschen
und über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Konzentrieren ergaben
ein rohes Öl,
das durch Säulenchromatographie
(mit 2 → 5 → 8% Methanol/Methylenchlorid
eluiert) gereinigt wurde, wobei sich racemische Fmoc-5-methyl-2-aminotetralin-2-carbonsäure (1,62
g, Ausbeute 74%) als ein hellbrauner Feststoff ergab. HRMS (FAB):
C27H26NO4 (M+H), ber.: 428,1862; beobachtet: 428,1844.
-
BEISPIEL 16
-
Herstellung von Fmoc-(D,L)-5-ethyl-2-aminotetralin-2-carbonsäure (Fmoc-(D,L)-5-EtAtc-OH)
-
-
Ein
Gemisch aus 3-(2-Ethylphenyl)propansäure (in 3 Schritten aus 1-Ethyl-2-iodbenzol
hergestellt, 4,24 g, 23,8 mmol), Thionylchlorid (9,50 ml, 130 mmol)
und Toluol (100 ml) wurde 2 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Konzentrieren
im Vakuum ergab 3-(2-Ethylphenyl)propanoylchlorid,
das in Methylenchlorid aufgenommen und in dem nächsten Schritt als Rohmaterial
verwendet wurde. Schritt
2:
-
Eine
Lösung
des vorstehenden Säurechlorids
(roh, 23,8 mmol) in Methylenchlorid wurde langsam zu einer in einem
Eisbad gekühlten
Lösung
von Diazomethan (aus 15,6 g 1-Methyl-3-nitro-1-nitrosoguanidin erzeugt) in
Ether (100 ml) gegeben. Das Gemisch wurde dann auf Raumtemperatur
erwärmt
und über
Nacht gerührt.
Das Gemisch wurde im Vakuum konzentriert und durch Säulenchromatographie
(10 → 20%
Ethylacetat/Hexan) gereinigt, wobei sich 1-Diazo-4-(2-ethylphenyl)butan-2-on
(3,47 g, über
2 Schritte 72%) ergab.
1H-NMR (CDCl
3): δ 7,1-7,25
(4H, m, Phenyl), 5,21 (1H, breites s, Diazo), 2,97 (2H, m, CH
2 von Ethyl), 1,20 (3H, t, CH
3). Schritt
3:
-
Eine
Lösung
des 1-Diazo-4-(2-ethylphenyl)butan-2-ons (3,47 g, 17,2 mmol) in
Methylenchlorid (50 ml) wurde während
90 Minuten langsam zu einem Gemisch von Rhodium(II)-acetatdimer
(38 mg, 0,172 mmol) in Methylenchlorid (300 ml) unter Rückfluss
gegeben. Nachdem die Zugabe beendet war, wurde das Gemisch zusätzliche
zwanzig Minuten unter Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, Trifluoressigsäure (3,75
ml) wurde zugegeben, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur eine
Stunde gerührt.
Die Reaktion wurde mit gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung
gestoppt. Die Schichten wurden getrennt, und die Methylenchloridschicht
wurde noch einmal mit gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen. Die vereinigten wässrigen
Schichten wurden mit Methylenchlorid zurückextrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert,
wobei sich rohes 5-Ethyl-β-tetralon
(3,09 g, > quantitative
Ausbeute) als ein rötlichbraunes Öl ergab.
Die Verbindung wurde ohne weitere Reinigung in dem nächsten Schritt
verwendet.
1H- NMR (CDCl
3): δ 6,9-7,2
(3H, m, Phenyl), 3,58 (2H, s, benzylisch), 3,08 (2H, s, benzylisch),
2,70 (2H, q, CH
2 von Ethyl), 2,52 (2H, t,
benzylisch), 1,20 (3H, t, CH
3 von Ethyl). Schritt
4:
-
Ein
Gemisch aus 5-Ethyl-β-tetralon
(3,09 g, 17,7 mmol), Kaliumcyanid (1,73 g, 26,6 mmol), Ammoniumcarbonat
(10,2 g, 106 mmol), Ethanol (80 ml) und Wasser (16 ml) in einem
verschlossenen, dickwandigen Druckkolben wurde 48 Stunden in einem Ölbad mit
80°C erwärmt. Nach
dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die weiße Aufschlämmung in Eiswasser gegossen
und bei Raumtemperatur einige Stunden gerührt. Filtration, gefolgt von
Trocknen an der Luft ergaben Hydantoin (3,85 g, Ausbeute über 2 Schritte
92%) als einen hellbeigen Feststoff.
1H-NMR
(DMSO-d
6): δ 10,67 (1H, breites s, NH),
8,26 (1H, breites s, NH), 6,8-7,1 (3H, m, Phenyl), 1,13 (3H, t,
CH
3). LRMS (Elektrospray): C
14H
16N
2O
2,
ber.: 244; beobachtet: 243 (M-H). Schritt
5:
-
Ein
Gemisch aus Hydantoin (1,00 g, 4,09 mmol) und Ba(OH)
2·H
2O (4,00 g, 21,1 mmol) in Wasser (20 ml)
in einem verschlossenen, dickwandigen Druckkolben wurde 48 Stunden
in einem Ölbad
mit 125°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und
unter Verwendung von 4 N Schwefelsäure auf einen pH-Wert von ~3
angesäuert,
während
es kräftig
gerührt
wurde. Die Suspension wurde in einem siedenden Wasserbad zwei Stunden
gerührt
und auf Raumtemperatur abgekühlt.
Die weiße
Suspension wurde filtriert, und die Niederschläge wurden mit Wasser gespült. Die
vereinigten Filtrate und Waschlösungen
wurden im Vakuum auf ~50 ml konzentriert. Neutralisation mit konzentrierter
Ammoniumhydroxidlösung ergab
einen weißen
Niederschlag, der abfiltriert, mit Wasser gewaschen und über Nacht
im Vakuum getrocknet wurde, wobei sich racemische 5-Ethyl-2-aminotetralin-2-carbonsäure (796
mg, Ausbeute 89%) ergab. LRMS (Elektrospray): C
13H
17NO
2, ber.: 219;
beobachtet: 220 (M+H). Schritt
6:
-
Ein
Gemisch aus racemischer 5-Ethyl-2-aminotetralin-2-carbonsäure (765
mg, 3,49 mmol), Triethylamin (1,0 ml, 7,17 mmol) und 9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat
(Fmoc-OSu, 1,79 g, 5,31 mmol) in Acetonitril (40 ml) und Wasser
(40 ml) wurde bei Raumtemperatur 2 Tage gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde
im Vakuum konzentriert, um den größten Teil des Acetonitrils
zu entfernen, mit 10%iger, wässriger
Citronensäurelösung auf
einen pH-Wert von ~3 angesäuert,
und die weiße
Emulsion wurde zweimal mit Methylenchlorid und zweimal mit Ethylacetat
extrahiert. Die Methylenchloridextrakte wurden mit Wasser und Salzlösung gewaschen
und über
Magnesiumsulfat getrocknet. Die Ethylacetatextrakte wurden mit Wasser
und Salzlösung
gewaschen und über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Konzentrieren ergaben
ein rohes Öl,
das durch Säulenchromatographie
(mit 2 → 5 → 8% Methanol/Methylenchlorid
eluiert) gereinigt wurde, wobei sich racemische Fmoc-5-ethyl-2-aminotetralin-2-carbonsäure (330
mg, Ausbeute 21%) als ein weißer
Feststoff ergab. HRMS (FAB): C28H28NO4 (M+H), ber.:
442,2018; beobachtet: 442,2010.
-
BEISPIEL 17
-
Herstellung von Fmoc-(D,L)-5-isopropyl-2-aminotetralin-2-carbonsäure (Fmoc-(D,L)-5-iPrAtc-OH)
-
-
Ein
Gemisch aus 3-(2-Isopropylphenyl)propansäure (in 3 Schritten aus 1-Isopropyl-2-iodbenzol hergestellt,
2,01 g, 10,5 mmol), Thionylchlorid (4,30 ml, 59,0 mmol) und Toluol
(40 ml) wurde 2 Stunden unter Rückfluss
erhitzt. Konzentrieren im Vakuum ergab 3-(2-Isopropylphenyl)propanoylchlorid, das
in Methylenchlorid aufgenommen und in dem nächsten Schritt als Rohmaterial
verwendet wurde. Schritt
2:
-
Eine
Lösung
des vorstehenden Säurechlorids
(roh, 10,5 mmol) in Methylenchlorid wurde langsam zu einer in einem
Eisbad gekühlten
Lösung
von Diazomethan (aus 6,95 g 1-Methyl-3-nitro-1-nitrosoguanidin erzeugt) in
Ether (50 ml) gegeben. Das Gemisch wurde dann auf Raumtemperatur
erwärmt
und über
Nacht gerührt.
Das Gemisch wurde im Vakuum konzentriert und durch Säulenchromatographie
(20% Ethylacetat/Hexan) gereinigt, wobei sich 1-Diazo-4-(2-isopropylphenyl)butan-2-on
(1,87 g, über
2 Schritte 82%) als ein hellgelbes Öl ergab.
1H-NMR
(CDCl
3): δ 7,10-7,30
(4H, m, Phenyl), 5,21 (1H, breites s, Diazo), 3,15 (1H, m, CH von
iPr), 3,00 (2H, t, benzylisch), 2,57 (2H, m), 1,24 (6H, d, 2CH
3 von iPr). Schritt
3:
-
Eine
Lösung
des 1-Diazo-4-(2-bromphenyl)butan-2-ons (1,87 g, 8,65 mmol) in Methylenchlorid
(25 ml) wurde während
60 Minuten langsam zu einem Gemisch von Rhodium(II)-acetatdimer
(20 mg, 0,091 mmol) in Methylenchlorid (160 ml) unter Rückfluss
gegeben. Nachdem die Zugabe beendet war, wurde das Gemisch zusätzliche
fünfzehn
Minuten unter Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, Trifluoressigsäure (1,90
ml) wurde zugegeben, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur 45
Minuten gerührt.
Die Reaktion wurde mit gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung gestoppt.
Die Schichten wurden getrennt, und die Methylenchloridschicht wurde
noch einmal mit gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen. Die vereinigten wässrigen
Schichten wurden mit Methylenchlorid zurückextrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert,
wobei sich ein rohes, braunes Öl
ergab. Reinigung durch Säulenchromatographie
(5% Ethylacetat/Hexan) ergab 5-Isopropyl-β-tetralon (1,57 g, Ausbeute
96%) als ein hellgelbes Öl.
1H-NMR (CDCl
3): δ 6,93-7,22
(3H, m, Phenyl), 3,59 (2H, s, benzylisch), 3,24 (1H, m, CH von iPr),
3,12 (2H, t, benzylisch), 2,52 (2H, t), 1,27 (6H, d, 2CH
3 von iPr). Schritt
4:
-
Ein
Gemisch aus 5-Isopropyl-β-tetralon
(1,57 g, 8,34 mmol), Kaliumcyanid (0,82 g, 12,6 mmol), Ammoniumcarbonat
(4,81 g, 50,1 mmol), Ethanol (40 ml) und Wasser (10 ml) in einem
verschlossenen, dickwandigen Druckkolben wurde 48 Stunden in einem Ölbad mit
80°C erwärmt. Nach
dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die braune Aufschlämmung in Eiswasser gegossen
und bei Raumtemperatur einige Stunden gerührt. Filtration, gefolgt von
Trocknen an der Luft ergaben rohes Hydantoin als einen beigen Feststoff,
der ohne weitere Reinigung in dem nächsten Schritt verwendet wurde.
1H-NMR (DMSO-d
6): δ 10,69 (1H,
breites s, NH), 8,30 (1H, breites s, NH), 6,85-7,32 (3H, m, Phenyl),
1,15 (6H, t, CH
3). LRMS (Elektrospray): C
15H
18N
2O
2, ber.: 258; beobachtet: 539 (2M+Na). Schritt
5:
-
Ein
Gemisch aus Hydantoin (roh, theoretisch 8,34 mmol) und Ba(OH)
2·H
2O (7,90 g, 41,7 mmol) in Wasser (40 ml)
in einem verschlossenen, dickwandigen Druckkolben wurde 38 Stunden
in einem Ölbad
mit 125°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und
unter Verwendung von 4 N Schwefelsäure auf einen pH-Wert von ~3
angesäuert,
während
es kräftig
gerührt
wurde. Die Suspension wurde in einem siedenden Wasserbad zwei Stunden
gerührt
und auf Raumtemperatur abgekühlt.
Die weiße
Suspension wurde filtriert, und die Niederschläge wurden mit Wasser gespült. Die
vereinigten Filtrate und Waschlösungen
wurden im Vakuum auf ~50 ml konzentriert. Neutralisation mit konzentrierter
Ammoniumhydroxidlösung
ergab einen weißen
Niederschlag, der abfiltriert, mit Wasser gewaschen und über Nacht
im Vakuum getrocknet wurde, wobei sich racemische 5-Isopropyl-2-aminotetralin-2-carbonsäure (1,23
g, Ausbeute über
2 Schritte 63%) als ein beiger Feststoff ergab. LRMS (Elektrospray):
C
14H
19NO
2, ber.: 233; beobachtet: 232 (M-H). Schritt
6:
-
Ein
Gemisch aus racemischer 5-Isopropyl-2-aminotetralin-2-carbonsäure (250
mg, 1,07 mmol), Triethylamin (1,2 ml, 8,61 mmol) und 9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat
(Fmoc-OSu, 2,70
g, 9,00 mmol) in Acetonitril (30 ml) und Wasser (30 ml) wurde bei
Raumtemperatur 2 Tage gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert, um den größten Teil
des Acetonitrils zu entfernen, mit 10%iger, wässriger Citronensäurelösung auf
einen pH-Wert von ~3 angesäuert,
und die weiße
Emulsion wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht
wurde mit Wasser und Salzlösung
gewaschen und über
Natriumsulfat getrocknet. Filtration und Konzentrieren ergaben ein
rohes Öl,
das durch Säulenchromatographie
(mit 2 → 5 → 8% Methanol/Methylenchlorid
eluiert) gereinigt wurde, wobei sich racemische Fmoc-5-isopropyl-2-aminotetralin-2-carbonsäure (208
mg, Ausbeute 43%) als ein cremefarbener Schaum ergab. HRMS (FAB):
C29H30NO4 (M+H), ber.: 456,2175; beobachtet: 456,2184.
-
BEISPIEL 18
-
Herstellung von Fmoc-4-amino-1-phenylpiperidin-4-carbonsäure (Fmoc-Appc-OH)
-
-
Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0)
(91 mg, 0,1 mmol) und Tri-o-tolylphosphin (180 mg, 0,591 mmol) wurden
zu einer Lösung
von Iodbenzol (6,37 g, 3,5 ml, 31,2 mmol), 1,4-Dioxa-8-azaspiro[4.5]decan (10,32
g, 9,3 ml, 72,2 mmol, 2,3 Äq.)
und Natrium-tert-butoxid (8,0 g, 83,3 mmol, 2,7 Äq.) in trockenem Dioxan (120
ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 26 h auf 90°C erwärmt. Das
so erhaltene Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um das Lösungsmittel
zu entfernen. Der Rückstand
wurde mit Wasser behandelt und mit EtOAc extrahiert. Die organischen
Extrakte wurden vereinigt, mit Salzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und
konzentriert, wobei sich ein braunes Öl ergab. Dieses Rohprodukt
wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc, 95/5 bis 75/25) gereinigt,
wobei das reine Produkt als ein schwach gelber Feststoff (6,08 g,
89%) bereitgestellt wurde.
1H-NMR (CDCl
3): 7,25 (ddt, 2H), 6,95 (dd, 2H), 6,84 (t,
1H), 4,00 (s, 4H), 3,32 (t, 4H) und 1,84 (t, 4H); MS (Elektrospray)
m/e 220 (M+H), ber. für
C
13H
17NO
2, 219. Schritt
2:
-
6
N Salzsäure
(50 ml) wurde zu einer Lösung
des Ketals (3,22 g, 15,16 mmol) in Aceton (100 ml) gegeben, und
das Reaktionsgemisch wurde über
Nacht unter Rückfluss
erhitzt. Das so erhaltene Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um
das Lösungsmittel
zu entfernen. Der Rückstand
wurde in EtOAc aufgenommen und mit wässriger 6 N NaOH-Lösung neutralisiert.
Die Schichten wurden getrennt, und die wässrige Schicht wurde mit EtOAc
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und
konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc, 80/20
60/40) gereinigt, wobei sich das Produkt als ein gelbes Öl (2,58
g, 97%) ergab. MS (Elektrospray) m/e 176 (M+H), ber. für C
11H
13NO, 175. Schritt
3:
-
Ammoniumcarbonat
(12,9 g, 134,3 mmol, 9 Äq.)
und Kaliumcyanid (2,11 g, 32,5 mmol, 2 Äq.) wurden zu einer Lösung des
Ketons (2,53 g, 14,46 mmol) in Ethanol (75 ml) und Wasser (25 ml)
in einer Glasdruckflasche gegeben. Das Gemisch wurde 18 h auf 80
bis 90°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert, und der Rückstand
wurde mit Wasser behandelt und mit EtOAc (4 ×) extrahiert. Die vereinigten
organischen Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem
Na
2SO
4 getrocknet
und konzentriert, wobei sich das spektroskopisch reine Hydantoin
als ein weißer
Feststoff (3,36 g, Ausbeute 95%) ergab. MS (Elektrospray) m/e 246
(M+H), ber. für
C
13H
15N
3O
2, 245. Schritt
4:
-
Das
Hydantoin (3,36 g) wurde in wässrigem
NaOH (6 N, 100 ml) suspendiert und 2 bis 3 Tage auf 130°C erwärmt. Nach
Beendigung der Hydrolyse (gemäß HPLC)
wurde das Reaktionsgemisch mit konz. HCl bis zu schwach sauer (pH
~6) neutralisiert. Die so erhaltene Aufschlämmung wurde filtriert, mit
Wasser gewaschen und getrocknet, wobei sich 4-Amino-1-phenylpiperidin-4-carbonsäure (APPC)
als ein weißer
Feststoff (5,26 g, Ausbeute > 100%,
feucht und mit anorganischem Salz verunreinigt) ergab, der bei der
HPLC einen einzelnen Peak zeigte und direkt für den nächsten Schritt verwendet wurde.
MS (Elektrospray) m/e 221 (M+H), ber. für C
12H
16N
2O
2,
220. Schritt
5:
-
Die
rohe Aminosäure
APPC aus dem letzten Schritt wurde in Dioxan (80 ml) und wässrigem, 10%igem Na2CO3 (40 ml) suspendiert,
mit Fmoc-Cl (5,3 g, 20,57 mmol, 1,5 Äq.) behandelt und über Nacht
kräftig
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde dann konzentriert, um das Dioxan zu entfernen,
mit 6 N HCl bis zu schwach sauer (pH 6) neutralisiert und mit EtOAc
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen
und über
Na2SO4 getrocknet.
Die Entfernung des Lösungsmittels
ergab das Rohprodukt, das durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc
bis CH2Cl2/MeOH)
gereinigt wurde, wobei sich reine APPC (4,91 g, Gesamtausbeute für zwei Schritte
81%) ergab. 1H-NMR (DMSO-d6):
7,88 (d, 2H), 7,74 (d, 2H), 7,19-7,42 (m, 8H), 4,20-4,31 (m, M);
HRMS m/e 465,1788, ber. für
C27H26N2O4Na, 465,1791.
-
BEISPIEL 19
-
Herstellung von Fmoc-4-amino-1-(4-methylphenyl)piperidin-4-carbonsäure (Fmoc-4-MeAppc-OH)
-
-
Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0)
(44,4 mg, 0,0485 mmol) und Tri-o-tolylphosphin (59,0 mg, 0,194 mmol)
wurden zu einer Lösung
von 4-Iodtoluol (2,12 g, 9,7 mmol), 1,4-Dioxa-8-azaspiro[4.5]decan (2,8 ml,
3,12 g, 21,82 mmol, 2,2 Äq.)
und Natrium-tert-butoxid (2,6 g, 27,08 mmol, 2,8 Äq.) in trockenem
Dioxan (40 ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 26 h auf 90°C erwärmt. Das
so erhaltene Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um das Lösungsmittel
zu entfernen. Der Rückstand
wurde mit Wasser behandelt und mit EtOAc extrahiert. Die organischen
Extrakte wurden vereinigt, mit Salzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und
konzentriert, wobei sich ein braunes Öl ergab. Dieses Rohprodukt
wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc, 95/5 bis 75/25) gereinigt,
wobei das reine Produkt als ein schwach gelber Feststoff (1,937
g, 85%) bereitgestellt wurde.
1H-NMR (CDCl
3): 7,06 (d, 2H), 6,87 (d, 2H), 3,99 (s,
4H), 3,26 (t, 4H), 2,26 (s, 3H) und 1,85 (t, 4H). Schritt
2:
-
6
N Salzsäure
(25 ml) wurde zu einer Lösung
des Ketals (1,58 g, 6,79 mmol) in Aceton (50 ml) gegeben, und das
Reaktionsgemisch wurde über
Nacht unter Rückfluss
erhitzt. Das so erhaltene Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um
das Lösungsmittel
zu entfernen. Der Rückstand
wurde in EtOAc aufgenommen und mit wässriger 6 N NaOH-Lösung neutralisiert.
Die Schichten wurden getrennt, und die wässrige Schicht wurde mit EtOAc
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und
konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc, 90/10
70/30) gereinigt, wobei sich das Produkt als ein gelbes Öl (1,27
g, 98%) ergab. MS (Elektrospray) m/e 190 (M+H), ber. für C
12H
15NO, 189. Schritt
3:
-
Ammoniumcarbonat
(4,74 g, 49,44 mmol, 8 Äq.)
und Kaliumcyanid (1,01 g, 15,54 mmol, 2,5 Äq.) wurden zu einer Lösung des
Ketons (1,17 g, 6,18 mmol) in Ethanol (60 ml) und Wasser (20 ml)
in einer Glasdruckflasche gegeben. Das Gemisch wurde 22 h auf 90°C erwärmt. Das
abgekühlte
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert, und der Rückstand
wurde mit Wasser behandelt und mit EtOAc (4 ×) extrahiert. Die vereinigten
organischen Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem
Na
2SO
4 getrocknet
und konzentriert, wobei sich das spektroskopisch reine Hydantoin
als ein weißer
Feststoff (1,554 g, Ausbeute 97%) ergab. MS (Elektrospray) m/e 260
(M+H), ber. für
C
14H
17N
3O
2, 259. Schritt
4:
-
Das
Hydantoin (1,502 g) wurde in wässrigem
NaOH (6 N, 40 ml) suspendiert und 4 Tage auf 130°C erwärmt. Nach Beendigung der Hydrolyse
(gemäß HPLC)
wurde das Reaktionsgemisch mit konz. HCl bis zu schwach sauer (pH
~6) neutralisiert. Die so erhaltene Aufschlämmung wurde filtriert, mit
Wasser gewaschen und getrocknet, wobei sich 4-Amino-1-(4-methylphenyl)piperidin-4-carbonsäure (4-MeAPPC)
als ein weißer Feststoff
(2,10 g, Ausbeute > 100%,
feucht und mit anorganischem Salz verunreinigt) ergab, der bei der
HPLC einen einzelnen Peak zeigte und direkt in dem nächsten Schritt
verwendet wurde. MS (Elektrospray) m/e 235 (M+H), ber. für C
13H
18N
2O
2, 234. Schritt
5:
-
Die
rohe Aminosäure
4-MeAPPC aus dem letzten Schritt wurde in Dioxan (80 ml) und wässrigem, 10%igem
Na2CO3 (40 ml) suspendiert,
mit Fmoc-Cl (2,2 g, 8,59 mmol, 1,5 Äq.) behandelt und über Nacht
kräftig
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde dann konzentriert, um das Dioxan zu entfernen,
mit 6 N HCl bis zu schwach sauer (pH 6) neutralisiert und mit EtOAc
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen
und über
Na2SO4 getrocknet.
Die Entfernung des Lösungsmittels
ergab das Rohprodukt, das durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc
bis CH2Cl2/MeOH)
gereinigt wurde, wobei sich reine Fmoc-4-MeAPPC (2,16 g, Gesamtausbeute
für zwei
Schritte 82%) ergab. 1H-NMR (DMSO-d6): 7,88 (d, 2H), 7,72 (d, 2H), 7,39 (t,
2H), 7,30 (td, 2H), 6,99 (d, 2H), 6,82 (d, 2H), 2,18 (s, 3H); MS
(Elektrospray) m/e 457 (M+H), ber. für C28H28N2O4,
456.
-
BEISPIEL 20
-
Herstellung von Fmoc-4-amino-1-(4-chlorphenyl)piperidin-4-carbonsäure (Fmoc-4-ClAppc-OH)
-
-
Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0)
(45,5 mg, 0,0497 mmol) und Tri-o-tolylphosphin (61 mg, 0,20 mmol)
wurden zu einer Lösung
von 1-Chlor-4-iodbenzol (2,38 g, 10,0 mmol), 1,4-Dioxa-8-azaspiro[4.5]decan (3,1 ml,
3,44 g, 24,0 mmol, 2,4 Äq.)
und Natrium-tert-butoxid (2,68 g, 28,0 mmol, 2,8 Äq.) in trockenem
Dioxan (40 ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 9 h auf 90°C erwärmt. Das
so erhaltene Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um das Lösungsmittel
zu entfernen. Der Rückstand
wurde mit Wasser behandelt und mit EtOAc extrahiert. Die organischen
Extrakte wurden vereinigt, mit Salzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und
konzentriert, wobei sich ein braunes Öl ergab. Dieses Rohprodukt
wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc, 95/5 bis 75/25) gereinigt,
wobei das reine Produkt als ein schwach gelber Feststoff (2,17 g,
86%) bereitgestellt wurde.
1H-NMR (CDCl
3): 7,18 (dt, 2H), 6,85 (dt, 2H), 3,98 (s,
4H), 3,28 (t, 4H) und 1,82 (t, 4H). Schritt
2:
-
6
N Salzsäure
(30 ml) wurde zu einer Lösung
des Ketals (2,123 g, 8,39 mmol) in Aceton (75 ml) gegeben, und das
Reaktionsgemisch wurde über
Nacht unter Rückfluss
erhitzt. Das so erhaltene Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um
das Lösungsmittel
zu entfernen. Der Rückstand
wurde in EtOAc aufgenommen und mit wässriger 6 N NaOH-Lösung neutralisiert.
Die Schichten wurden getrennt, und die wässrige Schicht wurde mit EtOAc
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und
konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc,
95/5 → 70/30)
gereinigt, wobei sich das Produkt als ein gelber Feststoff (1,515
g, 86%) ergab. MS (Elektrospray) m/e 210 (M+H), ber. für C
11H
12ClNO, 209. Schritt
3:
-
Ammoniumcarbonat
(5,36 g, 55,88 mmol, 8 Äq.)
und Kaliumcyanid (1,135 g, 17,46 mmol, 2,5 Äq.) wurden zu einer Lösung des
Ketons (1,465 g, 6,986 mmol) in Ethanol (75 ml) und Wasser (25 ml)
in einer Glasdruckflasche gegeben. Das Gemisch wurde 18 h auf 80
bis 90°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert, und der Rückstand
wurde mit Wasser behandelt und mit EtOAc (4 ×) extrahiert. Die vereinigten
organischen Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem
Na
2SO
4 getrocknet und
konzentriert, wobei sich das spektroskopisch reine Hydantoin als
ein weißer
Feststoff (1,817 g, Ausbeute 93%) ergab. MS (Elektrospray) m/e 280
(M+H), ber. für
C
13H
14ClN
3O
2, 279. Schritt
4:
-
Das
Hydantoin (1,768 g) wurde in wässrigem
NaOH (6 N, 50 ml) suspendiert und 4 Tage auf 130°C erwärmt. Nach der Beendigung der
Hydrolyse (gemäß HPLC)
wurde das Reaktionsgemisch mit konz. HCl bis zu schwach sauer (pH
~6) neutralisiert. Die so erhaltene Aufschlämmung wurde filtriert, mit
Wasser gewaschen und getrocknet, wobei sich 4-Amino-1-(4-chlorphenyl)piperidin-4-carbonsäure (4-ClAPPC)
als ein weißer
Feststoff (2,05 g, Ausbeute > 100%,
feucht und mit anorganischem Salz verunreinigt) ergab, der bei der HPLC
einen einzelnen Peak zeigte und direkt für den nächsten Schritt verwendet wurde.
MS (Elektrospray) m/e 253 (M-H), ber. für C
12H
15ClN
2O
2,
254. Schritt
5:
-
Die
rohe Aminosäure
4-ClAPPC aus dem letzten Schritt wurde in Dioxan (100 ml) und wässrigem, 10%igem
Na2CO3 (50 ml) suspendiert,
mit Fmoc-Cl (2,0 g, 7,75 mmol, 1,2 Äq.) behandelt und über Nacht
kräftig
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde dann konzentriert, um das Dioxan zu entfernen,
mit 6 N HCl bis zu schwach sauer (pH 6) neutralisiert und mit EtOAc
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen
und über
Na2SO4 getrocknet.
Die Entfernung des Lösungsmittels
ergab das Rohprodukt, das durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc
bis CH2Cl2/MeOH)
gereinigt wurde, wobei sich reine Fmoc-4-ClAPPC (1,18 g, Gesamtausbeute
für zwei
Schritte 81%) ergab. 1H-NMR (DMSO-d6): 7,87 (d, 2H), 7,71 (d, 2H), 7,39 (td,
2H), 7,30 (td, 2H), 7,20 (d, 2H), 6,92 (d, 2H), 3,44 (d, 2H), 2,93
(t, 2H); MS (Elektrospray) m/e 477 (M+H), ber. für C27H25N2O4,
476.
-
BEISPIEL 21
-
Herstellung von Fmoc-4-amino-1-(4-phenoxyphenyl)piperidin-4-carbonsäure (Fmoc-4-PhOAppc-OH)
-
-
Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0)
(48,5 mg, 0,053 mmol) und Tri-o-tolylphosphin (64 mg, 0,4 mmol)
wurden zu einer Lösung
von 1-Iod-4-phenoxybenzol (3,15 g, 10,6 mmol), 1,4-Dioxa-8-azaspiro[4.5]decan
(3,3 ml, 3,66 g, 25,6 mmol, 2,4 Äq.)
und Natrium-tert-butoxid (2,85 g, 29,7 mmol, 2,8 Äq.) in trockenem Dioxan
(40 ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 9 h auf 90°C erwärmt. Das
so erhaltene Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um das Lösungsmittel
zu entfernen. Der Rückstand
wurde mit Wasser behandelt und mit EtOAc extrahiert. Die organischen
Extrakte wurden vereinigt, mit Salzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und
konzentriert, wobei sich ein braunes Öl ergab. Dieses Rohprodukt
wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc, 95/5 bis 80/20) gereinigt,
wobei das reine Produkt als ein schwach gelber Feststoff (2,805
g, 85%) bereitgestellt wurde.
1H-NMR (CDCl
3): 7,26-7,32 (m, 2H), 7,03 (t, 1H), 6,92-6,97
(m, 6H), 4,00 (s, 4H), 3,26 (t, 4H), 1,86 (t, 4H). Schritt
2:
-
6
N Salzsäure
(45 ml) wurde zu einer Lösung
des Ketals (2,755 g, 8,86 mmol) in Aceton (90 ml) gegeben, und das
Reaktionsgemisch wurde über
Nacht unter Rückfluss
erhitzt. Das so erhaltene Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um
das Lösungsmittel
zu entfernen. Der Rückstand
wurde mit EtOAc verdünnt
und mit wässrigem
6 N NaOH neutralisiert. Die Schichten wurden getrennt, und die wässrige Schicht
wurde mit EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Na
2SO
4 getrocknet
und konzentriert, wobei sich das Rohprodukt ergab, das durch Flashchromatographie
(Hexan/EtOAc, 90/10 bis 70/30) gereinigt wurde, wobei sich das Produkt
als ein gelbes Öl
(2,21 g, 93%) ergab. MS (Elektrospray) m/e 268 (M+H), ber. für C
17H
17ClNO
2, 267. Schritt
3:
-
Ammoniumcarbonat
(5,78 g, 60,0 mmol, 8 Äq.)
und Kaliumcyanid (1,22 g, 18,80 mmol, 2,5 Äq.) wurden zu einer Lösung des
Ketons (2,01 g, 7,52 mmol) in Ethanol (80 ml) und Wasser (25 ml)
in einer Glasdruckflasche gegeben. Das Gemisch wurde 18 h auf 80
bis 90°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert, und der Rückstand
wurde mit Wasser behandelt und mit EtOAc (4 ×) extrahiert. Die vereinigten
organischen Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem
Na
2SO
4 getrocknet
und konzentriert, wobei sich das spektroskopisch reine Hydantoin
als ein weißer
Feststoff (2,34 g, Ausbeute 95%) ergab. MS (Elektrospray) m/e 338
(M+H), ber. für
C
19H
19N
3O
3, 337. Schritt
4:
-
Das
Hydantoin (2,28 g, 6,76 mmol) wurde in wässrigem NaOH (6 N, 60 ml) suspendiert
und 4 Tage auf 130°C
erwärmt.
Nach Beendigung der Hydrolyse (gemäß HPLC) wurde das Reaktionsgemisch
mit konz. HCl bis zu schwach sauer (pH ~6) neutralisiert. Die so
erhaltene Aufschlämmung
wurde filtriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet, wobei sich
4-Amino-1-(4-phenoxyphenyl)piperidin-4-carbonsäure (4-PhOAPPC) als
ein weißer
Feststoff (2,53 g, Ausbeute > 100%,
feucht und mit anorganischem Salz verunreinigt) ergab, der bei der
HPLC einen einzelnen Peak zeigte und direkt für den nächsten Schritt verwendet wurde.
MS (Elektrospray) m/e 313 (M+H), ber. für C
18H
20N
2O
3,
312. Schritt
5:
-
Die
rohe 4-PhOAPPC aus dem letzten Schritt wurde mit Fmoc-Cl (2,6 g,
1,25 Äq.)
in Dioxan (50 ml) und wässrigem,
10%igem Na2CO3 (50
ml) behandelt und über
Nacht kräftig
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um das Dioxan zu entfernen,
mit 6 N HCl bis zu schwach sauer (pH 6) neutralisiert und mit EtOAc
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen
und über
Na2SO4 getrocknet.
Die Entfernung des Lösungsmittels
ergab das Rohprodukt, das durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc
bis CH2Cl2/MeOH)
gereinigt wurde, wobei sich reine 4-PhOAPPC (2,18 g, Gesamtausbeute
für zwei
Schritte 60%) ergab. 1H-NMR (DMSO-d6): 7,87 (d, 2H), 7,72 (d, 2H), 7,38 (t,
2H), 7,30 (td, 4H), 7,02 (dt, 1H), 6,86-6,96 (m, 6H), 3,35 (m, 2H),
2,94 (t, 2H); MS (Elektrospray) m/e 535 (M+H), ber. für C33H30N2O5, 534.
-
BEISPIEL 22
-
Herstellung von Fmoc-4-amino-1-(2-methylphenyl)piperidin-4-carbonsäure (Fmoc-2-MeAppc-OH)
-
-
Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0)
(91 mg, 0,1 mmol) und Tri-o-tolylphosphin (122 mg, 0,4 mmol) wurden
zu einer Lösung
von 2-Iodtoluol (4,36 g, 2,5 ml, 20,0 mmol), 1,4-Dioxa-8-azaspiro[4.5]decan
(6,88 g, 6,2 ml, 48,1 mmol, 2,4 Äq.)
und Natrium-tert-butoxid (5,3 g, 55,2 mmol, 2,8 Äq.) in trockenem Dioxan (80
ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 26 h auf 90°C erwärmt. Das
so erhaltene Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um die Lösungsmittel
zu entfernen. Der Rückstand
wurde mit Wasser behandelt und mit EtOAc extrahiert. Die organischen
Extrakte wurden vereinigt, mit Salzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und konzentriert,
wobei sich ein braunes Öl
ergab. Dieses Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc,
95/5 bis 75/25) gereinigt, wobei das reine Produkt als ein schwach
gelber Feststoff (2,66 g, 57%) bereitgestellt wurde.
1H-NMR
(CDCl
3): 7,12-7,18 (m, 2H), 6,94-7,06 (m,
2H), 4,01 (s, 4H), 2,98 (t, 4H) und 1,88 (t, 4H). Schritt
2:
-
6
N Salzsäure
(35 ml) wurde zu einer Lösung
des Ketals (2,66 g, 11,4 mmol) in Aceton (70 ml) gegeben, und das
Reaktionsgemisch wurde über
Nacht auf 85°C
erwärmt.
Das so erhaltene Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um das Lösungsmittel
zu entfernen. Der Rückstand
wurde mit EtOAc verdünnt
und mit wässrigem
NaOH (6 N) neutralisiert. Die Schichten wurden getrennt, und die
wässrige
Schicht wurde mit EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen
Extrakte wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Na
2SO
4 getrocknet
und konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie
(Hexan/EtOAc, 90/10 bis 70/30) gereinigt, wobei sich das Produkt
als ein gelbes Öl
(2,04 g, 95%) ergab. MS (Elektrospray) m/e 190 (M+H), ber. für C
12H
15NO, 189. Schritt
3:
-
Ammoniumcarbonat
(4,69 g, 48,9 mmol, 6 Äq.)
und Kaliumcyanid (800 mg, 12,2 mmol, 1,5 Äq.) wurden zu einer Lösung des
Ketons (1,54 g, 8,15 mmol) in Ethanol (60 ml) und Wasser (20 ml)
in einer Glasdruckflasche gegeben. Das Gemisch wurde 18 h auf 80
bis 90°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Reaktionsgemisch wurde in Eiswasser (300 ml) gegeben und 30 min
kräftig
gerührt.
Der so erhaltene Niederschlag wurde unter Vakuum abfiltriert, sorgfältig mit
Wasser gewaschen und getrocknet, wobei sich das Hydantoin als ein
weißer
Feststoff (2,01 g, Ausbeute 95%) ergab. MS (Elektrospray) m/e 260
(M+H), ber. für
C
14H
17N
3O
2, 259. Schritt
4:
-
Di-tert-butyldicarbonat
(2,25 g, 10,32 mmol, 2,5 Äq.),
Triethylamin (0,63 ml, 460 mg, 4,54 mmol, 1,1 Äq.) und DMAP (36 mg, 0,29 mmol)
wurden nacheinander zu einer Suspension des Hydantoins (1,07 g,
4,13 mmol) in trockenem THF (25 ml) gegeben. Etwa 15 Minuten nach
der Zugabe verwandelte sich das Reaktionsgemisch in eine klare,
gelbe Lösung
und wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
wobei sich ein Feststoff ergab, der dann in EtOAc (300 ml) aufgenommen,
mit 1 N HCl (3 × 30
ml), gesättigtem,
wässrigem
Na
2CO
3 (2 × 30 ml)
und Salzlösung
(2 × 30
ml) gewaschen, über
wasserfreiem Na
2SO
4 getrocknet
und unter reduziertem Druck konzentriert wurde. Das hellgelbe Rohprodukt
wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc, 90/10 → 80/20)
gereinigt, wobei sich das reine Bis-Boc-Hydantoin als ein weißer Feststoff
(1,71 g, 90%) ergab. MS (Elektrospray) m/e 460 (M+H), ber. für C
24H
33N
3O
6, 459. Schritt
5:
-
Das
Bis-Boc-Hydantoin (1,71 g, 3,72 mmol) wurde in DME (23 ml) gelöst, wobei
sich eine klare Lösung ergab.
1 N NaOH (33 ml, 33 mmol) wurde zu dieser Lösung gegeben, und das Reaktionsgemisch
wurde über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt,
wobei sich ein ziemlich klares Gemisch ergab. Eine HPLC zeigte die
Beendigung der Reaktion an. Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem
Druck konzentriert, um das DME zu entfernen, und mit Et2O
extrahiert. Die so erhaltene wässrige
Schicht, die 4-Amino-1-(2-methylphenyl)piperidin-4-carbonsäure (2-MeAPPC)
enthielt, wurde ohne Reinigung mit 6 N HCl behandelt, um den pH-Wert
auf 11 bis 12 einzustellen. Diese Lösung (30 ml) wurde dann mit
1,4-Dioxan (30 ml) verdünnt
und mit Fmoc-Cl (1,28 g, 4,96 mmol, 1,3 Äq.) behandelt und über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
um das Dioxan zu entfernen, mit 1 N HCl neutralisiert und mit EtOAc
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen, über wasserfreiem Na2SO4 getrocknet und
konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc → CH2Cl2/MeOH) gereinigt,
wobei sich das reine Produkt als ein weißer Feststoff (1,09 g, Ausbeute
aus dem Bis-Boc-Hydantoin 64%) ergab. 1H-NMR
(DMSO-d6): 7,87 (d, 2H), 7,74 (d, 2H), 7,40
(td, 2H), 7,31 (td, 2H), 7,12 (m, 2H), 6,97 (d, 1H), 6,92 (td, 1H),
2,72-2,88 (m, 4H) und 2,22 (s, 3H); MS (Elektrospray) m/e 457 (M+H), ber.
für C28H28N2O4, 456.
-
BEISPIEL 23
-
Herstellung von Fmoc-4-amino-1-(2-isopropylphenyl)piperidin-4-carbonsäure (Fmoc-2-iPrAppc-OH)
-
-
Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0)
(180 mg, 0,197 mmol) und Tri-o-tolylphosphin (244 mg, 0,80 mmol)
wurden zu einer Lösung
von 1-Iod-2-isopropylbenzol (10,0 g, 40,7 mmol), 1,4-Dioxa-8-azaspiro[4.5]decan
(12,0 ml, 13,3 g, 93,0 mmol, 2,3 Äq.) und Natrium-tert-butoxid (10,0 g,
104,2 mmol, 2,6 Äq.)
in trockenem Dioxan (160 ml) gegeben, und das Reaktionsgemisch wurde
26 h auf 90°C
erwärmt.
Das so erhaltene Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um das Lösungsmittel
zu entfernen, mit Wasser behandelt und mit EtOAc extrahiert. Die
organischen Extrakte wurden vereinigt, mit Salzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und konzentriert,
wobei sich ein braunes Öl
ergab. Dieses Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc,
95/5 → 75/25)
gereinigt, wobei das reine Produkt als ein schwach gelber Feststoff
(3,61 g, Ausbeute 35%) bereitgestellt wurde. MS m/z 262 (M+H), ber.
für C
16H
23NO
2,
261. Schritt
2:
-
6
N Salzsäure
(45 ml) wurde zu einer Lösung
des Ketals (3,24 g, 12,4 mmol) in Aceton (90 ml) gegeben, und das
Reaktionsgemisch wurde über
Nacht unter Rückfluss
erhitzt. Das so erhaltene Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um
das Lösungsmittel
zu entfernen, und der Rückstand
wurde mit EtOAc verdünnt und
mit wässrigem
NaOH (6 N) neutralisiert. Die Schichten wurden getrennt, und die
wässrige
Schicht wurde mit EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen
Extrakte wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Na
2SO
4 getrocknet
und konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie
(Hexan/EtOAc, 90/10 → 70/30)
gereinigt, wobei sich das Produkt als ein gelbes Öl (2,42
g, 89%) ergab.
1H-NMR (CDCl
3):
7,27 (m, 1H), 7,04-7,19 (m, 3H), 3,58 (m, 1H), 3,20 (t, 4H), 2,60
(t, 4H) und 1,25 (d, 6H); MS m/z 218 (M+H), ber. für C
14H
19NO, 217. Schritt
3:
-
Ammoniumcarbonat
(8,1 g, 84,3 mmol, 8 Äq.)
und Kaliumcyanid (1,72 g, 26,5 mmol, 2,5 Äq.) wurden zu einer Lösung des
Ketons (2,30 g, 10,6 mmol) in Ethanol (90 ml) und Wasser (20 ml)
in einer Glasdruckflasche gegeben. Das Gemisch wurde 18 h auf 80
bis 90°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Reaktionsgemisch wurde in Eiswasser (400 ml) gegeben und 30 min
kräftig
gerührt.
Der so erhaltene Niederschlag wurde unter Vakuum abfiltriert, sorgfältig mit
Wasser gewaschen und getrocknet, wobei sich das Hydantoin als ein
weißer
Feststoff (2,78 g, Ausbeute 91%) ergab. MS m/z 288 (M+H), ber. für C
16H
21N
3O
2, 287. Schritt
4:
-
Di-tert-butyldicarbonat
(5,2 g, 24,24 mmol, 2,5 Äq.),
Triethylamin (1,5 ml, 1,07 g, 10,5 mmol, 1,1 Äq.) und DMAP (46 mg, 0,29 mmol)
wurden nacheinander zu einer Suspension des Hydantoins (2,74 g,
9,54 mmol) in trockenem THF (100 ml) gegeben. Etwa 15 Minuten nach
der Zugabe verwandelte sich das Reaktionsgemisch in eine klare,
gelbe Lösung
und wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
wobei sich ein Feststoff ergab, der dann in EtOAc (300 ml) aufgenommen,
mit Salzlösung
(3 × 30
ml) gewaschen, über
wasserfreiem Na
2SO
4 getrocknet
und unter reduziertem Druck konzentriert wurde. Das hellgelbe Rohprodukt
wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc, 90/10 → 80/20)
gereinigt, wobei sich das reine Bis-Boc-Hydantoin als ein weißer Feststoff
(4,39 g, Ausbeute 94%) ergab. MS m/z 488 (M+H), ber. für C
26H
37N
3O
6, 487. Schritt
5:
-
Das
Bis-Boc-Hydantoin (2,34 g, 4,8 mmol) wurde in DME (30 ml) gelöst, wobei
sich eine klare Lösung ergab.
1 N NaOH (45 ml, 45 mmol) wurde zu dieser Lösung gegeben, und das Reaktionsgemisch
wurde über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt,
wobei sich ein ziemlich klares Gemisch ergab. Eine HPLC zeigte die
Beendigung der Reaktion an. Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem
Druck konzentriert, um das DME zu entfernen, und mit Et2O
extrahiert. Die so erhaltene wässrige
Schicht, die 4-Amino-1-(2-isopropylphenyl)piperidin-4-carbonsäure (2-iPrAPPC)
enthielt, wurde ohne Reinigung mit 6 N HCl behandelt, um den pH-Wert auf
11 bis 12 einzustellen. Diese Lösung
(~45 ml) wurde dann mit 1,4-Dioxan (45 ml) verdünnt und mit Fmoc-Cl (1,78 g,
6,89 mmol, 1,5 Äq.)
behandelt und über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
um das Dioxan zu entfernen, mit 1 N HCl neutralisiert und mit EtOAc
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen, über wasserfreiem Na2SO4 getrocknet und
konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc → CH2Cl2/MeOH) gereinigt,
wobei sich das reine Produkt als ein weißer Feststoff (1,46 g, Ausbeute
aus dem Bis-Boc-Hydantoin 63%) ergab. HRMS m/z 507,2263, ber. für C30H32N2O4Na, 507,2260.
-
BEISPIEL 24
-
Herstellung von Fmoc-4-amino-1-(3-methylphenyl)piperidin-4-carbonsäure (Fmoc-3-MeAppc-OH)
-
-
Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0)
(91 mg, 0,1 mmol) und Tri-o-tolylphosphin (122 mg, 0,4 mmol) wurden
zu einer Lösung
von 3-Iodtoluol (4,36 g, 2,6 ml, 20,0 mmol), 1,4-Dioxa-8-azaspiro[4.5]decan
(6,88 g, 6,2 ml, 48,1 mmol, 2,4 Äq.)
und Natrium-tert-butoxid (5,3 g, 55,2 mmol, 2,8 Äq.) in trockenem Dioxan (80
ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 26 h auf 90°C erwärmt. Das
so erhaltene Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um das Lösungsmittel
zu entfernen. Der Rückstand
wurde mit Wasser behandelt und mit EtOAc extrahiert. Die organischen
Extrakte wurden vereinigt, mit Salzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und konzentriert,
wobei sich ein braunes Öl
ergab. Dieses Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc,
95/5 bis 75/25) gereinigt, wobei das reine Produkt als ein schwach
gelber Feststoff (3,21 g, 69%) bereitgestellt wurde. Schritt
2:
-
6
N Salzsäure
(10 ml) wurde zu einer Lösung
des Ketals (1,25 g, 5,36 mmol) in Aceton (20 ml) gegeben, und das
Reaktionsgemisch wurde über
Nacht unter Rückfluss
erhitzt. Das so erhaltene Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um
das Lösungsmittel
zu entfernen. Der Rückstand
wurde mit EtOAc verdünnt
und mit wässrigem
NaOH (6 N) neutralisiert. Die Schichten wurden getrennt, und die
wässrige
Schicht wurde mit EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen
Extrakte wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Na
2SO
4 getrocknet
und konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie
(Hexan/EtOAc, 90/10 bis 70/30) gereinigt, wobei sich das Produkt
als ein gelbes 61(843 mg, Ausbeute 83%) ergab. MS m/z 190 (M+H), ber.
für C
12H
15NO, 189. Schritt
3:
-
Ammoniumcarbonat
(3,09 g, 32,21 mmol, 8 Äq.)
und Kaliumcyanid (675 mg, 10,38 mmol, 2,5 Äq.) wurden zu einer Lösung des
Ketons (763 mg, 4,03 mmol) in Ethanol (45 ml) und Wasser (15 ml)
in einer Glasdruckflasche gegeben. Das Gemisch wurde 18 h auf 80
bis 90°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Reaktionsgemisch wurde in Eiswasser (200 ml) gegeben und 30 min
kräftig
gerührt.
Der so erhaltene Niederschlag wurde unter Vakuum abfiltriert, sorgfältig mit
Wasser gewaschen und getrocknet, wobei sich das Hydantoin als ein
weißer Feststoff
(930 mg, Ausbeute 89%) ergab. MS m/z 260 (M+H), ber. für C
14H
17N
3O
2, 259. Schritt
4:
-
Di-tert-butyldicarbonat
(1,64 g, 7,52 mmol, 2,5 Äq.),
Triethylamin (0,42 ml, 305 mg, 3,01 mmol, 1,0 Äq.) und DMAP (20 mg, 0,164
mmol) wurden nacheinander zu einer Suspension des Hydantoins (780
mg, 3,012 mmol) in trockenem THF (22 ml) gegeben. Etwa 5 Minuten
nach der Zugabe verwandelte sich das Reaktionsgemisch in eine klare,
gelbe Lösung
und wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
wobei sich ein Feststoff ergab, der dann in EtOAc (300 ml) aufgenommen,
mit Salzlösung
(3 × 30
ml) gewaschen, über
wasserfreiem Na
2SO
4 getrocknet
und unter reduziertem Druck konzentriert wurde. Das hellgelbe Rohprodukt
wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc, 90/10 → 80/20)
gereinigt, wobei sich das reine Bis-Boc-Hydantoin als ein weißer Feststoff
(1,37 g, quantitativ) ergab. HRMS m/z 482,2261 (M+Na), ber. für C
24H
33N
3O
6Na, 482,2267. Schritt
5:
-
Das
Bis-Boc-Hydantoin (1,29 g, 2,818 mmol) wurde in DME (20 ml) gelöst, wobei
sich eine klare Lösung
ergab. 1 N NaOH (25 ml, 25 mmol) wurde zu dieser Lösung gegeben,
und das Reaktionsgemisch wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt,
wobei sich ein ziemlich klares Gemisch ergab. Eine HPLC zeigte die Beendigung
der Reaktion an. Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck
konzentriert, um das DME zu entfernen, und mit Et2O
extrahiert. Die so erhaltene wässrige
Schicht, die 4-Amino-1-(3-methylphenyl)piperidin-4-carbonsäure (3-MeAPPC)
enthielt, wurde ohne Reinigung mit 6 N. HCl behandelt, um den pH-Wert
auf 11 bis 12 einzustellen. Diese Lösung (30 ml) wurde dann mit
1,4-Dioxan (30 ml) verdünnt
und mit Fmoc-Cl (1,46 mg, 5,65 mmol, 2,0 Äq.) behandelt und über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
um das Dioxan zu entfernen, mit 1 N HCl neutralisiert und mit EtOAc
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Na2SO4 getrocknet
und konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie
(Hexan/EtOAc → CH2Cl2/MeOH) gereinigt,
wobei sich das reine Produkt als ein weißer Feststoff (1,002 g, Ausbeute
aus dem Bis-Boc-Hydantoin 78%) ergab. HRMS m/z 479,1940 (M+Na),
ber. für
C28H28N2O4Na, 479,1947.
-
BEISPIEL 25
-
Herstellung von Fmoc-4-amino-1-(3-methoxyphenyl)piperidin-4-carbonsäure (Fmoc-3-MeOAppc-OH)
-
-
Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0)
(91 mg, 0,1 mmol) und Tri-o-tolylphosphin (122 mg, 0,4 mmol) wurden
zu einer Lösung
von 3-Iodanisol (4,68 g, 2,4 ml, 20,0 mmol), 1,4-Dioxa-8-azaspiro[4.5]decan
(6,2 ml, 6,88 g, 48,1 mmol, 2,4 Äq.)
und Natrium-tert-butoxid (5,3 g, 55,2 mmol, 2,8 Äq.) in trockenem Dioxan (80
ml) gegeben, und das Reaktionsgemisch wurde 26 h auf 90°C erwärmt. Das
so erhaltene Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um das Lösungsmittel
zu entfernen, und der Rückstand
wurde mit Wasser behandelt und mit EtOAc extrahiert. Die organischen
Extrakte wurden vereinigt, mit Salzlösung gewaschen, über Na
2SO
4 getrocknet und
konzentriert, wobei sich ein braunes Öl ergab. Dieses Rohprodukt
wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc, 95/5 bis 75/25) gereinigt,
wobei das reine Produkt als ein schwach gelber Feststoff (3,10 g,
Ausbeute 62%) bereitgestellt wurde. MS m/z (M+H), 250 (M+H), ber.
für C
14H
19NO
3,
249. Schritt
2:
-
6
N Salzsäure
(45 ml) wurde zu einer Lösung
des Ketals (3,10 g, 12,45 mmol) in Aceton (90 ml) gegeben, und das
Reaktionsgemisch wurde über
Nacht unter Rückfluss
erhitzt. Das so erhaltene Reaktionsgemisch wurde konzentriert, um
das Lösungsmittel
zu entfernen. Der Rückstand
wurde mit EtOAc verdünnt
und mit wässrigem
NaOH (6 N) neutralisiert. Die Schichten wurden getrennt, und die
wässrige
Schicht wurde mit EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen
Extrakte wurden mit Salzlösung
gewaschen, über
Na
2SO
4 getrocknet
und konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie
(Hexan/EtOAc, 90/10 bis 70/30) gereinigt, wobei sich das Produkt
als ein gelbes Öl
(2,53 g, Ausbeute 99%) ergab.
1H-NMR (CDCl
3): 7,20 (m, 1H), 6,58 (d, 1H), 6,39-6,56
(m, 2H), 3,80 (s, 3H), 3,59 (m, 4H) und 2,58 (m, 4H). Schritt
3:
-
Ammoniumcarbonat
(6,77 g, 70,52 mmol, 8 Äq.)
und Kaliumcyanid (1,14 g, 17,6 mmol, 2,0 Äq.) wurden zu einer Lösung des
Ketons (1,81 g, 8,82 mmol) in Ethanol (60 ml) und Wasser (20 ml)
in einer Glasdruckflasche gegeben. Das Gemisch wurde 18 h auf 80
bis 90°C
erwärmt.
Das abgekühlte
Reaktionsgemisch wurde in Eiswasser (200 ml) gegeben und 30 min
kräftig
gerührt.
Der so erhaltene Niederschlag wurde unter Vakuum abfiltriert, sorgfältig mit
Wasser gewaschen und getrocknet, wobei sich das Hydantoin als ein
weißer
Feststoff (2,23 g, Ausbeute 92%) ergab. MS m/z 276 (M+H), ber. für C
14H
17N
3O
3, 275. Schritt
4:
-
Di-tert-butyldicarbonat
(2,18 g, 10,0 mmol, 2,5 Äq.),
Triethylamin (0,62 ml, 445 mg, 4,4 mmol, 1,1 Äq.) und DMAP (20 mg, 0,164
mmol) wurden nacheinander zu einer Suspension des Hydantoins (1,10
g, 4,00 mmol) in trockenem THF (50 ml) gegeben. Etwa 15 Minuten
nach der Zugabe verwandelte sich das Reaktionsgemisch in eine klare,
gelbe Lösung
und wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
wobei sich ein Feststoff ergab, der dann in EtOAc (300 ml) aufgenommen,
mit Salzlösung
(3 × 30
ml) gewaschen, über
wasserfreiem Na2SO4 getrocknet
und unter reduziertem Druck konzentriert wurde. Das hellgelbe Rohprodukt
wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc, 90/10 → 80/20)
gereinigt, wobei sich das reine Bis-Boc-Hydantoin als ein weißer Feststoff
(1,90 g, quantitativ) ergab. 1H-NMR (CDCl3): 7,16 (t, 1H), 6,57 (d, 1H), 6,24 (s,
1H), 6,19 (d, 1H), 3,77 (s, 3H), 1,58 (s, 9H), 1,42 (s, 9H); MS
m/z 476 (M+H), ber. für
C24H33N3O7, 475.
-
-
Das
Bis-Boc-Hydantoin (1,06 g, 2,23 mmol) wurde in DME (20 ml) gelöst, wobei
sich eine klare Lösung ergab.
1 N NaOH (20 ml, 20 mmol) wurde zu dieser Lösung gegeben, und das Reaktionsgemisch
wurde über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt,
wobei sich ein ziemlich klares Gemisch ergab. Eine HPLC zeigte die
Beendigung der Reaktion an. Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem
Druck konzentriert, um das DME zu entfernen, und mit Et2O
extrahiert. Die so erhaltene wässrige
Schicht, die 4-Amino-1-(3-methoxyphenyl)piperidin-4-carbonsäure (3-MeOAPPC)
enthielt, wurde ohne Reinigung mit 6 N HCl behandelt, um den pH-Wert auf
11 bis 12 einzustellen. Diese Lösung
(35 ml) wurde dann mit 1,4-Dioxan (35 ml) verdünnt und mit Fmoc-Cl (755 mg,
2,93 mmol, 1,3 Äq.)
behandelt und über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter reduziertem Druck konzentriert,
um das Dioxan zu entfernen, mit 1 N HCl neutralisiert und mit EtOAc
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung gewaschen, über wasserfreiem Na2SO4 getrocknet und
konzentriert. Das Rohprodukt wurde durch Flashchromatographie (Hexan/EtOAc → CH2Cl2/MeOH) gereinigt,
wobei sich das reine Produkt als ein weißer Feststoff (668 mg, Ausbeute
aus dem Bis-Boc-Hydantoin 63%) ergab. 1H-NMR
(CDCl3): 7,83 (d, 2H), 7,72 (d, 2H), 7,41
(td, 2H), 7,34 (dt, 2H), 7,16 (t, 1H), 6,52 (d, 1H), 6,42 (s, 1H),
6,36 (d, 1H), 4,25 (m, 3H), 3,68 (s, 3H), 3,23-3,40 (m, 2H), 2,96
(t, 2H) und 1,86-2,18 (m, 4H). HRMS m/z 495,1901 (M+Na), ber. für C28H28N2O5Na, 495,1896.
-
BEISPIEL 26
-
Herstellung von Fmoc-1-amino-4-cyclohexylcyclohexan-1-carbonsäure (Fmoc-Achc-OH)
-
-
Ein
Gemisch aus 4-Cyclohexylcyclohexanon (3,00 g, 16,6 mmol), Kaliumcyanid
(1,63 g, 25,0 mmol), Ammoniumcarbonat (9,59 g, 99,8 mmol), Ethanol
(75 ml) und Wasser (15 ml) in einem verschlossenen, dickwandigen
Druckkolben wurde 15 Stunden in einem Ölbad mit 80°C erwärmt. Nach dem Abkühlen auf
Raumtemperatur wurde die weiße
Aufschlämmung
in Eiswasser gegossen und bei Raumtemperatur einige Stunden gerührt. Filtration
und Trocknen an der Luft ergaben Hydantoin (6,10 g, noch feucht,
Ausbeute > 100%) als einen
weißen
Feststoff.
1H-NMR (DMSO-d
6): δ 10,52 (1H,
breit, NH), 8,43 (1H, breites s, NH), 0,80-1,80 (20H, m). LRMS (APCI):
C
14H
22N
2O
2, ber.: 250; beobachtet: 249 (M-H), 251
(M+H). Schritt
2:
-
Ein
Gemisch aus Hydantoin (1,39 g, 5,55 mmol) und 6 N Natriumhydroxidlösung (50
ml) in einem verschlossenen, dickwandigen Druckkolben wurde 2 Tage
in einem Ölbad
mit 130°C
erwärmt.
Das Reaktionsgemisch wurde in einem Eisbad abgekühlt und unter Verwendung von
konzentrierter Salzsäure
auf einen pH-Wert von ~7 neutralisiert. Die weiße Aufschlämmung wurde filtriert, und
die Niederschläge
wurden mit Wasser gespült,
wobei sich rohe 1-Amino-4-cyclohexylcyclohexan-1-carbonsäure (48,3
g, feucht und anorganische Salze enthaltend, Ausbeute > 100%) ergab. LRMS
(Elektrospray): C13H23NO2, ber.: 225; beobachtet: 226 (M+H).
-
-
Ein
Gemisch aus roher 1-Amino-4-cyclohexylcyclohexan-1-carbonsäure (48,3
g, theoretisch 5,55 mmol), Triethylamin (1,0 ml, 7,17 mmol) und
9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat (Fmoc-OSu, 2,43 g, 7,20 mmol)
in Acetonitril (75 ml) und Wasser (75 ml) wurde bei Raumtemperatur
24 Stunden gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert, um den größten Teil
des Acetonitrils zu entfernen, mit 10%iger, wässriger Citronensäurelösung auf
einen pH-Wert von ~3 angesäuert,
und die weiße
Emulsion wurde dreimal mit Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Wasser und Salzlösung gewaschen
und über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Konzentrieren ergaben
ein rohes Öl,
das durch Säulenchromatographie
(mit 1 → 5 → 8% Methanol/Methylenchlorid
eluiert) gereinigt wurde, wobei sich Fmoc-1-amino-4-trans-cyclohexylcyclohexan-1-carbonsäure (250
mg, Ausbeute für
zwei Schritte 10%) ergab. HRMS (FAB): C28H34NO4 (M+H), ber.:
448,2488; beobachtet: 448,2497.
-
BEISPIEL 27
-
Herstellung von Fmoc-1-amino-4,4-diphenylcyclohexan-1-carbonsäure (Fmoc-Adpc-OH)
-
-
Ein
Gemisch aus 4,4-Diphenylcyclohexanon (durch Hydrierung von 4,4-Diphenylcyclohexenon
gemäß den Verfahren
von Freeman, P. K., et al., J. Org. Chem. 1989, 54, 782–789, hergestellt)
(1,55 g, 6,19 mmol), Kaliumcyanid (0,65 g, 9,97 mmol), Ammoniumcarbonat
(3,60 g, 37,5 mmol), Ethanol (48 ml) und Wasser (12 ml) in einem verschlossenen,
dickwandigen Druckkolben wurde 24 Stunden in einem Ölbad mit
80°C erwärmt. Nach
dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die weiße Aufschlämmung in Eiswasser gegossen
und bei Raumtemperatur einige Stunden gerührt. Filtration und Trocknen
an der Luft ergaben Hydantoin (1,89 g, Ausbeute 95%) als einen weißen Feststoff.
1H-NMR (DMSO-d
6): δ 10,57 (1H,
breit, NH), 8,59 (1H, breites s, NH), 7,00-7,50 (10H, m, Phenyl).
LRMS (Elektrospray): C
20H
20N
2O
2, ber.: 320; beobachtet:
319 (M-H). Schritt
2:
-
Ein
Gemisch aus Hydantoin (1,88 g, 5,87 mmol), Bariumhydroxidmonohydrat
(5,60 g, 29,6 mmol) und Wasser (100 ml, sehr verdünnt!) in
einem verschlossenen, dickwandigen Druckkolben wurde 2 Tage in einem Ölbad mit
105°C erwärmt. Noch
mehr Bariumhydroxidmonohydrat (5,60 g, 29,6 mmol) wurde zugegeben,
und das Gemisch wurde weitere 24 Stunden in einem Ölbad mit
105°C erwärmt. Das
Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und unter Verwendung von
4 N Schwefelsäure
auf einen pH-Wert von ~3 angesäuert,
während
es kräftig
gerührt
wurde. Die Suspension wurde in einem siedenden Wasserbad zwei Stunden gerührt und
auf Raumtemperatur abgekühlt.
Die weiße
Suspension wurde filtriert, und die Niederschläge wurden mit Wasser gespült. Die
vereinigten Filtrate und Waschlösungen
wurden im Vakuum auf ~30 ml konzentriert. Neutralisation mit konzentrierter
Ammoniumhydroxidlösung
ergab weiße
Niederschläge,
die abfiltriert, mit Wasser gewaschen und über Nacht im Vakuum getrocknet
wurden, wobei sich rohe 1-Amino-4,4-diphenylcyclohexan-1-carbonsäure (0,52
g, Ausbeute 30%) als ein weißer
Feststoff ergab. LRMS (Elektrospray): C
19H
21NO
2, ber.: 295;
beobachtet: 294 (M-H), 296 (M+H). Schritt
3:
-
Ein
Gemisch aus roher 1-Amino-4,4-diphenylcyclohexan-1-carbonsäure (510
mg, 1,73 mmol), Triethylamin (0,37 ml, 2,65 mmol) und 9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat
(Fmoc-OSu, 880 mg, 2,61 mmol) in Acetonitril (25 ml) und Wasser
(25 ml) wurde bei Raumtemperatur über Nacht gerührt. Eine
DC-Analyse des Reaktionsgemisches zeigte das Vorhandensein von Aminosäureausgangsmaterial
an. 9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat (200 mg) und Acetonitril
(5 ml) wurden zugegeben, und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur
weitere 24 Stunden gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde im Vakuum konzentriert, um den größten Teil
des Acetonitrils zu entfernen, mit 10%iger, wässriger Citronensäurelösung auf
einen pH-Wert von ~3 angesäuert,
und die weiße
Emulsion wurde dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Wasser und Salzlösung gewaschen
und über
Natriumsulfat getrocknet. Filtration und Konzentrieren ergaben ein
rohes Öl,
das durch Säulenchromatographie
(mit 1 → 4 → 8% Methanol/Methylenchlorid
eluiert) gereinigt wurde, wobei sich Fmoc-1-amino-4,4-diphenylcyclohexan-1-carbonsäure (350
mg, Ausbeute 39%) als ein weißer
Feststoff ergab. HRMS (FAB): C34H32NO4 (M+H), ber.:
518,2331; beobachtet: 518,231.
-
BEISPIEL 28
-
Herstellung von Fmoc-1-amino-4-trans-t-butylcyclohexan-1-carbonsäure (Fmoc-Abc-OH)
-
-
Ein
Gemisch aus 4-t-Butylcyclohexanon (2,00 g, 13,0 mmol), Kaliumcyanid
(1,27 g, 19,5 mmol), Ammoniumcarbonat (7,48 g, 77,8 mmol), Ethanol
(60 ml) und Wasser (12 ml) in einem verschlossenen, dickwandigen
Druckkolben wurde 15 Stunden in einem Ölbad mit 80°C erwärmt. Nach dem Abkühlen auf
Raumtemperatur wurde die weiße
Aufschlämmung
in Eiswasser gegossen und bei Raumtemperatur einige Stunden gerührt. Filtration
ergab Hydantoin (2,78 g, Ausbeute 96%) als einen weißen Feststoff,
der in dem nächsten Schritt
als Rohmaterial verwendet wurde. 1H-NMR
(DMSO-d6): δ 10,52 (1H, breit, NH), 8,50
(1H, breites s, NH), 0,81 (9H, s, t-Bu).
-
-
Ein
Gemisch aus Hydantoin (2,78 g, 12,4 mmol), Bariumhydroxidmonohydrat
(11,74 g, 62,0 mmol) und Wasser (50 ml) in einem verschlossenen,
dickwandigen Druckkolben wurde 2 Tage in einem Ölbad mit 120°C erwärmt. Das
Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und unter Verwendung von
4 N Schwefelsäure
auf einen pH-Wert von ~3 angesäuert,
während
es kräftig
gerührt
wurde. Die Suspension wurde in einem siedenden Wasserbad eine Stunde
gerührt
und auf Raumtemperatur abgekühlt.
Die weiße
Suspension wurde filtriert, und die Niederschläge wurden mit Wasser gespült. Die
vereinigten Filtrate und Waschlösungen
wurden im Vakuum auf ~30 ml konzentriert. Neutralisation mit konzentrierter
Ammoniumhydroxidlösung
ergab weiße
Niederschläge,
die abfiltriert, mit Wasser gewaschen und über Nacht im Vakuum getrocknet wurden,
wobei sich 1-Amino-4-trans-t-butylcyclohexan-1-carbonsäure (2,10
g, Ausbeute 85%) als ein weißer Feststoff
ergab. Schritt
3:
-
Ein
Gemisch aus roher 1-Amino-4-trans-t-butylcyclohexyl-1-carbonsäure (2,10
g, 10,54 mmol) und 9-Fluorenylmethylsuccinimidylcarbonat (Fmoc-OSu,
6,33 g, 7,20 mmol) in Dioxan (150 ml) und 10%iger Natriumcarbonatlösung (120
ml) wurde bei Raumtemperatur 24 Stunden gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde im
Vakuum konzentriert, um den größten Teil
des Dioxans zu entfernen, mit 3 N HCl auf einen pH-Wert von ~3 angesäuert, und
die weiße
Emulsion wurde zweimal mit Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit Wasser und Salzlösung gewaschen
und über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Konzentrieren ergaben
ein Rohmaterial, das durch Säulenchromatographie
(mit 1 → 4 → 5% Methanol/Methylenchlorid
eluiert) gereinigt wurde, wobei sich Fmoc-1-amino-4-trans-t-butylcyclohexan-1-carbonsäure (1,42
g, Ausbeute 32%) ergab. HRMS (FAB): C26H32NO4 (M+H), ber.:
422,2331; beobachtet: 422,23.
-
BEISPIEL 29
-
Herstellung von Fmoc-Linker-BHA-Harz
-
Man
ließ ein
vernetztes Harz aus Benzhydrylamincopolystyrol – 1% Divinylbenzol (10,0 g,
9,3 mÄq., Siebgröße 100 bis
200 ASTM, Advanced ChemTech) in 100 ml CH2Cl2 quellen, es wurde abfiltriert und nacheinander
mit jeweils 100 ml CH2Cl2,
6% DIPEA/CH2Cl2 (zweimal),
CH2Cl2 (zweimal)
gewaschen. Das Harz wurde mit p-[(R,S)-α-[1-(9H-Fluoren-9-yl)methoxyformamido]-2,4-dimethoxybenzyl]phenoxyessigsäure (Fmoc-Linker)
(7,01 g, 13,0 mmol), N-Hydroxybenzotriazol (2,16 g, 16,0 mmol) und
Diisopropylcarbodiimid (2,04 ml, 13,0 mmol) in 100 ml 25% DMF/CH2Cl2 24 Stunden bei
Raumtemperatur behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander
mit jeweils 100 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol (zweimal), DMF und CH2Cl2 (dreimal) gewaschen. Eine Ninhydrinanalyse
nach Kaiser war negativ. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei
sich 16,12 g Fmoc-Linker-BHA-Harz
ergab. Von einem Teil dieses Harzes (3,5 mg) wurde die Schutzgruppe
Fmoc abgespalten, und eine quantitative UV-Analyse zeigte eine Beladung
von 0,56 mmol/g.
-
BEISPIEL 30
-
Herstellung
von
Bu-His-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-His (Trt) (300 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Buttersäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 600 mg
Bu-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Bu-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl
Ethandithiol, 40 μl
Dimethylsulfid, 120 μl
Anisol und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 130 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 52 mg (34%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C38H50N12O6, ber.: 770, beobachtet: m/z (771 M+H).
-
BEISPIEL 31
-
Penta-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 580
mg Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 145 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 61 mg (36%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H60N10O6, ber.: 849, beobachtet: m/z (850 M+H).
-
BEISPIEL 32
-
Phenylacetyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit Phenylessigsäure
(82 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol) in DMF behandelt.
Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal), Isopropanol
und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 620
mg Phenylacetyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Phenylacetyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol und
4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 155 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 55 mg (31%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C49H58N10O6, ber.: 883, beobachtet: m/z (884 M+H).
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BEISPIEL 33
-
Bu-Carbamoyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit n-Butylisocyanat (5 Äq.) in 6% DIPEA/DMF 12 Stunden
behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit jeweils
20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 550
mg Butylharnstoff-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Butylharnstoff-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol und
4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 135 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 55 mg (31%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H61N11O6, ber.: 864, beobachtet: m/z (865 M+H).
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BEISPIEL 34
-
Herstellung
von
Penta-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehenden Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Vier
Kopplungszyklen wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Trp (260
mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg,
0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6
mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und
HBTU (226 mg, 0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit jeweils
20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 600
mg Pentyl-Tetrapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Tetrapeptid-Harz wurde mit 40 μl Dimethylsulfid, 120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure bei
Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert, mit
~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 110 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Material wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 40 mg (25%) eines weißen Pulvers
ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C44H57N9O5, ber.: 792, beobachtet: m/z (793 M+H).
-
BEISPIEL 35
-
Penta-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2
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Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-2-Nal (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 580 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 145 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 61 mg (36%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C48H61N9O6, ber.: 860, beobachtet: m/z (861 M+H).
-
BEISPIEL 36
-
Bu-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(2)Nal (265 mg, 0,6 mmol) und
HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Essigsäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 600
mg Butyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Butyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 144 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 55 mg (32%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C47H59N9O6, ber.: 846, beobachtet: m/z (847 M+H).
-
BEISPIEL 37
-
Ac-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(2)Nal(265 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Essigsäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 620
mg Ac-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Ac-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl
Ethandithiol, 40 μl
Dimethylsulfid, 120 μl
Anisol und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 150 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 62 mg (38%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C45H55N9O6, ber.: 818, beobachtet: m/z (819 M+H).
-
BEISPIEL 38
-
Bu-Carbamoyl-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(2)Nal (265 mg, 0,6 mmol) und
HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit n-Butylisocyanat (5 Äq.) in 6% DIPEA/DMF 12 Stunden
behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit jeweils
20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 550
mg Butylcarbamoyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Butylcarbamoyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol und
4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 135 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 55 mg (31%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C48H62N10O6, ber.: 875, beobachtet: m/z (876 M+H).
-
BEISPIEL 39
-
Benzoyl-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(2)Nal (265 mg, 0,6 mmol) und
HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit Benzoesäureanhydrid
in 6% DIPEA/DMF 12 Stunden behandelt. Das Harz wurde abfiltriert
und nacheinander mit jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal), Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal) gewaschen. Das Harz wurde unter
Vakuum getrocknet, wobei sich 570 mg Benzoyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Benzoyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 130 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 50 mg (28%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C50H57N9O6, ber.: 880, beobachtet: m/z (881 M+H).
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BEISPIEL 40
-
3-Carboxylpropanoyl-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(2)Nal (265 mg, 0,6 mmol) und
HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit Bernsteinsäure
(71 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol) in DMF behandelt.
Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal), Isopropanol
und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 550
mg 3-Carboxypropanoyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
3-Carboxypropanoyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol,
40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 136 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 52 mg (30%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C47H57N9O8, ber.: 876, beobachtet: m/z (877 M+H).
-
BEISPIEL 41
-
Phenylacetyl-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(2)Nal (265 mg, 0,6 mmol) und
HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit Phenylessigsäure
(82 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol) in DMF behandelt.
Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal), Isopropanol
und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 580
mg Phenylacetyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Phenylacetyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol und
4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 132 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 49 mg (29%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C51H59N9O6, ber.: 894, beobachtet: m/z (895 M+H).
-
BEISPIEL 42
-
Penta-4-ClApc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-4-ClApc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 620 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 141 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 45 mg (26%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H59N10O6Cl, ber.: 883, beobachtet: m/z (884 M+H).
-
BEISPIEL 43
-
Penta-4-HOApc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-4-HOApc (280 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 620 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
-
Die
Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 150 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 55 mg (31%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H60N10O7, ber.: 865, beobachtet: m/z (866 M+H).
-
BEISPIEL 44
-
Penta-4-MeOApc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-4-MeOApc (300 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
-
Das
Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1 geführt, mit
CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 610
mg Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 152 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 59 mg (33%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C47H62N10O7, ber.: 879, beobachtet: 880 m/z (M+H).
-
BEISPIEL 45
-
Penta-3-MeOApc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-3-MeOApc (300 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 610 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 152 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 59 mg (33%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C47H62N10O7, ber.: 879, beobachtet: 880 m/z (M+H).
-
BEISPIEL 46
-
Penta-4-EtOApc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-4-EtOApc (320 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 615 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 160 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 63 mg (35%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C45H64N10O7, ber.: 893, beobachtet: 894 m/z (M+H).
-
BEISPIEL 47
-
Penta-4-iPrOApc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-4-iPrOApc (285 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt.
-
Das
Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal), Isopropanol
und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 600
mg Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 140 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 45 mg (26%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C49H66N10O7, ber.: 907, beobachtet: m/z (908 M+H).
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BEISPIEL 48
-
Penta-4-MeApc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-4-MeApc (280 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 590 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 139 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 51 mg (30%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C47H62N10O6, ber.: 863, beobachtet: m/z (864 M+H).
-
BEISPIEL 49
-
Penta-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-Sar-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Sar (187 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 620
mg Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 175 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm) gereinigt und
mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN)
in 60 min, Fließgeschwindigkeit
8 ml/min, Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch
Analyse mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen
abgetrennt, vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 69 mg (40%)
eines weißen,
amorphen Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen.
LR-Elektrospray:
C47H62N10O6, ber.: 863, beobachtet: 864 m/z (M+H).
-
BEISPIEL 50
-
Penta-Apc-(D)Phe-Arg-N-methyl-(2)Nal-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (700 mg, 0,385 mmol), das unter Verwendung
des Verfahrens in Beispiel 29 hergestellt wurde, wurde unter Verwendung
der DIC/HOBT-Kopplungsbedingungen
einer Festphasensynthese unterzogen, und die Waschschritte wurden,
wie in Vorschrift 1 gezeigt, durchgeführt. Alle Aminosäurekopplungen
wurden unter Verwendung von DIC (5 Äq.) und HOBT (2,5 Äq.) als
die Kopplungsreagenzien und der Fmoc-Aminosäure (2,5 Äq.) durchgeführt. Das
Harz wurde nach jeder Peptidkopplung den Waschschritten 1 bis 6,
wie in Vorschrift 1 gezeigt, unterzogen. Zwei Kopplungszyklen wurden
mit jeweils Fmoc-Gly (286 mg, 0,96 mmol), gefolgt von Fmoc-(2)Nal
(421 mg, 0,96 mmol) durchgeführt.
Nach der Fmoc-Entfernung von dem 2-Nah-Rest wurde das so erhaltene
Amin unter Verwendung von 2-Nitrobenzolsulfonylchlorid (5 Äq., 426
mg, 1,93 mmol) und DIPEA (5 Äq.)
als die Base in DMF in dessen 2-Nitrobenzolsulfonylderivat umgewandelt.
Die Waschschritte wurden unter Verwendung von DMF (6 × 30 ml),
gefolgt von CH2Cl2 (3 × 30 ml)
durchgeführt, und
das Harz wurde unter Vakuum getrocknet. Das erhaltene Sulfonamid
wurde unter Verwendung von Triphenylphosphin (5 Äq., 505 mg, 1,93 mmol), N,N- Diethylazodicarboxylat
(5 Äq.,
303 μl,
1,93 mmol) und Methanol (10 Äq.,
156 μl,
3,85 mmol) in THF methyliert. Die Waschschritte wurden unter Verwendung
von THF (6 × 30
ml), gefolgt von CH2Cl2 (5 × 30 ml)
durchgeführt,
und das Harz wurde unter Vakuum getrocknet. Die 2-Nitrobenzolsulfonylgruppe
wurde dann unter Verwendung von 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]undec-7-en (3 Äq., 173 μl, 1,16 mmol)
und 2-Mercaptoethanol (5 Äq.,
135 μl,
1,93 mmol) in DMF entfernt. Die Waschschritte wurden unter Verwendung
von DMF (3 × 30
ml), Isopropanol (3 × 30
ml), gefolgt von Ethylether (3 × 30
ml) durchgeführt, und
das Harz wurde unter Vakuum getrocknet. Der so erhaltene N-Me-(2)Nal-Rest
wurde drei Kopplungszyklen mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Arg
(Pmc) (638 mg, 0,96 mmol), Fmoc-(D)Phe
(373 mg, 0,96 mmol) und Fmoc-Apc (170 mg, 0,96 mmol) unterzogen.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1 geführt, mit
CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 300 μl
Valeriansäureanhydrid
und 245 μl
Pyridin in 15 ml DMF 5 h behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und
nacheinander mit jeweils 30 ml DMF (dreimal), Isopropanol, CH2Cl2 (dreimal) und
Ethylether (dreimal) gewaschen. Das so erhaltene Pentyl-Peptid-Harz
wurde unter Vakuum getrocknet und mit 7 ml 60% Trifluoressigsäure in CH2Cl2, 1% Wasser und
615 ml Triethylsilan (10 Äq., 3,85
mmol) 160 Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert, mit ~5
bis 7 ml CH2Cl2 gewaschen,
und die Filtrate wurden auf einer Schnellvakuumpumpe von Savant
konzentriert, wobei sich das Rohprodukt ergab.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 30 mg (~10%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C49H63N9O6, ber.: 873, beobachtet: m/z (874 M+H).
-
BEISPIEL 51
-
Penta-Apc-(D)Phe-Arg-N-methyl(2)-Nal-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (700 mg, 0,385 mmol), das unter Verwendung
des Verfahrens in Beispiel 29 hergestellt wurde, wurde unter Verwendung
der DIC/HOBT-Kopplungsbedingungen
einer Festphasensynthese unterzogen, und die Waschschritte wurden,
wie in Vorschrift 1 gezeigt, durchgeführt. Alle Aminosäurekopplungen
wurden unter Verwendung von DIC (5 Äq.) und HOBT (2,5 Äq.) als
die Kopplungsreagenzien und der Fmoc-Aminosäure (2,5 Äq.) durchgeführt. Das
Harz wurde nach jeder Peptidkopplung den Waschschritten 1 bis 6,
wie in Vorschrift 1 gezeigt, unterzogen. Ein Kopplungszyklus wurde
mit Fmoc-(2)Nal (421 mg, 0,96 mmol) durchgeführt. Nach der Fmoc-Entfernung
von dem (2)Nal-Rest wurde das so erhaltene Amin unter Verwendung
von 2-Nitrobenzolsulfonylchlorid
(5 Äq.,
426 mg, 1,93 mmol) und DIPEA (5 Äq.)
als die Base in DMF in dessen 2-Nitrobenzolsulfonylderivat umgewandelt.
Die Waschschritte wurden unter Verwendung von DMF (6 × 30 ml),
gefolgt von CH2Cl2 (3 × 30 ml)
durchgeführt,
und das Harz wurde unter Vakuum getrocknet. Das erhaltene Sulfonamid
wurde unter Verwendung von Triphenylphosphin (5 Äq., 505 mg, 1,93 mmol), N,N-Diethylazodicarboxylat
(5 Äq.,
303 μl,
1,93 mmol) und Methanol (10 Äq.,
156 μl,
3,85 mmol) in THF methyliert. Die Waschschritte wurden unter Verwendung
von THF (6 × 30
ml), gefolgt von CH2Cl2 (5 × 30 ml)
durchgeführt, und
das Harz wurde unter Vakuum getrocknet. Die 2-Nitrobenzolsulfonylgruppe wurde dann
unter Verwendung von 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]undec-7-en (3 Äq., 173 μl, 1,16 mmol)
und 2-Mercaptoethanol (5 Äq.,
135 μl,
1,93 mmol) in DMF entfernt. Die Waschschritte wurden unter Verwendung
von DMF (3 × 30
ml), Isopropanol (3 × 30
ml), gefolgt von Ethylether (3 × 30
ml) durchgeführt,
und das Harz wurde unter Vakuum getrocknet. Der so erhaltene N-Me-(2)Nal-Rest
wurde drei Kopplungszyklen mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Arg
(Pmc) (638 mg, 0,96 mmol), Fmoc-(D)Phe (373 mg, 0,96 mmol) und Fmoc-Apc
(170 mg, 0,96 mmol) unterzogen. Das Peptidharz wurde durch die Schritte
1 bis 5 der Vorschrift 1 geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 300 μl Valeriansäureanhydrid
und 245 μl
Pyridin in 15 ml DMF 5 h behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und
nacheinander mit jeweils 30 ml DMF (dreimal), Isopropanol, CH2Cl2 (dreimal) und
Ethylether (dreimal) gewaschen. Das so erhaltene Pentyl-Peptid-Harz
wurde unter Vakuum getrocknet und mit 7 ml 60% Trifluoressigsäure in CH2Cl2, 1% Wasser und
615 ml Triethylsilan (10 Äq.,
3,85 mmol) 160 Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert, mit
~5 bis 7 ml CH2Cl2 gewaschen,
und die Filtrate wurden mit einer Schnellvakuumpumpe von Savant konzentriert,
wobei sich das Rohprodukt ergab.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 43 mg (~14%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C47H60N8O5, ber.: 817, beobachtet: m/z (818 M+H).
-
BEISPIEL 52
-
Penta-Apc-(D)Phe-Arg-N-methylTrp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (700 mg, 0,385 mmol), das unter Verwendung
des Verfahrens in Beispiel 29 hergestellt wurde, wurde unter Verwendung
der DIC/HOBT-Kopplungsbedingungen
einer Festphasensynthese unterzogen, und die Waschschritte wurden,
wie in der Vorschrift 1 gezeigt, durchgeführt. Alle Aminosäurekopplungen
wurden unter Verwendung von DIC (5 Äq.) und HOBT (2,5 Äq.) als
die Kopplungsreagenzien und der Fmoc-Aminosäure (2,5 Äq.) durchgeführt. Das
Harz wurde nach jeder Peptidkopplung den Waschschritten 1 bis 6,
wie in Vorschrift 1 gezeigt, unterzogen. Zwei Kopplungszyklen wurden
mit jeweils Fmoc-Gly (286 mg, 0,96 mmol), gefolgt von Fmoc-Trp (461
mg, 0,96 mmol) durchgeführt.
Nach der Fmoc-Entfernung von dem Trp-Rest wurde das so erhaltene
Amin unter Verwendung von 2-Nitrobenzolsulfonylchlorid (5 Äq., 426 mg,
1,93 mmol) und DIPEA (5 Äq.)
als die Base in DMF in dessen 2-Nitrobenzolsulfonylderivat umgewandelt. Die
Waschschritte wurden unter Verwendung von DMF (6 × 30 ml),
gefolgt von CH2Cl2 (3 × 30 ml)
durchgeführt, und
das Harz wurde unter Vakuum getrocknet. Das erhaltene Sulfonamid
wurde unter Verwendung von Triphenylphosphin (5 Äq., 505 mg, 1,93 mmol), N,N-Diethylazodicarboxylat
(5 Äq.,
303 μl,
1,93 mmol) und Methanol (10 Äq.,
156 μl,
3,85 mmol) in THF methyliert. Die Waschschritte wurden unter Verwendung
von THF (6 × 30
ml), gefolgt von CH2Cl2 (5 × 30 ml)
durchgeführt,
und das Harz wurde unter Vakuum getrocknet. Die 2-Nitrobenzolsulfonylgruppe
wurde dann unter Verwendung von 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]undec-7-en (3 Äq., 173 μl, 1,16 mmol)
und 2-Mercaptoethanol (5 Äq.,
135 μl,
1,93 mmol) in DMF entfernt. Die Waschschritte wurden unter Verwendung
von DMF (3 × 30
ml), Isopropanol (3 × 30
ml), gefolgt von Ethylether (3 × 30
ml) durchgeführt, und
das Harz wurde unter Vakuum getrocknet. Der so erhaltene N-MeTrp-Rest
wurde drei Kopplungszyklen mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Arg
(Pmc) (638 mg, 0,96 mmol), Fmoc-(D)Phe
(373 mg, 0,96 mmol) und Fmoc-Apc (170 mg, 0,96 mmol) unterzogen.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1 geführt, mit
CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 300 μl
Valeriansäureanhydrid
und 245 μl
Pyridin in 15 ml DMF 5 h behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und
nacheinander mit jeweils 30 ml DMF (dreimal), Isopropanol, CH2Cl2 (dreimal) und
Ethylether (dreimal) gewaschen. Das so erhaltene Pentyl-Peptid-Harz
wurde unter Vakuum getrocknet und mit 7 ml 60% Trifluoressigsäure in CH2Cl2, 1% Wasser und
615 ml Triethylsilan (10 Äq., 3,85
mmol) 160 Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert, mit ~5
bis 7 ml CH2Cl2 gewaschen,
und die Filtrate wurden mit einer Schnellvakuumpumpe von Savant
konzentriert, wobei sich das Rohprodukt ergab.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 30 mg (~10%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C47H62N10O6, ber.: 863, beobachtet: m/z (864 M+H).
-
BEISPIEL 53
-
Penta-Apc-(D)Phe-Arg-N-methylTrp-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (700 mg, 0,385 mmol), das unter Verwendung
des Verfahrens in Beispiel 29 hergestellt wurde, wurde unter Verwendung
der DIC/HOBT-Kopplungsbedingungen
einer Festphasensynthese unterzogen, und die Waschschritte wurden,
wie in der Vorschrift 1 gezeigt, durchgeführt. Alle Aminosäurekopplungen
wurden unter Verwendung von DIC (5 Äq.) und HOBT (2,5 Äq.) als
die Kopplungsreagenzien und der Fmoc-Aminosäure (2,5 Äq.) durchgeführt. Das
Harz wurde nach jeder Peptidkopplung den Waschschritten 1 bis 6,
wie in Vorschrift 1 gezeigt, unterzogen. Ein Kopplungszyklus wurde
mit Fmoc-Trp (461 mg, 0,96 mmol) durchgeführt. Nach der Fmoc-Entfernung
von dem Trp-Rest
wurde das so erhaltene Amin unter Verwendung von 2-Nitrobenzolsulfonylchlorid
(5 Äq.,
426 mg, 1,93 mmol) und DIPEA (5 Äq.)
als die Base in DMF in dessen 2-Nitrobenzolsulfonylderivat
umgewandelt. Die Waschschritte wurden unter Verwendung von DMF (6 × 30 ml),
gefolgt von CH2Cl2 (3 × 30 ml)
durchgeführt,
und das Harz wurde unter Vakuum getrocknet. Das erhaltene Sulfonamid
wurde unter Verwendung von Triphenylphosphin (5 Äq., 505 mg, 1,93 mmol), N,N-Diethylazodicarboxylat
(5 Äq.,
303 μl,
1,93 mmol) und Methanol (10 Äq.,
156 μl,
3,85 mmol) in THF methyliert. Die Waschschritte wurden unter Verwendung
von THF (6 × 30
ml), gefolgt von CH2Cl2 (5 × 30 ml) durchgeführt, und
das Harz wurde unter Vakuum getrocknet. Die 2-Nitrobenzolsulfonylgruppe
wurde dann unter Verwendung von 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]undec-7-en
(3 Äq.,
173 μl,
1,16 mmol) und 2-Mercaptoethanol (5 Äq., 135 μl, 1,93 mmol) in DMF entfernt.
Die Waschschritte wurden unter Verwendung von DMF (3 × 30 ml), Isopropanol
(3 × 30
ml), gefolgt von Ethylether (3 × 30
ml) durchgeführt,
und das Harz wurde unter Vakuum getrocknet. Der so erhaltene N-MeTrp-Rest
wurde drei Kopplungszyklen mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Arg (Pmc) (638 mg,
0,96 mmol), Fmoc-(D)Phe (373 mg, 0,96 mmol) und Fmoc-Apc (170 mg,
0,96 mmol) unterzogen. Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1
bis 5 der Vorschrift 1 geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 300 μl
Valeriansäureanhydrid
und 245 μl
Pyridin in 15 ml DMF 5 h behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und
nacheinander mit jeweils 30 ml DMF (dreimal), Isopropanol, CH2Cl2 (dreimal) und
Ethylether (dreimal) gewaschen. Das so erhaltene Pentyl-Peptid-Harz
wurde unter Vakuum getrocknet und mit 7 ml 60% Trifluoressigsäure in CH2Cl2, 1% Wasser und
615 ml Triethylsilan (10 Äq.,
3,85 mmol) 160 Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert, mit
~5 bis 7 ml CH2Cl2 gewaschen,
und die Filtrate wurden mit einer Schnellvakuumpumpe von Savant
konzentriert, wobei sich das Rohprodukt ergab.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 43 mg (14%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C45H59N9O5, ber.: 806, beobachtet: m/z (807 M+H).
-
BEISPIEL 54
-
Bu-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-Ala-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Ala (187 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Buttersäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 580
mg Butyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Butyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 145 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 61 mg (36%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H60N10O6, ber.: 849, beobachtet: m/z (850 M+H).
-
BEISPIEL 55
-
Bu-Carbamoyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-Ala-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Ala (187 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit n-Butylisocyanat (5 Äq.) in 6% DIPEA/CH2Cl2 30 Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert
und nacheinander mit jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal), Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal) gewaschen. Das Harz wurde unter
Vakuum getrocknet, wobei sich 600 mg Bu-Carbamoyl-Pentapeptid-Harz
ergaben.
-
Das
Bu-Carbamoyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol und
4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 143 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 65 mg (37%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C47H63N11O6, ber.: 878, beobachtet: m/z (879 M+H).
-
BEISPIEL 56
-
Phenylacetyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-Ala-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Ala (187 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit Phenylessigsäure
(82 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol) in DMF behandelt.
Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal), Isopropanol
und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 600
mg Phenylacetyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Phenylacetyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol und
4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 138 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 53 mg (30%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C50H60N10O6, ber.: 897, beobachtet: m/z (898 M+H).
-
BEISPIEL 57
-
Bu-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-β-Ala-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-β-Ala (186 mg, 0,6 mmol) und
HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol) durchgeführt. Das
Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1 geführt, mit
CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit Buttersäureanhydrid
in 6% DIPEA/DMF 12 Stunden behandelt. Das Harz wurde abfiltriert
und nacheinander mit jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal), Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal) gewaschen. Das Harz wurde unter
Vakuum getrocknet, wobei sich 550 mg Butyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Butyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 135 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 55 mg (32%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H60N10O6, ber.: 848, beobachtet: m/z (850 M+H).
-
BEISPIEL 58
-
Bu-Carbamoyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-β-Ala-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-β-Ala (186 mg, 0,6 mmol) und
HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol) durchgeführt. Das
Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1 geführt, mit
CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit n-Butylisocyanat (5 Äq.) in 6% DIPEA/DMF 12 Stunden
behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit jeweils
20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 550 mg
Butylcarbamoyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Butylcarbamoyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol und
4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 135 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 55 mg (31%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C47H63N11O6, ber.: 878, beobachtet: m/z (879 M+H).
-
BEISPIEL 59
-
Phenylacetyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-β-Ala-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-β-Ala (186 mg, 0,6 mmol) und
HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol) durchgeführt. Das
Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1 geführt, mit
CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit Phenylessigsäure
(82 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol) in DMF behandelt.
Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal), Isopropanol
und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 550
mg Phenylacetyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Phenylacetyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol und
4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 129 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 49 mg (27%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C50H60N10O6, ber.: 897, beobachtet: m/z (898 M+H).
-
BEISPIEL 60
-
Bu-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-2-Aba-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-2-Aba (215 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Buttersäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 610 mg
Butyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Butyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 140 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 47 mg (26%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C50H60N10O6, ber.: 897, beobachtet: m/z (898 M+H).
-
BEISPIEL 61
-
Bu-Carbamoyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-2-Aba-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-2-Aba (215 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit n-Butylisocyanat (5 Äq.) in 6% DIPEA/CH2Cl2 30 Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert
und nacheinander mit jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal), Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal) gewaschen. Das Harz wurde unter
Vakuum getrocknet, wobei sich 610 mg Butylcarbamoyl-Pentapeptid-Harz
ergaben.
-
Das
Butylcarbamoyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol und
4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 152 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 55 mg (30%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C51H63N11O6, ber.: 926, beobachtet: m/z (927 M+H).
-
BEISPIEL 62
-
Phenylacetyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-2-Aba-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-2-Aba (215 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit Phenylessigsäure
(82 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol) in DMF behandelt.
Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal), Isopropanol
und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 615
mg Phenylacetyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Phenylacetyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol und
4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether gefällt. Die
Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 142 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 53 mg (29%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C54H60N10O6, ber.: 945, beobachtet: m/z (955 M+H).
-
BEISPIEL 63
-
Bu-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-3-Amb-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-3-Amb (230 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal) gewaschen
und mit 1 ml Buttersäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 590 mg
Butyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Butyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 140 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 50 mg (27%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C51H62N10O6, ber.: 911, beobachtet: m/z (912 M+H).
-
BEISPIEL 64
-
Bu-Carbamoyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-3-Amb-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-3-Amb (230 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit n-Butylisocyanat (5 Äq.) in 6% DIPEA/CH2Cl2 30 Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert
und nacheinander mit jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal), Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal) gewaschen. Das Harz wurde unter
Vakuum getrocknet, wobei sich 600 mg Butylcarbamoyl-Pentapeptid-Harz
ergaben.
-
Das
Butylcarbamoyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol und
4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 143 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 53 mg (28%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C52H65N11O6, ber.: 940, beobachtet: m/z (941 M+H).
-
BEISPIEL 65
-
Phenylacetyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-3-Amb-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-3-Amb (230 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit Phenylessigsäure
(82 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol) in DMF behandelt.
Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal), Isopropanol
und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 580
mg Phenylacetyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Phenylacetyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol und
4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 135 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 49 mg (26%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C55H62N10O6, ber.: 959, beobachtet: m/z (960 M+H).
-
BEISPIEL 66
-
Bu-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-4-Amb-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-4-Amb (230 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Buttersäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 615 mg
Butyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Butyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 153 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 55 mg (30%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C51H62N10O6, ber.: 911, beobachtet: m/z (912 M+H).
-
BEISPIEL 67
-
Phenylacetyl-Apc-(D)Phe-Arg-Trp-4-Amb-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-4-Amb (230 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit Phenylessigsäure
(82 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol) in DMF behandelt.
Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal), Isopropanol
und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 585
mg Phenylacetyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Phenylacetyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol und
4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 142 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 47 mg (26%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C55H62N10O6, ber.: 959, beobachtet: m/z (960 M+H).
-
BEISPIEL 68
-
Bu-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Ala-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Ala (187 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(2)Nal (265 mg, 0,6 mmol) und
HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Buttersäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 610 mg
Butyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Butyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 149 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 57 mg (33%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C48H61N9O6,
ber.: 860, beobachtet: m/z (861 M+H).
-
BEISPIEL 69
-
Bu-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-β-Ala-NH
2
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Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-β-Ala (187 mg, 0,6 mmol) und
HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(2)Nal (265 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Buttersäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 605 mg
Butyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Butyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 142 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 54 mg (32%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C48H61N9O6, ber.: 860, beobachtet: m/z (861 M+H).
-
BEISPIEL 70
-
Bu-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-3-Amb-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-3-Amb (230 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(2)Nal (265 mg, 0,6 mmol) und
HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Buttersäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 550 mg
Butyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Butyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 125 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 44 mg (27%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C53H63N9O6, ber.: 922, beobachtet: m/z (923 M+H).
-
BEISPIEL 71
-
Bu-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-2-Aba-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-2-Aba (215 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(2)Nal (265 mg, 0,6 mmol) und
HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Buttersäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 510 mg
Butyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Butyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 114 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 36 mg (20%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C52H61N9O6, ber.: 908, beobachtet: m/z (909 M+H).
-
BEISPIEL 72
-
Bu-Apc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-4-Amb-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-4-Amb (230 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(2)Nal (265 mg, 0,6 mmol) und
HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Buttersäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 620 mg
Butyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Butyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 139 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 56 mg (31%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C53H63N9O6, ber.: 922, beobachtet: m/z (923 M+H).
-
BEISPIEL 73
-
Penta-Apc-(D)Phe-acylguanidin-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Glu(allyl) (250 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
gerührt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich Pentyl-Pentapeptid-Harz
ergaben.
-
Die
Allylschutzgruppe wurde unter Verwendung von PdCl2/Triphenylphosphin/Tributylzinnhydrid
in DMF unter Argon entfernt. Die Guanidinylierung wurde unter Verwendung
von Boc-Guanidin·HCl
(100 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol) erzielt.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 140 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 30 mg (15%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H58N10O7, ber.: 977, beobachtet: m/z (978 M+H).
-
BEISPIEL 74
-
Bu-Apc-(D)Phe-PhenylhomoArg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-PhenylhomoArg (295 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Buttersäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 570 mg
Butyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Butyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 140 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 54 mg (30%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C52H64N10O6, ber.:
925, beobachtet: m/z (926 M+H).
-
BEISPIEL 75
-
Penta-Apc-(D)Phe-Cit-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Cit (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol), Fmoc-Apc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol) durchgeführt. Das
Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1 geführt, mit
CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30 Minuten
behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit jeweils
20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 590
mg Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 152 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 65 mg (38%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H56N9O7, ber.: 850, beobachtet: m/z (851 M+H).
-
BEISPIEL 76
-
Penta-Adpc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Adpc (320 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 610
mg Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 142 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 47 mg (26%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C52H64N10O6, ber.: 925, beobachtet: m/z (926 M+H).
-
BEISPIEL 77
-
Penta-Ape-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2 (Peak 1)
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Ape (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 610
mg Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 140 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der erste Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 25 mg (15%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H58N10O6, ber.: 847, beobachtet: m/z (948 M+H).
-
BEISPIEL 78
-
Penta-Ape-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2 (Peak 2)
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Ape (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 610
mg Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 140 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der zweite Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 22 mg (14%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H58N10O6, ber.: 847, beobachtet: m/z (948 M+H).
-
BEISPIEL 79
-
Penta-Abc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Abc (270 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 580
mg Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 155 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 61 mg (36%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C44H64N10O6, ber.: 829, beobachtet: m/z (830 M+H).
-
BEISPIEL 80
-
Penta-Achc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Achc (278 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 580
mg Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 145 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 65 mg (38%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H66N10O6, ber.: 855, beobachtet: m/z (856 M+H).
-
BEISPIEL 81
-
Herstellung
von Bu-Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehenden Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-(D,L)Atc (252 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1 geführt, mit
CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Buttersäureanhydrid
in 6% DEPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 550
mg Bu-Pentapeptid-Harz
ergaben.
-
Das
Bu-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl
Ethandithiol, 40 μl
Dimethylsulfid, 120 μl
Anisol und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 110 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der zweite Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 42 mg (26%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C43H54N10O6, ber.: 807, beobachtet: m/z (808 M+H).
-
BEISPIEL 82
-
Penta-5-Br-(D,L)Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-5-Br-(D,L)Atc (310 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 600 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 135 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 45 mg (25%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C44H55N10O6Br, ber.: 900, beobachtet: m/z (901 M+H).
-
BEISPIEL 83
-
Penta-5-Br-Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2 (Peak 1)
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-(D,L)-5-BrAtc (310 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 590 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 130 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der erste Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 40 mg (22%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: Cl44H55N10O6Br, ber.: 900, beobachtet: m/z (901 M+H).
-
BEISPIEL 84
-
Penta-5-BrAtc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2 (Peak 2)
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-(D,L)-5-BrAtc (310 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 580 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 145 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der zweite Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 55 mg (30%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C44H55N10O6Br, ber.: 900, beobachtet: m/z (901 M+H).
-
BEISPIEL 85
-
Penta-5-Cl-(D,L)Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226, mg,
0,6 mmol), Fmoc-5-ClAtc (290 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 620 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 150 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 48 mg (28%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C44H55N10O6Cl, ber.: 855, beobachtet: m/z (856 M+H).
-
BEISPIEL 86
-
Penta-5-MeO-(D,L)Atc-(D)Phe-Ara-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-5-MeO(D,L)Atc (300 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 610 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 155 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 46 mg (27%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C45H58N10O7, ber.: 851, beobachtet: m/z (852 M+H).
-
BEISPIEL 87
-
Penta-5-EtO-(D,L)Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-5-EtO(D,L)Atc (310 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30 Minuten
behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit jeweils
20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 594 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit 2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 145 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 41 mg (24%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H60N10O7, ber.: 865, beobachtet: m/z (866 M+H).
-
BEISPIEL 88
-
Penta-5-iPrO-(D,L)Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-5-iPrO(D,L)Atc (310 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 580 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 142 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 43 mg (25%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C47H62N10O7, ber.: 879, beobachtet: m/z (880 M+H).
-
BEISPIEL 89
-
Penta-5-Me-(D,L)Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-5-Me(D,L)Atc (290 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 610 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 143 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 40 mg (24%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C45H58N10O6, ber.: 835, beobachtet: m/z (836 M+H).
-
BEISPIEL 90
-
Penta-5-Et-(D,L)Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-5-Et(D,L)Atc (285 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 620 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 154 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 53 mg (31%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H60N10O6, ber.: 849, beobachtet: m/z (850 M+H).
-
BEISPIEL 91
-
Penta-5-iPr-(D,L)Atc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-5-iPr(D,L)Atc (300 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 600 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisöl und 4
ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 149 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 47 mg (27%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C47H62N10O6, ber.: 863, beobachtet: m/z (864 M+H).
-
BEISPIEL 92
-
Penta-5-DmaAtc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2 (Peak 1)
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-5-Dma(D,L)Atc (300 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 610 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 149 eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der erste Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 22 mg (13%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H61N11O6, ber.: 864, beobachtet: m/z (865 M+H).
-
BEISPIEL 93
-
Penta-5-DmaAtc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2 (Peak 2)
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-5-Dma(D,L)Atc (300 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 610 ml
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 149 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der zweite Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 27 mg (16%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H61N11O6, ber.: 864, beobachtet: m/z (865 M+H).
-
BEISPIEL 94
-
Bu-(D,L)-5-BrAtc-(D)Phe-Arg-Trp-2-Aba-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-2-Aba (215 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-(D,L)-5-BrAtc (310 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Buttersäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 600
mg Butyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Butyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 141 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 35 mg (19%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C48H55N10O6Br, ber.: 948, beobachtet: m/z (949 M+H).
-
Beispiel 95
-
Bu-Carbamoyl-(D,L)-5-BrAtc-(D)Phe-Arg-Trp-2-Aba-NH
2
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Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgefürt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-2-Aba (215 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-(D,L)-5-BrAtc (310 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit n-Butylisocyanat (5 Äq.) in 6% DIPEA/CH2Cl2 12 Stunden behandelt. Das Harz wurde abfiltriert
und nacheinander mit jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal), Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal) gewaschen. Das Harz wurde unter
Vakuum getrocknet, wobei sich 620 mg Butylcarbamoyl-Pentapeptid-Harz
ergaben.
-
Das
Butylcarbamoyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol und
4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 153 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 41 mg (21%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C49H58N11O6Br, ber.: 977, beobachtet: m/z (978 M+H).
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BEISPIEL 96
-
Phenylacetyl-(D,L)-5-BrAtc-(D)Phe-Arg-Trp-2-Aba-NH
2
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Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-2-Aba (215 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-(D,L)-5-BrAtc (310 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit Phenylessigsäure und
HBTU in DMF behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander
mit jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal), Isopropanol
und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 610
mg Phenylacetyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Phenylacetyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol und
4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 148 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 38 mg (19%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C52H55N10O6Br, ber.: 996, beobachtet: m/z (997 M+H).
-
BEISPIEL 97
-
Penta-(D,L)-5-BrAtc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(2)Nal (265 mg, 0,6 mmol) und
HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D,L)-5-BrAtc (310 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 620
mg Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 162 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 60 mg (33%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H56N9O6Br, ber.: 911, beobachtet: m/z (912 M+H).
-
BEISPIEL 98
-
3-Carboxylpropanoyl-(D,L)-5-BrAtc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(2)Nal (265 mg, 0,6 mmol) und
HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D,L)-5-BrAtc (310 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit Bernsteinsäure
und HBTU in DMF behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander
mit jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 610
mg 3-Carboxylpropanoyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
3-Carboxylpropanoyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol,
40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 158 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 55 mg (30%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C45H52N9O8Br, ber.: 927, beobachtet: m/z (928 M+H).
-
BEISPIEL 99
-
Phenylacetyl-(D,L)-5-BrAtc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(2)Nal (265 mg, 0,6 mmol) und
HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D,L)-5-BrAtc (310 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit Phenylessigsäure und
HBTU in DMF behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander
mit jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal), Isopropanol
und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 600
mg Phenylacetyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Phenylacetyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol und
4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 161 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 58 mg (30%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C49H54N9O6Br, ber.: 945, beobachtet:
m/z (946 M+H).
-
BEISPIEL 100
-
Bu-(D,L)-5-BrAtc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-2-Aba-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-2-Aba (215 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(2)Nal (265 mg, 0,6 mmol) und
HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D,L)-5-BrAtc (310 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Buttersäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 590
mg Butyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Butyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 140 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 30 mg (16%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C50H56N9O6Br, ber.: 959, beobachtet: m/z (960 M+H).
-
BEISPIEL 101
-
Penta-Appc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Appc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 620
mg Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 153 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 65 mg (38%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C45H59N11O6, ber.: 850, beobachtet: m/z (851 M+H).
-
BEISPIEL 102
-
Penta-Appc-(D)Phe-Arg-(2)Nal-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-(2)Nal(265 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-Appc (275 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6 mmol)
durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 610 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 145 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 55 mg (32%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C47H60N10O6, ber.: 861, beobachtet: m/z (862 M+H).
-
BEISPIEL 103
-
Penta-2-MeAppc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-2-MeAppc (285 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 580 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit 2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 145 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 59 mg (35%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H61N11O6, ber.: 864, beobachtet: m/z (865 M+H).
-
BEISPIEL 104
-
Penta-2-iPrAppc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
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Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-2-iPrAppc (295 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 600 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 147 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 49 mg (27%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C48H65N11O6, ber.: 892, beobachtet: m/z (893 M+H).
-
BEISPIEL 105
-
Penta-3-MeAppc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
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Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-3-MeAppc (285 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 595 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 140 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 55 mg (32%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H61N11O6, ber.: 864, beobachtet: m/z (865 M+H).
-
BEISPIEL 106
-
Penta-3-MeOAppc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-3-MeOAppc (290 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 600 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 154 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 50 mg (29%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H61N11O7, ber.: 880, beobachtet: m/z (881 M+H).
-
BEISPIEL 107
-
Penta-4-MeAppc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-4-MeAppc (285 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 600 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 150 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 57 mg (33%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C46H61N11O6, ber.: 864, beobachtet: m/z (865 M+H).
-
BEISPIEL 108
-
Penta-4-ClAppc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-4-ClAppc (290 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 580 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 140 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 49 mg (28%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C45H58N11O6Cl, ber.: 884, beobachtet: m/z (885 M+H).
-
BEISPIEL 109
-
Penta-4-PhOAppc-(D)Phe-Arg-Trp-Gly-NH
2
-
Das
Fmoc-Linker-BHA-Harz (360 mg, 0,2 mmol) aus Beispiel 29 wurde unter
Verwendung der vorstehend beschriebenen Vorschrift 1 einer Festphasensynthese
unterzogen. Alle Kopplungen wurden unter Verwendung von HBTU in
DMF als das Kopplungsmittel und DIPEA (3 Äq.) als Base durchgeführt. Fünf Kopplungszyklen
wurden mit jeweils einem Zyklus mit Fmoc-Gly (180 mg, 0,6 mmol)
und HBTU (226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Trp (260 mg, 0,6 mmol) und HBTU
(226 mg, 0,6 mmol), Fmoc-Arg (Pmc) (400 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226
mg, 0,6 mmol), Fmoc-(D)Phe (240 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg,
0,6 mmol), Fmoc-4-PhOAppc (325 mg, 0,6 mmol) und HBTU (226 mg, 0,6
mmol) durchgeführt.
Das Peptidharz wurde durch die Schritte 1 bis 5 der Vorschrift 1
geführt,
mit CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen und mit 1 ml Valeriansäureanhydrid
in 6% DIPEA/CH2Cl2 30
Minuten behandelt. Das Harz wurde abfiltriert und nacheinander mit
jeweils 20 ml CH2Cl2 (zweimal),
Isopropanol und CH2Cl2 (dreimal)
gewaschen. Das Harz wurde unter Vakuum getrocknet, wobei sich 610 mg
Pentyl-Pentapeptid-Harz ergaben.
-
Das
Pentyl-Pentapeptid-Harz wurde mit 40 μl Ethandithiol, 40 μl Dimethylsulfid,
120 μl Anisol
und 4 ml Trifluoressigsäure
bei Raumtemperatur 180 min behandelt. Das Harz wurde abfiltriert,
mit ~2 ml TFA gewaschen, und die Filtrate wurden in gekühltem Ethylether
gefällt.
Die Niederschläge
wurden abzentrifugiert, und die Etherschicht wurde dekantiert. Der
Rückstand
wurde mit zwei oder drei Volumina Et2O gewaschen
und erneut abzentrifugiert, und das Rohprodukt wurde unter Vakuum
getrocknet, wobei sich 143 mg eines cremefarbenen Feststoffes ergaben.
-
Dieses
Rohmaterial wurde durch präparative
HPLC auf einer Vydac-C18-Säule (2,5 × 20 cm)
gereinigt und mit einem linearen Gradienten von 10 bis 60% B (Puffer
A: 0,1% TFA/H2O, Puffer B: 0,1% TFA/CH3CN) in 60 min, Fließgeschwindigkeit 8 ml/min,
Nachweis bei 280 nm, eluiert. Der Hauptpeak wurde durch Analyse
mittels analytischer HPLC von den gesammelten Fraktionen abgetrennt,
vereinigt und lyophilisiert, wobei sich 41 mg (22%) eines weißen, amorphen
Pulvers ergaben. Diese Verbindung war gemäß HPLC homogen. LR-Elektrospray: C51H63N11O7, ber.: 942, beobachtet: m/z (943 M+H).
-
BEISPIEL FÜR BIOLOGISCHE AKTIVITAT:
-
Beispiel A: Agonistentest
-
Verfahren
-
Beschreibung:
293-Zellen (ATCC CRL-1573) wurden mit DNA-Konstrukten, umfassend
entweder die MC-4-Rezeptor-DNA oder die MC-1-Rezeptor-DNA, transfiziert,
und man ließ sie
auf Platten mit 96 Vertiefungen wachsen. MC-4- und MC-1-codierende
DNA und die entsprechenden Proteinsequenzen sind in dem Fachgebiet
bekannt und z. B. in Cone et al., Rec. Prog. Hormone Res. (1996)
51: 287–318,
beschrieben. Die Zellen wurden entweder mit 100 nM NDP-αMSH oder
den zu untersuchenden Verbindungen stimuliert. Cyclisches AMP wurde
aus den Zellen extrahiert, und die Konzentrationen wurden unter
Verwendung eines cAMP-SPA-Tests von Biotrak bestimmt. Agonisten
wurden als die Verbindungen identifiziert, die eine Zunahme an cAMP
bewirkten.
-
Zellkultur:
293MC4-Zellen (die, wie vorstehend beschrieben, erhalten wurden)
wurden in 75 cm2 Kolben in D-MEM, das mit
10% FCS und 500 μg/ml
G418 ergänzt
war, gezüchtet.
Die Zellen wurden trypsinisiert und auf mit Gewebekultur behandelten
Platten mit flachem Boden und 96 Vertiefungen 1:3 verteilt. Die
Zellen wurden bis zur Konfluenz (2. bis 4. Tag) stimuliert.
-
cAMP-Antwort:
In 100%igem DMSO in Reihe verdünnte
Verbindungen wurden in D-MEM, das 10% FBS und 0,1 mM IBMX enthielt,
1:200 (2,5 μl
Verbindungsverdünnung
+ 500 μl
Medium) weiter verdünnt.
Für nichtstimulierte
Zellen wurden 2,5 μl
DMSO zu 500 μl
Medium gegeben. Für
NDP-αMSH-stimulierte
Zellen wurden 2,5 μl
20 μM NDP-αMSH in 100%igem
DMSO zu 500 μl
Medium gegeben (Endkonz. 100 nM).
-
Die
Endkonzentration von DMSO in allen Vertiefungen betrug 0,5%.
-
Anmerkung:
Jede Probe ließ man
doppelt auf getrennten Platten laufen.
-
Das
Kulturmedium wurde von den konfluent bewachsenen Kulturplatten mit
96 Vertiefungen entfernt und durch 200 μl der vorstehenden Verdünnungen
in den geeigneten Vertiefungen ersetzt. Die Platten wurden 1 h bei
RT inkubiert. Das Medium wurde entfernt, und die Platten wurden
1 × mit
200 μl PBS
pro Vertiefung gewaschen. cAMP wurde durch die Zugabe von 60 μl 70%igem
Ethanol (im Kühlschrank
aufbewahrt) extrahiert. Nach einer Extraktionsdauer von 30 min wurden
10 μl Ethanolextrakt
auf die cAMP-Testplatte überführt oder
die Proben wurden bei –20°C aufbewahrt,
bis der cAMP-Test durchgeführt
wurde.
-
cAMP-Test:
Die extrahierten Proben und alle in dem Kit enthaltenen Reagenzien
wurden auf Raumtemperatur gebracht. 10 μl Ethanolextrakt, 40 μl Testpuffer,
50 μl [125I]cAMP, 50 μl Antiserum und 50 μl SPA-Kügelchen
wurden auf eine OptiPlate mit 96 Vertiefungen gegeben. Das Gesamtvolumen
in den Vertiefungen betrug nach der Zugabe 200 μl. Die Platten wurden versiegelt
und 15 bis 20 h bei Raumtemperatur inkubiert. Das an die SPA-Kügelchen
bindende [125I]cAMP wurde durch 2-mintütiges Zählen jeder
Platte auf einem TopCountTM von Packard
bestimmt.
-
Anmerkung:
Jede Platte enthielt Proben von Kontrollen für nichtstimulierte Zellen und
NDP-αMSH für stimulierte
Zellen.
-
Beispiel A
-
Tabletten,
enthaltend die folgenden Bestandteile, können auf herkömmliche
Art und Weise hergestellt werden:
| Bestandteile | pro
Tablette |
| Verbindung
der Formel I | 10,0–100,0 mg |
| Lactose | 125,0
mg |
| Maisstärke | 75,0
mg |
| Talk | 4,0
mg |
| Magnesiumstearat | 1,0
mg |
-
Beispiel B
-
Kapseln,
enthaltend die folgenden Bestandteile, können auf herkömmliche
Art und Weise hergestellt werden:
| Bestandteile | pro
Kapsel |
| Verbindung
der Formel I | 25,0
mg |
| Lactose | 150,0
mg |
| Maisstärke | 20,0
mg |
| Talk | 5,0
mg |
-
Beispiel C
-
Injektionslösungen können die
folgende Zusammensetzung aufweisen:
| Verbindung
der Formel I | 3,0
mg |
| Gelatine | 150,0
mg |
| Phenol | 4,7
mg |
| Wasser
für Injektionslösungen | ad
1,0 ml |